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Welterbe in Italien

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Der südeuropäische Staat Italien hat mehrere Welterbestätten zu bieten, Das liegt einerseits an der Geschichte des römischen Reiches, zum anderen an der Stellung von Rom in der Geschichte der christlichen Kirche.

Flagge von Italien
Karte
Karte von Welterbe in Italien

Welterbestätten

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Italien hat im Jahr 1978 die Welterbekonvention ratifiziert. Erste Einträge auf die Welterbeliste erfolgten 1979. Inzwischen sind es (Stand 2021) 53 Stätten des Weltkulturerbes und 5 Stätten des Weltnaturerbes.

Abkürzungen
K Kulturwelterbe
N Naturwelterbe
G gemischtes Welterbe
K, N gefährdetes Erbe
Ref Nummer UNESCO


Jahr Art Bezeichnung Ref Beschreibung Bild
1979 K Felsenzeichnungen im Val Camonica (Lombardei) 94 Das 1 Val Camonica in der Provinz Brescia war in der Jungsteinzeit vom Volk der „Cammuni“ bewohnt. Sie haben über 140.000 Felszeichnungen hinterlassen
1980 K Kirche und Dominikanerkonvent Santa Maria delle Grazie mit Leonardo da Vincis "Abendmahl" in Mailand 93 Mit dem Baus des Benediktinerklosters wurde 1463 begonnen, es wurde Ende des 15. Jahrhunderts von Bramante vollendet. Das 2 "Abendmahl" ist eines der berühmtesten Gemälde der Welt. Leonardo da Vinci hat es zwischen 1495 – 1497 an die Nordwand des Refektoriums gemalt.
1980 K Historisches Zentrum von 3 Rom , Stätten des Heiligen Stuhls in Rom und Basilika St. Paul "vor den Mauern" (1990 erweitert) 91 Das Historische Zentrum der Stadt umfasst die antiken Denkmäler der Foren, die Mausoleen des Augustus und des Hadrian, das Pantheon sowie einige religiöse und öffentliche Gebäude des christlichen Roms
1980 K Historisches Zentrum von 4 Florenz 174 Florenz wurde auf dem Gelände einer etruskischen Siedlung erbaut. Die Stadt der Medici entwickelte sich im Mittelalter und in der Renaissance zu einem wirtschaftliche und kulturellen Zentrum, bedeutende Bauten in ihren Mauern sind der Dom, die Kirche von Santa Croce, die Uffizien, sie beherbergt Kunstwerke von Giotto, Botticelli und Michelangelo.
1987 K 5 Venedig und seine Lagune 394 Die Stadt wurde im 5. Jahrhundert auf rund 120 Inseln gegründet und entwickelte sich im Mittelalter zu einer bedeutenden Seemacht. Bedingt durch ihre Lage und die Mitwirkung namhafter Künstler wie Giorgione, Tintoretto und Tizian ist Venedig ein architektonisches Meisterwerk
1987 K Domplatz von 6 Pisa 395 Auf einer großen Grünfläche steht der Dom. Sein Campanile, der "Schiefe Turm" überragt die anderen Bauwerke Kathedrale, Baptisterium und Friedhof.
1990 K Historisches Zentrum von 7 San Gimignano 550 "San Gimignano delle belle Torri" in der Toskana war einst eine wichtige Etappe für Pilger auf dem Weg nach Rom. Das Stadtbild ist geprägt von 14 bis zu 50 m hohen Wohntürmen. Im Mittelalter gab es über 70 dieser Türme, erbaut von reichen Patrizierfamilien zur Demonstration ihrer Macht.
1993 K Höhlenwohnungen Sassi di Matera 670 Die Sassi sind Höhlenwohnungen in der Stadt 8 Matera in der Region Basilicata. Erste Wohnhöhlen stammen aus der Steinzeit, in späterer Zeit entstanden ganze Siedlungen von Wohnhöhlen und Felsenkirchen in dem weichen Tuffstein.
1994 K 9 Vicenza und die Villen Palladios in der Region Venetien (1996 erweitert) 712 Das Stadtbild der norditalienischen Vicenza wurde im 16. Jahrhundert entscheidend geprägt durch den Baustil des Renaissance-Architekten Palladio, er beeinflusste durch seine Werke auch die Architektur in Nordeuropa und Nordamerika.
1995 K Historisches Zentrum von 10 Siena 717 Die Altstadt von Siena rund um die Piazza del Campo wurde vom 12.-15. Jahrhundert errichtet, und sie hat sich ihr gotisches Stadtbild über die Jahrhunderte bewahrt.
1995 K Historisches Zentrum von11 Neapel 726 Angefangen mit den Griechen und der Stadtgründung 470 v.Chr. als "Nea Polis" haben alle nachfolgenden Kulturen in Neapel ihre Spuren hinterlassen. Herausragende Sehenswürdigkeiten sind das Castel Nuovo und die Kirche Santa Chiara.
1995 K Modellsiedlung 12 Crespi d'Adda 730 Das Dorf und die Textilfabrik wurden 1878 am Fluss Adda in der norditalienischen Provinz Bergamo gegründet. Der Firmengründer hatte von Beginn an die Absicht, eine Anlage zu errichten, die den sozialen Bedürfnissen seiner Arbeiter und deren Familien gerecht wurde.
1995 K 13 Ferrara : Stadt der Renaissance (1999 erweitert) 733 Ferrara entstand im Mittelalter an einem Furt am Fluß Po. Die mittelalterliche Altstadt ist großteils erhalten, am Anfang des 15. Jahrhunderts wurde sie unter der Führung des Architekten Rossetti erweitert und gilt als Beispiel für eine moderne Stadtplanung.
1996 K 14 Castel del Monte 398 Unter der Herrschaft des Stauferkaisers Friedrichs II. entstand das Schloss Castel del Monte. Es steht in der Nähe von Bari in der italienischen Provinz Apulien . Eine Besonderheit des Schlosses ist der Grundriss in Form eines regelmäßigen Achtecks, an dessen Ecke jeweils achteckige Türme stehen.
1996 K "Trulli" (Rundbauten) von 15 Alberobello 787 Ein "Trullo" ist ein einfacher steinerner Rundbau, das Dach besteht aus aufeinander geschichteten Steinplatten, die von Schicht zu Schicht weiter überkragen. Im letzten Jahrhundert galten die Trulli noch als "Arme-Leute-Häuser"
1996 K Frühchristliche Baudenkmäler und Mosaike von 16 Ravenna 788 Ravenna war in der Spätantike Sitz des Römischen Reiches, danach des byzantinischen Italiens. Aus dieser Zeit stammen einige frühchristliche Mosaike und Bauwerke. Dazu gehören das Mausoleum des Theoderich und der Galla Placidia, die Basilika San Vitale, Sant'Apollinare Nuovo und die Baptisterien der Arianer und der Orthodoxen.
1996 K Historisches Zentrum von 17 Pienza 789 Der spätere Papst Pius II wurde in der toskanischen Stadt Pienza geboren, er stammt aus der Familie der Piccolomini. Sein Bestreben war es, eine ideale Stadt zu schaffen, mit der Ausführung wurde der Architekt Bernardo Rosselino beauftrtagt. Er schuf die Piazza Comunale, sie ist umgeben von den Bauwerken Palazzo Piccolomini, Palazzo Borgia (Vescovile) und der Kathedrale.
1997 K Königliches Schloss in 18 Caserta mit Park, Aquaedukt und San Leucio 549 Der bourbonische Königspalast von Caserta wurde um 1750 nach dem Vorbild des Versailler Schlosses im Barockstil erbaut. Der monumentale Komplex ist umgeben von einem rund 100 ha großen Schlosspark, für dessen Wasserspiele eigens ein 42 km langer Aquädukt angelegt wurde. Das Jagdschloss auf dem Hügel von San Leucio wurde später in eine Fabrik zur Verarbeitung von Seide umgewandelt.
1997 K Residenzen des Hauses Savoyen in 19 Turin und Umgebung 523 Als die Herzöge von Savoyen Turin zu ihrer Hauptstadt machten, musste die damals noch unbefestigte Kleinstadt zu einer Residenz ausgebaut werden. In der Folge wurden ab 1562 zahlreiche Bauwerke an der Piazza Castello errichtet, die administrativen und kulturellen Zwecken gerecht wurden. Auch im Umland entstanden zahlreiche Landsitze und Jagdschlösser.
1997 K Botanischer Garten in 20 Padua 824 In Padua wurde 1545 der erste botanische Garten der Welt angelegt, sein utrsprünglicher Grundriss hat sich erhalten. Sein Zentrum stellt die Welt da, sie ist umgeben von Wasser. Bei späteren Erweiterungen wurden Balustraden und Gewächshäuser angefügt, und er dient immer noch seiner ursprünglichen Bestimmung als Zentrum für wissenschaftliche Forschungen.
1997 K Kathedrale, Torre Civica und Piazza Grande in 21 Modena 827 Der romanische Dom San Geminiano von Modena und der 86 m hohe Campanile Torre Ghirlandina (Torre Civica) wurden im 12. Jahrhundert im romanischen Stil von den lombardischen Baumeistern Lanfranco und Wiligelmo an der Piazza Grande erbaut.
1997 K Archäologische Stätten von 22 Pompeji , Herculaneum und Torre Annunziata 829 Als der Vesuv am 24. August 79 n. Chr. Ausbrach, vernichtete er die beiden blühenden Städte Pompeii und Herculaneum und etliche Villen wohlhabender Römer in der näheren Umgebung. Die Ausgrabungen seit der Mitte des 18. Jahrhunderts geben Aufschluss über den Lebensstil in der Handelsstadt Pompeii und in dem Ferienortes Herculaneum sowie den Luxus der Villa von Oplontis im Städtchen Torre Annunziata.
1997 K Römische Villa von Casale bei 23 Piazza Armerina (Sizilien) mit ihren Mosaiken 832 Die freigelegten Überreste der Villa Romana del Casale zeugen von dem großen Reichtum ihrer früheren Besitzer. Von der um 250 n.Chr. erbauten Villa sind 45 Räume bekannt, es gibt mehrere Innenhöfe, und in fast allen Räumen findet man hochwertige Mosaiken. Auch gab es eine große leistungsfähige Therme
1997 K Nuraghe (bronzezeitliche Turmbauten) von 24 Barumini (Sardinien) 833 Auf der Insel Sardinien wurden im 2. Jahrtausend v.Chr. die Nuraghen errichtet, es sind Verteidigungstürme, für die es auf der Welt keine Parallelen gibt. Der Komplex bei Barumini, genannt Su Nuraxi di Barumini ist das bedeutendste Beispiel dieser Architektur.
1997 K Kulturlandschaft Porto Venere und 25 Cinque Terre 826 Die ligurische Küste zwischen Cinque Terre und Portovenere ist eine Landschaft von großer kultureller Bedeutung. Dazu zählen auch die Inseln Palmaria, Tino und Tinetto. Die Steilküste und die umgebende Landschaft zeigen deutlich ihren Einfluss auf den Städtebau.
1997 K Kulturlandschaft Küste von 26 Amalfi 830 Die Costeria Amalfitana gilt als ein Gebiet von außergewöhnlicher Schönheit und Artenvielfalt. In Städten wie Amalfi, Maiori, Minori oder Ravello findet man architektonisch herausragende Bauten, und die landwirtschaftliche Nutzung reicht von kleinen terrassenförmig angelegten Weinbergen in Küstennähe bis hin zu weiten Almen
1997 K Archäologische Stätten von 27 Agrigent 934 Die Stadt wurde im 6. Jahrhundert v.Chr. Als griechische Kolonie gegründet und wurde zu einer der führenden Städte im Mittelmeerraum. Aus jener Zeit sind einige dorische Tempel erhalten, viele Reste sind jedoch noch unter der Erde verborgen.
1998 K Nationalpark Cilento und Val di Diano mit 28 Paestum , Velia und der Kartause von Padula 842 Der Nationalpark des Cilento zeichnet sich durch ihre Schönheit aus. Gleichzeitig war die Landschaft einst die Grenze zwischen den griechischen Kolonien und den Etruskern, und man findet hier die Überreste der beiden antiken Städte Paestum und Elea.
1998 K Historisches Zentrum von 29 Urbino 828 Die kleine Stadt in der Region Marken erlebte in der Renaissance-Zeit eine kulturelle Blüte.
1998 K Archäologische Stätten und Basilika des Patriarchen von 30 Aquileia 825 Aquileia in Friaul-Julisch Venetien war einst eine reiche römische Stadt. Die antike Stadt wurde im 5. Jahrhundert n.Chr. von Attila zerstört. Zum Weltkulturerbe gehört auch die Basilika aus dem frühen Mittelalter, sie hat einen Mosaikfußboden aus dem 4. Jahrhundert.
1999 K Hadriansvilla in 31 Tivoli 907 Die "Villa Adriana" wurde im 2. Jahrhundert erbaut und war ein Komplex von Gebäuden im griechischen, römischen und ägyptischen Stil
2000 N 1 Äolische Inseln 908 Die Inseln im Tyrrhenischen Meer sind auch als Liparische Inseln bekannt. Sie sind vulkanischen Ursaprungs und dienen heute noch als Lehrbeispiel für die Geologen, die hier die Vulkanische und die Strombolianische Eruption an Ort und Stelle beobachten können.
2000 K 32 Assisi , Basilika und Gedenkstätten des Hl. Franziskus 990 Das mittelalterliche Assisi war Geburtort des hl. Franz von Assisi, Gründer des Franziskaner-Ordens. Die Basilika war ein Meisterwerk der Renaissance, sie wurde bei einem Erdbeben 1997 stark beschädigt und danach aufwändig restauriert.
2000 K Altstadt von 33 Verona 797 Verona wurde im 1. Jahrhundert n.Chr. gegründet, die Arena ist dafür ein wichtiges Zeugnis . Im Mittelalter entstanden unter der Herrschaft der Scaliger und später der Venezier bedeutende Bauten wie Castelvecchio oder die Piazza delle Erbe.
2001 K 34 Tivoli 1025 Im 16. Jahrhundert wurde ein ehemaliges Kloster zum Palast umgebaut, der Garten wurde umgestaltet und mit Wasserspielen, Grotten und Zierbecken ausgestattet, er gilt als Hauptwerk der italienischen Gartenkunst in der Renaissance.
2002 K Spätbarocke Städte des 35 Val di Noto Val di Noto (Sizilien) 1024 Die Städte im Val die Noto auf der Insel Sizilien wurde 1693 durch ein Erdbeben zerstört und in der Folge im Stil des sizilianischen Barocks wieder aufgebaut. Zu diesen Städten gehören, Catania, Caltagirone, Militello in Val di Catania, Modica, Noto, Palazzolo Acreide, Ragusa und Scicli
2003 K 36 Sacri Monti ("Heilige Berge") in Piemont und der Lombardei 1068 Die Sacri Monti heiligen Berge sind Kapellenanlagen und Pilgerstätten, die im 16. und 17. Jahrhundert auf Bergen oder an Seen errichtet wurden. Sie zeichnen sich aus durch ihre architektonische Schönheit und ihre Gemälde und Skulpturen. Dazu gehören Stätten in Varallo, Crea, Varese, Belmonte und Domodossola
2004 K Etruskische Totenstädte von Cerveteri und 37 Tarquinia 1158 Die beiden Friedhöfe zeugen von der etruskischen Kultur zwischen dem 9. und 1. Jahrhundert v. Chr. In der Nekropole von Cerveteri (Banditaccia) sind Tausende von Gräbern wie in einer Totenstadt, teils in Grabkammern, teils in Fels gehauen. Die Nekropole von Tarquinia (Monterozzi) ist bekannt für mehr als 200 Gräber mit Wandmalereien.
2004 K 38 Val d’Orcia 1025 Das Tal des Flusses Orcia ist im Hinterland der Stadt Siena, es wurde im 14./15. Jahrhundert als Modelllandschaft gestaltet. In der Landschaft wechseln Ackerbau und Weidewirtschaft, Dörfer auf kegelförmigen Hügeln und schlanke Zypressen bestimmen das Bild
2005 K 39 Syrakus und Felskammergräber von Pantalica 1200 Pantalica liegt 35 km von Syrakus entfernt und war besiedelt bis ins 8. Jahrhundert v.Chr. Übrig geblieben ist eine Totenstadt mit mehr als 5000 Grabkammern. Das antike Syrakus liegt auf der Insel Ortygia, es galt als eine der größten und schönsten griechischen Städte.
2006 K Le Strade Nuove und Palazzi dei Rolli in 40 Genua 1211 Die Neuen Straßen sind im 16. und 17. Jahrhundert entstanden. Es sind dies die Via Garibaldi, die Via Balbi und die Via Cairoli. An diesen Straßen stehen die Adelspaläste der damals herrschenden Familien, die bekanntesten sind die Palazzi Bianco, Rosso, Doria Tursi, Balbi-Senàrega und Adorno.
2008 K 41 Mantua und Sabbioneta 1287 Die beiden Städte in der Po-Ebene wurden im Stil der Renaissance gestaltet. Mantua wurde als bestehende Stadt umgestaltet und enthält noch Elemente aus der Antike und dem Mittelalter, dagegen wurde Sabbioneta als ideale Stadt streng geometrisch neu gebaut.
2008 K Die Rhätische Bahn führt von St. Moritz nach 42 Tirano in der Landschaft Albula/Bernina
grenzübergreifend mit der Schweiz
1286 Von der 384 km langen Schmalspurbahn gehören die Teilstrecken Albula-Linie (67 km lang, 42 Tunnels und Galerien, 144 Viadukte und Brücken) und Bernina-Pass-Linie (61 km, 13 Tunnels und Galerien, 52 Viadukte und Brücken) zum Weltkulturerbe
2009 N 2 Dolomiten 1237 Der Gebirgszug der Dolomiten ist eine der schönsten Berglandschaften der Erde. Er verfügt über 18 Gipfel mit mehr als 3.000 m Höhe. Senkrechte Felswände, steil abfallende Klippen und enge Täler sind charakteristisch für die Landschaft.
2011 K Langobarden - Orte ihrer Macht (568 - 774 n.Chr.) 1318 Die aus dem Norden eingewanderten Langobarden entwickelten ihre eigene Kultur und schufen so den Übergang von der Antike zum Mittelalter. Stätten in 43 Brescia , Spoleto, Monte Sant'Angelo, Castelseprio, Cividale del Friuli, Campello sul Clitunno und Benvento
2011 K Prähist. Pfahlbauten um die Alpen <länderübergreifend > 1363 Reste von Pfahlbauten findet man u.a. am Garda-See bei 44 Ledro und am Biotopo Fiavè sowie am Lago di Maggiore bei Lagoni di Mercurago
2013 N 3 Ätna 1427 Die Geschichte des Vulkans Ätna lässt sich über 500.000 Jahre zurückverfolgen, seit mehr als 2.500 Jahren wurden seine Aktivitäten dokumentiert. Seine Krater, Aschekegel und Lavaströme bilden erstklassige Ziele für Forschung und Bildungsreisen.
2013 K 45 Villen und Gärten der Medici in der Toskana 175 Die Welterbestätte umfasst zwölf Villen und zwei Lustgärten, sie wurden von der Familie der Medici zwischen dem 15. und 17. Jahrhundert angelegt. Sie stellen eine neue Form von Residenzen dar, die sich unterscheidet von den fürstlichen Schlössern.
2014 K 46 Weinanbaugebiete im Piemont: Langhe, Roero und Monferrato 1390 Rund um die Burg Grinzane Cavour wurden fünf verschiedene Weinanbaugebiete im Süden des Piemont zum Welterbe erklärt. Bereits unter den Kelten und Etruskern war der Weinbau hier bekannt, dies überlieferten auch Geschichtsschreiber wie Plinius und Strabo.
2015 K Arabisch-Normannisches 47 Palermo und die Kathedralen von Cefalù und Monreale 1487 Die Welterbestätten umfassen außer den Kathedralen drei weitere Kirchen, zwei Schlösser und eine Brücke aus der Zeit des normannischen Königreichs Sizilien. Sie sind ein Beispiel für das Zusammenleben von Menschen unterschiedlicher Herkunft aus westlicher, byzantinischer, jüdischer und islamischer Kultur.
2017 K Venezianische Verteidigungsanlangen aus dem 15. bis 17. Jahrhundert
länderübergreifend mit Kroatien und Montenegro
1533 Zur Welterbestätte gehören insgesamt 15 Verteidigungsanlagen, sie überspannen eine Strecke von mehr als 1000 km von der Lombardei bis zur Ostküste der Adria. Die Anlagen sollten Venedig und die Seewege der Adria schützen. Mit der Erfindung des Schießpulvers musste die Architektur der Befestigungsanlagen der Militärtechnik angepasst werden. Anlagen in Italien: Bergamo, Pescheria del Garda, 48 Palmanova
2017 N Buchenurwälder und alte Buchenwälder in den Karpaten und anderen Regionen Europas (länderübergreifend mit der Ukraine und Deutschland), Albanien, Belgien, Bulgarien, Kroatien, Italien, Polen, Rumänien, Slowakei, Slowenien und Spanien 1133 Die alten Buchenwälder geben Aufschluss über biologische und ökologische Entwicklungen nach der letzten Eiszeit. In Italien gehören die 4 Monti Cimini zu den Buchenwäldern.
2018 K 49 Ivrea , eine Industriestadt des 20. Jahrhunderts 1538 Die Stadt Ivrea liegt in der norditalienischen Region Piemont. Hier wurde 1908 die Firma Olivetti gegründet, die in der Fertigung von Schreibmaschinen, mechanischen Rechnern und Bürocomputer führend war. Zum Welterbe gehören neben den Büro- und Fertigungsgebäuden die Sozialeinrichtungen und Wohneinheiten, sie wurden im Sinn des Firmengründers Adriano Olivetti gestaltet, der die soziale Bewegung des Movimento Comunità maßgeblich mitgestaltet hatte.
2019 K Prosecco-Hügel von 50 Conegliano und Valdobbiadene 1571 Die im Nordosten Italiens gelegene Welterbestätte umfasst die Weinbaulandschaft des Weinanbaugebiets Prosecco. Die Landschaft ist geprägt von Hügeln, Ciglioni - kleinen Rebflächen auf engen Grasflächen, Wäldern, kleinen Dörfern und Ackerland.
2021 K Bedeutende Bäder des 19. JH.
länderübergreifend mit Belgien, Deutschland, Italien, Tschechien, Österreich, England und Frankreich
1613 51 Montecatini Terme
2021 K Freskenzyklen aus dem 14. JH. in 52 Padua 1623 Die Stätte besteht aus Freskenzyklen, die in 8 weltlichen und religiösen Bauwerken in der Altstadt von Padua angefertigt wurden.
2021 K Arkadengänge von Bologna 1650 Typisch für Bologna sind die Porticos bzw. Arkadengäge, die sich in der Stadt auf einer Länge von über 50 km hinziehen. Zwölf dieser 53 Säulengänge wurden zum Welterbe auserwählt. Der längste dieser Säulengänge ist 4 km lang und führt zur Kirche Santuario della Madonna di San Luca.

Tentativliste

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In einer Tentativliste sind alle Liegenschaften aufgeführt, die ein Vertragsstaat zur Nominierung vorschlagen kann oder auch vorgeschlagen hat. Italien hat eine ganze Menge zu bieten. Einige Beispiele:

  • Altstadt von Bergamo
  • Historisches Zentrum von Lucca
  • Festungsstadt Palmanova
  • Bradyseismus in der Phlegräischen Region
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Brauchbarer Artikel
Dies ist ein brauchbarer Artikel. Es gibt noch einige Stellen, an denen Informationen fehlen. Wenn du etwas zu ergänzen hast, sei mutig und ergänze sie.