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NL-keukenhof-10.jpg

Keukenhof bedeutet "Küchengarten". Im 15. Jahrhundert war hier ein Landgut, auf dem Kräuter und Gemüse angebaut wurden. Im 17. Jahrhundert entstand auf dem Gelände des Landgutes das Kasteel Keukenhof als Landsitz eines Kommandeurs der Niederländischen Ostindien-Kompanie.

Im 19. Jahrhundert wurde ein Teil des über 200 ha großen Landgutes umgestaltet in einen englische Parkanlage, ihre verschlungenen Pfade, ihre Wasserläufe und die inzwischen mächtigen Bäume bilden den Kern des Parks.

Im Jahr 1949 schufen 20 Blumenzwiebelhändler den Frühlingspark Keukenhof als dauerhafte Ausstellung. Im Eröffnungsjahr 1950 wurde der Keukenhof von rund 236.000 Menschen besucht, inzwischen ist die Besucherzahl auf rund 800.000 pro Jahr angestiegen.

Der 32 Hektar große Park ist umgeben von einem Zaun, innerhalb des Geländes gibt es etliche von großen Bäumen bewachsene Flächen, sie sind immer wieder durchbrochen von Lichtungen. Der Park ist durchzogen von Kanälen, die man zum Teil mit kleinen Elektrobooten befahren kann. Die Felder an der Nordostseite des Parks werden mit Tulpenzwiebeln bepflanzt, an der Südwestseite trennt der Stationsweg den Park von einem Wald, in dem das Schloss Keukenhof steht, dieses ist jedoch nur nach Vereinbarung zu besichtigen.

Der Park liegt in Südholland, das topfebene Gelände hat einen sandigen kalkreichen Boden, er ist sehr wasserdurchlässig und bildet keine Staunässe. Dadurch ist er besonders geeignet zur Zucht von Zwiebelgewächsen wie Tulpen und Narzissen. Mehr …
Roemerkanal buschhoven.jpg

Der 116 km lange Römerkanal-Wanderweg zieht sich entlang der 95,4 km langen ehem. römischen Eifelwasserleitung von Nettersheim bis Köln-Sülz. Viele Relikte aus der römischen Zeit können entlang des markierten Wanderwegs besichtigt werden. Die Wasserleitung aus dem 1. Jahrhundert n. Chr. diente bis ins 3. Jahrhundert der Versorgung der damaligen Colonia Claudia Ara Agrippinensium (Köln) mit hochqualitativem Wasser. Über die Wasserleitung wurde Köln täglich mit 20 Mio. Liter Wasser versorgt. In nachrömischer Zeit wurde die Wasserführung nicht mehr gepflegt und repariert, sondern diente vornehmlich als Steinbruch für öffentliche, private und fürstliche Bauvorhaben. Besonders begehrt war dabei auch der durch das kalkhaltige Wasser gebildete Kalksinter zur Herstellung von marmorähnlichen Säulen, Altarplatten usw. Der Abbau von Kalksinter und der Steinraub dauerte noch bis Ende des 19. Jahrhunderts.

Das Logo des Wanderwegs, mit dem der Weg markiert ist, stellt einen stilisierten Querschnitt durch das Wasserkanalgewölbe dar.

Im Jahre 1988 wurde der Weg angelegt und erfuhr im Jahre 2012 eine umfassende Modernisierung. Der Wanderweg ist in 7 Etappen mit 53 Stationen aufgeteilt. Etwa 50 Schautafeln geben entlang des Weges Informationen zu den besichtigten Örtlichkeiten und Bauten. An der Strecke gibt es zahlreiche gastronomische Angebote mit Übernachtungsmöglichkeiten. An den Tageszielen sind oft Bahnhöfe in der Nähe, die man als Start oder Ziel nutzen kann, wenn man die Wanderung hier beginnen oder abbrechen möchte. Mehr …
Hafenbecken (Bad Karlshafen).jpg

Bad Karlshafen (niederdeutsch Korlshoawen) ist eine kleine Kurstadt mit zwei Stadtteilen in Nordhessen in Deutschland, genauer im Landkreis Kassel, ehemals im Landkreis Hofgeismar Es ist die nördlichste Stadt Hessens. Die Kurstadt liegt an der Mündung der Diemel in die Weser und ist als beliebtes Tagesziel überregional vor allem durch ihr einheitliches barockes Stadtbild, sowie den felsigen Steilhängen der Hessischen und Hannoverschen Klippen bekannt. Seit 1977 trägt Karlshafen den Namen Bad Karlshafen und ist ein staatlich anerkanntes Heilbad. Bad Karlshafen wurde 1699 als Sieburg (Syburg) von Landgraf Karl als Exulantenstadt für Glaubensflüchtlinge aus Frankreich gegründet und erhielt 1710 Stadtrecht. Im Jahre 1715 wurde die Stadt Sieburg zu Ehren des Gründers in Karlshafen umbenannt; Wappen und Inschriften wie "CLZH" = Carl Landgraf zu Hessen aus der Gründerzeit sind an vielen Häusern zu finden.

1730 entdeckte der hugenottische Apotheker Jacques Galland die ersten Solequellen. 1763 gingen drei Gradierwerke und ein Pumpwerk zur Salzgewinnung in Betrieb. Der Handel mit Salz begann und ein Kurbetrieb wurde aufgebaut; die Jahresproduktion betrug etwa 500 t, bevor die Salzgewinnung 1853 nach der Gründung des Preußisch-Hessischen Zollvereines zum Schutz der norddeutschen Solevorkommen eingestellt werden musste.

Am 27. Mai 1977 wurde der Stadt Karlshafen der Titel Bad verliehen, welche heute ein modernes Kurzentrum, ein 1986 errichtetes Gradierwerk und die 2004 eröffnete Weserberglandtherme besitzt. Mehr …
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