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Amsterdam

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Amsterdam
Karte von Amsterdam

Amsterdam ist die Hauptstadt des Königreichs der Niederlande. Amsterdam ist multikulturell und sehr offen. Charakteristisch an Amsterdam sind die vielen Grachten (Kanäle), welche die Innenstadt in einem sogenannten Gürtel umziehen. Seit dem 1. August 2010 gehört der Grachtengürtel - Herengracht, Keizersgracht und Prinsengracht - zum Weltkulturerbe der UNESCO.

Stadtbezirke[Bearbeiten]

Gracht im Jordaanviertel

Zum 1. Mai 2010 wurden die Stadtbezirke Amsterdams zusammengefasst und neu aufgeteilt.

  • Centrum (Das historische Zentrum innerhalb der Singelgracht, mit Jordaan und Oostelijke eilanden)
  • Amsterdam-West
    • Bos en Lommer (mit dem Dorf Sloterdijk)
    • de Baarsjes
    • Oud-West
    • Westerpark (Spaarndammerbuurt, Staatsliedenbuurt, Frederik Hendrikbuurt)
  • Nieuw West
    • Geuzenveld-Slotermeer
    • Osdorp (Osdorp, Middelveldse Akerpolder, Dorf Sloten)
    • Slotervaart-Overtoomse Veld (mit Nieuw-Sloten)
  • Amsterdam-Zuid
    • Oud-Zuid (Zuid, de Pijp, Hoofddorppleinbuurt)
    • ZuiderAmstel (Rivierenbuurt, Buitenveldert, Stadionbuurt)
  • Amsterdam-Oost
    • Oost-Watergraafsmeer
    • Zeeburg (Indische buurt, Östliches Hafengebiet, IJburg)
  • Amsterdam-Noord (mit den Dörfern Durgerdam, Zunderdorp, Ransdorp, Holysloot)
  • Zuid-Oost (Bijlmermeer, Gaasperdam, Bullewijk, Driemond)
  • Das Industriegebiet Westpoort (Westliches Hafengebiet, Betriebsgelände Sloterdijk, Teleport, Ruigoord) fällt nicht unter die stadsdeel-Einteilung.

Hintergrund[Bearbeiten]

Postkartenidyll Amsterdam: Die Staalmeestersbrug
Die kleine Klappbrücke "Staalmeestersbrug" am Groenburgwal (zu finden an der Staalsstraat bei Geo 52.36814 4.89748) kann stellvertretend als Motiv für das weltbekannte Amsterdam herangezogen werden.

Amsterdam bedeutet Damm in der Amstel. Frühere Schreibweisen von Amsterdam sind Aemstelredam, Aemstelredamme, Amestelledamme, Amstelredam, Amstelredamme und Amsteldam.

Die Geschichte Amsterdams beginnt um das Jahr 1000. Damals wurde dieses Sumpfgebiet namens Aemestelle von Utrecht her Stück für Stück kultiviert. Als das entwässerte Moor abzusinken begann, mussten Deiche angelegt werden, um das jetzt tiefer gelegene Land gegen das Wasser zu schützen. Heute spricht man auch vom "Venedig des Nordens".

Im 13. Jahrhundert führte dies zum Bau von Deichen entlang der Zuiderzee und einem ihrer Arme, dem IJ. Die Mündung der Amstel wurde mit einem Damm abgesperrt, der der kleinen Siedlung ihren Namen gab. Der Damm (und die Waren, die jetzt hier umgeladen werden mussten, um weiter auf dem Wasser befördert werden zu können) war die Grundlage der späteren Handelsstadt. Das Wasser zwischen Damm und IJ, das Damrak, war der Beginn des Amsterdamer Hafens. Das Wasser an der anderen Seite des Dammes wurde Rokin genannt. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts wurden Reste des Dammes zwischen dem Nationalen Monument und dem Warenhaus "De Bijenkorf" gefunden.

Zum ersten Mal erwähnt wurde Amsterdam in einem Dokument vom 27. Oktober 1275, in dem der holländische Graf Floris V. den Bewohnern Zollfreiheit verleiht. Wann genau Amsterdam die Stadtrechte erhielt, ist allerdings nicht bekannt. Es muss kurz nach 1300 gewesen sein.

Kurz danach wurde der Zoll auf Bier eingeführt und der Handel mit Hamburger Bier war das Sprungbrett zum Ostseehandel. Im 15. Jahrhundert war Amsterdam schon zur wichtigsten Handelsstadt Hollands geworden. Die Stadt wuchs. Das Anwachsen der Stadt brachte ihr auch ihre typische Form: bei jeder Stadterweiterung wurde ein neuer Festungsgraben gegraben, das ausgehobene Material wurde für Wälle verwendet und um die Entwässerung zu sichern, wurden die Fundamente der Häuser auf Holzpfähle platziert.

Die Stadtoberen standen nicht in der ersten Reihe beim Aufstand gegen die Spanier, doch schließlich schloss man sich 1578 den protestantischen Geusen an, hauptsächlich um den Handel mit den umliegenden Städten nicht zu gefährden. Das Eigentum der katholischen Kirche, vor allem der vielen Klöster, wurde konfisziert und städtischen Einrichtungen übergeben. Ab 1585, nach der Einnahme Antwerpens durch die Spanier, kamen viele Antwerpener mit ihrem Handelsnetzwerk nach Amsterdam. Sie und die aus den von Spanien beherrschten Gebieten geflüchteten sephardischen Juden spielten eine wichtige Rolle im "Goldenen Jahrhundert" von Amsterdam und Holland.

Die Bevölkerung Amsterdams nahm in jener Zeit rasch zu. Um 1570 hatte Amsterdam weniger als 30.000 Bewohner, doch 1622 war diese Zahl schon auf rund 100.000 angestiegen. Gegen Ende des 17. Jahrhunderts sollte die Einwohnerzahl teilweise sogar die 200.000 überschreiten. Nur London, Neapel und Paris hatten in jener Zeit eine vergleichbare Einwohnerzahl. Dieses Bevölkerungswachstum erforderte eine großangelegte Stadterweiterung, der heute der einmalige, konzentrische Grachtengürtel mit seinen Kaufmanns- und Lagerhäusern zu verdanken ist.

Danach begann das Wachstum zu stagnieren. Um 1683 wurden die Bauaktivitäten eingestellt. An der Ostseite der Amstel blieb soviel Grund und Boden frei, dass er Wohltätigkeitseinrichtungen zur Verfügung gestellt und die Plantage als Park eingerichtet wurde. Ab Mitte des 18. Jahrhunderts sank die Zahl der Einwohner wieder, um 1815 mit rund 140.000 Einwohnern einen Tiefpunkt zu erreichen.

Im 19. Jahrhundert begann ein langsamer Wiederaufstieg. 1825 wurde der neu gegrabene Noordhollandsche Kanaal nach Den Helder eröffnet, 1839 fuhr die erste Eisenbahn von Amsterdam nach Haarlem. Erst um 1850 wurden die ersten Wohnhäuser außerhalb der Singelgracht aus dem 17. Jahrhundert gebaut. Seit 1876 besteht mit dem Noordzeekanaal eine direkte Verbindung zwischen dem Amsterdamer Hafen und den Schleusen bei Ijmuiden an der Nordsee. Zu jenem Zeitpunkt erfasste die industrielle Revolution die Niederlande und begann eine neue Periode der Expansion. Handel und Industrie blühten auf und brachten einen Bevölkerungsanstieg zustande, der in den Wohngebieten des 19. Jahrhunderts (Oud-West, Oud-Zuid, Oost) aufgefangen wurde. Die Zahl der Einwohner verdoppelte sich von circa 250.000 um 1850 auf 510.000 im Jahre 1900.

Die sozialen Missstände, die mit der industriellen Revolution einher gingen, machten Amsterdam zu einem Zentrum der niederländischen Sozialdemokratie und führten zu groß angelegten Stadterweiterungen im 20. Jahrhundert (Plan Zuid, Plan West und Algemeen Uitbreidingsplan).

Vor dem Zweiten Weltkrieg bestand in Amsterdam eine große jüdische Gemeinschaft. Der größte Teil von ihnen (75.000 Amsterdamer Juden) überlebte den Terror der Besatzungszeit nicht.

Zum Ende des 20. Jahrhunderts erhielt Amsterdam neuen Auftrieb mit der Entwicklung der compacte stad. Die Stadt kam zu neuer Blüte und wurde zu einem Zentrum von Toleranz und Emanzipation, der neuen Medien und Wissenschaften, der kulturellen, wirtschaftlichen und ethnischen Diversität.

Anreise[Bearbeiten]

Mit dem Flugzeug[Bearbeiten]

Amsterdam verfügt über einen internationalen Flughafen Schiphol (IATA CodeAMS) etwas außerhalb der Stadt. Vom Flughafen kommt man mit Taxi, Hotelbus (ca. 17,- €) oder Zug (5,00 €) in die Innenstadt. Der Hotelbus fährt reihum die wichtigsten Hotels der Innenstadt an. Am besten und schnellsten kommt man mit dem Zug ins Zentrum. Er benötigt etwa 20 Minuten zum Hauptbahnhof (Centraal Station). Es fahren pro Stunde mehrere Züge vom Flughafen ab. Es fahren auch IC direkt aus Deutschland (Osnabrück) und Belgien (Brüssel) zum Flughafen Schiphol. Hotelbus und Taxi hängen oft längere Zeit in den Staus der chronisch verstopften Innenstadt fest.
Vorsicht am Flughafen: Schiphol ist sehr weitläufig - es kann durchaus passieren, dass man nach dem Check-in und dem Passieren der Sicherheitsschleusen auch bei flotter Gehweise und ohne Gepäck bis zu 30 Minuten zum Gate unterwegs ist.

Mit der Bahn[Bearbeiten]

Amsterdam Centraal

Amsterdam ist mit der Bahn sehr gut erreichbar. In der ganzen Stadt gibt es etwa zehn Bahnhöfe, Stations genannt. Der Hauptbahnhof (Centraal Station) liegt direkt im Zentrum. Von hier aus ist die Innenstadt sehr gut zu erkunden. Täglich bestehen ab Centraal Station fünf direkte ICE-Verbindungen zwischen Amsterdam und Frankfurt via Köln, außerdem bestehen Direktverbindungen nach Berlin (IC), Brüssel (IC und Thalys) und Paris-Nord (Thalys). Im Inlandsverkehr bestehen Direktverbindungen zu allen bedeutenden niederländischen Städten mit Ausnahme der nordöstlichen Provinzen. Informationen zu Fahrplänen und Fahrkarten auf der Website der Niederländischen Eisenbahn (Nederlandse Spoorwegen. Site auch in englisch). Berlin hat auch mehrere Male pro Tag eine Verbindung nach Amsterdam Centraal Station, via Braunschweig, Hannover und Rheine. In Holland stoppt dieser Zug in Hengelo, Deventer, Apeldoorn, Amersfoort und Hilversum. Darüber hinaus kommt auch eine Anreise über einen grenznahen IC-Bahnhof (Venlo, Maastricht, Heerlen, Sittard) in Betracht; hierbei sind die niederländischen Bahnhöfe i.d.R. vom nächstgrößeren deutschen Bahnhof (Düsseldorf, Mönchengladbach, Aachen) per Regionalexpress angebunden. Beachten sollte man jedoch, dass je nach Reiseziel (Centraal, Zuid oder Schiphol) und gewählter IC-Linie in Utrecht ein (i.d.R. bahnsteiggleicher) Umstieg erforderlich ist.

Für den Fernverkehr gibt es folgende Bahnhöfe:

  • 1 Centraal Station
  • 2 Sloterdijk, Züge in Richtung Den Helder, Zandvoort über Haarlem, Den Haag über Flughafen Schiphol
  • 3 Lelylan, Intercitys in Richtung Hoofddorp über Flughafen Schiphol
  • 4 Schiphol, hier gibt es manche Direktverbindungen, die nicht über Centraal Station führen, u.a. Groningen, Leeuwarden, Enschede
  • 5 Zuid
  • 6 Amstel
  • 7 Bijlmer ArenA sneltreinen zwischen Amsterdam CS und Utrecht CS sowie Schiphol - Hilversum/Almere (keine IC!)
  • 8 Duivendrecht (wichtiger Knoten zwischen den Relationen Schiphol - Hilversum/Almere und Amsterdam CS - Utrecht CS).

nur für den Nahverkehr gibt es diese Bahnhöfe:

  • 9 Muiderpoort
  • 10 Science Park
  • 11 RAI
  • 12 Holendrecht

Mit dem Bus[Bearbeiten]

Busreisen können von privaten Anbietern wie dein-bus.de oder meinfernbus.de organisiert werden.

Auf der Straße[Bearbeiten]

Amsterdam ist sehr gut mit dem Auto zu erreichen, es ist jedoch nicht zu empfehlen, mit diesem in die Innenstadt zu fahren. Aufgrund der Tatsache, dass (Bau-)Grund in der Innenstadt sehr teuer ist, fallen die Parkplätze in den Straßen klein aus. Besitzern von größeren Autos sei angeraten, entweder außerhalb auf den (P+R)-Plätzen zu parken oder sofern sie in der Randstad logieren, von dort mit der Bahn in die City zu fahren. Auch auf das Navi ist nicht zu 100% Verlass, hier machen sich z.B. die Baustellen der Metro unangenehm bemerkbar.

Es gibt in der Stadt sehr viele Einbahnstraßen, Falschparken wird sehr hart geahndet (Radkralle, Wegfahrsperre). Zudem sind Parkplätze in der Innenstadt sehr teuer. Beispiele: Parkhaus Heinekenplein 20 Min 2 €, Tagespreis 42 €, Parkhaus Museumplein 20 Min 2 €, Tagespreis 50 €, im Byzantinum sind es 68 €/Tag.

Etwas preisgünstiger fährt man mit einem Parkservice wie Hotelparking oder Carhotel, diese Firmen kooperieren mit einigen Hotels. Man lässt das Auto abholen, es wird dann zu einem fest vereinbarten Zeitpunkt zurückgebracht. Mit 20 €-30 € pro Tag ist das aber auch nicht besonders billig.

Es gibt aber mehrere Park-and-Ride-Parkplätze (P+R) am Rand der Stadt. Aber Achtung, dieses für Amsterdam sehr günstige Angebot gilt nur bei genauer Beachtung der "Spielregeln":

  • Beim Befahren des Parkplatzes erhält man einen Parkschein
  • An einem Automaten führt man diesen Parkschein ein und kann bis zu fünf P+R GVB cards pro Parkschein kaufen. Für diesen Kauf hat man nach Erhalt des Parkscheins eine Stunde Zeit.
    • eine P+R GVB card 5,- €
    • zwei P+R GVB cards 5,- €
    • drei P+R GVB cards 5,90 €
    • vier P+R GVB cards 6,80 €
    • fünf P+R GVB cards 7,70 €
  • In Bus, Straßenbahn oder U-Bahn hält man diese RFID-Karten an einen RFID-Leser beim Einsteigen und auch wieder beim Aussteigen. Das Aussteigen muss im Bereich des Zentrums erfolgen und man hat eine Stunde Zeit, dorthin zu gelangen. Die Karten gelten nicht in den GVB-Nachtbussen!
  • Für die Rückfahrt gelten die gleichen Bedingungen: Einchecken im Zentrumsbereich und eine Stunde Fahrtzeit, danach Auschecken bei dem Parkplatz
  • Die Bezahlung erfolgt durch Einführen des Parkscheines in den Automaten. Zusätzlich müssen die P+R GVB cards an eine RFID-Lesefläche gehalten werden. Wenn der Automat erkennt, dass man im Stadtbereich war, zahlt man nur:
    • 8,- € für die ersten 24 Stunden und 1,- € pro angefangenem weiteren Tag, wenn man am ersten Tag an Wochentagen vor 10 Uhr morgens den Parkplatz befahren hat oder
    • 1,- € pro angefangene 24 Stunden, wenn man nach 10 Uhr morgens an Wochentagen oder ganztägig am Wochenende den Parkplatz befahren hat.
  • Die Höchstparkdauer beträgt maximal 96 Stunden, kann aber in Einzelfällen auch geringer sein.
  • Weiterer Vorteil der P+R-Plätze: Sie sind videoüberwacht.

Dies sind die P+R-Plätze:

  • 13 P+R ArenA
  • 14 P+R Olympisch Stadion
  • 15 P+R Sloterdijk
  • 16 P+R Zeeburg I
  • 17 P+R Zeeburg II
  • 18 P+R Bos en Lommer
  • 19 P+R World Fashion Center

Weitere Informationen unter Gemeinde Amsterdam und auf der Seite I amsterdam.

Mobilität[Bearbeiten]

Es besteht ein umfassendes öffentliches Verkehrsnetz, das vom städtischen Verkehrsbetrieb GVB betrieben wird: mit Straßenbahn (tram) (16 Linien), Bus (auch Nachtbusse), U-Bahn und Fähren. Die meisten Straßenbahnanschlüsse befinden sich beim Hauptbahnhof. Außerdem gibt es auch Grachtentaxis (nicht vom GVB).

Straßenbahnen[Bearbeiten]

Das Rückgrat des ÖPNV im Kerngebiet der Stadt bildet die Straßenbahn. Elf der 16 Linien verbinden den Hauptbahnhof CS mit den Vororten (1, 2, 4, 5, 9, 13, 16, 17, 24, 25, 26), die anderen fünf (3, 7, 10, 12, 14) sind Radiallinien, von denen eine (14) das Zentrum in Ost-West-Richtung durchkreuzt. Wer eine volle Straßenbahn nicht scheut und sich nicht unbedingt in einen Sightseeing Bus setzen möchte, kann die Linie 2 (tram 2) nehmen. Sie fährt vom Hauptbahnhof aus vorbei am Palais, Grachten und Museen. In einer Stunde und 15 Minuten kann man alles anschauen, was ein (amerikanischer) Tourist braucht, um sagen zu können: Ich war in Amsterdam. Die Handhabung der " OV-chipkaart" wird weiter unter erklärt. Auch "Bar" bezahlen soll noch möglich sein, wird aber nicht so gern gesehen.

Metro[Bearbeiten]

Die Amsterdamer Metro wurde nach teilweise sehr heftigen Protesten ab Mitte der siebziger Jahre angelegt. Zuerst wurden die beiden Südost-Linien 53 und 54 gebaut. Erst viele Jahre später wurde das Netz mit der Sneltram 51 nach Amstelveen und erst in den neunziger Jahren mit der (Fast-)Ringlinie 50 ergänzt. Zur Zeit wird die Nord-Süd-Linie gegraben, was zu einem heillosen Chaos in der Innenstadt und ungeahnten Budgetüberschreitungen führt. Ihre Fertigstellung ist derzeit für 2017 anvisiert.

  • 50 Isolatorweg (Westpoort) - Station Sloterdijk - Station Zuid - Station Bijlmer ArenA - Gein (Zuidoost)
  • 51 CS - Amstelstation - Station Zuid - Amstelveen Westwijk
  • 53 CS - Amstelstation - Van der Madeweg - Gaasperplas (Zuidoost)
  • 54 CS - Amstelstation - Van der Madeweg - Station Bijlmer ArenA - Gein (Zuidoost)

Busse[Bearbeiten]

In der Innenstadt fahren nur wenige Stadtbuslinien (18, 21 und 22), die den CS mit West/Staatsliedenbuurt/Spaarndammerbuurt bzw. Oost/Indische buurt verbinden. Die Linien 32, 33, 34, 35 verbinden die Innenstadt mit Noord. Auch die anderen 30er Liniennummern verkehren jenseits des IJ im Norden der Stadt. Die Linien 42 und 43 verbinden das Neubaugebiet in den östlichen Hafengebieten mit dem CS. Bei den übrigen Buslinien handelt es sich um Erschließungslinien zwischen den Stadtteilen.

Busse ins Umland (streekbussen) fahren von verschiedenen zentralen Punkten ab.

  • nach Norden ab Centraal Station
  • nach Süden und Westen ab Streekbusstation Marnixstraat in der Nähe des Leidseplein
  • nach Osten ab Amstelstation.

Nachtbusse[Bearbeiten]

In den Stunden zwischen Betriebsschluss und Betriebsbeginn des regulären Netzes fahren in Amsterdam und in der näheren Umgebung Nachtbusse. In der Stadt selbst gibt es 12 Linien des GVB. Während der Woche (Mo-Do) verkehren sie stündlich. An den Wochenenden (Fr-So) alle 30 Minuten. Die Nachtbusse ins Umland werden von den entsprechenden streekbus-Gesellschaften betrieben.

Es ist wichtig zu wissen, dass die Nachtbusse einen anderen Tarif haben als der reguläre ÖPNV. Er ist, da er nicht vom Staat gesponsert wird, höher als der normale Tarif. Die entsprechenden Fahrkarten werden beim Busfahrer verkauft. Einfache Fahrt € 3,50; Zwölf-Fahrtenkarte € 25,00. Die Karte berechtigt zum Umsteigen innerhalb von 90 Minuten (GVB-Netz). Außerdem wird eine Nachtnetzkarte verkauft, die auch für Fahrten ins Umland (Amstelveen, Zaandam, Purmerend, Edam und Volendam) gilt. Sie kostet € 6,00 und ist zwei Stunden nach Abstempeln gültig.

Alle Nacht-Tickets können als "Reiseprodukt" auf der OV-chipkaart geladen werden.

Fähren[Bearbeiten]

Fußgänger und Fahrradfahrer, die über das IJ in den Amsterdamer Norden möchten, sind auf die Fährverbindungen des GVB angewiesen. Alle Fähren verkehren deshalb ausschließlich für Fußgänger und Zweiradfahrer und zwar unentgeltlich.

  • Buiksloterwegveer CS - Buiksloterweg, verkehrt das ganze Jahr über, Mo-So, 0-24.
  • IJpleinveer CS - IJplein, Mo-So 6.20-23.50. So geringere Taktzeiten.
  • NDSM-werfveer, CS - NDSM-werf, Mo-Do 6.45-23.45; 6.45-0.45; sa 9.15-0.45: so 9.15-23.45.
  • Distelwegveer Tasmanstraat - Distelweg, Mo-Fr 6.30-19.30.
  • Houthavenveer Tasmanstraat - NDSM-werf, Mo-Fr 6.45-23.55M Sa+So 9.00-23.40.

Tarife[Bearbeiten]

Zum Ein- und Auschecken Fahrschein hinhalten

Fahrscheine sind in Bus und Straßenbahn beim Fahrer erhältlich oder bei einem Begleiter in einer Kabine im hinteren Wagenteil. Man kann in der gegebenen Zeit in der Innenstadt beliebig oft umsteigen, vorausgesetzt, man hat beim Verlassen einer Tram oder eines Busses ausgecheckt (Check-Out). Als Tourist wird man meist eine Zeitkarte wählen.

Zeit Preis
1 Stunde 2,90 €
24 Stunden = 1 Tag 7,50 €
48 Stunden = 2 Tage 12,50 €
72 Stunden = 3 Tage 17,00 €
96 Stunden = 4 Tage 22,00 €
120 Stunden = 5 Tage 27,00 €
144 Stunden = 6 Tage 31,00 €
168 Stunden = 7 Tage 34,00 €
Kind (4 - 11) 24 Stunden = 1 Tag 2,50 €
Stand: August 2018, Quelle:

GVB.nl (englisch)

Am Stationsplein gegenüber dem Hauptbahnhof (CS = Centraal Station) befindet sich das Ticket-&-Info-Büro des GVB für Informationen, Fahrausweise, Stadtpläne usw. Fahrkarten sind auch im Fremdenverkehrsbüro (VVV - Tourist Office) und an Automaten in den Bahnhöfen von Bahn und Metro erhältlich.

Funktionsweise[Bearbeiten]

Die OV-chipkaart (ÖPV-Chipkarte) wurde als nationaler Fahrausweis für allen Personennah- und -fernverkehr in den gesamten Niederlanden entwickelt. In der Stadtregion Amsterdam (Gemeinden Amsterdam, Amstelveen, Haarlemmermeer, Aalsmeer, Uithoorn, Ouder-Amstel, Diemen, Zaanstad, Oostzaan, Landsmeer, Waterland, Edam/Volendam, Purmerend, Wormerland, Beemster, Zeevang) ist sie das einzige gültige Ticket.

Die OV-chipkaart sieht aus wie eine Scheckkarte. Sie enthält einen (nicht sichtbaren) Chip und ist erkennbar am nationalen rosafarbenen Logo. Die Karte muss mit einem reissaldo oder reisproduct geladen sein. Das Saldo ist ein Betrag in Euro, mit dem man in alle Gebiete, in denen die OV-chipkaart gilt, reisen kann. Ein Reiseprodukt ist zum Beispiel ein Abonnement, eine Einfache Fahrt oder eine Rückfahrkarte.

Ein- und Auschecken[Bearbeiten]

Sofern die OV-chipkaart mit einem Reiseprodukt oder einem ausreichenden Saldo geladen ist, kann eingecheckt werden. Zu Beginn der Reise hält man seine OV-chipkaart gegen den Bildschirm des Zugangstors oder eines Kartenlesegeräts, das mit dem Logo versehen ist. Daraufhin öffnet sich der Zugang oder gibt das Kartenlesegerät ein Bestätigungssignal. Am Ende der Reise checkt man auf die gleiche Weise aus: man hält die Karte gegen den Bildschirm des Ausgangstors oder des Kartenlesegeräts.

Unterschied zwischen Reiseguthaben und Reiseprodukt[Bearbeiten]

Die OV-chipkaart kann mit einem Guthaben bis zu € 30 aufgeladen werden. Die OV-chipkaart kann mit einem Jahres- oder Monatsabonnement und bei den NS auch mit einer Einfachen Fahrt oder einer Rückfahrkarte aufgeladen werden. Beim Einchecken und Auschecken kontrolliert das Kartenlesegerät, ob ein gültiges Reiseprodukt auf der Karte steht.

Wo kann ich die OV-chipkaart benutzen[Bearbeiten]

Die OV-chipkaart kann überall dort benutzt werden, wo das Logo sichtbar ist: Zu- und Ausgangstore, mobile Kartenlesegeräte, Aufladestationen, Saldolesegeräte, am Schalter und/oder anderen Verkaufsstellen.

Funktionsweise des Aufladens[Bearbeiten]

Die OV-chipkaart kann an den Schaltern der Verkehrsbetriebe oder bei besonderen Verkaufsautomaten aufgeladen werden.

Kartenarten[Bearbeiten]

Es gibt drei Kartenarten: eine persönliche (7,50 €), eine unpersönliche (4 €) sowie eine Einwegkarte. Die ersten beiden Arten sind fünf Jahre gültig und können z. B. mit Abonnements oder Rabatten geladen werden, benötigen aber eine gewisse Bearbeitungszeit. Sie lohnen sich also meistens nicht für einen nur begrenzten Aufenthalt. Touristen werden meist auf unpersönliche oder Einweg-Tickets zurückgreifen.

Besonderheiten bei der NS[Bearbeiten]

Beim Reisen auf Guthaben wird beim Einchecken ein Einsteigetarif vom Saldo abgezogen. Beim Auschecken wird dieser Betrag mit den abgelegten Kilometern verrechnet. Wer das Auschecken „vergisst“, bezahlt also den gesamten Einsteigetarif. Der Einsteigetarif im Zug beträgt 20 €. Reicht das Guthaben auf der Karte dafür nicht aus, so ist es nicht möglich zu reisen. Alternativ besteht weiterhin die Möglichkeit, mit gewöhnlichen Papiertickets zu reisen.

Weitere Regelungen[Bearbeiten]

Es gibt immer einen Grundtarif von € 0,75 (€ 0,50 mit Rabatt). Wenn innerhalb von 35 Minuten nach dem Verlassen eines Verkehrsmittels umgestiegen wird, muss dieser Grundtarif nicht nochmals gezahlt werden.

Weitere Informationen[Bearbeiten]

Wassertaxis und -busse[Bearbeiten]

Der Gedanke, die vielen Wasserwege der Stadt wieder zum Transport von Personen zu nutzen, kam in den siebziger Jahren schon auf. Realisiert wurde sie jedoch erst in den neunziger Jahren. Es gibt dazu unterschiedliche Modelle:

  • Yellow Cab Watertaxi Stationsplein 8, Tel: 020-5356363.
  • Grachtenbus Drei feste Linien, aber der Fahrgast kann an den Anlegestellen zu- und aussteigen. Tel: 020 6239886
  • Grachtenschaluppe Mit diesen elektrisch betriebenen sloepen können die Wasserweg individuell erkundet werden. Bis zu acht Personen passen hinein. Bei Regen wird's nass, die Bötchen haben nämlich kein Dach. Tel: 020 6239886
  • Grachten-Fahrrad Bei Canal Bike können an vier Anlegern 100 Wasser-Fahrräder (Tretboote) gemietet werden. Du kannst von einem Anleger wegfahren und das Bike an einem anderen Anleger zurücklassen. Bei Nieselregen gibt es auch eine Schutzdach. Einen Plan mit fünf Routen gibt es dazu. Tel: 020 6239886.

Taxis[Bearbeiten]

Zeitungsberichten zufolge ist derzeit (Juli 2009) davon abzuraten, in Amsterdam mit dem Taxi zu fahren. Abgesehen davon, dass Taxifahrten in der Stadt unverschämt teuer sind, macht die Vielzahl freier Taxifahrer eine irgendwie geartete Qualitätskontrolle unmöglich. Sowohl Taxikunden als auch die Stadt und einige Taxiunternehmer sprechen davon, dass "Passagiere beleidigt, Kurzstrecken verweigert, Touristen eingeschüchtert werden; viele Fahrer wüssten kaum den Weg und einige seien fast nicht in der Lage, Niederländisch oder Englisch zu sprechen." (Trouw, 7.7.09) Die Stadt Amsterdam bemüht sich um Abhilfe, aber das kann noch einige Zeit dauern. Solange sollte man Taxis nur im äußersten Notfall verwenden.

Fahrrad - fiets[Bearbeiten]

Radwegekreuzung an der Theophile de Bockstraat westlich des Vondelparks: Die Radwege sind durch den rostroten Asphalt klar erkennbar. Die weiße "Tippmarkierung" kennzeichnet die Wege als Zweirichtungsradwege. Die Fußgängerbereiche sind gepflastert und befinden sich links der Hauptroute. An der Radwegekreuzung ist durch entsprechende Haltemarkierungen die Vorfahrt geregelt (weisse Dreiecke als "Sinnbild" Vorfahrt achten). Radwegweisung steht rechts an der Laterne.
Im Gegensatz zum Bild oben fehlt hier die weiße Mittelmarkierung. Es handelt sich also um einen Einrichtungsradweg, der nur in Richtung des Straßenverkehrs genutzt werden darf.
Ein klassisches Amsterdamer Alltagsrad: In der Stadt ist das Fahrrad in erster Linie ein alltägliches Verkehrsmittel und eher nur am Rande ein Sportgerät für die Freizeit. Deshalb besitzen vielen Räder eine praktische Ausstattung. Neben dem Gepäckträger hinten ist dies oft der charakteristische Vorderradgepäckträger. Sonst wird in der Regel in einer aufrechten, bequemen Sitzposition gefahren.

Amsterdam ist eine Stadt der Fahrräder. Neben Kopenhagen gilt Amsterdam weltweit als "die" Fahrradmetropole. 30% der Wege werden per Rad zurückgelegt. Mit Millioneninvestitionen in hochwertige und sichere Radinfrastruktur soll dieser Anteil noch weiter gesteigert werden. Aufgrund der engen Innenstadt mit ihren vielen Grachten ist Amsterdam-Zentrum mit dem KFZ sowieso nur schwer zu erfahren. Daher sind viele Amsterdamer im Alltag mit dem Rad ("Fiets") oder einige auch mit dem Roller ("Bromfiets") unterwegs. Alltagesfahrer tragen in der Regel keinen Fahrradhelm. Lediglich Radsportler sind mit Helm anzutreffen. Das Fahrradverkehrsklima ist in den Niederlanden aber allgemein viel entspannter. Wer sich an die Verkehrsregeln hält, fühlt sich in den Niederlanden bedeutend sicherer und akzeptierter auf dem Fahrrad als in vielen deutschen Städten. Parkende KFZ auf Radwegen sind in den Niederlanden z. B. kein Problem: Es gibt sie im Prinzip fast nicht. Das Falschparken auf Rad- oder Gehwegen kostet 90 € (In Deutschland bei/ab 20 € Verwarnungsgeld für viele logischerweise immer noch ein gerne praktiziertes "Kavaliersdelikt"). Beim Falschparken per KFZ in zweiter Reihe ist man in den Niederlanden übrigens mit 220 € dabei.

Viele Radwege ("Fietspad") entlang von Hauptverkehrsstraßen werden von Fahrrädern und Motorrollern gemeinsam genutzt (dann entsprechendes Schild vorhanden). Einrichtungsradwege sind in der Regel 2 m breit. So ist das Überholen kein Problem: Wer langsam fährt, hält sich rechts, wer schneller unterwegs ist, fährt in der zweiten Reihe auf der linken Seite. Als Besucher fährt man wahrscheinlich eher langsam und daher einfach rechts. Sonst unbedingt das Handzeichen beim Abbiegen, Ausscheren und zum Überholen usw. geben! (Das vergessen in Deutschland viele Radfahrende...). Sehr sinnvoll ist es auch im Pulk mit Fremden, beim eigenen, individuellen Anhalten als Signal die Hand vor dem Abbremsen nach oben zu halten. Zweirichtungsradwege besitzen in der Mitte immer eine weiße Mittelmarkierung. Fehlt diese Mittelmarkierung, handelt es sich in der Regel um einen Einrichtungsradweg, der nur in Richtung des Straßenverkehrs genutzt werden darf.

An den Fahrrradampeln reiht man sich einfach in die Fahrradschlange ein. In der Regel kommt man noch mit der ersten Ampelphase rüber. Dann einfach bei viel Radverkehr im Pulk mitschwimmen. Aufgrund der guten Radverkehrsinfrastruktur kommt man auch mit mäßiger Geschwindigkeit von z. B. um die 15 km/h recht zügig durch die Stadt. Einige Fahrradampeln sind mit "Count-Down-Zählern" ausgestattet. Das ist sehr praktisch. So weiß man z. B., ob noch genügend Zeit ist, schnell einen Schluck aus der Trinkflasche zu nehmen oder einen Blick in den Stadtplan zu werfen.

Als Fußgänger sollte man aufpassen nicht auf Radverkehrsflächen zu laufen. Ist das der Fall, fordern die Radfahrenden ihren Vorrang durch entsprechendes Klingeln ein. Radwege sind in der Regel baulich klar von den Fußwegen durch Bordsteine getrennt. Oder aber es gibt zumindest eine klare Trennung hinsichtlich des Belags. Radverkehrsflächen sind meistens mit rostrotem Asphalt oder seltener auch mit rötlichem Pflaster ausgestattet.

Viele Grünanlagen wie z. B. der attraktive Vondelpark dürfen mit dem Fahrrad befahren werden. Im Vondelpark sind die Asphaltwege für das Radfahren freigegeben. Die kleineren, geschotterten Wege sind den Fußgängern vorbehalten. Aber die asphaltierten Hauptwege besitzen eine Breite von 6 bis 8 m! Zusätzlich gibt es links und rechts im Bereich der Baumalleen im Vondelpark noch geschotterte Bereiche, die dann den Fußgängern vorbehalten sind. Aufgrund des großzügigen Flächenangebots geht es trotz der enorm hohen Rad- und Fußverkehrsdichte im Vondelpark recht entspannt zu.

Videoanleitung zum Radfahren in Amsterdam: The Bike Instructor's guide to cycling in Amsterdam – offizielles Video der Kampagne „I amsterdam“.

Fahrrad leihen[Bearbeiten]

An sehr vielen Stellen in der Stadt kann für knapp 10 € pro Tag ein Fahrrad geliehen werden.

Fahrrad parken[Bearbeiten]

Fahrradparkhaus am Hauptbahnhof

Die Stadt Amsterdam mag es gar nicht gerne, wenn das Fahrrad an städtisches Eigentum (Laternenmasten, Verkehrsschilder, Brückengeländer u.ä.) festgemacht wird. Nach einer Verwarnung (orangefarbene Sticker) wird das Rad gnadenlos entfernt und ins weit entfernte Fietsdepot (Bornhout 8, Westl. Hafengebiet, Tel: 020 334 4522) gebracht. Dort kann es gegen eine Gebühr von € 10 wieder abgeholt werden (Personalausweis + Eigentumsnachweis!).

Das Gleiche passiert mit dem Rad, wenn es an den großen Bahnhöfen (Centraal, Zuid, Amstel und Muiderpoort) länger als 14 Tage, bzw. am Leidseplein länger als 7 Tage steht.

Ins Fietsdepot verbrachte Räder werden höchstens drei Monate aufbewahrt, danach werden sie versteigert!

Gefahrlos parken kann man sein Rad an Stellplätzen, die es an jeder Straßenecke und bei größeren und kleineren Geschäften, Kneipen und sonstigen Einrichtungen gibt sowie bei den bewachten Stallingen. Die von der Stadt eingerichteten stallingen sind die ersten 24 Stunden kostenlos, private stallingen kosten etwas (50 bis 100 Cent).

  • Bhf. Amstel, Julianaplein 1, Tel. 020-6923584 Offen: mo-fr 5.15-1.30, sa 5.30-1.30, 7.00-1.30 h (Werkstatt mo-fr 7-18, sa 8-18 h). Es werden auch Mofas (brommers) aufbewahrt.
  • BG-terrein (Centrum), Binnengasthuisstraat 9, Tel: 020-5891980. Offen: mo-fr 8-22, sa 8-19 h, Werkstatt gleiche Öddnungszeiten.
  • Paradiso (Centrum), Weteringschans 4a, Tel: 020-5891980. Offen: mo-so 0-24 h. Werkstatt 7-18 h.
  • Pathé De Munt (Centrum), Reguliersdwarsstraat 97H, Tel: 020-5891980. Offen: so-fr 8-0.30, sa 8-2 h,
  • Bhf. Zuid, Zuidplein, Tel: 020-6618123 . Offen: mo-so 0-24 h.
  • Bhf. RAI (Zuid), Europaboulevard 4 A, Tel: 020-6618123 . Offen: so-do 5-1.30, fr-sa 5-2.30. Werkstatt mo-fr 9-17 h.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Die Mehrzahl der Top-Sehenswürdigkeiten liegen im Centrum von Amsterdam, dem von Grachten durchzogenen historischen Kern der Stadt. Für eine umfangreichere Auswahl von Sehenswürdigkeiten im Centrum siehe Amsterdam/Centrum.

Auswahl von Sehenwürdigkeiten
Koniklijk Paleis


Kirchen, Synagogen, Moscheen, Tempel[Bearbeiten]

Die Mehrzahl der berühmten und sehenswerten Gotteshäuser von Amsterdam befindet sich in Amsterdam/Centrum. Ein Besuch lohnt sich aber auch an den folgenden Adressen:

  • Vondelkerk Vondelstraat 120. Die ehemalige Kirche des Heiligen Herzens Jesu, die Vondelkerk, wurde in zwei Phasen gebaut. Chor und Apsis wurden 1873 geweiht und mit dem Kapital, das eine Verlosung einbrachte, konnte die Kirche um 1880 vollendet werden. Der Bau der Inneneinrichtung dauerte viele Jahre. 1890 wurde die Orgel aufgestellt und 1893 wurden die Fenster angebracht. Der Architekt P.J.H. Cuypers hielt es für seinen gelungensten Kirchenbau. Der Turm brannte 1904 ab und wurde von Cuypers' Sohn wieder aufgebaut. 1977 verlor die Kirche ihre religiöse Funktion und wurde wegen Baufälligkeit geschlossen. Nachdem sie jahrelang leer gestanden hatte, verwahrloste und Spekulationsobjekt war, wurde die Kirche restauriert. In die früheren Kapellen kamen Büroräume, das Mittelschiff wurde vermietet. Vom ursprünglichen Inventar ist nicht mehr vorhanden.
  • Raw Aaron Schuster Sjoel Heinzestraat 1-3/Jacob Obrechtplein
  • Synagoge Lekstraat Lekstraat 61-63
  • Djame Masdjied Taibah Kraaiennest 125, 020-6982526. Das einzige Moscheegebäude von Amsterdam-Zuidoost sieht aus wie ein Märchenschloss, das allerdings direkt neben einer Metrostation steht. Auf dem Dach steht eine zwiebelförmige Kuppel mit vier Minaretten. Die Taibah-Moschee ähnelt sehr den Moscheen und Palästen Indiens und Pakistans.
  • Vrijmetselaarsloge Vondelstraat 39-41. Die erste Freimaurerloge in den Niederlanden wurde 1734 gegründet. Dieses Logengebäude mit Vereinsraum und Hausmeisterwohnung ist der Hauptsitz der Amsterdamer Freimaurer. Das heutige Aussehen der Gebäude stammt von 1910. Im Logengebäude befinden sich der Blaue und der Rote Tempel. Zu Beginn der deutschen Besetzung wurde die Freimaurerei verboten und das Haus konfisziert, das Inventar wurde ausgebaut und verkauft. Nach dem Krieg wurde der Schaden nach und nach behoben. 1946 wurde in Bleiverglasung der polierte Diamant in der großen Rosette des Logengebäudes angebracht.
Freimaurer sind eine Geheimgesellschaft. Ihr Gebäude ist daher nur in Ausnahmefällen zu besichtigen, z. B. am Tag des Offenen Denkmals.

Bauwerke[Bearbeiten]

Viele äußerst sehenswerte Bauwerke, darunter etwa das Theater Tuschinski, findet man in Amsterdam/Centrum. Hier einige weitere, die außerhalb der Innenstadt liegen:

  • Muiderpoort Am Ende der Plantage Middenlaan steht gegenüber dem Koninklijk Instituut voor de Tropen (Tropenmuseum) die Muiderpoort (Muidener Tor, Stadtteil Amsterdam-Oost). Sie steht zwischen der Lijnbaans- und der Singelgracht, die als Innen- und Außengracht des Stadtwalls (17. Jhr.) dienten. Die Muiderpoort ist das letzte erhaltene der einst sieben Stadttore, die im 17. und 18. Jhr. den Zugang zur Stadt gaben. Es wurde 1770 gebaut, nachdem sein Vorgänger im Jahr zuvor plötzlich versackt war.
Die Muiderpoort ist eines der wenigen monumentalen Stadttore, die in den Niederlanden in der zweiten Hälfte des 18. Jhs. Gebaut wurden. Die Sorgfalt bei der Gestaltung des klassizistischen Baus betont die Rolle des Stadttors als Übergang zwischen Stadt und Land. Die Verteidigung war weniger wichtig geworden, das Tor behielt aber seine Rolle als Zentrum für die städtischen Zoll- und Steuereinnahmen.
Seit 1903 fließt der städtische Verkehr um das Tor herum, es steht seitdem in einem kleinen Park. 1963 wurden in dem alten Stadttor Büroräume eingerichtet. Heute befindet sich hier die Bibliothek des Steueramtes (Belastingdienst).
  • 1 Rijksmuseum, Jan Luijkenstraat 1 (Fassade = Stadhouderskade 42), Stadtteil Amsterdam Oud-Zuid. Museen
1876 reichte P.J.H. Cuypers seine Pläne für das neu zu bauende Rijksmuseum(Reichsmuseum oder Nationalmuseum) ein. Am 1. 10. desselben Jahres wurde der erste Pfahl in den Boden gerammt und am 13. 7. 1886 wurde das Museum offiziell eröffnet. Cuypers führte seinen Entwurf in der Formensprache der Holländischen Renaissance des ausgehenden 16. Jhs. aus. Kritiker sahen im Ergebnis zu viel gotische Züge. Diesen mittelalterlichen katholischen Baustil hielten sie für ungeeignet für ein derartiges „nationales“ Gebäude in der „protestantischen Nation“ Niederlande. Bei der Eröffnung des Museums wurde auch spottend von der „Einsegnung des bischöflichen Palastes, genannt das Rijksmuseum zu Amsterdam“.
Der Grundriss des großen, symmetrischen und vollständig frei in einer Parkanlage gelegenen Gebäudes zeigt ein Rechteck mit beiderseits der Mittelachse einem von drei Flügeln umgebenen Innenhof. Als Baumaterialien wurden überwiegend Backstein, Granit, Kalk- und Sandstein verwendet. Die Mittelachse hat im Erdgeschoss einen breiten Durchgang – eine Forderung der Stadt, der die Stadhouderskade mit dem Museumplein verbindet und dem dahinter gelegenen Viertel. Das ganze wird von dem Mittelteil mit den Türmen, dem Durchgang und den Ecktürmen stark akzentuiert. Die Fassade ist reich verziert mit Motiven aus der niederländischen Geschichte. Später wurden zahlreiche Nebengebäude an den ursprünglichen Entwurf angebaut.
2003 wurde mit einem umfangreichen Umbau begonnen und war in dieser Zeit nur eingeschränkt zu besichtigen. Dieser Umbau wurde 2013 beendet und das Museum am 13. April 2013 in vollem Umfang wiedereröffnet. (→ Museen).
  • 1 Concertgebouw, Concertgebouwplein 2-6 (Stadtteil Amsterdam Oud-Zuid). Tel.: +31 20 5730573.
Das Concertgebouw ist ein aus drei Sälen bestehendes Konzertgebäude in Amsterdam. Zusammen mit der Symphony Hall in Boston und dem Musikvereinssaal in Wien wird es wegen der außerordentlich guten Akustik zu den besten Sälen für die Aufführung symphonischer Musik gezählt.
Um 1850 wollte der Arzt Samuel Sarphati aus Amsterdam eine moderne europäische Stadt schaffen. Dafür entwarf er einen Stadterweiterungsplan, wonach Hotels, Restaurants und Cafés gebaut wurden. Auch das kulturelle Leben blühte auf, was mit dem Bau des Concertgebouws versinnbildlicht wurde. 1881 taten sich einige Bürger zusammen und baten Pierre Cuypers, den Architekten des gerade im Bau befindlichen Rijksmuseums im Unterstützung. Der Architekt A. L. Van Gendt realisierte die Vorstellungen des Komitees 1886. Mit zwei Jahren Verzögerung wurde das neue Konzertgebäude 1888 eröffnet. Van Gendt verwendete für den Bau überwiegend Backstein, für die Eingangsfassade verwendete er jedoch Sandstein. Über dem Haupteingang befinden sich sechs Säulen, abgeschlossen von einem dreieckigen Tympanon, das mit einem Relief mit der Abbildung der Musen verziert ist. Abgeschlossen wurde der Giebel von einer goldenen Leier, bis heute das Logo des Concertgebouw, die auf Apollo als Schutzherr der Musik verweist. Für die Inneneinrichtung diente das „Neue Gewandhaus“ in Leipzig als Vorbild (fließende Linien und abgerundete Ecken). Zwischen 1985 und 1988 wurde das Gebäude mit einem modernen Anbau aus Glas erweitert, der (fast) nicht auffällt. 1992 wurde das Concertgebouw von außen renoviert, 1995 von innen.
  • Station Amsterdam Amstel Julianaplein 1 (Stadtteil Amsterdam-Oost). Das 1939 in Gebrauch genommene Amstelstation war der erste Bahnhof in den Niederlanden, der als Knotenpunkt für unterschiedliche Verkehrsmittel und –ströme fungierte. Das damals neue Prinzip der “optimalen Erreichbarkeit für unterschiedliche Transportformen” wird mit Höhenunterschieden, (Vor-)Plätzen und Tunnels erreicht. Der in funktionalistischem Stil ausgeführte Bahnhof ist ein Entwurf des Architekten H.G.J. Schelling. Die hohe und transparente Glas-, Stahl- und Betonkonstruktion der Bahnhofshalle verbindet den Eisenbahn- mit dem Stadtverkehr und steht in Längsrichtung zu den Gleisen. Der Wandschmuck an den Schmalseiten der Halle stammt von P. Atsma und verkörpern die “Dynamik der Eisenbahn”. Die Bilder von T. van Reijn, ein Bronzerelief am Ostgiebel und die Skulprur einer halbsitzenden Frau aus grauem Kalkstein in der Halle versinnbildlichen “Aktivität” und “Passivität”. Im Durchgang zu den Gleisen befindet sich noch ein Kunstwerk von Alma, ein gekacheltes Tableau von 1968, das bis 2003 im inzwischen abgerissenen Marnixbad hing.
  • Amsterdam Arena (Stadtteil Amsterdam Zuidoost) Das Stadion von Ajax Amsterdam, in dem an spielfreien Tagen stündlich ab 11 Uhr Führungen stattfinden. In der Arena Area rund um das Stadion finden in der Heineken Music Hall, Grolsch Music Hall oder Pepsi Stage abends Musikveranstaltungen statt.

Mühlen[Bearbeiten]

In Amsterdam gibt es eine ganze Reihe historischer Mühlen, von denen nur eine – De Gooyer – im Stadtzentrum gelegen ist. Für alle übrigen muss man mehr oder weniger weit in die Vorstadt hinausfahren:

Museen[Bearbeiten]

Ein prominentes Mitglied der Amsterdamer Museumslandschaft ist das Rijksmuseum. Das niederländische Nationalmuseum für Geschichte und Kunst liegt südlich des Zentrums.

Amsterdam hat zur Zeit über 50 Museen. Die Übersicht dazu ist in einem separaten Artikel ausgelagert.

Straßen und Plätze[Bearbeiten]

Die meisten der sehenswerten Straßen und Plätze liegen in der Innenstadt. Hier eine Ausnahme:

  • Albert Cuypstraat Zwischen der Ferdinand Bolstraat (Straßenbahnen 16, 24, 26) und der Van Woustraat (Straßenbahn 4) im Stadtteil De Pijp findet auf der Albert Cuyp täglich außer Sonntags ein großer Warenmarkt statt. Sein Angebot geht vom traditionellen Gemüse, Obst und Fisch bis zu Textilien und Fotoapparaten. Der Markt ist der bekannteste und am meisten besuchte des Landes und der größte Tagesmarkt Europas.

Parks, Zoos und Botanische Gärten[Bearbeiten]

Der Zoo und der Botanische Garten von Amsterdam liegen in der Innenstadt.

Parkanlagen[Bearbeiten]

Die einzige Parkanlage im Centrum ist der kleine Wertheimpark gegenüber vom Hortus Botasnicus

  • direkt um das Zentrum:
  • Vondelpark beim Leidseplein, der erste Stadtpark Amsterdams. In den siebziger Jahren Treffpunkt der Hippie-Szene, die dort auch übernachtet hat.
  • Oosterpark beim Tropenmuseum
  • Rietlandpark im östlichen Hafengebiet
  • Sarphatipark in De Pijp
  • Westerpark bei der Haarlemmerpoort
  • in den Außenbezirken:
  • Rembrandtpark entlang der A10 in Oud-West
  • Sloterpark westlich des Slozerplas (Stadtteil Slotermeer in Nieuw-West)
  • Beatrixpark hinter (westl.( des Messezentrum mRAI in Zuid.
  • Amstelpark südlich der A10 entlang der Amstel im Stadtteil Buitenveldert in Zuid. Im Rahmen der Floriade von 1972 angelegt.
  • Bijlmerpark im Stadtteil Bijlmermeer in Zuidoost.
  • Gaasperpark um den Gaasperplas im Stadtteil Gaasperdam in Zuidoost. Im Rahmen der Floriade von 1982 angelegt.
  • Flevopark am Nieuwe Diep in Oost.
  • W. H. Vliegenbos in Noord.
  • Florapark am westl. Ufer des Noordhollandsch Kanaal in Noord.

Aktivitäten[Bearbeiten]

Amsterdam ist eine Stadt mit einem beachtlichen kulturellen Angebot. Seit 37 Jahren beantworten Amsterdamer die Frage nach dem Wohin heute abend nach einem Blick in die Uitkrant. Das monatlich (11x im Jahr) erscheinende Programmheft bietet eine komplette Übersicht aller kulturellen Aktivitäten in der Stadt. Erhältlich ist es bei den größeren Kultureinrichtungen, beim VVV, im Rathaus. Die Uitkrant ist gratis. Text teilweise auch in englisch.

Baden[Bearbeiten]

  • 2 De Mirandabad, De Mirandalaan 9 (Straßenbahn 25 oder Station Rai). Tel.: +31 (0)20 5464444. Hallenbad: 25-m-Becken, Wellenbad, Solarium, 90 Meter lange Rutsche. Freibad: 50-m-Becken, Spielbecken, Squash. Geöffnet: Mo – So (Freibad 1.5.-31.8.). Die Zeiten wechseln, bitte vorab informieren. Preis: Erwachsene € 3,60 (So 4,00); Senioren (65+) € 2,90 (So 3,20).
  • 3 Het Marnix, Marnixplein 1 (Straßenbahn 3 und 10). Tel.: +31 (0)20 5246000. Zwei Schwimmbecken, davon eins auf gleichem Niveau mit der daneben liegenden Gracht, sodass man sich zwischen den Booten und Enten wähnen kann. Massagestrahl, weniger chlorhaltiges Wasser, Sauna, Dachterrasse, Grand Café, Fahrradkeller mit Reparaturwerkstatt. Das Marnix wird viel von Schulen und Vereinen benutzt, deshalb vorher informieren. Geöffnet: Mo – So. Preis: Erwachsene € 3,70; Kinder (-4) € 2,20; Senioren (65+) € 2,70.
  • Sloterparkbad, resident Allendelaan 3 (Straßenbahn 7 und 14 - Endhaltestelle). Tel.: +31 (0)20 5063506. Eines der größten Schwimmbäder der Niederlande. Das 2001 eröffnete Bad hat u.a. ein 50-m-Wettkampfbecken, ein Sprungbecken, ein Zielgruppenbecken sowie ein Mehrzweckbecken. Geöffnet: Mi 13.00 – 18.30 Uhr; Fr 15.30 – 18.30 Uhr; Sa 9.00 – 12.00 Uhr; So 9.00 – 13.00 Uhr (Familienschwimmen), 13.00 – 16.00 Uhr. In den Ferienmonaten können die Zeiten evtl. abweichen, bitte vorab informieren. Preis: Erwachsene (ab 3 J.) € 4,30; Familientageskarte € 15,00.
  • 4 Flevoparkbad, Insulindeweg 1002 (Straßenbahn 7 und 14 - Endhaltestelle). Tel.: +31 (0)20 6925030, +31 (0)20 6080711. Dieses Freibad hat ein großes beheizbares tiefes und untiefes Schwimmbecken mit Spielinsel, Kleinkinderbecken und Liegewiesen mit Spielgeräten. Außerdem Sandkasten mir Spieldorf, großer Kicker, Tischtennis, Lufttrampolin. Geöffnet: Ende April bis Anfang September. Preis: Erwachsene (16-64) € 2,65; Kinder (3-16) € 2,50; Kinder (0-2) gratis; Senioren (65+) 2.00.
  • Bijlmerbad, Anton de Komplein 157 (in der Nähe der Station Bijlmer). Tel.: +31 (0)20 6973220. Typisches Schwimmbad mit zwei Becken, Teil des Bijlmersportcentrums. Geöffnet: Mo – So. "Rekreatives Schwimmen" Sa 13.00 – 17.00 Uhr; So 10.00 – 17.00 Uhr. Preis: Erwachsene € 3,40; Kinder (-15)/Senioren (65+) € 3,10.
  • 5 Zuiderbad, Hobbemastraat 26. Tel.: +31 (0)20 6781390. Zu erreichen mit Straßenbahn 2 und 5 (Hobbemastraat), Straßenbahn 3 und 12 (Concertgebouw), Straßenbahn 7 und 10 (Spiegelgracht). In dem Jugendstilgebäude von 1897 (ursprünglich eine Radfahrschule) befindet sich seit 1912 das "Südbad". In dem kurz vor der Jahrtausendwende stilecht restaurierten Bad kann man ganz hervorragend seine "Bahnen" schwimmen. 25-m-Becken, untiefes Kinderbecken, Whirlpool, Dampfbad. Geöffnet: Mo – So zu unregelmäßigen Zeiten. Bitte vorab informieren. Preis: Erwachsene € 3,10; Senioren (65+) € 1,95; Kinder (5-12) € 2,75; (1-4) € 1,85.
  • Strandbad Blijburg, IJburg (an der Brücke zwischen IJburg und Muiden). Seit 2001 besitzt Amsterdam - obwohl doch einige Kilometer von der See entfernt - einen richtigen Badestrand. Im Neubaugebiet IJburg, das derzeit im IJmeer zwischen Amsterdam und Flevoland angelegt wird, entwickelte sich ein Streifen unbebauten, aber mit feinem Sand bedeckten, Ufers zu einem Strandbad. Erst einmal natürlich illegal, doch inzwischen kümmert sich die Stadt um eine ordentliche Ausstattung mit Begrenzung, Klohäuschen und Strandaufsehern. Die Badegäste nehmen es gelassen hin, dass hinter ihrem Rücken die Bulldozer mit schwerem Baumaterial an- und abfahren. Man kann hier liegen, baden, sogar richtig schwimmen - und alles gratis. Die entsprechenden Restaurationsbetriebe hat es übrigens auch schon angelockt. Geöffnet: zwischen Frühling und Herbst.

Zoo[Bearbeiten]

  • 8 Artis, Plantage Kerklaan 38-40. Tel.: +31 (0)900 2784796 (25 Cent /min). Website auch D. Hinter dem fremdartigen Namen Artis verbirgt sich der Amsterdamer Zoo. Artis ist die Kurzfassung für die Koninklijk Zoölogisch Genootschap Natura Artis Magistra (auf dt: Königlich Zoologische Gesellschaft "Die Natur ist die Lehrerin der Künste"), die 1838 von G.F. Westerman, J.W.H. Werlemann und J.J. Wijsmuller gegründet wurde. Ziel des dieses ältesten Tiergartens des Landes war es, die Natur – in lebendiger wie in unlebender Form der Bevölkerung näher zu bringen. Außer dem Tierpark umfasst Artis heute ein Geologisches Museum und ein Planetarium. Es sind noch einige Gebäude aus dem 19. Jhr. stehen geblieben und diese geben dem Zoo einen Charme und eine historische Dimension, an denen es modernen und neuen Zoos mangelt. Wie die meisten älteren Tierparks, die in einer Stadt liegen, musste auch Artis viel umbauen, um den Tierpark an moderne Auffassungen bezüglich einer artgerechten Unterbringung anzupassen. 1997 wurde das Aquarium komplett mit einem Korallenriff, einem Mangrovenwald vom Amazonas und der Fauna einer Amsterdamer Gracht umgestaltet. Seit jenem Jahr konnte der Zoo auch an der Plantage Doklaan mit einer nachgebauten afrikanischen Savannenlandschaft erweitert werden. Geöffnet: 1.11.-31.3.: Mo – So 9.00 – 17.00 Uhr; 1.4.-31.10: Mo – So 9.00 – 18.00 Uhr (Sa Juni-August bis Sonnenuntergang). 24.12., 31.12. 9.00 – 16.00 Uhr; 1.1. 10.00 – 17.00 Uhr. Preis: Eintritt: Erwachsene € 19,95; Kinder (3-9) € 16,50. Senioren (65+) € 17,00. Im September und täglich ab 15.30 Uhr (außer an den langen Samstagen im Sommer) gilt ein reduzierter Tarif: Erwachsene € 13,50, Senioren € 12,50; Kinder € 11,00.

Drogen konsumieren[Bearbeiten]

Der Erwerb von Marihuana ist zwar illegal, wird aber geduldet. Bis zu 5 Gramm dürfen straffrei mitgeführt werden. In der gesamten Stadt verteilt, existieren so genannte Coffeeshops, in dem man weiche Drogen erwerben und konsumieren kann.[1] Aber nur dort - der Drogenkauf auf der Straße ist nicht nur äußerst leichtsinnig, sondern auch verboten. In den dunklen Gassen Amsterdams wird dem leichtsinnigen Touristen nicht nur Schrott angedreht, es kann ihm auch passieren, dass er um seine Habseligkeiten erleichtert wird.

Eine Karte vieler Coffeeshops in Amsterdam finden Sie hier.

Rosse Buurt[Bearbeiten]

Das ist der Rotlichtbezirk von Amsterdam. Ursprünglich beschränkt auf die Grachten Oudezijds Voorburgwal und Oudezijds Achterburgwal nördlich der Oude Hoogstraat. Das Viertel trägt deswegen auch den Namen De Walletjes. Prostitution ist in den Niederlanden erst seit wenigen Jahren legal, doch in Amsterdam ist sie seit den sechziger Jahren zumindest gedoogd (geduldet). Inzwischen haben sich die roten Neonröhren der raamprostitutie (Fensterprostitution) auch in anderen Teilen der Stadt verbreitet.

Will man sich lieber die schönen alten Häuser in diesem Viertel ansehen - schließlich ist es der älteste Teil der Stadt - sollte man auf den Sonntagvormittag ausweichen, dann haben die Damen nämlich frei. Historisch interessant ist es übrigens, dass die kleinen Häuschen um die Oude Kerk schon im Mittelalter vom Schout, dem damaligen Polizeichef, an Prostituierte vermietet wurden. In Amsterdam hatte man solches Gewerbe lieber unter Kontrolle als "wild" unter freiem Himmel. Das hat sich bis heute nicht geändert. Den "freien" Straßenstrich hat man inzwischen ins westliche Hafengebiet ausgelagert.

Einkaufen[Bearbeiten]

Märkte[Bearbeiten]

Blumenmarkt

Amsterdam ist eine Marktstadt ersten Ranges. Verschiedene allgemeine Warenmärkte, die täglich (außer so) stattfinden, sowie zahlreiche Spezialmärkte in der Innenstadt machen das Shoppen erst richtig spannend.

  • 1 Albert Cuyp Markt |, Albert Cuypstraat(Straßenbahn 16, 24, 25 über Ferd. Bolstraat und Linie 4 über Van Woustraat), Mo-Sa 9-18. Täglicher allgemeiner Warenmarkt mit sehr breit gefächertem Angebot. Rund 260 Stände.
  • Amstelveld Blumen- und Pflanzenmarkt rund um die Amstelkerk. Mo 9-14.30.
  • Biologische Märkte:
  • 2 Haarlemmerplein mi 10-17. Allgemeiner Warenmarkt mit ausschließlich biologisch hergestellten Produkten.
  • Nieuwmarkt sa 9-17. Ein Teil des allgemeine Warenmarktes um die alte Waag ist sa für tagesfrische Bioprodukte reserviert.
  • Noordermarkt sa 9-16. Erste Biomarkt des Landes (1987).
  • 3 Bloemenmarkt Singel, Mo-Sa 9-17. Sehr touristischer treibender Blumenmarkt am Singel zwischen Munt und Koningsplein.
  • Boekenmarkt Oude Manhuispoort (Durchgang zwischen Oudezijds Achterburgwal und Kloveniersburgwal) Mo-Sa 9-17. Überwiegend antiquarische Bücher (nicht nur in niederländisch!), historische Stiche, Notenblätter werden in den Gewölben verhandelt.
  • Boekenmarkt Spui, fr 9.30-18. Hier gibt es das, was die Oudemanhuispoort nicht bietet: neuwertige Bücher.
Käsegeschäft
  • Dappermarkt Dapperstraat (Straßenbahn 3, 12, Bus 22, Station Muiderpoort), Mo-Sa 9-18. Dieser allgemeine Warenmarkt ist genauso multikulturell wie das Viertel, in dem er liegt. Vor allem sa viel Andrang.
  • Jordaanmärkte:
  • Lindenmarkt Lindengracht (nördlich der Noorderkerk), sa 9-17. Allgemeiner Warenmarkt.
  • 4 Noordermarkt, rund um die Noorderkerk, mo 9-14. Angesagter Flohmarkt mit flippigem, buntem Publikum.
  • sa 9-16 Biologischer Markt.
  • Westermarkt Westerstraat (südlich der Noorderkerk), mo 9-13. Markt mit Stoffen und Lappen (160 Stände).
Im Jordaan gibt es viele gemütliche und preisgünstige Restaurants und Cafés.
  • Postzegel- en muntenmarkt Nieuwezijds Voorburgwal (Straßenbahnen 1, 2, 5, 13, 17 - Dam), mi, sa 9-16. Der Markt für Philatelisten und Numismatiker.
  • 5 Nieuwmarkt (Metro 51, 53, 54), Mo-Sa 9-18. Kleinerer allgemeiner Warenmarkt am Fuß der Waag. Hier beginnt auch der Zeedijk und damit die Amsterdamer Chinatown mit entsprechendem Warenangebot.
  • so 9-17 (Mai bis Oktober). Kunst-, Antik-, antiquarischer und Flohmarkt.
  • 6 Waterloopleinmarkt Waterlooplein (Metro 51, 53, 54, Straßenbahn 9, 14). Floh- und Kuriositätenmarkt rund um die Stopera.

In den von der Innenstadt weiter entfernt liegenden Stadtteilen gibt es weitere Märkte. Diese sind bei den entsprechenden Stadtbezirken aufgeführt.

Einkaufszentren[Bearbeiten]

  • 7 De Bijnkorf, Dam 1. "Der Bienenkorb" - das Äquivalent zum KaDeWe in Berlin. Geöffnet: Mo 11.00 – 19.00 Uhr, Di 9.30 – 19.00 Uhr, Mi 9.30 – 19.00 Uhr, Do + Fr 9.30 – 21.00 Uhr, Sa 9.30 – 18.00 Uhr, So 12.00 – 18.00 Uhr.
  • 8 Magna Plaza, Ecke Nieuwezijds Voorburgwal, Raadhuisstraat und Spuistraat (direkt neben dem Dam gelegen). Geöffnet: Mo – Mi 10.00 – 19.00 Uhr, Do 10.00 – 21.00 Uhr, Fr + Sa 10.00 – 19.00 Uhr, So 12.00 – 19.00 Uhr.

Küche[Bearbeiten]

Ägyptisch[Bearbeiten]

Chinesisch[Bearbeiten]

Echte chinesische Küche gibt es zuhauf in vielen Gaststätten rund um den Zeedijk und den Nieuwmarkt. Von dem manchmal sehr nüchternen Inventar sollte man sich nicht abhalten lassen.
  • Dim Sum Court, Zeedijk 109. Tel.: +31 (0)20 6381249. Die Einrichtung ist nicht sehr gemütlich, aber das Essen ordentlich. Geöffnet: täglich 12.00 – 23.00 Uhr. Preis: 60 Minuten lang darf man in dieser Gaststätte für € 8,50 vom Büffet essen.
  • 1 Nam Kee, Zeedijk 111. Tel.: +31 (0)20 6243470. Perfektes Essen in authentisch chinesischer Umgebung. Geöffnet: Küche: täglich 12.00 – 23.00 Uhr. Preis: Mindestpreis Menü € 5,00, Durchschnittspreis € 11,50.
  • 2 Oriental City, O.Z.Voorburgwal 177 - 179. Tel.: +31 (0)20 6268352. Geöffnet: Küche: täglich 11.30 – 22.30 Uhr. Preis: Menü/Mindestpreis € 13,00, Durchschnittspreis € 25,00.
  • 3 Tea Corner Di Shue Fang, Zeedijk 118. Tel.: +31 (0)20 4202357. Vegetarisches Restaurant, das zu dem benachbarten chinesischen Tempel gehört.
  • 4 Wing Kee, Zeedijk 76hs. Tel.: +31 (0)20 6235683. Eines der besten Restaurants mit chin.-kantonesischer Küche des Landes. Die Einrichtung ist von bestechender Nüchternheit. Hier geht es vorrangig um gutes Essen, der Rest ist Nebensache. Alkoholische Getränke sind nicht erhältlich, dafür ist der Tee im Preis inbegriffen. Geöffnet: Küche: täglich 12.00 – 22.00 Uhr. Preis: Mittlerer Menüpreis: € 11.

Frühstück[Bearbeiten]

  • 5 Het Karbeel, Warmoesstraat 16 (Centrum. 5 Gehminuten vom Bahnhof; eine Straße östlich des Damrak.). Tel.: +31 20 6274995. Internationales Frühstück vom Croisant über Sandwiches zu English Breakfast. Gratis-Wlan. Abends Käsefondue.

Indonesisch[Bearbeiten]

  • 6 Bojo, Lange Leidsedwaarsstraat 49/51. Tel.: +31 (0)20 6268990. Preis: Reistafeln ab € 12.
  • 7 Bunga Mawar, Zeedijk 41. Tel.: +31 (0)20 6203472. Kleiner Familienbetrieb, der ausgezeichnete indonesische Küche serviert. Besonders zu empfehlen sind Nasi rames und Saté kambing. Geöffnet: Küche: Di – Do 17.00 – 22.30 Uhr. Preis: Menüs ab € 9.
  • 8 Café Kadijk, Kadijksplein 5. Tel.: +31 (0)20 17744411. Vorzügliche Küche in authentischem Interieur. Liegt etwas abseits der Touristenpfade. Geöffnet: Küche Wintersaison: täglich 16.00 – 22.00 Uhr; Sommersaison: Mo 16.00 – 22.00 Uhr, Di – So 12.00 – 22.00 Uhr. Preis: Lunch: Brötchen € 4,50 - 8,00; Tostis € 2,50 - 3,50; Saté € 6,50 - 10,50; Suppen € 4,50 - 6,50; Häppchen € 2,00 - 8,50; Desserts 2,70 - 4,50. Diner: Suppen, Saté s. o.; Vorspeisen/Beilagen € 2,00 - 8,50; Hauptspeisen € 9,50 - 18,50; Desserts s.o.
  • 9 Kantjil & De Tijger, Spuistraat 291 (Südwestliches Ende von Centrum. Südliches Ende der Spuistraat, Sbahnhaltestelle Spui (Linien 1, 2 und 5).). Tel.: +31 20 6200994. Reistafel. Gehobenes Preisniveau. Beliebt.

International[Bearbeiten]

  • Soeterijn, LinnaeHazenstraat 58usstraat 2. Tel.: +31 (0)20 5688392. Im Souterrain des Tropenmuseums (links von dessen Eingang) befindet sich dieses Café-Restaurant. Geöffnet: Di – Fr 12.00 – 22.00 Uhr (Küche: Lunch 12.00 – 14.00 Uhr, Diner 17.30 – 20.30 h), Sa 16.30 – 22.00 Uhr (Küche bis 20.30 Uhr).

Niederländisch[Bearbeiten]

  • 10 Café Papeneiland, Prinsengracht 2. Tel.: +31 (0)20 6241989. Eigentlich ist das "Papeneiland" ja eine gemütliche Kneipe. Aber mittags kann man hier auch einen Lunch bekommen. Geöffnet: Mo – Fr 10.00 – 13.00 Uhr, Sa + So 10.00 – 15.00 Uhr.
  • 11 De keuken van 1870, Spuistraat 4. Tel.: +31 (0)20 6204018. Essen wie bei Muttern - einfach, ohne jegliches Drumherum. Das betrifft das Essen wie die Gestaltung des Lokals oder die Bedienung. Aber es ist bezahlbar. Geöffnet: Küche: Mo – Sa 16.00 – 22.30 Uhr.
  • 12 De Silveren Spiegel, Kattengat 4-6. Tel.: +31 (0)20 6246589. Website auch in englisch. Auch hier präsentiert sich die niederländische Küche auf hohem Niveau, von der Qualität wie vom Preis her. Geöffnet: Küche: Mo – Sa 17.30 – 22.30 Uhr. Preis: Menüs € 39,50 (3 Gänge), € € 45,00 (4 G), € 52,50 (5 G).
  • 13 Greetje, Peperstraat 23. Tel.: +31 (0)20 7797450. Traditionelle Zutaten hervorragend miteinander kombiniert und zubereitet. Das hat allerdings seinen Preis. Geöffnet: Küche: Di – So 18.00 – 22.00 Uhr; Sa 18.00 – 23.00 Uhr. Preis: Vorspeisen: € 9,50-14,50; Hauptspeisen € 21,50-25,50; Nachspeisen € 9,00-9,50.
  • 14 Letting, Prinsenstraat 3. Tel.: +31 (0)20 6279393. Lunch- und Tearoom von ausgezeichneter Qualität. Die Ware ist frisch und schmeckt. Geöffnet: Do – Mo 8.00 – 17.00 Uhr.
  • 15 Moeders, Rozengracht 251. Tel.: +31 (0)20 6267957. "Mütter" heißt dieses Restaurant am Rande des Jordaan, in dem vorwiegend traditionelle Gerichte wie Stamppot oder Suddervlees serviert werden. Sachen, die man normalerweise nur bei den Leuten zuhause erhält, nicht im Restaurant. Die Qualität ist ordentlich, die Preise auch. Geöffnet: Mo – So 17.00 – 1.00 Uhr; Küche bis 22.30 Uhr. Preis: Tagesessen € 10,00; Menüs (3 Gänge) € 26,00-30,00. Vorspeisen € 8,00, Suppen € 4,50; Hauptspeisen € 15,00-19,00; Nachspeisen € 6,00.
  • 16 Proeflokaal De Admiraal, Herengracht 319. Tel.: +31 (0)20 6254334. Probierstube der Brennerei Van Wees, der einzigen noch traditionell arbeitenden Brennerei. Hier können Liköre, Jenever und andere ur-holländische Getränke wie Advocaat, Fladderack oder Huppelolie verkostet werden, dazu gibt es einfache Gerichte als Untergrund.
  • 17 Smits Hollands Koffiehuis, Stationsplein 10. Tel.: +31 (0)20 6233777. Speisekarte auch in deutsch. Café/Restaurant direkt gegenüber vom Centraalstation. In dem Gebäude befinden sich auch das VVV-Touristenbüro und der Fahrscheinverkauf des GVB. Beliebter Treffpunkt, deshalb mitunter auch recht voll. Mittleres Preisniveau.
  • 18 Het Stuivertje, Hazenstraat 58. Tel.: +31 (0)20 6231349. Geschmackvoll und kleines Restaurant im Herzen des Jordaan. Nette Speisekarte mit Tages- und Saisongerichten. Auswahl an traditionellen Amsterdamer Likören. Geöffnet: Küche: Mo – So 17.30 – 22.00 Uhr.
  • 19 't Zwaantje, Berenstraat 12. Tel.: +31 (0)20 6232373. Typisch Amsterdamer eetcafé mit ebenso typischer traditioneller holländischer Küche. Freundliche Atmosphäre. Geöffnet: Küche: Mo – So 16.30 – 23.00 Uhr.

Pfannkuchen[Bearbeiten]

  • The Pancake Bakery, Prinsengracht 19. Tel.: +31 (0)20 6251333. Klassisches Pfannkuchenhaus mit reicher Karte. Geöffnet: täglich 12.00 – 21.30 Uhr. Preis: Pfannkuchen ab € 5,50. Die meisten Exemplare kosten zwischen € 8,00 und € 10,00.
  • 21 Upstairs, Grimburgwal 2. Tel.: +31 (0)20 6265603. In einem typisch niederländischem Haus, das schmalste Restaurant von Europa.

Surinamesisch[Bearbeiten]

Rund um die Albert Cuyp sind viele surinamesische Restaurants oder auch Imbissstuben und Brötchenbuden zu finden. Die Größe des Lokals sagt nicht unbedingt etwas über die Qualität des Essens aus, der Andrang umso mehr.

Vegetarisch[Bearbeiten]

  • 24 De Bolhoed, Prinsengracht 60. Tel.: +31 (0)20 6261803. Geöffnet: Küche: täglich Lunch 12.00 – 17.00 Uhr; Diner/Souper 17.00 – 22.00 Uhr.
  • Go Freshshop, Vijzelstraat 135. Tel.: +31 (0)20 5286985. Hierbei handelt es sich um eine Imbisskette, die auch vegetarische Gerichte im Angebot hat. Die Gerichte werden vorwiegend angeliefert.

Nachtleben[Bearbeiten]

  • 1 Paradiso Weteringschans 5-9. Tel: 020-6264521. (Website auch in englisch.) 1968 wurde in einem ehemaligen Gebäude der prot. Freien Gemeinde das "Kosmische Entspannungszentrum Paradiso" gegründet. Seitdem wurde es zu einem international bekannten Podium.
  • 2 Bourbon Street Bluesclub, Leidsekruisstraat 6 - 8, Tel. 020-6233440, offen 22 - 4 Uhr (Fr. + Sa - 5 Uhr).
  • 3 Dansen bij Jansen Handboogstraat 11, Tal: 020-6201779. 1977 als erste Studentendiskothek in Amsterdam eröffnet. Auch mehr als dreißig Jahre später ist sie immer noch die bedeutendste Studentendisco der Stadt.

Unterkunft[Bearbeiten]

Hotels buchen[Bearbeiten]

  • Online
    • Amsterdam Info: Hotelbuchungen (sehr zuverlässig) und ein großes Angebot an touristischen Information. Deutsch.
    • VVV Amsterdam: Hotelbuchungen und Touristeniformation. Deutsch
  • Bei Ankunft
    • Am Flughafen: in der Halle nach der Passkontrolle und dem Gepäck-Pickup. Bearbeitungsgebühr.
    • Am Bahnhof Amsterdam Centraal: bei den GWK (Grenswisselkantoren) in der Halle. Bearbeitungsgebühr.
    • Vor dem Bahnhof Amsterdam Centraal: bei der Tourist-Information (VVV) in dem weißen Gebäude links vom Hauptausgang. Bearbeitungsgebühr.
    • Bei Agenturen im Stadtzentrum: Bearbeitungsgebühr (höher als bei den drei vorgenannten Stellen)

Hostels[Bearbeiten]

Hotels[Bearbeiten]

Günstig[Bearbeiten]

Mittel[Bearbeiten]

Gehoben[Bearbeiten]

Wohnboote[Bearbeiten]

Amsterdam/Centrum

Amsterdam/Noord

Amsterdam/Oost

Amsterdam/Zuid

Amsterdam/West

Camping[Bearbeiten]

Lernen[Bearbeiten]

  • Volksuniversiteit Amsterdam. Die Volksuniversiteit Amsterdam bietet regelmäßig Niederländisch-Sprachkurse für Anderssprachige an. Aber auch andere Kurse bietet das Programm. Dafür ist es aber sinnvoll, die niederländische Sprache zu beherrschen.
  • Universiteit van Amsterdam, Spui 21. Postadresse: Postbus 19268, 1000 GG Amsterdam. Tel.: (0)20-525 9111 (Zentrale). Die Universität Amsterdam ist entstanden aus dem Athenaeum Illustre (1632) und gehört mit rund 30.000 Studierenden, fast 5.000 Mitarbeitern und einem Jahresbudget von nahezu 500 Millionen Euro zu den großen Universitäten Europas für allgemeine Forschung. Die UvA hat folgende Fakultäten: Wirtschaft und Betriebskunde, Geisteswissenschaften, Medizin (AMC-UvA), Gesellschafts- und Verhaltenswissenschaften, Naturwissenschaften, Mathematik und Informatik, Jura, Zahnmedizin. Die UvA ist über mehrere Standorte, hauptsächlich in der Innenstadt, verteilt.
  • 1 Vrije Universiteit, Hoofdgebouw VU, De Boelelaan 1105, 1081 HV Amsterdam. Tel.: (0)20-5989898 (Zentrale). 1880 wurde die "Freie Universität" als private Hochschule auf kalvinistisch-protestantischer Grundlage gegründet. Bis in die sechziger Jahre wurde ihre Ausrichtung maßgeblich von der "Vereinigung für Höhere Bildung auf Reformierter Grundlage" bestimmt. Nachdem sie 1970 anderen Universitäten des Landes gleichgestellt (und vom Staat finanziert) wurde, wuchs sie zu einer der großen Universitäten des Landes heran. Heute studieren hier rund 20.000 Menschen an 13 Fakultäten. Die VU hat ihren Standort hauptsächlich in Buitenveldert an der südlichen Stadtgrenze.

Arbeiten[Bearbeiten]

Wenn Sie nicht als Abgesandter einer Firma in Amsterdam weilen, benötigen Sie eine so genannte Sofinummer (kombinierte Steuer- und Sozialversicherungsnummer). Das Arbeitsamt ist das CWI (Centrum voor Werk en Inkomen).

Sicherheit[Bearbeiten]

Vor allem in der Innenstadt gibt es nicht zuletzt wegen der offenen Drogenszene viel Kleinkriminalität wie etwa Taschendiebstahl. Geld und Kamera am Körper tragen (nicht in der Gesäßtasche), und die üblichen Vorsichtsmaßnahmen sollten getroffen werden. Eine Gefahr für Leib und Leben besteht allerdings auch nachts in der Innenstadt nicht.

Sollte doch einmal die Hilfe staatlicher Ordnungskräfte notwendig sein, erreicht man sie über den Euronotruf 112. In weniger dringenden Fällen sollte die Nummer 09008844 verwendet werden.

Das Hoofdbureau (Polizeipräsidium) der Politie Amsterdam-Amstelland befindet sich auf der Elandsgracht 117 am Rande des Jordaan. Innerhalb der Polizeiregion - es gibt fünf districten - sind flächendeckend über die Stadt Polizeiwachen verteilt. Eine Übersicht gibt die Website der Amsterdamer Polizei.

Gesundheit[Bearbeiten]

  • Städtischer Gesundheitsdienst Der städtische Ärztliche und Gesundheitsdienst (GGD), der älteste des Landes (1902), kümmert sich besonders um Geschlechtskrankheiten, Information von Reisenden und Impfungen, Vorsorge bei und Bekämpfung von Infektionskrankheiten, Schädlingsbekänpfung, Jugendgesundheitssorge, gesellschaftlicher und geistiger Gesundheitsdienst (z. B. bei Drogenabhängigen) und Erste Hilfe und Krankentransporte.

Normalerweise kann man natürlich einfach zum Arzt oder ins Krankenhaus gehen.

Krankenhäuser[Bearbeiten]

  • Academisch Medisch Centrum. Größtes Krankenhaus Amsterdams und der Universiteit van Amsterdam verbunden. Das AMC liegt direkt an der Station Holendrecht von Eisenbahn und Metro (Linien 50 und 54). Außerdem wird es von den Bussen 45, 46 und 47 angefahren.
  • VU medisch Centrum, De Boelelaan. Medizinisches Zentrum der Freien Universität. Das Krankenhaus ist spezialisiert in Onkologie, Neurologie (Alzheimer und MS), Vitalmedizin (Herz- und Kreislauf, Metabolismus) sowie extra- und intramurale Medizin und Bewegung als Forschungsschwerpunkt.
  • Onze Lieve Vrouwe Gasthuis, Oosterpark 9. Tel.: +31 (0)20 5999111. Website auch GB. Großes ehemaliges katholisches Krankenhaus im Osten der Stadt, das spezialisiert ist auf Herzkrankheiten, die Behandlung von AIDS; es verfügt über eine Level III Intensive Care-Station, hat eine stark in Anspruch genommene Notaufnahme und eine spezialisierte orthopädische Abteilung.
  • 3 BovenIJ-Ziekenhuis, Statenjachtstraat 1. Tel.: +31 (0)20 6346346. Das kleinste der Amsterdamer Krankenhäuser, das sich als Regionalklinik auf einfachere Operationen spezialisiert hat.

Sprache und weitere Informationen[Bearbeiten]

Spruch: "I am Amsterdam" am Flughafen Schiphol

Fast alle Niederländer sprechen englisch, auch Deutsch ist zwar verbreitet wird aber nicht immer gern gesprochen (weniger wegen irgendwelcher Ressentiments, sondern weil es für Niederländer eine sehr komplizierte Sprache ist). Vor allem jüngere Leute sprechen daher lieber und einfacher englisch. Ein paar Worte Niederländisch werden immer gern gehört und zumindest mit einem freundlichen Lächeln honoriert. Manchmal ist es auch ganz einfach eine Frage der Höflichkeit.

Die Tourismus-Information nutzt den Spruch "I am Amsterdam", wobei die Worte miteinander verschmelzen. Die Webseite bietet ein umfassend informierendes Portal zu allen Belangen von Amsterdam in Niederländisch, Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch und Spanisch. Neben dem Webauftritt werden auch die Sozialen Medien wie Twitter, Facebook und YouTube professionell genutzt. Überall dort, wo dieses Symbol auftaucht, gibt es auch entsprechende Ansprechstellen, z. B. am Flughafen Schipol, am zentralen Bahnhof oder in den Stadtteilen, mit allen Informationen für Touristen:

Historische Urinale in Amsterdam
Pissoir Nähe Oude Kerk

Die wichtigsten Büros der Tourismus-Information (einheitliche Telefonnummer +31 20 7026000 für alle) sind:

  • Stationsplein 10 (gegenüber dem Hauptbahnhof): Noord-Zuid Hollands Koffiehuis, Öffnungszeiten: Mo-Sa 9:00-17:00, So 10:00-17:00 Uhr
  • Holland Tourist Information im Flughafen Schiphol, Ebene Ankunft 2 im Schiphol Plaza, täglich geöffnet 7:00-22:00 Uhr
  • Ticketshop Leidseplein 26, 1017 PT Amsterdam, täglich geöffnet 10:00-17:00 Uhr

Toilette: Wer ein dringendes Bedürfnis danach verspürt, fragt am einfachsten in einer Gaststätte oder in enem Café, oft wird die Benutzung umsonst gestattet, manchmal wird ein Obolus von 50 Cent erwartet. Auch nachts wird sich nicht jeder Tourist mit den alten grünen gusseisernen "Entsaftern" anfreunden, die nach einem Entwurf des Architekten Jan van der Mey 1915 gefertigt wurden und noch an etlichen Straßen zu finden sind, aber mehr und mehr durch offene aus Kunststoff ersetzt werden.

Praktische Hinweise[Bearbeiten]

In Amsterdam gibt es 54 Postämter von TNT Post. Ein zentral gelegenes Postamt (einst als Hauptpost fungierend) ist auf dem Singel 250 in der Nähe der Raadhuisstraat. Tel: (0900)7678526.

Postämter sind meist Mo-Fr 9-17 h und Sa 9-13 h geöffnet. Ab 2011 beträgt das Porto für Postkarten und Briefe ins europäische Ausland 79 Cent (bis 20 Gramm). Briefmarken gibt es aber auch in vielen Zeitschriftenläden und an den Schaltern im Eingangsbereich von größeren Supermärkten.

Ausflüge[Bearbeiten]

Beliebt bei Einheimischen wie Touristen ist ein Ausflug an den Nordseestrand nach Zandvoort. Neben zahlreichen Strandbars gibt es dort auch eine Rennstrecke auf der u.a. Rennen der Tourenwagen-Serie stattfinden. Wer mit der Bahn unterwegs ist muss in Haarlem umsteigen und sollte sich diese Stadt ebenfalls ansehen. Sie zählt zu den Kunst- und Kulturzentren der Niederlande und ist die Heimatstadt des Malers Frans Hals. Nach ihr wurde der gleichnamige New Yorker Stadtteil benannt.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]


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