Monreale

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Unesco-Welterbestätten in Europa
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Monreale
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Monreale ist eine Kleinstadt im Grossraum Palermo im Norden von Sizilien.

Hintergrund[Bearbeiten]

Die Kleinstadt Monreale ist auf einem Felsvorsprung oberhalb von Palermo gelegen, ein einziges Bauwerk ist jedes Jahr das Ziel Tausender Besucher: der vollständig mit Mosaiken ausgeschmückte Duomo, er gehört seit 2015 zum Weltkulturerbe der UNESCO.

Der Duomo wurde unter Wilhelm II von Sizilien in den Jahren 1172/76 angeblich am Ort einer Madonnenerscheinung hoch über Palermo erbaut, zum Duomo kamen noch ein Benediktinerkloster, ein königlicher und ein Bischofspalast. 1182 wurde Monreale zum Erzbistum erhoben.

Die Stadt Monreale ist landwirtschaftlich geprägt, der Tourismus ist der bedeutendste Wirtschaftszweig.

Anreise[Bearbeiten]

Mit dem Flugzeug[Bearbeiten]

Der nächstgelegene internationale Flughafen ist derjenige von Palermo.

Mit der Bahn[Bearbeiten]

Monreale besitzt keinen Bahnanschluss, innersizilische und auch nationale Züge vom Festland aus verkehren bis zur Bahnstation Palermo Centrale.

Mit dem Bus[Bearbeiten]

Von Palermo aus kann Monreale mit dem Bus oder dem eigenen Fahrzeug erreicht werden; die Buslinie 389P der AMAT fährt von der Piazza Indipendenza (Normannenpalast) nach Monreale.

Auf der Straße[Bearbeiten]

Die Zufahrt nach Monreale erfolgt vom Stadtzentrum vom Corso Vittorio Emanuele über dessen Verlängerung, den Corso Calatafimi / SS186, die Strasse umgeht Monreale, zum Zentrum kann die SP49 von Osten oder Westen benutzt werden.

Über die von der Stadtautobahn von Palermo aus über die entsprechende Ausfahrt einfacher erreichbare SS624 kann Monreale über die SP49 / SP68 erreicht werden.

Mit dem Schiff[Bearbeiten]

Mobilität[Bearbeiten]

Karte von Monreale

In Monreale bewegt man sich zu Fuß.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Fassade des Duomo
Duomo di Monreale
Bogengeflecht zwischen den Türmen
das Innere des Duomo
Duomo Monreale: Mosaiken
Christus Pantokrator
Duomo Monreale: Kreuzgang
Kreuzgang

Die wichtigste Sehenswürdigkeit in Monreale ist der

  • Duomo: die Kirche wurde 1172/76 im arabo-normannischen Stil erbaut, einer der beiden Türme wurde nach einem Blitzeinschlag verändert. Zwischen den Türmen wird die Fassade von einem arabisch inspirierten Bogengeflecht über dem klassizistischen Portikus dominiert. Das Bronzeportal mit Darstellung von Heiligen stammt aus dem Jahre 1186, es wurde von Bonanno Pisano entworfen und mit dem Schiff von Pisa nach Palermo transportiert. Die Apsis ist ebenfalls mit verschränkten arabo-normannischen Boden mit Lava- und Kalksteinintarsien geschmückt. Der Portikus an der linken Flanke ist von Domenico und Fazio Gagini in den Jahren 1547/69 gestaltet worden.
Das Innere der dreischiffigen Kirche ist mit Goldgrundmosaiken aus dem 12. & 13. Jhdt. von arabischen Meistern im byzantinischen Stil ausgekleidet worden: zentral in der Apsis die Darstellung von Christus Pantokrator, darunter die Madonna mit dem Kind flankiert von Engeln, Aposteln und Heiligen. Der ganze Innenraum der Kirche ist ausgeschmückt mit Mosaiken mit Darstellung aus dem Alten und Neuen Testament, Jahrhunderte bevor Bilderbibeln gedruckt werden konnten.
Auch der Boden ist mit bunten Marmorintarsien geschmückt, die Säulen, Altarbilder und auch das Bild mit einer Aussicht auf die Dächer der Stadt an einem Altar sind alle mit buntem Stein dargestellt.
In der Kathedrale stehen auch zwei Sarkophage, der Poprphyrsarkophag des 1166 verstorbenen Wilhelm I und der Marmorsarkophag von Wilhelm II von Sizilien.
Im linken Seitenschiff geht es zur achteckigen Capella del Crocifisso im Stil des sizilianischen Barocks, und von dort aus wird die Kammer mit dem Kirchenschatz mit Reliquiaren und Kultgerät aus dem 13. - 17. Jhdt. erreicht, der Zugang ist kostenpflichtig.
Zur Anlage gehört auch ein sehr eindrücklicher Kreuzgang; von den Doppelsäulen, welche teils mit Mosaiken geschmückt sind, sind kaum zwei Stück identisch. Im kleinen Kreuzgang steht ein Brunnen mit einer einem Palmenstamm nachempfundenen Säule.

Aktivitäten[Bearbeiten]

Die meisten Besucher kommen nach Monreale, um den Duomo zu besuchen, im Städtchen gibt es noch zahlreiche weitere Kirchen und Palazzi zu sehen.

Einkaufen[Bearbeiten]

An Andenkenständen und -läden rund um den Duomo werden alle Arten von Andenken und Kunstgegenständen, von Kitsch bis hin zu Gegenständen mit echtem künstlerischem Wert angeboten.

Küche[Bearbeiten]

Nachtleben[Bearbeiten]

Wer das Nachtleben sucht, der wird eher im nahen Palermo fündig.

Unterkunft[Bearbeiten]

Sicherheit[Bearbeiten]

Gesundheit[Bearbeiten]

Praktische Hinweise[Bearbeiten]

Ausflüge[Bearbeiten]

  • im nahen Palermo gibt es viel zu sehen, u.a. die Mosaiken in der Cappella palatina, die aus der ähnlichen Zeitepoche stammen. Ebenfalls in Cefalù sind im normannischen Duomo Mosaiken aus der gleichen Zeitepoche zu sehen.

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

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