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Welterbe in Serbien

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Flagge von Serbien
Karte
Karte von Welterbe in Serbien

Serbien ist ein Binnenstaat in Südosteuropa. Das Land liegt im Zentrum der Balkanhalbinsel. Die Situation der Region Kosovo ist jedoch völkerrechtlich umstritten.

Welterbestätten

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Die erste serbische Welterbestätte wurde 1979 in die Liste der UNESCO aufgenommen, damals war Serbien noch Teilrepublik von Jugoslawien. Inzwischen hat Serbien 5 Weltkulturstätten. Eine davon sind die Mittelalterlichen Denkmäler im Kosovo, siehe daher auch Welterbe im Kosovo

Abkürzungen
K Kulturwelterbe
N Naturwelterbe
G gemischtes Welterbe
K, N gefährdetes Erbe
Ref Nummer UNESCO


Jahr Art Bezeichnung Ref Beschreibung Bild
1979 K Stadt Stari Ras und Kloster Sopoćani 96 Stari Ras liegt etwa 15 km westlich von Novi Pazar, es war die erste Hauptstadt von Serbien. Sie wurde im 13. Jahrhundert zerstört. In der Nähe ihrer Ruinen befinden sich das Kloster Sopocáni und die aus dem 9. Jahrhundert stammende Peterskirche (Petrova crkva).
1986 K Kloster Studenica 389 Das Kloster Studenica liegt rund 70 km nördlich von Novi Pazar, es wird als „Wiege des serbischen Königreichs“ angesehen. Es ist das größte Kloster des Landes. Die Muttergotteskirche und die kleinere Königskirche sind erbaut aus weißem Marmor, ihre Fresken sind gut erhalten.
2007 K Galerius-Palast in Gamzigrad (Romuliana) 1253 Etwa 10 km südwestlich von Zaječar liegt bei der ostserbischen Ortschaft Gamzigrad eine Ruinenstätte. Die Bauwerke stammen aus dem 3. und 4. Jahrhundert, hier hatte sich der römische Kaiser Galerius einen Altersruhesitz erbaut. Er gab ihr den Namen „Felix Romuliana“ in Erinnerung an seine Mutter Romula
2016 K Stećci: Mittelalterliche Grabsteine und Friedhöfe (länderübergreifend) 1504 Ein Stećak ist ein aufrecht stehender Grabstein aus dem 12.-16. Jahrhundert, verziert mit dekorativen Motiven. Diese Stećci wurden auf den Friedhöfen in Reihen angeordnet. Die Welterbestätte umfasst insgesamt 30 Friedhöfe in Bosnien und Herzegowina, in Kroatien, Serbien und Montenegro.

Tentativliste

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In einer Tentativliste sind alle Liegenschaften aufgeführt, die ein Vertragsstaat zur Nominierung vorschlagen kann oder auch vorgeschlagen hat. Auszug aus der Liste:

  • Đavolja varoš, Erdpyramiden bei Kuršumlija
  • Kloster Manasija bei Jagodina
  • Nationalpark Đerdap
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