Welterbe in Bulgarien

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Flagge von Bulgarien

Bulgarien ist ein Staat im Südosten von Europa.

Welterbestätten[Bearbeiten]

Karte von Welterbe in Bulgarien

Bulgarien ist der Welterbekonvention im Jahr 1974 beigetreten. Die ersten Einträge in die Welterbeliste erfolgten 1998. Bis zum Jahr 2021 wurden 10 Welterbestätten eingetragen.

Abkürzungen
K Kulturwelterbe
N Naturwelterbe
G gemischtes Welterbe
K, N gefährdetes Erbe
Ref Nummer UNESCO
Jahr Art Bezeichnung Ref Beschreibung Bild
1979 K 1 Kirche von Bojana Kirche von Bojana in der Enzyklopädie Wikipedia Kirche von Bojana im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsKirche von Bojana (Q276553) in der Datenbank Wikidata (Sofia) 42 Die Kirche am südlichen Stadtrand von Sofia besteht aus drei Bauwerken aus dem 10., 13. und 19. Jahrhundert. Der mittlere Bau ist bekannt wegen seiner Fresken aus dem Jahr 1259. Sie sind ein gut erhaltenes Beispiel der osteuropäischen Kunst des Mittelalters. Die Kirche dient heute als Museum. Boyana Church E31.jpg
1979 K Felsenrelief des Reiters von Madara 43 Der 2 Reiter von Madara Reiter von Madara in der Enzyklopädie Wikipedia Reiter von Madara im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsReiter von Madara (Q319296) in der Datenbank Wikidata ist ein Relief in einer rund 100 m hohen Klippe, es stellt einen Ritter dar, der einen Löwen besiegt. Das Relief befindet sich bei der Ortschaft Madara in der Oblast Shumen im Nordosten des Landes. Vor der Bekehrung der Bulgaren zum Christentum war dies eine heilige Stätte. Madara Rider 2011 (1).jpg
1979 K 3 Felskirchen von Ivanovo Felskirchen von Ivanovo in der Enzyklopädie Wikipedia Felskirchen von Ivanovo im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsFelskirchen von Ivanovo (Q503387) in der Datenbank Wikidata 45 Die Felskirchen stehen in der Nähe des Dorfes Iwanowo im Oblast Russe im Norden des Landes. Sie entstanden aus Felskammern, die im 12. Jahrhundert in den Stein gegraben wurden und in der Folgezeit zu einem Kloster erweitert wurden. Erhalten sind sechs Kirchen und Kapellen mit ihren Fresken. Ivanovski skalni tsarkvi 20110714-10.JPG
1979 K 1 Thrakergrab Thrakergrab in der Enzyklopädie Wikipedia Thrakergrab im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsThrakergrab (Q301815) in der Datenbank Wikidata von Kasanlak 44 Das Grab stammt aus dem 4. Jahrhundert v. Chr. Und befindet sich bei Kasanlak in der Oblast Stara Sagora. Es ist Teil einer großen Nekropole und gilt als das am besten erhaltene Kunstwerk aus der Zeit der Thraker. Kazanlak-tomb-fresco-2-2.jpg
1983 K Altstadt von 4 Nessebar Website dieser Einrichtung Nessebar in der Enzyklopädie Wikipedia Nessebar im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsNessebar (Q193241) in der Datenbank Wikidata 27 Die Stadt liegt auf einer felsigen Halbinsel nördlich von Burgas. Erste Bauwerke entstanden in der thrakischen Siedlung Menebria, aus hellenistischer Zeit stammen Akropolis, Agora und Apollotempel, unter byzantinischer Herrschaft entstand die Mitropolia Basilica, und aus dem 19. Jahrhundert sind typische Holzhäuser erhalten. Pantokrator kerk Nesebar.jpg
1983 N 2 Biosphärenreservat Srebarna Biosphärenreservat Srebarna in der Enzyklopädie Wikipedia Biosphärenreservat Srebarna im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsBiosphärenreservat Srebarna (Q122082) in der Datenbank Wikidata 219 Das Biosphärenreservat liegt an der Donau im Nordosten des Landes in der Oblast Silistra . In diesem Gebiet brüten um die 100 Vogelarten, etwa 80 Zugvogelarten nutzen es zum Überwintern. Für Besucher ist nur ein Naturkundemuseum geöffnet, der Zugang zu dem Gebiet ist untersagt. Srebarna Iz 7.jpg
1983 N 3 Nationalpark Pirin Nationalpark Pirin im Reiseführer Wikivoyage in einer anderen Sprache Nationalpark Pirin in der Enzyklopädie Wikipedia Nationalpark Pirin im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsNationalpark Pirin (Q651314) in der Datenbank Wikidata , 2010 erweitert 2254 Der Naturpark liegt in der Oblast Blagoevgrad im äußersten Südwesten des Landes auf einer Höhe zwischen 1000 m und 2900 m. In dem Park gibt es mehr als 170 Maare und Gletscherseen Pirin national park.jpg
1983 K 5 Kloster Rila Kloster Rila in der Enzyklopädie Wikipedia Kloster Rila im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsKloster Rila (Q207945) in der Datenbank Wikidata 216 Etwa 120 km südlich von Sofia liegt das Kloster Rila, es wurde im 10. Jahrhundert gegründet von dem Eremiten St. Johannes von Rila und wurde ein wichtiges Zentrum der bulgarischen Kultur. Il cortile di Rila 1.jpg
1985 K 6 Thrakergrab von Sweschtari Thrakergrab von Sweschtari in der Enzyklopädie Wikipedia Thrakergrab von Sweschtari im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsThrakergrab von Sweschtari (Q650531) in der Datenbank Wikidata 359 Das Grab aus dem 3. Jahrhundert v. Chr. Befindet sich bei Sweschtari im Oblast Rasgrad. Eine Besonderheit sind die Hochreliefs, sie dienen als Pfeiler (Karyatiden) und bestehen halb aus weiblichen Figuren, halb aus Pflanzen. Sveshtari Thracian tomb Bulgaria IFB.JPG
2017 N 4 Buchenurwälder und alte Buchenwälder Buchenurwälder und alte Buchenwälder in der Enzyklopädie Wikipedia Buchenurwälder und alte Buchenwälder im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsBuchenurwälder und alte Buchenwälder (Q1887045) in der Datenbank Wikidata in den Karpaten und anderen Regionen Europas (länderübergreifend mit der Ukraine und Deutschland), Albanien, Belgien, Bulgarien, Kroatien, Italien, Polen, Rumänien, Slowakei, Slowenien und Spanien 1133 Die alten Buchenwälder geben Aufschluss über biologische und ökologische Entwicklungen nach der letzten Eiszeit. Triglav massif, Bulgaria.jpg

Tentativliste[Bearbeiten]

In einer Tentativliste sind alle Liegenschaften aufgeführt, die ein Vertragsstaat zur Nominierung vorschlagen kann oder auch vorgeschlagen hat. Auszug aus der Liste:

  • Felsen von Belogradtschik
  • Antike Stadt Nicopolis ad Istrum
  • Stadt Melnik und Kloster Roschen

Weblinks[Bearbeiten]

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