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Florenz

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Blick vom Piazzale Michelangelo auf den Ponte Vecchio und die Altstadt von Florenz
Florenz
Region Toskana
Einwohner
382.808 (2015)
Höhe
50 m, 55 m
Tourist-Info Web Webseite der Gemeinde Florenz
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Lage
Lagekarte von Mittelitalien
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Florenz

Florenz (italienisch: Firenze) ist eine Stadt in Mittelitalien und Hauptstadt der Toskana. Sie ist eine der bedeutendsten Kulturmetropolen Europas und beherbergt zahlreiche Bauwerke, Museen und Gemäldegalerien von Weltgeltung. Zudem war sie Heimat bzw. Wirkungsstätte zahlreicher Künstler, Philosophen und Wissenschaftler, wie z. B. Dante Alighieri, Niccolò Machiavelli, Leonardo da Vinci, Michelangelo, Sandro Botticelli, Galileo Galilei. Das Geschlecht der Medici, das Florenz über etwa drei Jahrhunderte beherrschte, gilt als Begründer des Bank- und Versicherungswesens in Europa.

Geschichte[Bearbeiten]

In den nördlich des Arno gelegenen Hügeln konnte bereits eine erste etruskische Ansiedlung aus dem 5. vorchristlichen Jahrhundert archäologisch nachgewiesen werden, die Gründung der damaligen römischen Kolonie mit Namen Florentia (römische Göttin der Blumen) am Fuße des Hügels, auf dem die noch ältere etruskische Stadt Fiesole steht, datiert jedoch erst aus dem Jahr 59 v. Chr. Von Fiesole aus kontrollierten die Etrusker den Übergang über die Furt des Arnos und das Wegnetz des Apennin, wurden aber durch die vordrängenden Römer in der Schlacht bei Veio 509 v. Chr. besiegt und verloren dadurch die Herrschaft über Mittelitalien.

Florentia wurde im typisch römischen Stil einer Castra mit zwei Straßenachsen (heute: Battistero-Via Roma-Via Calimala und Via del Corso-Via degli Speziali-Via degli Strozzi) und aus strategisch-defensiven Gründen am Zusammenfluss von Arno und Mugnone angelegt. Auf der heutigen Piazza della Repubblica, dem Kreuzungspunkt der beiden Achsen, stand einst das Forum Urbis und später die Kurie und der Tempel der Trias (Jupiter, Juno und Minerva). Die erste Stadtmauer verlief entlang der heutigen Via del Proconsolo, der Via de Cerretani und der Via de Tornabuoni und mündete im Süden in die Piazza Santa Trinità bis hin zum Palazzo Vecchio. Noch heute sind im ältesten Stadtteil die Ursprünge der einstigen cäsarianischen Kolonie erkennbar, so zum Beispiel die Bäder von Capaccio, das Abwassersystem und der Tempel der Isis. Da der Arno damals auf seiner gesamten Länge bis zur Mündung in den Affricano schiffbar war, besaß Florenz einen eigenen Hafen, wenn auch außerhalb der Stadtmauern. Die erste Brücke über den Fluss wurde etwas oberhalb der Ponte Vecchio gebaut. Die Kolonie bestand typischerweise aus eben diesem Castrum und den ausserhalb davon liegenden Ansiedlungen, der Lex Julia gemäß, mit Parzellen beschenkter Veteranen.

Unter dem Einfluss der hervorragenden Infrastruktur und der wichtigen geografischen Lage am Kreuzungspunkt der nach Rom führenden Via Cassia, der von Volterra herführenden Volterana und der nach Pisa gehenden Pisana, entwickelte sich die Stadt sehr schnell und wurde durch den römischen Kaiser Diokletian anstelle von Arezzo zur Hauptstadt der Siebenten Region (Toskana und Umbrien) ernannt. Der Umgang mit griechischen und syrischen Händlern und der Kult um den Diakon Lorenzo und den heiligen Märtyrer Felicità waren unter anderem die Gründe für den Einzug der christlichen Religion, und als Folge davon wurden die ersten florentinischen Kirchen gegründet, so zum Beispiel San Lorenzo als erste Diözese im Jahre 393 n. Chr. und Santa Felicità im 4. und 5. Jahrhundert.

Zur Zeit der Völkerwanderungen wurde die Stadt ihrer strategischen Lage wegen von den Goten und Byzantinern hart umkämpft und dabei fast vollständig zerstört. Gegen Ende dieses Zeitalters ließen sich dann die Langobarden in der Toskana nieder und nahmen auch Florenz unter ihre Herrschaft, was der Stadt einen bescheidenen Aufschwung verlieh. Da jedoch die langobardischen Herzöge in Lucca und Pisa residierten, konnte Florenz bis ins 12. Jahrhundert nicht mehr an die Größe und den Einfluss von vor den Völkerwanderungen anknüpfen. Ab dem Jahr 1000 begann der Wiederaufstieg durch die Verlegung des Amtssitzes des von den Karolingern eingesetzten Markgrafen Hugo in die Stadt. Der demografische und wirtschaftliche Aufschwung setzte endgültig mit dem Aufkommen des Feudalismus und der Autonomie als freier Kommune im Jahre 1115 ein. Daraus erfolgte der Aufstieg der ansässigen Kaufleute und Unternehmer und somit der Arti genannten Handwerkszünfte.

Bald darauf begannen die blutigen Auseinandersetzungen zwischen den kaisertreuen Ghibellinen und den später siegreichen Guelfen. Trotzdem konnte Florenz seine wirtschaftliche Vormachtsstellung behaupten und sogar ausbauen. Nach dem Sieg der Guelfen über die Ghibellinen im Jahr 1250 gelang es der siegreichen Partei, über 20 Jahre lang auch andere Städte der Toskana zu regieren. In dieser Zeit wurde Florenz von sogenannten Prioren geführt, die in zweimonatigen Abständen von Vertretern der einflussreichsten Zünfte gewählt wurden. Hieraus entstanden die Herrschaften, Signoria genannt, die dann 1299 den Bau des gleichnamigen Palazzo della Signoria, später Palazzo Vecchio genannt, veranlassten.

Anreise[Bearbeiten]

Mit dem Flugzeug[Bearbeiten]

Florenz verfügt über den relativ kleinen 1 Flughafen „Amerigo Vespucci“ Wikipedia-Artikel zu dieser Einrichtung Wikimedia Commons – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien zu dieser EinrichtungWikidata – Daten zu dieser Einrichtung Typ ist Gruppenbezeichnung (IATA CodeFLR), etwa 5 Kilometer vom Zentrum entfernt. Von Frankfurt am Main ist Florenz mit der Lufthansa zu erreichen, von München mit der Air Dolomiti, von Hamburg und Berlin mit Vueling, von Zürich mit Swiss, von Genf mit Darwin Airline und von Wien mit Austrian und Niki. Direktflüge sind mitunter teurer als Zubringer- und Anschlussflüge, z.B. mit Air France via Paris.

Ein Shuttlebus verbindet den Flughafen im Halbstundentakt mit dem Hauptbahnhof Santa Maria Novella (6 Euro). Die Fahrt dauert wie mit dem Taxi etwa 15 Minuten. Eine billigere Alternative ist der Stadtbus (Linien 29 und 30), der für 1,20 Euro durch den Vorort Peretola auch an die Westseite des Bahnhofs fährt, von dort kann man in alle Richtungen umsteigen. Um den Bus zu finden, läuft man in 5 Minuten unter den Bahnlinie hindurch durch eine kleine Straße auf einen Tabakladen zu, der auch Fahrscheine verkauft. Die Haltestelle ist in der Via Francesco Barraca.

Als günstige Alternative bietet sich der ca. 80 km entfernte Flughafen Pisa an. Er wird von diversen Fluggesellschaften angeflogen, z.B. mit Ryanair ab Weeze, Nürnberg, Leipzig und Hahn, mit Easyjet ab Berlin, mit Germanwings ab Köln, mit Lufthansa/Air Dolomiti ab München. Vom Flughafen Pisa braucht man mit Bus und Bahn rund 1:20 Std. bis Florenz Hauptbahnhof.

Desweiteren kann man auch über den größeren Flughafen Bologna (BLQ) anreisen. Von diesem braucht man nur etwas über eine Stunde nach Florenz (mit dem BLQ-Bus zum Bahnhof Bologna Centrale, dann mit dem Hochgeschwindigkeitszug nach Florenz; kostet zusammen 33 € (Frecciarossa) bzw. 29 € (Italo), Stand 2017).

Mit der Bahn[Bearbeiten]

Frecciarossa am Bahnhof Firenze Santa Maria Novella

Der Hauptbahnhof von Florenz ist die 2 Stazione Firenze Santa Maria Novella Wikipedia-Artikel zu dieser Einrichtung Wikimedia Commons – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien zu dieser EinrichtungWikidata – Daten zu dieser Einrichtung (in Fahrplänen kurz Firenze S.M.N.). Er befindet sich einige hundert Meter nordwestlich der Altstadt. Ein weiterer wichtiger Bahnhof ist 3 Firenze Campo di Marte Wikipedia-Artikel zu dieser Einrichtung Wikimedia Commons – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien zu dieser EinrichtungWikidata – Daten zu dieser Einrichtung, ca. 2 km östlich des Stadtzentrums. Einige Intercity- und Regionalexpress-Züge halten auch am Bahnhof Firenze Rifredi am Nordrand der Stadt. An den Bahnhöfen Firenze Statuto und Porta al Prato halten lediglich Regionalzüge.

Aus Rom im Süden und Bologna im Norden führen Hochgeschwindigkeitsstrecken direkt nach Florenz. Mit dem Frecciarossa, der je Richtung zweimal pro Stunde in Florenz hält, braucht man aus Bologna lediglich 35 Minuten, aus Rom 1½ Stunden, aus Mailand 1:40 Std., aus Venedig 2:05 Std. Die Fahrplanauskunft findet man unter trenitalia.com. Ebenso schnell, aber meist noch ein paar Euro billiger, ist der private Hochgeschwindigkeitszug Italo, der auch ein- bis zweimal pro Stunde fährt.

Aus dem deutschsprachigen Raum ist Florenz ohne Umsteigen von Wien (über Villach) und München (über Innsbruck) nur mit dem Nachtzug zu erreichen. Von Zürich aus muss man mindestens einmal umsteigen, entweder in Innsbruck oder in Mailand. Auf den Verbindungen tagsüber muss man mindestens einmal umsteigen. So braucht man z. B. von Zürich über Mailand knapp sechs Stunden, von München über Verona, Padua oder Bologna 7½ bis 8 Stunden. Fahrplaninformationen erhält man am besten auf oebb.at oder bahn.de.

Mit dem Bus[Bearbeiten]

Auf der Straße[Bearbeiten]

Mit dem Auto erreicht man Florenz aus den Richtungen Mailand/Bologna oder Rom über die Autobahn A1 (Autostrada del Sole). Florenz hat mehrere Ausfahrten, will man in den Norden der Stadt oder nach Fiesole, so empfiehlt sich unter Umständen die Ausfahrt Barberino und die Fahrt über die historische und landschaftlich sehr schöne Via Faentina. Man erspart sich dann die Durchfahrt durch die Stadt. Die Autobahngebühren vom Brenner bis Florenz betragen über € 30.

Aus Richtung Lucca führt die Autostrada A11, aus Pisa und Livorno die autobahnähnliche, aber mautfreie Schnellstraße FI-PI-LI nach Florenz.

Mobilität[Bearbeiten]

Mit dem eigenen Auto Florenz zu erkunden, ist nicht zu empfehlen. Die Einfahrt in das historische Zentrum ist Ortsfremden verboten (das Verbot gilt allerdings nicht, wenn man ein Parkhaus oder Hotel innerhalb der Zone ansteuert), auch sonst ist der Straßenverkehr hektisch, Parkplätze sind rar, zeitlich begrenzt und teuer. Am Besten ist es, außerhalb zu parken und einen der vielen Busse ins Zentrum zu nehmen.

In der Innenstadt bewegt man sich am besten zu Fuß fort. Vereinzelt gibt es Radwege.

Ansonsten gibt es ein gut ausgebautes Busnetz und eine Straßenbahn. Wichtige Verkehrsknoten sind der Hauptbahnhof und die Station San Marco. Die Fahrscheine sind im Vorverkauf in zahlreichen Trafiken, Zeitungsgeschäften und Bars erhältlich, erkennbar am Schriftzug ataf an der Eingangstür. Sie kosten € 1.20 und gelten eineinhalb Stunden ab Entwertung. Fahrscheine sind auch beim Fahrer, keine Garantie!, für € 2 (ggf. ohne passendes Rückgeld) erhältlich. Achtung, auch diese sind im Bus noch zu entwerten, sonst fährt man schwarz, und das kann teuer werden! Es gibt auch günstige Ein- und Mehrtageskarten. Einen Plan für die öffentlichen Verkehrsmittel erhält man u. a. in den Touristen-Informationen gegenüber dem Hauptbahnhof oder am Flughafen. Die Buslinie 7 erschließt auch den Nachbarort Fiesole.

Überblick über die Fahrkartenkategorien und -preise:

Kategorie Preis
90-Minuten Ticket im Vorverkauf 1,20 €
90-Minuten Ticket im Bus 2,00 €
4 x 90 Minuten 4,70 €
Tagesticket 5,00 €
3-Tagesticket 12,00 €
Wochenticket 18,00 €
(Kalender-)Monatsticket 35,00 €

Die Firenze-Card für € 72 ermöglicht für 72 Stunden neben freiem Eintritt in viele Museen auch die freie Benutzung der öffentlichen Verkehrsmittel.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Panorama des historischen Zentrums
Panorama des historischen Zentrums

Es ist kaum möglich, alle Sehenswürdigkeiten der Stadt aufzuzählen. Die bedeutendsten sind:

Kirchen[Bearbeiten]

Dom mit Kuppel und Campanile
  • 1 Duomo Santa Maria Del Fiore (Kathedrale von Florenz). Wikipedia-Artikel zu dieser Einrichtung Wikimedia Commons – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien zu dieser EinrichtungWikidata – Daten zu dieser Einrichtung. Der Dom aus dem 13. Jahrhundert ist die viertgrößte Kirche Europas und bildet mit der im Jahre 1436 fertiggestellten Kuppel von w:Filippo Brunelleschi an der Piazza del Duomo zusammen mit dem von w:Giotto di Bondone entworfenen und begonnenen, jedoch erst 1359 (nach Giottos Tod 1337) durch w:Andrea Pisano und w:Francesco Talenti fertiggestellten Glockenturm (w:Campanile) eine Einheit. Die – von manchen als etwas kitschig empfundene – Fassade wurde erst 1887 fertiggestellt. Am bemerkenswertesten ist die Kuppel, die eine außergewöhnliche architektonische Leistung darstellt und zum schon von Weitem zu sehenden Wahrzeichen der Stadt geworden ist. Man kann sie im obersten Teil zwischen der Innen- und der Außenschale der Kuppel besteigen und ihre Bauweise studieren. Der Ausblick ist überwältigend, allerdings müssen über 400 Stufen überwunden werden. Für 15 Euro erhält man eine Kombikarte, die auch den Besuch der Krypta, des Glockenturms und des Baptisteriums beinhaltet. Die Karten sind pro Tag limitiert und manchmal mehrere Tage im Voraus ausverkauft. Der Eintritt in den Dom selbst ist kostenlos, es gibt aber meist eine sehr lange Schlange. Im Inneren des Domes ist der Marmorboden betrachtenswert.
  • 2 Baptisterium San Giovanni. Wikipedia-Artikel zu dieser Einrichtung Wikimedia Commons – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien zu dieser EinrichtungWikidata – Daten zu dieser Einrichtung. Taufkirche des Doms an der Piazza San Giovanni. Die Enstehungszeit dieses oktagonalen Bauwerks ist umstritten und bis ins 18. und 19. Jahrhundert hinein glaubte man an einen römischen Marstempel aus augustinischer Zeit. Grabungen Ende des 19. und anfangs des 20. Jahrhunderts widerlegten diese Theorie weitgehend. Sicher ist jedoch, dass sie im 11. Jahrhundert geweiht wurde. Unter anderem erwähnenswert sind die drei künstlerisch bedeutsamen Bronzeportale, 1330 bis 1452 von den Kunst- und Goldschmieden w:Lorenzo Ghiberti und w:Andrea Pisano geschaffen.
  • 3 Orsanmichele (Or San Michele), Via dell'Arte della Lana. Wikipedia-Artikel zu dieser Einrichtung Wikimedia Commons – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien zu dieser EinrichtungWikidata – Daten zu dieser Einrichtung. Oratorium mit zahlreichen bedeutenden Statuen. Geöffnet: Kirche täglich 10–17 Uhr, Skulpturenmuseum nur montags 10–17 Uhr. Preis: Eintritt frei.
  • 4 San Miniato al Monte, Via delle Porte Sante, 34. Wikipedia-Artikel zu dieser Einrichtung Wikimedia Commons – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien zu dieser EinrichtungWikidata – Daten zu dieser Einrichtung. Romanische Basilika aus dem 11. Jahrhundert, oberhalb vom Aussichtspunkt Piazzale Michelangelo.
Hauptfassade von Santa Croce
  • 5 Kirche und Kloster San Marco, Piazza San Marco. Wikipedia-Artikel zu dieser Einrichtung Wikimedia Commons – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien zu dieser EinrichtungWikidata – Daten zu dieser Einrichtung. Ehemaliges Benediktinerkloster, erbaut 1299–1310, seit 1436 Dominikanerkonvent. Zu den bekanntesten Bewohnern des Klosters gehörten einerseits der Dominikanermönch und Renaissancemaler Fra Angelico, der Fresken in zahlreichen Zellen des Dormitoriums sowie im Kreuzgang schuf, andererseits Girolamo Savonarola, der um 1490 Prior von San Marco war. Geöffnet: Mo-Fr 8.15–13.50 Uhr, Sa-So 8.15–16.50 Uhr, letzter Einlass jeweils eine halbe Stunde vor Schließung. Preis: Eintritt 4 €, ermäßigt 2 €.
  • 6 Basilika Santa Croce, Piazza di Santa Croce. Wikipedia-Artikel zu dieser Einrichtung Wikimedia Commons – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien zu dieser EinrichtungWikidata – Daten zu dieser Einrichtung.
  • 7 Santa Maria Novella, Piazza di Santa Maria Novella (gegenüber dem Hauptbahnhof). Wikipedia-Artikel zu dieser Einrichtung Wikimedia Commons – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien zu dieser EinrichtungWikidata – Daten zu dieser Einrichtung.
  • 8 Basilica di San Lorenzo di Firenze, Piazza di San Lorenzo. Wikipedia-Artikel zu dieser Einrichtung Wikimedia Commons – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien zu dieser EinrichtungWikidata – Daten zu dieser Einrichtung.

Paläste[Bearbeiten]

Lorenzo di Magnifico besucht König Ferdinand von Aragon in Neapel, Deckenfresco von Giorgio Vasari im Palazzo Vecchio
  • 9 Palazzo Vecchio, Piazza della Signoria. Wikipedia-Artikel zu dieser Einrichtung Wikimedia Commons – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien zu dieser EinrichtungWikidata – Daten zu dieser Einrichtung. Der „alte Palast“ wurde 1299–1314 im gotischen Stil errichtet und diente ab dem 14. Jahrhundert als Amtssitz der Signoria, d. h. des Parlaments der Republik Florenz. Heute befindet sich hier das Rathaus von Florenz. Besonders hervorzuheben ist der riesige „Saal der Fünfhundert“, der während der Herrschaft Girolamo Savonarolas eingerichtet und mit Wandgemälden Leonardos und Michelangelos ausgemalt wurde.
  • 10 Palazzo Pitti, Piazza de' Pitti 1. Wikipedia-Artikel zu dieser Einrichtung Wikimedia Commons – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien zu dieser EinrichtungWikidata – Daten zu dieser Einrichtung. Der gewaltige Renaissancepalast auf der Südseite des Arnos wurde ab 1458 für die reiche Adelsfamilie der Pitti errichtet und ist mutmaßlich von Filippo Brunelleschi entworfen. Mitte des 16. Jahrhunderts erwarb Eleonora von Toledo den Palast, der in der Folgezeit zur Residenz der Großherzöge der Toskana wurde. Nach der Einigung Italiens residierten hier die italienischen Könige, wenn sie sich in Florenz aufhielten. Heute sind hier mehrere Museen untergebracht: die Galleria Palatina mit der Gemäldesammlung der Medici (u. a. Werke Tizians, Giorgiones, Raffaels und Rubens), die Galleria d’Arte Moderna (Malerei des 19. Jahrhunderts – nicht moderne Kunst im heutigen Sinne), das Museum für Mode und Kostüme, die Schatzkammer der toskanischen Großherzöge mit Silberwaren, Porzellan und Kutschenmuseum, sowie die repräsentativen königlichen Gemächer. Auf der Rückseite des Palasts befindet sich der ausgedehnte Boboli-Garten. Der Königsbau der Münchener Residenz ist übrigens dem Palazzo Pitti architektonisch nachempfunden. Preis: Kombiticket für alle Museen im Palazzo Pitti 8,50 €, ermäßigt 4,25 €, Kinder bis 18 frei; am ersten Sonntag im Monat freier Eintritt.
Villa La Petraia
  • 11 Palazzo Strozzi, Piazza degli Strozzi. Wikipedia-Artikel zu dieser Einrichtung Wikimedia Commons – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien zu dieser EinrichtungWikidata – Daten zu dieser Einrichtung. Der nach Entwürfen Giuliano da Sangallos 1489–1539 erbaute Palast der einflussreichen Patrizierfamilie Strozzi gilt heute als eines der mustergültigen Bauwerke der Florentiner Renaissance. Im Palast gibt es wechselnde Ausstellungen zur italienischen und internationalen Kunst. Geöffnet: täglich 10–20 Uhr, donnerstags bis 23 Uhr. Preis: Eintritt 12 €, Rentner ab 65 u. junge Menschen bis 26 Jahre 9,50 €, Kinder bis 18 Jahre 4 €.
  • 12 Villa Medicea La Petraia, Via della Petraia, 40 (im Ortsteil Castello am nordwestlichen Stadtrand, 7 km außerhalb der Altstadt). Wikipedia-Artikel zu dieser Einrichtung Wikimedia Commons – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien zu dieser EinrichtungWikidata – Daten zu dieser Einrichtung. Eines der größten und bekanntesten herrschaftlichen Landhäuser der Medici.

Bauwerke[Bearbeiten]

Ponte Vecchio
  • 13 Ponte Vecchio. Wikipedia-Artikel zu dieser Einrichtung Wikimedia Commons – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien zu dieser EinrichtungWikidata – Daten zu dieser Einrichtung. Die älteste und bekannteste Brücke in Florenz wurde im Jahre 1345 von einem Schüler Giottos entworfen. Die mittelalterlichen Häuser, die sie säumen, ragen über die Ränder der Brücke hinaus. Ursprünglich waren sie Werkstätten, heute sind dort meist Goldschmiedegeschäfte, die vom Touristenstrom profitieren können. Abends treten hier meist Straßenmusiker auf. Der Ponte Vecchio im Abendlicht ist wohl eines der beliebtesten Fotomotive der Stadt. Typ ist Gruppenbezeichnung
  • 14 Loggia dei Lanzi. Wikipedia-Artikel zu dieser Einrichtung Wikimedia Commons – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien zu dieser EinrichtungWikidata – Daten zu dieser Einrichtung. Gotischer Arkadenbau an der Piazza della Signoria (zwischen Palazzo Vecchio und Uffizien). Unter ihrem Dach befindet sich eine öffentlich zugängliche Sammlung antiker Statuen. Die Loggia war architektonisches Vorbild für die Feldherrenhalle in München.

Denkmäler[Bearbeiten]

Museen[Bearbeiten]

Die Geburt der Venus von Sandro Botticelli (1483/85) – eines der bekanntesten Gemälde in den Uffizien

In Florenz gibt es eine Unzahl größerer und kleinerer Museen, nicht wenige davon haben Weltgeltung. Die Eintrittsgebühren sind vergleichsweise hoch, die Warteschlangen am Eingang sind mancherorts – zu allen Jahreszeiten – lang. Für die Kunstinteressenten empfiehlt es sich, den Besuch exakt zu planen und Eintrittskarten im Voraus für einen bestimmten Tag und eine bestimmte Zeit zu buchen. Das kostet zwar extra, erspart aber viel Zeit, da man das Warten in der Schlange vermeidet. Die Buchung sollte direkt beim offiziellen Ticketportal B-Ticket und nicht bei privaten Vermittlern vorgenommen werden, um Zusatzkosten zu vermeiden.

Die Firenze-Card gilt für 72 Stunden und beinhaltet den (jeweils einmaligen) Eintritt in die wichtigsten staatlichen Museen sowie freie Fahrt auf den öffentlichen Verkehrsmitteln der Stadt Florenz. Sie kostet 72 €, EU-Bürger können zudem zwei Kinder bis zum vollendeten 18. Lebensjahr gratis mitnehmen. Sie ist in der Touristeninformation gegenüber dem Hauptbahnhof und bei einigen Museen erhältlich. Sie kann auch im Internet vorbestellt und mit Kreditkarte bezahlt werden. Man erhält dann einen Gutschein, mit dem man seine Firenze-Card bei einer der Ausgabestellen abholen kann. Die Firenze-Card ist besonders für diejenigen zu empfehlen, die sich einmal einen Überblick verschaffen wollen. Will man sich auf ein bestimmtes Museum konzentrieren (alleine in den Uffizien könnte man Tage verbringen), so ist man mit Einzelkarten möglicherweise besser dran.

Eine Übersicht über die staatlichen Museen in Florenz findet man unter polomuseale.firenze.it, über die von der Kommune Florenz betriebenen Museen unter museicivicifiorentini.comune.fi.it.

Michelangelos David in der Galleria dell’Accademia
  • 15 Uffizien (Galleria degli Uffizi), Piazzale degli Uffizi, 6. Wikipedia-Artikel zu dieser Einrichtung Wikimedia Commons – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien zu dieser EinrichtungWikidata – Daten zu dieser Einrichtung. Ohne Zweifel das bekannteste Museum von Florenz. Es ist eine der bedeutendsten Gemäldegalerien der Welt mit Werken vor allem aus der Renaissance, u. a. findet sich hier „Die Geburt der Venus“ von Sandro Botticelli und das berühmte Martin-Luther-Portrait von Lucas Cranach dem Älteren. Kunstinteressierte können in den fast 50 Gemäldesälen und im Vestibül mit seiner scheinbar endlosen Reihe von Skulpturen viele Stunden, wenn nicht gar Tage verbringen. Untergebracht ist das Museum in einem von Giorgio Vasari im Auftrag Cosimos I. de’ Medici entworfenen ab 1560 errichteten Gebäudekomplex, der ursprünglich als Sitz von Ministerien und Ämter gedacht war – daher der Name Uffizi (Ämter). Geöffnet: Di-So 8.15–18.50 Uhr, montags geschlossen. Preis: Eintritt 8 €, ermäßigt 4 € + ggf. Vorverkaufsgebühr 4 €.
  • 16 Galleria dell’Accademia, Via Ricasoli, 58/60. Wikipedia-Artikel zu dieser Einrichtung Wikimedia Commons – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien zu dieser EinrichtungWikidata – Daten zu dieser Einrichtung. Sammlung der Akademie der Schönen Künste (Accademia di Belle Arti). Mit Abstand bekanntestes Ausstellungsstück ist die überlebensgroße David-Statue von Michelangelo. Auch hier ist fast immer eine lange Schlange, die man durch rechtzeitige Onlinebuchung vermeiden kann. Geöffnet: Di-So 8.15–18.50 Uhr, montags geschlossen. Preis: Eintritt 8 €, ermäßigt 4 € + ggf. Vorverkaufsgebühr 4 €.
  • 17 Museo Nazionale del Bargello, Via del Proconsolo, 4. Wikipedia-Artikel zu dieser Einrichtung Wikimedia Commons – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien zu dieser EinrichtungWikidata – Daten zu dieser Einrichtung. Der Palast aus dem 13. Jahrhundert, der einst als Sitz des Gerichts und später des Polizeihauptmanns diente, beherbergt heute eine bedeutende Sammlung von Renaissance-Plastiken, mit Werken von Michelangelo, Donatello, Benvenuto Cellini und Giovanni Bologna. Zudem Münz-, Waffen-, Rüstungs- und Miniaturensammlung. Geöffnet: täglich 8.15–17 Uhr. Preis: Eintritt 8 €, ermäßigt 4 €.
  • 18 Museo Archeologico Nazionale di Firenze (Archäologisches Nationalmuseum Florenz), Piazza Santissima Annunziata, 9b. Wikipedia-Artikel zu dieser Einrichtung Wikimedia Commons – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien zu dieser EinrichtungWikidata – Daten zu dieser Einrichtung. Bedeutende Sammlung antiker etruskischer Kunst aus der Toskana, darunter die Chimäre von Arezzo sowie die Bronzespiegel von Tuscania und Volterra aus dem 4. Jahrhundert v. Chr. Des Weiteren werden Fundstücke aus dem alten Ägypten, Griechenland (z. B. die Françoisvase) und der Römerzeit ausgestellt. Geöffnet: Mo u. Sa 8.30–14 Uhr, Di-Fr 8.30–19 Uhr, erster und letzter Sonntag des Monats 8.30–14 Uhr. Preis: Eintritt 4 €, ermäßigt 2 €; erster Sonntag im Monat freier Eintritt.
  • Palazzo Pitti (Details siehe unter Paläste) mit Galleria Palatina, Galleria d’Arte Moderna, großherzoglicher Schatzkammer und Museum für Mode und Kostüme.

Straßen und Plätze[Bearbeiten]

  • 19 Piazzale Michelangelo Wikipedia-Artikel zu dieser Einrichtung Wikimedia Commons – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien zu dieser EinrichtungWikidata – Daten zu dieser Einrichtung Typ ist Gruppenbezeichnung – Ein großer Platz oberhalb des Stadtzentrums von Florenz, der einen phantastischen Blick über die Stadt bietet. Er wurde anlässlich der Umbauten der Stadtmauern im Jahre 1871 durch den Architekten Poggi entworfen und spiegelt den Baustil des 19. Jahrhunderts wieder. Er ist Michelangelo Buonarotti gewidmet und beinhaltete einige seiner Werke (u. a. eine Kopie des David). Auch das an den Platz anschließende Gebäude, das heute ein Restaurant beherbergt und früher ein Michelangelo-Museum war, wurde nach Fertigstellung der Piazzale durch Poggi nach seinen Plänen gebaut. Besonders in der Abenddämmerung sind herrliche Fotomotive garantiert.
Piazza della Signoria mit Palazzo Vecchio und Loggia dei Lanzi
  • 20 Piazza della Signoria Wikipedia-Artikel zu dieser Einrichtung Wikimedia Commons – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien zu dieser EinrichtungWikidata – Daten zu dieser Einrichtung Typ ist Gruppenbezeichnung – Dieser zentrale Platz ist einer der Hauptmagneten für Touristen in Florenz. Er befindet sich im Centro Storico - dem alten Stadtzentrum -, wird im Südosten vom Palazzo Vecchio beherrscht und bildet einen Zugangspunkt zur Galeria degli Uffizi. Erreichbar ist der Platz z. B. über die Einkaufsmeile Via dei Calzaiuoli. Eine Kopie von Michelangelos David in Originalgröße steht vor dem Eingang des Palazzos.
  • 21 Piazza della Repubblica Wikipedia-Artikel zu dieser Einrichtung Wikimedia Commons – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien zu dieser EinrichtungWikidata – Daten zu dieser Einrichtung Typ ist Gruppenbezeichnung – Verströmt nicht den sonst allgegenwärtigen mittelalterlichen Charme von Florenz, sondern die urbane Großzügigkeit der Gründerzeit des späten 19. Jahrhunderts. Von 1865 bis 1871, als Italien bereits fast vollständig geeint, aber Rom noch unter der Herrschaft des Papstes stand, war Florenz kurzzeitig Hauptstadt Italiens. An der Piazza befinden sich noble Geschäfte, Restaurants und Hotels.
  • 22 Piazza Santa Croce Wikipedia-Artikel zu dieser Einrichtung Wikimedia Commons – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien zu dieser EinrichtungWikidata – Daten zu dieser Einrichtung Typ ist Gruppenbezeichnung – Einer der größten Plätze der Stadt Florenz, wird von der Kirche und dem Konvent Santa Croce sowie schönen mittelalterlichen Häusern gesäumt. Abends ist dieser Platz oft Treffpunkt der Jugend. Das Trommelspielen, Rauchen und Weintrinken am Fuße der Kirchentreppe hat für Kontroversen gesorgt.

Parks[Bearbeiten]

Giardino di Boboli: Neptunsbrunnen und Blick auf Palazzo Pitti und die Stadt
  • 23 Giardino di Boboli (Zugang über Palazzo Pitti). Wikipedia-Artikel zu dieser Einrichtung Wikimedia Commons – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien zu dieser EinrichtungWikidata – Daten zu dieser Einrichtung. Ausgedehnter Park hinter dem Palazzo Pitti. Er wurde im 16. Jahrhundert für die toskanischen Großherzöge aus dem Hause Medici angelegt und ist geprägt von langen Sichtachsen und Alleen, aber auch gewundenen Kieswegen, Grotten, Brunnen, Pavillons sowie Skulpturen. Aus dem erhöht gelegenen Garten hat man einen weiten Blick über die Stadt und das Umland. Geöffnet: täglich, November–Februar 8.15–16.30, März und Oktober (Winterzeit) bis 8.15–17.30 Uhr, April–Mai und September–Oktober (Sommerzeit) 8.15–18.30, Juni–August 8.15–19.30, letzter Einlass jeweils eine Stunde vor Schließung. Preis: Eintritt 7 €, ermäßigt 3,50 €, Kinder bis 18 frei; erster Sonntag im Monat freier Eintritt.

Verschiedenes[Bearbeiten]

Aktivitäten[Bearbeiten]

Einkaufen[Bearbeiten]

Mercato Centrale (Markthalle)

In gewissen Stadtteilen werden täglich Freiluftmärkte für z. B. Lederwaren (Via del Canto de' Nelli bei der Kirche San Lorenzo) abgehalten. Hier sei empfohlen, sich nicht mit den wilden Straßenhändlern, die beim Herannahen der Guardia di Finanza unglaublich schnell verschwinden, einzulassen. Andererseits wird man bei den offiziellen Ständen oft einige Meter weiter zum entsprechenden Ladengeschäft geführt, wo man freundlich und teilweise etwas aufdringlich bedient wird. Die Preise bewegen sich der meist hochwertigen Ware entsprechend im oberen Segment, das Herunterhandeln wird jedoch in den meisten Fällen erwartet. Das Bezahlen mit Kreditkarten funktioniert im Allgemeinen problemlos.

Eine kleine Einkaufstour in der Altstadt lohnt sich immer, denn hier entdeckt man die kleinen Quartierläden mit ihrem typisch italienischen Angebot an Lebensmitteln. Vom zähfließenden, dreißigjährigen, 70 Euro teuren Balsamico über Bio-Pasta bis zum Edel-Chianti wird alles angeboten, was das Herz (und der Gaumen) begehrt, und die freundliche Bedienung lädt zum Geldausgeben ein.

Der 1 Mercato Centrale Wikipedia-Artikel zu dieser Einrichtung Wikimedia Commons – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien zu dieser EinrichtungWikidata – Daten zu dieser Einrichtung in der Via dell’Ariento in der Nähe des Hauptbahnhofes ist eine große Markthalle für Lebensmittel, die, auch wenn man nichts kaufen will, einen Besuch wert ist. Im Obergeschoss werden auch Speisen frisch zubereitet, sodass der Marktbesuch mit einer Mahlzeit verbunden werden kann.

In den Außenquartieren sind selbstverständlich alle großen Lebensmittel- und Kaufhausketten vertreten, wo auch die Preispolitik etwas moderater gestaltet ist.

Küche[Bearbeiten]

Bistecca alla fiorentina

Eine Besonderheit der florentinischen Küche ist das Brot, das als Beilage zum Mittag- oder Abendessen (jedoch nicht am Morgen!) gereicht wird: es ist völlig salzlos und daher für den Nichtflorentiner möglicherweise gewöhnungsbedürftig. Sein Vorteil ist der, dass es den Eigengeschmack der mit ihm gegessenen Speisen hervorhebt. Auch die hervorragenden Wurstwaren sind weit weniger gesalzen als in Mitteleuropa üblich.

Die typischen Gerichte bestehen aus saisonal frischen Produkten und sind eher einfach in der Zubereitung. Bekannteste lokale Spezialität ist das Bistecca alla fiorentina („Steak nach Florentiner Art“), ein saftiges, mindestens 1 kg schweres, gegrilltes T-Bone-Steak vom Jungrind, das im Original blutig serviert wird (auf Wunsch sind auch andere Garstufen möglich).

Die Kosten sind je nach Lage und Kategorie des Lokals natürlich unterschiedlich. Im Durchschnitt muss aber für zwei Personen und ein komplettes Menü (Vorspeise, erster Gang, zweiter Gang, Dessert, Hauswein, Espresso) mit etwa 70 € gerechnet werden. Wie überall in Italien wird auf die Rechnung eine coperto-Gebühr, meist 2–3 € pro Person, aufgeschlagen. Ein 2-Gänge-Mittagsmenü in einer Trattoria kostet hingegen oft nur 11–12 € pro Person, z. T. sind sogar eine Flasche Wasser und ein Espresso inklusive, auch das coperto fällt dann meist weg. Als Faustregel kann gelten: Dort, wo die Einheimischen auch essen, ist die Qualität der Speisen sehr gut und das Preis-/Leistungsverhältnis angemessen.

Hervorragend, aber meist auch recht teuer ist das Gelato (Speiseeis). Wenn man vor Überraschungen gefeit sein will, sollte man allerdings vor dem Kauf genau nach dem Preis fragen. Dieser hängt nicht von der Anzahl der Kugeln ab, sondern von der Größe der Waffel (cono) oder des Bechers (coppa), in die dann soviel Eis einer oder mehrerer gewünschter Geschmacksrichtungen wie möglich hineingespachtelt wird. Ein kleiner Becher (entspricht ungefähr zwei Kugeln) kostet je nach Lage der Eisdiele zwischen 1,50 € und 5 €, eine größere Waffel kostet oft 7–8 €, kann aber auch bis zu 15 € kosten.

Günstig[Bearbeiten]

Wer sich möglichst günstig verpflegen möchte, kann dies auch mit Pizzaschnitten und Panini (belegte Brötchen) und ähnlichem tun. Auch Pizzen (ab etwa 5 €) können von durchaus akzeptabler Qualität sein. Caffè (d. h. Espresso) oder Cappuccino trinkt man billiger stehend an der Bar. Setzt man sich nieder, so kostet er zumeist einen Euro mehr. Mittags fungieren viele Snackbars oder Pasticcerien als Kantinenersatz, dementsprechend kommen auch Touristen in den Genuss preiswerten Essens.

  • All'Antico Vinaio, Via dei Neri 65. Dick belegte, dönerartige Sandwiches für 8-10€. Seit einer Hervorhebung auf Tripadvisor zu jeder Tageszeit lange Schlangen.
  • de Pucci, Via de Pucci (100 m nördlich vom Dom). Die Snack-Bar bietet tagsüber einfache Gerichte für 5–7 €, teilweise als Menü mit Wasser oder Wein und Kaffee angeboten.
  • 1 Gusta Pizza. Kleine, aber empfehlenswerte Pizzeria. Es gibt nur wenige Tische, man kann die Pizzen aber auch mitnehmen. Abends kann es am Eingang zu Schlangen kommen. Preis: Pizza ab 4,50 €.
  • Il Ritrovo de Maestri, Borgo degli Albizi 68. Im Kunsthandwerksladen Maestri di Fabbrica. Mittags von 12.30 bis 14 Uhr gibt es ein Buffet für 7€. Gegenüber im La Loggia gibt es Tellergerichte für 5–6 €.
  • Ristorante Ashoka, Via Pisana 86. Indisches Essen südlich des Arno bei der Porta San Frediano für unter 10 €.
  • 2 Trattoria Anita, Via del Parlascio, 2. Schlichtes, aber gutes Restaurant in der Nähe des Palazzo Vecchio. Mittagsmenü aus zwei Gängen (jeweils vier primi und secondi zur Auswahl) für 11 € zzgl. Getränke.
  • Trattoria da Guido, Via Faenza 34. Bei Touristen sehr beliebt, große Portionen guten Essens für relativ wenig Geld: Pasta, Risotto oder Gnocchi für 7–8 €, Secondi etwas teurer.

Mittel[Bearbeiten]

  • 3 Gusta Osteria, Via de' Michelozzi 13/r. Ausgezeichnete Pastagerichte. Geöffnet: täglich 12–23 Uhr. Preis: Primi ca. 10 €.
  • O Munaciello, Via Maffia 31. Kunstvoll, teilweise surrealistisch gestaltetes Interieur. Pizza, primi platti, secondi platti. Mittleres Preisniveau.
  • 4 Osteria Toscanella, Via Toscanella, 38 (Nähe Palazzo Pitti). Authentisches Restaurant in einem historischen Gewölbe mit frischer, lokaler Küche, das hauptsächlich von Einheimischen aufgesucht wird. Die Gerichte des Tages hängen immer vom saisonalen Angebot auf dem Markt ab. Preis: Mittagsmenü (2 Gänge, Wasser, Kaffee) 12 €, frische Pasta mit einer der Saucen des Tages 12–13 €.
  • 5 Ristorante Boccadama, Piazza di Santa Croce, 25/26r. Gutes Restaurant in sehr schöner Lage an der Piazza di Santa Croce. Empfehlenswert sind vor allem die Pasta- und Fleischgerichte, weniger die Pizzen. Preis: Abendkarte: primi 8–10 €, secondi 12–18 €.

Gehoben[Bearbeiten]

Nachtleben[Bearbeiten]

Florenz am Abend (Blick auf den Dom vom Piazzale Michelangelo)
  • 1 Beach Bar & Beach!. Strandbar am Ufer des Arno mit schönem Blick auf Fluss und Stadt. Preis: Bier 5 €, Cocktails 6–7 €.
  • 2 Dondino, Piazza Di Santa Croce, 6R. Stimmungsvolle Kneipe in guter Lage, entweder zum Draußensitzen auf der Piazza mit Blick auf die Kirche Santa Croce oder (zu vorgerückter Stunde) im gemütlichen Innenraum. Gezapftes italienisches oder belgisches Bier (Grimbergen), Weine, Cocktails. Preis: Bier vom Fass 0,4l für 6 €, Literkrug 12 €.
  • 3 Empireo, Lungarno della Zecca Vecchia, 38. Dachbar des Hotel Lucchesi am Ufer des Arno mit fantastischer Aussicht auf die Altstadt, den Dom, Palazzo Vecchio etc. Reservierung empfohlen.
  • 4 Flo Firenze, Piazzale Michelangelo, 84. Schicker Club unter freiem Himmel am Piazzale Michelangelo auf einem Hügel mit grandiosem Blick über die Stadt. Ein Treffpunkt der Reichen und Schönen. Am besten kommt man zum Sonnenuntergang, um den Blick zu genießen und weil es später nachts zu langen Schlangen am Eingang kommen kann. Elegante Kleidung empfohlen. Preis: Cocktails 10 €, Tischreservierung nur bei Mindestverzehr von 30 € p. P.
  • Joshua Tree Irish Pub. Ein Irish Pub in der Via della Scala nahe der Stazione di Santa Maria Novella.
  • 5 La Terrazza, Vicolo Dell Oro 6r (Zugang etwas versteckt nahe der Kreuzung Ponte Vecchio/Lungarno degli Acciaiuoli). Dachbar auf dem Hotel Continentale mit Blick auf den Arno, den (nachts beleuchteten) Palazzo Vecchio und die Altstadt, am besten zum Sonnenuntergang. Preis: Glas Wein oder Prosecco ab 12 €, Cocktails 19 €, Barfood gratis.

Unterkunft[Bearbeiten]

Camping[Bearbeiten]

1 Camping Michelangelo. Idealer Ausgangspunkt für Stadtbesichtigungen. Auf dem terrassenartig angelegten Gelände stehen Olivenbäumen. Die einzelnen Stellplätze sind verhältnismäßig klein, so dass z. B. ein Tandemachser-Caravan nur schwer eine angemessene Parzelle findet. Andrerseits werden auch spezielle Plätze fürs Aufstellen von Zelten angeboten. Der Komfort ist durchschnittlich, die Sauberkeit gut und die Preise der florentinischen Umgebung angemessen. Direkt an der Rezeption gibt es Bushaltestellen der Ataf in beide Richtungen. Einige Schritte die Viale Michelangelo hoch befindet sich die Piazzale Michelangelo, die dank der leicht erhöhten Lage diesseits des Arno die schönste und photogenste Aussicht auf Florenz bietet. Hier befindet sich auch der Start- und Endpunkt der doppelstöckigen Sightseeing-Busse nebst weiterer Ataf-Haltestellen.

Herberge[Bearbeiten]

2 JH Ostello «Santa Monaca», Via Santa Monaca 6, Firenze, IT-50124. Tel.: +39 (0)55 268338, Fax: +39 (0)55 280185, E-Mail: . Google Plus. Herberge in einem ehem. Kloster aus dem 15. Jh. Preis: MZ 15,20 - 19,00 EUR pPpN. Typ ist Gruppenbezeichnung

Hotel[Bearbeiten]

Günstig[Bearbeiten]

  • 4 Hotel Casci, Via Cavour 13. Dieses kleine Hotel befindet sich im Herzen der Stadt Florenz in einem Gebäude des 15. Jahrhunderts mit originalen Freskodecken. Zwischen 1851 und 1855 war es auch Heim des Belcanto-Komponisten Gioachino Antonio Rossini Preis: DZ ~60€ (Februar).
  • Hotel San Giovanni, Via Cerretani 2, 50123 Florenz. Tel.: +39 055 288385, Fax: +39 055 213580. Preis: DZ 55€ (Februar).. Man kann hier in einem typischen Hotel verweilen, das einfach, aber gemütlich ist und sich genau an einer Seite des prächtigen Domplatzes befindet, den man von vielen Zimmern aus sieht. Eine spektakuläre Aussicht auf die Kathedrale, das Baptisterium und den Glockenturm des Giotto.
  • Calcio Storico B&B, Via di Monte Oliveto 2 (Ecke Via Pisana, südlich des Arno) hat 6 ruhige neu gemachte Zimmer mit Bad im ersten Stock eines Hauses außerhalb der Touristenströme, DZ 52€ (Februar)

Mittel[Bearbeiten]

  • Hotel De La Pace, Via A. Lamarmora 28, 50121 Florenz. Tel.: +39 055 577343, Fax: +39 055 577576. Ein herrschaftliches Gebäude aus dem Ende des 19. Jahrhunderts im antiken und ruhigen Herzen von Florenz, in einer der vornehmsten und faszinierendsten Straßen..

Gehoben[Bearbeiten]

Lernen[Bearbeiten]

  • ABC Schule (Italienisches Sprach-und Kulturzentrum in Florenz), Via dei Rustici 7. Tel.: +39 055 212001, E-Mail: . Seit 1982 bietet die im Zentrum der Stadt gelegene Sprachschule italienische Sprachkurse und Kulturunterricht für Anfänger und Fortgeschrittene an.
  • Centro Machiavelli italienische Sprachschule, Piazza S. Spirito 4, 50125 Florenz. Tel. +39 055 2396966, Fax +39 055 280800, E-Mail: school@centromachiavelli.it
  • Centro Italiano Firenze Schule für italienische Sprache, Kunst, Fotographie und Multimedia, Piazza d'Azeglio 20, 50121 Florenz. Tel. +39 055 0118558, Fax +39 055 0118559, E-Mail: info@centroitalianofirenze.it
  • Istituto Michelangelo (Italienisch Sprach-und Kulturschule in Florenz), Via Ghibellina 88. Tel.: +39 055 240975, E-Mail: . Die Sprachschule Michelangelo wurde 1975 gegründet und veranstaltet Italienisch Sprachkurse für ausländische Studenten, Kochkurse der Italienischen Küche, Kunstgeschichtskurse, Malerei und Zeichnen- Bildhauerei- und Fotografiekurse.

Arbeiten[Bearbeiten]

Sicherheit[Bearbeiten]

In Florenz tritt das Gefühl der Unsicherheit höchst selten bis gar nie auf. Die regelmäßigen Patrouillen der Carabinieri und der Guardia di finanza, die weithin sichtbare, große Präsenz der Ordnungshüter auf dem gesamten Stadtgebiet (sollen) beruhigen. Die üblichen Vorsichtsmaßnahmen, vor allem im dichten Gewühl, sollten allerdings wie überall auf der Welt gewahrt werden.

Auffallend im Straßenbild sind zahlreiche Nordafrikaner und Schwarzafrikaner (zumeist Boat People), die auf improvisierten Verkaufsständen allerhand Dinge an den Mann zu bringen versuchen. Beim Herannahen uniformierter Ordnungshüter ziehen sie sich kurz zurück, um unmittelbar darauf ihr Geschäft wieder aufzunehmen. Hüten Sie sich in diesem Zusammenhang vor dem Kauf gefälschter Markenware (Rolex-Uhren, vermeintliche Markentextilien etc.), der Erwerb (!) solcher Waren ist streng verboten und zieht exorbitant hohe Strafen nach sich! Werden Sie bei einem solchen Geschäft erwischt, so rettet Sie weder eine Ausrede noch der gefinkeltste Rechtsanwalt! Plagt Sie Ihr soziales Gewissen, so stecken Sie dem armen Teufel, der sich seinen Lebensunterhalt auf eine derart prekäre Art und Weise verdienen muss, lieber ein paar Euro ohne Gegenleistung zu.

Daneben prägen nicht wenige Bettler, zumeist vor Kirchen, das Straßenbild.

Gesundheit[Bearbeiten]

Besondere medizinische Vorkehrungen für einen Florenz-Aufenthalt sind nicht notwendig. Leitungswasser kann bedenkenlos getrunken werden, der medizinische Standard entspricht dem Mitteleuropas, zahlreiche Ärzte sprechen englisch oder auch deutsch. Apotheken (Farmacia) gibt es ausreichend.

Im Sommer kann es drückend heiß werden, besonders Menschen mit Kreislaufproblemen sollten dies beachten und auf ausreichende Flüssigkeitszufuhr achten.

Praktische Hinweise[Bearbeiten]

Die Florentiner sind stolz auf Ihre Stadt, temperamentvoll, freundlich und hilfsbereit. Perfekte Fremdsprachen-Beherrscher sind sie nicht, jedoch klappt die Kommunikation meist auch auch so. Ein paar Brocken Italienisch schaden nie und freuen das Gegenüber.

Gewohnheitsbedürftig ist der Straßenverkehr: Italiener halten sich weniger stur an die Verkehrsregeln, sondern nützen die Möglichkeiten des Augenblicks, um schneller voranzukommen. Dabei beherrschen sie ihr jeweiliges Fahrzeug perfekt und steuern es zentimetergenau an jedem Hindernis vorbei. Wollen Sie als Fußgänger über einen Zebrastreifen gehen, so müssen Sie schon auf die Fahrbahn treten, sonst wird niemand freiwillig stehen bleiben. Geschwindigkeitbegrenzungen haben eher den Charakter von Empfehlungen ja nicht langsamer zu fahren. Radarboxen gibt es viele, meistens sind sie nicht "scharf". Die Strafen für Verkehrsvergehen sind allerdings hoch!

Häufig hört man noch, dass für die Besichtigung von Kirchen „angemessene“ Bekleidung notwendig ist. Aktuell versteht man darunter, dass bei Frauen und Männern die Schultern und Knie bedeckt sein müssen. Gegebenenfalls erhält man beim Eingang touristisch besonders frequentierter Kirchen dünne Einweg-Überwürfe, die zwar kaum etwas verhüllen, der Pietät aber offensichtlich genüge tun. Kurze Hosen sind, bei Männern wie bei Frauen, kein Problem mehr.

Es gibt noch verhältnismäßig viele öffentliche Festnetz-Telefone, für die man allerdings eine Telefonwertkarte benötigt, die man in Tabaktrafiken, bei Zeitungsständen und in manchen Bars bekommt. Mobiles telefonieren ist flächendeckend möglich.

Kleinere Postämter gibt es noch da und dort, auch in manchen bedeutenden Museen, die Hauptpost ist in der Via Pellicceria in unmittelbarer Nähe der Piazza della Repùbblica.

Ausflüge[Bearbeiten]

Medici-Villa in Poggio di Caiano, ca. 20 km westlich von Florenz
  • Villen der Medici – dutzende Herrenhäuser und Gärten aus dem 15. bis 17. Jahrhundert rund um Florenz sowie in weiteren Provinzen der Toskana
  • Prato (25 km nordwestlich; 20 Minuten mit Regionalbahn) – weniger bekannte Nachbar-Großstadt mit romanischem Dom, mittelalterlichen Palazzi und kaiserlicher Burg Friedrichs II.
  • Pistoia (40 km nordwestlich; 35 Minuten mit der Regionalbahn)
  • Chianti (ca. 20–50 km südlich; 35–65 Minuten mit dem Auto oder rund 1 Std. mit Buslinien 365, 368 oder 370 der Autolinee Chianti Valdarno) – bekannte Weingegend mit idyllischer Landschaft
  • Vinci (45 km westlich; 45 Minuten mit dem Auto) – Geburtsort von Leonardo da Vinci
  • Poggibonsi (45 km südlich; 45 Minuten mit dem Auto) – Hauptort des Val d'Elsa, wenige Kilometer weiter südlich die Glasbläserstadt Colle di Val d'Elsa
  • San Gimignano (55 km südwestlich; knapp 1 Std. mit dem Auto) – mittelalterlich geprägtes Städtchen mit den weltbekannten Geschlechtertürmen
  • Arezzo (ca. 80 km südöstlich; gut 1 Std. mit dem Auto oder mit der Bahn)
  • Pisa (ca. 80 km westlich; gut 1 Std. mit dem Auto oder mit der Bahn) - mit dem Schiefen Turm
  • Lucca (ca. 80 km westlich; 1 Std. mit dem Auto oder 2 Std. mit der Bahn via Pisa)
  • Siena (ca. 75 km südlich; 1:15 Std. mit dem Auto oder 1½ Std. mit der Bahn)
  • Bologna (100 km nördlich; 35 Minuten mit dem Frecciarossa) – Regionshauptstadt von Emilia-Romagna

Literatur[Bearbeiten]

  • Dan Brown: Inferno. Bastei Lübbe, 2013, ISBN 978-3-7857-2480-4. Geschildert wird eine wilde Jagd durch die Stadt, bei der die Stadt im Rahmen der Handlung beschrieben wird. Touristen können sich nach der Lektüre vor Ort die Szenerie besser vorstellen.

Weblinks[Bearbeiten]


Brauchbarer Artikel Dies ist ein brauchbarer Artikel. Es gibt noch einige Stellen, an denen Informationen fehlen. Wenn du etwas zu ergänzen hast, sei mutig und ergänze sie.