Welterbe in Frankreich

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Frankreich ist ein westeuropäischer Staat, seine Nachbarn sind Belgien, Luxemburg, Deutschland, die Schweiz, Spanien und Andorra. Es grenzt an Meeresküsten von Biskaya, Ärmelkanal und Mittelmeer. Des weiteren hat Frankreich aus Kolonialzeiten noch Besitzungen in Übersee.

Flagge von Frankreich
Karte von Welterbe in Frankreich

Welterbestätten[Bearbeiten]

Frankreich ist der UNESCO-Welterbekonvention im Jahr 1975 beigetreten. 1979 wurden vier Stätten in die Liste aufgenommen. Inzwischen hat Frankreich 49 Welterbestätten, 42 davon gehören zum Weltkulturerbe, 6 zum Naturerbe, eine Stätte ist gemischt Kultur- und Naturerbe. (Stand Juli 2021).

Abkürzungen
K Kulturwelterbe
N Naturwelterbe
G gemischtes Welterbe
K, N gefährdetes Erbe
Ref Nummer UNESCO
Jahr Art Bezeichnung Ref Beschreibung Bild
1979 K 1 Kathedrale Kathedrale in der Enzyklopädie Wikipedia Kathedrale im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsKathedrale (Q180274) in der Datenbank Wikidata von Chartres 81 Die Kathedrale Notre-Dame-de-Chartre wurde im 12./13. JH errichtet, sie ist mit ihrem Kirchenschiff und ihren Skulpturen und Glasfenstern ein Höhepunkt der französisch-gotischen Architektur Chartres Cathedral 000.JPG
1979 K Ausgemalte Höhlen des Vézèretals 85 Das Tal der Vézère ist im Südwesten von Frankreich. An dem 40 km langen Flussabschnitt vor der Einmündung in die Dordogne findet man zahlreiche prähistorische Stätten, darunter sind einige mit Malereien ausgeschmückte Höhlen. Die bekanntesten sind die Höhlen von Lascaux und 2 Cro Magnon Cro Magnon in der Enzyklopädie Wikipedia Cro Magnon im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsCro Magnon (Q331409) in der Datenbank Wikidata . Lascaux painting.jpg
1979 K 3 Le Mont-Saint-Michel Website dieser Einrichtung Le Mont-Saint-Michel in der Enzyklopädie Wikipedia Le Mont-Saint-Michel im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsLe Mont-Saint-Michel (Q651388) in der Datenbank Wikidata und Bucht 80 Die Benediktinerabtei wurde vom 11. bis 16. JH auf einer Felseninsel in der Bucht von Mont-Saint-Michel erbaut. Mont Saint Michel bordercropped.jpg
1979 K Schloss und Park 4 Versailles Website dieser Einrichtung Versailles in der Enzyklopädie Wikipedia Versailles im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsVersailles (Q621) in der Datenbank Wikidata 81 Das Schloss von Versailles war Sitz der französischen Könige von Ludwig XIV bis Ludwig XVI. Es wurde über mehrere Generationen von Architekten, Malern, Bildhauern und Landschaftsarchitekten ausgestaltet und diente zahlreichen europäischen Fürsten als Vorbild für ihre eigenen Schlösser. Versailles chateau.jpg
1979 K Kirche von 5 Vézelay Website dieser Einrichtung Vézelay in der Enzyklopädie Wikipedia Vézelay im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsVézelay (Q204979) in der Datenbank Wikidata 84 Die romanische Klosterkirche im burgundischen Vézelay wurde im 12. Jahrhundert erbaut, sie ist ein bedeutender Wallfahrtsort. In ihr sind die Reliquien der hl. Maria Magdalena. Basilika Ste Madeleine in Vezelay01.jpg
1981 K Kathedrale von 6 Amiens Website dieser Einrichtung Amiens in der Enzyklopädie Wikipedia Amiens im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsAmiens (Q41604) in der Datenbank Wikidata 162 Die Kathedrale in Amiens wurde im 13. Jahrhundert im Stil der französischen Gotik erbaut. Herausragend sind die Skulpturen im Innenraum sowie die filigrane Gestaltung der Hauptfassade Amiens mit Kathedrale.jpg
1981 K Zisterzienserabtei von 7 Fontenay Website dieser Einrichtung Fontenay in der Enzyklopädie Wikipedia Fontenay im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsFontenay (Q1071885) in der Datenbank Wikidata 165 Das Zisterzienserkloster von Fontenay wurde 1119 von Bernhard von Clairvaux gegründet. Es liegt bei Montbard ca. 70 km nordwestlich von Dijon Neben den klösterlichen Anlagen wie Refektorium und Kreuzgang hat es auch eine Bäckerei und eine Schmiede, wie es den Autarkiebestrebungen der Zisterzienser entsprach. Batiment principal de l'abbaye de Fontenay DSC 0194.JPG
1981 K Schloss und Park 8 Fontainebleau Website dieser Einrichtung Fontainebleau in der Enzyklopädie Wikipedia Fontainebleau im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsFontainebleau (Q182872) in der Datenbank Wikidata 160 Etwa 70 km südlich von Paris liegt das ehemalige Jagdschloss der französischen Könige. Der Bau aus dem 12. Jahrhundert wurde im 16. Jahrhundert im Stil der italienischen und französischen Renaissance erweitert. Fontainebleau Chateau 01.jpg
1981 K Römische Monumente in 9 Arles Website dieser Einrichtung Arles in der Enzyklopädie Wikipedia Arles im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsArles (Q48292) in der Datenbank Wikidata 164 In der Stadt am Ostufer der Rhône stehen etliche Bauwerke aus römischer Zeit, erwähnenswert das Theater und die antike Nekropole Alyscamps. Ein bedeutender Bau ist die ehemalige Kathedrale St. Trophime, sie entstand um 1100 im romanischen Stil. Arles amphitheater.jpg
1981 K Römisches Theater und Triumphbogen von 10 Orange Website dieser Einrichtung Orange in der Enzyklopädie Wikipedia Orange im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsOrange (Q187796) in der Datenbank Wikidata 163 Tal der Rhône. Etwa um 10 n.Chr. entstand wurde der 19 m hohe Stadtgründungsbogen errichtet. Das Theater wurde etwa um 100 n.Chr., es hat eine Fassadenlänge von über 100 m und gilt als eines der am besten erhaltenen römischen Theater. 967 ORG2006.jpg
1982 K Königliche Salzwerke von 11 Arc-et-Senans Website dieser Einrichtung Arc-et-Senans in der Enzyklopädie Wikipedia Arc-et-Senans im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsArc-et-Senans (Q630932) in der Datenbank Wikidata , 2009 erweitert 203 Die königliche Saline Arc-et-Senans liegt etwa 35 km südwestlich von Besançon im Rhône-Graben. Sie wurde 1775 gegründet und wurde 1962 endgültig stillgelegt. Das Salz wurde in offenen Sudkesseln gewonnen. Die Bedeutung der Saline liegt auch in der Planung, die Saline zu einer idealen Stadt zu erweitern. SalinesRoyales-MaisonDuDirecteur.jpg
1983 N 1 Kap Girolata Kap Girolata in der Enzyklopädie Wikipedia Kap Girolata im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsKap Girolata (Q1527084) in der Datenbank Wikidata , Kap Por und der Naturpark Scandola auf Korsika 258 Das Naturschutzgebiet La Scandola liegt im Westen von Korsika. Zu dem Naturerbe gehört der Golf von Porto, die Calanche (Bucht) von Piana und der Golf von Girolata. Sie zeichnen sich durch schroffe und teils skurille Felsformationen aus. Girolata 0ff.jpg
1983 K Kirche von 12 Saint-Savin Saint-Savin in der Enzyklopädie Wikipedia Saint-Savin im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsSaint-Savin (Q738657) in der Datenbank Wikidata 230 Der Ort Saint-Savin liegt etwa 40 km östlich von Poitiers. Die Abtei von Saint-Savin-sur Gartempe wurde etwa im 11. Jahrhundert erbaut. Die Abteikirche enthält zahlreiche gut erhaltene Wandmalereien und wird daher auch als Sixtinische Kapelle der Romanik bezeichnet. Abbaye Saint-Savin-sur-Gartempe 2006-07-10 3.jpg
1983 K 13 Place Stanislas Website dieser Einrichtung Place Stanislas in der Enzyklopädie Wikipedia Place Stanislas im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsPlace Stanislas (Q40898) in der Datenbank Wikidata , Place de la Carrière and Place d'Alliance in Nancy 229 Zum Welterbe in der lothringischen Stadt Nancy gehört der Place Stanislas zusammen mit dem angrenzenden Place de la Carrière und dem Place d'Alliance. An diesen Plätzen stehen klassizistische Bauwerke, die im Auftrag von Stanislaus I. Leszczyński als Residenz errichtet wurden, er war König von Polen-Litauen und Herzog von Lothringen. Place Stanislas South.jpg
1985 K Römisches Aquädukt 14 Pont du Gard Pont du Gard in der Enzyklopädie Wikipedia Pont du Gard im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsPont du Gard (Q189764) in der Datenbank Wikidata 344 Der Pont du Gard ist Teil eines römisches Aquädukts, das um die Zeitenwende erbaut wurde und zur Wasserversorgung der Stadt „Nemausis“ (Nîmes) diente. Er ist dreistöckig,knapp 50 m hoch und hat eine Länge von 275 m. Pont du gard 2.jpg
1988 K 15 Strasbourg Website dieser Einrichtung Strasbourg in der Enzyklopädie Wikipedia Strasbourg im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsStrasbourg (Q6602) in der Datenbank Wikidata , Grande île
erweitert 2017
495 Die Grande Île von Straßburg wird umschlossen von zwei Flussarmen der Ill, sie ist das historische Stadtzentrum. Auf dieser Insel steht das Straßburger Münster sowie das Palais Rohan als Sitz der Bischöfe, hinzu kommen etliche Kirchen und historische Bauwerke.
Die Erweiterung 2017 umfasst die in den Jahren 1871-1918 errichteten Gebäude der Neustadt
Absolute ponts couverts 02.jpg
1991 K 16 Kathedrale Notre-Dame Kathedrale Notre-Dame in der Enzyklopädie Wikipedia Kathedrale Notre-Dame im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsKathedrale Notre-Dame (Q2981) in der Datenbank Wikidata , Abtei von Saint-Remi und Tau-Palast, Reims 601 Die gotische Kathedrale war die Krönungskirche der französischen Könige, in der Abteikirche St. Remi waren einige Königsgräber, der Palais du Tau war einst Königspfalz der Karolinger, später wurde er erzbischöfliches Palais. Cathédrale de Reims et Palais du Tau.jpg
1991 K 17 Paris Website dieser Einrichtung Paris in der Enzyklopädie Wikipedia Paris im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsParis (Q90) in der Datenbank Wikidata , Ufer der Seine 600 An den Ufern der Seine in Paris sind zahlreiche weltbekannte Sehenswürdigkeiten dicht aneinander aufgereiht. Dazu gehören die Kathedrale Notre Dame, Sainte Chapelle, der Louvre, der Eiffelturm, Place de la Concorde, das Grand Palais und das Palais de Chaillot. Paris Ile-de-la-Cite Notre-Dame von Osten.jpg
1992 K 18 Bourges Website dieser Einrichtung Bourges in der Enzyklopädie Wikipedia Bourges im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsBourges (Q132404) in der Datenbank Wikidata 635 Die Kathedrale Saint-Étienne von Bourges wurde im 12. und 13. Jahrhundert erbaut und ist ein Meisterwerk der gotischen Kunst. Erwähnenswert sind insbesondere die Glasmalereien sowie die Statuen. Kathedrale Bourges v2.jpg
1995 K Historische Altstadt von 19 Avignon Website dieser Einrichtung Avignon in der Enzyklopädie Wikipedia Avignon im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsAvignon (Q6397) in der Datenbank Wikidata 228 Die Stadt an der Rhône war von 1309 bis 1423 Papstsitz. Neben dem Papstpalast gehören die Kathedrale und die aus römischer Zeit stammende Ruine der Pont Saint-Bénéze zum Welterbe Avignon, Palais des Papes depuis Tour Philippe le Bel by JM Rosier.jpg
1996 K 20 Canal du Midi Canal du Midi in der Enzyklopädie Wikipedia Canal du Midi im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsCanal du Midi (Q202494) in der Datenbank Wikidata 770 Der Kanal wurde 1667 bis 1694 erbaut, er verbindet die Garonne bei Toulouse über Carcassonne und Béziers mit dem Mittelmeer bei Séte. Mit einigen Dutzend Schleusen und einem Hebewerk und einem höchsten Punkt von 189 m über N.N. war der Kanal eine technische Meisterleistung. Castelnaudary Le canal du Midi.jpg
1997 K Befestigte Stadt 21 Carcassonne Website dieser Einrichtung Carcassonne in der Enzyklopädie Wikipedia Carcassonne im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsCarcassonne (Q6582) in der Datenbank Wikidata 345 Die Stadt im Departement Aude präsentiert sich heute noch mit einer mittelalterlichen Stadtbefestigung, sie umschließt die Cité von Carcassonne mit ihrer Burg. Die Stadt wurde bereits im 19. Jahrhundert aufwändig restauriert. Carcassonne JPG03.jpg
1997 N Mont Perdu in den Pyrenäen (Grenzüberschreitend mit Spanien) 773 Der 22 Monte Perdido Monte Perdido in der Enzyklopädie Wikipedia Monte Perdido im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsMonte Perdido (Q215662) in der Datenbank Wikidata oder Mont Perdu ist ein 3.355 m hohes Kalkmassiv in den Pyrenäen. Auf der französischen Seite gibt drei Talkessel mit schroff abfallenden Hängen. Glacier Mont Perdu.jpg
1998 K Historische Stätten von 23 Lyon Website dieser Einrichtung Lyon in der Enzyklopädie Wikipedia Lyon im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsLyon (Q456) in der Datenbank Wikidata 872 Die Stadt am Zusammenfluss von Rhone und Saône kann auf mehr als zweitausend Jahre Geschichte zurückblicken, und in ihrer Altstadt sind Bauwerke aus jeder Epoche zu finden. Roman theatre in Lyon.jpg
1998 K Route des Jakobswegs in Frankreich (Grenzüberschreitend: Jakobsweg in Spanien) 868 Der französische Teil des Jakobswegs mit seinen Monumenten und Bauwerken. Teilabschnitte: 24 Via Turonensis (Tour) Website dieser Einrichtung Via Turonensis (Tour) in der Enzyklopädie Wikipedia Via Turonensis (Tour) im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsVia Turonensis (Tour) (Q288) in der Datenbank Wikidata , Via Lemovicensis (Vézelay), Via Podiensis, Via Tolosana (Toulouse) Souraïde (Pyr-Atl., Fr) église St.Jacques ext.JPG
1999 K Belfriede von Frankreich und Belgien (grenzübergreifend mit Belgien), Beispiele sind in 25 Arras Website dieser Einrichtung Arras in der Enzyklopädie Wikipedia Arras im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsArras (Q131329) in der Datenbank Wikidata , Calais, Cambrai, Dunkerque und Lille 943 Belfriede sind meist hohe schlanke Glockentürme, die oft zu profanen Bauwerken gehören, sie sind überwiegend Rathaustürme, auch Glockentürme an Gildehäusern Beffroi de Loos (3).JPG
1999 K Weinanbaugebiet von 26 Saint-Émilion Website dieser Einrichtung Saint-Émilion in der Enzyklopädie Wikipedia Saint-Émilion im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsSaint-Émilion (Q192548) in der Datenbank Wikidata 832 Weinbau hat in der Gegend um Bordeaux Tradition seit römischer Zeit. Die Gegend um Saint-Émilion hat von ihrer Lage am Jakobsweg profitiert. Hier werden überwiegend Rotweine guter Qualität produziert. StEmilion32 Waigudd Clos Fourtet wn.jpg
2000 K Loire-Tal zwischen 27 Sully-sur-Loire Website dieser Einrichtung Sully-sur-Loire in der Enzyklopädie Wikipedia Sully-sur-Loire im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsSully-sur-Loire (Q504924) in der Datenbank Wikidata und Chalonnes 933 Das Loire-Tal ist eine Kulturlandschaft, in der die historischen Städte Orléans, Blois, Tours und Angers liegen. Ihren besonderen Reiz erhält die Region durch die große Zahl ihrer malerischen Schlösser Schloss Chenonceau.JPG
2001 K 28 Provins Website dieser Einrichtung Provins im Reiseführer Wikivoyage in einer anderen Sprache Provins in der Enzyklopädie Wikipedia Provins im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsProvins (Q203285) in der Datenbank Wikidata , Stadt mittelalterlicher Märkte 873 Das Städtchen in der Region Île-de-France liegt an der Kreuzung ehemals bedeutender Handelswege und verfügt daher über eine Stadtbefestigung mit einer 1200 m langen Mauer mit 22 Türmen und einen mittelalterlichen Stadtkern. Provins gilt als Ville d'art et d'histoire. Place-St-Noel-P1120647.jpg
2005 K 29 Le Havre Website dieser Einrichtung Le Havre in der Enzyklopädie Wikipedia Le Havre im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsLe Havre (Q42810) in der Datenbank Wikidata , wiederaufgebaut durch Auguste Perret 1181 Die Stadt am Ärmelkanal war während des Zweiten Weltkrigs mehrmals Ziel von Bombenangriffen. Sie wurde in den Jahren 1945-1964 wieder aufgebaut. Die vom Baustoff Beton dominierte Architektur wurde als schützenswert angesehen. LeHavre.jpg
2007 K Historisches Zentrum von 30 Bordeaux Website dieser Einrichtung Bordeaux in der Enzyklopädie Wikipedia Bordeaux im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsBordeaux (Q1479) in der Datenbank Wikidata ("Hafen des Mondes") 1256 Der sichelförmige Grundriss des Hafens an der Garonne gab der Stadt den Beinamen Port de la lune, Hafen des Mondes. Seit über 2000 Jahren ist der Hafen von Bordeaux ein Ort für den Austausch von Waren und Kulturen. Bordeaux place de la bourse with tram.JPG
2008 K Wichtigste Bauwerke von Sébastian Le Prestre de Vauban, 1633-1707, französ. General und Festungsbaumeister 1283 Zu den Beispielen der Militärarchitektur Vaubans zählen Festungen in dreizehn Orten, so z. B. in Arras, Besançon , Camaret-sur-Mer und 31 Neuf-Brisach Website dieser Einrichtung Neuf-Brisach in der Enzyklopädie Wikipedia Neuf-Brisach im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsNeuf-Brisach (Q150039) in der Datenbank Wikidata Citadelle Besançon.jpg
2008 N Neukaledonisches Barriereriff 1115 Die diversen Korallenriffe und zugehörigen Ökosystemen im französischen Pazifischen Ozean-Archipel von Neukaledonien gehören zu den drei umfangreichsten Riffsysteme der Welt. Sie zeichnen sich durch eine außergewöhnliche Vielfalt an Korallen- und Fischarten und ein Kontinuum an Lebensräumen von Mangroven bis Seegras mit der weltweit vielfältigsten Konzentration an Riffstrukturen aus. Sie bieten Lebensraum für eine Reihe bedrohter Meeresarten wie Schildkröten, Wale oder Dugongs Lagoons of New Caledonia.jpg
2010 K Bischofsstadt 32 Albi Website dieser Einrichtung Albi in der Enzyklopädie Wikipedia Albi im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsAlbi (Q132801) in der Datenbank Wikidata 1337 Die Stadt im Departement Tarn ist Bischofssitz. Zum Welterbe gehören die im gotischen Stil errichtete Kathedrale sowie einige historische Gebäude des Bischofsviertels . Albi2007.jpg
2010 N Die innere Zone des Nationalparks Réunion mit dem Cirque de Mafate und den beiden Vulkanen Piton des Neiges und Piton de la Fournaise 1317. Der Park wurde im Jahr 2007 als neunter Nationalpark Frankreichs gegründet. Die Fläche umfasst knapp die Hälfte der gesamten Insel, Ziel ist der Schutz der einheimischen Tier- und Pflanzenarten. ReU PtFournaiseVulkankegel.jpg
2011 K Insgesamt 111 prähistorische Pfahlbauten aus der Stein- und Bronzezeit in sechs Alpenländern (grenzüberschreitend D, A, I, F, CH und SLO) 1363 Fundorte in Frankreich sind in departements Jura, Savoie und Haut-Savoie, z. B. am 33 Lac de Chalain Lac de Chalain in der Enzyklopädie Wikipedia Lac de Chalain im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsLac de Chalain (Q1799622) in der Datenbank Wikidata und am Genfer See Lac de Chalain vu de Fontenu - France.JPG
2011 K Agropastorale Landschaften der Causses und der Cevennen 1153 Die Hochebenen der Causses im Nationalpark Cevennen sind eine überwiegend steppenartige Weidelandschaft. Da es nur wenige Bäume gibt, war Holz ein kostbares Material, und viele der alten Häuser sind deshalb mit Steinplatten gedeckt.34 Naturpark Causses du Quercy Naturpark Causses du Quercy in der Enzyklopädie Wikipedia Naturpark Causses du Quercy im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsNaturpark Causses du Quercy (Q2323358) in der Datenbank Wikidata Cause Mejean, Tarn.jpg
2012 K Bergbaugebiet Nord-Pas-de-Calais 164 Die nördlichste Region von Frankreich um die Städte 35 Lille Website dieser Einrichtung Lille in der Enzyklopädie Wikipedia Lille im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsLille (Q648) in der Datenbank Wikidata und Arras ist geprägt vom Kohleabbau der letzten drei Jahrhunderte, dies ist sichtbar in den Grubenanlagen, den Firmengeländen und den Kohlehalden. Wallers - Fosse Arenberg des mines d'Anzin (007).JPG
2014 K Höhlenmalereien in der 36 Chauvet-Höhle Chauvet-Höhle in der Enzyklopädie Wikipedia Chauvet-Höhle im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsChauvet-Höhle (Q374096) in der Datenbank Wikidata 1426 Die Höhle liegt in einem Kalksteinplateau in der südfranzösischen Ardèche und beherbergt die frühesten und am besten erhaltenen Zeichnungen der Welt. Angefertigt wurden sie um 30.000 v.Chr., dann war die Höhle durch einen Felssturz bis 1994 verschlossen. Bisher wurden über 1000 Bilder entdeckt, sie zeigen Tierarten wie Mammut, Bären, Nashörner. Im Jahr 2015 soll ein für die Öffentlichkeit zugänglicher Nachbau der Höhle fertiggestellt sein. Chauvet´s cave horses.jpg
2015 K Weinberge, Weingüter und Keller in der Champagne 1465 Zum Weltkulturerbe gehören Orte, in denen die Herstellung von Schaumwein durch Nachgärung in der Flasche bis zur industriellen Herstellung entwickelt wurden. Dazu gehören die historischen Weinberge von 37 Hautvilliers Hautvilliers im Reiseführer Wikivoyage in einer anderen Sprache Hautvilliers in der Enzyklopädie Wikipedia Hautvilliers im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsHautvilliers (Q753780) in der Datenbank Wikidata , Ay und Mareuil-sur-Ay, Saint-Nicaise Hill in Reims, und der Avenue de Champagne und Fort Chabrol in Epernai sowie die Vertriebsstellen und ihre unterirdischen Kellereien. La montagne de Reims DSC 0226.JPG
2015 K Weinlagen und Weinanbaugebiete im Burgund 1425 Das Weinbaugebiet südlich von Dijon an den Hängen von 38 Côte de Nuits Côte de Nuits im Reiseführer Wikivoyage in einer anderen Sprache Côte de Nuits in der Enzyklopädie WikipediaCôte de Nuits (Q777013) in der Datenbank Wikidata und Côte de Beaune hat mit seinen Weinlagen die Landschaft und die Ortschaften geprägt. Neben den Weinlagen und den zugehörigen Weinkellereien gehört auch die Altstadt von Dijon zum Weltkulturerbe. Beaune (Côte d'Or, Fr) Vignobles.JPG
2016 K Architektonisches Werk von Le Corbusier 1321 Mit 17 Werken in 7 Ländern in einem halben Jahrhundert zeugen von der Suche nach dem Baustil des 20. Jahrhunderts, die von dem schweizerisch-französischen Architekten Le Corbusier mitgeprägt wurde. Ausgewählt wurden Gebäude in Argentinien, Belgien, Frankreich (u.a. 39 Chapelle Notre-Dame Chapelle Notre-Dame in der Enzyklopädie Wikipedia Chapelle Notre-Dame im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsChapelle Notre-Dame (Q638250) in der Datenbank Wikidata in Ronchamp), Deutschland, Indien, Japan und der Schweiz. Centre Le Corbusier - Blatterwiese 2013-04-01 17-16-47 ShiftN.jpg
2017 K 40 Tapuatapuatea Tapuatapuatea im Reiseführer Wikivoyage in einer anderen Sprache Tapuatapuatea in der Enzyklopädie Wikipedia Tapuatapuatea im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsTapuatapuatea (Q847008) in der Datenbank Wikidata 1529 Taputapuātea auf der Insel Ra’iātea liegt im Zentrum des „polynesischen Dreiecks“, das mit Inseln übersät ist. Es umfasst zwei bewaldete Täler, einen Teil einer Lagune und ein Korallenriff . Im Zentrum ist der Taputapuātea marae-Komplex. Es zeichnet sich durch mehrere Marae mit unterschiedlichen Funktionen aus. Die in Polynesien weit verbreiteten Marae waren Orte, an denen die Welt der Lebenden die Welt der Ahnen und der Götter kreuzte Marae, Raiatea 2.jpg
2018 N 2 Chaîne des Puys Chaîne des Puys im Reiseführer Wikivoyage in einer anderen Sprache Chaîne des Puys in der Enzyklopädie Wikipedia Chaîne des Puys im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsChaîne des Puys (Q1068630) in der Datenbank Wikidata 1434 Die Welterbestätte umfasst eine Kette von 80 Vulkanen, die sich nördlich des Zentralmassivs erstreckt, sowie die Limagne-Verwerfung, die Teil des westeuropäischen Grabens ist. Come pariou.jpg
2019 N Französische Süd- und Antarktisgebiete 1603 Die Welterbestätte umfasst die Inselgruppen Kerguelen, die Crozetinseln, Sankt Paul und Amsterdam sowie die diese umgebenden Meeresgebiete, größtes französisches Naturschutzgebiet Crique de la Chaloupe - panoramio (1).jpg
2021 K 41 Leuchtturm von Cordouan Leuchtturm von Cordouan in der Enzyklopädie Wikipedia Leuchtturm von Cordouan im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsLeuchtturm von Cordouan (Q199234) in der Datenbank Wikidata 1625 Der Leuchtturm von Cordouan erhebt sich auf einem flachen Felsplateau im Atlantischen Ozean an der Mündung der Gironde-Mündung in einer stark exponierten Umgebung. Er hat eine Höhe und ist seit 1611 in Betrieb. 2011 wurde er automatisiert und 2021 in die Welterbeliste aufgenommen. Cordouan.jpg
2021 K Bedeutende europäische Kurorte grenzübergreifend mit Belgien, Deutschland, Italien, Tschechien und Frankreich 1613 Bekanntester französischer Kurort ist 42 Vichy Website dieser Einrichtung Vichy in der Enzyklopädie Wikipedia Vichy im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsVichy (Q93351) in der Datenbank Wikidata Centredômes.jpg
2021 K 43 Nizza, Wintersportort an der Riviera Website dieser Einrichtung Nizza, Wintersportort an der Riviera in der Enzyklopädie Wikipedia Nizza, Wintersportort an der Riviera im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsNizza, Wintersportort an der Riviera (Q33959) in der Datenbank Wikidata 1635 Die Stadt Nizza nahe der italienischen Grenze zeugt aufgrund ihres milden Klimas und ihrer Lage am Meer am Fuße der Alpen von der Entwicklung des Winterkurortes. Ab Mitte des 18. Jahrhunderts zog Nizza immer mehr Adels- und Oberschichtfamilien, hauptsächlich britische, an, die dort ihre Winter verbrachten. Im Jahr 1832 verabschiedete Nizza, damals Teil des Königreichs Savoyen-Piemont-Sardinien, einen ordnungspolitischen Stadtplan, der darauf abzielte, es für Ausländer attraktiv zu machen Auf der Promenade des Anglais (Sp1134).jpg

Tentativliste[Bearbeiten]

In einer Tentativliste sind alle Liegenschaften aufgeführt, die ein Vertragsstaat zur Nominierung vorschlagen kann oder auch vorgeschlagen hat. Auszug aus den Listen:

  • Le Menec
  • Rouen
  • Bergmassiv des Mont Blanc
  • Camargue
  • Marquesas-Inseln

Weblinks[Bearbeiten]

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