Sofia

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Innenstadt von Sofia
Sofia
OblastSofia-Stadt
Einwohnerzahl1.276.956 (2022)
Höhe595 m
Lagekarte von Bulgarien
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Sofia

Sofia (София) ist die Hauptstadt Bulgariens und mit mehr als 1.300.000 Einwohnern die größte Stadt des Landes sowie einer der 28 Verwaltungsbezirke (Oblasti). Die Universitätsstadt ist das wichtigste Geschäfts- und Industriezentrum des Landes und bietet eine interessante architektonische Mischung aus orthodoxen Kirchen und den Pracht- und Zweckbauten der Sowjetzeit.

Hintergrund[Bearbeiten]

Archäologischen Erkenntnissen nach ist Sofia mindestens 5.000 Jahre alt, doch erst in den letzten hundert Jahren hat die Stadt einen Sprung von 20.000 auf mehr als eine Million Einwohner gemacht. Dazu passt auch das Motto der Hauptstadt: „Wächst, aber altert nicht“ (Расте, но не старее).

Anreise[Bearbeiten]

Mit dem Flugzeug[Bearbeiten]

30x-Airplane.png Flughafen Sofia (Летище София, früher auch Sofia-Vrazhdebna, IATA: SOF; ca. 12 km östlich des Stadtzentrums.) wikipedia commons wikidata. Der Flughafen besteht aus dem modernen, hellen Terminal 2 sowie dem historischen Terminal 1, das heute nur für Billig- und Charterflüge genutzt wird. Zwischen beiden verkehrt alle 30 Minuten ein Shuttlebus. Das Terminal 2, gleichzeitig Heimatbasis für die nationale Airline Bulgaria Air, verfügt über alle zu erwartenden Annehmlichkeiten inklusive kostenlosem WLAN und einer Businesslounge. Merkmal: freies WLAN.

Sofia wird von einigen großen europäischen Airlines und auch Billigfluggesellschaften bedient, Verbindungen aus dem deutschsprachigen Raum gibt es mit Stand 2022 folgende:

  • Austrian Airlines aus Wien
  • Bulgaria Air aus Berlin, Frankfurt am Main, Wien und Zürich
  • Lufthansa aus Frankfurt am Main und München
  • Ryanair aus Berlin, Karlsruhe/Baden-Baden, Köln/Bonn, Memmingen, Nürnberg und Wien
  • Wizz Air aus Basel, Dortmund, Hahn und Memmingen

Flughafenanfahrt[Bearbeiten]

Metro und Busse
Zeitungsstand - für Busfahrscheine.

Am Flughafen werden im Ankunftsbereich am Zeitungsstand Fahrscheine verkauft: „Billet.” Sie gelten für Bus, Straßenbahn und Metro. Für größere Gepäckstücke (über 60/40/40 cm) sind zusätzliche Fahrscheine zu lösen (die Strafe beträgt ansonsten den 10-fachen Fahrscheinpreis).

Die 1 Metrostation Sofia Airport Метростанция „Летище София“ wikipedia commons wikidata ist oberirdisch beim Terminal 2. Fahrzeit mit Linie 4 ins Zentrum 28 Minuten.

Drei Buslinien verbinden den Flughafen mit Sofias Innenstadt.

  • Die Linien 84 und 184 verkehren zwischen dem Hauptgebäude der Universität Sofia bis zur Adlerbrücke, dann über die Zarigradsko Chaussee zu beiden Terminals alle 10 bis 15 Minuten zwischen 4:30 und 23:30 Uhr. Die Fahrzeit beträgt ca. 35 Minuten.
Zur Weiterfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln von der Universität zu den "Chahlite" (= Zentralmarkthalle Sofia), dem unmittelbaren Zentrum, in deren unmittelbaren Umfeld sich zahlreiche Touristenhotels befinden, muss auf die Metro oder Straßenbahn umgestiegen werden.
  • Linie 384 verbindet Terminal 2 mit Wohnkomplex Druschba alle 15 bis 30 Minuten zwischen 5:00 und 23:00 Uhr.
Taxen
Tipp
Es ist jedoch stark vor einer Betrugsmasche am Flughafen zu warnen, mit der unwissende Touristen von Schleppern in Taxis mit überteuerten Tarifen gelockt werden sollen. Einreisende Touristen werden gleich nach dem Passieren des Zolls aktiv von Schleppern angesprochen. Dazu muss man wissen, dass der Flughafen mit einer einzigen Taxifirma (von den ca. 10 Sofioter Taxifirmen) einen offiziellen Vertrag zur Beförderung von Fahrgästen abgeschlossen hat.

Wegen der moderaten Taxipreise empfiehlt es sich bei der Anreise vom Flughafen ein Taxi zu nehmen. Die Fahrt ins Zentrum kostet weniger als 10 €. Alle Taxis in Sofia sind gelb, meist zusätzlich mit großem Firmenlogo. Alternativ kann man sich auch erst an der Adlerbrücke ein Taxi nehmen das sind dann nur noch halb so viele Kilometer in das Zentrum.

Sofias Flughafen-Taxis: Tipp und Tricks
Taxispreise, hier die einer vergangenen Zeit, sind angeschrieben: 0,59 Lewa (links oben; für 1 km Fahrt tagsüber von 6 bis 22 Uhr), 0,70 Lewa (rechts oben: für 1 km Fahrt nachts von 22 bis 6 Uhr); 0,60 Lewa (einmalig zusätzlich, bei telefonischer Bestellung); 0,60 Lewa (einmalig als Grundpauschale für jede Fahrt); 0,18 Lewa (für jede Minute Wartezeit im Halten - läuft auch im Stau und beim Warten an Kreuzungen).

Am besten wendet man sich an den Taxistand, der in der Einreisehalle in unmittelbarer Nähe des Einreisebereiches liegt. An diesem deutlich ausgeschildertem Stand nennt man sein genaues Fahrziel und bekommt ein Taxi zugewiesen. Diese "regulären" Taxis stehen im Taxiwartebereich neben dem Terminal (vom Ankunftsbereich aus gesehen rechts daneben). Während die "überteuerten" Taxis nicht an diesem großen Taxistand stehen dürfen - sie stehen vor (nicht neben dem Terminal) gemeinsam im Kurzzeitparkbereich mit den privaten PKW.

Mit der Bahn[Bearbeiten]

Im Sommer vom/zum 2 Hauptbahnhof Sofia wikipedia commons wikidata direkte internationale Züge (Fahrkarten nur Schalter 23):

  • Balkan Express aus Beograd Topcide
  • Sofia-Istanbul-Express (Nachtzug) von Istanbul-Halkali, einem Bahnhof auf der Marmaray-Strecke. Preis 2019, inkl. Liegewagenzuschlag ca. 40 €. Die Ankunft ist frühmorgens. Zum Umsteigen muß man eine Istanbul Kart kaufen.
  • Bummelahn: Sofia - Craiova mit Umsteigen im Grenzort Vidin, Abfahrt an beiden Enden jeweils kurz vor 8.

Winters:

  • aus Belgrad mit Umsteigen in Niš und Dimitrovgrad
  • aus Istanbul 3 Stunden längere Fahrt

Mit dem Bus[Bearbeiten]

Der 3 zentrale Busbahnhof (Централна автогара) wikipedia commons wikidata befindet sich im Norden des Stadtzentrums in der Nähe des Hauptbahnhofs. Von hier gibt es Buslinien zu vielen Städten Bulgariens und einige internationale Verbindungen.

Die meisten internationalen Busverbindungen enden aber am zwischen Busbahnhof und Bahnhof befindlichen Busbahnhof Serdika (Автогара "Сердика", lange Jahre war dieser Busbahnhof unter dem Namen "Traffic Market" bekannt, der alte Name findet sich noch in vielen Reiseführern und Wegbeschreibungen).

Auf der Straße[Bearbeiten]

Sofia im Netz der bulgarischen Fernstraßen.

Um die Stadt verläuft die Sofioter Ringstraße (Nr. 18). Der Stadtring ist nicht durchgängig als Autobahn ausgebaut, viele Kreuzungen sind noch niveaugleich und werden mit Ampeln geregelt. Im Bereich Obelja / Ljulin ist ein Autobahnkreuz errichtet worden, an dem die Verbindung mit der Autobahn A3 „Struma“ nach Süden (Richtung griechische Grenze) erfolgt. Ein Autobahnkreuz entsteht auch mit der Autobahn A6 „Europa” zum serbischen Grenzübergang Kalotina (54 km). Die Fernstraße I-1 führt nach Norden zur rumänischen Grenze bei Wildin. Richtung Osten zweigt die wichtigste Ost-West-Achse des Landes, die I-6 (E871, E773), vorei an Sliven bis nach Burgas, ab.

Mobilität[Bearbeiten]

Metro, Tram und Busse[Bearbeiten]

Streckennetz der Metro Sofia, 2016. Die grüne Linie 3 eröffnete im September 2020.
Kartenlocher in Bus und Trams alten Typs.
Tipp
2021 wurde damit begonnen immer mehr Fahrzeuge mit Kartenlesern auszurüsten. So wird der Gebrauch von Wertkarten (Sofia City Card) oder Kreditkartenzahlung vereinfacht.

In Sofia verkehren zahlreiche Busse, Straßenbahnen, O-Busse, Minibusse und die Metrolinien in der Zeit von 5 bis 23.30 Uhr, mit Linienplaner und Tarifübersicht.

Der Fahrpreis beträgt 1,60 Lewa (März 2022) Nachtbusse 2 L., wenn der Fahrschein am Kiosk gekauft wird und ebenfalls 1,60 Lewa, wenn er beim Fahrer erworben wird. Fahrkarten gelten für eine Fahrt ohne Umsteigen (außer in der Metro, wo man zwischen beiden Linien umsteigen kann) - eine Tageskarte rentiert sich daher schnell. In neueren Trams und Bussen gibt es Automaten. Die hier gekauften Fahrkarten sind bereits entwertet. Tageskarten gibt es auch an allen Automaten der U-Bahn.Beim Kauf von 10 Fahrscheinen (Bulgarisch "Talon") wird die Einzelfahrt etwa 25% günstiger.

Es gibt auch elektronische Ticket-Chipkarten mit verschiedenen Guthabenvarianten (z. B. 10 Fahrten oder ein Monat), die in allen Verkehrsmitteln gültig sind. Diese müssen in den Fahrzeugen bzw. am Eingang der U-Bahn an die entsprechenden Leser gehalten werden.

Die papiernen Fahrscheine müssen im Bus gelocht (= entwertet) werden. Nach dem Umsteigen in einen anderen Bus, Straßenbahn oder Metro müssen neue Fahrscheine entwertet werden. Kinder bis zu 6 Jahren fahren gratis. Verschiedene Tarifzonen für das Stadtzentrum und den Außenbereich gibt es nicht. Offiziell muss für größeres Gepäck (über 60/40/40 cm) ebenfalls ein Fahrschein gekauft werden, jedoch wird dies nur im Bus vom/zum Flughafen konsequent umgesetzt.

Schwarzfahrer erhalten vom Kontrolleur bei Beanstandungen eine Einzelfahrkarte zum Preis von 40 L.

Für Touristen gibt es eine 3 Kalendertage gültige Sofia Card, die auch Rabatte in Museen usw. gibt. Sie kostet 2022 20 Leva, demgegenüber bezahlt man für 3 Tageskarten 12 L. bzw. elektronische 3-Tages-Wertkarte 10 L. + 2 L. für die Chipkarte.

Übersicht der Verkaufsstellen für Tages- und Monatskarten für Ermäßigungsberechtigte, personalisierte Sofia City Card usw.

Marshrutki (Minibusse) fahren auch, sie dürften aber für Kurzzeitbesucher kaum von Nutzen sein. Einzelheiten auf Bulgarisch.

Mit dem Auto[Bearbeiten]

Parken

In der Stadt sind kostenpflichtige Parkzonen ausgewiesen (“blue zone,” “green zone”). Um hier stehen zu dürfen, muß man eine kostenpflichtige SMS (von bulgarischer Nummer) mit dem Kennzeichen schicken, dann wird z. B. in der blauen Zone 1 Lew abgebucht, wofür man eine Stunde stehen darf. Will man länger parken sendet man einen geringfügig anderen Text. Das Verfahren ist an den Schildern vor Ort auch auf Englisch klar und deutlich geschildert.

Für gewisse städtische Parkplätze zahlt man für PKW, z. B. ab 1. Apr. 2022 auf den Plätzen "NDK-Southwest" (НДК-Югозапад) und "Hemus" 2 L./Std. am "Sándor Petőfi" (Шандор Петьофи) 3 L./Std.

Auf der Verkehrswebseite der Stadt kann man die Belegung von Parkplätzen in Echtzeit abrufen. Sinnvoll ist auch im Menü „eServices“ der Punkt “towed-away vehicle:” Hier erfährt man unter Eingabe des Kennzeichens, ob sein Auto wirklich abgeschleppt wurde.

Taxis[Bearbeiten]

Tipp
Einige Taxen nutzen einen Trick den Fahrpreis durch einen kleinen Zusatzschalter zu erhöhen: die elektronischen Boxen, die den Fahrpreis anzeigen sind im Prinzip manipulationssicher (sie werden auch regelmäßig von der staatlichen Transportüberwachung überprüft, ob die Lenkzeiten eingehalten werden). Also setzt die Manipulation am Auto selber an: es wird eine kleine Pumpe dazugeschaltet, die die Anzeige am Geschwindigkeitsmesser verdoppelt und so der elektronischen Fahrpreisbox eine weitere Fahrstrecke vorgaukelt. Ein kurzer Blick auf den Tacho während der Fahrt entlarvt aber solche Tricks: bei gemächlichen 50 km/h im Innenstadtverkehr zeigt der Tacho dann 100 km/h an. Das kann auch einem aufmerksamen deutschen Touristen auffallen, der ansonsten kein Gefühl dafür hat, wie viel eine Fahrt in Sofia kosten darf. Aber selbst bei allen Betrugsmaschen zusammen (1,30 Lewa je km und das noch mit der "Pumpe" auf 2,60 verdoppelt!) würde der resultierende Fahrpreis noch weit unter den deutschen Taxipreisen liegen.
Wenn einem etwas nicht in Ordnung vorkommt (man hat erst drinnen auf dem Armaturenbrett den Preis gesehen, oder der Tacho zeigt extrem hohe Geschwindigkeiten oder die Identitätskarte ist nicht ausgelegt), dann sollte man anhalten lassen (den angefallenen Preis bezahlen) und aussteigen. Das nächste Taxi kommt bestimmt in 2 Minuten.

In Sofia gibt es sehr viele Taxen. Der Grund ist, dass es eine der wenigen Städte in Bulgarien ist, in der die Anzahl der Konzessionen nicht von den Behörden begrenzt wird. Die Taxis in Sofia sind gelb mit großen Firmenlogos und einem Schild auf dem Dach mit der kyrillischen Aufschrift "ТАКСИ" (gesprochen: Taksi). Wenn sie besetzt sind, leuchtet ein rotes Lämpchen in der Frontscheibe. Wenige Taxifahrer sprechen eine Fremdsprache auf einem verständlichen Niveau.

Inzwischen ist der Fahrpreis behördlich reguliert. An beiden Türen, Passagiere sitzen normalerweise hinten, sowie beim Beifahrersitz ist eine Liste der gültigen Preise angebracht. Diese variieren etwas nach Fahrzeuggröße und Tageszeit.

Weiterhin ist jeder Taxifahrer verpflichtet seine Taxizulassungskarte auf dem Armaturenbrett sichtbar vor dem Beifahrer anzubringen (mit Passbild und Namen auf bulgarisch).

Das telefonische Herbeirufen eines Taxis kann sich als kompliziert erweisen. Trotz deutlich sichtbarer Telefonnummer auf den Taxis blockieren viele Zentralen Anrufe von nicht in Bulgarien zugelassenen Handys. Auch muss der Taxi-Operator nicht unbedingt Fremdsprachenkenntnisse haben.

Es gibt keine offiziellen Taxistände, aber an vielen Stellen bilden sich Schlangen wartender Taxis. Es gibt für den Fahrgast keine Pflicht, das erste Taxi in der Warteschlange zu nehmen (es könnte ihm ja zu klein oder zu teuer sein, oder er müsste dazu zu weit laufen oder er fährt prinzipiell mit einer anderen Taxifirma).

Deshalb ist es empfehlenswert nach dem Ranwinken des Taxis erst das Fahrziel zu nennen und die Zustimmung des Fahrers abzuwarten (Achtung: ein lässiges Kopfnicken bedeutet ein "Nein" und nicht etwa ein "Ja", wie in Deutschland), um nicht sofort wieder gedemütigt aussteigen zu müssen.

Die bulgarischen Steuergesetze verlangen (ähnlich wie in Italien und Griechenland), dass jedem Kunden eine Quittung ausgestellt werden muss: also wird am Ende jeder Fahrt ein Kassenbon im Taxi ausgedruckt und dem Fahrgast ausgehändigt. Auf dem Bon steht auch die Nummer des Taxis und die Telefonnummer der dazugehörigen Taxizentrale (vielleicht hat man ja seinen Regenschirm im Taxis vergessen - um solche Problemchen kümmern sich die Taxizentralen sehr korrekt).

Der Fahrgast hat das Recht darauf, dass der Fahrer nicht raucht, wenn man es von ihm verlangt, auch den Radiosender darf sich der Fahrgast aussuchen.

Für Touristen, die nicht einen absoluten Billigurlaub in Sofia planen, ist das Taxi das bequemste und doch preiswerte Verkehrsmittel.

Ausflüge[Bearbeiten]

In Deutschland unvorstellbar, aber in Bulgarien empfehlen sich auch Tagesausflüge mit dem Taxi. Beispielsweise ins Rilakloster (ca. 130 km hin). Für mehrere Personen zusammen sind solche Ausflüge oft billiger, als mit Touristenunternehmen. Eine Busfahrt zum Rilakloster wurde 2010 beispielsweise von Touristenunternehmen für 60 € angeboten. Ein Taxifahrer nimmt dafür 130 €. Bei zwei Personen gibt es nicht mehr wirklich einen Preisunterschied zum Busausflug und man hat freie Einteilung von Fahrstrecke und Abfahrtzeiten sowie Rückfahrzeit. Man kann sich seine Pausen bestimmen (Fotohalt, Imbisspause, Pinkelpause, kurze Abstecher zu plötzlich interessant erscheinenden Stellen am Wegesrand, Planänderungen wegen Wetterproblemen). Es ist einfach ein ganz anderes Reisen im Taxi, als im Bus. Wenn man dann noch einen Fahrer erwischt, der etwas deutsch oder englisch kann, dann hat man zumindest einen gewissen Kontakt zu Einheimischen. Natürlich hat man keine Mitreisenden und keinen Reiseleiter bei sich, was Vorteile und Nachteile hat. Und die 3 Stunden Wartezeit am Rilakloster kann man auch noch bezahlen (Geheimtipp: 20 km vor dem Rilakloster rechts abbiegen und einen kleinen Abstecher zur Sandsteinformation Pyramiden von Stob machen - ca. 3 km Fußweg eine Strecke). Natürlich muss der Preis vor Fahrtantritt geklärt werden: die Fahrer nehmen sehr gerne solche langen Touren auf sich und haben eine Liste mit entsprechenden Fahrpreisen bei sich. Für Fernfahrten besteht allerdings keine offizielle Beförderungspflicht. Man kann also schlecht in ein Taxi steigen und darauf bestehen, dass der gute Mann mal eben eine 7-Stunden-Tour macht. Wahrscheinlich hat er aber auch nichts gegen solche spontanen Aufträge. Aber es bietet sich an, am Vortag bei einer Taxifahrt (oder bei mehreren Taxifahrten in Sofia) den Fahrer zu checken (ist er nett, ist das Auto sauber, versteht er etwas "unsere Sprache") und mit ihm für den nächsten oder übernächsten Tag die Tour und den Fahrpreis zu vereinbaren. Vielleicht möchte man ja schon mal zur Sicherheit seine Autonummer und seine Handynummer ("GSM" - [Dzhi Es Em] - englisch ausgesprochen - ist das bulgarische Wort für "Handy") notieren und auf einem Zettel im Hotel lassen. Ein Taxifahrer hat auch sprachlich viel bessere Möglichkeiten, unterwegs das Mittagessen in einer Dorfgaststätte zu organisieren (er wird nicht irgendeine Touristenfalle aussuchen, wie manche Reiseunternehmen, er kennt manche gute Stelle, er kann original bulgarische Spezialitäten bestellen). Da das Essen in einfachen Gaststätten auf dem Lande nicht teuer ist, kann man ihm ruhig das Essen bezahlen. Die Taxifahrt wird üblicherweise bei der Rückkehr in Sofia bezahlt.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Sofia.
Alexander-Nevski-Kathedrale
Kirche des Wundertäters, auch russische Kirche genannt
Rotunde des Heiligen Georgs
Battenberg-Mausoleum

Kirchen[Bearbeiten]

  • 1 Alexander-Newski-Kathedrale (Хррам-паметник Свети Александър Невскиам-паметник Свети Александър Невски, Chram-pametnik Sveti Alexander Nevski), Alexander-Nevski-Platz wikipedia commons wikidata. Das Wahrzeichen Sofias schlechthin. Geöffnet: tgl. 7:00–19:00.
  • 2 Kirche der Heiligen Sofia (Базиликата Света София, Basilikata Sveta Sofija), Alexander-Nevski-Platz wikipedia commons wikidata. Die zweitälteste noch bestehende Kirche der Hauptstadt.
  • 3 Rotunde des Heiligen Georgs (Ротондата Свети Георги, Rotondata Sveti Georgi), Boulevard Alexander Stambolijski wikipedia commons wikidata. Sie ist das ältestes Bauwerk in der Stadt und stammt aus dem 4. oder 5. Jahrhundert. Zuvor nahm ein römisches Bad ihre Stelle ein, später wurde sie als unter der türkischen Herrschaft als Moschee genutzt. Die Kirche befindet sich im Hof des Hotels Sheraton.
  • 4 Kirche des Wundertäters (Свети Николай (София)), Boulevard Tzar Osvoboditel 3 wikipedia commons wikidata. Eigentlich Kirche des Heiligen Nikolai oder auch russische Kirche genannt (Руската църква Свети Николай, Ruskata tzarkva Sveti Nikolai): Kirche im Moskauer Stil mit fünf vergoldeten Zwiebeltürmen.

Museen[Bearbeiten]

  • 1 Archäologisches Nationalmuseum (Национален археологически музей), Sabornastr. 2, ул. Съборна 2 wikipedia commons wikidata. Geöffnet: Öffnungszeiten im Sommer 10:00–18:00 Uhr; im Winter 10:30–15:30 mit Mittagspause; Mo ist Ruhetag.
  • 2 Ethnographische Museum (Етнографски музей), Batenberg-Platz, пл. Батенберг wikipedia commons wikidata. Es befindet sich im Gebäude des ehemaligen Zarenpalastes. Es werden Sammlungen aus den Werken der bulgarischen traditionellen Handwerke, Anzüge, Stoffe, Schmuckstücke und Musikinstrumente gezeigt. Geöffnet: Öffnungszeiten: im Sommer 10:00–17:00 Uhr; im Winter 11:00–16:00 Uhr; Mo ist Ruhetag.
  • Das Nationale Historische Museum (Национален исторически музей), Vitoshko Lale 16, ул. Витошко лале 16 wikipedia commons wikidata. in der Rezidentsia Boyana zeigt einen Überblick über die bulgarische Geschichte aus dem Altertum bis in die heutige Zeit. Als Hauptattraktion dürften goldene bzw. silberne Gefäße und Schmuck gelten, die aus thrakischer (ca. 4. Jh. v.Chr.) und römischer Zeit stammen. Geöffnet: ab 9.30, winters bis 18.00, sommers bis 19.00.
  • 3 Nationales naturwissenschaftliches Museum (Национален природонаучен музей), Tsar Osvoboditel Boulevard Nr. 1, бул. Цар Освободител 1 wikipedia commons wikidata. Geöffnet: Öffnungszeiten: täglich 10:00–18:00.
  • 4 Zentrales Mineralbad (Музей за история) wikipedia wikidata. Historische Ausstellungen von der Antike bis zur Moderne und Kulturveranstaltungen in traditionsreichem Gebäude.
  • 5 Museum der Militärgeschichte (военноисторически музей), ul. "Cherkovna" 92, 1505 Oborishte, Sofia (Tram 20: Rumansko Posolstvo. Bus 9: 31-vo SUCHEM) wikipedia commons wikidata instagram twitter youtube. Geöffnet: Mi–So 10:00–18:00.
  • 6 Museum sozialistischer Kunst (Музей на социалистическото изкуство), ul. "Lachezar Stanchev" 7, 1756 g.k. Iztok, Sofia (Bus 67, 413: zh. k. Dianabad oder Metro 1, 4: 600 m) wikipedia commons wikidata. Geöffnet: Do–So 10:00–18:00.

Parks[Bearbeiten]

  • 1 Vrana Park & Museum (Парк-музей „Врана“; 11 km vom Zentrum. Bus 505 an Öffnungstagen ab Orlov Most) wikipedia commons wikidata. Designter Landschaftspark. Geschaffen ab 1900-9 über 40 Jahre als Teil eines Herrenhauses mit einer Fläche von 140 ha, das den bulgarischen Königen Ferdinand I. und Boris III. gehörte. Im Jahr 2001 wurde es vom Sohn des Zaren Boris III., Simeon Koburgotski, der Stadt geschenkt. Das Herrnhaus, noch im Besitz des Königshauses, gehört seit 2011 einer Stiftung, die es teilsaniert hat, es ist (2021 noch) nicht (regelmäßig) für Besucher geöffnet. Geöffnet: Sa–So 10:00–18:00. Preis: Erw. 5 L., Kinder 2 L.

Stadtführung[Bearbeiten]

Free Sofia Tour - bietet einen 2-stündigen geführten Stadtrundgang durch das Stadtzentrum an. Die Führung wird von Studenten mit guten Englischkenntnissen durchgeführt; die Erklärungen sind in englischer Sprache. Sie ist kostenlos - natürlich wird ein Trinkgeld am Ende der Tour gerne genommen, da sich die Touren nur so finanzieren lassen. Startpunkt der Führung ist der 7 Justizpalast , ein monumentales Gebäude mit großen Säulen und zwei Löwendenkmälern davor, direkt im Zentrum an der Ecke Boulevard Vitosha / Ulica Alabin in unmittelbarer Nähe der Kirche Sveta Nedelja - die, die mitten auf der Straße steht. Die Führungen finden täglich statt (Montag bis Sonntag), beginnen um 11 Uhr und im Winter 14, Sommer 18 Uhr. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Route: Justizpalast, Kirche Sveta nedelja, ZUM, Moschee, Zentrales Mineralbad, dann zurück zum Boulevard Zar Osvoboditel, Große Moschee von Sofia, Zentralbank, Theater Iwan Wasow, Russische Kirche, Kirche Sveta Sofia, Alexander Newski Kathedrale, Parlament. Die Tour endet am Parlament. Ein Besuch in den einzelnen Sehenswürdigkeiten ist nicht vorgesehen, da die Zeit dazu nicht reicht. Insgesamt sehr empfehlenswert.

Stadtrundfahrten werden in Sofia recht spärlich angeboten. Ein zentraler Abfahrpunkt für Busse für Stadtrundfahrten ist direkt an der Alexander Newski Kathedrale. In größeren Hotels liegt Werbung für touristische Stadtrundfahrten aus, meist werden jedoch Tagesausflüge in die weitere Umgebung von Sofia angeboten (Rilakloster, Kopriwtschiza, Plowdiw).

Aktivitäten[Bearbeiten]

Sofia steht anderen Hauptstädten in Bezug auf Aktivitäten in nichts nach. Kino, Konzerte, Theater, Wintersport auf dem Vitosha... - alles ist möglich. Einen sehr guten Überblick bietet der kostenlose Kulturführer Programata. Auf der Homepage gibt es Informationen zu allen Veranstaltungen in den größeren Städten. In vielen Restaurants, Kinos oder Hotels kann man sich ein aktuelles Heft mitnehmen.

Schwimmbäder[Bearbeiten]

Beachte: Swimming Pool ("Суиминг пуул"), "Tsar Osvoboditel" 10, fl. 5, 1000 Sofia ist eine Kunstgalerie.

  • 1 Hallenbad Madara, bul. "Praga" 21, 1463 Sofia Center (Metro Meditsinski universitet). Hallenbad mit 25 m-Becken. Geöffnet: Mo.-Fr. 7.00-8.00, 13.00-14.00, 20.45-21.45; Sa., So. 10.00-18.00.
  • 2 Vazrazhdane (Аквапарк "Възраждане"). Hallenbad mit 25 m-Becken, ganzjährig. Teil des gleichnamigen Aquaparks, im Sommer mit Freibad, Rutschen usw. Badekappenpflicht (gibt's an der Kasse). Geöffnet: 7.00-23.00. Preis: 9,00 L + 5 L. Schlüsselkaution.
  • 3 Schwimmbad im Sportpalast (Басейн „Спортна палата“), bul. "Vasil Levski" 75, 1000 Sofia Center (Metro 1, 4: SU Sv. Kliment Ohridski; Metro 3: Orlov most. In beiden Fällen 300 m durch den Park Knyazheska). Einfaches 25 m Hallenbad. Duschen kalt, Saunen nur zeitweilig in Betrieb. Weder Butter noch Kanonen im Becken. Geöffnet: Mo.-Fr. 6.30-18.30, Sa. bis 16.00.

Einkaufen[Bearbeiten]

  • 1 Business Park Sofia (Бизнес парк София) wikipedia commons wikidata. Ein seit 2001 sukzessive ausgebautes großes Gewerbegebiet im Süden, direkt am Autobahnring. Es gibt eine eigene Metrostation der Linie 1. Außerdem fahren die Busse 76, 111, 314, 413 hierher.
Einkaufszentren

Es gibt mehrere größere, moderne Einkaufszentren (Malls) in Sofia. In diesen sind vorwiegend große internationale Marken vertreten. Geöffnet ist normalerweise ab 10:00.

  • 2 Mall of Sofia (Мол София) wikipedia commons wikidata. Mit Kinocenter und schwedischen Möbeln aus Pressspan. Fast unmittelbar im Zentrum; Aleksandar Stamboliyski Boulevard Ecke ulica Opalchenska. 2022 bis 2023 wird an- und umgebaut, daher geschlossen.
  • City Center Sofia, Boulevard Cherni vrach (Ecke Boulevards Arsenalski; vom Boulevard Witoscha aus gesehen hinter dem Kulturpalast „NDK“; an der Metrostation „European Union“; schräg gegenüber vom großen Hotel Hemus.).
  • 3 The Mall (Дъ Мол), Tsarigradsko Chaussee 115 wikipedia commons wikidata. Etwas weiter weg vom Zentrum; die größte Shopping Mall des Balkans.
  • 4 Serdika Center (Сердика Център София; Boulevard Sitnjakovo Ecke ulica Oborischte) wikipedia commons wikidata. Etwas weiter weg vom Zentrum.
  • 5 Bulgaria Mall (България Мол; Boulevard Bulgaria und Ecke Boulevard Kableshkov, Tram 7: bul. Todor Kableshkov) wikipedia wikidata.
  • 6 ZUM (Централен универсален магазин, TZUM) wikipedia commons wikidata. Ds alte staatliche Kaufhaus in der Innenstadt - wirkte lange im Inneren etwas schwach beleuchtet und antiquiert; die Reste vom alten sozialistischen Flair waren dort noch zu erahnen. Inzwischen modernisiert.
Märkte und Basare

Interessante Einkaufsorte:

  • 7 Zentralmarkthalle (Централни софийски хали) wikipedia commons wikidata. Supermarkt im Kellergeschoss, dort neben dem Cafe auch archäologisch aufbereitete Reste der Festung Serdica.
  • 8 Schenski pasar (Frauenmarkt; Haltestelle ul. Knyaz Boris I: O-Bus 6, Busse 78, 85, 285, 309, 310. (Im Umfeld etliche Billig-Unterkünfte.)). Beginnt an der Löwenbrücke; Obst und Gemüse und vieles mehr. Geöffnet: täglich geöffnet.

Küche[Bearbeiten]

Bulgarische Spezialitäten sind ausführlich im Landesartikel beschrieben.

Sofia besitzt zahlreiche Restaurants, die dem Gast nationale und internationale Speisen anbieten. Zu den Spezialitäten gehören unter anderem Kebaptscheta, gegrillte Röllchen aus gewürztem Hackfleisch. Sie werden gewöhnlich mit Pommes frites und gemischtem Salat serviert. Tarator ist eine erfrischende Kaltschale aus feingeschnittenen Salatgurken, gemahlenen Walnüssen, Dill und mit Wasser und Salatöl verrührtem Joghurt.

Nachtleben[Bearbeiten]

In Sofia hat sich seit den 2000ern eine große und vielfältige Clubszene mit Fokus auf unterschiedlichste Musikstile von Rock bis Hip-Hop etabliert, die Schwerpunkte sind das Stadtzentrum sowie Studentski grad (Студентски град) nahe der Universität.

  • 4 Princess Casino, bulevard "Knyaginya Maria Luiza" 131, 1000 Sofia Center, Sofia (Im EG des Ramada-Hotels. Zwischen Bahnhof und Löwenbrücke). Im Gegensatz zu den zahlreichen Automaten-Spielhallen, sind hier auch Tischspiele im Angebot. Geöffnet: 24 h.

Unterkunft[Bearbeiten]

Camping[Bearbeiten]

  • 1 Camping Ribkata, с. Владо Тричков ул.126 N: 7 село = 2299 Vlado Trichkov (knapp außerhalb der Stadtgrenze. Regionalbahnhof Romcha (Ромча), 500 m Ri. Fluß).
  • 2 Camping Vrana (Къмпинг „Врана“), Boulevard "Tsarigradsko shose", Sofia (Großer Stellplatz nahe der A1. Haltestelle Mosta za Rezidentsia Vrana: Busse 5, 5B, 6, 7). Verkehrgünstig, wenn man Richtung Küste will. Erhält 2021 durchwachsene Beurteilungen.

Günstig[Bearbeiten]

Im Bereich um den „Frauenbasar“ nahe der Löwenbrücke konzentrieren sich etliche der billigen, einfach(st)en Unterkünfte der Stadt. Leider gibt es auch 2022 hier noch einige, die mit „Loch“ (optional mit der Vorsilbe „Dreck“) höflich beschrieben sind. Man inspiziere immer die Zimmer bevor man zahlt.

  • Kniaz Boris Hotel (Княз Борис I, Schild Zur Straße Fmily Hotel”), ul. "Knyaz Boris I" 188, 1202 Sofia Center. Tel.: +359 2 931 31 42. In diesem Viertel mit Billigunterkünften die lobenswerte Ausnahme, sauber und ordentlich ausgestattet. Geöffnet: 24 h. Preis: NS: 45-80 L., HS: 60-100 L.
  • easyHotel Sofia. Merkmal: .

Mittelklasse[Bearbeiten]

Gehoben[Bearbeiten]

Arbeiten[Bearbeiten]

  • 1 Ausländerbehörde (Дирекция „Миграция“), bulevard "Knyaginya Maria Luiza" 48, 1202 Sofia. Geöffnet: Mo.-Fr. 8.30-17.00.

Sicherheit[Bearbeiten]

Das Stadtzentrum von Sofia gilt tagsüber für Besucher als sicher. Nachts sollte man jedoch die Gegend um den Haupt- und Busbahnhof sowie Löwenbrücke und die Stadtparks grundsätzlich meiden, da sich hier häufig Drogenabhängige, illegale Prostituierte und Kleinkriminelle versammeln. Ansonsten gelten die üblichen Vorsichtsmaßnahmen, insbesondere Wertgegenstände - auch Smartphones - nicht offen zur Schau zur stellen und sich nicht allein in abgelegene, dunkle Ecken zu begeben sowie nur Bankautomaten in überwachten Gebäuden zu nutzen. Vermeiden Sie auch, sich in die ärmeren Wohngegenden zu begeben, wo Diebstähle nicht selten sind - für Touristen haben diese jedoch ohnehin keine Anziehungskraft.

Vermeiden Sie Kontakt zu offensichtlich Betrunkenen oder Gruppen von Fußballfans, da diese unproviziert aggressiv sein können. Man kann sich leider auch nicht darauf verlassen, dass die lokale Polizei einem rasch und hilfsbereit zur Seite steht.

Problematisch ist für Besucher häufig der Straßenverkehr, der von verstopften Straßen und genervten Autofahrern geprägt ist. Erwarten Sie nicht, dass an roten Ampeln oder Zebrastreifen immer für Fußgänger angehalten wird.

Gesundheit[Bearbeiten]

  • Die Rufnummern für medizinische Notfälle sind 112 und 150.
  • In Sofia ist Leitungswasser prinzipiell trinkbar, was nicht überall in Bulgarien der Fall ist. Jedoch sollte in älteren Gebäuden aufgrund des fraglichen Zustands der Leitungsrohre davon Abstand genommen werden.

Praktische Hinweise[Bearbeiten]

  • 2 Hauptpostamt (Софийска централна пощенска станция „Български пощи“ ЕАД), ulitsa "Akademik Stefan Mladenov" №1, бл. 31. DHL im Nebengebäude um die Ecke. Briefmarken sind in der Stadt außerhalb der Postämter schwer zu finden. Briefkästen sind in vielen Straßenbahnen - der Einwurfschlitze ist neben der vorderen Tür von außen angebracht (bitte nur an den Haltestellen einwerfen). Geöffnet: Mo.-Fr. 8.00-20.00.
  • Die Handynummer und das Handy wird als "GSM" (sprich: [Dzhi Es Em]) bezeichnet. Ein Telefonbuch für Sofia gibt es nicht. Kostenfreies WLAN findet sich beispielsweise in Einkaufszentren sowie den Filialen der bekannten Kaffeeketten Starbucks und Costa Coffee.

Ausflüge[Bearbeiten]

Die Badeanstalt von Bankja.
  • 5 Kirche von Bojana (Боянска църква) wikipedia commons wikidata. Sie befindet sich 8 Kilometer südlich des Stadtzentrums von Sofia am Fuße des Berges Vitoscha und wurde 1979 in die UNESCO-Liste des Weltkulturerbes aufgenommenen. Ursprünglich als Festung konzipiert, handelt es sich nach Erweiterungen heute um einen dreiteiligen Kirchenkomplex, der für ein Fresko aus dem Jahre 1259 bekannt ist. Dieses ist eines der wichtigsten Beispiele für mittelalterliche osteuropäische Malerei. unesco
  • 1 Thermalbad Bankjanaturh (Банкя) wikipedia commons wikidata. Das Bad mit Mineralquellen und Sanatorien, liegt 17 km südöstlich von Sofia, auf 630 Meter Höhe an den Hängen des Ljulin-Gebirges. Eine Eiche hier gilt als der Lieblingsort von Iwan Wasow. Hin kommt man mit der Regionalbahn aus Sofia, 5-6 Abfahrten täglich.

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

www.sofia.bg (en) – Offizielle Webseite von Sofia

Brauchbarer Artikel
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