Serres

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Serres
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Serres ist eine Stadt in Griechenland.

Hintergrund[Bearbeiten]

Die Kleinstadt Serres liegt abseits der normalen Touristenrouten in Griechenland in einer fruchtbaren Ebene auf einer Höhe von etwa 70 m, etwa 25 km nordöstlich des Strymonas-Flusses und 70 km nordöstlich der makedonischen Hauptstadt Thessaloniki am Rande der Rhodopen Berge. Es ist die Hauptstadt der Präfektur Serres. Serres ist ein wichtiges Wirtschaftszentrum, insbesondere für den Handel mit den Balkanstaaten. Darüber hinaus ist Serres ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt in der griechischen Provinz Makedonien, vor allem für den Verkehr von und nach Bulgarien.

Anreise[Bearbeiten]

Bezesteni

Mit der Bahn[Bearbeiten]

  • 1 Bahnhof

Mit dem Bus[Bearbeiten]

  • 2 Busbahnhof (KTEL)

Auf der Straße[Bearbeiten]

Serres ist über Bundesstraße mit Thessaloniki (80km) und über Drama mit Kavala (90km) verbunden und Richtung Norden nach Sofia (Bulgarien) (230km).

Mobilität[Bearbeiten]

Im Stadtzentrum kann man zu Fuß alle interessanten Stellen erreichen, da die Stadt klein und flach ist. Für die Sehenswürdigkeiten außerhalb der Stadt ist ein Fahrzeug unerlässlich.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Im Zentrum[Bearbeiten]

Zinzirli Moschee
Mehmet Pasha Moschee
Burgruine
Yusuf Muhlis Pasha Brunnen
Karte von Serres
  • 1 Bezesteni (Αρχαιολογικό Μουσείο Μπεζεστένι, Archäologisches Museum). Die Bezesteni stammen aus dem Ende des 15. Jahrhunderts und befinden sich im zentralsten Teil der Stadt, am Eleftherias-Platz. Während der osmanischen Herrschaft entwickelte sich die Stadt Serres zu einem der wichtigsten Handelszentrum mit sehr bedeutendem Warenverkehr. Diese Art von Gebäude wurde von den osmanischen Türken als überdachter Markt errichtet. In dem Markt gab es Händler verschiedener Nationalitäten, die eine breite Palette von Waren, dominiert von Baumwolle, handelten. In Griechenland gibt es nur noch zwei, in Thessaloniki und in Serres. Das Serres Bezistan ist ein einstöckiges Gebäude mit 21 x 31 m, einem Ziegeldach und sechs Kuppeln. Es ist in gutem Zustand. Das restaurierte und renovierte Gebäude dient heute als archäologisches Museum und beherbergt Funde aus allen Epochen aus der Gegend von Serres.
  • 2 Tzintzirli Moschee (Τζιντζιρλί Τζαμί). Eine der ältesten osmanischen Moscheen in Europa und die wichtigste ihrer Art in der Architekturgeschichte. Es gilt als hervorragende Akustik und ist ein architektonisches Meisterwerk.
  • 3 Achmet Pasa Moschee (Τζαμί Αχμέτ Πασά, Mehmet Bay). Achmet Pasa Moschee in der Enzyklopädie Wikipedia Achmet Pasa Moschee im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsAchmet Pasa Moschee (Q16859858) in der Datenbank Wikidata. Sie wurde 1492 von Mehmet Bey, dem Sohn des Großwesirs und dem berühmten türkischen General Ahmet Pascha Kedik erbaut, wie in einer Inschrift im Schild des Haupteingangs der Moschee erwähnt. Aufgrund ihrer Ähnlichkeit mit christlichen Tempeln nennen die Serres es "Agia Sophia".
  • 4 Kotza Moustafa Moschee. Die Moschee von Kotza Mustafa wurde um 1519 n. Chr. Von Wesir von Sultan Kota Mustafa erbaut. Leider in schlechtem Erhaltungszustand.
  • 5 Byzantinische Burg (Βυζαντινό Κάστρο Ακρόπολη). Die byzantinische Befestigungsanlage aus dem 13-14.Jh. diente zur Absicherung der Grenze zum heutigen Bulgarien. Ruinen der Burg und beliebter Aussichtspunkt auf die Stadt mit Restaurant Cityzen.
  • 6 Yusuf Muhlis Pasha Fontain (Yusuf Muhlis Pasha Fountain). Yusuf Muhlis Pasha Fontain im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsYusuf Muhlis Pasha Fontain (Q20500874) in der Datenbank Wikidata. Dekorativer Marmorbrunnen nördlich des Grabes İsmail und Familiengrabstätte. Aus der Inschrift des Springbrunnens geht hervor, dass er 1814 von Yusuf Pasha aus Serres, Sohn von Ismail Bey, erbaut wurde.
  • Archäologisches Museum (Bezesteni). Ein kleines aber informatives historisches und archäologisches Museum.
  • Vlachen Folklore Museum (Λαογραφικό Μουσείο Βλάχων). Die Vlachen sind ein Volksstamm in die als Hirten in den Bergen der Rhodopen lebten und deren Kultur hier gezeigt wird.
  • Sarakatsani Folklore Museum (Λαογραφικό Μουσείο Σαρακατσάνων). Die Sarakatsani sind ein Hirtenvolk aus den Rhodopen, deren Kultur hier gezeigt wird.

in der Umgebung[Bearbeiten]

  • 1 Kerkini See (Κερκίνη). Kerkini See in der Enzyklopädie Wikipedia Kerkini See im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsKerkini See (Q1739269) in der Datenbank Wikidata. Landschaftlicher schöner See mit vielen Aussichtspunkten, vor allem am Westufer. Ein Besucherzentrum befindet sich im Dorf Kerkini, abseits des Sees, ist aber einen Besuch wert, mit kostenlosen Karten und Orientierung. Für Vogelbeobachter ist der See ein absolutes Muss, besonders zur Zeit des Vogelzuges, da viele der Vögel dort Rast machen. Man kann ein Boot von der Anlegestelle in der Nähe von Kerkini nehmen, um Pelikane (zwei Arten), Flamingos und viele andere Arten in großer Zahl und aus nächster Nähe zu sehen. Preis (ab 2018) € 7-10 pro Kopf für 60-90 Minuten für Gruppen.
  • 2 Warme Wasserfälle. relativ leicht zugänglich, lädt zu baden ein.
  • 3 Heißwasserhöhle. Schöner kleiner Wasserfall. Etwa 100 m südlich befindet sich ein weiterer.
  • 4 Wasserfall Kapnophyto. Die Zufahrt erfolgt über einen einigermaßen befahrbaren Feldweg ab dem Dorf. Die Wanderung beginnt bei der Schutzhütte direkt oberhalb des Wasserfalls. Es ist ein steiler Abstieg mit einer mäßigen, aber ausreichende Beschilderung. Es dauert ungefähr 15 Minuten, um zum Wasserfall abzusteigen. Wasser führt er bis Juni, dann trocknet er im Sommer aus.
  • 7 Burg Siderokastro. Eine byzantinische Burg auf einem 155 m hohen Hügel über der Stadt Sidirokastro. Es ist auch bekannt als Issari Fortress vom türkischen Namen der Stadt "Demir Hisar", was Eisenburg bedeutet. "Sidirokastro" bedeutet dasselbe. Die Burg wurde zum ersten Mal im Jahr 527 unter Kaiser Justinian erbaut. Es wurde im 11. Jahrhundert von Basil II. Und später von Kaiser Andronicos III. (1328-1341) verstärkt. Es scheint, dass die Burg in der byzantinischen Zeit wichtig war, um die Überfälle der Bulgaren in die Ebenen Mazedoniens zu kontrollieren. Der byzantinischer Turm Andronikos am Fluss Krousovitis unter der Burg von Sidirokastro war offensichtlich zum Schutz der Flussbrücke an diesem Punk erbaut worden. Sein Name stammt vom byzantinischen Kaiser Andronikos III. Palaiologos, der auch für die letzte größere Renovierung der Burganlage von Sidirokastro verantwortlich ist.
  • 8 Burgruine Zichna. Die Ruinen der byzantinischen Burg von Zichna aus dem 14Jh. befinden sich 6 Kilometer nordwestlich des heutigen Dorfes Nea Zichni. Erhalten sind Abschnitte der Festung, zwei Tore und ein Turm, sowie eine byzantinische Kirche, eine Zisterne und zwei osmanische Bäder. 1375 von den Osmanen erobert und zerstört.
  • 9 Burgruine Mandraki. Die Burgruine stammt höchstwahrscheinlich aus byzantinischer Zeit, obwohl es Hinweise darauf gibt, dass sich an diesem Ort eine alte Stadt befand (Sindia). Die noch verbliebene Mauer ist eute Teil der Friedhofsmauer des Dorfes. Die Ruine befindet sich in der Nähe der Ringstraße des Kerkini-Sees, auf der Ostseite des Dorfes Mandraki.
  • 10 Archäologische Stätte von Palatianos. eine seit der Eisenzeit bis in die römische Zeit bewohnter Ort.
  • 11 Alte römische Bäder. Ruinen eines alten römischen Thermalbades.
  • 1 Kloster des Heiligen Propheten von Acritohori (Ιερόν Ησυχαστήριο Τιμίου Προδρόμου Ακριτοχωρίου). Sehr schöne Klosteranlage am Kerkini See, die unbedingt einen Besuch lohnt.
  • 2 Kloster des Propheten Elias (Ιερά Μονή Προφήτη Ηλία). Eine der einfachsten und schönsten Klöster in Mazedonien mit einem imposanten Turm am Eingang (Turm Kopie Kloster auf dem Berg Athos), eine kleine und schöne Kirche und eine schöne Umgebung.
  • 3 Timiou Prodromou Kloster (Ιερά Μονή Τιμίου Προδρόμου). Erbaut im Jahre 1270, schöne sehr gepflegt Anlage. Es gibt eine Ausstellung mit Olivenöl und Tsipouro mit den traditionellen Werkzeugen seiner Herstellung, dann eine Ausstellung mit Produkten, die die Mönche selbst mit Kräutern herstellen. Die Hauptkirche mit Hagiographien kommt aus dem 19. Jahrhundert. Auf jeden Fall einen Besuch wert. Etwas oberhalb liegt die sehenswerte Steinbrücke von Agia Paraskevi.

Metaxa Verteidigungslinie des 2. Weltkrieges[Bearbeiten]

Die Metaxas-Linie war eine Kette von Befestigungen, die vor dem 2.Weltkrieg entlang der griechisch-bulgarischen Grenze errichtet wurde, um die griechische Grenze zu schützen. Sie wurde in schweren Kämpfen vom 6-10.April 1941 von der Wehrmacht eingenommen. Mache der 21 Forts kann man heute besichtigen, wobei Fort Roupel das größte und bedeutendste ist. Der Rest sind "lost places, oft mit schöner Aussicht.

  • 1 Fort Popotlivitsa (Οχυρό Ποποτλίβιτσα). Fort Popotlivitsa in der Enzyklopädie WikipediaFort Popotlivitsa (Q22812348) in der Datenbank Wikidata. Nur mit 4WD zu erreichende Bunkeranlage. Lohnt mehr wegen der schönen Aussicht auf den Kerkini See.
  • 2 Fort Istibey (Οχυρό Ιστίμπεη). Fort Istibey in der Enzyklopädie Wikipedia Fort Istibey im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsFort Istibey (Q5471391) in der Datenbank Wikidata. Schöner Aussichtspunkt 14 km von Neo Petritsi über Feldweg auf einer Höhe von 1.339 Metern. Das Fort war bis April 1941 in Betrieb, als es vor den deutschen Truppen kapitulieren musste. Die Anlage kann nur mit vorheriger Genehmigung betreten werden.
  • 3 Fort Kelkagia. Mitte in einem schönen einsamen Waldgebiet gelegen. Nur mit 4WD zugänglich.
  • 4 Fort Arpalouki
  • 5 Fort Paliouriones. Etwa 4 km von der nächsten Straße über Feldweg erreichbar.
  • 6 Fort Roupel (Ρούπελ). Fort Roupel in der Enzyklopädie Wikipedia Fort Roupel im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsFort Roupel (Q3078028) in der Datenbank Wikidata. Unterirdischen Festungsanlage zum Schutz der Grenze zu Bulgarien, die im 2.Weltkrieg von der Wehrmacht eingenommen wurde.
  • 7 Fort Karatas
  • 8 Fort Kali
  • 9 FortPersek
  • 10 Fort Bampazora

Aktivitäten[Bearbeiten]

Einkaufen[Bearbeiten]

In Stadtzentrum und an den Ausfallstraßen haben alle großen griechischen Supermarktketten Filialen, die auch zur Versorgung des ländlichen Umlands dienen. Viele Spezialgeschäfte und Läden für den täglichen Bedarf liegen im Zentrum

Küche[Bearbeiten]

Im Stadtzentrum findet man eine reiche Auswahl an Restaurants und Fast Food.

Nachtleben[Bearbeiten]

Ein besonders aufregendes Nachtleben kann man in einer kleinen Provinzstadt nicht erwarten. Im Zentrum liegen aber viele Pubs und Cafes wo man die Abende gut verbringen kann.

Unterkunft[Bearbeiten]

Wie überall in Griechenland sind die vielen Hotels, Pensionen und Zimmer in den gängigen Internet Buchungsportalen gelistet und bewertet. Große und sehr komfortable Hotelkomplexe in Serres sind:

Gesundheit[Bearbeiten]

  • Krankenhaus (ΓΕΝΙΚΟ ΝΟΣΟΚΟΜΕΙΟ ΣΕΡΡΩΝ). Es liegt am Stadtrand an der Ausfallstrasse Richtung Drama.

Praktische Hinweise[Bearbeiten]

  • WIFI-WLan. gibt es kostenlos in fast allen Cafes auf Nachfrage und auch in vielen Restaurants.

Ausflüge[Bearbeiten]

  • Drama. Kleinstadt in schöner Umgebung.
  • Kavala. Schönste Stadt Nord-Griechenlands.
  • Pangeo. Fast 2000 m hoher Gebirgszug mit vielen sehenswerten Bergdörfern und Klöstern und der archäologischen Stätte Amphipolis.
  • Rhodopen: kaum bewohnter Gebirgszug von wilder Schönheit mit vielen Natursehenswürdigkeiten

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

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