Wikivoyage:Ziel des Monats

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Hier findest Du alle bisherigen Reiseziele des Monats. Kommende Ziele des Monats werden vorab auf der Seite für die Artikelkandidaturen nominiert und diskutiert. Weitere ausgezeichnete Monatsartikel findest du auf:

2018[Bearbeiten]

  • Nikko Toshogu Yomeimon Kagura M4482.jpg

    Dezember:

    Nikkō ist eine japanische Stadt in der Präfektur Tochigi in der Region Kantō. Die Stadt Nikkō selbst ist recht jung (als solche 1954 gegründet), auf ihrem Gebiet liegen aber einige sehr alte Sehenswürdigkeiten Japans, die zum Weltkulturerbe der UNESCO zählen. Auch die Berglandschaft lockt seit jeher viele einheimische und ausländische Touristen an.
  • Viru väravad 2.jpg

    November:

    Tallinn ist die Hauptstadt Estlands. Die größte Stadt des Landes mit etwa 431.000 Einwohnern liegt am Finnischen Meerbusen nur etwa 80 Kilometer von Helsinki entfernt. Ihr historischer Stadtteil Toompea (Domberg), die so genannte Oberstadt, reicht bis ins 11. Jahrhundert zurück und ist noch heute weitgehend in seiner ursprünglichen Gestalt erhalten. Hier befand sich auch das Machtzentrum. Die Unterstadt „All-linn“ dagegen bildete das wirtschaftliche Zentrum der Stadt. Beide Stadtteile bilden heute gemeinsam den Innenstadtbezirk „Vanalinn“ (deutsch: Altstadt). Seit 1997 zählt die Altstadt zum Unesco-Welterbe. Sehenswert in Tallinn sind ihre Kirchen, die Stadtbefestigung und ihre Museen. Kulturell wird viel geboten. Im November und Dezember findet zum Beispiel des „Filmfestival der Schwarzen Nächte“ statt. Im Februar und April folgen die Tage der Barockmusik bzw. das Jazzfestival Jazzkaar. Und nach vielen Kulturgenüssen bietet sich des Abends der Besuch einer der zahlreichen Cafés, Restaurants und Bars in der Innenstadt an.
  • StGallenAltstadt.jpg

    Oktober:

    St. Gallen ist die wichtigste Stadt und kulturelles und wirtschaftliches Zentrum der Ostschweiz. Ihr Hauptanziehungspunkt ist die mindestens seit 719 bestehende Abtei St. Gallen, deren weltberühmte Stiftsbibliothek Teil des UNESCO-Weltkulturerbe ist. Mehrere gut bestückte Museen in der Stadt und ihre Altstadt, die Gallusstadt, mit ihren zahlreichen denkmalgeschützten Gebäuden laden zum Besuch ein. Im Kontrast hierzu kann man die reizvollen Landschaften Appenzellerland und die Appenzeller Alpen besuchen, zu denen die Stadt das Tor bildet.
  • Krabi - Krabbenskulptur - 0001.jpg

    September:

    Krabi (thailändisch: เมืองกระบี่) ist die Hauptstadt der gleichnamigen Provinz in Südthailand. Die Provinz ist bekannt für ihre Strände und Badeinseln, aber auch auf dem Festland ist sie landschaftlich reizvoll. Die Provinzhauptstadt ist Ausgangspunkt für die Erkundung der Region und hat sich in den letzten Jahren entwickelt. Sie bietet einen internationalen Flughafen, neue Hotels und auch auf Touristen eingestellte Bars und Restaurants. Wer den Strand nur als Tagesausflug benötigt kann durchaus auch in Krabi anstelle der bekannten Strandorte absteigen. Auch die Preise in Restaurants liegen unter denen der touristisch wichtigen Orte wie z. B. Ao Nang. Reisende, die die Zeit mitbringen und die Erkundung des „wahren Thailands“ nicht auf die Strände reduzieren möchten, sollten der Stadt ruhig 1-2 Tage ihres Urlaubs widmen.
  • Röbel Müritz Altstadt.JPG

    August:

    Röbel/Müritz ist eine Kleinstadt in Mecklenburg-Vorpommern direkt am größten Binnensee Deutschlands, der Müritz, gelegen, sie gehört zum Landkreis Mecklenburgische Seenplatte und hat gut 5.100 Einwohner. Erste urkundliche Erwähnung findet Röbel schon im Jahr 1227. Zu DDR-Zeiten wurde die Stadt zu einem touristischen Zentrum mit Ferienheimen und Zeltplätzen ausgebaut. Heute dominiert der Tourismus sowie die Land- und Lebensmittelwirtschaft. Im Jahr 2017 besuchten 21.447 Personen die Stadt.

    Durch die Lage der Stadt an der Mecklenburgischen Seenplatte bietet sie hervorragende Voraussetzungen für jegliche Art von Wassersport. Sie ist sehr gut auf dem Wasserweg sowohl von der Elbe wie auch von Berlin erreichbar. Die beschauliche Altstadt lädt ein zum ausgiebigen Bummeln. Der nahe gelegene Müritz-Nationalpark ist schnell mit allen Verkehrsmitteln, auch mit Ausflugschiffen, zu erreichen und kann problemlos in eine ausgiebige Rundtour eingebunden werden.

    In Röbel und in der näheren Umgebung gibt es viele Übernachtungsmöglichkeiten. Vom einfachen Privatzimmer bis zu komfortablen Hotels in ehemaligen Herrenhäusern wird jedem Geschmack und Geldbeutel ausreichend Auswahl geboten. Wunderschön gelegene Campingplätze bieten Ruhe und Entspannung. Für den Wassersportler, egal ob mit dem eigenen oder mit einem Charterboot angereist, stehen an mehreren Anlagen viele Gastliegeplätze zur Verfügung.

    Diverse Veranstaltungen in den Sommermonaten im Ort oder in der näheren Umgebung bieten jede Menge Unterhaltung und Abwechslung.
  • Muenchen Siegestor01.jpg

    Juli:

    Schwabing liegt im Norden von München Der Stadtteil reicht von der Altstadt und der Maxvorstadt nach Norden bis nach Freimann, und grenzt an seiner Ostseite mit dem Englischen Garten an die Isar. Schwabing-West schließt sich nach Westen an, nordseitig der Stadtteil Freimann.

    Schwabing war von 1890 bis zum Ersten Weltkrieg ein berühmtes Künstlerviertel und Wohn- und Arbeitsstätte zahlreicher Maler und Literaten. Einige Jugendstilvillen zeugen noch von dieser Zeit. In den 60er Jahren kam es hier zu den Schwabinger Krawallen. Heute ist Schwabing immer noch ein beliebtes Ausgehviertel mit zahlreichen Kinos und Kneipen. Die Szene ist bunt gemischt und wird sowohl von Studenten als auch von einer Schicki-Micki-Szene geprägt.

    Die monumentale Prachtstraße Ludwigsstraße ließ König Ludwig I. nach Plänen von Leo von Klenze im Stil des Klassizismus bauen. Im Süden wird die Straße von der Feldherrnhalle begrenzt, im Norden vom Siegestor. An der Straße liegen die Hauptgebäude der Ludwig-Maximilians-Universität, die Bayerische Staatsbibliothek und die Universitätskirche Ludwigskirche. Die Verlängerung der Ludwigstraße nach Norden ist die Leopoldstraße, die von moderneren Bauten bestimmt ist. Sie ist die zentrale Ausgeh- und Flaniermeile, hier werden Fußballspiele von den jeweiligen Anhängern gefeiert. Die Cafés am Straßenrand leben vom Bedürfnis des Sehens und Gesehenwerdens. Begrenzt wird die Straße nach Norden durch die Münchner Freiheit.
  • CerroSanLuis.jpg

    Juni:

    San Luis Obispo ist eine Stadt an der kalifornischen Zentralküste. Das von den Einheimischen liebevoll SLO (Aussprache wie die des Wortes slow) genannte Städtchen hat als Standort der California Polytechnic State University („Cal Poly“) ausgeprägtes studentisches Flair. Wegen des hohen Bildungsniveaus ist auch die Gastronomie einen Besuch wert. Touristische Hauptanziehungspunkte sind die Mission San Luis Obispo de Tolosa, die sehr attraktive Innenstadt und die durch aufregende mediterrane Landschaft führenden Wanderwege im Umland der Stadt.

    1856 folgte die offizielle Gründung der Stadt San Luis Obispo, die seitdem auch County-Sitz ist. Der Bau der Pacific Coast Railway brachte im ausgehenden 19. Jahrhundert große Zahlen von Chinesen in die Region, und San Luis Obispo hatte im Bereich Palm Street zeitweilig eine bedeutende Chinatown.

    Weiteren Aufschwung erlangte die Stadt mit dem Bau von US-Route 101 und von California State Route 1. 1925 entstand hier das erste Motel der Welt, das Milestone Mo-Tel (östlich von 2525 Monterey St). Architekt Arthur S. Heineman wählte den Standort deshalb, weil San Luis Obispo auf halbem Weg zwischen Los Angeles und San Francisco liegt und es damals 2 ganze Tage dauerte, diese Strecke im Auto zu bewältigen. Auf ihrer Hochzeitsreise 1954 haben Marilyn Monroe und Joe DiMaggio in diesem Motel einmal zum Lunch angehalten.
  • Wernr001.jpg

    Mai:

    Wernigerode ist eine viel besuchte Fachwerkstadt am Nordrand des Harzes, etwa 12 km ostnordöstlich des Brockens gelegen, die sich als „Schlüssel zum Harz“ versteht. Sie liegt an den Ferienstraßen Deutsche Fachwerkstraße und Straße der Romanik. Seit Hermann Löns trägt Wernigerode den Beinamen „Die bunte Stadt am Harz“: „Alle Städte den Harz hinauf, den Harz hinab haben ihre Schätze und Kostbarkeiten; keine aber ist so reich und so bunt wie Wernigerode. Alles ist da, was das Herz begehrt: lustiges Leben und träumerische Stille, städtische Eleganz und dörfliche Einfachheit, flutender Fremdenverkehr und feststehende Eigenart, neue Bauart und alte Architektur; sie ist die Stadt der bunten Gegensätze.“

    Wernigerode ist als Rodungssiedlung entstanden und wurde erstmals 1121 als Sitz der mittelalterlichen Grafschaft Wernigerode mit dem Grafen Adalbert zu Haimar (bei Hildesheim) erwähnt. Um 1200 erhielt Wernigerode das Münzrecht, am 17. April 1229 das Stadtrecht. Der alte Stadtkern lag im Bereich des Klint südwestlich des Rathauses. Im 14. und 15. Jahrhundert erreichte Wernigerode seine Blüte durch den Handel mit Tuchen, Bier und Brandy.

    Zu den besonderen Sehenswürdigkeiten gehören die Fachwerkstadt mit dem Rathaus und das Wernigeroder Schloss. Zudem bietet sich die Stadt als Ausgangspunkt für verschiedene Reisen in den Harz einschließlich des Brockens an.
  • Alkmaar Accijnstoren.jpg

    April:

    Alkmaar ist eine Stadt im Norden der Provinz Noord-Holland. Touristisch wird die Region auch „Noord-Hollands Schiereiland“ (Halbinsel in Noord-Holland) genannt. Alkmaar ist die größte Stadt in dieser Region und ein wichtiges Versorgungszentrum. Neben dem sehenswerten historischen Zentrum ist die Stadt berühmt wegen ihres Käsemarktes. Und da im Jahre 1573 am 8. Oktober die Belagerung der Spanier erfolgreich beendet wurde, wird dies noch jedes Jahr an diesem Tag groß gefeiert: „Het Ontzet“ Fest. Rund um Alkmaar findet man die ältesten Polder der Niederlande, sie wurden schon ab 1532 durch Windmühlen entwässert besonders: Das kleine „Achtermeer“ im Süden der Stadt.
  • Luftaufnahme Spiekeroog.jpg

    März:

    Spiekeroog ist eine ostfriesische Insel in Niedersachsen. Wie jede Nordseeinsel hat auch Spiekeroog einen eigenen besonderen Charakter. Sie nennt sich selbst die grüne Insel. Wer Ruhe abseits des hektischen Alltags sucht, der ist auf der autofreien Fußgängerinsel mit ihrem Badestrand, dem gemütlichen Inseldorf und der schönen Dünenlandschaft genau richtig. Durch die niedrigen Häuser und die engen Gassen wirkt das Dorf ruhig, beschaulich und idyllisch. Spiekeroog eignet sich daher vor allem für Urlauber, die Ruhe suchen, mit der Familie baden wollen oder, auch im Winter, Spaziergänge machen möchten. Es gibt keine großen Hotel- und Vergnügungsanlagen. Wer gediegenen Kururlaub sucht oder Party machen möchte, ist auf Spiekeroog eher schlecht bedient. Spiekeroog ist aber auch beliebt bei Jugend- und Schulgruppen. Bäume sind von Natur aus auf Spiekeroog aufgrund des speziellen Lebensraums Mangelware. Trotzdem besitzt Spiekeroog einen relativ grünen Dünengürtel (sogar mit einigen kleineren Wäldchen). Durch das Dünengebiet laden viele schöne, verschlungene Pfade zu Spaziergängen ein. Ein besonderes Erlebnis ist eine Fahrt mit der Museumspferdebahn, die das Dorf mit dem Westend verbindet.
  • Schlossqlb.jpg

    Februar:

    Quedlinburg, die einstige Königspfalz, ist eine reizvolle, über 1000-jährige mittelalterliche Stadt nördlich des Harzes in Sachsen-Anhalt mit etwa 28.000 Einwohnern. Quedlinburg steht zu einem großen Teil unter Denkmalschutz. Die historische Altstadt mit etwa 700 Häusern, der Schlossberg sowie die Stiftskirche St. Servatius gehören zum UNESCO-Weltkulturerbe. Den Stadtkern bilden etwa 1.200 denkmalgeschützte Fachwerkhäuser aus fünf Jahrhunderten. Insgesamt kann Quedlinburg etwa 2.100 Fachwerkhäuser vorweisen. Damit ist die Stadt in Deutschland das größte Fachwerkbau-Denkmal. Die historische Innenstadt ist Weltkulturerbe der UNESCO seit 1994.

    Die Stiftskirche St. Servatius war im Mittelalter Teil eines Damenstifts. Heute beherbergt die Kirche in zwei Kammern den Quedlinburger Domschatz. Die Schatzkammer mit seinen zahlreichen Schenkungen insbesondere durch die Ottonen stellt einen der bedeutendsten Schätze Deutschlands dar.

    Das ganze Jahr hindurch finden unterschiedliche Festivals statt. Die Stadt bietet sich auch als Ausgangspunkt für Reisen in den Harz an.
  • Bangkok, Thailand.jpg

    Januar:

    Bangkok ist die Hauptstadt Thailands. Es ist mit rund 8 Millionen Einwohnern (14 Mio. im Großraum) auch die mit Abstand größte Stadt des Landes sowie dessen kulturelles, wirtschaftliches und Verkehrszentrum. Bangkok ist eine Weltmetropole mit Vertretungen zahlreicher internationaler Organisationen und Unternehmen, sowie eine der meistbereisten Städte der Welt.

    Auf Thailändisch „Stadt der Engel“ genannt, ist es ein Ort der Gegensätze: Auf der einen Seite glänzende Bürohochhäuser internationaler Bank- und Versicherungskonzerne, Luxushotels, Hochglanz-Shoppingmalls mit Filialen europäischer Edelmarken, sauberer und eiskalt klimatisierter Skytrain und U-Bahn; auf der anderen Seite gibt es aber noch genug Wellblechhütten, heruntergekommene Bauwerke, die allen Sicherheitsvorschriften spotten, und offensichtliche Armut, die einen daran erinnert, dass man in einem Entwicklungsland ist. An vielen Stellen wirken Wolkenkratzer und vielspurige Stadtautobahnen charakterlos und international, aber dann stößt man wieder auf einen kleinen bunt verzierten Tempel oder eine intakte Nachbarschaft, die wie ein eigenes Dorf inmitten der Metropole wirkt.

    Bangkok ist ein Paradies für Einkaufsbummler (vom traditionellen Markt bis zur edlen Boutique), Nachtschwärmer (von zwielichtigen Bars bis zum Schickeria-Club) und Gourmets (von der einfachen Garküche am Straßenrand bis zum Sterne-Restaurant).

2017[Bearbeiten]

  • Holstentor in Lübeck 2015.jpg

    Dezember:

    Lübeck ist eine an der Lübecker Bucht der Ostsee liegende Hafen- und Hansestadt im Südosten von Schleswig-Holstein an der Grenze zu Mecklenburg-Vorpommern. Die mittelalterliche Altstadt ist seit 1987 Bestandteil des UNESCO-Weltkulturerbes. Lübeck liegt am Fluss Trave, der im Stadtteil Travemünde in die Ostsee mündet.

    Lübeck ist mit knapp 216.000 Einwohnern nach Kiel die zweitgrößte Stadt Schleswig-Holsteins, zugleich eine der ältesten Hansestädte Europas. Ihre mittelalterliche Altstadt liegt auf einer vom Fluss Trave umgebenen Insel. Das wohl bekannteste mittelalterliche Bauwerk der Altstadt ist das Holstentor, das lange Jahre auf dem 50-D-Mark-Schein abgebildet war. Die Altstadt wird geprägt von den sieben weither sichtbaren Kirchtürmen. Das alte Rathaus, ebenfalls aus dem Mittelalter, wurde in einem historischen Reisebericht als „steinernes Märchen“ bezeichnet. Noch heute wird von dort die Stadt regiert und verwaltet.

    Lübeck ist –obwohl es an der Ostsee liegt– nicht nur im Sommer interessant. Durch den Status des Weltkulturerbes bewegt man sich wie inmitten eines bewohnten und belebten Museums. Gerade in der Weihnachtszeit macht Lübeck seinen Namen als "Weihnachtsstadt des Nordens" alle Ehre. Unter anderem ist auch der bekannte Lübecker Weihnachtsmarkt sehenswert.
  • Braunschweig Altstadtrathaus mit Brunnen.jpg

    November:

    Braunschweig ist mit 250.000 Einwohnern nach Hannover die zweitgrößte Stadt Niedersachens. Durch die Stadt fließen die Oker und der Mittellandkanal.

    Der Sage nach entstand die Stadt Braunschweig im Jahr 861. Die früheste Urkunde belegt ihre Gründung jedoch erst 1031. Das historische Zentrum der Stadt, die Braunschweiger Innenstadt, erhielt ihre heutige Ausdehnung durch Stadterweiterungen in der zweiten Hälfte des 12. Jahrhunderts, als der Sachsenherzog Heinrich der Löwe (1129–1195) Braunschweig zu seiner Residenzstadt wählte. In der Folgezeit wurde die Stadt als Mitglied der deutschen Hanse zu einem bedeutenden Handelsplatz Norddeutschlands. Noch Mitte des 20. Jahrhunderts war das Erscheinungsbild Braunschweigs von mehr als 800 Fachwerkgebäuden geprägt, von denen einige bereits im Mittelalter errichtet worden waren. Durch Zerstörungen während des Zweiten Weltkriegs wurde das Stadtbild grundlegend verändert. Neben rekonstruierten Einzelgebäuden geben heute die sogenannten Traditionsinseln, fünf wiederhergestellte Bereiche in der Braunschweiger Innenstadt, einen Eindruck vom früheren mittelalterlichen Bild des Stadtkerns.

    Heute ist das Oberzentrum Braunschweig ein bedeutender europäischer Standort für Wissenschaft und Forschung. Die Fahrzeugindustrie ist einer der wichtigsten Industriezweige der Region.
  • Wittenberg Market square.jpg

    Oktober:

    Die einstige Residenz- und Universitätsstadt Kursachsens Lutherstadt Wittenberg war aufgrund des Wirkens von Martin Luther, Philipp Melanchthon und anderer Wiege der Reformation, die dort mit den 95 Thesen Luthers 1517 ihren Ausgang nahm. Die weitgehend unzerstörte Stadt in Sachsen-Anhalt kann noch mit der Stadtkirche, der Schlosskirche mit Thesentür, dem Lutherhaus, dem Melanchthonhaus, Cranachhöfe und weiteren Bauten mit originalen Schauplätzen des Lebens und Wirkens der Reformatoren aufwarten. Die Stätten der Reformation sind Weltkulturerbe der UNESCO. Vor diesem Hintergrund hatten die Thesen des Wittenberger Theologieprofessors Martin Luther gegen Ablasshandel und Prachtentfaltung der römischen Kirche Gewicht. Unter der schützenden Hand des Kurfürsten Friedrich dem Weisen konnte die Reformation, die als akademischer Disput begann, sich über Deutschland ausbreiten. Es folgten die goldenen Jahre Wittenbergs: Die Universität, an der Luther und Melanchthon lehrten, registrierte enormen Zuspruch - fast jeder zweite Student in Deutschland der damaligen Zeit studierte auch mal in Wittenberg. Die Stadt brummte, denn die Studenten brachten viel Geld in die Stadt. Buchdruck und Verlagswesen florierten, die Patrizier- und Malerfamilie Cranach versorgten die junge protestantische Kirche mit Gemälden.
  • Catedral de Fulda.jpg

    September:

    Die über 1250-jährige Stadt Fulda liegt am gleichnamigen Fluss und ist das kulturelle und wirtschaftliche Zentrum von Osthessen. Die nächsten größeren Städte Frankfurt am Main, Gießen, Kassel, Erfurt und Würzburg liegen alle über 100 km entfernt. Fulda ist eine Barock-, Bischofs- und Hochschulstadt. Alljährlich findet hier die Herbst-Vollversammlung der Deutschen Bischofskonferenz statt. Im Mittelalter gehörte das Kloster Fulda zu den größten und wichtigsten Klöstern nördlich der Alpen. Fulda liegt am gleichnamigen Fluss Fulda. Die Stadt liegt eingebettet zwischen der Rhön im Osten und dem Vogelsberg im Westen. Die Landesgrenzen zu Thüringen und Bayern sind nicht weit entfernt.

    Der Ort des heutigen Fulda liegt an einem zur Zeit der Klostergründung verödeten Siedlungsgebiet mit Resten eines früheren merowingischen Hofes und in der Fuldaaue der hier bereits schiffbaren Fulda. Die Stelle liegt in strategisch günstiger Position an einer vermuteten Furt für eine seinerzeit wichtige Fernstraße.

    Unter Papst Gregor II. organisierte der spätere Apostel der Deutschen, Bonifatius, die Christianisierung des überwiegend noch heidnischen Germaniens.

    Die Stadt Fulda hat ihren Ursprung in der Siedlung für Bauern, Handwerker und Bedienstete die um das Kloster entsteht. Abtei und Siedlung erhielten 1019 durch Heinrich II. das Münz-, Markt- und Zollrecht, seit 1114 ist für Fulda das Stadtrecht (Civitas) belegt. Die Marktsiedlung entwickelt sich um den Bereich von Steinweg, Markt- und Mittelstraße, die Geschichte der Stadt ist in weiterer Folge immer stark an das Kloster gebunden.
  • Downtown seen from Mont-Royal.jpg

    August:

    Montreal ist das Hauptzentrum der Provinz Quebec in Kanada. Quebec City ist das politische Zentrum, doch Montreal ist sowohl die kulturelle und politische Hauptstadt als auch Haupteintrittstor in die Provinz. Die zweitgrößte Stadt Kanadas ist reich an Kultur und Geschichte und hat ein wohlverdientes Ansehen als eine der lebendigsten Städte Nordamerikas. Sie ist nach Paris die zweitgrößte französischsprachige Stadt der Welt (Muttersprachler), gleichzeitig aber auch eine der aktivsten zweisprachigen Städte Kanadas. Ungefähr ein Viertel der Einwohner ist anglophon und die Mehrheit der frankophonen Einwohner spricht auch englisch. Die Stadt besitzt ca. 1,9 Millionen Einwohner mit etwa 4 Millionen in der ganzen Metropolregion. Benannt ist die Stadt nach dem 233 Meter hohen „königlichen Berg“ Mont Royal, der mitten in der Stadt liegt. Montréal liegt im Osten Kanadas am Sankt-Lorenz-Strom. Die Stadt ist 1600 km vom Atlantik entfernt und bietet mit dem Port de Montréal einen wichtigen Hafen für alle Schiffe auf dem Weg zu den Großen Seen. Die Stadt besitzt ein vitales Kulturleben. 1967 fand in Montreal die Weltausstellung statt. Heute stehen davon noch der US-amerikanische Pavillion und der französische, der heute als Casino genutzt wird.
  • White Temple - Wat Rong Kuhn.jpg

    Juli:

    Chiang Rai ist die am weitesten nördlich gelegene größere Stadt in Thailand. Es ist die Hauptstadt einer gleichnamigen Provinz. Offiziell sind innerhalb der Stadtgrenzen etwa 70.000 Bürger registriert, im Ballungsgebiet sind es aber über 450.000. Die von Bergland umgebene Stadt bietet zahlreiche Tempel im typischen nordthailändischen Stil sowie den einzigartigen Weißen Tempel. Außerdem ist sie Ausgangspunkt für Trekkingtouren in die vom Regenwald bedeckte Bergwelt, zu den Dörfern der sogenannten Bergvölker sowie zum „Goldenen Dreieck“. Chiang Rai ist eine der ältesten Städte Nordthailands. Den Chroniken zufolge wurde es 1262/63 von dem legendären König Mangrai, Begründer des nordthailändischen Reichs Lan Na, gegründet. Es diente als dessen erste Hauptstadt, bis er gut 30 Jahre später Chiang Mai (die „neue Stadt“) gründete. Sicher auch aufgrund der jahrhundertealten Tradition hat sich die Stadt aber ein eigenständiges und besonderes kulturelles Klima bewahrt, das Chiang Rai von anderen thailändischen Provinzhauptstädten gleicher Größe abhebt. Zur lokalen Kultur tragen auch die Umland lebenden sogenannten „Bergvölker“ bei. In letzter Zeit hat man sich zunehmend auf internationalen Tourismus eingestellt. Auf Reisende zugeschnittene Angebote sind hier wesentlich häufiger vertreten als in einer durchschnittlichen thailändischen Provinzstadt, aber noch längst nicht so sehr wie in Bangkok, Chiang Mai oder den Touristengebieten am Meer. Chiang Rai liegt auf 580 m ü. NN. Das Klima ist merklich milder als in Zentral- oder Südthailand.
  • Florence duomo fc01.jpg

    Juni:

    Die Toskana (italienisch: Toscana) liegt in Italien. Sie umfasst neun Provinzen und die Metropolregion Florenz. Die Toskana hat zwei verschiedene Gesichter - auf der einen Seite die kulturell bedeutsamen Städte Florenz, Siena, Lucca und Pisa, und auf der anderen Seite eine sehr ländliche Region. Die kleinen Städte, Dörfer, Burgen, Villen und Weingüter bieten eine willkommene Abwechslung zum Verkehr und Lärm der großen Städte.

    Die toskanischen Städte erlebten ihre Blütezeit im Mittelalter und vor allem während der Renaissance. Danach spielte die Toskana politisch und handelstechnisch eine eher untergeordnete Rolle, die altehrwürdigen Städte entwickelten sich in der Neuzeit kaum weiter, so dass Innenstädte und Bauwerke oft bis heute unangetastet erhalten blieben.

    Die toskanische Landschaft ist äußerst abwechslungsreich. Die alte Frage: "Ans Meer oder in die Berge" ist einfach gelöst: "In die Toskana!" Von rauen, alpin anmutenden Berglandschaften in der Garfagnana oder dem waldreichen Casentino an der Flanke des toscoromagnolischen Appenins über belebte Bäder an der Etruskischen Riviera und der Versilia oder den einsamen Stränden der Maremma bis ins Inland, wo man üppig grüne Wälder am Monte Amiata und der Montagnola senese ebenso findet wie trockene, beinah öde Hügellandschaften der Crete senesi.

    Ein ganz anderes Gesicht als das Inland zeigt die im Sommer sehr belebte bis stellenweise überlaufene toskanische Küste, vor allem die Versilia und Etruskische Riviera in der nordwestlichen Toskana. Bereits seit dem 19. Jahrhundert spielt der Seebad-Tourismus im Sommer eine zentrale Rolle in dieser Region
  • Waling wall2.jpg

    Mai:

    Die Jerusalemer Altstadt ist jener Teil Jerusalems, der innerhalb der Stadtmauer aus dem 16. Jahrhundert liegt. Häufig wird auch noch der südlich außerhalb der Stadtmauer gelegene Berg Zion mit zur Altstadt gerechnet.

    In Jerusalem haben die drei monotheistischen Weltreligionen bedeutende Heilige Stätten: Gemäß der Überlieferung in der Thora resp. dem Alten Testament der Bibel stand Abraham an diesem, als Berg Moriah bezeichneten Ort, vor der Aufgabe, seinen Sohn Isaak opfern zu müssen; um 1000 v. Chr. habe König David die Stadt zur Hauptstadt seines Königsreichs gemacht und in der Davidsstadt seinen Palast erbaut, sein Nachfolger Salomon liess auf dem Tempelberg dann den Ersten Tempel erbauen

    Tausend Jahre später wurde vor den Toren der damaligen Altstadt gemäß christlicher Überlieferung Jesus Christus ans Kreuz geschlagen, ehe er nach seiner Auferstehung in den Himmel aufgestiegen ist.

    Nach islamischer Tradition ist der Tempelberg resp. der Felsendom der Ort der "fernen Moschee", von der aus Mohammed im 7. Jh. christlicher Zeitrechnung zu seiner Nachtreise ansetzte, über dem Felsen mit einem Fußabdruck des Propheten wurde im Jahre 691 der Felsendom errichtet.

    Die Altstadt gliedert sich neben dem Tempelberg in vier Quartiere, die durch die jeweils dort lebenden Bevölkerungsgruppen ganz unterschiedliche Charakteren aufweisen. Von großer historischer und religiöser Bedeutung sind auch der Berg Zion, die von der Südmauer in südliche Richtung ziehende Erhebung des Ophel und die Davidsstadt.
  • NL-keukenhof-10.jpg

    April:

    Keukenhof bedeutet "Küchengarten". Im 15. Jahrhundert war hier ein Landgut, auf dem Kräuter und Gemüse angebaut wurden. Im 17. Jahrhundert entstand auf dem Gelände des Landgutes das Kasteel Keukenhof als Landsitz eines Kommandeurs der Niederländischen Ostindien-Kompanie.

    Im 19. Jahrhundert wurde ein Teil des über 200 ha großen Landgutes umgestaltet in einen englische Parkanlage, ihre verschlungenen Pfade, ihre Wasserläufe und die inzwischen mächtigen Bäume bilden den Kern des Parks.

    Im Jahr 1949 schufen 20 Blumenzwiebelhändler den Frühlingspark Keukenhof als dauerhafte Ausstellung. Im Eröffnungsjahr 1950 wurde der Keukenhof von rund 236.000 Menschen besucht, inzwischen ist die Besucherzahl auf rund 800.000 pro Jahr angestiegen.

    Der 32 Hektar große Park ist umgeben von einem Zaun, innerhalb des Geländes gibt es etliche von großen Bäumen bewachsene Flächen, sie sind immer wieder durchbrochen von Lichtungen. Der Park ist durchzogen von Kanälen, die man zum Teil mit kleinen Elektrobooten befahren kann. Die Felder an der Nordostseite des Parks werden mit Tulpenzwiebeln bepflanzt, an der Südwestseite trennt der Stationsweg den Park von einem Wald, in dem das Schloss Keukenhof steht, dieses ist jedoch nur nach Vereinbarung zu besichtigen.

    Der Park liegt in Südholland, das topfebene Gelände hat einen sandigen kalkreichen Boden, er ist sehr wasserdurchlässig und bildet keine Staunässe. Dadurch ist er besonders geeignet zur Zucht von Zwiebelgewächsen wie Tulpen und Narzissen.
  • Neues Rathaus Leipzig Süd-West-Fassade 2013.jpg

    März:

    Der Bezirk Mitte ist der historisch interessanteste Teil und das Herz Leipzigs. Hier finden sich die meisten Sehenswürdigkeiten der Stadt.

    Im Vergleich zu den Innenstädten anderer deutscher Großstädte gibt es viel alte, unzerstörte Bausubstanz. Dazu gehören die nach der Wende aufwändig sanierten, repräsentativen Handelshöfe und Ladenpassagen, die beiden Hauptkirchen der Stadt, das Alte und das Neue Rathaus, Museen, Hochschul- und Gerichtsgebäude sowie der gewaltige Hauptbahnhof aus der Gründerzeit. Hier befinden sich außerdem die „Leuchttürme“ der Leipziger Kulturszene: Gewandhaus (Konzertsaal), Oper, Schauspielhaus und Thomanerchor. Auch zum Einkaufsbummel und zum abendlichen Weggehen gibt es in der Leipziger Innenstadt zahlreiche Angebote.

    Während der Leipziger Buchmesse vom 23. bis 26. März findet ein großer Teil der Veranstaltungen des Literaturfestivals „Leipzig liest“ im Stadtzentrum statt.
  • NZ-Milford Sound-Sea Side View.jpg

    Februar:

    Der Milford Sound ist wahrscheinlich die größte Touristenattraktion Neuseelands. An dem von jeder Ortschaft weit abgelegenen Fjord in der Region Fiordland liegen ein paar Gebäude, ein Hafen, ein Hotel und die teuerste Tankstelle Neuseelands. Richtig begreifen lässt sich der Fjord sowieso nur vom Wasser. Dennoch zeugen Kolonnen von Reisebussen, die täglich aus Queenstown den weiten Weg bis an den Fjord suchen, von seiner Beliebtheit. Wer vor 10 Uhr morgens am Fjord erscheint, kann durchaus noch mit relativ leeren Booten die Natur genießen, danach sind viele der Boote ausgebucht. Doch sollte man nicht blind die Strecke zum Milford Sound möglichst schnell abfahren, denn sie allein hat schon eine Menge zu bieten. Es lohnt sich, vom Hotel aus im voraus eines der kleineren Schiffe für die Nachmittagstour zu buchen. So hat man ausreichend Zeit, auch die Straße zu genießen und geht dem größten Rummel aus dem Weg. Und obwohl der Fjord so abgelegen liegt ist er doch der am leichtesten zugängliche der 15 Fjorde Fiordlands. 1823 wurde durch den europäischen Entdecker John Grono der Milford Sound nach dem südwalisischen Milford Haven benannt. Wahrscheinlich war er, ebenso wie die landseitigen Zugangswege, den Maori bekannt.
  • Schweinfurt-017.jpg

    Januar:

    Schweinfurt liegt in der Mitte Mainfrankens. Die ehemalige Reichsstadt am Main ist Hochschulstadt, Weinort und wirbt für sich als Kunststadt. Schweinfurt ist die wichtigste Industriestadt Nordbayerns mit dem höchsten Bruttoinlandsprodukt in Bayern.

    Schweinfurt zählt zu den wenigen Städten, in die bei der Gebietsreform keine Vororte eingemeindet wurden. Die Agglomeration beträgt ca. 97.000 Einwohner (Zensus 2011). Die engen Stadtgrenzen umfassen daher nur die Kernstadt mit etwa 20 Stadtteilen bzw. kleineren Quartieren innerhalb von Stadtvierteln, von denen mit Ausnahme von Hafen und Maintal alle nördlich des Mains liegen.

    Geprägt wurde die Stadt seit etwa 1890 von der metallverarbeitenden Industrie. Größte Arbeitgeber sind der Automobilzulieferer ZF Friedrichshafen AG (ehemals Fichtel & Sachs), die beiden Kugellagerhersteller Schaeffler AG (ehemals FAG Kugelfischer) und SKF (Svenska Kullagerfabriken) sowie die Bosch Rexroth AG (ehemals Deutsche Star) und Fresenius Medical Care.
Eine komplette Liste der ehemaligen Ziele des Monats findest du hier...