Welterbe in Georgien

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Georgien liegt südlich des Kaukasus in Vorderasien und wird begrenzt von Russland, Aserbaidscha, Armenien, der Türkei und der Schwarzmeerküste. Aus kulturellen und historischen Gründen wird das Land Europa zugeordnet. Georgien ist zumindest Mitglied des Europarates.

Flagge von Georgien
Karte von Welterbe in Georgien

Welterbestätten[Bearbeiten]

Der Staat Georgien gehört der Welterbekonvention seit 1992 an. Ein erster Eintrag in die Liste erfolgte 1994. Bisher wurden 4 Welterbestätten eingetragen. Zwei weitere Eintrage verweisen auf gemischte Natur- und Kulturstätten. Der vorläufig letzte Eintrag erfolgte 2016.

Abkürzungen
K Kulturwelterbe
N Naturwelterbe
G gemischtes Welterbe
T Tentativstätte
K, N gefährdetes Erbe
Ref Nummer UNESCO


Jahr Art Bezeichnung Ref Beschreibung Bild
1994 K 1 Mzcheta Website dieser Einrichtung Mzcheta in der Enzyklopädie Wikipedia Mzcheta im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsMzcheta (Q180810) in der Datenbank Wikidata 708 Die Stadt Mzcheta liegt eta 25 km nördlich von Tbilisi, sie war bis zum 6. Jahrhundert Hauptstadt des Landes. Einige Monumente zeugen von ihrem einstigen Glanz und dem hohen kulturellen Niveau des alten Königreichs. Dazu gehören die Swetizchoweli-Kathedrale, das Dschwari-Kloster und die Festung Armasziche. Die Stätte steht auf der "Roten Liste" da Sanierungsarbeiten der Sakralbauten sowie der Mzchetaer Altstadt nicht gemäß den Vorgaben der Unesco erfolgten. Gamsakhurdia street, Mtskheta. (Photo A. Muhranoff, 2011).jpg
1994 K Bagrati-Kathedrale und2 Kloster Gelati in Kutaissi Website dieser Einrichtung Kloster Gelati in Kutaissi in der Enzyklopädie Wikipedia Kloster Gelati in Kutaissi im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsKloster Gelati in Kutaissi (Q679979) in der Datenbank Wikidata
2017 neue Festlegung der Welterbestätte
710 Die Stadt Kutaissi liegt etwa 220 km westlich von Tbilisi. Der Komplex des Gelati-Klosters entstand zwischen dem 12. und 17. Jahrundert, es ist bekannt wegen seiner Mosaiken und Wandmalereien.
Die Bagrati-Kathedrale wurde im 10. Jahrhundert unter König Bagrat III erbaut. 1691 wurde sie teilweise zerstört. Die georgische Regierung sowie die georgisch-orthodoxe Kirche stehen in der Kritik, weil ab 2010 die Kathedrale von Bagrati, die seit dem 17. Jahrhundert eine - imposante - Ruine war, wieder neu aufgebaut wurde. Der Kathedrale wurde 2017 der Welterbe-Status entzogen.
Gelati monastery. A general view (Photo A. Muhranoff).jpg
1996 K 1 Oberswanetien Oberswanetien in der Enzyklopädie Wikipedia Oberswanetien im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsOberswanetien (Q19044) in der Datenbank Wikidata 709 Oberswanetien ist eine historische Region im Nordwesten von Georgien. Bedingt durch die Lage im Kaukasus war die Region lange Zeit recht isoliert. In den Bergdörfern gibt es noch recht häufig mittelalterlich anmutende Häuser, die ab dem 9. Jahrhundert als Wohn- und Verteidigungstürme erbaut wurden. Im Kernbereich der Welterbestätte liegt das Dorf Uschguli, das auch eines der bekanntesten Reiseziele der Region ist. Chazhashi towers (Photo A. Muhranoff, 2011).jpg
2021 N 1 Kolchische Regenwälder und Feuchtgebiete Kolchische Regenwälder und Feuchtgebiete in der Enzyklopädie WikipediaKolchische Regenwälder und Feuchtgebiete (Q2997644) in der Datenbank Wikidata 1616 Das Gebiet besteht aus sieben Teilen innerhalb eines 80 km langen Korridors entlang der warm-gemäßigten und extrem feuchten Ostküste des Schwarzen Meeres. Es umfasst eine Reihe der typischsten kolchischen Ökosysteme in Höhenlagen vom Meeresspiegel bis zu mehr als 2.500 Metern. Die wichtigsten Ökosysteme sind uralte kolchische Regenwälder und Feuchtgebiete, Sickermoore und andere Moorarten der ausgeprägten kolchischen Moorregion. Die Welterbestätte beherbergt auch 19 bedrohte Tierarten, darunter den vom Aussterben bedrohten Kolchischen Stör. Kolkheti1122.jpg

Tentativliste[Bearbeiten]

In einer Tentativliste sind alle Liegenschaften aufgeführt, die ein Vertragsstaat zur Nominierung vorschlagen kann oder auch vorgeschlagen hat. Einträge sind:

  • Klöster und Eremitage von Dawit Garedscha
  • Schatili
  • Höhlenstadt Uplisziche

Weblinks[Bearbeiten]

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