Welterbe in Italien

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Der südeuropäische Staat Italien hat mehrere Welterbestätten zu bieten, Das liegt einerseits an der Geschichte des römischen Reiches, zum anderen an der Stellung von Rom in der Geschichte der christlichen Kirche.

Flagge von Italien
Karte von Welterbe in Italien

Welterbestätten[Bearbeiten]

Italien hat im Jahr 1978 die Welterbekonvention ratifiziert. Erste Einträge auf die Welterbeliste erfolgten 1979. Inzwischen sind es (Stand 2021) 53 Stätten des Weltkulturerbes und 5 Stätten des Weltnaturerbes.

Abkürzungen
K Kulturwelterbe
N Naturwelterbe
G gemischtes Welterbe
K, N gefährdetes Erbe
Ref Nummer UNESCO


Jahr Art Bezeichnung Ref Beschreibung Bild
1979 K Felsenzeichnungen im Val Camonica (Lombardei) 94 Das 1 Val Camonica Val Camonica im Reiseführer Wikivoyage in einer anderen Sprache Val Camonica in der Enzyklopädie Wikipedia Val Camonica im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsVal Camonica (Q734317) in der Datenbank Wikidata in der Provinz Brescia war in der Jungsteinzeit vom Volk der „Cammuni“ bewohnt. Sie haben über 140.000 Felszeichnungen hinterlassen Scena del fabbro - Naquane R 35 - Capo di Ponte.jpg
1980 K Kirche und Dominikanerkonvent Santa Maria delle Grazie mit Leonardo da Vincis "Abendmahl" in Mailand 93 Mit dem Baus des Benediktinerklosters wurde 1463 begonnen, es wurde Ende des 15. Jahrhunderts von Bramante vollendet. Das 2 "Abendmahl" "Abendmahl" in der Enzyklopädie Wikipedia "Abendmahl" im Medienverzeichnis Wikimedia Commons"Abendmahl" (Q128910) in der Datenbank Wikidata ist eines der berühmtesten Gemälde der Welt. Leonardo da Vinci hat es zwischen 1495 – 1497 an die Nordwand des Refektoriums gemalt. Santa Maria delle Grazie Milano 07-08-2007.JPG
1980 K Historisches Zentrum von 3 Rom Website dieser Einrichtung Rom in der Enzyklopädie Wikipedia Rom im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsRom (Q220) in der Datenbank Wikidata , Stätten des Heiligen Stuhls in Rom und Basilika St. Paul "vor den Mauern" (1990 erweitert) 91 Das Historische Zentrum der Stadt umfasst die antiken Denkmäler der Foren, die Mausoleen des Augustus und des Hadrian, das Pantheon sowie einige religiöse und öffentliche Gebäude des christlichen Roms IT-Rom-stpaul-Hauptschiff.jpg
1980 K Historisches Zentrum von 4 Florenz Website dieser Einrichtung Florenz in der Enzyklopädie Wikipedia Florenz im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsFlorenz (Q2044) in der Datenbank Wikidata 174 Florenz wurde auf dem Gelände einer etruskischen Siedlung erbaut. Die Stadt der Medici entwickelte sich im Mittelalter und in der Renaissance zu einem wirtschaftliche und kulturellen Zentrum, bedeutende Bauten in ihren Mauern sind der Dom, die Kirche von Santa Croce, die Uffizien, sie beherbergt Kunstwerke von Giotto, Botticelli und Michelangelo. Florence italy duomo.jpg
1987 K 5 Venedig Website dieser Einrichtung Venedig in der Enzyklopädie Wikipedia Venedig im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsVenedig (Q641) in der Datenbank Wikidata und seine Lagune 394 Die Stadt wurde im 5. Jahrhundert auf rund 120 Inseln gegründet und entwickelte sich im Mittelalter zu einer bedeutenden Seemacht. Bedingt durch ihre Lage und die Mitwirkung namhafter Künstler wie Giorgione, Tintoretto und Tizian ist Venedig ein architektonisches Meisterwerk San Marco.jpg
1987 K Domplatz von 6 Pisa Website dieser Einrichtung Pisa in der Enzyklopädie Wikipedia Pisa im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsPisa (Q13375) in der Datenbank Wikidata 395 Auf einer großen Grünfläche steht der Dom. Sein Campanile, der "Schiefe Turm" überragt die anderen Bauwerke Kathedrale, Baptisterium und Friedhof. Campo dei Miracoli overview2.jpg
1990 K Historisches Zentrum von 7 San Gimignano Website dieser Einrichtung San Gimignano in der Enzyklopädie Wikipedia San Gimignano im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsSan Gimignano (Q91413) in der Datenbank Wikidata 550 "San Gimignano delle belle Torri" in der Toskana war einst eine wichtige Etappe für Pilger auf dem Weg nach Rom. Das Stadtbild ist geprägt von 14 bis zu 50 m hohen Wohntürmen. Im Mittelalter gab es über 70 dieser Türme, erbaut von reichen Patrizierfamilien zur Demonstration ihrer Macht. San gimignao.jpg
1993 K Höhlenwohnungen Sassi di Matera 670 Die Sassi sind Höhlenwohnungen in der Stadt 8 Matera Website dieser Einrichtung Matera in der Enzyklopädie Wikipedia Matera im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsMatera (Q13616) in der Datenbank Wikidata in der Region Basilicata. Erste Wohnhöhlen stammen aus der Steinzeit, in späterer Zeit entstanden ganze Siedlungen von Wohnhöhlen und Felsenkirchen in dem weichen Tuffstein. Matera1.jpg
1994 K 9 Vicenza Website dieser Einrichtung Vicenza in der Enzyklopädie Wikipedia Vicenza im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsVicenza (Q6537) in der Datenbank Wikidata und die Villen Palladios in der Region Venetien (1996 erweitert) 712 Das Stadtbild der norditalienischen Vicenza wurde im 16. Jahrhundert entscheidend geprägt durch den Baustil des Renaissance-Architekten Palladio, er beeinflusste durch seine Werke auch die Architektur in Nordeuropa und Nordamerika. Villa Rotonda front.jpg
1995 K Historisches Zentrum von 10 Siena Website dieser Einrichtung Siena in der Enzyklopädie Wikipedia Siena im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsSiena (Q2751) in der Datenbank Wikidata 717 Die Altstadt von Siena rund um die Piazza del Campo wurde vom 12.-15. Jahrhundert errichtet, und sie hat sich ihr gotisches Stadtbild über die Jahrhunderte bewahrt. PiazzadelCampoSiena.jpg
1995 K Historisches Zentrum von11 Neapel Website dieser Einrichtung Neapel in der Enzyklopädie Wikipedia Neapel im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsNeapel (Q2634) in der Datenbank Wikidata 726 Angefangen mit den Griechen und der Stadtgründung 470 v.Chr. als "Nea Polis" haben alle nachfolgenden Kulturen in Neapel ihre Spuren hinterlassen. Herausragende Sehenswürdigkeiten sind das Castel Nuovo und die Kirche Santa Chiara. Napoli and Vesuvius.jpg
1995 K Modellsiedlung 12 Crespi d'Adda Crespi d'Adda im Reiseführer Wikivoyage in einer anderen Sprache Crespi d'Adda in der Enzyklopädie Wikipedia Crespi d'Adda im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsCrespi d'Adda (Q726842) in der Datenbank Wikidata 730 Das Dorf und die Textilfabrik wurden 1878 am Fluss Adda in der norditalienischen Provinz Bergamo gegründet. Der Firmengründer hatte von Beginn an die Absicht, eine Anlage zu errichten, die den sozialen Bedürfnissen seiner Arbeiter und deren Familien gerecht wurde. Crespi d'Adda fabbrica.JPG
1995 K 13 Ferrara Website dieser Einrichtung Ferrara in der Enzyklopädie Wikipedia Ferrara im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsFerrara (Q13362) in der Datenbank Wikidata : Stadt der Renaissance (1999 erweitert) 733 Ferrara entstand im Mittelalter an einem Furt am Fluß Po. Die mittelalterliche Altstadt ist großteils erhalten, am Anfang des 15. Jahrhunderts wurde sie unter der Führung des Architekten Rossetti erweitert und gilt als Beispiel für eine moderne Stadtplanung. Estensecaste.jpg
1996 K 14 Castel del Monte Website dieser Einrichtung Castel del Monte in der Enzyklopädie Wikipedia Castel del Monte im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsCastel del Monte (Q215897) in der Datenbank Wikidata 398 Unter der Herrschaft des Stauferkaisers Friedrichs II. entstand das Schloss Castel del Monte. Es steht in der Nähe von Bari in der italienischen Provinz Apulien . Eine Besonderheit des Schlosses ist der Grundriss in Form eines regelmäßigen Achtecks, an dessen Ecke jeweils achteckige Türme stehen. Castel del Monte BW 2016-10-14 12-26-11 r.jpg
1996 K "Trulli" (Rundbauten) von 15 Alberobello Website dieser Einrichtung Alberobello in der Enzyklopädie Wikipedia Alberobello im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsAlberobello (Q51812) in der Datenbank Wikidata 787 Ein "Trullo" ist ein einfacher steinerner Rundbau, das Dach besteht aus aufeinander geschichteten Steinplatten, die von Schicht zu Schicht weiter überkragen. Im letzten Jahrhundert galten die Trulli noch als "Arme-Leute-Häuser" Alberobello.jpg
1996 K Frühchristliche Baudenkmäler und Mosaike von 16 Ravenna Website dieser Einrichtung Ravenna in der Enzyklopädie Wikipedia Ravenna im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsRavenna (Q13364) in der Datenbank Wikidata 788 Ravenna war in der Spätantike Sitz des Römischen Reiches, danach des byzantinischen Italiens. Aus dieser Zeit stammen einige frühchristliche Mosaike und Bauwerke. Dazu gehören das Mausoleum des Theoderich und der Galla Placidia, die Basilika San Vitale, Sant'Apollinare Nuovo und die Baptisterien der Arianer und der Orthodoxen. Basilica San Vitale.jpg
1996 K Historisches Zentrum von 17 Pienza Website dieser Einrichtung Pienza in der Enzyklopädie Wikipedia Pienza im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsPienza (Q91341) in der Datenbank Wikidata 789 Der spätere Papst Pius II wurde in der toskanischen Stadt Pienza geboren, er stammt aus der Familie der Piccolomini. Sein Bestreben war es, eine ideale Stadt zu schaffen, mit der Ausführung wurde der Architekt Bernardo Rosselino beauftrtagt. Er schuf die Piazza Comunale, sie ist umgeben von den Bauwerken Palazzo Piccolomini, Palazzo Borgia (Vescovile) und der Kathedrale. Palazzo Piccolomini Pienza.JPG
1997 K Königliches Schloss in 18 Caserta Website dieser Einrichtung Caserta in der Enzyklopädie Wikipedia Caserta im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsCaserta (Q327983) in der Datenbank Wikidata mit Park, Aquaedukt und San Leucio 549 Der bourbonische Königspalast von Caserta wurde um 1750 nach dem Vorbild des Versailler Schlosses im Barockstil erbaut. Der monumentale Komplex ist umgeben von einem rund 100 ha großen Schlosspark, für dessen Wasserspiele eigens ein 42 km langer Aquädukt angelegt wurde. Das Jagdschloss auf dem Hügel von San Leucio wurde später in eine Fabrik zur Verarbeitung von Seide umgewandelt. CasertaReale.jpg
1997 K Residenzen des Hauses Savoyen in 19 Turin Website dieser Einrichtung Turin in der Enzyklopädie Wikipedia Turin im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsTurin (Q19824) in der Datenbank Wikidata und Umgebung 523 Als die Herzöge von Savoyen Turin zu ihrer Hauptstadt machten, musste die damals noch unbefestigte Kleinstadt zu einer Residenz ausgebaut werden. In der Folge wurden ab 1562 zahlreiche Bauwerke an der Piazza Castello errichtet, die administrativen und kulturellen Zwecken gerecht wurden. Auch im Umland entstanden zahlreiche Landsitze und Jagdschlösser. Torino - Palazzo Madama.jpg
1997 K Botanischer Garten in 20 Padua Website dieser Einrichtung Padua in der Enzyklopädie Wikipedia Padua im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsPadua (Q598892) in der Datenbank Wikidata 824 In Padua wurde 1545 der erste botanische Garten der Welt angelegt, sein utrsprünglicher Grundriss hat sich erhalten. Sein Zentrum stellt die Welt da, sie ist umgeben von Wasser. Bei späteren Erweiterungen wurden Balustraden und Gewächshäuser angefügt, und er dient immer noch seiner ursprünglichen Bestimmung als Zentrum für wissenschaftliche Forschungen. OrtoBotPadova Incrocio viali.jpg
1997 K Kathedrale, Torre Civica und Piazza Grande in Modena Website dieser Einrichtung Modena in der Enzyklopädie WikipediaModena (Q753751) in der Datenbank Wikidata 827 Der romanische Dom San Geminiano von Modena und der 86 m hohe Campanile Torre Ghirlandina (Torre Civica) wurden im 12. Jahrhundert im romanischen Stil von den lombardischen Baumeistern Lanfranco und Wiligelmo an der Piazza Grande erbaut. Modena Palazzo Comunale e Duomo.jpg
1997 K Archäologische Stätten von 21 Pompeji Website dieser Einrichtung Pompeji in der Enzyklopädie Wikipedia Pompeji im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsPompeji (Q43332) in der Datenbank Wikidata , Herculaneum und Torre Annunziata 829 Als der Vesuv am 24. August 79 n. Chr. Ausbrach, vernichtete er die beiden blühenden Städte Pompeii und Herculaneum und etliche Villen wohlhabender Römer in der näheren Umgebung. Die Ausgrabungen seit der Mitte des 18. Jahrhunderts geben Aufschluss über den Lebensstil in der Handelsstadt Pompeii und in dem Ferienortes Herculaneum sowie den Luxus der Villa von Oplontis im Städtchen Torre Annunziata. Pompeii Street.jpg
1997 K Römische Villa von Casale bei 22 Piazza Armerina Website dieser Einrichtung Piazza Armerina im Reiseführer Wikivoyage in einer anderen Sprache Piazza Armerina in der Enzyklopädie Wikipedia Piazza Armerina im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsPiazza Armerina (Q505617) in der Datenbank Wikidata (Sizilien) mit ihren Mosaiken 832 Die freigelegten Überreste der Villa Romana del Casale zeugen von dem großen Reichtum ihrer früheren Besitzer. Von der um 250 n.Chr. erbauten Villa sind 45 Räume bekannt, es gibt mehrere Innenhöfe, und in fast allen Räumen findet man hochwertige Mosaiken. Auch gab es eine große leistungsfähige Therme Villa-Casale-Bodenmosaik-Bikini.jpg
1997 K Nuraghe (bronzezeitliche Turmbauten) von 23 Barumini Website dieser Einrichtung Barumini im Reiseführer Wikivoyage in einer anderen Sprache Barumini in der Enzyklopädie Wikipedia Barumini im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsBarumini (Q253241) in der Datenbank Wikidata (Sardinien) 833 Auf der Insel Sardinien wurden im 2. Jahrtausend v.Chr. die Nuraghen errichtet, es sind Verteidigungstürme, für die es auf der Welt keine Parallelen gibt. Der Komplex bei Barumini, genannt Su Nuraxi di Barumini ist das bedeutendste Beispiel dieser Architektur. Nuraghe Su Nuraxi.jpg
1997 K Kulturlandschaft Porto Venere und 24 Cinque Terre Website dieser Einrichtung Cinque Terre in der Enzyklopädie Wikipedia Cinque Terre im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsCinque Terre (Q275639) in der Datenbank Wikidata 826 Die ligurische Küste zwischen Cinque Terre und Portovenere ist eine Landschaft von großer kultureller Bedeutung. Dazu zählen auch die Inseln Palmaria, Tino und Tinetto. Die Steilküste und die umgebende Landschaft zeigen deutlich ihren Einfluss auf den Städtebau. Portovenere0140.JPG
1997 K Kulturlandschaft Küste von 25 Amalfi Website dieser Einrichtung Amalfi in der Enzyklopädie Wikipedia Amalfi im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsAmalfi (Q212214) in der Datenbank Wikidata 830 Die Costeria Amalfitana gilt als ein Gebiet von außergewöhnlicher Schönheit und Artenvielfalt. In Städten wie Amalfi, Maiori, Minori oder Ravello findet man architektonisch herausragende Bauten, und die landwirtschaftliche Nutzung reicht von kleinen terrassenförmig angelegten Weinbergen in Küstennähe bis hin zu weiten Almen Amalfi - 7454.jpg
1997 K Archäologische Stätten von 26 Agrigent Website dieser Einrichtung Agrigent im Reiseführer Wikivoyage in einer anderen Sprache Agrigent in der Enzyklopädie Wikipedia Agrigent im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsAgrigent (Q636774) in der Datenbank Wikidata 934 Die Stadt wurde im 6. Jahrhundert v.Chr. Als griechische Kolonie gegründet und wurde zu einer der führenden Städte im Mittelmeerraum. Aus jener Zeit sind einige dorische Tempel erhalten, viele Reste sind jedoch noch unter der Erde verborgen. Agrigent BW 2012-10-07 12-52-27.JPG
1998 K Nationalpark Cilento und Val di Diano mit 27 Paestum Website dieser Einrichtung Paestum in der Enzyklopädie Wikipedia Paestum im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsPaestum (Q329967) in der Datenbank Wikidata , Velia und der Kartause von Padula 842 Der Nationalpark des Cilento zeichnet sich durch ihre Schönheit aus. Gleichzeitig war die Landschaft einst die Grenze zwischen den griechischen Kolonien und den Etruskern, und man findet hier die Überreste der beiden antiken Städte Paestum und Elea. PaestumBasilika.jpg
1998 K Historisches Zentrum von 28 Urbino Website dieser Einrichtung Urbino in der Enzyklopädie Wikipedia Urbino im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsUrbino (Q2759) in der Datenbank Wikidata 828 Die kleine Stadt in der Region Marken erlebte in der Renaissance-Zeit eine kulturelle Blüte. Urbino z03.jpg
1998 K Archäologische Stätten und Basilika des Patriarchen von 29 Aquileia Website dieser Einrichtung Aquileia in der Enzyklopädie Wikipedia Aquileia im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsAquileia (Q53216) in der Datenbank Wikidata 825 Aquileia in Friaul-Julisch Venetien war einst eine reiche römische Stadt. Die antike Stadt wurde im 5. Jahrhundert n.Chr. von Attila zerstört. Zum Weltkulturerbe gehört auch die Basilika aus dem frühen Mittelalter, sie hat einen Mosaikfußboden aus dem 4. Jahrhundert. Foro Aquileia.jpg
1999 K Hadriansvilla in 30 Tivoli Website dieser Einrichtung Tivoli in der Enzyklopädie Wikipedia Tivoli im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsTivoli (Q159605) in der Datenbank Wikidata 907 Die "Villa Adriana" wurde im 2. Jahrhundert erbaut und war ein Komplex von Gebäuden im griechischen, römischen und ägyptischen Stil IT-Tivoli-villa-adr-canopo.jpg
2000 N 31 Äolische Inseln Äolische Inseln in der Enzyklopädie Wikipedia Äolische Inseln im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsÄolische Inseln (Q179883) in der Datenbank Wikidata 908 Die Inseln im Tyrrhenischen Meer sind auch als Liparische Inseln bekannt. Sie sind vulkanischen Ursaprungs und dienen heute noch als Lehrbeispiel für die Geologen, die hier die Vulkanische und die Strombolianische Eruption an Ort und Stelle beobachten können. Vulcano With Vulcanello.jpg
2000 K 32 Assisi Website dieser Einrichtung Assisi in der Enzyklopädie Wikipedia Assisi im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsAssisi (Q20103) in der Datenbank Wikidata , Basilika und Gedenkstätten des Hl. Franziskus 990 Das mittelalterliche Assisi war Geburtort des hl. Franz von Assisi, Gründer des Franziskaner-Ordens. Die Basilika war ein Meisterwerk der Renaissance, sie wurde bei einem Erdbeben 1997 stark beschädigt und danach aufwändig restauriert. Assisi San Francesco BW 2.JPG
2000 K Altstadt von 33 Verona Website dieser Einrichtung Verona in der Enzyklopädie Wikipedia Verona im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsVerona (Q2028) in der Datenbank Wikidata 797 Verona wurde im 1. Jahrhundert n.Chr. gegründet, die Arena ist dafür ein wichtiges Zeugnis . Im Mittelalter entstanden unter der Herrschaft der Scaliger und später der Venezier bedeutende Bauten wie Castelvecchio uoder die Piazza delle Erbe. Verona Signori 1957.jpg
2001 K 34 Tivoli Website dieser Einrichtung Tivoli in der Enzyklopädie Wikipedia Tivoli im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsTivoli (Q746063) in der Datenbank Wikidata 1025 Im 16. Jahrhundert wurde ein ehemaliges Kloster zum Palast umgebaut, der Garten wurde umgestaltet und mit Wasserspielen, Grotten und Zierbecken ausgestattet, er gilt als Hauptwerk der italienischen Gartenkunst in der Renaissance. IT-Tivoli-villa-este-font-rometta.jpg
2002 K Spätbarocke Städte des 35 Val di Noto Val di Noto im Reiseführer Wikivoyage in einer anderen Sprache Val di Noto in der Enzyklopädie Wikipedia Val di Noto im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsVal di Noto (Q176227) in der Datenbank Wikidata Val di Noto (Sizilien) 1024 Die Städte im Val die Noto auf der Insel Sizilien wurde 1693 durch ein Erdbeben zerstört und in der Folge im Stil des sizilianischen Barocks wieder aufgebaut. Zu diesen Städten gehören, Catania, Caltagirone, Militello in Val di Catania, Modica, Noto, Palazzolo Acreide, Ragusa und Scicli Sicilia Modica7 tango7174.jpg
2003 K 36 Sacri Monti Sacri Monti in der Enzyklopädie Wikipedia Sacri Monti im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsSacri Monti (Q753162) in der Datenbank Wikidata ("Heilige Berge") in Piemont und der Lombardei 1068 Die Sacri Monti heiligen Berge sind Kapellenanlagen und Pilgerstätten, die im 16. und 17. Jahrhundert auf Bergen oder an Seen errichtet wurden. Sie zeichnen sich aus durch ihre architektonische Schönheit und ihre Gemälde und Skulpturen. Dazu gehören Stätten in Varallo, Crea, Varese, Belmonte und Domodossola Sacro Monte di Domodossola.JPG
2004 K Etruskische Totenstädte von Cerveteri und 37 Tarquinia Website dieser Einrichtung Tarquinia in der Enzyklopädie Wikipedia Tarquinia im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsTarquinia (Q179999) in der Datenbank Wikidata 1158 Die beiden Friedhöfe zeugen von der etruskischen Kultur zwischen dem 9. und 1. Jahrhundert v. Chr. In der Nekropole von Cerveteri (Banditaccia) sind Tausende von Gräbern wie in einer Totenstadt, teils in Grabkammern, teils in Fels gehauen. Die Nekropole von Tarquinia (Monterozzi) ist bekannt für mehr als 200 Gräber mit Wandmalereien. Banditaccia Sarcofago Degli Sposi.jpg
2004 K 38 Val d’Orcia Website dieser Einrichtung Val d’Orcia in der Enzyklopädie Wikipedia Val d’Orcia im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsVal d’Orcia (Q217449) in der Datenbank Wikidata 1025 Das Tal des Flusses Orcia ist im Hinterland der Stadt Siena, es wurde im 14./15. Jahrhundert als Modelllandschaft gestaltet. In der Landschaft wechseln Ackerbau und Weidewirtschaft, Dörfer auf kegelförmigen Hügeln und schlanke Zypressen bestimmen das Bild San Quirico d'Orcia - Chiesetta Val d'Orcia.jpg
2005 K 39 Syrakus Syrakus in der Enzyklopädie Wikipedia Syrakus im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsSyrakus (Q15604441) in der Datenbank Wikidata und Felskammergräber von Pantalica 1200 Pantalica liegt 35 km von Syrakus entfernt und war besiedelt bis ins 8. Jahrhundert v.Chr. Übrig geblieben ist eine Totenstadt mit mehr als 5000 Grabkammern. Das antike Syrakus liegt auf der Insel Ortygia, es galt als eine der größten und schönsten griechischen Städte. Nekropolis von Pantalica.jpg
2006 K Le Strade Nuove und Palazzi dei Rolli in 40 Genua Genua in der Enzyklopädie Wikipedia Genua im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsGenua (Q174306) in der Datenbank Wikidata 1211 Die Neuen Straßen sind im 16. und 17. Jahrhundert entstanden. Es sind dies die Via Garibaldi, die Via Balbi und die Via Cairoli. An diesen Straßen stehen die Adelspaläste der damals herrschenden Familien, die bekanntesten sind die Palazzi Bianco, Rosso, Doria Tursi, Balbi-Senàrega und Adorno. Genova-DSCF7391.JPG
2008 K 41 Mantua Website dieser Einrichtung Mantua in der Enzyklopädie Wikipedia Mantua im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsMantua (Q6247) in der Datenbank Wikidata und Sabbioneta 1287 Die beiden Städte in der Po-Ebene wurden im Stil der Renaissance gestaltet. Mantua wurde als bestehende Stadt umgestaltet und enthält noch Elemente aus der Antike und dem Mittelalter, dagegen wurde Sabbioneta als ideale Stadt streng geometrisch neu gebaut. MantovaKirche.jpg
2008 K Die Rhätische Bahn führt von St. Moritz nach 42 Tirano Website dieser Einrichtung Tirano in der Enzyklopädie Wikipedia Tirano im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsTirano (Q68986) in der Datenbank Wikidata in der Landschaft Albula/Bernina
grenzübergreifend mit der Schweiz
1286 Von der 384 km langen Schmalspurbahn gehören die Teilstrecken Albula-Linie (67 km lang, 42 Tunnels und Galerien, 144 Viadukte und Brücken) und Bernina-Pass-Linie (61 km, 13 Tunnels und Galerien, 52 Viadukte und Brücken) zum Weltkulturerbe 2007 10 Berninabahn 042080.jpg
2009 N 1 Dolomiten Dolomiten in der Enzyklopädie Wikipedia Dolomiten im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsDolomiten (Q1283) in der Datenbank Wikidata 1237 Der Gebirgszug der Dolomiten ist eine der schönsten Berglandschaften der Erde. Er verfügt über 18 Gipfel mit mehr als 3.000 m Höhe. Senkrechte Felswände, steil abfallende Klippen und enge Täler sind charakteristisch für die Landschaft. WeDolom Cirrspitzen.jpg
2011 K Langobarden - Orte ihrer Macht (568 - 774 n.Chr.) 1318 Die aus dem Norden eingewanderten Langobarden entwickelten ihre eigene Kultur und schufen so den Übergang von der Antike zum Mittelalter. Stätten in 43 Brescia Website dieser Einrichtung Brescia in der Enzyklopädie Wikipedia Brescia im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsBrescia (Q6221) in der Datenbank Wikidata , Spoleto, Monte Sant'Angelo, Castelseprio, Cividale del Friuli, Campello sul Clitunno und Benvento San salvatore (brescia) interno2.JPG
2011 K Prähist. Pfahlbauten um die Alpen <länderübergreifend > 1363 Reste von Pfahlbauten findet man u.a. am Garda-See bei 44 Ledro Ledro in der Enzyklopädie Wikipedia Ledro im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsLedro (Q493047) in der Datenbank Wikidata und am Biotopo Fiavè sowie am Lago di Maggiore bei Lagoni di Mercurago Palafitte Biotopo di Fiavè.jpg
2013 N 2 Ätna Website dieser Einrichtung Ätna in der Enzyklopädie Wikipedia Ätna im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsÄtna (Q16990) in der Datenbank Wikidata 1427 Die Geschichte des Vulkans Ätna lässt sich über 500.000 Jahre zurückverfolgen, seit mehr als 2.500 Jahren wurden seine Aktivitäten dokumentiert. Seine Krater, Aschekegel und Lavaströme bilden erstklassige Ziele für Forschung und Bildungsreisen. Etna casa.JPG
2013 K 45 Villen und Gärten der Medici in der Toskana 175 Die Welterbestätte umfasst zwölf Villen und zwei Lustgärten, sie wurden von der Familie der Medici zwischen dem 15. und 17. Jahrhundert angelegt. Sie stellen eine neue Form von Residenzen dar, die sich unterscheidet von den fürstlichen Schlössern. Cafaggiolo-Villa front large.jpg
2014 K 46 Weinanbaugebiete Website dieser Einrichtung Weinanbaugebiete in der Enzyklopädie Wikipedia Weinanbaugebiete im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsWeinanbaugebiete (Q685105) in der Datenbank Wikidata im Piemont: Langhe, Roero und Monferrato 1390 Rund um die Burg Grinzane Cavour wurden fünf verschiedene Weinanbaugebiete im Süden des Piemont zum Welterbe erklärt. Bereits unter den Kelten und Etruskern war der Weinbau hier bekannt, dies überlieferten auch Geschichtsschreiber wie Plinius und Strabo. Langhe.jpg
2015 K Arabisch-Normannisches 47 Palermo Palermo in der Enzyklopädie Wikipedia Palermo im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsPalermo (Q20963672) in der Datenbank Wikidata und die Kathedralen von Cefalù und Monreale 1487 Die Welterbestätten umfassen außer den Kathedralen drei weitere Kirchen, zwei Schlösser und eine Brücke aus der Zeit des normannischen Königreichs Sizilien. Sie sind ein Beispiel für das Zusammenleben von Menschen unterschiedlicher Herkunft aus westlicher, byzantinischer, jüdischer und islamischer Kultur. Monreale-duomo-pantokrator.JPG
2017 K Venezianische Verteidigungsanlangen aus dem 15. bis 17. Jahrhundert
länderübergreifend mit Kroatien und Montenegro
1533 Zur Welterbestätte gehören insgesamt 15 Verteidigungsanlagen, sie überspannen eine Strecke von mehr als 1000 km von der Lombardei bis zur Ostküste der Adria. Die Anlagen sollten Venedig und die Seewege der Adria schützen. Mit der Erfindung des Schießpulvers musste die Architektur der Befestigungsanlagen der Militärtechnik angepasst werden. Anlagen in Italien: Bergamo, Pescheria del Garda, 48 Palmanova Website dieser Einrichtung Palmanova in der Enzyklopädie Wikipedia Palmanova im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsPalmanova (Q53302) in der Datenbank Wikidata Cinta muraria di Palmanova.jpg
2017 N Buchenurwälder und alte Buchenwälder in den Karpaten und anderen Regionen Europas (länderübergreifend mit der Ukraine und Deutschland), Albanien, Belgien, Bulgarien, Kroatien, Italien, Polen, Rumänien, Slowakei, Slowenien und Spanien 1133 Die alten Buchenwälder geben Aufschluss über biologische und ökologische Entwicklungen nach der letzten Eiszeit. In Italien gehören die 3 Monti Cimini Monti Cimini in der Enzyklopädie Wikipedia Monti Cimini im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsMonti Cimini (Q783445) in der Datenbank Wikidata zu den Buchenwäldern. Appenines-from-monte-Falterona2.jpg
2018 K 49 Ivrea Website dieser Einrichtung Ivrea im Reiseführer Wikivoyage in einer anderen Sprache Ivrea in der Enzyklopädie Wikipedia Ivrea im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsIvrea (Q9409) in der Datenbank Wikidata , eine Industriestadt des 20. Jahrhunderts 1538 Die Stadt Ivrea liegt in der norditalienischen Region Piemont. Hier wurde 1908 die Firma Olivetti gegründet, die in der Fertigung von Schreibmaschinen, mechanischen Rechnern und Bürocomputer führend war. Zum Welterbe gehören neben den Büro- und Fertigungsgebäuden die Sozialeinrichtungen und Wohneinheiten, sie wurden im Sinn des Firmengründers Adriano Olivetti gestaltet, der die soziale Bewegung des Movimento Comunità maßgeblich mitgestaltet hatte. Olivetti Building Ivrea.jpg
2019 K Prosecco-Hügel von 50 Conegliano Website dieser Einrichtung Conegliano in der Enzyklopädie Wikipedia Conegliano im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsConegliano (Q47224) in der Datenbank Wikidata und Valdobbiadene 1571 Die im Nordosten Italiens gelegene Welterbestätte umfasst die Weinbaulandschaft des Weinanbaugebiets Prosecco. Die Landschaft ist geprägt von Hügeln, Ciglioni - kleinen Rebflächen auf engen Grasflächen, Wäldern, kleinen Dörfern und Ackerland. Santo Stefano (Valdobbiadene).jpg
2021 K Bedeutende Bäder des 19. JH.
länderübergreifend mit Belgien, Deutschland, Italien, Tschechien, Österreich, England und Frankreich
1613 51 Montecatini Terme Website dieser Einrichtung Montecatini Terme in der Enzyklopädie Wikipedia Montecatini Terme im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsMontecatini Terme (Q49605) in der Datenbank Wikidata Montecatini Terme Stabilimento Excelsior 2.jpg
2021 K Freskenzyklen aus dem 14. JH. in 52 Padua Website dieser Einrichtung Padua in der Enzyklopädie Wikipedia Padua im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsPadua (Q617) in der Datenbank Wikidata 1623 Die Stätte besteht aus Freskenzyklen, die in 8 weltlichen und religiösen Bauwerken in der Altstadt von Padua angefertigt wurden. Padova Cappella degli Scrovegni Innen Langhaus Ost 1.jpg
2021 K Arkadengänge von Bologna 1650 Typisch für Bologna sind die Porticos bzw. Arkadengäge, die sich in der Stadt auf einer Länge von über 50 km hinziehen. Zwölf dieser 53 Säulengänge wurden zum Welterbe auserwählt. Der längste dieser Säulengänge ist 4 km lang und führt zur Kirche Santuario della Madonna di San Luca. Bologna portici via indipendenza.jpg

Tentativliste[Bearbeiten]

In einer Tentativliste sind alle Liegenschaften aufgeführt, die ein Vertragsstaat zur Nominierung vorschlagen kann oder auch vorgeschlagen hat. Italien hat eine ganze Menge zu bieten. Einige Beispiele:

  • Altstadt von Bergamo
  • Historisches Zentrum von Lucca
  • Festungsstadt Palmanova
  • Bradyseismus in der Phlegräischen Region

Weblinks[Bearbeiten]

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