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Unesco-Welterbestätten in Europa
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Berlin

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Cityscape Berlin.jpg
Cityscape Berlin.jpg
Berlin
Staat Deutschland
Einwohner
3.469.849 (2014)
Höhe
34 m
Tourist-Info +49 30 250025
visitberlin.de
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Lage
Lagekarte von Deutschland
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Berlin

Berlin ist die Hauptstadt und seit 1999 auch Regierungssitz der Bundesrepublik Deutschland und mit knapp 3,5 Millionen Einwohnern auch die bevölkerungsreichste Stadt Deutschlands und Mitteleuropas. Berlin ist ein eigenständiges Bundesland, das komplett vom Land Brandenburg umschlossen ist.

Inhaltsverzeichnis

Stadtteile[Bearbeiten]

Das Berlin in seiner heutigen Größe entstand 1920 mit dem Groß-Berlin-Gesetz. Viele der heutigen Stadtteile und Bezirke waren bis dahin eigenständige Städte oder Gemeinden (daher der scherzhafte Ausspruch, Berlin sei eigentlich keine Stadt, sondern „eine Ansammlung von Dörfern“). Berlin ist heute in zwölf Bezirke gegliedert, jeder davon könnte für sich genommen selbst eine Großstadt sein (zwischen 200.000 und 400.000 Einwohner). Die Bezirke haben jeweils mehrere Ortsteile, die weiter in Ortslagen, Stadtteilquartiere und w:Kieze gegliedert werden können.

Die meisten der heutigen Bezirke entstanden durch die Bezirksfusion, die am 1. Januar 2001 in Kraft trat. Vorher war die Stadt in 23 Bezirke eingeteilt, deren Namen sowohl bei Berlinern als auch bei Besuchern heute noch gebräuchlich sind. Berliner fühlen sich bis heute eher ihren Ortsteilen zugehörig – so würde jemand aus Prenzlauer Berg nie sagen, dass er in Pankow wohnt und ein Grunewalder nicht in Charlottenburg-Wilmersdorf. Für Reiseinformationen werden häufig die alten Bezirke verwendet – auch dieser Reiseführer orientiert sich mit seinen Stadtteilartikeln weitgehend daran:


Steglitz-Zehlendorf Tempelhof-Schöneberg Neukölln Treptow-Köpenick Marzahn-Hellersdorf Lichtenberg Pankow Friedrichshain-Kreuzberg Mitte Spandau Reinickendorf Charlottenburg-Wilmersdorf
Die 12 Berliner Bezirke

Bezirk Mitte:

Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg:

Bezirk Pankow

Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf

Bezirk Spandau – Spandauer Altstadt und Zitadelle

Bezirk Steglitz-Zehlendorf

Bezirk Tempelhof-Schöneberg

Bezirk Neukölln (mit Britz, Buckow, Gropiusstadt und Rudow)

Bezirk Treptow-Köpenick

Bezirk Marzahn-Hellersdorf

Bezirk Lichtenberg (mit Hohenschönhausen, Karlshorst, Friedrichsfelde u. a.)

Bezirk Reinickendorf (mit Tegel, Konradshöhe, Heiligensee, Frohnau und Lübars)

Für Touristen sind vor allem die Innenstadtteile Mitte, Tiergarten, Charlottenburg und Westend interessant, da sich hier die meisten Sehenswürdigkeiten und Museen befinden. Prenzlauer Berg, Friedrichshain und Kreuzberg und sind wegen der vielen Kneipen, Restaurants und Ausgehmöglichkeiten bekannt.

Einen Ausflug lohnen jedoch auch die früheren Städte Spandau und Köpenick. Beide sind noch älter als die Hauptstadt selbst und wurden erst 1920 zu Berlin eingegliedert. Sie verfügen über sehenswerte Altstadtteile. Auch in den anderen Außenbezirken finden sich Sehenswürdigkeiten, die jedoch vor allem für längere Aufenthalte interessant sind.

Hintergrund[Bearbeiten]

Die seit 1990 wiedervereinigte Stadt hat besonders im Ostteil mit seiner Stadtmitte eine radikale Umwandlung erfahren. Berlin hat seine historische Mitte wieder aufgebaut und teils rekonstruiert. Das ursprüngliche Zentrum hat sich mit neuem Leben gefüllt. Heute zeigt sich ganz Berlin jung, pulsierend, multikulturell und immer in Bewegung.

Die Stadt ist mit über 420.000 Straßenbäumen - Parkanlagen nicht mitgerechnet - eine der grünsten Hauptstädte Europas.

Geschichte[Bearbeiten]

Nikolaikirche im Nikolaiviertel

Die historisch gesehen erste Vereinigung von Berlin fand schon 1307 aus den Städten Cölln und Berlin statt. Cölln lag auf der Spreeinsel, wo heute auch die Museumsinsel und der Dom liegen; Berlin lag auf der anderen Seite. 1197 wurde Spandau erstmals urkundlich erwähnt, das erst 1920 zu Berlin eingemeindet wurde. Köpenick wurde 1209 erwähnt, Cölln 1237 und schließlich Berlin im Jahre 1244.

Die beiden wichtigen Handelsstraßen von der Elbe zur Oder und von Sachsen und Böhmen kreuzten sich hier. Der Flussübergang war so schmal wie nirgends sonst in der weiteren Umgebung. Von diesem Kreuzungspunkt dem Molkenmarkt konnte sich Berlin als Handelsstadt entwickeln.

In der folgenden Zeit strebten die durch die Spree getrennten Städte nach Unabhängigkeit, kauften Ländereien und kleine Siedlungen in der Umgebung, beschlossen den Zusammenschluss und traten als Berlin-Cölln der Hanse bei. Kurfürst Friedrich II. (Eisenzahn) nahm der jungen Stadt jedoch die Selbständigkeit und machte sie gegen den Willen der Bevölkerung zur Residenzstadt der Hohenzollern. Die Vorstädte Spandau, Georgen und Stralauer Vorstadt sowie die Köpenicker und die Teltower Vorstadt spielten für die Versorgung eine große Rolle. Hier gab es Weinberge, Meiereien, Schäfereien, Holzmärkte und vieles mehr.

Der zwanzigjährige Kurfürst Friedrich Wilhelm verfolgte mit Regierungsantritt 1640 das Ziel, die durch den Dreißigjährigen Krieg zerrüttete Stadt neu zu ordnen und in Europa neu zu positionieren. Eine starke Armee und entsprechende Befestigungen sollten den Grundstein dazu bilden, was sowohl den Räten aber vor allem den Untertanen schwere Lasten auferlegte. Ganze Ländereien wurden umgewidmet, viele Häuser abgerissen, die Stadtmauer dem Kurfürsten übereignet, neue Stadttore und Wehranlagen errichtet und ein Festungsgraben angelegt.

Unter Friedrich dem Großen wurden diese Anlagen mit Kolonnaden geschmückt oder wieder abgerissen. Prachtstraßen entstanden. Es wurde versucht, die vielen benötigten Handwerker in Berlin anzusiedeln. Das Brandenburger Tor bekam seine heutige Form, die besser zum neuen Selbstbewusstsein der Stadt passte als das alte Tor, welches mehr das Tor eines Soldatenkönigs gewesen war.

Trotz der finanziellen Nöte der Nachkriegszeit nach 1815 erforderten die ständig steigenden Bevölkerungszahlen dringend die Schaffung von Wohnraum. Ganze Wohngebieten wurden neu gebaut, neue Straßen nach Bebauungsplänen angelegt. Die ersten Bahnhöfe für die inzwischen an Bedeutung gewinnende Eisenbahn wurden errichtet. Mit der Reichsgründung 1871 hatte Preußen seinen Höhepunkt erreicht, und 1888 bestieg der letzte deutsche Kaiser und König von Preußen Wilhelm II. den Thron. Die Entwicklung Berlins wurde nun von technischen Erfindungen geprägt. Industrialisierung und Reformen ersetzen preußisches Bewusstsein mit deutschem Nationalgefühl.

Bis zum Ersten Weltkrieg 1914 wurde das Verkehrsnetz, vor allem auch die U-Bahn, ausgebaut, um die einzelnen Stadtteile zu verbinden. Die folgenden Jahre waren durch Entbehrungen geprägt. Durch die Russische Revolution 1917 wurden innenpolitische Veränderungen in Gang gesetzt, die letztendlich 1918 zum Ausruf der Republik führten.

Die Folgen des verlorenen Krieges und Bedingungen des Versailler Friedensvertrages, Inflation und Wirtschaftskrise trugen zur Radikalisierung bei. 1933 ernannte Reichspräsident Hindenburg Adolf Hitler zum Reichskanzler. 1936 demonstrierte das „Dritte Reich“ Weltoffenheit bei den Olympischen Spielen in Berlin. Mit dem Überfall auf Polen 1939 begann der Zweite Weltkrieg, was ab 1943 die umfangreiche Zerstörung Berlins nach sich zog.

„Rotes Rathaus“ Berlin

Berlin wurde nach der deutschen Kapitulation 1945 durch die Alliierten besetzt und in der Folge in vier Sektoren aufgeteilt. Durch die unterschiedlichen Ansichten der Besatzer konnte keine Einigung bei Währungsreform und politischer Entwicklung gefunden werden, was zur Bildung zweier Lager führte: Ost und West. Die Sowjetunion auf der einen und die Alliierten Frankreich, USA, Großbritannien auf der anderen Seite. Die wirtschaftliche Spaltung und politische Teilung wurden mit Gründung der DDR und dem Inkrafttreten des Grundgesetzes 1949 endgültig.

Die beiden Teile Ost und West erfuhren geprägt von Kaltem Krieg unterschiedliche Entwicklungen. West-Berlin war marktwirtschaftlich-kapitalistisch orientiert. Ost-Berlin mit sozialistischer Planwirtschaft, die am 17. Juni 1953 zum Aufstand führte und etwa eine Million Menschen zur Flucht in den Westen trieb. Die Regierung antwortete am 13. August 1961 mit dem Bau der Mauer und hinderte damit ihre Bevölkerung in den Westteil der Stadt zu gelangen. 1989 war die DDR wirtschaftlich und politisch am Ende, am 9. November 1989 wurde die Mauer geöffnet. 1990 wurde die Grenze aufgehoben und am 3. Oktober 1990 wurde die Stadt und beide Staaten wiedervereinigt. Einige Jahre später wurde Berlin wieder die Hauptstadt Deutschlands.

Berühmteste Sätze der Nachkriegsgeschichte:

  • Ernst Reuter „Ihr Völker der Welt – schaut auf diese Stadt“
  • John F. Kennedy „All free men, wherever they may live are citizens of Berlin. And therefore, as a free man, I take pride in the words: Ich bin ein Berliner!“
  • Ronald Reagan „Mister Gorbachev, tear down this wall!“

Anreise[Bearbeiten]

Terminalplan Tegel

Mit dem Flugzeug[Bearbeiten]

Berlin ist mit internationalen Flügen mindestens bis 2018 auf dem Flughafen Tegel (IATA CodeTXL) und südlich der Stadt auf dem Flughafen Schönefeld (IATA CodeSXF) zu erreichen (Flugverbindungen). Von Schönefeld starten in erster Linie Billigfluggesellschaften (Ryanair, easyJet) und Charterflüge.

In unmittelbarer Nähe des heutigen Flughafens Schönefeld wird nach mehreren Verschiebungen der neue internationale „Flughafen Berlin Brandenburg“ frühestens Ende 2018 eröffnet. Wenn der Vollbetrieb läuft, soll der Flughafen Tegel geschlossen werden. Ob das Terminal Schönefeld auch geschlossen wird, wird noch heiß diskutiert, da die Abfertigungskapazitäten des neuen BER nicht reichen werden. Baubeginn war verspätet im September 2006. Bereits im Oktober 2008 wurde Tempelhof als Flughafen geschlossen, dessen Flugfeld heute als großes Freizeitgelände genutzt wird.

Flughafen Tegel[Bearbeiten]

Tipp
Wenn man beim Anflug auf Berlin-Tegel auf der linken Seite des Flugzeugs sitzt, hat man in den meisten Fällen (westliche Winde) einen hervorragenden Blick auf das Stadtzentrum und den Fernsehturm, da der Anflug direkt über den nördlichen Teil der Stadt führt.

52.554613.2931 Flughafen Berlin-Tegel (Otto Lilienthal, TXL), Flughafen Tegel, 13405 Berlin. Tel.: +49 (0)30 - 6091 1150. Facebook Twitter. − Berlin-Tegel ist ein Drehkreuz der Fluggesellschaft Air Berlin, die von dort viele innerdeutsche und innereuropäische sowie einige Interkontinentalstrecken bedient. Lufthansa fliegt viele innereuropäische Destinationen an. Es gibt Verbindungen in die meisten europäischen Metropolen.

Der Flughafen Tegel hat keine Schienenanbindung, er ist nur per Bus und Taxi erreichbar. Die Buslinie TXL führt über den Hauptbahnhof zum Alexanderplatz. In ca. 30 Minuten ist man in der östlichen City. Alternativ kann man auch den Bus 128 nehmen und steigt am Kurt-Schumacher-Platz in die U6 Richtung Alt-Mariendorf um. Die westliche Innenstadt ist per ExpressBus X9 in ca. 15 min oder Bus 109 in 30 min. zu erreichen. Der Fahrpreis beträgt 2,60 € (Tarif AB). Ein Taxi in die Innenstadt kostet etwa 20,- €.

Flughafen Schönefeld[Bearbeiten]

Flughafen Berlin-Schönefeld52.388613.51872 Flughafen Berlin-Schönefeld (SXF), Flughafen Schönefeld, 12521 Berlin. Tel.: +49 (0)30 - 6091 1150. Facebook Twitter.

Mit dem Regionalexpress kommt man am schnellsten in die Innenstadt, er fährt aber nur alle 30 Minuten und hält in Karlshorst, Ostbahnhof, Alexanderplatz, Friedrichstraße, Hauptbahnhof und Zoologischer Garten. Wer ein Ziel an der östlichen Ringbahn oder im Norden der Stadt hat, kann auch die S-Bahn Linie S9 benutzen. Sie fährt über Ostkreuz und über den Nordring nach Pankow. Über die südliche Ringbahn fährt die S45. Sie bietet viele Umsteigemöglichkeiten zur U-Bahn (U7, U8, U6, U4 u. U9). Ein Shuttlebus vom Flughafengebäude erspart einem den Fußweg zum Bahnhof Schönefeld (ca. 450 m). · Dieser Flughafen liegt in der Tarifzone C, die Einzelfahrkarte kostet 2,90 € (BC) bzw. 3,20 € (ABC).

Mit dem Express-Bus X7 hat man Anschluss zum U-Bahnhof Rudow. Die U7 fährt Richtung Neukölln, Kreuzberg und Schöneberg.

Mit der Bahn[Bearbeiten]

Berlin Hauptbahnhof
Blick über die Spree zum Hauptbahnhof

Der 2006 eröffnete Hauptbahnhof ist Europas größter Turmbahnhof. Züge von West und Ost halten oben und Züge von Nord, West und Süd halten unterirdisch. Am Hauptbahnhof halten alle ICEs, ICs und Regional-Expresszüge, außerdem die Ost-West-S-Bahn (S5, S7, S75) und die U-Bahnlinie U55. Weitere Fernbahnhöfe sind: Spandau, Gesundbrunnen, Ostbahnhof, Südkreuz und Lichtenberg. Züge aus Polen und Nachtzüge enden teilweise in Berlin-Lichtenberg.

Berlin Hauptbahnhof52.5250613.369493 Berlin Hauptbahnhof, Europaplatz 1, 10557 Berlin. Facebook. Geöffnet: 24-7.

Am Hauptbahnhof besteht Anschluss an folgende Linien des Nahverkehrs: S5, S7, S75, U55, Bus M85, TXL, 120, 123, 142, 147, 245, Nachtbus N20 und N40. Seit Ende 2014 auch Tram M5; seit August 2015 auch die M8 und M10.
Zum Flughafen Berlin Schönefeld fährt von 04:30 Uhr bis 23:00 Uhr im 30-Minuten-Takt der Airport Express (RE7 und RB14) der Deutschen Bahn. Die Fahrzeit beträgt rund 30 Minuten. Alternativ kann man mit der S-Bahn bis zum Bahnhof „Ostkreuz“ fahren und von dort weiter mit der S-Bahnlinie S9 bis zum Flughafen. Mit der S-Bahn dauert die Fahrt rund 45 Minuten.
Zum Flughafen Berlin-Tegel fährt von der Haltestelle „Washingtonplatz/Hauptbahnhof (Berlin)“ von 4:12 Uhr bis 0:00 Uhr der Expressbus TXL. Der Bus fährt tagsüber im 10- bis 20-Minuten-Takt und braucht etwa 25 Minuten zum Flughafen Berlin-Tegel. Der Bus X9 ca. 20min zum Bahnhof Zoologischer Garten.

Wheelchair-yellow3.png Der Hauptbahnhof ist für Menschen mit Mobilitätseinschränkungen nicht uneingeschränkt zu empfehlen. Je nach Abfahrtsgleis müssen mehrere Ebenen überwunden werden, wofür man jeweils den richtigen Fahrstuhl finden muss. Rolltreppen gehen nicht durchgehend z.B. zu den Fernverkehrsgleisen im Tiefgeschoss. Die Bahnsteige in der obersten Ebene haben zudem Engstellen über der Bahnhofshalle, an denen der Bahnsteig nur sehr schmal ist. Wer hier mit Rollator und Gepäck oder auch mit Kleinkindern vorbei will, während der Zug bereits einfährt, bleibt schnell in der Menschenmenge stecken und hat keine Ausweichmöglichkeit. Mobilitätseingeschränkte Menschen oder alleinreisende Eltern mit Kleinkindern sollten daher beim Ein-, Aus- oder Umstieg am Hauptbahnhof unbedingt den Mobilitätsservice der Bahn unter Tel. 0180 6 512 oder msz@deutschebahn.com in Anspruch nehmen.

Fern-, Regional- und S-Bahnhof Berlin-Spandau

Bahnhof Berlin-Spandau52.534413.19784 Bahnhof Berlin-Spandau, Seegefelder Straße 1,. ICE von Hamburg, Hannover, Frankfurt und München, IC von Amsterdam, RE von Wismar, Rathenow, Pritzwalk, Cottbus und Ludwigsfelde, RB von Nauen, Wustermark und Flughafen Schönefeld, S-Bahn S5 über Westkreuz, Hbf, Ostkreuz nach Strausberg, U-Bahn U7 über Siemensstadt, Charlottenburg und Wilmersdorf nach Rudow. Der Bahnhof befindet sich gegenüber dem Rathaus Spandau und der Spandauer Altstadt.

Zum Flughafen Berlin Tegel fährt man U-Bahn U7 bis zur Station „Jakob-Kaiser-Platz“. Dort steigt man in die Busse X9 oder 109 um. Die Gesamtfahrtzeit beträgt etwas mehr als 30 Minuten.

Bahnhof Berlin Gesundbrunnen52.548913.38975 Bahnhof Berlin Gesundbrunnen, Badstraße 1-3, 13357 Berlin.

Am Bahnhof Berlin-Gesundbrunnen besteht Anschluss an die Linien S1, S2, S25, S41, S42, U8, 247 und N8.
Zum Flughafen Berlin Schönefeld fährt man U8 bis Alexanderplatz und dann mit der Regionalbahn RE7 oder RB14 („Airport Express“). Die Fahrzeit beträgt rund 40 Minuten. Alternativ nimmt man die S-Bahn S41 bis Ostkreuz und von dort die S9 zum Flughafen. Mit der S-Bahn dauert die Fahrt etwa 45 Minuten.
Zum Flughafen Berlin Tegel fährt man mit der S-Bahn S42 bis Beusselstraße und dort weiter mit dem Bus TXL. Die Fahrzeit beträgt etwa 20 Minuten.

Ostbahnhof52.510813.4356 Ostbahnhof, Koppenstraße 3, 10243 Berlin.

  • Am Bahnhof Ostbahnhof besteht Anschluss an die Linien S5, S7, S75 und die Busse 140, 240, 347 und N40
  • Zum Flughafen Berlin Schönefeld fährt man vom Ostbahnhof mit der Regionalbahn RE7 oder RB14 („Airport Express“). Die Züge verkehren zwischen 04:30 Uhr und 23:00 Uhr im 30-Minuten-Takt, die Fahrtzeit beträgt rund 15 Minuten.
  • Zum Flughafen Berlin Tegel fährt man mit einer beliebigen S-Bahn bis zum Hauptbahnhof und steigt dort in den Bus TXL um. Die Fahrzeit beträgt rund 40 Minuten.

Wheelchair-green3.png Menschen mit Mobilitätseinschränkungen sollten zur Anreise möglichst den Ostbahnhof nutzen, da dieser übersichtlicher und ruhiger ist, zudem sind die Bahnsteige des Fernverkehrs durchgehend breit genug und es ist in der Regel mehr Zeit für Ein- und Ausstieg, da zumindest die Züge Richtung Süden und Westen hier erst eingesetzt werden und meist schon einige Minuten früher einfahren.

Bahnhof Berlin Südkreuz52.475713.36547 Bahnhof Berlin Südkreuz, General-Pape-Straße 1, 12101 Berlin.

Am Bahnhof Südkreuz besteht Anschluss an folgende Linien: S2, S25, S41, S42, S45, S46 und die Busse M46, 106, 204 und 248
Zum Flughafen Schönefeld fährt die S45, Fahrzeit 30 Minuten. Vom Bahnhof „Flughafen Berlin-Schönefeld“ braucht man noch etwa zehn Minuten zu Fuß bis zum Eingang des Terminalgebäudes.

Bahnhof Berlin Lichtenberg52.510213.49788 Bahnhof Berlin Lichtenberg, Weitlingstraße 22, 10317 Berlin.

Lichtenberg war zu DDR-Zeiten der Fernbahnhof mit den meisten Verbindungen. Heute halten hier nur noch Züge aus Polen und Regionalbahnen.
Es besteht Anschluss an die Linien S5, S7, S75, U5 zur Innenstadt, die Busse 108, 193, 240, 256, 296, N50, N94 und die Straßenbahnen 18 und 21.

Im Regionalverkehr sind außerdem Zoologischer Garten, Charlottenburg, Friedrichstraße, Alexanderplatz , Potsdamer Platz, Lichterfelde-Ost, Wannsee und Jungfernheide von Bedeutung.

Der südlich der Stadtgrenze liegende Bahnhof „Flughafen Berlin-Schönefeld“ wird bei Eröffnung des neuen Flughafens in „Schönefeld“ umbenannt und die Strecke nach „Flughafen Berlin-Brandenburg“ verlängert.

Mit dem Bus[Bearbeiten]

Hauptartikel: Fernbusse in Deutschland

Verschiedene Unternehmen bieten Busverbindungen nach Berlin an, die meist am Zentralen Omnibusbahnhof am Funkturm enden.

Tipp
Empfehlenswert sind Busse aufgrund der oft sehr günstigen Angebote bei entsprechender Vorausbuchungsfrist.

ZOB52.5074613.27989 ZOB (Busbahnhof Zentraler Omnibusbahnhof am Funkturm ZOB), Masurenallee 4-6, 14057 Berlin. Tel.: +49 (0)30-30100175.

Anbindung an den Nahverkehr mit den Bussen 104, 139, 218, 349, M49, X34 und X49, dem S-Bahn-Hof „Messe-Nord/ICC“ (S41, S42, S46) und dem U-Bahnhof „Kaiserdamm“ (U2)

Busbahnhof Berlin Ostbahnhof52.5100713.4321810 Busbahnhof Berlin Ostbahnhof, Koppenstraße 3, 10243 Berlin.

Anschluss an den Nahverkehr über den S-Bahn-Hof Ostbahnhof (S5, S7, S75) und die Buslinien 140, 142, 147, 240, 248, 265, 347, N40, N65

Die Entwicklung des Fernbusmarktes unterliegt derzeit einem raschen Wandel, sowohl hinsichtlich Anbieter als auch hinsichtlich Routen.

Auf der Straße[Bearbeiten]

Um Berlin herum gibt es den Autobahnring A 10, den Berliner Ring. Von ihm führen zahlreiche Ausfahrten in die Vororte von Berlin, aber auch einige Autobahnzubringer (A 111, A 113, A114 u. 115) bis zum Autobahnstadtring A 100. Routenplaner und Verkehrslage mit Stauanzeige

Grundsätzlich gibt es viele Anwohnerparkzonen, die Parkraumbewirtschaftung mit Preisen ab 2 € pro Stunde wird ständig ausgedehnt und immer stärker überwacht. Daher empfiehlt es sich das Auto nur zur An- und Abreise zu nutzen und mit Bussen und Bahnen die Stadt zu bereisen.

Die teilweise schlecht ausgeschilderte Park & Ride-Angebote sind für Tagesausflüge nach Berlin geeignet.

2008 wurde eine Umweltzone eingerichtet. Seit 2010 dürfen nur noch Fahrzeuge mit der grünen Plakette in diese Zone einfahren. Die Umweltzone umfasst den gesamte Bereich innerhalb des S-Bahn-Ringes (Linien S41/S42). Ein Verstoß wird mit 80 € Geldbuße geahndet. Weitere Infos, auch zu den Ausgabestellen der Feinstaubticker, siehe Berlins Umweltzonen

Mit dem Schiff[Bearbeiten]

Berlin erreicht man mit Flusskreuzfahrtschiffen. Das Terminal befindet sich in Berlin-Spandau unweit der Spreemündung in die Havel am Spandauer Burgwall 23.

Mit dem Fahrrad[Bearbeiten]

Innerhalb Berlins und an den Zubringerstraßen befinden sich Radwege, die die Anreise aus dem Land Brandenburg ermöglichen. Allerdings ist die Beschilderung im Übergang zum Land Brandenburg und zum Teil auch innerhalb Berlins lückenhaft. Radwege sind oft auch unkomfortabel gepflastert. Fernreisende auf zwei Rädern finden im nächsten Abschnitt genauere Anreisemöglichkeiten.

Radfernwege[Bearbeiten]

Berlin ist Station und Endpunkt mehrerer Radwanderrouten. Die wichtigsten Fernradrouten sind nachfolgend aufgelistet und in eigenen Artikeln beschrieben:

Natürlich gibt es noch viele weitere touristische Radrouten, die nach Berlin führen. Für die meisten dieser stellt Wikivoyage auch Reiseführer zur Verfügung. Hier wurden nun alle Himmelsrichtungen bedient.

Mobilität[Bearbeiten]

Auch in den nächsten Jahren wird es bei den S-Bahnen (aber auch bei der U-Bahnlinie U2) besonders am Wochenende oder in den Abendstunden Baustellen mit Streckensperrungen oder Pendelverkehr geben. Über die aktuellen Verkehrseinschränkungen sollte man sich vorher informieren.

S- u. Regionalbahnhof Alexanderplatz. Mit den 4 U-Bahnsteigen, 2 Tram-Haltestellen und Bushaltestellen ist der Bahnhof Berlins verkehrsreichster Platz.
U-Bahnhof Heidelberger Platz. Auf der Linie U3 gibt es weitere sehenswerte Bahnhöfe.
Ausflugsfahrten im "U-Bahn-Cabrio"'
Die BVG bietet in ihrem Tunnelnetz Rundfahrten in einem speziellen Zug ohne Dach an. Während der Rundfahrt auf den 3 offenen Plattformwagen werden 35 km zurückgelegt. Die Fahrgäste werden mit Schutzhelmen ausgerüstet. Während der Rundfahrt informiert ein Moderator rund um das Berliner U-Bahn-Netz. Die Kosten für die zweistündige Rundfahrt betragen 50 €, ermäßigt 35€ (Stand 2015). Buchungen und weitere Infos Seite der BVG

Bus und Bahn[Bearbeiten]

Potsdamer Platz in Berlin

Berlin verfügt über ein großes Bus- und Bahnnetz. Dabei fahren die U-Bahnen auch in den äußeren Bezirken überwiegend unterirdisch, während die S-Bahnen bis auf die Nord-Süd-Bahn oberirdisch fahren. 2004 wurden von der BVG so genannte „Metro-Linien“ bei Bus („MetroBus“) und Straßenbahn („MetroTram“) eingeführt. Diese fahren tagsüber mindestens im 10-Minuten-Takt. Metro-Linien sind wichtige Bus- und Straßenbahn-Linien, die in den bei der BVG erhältlichen Netzplänen verzeichnet sind. Online kann man sich Fahrtrouten und Verbindungen hier berechnen lassen. Einen mobilen Fahrplan gibt es mit der BVG-App, mit der auch Fahrscheine gekauft werden können.

Touristisch interessant sind die Buslinien 100 und 200. Sie fahren vom Alexanderplatz durch Berlin-Mitte bis zum westlichen Zentrum zum Zoologischen Garten und führen an den wichtigsten Sehenswürdigkeiten vorbei.

Für den Nachtverkehr existieren diverse Nachtbus- und Nachtstraßenbahnlinien, die auch in der Woche zwischen 1 und 5 Uhr im 30-Minuten-Takt fahren. Alle Metrolinien verkehren durchgehend. Am Wochenende fahren die meisten S- und U-Bahnlinien die ganze Nacht hindurch. Für den Nachtverkehr sind keine gesonderten Fahrscheine notwendig. Tageskarten verlieren ihre Gültigkeit jedoch am Folgetag um 3 Uhr.

Fahrräder können zu jeder Zeit in S-Bahnen, U-Bahnen und Straßenbahnen mit einem Zusatzfahrschein mitgenommen werden. In Bussen dürfen Fahrräder nur in Nächten ohne U-Bahn-Verkehr auf den Linien N1 bis N9 mitgenommen werden.

Fahrscheine und Kosten[Bearbeiten]

Das Bus- und Bahnnetz Berlins ist in drei Tarifzonen A (Berliner Innenstadt, einschließlich S-Bahn Ring), B (außerhalb des S-Bahn Rings bis zur Stadtgrenze) und C (Umland bis 15 km) gegliedert. Fahrkarten existieren für die Kombinationen AB, BC und ABC. Der Kauf von Fahrscheinen nur für die Innenstadt ist nicht möglich. Wer neben Berlin auch Potsdam oder andere Orte im Umland (wie Königs Wusterhausen, Oranienburg oder das ehemalige Konzentrationslager Sachsenhausen) besichtigen will, kann hierfür ABC-Fahrscheine nutzen oder einen Anschlussfahrschein erwerben. Mit ihm kann ein bestehender Fahrschein für AB oder BC auf ein ABC Fahrschein aufgewertet werden. Der Anschlussfahrschein gilt immer für zwei Stunden und ist auch mit Zeitkarten, wie der Sieben-Tage-Karte oder der Monatskarte kombinierbar. Kinder von 6 bis einschließlich 14 Jahren können den Ermäßigungstarif in Anspruch nehmen.

Fahrpreise Stand Januar 2017

  • Kurzstrecke (3 S-Bahn, 3 U-Bahn oder 6 Bus-Stationen - kein Umsteigen möglich): 1,70 €, ermäßigt 1,30 €
  • Gesamte Stadt AB • Einzelfahrschein : 2,80 €, ermäßigt 1,70 €, • 4 Fahrten: 9,00, erm.: 5,60 € • Tageskarte: 7 €, ermäßigt 4,70 €, • KleinGruppenkarte bis 5 Personen: 19,90 €
  • Außerhalb S-Bahnring und Umland BC: • Einzelfahrschein : 3,10 €, ermäßigt 2,20 €, • Tageskarte: 7,40 €, ermäßigt 5,10 €, • KleinGruppenkarte bis 5 Personen: 20,60 €
  • Gesamt-Berlin und Umland ABC: • Einzelfahrschein : 3,40 €, ermäßigt 2,50 €, • Tageskarte: 7,70 €, ermäßigt 5,30 €, • KleinGruppenkarte bis 5 Personen: 20,80 €
  • 7-Tage-Karte VBB-Umweltkarte AB: 30 €, ABC: 37,50 €. Sie gilt an 7 aufeinander folgenden Tagen. Ab 20 Uhr, sowie ganztägig an Samstagen, Sonn- u. Feiertagen können 1 Erwachsener und bis zu 3 Kinder kostenlos mitgenommen werden.

Der Berliner Verkehr ist im Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg organisiert, so dass kostengünstig auch Ausflüge in andere Brandenburgische Ziele, wie Rheinsberg oder Frankfurt an der Oder, möglich sind. Mit dem Brandenburg-Berlin-Ticket können bis zu 5 Personen zum Preis von 31,- € in beiden Bundesländern montags bis freitags ab 9 Uhr und am Wochenende ganztags bis 3 Uhr am Folgetag in allen Nahverkehrsmitteln reisen. Nachtschwärmer zahlen zwischen 18 Uhr und 6 Uhr am Folgetag nur 24,- €.

Für manche Touristen gewöhnungsbedürftig ist, dass man in Berlin bei Bussen nur vorne einsteigen darf und seinen Fahrschein dem Fahrer zeigen muss. Die Mitnahme von Fahrrädern ist in Straßenbahnen, U-Bahnen und S-Bahnen ganztägig erlaubt. Es ist zusätzlich eine Fahrradkarte zu lösen (Einzelfahrt: 1,80 − 2,40 €, Tageskarte: 4,70 − 5,30 €, Monatskarte: 10,20 − 12,70 €).

Touristen-Karten 2, 3 oder 5 Tage[Bearbeiten]
  • Die WelcomeCard 2017 bietet freie Fahrt mit den öffentlichen Verkehrsmitteln und Ermäßigungen bei rund 200 kulturellen, kulinarischen und touristischen Angeboten. Meist sind es 25 % Ermäßigungen, mitunter auch bis zu 50 %. Die Museen der Museumsinsel sind nicht dabei.
Für 48 Stunden kostet die Karte (AB): 19,90 €, mit Potsdam und Umgebung Berlin (ABC): 21,90 €, für 72 Stunden: 26,70 € / 28,70 € und für 5 Tage: 34,50 € / 39,50 €. Bei der ABC-Variante können Kinder unter 14 Jahren kostenlos mitfahren. Die Tickets gibt es auch an jedem Fahrscheinautomaten. Die Broschüre kann später bei der Touristinformation abgeholt werden.
  • Die WelcomeCard Museumsinsel bietet freie Fahrt in Berlin (AB) und Berlin mit Umland (ABC), Ermäßigungen bei rund 200 Attraktionen und an 3 aneinanderfolgenden Tagen freien Eintritt in die Museen der Museumsinsel:
Preis für 72 Stunden: 38,50 € / 40,50 €. (Preise für 2015)
  • Die weniger interessante City Tour Card bietet freie Fahrt in Berlin, Potsdam und dem Berliner Umland. Man spart 15% bis 50% bei rund 40 touristischen Attraktionen der Stadt und dem Umland. Meistens betragen die Ermäßigungen nur 1–2 €. Hauptattraktionen wie Museumsinsel oder Zoo sind nicht dabei.
48 Stunden AB: 17,40 €, 72 Std.: 24,50 €, 5-Tage: 31,90 €.

Wer also diesen Zeitraum ohne Museumsbesuche in der Stadt verbringen will, fährt mit drei Tageskarten preiswerter. Wer fünf bis sieben Tage in Berlin bleibt, für den empfiehlt sich die Sieben-Tage-Karte (ab 29,50 €), Spätaufsteher, die mindestens zehn Tage bleiben, sollten über die 10-Uhr-Monatskarte nachdenken, die einen Monat lang ab Ausstellung gültig ist (ab 58 €). Großes Gepäck und Hunde sind bei vielen der genannten Tarife im Preis inbegriffen.

Für den umwelt- und preisbewussten Berlinbesucher bleibt also das vorherige Studium der Tarifübersicht unerlässlich. Fahrkarten, die in Bussen und Straßenbahnen erworben werden, sind zur sofortigen Fahrt gültig. Wer sein Ticket am Automaten oder Kiosk kauft, muss zu Fahrtantritt seine Karte entwertet haben. Der Kauf in Zügen ist nicht möglich.

Familien und Kleingruppen[Bearbeiten]
Farm-Fresh gruppe5.png

Familien und Kleingruppen, die aus 3 bis 5 Personen (Kinder unter 6 nicht mitgezählt, weil die ohnehin umsonst fahren) bestehen und auf Museumsrabatte verzichten können, fahren am günstigsten mit der Kleingruppen-Tageskarte. Die Karte gilt für maximal 5 Personen und kostet 19,90 € (AB), 20,60 € (BC) oder 20,80 € (ABC) (Stand: Januar 2017). Kaufen kann man sie am Automaten oder am BVG-Verkaufsschalter; sie muss bei Fahrtantritt entwertet werden. Der Kauf von Kleingruppen-Tageskarten ist für Familien und Kleingruppen auch dann die preiswerteste Option, wenn sie längere Zeit, d.h. 1 oder 2 Wochen, in Berlin bleiben.

Kleine Familien, die nicht mehr als 2 bis 3 Fahrten pro Tag haben, können einmal durchrechnen, ob sie mit Einzelfahrscheinen (bzw. den preiswerteren 4-Fahrten-Karten) oder Kurzstreckenfahrscheinen vielleicht noch billiger durchkommen als mit einer Kleingruppen-Tageskarte. Bei 4 und mehr Fahrten pro Tag lohnt sich die letztere aber auf jeden Fall.

Verkaufsstellen[Bearbeiten]

An den Kartenverkaufsstellen der S-Bahn-Stationen kann auch mit den üblichen Kreditkarten bezahlt werden; Fahrscheinautomaten (an allen S- & U-Bahn-Stationen, manchen Bushaltestellen) akzeptieren hingegen nur Debitkarten (EC, Girocard & Maestro) oder Bargeld (in den Straßenbahnen sogar nur Münzen). Einzelfahrscheine können bei Busfahrern erworben werden, allerdings nur gegen Barzahlung (keine Akzeptanz großer Geldscheine). Fast alle Fahrkarten können auch über die BVG-App gekauft werden - für den Kauf wird eine Internetverbindung benötigt, während der Fahrt nicht. Für den Kauf in der App ist eine Registrierung (Kreditkarte oder Kontoverbindung) notwendig.

Offizielle Seiten über Berlins Nahverkehr[Bearbeiten]

Taxi[Bearbeiten]

Für die Fahrt vom und zum Flughafen oder Bahnhof aber auch innerhalb der Stadt kann es sich lohnen eines der elfenbeinfarbenen Taxis zu nehmen. Durch Busspuren, die auch von Taxis benutzt werden dürfen ist es manchmal sogar trotz Berufsverkehr und Baustellen möglich schneller als mit dem eigenen Auto zu sein. Gerade mit viel Gepäck oder nachts gibt es Vorteile gegenüber den öffentlichen Verkehrsmitteln.

Winkt man ein Taxi auf der Straße heran, kann man für 4 € eine Kurzstrecke fahren, die kürzer als 2 km sein muss. Ist die Fahrt weiter, steigt das Taxameter sehr schnell auf den Normaltarif von 6,50 €. Per Handy und vom Hotel bestellt oder auch an den vielen Halteplätzen steigt man bei 3,20 € ein und zahlt ca. 1,50 € pro km. Großraumtaxis mit mehr als vier Personen, sperriges Gepäck und die inzwischen weit verbreitete bargeldlose Zahlung kosten extra.

Die Berliner Taxifahrer sind im allgemeinen nett und freundlich. Leider mangelt es teilweise an Fahrkunst und Ortskenntnis. Man sollte sich in jedem Fall vorher erkundigen wie viel die Fahrt ungefähr kostet.

Empfehlenswert sind Taxis um nachts schnell von einem Club zum nächsten zu kommen, da die Kurzstrecke und ein kurzer Fußmarsch oft reichen. Wenn man ca. 20 € ausgeben möchte, muss man sein Gepäck nicht in den öffentlichen Verkehrsmitteln zum Flughafen tragen.

Mit dem Fahrrad[Bearbeiten]

  • 13 % aller Wege werden in Berlin mit dem Fahrrad unternommen. Auf je 1.000 Einwohner kommen in der Stadt 721 Fahrräder.
  • Es bestehen Radwege, auch entlang der Flüsse Havel und Spree und der wichtigsten Kanäle. Leider sind die Radwege oft unkomfortabel gepflastert, teilweise auch an ungünstigen Stellen unterbrochen. Auch ist die Beschilderung lückenhaft, besonders im Übergang zum Land Brandenburg. Interessant ist der "Berliner Mauerweg" (Radkarte mit Beschreibung), er führt entlang der ehemaligen Grenzen des Westteils von Berlin. Teilweise ist die Beschilderung besonders im Bezirk Mitte verwirrend. • Radrouten
  • Es gibt in Berlin keine Fahrradparkhäuser oder andere gesicherten Unterstellmöglichkeiten. Evtl. sollte man die Besichtigungstouren, die es erfordern, das Fahrrad unbeaufsichtigt zu lassen, ohne Fahrrad durchführen.
  • S-Bahnen, U-Bahnen, Straßenbahnen und Fähren bieten Fahrradmitnahme an. Es ist eine zusätzliche Fahrradkarte zum Preis von 1,80 − 2,40 €, Tageskarte: 4,70 − 5,30 €, Monatskarte: 10,20 - 12,70 € erforderlich. In U-Bahnen können allerdings laut den Beförderungsbedingungen nur wenige Fahrräder mitgenommen werden; Gruppen sollten also die S-Bahnen oder auch die Regionalbahnen bevorzugen. In U-Bahnen darf nicht mit Fahrrädern in den ersten Wagen eingestiegen werden. Einige Fahrer achten sehr genau darauf.

In den Ortsteilen Mitte, Prenzlauer Berg, Tiergarten und Charlottenburg finden sich inzwischen viele Stationen des Fahrradverleihsystems Call-a-Bike. Mit diesen Rädern sind ebenfalls kurze Sightseeingtouren möglich. Für längere Touren lohnt es sich hingegen Räder bei einem klassischen Fahrradverleih zu besorgen.

Fähren[Bearbeiten]

Einige Fährverbindungen werden von den Berliner Verkehrsbetrieben angeboten; dort gelten die üblichen Tarife des VBB, also auch die Fahrkarten für die übrigen Verkehrsmittel. Als Geheimtipp gilt die Linie F10 (Wannsee-Kladow). Sie verkehrt in Wannsee immer zur vollen Stunde im 60 min Takt. Nach 20minütiger Überfahrt wird Kladow mit seinen Cafes erreicht.

Barrierefrei[Bearbeiten]

Mit dem Schlagwort Barrierefreies Berlin versucht die Stadt Menschen mit Behinderungen, Senioren und anderen teilweise, dauerhaft oder zeitweise in Ihrer Mobilität eingeschränkten Menschen den Zugang zu Museen, Sehenswürdigkeiten, Restaurants, Kinos, Clubs, Kaufhäusern, Shoppingcenter, Läden und natürlich dem öffentlichen Nahverkehrsnetz zu ermöglichen. Entsprechende Stadtpläne und Infos gibt es bei mobidat und der wheelmap. Die wheelmap ist zusätzlich als Smartphone-App verfügbar.

Rollstuhlfahrer können in fast allen Bahnhöfen Aufzüge oder Rampen benutzen (Liste von defekten Aufzügen: brokenlifts, S-Bahn, BVG). Busse und Straßenbahnen (Metrobusse) nutzen Niederflurtechnik. Nicht unter den Bestandsschutz fallende Gaststätten, Restaurants und Hotels wurden verpflichtet, behindertengerechte Toiletten einzubauen. Museen, Spielstätten und Sehenswürdigkeiten sind entsprechend auch auf eine Gruppe Rollstuhlfahrer technisch eingerichtet. Trotzdem hat man es aber nach wie vor schwer, gerade in nicht so touristisch erschlossene Gebiete vorzustoßen, da viele Bürgersteige noch immer nicht abgesenkt sind und die Berliner zwar sehr tolerant, aber durch Großstadthektik auch gleichgültig sein können.
Verschiedene private Anbieter, die auch für den Sonderfahrdienst Berlin arbeiten, bieten für Berlin-Besucher Abholung von Flughäfen, Transfer, Stadttouren und vieles mehr in entsprechend ausgerüsteten Bussen an.
  • Der Rollstuhl-Pannendienst hilft bei Problemen wie Weitertransport, Reparatur/ Ersatz-Rollstuhl unter 84 31 09 10 oder auch 0180 111 47 47 (24 h) weiter.
Sehbehinderte und Blinde können sich durch viele entsprechend ausgerüstet Ampeln und akustische Hinweise in Aufzügen und Bahnen orientieren. Auf vielen Bahnhöfen gibt es Leitstreifen mit rauher Oberfläche, die die Bahnsteigkante markieren. Im Hauptbahnhof gibt es an den Handläufen taktile Handlaufbeschriftungen mit Hinweisen in Braille.
  • Informationen und spezielle Ausflugsziele für Blinde und Sehbehinderte gibt es hier.
Gehörlose können sich hier über spezielle Angebote informieren.

Gerade Menschen, die zum ersten Mal eine Großstadt bereisen, sollten sich jedoch der Gefahren des Straßenverkehrs bewusst sein und die Erkundung in der Gruppe oder in Begleitung starten, bevor es dann auf eigene Faust weitergehen kann.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Berlin besitzt eine sehr große Zahl verschiedener Sehenswürdigkeiten, wobei sich die bedeutendsten in den beiden Stadtzentren Mitte und Zoo/Ku'damm sowie im Gebiet um das Kulturforum und den Potsdamer Platz befinden. Die Bekanntesten, die bei einem Berlinbesuch nicht fehlen dürfen, sind das Brandenburger Tor, das Reichstagsgebäude, das Holocaust Mahnmal, das Rote Rathaus, der Alexanderplatz mit dem Fernsehturm, die Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche sowie die Schlösser Charlottenburg und Bellevue. Darüber hinaus existieren jedoch auch in den Außenbezirken viele Sehenswürdigkeiten, wie etwa die Altstadt Spandau, das Schloss Köpenick oder die "Gärten der Welt" im Erholungspark Marzahn.

Berliner Dom, noch zur DDR-Zeiten mit Geldern vom Westen wiederaufgebaut

Überblick[Bearbeiten]

Deutscher Dom auf dem Gendarmenmarkt
Rotes Rathaus

Mitte − Berlins historisches Zentrum[Bearbeiten]

Zentrum Mitte − Berlins historisches Zentrum umfasst weitestgehend den Ortsteil Mitte, der bis 1990 zur DDR gehörte, die die historischen Bauten teilweise abriss und den Rest unzureichend pflegte. Seit nunmehr 25 Jahren wird der ganze Stadtteil umgebaut und viele Gebäude wurden wiederhergestellt, saniert oder befinden sich noch in der Rekonstruktion.

  • 52.51627222222213.3777222222221 Brandenburger Tor. Wikipedia-Artikel zu dieser Einrichtung Wikimedia Commons – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien zu dieser EinrichtungWikidata – Daten zu dieser Einrichtung. Berlins Wahrzeichen liegt am westlichen Ende der Straße Unter den Linden am Pariser Platz und am Übergang zur Straße des 17. Juni im Tiergarten.
  • 52.5165813.3812 Unter den Linden. Wikipedia-Artikel zu dieser Einrichtung Wikimedia Commons – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien zu dieser EinrichtungWikidata – Daten zu dieser Einrichtung. Straße u.a. mit der Humboldt-Universität und Staatsbibliothek, der Hedwigskathedrale, dem Bebelplatz, der Staatsoper, der Neuen Wache und dem Zeughaus.
  • 52.516413.39393 Bebelplatz. Wikipedia-Artikel zu dieser Einrichtung Wikimedia Commons – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien zu dieser EinrichtungWikidata – Daten zu dieser Einrichtung. Platz mit der Staatsoper Unter den Linden, der Alten Bibliothek, dem Hotel de Rome, der Hedwigskathedrale und das unter einer Glasplatte liegende Denkmal zur Erinnerung an die Bücherverbrennung.
  • 52.52138888888913.3955555555564 Museumsinsel. Wikipedia-Artikel zu dieser Einrichtung Wikimedia Commons – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien zu dieser EinrichtungWikidata – Daten zu dieser Einrichtung. Nördliche Spitze der Spreeinsel mit dem Pergamonmuseum, Alte Nationalgalerie, Bodemuseum, Altes Museum, Neues Museum und dem Berliner Dom. Unesco-Welterbe
  • Das im Bau befindliche Humboldt-Forum in den rekonstruierten Fassaden des Berliner Stadtschlosses auf der Spreeinsel.
  • Gendarmenmarkt mit dem 52.512813.39275 Deutschen Dom, dem Französischen Dom und dem Schauspielhaus, offiziell: "Konzerthaus".
  • 52.51666666666713.4072222222226 Nikolaiviertel. Wikipedia-Artikel zu dieser Einrichtung Wikimedia Commons – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien zu dieser EinrichtungWikidata – Daten zu dieser Einrichtung. Das ältestes Wohngebiet Berlins am östlichen Ufer der Spree mit rekonstruierten und wiederaufgebauten Gebäuden.
  • 52.51861111111113.4083333333337 Rotes Rathaus. Wikipedia-Artikel zu dieser Einrichtung Wikimedia Commons – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien zu dieser EinrichtungWikidata – Daten zu dieser Einrichtung. Hier wird die Stadt regiert.
  • 52.52083333333313.4094444444448 Fernsehturm. Wikipedia-Artikel zu dieser Einrichtung Wikimedia Commons – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien zu dieser EinrichtungWikidata – Daten zu dieser Einrichtung. Aussichtskanzel in 203 m und 207 m Höhe.
  • Alexanderplatz52.52166666666713.4133333333339 Alexanderplatz. Wikipedia-Artikel zu dieser Einrichtung Wikimedia Commons – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien zu dieser EinrichtungWikidata – Daten zu dieser Einrichtung. Einkaufszentrum und Verkehrsknotenpunkt.
  • 52.51666666666713.38916666666710 Friedrichstraße. Wikipedia-Artikel zu dieser Einrichtung Wikimedia Commons – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien zu dieser EinrichtungWikidata – Daten zu dieser Einrichtung. Noble Einkaufs- und Amüsiermeile
  • Oranienburger Straße − Ausgeh- und Flaniermeile in der Spandauer Vorstadt.
  • Scheunenviertel, dem Hackeschen Markt und den Hackeschen Höfen in der Spandauer Vorstadt.
Potsdamer Platz: Bahn-Eingang, mitte: Bahntower
Dach des Sony-Center am Potsdamer Platz

Tiergarten − Regierungsviertel, Park und Kulturforum[Bearbeiten]

Das Jagdgebiet vor den Toren Berlins entwickelte sich zum größten innerstädtischen Park, dem Tiergarten. Der Norden des Stadtteils ist heute Regierungsviertel mit dem Reichstag. Im Süden liegt das Diplomatenviertel mit vielen Botschaften und im Südosten ist ein Kulturforum mit der Philharmonie, mehreren Museen und der Neuen Staatsbibliothek entstanden. In den 1990er Jahren entstand auf der jahrzehnte alten Brachfläche das Areal Potsdamer Platz mit dem SonyCenter.

  • "Neues Berlin" und das Quartier Potsdamer Platz:
    • Filmhaus mit dem Filmmuseum
    • Sonycenter
Reichstagsgebäude - Sitz des Bundestages
Schloss Bellevue - Sitz des Bundespräsidenten
  • Regierungsviertel mit dem Reichstagsgebäude und dem Bundeskanzleramt.
  • Hamburger Bahnhof, heute Museum für Gegenwart und der umstrittenen Flick-Collection in Moabit
  • Hauptbahnhof • auf dem Geländes des ehemaligen Lehrter Bahnhofs in Moabit
  • Kongresshalle, von den Amerikanern nach dem Krieg erbaut, von den Berlinern als „Schwangere Auster bezeichnet“. Das eingestürzte Dach begrub einige Menschen, heute: „Haus der Kulturen der Welt“
  • Schloss Bellevue - Sitz des Bundespräsidenten
  • Siegessäule - auf dem großen Stern, sie wurde 1939 bei der Versetzung zum Großen Stern von 50,66 Meter auf 66,89 Meter erhöht.
  • Kulturforum, westlich vom Potsdamer Platz:
    • Philharmonie und Kammermusiksaal
    • Musikinstrumenten Museum
    • Neue Nationalgalerie
    • Kupferstichkabinett, Gemäldegalerie, Kunstbibliothek
    • Kunstgewerbemuseum,
    • Staatsbibliothek
  • einige Schritte entfernt - das Deutsche Technikmuseum am Gleisdreieck in Kreuzberg
Café Kranzler am Ku'damm

City West − das moderne Zentrum im Westen[Bearbeiten]

Schon um 1900 entstand ein neues Zentrum außerhalb der damaligen Berliner Stadtgrenze in Charlottenburg. Der „Neue Westen“ reichte vom Nollendorfplatz bis zum Kurfürstendamms. Nach dem 2. Weltkrieg wurde der südliche Bereich des Bahnhofs Zoos zum Aushängeschild des „Freien Berlins“ (Westberlin). Nach der Wende 1989 verschob sich das Ausgehviertel in die historische Mitte und den Prenzlauer Berg. Kinos und Restaurants wurden umgewandelt in Bekleidungshäusern, es kamen größere Gebäude und Hotels hinzu, doch der Charakter von einst ist verloren gegangen.

  • Gebiet des Ku'damm (Kurfürstendamm) und Bahnhof Zoo, u.a. mit der Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche, Eingang zum Zoologischen Garten, Europacenter, KaDeWe (Kaufhaus des Westens), neues Kranzler Eck, Kudamm-Karree, Theater des Westens, Schaubühne am Lehniner Platz.

Charlottenburg[Bearbeiten]

Schöneberg[Bearbeiten]

In Schöneberg hat sich nahe dem Winterfeldtplatz eine eigene Homo-Kulturszene etabliert. Südlich des Nollendorfplatzes laden viele preiswerte, vor allem indische, Restaurants ein.

Kreuzberg − die Szene kehrt zurück[Bearbeiten]

Kreuzberger Nächte sind lang, aber dann ... Das alternative und anarchistische Aussteigertum zog nach der Wende 1989 in die Spandauer Vorstadt und in den Prenzlauer Berg. Nachdem dort das Bürgertum nachzog, kehrte teilweise die Szene nach SO 36 zurück, ins Kreuzberg um das Kottbusser Tor. Andere Gegenden mit ihren stuckverzierten und sanierten Häusern Kreuzbergs, wie das SW 61 um die Bergmannstraße und am Landwehrkanal sind dagegen inzwischen von der Mittelschicht vereinnahmt worden und die Verdrängten ziehen nach Neukölln.

Besuchenswert sind und der 68 m hohe Kreuzberg mit dem Denkmal für die Befreiungskriege, die schmucken Häuser des Rhiemers Hofgarten, der Bergmannstraße und das Kreuzberg der armen Leute, wo Alternative und Türken nebeneinander wohnen. Man nennt die Gegend auch „Klein Istanbul“ und die durchquerende Hochbahn „Orientexpress“.

Friedrichshain[Bearbeiten]

Prenzlauer Berg − erst Aufbau Ost, dann Verdrängung der Szene[Bearbeiten]

  • Der Prenzlauer Berg hat sich im Aussehen und seiner Sozialstruktur gewandelt. Waren die vom 2. Weltkrieg kaum zerstörten Häuser zu DDR-Zeiten dem Verfall preisgegeben, so sind die Wohnungen nach dem Einbau von Bädern und Zentralheizung mit den im alten Glanz erstrahlenden Fassaden sehr begehrt. Die steigenden Mieten können sich die alten Bewohner nicht mehr leisten, und so zog die bürgerliche Mittelschicht in den ehemaligen Arbeiterbezirk. Die „Alternative Szene“ wurde zurück nach Kreuzberg und Neukölln vertrieben.

Außenbezirke[Bearbeiten]

  • Lichtenberg: Tierpark Friedrichsfelde, Schloss Friedrichsfelde, Russisches Viertel in Karlshorst mit dem Deutsch-Russischen Museum
Rathaus Köpenick
  • Marzahn-Hellersdorf: Gärten der Welt im Erholungspark Marzahn, Schloss Biesdorf, altes Dorf Marzahn
  • Neukölln: Schloss Britz und der Britzer Garten
  • Pankow: Rathaus Pankow, Schloss Hohenschönhausen
  • Reinickendorf: Tegler See, Heiligensee, Frohnau, Lübars
  • Spandau: Zitadelle Spandau mit dem Fort Hahneberg
  • Steglitz-Zehlendorf:
    • Dahlem: Jagdschloss Grunewald, Brücke-Museum, Domäne Dahlem, Museum Europäischer Kulturen, Ethnologisches Museum, Museumsdorf Düppel.
    • Wannsee: Pfaueninsel, Schloss Klein Glienicke, die südliche Havel und der Wannsee mit seinem Strandbad.
  • Treptow-Köpenick: Treptower Park, Altstadt Köpenick, Schloss Köpenick, Müggelsee und Müggelturm
  • Havelseen – Seen-Landschaft im Südwesten der Stadt und rund um Potsdam. Hier lässt es sich gut ausspannen.

Kirchen[Bearbeiten]

  • Berliner Dom am Lustgarten wurde 1894 − 1905 in Anlehnung an die italienische Hochrenaissance und den Barock gebaut. Der Außenbau wurde mit vereinfachter Kuppel und Türmen 1975 − 1982 wiederaufgebaut, die Innen-Restaurierung war 1993 abgeschlossen.
Marienkirche, im Hintergrund: Dom

Die 52.516813.407112 Nikolaikirche, die Friedrichswerdersche Kirche und der Deutsche Dom sind heute Museen.

Schlösser und Festungen[Bearbeiten]

Schloss Charlottenburg mit Süd-Portal

Bauwerke[Bearbeiten]

Denkmäler[Bearbeiten]

Schillerdenkmal vor dem Schauspielhaus (Konzerthaus) auf dem Gendarmenmarkt
Holocaust-Mahnmal
  • Schillerdenkmal auf dem Gendarmenmarkt in Mitte
  • Lessingdenkmal im Tiergarten, dort sind viele Denkmäler aufgestellt
  • Siegessäule mit der 8,3 m hohen vergoldeten Victory (Goldelse) auf dem großen Stern im Tiergarten
  • Sowjetisches Ehrenmal im Tiergarten
  • Sowjetisches Ehrenmal im Treptower Park
  • Holocaust Mahnmal - begehbares Labyrinth aus Betonstelen, in Mitte, am Rande zum Tiergarten
  • Gedenkstätte Hohenschönhausen
  • Gedenktafel Wolfgang Gruner, Westendallee 57. Wolfgang Gruner war Gründer der Kabarettgruppe "Die Stachelschweine" und Inbegriff der Berliner Schnauze mit Herz. Er war zu sehen als Taxifahrer Fritze Flink in der Quizsendung "Der Große Preis" und als Polizeioberwachtmeister Hund (Hund wie Katze) in der Kindersendung "Hals über Kopf", die in den 1980er Jahren im ZDF liefen.

Museen[Bearbeiten]

Allgemein[Bearbeiten]

Bei allen staatlichen Museen haben Kinder bis 18 Jahren freien Eintritt.

Museumspass - Die 3-Tage-Karte für 24,- € (ermäßigt: 12 €) ermöglicht den freien Zugang zu rund 70 Museen.
Die Bereichskarte Museumsinsel kostet: 18,- €, ermäßigt 9 €.

Ermäßigungen mit der „Berlin WelcomeCard“ in Verbindung mit Bus- und Bahn-Tageskarten siehe: Touristen-Karten

Lange Nacht der Museen[Bearbeiten]

Am 27. August 2016 findet von 18 bis 2 Uhr die nächste „Lange Nacht der Museen” statt, an der sich ca. 80 Häuser beteiligen. • Kombiticket einschließlich der Shuttle-Busse und öffentlichen Verkehrsmittel ab 15 Uhr: 18,- €, ermäßigt 12,- €, Kinder bis 12 Jahre haben freien Eintritt, benötigen aber einen Fahrschein für die Verkehrsmittel.

Museumsliste[Bearbeiten]

Museen
Alte Nationalgalerie auf der Museumsinsel

Berlin besitzt rund 180 Museen. Diese Liste beschreibt nur die wichtigsten Museen.

Die Museen auf der Museumsinsel gehören zum Weltkulturerbe der UNESCO.

Pergamonmuseum52.52113.3965915 Pergamonmuseum, Am Kupfergraben 5, Eingang Bodestraße. Tel.: +49 30-266 424 242. Facebook. Das Pergamonmuseum beherbergt heute drei Museen: die Antikensammlung mit den Architektursälen und dem Skulpturentrakt, das Vorderasiatische Museum und das Museum für Islamische Kunst. Die eindrucksvollen Rekonstruktionen archäologischer Bauten wie Pergamonaltar, Markttor von Milet und Ischtar-Tor mit Prozessionsstraße von Babylon und Mschatta-Fassade haben das Museum weltweit bekannt gemacht. Der Saal mit dem Pergamonaltar ist von Ende September 2014 bis voraussichtlich 2019 wegen Sanierung geschlossen. Geöffnet: täglich 10-18 Uhr, Do bis 20 Uhr. Preis: Eintritt: 12 €, ermäßigt 6 €, Bereichskarte Museumsinsel: 18 €, erm.: 9 €.

Bode-Museum52.5219213.3943216 Bode-Museum, Am Kupfergraben. Tel.: +49 30-266 424 242. Das Bode Museum auf der Museumsinsel stellt vorwiegend Skulpturen aus. Nach Zerstörung im 2. Weltkrieg ist das Museum seit 2006 mit seiner Skulpturensammlung, dem Museum für Byzantinische Kunst, dem Münzkabinett und Werken der Gemäldegalerie wieder für die Öffentlichkeit zugänglich. Geöffnet: Di+Mi, Do 10-20, Fr-So 10-18 Uhr. Preis: Eintritt: 10 €, ermäßigt 5 €.

Altes Museum52.5192613.3990117 Altes Museum, Am Lustgarten 1. Tel.: +49 30-266 42 42 42. Ursprünglich wurde das Gebäude für die Berliner Kunstsammlungen geschaffen. Zwischen 1943 und 1945 brannte das Gebäude aus und wurde schwer beschädigt. Der Wiederaufbau dauerte bis 1966. Seit 1998 zeigt die Antikensammlung im Alten Museum ihre griechische Sammlung mit der Schatzkammer im Erdgeschoss des Gebäudes. Geöffnet: Fr-Mi 10-18, Do 10-20. Preis: Eintritt: 10 €, ermäßigt 5 €.

Alte Nationalgalerie52.520613.398618 Alte Nationalgalerie, Bodestr. 3. Tel.: +49 30-2664 24242. In der Alten Nationalgalerie werden Werke des Klassizismus, der Romantik, des Biedermeier, des Impressionismus und der beginnenden Moderne ausgestellt. Geöffnet: Mo geschlossen, Di-Mi 10-18, Do 10-20, Fr-So 10-18. Preis: Eintritt: 12 €, ermäßigt 6 €.

Neues Museum52.5201913.3977519 Neues Museum, Bodestr. 3. Tel.: +49 30-266 424 242. Das Neue Museum beherbergt die Papyrussammlung und das Ägyptische Museum mit der Büste der Nofretete, das Museum für Vor- und Frühgeschichte mit Objekten aus dem Schatz des Priamos sowie Teile der Antikensammlung Geöffnet: täglich 10-18 Uhr, Do bis 20 Uhr. Preis: Eintritt: 12 €, ermäßigt 6 €, Kinder unter 19 Jahren frei.

Museen im Kulturforum im Tiergarten

Neue Nationalgalerie52.5069713.3675820 Neue Nationalgalerie, Potsdamer Str. 50. Die Neue Nationalgalerie ist das Museum für die Kunst des 20. Jahrhunderts der Nationalgalerie Berlin. Der 1968 eröffnete Bau des Museums stammt von Ludwig Mies van der Rohe und gilt als Ikone der Klassischen Moderne. Das Museum wird Ende 2014 wegen Sanierung für mindestens 3 Jahre geschlossen.

Gemäldegalerie52.5085213.3649121 Gemäldegalerie, Stauffenbergstraße 40. Tel.: +49 30-266 424 242. Die Berliner Gemäldegalerie zeigt Bestände alter europäischer Malerei vom 13. bis zum 18. Jahrhundert Geöffnet: Di+Mi 10-18, Do 10-20, Fr+So 10-18 Uhr. Preis: 10 €, ermäßigt 5 €.

Kupferstichkabinett52.5084113.3666222 Kupferstichkabinett, Matthäikirchplatz 8. Tel.: +49 30-266 424 242. Das Kupferstichkabinett ist das größte Museum der grafischen Künste in Deutschland und zugleich eine der vier wichtigsten Sammlungen dieser Art weltweit. In seinen Beständen befinden sich mehr als 500.000 Drucke und etwa 110.000 sonstige Werke der Kunst auf Papier, also Zeichnungen, Pastelle, Aquarelle und Ölskizzen. Geöffnet: Mo geschlossen, Di-So 11-18 Uhr. Preis: 6 €, ermäßigt 3 €.

Kunstgewerbemuseum52.5097613.3671323 Kunstgewerbemuseum (Das Kunstgewerbemuseum ist wegen umfangreicher Renovierungs- und Umbauarbeiten bis 20. Nov. 2014 geschlossen.), Matthäikirchplatz. Tel.: +49 (0)30-2662951.

Musikinstrumenten-Museum52.5104613.370824 Musikinstrumenten-Museum, Tiergartenstraße 1. Tel.: +49 30-2548 1178. Das Musikinstrumenten-Museum Berlin umfasst mit rund 3.500 Instrumenten eine der größten und repräsentativsten Musikinstrumenten-Sammlungen Deutschlands. Geöffnet: Mo geschlossen, Di-Mi 9-17, Do 9-20, Fr 9-17 Sa-So 10-17. Preis: 6 €, ermäßigt 3 €, Kinder unter 19 Jahren frei.

52.5284413.3721225 Hamburger Bahnhof − Museum für Gegenwart in Moabit beim Hauptbahnhof

Museen im und am Schloss Charlottenburg

 Schloss Charlottenburg52.5209113.2956826 Schloss Charlottenburg [1] (Altes Schloss), Spandauer Damm 10. Tel.: +49 (0)30 320 91-0, (0)331-9694 200 (Besucherinformation). Facebook. Wohnung Friedrichs des Großen, Kroninsignien von Friedrich I. und seiner Gemahlin Sophie Charlotte, das Porzellankabinett, die Goldene Galerie, zahlreiche Gemälde und eine bedeutende Sammlung französischer Malerei des 18. Jahrhunderts, hierunter Watteaus Einschiffung nach Kythera. Belvedere mit KPM-Porzellansammlung, Mausoleum und Neuer Pavillon im Schlossgarten. Weitere Museen im Schloss sind im Schlossartikel beschrieben. Geöffnet: Apr.-Okt. Di-So 10–18 Uhr, Nov.-März Di-So 10–17. Preis: Eintritt: 12,- €, ermäßigt 8,- €, Kombikarte: 15,- €, erm.: 11,- €.

Museum Berggruen52.5191213.2953127 Museum Berggruen, Schloßstraße 1, 14059 Berlin-Charlottenburg (direkt gegenüber dem Schloss Charlottenburg). Tel.: +49 (0)30 - 266 424 242. Facebook. Das Berggruen Museum stellt Bilder von Picasso und seiner Zeit aus. Neben Werken von Picasso ist Kunst der klassischen Moderne von zahlreichen anderen namhaften Künstlern zu sehen – darunter Cézanne, Klee, Braque und Matisse. Geöffnet: Mo geschlossen, Di-Fr 10-18, Sa-So 11-18. Preis: Eintritt mit Sammlung Scharf-Gerstenberg: 10 €, ermäßigt 5 €, Kinder unter 19 Jahren frei.

Sammlung Scharf-Gerstenberg52.519213.296728 Sammlung Scharf-Gerstenberg (Museum Scharf-Gerstenberg), Schloßstraße 70. Tel.: +49 30 - 266 42 42 42. Facebook. Gezeigt werden hochkarätige Werke der Surrealisten und ihrer Vorläufer aus den Beständen der „Stiftung Sammlung Dieter Scharf zur Erinnerung an Otto Gerstenberg“. Das Spektrum der Künstler reicht von Piranesi, Goya und Redon bis zu Dalí, Magritte, Max Ernst und Dubuffet Geöffnet: Mo geschlossen, Di-Fr 10-18, Sa-So 11-18. Preis: Eintritt mit Museum Berggruen: 10 €, ermäßigt: 5 €, Kinder unter 19 Jahren frei.

Bröhan-Museum52.5187213.295429 Bröhan-Museum, Schloßstraße 1 A. Tel.: +49 30 - 3269 0600. Jugendstil, Art Deco und Funktionalismus (1889–1939) Geöffnet: Di-So 10-18 Uhr. Preis: Eintritt: 8 €, ermäßigt: 5 €, Kinder unter 19 Jahren frei.

52.5188913.2976130 Abguss-Sammlung Antiker Plastik, Schloßstr. 69 B, Charlottenburg − 2.000 Gipsabgüsse griechischer und römischer Skulpturen aus der Zeit vom 3. Jahrtausend v. Chr. bis etwa 500 n. Chr.

Museumszentrum Dahlem

In Dahlem sind die ethnologischen Museen bis zur Eröffnung des Humboldtforums 2019-20 im wiederaufgebauten Stadtschloss beheimatet: Lansstraße 8 oder Arnimallee 25, U3 Dahlem-Dorf

  • 52.456113.2915131 Museum für Asiatische Kunst
  • 52.456513.292432 Ethnologisches Museum
  • 52.455513.292733 Museum Europäischer Kulturen
Museen für Geschichte

Deutsches Historisches Museum52.5180713.3969734 Deutsches Historisches Museum (DHM), Unter den Linden 2. Tel.: +49 (0)30-20 30 40. Facebook. Museum für deutsche Geschichte und Ort der Aufklärung und Verständigung über die gemeinsame Geschichte von Deutschen und Europäern Geöffnet: Mo-So 10-18. Preis: 8 €, ermäßigt 4 €, Kinder unter 19 Jahren frei. - umfangreiche Sammlungen zur deutschen Geschichte, nahe dem Berliner Dom und der Museumsinsel.

52.501913.395735 Jüdisches Museum Berlin, Lindenstraße 9-14 in Kreuzberg, Tel.: 030 2599 3300, Geöffnet: Mo. 10 - 22 Uhr, Di. - So. 10 - 20 Uhr, Eintritt: 8,- €, ermäßigt: 3,- €, Familie: 14,- €. Judenverfolgung 1933-1945, jüdisches Leben in Deutschland seit der Spätantike, Bedeutung des Judentums in Deutschland für die kulturelle Entwicklung in Deutschland, Sonderausstellungen. Interessante Architektur.

Mauerstreifen an der Bernauer Straße

Gedenkstätte Berliner Mauer52.5349613.3900936 Gedenkstätte Berliner Mauer, Bernauer Straße 119 und 111, Gesundbrunnen / Mitte. Tel.: +49 30-467 98 66 66, E-Mail: . Facebook. Geöffnet: Außengelände: ganzjährig begehbar; Besucherzentrum: Apr-Okt Di.-So. 10 - 18 Uhr. Das Dokumentationszentrum Bernauer Straße 111. Preis: Eintritt frei.
In der Bernauer Straße war die Deutsche Teilung am krassesten. Die Häuser im ostberliner Bezirk Mitte standen direkt an der Bernauer Straße, die in voller Breite zum westberliner Bezirk Wedding gehörte. Nachdem die Erdgeschosse am 13. August 1961 zugemauert wurden, sprangen die Flüchtlinge aus den oberen Fenstern auf die westberliner Straße. Auch Fluchttunnel wurden gegraben. Nach und nach wurden alle Häuser auf der ostberliner Seite abgerissen und durch undurchdringliche Grenzanlagen ersetzt. Dieser Todesstreifen wurde zur Gedenkstätte Berliner Mauer gemacht und ist der zentrale Erinnerungsort an die deutsche Teilung. Auf einem 1,3 km langem Stück der ehemaligen Grenze wird die Grenzanlage und die damalige Situation mit den Menschenschicksalen dargestellt. Das Fenster des Gedenkens“ auf dem ehemaligen Sophien-Friedhof ist ein würdiger Gedenkort für die Todesopfer an der Berliner Mauer. An der Stelle der ehemaligen Kirche wurde die Kapelle der Versöhnung gebaut. − Auf der westberliner Seite stellt das Besucherzentrum an der Bernauer Straße die Geschichte der Teilung Berlins umfassend dar. Am Dokumentationszentrum ist ein fünfstöckiger Beobachtungsturm angebaut, von dem die Grenzanlage täglich betrachtet werden kann. − Im Eingangsbereich des nahegelegenen S-Bahnhofs Nordbahnhof ist die Ausstellung „Grenz- und Geisterbahnhöfe im geteilten Berlin“ zu sehen. Dargestellt wird die Absurdität der Teilung durch die drei U- und S-Bahnen-Linien vom westberliner Wedding zum westberliner Kreuzberg, die Ost-Berlin ohne Halt unterquerten, während die Bahnhöfe von DDR-Grenzsoldaten bewacht wurden.

Haus am Checkpoint Charlie52.5074813.3906637 Haus am Checkpoint Charlie (Mauermuseum), Friedrichstraße 43, 10969 Berlin-Kreuzberg. Tel.: +49 30 - 253 7250, E-Mail: . Facebook. Geschichte der Berliner Mauer und der Deutschen Teilung Geöffnet: Mo-So 9-22. Preis: 12,50 €, Studenten: 9,50 €, Kinder 7-18 Jahre: 6,50 €. - Das private Museum auf dem ehem. Grenzübergang zeigt eine lebendige Ausstellung zur Berliner Mauer und wird von vielen Besuchern aus aller Welt besucht.

52.5191613.4024538 DDR Museum − Das Museum zeigt den Alltag der DDR, von der Jugendweihe und dem Bildungssystem, über Vollbeschäftigung und Mangelwirtschaft bis zur Stasi-Überwachung.

Museum in der Kulturbrauerei im Prenzlauer Berg mit der Dauerausstellung "Alltag in der DDR"
Geöffnet: Di. − So. u. feiertags von 10.00 − 18.00 Uhr, Do. bis 20.00 Uhr, Eintritt frei.

Museen für Technik und Naturwissenschaft
Museen
Technik und Natur
Museum für Kommunikation im ehemaligen Reichspostamt

Deutsches Technikmuseum52.4987613.377839 Deutsches Technikmuseum, Trebbiner Straße 9. Tel.: +49 30 - 902 540. Facebook. Ausstellungen: Luft- und Raumfahrt, Schifffahrt, Schienen-, Straßen- und Kommunalverkehr, Foto- und Filmtechnik, Energietechnik, Produktionstechniken, Rechen- und Automationstechnik, Nachrichtentechnik, Schreib- und Drucktechnik, Papiertechnik, Textiltechnik, Historische Brauerei Geöffnet: Mo geschlossen, Di-Fr 9-17:30, Sa-So 10-18. Preis: 8,- €, ermäßigt 4,- €, Familien 17,- €, Kinder bis 18 J. haben ab 15 Uhr freien Eintritt.

Museum für Kommunikation52.5099313.3872640 Museum für Kommunikation, Leipziger Straße 16, 10117 Berlin-Mitte. Tel.: +49 30-202 94 205, E-Mail: . Facebook. Geschichte, Gegenwart und Zukunft der Kommunikation, Dauerausstellung: Kommunikation ist Alltag. Wie verändern Medien die Wahrnehmung von Raum und Zeit? Welche Auswirkungen hat die Beschleunigung des Personen-, Waren- und Datenverkehrs? Wie werden Nachrichten geschützt? Wie ändert sich die Selbstdarstellung von Institutionen und Nationen? Besondere Exponate: Blaue und die Rote Mauritius, Fernsehröhren aus der Zeit vor der Fernsehära, die ersten Telefonapparate von Philipp Reis Geöffnet: Di 9–20, Mi−Fr 9–17, Sa-So 10–18. Preis: 4 €, ermäßigt 2 €, Kinder unter 18 Jahre frei. - u. a. Ausstellung über die Post

52.5302413.3792241 Museum für Naturkunde (Naturkundemuseum, Humboldt-Museum) in Mitte − Das Museum für Naturkunde in Berlin ist (neben dem Senckenbergmuseum in Frankfurt) das größte Naturkundemuseum in Deutschland. Das Museum ist vor allem wegen eines ursprünglich als Brachiosaurus brancai eingeordneten Skeletts bekannt, des weltweit größten aufgebauten Skeletts eines Dinosauriers. Im Lichthof zu sehen ist außerdem das sehr gut erhaltene Original eines Archaeopteryx („Berliner Exemplar“), des weithin als ältester Vogel bekannten Paraves aus den Solnhofener Plattenkalken Süddeutschlands. Das Museum zeigt des Weiteren: Minerale, Fossilien, Huftiere und Einheimische Tiere. Als kulturhistorisch wertvoll gelten die Dioramen, die verschiedene Tiere in ihrer natürlichen Umgebung zeigen.

52.473213.1408142 Militärhistorisches Museum Flugplatz Berlin-Gatow − Das Museum auf dem Flugplatz Berlin-Gatow beherbergt einen Großteil der luftfahrtgeschichtlichen Sammlung der Bundeswehr und zeigt die Geschichte der militärischen Luftfahrt in Deutschland von 1884 bis in die Gegenwart.

Sea Life Berlin52.5202513.4040643 Sea Life Berlin (AquaDom), Spandauer Straße 3, 10178 Berlin. Das Sea Life Berlin zeigt auf einer Fläche von 1.800 m² etwa 4.000 Wassertiere. Hauptattraktion ist der AquaDom, das größte zylindrische Salzwasseraquarium der Welt. Es besteht aus einem Acrylglasbehälter von 16 m Höhe und 11,5 m Durchmesser. In der Mitte des Zylinders können Besucher in einem Aufzug durch das Innere des Aquariums hindurchfahren. In dem Aquarium leben rund 1.200 Fische aus rund 95 Arten in einer Million Liter Salzwasser. Geöffnet: 10-19. Preis: 17,95 €, Kinder unter 15 Jahre 14,50 €, Kinder unter 3 Jahre frei, verschiedene Ermäßigungen.

  • Schwules Museum*, Lützowstraße 73. Tel.: +49 30 6959 9050. Geöffnet: Geöffnet: So., Mo., Mi. - Fr. 14 − 18 Uhr, Sa. 14 − 19 Uhr, Di. geschlossen. Preis: Eintritt: 6,- €.
  • 52.506213.353544 Bauhaus-Archiv Berlin − Ausstellung zur Geschichte des berühmten Architekturstils, weltweit größte Sammlung zum Thema Bauhaus.
  • 52.458613.305345 Botanisches Museum Dahlem beim Botanischen Garten
  • 52.526213.374646 Medizinhistorisches Museum an der Charité - anatomische Ausstellung, Sammlung zur Medizin (Bücher, Instrumente usw.)
  • 52.517513.441647 Computerspielemuseum, Karl-Marx-Allee 93a in Friedrichshain − Das 2011 eröffnete Museum beschäftigt sich mit der Kulturgeschichte der Computerspiele in den drei Bereichen Der Spielende Mensch, Die Erfindung des digitalen Spiels und Die Welt des Homo Ludens Digitalis.
  • 52.51626213.40797748 Hanfmuseum, Mühlendamm 5 im Nikolaiviertel − Anbau, Ernte, Vorverarbeitung und Nutzungsmöglichkeiten der Kulturpflanze werden gezeigt.

Straßen und Plätze[Bearbeiten]

Mitte[Bearbeiten]

  • Gendarmenmarkt − mit dem Schauspielhaus (Konzerthaus) zwischen Französicher Dom und Deutscher Dom
  • Unter den Linden − Die Prachtstraße Berlins
  • Pariser Platz - mit dem Brandenburger Tor und dem Hotel Adlon
  • Lustgarten − am Alten Museum und Berliner Dom
  • Bebelplatz − mit der gläsernen Bodenplatte zum Gedenken der Bücherverbrennung 1933, zwischen Staatsoper und Alte Bibliothek
  • Friedrichstraße − mit dem Friedrichstadtpalast, dem Admiralspalast, Bahnhof Friedrichstraße, Kulturkaufhaus Dussmann, Galeries Lafayette und dem Checkpoint Charlie
  • Potsdamer Platz und Leipziger Platz
  • Alexanderplatz
  • Hackescher Markt − mit den benachbarten Hackeschen Höfen
  • Platz der Republik − mit dem Reichstag
  • Großer Stern - mit der Siegessäule

City West[Bearbeiten]

  • 52.50413.33149 Kurfürstendamm
  • Breitscheidplatz - mit der Kaiser Wilhelm Gedächtniskirche
  • Wittenbergplatz - mit dem KaDeWe (Kaufhaus des Westens)
  • Wilmersdorfer Straße - Einkaufsfußgängerzone in Charlottenburg

Friedrichshain[Bearbeiten]

Parks, Gärten, Seen und Wälder[Bearbeiten]

  • Tierpark Berlin in Friedrichsfelde − Der Tierpark Berlin ist der Ost-Berliner Zoo mit viel Platz in Friedrichsfelde. Er gehört mit über 160 ha zu den größten Zoos Europas und ist für Besucher sehr zu empfehlen. Ein Besuch im Dickhäuterhaus empfiehlt sich am Wochenende gegen 12 Uhr, wenn die Elefanten baden.
    Geöffnet: 8. Sept. - 26. Okt. 2014: 9:00 – 18:00 Uhr, 27. Okt. - 31. Dez.: 9:00 – 17:00 Uhr · Eintritt: 12,- €, ermäßigt 9,- € bzw. 6,- €, Familientickets: 20,- €, bzw. 32,- €. · Erreichbar mit der U5.
Elefantentor Zoologischer Garten
  • Botanischer Garten − mit den Gewächshäusern und dem wiedereröffnetem großen Tropenhaus und dem botanischen Museum in Dahlem. • Geöffnet: Mai - Juli: 9 – 21 Uhr, April u. August: 9 − 20 Uhr, sonst kürzer.
Großer Wannsee, eine Bucht der Havel im Berliner Ortsteil Wannsee

Brunnen[Bearbeiten]

  • Neptunbrunnen von 1891 - vom Platz vor dem Berliner Schloss demontiert und 1969 restauriert auf die Grünanlage vor dem Roten Rathaus wiederaufgestellt.
  • Weltkugelbrunnen (Wasserklops) auf dem Breitscheidplatz am Zoo.

Berlin mit Kindern - Sehenswürdigkeiten für Kinder[Bearbeiten]

Berlin bieten eine große Vielzahl an Sehenswürdigkeiten, Aktivitäten, Museen und Ausstellungen, die speziell auf die Bedürfnisse von Kindern ausgerichtet sind. Im folgenden ein paar besonders lohnenswerte Ziele für Kinder ab 3 Jahren.

Museen und Ausstellungen[Bearbeiten]

  • Mach Mit Museum im Prenzlauer Berg − Das MACHmit! Museum für Kinder ist ein ganz besonderes Museum: Zahlreiche MACHmit!-Angebote zum Entdecken, Ausprobieren und Erforschen animieren Kinder dazu, spielerisch zu lernen und nicht ganz alltägliche Erfahrungen zu sammeln.
  • Labyrinth – Ob durch Anfassen, Ausprobieren, Hüpfen, Klettern, Falten, Kneten, Riechen, Rennen, Hören, Sehen, Fragen, Schreien, Nachdenken oder Entspannen: Lernen durch Selbermachen ist der Weg, auf dem nicht nur Kinder am besten vorankommen.
  • FEZ Wuhlheide – Das FEZ-Berlin ist Europas größtes gemeinnütziges Kinder-, Jugend- und Familienzentrum. Es bietet kreatives Spiel, Spaß, Erholung und Kultur für die ganze Familie.
  • Jugend im Museum – Jugend im Museum e.V. bietet Kindern und Jugendlichen im Alter von 4 bis 18 Jahren ein abwechslungsreiches Veranstaltungsprogramm an, das dazu anregt, die Berliner Museen zu entdecken. Inspiriert von den Schätzen der Ausstellungen können sich Kinder in Werkstätten praktisch ausprobieren und lernen, das Gesehene zu verarbeiten und in den Alltag zu integrieren.
  • Ritter Sport Bunte Schokowelt – Schokoladenausstellung kleines Schoko-Museum beim Gendarmenmarkt in der Französischen Straße 24 gelegen, widmet sich dem Thema Ritter-Sport-Schokolade. Auf drei Etagen und fast 1000 m² können große und kleine Schokoladenliebhaber nach Lust und Laune genießen, entdecken und kreieren. Eintritt frei.
  • Am anderen Ende des Gendarmenmarktes, bei Fassbender & Rausch kann man Qualitätsschokolade genießen und im Schaufenster Berlins Sehenswürdigkeiten aus 300 kg Schokolade betrachten.
  • Jugend Museum in Schöneberg − ein experimentierfreudiges Geschichtsmuseum für junge Leute. Sitz ist die „Millionenvilla“ im Berliner Stadtteil Schöneberg. Ungewöhnliche Ausstellungs- und Werkstatträume und ein lebendiges Programm. Eintritt frei.

Aktivitäten[Bearbeiten]

Feste/Festivals[Bearbeiten]

  1. Berlinale - Internationale Filmfestspiele Berlin vom 11. − 21. Februar 2016 in 22 Berliner Veranstaltungsorten. Alle Filme des Wettbewerbs haben ihre feierliche Premiere im Theater am Potsdamer Platz, das sich zu dieser Zeit „Berlinale Palast“ nennt. Auch die Eröffnungsfeier und Vergabe der offiziellen Preise finden hier statt.
Festival of Lights
Der Französische Dom mit den Wächtern der Zeit während des Festival of Lights 2011.
  1. Karneval der Kulturen − Straßenfest in Kreuzberg mit großem Umzug. Immer am Pfingstwochenende, vom Fr. 22. Mai um 14 Uhr – Mo. 25. Mai 2015 um 19 Uhr.
  2. Fete de la Musique, jedes Jahr immer am Sommeranfang am 21. Juni. 2013 gab es 104 Bühnen und 800 Bands in der Stadt.
  3. Christopher Street Day (CSD) am letzten Wochenende im Juni findet der CSD Berlin statt.
  4. Open Air Gallery auf der Oberbaumbrücke über der Spree zwischen Kreuzberg und Friedrichshain − am Sonntag 05. Juni 2016 und am Sonntag 03. Juli 2016 von 10.00 bis 20.00 Uhr.
  5. Berlin Festival am 29.5. − 31. 05. 2015 auf dem Gelände des ehemaligen Flughafen Tempelhof und in der Arena Berlin
  6. Berlin leuchtet − Vom 30. Sept. bis 16. Oktober 2016 setzen Lichtkünstler Gebäude der Stadt mit Licht und Projektionen spektakulär in Szene.
  7. Festival of Lights − Vom 09. bis 18. Oktober 2015 verwandelt das Festival of Lights viele bekannte Bauwerke der Metropole erneut in eine glitzernde, farbenprächtige Stadt.
  8. Silvesterparty am Brandenburger Tor − Am 31.12.2015 wird um 12 Uhr mittags die 2 km lange Partymeile auf der Straße des 17. Juni zwischen Brandenburger Tor und Siegessäule eröffnet. Zwischen 13:30 und 18:30 Uhr finden Musikproben der am Abend auftretenden Künstler statt. Um 19 Uhr beginnt das Bühnenprogramm mit diversen Live-Bands und DJ's. Ab 00:30 Uhr steigt dann die große Party mit DJ Unterhaltung. Bei der letzten Jahreswende sollen hier rund 1.000.000 Menschen in das neue Jahr gefeiert haben.

Oper, Musical, Konzerte, Ballett und Schauspiel[Bearbeiten]

Oper, Musical, Konzerte & Schauspiel
Musical: Theater des Westens in der City West

Hekticket am Zoo − Kartenverkauf im Foyer der Deutschen Bank, vis a vis Bhf. Zoo in der Hardenbergstraße 29 D (Mo – Sa 10–20, So + feiertags 14–18 Uhr) oder bei Hekticket am Alex im Kulturkiosk am Berlin Carré, U+S Bahn Alexanderplatz, Karl-Liebknecht-Straße 13 (Mo – Sa 10–20 Uhr). Es lohnt sich, sich dort von den Mitarbeitern beraten zu lassen. Tel.: +49 (0)30 – 230 9930. Eintrittskarten zum halben Preis für Veranstaltungen am gleichen Abend gibt es täglich ab 14 Uhr.

Oper[Bearbeiten]

Staatsoper Unter den Linden52.516613.394711 Staatsoper Unter den Linden (Deutsche Staatsoper, Staatsoper Berlin, Die Staatsoper wird zur Zeit saniert. Während dessen gastiert sie im Schiller-Theater. Die Bauarbeiten werden voraussichtlich 2015 abgeschlossen sein.), Unter den Linden 5-7, 10117 Berlin. Facebook. Die Staatsoper Unter den Linden ist das bedeutendste Opernhaus Berlins. Das Gebäude war Teil des Forum Fridericianum und wurde als Königliche Hofoper von 1741 bis 1743 nach Plänen von Georg Wenzeslaus von Knobelsdorff errichtet. Das Bauwerk war das erste freistehende Opernhaus Deutschlands und seinerzeit das größte Europas.

Staatsoper im Schillertheater52.5116213.318352 Staatsoper im Schillertheater (Ersatzspielstätte für die Staatsoper Unter den Linden), Bismarckstraße 110, 10625 Berlin. Tel.: +49 30-203 540. Das Schillertheater ist ein Berliner Theatergebäude und war lange Zeit ein Schauspielhaus. Das Gebäude wird heute zeitweise als Spielstätte und Veranstaltungsort vermietet; seit Herbst 2010 dient es der Staatsoper Unter den Linden als Ersatzspielstätte.

Deutsche Oper Berlin52.5121413.308373 Deutsche Oper Berlin, Bismarckstraße 35, 10627 Berlin. Tel.: +49 30-343 8401, E-Mail: . Facebook. Die Deutsche Oper Berlin ist das größte der drei Opernhäuser in Berlin. Das Gebäude Bismarckstraße 34–37 in Charlottenburg wurde 1961 eröffnet und war Ersatz für die an gleicher Stelle im Zweiten Weltkrieg 1943 zerstörte Deutsche Oper. Das Charlottenburger Haus ist mit 1859 Sitzplätzen eines der größten Theater in Deutschland.

Komische Oper Berlin52.5156813.386964 Komische Oper Berlin, Behrenstraße 55, 10117 Berlin. Facebook Google Plus Twitter. Die Komische Oper Berlin ist die kleinste der drei Berliner Opern. Im 1892 errichteten Theaterbau spielte zunächst das Theater unter den Linden, ab 1898 das Metropol-Theater. Kurz vor Ende des Zweiten Weltkriegs wurden große Teile des Gebäudes sowie der Eingangsbereich und das Deckengemälde völlig zerstört. Der Zuschauerraum blieb nahezu unbeschädigt. Im Jahr 1947 gründete Walter Felsenstein hier die Komischen Oper Berlin. Mit der Arbeit von Walter Felsenstein, der bis zu seinem Tode 1975 Intendant und Chefregisseur des Hauses war, erlangte die Komische Oper Berlin weltweite Anerkennung als Geburtsstätte des modernen Musiktheaters.

Neuköllner Oper52.4775913.439325 Neuköllner Oper, Karl-Marx-Straße 131, 12043 Berlin-Neukölln. Tel.: +49 (0)30-68890777. Facebook.

Musical und Varieté[Bearbeiten]

  • 52.523913.388216 Friedrichstadt-Palast − Revuetheater 1984 erbaut in der Friedrichstraße. Berlins größte Show mit über 100 Künstler auf der größten Theaterbühne der Welt.
  • 52.505713.3297 Theater des Westens − ehemaliges Opern- und Operettenhaus, 1895/96 im Stil des wilhelminischen Historismus gebaut . Seit 2003 Musicaltheater der Stage Entertainment. Es wurden eine Vielzahl verschiedener Musicals bereits aufgeführt, unter anderem "Mamma Mia", " Tanz der Vampire" und "Gefährten".
  • 52.5072313.37218 Theater am Potsdamer Platz − Musical-Theater mit 1.754 Sitzplätzen. Seit 2011 wird das Musical „Hinterm Horizont“ mit Liedern von Udo Lindenberg aufgeführt. Seit der Berlinale 2000 ist das Theater am Potsdamer Platz jedes Jahr im Februar Hauptspielstätte der Internationalen Filmfestspiele Berlin. Während dieser Zeit heißt das Theater Berlinale Palast.
  • 52.520713.388810 Admiralspalast − Im geschichtsträchigen Haus beim Bahnhof Friedrichstraße werden Musicals, Shows und Konzerte aufgeführt.
  • 52.502213.364611 Wintergarten in der Potsdamer Straße − Varieté

Konzerte[Bearbeiten]

  • 52.5100913.3696312 Philharmonie im Kulturforum in Tiergarten − Geniale Konstruktion eines Konzertsaales, das Orchesterpodium steht mitten im Raum.
  • 52.5093513.3688713 Kammermusiksaal − 24 Jahre später neben der Philharmonie gebaut.
  • 52.513613.3921414 Konzerthaus auf dem Gendarmenmarkt
  • 52.4766813.3319715 Kammermusiksaal Friedenau − Im Erdgeschoss des denkmalgeschützten Kronprinzen-Hauses gibt es jährlich etwa 20 Konzerte auf historischen Instrumenten.

Schauspiel[Bearbeiten]

  • Berliner Ensemble52.5220413.3859116 Berliner Ensemble, Bertolt-Brecht-Platz 1, 10117 Berlin. Tel.: +49 30 - 284 080. Das Berliner Ensemble wurde durch Aufführungen der Werke seines Gründers Bertolt Brecht berühmt und gilt als eine der führenden deutschsprachigen Bühnen. Seit 1954 ist das Theater am Schiffbauerdamm in Berlin-Mitte Spielstätte des Berliner Ensembles.
  • 52.5187713.3951217 Maxim Gorki Theater − Mit 440 Plätzen ist es das kleinste der Berliner Theater. Der Spielplan umfasst die ganze Breite des gegenwärtigen Theaters. Es residiert in dem von der Chorvereinigung der Sing-Akademie zu Berlin errichteten Gebäude hinter der Neuen Wache am Boulevard Unter den Linden. Es ist benannt nach dem russisch-sowjetischen Schriftsteller Maxim Gorki.
  • 52.510413.323519 Das Renaissance-Theater in der Knesebeckstraße in Charlottenburg ist das einzige gut erhaltene Art-Déco-Bühnenhaus in Europa.

Kabarett[Bearbeiten]

Verschiedenes[Bearbeiten]

Weihnachtsmärkte
  • Loxx am Alex im ALEXA, Grunerstr. - Eine der weltgrößten digitalgesteuerten Modelleisenbahnen im Maßstab H0. täglich 10-19 Uhr. Eintritt: Erwachsene 12 €, Kinder ab 1 Meter Körpergröße bis 14 Jahre: 7 €, Kinder unter 1 m sind frei,

Stadtrundfahrten[Bearbeiten]

Sightseeingtour mit dem gelben Doppeldecker-Bus 100 und 200[Bearbeiten]

Stadtrundfahrt mit dem BVG-Doppeldecker

Am S- u. U-Bahnhof Zoo oder Alexanderplatz einsteigen, an den wichstigsten Sehenswürdigkeiten vorbeifahren und an beliebigen Haltestellen die Fahrt unterbrechen. Für die Linie 100 ist sogar ein Audiokommentar als MP3 oder iPhone-App verfügbar.

Der Linienverlauf der Linie 100

  • Haltestelle Hertzallee: • Wer einen Platz ganz vorn oben im Bus ergattern möchte, sollte bereits hier (nördlich des Bahnhofs Zoo, unter der Bahnbrücke hindurch laufen) einsteigen.
  • Regional-, S- u. U-Bahnhof Zoologischer Garten
  • Breitscheidplatz: • Zoo-Aquarium; Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche; Europa-Center
  • Lützowplatz: Bauhaus-Archiv
  • Nord. Botschaften/Adenauer-Stiftung: • Zugang zum Tiergarten
  • Großer Stern Siegessäule: • Bundespräsidialamt
  • Schloss Bellevue: • Schloss Bellevue – Sitz des Bundespräsidenten
  • Haus der Kulturen der Welt: • Kongresshalle - Haus der Kulturen der Welt
  • Platz der Republik: • Fußweg zum Bundeskanzleramt
  • Reichstag/Bundestag: • Reichstagsgebäude; Paul-Löbe-Haus; Fußweg zum Brandenburger Tor
  • S + U-Bahnhof Brandenburger Tor: • Fußweg zum Brandenburger Tor; Fußweg Holocaust-Mahnmal; Boulevard Unter den Linden
  • Unter den Linden/Friedrichstr.: • Staatsbibliothek; Fußweg zum Gendarmenmarkt
  • Staatsoper: • Staatsoper; Neue Wache; Fußweg zur Museumsinsel
  • Lustgarten: • Altes Museum (Museumsinsel); Lustgarten; Schlossplatz (Standort des ehemaligen Palastes der Republik und des geplanten Stadtschlosses); Fußweg zum Berliner Dom und zum DDR-Museum
  • Spandauer Str./Marienkirche: • Marienkirche; Fußweg zum Hackeschen Markt/Hackesche Höfe; Fußweg zum Roten Rathaus
  • Regional-, S- u. U-Bahhnof Alexanderplatz: • Fußweg zum Fernsehturm und zum berühmten Einkaufszentrum „Alexa“.

­ Der Bus 200 hat einen abweichenden Linienverlauf. Sie fährt zwar ebenfalls zwischen Zoo und Alex aber an der Philharmonie vorbei und über den Potsdamer Platz. Man kann also bequem mit der 100 am Zoo oder Alex starten und vom anderen Ende mit der 200 zurück zum Ausgangspunkt fahren Der Bus 100 fährt alle 7 min. und abends alle 10 min., der Bus 200 fährt alle 10 min. • 2,40 € kostet die Besichtigungsfahrt. Man kann jederzeit unterbrechen, die Karte gilt 2 Stunden lang. In der BVG-Tageskarte zu 6,50 € oder der Welcome-Card sind die Fahrten enthalten.

Stadtführungen[Bearbeiten]

Finding-Berlin-Tours bietet alternative Berlin-Führungen mit restaurierten klassischen Fahrrädern an. Die Touren sind auf Englisch oder Deutsch und stellen vor allem die Alternativkultur Berlins dar.

berlin trails Touren - hier gibt es eine Auswahl an Stadtrundfahrten in deutsch, englisch und spanisch im Kleinbus ab 4 Personen oder auch für große Gruppen. Das Angebot reicht von der klassischen Stadtrundfahrt bis zu einer "Made in DDR" Ostberlintour oder Tagestouren inkl. Bunkerführung, Bierverkostung, Essen, nach Potsdam, Sachsenhausen uvm.

audioinsider.de bietet Stadtführungen in Berlin mit Audioguides. Mit einer Audio-Stadtführung kann die Hauptstadt auf eigene Faust ohne Gruppenabhängigkeit entdeckt werden. Die Touren sind auf Deutsch.

Jewish Berlin Touren - Touren mit dem Schwerpunkten jüdisches Leben und jüdische Geschichte.

Berlin Stadtführungen Sightseeing Tours bietet individuelle Berlin Stadtführungen zum Wunschtermin; z.B. Stadtrundgang "Das neue Berlin" oder Stadtrundgang "Auf den Spuren der Berliner Mauer".

panorama-b bietet Stadtrundfahrten und Stadtrundgänge live moderiert oder auf Smartphone, auf Deutsch und Englisch.

Berlin Explorer - Portal für Stadtführungen bietet auf einer einzigen Webseite alles, was Berlin an guten und spannenden Stadtführungen zu bieten hat. Egal ob zu Fuß, Bus, Schiff, Fahrrad oder Segway - allein oder als Gruppe. Hier findet man die größte Vielfalt an guten Führungen und kompetenten Guides - kompakt und ohne großes Suchen.

Tempelhofer Freiheit bietet täglich Touren durch das historische Flughafengebäude in Tempelhof an - täglich in deutscher Sprache, Sa und So auf Englisch.

Sightseeing Point Berlin - bietet Stadtführungen und Schifffahrten in Berlin und Potsdam an.

Individuelle Berliner Stadtrundfahrten zum Wunschtermin bietet "Berlin Stadtführungen Sightseeing Tours" an. Je nach Gruppengröße im komfortablen Reisebus, Panorama Kleinbus oder Minivan mit Gästeführer-Live-Moderation. Berlin Stadtrundfahrt

Berlin kompakt bietet Touren zu speziellen Themen an, z.B. zum politischen Berlin (mit Besuch des Reichstages), zu Medien in Berlin (mit Studiobesuchen), zu Berliner Kiezen, zu Berlin im Dritten Reich, zum Russischen Berlin u.s.w. Sondertouren können auch in Englisch, Russisch und Chinesisch durchgeführt werden.

Kenny ist eine App und bietet einen Sightseeing-Stadtplan von Berlin mit allen wikipedia-Einträgen zu Sehenswürdigkeiten. Auch können navigierte Stadtführungen und Spaziergänge in verschiedenen Berliner Bezirken abgerufen werden.

Musikalischer Abendspaziergang durch den Großen Tiergarten Eine bekannte Sopranistin und Künstlerin singt regelmäßig bekannte Serenaden und Arien während eines romantischen Abendspaziergangs und zeigt die schönen Seiten des Naturparks im Herzen von Berlin.

Schiffstouren[Bearbeiten]

Die Reederei Riedel bietet unterschiedliche Linienfahrten, wie Brücken-, Spreefahrt-, Stadtkernfahrten sowie Sonderfahrten, bsp. Aquarella, krimimobil, Icke in Berlin, aber auch Charterfahrten. Ein weiterer Anbieter ist die Stern- und Kreisschifffahrt. Eine Übersicht über die Reedereien erhält man vom Reederverband Berlin.

Eine individuelle Planung ermöglichen diverse Bootsverleihe in Berlin und Umgebung. Zu diesen zählen u. a. Yachtcharter Werder und Bootscharter Keser.

Stadtwanderungen[Bearbeiten]

  • Rundgang Regierungsviertel
  • Rundgang Museen
  • Rings um das historische Schloss
  • Vom Alexanderplatz zum Pariser Platz
  • Rundgang Mauerstreifen – Bauliche Entwicklung der Orte
  • Kurfürstendamm: Vom Adenauerplatz zum Wittenbergplatz

Die Berlin Greeter sind ehrenamtlich tätig und bieten kostenlose Spaziergänge in ihrem Berliner Kiez an. Im Mittelpunkt des Projekts steht die individuelle Begegnung zwischen Berlinern und Besuchern der Stadt (max. sechs Teilnehmer).

Stadt-Ausflüge[Bearbeiten]

Berlin hat mehrere große Stadtwälder und Seenketten, die weit in das Umland reichen:

Sport[Bearbeiten]

Olympiastadion Berlin

Berlin ist die Heimat verschiedener Profimannschaften in den höchsten deutschen Ligen. Im Fußball der Herren spielt Hertha BSC im Berliner Olympiastadion in der ersten Bundesliga und zieht viele Zuschauer an. Außerdem findet im Olympiastadion jährlich das Fußball-Pokalendspiel der Herren statt. Hierfür sind jedoch nur schwer Karten zu erhalten. Ein Erlebnis für Sportfans sind jedoch auch die Spiele der Basketballmannschaft Alba Berlin, im Eishockey die Spiele der Eisbären Berlin, im Volleyball die Spiele der BR Volleys und im Handball die Spiele der Füchse Berlin.

Bekannte sportliche Großereignisse sind auch:

Bäder + Badestellen[Bearbeiten]

Ein kleiner Teil des Wannsees

Hallen- und Freibäder sind in den jeweiligen Ortsteil-Artikeln beschrieben. Folgende Bäder und Badestellen sind besonders empfehlenswert:

Freibad Tegeler See52.57775713.24509920 Freibad Tegeler See (Strandbad Tegelsee, Strandbad Tegel, Strandbad Tegeler See, Beste Wasserqualität in Berlin), Schwarzer Weg 21, 13505 Berlin-Tegel. Tel.: +49 30-4341 078. Ausstattung: Sandstrand, Strandkörbe, Rutschen, Sprungturm, Imbiss, Beachvolleyball, Kinderspielplatz, Tischtennisplatten Geöffnet: 07.06.-11.07.2014 10:00-18:00, 12.07.-17.08.2014 08:00-19:00, 18.08.-31.08.2014 10:00-18:00. Preis: 5,50 EUR, ermäßigt 3,50 EUR.

Strandbad Plötzensee52.543713.329221 Strandbad Plötzensee, Nordufer 26, 13351 Berlin-Wedding. Tel.: +49 30-4502 0533, E-Mail: . Facebook. Ausstattung: Sandstrand, Liegewiesen, Kinderspielplätze, FKK-Bereich Strand- und Wasserrutsche, Strandkörbe, Tischtennisplatten, Stege, Strandliegen, Seilzirkus, Strandvolleyball, Basketball, Fußballplatz, Restaurant, Imbiss, Grill Geöffnet: 1.Mai - Sept. 9:00-19:00. Preis: 4,00 EUR, ermäßigt 2,50 EUR.

Strandbad Wannsee52.4387413.176822 Strandbad Wannsee, Wannseebadweg 25, 14129 Berlin-Nikolassee. Tel.: +49 30-803 5450, E-Mail: . Facebook. Größtes Binnenseebad Europas. Ausstattung: 1 km Sandstrand, FKK-Bereich, Strandkörbe, Rutschenanlage im Tiefwasser, Beachvolleyball, Fußball, Park, Uferpromenade, Bootsverleih, Kinderspielplatz, Imbisse Geöffnet: 03.05.-11.07.2014 Mo-Fr 10:00-19:00 Sa-S 08:00-20:00, 12.07.-17.08.2014 Mo-Fr 09:00-20:00 Sa-So 08:00-21:00, 18.08.-29.08.2014 Mo-Fr 10:00-20:00 Sa-So 08:00-20:00, 30.08.-14.09.2014 Mo-So 10:00-19:00. Preis: 5,50 EUR, ermäßigt 3,50 EUR.

52.5457113.3821423 Sommerbad Humboldthain, Wiesenstraße 1, 13357 Berlin-Wedding. Tel.: +49 30-4644 986. Facebook. Ausstattung:50 m Schwimmbecken, große Rutsche, Sprunganlage mit 1 m Sprungbrett, Liegewiese, Restaurant, Kinderspielplatz, großes Planschbecken Geöffnet: 06.06.-31.08.2014 Mo 10:00-19:00 Di-So 08:00-19:00. Preis: 5,50 EUR, ermäßigt 3,50 EUR.

Bei schlechtem Wetter kann man auch eines der spektakulären, zum Teil historischen Hallenbäder von Berlin besuchen.

Tanzen[Bearbeiten]

  • Clärchens Ballhaus − Es ist eines der letzten erhaltenen Ballhäuser der 1920er Jahre in Berlin mit historischen Räumlichkeiten. Angeboten werden täglich Tanzkurse: Gesellschaftstanz, Swing, Salsa und Tango Argentino angeboten. Im Anschluss finden täglich Veranstaltungen im großen Saal und im Spiegelsaal statt. • Mitte (Spandauer Vorstadt) - Auguststr. 24, • S1, S2, S25: „Oranienburger Str.“, U8: „Rosenthaler Platz.“

Einkaufen[Bearbeiten]

In Berlin dürfen Geschäfte von Montag bis Samstag rund um die Uhr öffnen. An zwei Adventssonntagen und an sechs weiteren Sonn- und Feiertagen darf von 13:00 bis 20:00 Uhr geöffnet werden. Eine aktuelle Auflistung der geplanten Öffnungszeiten für viele Geschäfte findet sich auf den Seiten der Stadt Berlin. Viele Supermärkte/Kaufhallen haben bis 22:00 oder 24:00 Uhr offen.

Kaufhäuser[Bearbeiten]

Die wichtigsten Kaufhäuser Berlins sind das Kaufhaus des Westens (KaDeWe) in Schöneberg, als Gegenstück im Osten das nach der Wende, in der Friedrichstraße in Mitte, neu erbaute französische Kaufhaus Galeries Lafayette, die ehemaligen Centrum-Warenhäuser Galeria Kaufhof am Alexanderplatz in Mitte und Galeria Kaufhof am Ostbahnhof im Friedrichshain, Karstadt am Kurfürstendamm, am Hermannplatz und in der Steglitzer Schloßstraße.

Kaufhaus des Westens52.501613.3411 Kaufhaus des Westens (KaDeWe), Tauentzienstraße 21–24, am Wittenbergplatz in Schöneberg. Tel.: +49 30-21 210, E-Mail: . Facebook. Das Kaufhaus des Westens (KaDeWe) ist ein Warenhaus in Berlin mit einem gehobenen Sortiment und Luxuswaren, das 27. März 1907 eröffnet wurde. Es ist das bekannteste Warenhaus Deutschlands. Im Laufe seiner wechselvollen Geschichte wurde das Kaufhaus des Westens viele Male aus- und umgebaut, sechsmal wechselte der Mutterkonzern und im Zweiten Weltkrieg brannte es aus. Heute ist das KaDeWe mit 60.000 Quadratmetern Verkaufsfläche das größte Warenhaus Kontinentaleuropas. Eine besondere Attraktion ist seit Ende der 1920er Jahre die Feinkostabteilung, die sogenannte „Feinschmeckeretage“. Nach einer Erweiterung ist sie seit 1978 die zweitgrößte Lebensmittelabteilung eines Warenhauses weltweit. In West-Berlins größtem Konsumtempel KaDeWe am Wittenbergplatz erhält man Waren des täglichen Bedarfs genauso wie exquisite Luxusartikel. Auf der Aktionsfläche im Lichthof des KaDeWe wird die ausgestellte Ware zur Attraktion und das Einkaufen zum Erlebnis. Besonders empfehlenswert ist die Feinkostabteilung und das Restaurant in den oberen beiden Etagen des Warenhauses. Von hier genießt man bei Kaffee und Kuchen oder aber auch bei Champagner und Lachsschnittchen, die schöne Aussicht und das hektische Treiben auf der Tauentzienstraße und dem Wittenbergplatz. Geöffnet: Mo-Do 10-20, Fr 10-21, Sa 9:30-20.
Galeries Lafayette, Friedrichstraße
Galeries Lafayette52.5143813.389642 Galeries Lafayette, Friedrichstraße 76-78, Friedrichstadt in Mitte. Tel.: +49 30-209 480, E-Mail: . Facebook. Das Kaufhaus Galeries Lafayette Berlin wird von der französischen Kaufhauskette Galeries Lafayette betrieben. Das Kaufhaus ist eine der wenigen Niederlassungen der Galeries Lafayette außerhalb des französischen Mutterlandes – die anderen befinden sich in Dubai, Casablanca und Jakarta. Das Gebäude des französischen Architekten Jean Nouvel wird auch Quartier 207 genannt und gilt als einer der wichtigsten Bauten der 1990er Jahre in Berlin. Geöffnet: Mo-Sa 10–20.
Galeria Kaufhof Berlin Alexanderplatz52.522413.41163 Galeria Kaufhof Berlin Alexanderplatz, Alexanderplatz 9, Berlin-Mitte. Tel.: +49 30-247430. Facebook. Seine heutige Gestalt erhielt das ehemalige Kaufhaus Centrum durch Umbauten nach Plänen des Architekten Josef Paul Kleihues von 2004 bis 2006. Eindrucksvoll sind das zentrale Treppenhaus und der Blick von der obersten Etage über den Alexanderplatz. Auf 35.000 m² werden Waren aus dem mittelpreisigen Segment angeboten. Im hinteren Teil des Erdgeschoss liegt eine gut ausgestattete Feinkostabteilung. In der 5. Etage befindet sich ein gehobenes Selbstbedienungsrestaurant mit großen Panoramafenstern. Geöffnet: Mo-Mi 9:30-20:00 Do-Sa 9:30-22:00.

Einkaufszentren[Bearbeiten]

Die großen Kaufhäuser stehen unter wachsendem Konkurrenzdruck durch vielerorts entstehende große Einkaufszentren. Die bedeutendsten hiervon sind im Osten das Alexa am Alexanderplatz, im Norden das Gesundbrunnen-Center am U-, S- und Fernbahnhof Berlin-Gesundbrunnen und im Westen das Steglitzer Einkaufszentrum „Das Schloss“. Im Zentrum Berlins, nahe den Potsdamer Platz Arkaden eröffnete am Leipziger Platz nach erheblicher Verzögerung im September 2014 die Mall of Berlin. Sie ist mit 270 Geschäften und mit 76.000 m² flächenmäßig größer als das KaDeWe mit 61.000 m², aber nicht ganz so groß wie die Gropiuspassagen im Süden der Stadt. Am Leipziger Platz stand vor dem 2. Weltkrieg Deutschland schönstes Kaufhaus, heute langweilen die hohen Häuser der Platzbebauung.

Alexa52.519113.41594 Alexa, Am Alexanderplatz, Grunerstraße 20, Berlin-Mitte. Tel.: +49 (0)30-269340121. Facebook. Das Alexa am Berliner Alexanderplatz ist 56.200 m² groß und zählt zu den großen Einkaufszentren in Berlin. Geöffnet: Mo-Sa 10-21.
Das Schloss52.4577613.320255 Das Schloss, Schloßstraße 34, Steglitz. Tel.: +49 (0)30-6669 120, E-Mail: . Facebook. Das Schloss begrenzt das Rathaus Steglitz an zwei Seiten, dessen überdachter Innenhof als Restaurantfläche ins Einkaufszentrum integriert wurde. Es beheimatet 90 Einzelhandelsgeschäfte. Geöffnet: Mo-Do 10-20, Fr-Sa 10-21. Weitere Einkaufszentren in der Schloßstraße sind: Boulevard Berlin, Forum Steglitz und Schloss-Straßen-Center, sowie die Kaufhäuser Karstadt und Naturkaufhaus in der Galleria.
Potsdamer Platz Arkaden52.5073713.37416 Potsdamer Platz Arkaden, Alte Potsdamer Straße 7, Berlin-Mitte. Tel.: +49 30-2559270. Facebook. Das 1998 eröffnete Einkaufszentrum mit 133 Geschäften, Restaurants und Cafés ist rund 180 m bei 40.000m² Verkaufsfläche. Die Arkaden sind mit Bus, U+S- und Regionalbahn gut zu erreichen. Geöffnet: Geöffnet: Mo.-Sa. 10 - 21 Uhr.
Gropiuspassagen52.429613.45597 Gropiuspassagen, Johannisthaler Chaussee 295, Neukölln. Tel.: +49 (0)30-67066640, E-Mail: . Facebook. Die ab 1994 umgebauten Gropius Passagen ist mit 85.000 m² Verkaufsfläche das größte Einkaufszentrum der Stadt sowie eines der größten Einkaufszentren Deutschlands. Hier sind über 140 Geschäfte, das Warenhaus Galeria Kaufhof, mehrere Gastronomiebetriebe und ein Multiplex-Kino. Es hat einen direkten Zugang zum U-Bahnhof Johannisthaler Chaussee der Linie U7. Geöffnet: Mo-Fr 10-20 Sa 10-22.

Weitere Einkaufszentren befinden sich in Charlotttenburg, Gesundbrunnen ...

Einkaufsstraßen[Bearbeiten]

  • Kurfürstendamm und Tauentzienstraße in Charlottenbug
  • Friedrichstraße in Mitte
  • Wilmersdorfer Straße in Charlottenbueg
  • Schönhauser Allee in Pankow
  • Schloßstraße in Steglitz

Outlets[Bearbeiten]

52.539912.97968 Designer Outlet Berlin, Alter Spandauer Weg 1, 14641 Wustermark (eigentlich schon außerhalb Berlins, aber noch innerhalb des Autobahnrings an der Ausfahrt Berlin-Spandau an der B5. Man erreicht es am besten mit dem Auto). Tel.: +49 (0)33234-9040, E-Mail: . Facebook. Im Designer Outlet Center mit einer Verkaufsfläche von rund 16.500 m² wird hochwertige Markenware aus Vorjahres- und Musterkollektionen sowie aus Überproduktionen der Hersteller und internationaler Designer Labels verkauft. Geöffnet: Mo-Do 10-19, Fr-Sa 10-20.

52.453613.38049 Fassbender & Rausch Werksverkauf, Wolframstraße 95, 12105 Berlin (nahe U-Bahnhof Ullsteinstraße). Werksverkauf der Fassbender & Rausch Manufaktur mit dem Rausch-Sortiment, sowie günstige Pralinen, Trüffel und Schokolade Geöffnet: Mo-Fr 10-18, Sa 10-14.

52.315713.22410 Ulla Popken Lagerverkauf, Oudenarder Straße 16, 13347 Berlin (nahe U-Bahnhof Nauenerplatz). Lagerverkauf der Übergrößenmarke Ulla Popken Geöffnet: Mo-Fr 09.30-19.00, Sa 09.30-16.00.

52.467413.460411 Leiser Outlet, Grenzallee 9, 12057 Berlin (nahe S-Bahnhof Köllnische Heide). Führender deutscher Schuhhändler mit zahlreichem Markenschuhen

52.4864413.3826912 Fashionart Outlet Berlin, Eberhard-Roters-Platz 4, 10965 Berlin. Exklusive Damenmode: Abendkleider, Brautkleider, Businesskleider, Abiballkleider und Cocktailkleider Geöffnet: Fr 12-20, Sa 10-18.

52.4640513.4021713 Bahlsen Werksverkauf, Oberlandstraße 52, 12099 Berlin. Süße und salzige Backwaren aus der Bahlsen Produktpalette Geöffnet: Mo-Fr 9-18, Sa 9-13.

KPM Werksverkauf52.515313.3329714 KPM Werksverkauf (Königliche Porzellan-Manufaktur Berlin), Wegelystraße 1, 10623 Berlin. Tel.: +49 (0)30-39009215. Geschirr und Dekorationsartikel aus Porzellan, 2. Wahl und Resposten Geöffnet: Mo-Sa 10-18.

Weihnachtsmärkte[Bearbeiten]

In der Adventszeit gibt es in der festlich geschmückten Hauptstadt etliche Weihnachtsmärkte. Eine kleine Auswahl:

  • WeihnachtsZauber Gendarmenmarkt52.5137213.3926515 WeihnachtsZauber Gendarmenmarkt, Gendarmenmarkt 1, Berlin–Mitte. Tel.: +49 (0)30-20912631, E-Mail: . Einer der schönsten und stimmungsvollsten Weihnachtsmärkte in Berlin Geöffnet: 23.11. – 31.12.2015 von 11-22 Uhr. Preis: Eintritt 1 € am Wochendene, Kinder bis 12 Jahre frei.
  • 52.474113.445516 Alt-Rixdorfer Weihnachtsmarkt − Jedes Jahr am zweiten Adventswochenende findet der traditionelle Alt-Rixdorfer Weihnachtsmarkt im historischen böhmischen Dorf rund um den Richardplatz statt. · Fr. 4. Dez. 2015 von 17 - 21 Uhr, Sa. 5. Dez. 14 - 21 Uhr u. So. 6. Dez. 14 - 20 Uhr.
  • Weihnachtsmarkt auf dem Alexanderplatz52.5218513.4128217 Weihnachtsmarkt auf dem Alexanderplatz, Alexanderplatz, Berlin–Mitte. Besondere Attraktion: Schlittschuhbahn
  • Weihnachtsmarkt am Roten Rathaus52.5194113.4064618 Weihnachtsmarkt am Roten Rathaus, Rathausstraße 15, 10178 Berlin–Mitte. Besondere Attraktion: 50 m hohes Riesenrad mit geschlossenen Panoramagondeln Geöffnet: 24. November 2014 – 28. Dezember 2014 11-22.
  • 52.5372113.204519 Spandauer Weihnachtsmarkt in der Altstadt, Carl-Schurz-Straße, 13597 Berlin–Spandau. Besondere Attraktion: Freitags Platzkonzerte Geöffnet: 24.11.2014–23.12.2014 So-Do 11-20, Fr 11-21, Sa 11-22. Preis: Freier Eintritt.
  • 52.5092713.3762420 Weihnachtsmarkt am Potsdamer Platz, Alte Potsdamer Straße 1, 10785 Berlin–Tiergarten. Besondere Attraktionen: Rodelbahn, Eisbahn, Eisstockschießen Geöffnet: 01.11.2014–04.01.2015 10-22. Preis: Freier Eintritt.

Internationale Spezialitäten[Bearbeiten]

In Kreuzberg, Neukölln und in der Badstraße in Gesundbrunnen gibt es viele Geschäfte mit türkischen und arabischen Spezialitäten. In den östlicheren Ortsteilen Lichtenberg und Friedrichshain und im zentralen Charlottenburg existieren etliche russische Geschäfte. Im östlichen Ortsteil Lichtenberg gibt es ein großes vietnamesisches Outlet.

Küche[Bearbeiten]

Weitere Informationen zum Thema Essen und Trinken in Berlin.

Getränke[Bearbeiten]

Berliner Brauereien
Die Kulturbrauerei im Prenzlauer Berg ist heute ein Zentrum mit Kinos, Theater, Diskotheken und Veranstaltungsräumen. Bis 1967 wurde hier von der VEB Schultheiss-Brauerei Schönhauser Allee Bier gebraut. Die über 20 Gebäude auf dem Gelände wurden zwischen 1871 und 1926 gebaut.
Berliner Weiße mit Schuss

Vor 100 Jahren war das preußische Berlin für seine vielen Brauereien und Biere, sowie die erfrischende Berliner Weiße, in den damals noch zahlreichen Biergärten, für sein Bier bekannt. Berlin war damals weltgrößter Brauereistandort mit fast 100 Brauereien, darunter so große wie Bärenquell Brauerei, Berliner Kindl Brauerei, Berliner Pilsner Brauerei, Bötzow Brauerei, Bürgerbräu Brauerei, Engelhardt Brauerei, Habels Brauerei, Landré, Löwenbrauerei, Jostysche Brauerei, Patzenhofer Brauerei, Schultheiss Brauerei und viele andere. Zuletzt nach dem Ende der DDR, folgte nach einer Re-Privatisierungswelle Anfang der Neunziger die Schließung mehrerer Brauereistandorte. Auch die Berliner Weiße wird nun nicht mehr mit Flaschenweitergärung verkauft, wegen des möglichen Zerbersten der Flaschen beim Transport. Damit gehört nun leider auch eine im Ost-Berlin weitergeführte Tradition der Weiterlagerung von Weißbier-Flaschen im eigenen Keller zur Vergangenheit an.

Als nun, Anfang 2010, die letzte große noch eigenständige Berliner Brauerei, Berliner Bürgerbräu in Friedrichshagen, ihre Markenrechte und Rezepte an die Radeberger-Gruppe verkaufte, blieb nur noch die eine zur Radeberger-Gruppe im Oetker-Konzern gehörende Schultheiss-Kindl Brauerei in Hohenschönhausen als alleinige produzierende Brauerei in Berlin übrig. Dabei war die Berliner Biergeschichte lang und vielfältig wie kaum eine andere.

Die Brauereien produzierten nebst der „Molle“ (wie die Berliner ihr Bier nennen) auch die „Brause“ (Kohlensäurehaltige Limonade) als Erfrischungsgetränk, wobei die „Faßbrause“ noch zusätzlich Kräuter- sowie Malzextrakte enthält. Das Wort „Molle“ stammt von dem norddeutschen Wort „Mulde“ ab. Neben der „Molle“ gibt es in Berliner Kneipen und Biergärten noch den Ausdruck „ene Blonde“ - gemeint ist dann ein Berliner Weißbier; „Pulle“ für Flasche und nur in West-Berlin den Ausdruck „Futschi“ für ein Weinbrand mit Cola.

Speisen[Bearbeiten]

Ketwurst

In allen Berliner Stadtteilen gibt es reichlich preiswerte gastronomische Angebote in Restaurants und Imbiss-Betrieben mit heimischer und internationaler Küche. Bei heimischen Imbissen werden oftmals eher Bratkartoffeln als Pommes Frittes angeboten. Die Boulette und auch Grilletta sind Fleisch-Frikadellen, die nebst Grillhähnchen (in Ostberlin: Broiler) und Ketwurst, die im Gegensatz zum Hot-Dog mit warmer Tomatentunke ausgegeben wird. In Ost-Berliner Schnell-Imbissstände ist sie ein weiterhin gefragtes Produkt, trotz amerikanischer Konkurrenz von «Burger King» und «Mc Donalds».

Berliner Kreationen sind zum Beispiel „Berliner Luft“ beim Dessert oder auch der „Hoppelpoppel“, ein einfaches Berliner Gericht aus Kartoffeln, Bratenresten, Eiern und Sahne.

Currywurst mit Pommes

Natürlich darf auch die berühmte Currywurst nicht unerwähnt bleiben, die in Berlin erfunden wurde. Die Erfindung der Currywurst geht auf Herta Heuwer (* 1913 − † 1999) zurück. Nach eigenen Angaben hat sie ihre neue Kreation erstmals am 4. September 1949 an ihrem Imbiss an der Ecke Kant-/Kaiser-Friedrich-Straße in Berlin-Charlottenburg angeboten. Ihre Schöpfung bestand damals aus gebratener Brühwurst in Kombination mit einer Sauce aus Tomatenmark, Currypulver und Worcestershire-Sauce. Die Original-Currywurst ist ohne Darm. Im Bereich Kant-/Kaiser-Friedrich Straße in Berlin-Charlottenburg erinnert eine Denktafel an Herta Heuwer. Heute wird die Currywurst jedoch selbst in Berlin vielfach von Ethnischen-Küchen verdrängt. Wer sich auf die Suche nach dem Original machen möchte, kann damit etwa in Kreuzberg im Curry 36 beginnen. Weitere gute Adressen findet man hier und hier.

Döner Kebap

Der Döner Kebab ist eines der bekanntesten Gerichte der türkischen Küche. Wann der erste Döner-Imbiss in Deutschland eröffnete, ist ungewiss, es soll der Legende nach zu Anfang der 1970er Jahre in Berlin am Kottbusser Damm gewesen sein. Nach anderer Darstellung, bestätigt durch den Verein türkischer Döner-Hersteller, soll der Döner – damals als Grillfleisch im Fladenbrot bloß mit Zwiebeln – einschließlich seiner Zubereitung am rotierenden Metallspieß von dem türkischen Einwanderer Kadir Nurman erfunden worden sein; sein erster Döner-Imbiss sei Anfang der 1970er Jahre am Bahnhof Zoo gewesen.

Eine Liste von typisch Berliner Speisen findet man auf Wikipedia: Berliner Küche.

Speisegaststätten[Bearbeiten]

In Berlin gibt es etliche außergewöhnliche Restaurants, wie zum Beispiel:

Detaillierte Empfehlungen Gastronomie sollten in den Artikeln zu den Bezirken bzw. Stadtteilen aufgeführt werden.

Nachtleben[Bearbeiten]

  • Week-end, Haus des Reisens, Alexanderplatz Nr. 5, Berlin-Mitte. (Electro)
  • Magnet, Falckensteinstraße 48, 10997 Berlin. (Alternative, Hardcore)
  • GeburtstagsKlub, Am Friedrichshain 33, 10407 Berlin-Prenzlauer Berg
  • Bastard, Kastanienallee 7-9 10435 Berlin-Prenzlauer Berg (Electro)
  • Frannz, Schönhauser Allee 36, Berlin-Prenzlauer Berg. , feiner Club, Elektro und Indie.
  • NBI, Schönhauser Allee 36, Berlin-Prenzlauer Berg. , netter kleiner Club, Elektronische Musik oft mit live sets.
  • Sage-Club, Köpenicker Str. 76/ Ecke Brückenstr. 10179 Berlin-Mitte. (Alternative, Metal)
  • Dunckerclub, Dunckerstr. 64, 10439 Berlin-Prenzlauer Berg. (Alternative, Hardrock, Independent)
  • 2BE Club, Ziegelstr.23, 10179 Berlin. (Hip Hop)
  • Watergate, Falckensteinstr. 49a, 10997 Berlin. (Electro)
  • Katerholzig, Michaelkirchstr. 23, 10179 Berlin. (Electro)
  • Insel Berlin, Alt-Treptow 6, 12435 Berlin.
  • Havanna, Hauptstr. 30, 10827 Berlin.
  • RAW, Revalerstraße 99, Berlin-Friedrichshain, Altes Bahngelände. , vielfältige alternative Veranstaltungen.
  • Yaam, Am Ostbahnhof. , vielfältige alternative Veranstaltungen mit Strand, Konzertsaal, Skateramp, Graffiti, Schmelztiegel der Subkulturen
  • Zyankali Bar. - Institut für Unterhaltungschemie. Cocktailbar, Mentallabor, Kino. Internationales Publikum, englischsprachiges Personal
  • New Berlin Kneipentour. - die Alternative für die, die sich nicht auf eine Bar festlegen wollen. Mit einem erfahrenden Stadtführer durch fünf Bars und dann noch in einen Club!
  • Ma Baker Club, Johannisstrasse 2, 10117 Berlin. , Party Club seit 1992

Unterkunft[Bearbeiten]

Berlin verfügt über Unterkünfte in allen Preisklassen. Da Berlin flächenmäßig sehr groß ist spielt bei der Auswahl nicht nur die Preisklasse und der Anspruch an die Unterkunft eine Rolle, sondern auch der Stadtteil und die Anreisezeit.

Neben kleineren Hotels und Pensionen, die es fast überall gibt sind besonders die zentral gelegenen hervorzuheben in der City West, in der City Ost oder auch Berlin Mitte, dazwischen der Potsdamer Platz der ebenfalls zu Ost-Berlins Mitte gehört - außerdem Kreuzberg, Prenzlauer Berg und Friedrichshain.

Besonders interessant sind Luxushotels, die in Berlin aufgrund des harten Wettbewerbs im internationalen Vergleich preiswert sind. Im Niedrigpreisigen Low-Budget Segment galten Hostels lange als Trendsetter und preiswerte Alternative zu Hotels ohne die Beschränkungen früherer Jugendherbergen. Sie schließen inzwischen aber immer öfter auch die Lücke zum Hotel und konkurrieren hier zunehmend mit überregionalen preiswerten Hotelketten.

Der 3-Sterne-Bereich - die sogenannte Mittelklasse sucht seinen Platz zwischen diesen Extremen und gerade kleine Familienbetriebe geraten hier zunehmend unter Druck.

Ab dem 1. Januar 2014 erhebt die Stadt Berlin eine Übernachtungssteuer für Privatreisende in Höhe von 5% auf den Übernachtungspreis. Die City Tax ist vor Ort direkt in der Unterkunft zu bezahlen

Zur besseren Übersicht sind ausgewählte Anbieter nach Stadtteilen sortiert. Vgl. auch die Artikel zu den Bezirken!

City West-Berlin[Bearbeiten]

Das einstige Zentrum Westberlins hat nach kurzer Panik auch wegen der Ablösung des Bahnhofs Zoologischer Garten durch den Hauptbahnhof zu alter Stärke zurückgefunden und erstrahlt dank Gedächtniskirche, Breitscheidplatz, KaDeWe, Europa Center, Bikinihaus und vieler anderer Einkaufsmöglichkeiten wieder in altem Glanz.

City Ost-Berlin[Bearbeiten]

Mitte[Bearbeiten]

Auch gern als City Ost bezeichnet befinden sich hier viele Museen und Sehenswürdigkeiten des historischen Berlin.

Potsdamer Platz[Bearbeiten]

Die neue Mitte Berlins tut sich noch schwer wirklich lebendig zu wirken, hat aber mit den Museen im Kulturforum, der Nationalgalerie, der Philharmonie, dem Sony-Center, vielen Kinos und Events wie der Berlinale beste Voraussetzungen.

Prenzlauer Berg[Bearbeiten]

Der inzwischen durch alternative Familienplanung dominierte Bezirk ist trotz der sichtbaren Sanierung der letzten Jahre immer noch Magnet für Studenten aus aller Welt, erregt aber immer öfter mit überhöhten Preisen denn mit alternativer Gesinnung die Gemüter.

Friedrichshain[Bearbeiten]

Der neue Szene-Bezirk mit der sehr beliebten Simon-Dach-Straße, Boxhagener Platz und Umgebung ist in den letzten Jahren zum Studentenbezirk geworden und erlebt derzeit ähnlich dem Prenzlauer Berg zuvor den bürgerlich-urbanen Aufschwung.

Kreuzberg[Bearbeiten]

Die der Legende nach drittgrößte türkische Stadt der Welt ist mit 200.000 türkisch-stämmigen Einwohnern zumindest die größte türkische Gemeinde außerhalb der Türkei. Vielleicht auch deshalb hat sich der vermutlich einzig wahre alternative Bezirk Berlins über all die Jahre des Wandels seine eigene Szene bewahrt.

Besondere Unterkünfte[Bearbeiten]

Preislegende : Abkürzungen Unterkunft
  • 52.5031213.444081 «Eastern Comfort» und «Western Comfort» Hostelboote (Edgar Schmidt von Groeling), Mühlenstr. 73, Berlin Friedrichshain, 10243. Berlins einziges schwimmendes Hotel besteht aus zwei Schiffe («Eastern Comfort» und «Western Comfort») auf der anderen (West-Berliner) Uferseite, In zwei ehemaligen, umgebauten Hotel- und Restaurant-Schiffe. Unterkunftskapazität: 43 Kabinen (25 Kabinen im «Eastern Comfort» auf drei Decks und 18 Kabinen «Western Comfort» auf zwei Decks. Zimmerausstattung: Bettwäsche und Handtuch auf der «Western Comfort» nicht im Preis enthalten, gegen je 5,- EUR Wäschegebühr erhältlich oder eigene Bettwäsche / Schlafsack mitbringen. Objektausstattung: im Winter in allen Kabinen und Gängen gut geheizt. Gesprochene Sprachen: deutsch, englisch. Preis: (Preisstand V 2014): EZ ab 44,- EUR, DZ ab 50,- EUR, MZ ab 16,- EUR, mit Zelt - open air auf dem Deck für 15,- EUR. alle Preise inkl. 5% KT.
  • 52.5110113.438112 «Ostel» Hostel, Wriezener Karree 5, Berlin Friedrichshain, 10243 (am Ostbahnhof). Tel.: +49 (0)30 25 768 660, Fax: +49 (0)30 25 768 807, E-Mail: . Hostel mit DDR Plattenbau Charme. Komplett im 70er Jahre DDR Stil eingerichtete Zimmer, entsprechende Souvenir-Auswahl und andere witzige Details. Preis: EZ mit GBD ab 30,-, EZ mit BD ab 36,- EUR, DZ ab 59,- EUR, MZ „Pionierlager“ ab 9.- EUR.
  • 52.4813.417633 «Scube» Würfelbungalow Park (Inhaber: SCUBE Parks Berlin GmbH), Columbiadamm 160, Berlin Neukölln, 10965. Tel.: +49 (0)30 69807841, Fax: +49 (0)30 69807842, E-Mail: . Auf einer eingezäunten Fläche von 2800 m² des Sommerbades in Neukölln. Check-in: 14:00-18:00. Check-out: 11:00. Preis: Ü OV, F 7,- EUR extra.

Für Familien[Bearbeiten]

Obwohl es in Berlin inzwischen eine solide Auswahl an Apartmenthotels sowie an Hotels gibt, die Familienzimmer oder verbundene Zimmer anbieten, wohnen Familien immer noch am preiswertesten in Ferienwohnungen. Menschen mit schlichten Ansprüchen können hier schon für unter 20 Euro pro Nacht Schlafraum für 4 oder 5 finden. Wer es etwas schöner möchte, mit separaten Schlafzimmern für Kinder und Eltern, richtigen Betten für alle (statt nur einer Klappcouch für den Nachwuchs), und Wasch- und Spülmaschine, rechnet mit 100 Euro pro Nacht.

Lernen[Bearbeiten]

Berlin verfügt über vier namhafte, staatliche Universitäten: die Humboldt-Universität, die Technische Universität Berlin, die Freie Universität und die deutlich kleinere Universität der Künste. Daneben gibt eine Vielzahl staatlicher Fachhochschulen, z.B. Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin und Technische Fachhochschule Berlin. Darüber hinaus befindet sich im Bereich des Berliner Nahverkehrs auch die Universität Potsdam.

Informationen aus Bibliotheken

Berlin verfügt immer noch über ein dichtes Netz Öffentlicher Bibliotheken, deren Bestand über den Verbund der Öffentlichen Bibliotheken Berlins recherchiert werden kann. Für ganz Berlin ist die Zentral- und Landesbibliothek mit den Standorten der Berliner Stadtbibliothek und der Amerika-Gedenkbibliothek die richtige Adresse. Sie betreibt außerdem für Berlin-Neugierige ein "Zentrum für Berlin-Studien".

Wissenschaftliche Literatur findet sich in den Bibliotheken der Hochschulen, der Staatsbibliothek Preußischer Kulturbesitz und in zahlreichen bedeutenden Spezialbibliotheken. Die Bestände können über den Kooperativen Bibliotheksverbund bereits von zuhause recherchiert werden.

Arbeiten[Bearbeiten]

Betrug die Arbeitslosenquote Anfang noch 16,5 Prozent, so betrug sie im Februar 2015 noch 11,2 Prozent. Noch immer ist es nur für Spezialisten, Freiberufler und im Billig-Lohn-Sektor einfach, einen Job zu finden. Durch den boomenden Tourismus und die immer noch wachsenden studentischen Viertel sind in der Gastronomie Gelegenheitsjobs leicht zu finden. Baufirmen erleben ein leichtes Hoch, durch die vielen Insolvenzen ist die Anzahl der Unternehmer gesunken. Dauerhafte Anstellungen und hohe Löhne gehören in den meisten Bereichen aber der Vergangenheit an.

Arbeitssuchende aus dem Ausland verdingen sich oft auch in Sprachschulen, als Reiseführer, geben Privatunterricht oder betreuen Kinder.

Mit europäischem Pass oder für Studenten auch von außerhalb der EU, die jederzeit bis zu 90 Tage im Jahr arbeiten dürfen ist die nötige Arbeitserlaubnis eine Formsache. Um eine Arbeitserlaubnis für Personen ohne europäischen Pass zu erhalten muss der jeweilige Arbeitgeber einen umständlichen Weg durch verschiedene Behörden durchlaufen, während dessen nachgewiesen werden muss, dass es keine Möglichkeit gibt den Arbeitsplatz mit ähnlich qualifiziertem deutschen Personal zu besetzen.

Innerhalb der immer größer werdenden englischen, spanischen und neuerdings französischen Kommunen vor allem in den studentischen Bezirken und in Hostels bekommt man schnell Hilfe und Auskunft.

Feiertage[Bearbeiten]

Im Bundesland Berlin gelten wie in Hamburg und Bremen ausschließlich die bundeseinheitlichen Feiertage.

Nächster Termin Name Bedeutung
Montag, 1. Januar 2018 Neujahr Neujahrstag
Freitag, 30. März 2018 Karfreitag höchster christlicher Feiertag, Gedenken an die Kreuzigung Christi
Sonntag, 1. April 2018 Ostersonntag Ostern, Gedenken an die Auferstehung Christi
Montag, 2. April 2018 Ostermontag Ostern, Gedenken an die Auferstehung Christi
Dienstag, 1. Mai 2018 Maifeiertag Internationaler Tag der Arbeit
Donnerstag, 25. Mai 2017 Christi Himmelfahrt 40 Tage nach Ostern, Gedenken an die Himmelfahrt Christi
Sonntag, 4. Juni 2017 Pfingstsonntag 7 Wochen nach Ostern, Gedenken an die Ausschüttung des heiligen Geistes
Montag, 5. Juni 2017 Pfingstmontag 1 Tag nach Pfingstsonntag, Gedenken an die Ausschüttung des heiligen Geistes
Dienstag, 3. Oktober 2017 Tag der Deutschen Einheit Nationalfeiertag
Montag, 25. Dezember 2017 1. Weihnachtstag Weihnachten, Gedenken an Christi Geburt
Dienstag, 26. Dezember 2017 2. Weihnachtstag Weihnachten, Gedenken an Christi Geburt

Keine gesetzlichen Feiertage sind Heiligabend (24. Dezember) und Silvester (31. Dezember). Dennoch sind an diesen Tagen viele Betriebe ganztägig und viele Läden und Freizeiteinrichtungen ab mittags geschlossen. Heiligabend ist auch der Großteil der Restaurants geschlossen.

Schulferien[Bearbeiten]

Schulferien in Berlin
Ferien 2015 2016 2017 2018
Winter 02.02.-07.02. 01.02.-06.02. 30.01.-04.02. 05.02.-10.02.
Ostern 30.03.-11.04. 21.03.-02.04. 10.04.-18.04. 26.03.-06.04.
Himmelfahrt /
Pfingsten
15.05. /
26.05.
06.05. und
17.05.-18.05.
24.05./26.05. und
06.06.-09.06.
30.04. /
11.05. /
22.05.
Sommer 16.07.-28.08. 21.07.-02.09. 20.07.-01.09. 05.07.-17.08.
Herbst 19.10.-31.10. 17.10.-28.10. 02.10. und
23.10.-04.11.
22.10.-02.11.
Weihnachten 23.12.-02.01. 23.12.-03.01. 21.12.-02.01. 22.12.-05.01.

In Berlin gibt es keine beweglichen Ferientage. Die langfristig festgelegten Sommerferientermine können bei der Kultusministerkonferenz nachgelesen werden.

Sicherheit[Bearbeiten]

Wie in allen Großstädten gibt es vor allem Kleinkriminalität wie Fahrrad- und Taschendiebstahl, Trickbetrug (Hütchenspiel) aber auch Rauschgiftdelikte. Besonders im Gedränge des öffentlichen Nahverkehrs und an touristischen Zentren sollte man auf Wertsachen achten, in Restaurants Taschen nicht über den Stuhl hängen, Geldbörsen und Handys nicht offen auf dem Tisch liegen lassen.

Berlin ist im Allgemeinen eine sichere und tolerante Stadt, Rechtsradikalismus gibt es nur noch sehr selten und wenn dann nachts in den Bezirken Treptow-Köpenick, Marzahn-Hellersdorf, und Lichtenberg. Übergriffe auf Touristen kommen aber eigentlich nicht vor.

In Teilen von Kreuzberg (Oranienplatz), Friedrichshain (Boxhagener Platz) und Prenzlauer Berg (Mauerpark) gibt es in der Nacht zum und am 1. Mai regelmäßig Krawalle, die in den letzten Jahren aber deutlich an Dramatik verloren haben. Trotzdem sollte man als Tourist versuchen nicht zwischen die Fronten zu geraten.

Innerhalb des S-Bahn-Rings (gebildet durch die S-Bahn-Linien S41, S42) und in den westlichen äußeren Bezirken können sich Touristen jederzeit, auch nachts, sicher fühlen.

Die Notrufnummern sind:

  • Polizei: 110
  • Notruf: 112 (Unfälle, Feuerwehr und Krankentransporte)
  • Die Notrufnummer bei Verlust von Schecks, EC- oder Kreditkarten ist 116 116.

Gesundheit[Bearbeiten]

Berlin verfügt über zahlreiche Kliniken unterschiedlicher Größe, die das gesamte Stadtgebiet abdecken. Zusätzlich gibt es die Universitätskliniken von denen die Charité die bekannteste ist. In deren zentral gelegenen und zum Beispiel per Taxi schnell zu erreichenden Notaufnahme, zwischen Brandenburger Tor, Reichstag und Hauptbahnhof bekommt man im Notfall rund um die Uhr Hilfe. Lange Wartezeiten sind leider normal.

Daneben ist ein dichtes Apothekennetz mit 24-stündigen Notdienst vorhanden. Fachärzte aller Fachrichtungen sind im niedergelassenen Bereich ausreichend vorhanden.

Die Rufnummern für einige Notdienste

Praktische Hinweise[Bearbeiten]

Berlin ist eine sehr weitläufige Stadt, die auch den besten Fußgänger auf Bewährungsproben stellen kann. Dafür ist das öffentliche Nahverkehrssystem sehr gut und empfehlenswert.

In den letzten Jahren sind viele Hinweisschilder und Wegweiser angebracht worden, die wichtige Sehenswürdigkeiten, Museen, Kirchen, Bahnhöfe, Parks und andere touristische Besonderheiten meist zweisprachig ausschildern. Vielen Vorurteilen zum Trotz findet man aber auch schnell freundliche Berliner und Zugezogene, die gerne helfen wenn man danach fragt. Viele sprechen auch Englisch.

Der Einheimische reagiert jedoch, wie ähnlich in London auch, auf versperrte Rolltreppen gereizt. Rechts wird gestanden, links bleibt eine Spur zum Überholen frei.

Die Berliner sprechen aber teilweise mit einem Berliner Dialekt, der jedoch weitgehende Ähnlichkeiten mit dem Hochdeutschen hat. Der Berlinische Dialekt besitzt einige Besonderheiten:

  • Lebensmittel:
    • Schrippe: helles Weizenbrötchen
    • Pfannkuchen: Hefegebäck mit Füllung, außerhalb ostdeutscher Regionen teilweise als „Berliner Ballen“, „Berliner“ oder „Krapfen“ bekannt. Die in der Pfanne gebackene Eierspeise, die dem französischen Crêpe ähnelt, heißt in Berlin „Eierkuchen“. Einige Berliner reagieren gereizt wenn man ihren „Pfannkuchen“ „Berliner“ nennt.
    • Molle: Bezeichnung für „ein kleines Bier“
    • Boulette: Gebratener Hackfleischklops, der sonst auch als Frikadelle bekannt ist.
    • Futschi: Weinbrand mit Cola
  • Die Uhrzeiten im Viertelstundentakt werden mitunter wie folgt angegeben:
    • viertelvier = 15:15 Uhr (erstes Viertel der vierten Stunde nach Mittag)
    • halbvier = 15:30 Uhr
    • dreiviertelvier = 15:45 Uhr
    • vier = 16:00 Uhr

Norddeutsche Begriffe wie „Sonnabend“ statt „Samstag“ sind in Berlin üblich. Diese Eigenheit des Ausdrucks von Uhrzeiten und Tagen betrifft nicht nur Berlin, sondern im wesentlichen auch das ganze Ostdeutschland.

Darüber hinaus gab es auch innerhalb der Stadt die für Ost- und Westdeutschland üblichen Unterschiede in Bezug auf einzelne Begriffe. Ein Gartenhaus z. B. heißt im Ostteil „Datsche“, während der Westberliner dieses als „Laube“ bezeichnet.

Zeitungen/Zeitschriften[Bearbeiten]

Stadtmagazine[Bearbeiten]

Die Stadtmagazine enthalten Informationen zu aktuellen Veranstaltungen und sind bei der Planung des kulturellen Besuchsprogramms behilflich.

  1. Zitty
  2. Tip
  3. Prinz
  4. 030 umsonst in Bars und Cafés

Tageszeitungen[Bearbeiten]

Berliner Tageszeitungen sind auch heute noch tendenziell nach West und Ost unterteilt.

  1. Berliner Zeitung, größte Abbonements-Tageszeitung im Osten
  2. Berliner Morgenpost, Abbonements-Tageszeitung aus dem Axel-Springer-Verlag
  3. Tagesspiegel, liberale Tageszeitung
  4. Taz, linksalternative Tageszeitung
  5. BZ, Boulevardzeitung (West-Berliner Pendant zur Bild-Zeitung)
  6. Berliner Kurier, diese Boulevardzeitung ist im Ostteil der Stadt verbreitet

Online-Magazine[Bearbeiten]

  1. eintritt-frei.org Informationen und Berichte zu Events in Berlin, deren Besuch kostenlos ist

Gottesdienste[Bearbeiten]

Heilige Messen in katholischen Kirchen in Berlin:

  • St. Hedwigs-Kathedrale, Hinter der Katholischen Kirche 3 (Mitte, nahe Unter den Linden, hinter der Deutschen Staatsoper). So: 08:00 Uhr, 10:00 Uhr, 12:00 Uhr, 18:00 Uhr; Mo-Fr: 08:00 Uhr, 18:00 Uhr; Sa: 08:00 Uhr, 19:00 Uhr
  • Verzeichnis katholischer Kirchen im Erzbistum Berlin

Sprache[Bearbeiten]

Wie in ganz Deutschland ist in Berlin Deutsch Amtssprache. Allerdings wird auch Englisch als Fremdsprache gesprochen. In Berlin wird durch türkischstämmige Einwanderer auch Türkisch gesprochen. Besonders in Kreuzberg kommt man als Türke oder türkischstämmige Person auch ohne Deutschkenntnisse zurecht.

Postdienste[Bearbeiten]

Postleitzahl 10115–14199
Vorwahl 030

In ganz Berlin sollte man bis auf wenige Ausnahmen in einigen U-Bahnlinien eine stabile Verbindung in alle Handynetze bekommen. Viele Einkaufszentren und auch Hotels sind in Stahl- und Glaskonstruktionen untergebracht, was bei O2 und Eplus schon ab und zu Probleme bereitet.

Telefonzellen der Telekom gibt es viel weniger als in der Vergangenheit. Dafür können diese heute meist sowohl mit Telefonkarte als auch Münzen genutzt werden. Empfehlenswert sind Telekom-Telefonkarten ab 5 €. Es gibt gerade in Gebieten mit vielen Hotels auch öffentliche Telefone für Kreditkarten. Im touristisch sortierten Einzelhandel kann man auch Guthabenkarten anderer Anbieter kaufen, deren Code freigerubbelt werden muss. Hier kann es bei Telefonaten aus öffentlichen Telekom-Zellen zu erhöhten Kosten kommen, die aber auf der Karte vermerkt sein sollten.

In Gebieten mit vielen Immigranten und dementsprechend hohem Bedarf an Gesprächen ins Ausland wie in Kreuzberg, Neukölln, nördliche Mitte und Gesundbrunnen gibt es Telefonshops im Stile von Internetcafés, die günstige Telefonate, aber auch andere Dienste wie Faxen und Kopieren ermöglichen. Auch wenn die Post viele Filialen geschlossen hat, sollte man in der Innenstadt auch dort noch öffentliche Fernsprecher finden.

Briefkästen gibt es überall. Es sind gelbe Kästen, meist an der Straße aufgestellt oder an die Hauswand gehängt. Sie werden in der Innenstadt zweimal täglich geleert und haben meist zwei Einwurfschlitze − für Berlin/Umgebung und Nicht-Berlin. Briefmarken gibt es bei der Post − oft auch aus Automaten (ohne Restgeldrückgabe) außerhalb der Öffnungszeiten und in Hotels.

Öffentliches WLAN[Bearbeiten]

Berlin ist deutscher Vorreiter in Sachen öffentliches Wi-Fi.svg WLAN Stadtnetz. Seit Frühjahr 2013 läuft das Pilotprojekt mit anfänglich 44 Zugangspunkte in Ost-Berlin in Mitte und Prenzlauer Berg. Das Netz wurde weiter vergrößert und man findet Sie nun auch in West-Berlin in Charlottenburg, Schöneberg, Kreuzberg, Neukölln und Wilmersdorf. Eine Registrierung unter Angabe personenbezogener Daten ist nicht vorgesehen. Nutzer der Kabel-Deutschland-Hotspots müssen nur die Nutzungsbedingungen bestätigen und können dann unmittelbar los-surfen.

Die Zugangszeit ist derzeit pro Nutzer auf 30 kostenlose Minuten pro Tag beschränkt, weitere Infos bei www.mabb.de (Medienanstalt Berlin-Brandenburg)

Inzwischen wurde nahezu alle U-Bahnhöfe im Innenstadtbereich mit WLAN des Anbieters Hotsplots („BVG Wi-Fi“) ausgerüstet, welches ebenfalls ohne Anmeldung genutzt werden kann.

Ausflüge[Bearbeiten]

Ausflüge ins J(g)rüne Berlin, siehe im Abschnitt: Stadt-Ausflüge

Einige bekannte brandenburgische Regionen grenzen an die Hauptstadt:

Fahrradtouren[Bearbeiten]

  • Nordöstlich von Berlin - Radeltour vom Lottschesee durch die Prendener Bauernheide
  • Mit dem Rad durch die Stolper Heide - Entlang des Oder-Havel-Kanals
  • Radtour durch die Wansdorfer Unterheide - Von Falkensee nach Hennigsdorf
  • Radtour durch die Diedersdorfer Heide - über Schloss Diedersdorf und Mahlower Badesee

Weitere Umgebung[Bearbeiten]

  • Die Mecklenburgische Seenplatte sowie die Insel Usedom („Badewanne Berlins“) bieten sich für Tages- und Wochenendausflüge an. Die ohne Umstiege etwa einstündige Fahrt nach Neustrelitz z.B. findet während und außerhalb der Saison im Stundentakt statt. Die etwa dreistündige Fahrt nach Zinnowitz auf Usedom findet mindestens im Zweistundentakt statt.
  • Tages- und Wochenendausflüge mit dem Harz-Berlin-Express in den Harz. Die durchgehenden Züge verbinden freitags, samstags und sonntags Berlin mit Halberstadt, Quedlinburg und Thale, sowie Wernigerode und Vienenburg. Die Fahrzeit beträgt ca. 3 Stunden. Der Fahrplan lässt Tagesausflüge zu. Für eine Wochendtour kann man aber auch schon am Samstag hinfahren und erst Sonntagabend zurückkehren. (Fahrpreis Erwachsene: Einzelfahrt: 15 €, mit Rückfahrtticket nur 25 €; Familienkarte (Hin- u. Rückfahrtticket 2 Erw. u. deren Kinder bis 14 Jahre): 35 € (Datenstand 01-2010)

Trampen[Bearbeiten]

Siehe auch Trampen.

  • aktuelle Berliner Trampstellen in der Ortsdatenbank für Tramper
  • Richtung Westen/Südwesten (Magdeburg, Leipzig):
    • Jet-Tankstelle und Ampel an der Avus-Auffahrt am S-Bahnhof Nikolassee, erreichbar durch die Linien S1 und S7.
  • Richtung Süden/Südosten (Dresden, Cottbus):
    • Straße Adlergestell zwischen den S-Bahnhöfen Schöneweide und Adlershof mit Tankstellen
  • Richtung Norden (Hamburg, Rostock)
    • Autobahnzubringer am S-Bahnhof Pankow-Heinersdorf, mittlerer Ausgang auf die Brücke, kurz stadteinwärts herunterlaufen Richtung McDonalds

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

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