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Amsterdam/Zuid

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Amsterdam-Zuid ist ein Stadtbezirk von Amsterdam, südlich von der von der Singelgracht begrenzten Innenstadt. Im Westen wird der Bezirk vom Vondelpark und dem Wasserlauf "de Schinkel" begrenzt. Im Osten bildet die Amstel die Grenze und die Stadtgrenze zu Amstelveen am Kalfjeslaan bildet die Südgrenze des Stadtbezirks. Ab 2010 wurde dieser Teil Amsterdams zu einem eigenständigen Stadtbezirk. Er zählt rund 130.000 Einwohner.

Lage des Stadtteils Zuid

Stadtteile[Bearbeiten]

  • Oude Pijp (Singelgracht - Amstel - Ceintuurbaan - Boerenwetering)
  • Nieuwe Pijp (Ceintuurbaan - Amstel - Amstelkanaal - Boerenwetering)
  • Diamantbuurt (Tolstraat - Amstel - Amstelkanaal - Van Woustraat)
  • Museumkwartier (Singelgracht - Boerenwetering - Roelof Hartstraat - Obrechtstraat - Vondelpark))
  • Duivelseiland (Roelof Hartstraat - Boerenwetering - Noorder Amstelkanaal - J.M.Coenenstraat)
  • Willemspark (Vondelpark - Obrechtstraat - Noorder Amstelkanaal - Schinkel)
  • Apollobuurt (Noorder Amstelkanaal - Zuider Amstelkanaal - Olympiaplein)
  • Stadionbuurt (Noorder Amstelkanaal - Olymoiaplein - Zuider Amstelkanaal - Amstelveenseweg - Stadiongracht - Olypiakanaal)
  • Schinkelbuurt (Schinkel - Amstelveenseweg - Stadiongracht - Olympiakanaal)
  • Hoofddorppleinbuurt (Surinameplein - Surinamestraat - Schinkel - A10 - Einsteinweg - Henk Sneevlietweg - Westlandgracht)
  • Rivierenbuurt (Amstelkanaal - Amstel - A10 - Boerenwetering)
  • Buitenveldert (A10 - Amstel - Kalfjeslaan - Amsterdamse Bos)
  • Prinses Irenebuurt (Zuider Amstelkanaal - Beatrixpark - A10 - Amstelveenseweg)

Hintergrund[Bearbeiten]

Der Bau der südlichen Stadterweiterung begann im letzten Viertel des 19. Jhs. mit dem Bau des Arbeiterviertels "De Pijp" (so genannt nach den langen engen Straßen, die den ursprünglichen Wassergräben des Amsterdamer Umlandes folgten) sowie der reicheren Wohnviertel um das Rijksmuseum (Museumkwartier) und das Konzertgebäude (Concertgebouwbuurt). Dieses Gebiet wurde lange Zeit als Oud-Zuid (Alter Süden) bezeichnet.

1917 entwickelt der Stadtarchitekt H. P. Berlage seinen Plan Zuid, der u.a. breitere Straßen mit hohen Häusern für die Mittelklasse umfasst. Von Anfang an wurde die bildende Kunst bei der Umsetzung dieser Baupläne mit einbezogen, sodass dieser erste städtebauliche Plan Amsterdams heute ein Gesamtkunstwerk bildet.

Zwischen 1920 und 1940 wurden neue Stadterweiterungen auf dem Gebiet der früheren Gemeinde Nieuwer Amstel realisiert. Dabei handelt es sich unter anderem um das Viertel "Nieuwe Pijp" (zwischen der Nieuwe Tolstraat und dem Amstelkanaal), der "Diamantbuurt" und Plan Zuid (Rivierenbuurt, Umgebung Beethovenstraat und die Stadionbuurt). Dieses Gebiet wurde lange Zeit als Nieuw-Zuid (Neuer Süden) bezeichnet.

1987/1990 bildeten diese Stadtviertel die Stadtbezirke De Pijp, Rivierenbuurt und Zuid. Das Viertel "Hoofddorppleinbuurt", westlich der Schinkel, gehört seitdem zum Stadtteil "Zuid". Nach der Zusammenlegung von De Pijp und Zuid 1998 heißt dieser Stadtbezirk derzeit Oud-Zuid.

Ab 1958 wurde Buitenveldert als ruhiges Wohnviertel für die gehobene Mittleklasse gebaut, seit 1987 war es ein gesonderter Stadtbezirk, der 1998 mit dem damaligen Stadtbezirk Rivierenbuurt zum Stadtbezirk ZuiderAmstel verschmolz. Auch das seit den sechziger Jahren angelegte Viertel um den Bahnhof Station Zuid gehört seit 1998 zum Stadtbezirk ZuiderAmstel. Dieses Gebiet wird gegenwärtig Zuidas (Südachse) genannt.

Anreise[Bearbeiten]

Karte von Zuid

Vom zentralen Umsteigepunkt Centraal Station aus fährt die Metrolinie 51 zu den Haltestellen "RAI" und "Zuid" im Süden des Stadtbezirks. Die Straßenbahnlinien 4, 5, 12, 16, 24 und 25 fahren ebenfalls in unterschiedliche Gebiete des Amsterdamer Südens.

Der von Süden über die A2 (aus Utrecht) nach Amsterdam einreisende Automobilist ist, sobald er mit der Utrechtse brug die Amstel überquert hat (und die Autobahn aufhört) im Stadtbezirk Zuid.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Kirchen, Moscheen, Synagogen, Tempel[Bearbeiten]

  • 1 Onze Lieve Vrouw Koningin van de Vrede Vredeskerkplein 1 (ehem. Pijnackerstraat 11), Tel: 020-6626909. 1923 von Jos Bekkers entworfen, lehnt sich diese röm.-katholische Kirche an den Stil der Amsterdamer Schule an.
  • 2, Van Ostadestraat 270. Dieses Gebetshaus für Afrikaner wurde zu Beginn der siebziger Jahre für die 1970 abgerissene Kirche St. Willibrordus-buiten-de-veste errichtet. Jene Kirche war die größte Kirche, die der Architekt Pierre Cuypers je entworfen hatte. Ihr Bau dauerte von 1873-1899 und sie war bis 1966 in Gebrauch.
  • 3 Kerk van Onze-Lieve-Vrouw van de Allerheiligste Rozenkrans - Obrechtskerk, Jacob Obrechtstraat 28, Tel: 020-6623779. Die Kirche wurde von 1908 bis 1911 nach einem Entwurf der Architekten J. Stuyt und J.Th.J. Cuypers gebaut. Die Kirche ist in neo-byzantinischem und -romanischem Stil gebaut und "römisch-reich" ausgestattet.
Öffnungszeiten: Mo, Mi, do 12.30-16.30 h.
  • 4 Gerard Dou Synagogue, Gerard Doustraat 238. Diese Synagoge wurde 1892 in Auftrag der aschkenasischen Vereinigung Teschu'at Israel (Helfe Israel) von dem Architekten E.M. Rood in einem Neo-Renaissance-Stil entworfen. Zwischen den Wohnhäusern in der Gerard Doustraat fällt die Synagoge kaum auf. Deswegen haben die deutschen Besatzer im Zweiten Weltkrieg das Gotteshaus übersehen und konnten die Dienste bis 1943 ungestört fortgesetzt werden. Sie ist eine von drei Synagogen im Zentrum Amsterdams, die noch stets in Gebrauch sind.
  • Rav Aharon Schuster Synagoge (RAS) Heinzestraat 1. Die Synagoge der Ndl.-Isr. Hauptsynagoge Amsterdam wurde 1928 von H. Elte und C. van der Wijk entworfen.
  • Lekstraatsynagoge Lekstraat 63.

Bauwerke[Bearbeiten]

  • 5 ehem. Rathaus von Nieuwer Amstel Amsteldijk 67 (De Pijp). Das Rathaus der früheren Gemeinde Nieuwer-Amstel wurde im Neo-Renaissance-Stil 1892 fertiggestellt. Als solches hat es nur vier Jahre gedient. Bis 1896 verlief an der etwas weiter nach Norden gelegenen Van Ostadestraat die Gemeindegrenze zu Amsterdam. Ab Mitte des 19. Jhs. zogen immer mehr Menschen, aber auch Gewerbe, in den Norden von Nieuwer-Amstel: ein größeres Raumangebot und niedrigere Steuern lockten. Diese Situation war Amsterdam natürlich ein Dorn im Auge. Das Problem sollte durch Eingemeindung der Randgebiete von Nieuwer-Amstel gelöst werden. Natürlich wehrte sich diese gegen den bevorstehenden Verlust des gewinnträchtigen Stadtteils, investierte in den Bau von Häusern und Straßen. Um ihren Widerstand zu betonen, baute sie 1892 das neue Rathaus nahe der Stadtgrenze. Doch Amsterdam setzte sich durch und erhielt 1896 das umstrittene Gebiet. In das schöne neue Rathaus von Nieuwer-Amstel zog 1914 das Stadtarchiv vom Amsterdam ein, das hier bis 2007 blieb.
  • 6 Huis met de Kabouters Ceintuurbaan 251-255 (De Pijp). Das „Haus mit dem Wichteln“ wurde 1884 von A.C. Boersma entworfen. Auffallend ist die eigentümliche Kombination von neogotischen Elementen wie Spitzbögen und Wasserspeiern mit Neorenaissance-Elementen wie gemauerten Kreuzzargen und Blöcken aus Naturstein sowie dem verzierten Holzwerk bei den hervorstehenden Kappen. Am meisten stechen jedoch die beiden Wichtel hervor, die einander auf der Höhe der Dachleiste einen Ball zuwerfen. Dieses Motiv soll eine Anspielung auf den Auftraggeber Van Ballegooijen sein.
  • 7, Tolstraat (De Pijp). Der Name Cinetol erinnert an das Kino, das in diesem Gebäude untergebracht war. Doch gebaut wurde es als Tempel. 1926 erteilten einige vermögende Amsterdamer den Auftrag zum Bau eines theosophischen Tempels. Während des Zweiten Weltkriegs wurde es zu einem Kino. Nachher wurde es zu einem kulturellen Mehrzweckgebäude: u. a. Kabarett, Revue und Oper. Mitte der siebziger Jahre nahm der Besuch des Kinos rapide ab, das Gebäude sollte schon abgerissen werden. Die Bewohner des Stadtviertels wehrten sich. Seit 1985 ist in dem Gebäude eine öffentliche Bibliothek untergebracht.
  • 8 Diamantfabrik Asscher Tolstraat (De Pijp). 1906 errichtetes Gebäude der Diamantschleiferei I.J.Asscher, die 1907 mit dem Spalten und Schleifen des größten Rohdiamanten der Welt, dem Cullinan, bekannt wurde. Diese Diamantschleiferei war so berühmt, dass die Straßen, die Anfang der zwanziger Jahre in der Nachbarschaft angelegt wurden, nach Edelsteinen benannt wurden. Sie bilden noch heute die Diamantbuurt.
  • 9, Victorieplein (Rivierenbuurt). Das Victorieplein wird beherrscht vom „Wolkenkratzer“, einem Hochhaus mit 12 Etagen, das von dem Architekten J.F.Staal entworfen und 1932 fertiggestellt wurde. Das Haus weist sowohl Kennzeichen der Amsterdamse School als auch des Funktionalismus auf. Der symmetrische Turm hat in der Mitte einen Aufzug und ein Treppenhaus mit einem Appartement an beiden Seiten. Verwendete Materialien sind Beton, gelber Backstein, Stahl und Glas.
  • 10 Concertgebouw Concertgebouwplein 2-6 (Museumkwartier). Das Concertgebouw ist ein aus drei Sälen bestehendes Konzertgebäude in Amsterdam. Zusammen mit der Symphony Hall in Boston und dem Musikvereinssaal in Wien wird es wegen der außerordentlich guten Akustik zu den besten Sälen f+r die Aufführung symphonischer Musik gezählt.
Um 1850 wollte der Arzt Samuel Sarphati aus Amsterdam eine moderne europäische Stadt machen. Dafür entwarf er einen Stadterweiterungsplan, wonach Hotels, Restaurants und Cafés gebaut wurden. Auch das kulturelle Leben blühte auf, was mit dem Bau des Concertgebouw versinnbildlicht wurde. 1881 taten sich einige Bürger zusammen und baten Pierre Cuypers, den Architekten des gerade im Bau befindlichen Rijksmuseum im Unterstützung. Der Architekt A. L. Van Gendt realisierte die Vorstellungen des Komitees 1886. Mit zwei Jahren Verzögerung wurde das neue Konzertgebäude 1888 eröffnet. Van Gendt verwendete für den Bau überwiegend Backstein, für die Eingangsfassade verwendete er jedoch Sandstein. Über dem Haupteingang befinden sich sechs Säulen, abgeschlossen von einem dreieckigen Tympanon, das mit einem Relief mit der Abbildung der Musen verziert ist. Bekrönt wird der Giebel von einer goldenen Leier, bis heute das Logo des Concertgebouw, die auf Apollo als Schutzherr der Musik verweist. Für die Inneneinrichtung diente das „Neue Gewandhaus“ in Leipzig als Vorbild (fließende Linien und abgerundete Ecken). Zwischen 1985 und 1988 wurde das Gebäude mit einem modernen Anbau aus Glas erweitert, der (fast) nicht auffällt. 1992 wurde das Concertgebouw von außen renoviert, 1995 von innen.
  • 11 Rijksmuseum, Jan Luijkenstraat 1 (Fassade = Stadhouderskade 42 (Museumkwartier).
Im Jahr 1876 reichte P.J.H. Cuypers seine Pläne für das neu zu bauende Rijksmuseum (Reichsmuseum oder Nationalmuseum) ein. Am 1. 10. desselben Jahres wurde der erste Pfahl in den Boden gerammt und am 13. 7. 1886 wurde das Museum offiziell eröffnet. Cuypers führte seinen Entwurf in der Formensprache der Holländischen Renaissance des ausgehenden 16. Jhs. aus. Kritiker sahen im Ergebnis zu viel gotische Züge. Diesen mittelalterlichen katholischen Baustil hielten sie für ungeeignet für ein derartiges „nationales“ Gebäude in der „protestantischen Nation“ Niederlande. Bei der Eröffnung des Museums wurde auch spottend von der „Einsegnung des bischöflichen Palastes, genannt das Rijksmuseum zu Amsterdam“.
Der Grundriss des großen, symmetrischen und vollständig frei in einer Parkanlage gelegenen Gebäudes zeigt ein Recheck mit beiderseits der Mittelachse einem von drei Flüheln umgebenen Innenhof. Als Baumaterialien wurden überwiegend Backstein, Granit, Kalk- und Sandstein verwendet. Die Mittelachse hat im Erdgeschoss einen breiten Durchgang – eine Forderung der Stadt, der die Stadhouderskade mit dem Museumplein verbindet und dem dahinter gelegenen Viertel. Das ganze wird von dem Mittelteil mit den Türmen, dem Durchgang und den Ecktürmen stark akzentuiert. Die Fassade ist reich verziert mit Motiven aus der niederländischen Geschichte. Später wurden zahlreiche Nebengebäude an den ursprünglichen Entwurf angebaut.
  • 12 Zuiderbad Zuiderbad Hobbemastraat 26 (Museumkwartier). 1897 eröffnete in dem damals sehr modernen Jugendstil-Gebäude eine Fahrradschule. Nach einem kurzen Intermezzo als Möbelausstellung wurde 1012 das „Südbad“ eröffnet. Es war mit einer Zentralheizung ausgestattet sowie elektrischem Licht, sodass es auch abends genutzt werden konnte. Das Wasserbassin mit 700.000 Liter Wasser musste im Erdgeschoss aufgestellt werden, sodass Besucher nur über eine Treppe ins Bad kommen könen. Anfang der neunziger Jahre wurde das Bad vollständig restauriert. Viel von der ursprünglichen Einrichtung blieb bewahrt, darunter auch die damals höchst modernen Sandfilter. Es kommen derzeit rund 700 Schwimmer täglich in das Bad. → Amsterdam/Aktivitäten
  • 13 Het Nieuwe Huis Roelof Hartplein (Museumkwartier). „Das Neue Haus“ am Roelof Hartplein wurde 1927/28 als Apartment-Hochhaus für alleinstehende Männer und Frauen errichtet, ein absolutes Novum. Zu jener Zeit wurden vorwiegend Wohnungen für Familien gebaut, für Alleinstehende gab es allenfalls nach Geschlechtern getrennte Ledigenheime wie z. B. das gegenüber des Nieuwe Huis gelegenen Huize Lydia von 1927 für katholische Mädchen.
Als Wohngebäude war Het Nieuwe Huis experimentell. Das Hochhaus umfasste 188 Appartements unterschiedlicher Formen und ferner einen Lesesaal, ein Restaurant, Geschäfte mit Büro- und Lagerräumen, ein Postamt, eine Fahrradgarage und Dachterrassen. Darüber hinaus wurde den Bewohnern verschiedene Dienste angeboten: z. B. konnte Haushaltshilfe angefordert werden und wurden Einkäufe bis vor die Tür angeliefert. Die Mieten des Hauses waren in Anbetracht dieses Service nicht gerade niedrig. Die Funktion des Nieuwe Huis ist noch stets unverändert. So sind die Bibliothek und das Postamt noch immer in Gebrauch. Auch im Innern des Gebäudes waren verschiedene moderne Einrichtungen wie die Telefonzellen und -räume, die auf verschiedenen Etagen noch immer vorhanden sind.
  • 14 Vondelparkpaviljoen Vondelpark 3 (Museumkwartier). Dieser 1881 errchtete Pavillon beherbergt seit 1975 das Filmmuseum. Derzeit wird ein neuer Nutzer gesucht, da das Filmmuseum 2011 umzieht.
  • 15 Amsterdams Lyceum Valeriusplein 16 (Willemspark). Das „Amsterdamer Lyceum“ ist eine drn dt. Gymnasium vergleichbare Schule, die 1920 in Gebrauch genommen wurde.
  • 16 Haarlemmermeerstation Amstelveenseweg (Willemspark). Der Bahnhof „Amsterdam Haarlemmermeer“ wurde 1915 erbaut für die Bahnstrecken nach Amsteveen – Aalsmeer/Uithoorn und weiter bis Alphen aan den Rijn, Haarlem und Leiden.. Der Personenverkehr auf der Strecke wurde 1950 beendet, der Güterverkehr blieb bis 1972. Seit 1975 nutzt die Elektrische Museumsstraßenbahn Amsterdam (EMA) für ihre Strecke nach Amstelveen und Bovenkerk den Bahnhof.
  • 1 Olympisch Stadion Stadionplein 21 Stadionbuurt). Das Stadion wurde 1927 von dem Architekten Jan Wils für die Olympischen Sommerspiele von 1928 entworfen. Von innen ist es sehr modern, von außen ähnelt es mehr einer uneinnehmbaren mittelalterlichen Festung. Den überwiegend waagerechten Linien des Stadions wird mit dem 46 m hohen Marathonturm ein Gegengewicht geboten. Der Turm wird von einem Betonbecken gekrönt, in dem das erste olympische Feuer entzündet wurde. Der Turm akzentuiert den Eingang zum Stadion, das Marathontor hinter dem sich die Marathontribüne befindet. An der Rückseite des Stadions war die Ehrentribüne für Mitglieder des Königshauses, Offizielle und die Presse. Unter der Ehrentribüne waren ein Telegraphenbüro, eine Presseabteilung, der medizinische Dienst und ein Laboratorium für physiologische und anthropologische Untersuchungen untergebracht. In der ersten Etage gab es ein Foyer und ein en Warteraum mit einem Wandelgang für Besucher darüber. Unter den Steh- un d Sitztribünen befanden sich die Umkleideräume und an der Südseite ein Café (das heutige Café Vak Zuid). Fes weiteren gab es in der Nordostecke eine Telefonzentrale, die Feuerwehr, Sekretariate der verschiedenen Sportföderationen und eine Polizeiwache mit Zelle. Auf dem Gelände vor dem Stadion waren ein Restaurant, ein Postamt (heute besser bekannt als [1] Olympiahäuschen), eine Wohnung für den Portier und ein Schwimmstadion. Bis auf das Olympiahäuschen und die Portierwohnung wurden diese nach den Spielen abgerissen.
  • 17 Apollohal Apollolaan 4 (Apollobuurt). Die „Apollohalle“ steht an der Ecke von Apollolaaan und Stadionweg. Sie wurde 1934 von dem Architekten Albert Boeken im Stil des Neuen Bauens entworfen. Ursprünglich war sie eine Tennishalle, später ein Ausstellungsgebäude und eine Eishalle. Derzeit ist sie nach umfangreicher Restaurierung von 2004 bis 2005 eine Basketballhalle.
  • 18 Apollo House Apollolaan 15 (Apollobuurt). Das Apollo House ist ein Bürogebäude an Apollolaan und Stadionweg. Es wurde von 1938 bis 1939 als Hauptgebäude des „Sozialen Versicherungsbank“ gebaut. Es besteht aus einem 10 m hohen Ringgebäude und einem 40 m hohen Turm, dessen.Stahlskelett mit weißen Keramikplatten verkleidet ist. Man nennt es auch Ocenasteamer. Der „Bug“ stützt sich an der Vorderseite (an der Ecke Apollolaan/Stadionweg) auf einige Säulen, die den monumentalen überdeckten Eingang des Gebäudes markieren und dem Besucher Schutz bieten. In diesem Raum befinden sich zwei hohe Bronzebilder: links Der Schützer und Bewahrer der Sozialgesetzgebung (1954) von Hildo Krop und Die Schützerin der Sozialen Sorge und Gerechtigkeit (1954) von Han Wezelaar. Heute ist hier der Sitz einer internationalen Anwaltskanzlei.
  • 19 Eerste Openluchtschool voor het Gezonde Kind Cliostraat 40 (Apollobuurt). Die „Erste Freilichtschule für das Gesunde Kind“,wurde 1930 von Jan Duiker entworfen. Sie ebesteht aus dem Schulgebäude auf einen Innengelände und einem Torgebäude an der Cliostraat. Man rechnet es zur Architekturströmung des Neuen Bauens.Der Gedanke hinter dem Bau war, dass frische Luft für die Gesundheit von Kindern vorteilhaft sei. Das Schulgebäude besteht aus drei Etagen mit insgesamt sieben überdachten Klassenräumen und fünf offenen Räumen. Das Haus wurde versetzt in den Häuserblock gebaut, sodass eine der offenen Ecken nach Süden hinausgeht.

Mühlen[Bearbeiten]

  • 20 Riekermolen De Borcht 10, (Buitenveldert), Tel: 020-6445368 (J. Rademaker). Die Mühle ist für die Öffentlichkeit nicht zugänglich! Sie wurde 1636 gebaut und liegt am Westufer der Amstel am Südende des Amstelparks bei het Kalfje. Zusammen mit einem elektrischen Pumpwerk sorgt sie dafür, dass die Bewohner der 515 ha großen tuinstad Buitenveldert keine nassen Füße bekommen.
1636 wurde den Einwohnern der Dörfer Sloten, de Vrije Geer und Rieck das Recht verliehen, ihre Ländereien mit einer "geeigneten achteckigen wind-Wassermühle" zu entwässern. Anfangs arbeitete die Riekermolen mit einem Schöpfrad, das 1871 durch eine archimedische Schraube ersetzt wurde. Bis 1932 entwässerte die Mühle den ca. 395 ha großen Riekerpolder mit Windkraft. Danach übernahm ein Motorpumpwerk diese Aufgabe.
Wegen der westlichen Stadterweiterung nach dem Krieg wurde 1956 abgebaut und 1960/1961 nördlich des Kalfjeslaan an der Amstel wieder ausgebaut. Mit dem davor stehenden Denkmal „Rembrandt an der Amstel“ ist die Riekermolen heute ein beliebtes Fotoobjekt. Die Reisebusse können dort auch gut parken.

Denkmäler[Bearbeiten]

  • Hel van vuur, Museumplein. (Hölle aus Feuer) Denkmal für die während der Nazi-Besetzung verschleppten und ermordeten Millionen von Sinti und Roma. Das Bld stellt eine Familie (Mann, Frau, zwei Kinder) dar, die vor einer Hölle aus Feuer flüchtet. - 1978 - Entwurf: Heleen Levano
  • 21 Denkmal zur Erinnerung an die Frauen von Ravensbrück Museumplein - 1975 - Entwurf: G. Eckhardt, J. van Santen, F. Nix
  • Denkmal für hingerichtete Widerstandskämpfer Apollolaan/ Beethovenstraat - 1954 - Entwurf: Jan Havermans
  • Monument Indië Nederland (Denkmal Indien Niederlande) Apollolaan/zwischen Olympiaplein, Lyceumbrücke und Amsterdams Lyceum - 1935 - Entwurf: Gijsbert Friedhoff und F.J. (Frits) van Hall. Jan Kleingeld gab diesem Kolonialdenkmal eine neue Bedeutung.
  • Nationales Dachau-Monument Bosbaan (Amsterdamse Bos) - 1996 - Entwurf: Niek Kemps.
  • 1 Anne-Frank-Schule Niersstraat 41-43 (Rivierenbuurt). Wandgemälde auf der Fassade der Schule mit Textfragmenten aus dem Tagebuch von Anne Frank. Sie ging her von 1934 bis 1941 zur Schule. Die Schule erhielt 1954 ihren Namen und wurde zum Denkmal erklärt. Entwurf: Harry Visser
  • 22 Kindermemorial, Gaaspstraat 8 (Rivierenbuurt). Das Kindermonument besteht aus vier Kinderfiguren. Links zwei spielende Kinder, die ihre Freiheit genießem, rechts zwei Kinder, die nicht mitspielen dürfen und beieinander Trost suchen. Zwischen den beiden Bilder befindet sich eine dreieckige Mauer aus schwarzem Marmor. Der Text auf dem Denkmal lautet: "3. NOVEMBER 1941 - MARKT - ZUTRITT NUR FÜR JUDEN" Am Fuß der beiden spielenden Kinder steht: ZUSAMMEN SPIELEN - ZUSAMMEN LEBEN. An der Gaaspstraat war seit 1921 ein Spielplatz. Dieser Ort wurde zwischen dem 3. 11. 1941 und dem 14. 8. 1943 von den Besatzern als "Markt für Juden" eingerichtet.Nach 1943 lebten in der Rivierenbuurt fast keine Juden mehr. - 1986 - Entwurf: Truus Menger-Oversteegen
  • Merwedeplein (Rivierenbuurt). Die Bronzestatue zeigt ein Mädchen mit einem Schulranzen unter ihrem Arm und einer anderen Tasche unter ihrem linken Arm. Sie blickt noch einmal zum Merwedeplein, wo sie wohnte, zurück. Ihr Gesichtsausdruck ist hoffnungsvoll.

Museen[Bearbeiten]

Am Rande des Museumplein ist eine Ehrung für Vincent van Gogh zu finden: den Pionier der expressionistischen Malkunst und den bedeutendsten Maler des 19. Jhs. Mit einer Sammlung aus 200 Gemälden und rund 500 Zeichnungen besitzt das Museum eine der größten Sammlungen von Werken des Vincent van Gogh. Obwohl Van Gogh zeit seines Lebens nur zwei gemälde hat verkaufen können, kommen jetzt jährlich anderthalb Millionen Menschen ins Van-Gogh-Museum um sein Werk zu bewundern.
Das Museum hat die Gemälde chronologisch gruppiert, sodass es möglich ist eine spannende Übersicht von Vincents persönlicher und künstlerischer Entwicklung zu erhalten. Van Gogh begann in den Niederlanden mit düsteren Farben und Porträts armer Bauern – wie in seinen „Kartoffelessern“; in seiner letzten Periode in der Provence springen die knalligen Farben fast aus dem Tuch.
Die Briefe Vincents über seine Hoffnung, die Verzweiflung und die Enttäuschungen sind ebenso zu finden wie eine Sammlung von Werken von Vincents Zeitgenossen darunter Toulouse-Lautrec, Seurat, Signac, Monet und der gute Freund Gauguin.
Die Audio- und Multimedia-Touren bieten die Möglichkeit, einen Rundgang im eigenen Tempo zu gestalten. In der Multimedia-Tour wird der Ton mit Bildern kombiniert: während man an den Glanzstücken vorbei geht, erscheinen auf einem kleinen PDA-Handcomputer Reproduktionen, Geschichten, Fotos, Briefe, Zeichnungen, Interviews, Filmfragmente, Musik und Spiele.
Öffnungszeiten: sa-do 10-18 h; fr 9-22 h. Geschlossen am 1.1. Eintrittspreise: Erwachsene: 15,- €; Kinder bis 17 J. frei; AmsterdamCard/MJK gratis.
Geschickt gemachte Promotion-Show des drittgrößten Bierbrauers der Welt. Nachdem er alle anderen Brauereien Amsterdams platt gemacht hatte (außer einer), verließ er die Stadt und stellt sein dem Massengeschmack entsprechendes Getränk andernorts her. Seit Jahren werden täglich Busladungen von Touristen durch die einstige Brauerei geführt. Öffnungszeiten: mo-so 11-19 h; Kasse schließt um 17.30 h. Geschlossen: 1.1., 26.4., 25.+26.12. Preise: Erwachsene € 18; (online € 16) Kinder (8-15) € 14; Minderjährige werden nur in Begleitung eines Erwachsenen eingelassen.
Amsterdam besitzt zwei Universitäten und hat deshalb auch zwei Botanische Gärten. Wesentlich unbekannter und weiter abgelegen vom touristischen Zentrum ist der Hortus Botanicus der Vrije Universiteit (VU). Er befindet sich auf einer von allen Seiten mit Wasser umgebenen „Insel“ hinter dem Krankenhaus der VI und hat rund 10.000 Arten.
An der Nordseite der „Insel“ ist ein Farngarten mit über 250 Arten, an der Südseite ein kleiner Steingarten mit einem Gewächshaus für Alpenpflanzen, in dem viele seltenen Gewächse aus dem Hochgebirge wachsen. Auch gibt es verschiedene Gewächshäuser, z. B. die größte Sammlung von Sukkulenten in den Niederlanden, sowie Häuser für Farne, Orchideen und andere tropische Pflanzen. Im großen tropischen Gewächshaus wurde versucht, einen tropischen Regenwald wso weit wie möglich nachzuahmen. Ein Teil des Hortus wurde umgestaltet zu einem chinesischen Garten mit der einzigen niederländischen Sammlung von Penjing-Steinen. In den Sommermonaten werden hier auch die japanischen Bonsai ausgestellt.
Öffnungszeiten: mo-fr 8-16.30 h; . Der Zutritt ist gratis.
Vom Haarlemmermeerstation, einem ehemaligen Vorortbahnhof, führt seit dreißig Jahren eine 7 km lange Straßenbahnstrecke nach Amstelveen und Bovenkerk. Befahren wird die Strecke mit Straßenbahnen aus Amsterdam, Den Haag, Groningen, Graz, Wien und Prag.
Fahrbetrieb: Ostern bis Herbstferien: so 10.30-17.00 h. Zu diesen Zeiten ist auch der Tram-Shop im Bahnhof geöffnet. Fahrpreise: Rückfahrkarte (Retour) Erwachsene € 6,00; Kinder (4-11), Senioren (65+), Hunde € 2,00; MJK € 3,00.Tageskarte € 10,00; Tageskarte ermäßigt € 5,00.
  • Olympic Experience (Sportmuseum) Olympisch Stadion 2 (Marathon-Tor), Tel: 020-6711115. Olympic Experience ist das interaktive und multimediale Publikumszentrum des Olympia-Stadions. In einzigartiger Weise steht der Sport hier im Rampenlicht. Mit Hilfe von Filmaufnahmen aus dem Archiv von NOS Studio Sport und Fotos der Presseagentur ANP macht der Besucher eine Entdeckungsreise durch Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft des niederländischen Sports. Der älteste Sportfilm ist von 1924, der neueste von 2005.
Öffnungszeiten: di-so 11-17 h. Eintrittspreise: Erwachsene € 5,00; Kinder (4-12) € 4,00; Senioren (65+) € 3,50.
  • 27 Rijksmuseum, Jan Luijkenstraat 1 (Fassade = Stadhouderskade 42. Das Rijksmuseum ist das Nationale Museum für Kunst und Geschichte. Seit 1885 ist es in dem von P.J.H. Cuypers entworfenen Gebäude untergebracht. Das Museum zeigt einige Höhepunkte der niederländischen Malerei, so Werke von Rembrandt ("Nachtwache"), Jan Vermeer, Jan Steen, Frans Hals, und viele andere. Diese Kunstwerke sind auch während der Restaurierung des Museums in der Ausstellung De Meesterwerken zu besichtigen. Das Rijks (wie es auch genannt wird) zeigt aber auch andere Genres der Kunst. So gibt es auch die Abteilung Bildhauerei und Kunstgewerbe und die Abteilung Ostasiatische Kunst, des Weiteren eine sehr aufschlussreiche Ausstellung zur niederländischen Geschichte. Geöffnet: Mo-So 9-18 Uhr. Die Kasse schließt um 17.30 Uhr. Geschlossen am 1.1. Eintrittspreise: Erwachsene € 15; online empfohlen; Kinder/Jugendliche (-18) gratis; ICOM, ICOMOS, UNESCO, Amsterdam Card und MJK gratis.
  • 28 Rijksprentenkabinet (Außenstelle des Rijksmuseums), Frans van Mierisstraat 92.
Große Sammlung Radierungen und asiatische Zeichnungen auf Papier sowie ein großes Fotoarchiv. Öffnungszeiten: di-sa 10-17 h. Der Eintritt ist frei, Besucher sind jedoch verpflichtet, sich auszuweisen.
Das Stedelijk ist ein Museum für moderne Kunst, seit 1895 in einem Gebäude am Museumplein untergebracht. Geöffnet täglich 10-18 Uhr, do bis 22 Uhr. Eintritt Erwachsene € 15 (online empfohlen), ermäßigt € 7,50.
  • 30 Moco Museum, Honthorststraat 20. Moco Museum in der Enzyklopädie Wikipedia Moco Museum im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsMoco Museum (Q26832671) in der Datenbank Wikidata. Im Jahre 2016 eröffnetes Museum für zeitgenössische Kunst.

Straßen und Plätze[Bearbeiten]

  • Albert Cuypstraat (De Pijp)
  • Merwedeplein (Rivierenbuurt)
  • Museumplein (Museumkwartier)
  • Olympiaplein (Stadionbuurt)

Parks[Bearbeiten]

  • Der 2 Vondelpark beim Leidseplein ist der erste Stadtpark Amsterdams. In den siebziger Jahren war er international bekannt als Treffpunkt der Hippie-Szene, die dort auch übernachtet hat.
  • 3 Sarphatipark Stadtteilpark an der Ceintuurbaan in De Pijp
  • 4 Beatrixpark hinter dem Messezentrum RAI in Zuideramstel.
  • 5 Amstelpark südlich der A10 entlang der Amstel im Stadtteil Buitenveldert in Zuid. Im Rahmen der Floriade von 1972 angelegt. Aus dieser Zeit stammen der Amsteltrein (eine Parkeisenbahn), ein Irrgarten, ein Rosarium, eine Orangerie, das Gläserne Haus, Gewächshäuser, eine Minigolfanlage, die Rhododendrengruppe, das Verlassene Land, die Parkgalerie "Papillon" und eine sroßer Spielplatz.
  • 6 Amsterdamse Bos, westlich des Amstelveense Weg. zum großen Teil auf dem Gebiet von Amstelveen. Dieser "Amsterdamer Wald" wurde in den zwanziger Jahren geplant und in den frühen dreißiger Jahren während der Weltwirtschaftskrise als Arbeitsbeschaffungsmaßnahme angelegt. Insgesamt dauerten die Arbeiten an dem Park/Wald bis in die sechziger Jahre. Im Norden des Waldes - an der Grenze zu Amstelveen - befindet sich seit 1937 die Bosbaan, die erste künstlich angelegte Ruderbahn der Welt. 1977 fanden hier Weltmeisterschaften im Rudern statt, 2014 wird dies erneut geschehen. Das Amsterdamse Bos ist im Lauf der Jahre zu einem Wald mit vielen alten Bäumen gewachsen. Die attraktiven Wasserpartien, Brücken, engen und gewundenen aber auch breiten und geraden Pfade machen den Wald zu einer für die Niederlande außergewöhnlichen Landschaft.

Aktivitäten[Bearbeiten]

Baden[Bearbeiten]

  • 2 Mirandabad (Jeder Besucher muß ab 2014 einen "Schwimmpass" vorzeigen. Diesen erhält man kostenlos an der Kasse und er kann auch vorab ohne Eintrittskarte erworben werden. So soll die Sicherheit der Gäste gewährleistet werden), De Mirandalaan 9 (Straßenbahn 25 oder Station Rai). Tel.: +31 (0)20-5464444. Hallenbad: 25-m-Becken, Wellenbad, Solarium, 90 Meter lange Rutsche. Freibad: 50-m-Becken, Spielbecken. Squashen. Preis: Stand 2014: Einzelkarte :4€.
  • 3 Zuiderbad Hobbemastraat 26, Tel: +31 (0)20-6781390. Zu erreichen mit Straßenbahn 2 und 5 (Hobbemastraat), Straßenbahn 3 und 12 (Concertgebouw), Straßenbahn 7 und 10 (Spiegelgracht). In dem Jugendstilgebäude von 1897 (ursprünglich eine Radfahrschule) befindet sich seit 1912 das "Südbad". In dem kurz vor der Jahrtausendwende stilecht restaurierten Bad kann man ganz hervorragend seine "Bahnen" schwimmen. 25-m-Becken, untiefes Kinderbecken, Whirlpool, Dampfbad. Geöffnet: mo-so zu unregelmäßigen Zeiten. Bitte vorab informieren. Preise: Erwachsene € 3,50; ermäßigt € 2,70,

Amsteltrein[Bearbeiten]

Fahrtzeiten der Parkeisenbahn im Amstelpark: 1.4. - 30.9.: mo-so 10-18 h; 1.10. - 31.3.: mi, sa, so/ft 11-18 h. Haltestellen: Haupteingang Europaboulevard, Südeingang. Eine Rundfahrt dauert 15 Minuten.

Einkaufen[Bearbeiten]

Fußgängerzone Albert-Cuyp-Straat,
Eingang zum Albert-Cuyp-Markt

Märkte[Bearbeiten]

Amsterdam ist eine Marktstadt ersten Ranges. Verschiedene allgemeine Warenmärkte, die täglich (außer so) stattfinden, sowie zahlreiche Spezialmärkte in der Innenstadt machen das Shoppen erst richtig spannend.

  • 1 Albert Cuyp Markt (Straßenbahn 16, 24, 25 über Ferd. Bolstraat und Linie 4 über Van Woustraat), Albert Cuypstraat. Mo-Sa 9-18. Täglicher allgemeiner Warenmarkt mit sehr breit gefächertem Angebot. Rund 260 Stände.
  • 2 Markt Stadionplein (Straßenbahn 16, 24). Allgemeiner Warenmarkt mit rund 50 Ständen. Sa 9-18.

Einkaufsgebiet[Bearbeiten]

  • 3 P.C.Hooftstraat teuerste Einkaufsstraße des Landes mit Niederlassungen von Cartier, Louis Vuitton, Chanel, Hermès, G-Star (Jeans) und Tiffany & Co.

Küche[Bearbeiten]

Am Heinekenplein

Günstig[Bearbeiten]

  • 1 Bazar Amsterdam, Albert Cuypstraat 182. türkische und arabische Gerichte.

Surinaams

Rund um die Albert Cuyp sind viele surinamische Restaurants oder auch Imbissstuben und Brötchenbuden zu finden. Die Größe des Lokals sagt nicht unbedingt etwas über die Qualität des Essens aus, der Andrang umso mehr.
  • 2 Warung Spang Makandra, Gerard Doustraat 39. Tel.: (0)20-6705081. Lokal mit javanisch-surinamischer Küche. Außer bekannten indonesischen Speisen gibt es auch spezifisch surinamische Gerichte wie Bakabana (geb. Banane), oder braune Bohnen mit Reis. Gutes Preis-Leistungs-Verhältnis.
  • 3 Moksi, Ferdinand Bolstraat 21. Tel.: (0)20-6768264. breitea Speisenangebot javanischen und indischen Wurzeln. Man sollte sich schon etwas Zeit mitbringen Geöffnet: Di-Sa 12-22; So 16-22.

Mittel[Bearbeiten]

  • 4 The Dutch Co, Frans Halsstraat 76. Tel.: + 3120 7372 479. Das Lokal ist auch bei Einheimischen beliebt, Reservierung wird empfohlen. Die Toiletten sind im Untergeschoss.

Gehoben[Bearbeiten]

Nachtleben[Bearbeiten]

Unterkunft[Bearbeiten]

Günstig[Bearbeiten]

Mittel[Bearbeiten]

Gehoben[Bearbeiten]

Wohnboote[Bearbeiten]

  • Amsterdam CityMundo Schinkelkade 30 hs, Tel: 020-4705705. Vermittlung von Unterkünften, davon sind sieben Hausboote, die in allen Teilen der Stadt liegen. Die Preise variieren von € 62 bis € 136 je Zimmer bei einer Aufenthaltsdauer von 3 (min.) bis 7 Nächten.

Camping[Bearbeiten]

  • 7 Camping Het Amsterdamse Bos Kleine Noorddijk 1, Amstelveen. Tel: 020-6416868. (Website auch in deutsch.) Familiencamping am "Amsterdamer Wald" im südlichen Vorort Amstelveen. Der Platz verfügt neben den üblichen Einrichtungen über eine Gemeinschaftsküche mit Speisesaal, einen Laden und einen Waschsalon. Für Kleinzelte gibt es spezielle trekkersvelden.

Praktische Hinweise[Bearbeiten]

Postkantoren (TNT, Postbank u.a.)

  • Gerard Terborgstraat 44 (Oud-Zuid)
  • Koninginneweg 267hs (Oud-Zuid)
  • Marathonweg 22-24hs (Stadionbuurt)
  • Courbetstraat 40 (Stadionbuurt)
  • Van Woustraat 90hs (De Pijp)
  • Ceintuurbaan 95hs (De Pijp)
  • Nieuwe Maanstraat 9 (Rivierenbuurt)
  • President Kennedyplantsoen 3 (Rivierenbuurt)

TNT-Servicepunkte

  • Willemsparkweg 77 (Oud-Zuid)
  • Scheldestraat 47 (Rivierenbuurt)
  • De Boelelaan 1117 (Buitenveldert)

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

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