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Berlin

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Berlin
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Berlin ist die Hauptstadt und seit 1999 auch Regierungssitz der Bundesrepublik Deutschland und mit über 3,6 Millionen Einwohnern die bevölkerungsreichste Stadt Deutschlands und Mitteleuropas. Berlin ist ein eigenständiges Bundesland, das komplett vom Land Brandenburg umschlossen ist.

Berlin ist nicht nur das politische Zentrum Deutschlands, sondern auch ein bedeutender Kultur-, Wissenschafts-, Forschungs- und Messestandort. Mit über 30 Millionen Übernachtungen ist Berlin darüberhinaus Touristenmagnet in- und ausländischer Besucher, die zu einem steigenden Wirtschaftsfaktor werden. Auch wenn Berlin sein Alleinstellungsmerkmal als geteilte Stadt des Kalten Krieges seit der Wiedervereinigung verloren hat, ist der Zustrom an Besuchern ungebrochen, die das breite Kulturangebot, die lebendige Szene und nicht zuletzt die gegenüber anderen Metropolen Europas nach wie vor moderaten Preise schätzen.

Karte von Berlin

Stadtteile[Bearbeiten]

Karte der Berliner Bezirke, in schwarz Bezirke seit 1920, in rot Bezirke seit 2001

Berlin ist eine vergleichsweise junge Stadt. In seiner heutigen Ausdehnung entstand es vor 100 Jahren (genau am 1. Oktober 1920) durch die Eingemeindung von Städten, die älter als Berlin selbst waren wie Spandau oder Köpenick, aus im 19. Jahrhundert rasch zu Städten gewachsenen Gemeinden wie Charlottenburg, Schöneberg, Wilmersdorf, des weiteren aus insgesamt 59 Landgemeinden und 27 Gutsbezirken (sic !) auf Grundlage infolge des Groß-Berlin-Gesetz. Dies erklärt die auch heute noch deutliche dezentrale Struktur Berlins. Am scherzhaften Ausspruch, Berlin sei eigentlich keine Stadt, sondern „eine Ansammlung von Dörfern“, ist daher ein wahrer Kern. Die seinerzeit gegründeten 20 Bezirke prägen bis heute die städtische Struktur, Bahnhöfe sind nach ihnen benannt (z.B. "Charlottenburg", "Rathaus Steglitz"), markante Gebäude (z.B. "Rathaus Schöneberg"). Auch viele Wegweiser im Straßenbild nutzen noch die alten Bezirksnamen.

Eine weitere Gebietsreform 2001 gliederte Berlin in jetzt zwölf Bezirke. Etwas verwirrend ist, dass diese Gebietsreform einerseits einige der bestehenden Bezirke unberührt ließ (Neukölln, Reinickendorf, Spandau), andererseits jeweils zwei Bezirke zu neuen "Bindestrich-Bezirken" zusammenfasste und dann auch drei alte Bezirke zu einem zusammenlegten, der den Namen eines der ehemalien Bezirken trägt. So gibt es Berlin-Mitte und Berlin-Pankow als Namen mit völlig unterschiedlichen Gebietszuschnitten. Jeder neue Bezirk hat zwischen 200.000 und 400.000 Einwohner und könnte für sich genommen selbst eine Großstadt sein. Die Bezirke haben jeweils mehrere Ortsteile, die weiter in Ortslagen, Stadtteilquartiere und Kieze gegliedert werden können. Berliner fühlen sich bis heute eher ihren Ortsteilen zugehörig – so würde jemand aus Prenzlauer Berg nie sagen, dass er in Pankow wohnt, und ein Grunewalder nicht in Charlottenburg-Wilmersdorf. Nur Immobilienmakler und Hoteliers freuen sich, auch noch die letzte Kaschemme im Moabiter Hinterhof als Berlin-Mitte anpreisen zu können.

Für Reiseinformationen werden häufig die alten Bezirke verwendet – auch dieser Reiseführer orientiert sich mit seinen Stadtteilartikeln weitgehend daran. Interessant für Touristen sind vor allem die Innenstadtteile Mitte, Tiergarten, Charlottenburg und Westend, da sich hier die meisten Sehenswürdigkeiten und Museen befinden. Prenzlauer Berg, Friedrichshain und Kreuzberg sind wegen der vielen Kneipen, Restaurants und Ausgehmöglichkeiten bekannt.

Berlin-Mitte
  • Mitte: DAS historische Zentrum Berlins zwischen Brandenburger Tor, Reichstag und Alexanderplatz mit den stattlichen historischen Bauten der einstigen preußischen Hauptstadt des Kaiserreichs entlang des Prachtboulevards Unter den Linden, dem eleganten Gendarmenmarkt, dem Weltkulturerbe der Museumsinsel, aber auch den Neubauten der heutigen Hauptstadt und den quirligen Quartieren rund um den Hackeschen Markt, der Friedrichstraße oder dem alten Scheunenviertel.
  • Tiergarten: Der einstige Bezirk Tiergarten westlich des historischen Zentrums reichte von den opulenten Villen des Diplomatenviertels am Rande des gleichnamigen Parks, den in der Nachkriegszeit erbauten Kulturtempeln von Philharmonie und Nationalgalerie im Osten (Tiergarten und Hansaviertel) bis zu den Industriegeländen und Mietskasernen Moabits im Westen.
  • Wedding: Nördlich des historischen Zentrum schließt sich der von Industrie und dichter Wohnbebauung dominierte Wedding an mit seiner einst starken Arbeiterbewegung, die ihm den Namen "Roter Wedding" gaben. Heute trägt der Wedding einen wesentlichen Anteil bei, dass Berlin viertgrößte türkische Stadt ist.

Zusammen bilden Mitte, Tiergarten und Wedding den heutigen Bezirk Mitte. Es ist einer von zwei Stadtbezirken, die aus ehemals Ost- (Mitte) und West-Berliner Bezirken (Tiergarten und Wedding) zusammengesetzt wurden.

Vorne Wohnen, hinten Arbeiten:Mehringhof
  • Friedrichshain: Arbeiterbezirk im Osten des historischen Zentrums, in dem später die DDR architektonisch ihre Hauptstadt präsentierte (Karl-Marx-Allee) und der heute quicklebendige Kieze rund um das Frankfurter Tor, Boxhagener Strasse, Boxhagener Platz, Simon-Dach- und Warschauer Straße hat.
  • Kreuzberg: Den Kreuzberg gibt es wirklich, er erreicht bemerkenswerte 66 m Seehöhe und überragt seine Umgebung um rund 30 Meter, genug, um über die Dächer zu blicken. Man überschaut dicht bebautes Stadtgebiet, in der früher die "Kreuzberger Mischung" aus Wohnen und Arbeiten im selben Haus entstand. Später entwickelte sich seit den 1970er Jahren im Schatten von Mauer und Landwehrkanal eine Mischung aus orientalischen Arbeitsmigranten und schwäbischen Kriegsdienstmigranten, die ein, bis heute nachwirkendes, lebendiges multikulturelles Milieu etablierte mit Galerien, Kneipen, Kleinkunst, Straßenfesten und die sich gelegentlich gegen die um sich greifende Gentrifizierung wehrt.

Friedrichshain und Kreuzberg formen heute den anderen Ost- (Friedrichshain) und West (Kreuzberg) gemischten Bezirk.

  • Prenzlauer Berg: Dieses einstige und im Zweiten Weltkrieg wenig zerstörte Arbeiterquartier entlang der Schönhauser, Prenzlauer und Greifswalder Allee war in der DDR das Gegenstück zu Kreuzberg, etwas aufmüpfiger, etwas weniger FDJ-Blauhemden, etwas längere (oder buntere) Haare als anderswo. Selbst bei den Wahlen in der DDR gelegentlich offiziell unter 99% Zustimmung zu den Kandidaten der Nationalen Front. Seit der Wende griff eine mit der Sanierung der Altbauten eine Gentrifizierung um sich, die die einstige Bewohnerstruktur aus alteingessenen Berlinern, Arbeitern und Alternativen sprengte. Heute bekommt man leichter einen veganen Fleischkäse auf Weizeneiweißbasis als eine normale Schrippe oder einen Parkplatz für den SUV.
  • Weißensee und
  • Pankow: Einst als Pankofff Synonym für die DDR-Staatsmacht, und es gab wirklich in den 1950er Jahren die gated communities der DDR-Funktionärselite im Majakowskiring in Niederschönhausen, franst Berlin hier allmählich nach Norden aus. Die Mietshäuser sind meist nur noch dreigeschossig, selbst an urbanen Kernen wie rund um den Antonplatz in Weißensee. Die Breite Straße in Pankow erinnert noch an den einstigen Dorfanger und je weiter man Richtung Norden kommt, breiten sich ausgedehnte Einfamilienhaussiedlungen aus, die in Felder übergehen.

Heute sind diese drei Bezirke als Bezirk Pankow administrativ zusammengefasst.

Auf der Sonnenseite des Kaiserreichs am Kurfürstendamm
  • Charlottenburg: Das Dorf Lietzow nahe des seit dem Ende des 17. Jahrhunderts noch als Lietzenburg gebaute Schloss Charlottenburg wuchs langsam zu einer Kleinstadt westlich von Berlin heran, seit Mitte des 19. Jahrhunderts expülosionsartig. Seit 1875 wurde der Kurfürstendamm weitab von der Enge und dem Gestank der Mietskasernen Berlins geplant, ein Boulevard mit 53 m Breite, nur wenig schmalerer als Unter den Linden. Prachtvoll bebaut, reichte er von der östlichen Grenze Charlottenburgs (heute Budapester Straße) bis zum Grunewald. Während im Westen um den Breitscheidplatz bereits kräftig gebaut wurde, bot sich weiter östlich noch ein "von Spargelfeldern und Eisenbahndämmen durchsetztes Wüstenpanorama", so Theodor Fontane 1892. Das änderte sich rasch, Charlottenburg war bei seiner Eingemeindung zwölftgrößte Stadt Preußens und wurde zur Zeit der Teilung Berlins das Zentrum West-Berlins rund um Zoo und Kudamm mit zahlreichen Nachbarschaften mit diversem Charakter.
  • Wilmersdorf Je weiter westlich, desto besser ist die Stadtluft. Das ist in der gesamten Westwindzone so und in Berlin nicht anders. So sind auch die Wohnungen Schönebergs besser als Kreuzberg und Wilmersdorf besser als Schöneberg. Teils noch Mietshäuser, sind die großen und hohen Wohnungen am Kurfürstendamm (den sich Charlottenburg und Wilmersdorf teilen) oder Schmargendorfs nicht nur über ein opulentes Treppenhaus nach vorne, sondern auch über Dienstboteneingänge im Seitenflügel erreichbar. Gewerbe findet sich kaum noch. Rund um Halensee und Grunewald folgen stattliche Villen in schattigen parkähnlichen Gärten für diejenigen, die es sich leisten können.

Seit 2001 bilden Charlottenburg und Wilmersdorf einen gemeinsamen Bezirk.

  • Spandau: Nach der These der Westwinde stünden in Spandau im äußersten Westen Berlins die größten Villen, aber Spandau ist eben nicht Berlin. Stattdessen ist Spandau ein Mikrokosmos mit eigener Altstadt, einer Fußgängerzone, einer Zitadelle und Allem, was eine Stadt mit einer Einwohnerzahl wie Chemnitz auch hat. Spandau hat dazu noch mit Havel und Anteil an Havelseen zahlreiche Gewässer.

Spandau war groß genug, die Bezirksreform unverändert zu überstehen.

  • Steglitz: Aufgrund der guten Bahnanbindungen entwickelten sich die Dörfer wie Steglitz, Lichterfelde, Lankwitz zu gehobenen Wohnlagen des Mittelstandes mit den großzügigen Mietshäusern im Norden Steglitz, und weiter außerhalb, besonders in Lichterfelde, gepflegten Villenkolonien, unterbrochen von einigen Gewerbegebieten entlang des Teltowkanals. Beginnend mit dem Entsprechend der Kaufkraft des Publikums entwickelte sich die Schlossstraße Steglitz zu einer gehobenen Einkaufsmeile. Im Übergangsbereich zum benachbarten Dahlem befinden sich einige Forschungsinstitute, deren Geschichte in die Kaiserzeit zurückreicht wie auch der Botanische Garten.
Einfamilienhaus auf Schwanenwerder
  • Zehlendorf: Der Südwesten von Berlin ist grün. Zwischen Havel mit ihren Buchten wie dem Wannsee und einer Seenkette zwischen Nikolassee und dem bereits in Wilmersdorf gelegenen Halensee erstreckt sich der Grunewald, größtes zusammenhängendes Waldgebiet Berlins. Hier wohnt es sich gut und die Eliten von Kaiserreich bis heute bauten sich hier ihre Villen - je näher am Wald und/oder einem der Seen, desto üppiger. Die Havelinsel Schwanenwerder wurde Schlossallee im Berlin-Monopoly. Zu Zehlendorf gehören die Ortsteile Dahlem, Nikolassee und Wannsee. Neben den aus Potsdam herüberreichenden Gärten und Schlössern wie Glienicke und Pfaueninsel, die zum Weltkulturerbe gehören, locken zahlreichen Museen in Dahlem und nicht zuletzt zahlreiche Ausflugslokale in den Bezirk.

Heute sind Steglitz und Zehlendorf zu dem gleichnamigen Bindestrichbezirk fusioniert.

Crellestr., Schöneberg
  • Schöneberg: Das einstige Dorf Schöneberg wurde etwas später in der Gründerzeit als Kreuzberg eng bebaut, auch hier mischt sich Wohnen und Gewerbe. Eine Besonderheit ist die Schöneberger Insel, ein dreieckiger Stadtteil, der allseitig von Eisenbahnlinien eingeschlossen ist und eine eigene Geschichte entwickelte. Ausgeprägte Szene rund um Nollendorf- und Winterfeldtplatz, bestens erschlossen durch U-Bahn teils im Keller teils oben, S-Bahn oben und Bussen und kleine Geschäfte überall. Da leistet man sich Blumenrabatte statt Parkplätzen, die grüne Nahverkehrsvision ist hier fast schon Realität und macht Schöneberg, erst recht den Ortsteil Friedenau im südwestlichen Teil des Bezirks zur bevorzugten Wohnlage der im Marsch durch die Institutionen Angekommenen.
  • Tempelhof: Das klingt nach Flugbenzin und Luftbrücke, auch wenn der Flughafen Tempelhof lange Geschichte ist und um das große Flugfeld lange gestritten wurde, neuer Stadtbezirk oder Naherholung. Nach Volksabstimmung bleibt das Tempelhofer Feld Grünfläche. Der Bezirk hat mit Industrie entlang Ringbahn und Teltowkanal und mehr und mehr Siedlung Richtung Stadtgrenze mit Mariendorf, Marienfelde bis Lichtenrade viel Suburbia und wenig Spannendes für Besucher.

Schöneberg und Tempelhof sind heute auch mit Bindestrich fusioniert.

  • Neukölln: Einst der einwohnerreichste Beszirk West-Berlins, hat Neukölln neben Wedding und Kreuzberg seinen Anteil an der viertgrößten türkischen Stadt, zu sehen an einem der buntesten Märkte Berlins entlang des Maybachufers. Einst vor den Toren Berlins gelegen, hatte Rixdorf, wie es damals hieß, einen derart schrägen einen Ruf als Vergnügungsviertel, dass es mit der Eingemeindung seinen Namen verlor und zu Neukölln umbenannt wurde. Auch Neukölln, das des südostlichen Rand West-Berlins markierte, hat seine Gewerbehöfe und dichte Mietskasernenbebauung, Industrieareale und Vorstadt. Die Gropiusstadt im südöstlichen Teil Neuköllns ist neben dem etwas jüngeren Märkischen Viertel in Reinickendorf ein weiterer Versuch die Platzprobleme West-Berlins durch Nutzen der Vertikalen zu lösen. Trotz des prominenten Planers wurde Gropiusstadt aber, im Gegensatz zur benachbarten Wohnanlage der Hufeisensiedlung Britz kein Weltkulturerbe, sondern sozialer Brennpunkt. Die zu Kleinstädten herangewachsenen Dörfer Britz, Buckow, Rudow schließen den Bezirk nach Südosten ab.

Neukölln blieb als eigenständiger Bezirk erhalten.

  • Treptow: Der Bezirk Treptow erstreckt sich im Südosten radial von der Ringbahn bis zur Stadtgrenze, teilweise entlang der Spree. Dies ergibt unterschiedlich dichte Bebauung, Wohn- und Industriegelände wie Adlershof, aber auch ausgedehnte Erholungsflächen entlang der Spree, im Treptower Park mir dem einstigen Vergnügungspark Plänterwald. Richtung Stadtgrenze nimmt der Vorort- und Siedlungscharakter überhand.
  • Köpenick: Was Zehlendorf im Westen, ist Köpenick im Osten - ein stark von Wasser- und Waldflächen geprägter Bezirk. Die Spree und ihr Zufluss Dahme bilden ausgedehnte Seenflächen, u.a. mit dem Müggelsee den größten See Berlins. Die Wuhlheide ist ein Waldgebiet, Köpenick hat aber auch in Schöneweide oder Spindlersfeld markante Industriegebiete und mit dem ehemaligen Ortskern Köpenick mit Schloss und Rathaus ("Der Hauptmann von Köpenick") seine eigene suburbane Struktur. Ein Wassergrundstück in Rahnsdorf, Grünau oder Schmöckwitz ist damals wie heute nicht die schlechteste Adresse und in Friedrichshagen gibt es das sogar mit verknüpft mit einem beinahe städtischem Boulevard, der Bölschestraße.

Köpenick und Treptow bilden heute den gleichnamigen Bindestrichbezirk.

  • Marzahn und
    * Hellersdorf
    : waren erst in den 1970er und 80er Jahren als neue Bezirke ausgegliedert worden, um dem massiven Zuzug in diese auf der grünen Wiese entstandenen Neubaugebiete im Osten und Nordosten Berlins Rechnung zu tragen. Es gibt noch dörfliche Kerne wie Biesdorf, Kaulsdorf oder Mahlsdorf, aber sonst überwiegen Plattenbausiedlungen mit einem Hang zu sozialen Brennpunkten. Daran ändern auch manche Neuanlagen wie die Gärten der Welt in Marzahn wenig.

Marzahn und Hellersdorf bilden heute einen gemeinsamen Bezirk.

  • Lichtenberg: Vom städtischen Lichtenberg wird es nach Osten immer dörflicher. So dörflich, dass zu DDR-Zeiten derart viele Rieselfelder mit Plattenbauten überzogen wurden, dass Hohenschönhausen, Marzahn und später Hellersdorf als neue Bezirke ausgewildert wurden. Für Lichtenberg blieben genügend Platte, eine Trabrennbahn, der Tierpark Friedrichsfelde, der Zentralfriedhof Friedrichsfelde mit der Gedenkstätte der Sozialisten und das Offizierskasino, in dem die Siegermächte das Oberkommando der Wehrmacht zum erneuten Protokollieren der Kapitulation zitierten.

Der heutige Bezirk Lichtenberg umfasst wieder Hohenschönhausen.

  • Reinickendorf: Viele Berlinbesucher dürften Reinickendorf betreten haben, ohne dies wirklich zu realisieren, der Flughafen Tegel liegt hier. Ansonsten gibt es die größte Trabantenstadt des ehemaligen West-Berlins, viel Vorstadt, manchen Vorort bis zu einzelnen Dörfern. Aber auch Felder, Wiesen und Wälder, die selbst zu Mauerzeiten einen Eindruck von Einsamkeit vermitteln konnten.

Reinickendorf war groß genug, als Bezirk allein zu überstehen.

Hintergrund[Bearbeiten]

Die seit 1990 wiedervereinigte Stadt hat besonders im Ostteil mit seiner Stadtmitte eine radikale Umwandlung erfahren. Berlin hat seine historische Mitte wieder aufgebaut und teils rekonstruiert. Das ursprüngliche Zentrum hat sich mit neuem Leben gefüllt. Heute zeigt sich ganz Berlin jung, pulsierend, multikulturell und immer in Bewegung.

Die Stadt ist mit über 420.000 Straßenbäumen - Parkanlagen nicht mitgerechnet - eine der grünsten Hauptstädte Europas.

Geschichte[Bearbeiten]

Die historisch gesehen erste Vereinigung von Berlin fand schon 1307 aus den Städten Cölln und Berlin statt. Cölln lag auf der Spreeinsel, wo heute auch die Museumsinsel und der Dom liegen; Berlin lag auf der anderen Seite. 1197 wurde Spandau erstmals urkundlich erwähnt, das erst 1920 zu Berlin eingemeindet wurde. Köpenick wurde 1209 erwähnt, Cölln 1237 und schließlich Berlin im Jahre 1244.

Die beiden wichtigen Handelsstraßen von der Elbe zur Oder und von Sachsen und Böhmen kreuzten sich hier. Der Flussübergang war so schmal wie nirgends sonst in der weiteren Umgebung. Von diesem Kreuzungspunkt, dem Molkenmarkt, konnte sich Berlin als Handelsstadt entwickeln.

In der folgenden Zeit strebten die durch die Spree getrennten Städte nach Unabhängigkeit, kauften Ländereien und kleine Siedlungen in der Umgebung, beschlossen den Zusammenschluss und traten als Berlin-Cölln der Hanse bei. Kurfürst Friedrich II. (Eisenzahn) nahm der jungen Stadt jedoch die Selbstständigkeit und machte sie gegen den Willen der Bevölkerung zur Residenzstadt der Hohenzollern. Die Vorstädte Spandau, Georgen und Stralauer Vorstadt sowie die Köpenicker und die Teltower Vorstadt spielten für die Versorgung eine große Rolle. Hier gab es Weinberge, Meiereien, Schäfereien, Holzmärkte und vieles mehr.

Der zwanzigjährige Kurfürst Friedrich Wilhelm verfolgte mit Regierungsantritt 1640 das Ziel, die durch den Dreißigjährigen Krieg zerrüttete Stadt neu zu ordnen und in Europa neu zu positionieren. Eine starke Armee und entsprechende Befestigungen sollten den Grundstein dazu bilden, was sowohl den Räten, aber vor allem den Untertanen schwere Lasten auferlegte. Ganze Ländereien wurden umgewidmet, viele Häuser abgerissen, die Stadtmauer dem Kurfürsten übereignet, neue Stadttore und Wehranlagen errichtet und ein Festungsgraben angelegt.

Unter Friedrich dem Großen wurden diese Anlagen mit Kolonnaden geschmückt oder wieder abgerissen. Prachtstraßen entstanden. Es wurde versucht, die vielen benötigten Handwerker in Berlin anzusiedeln. Das Brandenburger Tor bekam seine heutige Form, die besser zum neuen Selbstbewusstsein der Stadt passte als das alte Tor, welches mehr das Tor eines Soldatenkönigs gewesen war.

Trotz der finanziellen Nöte der Nachkriegszeit nach 1815 erforderten die ständig steigenden Bevölkerungszahlen dringend die Schaffung von Wohnraum. Ganze Wohngebieten wurden neu gebaut, neue Straßen nach Bebauungsplänen angelegt. Die ersten Bahnhöfe für die inzwischen an Bedeutung gewinnende Eisenbahn wurden errichtet. Mit der Reichsgründung 1871 hatte Preußen seinen Höhepunkt erreicht, und 1888 bestieg der letzte deutsche Kaiser und König von Preußen Wilhelm II. den Thron. Die Entwicklung Berlins wurde nun von technischen Erfindungen geprägt. Industrialisierung und Reformen ersetzen preußisches Bewusstsein mit deutschem Nationalgefühl.

Bis zum Ersten Weltkrieg 1914 wurde das Verkehrsnetz, vor allem auch die U-Bahn, ausgebaut, um die einzelnen Stadtteile zu verbinden. Die folgenden Jahre waren durch Entbehrungen geprägt. Durch die Russische Revolution 1917 wurden innenpolitische Veränderungen in Gang gesetzt, die letztendlich 1918 zum Ausruf der Republik führten.

Die Folgen des verlorenen Krieges und Bedingungen des Versailler Friedensvertrages, Inflation und Wirtschaftskrise trugen zur Radikalisierung bei. 1933 ernannte Reichspräsident Hindenburg Adolf Hitler zum Reichskanzler. 1936 inszenierte das „Dritte Reich“ die Olympischen Spiele in Berlin als Propagandaveranstaltung. Mit dem Überfall auf Polen 1939 begann der Zweite Weltkrieg, was ab 1943 die umfangreiche Zerstörung Berlins nach sich zog. Am Ende des Krieges waren über 500.000 Wohnungen total zerstört und rund 100.000 schwer beschädigt. Am stärksten betroffen waren die zentralen Bezirke Mitte und Tiergarten (samt Hansaviertel und Moabit).

Berlin wurde nach der deutschen Kapitulation 1945 durch die Alliierten besetzt und in der Folge in vier Sektoren aufgeteilt. Durch die unterschiedlichen Ansichten der Besatzer konnte keine Einigung bei Währungsreform und politischer Entwicklung gefunden werden, was zur Bildung zweier Lager führte: Ost und West, mit der Sowjetunion auf der einen und den Alliierten Frankreich, USA, Großbritannien auf der anderen Seite. Die wirtschaftliche Spaltung und politische Teilung wurden mit Gründung der DDR und dem Inkrafttreten des Grundgesetzes 1949 endgültig.

Die beiden Teile Ost und West erfuhren – geprägt vom Kalten Krieg – unterschiedliche Entwicklungen. West-Berlin war marktwirtschaftlich-kapitalistisch orientiert, auch wenn sich durch die Lage als „Frontstadt“ und den Zuzug von Wehrdienstverweigerern und anderen Unangepassten aus „Westdeutschland“ ein eigenes gesellschaftliches Klima entwickelte. In Ost-Berlin, der Hauptstadt der DDR, herrschte dagegen sozialistische Planwirtschaft. Dies führte am 17. Juni 1953 zum Aufstand, der blutig niedergeschlagen wurde, und trieb etwa eine Million Menschen zur Flucht in den Westen. Die Regierung antwortete am 13. August 1961 mit dem Bau der Mauer und hinderte damit ihre Bevölkerung, in den Westteil der Stadt zu gelangen. Auf die Wohnungsnot reagierte man in Ost wie West in den 1960er- und 70er-Jahren mit dem Bau ausgedehnter Großwohnsiedlungen in Plattenbauweise, in denen hunderttausende Berliner ein neues Zuhause fanden.

1989 war die DDR wirtschaftlich und politisch am Ende; am 9. November 1989 wurde die Mauer geöffnet. 1990 wurde die Grenze aufgehoben und am 3. Oktober 1990 wurde die Stadt und beide Staaten wiedervereinigt. Einige Jahre später wurde Berlin wieder die Hauptstadt der Bundesrepublik Deutschland. Nach der Wiedervereinigung zogen viele ältere Berliner „ins Grüne“ außerhalb der Stadtgrenzen, andererseits gibt es einen stetigen Zuzug von Neu-Berlinern aus dem In- und Ausland. Im Jahr 2015 wurde die Schwelle von 3,5 Millionen Einwohnern überschritten, Tendenz weiter steigend. Eine weitere Million lebt im „Speckgürtel“.

Berühmteste Sätze der Nachkriegsgeschichte:

  • Ernst Reuter „Ihr Völker der Welt – schaut auf diese Stadt“ (1948)
  • John F. Kennedy „All free men, wherever they may live, are citizens of Berlin. And therefore, as a free man, I take pride in the words: Ich bin ein Berliner!“ (1963)
  • Ronald Reagan „Mister Gorbachev, tear down this wall!“ (1987)

Anreise[Bearbeiten]

Mit dem Flugzeug[Bearbeiten]

Berlin ist mit internationalen Flügen mindestens bis 2020 über den Flughafen Tegel (IATA CodeTXL) und den südlich der Stadt gelegenen Flughafen Schönefeld (IATA CodeSXF) zu erreichen. Tegel wird überwiegend von den traditionellen Carriern angeflogen, von Schönefeld starten in erster Linie Billigfluggesellschaften (Ryanair, easyJet) und Charterflüge.

In unmittelbarer Nähe des heutigen Flughafens Schönefeld soll eines Tages nach mehreren Verschiebungen der neue internationale „Flughafen Berlin Brandenburg“ (IATA CodeBER) eröffnet werden. Wenn der Vollbetrieb läuft, soll Tegel geschlossen werden. Ob das Terminal Schönefeld auch geschlossen wird, ist noch offen, da die Abfertigungskapazitäten des neuen BER nicht reichen werden.

Tipp
Wenn man beim Anflug auf Berlin-Tegel auf der linken Seite des Flugzeugs sitzt, hat man in den meisten Fällen (westliche Winde) einen hervorragenden Blick auf das Stadtzentrum und den Fernsehturm, da der Anflug direkt über den nördlichen Teil der Stadt führt.
Der Flughafen Tegel hat keine Schienenanbindung, er ist nur per Bus und Taxi erreichbar. Vier Buslinien fahren Tegel an. Für alle gilt der normale BVG-Tarif (s. Mobilität).
  • Der JetExpress TXL Bus fährt über S-Bahn-Station Beusselstraße (10 Min.), Berlin Hauptbahnhof (20 Min.), Unter den Linden und Alexanderplatz (U-Bahn/S-Bahn/Regional Express-Station, 40 Min.).
  • Der X9 Express Bus fährt über U-Bahn-Station Jakob-Kaiser-Platz (5 Min.), Bahnhof Jungfernheide (S-Bahn und Regional Express, 10 Min.), und Bahnhof Zoologischer Garten (U-Bahn/S-Bahn/Regional Express-Station, 20 Min.).
  • Der 109 Bus fährt über U-Bahn-Station Jakob-Kaiser Platz (5 Min.), Bahnhof Charlottenburg (S-Bahn und Regional Express-Station, 20 Min.), und Bahnhof Zoologischer Garten (U-Bahn/S-Bahn/Regional Express-Station, 30 Min.).
  • Der 128 Bus fährt über U-Bahn-Station Kurt-Schumacher-Platz (10 Min.) und U-Bahn-Station Osloer Straße (25 Min.).

Ein Taxi in die Innenstadt kostet etwa 20,- € (City West) bis 30 € (City Ost).

Der Flughafen Schönefeld hat Bahnanschluss, der Bahnhof ist etwa 500 m vom Terminalgebäude entfernt. Der Fußweg ist überdacht und leidlich windgeschützt.
  • Die Regionalexpresszüge RE7 und RE14 sind die schnellsten Verbindungen in das Zentrum. Beide Linien fahren über Ostkreuz und die Stadtbahn mit den Halten Ostbahnhof, Alexanderplatz, Friedrichstraße, Hauptbahnhof, Zoologischer Garten und Charlottenburg. In Charlottenburg teilen sich die Linien, der RE7 fährt über Wannsee, Potsdam nach Belzig bzw. Dessau. Der RE14 fährt über Spandau weiter nach Nauen. Der RE14 wird hier eingesetzt, der RE7 fährt in der anderen Richtung nach Wünsdorf-Waldstadt. Schwarmintelligenz führt zu den Zügen Richtung Stadt. Beide RE fahren im Stundentakt, die sich überlagern, so dass grob ein Halbstundentakt führt.
  • Die S9 fährt auf etwas anderer Strecke bis Ostbahnhof und anschließend über die Stadtbahn Richtung Spandau. Aufgrund häufigerer Halte braucht die B-Bahn 15 Minuten länger ins Zentrum. S 9 fährt im 20-Minutentakt. Ebenfalls im 20-Minutentakt fährt die S 45 über die Ringbahn zum Bahnhof Südkreuz.
  • Mit dem Express-Bus X7 hat man Anschluss zum U-Bahnhof Rudow. Die U7 fährt Richtung Neukölln, Kreuzberg und Schöneberg.

Schönefeld Flughafen liegt in der Tarifzone C, die Einzelfahrkarte kostet 3,30 € (BC) bzw. 3,60 € (ABC). Ein Taxi kostet ca. 50 bis 60 €.

Mit der Bahn[Bearbeiten]

Berlin Hauptbahnhof
Blick über die Spree zum Hauptbahnhof

Am 2006 eröffneten Hauptbahnhof kreuzen sich Züge der Stadtbahn in West -Ost-Richtung (obere Bahnsteige) mit den Zügen aus Nord, West und Süd unten im Keller. Hier halten alle ICEs, ICs und Regional-Expresszüge, außerdem die Ost-West-S-Bahn. Man erreicht Berlin im Fernverkehr stündlich mit ICEs aus den Richtungen Köln/Düsseldorf (über Ruhrgebiet und Hannover), Frankfurt am Main, München (über Leipzig/Halle) und Hamburg, zweistündlich aus Stuttgart oder Basel. IC/EC-Verbindungen gibt es im Zweistundentakt aus Prag (über Dresden) sowie Amsterdam. Nur einmal oder wenige Male am Tag gibt es Direktverbindungen von/nach Emden, Münster und Warschau (über Posen). Fernverkehrsscheine mit City-Ticket gelten auch im öffentlichen Nahverkehr innerhalb des S-Bahnrings (Tarifzone A).

Neben Fernzügen der Deutschen Bahn halten der private Fernzug Flixtrain. Nachtzugverbindungen (mit Schlaf- oder Liegewagen) gibt es täglich mit dem ÖBB-Nightjet von/nach Zürich (Basel, Freiburg i. Br.) sowie nach Wien über Breslau. Nur während der Sommersaison gibt es auch ein Nachtzugangebot zwischen Berlin und Malmö.

Regionalverkehrslinien führen von allen Teilen Brandenburgs sowie aus Magdeburg, Dessau, Wismar, Schwerin, Rostock und Stralsund nach Berlin. Der Interregio-Express von Hamburg (über Lüneburg) gilt als Regionalzug und kann mit den einschlägigen Angeboten des Nahverkehrs genutzt werden.

Am Hauptbahnhof besteht Anschluss an folgende Linien des Nahverkehrs: S3, S5, S7, S9, U55, Tram M5, M8 und M10, Bus M41, M85, TXL, 120, 123, 142, 147, 245, Nachtbus N20, N40 und M41.
eingeschränkt barrierefreieingeschränkt barrierefrei Der Hauptbahnhof ist für Menschen mit Mobilitätseinschränkungen nicht uneingeschränkt zu empfehlen. Je nach Abfahrtsgleis müssen mehrere Ebenen überwunden werden, wofür man jeweils den richtigen Fahrstuhl finden muss. Rolltreppen gehen nicht durchgehend z.B. zu den Fernverkehrsgleisen im Tiefgeschoss. Die Bahnsteige in der obersten Ebene haben zudem Engstellen über der Bahnhofshalle, an denen der Bahnsteig nur sehr schmal ist. Wer hier mit Rollator und Gepäck oder auch mit Kleinkindern vorbei will, während der Zug bereits einfährt, bleibt schnell in der Menschenmenge stecken und hat keine Ausweichmöglichkeit. Mobilitätseingeschränkte Menschen oder alleinreisende Eltern mit Kleinkindern sollten daher beim Ein-, Aus- oder Umstieg am Hauptbahnhof unbedingt den Mobilitätsservice der Bahn unter Tel. (0)180 6 512 oder msz@deutschebahn.com in Anspruch nehmen.
Fern-, Regional- und S-Bahnhof Berlin-Spandau
  • 4 Bahnhof Berlin-Spandau, Seegefelder Straße 1. Bahnhof Berlin-Spandau in der Enzyklopädie Wikipedia Bahnhof Berlin-Spandau im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsBahnhof Berlin-Spandau (Q654980) in der Datenbank Wikidata. ICE von Hamburg, Hannover, Frankfurt und München, IC von Amsterdam, RE von Wismar, Rathenow, Pritzwalk, Cottbus und Ludwigsfelde, RB von Nauen, Wustermark und Flughafen Schönefeld.Am Bahnhof Spandau besteht Übergang zur S-Bahn S3 und S9. Der Endbahnhof Rathaus Spandau der U-Bahn U7 liegt vor der Tür. Der Bahnhof befindet sich gegenüber dem Rathaus Spandau und der Spandauer Altstadt.
  • 5 Bahnhof Berlin Gesundbrunnen, Badstraße 1-3, 13357 Berlin. Bahnhof Berlin Gesundbrunnen in der Enzyklopädie Wikipedia Bahnhof Berlin Gesundbrunnen im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsBahnhof Berlin Gesundbrunnen (Q678286) in der Datenbank Wikidata. In Berlin-Gesundbrunnen werde ICE-Züge Richtung München und Stuttgart eingesetzt. Fahrgäste ohne Platzkarte können überlegen hier einzusteigen. Sie sparen üblicherweise keine Zeit, haben aber die Chance auf einen noch nicht vergebenen Sitzplatz, die Züge füllen sich erst am Hauptbahnhhof. Des Weiteren fahren hier Regionalzüge Richtung Stralsund, Rostock, Schwedt, Stettin und Wittenberge bzw. Falkenberg, Wittenberg, Elsterwerda in Richtung Süden.
Am Bahnhof Berlin-Gesundbrunnen besteht Anschluss an die Linien S1, S2, S25, S26, S41, S42, U8, 247 und N8.
  • 6 Ostbahnhof, Koppenstraße 3, 10243 Berlin. Ostbahnhof in der Enzyklopädie Wikipedia Ostbahnhof im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsOstbahnhof (Q683239) in der Datenbank Wikidata.
Am Bahnhof Ostbahnhof besteht Anschluss an die Linien S3, S5, S7, S9 sowie zu den Buslinien 140, 142, 147, 240, 248, 347 und N40
barrierefreibarrierefrei Menschen mit Mobilitätseinschränkungen sollten zur Anreise möglichst den Ostbahnhof nutzen, da dieser übersichtlicher und ruhiger ist; zudem sind die Bahnsteige des Fernverkehrs durchgehend breit genug und es ist in der Regel mehr Zeit für Ein- und Ausstieg, da zumindest die Züge Richtung Süden und Westen hier erst eingesetzt werden und meist schon einige Minuten früher einfahren.
Am Bahnhof Südkreuz besteht Anschluss an folgende Linien: S2, S25, S26, S41, S42, S45, S46 sowie zu den Buslinien M46, 106, 184, 204 und 248
Lichtenberg war zu DDR-Zeiten der Fernbahnhof mit den meisten Verbindungen. Heute halten hier nur noch Züge aus Polen und Regionalbahnen.
Es besteht Anschluss an die Linien S5, S7, S75, U5 zur Innenstadt, Straßenbahnen 21 und 37, Busse 108, 240, 256, 296, N5, N50, N94

Im Regionalverkehr sind außerdem die Bahnhöfe Zoologischer Garten, Charlottenburg, Friedrichstraße, Alexanderplatz , Potsdamer Platz, Lichterfelde-Ost, Wannsee und Jungfernheide von Bedeutung.

Bei der Anreise mit Nahverkehrszügen ist der deutschlandweit im Nahverkehr gültige Netzfahrschein Quer-durchs-Land-Ticket eine kostengünstige Alternative. Das Quer-durchs-Land-Ticket gilt ebenso in Nahverkehrszügen und S-Bahnen in Berlin (nicht aber in U-Bahn, Tram und Bus), gültig Montag bis Freitag ab 9 Uhr bis 3 Uhr des Folgetages, an Samstagen, Sonn- und Feiertagen ab 0 Uhr bis 3 Uhr des Folgetages.

Der südlich der Stadtgrenze liegende Bahnhof „Flughafen Berlin-Schönefeld“ wird bei Eröffnung des neuen Flughafens in „Schönefeld“ umbenannt und die Strecke nach „Flughafen Berlin-Brandenburg“ verlängert.

Mit dem Bus[Bearbeiten]

Hauptartikel: Fernbusse in Deutschland

Verschiedene Unternehmen bieten Busverbindungen nach Berlin an, die meist am Zentralen Omnibusbahnhof (ZOB) am Funkturm enden.

Anbindung an den Nahverkehr mit den Bussen A05, 139, 218, M49, X34 und X49, dem S-Bahnhof „Messe-Nord/ICC“ (S41, S42, S46) und dem U-Bahnhof „Kaiserdamm“ (U2)

Daneben gibt es noch Fernbushalte an den Flughäfen Tegel, Schönefeld, an den S-Bahnhöfen Ahrensfelde, Alexanderplatz, Ostbahnhof, Pankow-Heinersdorf, Südkreuz, Treptower Park, Wannsee, Zoologischer Garten und am U-Bahnhof Tegel.

Auf der Straße[Bearbeiten]

Stadtautobahn und Bahnstrecken in Charlottenburg

Um Berlin herum gibt es den äußeren Autobahnring A10, den Berliner Ring, der zumeist außerhalb der Stadtgrenze verläuft. Von ihm führen einige Autobahnzubringer zur oder nahe an der Stadtautobahn, in Teilen ein innerer Autobahnstadtring (A100), der etwa einen Halbkreis vom Nordwesten bis zum Südosten bildet.

  • A111 vom Autobahndreieck Oranienburg im Norden zur A100 am Dreieck Charlottenburg
  • A113 vom Schönefelder Kreuz im Südosten zur A100 am Dreieck Neukölln
  • A114 vom Autobahndreieck Pankow im Nordosten nach Pankow-Heinersdorf
  • A115 vom Autobahndreieck Nuthetal im Südwesten zur A100 am Dreieck Funkturm. Dies ist in Teilen die ehemalige Autorennstrecke AVUS.

Zahlreiche Ausfahrten vom Berliner Ring führen über Bundesstraßen in die Vororte von Berlin, Routenplaner und Verkehrslage mit Stauanzeige

Grundsätzlich gibt es viele Anwohnerparkzonen, die Parkraumbewirtschaftung mit Preisen ab 2 € pro Stunde wird ständig ausgedehnt und immer stärker überwacht. Daher empfiehlt es sich das Auto nur zur An- und Abreise zu nutzen und mit Bussen und Bahnen die Stadt zu bereisen.

Die teilweise schlecht ausgeschilderte Park & Ride-Angebote sind für Tagesausflüge nach Berlin geeignet.

Die Umweltzone umfasst den gesamten Bereich innerhalb des S-Bahn-Ringes. Ein Verstoß wird mit 80 € Geldbuße geahndet. Weitere Infos, auch zu den Ausgabestellen der Feinstaubsticker, siehe Berlins Umweltzonen

Mit dem Schiff[Bearbeiten]

Berlin erreicht man mit Flusskreuzfahrtschiffen. Das Terminal befindet sich in Berlin-Spandau unweit der Spreemündung in die Havel am Spandauer Burgwall 23.

Mit dem Fahrrad[Bearbeiten]

Innerhalb Berlins und an den Zubringerstraßen befinden sich Radwege, die die Anreise aus dem Land Brandenburg ermöglichen. Allerdings ist die Beschilderung im Übergang zum Land Brandenburg und zum Teil auch innerhalb Berlins lückenhaft. Radwege sind oft auch unkomfortabel gepflastert.

Berlin ist Station und Endpunkt mehrerer Radwanderrouten. Die wichtigsten Fernradrouten sind:

  • der Europaradweg R1 kommt aus Richtung Potsdam über die Glienicker Brücke nach Berlin, führt entlang der Havel, die Ost-West-Achse (Heerstraße, Straße des 17. Juni, Unter den Linden) zum Berliner Dom, dann entlang der Spree Richtung Treptower Park, Friedrichshagen, Müggelsee und weiter nach Erkner.
  • der Radfernweg Berlin–Kopenhagen startet am Brandenburger Tor Richtung Norden entlang des Spandauer Schiffahrtskanals, vorbei an Plötzensee und dem Flughafen Tegel, kreuzt die Havel und verlässt Berlin entlang der Havel Richtung Hennigsdorf.
  • der Radfernweg Berlin - Usedom startet am Berliner Dom und führt Richtung Norden durch Mitte, Prenzlauer Berg, Pankow und verlässt Berlin im Vorort Berlin-Buch Richtung Bernau.
  • der Spree-Radweg kommt von Erkner im Südosten und folgt der Spree parallel zum R 1 über Müggelsee, Friedrichshagen, Köpenick, Treptow, Friedrichshain zum Berliner Dom. Die Weiterführung bis zur Mündung der Spree in die Havel ist noch nicht fixiert.
  • der Radweg Berlin - Leipzig erreicht Berlin aus Süden (Zossen) und trifft in Lichtenrade auf die Stadtgrenze. Er wird parallel zum Mauerrundweg bis Marienfelde geführt und dann über Lankwitz, Schöneberg entlang der Anhalter Bahn und endet am Brandenburger Tor.

Daneben gibt es noch viele weitere touristische Radrouten, die nach Berlin führen. Siehe auch Radrouten in Berlin und Brandenburg

Mobilität[Bearbeiten]

S- u. Regionalbahnhof Alexanderplatz. Mit den 4 U-Bahnsteigen, 2 Tram-Haltestellen und Bushaltestellen ist der Bahnhof Berlins verkehrsreichster Platz.
U-Bahnhof Heidelberger Platz. Auf der Linie U3 gibt es weitere sehenswerte Bahnhöfe.

Berlin verfügt über ein großes Bus- und Bahnnetz, zusammengesetzt aus Regionalbahnen, S-Bahnen, U-Bahnen, Straßenbahnen, Bussen und Fähren, die innerhalb des Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB) mit einem Fahrschein genutzt werden können. Ortsunkundigen ist daher zu raten, das Auto stehen zu lassen und die Öffentlichen Verkehrsmittel zu nutzen. Einen mobilen Fahrplan gibt es mit der BVG-App, mit der auch Fahrscheine gekauft werden können.

Berliner Autofahrer sind nicht für ihre Empathie gegenüber schleichend ihren Weg suchenden auswärtigen Kennzeichen bekannt.

Bus und Bahn[Bearbeiten]

Regionalbahnen erlauben schnelle Fortbewegung innerhalb der Stadt und ins Umland, z.B. nach Potsdam oder Oranienburg. Herzstück ist die Stadtbahn, die Berlin in West-Ost-Richtung quert und bei einer Fahrt zwischen Ostkreuz und Charlottenburg an vielen Sehenswürdigkeiten vorbeiführt. Regionalbahnen fahren, je nach Linie, im Halb- bzw. Einstundentakt, auf manchen Strecken überlagern sich mehrere Linien zu engeren Takten. Gegenüber S-Bahnen haben Regionalbahnen den Vorteil, dass sie über Toiletten verfügen.

S-Bahnen nutzen mit wenigen Ausnahmen dieselben Trassen wie Regionalbahnen, halten allerdings wesentlich öfter. Herzstück der S-Bahn ist die komplett oberirdische Ringbahn, die neben ihrer Bedeutung für den städtischen Nahverkehr auf ihrer einstündigen Runde ein Berlin abseits der Reiseführer vorstellt. Das S-Bahnnetz ist im ehemaligen Ostteil dichter, da die DDR als Erbe der Deutschen Reichsbahn auch Betreiber der Berliner S-Bahn war und im Westteil nach dem Mauerbau boykottiert wurde. Regionalbahnen fahren, je nach Linie, im Halb- bzw. Einstundentakt. Auf manchen Strecken überlagern sich mehrere Linien zu engeren Takten. S-Bahnen fahren im 10- bis 20- Minutentakt, die sich ebenfalls zu dichteren Taktfrequenzen überlagern, so dass man nur selten lange auf den nächsten Zug warten muss. Zu beachten ist, dass zumeist mehrere S-Bahnlinien denselben Bahnsteig nutzen und manche Verstärkerzüge nicht bis zum Endbahnhof der Linie fahren. Lohnt also auf Ansagen und Anzeigen am Bahnsteig zu achten.

Das U-Bahnnetz ist, vor Allem im ehemaligen Westteil, dicht und erschließt, teilweise in Kombination mit der S-Bahn, weite Teile des Stadtgebietes. Dabei fahren die U-Bahnen auch in den äußeren Bezirken überwiegend unterirdisch. Nur in Kreuzberg, Schöneberg, Tegel und Prenzlauer Berg hat sie längere Hochbahnstrecken. Die U-Bahnen fahren generell im 5-Minutentakt.

Straßenbahnen waren in den 1960er Jahren im Westteil komplett abgeschafft worden und konzentrieren sich daher fast ausschließlich auf den ehemaligen Ostteil. Einige Linien werden als "Metrolinien" betrieben in stärkerer Taktfrequenz, erkennbar am M vor der ein- oder zweistelligen Nummer. Diese fahren tagsüber mindestens im 10-Minuten-Takt.

Busse decken das komplette Stadtgebiet ab. Das Busnetz ist unterteilt in Expressbusse, erkennbar am X vor der Nummer oder Buchstabenkombination. Expressbusse halten nur an ausgewählten Stationen und sind mithin schneller als normale Busse. MetroBusse, erkennbar am M vor der zweistelligen Nummer sind das Rückgrat des Busnetzes, die als wichtige Linien mindestens im 10-Minuten-Takt verkehren und auch in den bei der BVG erhältlichen Netzplänen verzeichnet sind. Die übrigen Busse, erkennbar an dreistelligen Nummern decken das gesamte Stadtgebiet ab. Für die Nummern gibt es einen Code, den zu lernen aber für Besucher nicht lohnt. Die früher weitverbreiteten Doppeldecker fahren noch, zumeist in den innerstädtischen Bezirken.

Touristisch interessant sind die Buslinien 100 und 200 (s. Sightseeing-Touren). Sie fahren vom Alexanderplatz durch Berlin-Mitte bis zum westlichen Zentrum zum Zoologischen Garten und führen an vielen Sehenswürdigkeiten vorbei. Die Routen sind dabei denen der kostenpflichtigen Sightseeing-Busse sehr ähnlich.

Für den Nachtverkehr existieren diverse Nachtbus- und Nachtstraßenbahnlinien, die auch in der Woche zwischen 1 und 5 Uhr im 30-Minuten-Takt fahren. Alle Metrolinien verkehren durchgehend. Am Wochenende fahren die meisten S- und U-Bahnlinien die ganze Nacht hindurch. Für den Nachtverkehr sind keine gesonderten Fahrscheine notwendig. Tageskarten verlieren ihre Gültigkeit jedoch am Folgetag um 3 Uhr.

Fahrräder können zu jeder Zeit in S-Bahnen, U-Bahnen und Straßenbahnen mit einem Zusatzfahrschein mitgenommen werden (Preise sie Abschnitt "Mit dem Fahrrad"). In Bussen dürfen Fahrräder nur in Nächten ohne U-Bahn-Verkehr auf den Linien N1 bis N9 mitgenommen werden.

Fahrscheine und Kosten[Bearbeiten]

Das Bus- und Bahnnetz Berlins ist in drei Tarifzonen aufgeteilt. Tarifzone A umfasst die Berliner Innenstadt innerhalb (und einschließlich) S-Bahn Ring. Tarifzone B umfasst das Stadtgebiet zwischen (ebenfalls einschließlich) S-Bahnring und Stadtgrenze. Tarifzone C ist das Umland bis ca. 15 km (z.B. Potsdam oder auch der Flughafen Schönefeld). Fahrkarten existieren für die Kombinationen AB, BC und ABC. Fahrkarten nur für Zone A oder B werden nicht angeboten (Fahrscheine gültig nur in Zone A gibt es nur als "City-Ticket" in Kombination mit einem Fernverkehrsfahrschein der Deutschen Bahn). Fahrscheine für Zone C gibt es als Anschlussfahrschein zu einem gültigen Fahrschein im Tarifgebiet AB (z.B. entsprechende Wochenkarten). Der Anschlussfahrschein gilt immer für zwei Stunden.

Kinder von 6 bis einschließlich 14 Jahren können den Ermäßigungstarif in Anspruch nehmen.

Fahrscheine gelten in allen Regionalzügen, S-Bahnen, U-Bahnen, Straßenbahnen und Bussen der jeweiligen Zonen. Fahrkarten, die in Bussen und Straßenbahnen erworben werden, sind entwertet und zum sofortigen Fahrtantritt gültig. Wer sein Ticket am Automaten oder Kiosk kauft, muss in der U-Bahn, S-Bahn und in Regionalzügen VOR Fahrtantritt seine Karte entwertet haben. Der Kauf oder Entwertung in Zügen ist nicht möglich. In Bussen bzw. Straßenbahnen wird an Bord des Fahrzeugs entwertet.

Fahrpreise Berlin Stand Januar 2020

  • Kurzstrecke (3 S-Bahn, 3 U-Bahn oder 6 Bus-Stationen - kein Umsteigen möglich): 1,90 €, ermäßigt 1,40 €
  • Gesamte Stadt AB • Einzelfahrschein : 2,90 €, ermäßigt 1,80 €, • 4 Fahrten: 9,00, erm.: 5,60 € • Tageskarte: 8,60 €, ermäßigt 5,50 €, • KleinGruppenkarte bis 5 Personen: 23,50 €
  • Außerhalb S-Bahnring und Umland BC: • Einzelfahrschein : 3,30 €, ermäßigt 2,30 €, • Tageskarte: 9 €, ermäßigt 5,80 €, • KleinGruppenkarte bis 5 Personen: 24,30 €
  • Gesamt-Berlin und Umland ABC: • Einzelfahrschein : 3,60 €, ermäßigt 2,60 €, • Tageskarte: 9,60 €, ermäßigt 6 €, • KleinGruppenkarte bis 5 Personen: 24,90 €
  • 7-Tage-Karte VBB-Umweltkarte AB: 34 €, ABC: 41 €. Sie gilt an 7 aufeinander folgenden Tagen. Ab 20 Uhr, sowie ganztägig an Samstagen, Sonn- u. Feiertagen können 1 Erwachsener und bis zu 3 Kinder kostenlos mitgenommen werden.

Für manche Touristen gewöhnungsbedürftig ist, dass man in Berlin bei Bussen nur vorne einsteigen darf und seinen Fahrschein dem Fahrer zeigen muss.

  • Die WelcomeCard bietet freie Fahrt mit den öffentlichen Verkehrsmitteln und Ermäßigungen bei rund 200 kulturellen, kulinarischen und touristischen Angeboten. Meist sind es 25 % Ermäßigungen, mitunter auch bis zu 50 %. Die Museen der Museumsinsel sind nicht dabei.
Für 48 Stunden kostet die Karte (AB): 23 €, mit Potsdam und Umgebung Berlin (ABC): 28 €, für 72 Stunden: 33 € / 38 €, für 4 Tage 40 € / 45 €, für 5 Tage: 46 € / 49 € und für 6 Tage 49 € / 52 €. Bei der ABC-Variante können Kinder unter 14 Jahren kostenlos mitfahren. Die Tickets gibt es auch an jedem Fahrscheinautomaten. Die Broschüre kann später bei der Touristinformation abgeholt werden.
  • Die WelcomeCard Museumsinsel bietet freie Fahrt in Berlin (AB) und Berlin mit Umland (ABC), Ermäßigungen bei rund 200 Attraktionen und an 3 aneinanderfolgenden Tagen freien Eintritt in die Museen der Museumsinsel:
Preis für 72 Stunden: 51 € / 55 €. (Preise für 2020)
  • Die weniger interessante City Tour Card bietet freie Fahrt in Berlin, Potsdam und dem Berliner Umland. Man spart 15% bis 50% bei rund 40 touristischen Attraktionen der Stadt und dem Umland. Meistens betragen die Ermäßigungen nur 1–2 €. Hauptattraktionen wie Museumsinsel oder Zoo sind nicht dabei. Diese Karten gibt es ebenfalls für 48 Stunden, 72 Stunden, 4, 5 oder 6 Tage. Kosten zwischen 19,90 € (48 h AB) und 47,90 € (6 Tage ABC).

Wer also diesen Zeitraum ohne Museumsbesuche in der Stadt verbringen will, fährt mit drei Tageskarten preiswerter. Wer fünf bis sieben Tage in Berlin bleibt, für den empfiehlt sich die Sieben-Tage-Karte (ab 34 €), Spätaufsteher, die mindestens zehn Tage bleiben, sollten über die 10-Uhr-Monatskarte nachdenken, die einen Monat lang ab Ausstellung gültig ist (ab 58 €). Großes Gepäck und Hunde sind bei vielen der genannten Tarife im Preis inbegriffen.

Für den umwelt- und preisbewussten Berlinbesucher bleibt also das vorherige Studium der Tarifübersicht unerlässlich. Hierbei ist auch zu berücksichtigen, dass die 48- bzw. 72-Stunden-Fahrscheine stundengenau nach Entwertung gelten, Ein- oder Mehrtageskarten nach Kalendertagen.

Familien und Kleingruppen[Bearbeiten]
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Familien und Kleingruppen, die aus 3 bis 5 Personen (Kinder unter 6 nicht mitgezählt, weil die ohnehin umsonst fahren) bestehen und auf Museumsrabatte verzichten können, fahren am günstigsten mit der Kleingruppen-Tageskarte. Die Karte gilt für maximal 5 Personen und kostet 19,90 € (AB), 20,60 € (BC) oder 20,80 € (ABC) (Stand: Januar 2017). Kaufen kann man sie am Automaten oder am BVG-Verkaufsschalter; sie muss bei Fahrtantritt entwertet werden. Der Kauf von Kleingruppen-Tageskarten ist für Familien und Kleingruppen auch dann die preiswerteste Option, wenn sie längere Zeit, d.h. 1 oder 2 Wochen, in Berlin bleiben.

Kleine Familien, die nicht mehr als 2 bis 3 Fahrten pro Tag haben, können einmal durchrechnen, ob sie mit Einzelfahrscheinen (bzw. den preiswerteren 4-Fahrten-Karten) oder Kurzstreckenfahrscheinen vielleicht noch billiger durchkommen als mit einer Kleingruppen-Tageskarte. Bei 4 und mehr Fahrten pro Tag lohnt sich die letztere aber auf jeden Fall.

Verkaufsstellen[Bearbeiten]

An den Kartenverkaufsstellen der S-Bahn-Stationen kann auch mit den üblichen Kreditkarten bezahlt werden; Fahrscheinautomaten (an allen S- & U-Bahn-Stationen, manchen Bushaltestellen) akzeptieren Debit- und Kreditkarten oder Bargeld (in den Straßenbahnen sogar nur Münzen). Einzelfahrscheine können bei Busfahrern erworben werden, allerdings nur gegen Barzahlung (keine Akzeptanz großer Geldscheine). Fast alle Fahrkarten können auch über die BVG-App gekauft werden - für den Kauf wird eine Internetverbindung benötigt, während der Fahrt nicht. Für den Kauf in der App ist eine Registrierung (Kreditkarte oder Kontoverbindung) notwendig.

Taxi[Bearbeiten]

Für die Fahrt vom und zum Flughafen oder Bahnhof, aber auch innerhalb der Stadt, kann es sich lohnen, eines der elfenbeinfarbenen Taxis zu nehmen. Durch Busspuren, die auch von Taxis benutzt werden dürfen, ist es manchmal sogar trotz Berufsverkehr und Baustellen möglich, schneller als mit dem eigenen Auto zu sein. Gerade mit viel Gepäck oder nachts gibt es Vorteile gegenüber den öffentlichen Verkehrsmitteln.

Winkt man ein Taxi auf der Straße heran, kann man für 4 € eine Kurzstrecke fahren, die kürzer als 2 km sein muss. Ist die Fahrt weiter, steigt das Taxameter sehr schnell auf den Normaltarif von 6,50 €. Per Handy und vom Hotel bestellt oder auch an den vielen Halteplätzen steigt man bei 3,20 € ein und zahlt ca. 1,50 € pro km. Großraumtaxis mit mehr als vier Personen, sperriges Gepäck und die inzwischen weit verbreitete bargeldlose Zahlung kosten extra.

Die Berliner Taxifahrer sind im allgemeinen nett und freundlich. Leider mangelt es teilweise an Fahrkunst und Ortskenntnis. Man sollte sich in jedem Fall vorher erkundigen, wieviel die Fahrt ungefähr kostet.

Empfehlenswert sind Taxis, um nachts schnell von einem Club zum nächsten zu kommen, da die Kurzstrecke und ein kurzer Fußmarsch oft reichen. Wenn man ca. 20 € ausgeben möchte, muss man sein Gepäck nicht in den öffentlichen Verkehrsmitteln zum Flughafen tragen.

Mit dem Auto[Bearbeiten]

Wer es nicht lassen kann, sei darauf vorbereitet, dass dies keine Übung für Nervenschwache ist. Auch wenn Berlin keinen Altstadtkern mit verwinkelten Gassen, sondern im Gegenteil vergleichsweise breite Strassen hat, ist der oft mehrspurige Verkehr mit erhöhten Durchschnittsgeschwindigkeiten und Abbiegespuren für viele Fahrer ungewohnt. Der Aufbau des Berliner Strassennetzes ist, wenn man einmal das System durchschaut hat, vergleichsweise simpel. Es gibt verschiedene konzentrische Ringe (nicht alle bestehen über 360 Grad), die von radialen Strassen gekreuzt werden. Die Verkehrsdichte hat in den letzten Jahren enorm zugenommen. Vor Allem in den Hauptverkehrszeiten sind viele Strassen verstopft, die Stadtautobahn fast ganztags.

Parkplätze sind unterschiedlich gut zu bekommen. In der City gibt es Parkhäuser oder Tiefgaragen. Am Strassenrand ist Parken zeitlich begrenzt und teuer, das kann schnell mal 4 Euro pro Stunde kosten. Dafür sind Parkplätze zu bekommen. In den dicht bebauten Wohngebieten sind Parkplätze Mangelware. In den Aussenbezirken ist es hingegen eher unproblematisch einen Parkplatz zu finden, sieht man von den Ortskernen ab. Insgesamt ist es ratsam (und wesentlich stressfreier) das Auto am Quartier zu lassen und das gut ausgebaute Nahverkehrssystem zu nutzen.

Mit dem Fahrrad oder Roller[Bearbeiten]

Es bestehen Radwege, auch entlang der Flüsse Havel und Spree und der wichtigsten Kanäle. Leider sind die Radwege oft unkomfortabel gepflastert, teilweise auch an ungünstigen Stellen unterbrochen. Auch ist die Beschilderung lückenhaft, besonders im Übergang zum Land Brandenburg. Interessant ist der "Berliner Mauerweg" (Radkarte mit Beschreibung), er führt entlang der ehemaligen Grenzen des Westteils von Berlin. Teilweise ist die Beschilderung besonders im Bezirk Mitte verwirrend. • Radrouten

Es gibt in Berlin keine Fahrradparkhäuser oder andere gesicherten Unterstellmöglichkeiten. Evtl. sollte man die Besichtigungstouren, die es erfordern, das Fahrrad unbeaufsichtigt zu lassen, ohne Fahrrad durchführen.

S-Bahnen, U-Bahnen, Straßenbahnen und Fähren bieten Fahrradmitnahme an. Es ist eine zusätzliche Fahrradkarte zum Preis von 1,80 − 2,40 €, Tageskarte: 4,70 − 5,30 €, Monatskarte: 10,20 - 12,70 € erforderlich. In U-Bahnen können allerdings laut den Beförderungsbedingungen nur wenige Fahrräder mitgenommen werden; Gruppen sollten also die S-Bahnen oder auch die Regionalbahnen bevorzugen. In U-Bahnen darf nicht mit Fahrrädern in den ersten Wagen eingestiegen werden. Einige Fahrer achten sehr genau darauf.

Leihfahrräder[Bearbeiten]

Neben dem klassischen Fahrradverleih von Fahrradläden oder direkt bei den Unterkünften gibt es eine Vielzahl App-basierter verschiedener Leihfahrradsysteme.

Nextbike / Deezer bike in der Hasenheide, Berlin.
  • Nextbike / Deezer: Dieses Fahrradleihsystem befindet sich gerade im Aufbau. Das Ziel sind rund 5500 Zweiräder an 725 Stationen. Es ist auch ohne Kreditkarte möglich, sich anzumelden, und Inhaber einer VBB Umweltkarte können damit ebenfalls die Fahrräder nutzen.
  • LIDL-Bike: Die Deutsche Bahn kooperiert mit dem Discounter LIDL und will an 700 Stationen bis Ende 2019 5000 Räder bereitstellen.

Neben den beiden etablierten Fahrradleihsystemen kamen seit 2017 noch Mobike aus Shanghai, Byke aus Berlin und Donkey Republic Bikes aus Dänemark hinzu.

Elektroroller[Bearbeiten]

Mit der Freigabe von Elektrorollern 2019 sprossen zahlreiche Vermieter dieser Roller aus dem Boden. Die Anmietung erfolgt i.d.R. über App sowohl an festen Anmietstationen wie auch zufällig abgestellte Roller. Entgegen der ursprünglichen Annahme, die E-Roller dienten zum Überbrücken kurzer Wege zur nächsten Bahnstation, sind sie überwiegend Spassobjekt für Besucher-(gruppen). Zu beachten sind die Verkehrsregeln: Elektroroller dürfen, ähnlich wie Fahrräder, nicht auf Bürgersteigen, sondern nur auf Fahrradwegen bzw. der Fahrbahn genutzt werden.

Fähren[Bearbeiten]

Einige Fährverbindungen werden von den Berliner Verkehrsbetrieben angeboten; dort gelten die üblichen Tarife des VBB, also auch die Fahrkarten für die übrigen Verkehrsmittel. Als Geheimtipp gilt die Linie F10 (Wannsee-Kladow). Sie verkehrt in Wannsee immer zur vollen Stunde im 60-Minuten-Takt. Nach 20minütiger Überfahrt wird Kladow mit seinen Cafés erreicht.

Barrierefrei[Bearbeiten]

Mit dem Schlagwort Barrierefreies Berlin versucht die Stadt, Menschen mit Behinderungen, Senioren und anderen teilweise, dauerhaft oder zeitweise in ihrer Mobilität eingeschränkten Menschen den Zugang zu Museen, Sehenswürdigkeiten, Restaurants, Kinos, Clubs, Kaufhäusern, Shoppingcenter, Läden und natürlich dem öffentlichen Nahverkehrsnetz zu ermöglichen. Entsprechende Stadtpläne und Infos gibt es bei mobidat und der wheelmap. Die wheelmap ist zusätzlich als Smartphone-App verfügbar.

Rollstuhlfahrer können in fast allen Bahnhöfen Aufzüge oder Rampen benutzen (Liste von defekten Aufzügen: brokenlifts, S-Bahn, BVG). Einige Busse und Straßenbahnen (Metrolinien) nutzen Niederflurtechnik. Nicht unter den Bestandsschutz fallende Gaststätten, Restaurants und Hotels wurden verpflichtet, behindertengerechte Toiletten einzubauen. Museen, Spielstätten und Sehenswürdigkeiten sind entsprechend auch auf eine Gruppe Rollstuhlfahrer technisch eingerichtet. Trotzdem hat man es aber nach wie vor schwer, gerade in nicht so touristisch erschlossene Gebiete vorzustoßen, da viele Bürgersteige noch immer nicht abgesenkt sind und die Berliner zwar sehr tolerant, aber durch Großstadthektik auch gleichgültig sein können.
Verschiedene private Anbieter, die auch für den Sonderfahrdienst Berlin arbeiten, bieten für Berlin-Besucher Abholung von Flughäfen, Transfer, Stadttouren und vieles mehr in entsprechend ausgerüsteten Bussen an.
  • Der Rollstuhl-Pannendienst hilft bei Problemen wie Weitertransport, Reparatur/ Ersatz-Rollstuhl unter 84 31 09 10 oder auch 0180 111 47 47 (24 h) weiter.
Sehbehinderte und Blinde können sich durch viele entsprechend ausgerüstete Ampeln und akustische Hinweise in Aufzügen und Bahnen orientieren. Auf vielen Bahnhöfen gibt es Leitstreifen mit rauher Oberfläche, die die Bahnsteigkante markieren. In manchen Bahnhöfen (u.a. Hauptbahnhof) gibt es an den Handläufen taktile Handlaufbeschriftungen mit Hinweisen in Braille.
  • Informationen und spezielle Ausflugsziele für Blinde und Sehbehinderte gibt es hier.
Gehörlose können sich hier über spezielle Angebote informieren.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Highlights[Bearbeiten]

Berlin‘s Sehenswürdigkeiten
Brandenburger Tor

Berlin besitzt eine sehr große Zahl verschiedener Sehenswürdigkeiten, wobei sich die Bedeutendsten im alten Zentrum (Bezirk Mitte), Zoo/Ku'damm sowie im Gebiet um das Kulturforum und den Potsdamer Platz befinden. Zum UNESCO-Weltkulturerbe zählen die Museumsinsel mit u.a. dem Pergamonmuseum, der Alten Nationalgalerie, dem Bode-Museum, ferner die Siedlungen der Berliner Moderne aus den 1920er Jahren und die von Potsdam herüberreichenden Schlösser und Parks von Potsdam und Berlin. Weitere Sehenswürdigkeiten, die bei einem Berlinbesuch nicht fehlen dürfen, sind das Brandenburger Tor, das Reichstagsgebäude, das Holocaust Mahnmal, der Alexanderplatz mit dem Fernsehturm, die Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche sowie die Schlösser Charlottenburg und Pfaueninsel.

Kirchen und Synagogen[Bearbeiten]

  • 1 Berliner Dom, Am Lustgarten 1. Berliner Dom in der Enzyklopädie Wikipedia Berliner Dom im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsBerliner Dom (Q154563) in der Datenbank Wikidata. · Der Berliner Dom ist ein zentraler Ort der evangelischen Kirche in Deutschland und liegt auf dem nördlichen Teil der Spreeinsel, die Museumsinsel genannt wird. Der 78 m hohe Kuppelbau wurde zu Beginn des 20. Jahrhunderts in Anlehnung an den Petersdom in Rom erbaut. Geöffnet: Mo. - Sa.: 9-19 Uhr, So. 12 -19 Uhr, April - Sept: bis 20 Uhr. Preis: Eintritt: 7,- € einschl. Kinder bis 18 J., ermäßigt: 4,- €, Audioguide: 3,- €.
  • 2 ev. Marienkirche ev. Marienkirche in der Enzyklopädie Wikipedia ev. Marienkirche im Medienverzeichnis Wikimedia Commonsev. Marienkirche (Q679101) in der Datenbank Wikidata beim Fernsehturm. Das einzige Bauwerk des Marienviertels, das die Bomben und die Planierraupen überstanden hat. Wegen der Nähe zum Fernsehturm mutmaßlich meistphotographierte Kirche Berlins
  • 3 Neue Synagoge, Oranienburger Straße 30. Neue Synagoge in der Enzyklopädie Wikipedia Neue Synagoge im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsNeue Synagoge (Q246474) in der Datenbank Wikidata. Das jüdische Gotteshaus wurde von Knoblauch 1859-66 erbaut, 1938 teilweise zerstört und erst zwischen 1988 und 1995 wiederhergestellt. Deutschlands größte und prächtigste Synagoge stelle eine Meisterleistung der damaligen Ingenieurkunst dar. Die 50 m hohe Kuppel besitzt kleine Seitentürme ("Miniminarette"). Diese und die Fassade des Gebäude verleihen dem Bau ein maurisches Aussehen. Im Gebäude ist eine Ausstellung untergebracht. Die Kuppel kann von April − Sept. bestiegen werden. Geöffnet: So. − Fr. von 10 − 18 Uhr, im Winter Fr. bis 15 Uhr. Preis: 5,- €, erm.: 4,- €, Kuppel: 3,- € / 2,50 €.
  • 4 Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche. Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche in der Enzyklopädie Wikipedia Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsKaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche (Q153951) in der Datenbank Wikidata. Historismusschinken mitten auf dem (damaligen) Kurfürstendamm. Diese Kirche wäre wohl nie zu überregionaler Bekanntheit gekommen, wäre sie nicht im 2. Weltkrieg teilzerstört worden und hätte, nun im West-Berliner Zentrum gelegen, nicht als Mahnmal gegen den Krieg gedient. Neben der Turmruine wurden 1961 der achteckige Kirchensaal und ein neuer Turm eingeweiht, die mit ihren blauen Glasmosaiksteinen ein weich-diffuses Licht im Innenraum erzeugen. Geöffnet: täglich von 9:00 − 19:00 Uhr. Gottesdienst: So.: 10:00 und 18:00 Uhr.

Weitere Kirchen siehe die Stadtteilartikel.

Schlösser und Paläste[Bearbeiten]

  • 5 Schloss Charlottenburg Website dieser Einrichtung (Altes Schloss), Spandauer Damm 10. Tel.: +49(0)30 320 91-0, +49(0)331-9694 200 (Besucherinformation). Schloss Charlottenburg in der Enzyklopädie Wikipedia Schloss Charlottenburg im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsSchloss Charlottenburg (Q154996) in der Datenbank WikidataSchloss Charlottenburg auf Facebook. − Barockes Lustschluss der Hohenzollern, als sie noch Kurfürsten waren. Wohnung Friedrichs des Großen, Kroninsignien von Friedrich I. und seiner Gemahlin Sophie Charlotte, das Porzellankabinett, die Goldene Galerie, zahlreiche Gemälde und eine bedeutende Sammlung französischer Malerei des 18. Jahrhunderts, hierunter Watteaus Einschiffung nach Kythera. Belvedere mit KPM-Porzellansammlung, Mausoleum und Neuer Pavillon im Schlossgarten. Weitere Museen im Schloss sind im Schlossartikel beschrieben. Auch der barocke Schlosspark ist sehenswert. Geöffnet: Apr.-Okt. Di-So 10–18 Uhr, Nov.-März Di-So 10–17. Preis: Eintritt: 12,- €, ermäßigt 8,- €, Kombikarte: 15,- €, erm.: 11,- €.
  • 6 Humboldt-Forum. Humboldt-Forum in der Enzyklopädie Wikipedia Humboldt-Forum im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsHumboldt-Forum (Q20196262) in der Datenbank Wikidata. An der Stelle stand das Stadtschloss der Hohenzollern, das 1950 gesprengt wurde. Das im Bau befindliche Gebäude in den rekonstruierten Fassaden wird nach Fertigstellung 2020 mehrere Museen unterbringen
  • 7 Pfaueninsel. Pfaueninsel in der Enzyklopädie Wikipedia Pfaueninsel im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsPfaueninsel (Q677973) in der Datenbank Wikidata. Sie ist ein Landschaftspark im Berliner Bereich der Havel. Sie steht seit 1990 zusammen mit den Schlössern und Parks von Sanssouci in Potsdam und Glienicke in Berlin als Weltkulturerbe auf der Liste der UNESCO. Die 67 Hektar große Pfaueninsel, die Friedrich Wilhelm II. 1793 erwarb, zeichnet sich durch landschaftsgärtnerische Gestaltung sowie einen uralten Baumbestand von etwa 400 malerischen Eichen aus. Eyserbeck, Lenné und Fintelmann brachten sie mit der Wegeführung und Gehölzgruppierung zur Geltung. Freilaufende Pfauen können bestaunt werden. Die Insel ist nur einer Fähre zugänglich. Das Weiße Schloss auf der Pfaueninsel wurde 1794 erbaut und gehört mit seinen charakteristischen Türmen und der sie verbindenden Brücke zu einem Wahrzeichen der Stadt Berlin. Das Schloss ist wegen Sanierungsarbeiten "bis auf weiteres" geschlossen! Geöffnet: Fährzeiten täglich März: 9-18 Uhr, April: 9-19 Uhr, Mai − August: 9–20 Uhr, September: 9–19 Uhr, Oktober: 9–18 Uhr, Nov. − Febr.: 10-16 Uhr. Preis: Fähre Hin- und Rückfahrt 3,- €, ermäßigt 2,50 €, Familienkarte: 8,- €., Schloss 3€.
  • 8 Schloss Glienicke. Schloss Glienicke in der Enzyklopädie Wikipedia Schloss Glienicke im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsSchloss Glienicke (Q301684) in der Datenbank Wikidata. Das Schloss Glienicke gehört ebenso zum Unesco-Weltkulturerbe. Es war Sommerschloss des Prinzen Carl von Preußen. Die heutige klassizistische Form geht auf Karl Friedrich Schinkel zurück. Heute wird das Gebäude als Schlossmuseum genutzt. Der Park Klein Glienicke, irrtümlich auch Volkspark Glienicke genannt, ist ein großer englischer Landschaftspark zwischen Havel, Moorlake, der Königsstraße (B 1) und der Glienicker Brücke. Schloss und Park Glienicke gehören ebenfalls zum Weltkulturerbe. Geöffnet: Apr-Okt: Di-So 10:00−18:00, Di−Fr Besichtigung nur mit Führung, letzte Führung: 16:00 Uhr; Nov-Mär: Sa-So mit Führung 10:00-16:00 Uhr. Preis: 6,- €, ermäßigt: 5,- €, Fotoerlaubnis: 3,- €.
  • 9 Schloss Bellevue Schloss Bellevue in der Enzyklopädie Wikipedia Schloss Bellevue im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsSchloss Bellevue (Q317091) in der Datenbank Wikidata − frühklassizistische Dreiflügelanlage von 1785/86 · Seit 1957 zweiter, seit 1994 erster Amtssitz des Bundespräsidenten. Nur von aussen zu besichtigen, Eintritt nur auf Einladung.

Zu weiteren Schlösser und Burgen siehe auch die Stadtteilartikel.

Bauwerke[Bearbeiten]

Als Hauptstadt des Deutschen Reiches hat Berlin eine Vielzahl repräsentativer Gebäude aller Epochen bis zur Jetztzeit. Der Konkurrenzkampf während der Teilung tat sein Übriges, dass viele Institutionen von Flughafen über Universitäten bis Zoos doppelt entstanden. Hier sind nur die wichtigsten Gebäude aufgeführt. Zahlreiche weitere Eintragungen finden sich in den Stadtteilartikeln.

  • 10 Regierungsviertel. Regierungsviertel in der Enzyklopädie WikipediaRegierungsviertel (Q1683614) in der Datenbank Wikidata. mit dem Reichstagsgebäude und dem benachbarten Palais des Reichstagspräsidenten (heute Jakob-Kaiser-Haus, beide von 1894, und den modernen Gebäuden für die Bundestagsabgeordneten (Marie-Elisaberth-Lüders-Haus) und dem in dieselbe Flucht gebauten Bundeskanzleramt.
  • 11 Kongresshalle. Kongresshalle in der Enzyklopädie Wikipedia Kongresshalle im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsKongresshalle (Q895566) in der Datenbank Wikidata. von den Amerikanern nach dem Krieg erbaut, von den Berlinern als „Schwangere Auster“ bezeichnet. Das eingestürzte Dach begrub einige Menschen, heute: „Haus der Kulturen der Welt“
  • 12 Kulturforum. Kulturforum in der Enzyklopädie Wikipedia Kulturforum im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsKulturforum (Q386482) in der Datenbank Wikidata. westlich vom Potsdamer Platz mit der Philharmonie und Kammermusiksaal, Musikinstrumenten-Museum, Neue Nationalgalerie, Kupferstichkabinett, Gemäldegalerie, Kunstbibliothek, Kunstgewerbemuseum, Staatsbibliothek
  • 13 Brandenburger Tor Website dieser Einrichtung Brandenburger Tor in der Enzyklopädie Wikipedia Brandenburger Tor im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsBrandenburger Tor (Q82425) in der Datenbank Wikidata - Berlins Wahrzeichen liegt am westlichen Ende der Straße Unter den Linden am Pariser Platz und am Übergang zur Straße des 17. Juni im Tiergarten.
  • 14 Fernsehturm Website dieser Einrichtung Fernsehturm in der Enzyklopädie Wikipedia Fernsehturm im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsFernsehturm (Q151356) in der Datenbank Wikidata- höchstes Gebäude der Stadt mit Aussichtskanzel in 203 m und 207 m Höhe.
  • 15 Flughafen Tempelhof - Das Flughafengebäude, ein 1.200 m langer bogenförmiger mehrgeschossiger Bau, war zu seiner Fertigstellung 1941 das grösste Gebäude der Welt (nach Nutzfläche), war nicht nur Terminalgebäude, sondern unter Anderem auch Flugzeugwerft, Konzentrationslager, US-Militärstützpunkt, Messehalle und Sportstätte. Vor dem Gebäude das an die Berlin-Blockade 1958/49 erinnernde Luftbrückendenkmal.
  • Siedlungen der Berliner Moderne. Sechs verschiedene Miethaussiedlungen aus den 1910 und 1920er-Jahren im Stil des Neuen Bauens, geplant von Architekten wie Bruno Taut, Otto Salvisberg, Martin Wagner und Hans Sharoun, sind in das UNESCO-Weltkulturerbe aufgenommen. Dies sind:

Aussichtspunkte[Bearbeiten]

Berlin ist vergleichsweise eben. Dennoch gibt es einige natürliche Erhebungen, auf die auch die Bezirksnamen wie Kreuzberg oder Prenzlauer Berg hindeuten. Etwas höhere Erhebungen sind die Müggelberge im Südosten und im Grunewald im Westen. Dort stehen auch Aussichtstürme, der

  • 1 Müggelturm, und der
  • 2 Grunewaldturm. Beide Türme ragen etwa 30 Meter auf und erlauben einen Rundumblick. Der Blick umfasst die umgebenden Wälder und Gewässer, die Silhouette der Stadt entfernt am Horizont.

Stadtnähere Erhebungen sind als natürliche Erhebung der

  • 3 Kreuzberg mit dem Denkmal für die Befreiungskriege an der Spitze, ein gusseisernes Monstrum, das man beim Blick über die Stadt im Rücken hat. Im umgebenden Victoriapark ein künstlicher Wasserfall, Nachbau des Zackelfall bei Schreiberhau im Riesengebirge.

Nachgeholfen hat man durch Trümmeraufhäufungen am

  • 4 Teufelsberg im Westen der Stadt.
  • 5 Humboldthain und
  • 6 Volkspark Friedrichshain liegen vergleichsweise stadtnah.


Straßen und Plätze[Bearbeiten]

  • 17 Unter den Linden. Unter den Linden in der Enzyklopädie Wikipedia Unter den Linden im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsUnter den Linden (Q160899) in der Datenbank Wikidata. Die barocke Achse der Residenz führt vom Schloss (heute Humboldt-Forum) zum Brandenburger Tor und nach Westen darüber gut 10 km nach Westen bis zum Scholzplatz im Westend. Prachtstraße Berlins mit repräsentativen Gebäuden u.a. mit der Humboldt-Universität und Staatsbibliothek, der Hedwigskathedrale, dem Bebelplatz, der Staatsoper, der Neuen Wache und dem Zeughaus und einer Reiterstatue Friedrich des Großen.
  • 18 Gendarmenmarkt. Gendarmenmarkt in der Enzyklopädie Wikipedia Gendarmenmarkt im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsGendarmenmarkt (Q170103) in der Datenbank Wikidata. Eleganter Platz mit dem Deutschen Dom, dem Französischen Dom und dem Schauspielhaus, offiziell: "Konzerthaus" in Mitte.
  • 19 Potsdamer Platz Website dieser Einrichtung. Potsdamer Platz in der Enzyklopädie Wikipedia Potsdamer Platz im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsPotsdamer Platz (Q152252) in der Datenbank Wikidata. Einst verkehrsreichster Platz Berlins mit einer frühen Ampel schon in den 20er Jahren. Später Brache im Niemandsland zwischen Ost- und West-Berlin und um die Jahrtausendwende größte Baustelle Europas. Heute Hochhaus- Film-, Einkaufs- und Wohnkomplex mit Filmhaus mit dem Filmmuseum und Sonycenter
  • 20 Breitscheidplatz. Breitscheidplatz in der Enzyklopädie Wikipedia Breitscheidplatz im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsBreitscheidplatz (Q698370) in der Datenbank Wikidata. in den 1950- und 60er Jahren zum Schaufenster West-Berlins hochgebaut mit der Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche, Zoopalast (Kino) und Europacenter mit weithin leuchtendem Mercedesstern auf dem Dach
  • 21 Kurfürstendamm. Kurfürstendamm in der Enzyklopädie Wikipedia Kurfürstendamm im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsKurfürstendamm (Q160272) in der Datenbank Wikidata. Charlottenburger Gegenstück zu dem Boulevard Unter den Linden mit weniger Repräsentieren und mehr Flanieren
  • 22 Alexanderplatz. Alexanderplatz in der Enzyklopädie Wikipedia Alexanderplatz im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsAlexanderplatz (Q152783) in der Datenbank Wikidata. Einkaufszentrum und Verkehrsknotenpunkt.
  • 23 Chamissoplatz - So schön wie jetzt nach der Sanierung wohnte es sich in Kreuzberg nie. Alt-Berlin vom Feinsten.
  • 24 Karl-Marx-Allee. Karl-Marx-Allee in der Enzyklopädie Wikipedia Karl-Marx-Allee im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsKarl-Marx-Allee (Q683226) in der Datenbank Wikidata. in den 1950er Jahren als Stalinallee erbauter ehemaliger Prachtboulevard der DDR mit Palästen für die Arbeiterklasse
  • 25 Friedrichstraße. Friedrichstraße in der Enzyklopädie Wikipedia Friedrichstraße im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsFriedrichstraße (Q316893) in der Datenbank Wikidata. Noble Einkaufs- und Amüsiermeile
  • 26 Bölschestraße - Vorstadtflaniermeile zwischen Müggelsee und und S-Bahn in Friedrichshagen

Denkmäler[Bearbeiten]

  • 27 Holocaust Mahnmal. Holocaust Mahnmal in der Enzyklopädie Wikipedia Holocaust Mahnmal im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsHolocaust Mahnmal (Q160700) in der Datenbank Wikidata. begehbares Labyrinth aus Betonstelen, in Mitte, am Rande zum Tiergarten
  • 28 Siegessäule. Siegessäule in der Enzyklopädie Wikipedia Siegessäule im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsSiegessäule (Q154987) in der Datenbank Wikidata. auf dem Großen Stern im Tiergarten; sie wurde 1939 bei der Versetzung zum Großen Stern von 50,66 Meter auf 66,89 Meter erhöht.
  • 29 Marx-Engels-Forum. Marx-Engels-Forum in der Enzyklopädie Wikipedia Marx-Engels-Forum im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsMarx-Engels-Forum (Q31752) in der Datenbank Wikidata. Karl Marx und Friedrich Engels überlebensgroß und mit Gehrock, der Volksmund nennt sie Sacco und Jacketti, beliebte Figurengruppe für Selfies
  • 30 Sowjetisches Ehrenmal. Sowjetisches Ehrenmal in der Enzyklopädie Wikipedia Sowjetisches Ehrenmal im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsSowjetisches Ehrenmal (Q32660126) in der Datenbank Wikidata. im Tiergarten
  • 31 Sowjetisches Ehrenmal. Sowjetisches Ehrenmal in der Enzyklopädie Wikipedia Sowjetisches Ehrenmal im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsSowjetisches Ehrenmal (Q48441) in der Datenbank Wikidata. im Treptower Park
  • 32 Gedenkstätte Hohenschönhausen, Genslerstrasse 66. Gedenkstätte Hohenschönhausen in der Enzyklopädie Wikipedia Gedenkstätte Hohenschönhausen im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsGedenkstätte Hohenschönhausen (Q390508) in der Datenbank WikidataGedenkstätte Hohenschönhausen auf FacebookGedenkstätte Hohenschönhausen auf Twitter.

Brunnen[Bearbeiten]

  • 33 Neptunbrunnen. Neptunbrunnen in der Enzyklopädie Wikipedia Neptunbrunnen im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsNeptunbrunnen (Q650657) in der Datenbank Wikidata. von 1891 - vom Platz vor dem Berliner Schloss demontiert und 1969 restauriert auf die Grünanlage vor dem Roten Rathaus wiederaufgestellt.
  • 34 Weltkugelbrunnen. Weltkugelbrunnen in der Enzyklopädie Wikipedia Weltkugelbrunnen im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsWeltkugelbrunnen (Q2558284) in der Datenbank Wikidata. (Wasserklops) auf dem Breitscheidplatz am Zoo.

Museen[Bearbeiten]

Berlin verfügt über eine breit aufgestellte Museumslandschaft. Von Abguss-Sammlung Antiker Plastik bis Zuckermuseum laden über 200 Häuser ein. Eine Übersicht gibt es hier.


Museen
Alte Nationalgalerie auf der Museumsinsel

Museumsinsel[Bearbeiten]

Die Museen auf der Museumsinsel gehören zum Weltkulturerbe der UNESCO.

  • 35 Pergamonmuseum, Am Kupfergraben 5, Eingang Bodestraße. Tel.: +49(0)30-266 424 242, E-Mail: . Pergamonmuseum in der Enzyklopädie Wikipedia Pergamonmuseum im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsPergamonmuseum (Q157298) in der Datenbank WikidataPergamonmuseum auf Facebook. Das Pergamonmuseum beherbergt heute drei Museen: die Antikensammlung mit den Architektursälen und dem Skulpturentrakt, das Vorderasiatische Museum und das Museum für Islamische Kunst. Die eindrucksvollen Rekonstruktionen archäologischer Bauten wie Pergamonaltar, Markttor von Milet und Ischtar-Tor mit Prozessionsstraße von Babylon und Mschatta-Fassade haben das Museum weltweit bekannt gemacht. Der Saal mit dem Pergamonaltar ist wegen einer umfangreichen Gebäudesanierung bis voraussichtlich 2023 geschlossen. Geöffnet: täglich 10-18 Uhr, Do bis 20 Uhr. Preis: Eintritt: 12 €, ermäßigt 6 €, Bereichskarte Museumsinsel: 18 €, erm.: 9 €.
  • 36 Bode-Museum, Am Kupfergraben. Tel.: +49(0)30-266 424 242. Bode-Museum in der Enzyklopädie Wikipedia Bode-Museum im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsBode-Museum (Q157825) in der Datenbank WikidataBode-Museum auf Facebook. Das Bode Museum auf der Museumsinsel stellt vorwiegend Skulpturen aus. Nach Zerstörung im 2. Weltkrieg ist das Museum seit 2006 mit seiner Skulpturensammlung, dem Museum für Byzantinische Kunst, dem Münzkabinett und Werken der Gemäldegalerie wieder für die Öffentlichkeit zugänglich. Geöffnet: Di, Mi, Do 10-20, Fr-So 10-18 Uhr. Preis: Eintritt: 10 €, ermäßigt 5 €.
  • 37 Altes Museum, Am Lustgarten 1. Tel.: +49(0)30-266 42 42 42. Altes Museum in der Enzyklopädie Wikipedia Altes Museum im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsAltes Museum (Q156722) in der Datenbank Wikidata. Ursprünglich wurde das Gebäude für die Berliner Kunstsammlungen geschaffen. Zwischen 1943 und 1945 brannte das Gebäude aus und wurde schwer beschädigt. Der Wiederaufbau dauerte bis 1966. Seit 1998 zeigt die Antikensammlung im Alten Museum ihre griechische Sammlung mit der Schatzkammer im Erdgeschoss des Gebäudes. Geöffnet: Fr-Mi 10-18, Do 10-20. Preis: Eintritt: 10 €, ermäßigt 5 €.
  • 38 Alte Nationalgalerie, Bodestr. 3. Tel.: +49(0)30-2664 24242. Alte Nationalgalerie in der Enzyklopädie Wikipedia Alte Nationalgalerie im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsAlte Nationalgalerie (Q162111) in der Datenbank Wikidata. In der Alten Nationalgalerie werden Werke des Klassizismus, der Romantik, des Biedermeier, des Impressionismus und der beginnenden Moderne ausgestellt. Geöffnet: Mo geschlossen, Di-Mi 10-18, Do 10-20, Fr-So 10-18. Preis: Eintritt: 12 €, ermäßigt 6 €.
  • 39 Neues Museum, Bodestr. 3. Tel.: +49(0)30-266 424 242. Neues Museum in der Enzyklopädie Wikipedia Neues Museum im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsNeues Museum (Q157316) in der Datenbank Wikidata. Das Neue Museum beherbergt die Papyrussammlung und das Ägyptische Museum mit der Büste der Nofretete, das Museum für Vor- und Frühgeschichte mit Objekten aus dem Schatz des Priamos sowie Teile der Antikensammlung Geöffnet: täglich 10-18 Uhr, Do bis 20 Uhr. Preis: Eintritt: 12 €, ermäßigt 6 €, Kinder unter 19 Jahren frei.

Kulturforum[Bearbeiten]

Im Kulturforum im Tiergarten gibt es neben den Konzertsälen einige Museen:

  • 40 Neue Nationalgalerie (Seit 2015 wegen Sanierung bis voraussichtlich Anfang 2021 geschlossen.), Potsdamer Str. 50. Neue Nationalgalerie in der Enzyklopädie Wikipedia Neue Nationalgalerie im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsNeue Nationalgalerie (Q32659772) in der Datenbank Wikidata. Die Neue Nationalgalerie ist das Museum für die Kunst des 20. Jahrhunderts der Nationalgalerie Berlin. Der 1968 eröffnete Bau des Museums stammt von Ludwig Mies van der Rohe und gilt als Ikone der Klassischen Moderne.
  • 41 Gemäldegalerie, Stauffenbergstraße 40. Tel.: +49(0)30-266 424 242. Gemäldegalerie in der Enzyklopädie Wikipedia Gemäldegalerie im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsGemäldegalerie (Q165631) in der Datenbank Wikidata. Die Berliner Gemäldegalerie zeigt Bestände alter europäischer Malerei vom 13. bis zum 18. Jahrhundert Geöffnet: Di+Mi 10-18, Do 10-20, Fr+So 10-18 Uhr. Preis: 10 €, ermäßigt 5 €.
  • 42 Kupferstichkabinett, Matthäikirchplatz 8. Tel.: +49(0)30-266 424 242. Kupferstichkabinett in der Enzyklopädie Wikipedia Kupferstichkabinett im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsKupferstichkabinett (Q555946) in der Datenbank Wikidata. Das Kupferstichkabinett ist das größte Museum der /grafischen Künste in Deutschland und zugleich eine der vier wichtigsten Sammlungen dieser Art weltweit. In seinen Beständen befinden sich mehr als 500.000 Drucke und etwa 110.000 sonstige Werke der Kunst auf Papier, also Zeichnungen, Pastelle, Aquarelle und Ölskizzen. Geöffnet: Mo geschlossen, Di-So 11-18 Uhr. Preis: 6 €, ermäßigt 3 €.
  • 44 Musikinstrumenten-Museum, Tiergartenstraße 1. Tel.: +49(0)30-2548 1178. Musikinstrumenten-Museum in der Enzyklopädie Wikipedia Musikinstrumenten-Museum im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsMusikinstrumenten-Museum (Q567069) in der Datenbank Wikidata. Das Musikinstrumenten-Museum Berlin umfasst mit rund 3.500 Instrumenten eine der größten und repräsentativsten Musikinstrumenten-Sammlungen Deutschlands. Geöffnet: Mo geschlossen, Di-Mi 9-17, Do 9-20, Fr 9-17 Sa-So 10-17. Preis: 6 €, ermäßigt 3 €, Kinder unter 19 Jahren frei.

Etwas abseits vom Kulturforum liegen

  • 46 Bauhaus-Archiv. Bauhaus-Archiv in der Enzyklopädie Wikipedia Bauhaus-Archiv im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsBauhaus-Archiv (Q811389) in der Datenbank Wikidata. Ausstellung zur Geschichte des berühmten Architekturstils, weltweit größte Sammlung zum Thema Bauhaus.

Museen im und am Schloss Charlottenburg[Bearbeiten]

Rund um das Schloss Charlottenburg, das selbst ein bedeutender Museumsstandort ist, gibt es eine Reihe feiner Museen der Malerei.

  • 47 Museum Berggruen, Schloßstraße 1, 14059 Berlin-Charlottenburg (direkt gegenüber dem Schloss Charlottenburg). Tel.: +49(0)30 - 266 424 242. Museum Berggruen in der Enzyklopädie Wikipedia Museum Berggruen im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsMuseum Berggruen (Q641630) in der Datenbank WikidataMuseum Berggruen auf Facebook. Das Berggruen Museum stellt Bilder von Picasso und seiner Zeit aus. Neben Werken von Picasso ist Kunst der klassischen Moderne von zahlreichen anderen namhaften Künstlern zu sehen – darunter Cézanne, Klee, Braque und Matisse. Geöffnet: Mo geschlossen, Di-Fr 10-18, Sa-So 11-18. Preis: Eintritt mit Sammlung Scharf-Gerstenberg: 10 €, ermäßigt 5 €, Kinder unter 19 Jahren frei.
  • 48 Sammlung Scharf-Gerstenberg (Museum Scharf-Gerstenberg), Schloßstraße 70. Tel.: +49(0)30 - 266 42 42 42. Sammlung Scharf-Gerstenberg in der Enzyklopädie Wikipedia Sammlung Scharf-Gerstenberg im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsSammlung Scharf-Gerstenberg (Q322010) in der Datenbank WikidataSammlung Scharf-Gerstenberg auf Facebook. Gezeigt werden hochkarätige Werke der Surrealisten und ihrer Vorläufer aus den Beständen der „Stiftung Sammlung Dieter Scharf zur Erinnerung an Otto Gerstenberg“. Das Spektrum der Künstler reicht von Piranesi, Goya und Redon bis zu Dalí, Magritte, Max Ernst und Dubuffet Geöffnet: Mo geschlossen, Di-Fr 10-18, Sa-So 11-18. Preis: Eintritt mit Museum Berggruen: 10 €, ermäßigt: 5 €, Kinder unter 19 Jahren frei.
  • 49 Bröhan-Museum, Schloßstraße 1 A. Tel.: +49(0)30 - 3269 0600. Bröhan-Museum in der Enzyklopädie Wikipedia Bröhan-Museum im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsBröhan-Museum (Q568767) in der Datenbank WikidataBröhan-Museum auf Instagram. Jugendstil, Art Deco und Funktionalismus (1889–1939) Geöffnet: Di-So 10-18 Uhr. Preis: Eintritt: 8 €, ermäßigt: 5 €, Kinder unter 19 Jahren frei.
  • 50 Abguss-Sammlung Antiker Plastik, Schloßstr. 69 B, Charlottenburg. Abguss-Sammlung Antiker Plastik in der Enzyklopädie Wikipedia Abguss-Sammlung Antiker Plastik im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsAbguss-Sammlung Antiker Plastik (Q475394) in der Datenbank Wikidata. 2.000 Gipsabgüsse griechischer und römischer Skulpturen aus der Zeit vom 3. Jahrtausend v. Chr. bis etwa 500 n. Chr.

Museumszentrum Dahlem[Bearbeiten]

In Dahlem sind die ethnologischen Museen bis zur Eröffnung des Humboldtforums 2019-20 im wiederaufgebauten Stadtschloss beheimatet: Lansstraße 8 oder Arnimallee 25, U3 Dahlem-Dorf

  • 51 Museum für Asiatische Kunst. Museum für Asiatische Kunst in der Enzyklopädie Wikipedia Museum für Asiatische Kunst im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsMuseum für Asiatische Kunst (Q370045) in der Datenbank Wikidata.
  • 52 Ethnologisches Museum. Ethnologisches Museum in der Enzyklopädie Wikipedia Ethnologisches Museum im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsEthnologisches Museum (Q688353) in der Datenbank Wikidata.
  • 53 Museum Europäischer Kulturen. Museum Europäischer Kulturen in der Enzyklopädie Wikipedia Museum Europäischer Kulturen im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsMuseum Europäischer Kulturen (Q318174) in der Datenbank Wikidata.


Museen für Geschichte[Bearbeiten]

  • 54 Deutsches Historisches Museum (DHM), Unter den Linden 2. Tel.: +49(0)30-20 30 40. Deutsches Historisches Museum in der Enzyklopädie Wikipedia Deutsches Historisches Museum im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsDeutsches Historisches Museum (Q688335) in der Datenbank WikidataDeutsches Historisches Museum auf Facebook. Museum für deutsche Geschichte und Ort der Aufklärung und Verständigung über die gemeinsame Geschichte von Deutschen und Europäern. Umfangreiche Sammlungen zur deutschen Geschichte, nahe dem Berliner Dom und der Museumsinsel. Geöffnet: Mo-So 10-18. Preis: 8 €, ermäßigt 4 €, Kinder unter 19 Jahren frei.
  • 55 Jüdisches Museum Berlin, Lindenstraße 9-14 in Kreuzberg. Tel.: (0)30 2599 3300. Jüdisches Museum Berlin in der Enzyklopädie Wikipedia Jüdisches Museum Berlin im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsJüdisches Museum Berlin (Q157003) in der Datenbank Wikidata. Judenverfolgung 1933-1945, jüdisches Leben in Deutschland seit der Spätantike, Bedeutung des Judentums in Deutschland für die kulturelle Entwicklung in Deutschland, Sonderausstellungen. Interessante Architektur. Geöffnet: Mo. 10 - 22 Uhr, Di. - So. 10 - 20 Uhr. Preis: 8,- €, ermäßigt: 3,- €, Familie: 14,- €.
Mauerstreifen an der Bernauer Straße
  • 56 Gedenkstätte Berliner Mauer, Bernauer Straße 119 und 111, Gesundbrunnen / Mitte. Tel.: +49(0)30-467 98 66 66, E-Mail: . Gedenkstätte Berliner Mauer in der Enzyklopädie Wikipedia Gedenkstätte Berliner Mauer im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsGedenkstätte Berliner Mauer (Q95517) in der Datenbank WikidataGedenkstätte Berliner Mauer auf Facebook. In der Bernauer Straße war die deutsche Teilung am krassesten. Die Häuser im Ostberliner Bezirk Mitte standen direkt an der Bernauer Straße, die in voller Breite zum Westberliner Bezirk Wedding gehörte. Nachdem die Erdgeschosse am 13. August 1961 zugemauert wurden, sprangen die Flüchtlinge aus den oberen Fenstern auf die Westberliner Straße. Auch Fluchttunnel wurden gegraben. Nach und nach wurden alle Häuser auf der Ostberliner Seite abgerissen und durch undurchdringliche Grenzanlagen ersetzt. Dieser Todesstreifen wurde zur Gedenkstätte Berliner Mauer gemacht und ist der zentrale Erinnerungsort an die deutsche Teilung. Auf einem 1,3 km langem Stück der ehemaligen Grenze wird die Grenzanlage und die damalige Situation mit den Menschenschicksalen dargestellt. Das „Fenster des Gedenkens“ auf dem ehemaligen Sophien-Friedhof ist ein würdiger Gedenkort für die Todesopfer an der Berliner Mauer. An der Stelle der ehemaligen Kirche wurde die Kapelle der Versöhnung gebaut. − Auf der Westberliner Seite stellt das Besucherzentrum an der Bernauer Straße die Geschichte der Teilung Berlins umfassend dar. Am Dokumentationszentrum ist ein fünfstöckiger Beobachtungsturm angebaut, von dem die Grenzanlage täglich betrachtet werden kann. − Im Eingangsbereich des nahegelegenen S-Bahnhofs Nordbahnhof ist die Ausstellung „Grenz- und Geisterbahnhöfe im geteilten Berlin“ zu sehen. Dargestellt wird die Absurdität der Teilung durch die drei U- und S-Bahnen-Linien vom Westberliner Wedding zum Westberliner Kreuzberg, die Ost-Berlin ohne Halt unterquerten, während die Bahnhöfe von DDR-Grenzsoldaten bewacht wurden. Geöffnet: Außengelände: ganzjährig begehbar; Besucherzentrum: Apr-Okt Di.-So. 10 - 18 Uhr. Das Dokumentationszentrum Bernauer Straße 111. Preis: Eintritt frei.
  • 57 Haus am Checkpoint Charlie (Mauermuseum), Friedrichstraße 43, 10969 Berlin-Kreuzberg. Tel.: +49(0)30 - 253 7250, E-Mail: . Haus am Checkpoint Charlie in der Enzyklopädie Wikipedia Haus am Checkpoint Charlie im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsHaus am Checkpoint Charlie (Q382575) in der Datenbank WikidataHaus am Checkpoint Charlie auf Facebook. Geschichte der Berliner Mauer und der deutschen Teilung. Das private Museum auf dem ehem. Grenzübergang zeigt eine lebendige Ausstellung zur Berliner Mauer und wird von vielen Besuchern aus aller Welt besucht. Geöffnet: Mo-So 9-22. Preis: 12,50 €, Studenten: 9,50 €, Kinder 7-18 Jahre: 6,50 €.
  • 58 Museum in der Kulturbrauerei (im Prenzlauer Berg). Museum in der Kulturbrauerei in der Enzyklopädie Wikipedia Museum in der Kulturbrauerei im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsMuseum in der Kulturbrauerei (Q19963744) in der Datenbank Wikidata. mit der Dauerausstellung "Alltag in der DDR" Geöffnet: Di − So u. feiertags von 10.00 − 18.00 Uhr, Do. bis 20.00 Uhr. Preis: Eintritt frei.

Museen für Technik und Naturwissenschaft[Bearbeiten]

Museen
Technik und Natur
Museum für Kommunikation im ehemaligen Reichspostamt
  • 59 Deutsches Technikmuseum, Trebbiner Straße 9, 10963 Berlin (U1 + U2 „Gleisdreieck“, U7 „Möckernbrücke“, Bus M29, M41). Tel.: +49 (0)30 90 25 40, Fax: +49 (0)30 90 25 41 75, E-Mail: . Deutsches Technikmuseum in der Enzyklopädie Wikipedia Deutsches Technikmuseum im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsDeutsches Technikmuseum (Q706530) in der Datenbank WikidataDeutsches Technikmuseum auf FacebookDeutsches Technikmuseum auf YouTube. Ausstellungen zur Luft- u. Raumfahrt, Schifffahrt, Schienen-, Straßen- und Kommunalverkehr und Foto- u. Filmtechnik, sowie Energietechnik, Produktionstechniken, Rechen- u. Automationstechnik, Nachrichtentechnik, Schreib- und Drucktechnik, Papiertechnik, Textiltechnik, Historische Brauerei und Sonderausstellungen. Geöffnet: Mo geschlossen, Di-Fr 09:00-17:30, Sa,So 10:00-18:00. Preis: 8,- €, ermäßigt 4,- €, Familien 17,- €, Kinder bis 18 J. haben ab 15 Uhr freien Eintritt.
  • 60 Museum für Kommunikation, Leipziger Straße 16, 10117 Berlin-Mitte. Tel.: +49(0)30-202 94 205, E-Mail: . Museum für Kommunikation in der Enzyklopädie Wikipedia Museum für Kommunikation im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsMuseum für Kommunikation (Q1271054) in der Datenbank WikidataMuseum für Kommunikation auf FacebookMuseum für Kommunikation auf InstagramMuseum für Kommunikation auf TwitterMuseum für Kommunikation auf YouTube. Geschichte, Gegenwart und Zukunft der Kommunikation, Dauerausstellung: Kommunikation ist Alltag. Wie verändern Medien die Wahrnehmung von Raum und Zeit? Welche Auswirkungen hat die Beschleunigung des Personen-, Waren- und Datenverkehrs? Wie werden Nachrichten geschützt? Wie ändert sich die Selbstdarstellung von Institutionen und Nationen? Besondere Exponate: Blaue und die Rote Mauritius, Fernsehröhren aus der Zeit vor der Fernsehära, die ersten Telefonapparate von Philipp Reis. U. a. Ausstellung über die Post Geöffnet: Di 9–20, Mi−Fr 9–17, Sa-So 10–18. Preis: 4 €, ermäßigt 2 €, Kinder unter 18 Jahre frei.
  • 61 Museum für Naturkunde Website dieser Einrichtung (Naturkundemuseum, Humboldt-Museum), in Mitte. Museum für Naturkunde in der Enzyklopädie Wikipedia Museum für Naturkunde im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsMuseum für Naturkunde (Q233098) in der Datenbank WikidataMuseum für Naturkunde auf FacebookMuseum für Naturkunde auf InstagramMuseum für Naturkunde auf TwitterMuseum für Naturkunde auf YouTube. Das Museum für Naturkunde in Berlin ist (neben dem Senckenbergmuseum in Frankfurt) das größte Naturkundemuseum in Deutschland. Das Museum ist vor allem wegen eines ursprünglich als Brachiosaurus brancai eingeordneten Skeletts bekannt, des weltweit größten aufgebauten Skeletts eines Dinosauriers. Im Lichthof zu sehen ist außerdem das sehr gut erhaltene Original eines Archaeopteryx („Berliner Exemplar“), des weithin als ältester Vogel bekannten Paraves aus den Solnhofener Plattenkalken Süddeutschlands. Das Museum zeigt des Weiteren: Minerale, Fossilien, Huftiere und Einheimische Tiere. Als kulturhistorisch wertvoll gelten die Dioramen, die verschiedene Tiere in ihrer natürlichen Umgebung zeigen.
  • 62 Sea Life Berlin (AquaDom), Spandauer Straße 3, 10178 Berlin. Das Sea Life Berlin zeigt auf einer Fläche von 1.800 m² etwa 4.000 Wassertiere. Hauptattraktion ist der AquaDom, das größte zylindrische Salzwasseraquarium der Welt. Es besteht aus einem Acrylglasbehälter von 16 m Höhe und 11,5 m Durchmesser. In der Mitte des Zylinders können Besucher in einem Aufzug durch das Innere des Aquariums hindurchfahren. In dem Aquarium leben rund 1.200 Fische aus rund 95 Arten in einer Million Liter Salzwasser. Geöffnet: 10-19. Preis: 17,95 €, Kinder unter 15 Jahre 14,50 €, Kinder unter 3 Jahre frei, verschiedene Ermäßigungen.
  • 64 Computerspielemuseum Website dieser Einrichtung, Karl-Marx-Allee 93a in Friedrichshain. Computerspielemuseum in der Enzyklopädie Wikipedia Computerspielemuseum im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsComputerspielemuseum (Q825232) in der Datenbank WikidataComputerspielemuseum auf FacebookComputerspielemuseum auf InstagramComputerspielemuseum auf TwitterComputerspielemuseum auf YouTube. Das 2011 eröffnete Museum beschäftigt sich mit der Kulturgeschichte der Computerspiele in den drei Bereichen Der Spielende Mensch, Die Erfindung des digitalen Spiels und Die Welt des Homo Ludens Digitalis.

Parks, Gärten, Seen und Wälder[Bearbeiten]

Elefantentor Zoologischer Garten
  • 65 Tierpark, Am Tierpark 125. Tierpark in der Enzyklopädie Wikipedia Tierpark im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsTierpark (Q702771) in der Datenbank Wikidata. Der Tierpark Berlin ist der Ost-Berliner Zoo mit viel Platz in Friedrichsfelde. Er gehört mit über 160 ha zu den größten Zoos Europas und ist für Besucher sehr zu empfehlen. Ein Besuch im Dickhäuterhaus empfiehlt sich am Wochenende gegen 12 Uhr, wenn die Elefanten baden. Geöffnet: 8. Sept. - 26. Okt. 2014: 9:00 – 18:00 Uhr, 27. Okt. - 31. Dez.: 9:00 – 17:00 Uhr · Eintritt: 12,- €, ermäßigt 9,- € bzw. 6,- €, Familientickets: 20,- €, bzw. 32,- €. · Erreichbar mit der U5.
  • 67 Großer Tiergarten. Großer Tiergarten in der Enzyklopädie Wikipedia Großer Tiergarten im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsGroßer Tiergarten (Q694020) in der Datenbank Wikidata.
  • 68 Tempelhofer Park. Tempelhofer Park in der Enzyklopädie Wikipedia Tempelhofer Park im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsTempelhofer Park (Q822145) in der Datenbank Wikidata. auf dem ehemaligen Flughafen Tempelhof. Im Mai 2010 wurde das Tempelhofer Feld für die Allgemeinheit geöffnet und steht tagsüber für Freizeit, Sport und Erholung zur Verfügung.
  • Viktoriapark − mit dem 68 m hohem Kreuzberg
  • Treptower Park
Großer Wannsee, eine Bucht der Havel im Berliner Ortsteil Wannsee

Berlin mit Kindern - Sehenswürdigkeiten für Kinder[Bearbeiten]

Berlin bieten eine große Vielzahl an Sehenswürdigkeiten, Aktivitäten, Museen und Ausstellungen, die speziell auf die Bedürfnisse von Kindern ausgerichtet sind. Im folgenden ein paar besonders lohnenswerte Ziele für Kinder ab 3 Jahren.

  • Mach Mit Museum im Prenzlauer Berg − Das MACHmit! Museum für Kinder ist ein ganz besonderes Museum: Zahlreiche MACHmit!-Angebote zum Entdecken, Ausprobieren und Erforschen animieren Kinder dazu, spielerisch zu lernen und nicht ganz alltägliche Erfahrungen zu sammeln.
  • Labyrinth – Ob durch Anfassen, Ausprobieren, Hüpfen, Klettern, Falten, Kneten, Riechen, Rennen, Hören, Sehen, Fragen, Schreien, Nachdenken oder Entspannen: Lernen durch Selbermachen ist der Weg, auf dem nicht nur Kinder am besten vorankommen.
  • FEZ Wuhlheide – Das FEZ-Berlin ist Europas größtes gemeinnütziges Kinder-, Jugend- und Familienzentrum. Es bietet kreatives Spiel, Spaß, Erholung und Kultur für die ganze Familie.
  • Jugend im Museum – Jugend im Museum e.V. bietet Kindern und Jugendlichen im Alter von 4 bis 18 Jahren ein abwechslungsreiches Veranstaltungsprogramm an, das dazu anregt, die Berliner Museen zu entdecken. Inspiriert von den Schätzen der Ausstellungen können sich Kinder in Werkstätten praktisch ausprobieren und lernen, das Gesehene zu verarbeiten und in den Alltag zu integrieren.
  • Ritter Sport Bunte Schokowelt – Schokoladenausstellung kleines Schoko-Museum beim Gendarmenmarkt in der Französischen Straße 24 gelegen, widmet sich dem Thema Ritter-Sport-Schokolade. Auf drei Etagen und fast 1000 m² können große und kleine Schokoladenliebhaber nach Lust und Laune genießen, entdecken und kreieren. Eintritt frei.
  • Am anderen Ende des Gendarmenmarktes, bei Fassbender & Rausch kann man Qualitätsschokolade genießen und im Schaufenster Berlins Sehenswürdigkeiten aus 300 kg Schokolade betrachten.
  • Jugend Museum in Schöneberg − ein experimentierfreudiges Geschichtsmuseum für junge Leute. Sitz ist die „Millionenvilla“ im Berliner Stadtteil Schöneberg. Ungewöhnliche Ausstellungs- und Werkstatträume und ein lebendiges Programm. Eintritt frei.

Aktivitäten[Bearbeiten]

Feste/Festivals[Bearbeiten]

Festival of Lights
Der Französische Dom mit den Wächtern der Zeit während des Festival of Lights 2011.
  1. Berlinale - Internationale Filmfestspiele Berlin zumeist in der zweiten Februarhälfte in zahlreichen Berliner Veranstaltungsorten. Alle Filme des Wettbewerbs haben ihre feierliche Premiere im Theater am Potsdamer Platz, das sich zu dieser Zeit „Berlinale Palast“ nennt. Auch die Eröffnungsfeier und Vergabe der offiziellen Preise finden hier statt.
  2. Karneval der Kulturen − Straßenfest in Kreuzberg mit großem Umzug. Immer am Pfingstwochenende, vom Freitag bis Montag. Interessante Überlagerung mit dem Fussballpokal-Finale, ebenfalls meist am Pfingstsonntag.
  3. Fete de la Musique, jedes Jahr immer am Sommeranfang am 21. Juni mit zahlreichen Bühnen und Bands in der Stadt.
  4. Christopher Street Day (CSD) - Am letzten Wochenende im Juni findet der CSD Berlin statt.
  5. Open Air Gallery auf der Oberbaumbrücke über der Spree zwischen Kreuzberg und Friedrichshain − jährlich im Frühsommer **aufgrund von Bauarbeiten nicht in 2020 **.
  6. Berlin leuchtet − Lichtkünstler setzen Gebäude der Stadt mit Licht und Projektionen spektakulär in Szene - Termine im Frühjahr und Herbst.
  7. Festival of Lights − Anfang Oktober verwandelt das Festival of Lights viele bekannte Bauwerke der Metropole erneut in eine glitzernde, farbenprächtige Stadt.
  8. Silvesterparty am Brandenburger Tor − Am Silverstertag wird um 12 Uhr mittags die 2 km lange Partymeile auf der Straße des 17. Juni zwischen Brandenburger Tor und Siegessäule eröffnet. Zwischen 13:30 und 18:30 Uhr finden Musikproben der am Abend auftretenden Künstler statt. Um 19 Uhr beginnt das Bühnenprogramm mit diversen Live-Bands und DJ's. Ab 00:30 Uhr steigt dann die große Party mit DJ Unterhaltung. Bis zu 1.000.000 Menschen, die in das neue Jahr feiern.
  9. Lange Nacht der Museen Im Sommer findet jährlich die Lange Nacht der Museen statt, an der sich ca. 80 Häuser beteiligen. Kombiticket einschließlich der Shuttle-Busse und öffentlichen Verkehrsmittel ab 15 Uhr: 18,- €, ermäßigt 12,- €, Kinder bis 12 Jahre haben freien Eintritt, benötigen aber einen Fahrschein für die Verkehrsmittel.

Messen[Bearbeiten]

Berlin ist ein vielgenutzter Messestandort. Die grossen Messen finden auf dem 1 Messegelände im Westend statt. Zu den bekannten Publikumsmessen zählen die Grüne Woche Mitte Januar, die Internationale Tourismusbörse (ITB) Anfang März und die IFA Anfang September.

Oper, Musical, Konzerte, Ballett und Schauspiel[Bearbeiten]

Oper, Musical, Konzerte & Schauspiel
Musical: Theater des Westens in der City West

Berlin hat ein unübersehbares Angebot an Bühnen und klassischen Konzerten, Varietes. Veranstaltungshinweise finden sich in den Print- oder Onlineausgaben wie Zitty oder tip. Auch auf der offiziellen Stadtseite gibt es Veranstaltungshinweise.

Karten gibt es im Vorverkauf an den jeweiligen Theaterkassen, online oder auch im Zentralen Ticketverkauf Hekticket am Zoo − Kartenverkauf im Foyer der Deutschen Bank, vis a vis Bhf. Zoo in der Hardenbergstraße 29 D (Mo – Sa 10–20, So + feiertags 14–18 Uhr) oder bei Hekticket am Alex im Kulturkiosk am Berlin Carré, U+S Bahn Alexanderplatz, Karl-Liebknecht-Straße 13 (Mo – Sa 10–20 Uhr). Es lohnt sich, sich dort von den Mitarbeitern beraten zu lassen. Tel.: +49 (0)30 – 230 9930. Eintrittskarten zum halben Preis für Veranstaltungen am gleichen Abend gibt es täglich ab 14 Uhr.

Hier werden nur die grössten regelmässig bespielten Häuser aufgeführt. Für detaillierte Angaben und weitere Häuser siehe auch die einschlägigen Stadtteilartikel.

Oper[Bearbeiten]

  • 2 Staatsoper Unter den Linden (Deutsche Staatsoper, Staatsoper Berlin), Unter den Linden 5-7, 10117 Berlin-Mitte. Staatsoper Unter den Linden in der Enzyklopädie Wikipedia Staatsoper Unter den Linden im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsStaatsoper Unter den Linden (Q312576) in der Datenbank WikidataStaatsoper Unter den Linden auf Facebook. Die Staatsoper Unter den Linden ist das bedeutendste Opernhaus Berlins. Das Gebäude war Teil des Forum Fridericianum und wurde als Königliche Hofoper von 1741 bis 1743 nach Plänen von Georg Wenzeslaus von Knobelsdorff errichtet. Das Bauwerk war das erste freistehende Opernhaus Deutschlands und seinerzeit das größte Europas.
  • 3 Deutsche Oper Berlin, Bismarckstraße 35, 10627 Berlin-Charlottenburg. Tel.: +49(0)30-343 8401, E-Mail: . Deutsche Oper Berlin in der Enzyklopädie Wikipedia Deutsche Oper Berlin im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsDeutsche Oper Berlin (Q637834) in der Datenbank WikidataDeutsche Oper Berlin auf Facebook. Die Deutsche Oper Berlin ist das größte der drei Opernhäuser in Berlin. Das Gebäude Bismarckstraße 34–37 in Charlottenburg wurde 1961 eröffnet und war Ersatz für die an gleicher Stelle im Zweiten Weltkrieg 1943 zerstörte Deutsche Oper. Das Charlottenburger Haus ist mit 1859 Sitzplätzen eines der größten Theater in Deutschland.
  • 4 Komische Oper Berlin, Behrenstraße 55, 10117 Berlin-Mitte. Komische Oper Berlin in der Enzyklopädie Wikipedia Komische Oper Berlin im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsKomische Oper Berlin (Q687694) in der Datenbank WikidataKomische Oper Berlin auf FacebookKomische Oper Berlin auf Twitter. Die Komische Oper Berlin ist die kleinste der drei Berliner Opern. Im 1892 errichteten Theaterbau spielte zunächst das Theater unter den Linden, ab 1898 das Metropol-Theater. Kurz vor Ende des Zweiten Weltkriegs wurden große Teile des Gebäudes sowie der Eingangsbereich und das Deckengemälde völlig zerstört. Der Zuschauerraum blieb nahezu unbeschädigt. Im Jahr 1947 gründete Walter Felsenstein hier die Komischen Oper Berlin. Mit der Arbeit von Walter Felsenstein, der bis zu seinem Tode 1975 Intendant und Chefregisseur des Hauses war, erlangte die Komische Oper Berlin weltweite Anerkennung als Geburtsstätte des modernen Musiktheaters.

Musical und Varieté[Bearbeiten]

  • 5 Friedrichstadt-Palast Website dieser Einrichtung Friedrichstadt-Palast in der Enzyklopädie Wikipedia Friedrichstadt-Palast im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsFriedrichstadt-Palast (Q565670) in der Datenbank Wikidata − Friedrichstrasse 107, Berlin-Mitte: Revuetheater 1984 erbaut in der Friedrichstraße. Berlins größte Show mit über 100 Künstler auf der größten Theaterbühne der Welt.
  • 6 Theater des Westens Website dieser Einrichtung Theater des Westens in der Enzyklopädie Wikipedia Theater des Westens im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsTheater des Westens (Q565670) in der Datenbank Wikidata , Kantstr. 12, Berlin-Charlottenburg − ehemaliges Opern- und Operettenhaus, 1895/96 im Stil des wilhelminischen Historismus gebaut . Seit 2003 Musicaltheater der Stage Entertainment. Es wurden eine Vielzahl verschiedener Musicals bereits aufgeführt, unter anderem "Mamma Mia", " Tanz der Vampire" und "Gefährten".
  • 8 Admiralspalast Website dieser Einrichtung Admiralspalast in der Enzyklopädie Wikipedia Admiralspalast im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsAdmiralspalast (Q359242) in der Datenbank Wikidata − Im geschichtsträchigen Haus beim Bahnhof Friedrichstraße werden Musicals, Shows und Konzerte aufgeführt.
  • 9 Wintergarten Website dieser Einrichtung Wintergarten im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsWintergarten (Q57908931) in der Datenbank Wikidata in der Potsdamer Straße − Varieté

Konzerte[Bearbeiten]

  • 10 Philharmonie Website dieser Einrichtung Philharmonie in der Enzyklopädie Wikipedia Philharmonie im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsPhilharmonie (Q32653910) in der Datenbank Wikidata Herbert-von-Karajanstr. 1, Berlin-Tiergarten. Im Kulturforum in Tiergarten − Geniale Konstruktion eines Konzertsaales, das Orchesterpodium steht mitten im Raum.
  • 11 Kammermusiksaal Website dieser Einrichtung Kammermusiksaal im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsKammermusiksaal (Q23767066) in der Datenbank Wikidata Herbert-von-Karajanstr. 1, Berlin-Tiergarten − 24 Jahre später neben der Philharmonie gebaut.
  • 12 Konzerthaus Konzerthaus in der Enzyklopädie Wikipedia Konzerthaus im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsKonzerthaus (Q702548) in der Datenbank Wikidata auf dem Gendarmenmarkt, Berlin-Mitte

Schauspiel[Bearbeiten]

  • 13 Berliner Ensemble, Bertolt-Brecht-Platz 1, 10117 Berlin(-Mitte). Tel.: +49(0)30 - 284 080. Berliner Ensemble in der Enzyklopädie Wikipedia Berliner Ensemble im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsBerliner Ensemble (Q534914) in der Datenbank Wikidata. Das Berliner Ensemble wurde durch Aufführungen der Werke seines Gründers Bertolt Brecht berühmt und gilt als eine der führenden deutschsprachigen Bühnen. Seit 1954 ist das Theater am Schiffbauerdamm in Berlin-Mitte Spielstätte des Berliner Ensembles.
  • 18 Maxim Gorki Theater Website dieser Einrichtung Maxim Gorki Theater in der Enzyklopädie Wikipedia Maxim Gorki Theater im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsMaxim Gorki Theater (Q460259) in der Datenbank Wikidata − Mit 440 Plätzen ist es das kleinste der Berliner Theater. Der Spielplan umfasst die ganze Breite des gegenwärtigen Theaters. Es residiert in dem von der Chorvereinigung der Sing-Akademie zu Berlin errichteten Gebäude hinter der Neuen Wache am Boulevard Unter den Linden. Es ist benannt nach dem russisch-sowjetischen Schriftsteller Maxim Gorki.
  • 19 Renaissance-Theater Renaissance-Theater in der Enzyklopädie Wikipedia Renaissance-Theater im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsRenaissance-Theater (Q876556) in der Datenbank Wikidata in der Knesebeckstraße in Charlottenburg ist das einzige gut erhaltene Art-Déco-Bühnenhaus in Europa.

Kabarett[Bearbeiten]

Weihnachtsmärkte

Stadtrundfahrten[Bearbeiten]

Sightseeingtour mit dem gelben Doppeldecker-Bus 100 und 200[Bearbeiten]

Stadtrundfahrt mit dem BVG-Doppeldecker

Am S- u. U-Bahnhof Zoo oder Alexanderplatz einsteigen, an den wichstigsten Sehenswürdigkeiten vorbeifahren und an beliebigen Haltestellen die Fahrt unterbrechen. Für die Linie 100 ist sogar ein Audiokommentar als MP3 oder iPhone-App verfügbar. Das Berliner Start-Up "City Pirates" bietet einen kostenlosen Audioguide (deutsch und englisch, Android und iOS) für den Bus 100 an, an Sehenswürdigkeiten wird während der Fahrt automatisch per GPS ein passender Audioinhalt auf dem Smartphone abgespielt.

Der Linienverlauf der Linie 100

  • Haltestelle Hertzallee • Wer einen Platz ganz vorn oben im Bus ergattern möchte, sollte bereits hier (nördlich des Bahnhofs Zoo, unter der Bahnbrücke hindurch laufen) einsteigen.
  • Regional-, S- u. U-Bahnhof Zoologischer Garten
  • Breitscheidplatz • Zoo-Aquarium; Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche; Europa-Center
  • Lützowplatz• Bauhaus-Archiv
  • Nord. Botschaften/Adenauer-Stiftung • Zugang zum Tiergarten
  • Großer Stern Siegessäule • Bundespräsidialamt
  • Schloss Bellevue • Schloss Bellevue – Sitz des Bundespräsidenten
  • Haus der Kulturen der Welt • Kongresshalle - Haus der Kulturen der Welt
  • Platz der Republik • Fußweg zum Bundeskanzleramt
  • Reichstag/Bundestag • Reichstagsgebäude; Paul-Löbe-Haus; Fußweg zum Brandenburger Tor
  • S + U-Bahnhof Brandenburger Tor • Fußweg zum Brandenburger Tor; Fußweg Holocaust-Mahnmal; Boulevard Unter den Linden
  • Unter den Linden/Friedrichstr. • Staatsbibliothek; Fußweg zum Gendarmenmarkt
  • Staatsoper • Staatsoper; Neue Wache; Fußweg zur Museumsinsel
  • Lustgarten • Altes Museum (Museumsinsel); Lustgarten; Schlossplatz (Standort des ehemaligen Palastes der Republik und des geplanten Stadtschlosses); Fußweg zum Berliner Dom und zum DDR-Museum
  • Spandauer Str./Marienkirche • Marienkirche; Fußweg zum Hackeschen Markt/Hackesche Höfe; Fußweg zum Roten Rathaus
  • Regional-, S- u. U-Bahhnof Alexanderplatz • An der Endstation müssen alle aussteigen, auf der gegenüberliegenden Straßenseite ist die Haltestelle für den Rückweg • Fußweg zum Fernsehturm und zum berühmten Einkaufszentrum „Alexa“.

­ Der Bus 200 hat einen abweichenden Linienverlauf. Sie fährt zwar ebenfalls zwischen Zoo und Alex aber an der Philharmonie vorbei und über den Potsdamer Platz. Man kann also bequem mit der 100 am Zoo oder Alex starten und vom anderen Ende mit der 200 zurück zum Ausgangspunkt fahren Der Bus 100 fährt alle 7 min. und abends alle 10 min., der Bus 200 fährt alle 10 min. • 2,80 € kostet die Besichtigungsfahrt. Man kann jederzeit unterbrechen, die Karte gilt 2 Stunden lang. In der BVG-Tageskarte zu 7 € (2017) oder der Welcome-Card sind die Fahrten enthalten.

Für individuelle Berliner Stadtrundfahrten zum Wunschtermin vom Startpunkt nach Wahl für Gruppen in allen Größen im komfortablen Reisebus, Panorama Kleinbus oder im Minivan: Berlin City Tour

Stadtführungen[Bearbeiten]

Ausflugsfahrten im "U-Bahn-Cabrio"'
Die BVG bietet in ihrem Tunnelnetz Rundfahrten in einem speziellen Zug ohne Dach an. Während der Rundfahrt auf den drei offenen Plattformwagen werden 35 km zurückgelegt. Die Fahrgäste werden mit Schutzhelmen ausgerüstet. Während der Rundfahrt informiert ein Moderator rund um das Berliner U-Bahn-Netz. Die Kosten für die zweistündige Rundfahrt betragen 50 €, ermäßigt 35€ (Stand 2015). Buchungen und weitere Infos Seite der BVG

Finding-Berlin-Tours bietet alternative Berlin-Führungen mit restaurierten klassischen Fahrrädern an. Die Touren sind auf Englisch oder Deutsch und stellen vor allem die Alternativkultur Berlins dar.

berlin trails Touren - hier gibt es eine Auswahl an Stadtrundfahrten in deutsch, englisch und spanisch im Kleinbus ab 4 Personen oder auch für große Gruppen. Das Angebot reicht von der klassischen Stadtrundfahrt bis zu einer "Made in DDR" Ostberlintour oder Tagestouren inkl. Bunkerführung, Bierverkostung, Essen, nach Potsdam, Sachsenhausen uvm.

stadt-im-ohr.de bietet Stadtführungen in Berlin mit Audioguides. Mit einer Audio-Stadtführung kann die Hauptstadt auf eigene Faust erkundet werden. Die Touren sind auf Deutsch, Englisch und Italienisch.

Jewish Berlin Touren - Touren mit dem Schwerpunkten jüdisches Leben und jüdische Geschichte.

Berlin Stadtführungen Sightseeing Tours bietet individuelle Berlin Stadtführungen zum Wunschtermin; z.B. Stadtrundgang "Das neue Berlin" oder Stadtrundgang "Auf den Spuren der Berliner Mauer".

panorama-b bietet Stadtrundfahrten und Stadtrundgänge live moderiert oder auf Smartphone, auf Deutsch und Englisch.

Sightseeing Point Berlin - bietet Stadtführungen und Schifffahrten in Berlin und Potsdam an.

Berlin kompakt bietet Touren zu speziellen Themen an, z.B. zum politischen Berlin (mit Besuch des Reichstages), zu Medien in Berlin (mit Studiobesuchen), zu Berliner Kiezen, zu Berlin im Dritten Reich, zum Russischen Berlin u.s.w. Sondertouren können auch in Englisch, Russisch und Chinesisch durchgeführt werden.

  • 25 Cherrytours Berlin - Meine Stadtführung (Cherrytours GmbH), Mittelstraße 30 (Zwischen Brandenburger Tor und Friedrichstraße). Tel.: +49 30 20620285, E-Mail: . Stadtführungen privat oder in kleinen Gruppen für Individualisten. Täglich Touren verfügbar, auch in verschiedenen Sprachen. Individuelle Start- und Endpunkte auf Anfrage möglich. Preis: ab 15 EUR. Akzeptierte Zahlungsarten: bar, Master, Visa, Amex.
  • Berlin Cycling Tours, Reichstagufer 19, 10117 Berlin. Das Traditionsunternehmen Berlin Cycling Tours bietet geführte Radtouren in Berlin, spezielle Stadtführungen in Berlin Mitte, Berlin Prenzlauer Berg und Stadtrundfahrten in der wunderschönen Landeshauptstadt Potsdam an. Die Städtereisen werden für Familien, Paare, Studenten, Firmen, Vereine, Gruppen und Schulklassen angeboten. Berlin Cycling Tours vermietet außerdem diverse Fahrräder und E - Bikes in Berlin und Potsdam. Für die geführten Fahrradtouren in Berlin und Stadtführungen durch Potsdam ist eine rechtzeitige Anmeldung erforderlich. Geöffnet: Mo - So ab 10:30 Uhr bis 19:00 Uhr nach Absprache, Termin, Anmeldung erforderlich!.
  • Stadtspaziergänge mit den Berlin Greetern Unter dem Motto “Komm als Gast, geh als Freund“ bieten die Berlin Greeter kostenlose Stadtrundgänge an. Dabei lernen die Gäste die Stadt abseits der üblichen Pfade aus Sicht von Einheimischen kennen. Die Greeter freuen sich, den Gästen ihre Stadt mit allen Ecken und Kanten authentisch zu zeigen. Auch persönliche Geschichten und Erlebnisse oder Ausgeh- und Freizeit-Tipps kommen zur Sprache. In der konkreten Absprache zwischen Gast und Greeter werden Themenwünsche berücksichtigt, die somit diese Spaziergänge zu einer persönlichen und individuellen Begegnung mit der Stadt werden lassen. Um die Individualität zu wahren, werden die Greets nur in Kleingruppen bis max. 6 Personen durchgeführt. Die Berlin Greeter sind Mitglied der International Greeter Association (vormals Global Greeter Network).

Schiffstouren[Bearbeiten]

Die Reederei Riedel bietet unterschiedliche Linienfahrten, wie Brücken-, Spreefahrt-, Stadtkernfahrten sowie Sonderfahrten, bsp. Aquarella, krimimobil, Icke in Berlin, aber auch Charterfahrten. Ein weiterer Anbieter ist die Stern- und Kreisschifffahrt. Eine Übersicht über die Reedereien erhält man vom Reederverband Berlin.

Eine individuelle Planung ermöglichen diverse Bootsverleihe in Berlin und Umgebung. Zu diesen zählen u. a. Yachtcharter Werder, ALS Bootsverleih und Bootscharter Keser.

Stadtwanderungen[Bearbeiten]

  • Rundgang Regierungsviertel
  • Rundgang Museen
  • Rings um das historische Schloss
  • Vom Alexanderplatz zum Pariser Platz
  • Rundgang Mauerstreifen – Bauliche Entwicklung der Orte
  • Kurfürstendamm: Vom Adenauerplatz zum Wittenbergplatz

Stadt-Ausflüge[Bearbeiten]

Berlin hat mehrere große Stadtwälder und Seenketten, die weit in das Umland reichen:

Sport[Bearbeiten]

Olympiastadion Berlin

zum Zuschauen[Bearbeiten]

Berlin ist die Heimat verschiedener Profimannschaften in den höchsten deutschen Ligen.

Bundesliga-Fußball der Herren gibt es bei Hertha BSC im Berliner Olympiastadion und bei Union Berlin im Stadion Alte Försterei in Köpenick. Außerdem finden im Olympiastadion gelegentlich Länderspiele der Netionalmannschaft und jährlich das Fußball-Pokalendspiel der Damen und Herren statt. Hierfür sind jedoch nur schwer Karten zu erhalten.

Ein Erlebnis für Sportfans sind jedoch auch die Spiele der Basketballmannschaft Alba Berlin, im Eishockey die Spiele der Eisbären Berlin, Die beide in der Mercedes-Benz-Arena in Friedrichshain spielen. Im Volleyball finden die Spiele der BR Volleys und im Handball die Spiele der Füchse Berlin in der Max-Schmeling-Halle in Prenzlauer Berg.

Bekannte sportliche Großereignisse sind auch:

Trabrennen gibt es in der Trabrennbahn Mariendorf und der Trabrennbahn Karlshort, Galopprennen in Hoppegarten, knapp ausserhalb des östlichen Stadtrands.

zum Mitmachen[Bearbeiten]

Ein kleiner Teil des Wannsees

Hallen- und Freibäder sind in den jeweiligen Ortsteil-Artikeln beschrieben. Folgende Bäder und Badestellen sind besonders empfehlenswert:

  • 26 Freibad Tegeler See (Strandbad Tegelsee, Strandbad Tegel, Strandbad Tegeler See, Beste Wasserqualität in Berlin), Schwarzer Weg 21, 13505 Berlin-Tegel. Tel.: +49(0)30-4341 078. Freibad Tegeler See in der Enzyklopädie Wikipedia Freibad Tegeler See im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsFreibad Tegeler See (Q1453809) in der Datenbank Wikidata. Ausstattung: Sandstrand, Strandkörbe, Rutschen, Sprungturm, Imbiss, Beachvolleyball, Kinderspielplatz, Tischtennisplatten Geöffnet: 07.06.-11.07.2014 10:00-18:00, 12.07.-17.08.2014 08:00-19:00, 18.08.-31.08.2014 10:00-18:00. Preis: 5,50 EUR, ermäßigt 3,50 EUR.
  • 27 Strandbad Plötzensee, Nordufer 26, 13351 Berlin-Wedding. Tel.: +49(0)30-4502 0533, E-Mail: .Strandbad Plötzensee auf Facebook. Ausstattung: Sandstrand, Liegewiesen, Kinderspielplätze, FKK-Bereich Strand- und Wasserrutsche, Strandkörbe, Tischtennisplatten, Stege, Strandliegen, Seilzirkus, Strandvolleyball, Basketball, Fußballplatz, Restaurant, Imbiss, Grill Geöffnet: 1.Mai - Sept. 9:00-19:00. Preis: 4,00 EUR, ermäßigt 2,50 EUR.
  • 28 Strandbad Wannsee, Wannseebadweg 25, 14129 Berlin-Nikolassee. Tel.: +49(0)30-803 5450, E-Mail: . Strandbad Wannsee in der Enzyklopädie Wikipedia Strandbad Wannsee im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsStrandbad Wannsee (Q1545614) in der Datenbank WikidataStrandbad Wannsee auf Facebook. Größtes Binnenseebad Europas. Ausstattung: 1 km Sandstrand, FKK-Bereich, Strandkörbe, Rutschenanlage im Tiefwasser, Beachvolleyball, Fußball, Park, Uferpromenade, Bootsverleih, Kinderspielplatz, Imbisse Geöffnet: 03.05.-11.07.2014 Mo-Fr 10:00-19:00 Sa-S 08:00-20:00, 12.07.-17.08.2014 Mo-Fr 09:00-20:00 Sa-So 08:00-21:00, 18.08.-29.08.2014 Mo-Fr 10:00-20:00 Sa-So 08:00-20:00, 30.08.-14.09.2014 Mo-So 10:00-19:00. Preis: 5,50 EUR, ermäßigt 3,50 EUR.

Bei schlechtem Wetter kann man auch eines der spektakulären, zum Teil historischen Hallenbäder von Berlin besuchen.

Einkaufen[Bearbeiten]

In Berlin dürfen Geschäfte von Montag bis Samstag rund um die Uhr öffnen. An zwei Adventssonntagen und an sechs weiteren Sonn- und Feiertagen darf von 13:00 bis 20:00 Uhr geöffnet werden. Eine aktuelle Auflistung der geplanten Öffnungszeiten für viele Geschäfte findet sich auf den Seiten der Stadt Berlin. Viele Supermärkte/Kaufhallen haben bis 22:00 oder 24:00 Uhr offen.

Kaufhäuser[Bearbeiten]

Die wichtigsten Kaufhäuser Berlins sind das Kaufhaus des Westens (KaDeWe) in Schöneberg, als Gegenstück im Osten das nach der Wende, in der Friedrichstraße in Mitte, neu erbaute französische Kaufhaus Galeries Lafayette, das ehemalige Centrum Warenhaus Galeria Kaufhof am Alexanderplatz in Mitte, Karstadt am Kurfürstendamm, am Hermannplatz und in der Steglitzer Schloßstraße.

1 Kaufhaus des Westens (KaDeWe), Tauentzienstraße 21–24, am Wittenbergplatz in Schöneberg. Tel.: +49(0)30-21 210, E-Mail: . Kaufhaus des Westens in der Enzyklopädie Wikipedia Kaufhaus des Westens im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsKaufhaus des Westens (Q686011) in der Datenbank WikidataKaufhaus des Westens auf Facebook. Das Kaufhaus des Westens (KaDeWe) ist ein Warenhaus in Berlin mit einem gehobenen Sortiment und Luxuswaren, das 27. März 1907 eröffnet wurde. Es ist das bekannteste Warenhaus Deutschlands. Im Laufe seiner wechselvollen Geschichte wurde das Kaufhaus des Westens viele Male aus- und umgebaut, sechsmal wechselte der Mutterkonzern und im Zweiten Weltkrieg brannte es aus. Heute ist das KaDeWe mit 60.000 Quadratmetern Verkaufsfläche das größte Warenhaus Kontinentaleuropas. Eine besondere Attraktion ist seit Ende der 1920er Jahre die Feinkostabteilung, die sogenannte „Feinschmeckeretage“. Nach einer Erweiterung ist sie seit 1978 die zweitgrößte Lebensmittelabteilung eines Warenhauses weltweit. In West-Berlins größtem Konsumtempel KaDeWe am Wittenbergplatz erhält man Waren des täglichen Bedarfs genauso wie exquisite Luxusartikel. Auf der Aktionsfläche im Lichthof des KaDeWe wird die ausgestellte Ware zur Attraktion und das Einkaufen zum Erlebnis. Besonders empfehlenswert ist die Feinkostabteilung und das Restaurant in den oberen beiden Etagen des Warenhauses. Von hier genießt man bei Kaffee und Kuchen oder aber auch bei Champagner und Lachsschnittchen, die schöne Aussicht und das hektische Treiben auf der Tauentzienstraße und dem Wittenbergplatz. Geöffnet: Mo-Do 10-20, Fr 10-21, Sa 9:30-20.
Galeries Lafayette, Friedrichstraße
2 Galeries Lafayette, Friedrichstraße 76-78, Friedrichstadt in Mitte. Tel.: +49(0)30-209 480, E-Mail: . Galeries Lafayette in der Enzyklopädie Wikipedia Galeries Lafayette im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsGaleries Lafayette (Q1406145) in der Datenbank WikidataGaleries Lafayette auf Facebook. Das Kaufhaus Galeries Lafayette Berlin wird von der französischen Kaufhauskette Galeries Lafayette betrieben. Das Kaufhaus ist eine der wenigen Niederlassungen der Galeries Lafayette außerhalb des französischen Mutterlandes – die anderen befinden sich in Dubai, Casablanca und Jakarta. Das Gebäude des französischen Architekten Jean Nouvel wird auch Quartier 207 genannt und gilt als einer der wichtigsten Bauten der 1990er Jahre in Berlin. Geöffnet: Mo-Sa 10–20.
3 Galeria Kaufhof Berlin Alexanderplatz, Alexanderplatz 9, Berlin-Mitte. Tel.: +49(0)30-247430.Galeria Kaufhof Berlin Alexanderplatz auf Facebook. Seine heutige Gestalt erhielt das ehemalige Kaufhaus Centrum durch Umbauten nach Plänen des Architekten Josef Paul Kleihues von 2004 bis 2006. Eindrucksvoll sind das zentrale Treppenhaus und der Blick von der obersten Etage über den Alexanderplatz. Auf 35.000 m² werden Waren aus dem mittelpreisigen Segment angeboten. Im hinteren Teil des Erdgeschoss liegt eine gut ausgestattete Feinkostabteilung. In der 5. Etage befindet sich ein gehobenes Selbstbedienungsrestaurant mit großen Panoramafenstern. Geöffnet: Mo-Mi 9:30-20:00 Do-Sa 9:30-22:00.
4 Humana Secondhand & Vintage Kaufhaus, Frankfurter Tor 3, 10243 Berlin. Tel.: +49 30 4222018. Europas größtes Secondhand-Kaufhaus. Es gibt auf fünf Etagen Kleidung für Damen, Herren und Kinder und auch Accessoires. In der Vintage-Abteilung findet man gut erhaltene Originalkleidung der 1950er bis 90er. Geöffnet: Mo bis Sa 10:00 - 20:00 Uhr.

Einkaufszentren[Bearbeiten]

Die großen Kaufhäuser stehen unter wachsendem Konkurrenzdruck durch vielerorts entstehende große Einkaufszentren. Die bedeutendsten hiervon sind im Osten das Alexa am Alexanderplatz, im Norden das Gesundbrunnen-Center am U-, S- und Fernbahnhof Berlin-Gesundbrunnen und im Westen das Steglitzer Einkaufszentrum „Das Schloss“. Im Zentrum Berlins, nahe den Potsdamer Platz Arkaden eröffnete am Leipziger Platz nach erheblicher Verzögerung im September 2014 die Mall of Berlin. Sie ist mit 270 Geschäften und mit 76.000 m² flächenmäßig größer als das KaDeWe mit 61.000 m², aber nicht ganz so groß wie die Gropiuspassagen im Süden der Stadt. Am Leipziger Platz stand vor dem 2. Weltkrieg Deutschland schönstes Kaufhaus, heute langweilen die hohen Häuser der Platzbebauung.

5 Alexa, Am Alexanderplatz, Grunerstraße 20, Berlin-Mitte. Tel.: +49(0)(0)30-269340121.Alexa auf Facebook. Das Alexa am Berliner Alexanderplatz ist 56.200 m² groß und zählt zu den großen Einkaufszentren in Berlin. Geöffnet: Mo-Sa 10-21.
6 Das Schloss, Schloßstraße 34, Steglitz. Tel.: +49(0)(0)30-6669 120, E-Mail: .Das Schloss auf Facebook. Das Schloss begrenzt das Rathaus Steglitz an zwei Seiten, dessen überdachter Innenhof als Restaurantfläche ins Einkaufszentrum integriert wurde. Es beheimatet 90 Einzelhandelsgeschäfte. Geöffnet: Mo-Do 10-20, Fr-Sa 10-21.

Weitere Einkaufszentren in der Schloßstraße sind: Boulevard Berlin, Forum Steglitz und Schloss-Straßen-Center, sowie die Kaufhäuser Karstadt und Naturkaufhaus in der Galleria.

7 Potsdamer Platz Arkaden, Alte Potsdamer Straße 7, Berlin-Mitte. Tel.: +49(0)30-2559270. Potsdamer Platz Arkaden in der Enzyklopädie Wikipedia Potsdamer Platz Arkaden im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsPotsdamer Platz Arkaden (Q2106556) in der Datenbank WikidataPotsdamer Platz Arkaden auf Facebook. Das 1998 eröffnete Einkaufszentrum mit 133 Geschäften, Restaurants und Cafés ist rund 180 m bei 40.000m² Verkaufsfläche. Die Arkaden sind mit Bus, U+S- und Regionalbahn gut zu erreichen. Geöffnet: Geöffnet: Mo.-Sa. 10 - 21 Uhr.
8 Gropiuspassagen, Johannisthaler Chaussee 295, Neukölln. Tel.: +49(0)30-67066640, E-Mail: .Gropiuspassagen auf Facebook. Die ab 1994 umgebauten Gropius Passagen ist mit 85.000 m² Verkaufsfläche das größte Einkaufszentrum der Stadt sowie eines der größten Einkaufszentren Deutschlands. Hier sind über 140 Geschäfte, das Warenhaus Galeria Kaufhof, mehrere Gastronomiebetriebe und ein Multiplex-Kino. Es hat einen direkten Zugang zum U-Bahnhof Johannisthaler Chaussee der Linie U7. Geöffnet: Mo-Fr 10-20 Sa 10-22.

Weitere Einkaufszentren befinden sich in Charlotttenburg, Gesundbrunnen ...

Einkaufsstraßen[Bearbeiten]

  • Kurfürstendamm und Tauentzienstraße in Charlottenbug
  • Friedrichstraße in Mitte
  • Wilmersdorfer Straße in Charlottenbueg
  • Schönhauser Allee in Pankow
  • Schloßstraße in Steglitz

Outlets[Bearbeiten]

9 Designer Outlet Berlin, Alter Spandauer Weg 1, 14641 Wustermark (eigentlich schon außerhalb Berlins, aber noch innerhalb des Autobahnrings an der Ausfahrt Berlin-Spandau an der B5. Man erreicht es am besten mit dem Auto). Tel.: +49(0)33234-9040, E-Mail: .Designer Outlet Berlin auf Facebook. Im Designer Outlet Center mit einer Verkaufsfläche von rund 16.500 m² wird hochwertige Markenware aus Vorjahres- und Musterkollektionen sowie aus Überproduktionen der Hersteller und internationaler Designer Labels verkauft. Geöffnet: Mo-Do 10-19, Fr-Sa 10-20.

10 Fassbender & Rausch Werksverkauf, Wolframstraße 95, 12105 Berlin (nahe U-Bahnhof Ullsteinstraße). Werksverkauf der Fassbender & Rausch Manufaktur mit dem Rausch-Sortiment, sowie günstige Pralinen, Trüffel und Schokolade Geöffnet: Mo-Fr 10-18, Sa 10-14.

11 Ulla Popken Lagerverkauf, Oudenarder Straße 16, 13347 Berlin (nahe U-Bahnhof Nauenerplatz). Lagerverkauf der Übergrößenmarke Ulla Popken Geöffnet: Mo-Fr 09.30-19.00, Sa 09.30-16.00.

12 Leiser Outlet, Grenzallee 9, 12057 Berlin (nahe S-Bahnhof Köllnische Heide). Führender deutscher Schuhhändler mit zahlreichem Markenschuhen

13 Fashionart Outlet Berlin, Eberhard-Roters-Platz 4, 10965 Berlin. Exklusive Damenmode: Abendkleider, Brautkleider, Businesskleider, Abiballkleider und Cocktailkleider Geöffnet: Fr 12-20, Sa 10-18.

14 Bahlsen Werksverkauf, Oberlandstraße 52, 12099 Berlin. Süße und salzige Backwaren aus der Bahlsen Produktpalette Geöffnet: Mo-Fr 9-18, Sa 9-13.

15 KPM Werksverkauf (Königliche Porzellan-Manufaktur Berlin), Wegelystraße 1, 10623 Berlin. Tel.: +49(0)30-39009215. Geschirr und Dekorationsartikel aus Porzellan, 2. Wahl und Restposten Geöffnet: Mo-Sa 10-18.

16 HBW (HB Werkstätten für Keramik) (Hedwig Bollhagen Werkstätten - Museum - Ausstellung - Bauhaus in Marwitz, HBW ist die einzige direkt aus dem Bauhaus hervorgegangene Manufaktur, die feinste Design-Keramik mit Originalformen herstellt und neu interpretiert.), Hedwig Bollhagen Straße 4, 16727 Oberkrämer - OT Marwitz (Ausstellung und Werksverkauf im Werksgebäude). Tel.: +49 3304 39800, E-Mail: .HBW (HB Werkstätten für Keramik) auf FacebookHBW (HB Werkstätten für Keramik) auf InstagramHBW (HB Werkstätten für Keramik) auf Twitter