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Unesco-Welterbestätten in Europa
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Nessebar

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Nessebar
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Nessebar (Несебър) ist eine kleine Stadt an der bulgarischen Schwarzmeerküste. Sie kann in zwei aufgeteilt werden: die historische Altstadt, die sich über eine kleine Halbinsel erstreckt und der neue Teil, auch Neu-Nessebar genannt, der auf dem Festland liegt. Dort sind auch die meisten Hotels zu finden sowie Verwaltungsgebäude wie Rathaus, Gericht oder Bibliothek. Im Norden grenzt Nessebar sofort an den Sonnenstrand und etwa 5 km südlich der Stadt befindet sich das Dorf Ravda.

Hintergrund[Bearbeiten]

Nessebar von Sonnenstrand aus gesehen. Rechts kann man die Windmühle als dunklen Punkt erkennen.

Anreise[Bearbeiten]

Mit dem Flugzeug[Bearbeiten]

Der internationale Flughafen Burgas liegt etwa 25 km südlich, im Sommer wird er von fast allen großen Chartergesellschaften aus Deutschland, Österreich, der Schweiz und Luxemburg angeflogen. Es besteht eine regelmäßige Busverbindung nach Nessebar (Abfahrt vor dem Abflugterminal), und vor dem Ankunftsterminal warten Taxis; der offizielle Fahrtpreis ist in der Ankunftshalle an einer der Säulen angeschlagen. Der nächstgelegene Seehafen und der nächste Bahnhof befindet sich in Burgas, etwa 30 Kilometer südlich von Nessebar.

Mit der Bahn[Bearbeiten]

Mit dem Bus[Bearbeiten]

Auf der Straße[Bearbeiten]

Mit dem Auto von Sofia (gilt also gemeinerhand auch, wenn man aus Westeuropa kommt) kommend geht es am schnellsten südlich am Balkangebirge vorbei über die A1-E80 an Plovdiv (Пловдив) vorbei weiter über die 66-E773 durch Stara Sagora (Стара Загора), Nova Sagora (Нова Загора) an Sliven (Сливен) vorbei Richtung Losenets (Лосенец), Karnobat (Карнобат) und Aitos (Айтос) auf der 6-E773 bis vor Burgas (Бургас). Das letzte Stück von Vetren (Ветрен) bis Burgas ist ein kürzlich erst fertiggestellter Autobahnabschnitt der A4-E773. Am einfachsten ist es von hier, der Beschilderung Flughafen (Летище, Letishte oder Аерогара, Aerogara) zu folgen, die einen automatisch auf die 9-E87 bringt, die parallel zur Küste verläuft, und nach etwa 25 km rechts nach Nessebar (Нессебар) abbiegen.

Aus dem Süden, also von der türkischen Grenze aus (Kirklareli ist die nächste größere Stadt auf der türkischen Seite) über die D555-E87 (türkische Seite) auf die 9-E87 über Malko Tarnovo (Малко Търново), Gramatikovo (Граматиково), Balgari (Българи), Isgrev (Изгрев) durch das Strandje-Gebirge bis zur Küste und dann nach Norden auf der Küstenstraßen an Kiten (Китен), Primorsko (Приморско) und Sosopol (Созопол) vorbei nach Burgas (Бургас).

Kommt man aus Rumänien (Bukarest) am besten über die 5-E70 nach Süden über Giurgiu nach Ruse (Русе) und von dort weiter auf der 2-E70 über Rasgrad (Разград) bis kurz vor Shumen (Шумен), wo die Autobahn A2 beginnt und bis nach Varna (Варна) führt. Von der rumänischen Schwarzmeerküste folgt man einfach der 9-E87 der Küste entlang bis nach Varna (Варна) und immer weiter nach Süden über Obsor (Обзор) am Sonnenstrand (Слънчев Бряг, Slantschev Brjag) vorbei bis nach Nessebar (Нессебар).

Mobilität[Bearbeiten]

Karte von Nessebar

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Typische Häuser aus der Wiedergeburtszeit in der Altstadt von Nessebar

Die Altstadt von Nessebar gehört zum Weltkulturerbe der UNESCO. Sie liegt auf einer Halbinsel, die mit der Neustadt über einen 400 m langen Damm verbunden ist. Auf dem Damm gibt es eine alte Windmühle zu bewundern, am Eingang der Altstadt die Überreste der Festungsmauer aus dem 5. Jahrhundert und sofort hinter dieser auf der rechten Seite das Archäologische Museum. Typisch sind die 42 Kirchen oder deren Überreste. Sie zeichnen sich durch eine besondere Architektur mit verschiedenfarbigen Steinen und Ziegeln aus. Einzig eine Kirche wird heute noch für Gottesdienste genutzt. Ein typisches Beispiel für die Baukunst aus der bulgarischen Wiedergeburtszeit, als die Bulgaren sich von der türkischen Fremdherrschaft befreit haben, sind die zahllosen Holzhäuser. Bei diesen ist das Erdgeschoss gemauert und das erste Stockwerk mit Holz verkleidet oder ganz aus Holz und Lehm gefertigt.

Die Kirche des Heiligen Stefan (Църквата Свети Стефан) aus dem 11. Jahrhundert ist ob ihrer unzähligen Fresken interessant, insgesamt sind mehr als 1000 Figuren abgebildet. Sie gehört zu den seltenen bulgarischen Bauwerken, die gut erhaltene Fresken aus dem 16. und 17. Jahrhundert aufweisen.

Die Kirche des Heiligen Spas (Церквата Свети Спас) ist gerade mal 67 m² groß und wurde 1609 errichtet, auch sie bietet wunderbare Wandmalereien.

Das Ethnographische Museum befindet sich in einem typischen Haus aus der Wiedergeburtszeit. Zu sehen sind hier Kostüme und Trachten aus der Region von Burgas aber auch traditionelle Kleidung anderen Ursprungs sowie Gebrauchsgegenstände des täglichen Lebens.

Aktivitäten[Bearbeiten]

Einkaufen[Bearbeiten]

Küche[Bearbeiten]

  • Monte Cristo, Venera Straße 2 (Ул. Венера 2). Das zum gleichnamigen Hotel gehörende Restaurant bietet bei schönem Wetter eine sympathische Terrasse im Schatten einer der unzähligen alten Kirchen von Alt-Nessebar, innen gepflegtes Ambiente. Bulgarische Küche gehobeneren Niveaus.

Nachtleben[Bearbeiten]

Unterkunft[Bearbeiten]

  • Monte Cristo. Das kleine Hotel liegt im Herzen der Altstadt. Einen Strand gibt es nicht in unmittelbarer Nähe.
  • Iberostar Festa Panorama.

Sicherheit[Bearbeiten]

Gesundheit[Bearbeiten]

Praktische Hinweise[Bearbeiten]

Ausflüge[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

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