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Sizilien

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Region Sizilien
Hauptstadt Palermo
Einwohner
5.077.487 (2015)
Fläche
25.711 km²
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Lage
Sardinien Sizilien Kalabrien Kampanien Basilikata Molise Apulien Abruzzen Latium Marken Umbrien Toskana Ligurien Aostatal Piemont Lombardei Venetien Emilia-Romagna Trentino-Südtirol Friaul-Julisch Venetien San Marino Vatikanstadt Algerien Tunesien Malta Montenegro Bosnien und Herzegowina Kroatien Slowenien Ungarn Schweiz Österreich Schweiz Monaco Frankreich Frankreich FrankreichSicily in Italy.svg

Sizilien ist die größte Insel im Mittelmeer und gehört zu Italien. Sie ist in etwa so groß wie Belgien. Im Norden der Insel liegt das Tyrrhenische Meer, im Osten das Ionische und im Süden das Mittelmeer. Im Nordosten ist Sizilien nur 3 km vom italienischen Festland entfernt.

Regionen[Bearbeiten]

Übersichtskarte über die Provinzen Siziliens
Sizilien im Luftbild (zum Zeitpunkt eines Ätnaausbruchs)

Sizilien besteht verwaltungsmäßig aus neun Provinzen:

Zur autonomen Region Sizilien gehören auch die Äolischen Inseln (auch Liparische Inseln genannt), und die Ägadischen Inseln.

Orte[Bearbeiten]

Agrigent: Vallei dei Templi

Weitere Ziele[Bearbeiten]

Hintergrund[Bearbeiten]

Sizilien ist die größte Insel im Mittelmeer. Sie war oft Spielball der Mächtigen ihrer Zeit, aufgrund der wechselhaften Geschichte finden sich viele Relikte unterschiedlicher Kulturen auf der Insel. Seit 1860 gehört Sizilien zwar zu Italien, aber die Bewohner fühlen sich zuerst mal als Sizilianer und dann erst als Italiener. Sizilien ist heute eine autonome Region mit eigenem Parlament.

Geschichte[Bearbeiten]

Tempel von Segesta
Taormina: Teatro greco
Monreale: Cattedrale
Noto: Cattedrale

Die wechselhafte Geschichte erklärt das Nebeneinander von Kunstschätzen und Architekturdenkmalen aus verschiedensten Kulturen auf der Insel.

Die Insel Sizilien mit ihrem günstigen Klima war bereits in vorgeschichtlicher Zeit besiedelt, die Sikaner, Sikuler und die sich bereits an den griechischen Lebensstil anpassenden Elymer im Nordwesten der Insel besiedelten Sizilien um 1000 v.Chr.

Im 8. Jhdt. v.Chr. begann eine Phase der Kolonisierung der Insel durch Phönizier resp. von den Karthagern, welche von der phönizischen Kolonie Karthago aus operierten und die Insel vom Südwesten her einnahmen, sie lieferten sich zerstörerische Kriege mit den Griechen, welche um Naxos und Syrakus an der Westküste Fuß gefasst hatten. Letztendlich ging der Tyrann Dionysios von Syrakus siegreich aus den Konflikten hervor.

Im Feldzug der Römer gegen die im Westen von Sizilien anässigen Karthager im ersten Punischen Krieg gelangte Sizilien mit dem Falls von Syrakus 212 v.Chr. unter römische Herrschaft und blieb dies bis zu einem Einfall der Vandalen und Ostgoten. Im 6. Jhdt. ging nach dem Untergang des römischen Reichs die Herrschaft über Sizilien an die Byzantiner. Diese vermochten den im 9. Jhdt. einfallenden Arabern nicht standzuhalten, Sizilien war bis ins 12. Jhdt. unter arabischer Herrschaft.

Um 1060 begann die Eroberung Siziliens bei Messina durch Roger I, die arabische Herrschaft über die Insel fiel bis 1091, aus Erbfolgegründen kam Sizilien 1194 unter die Herrschaft von Friedrich II von Hohenstaufen. Karl von Anjou konnte 1268 die Herrschaft über Sizilien an sich reißen, die unbeliebten Franzosen wurden als Herrscher nach den Wirren des sizilianischen Vesper 1282 vom Haus Aragon und später von den Burbonen abgelöst, welche lange die Herrschaft über Sizilien innehatten.
Das Gesicht der Insel änderte sich mit dem gewaltigen Erdbeben im Val di Noto im Jahre 1693, mehrere Städte im Südosten von Sizilien wurden neu aufgebaut, ganze Straßenfluchten wurden im Stil des sizilianischen Barocks neu erbaut.

Mit der Landung der "Rothemden" von Garibaldi im Jahre 1861 bei Marsala und dem "Marsch der Tausend" nach Palermo kam das Ende der Burbonenherrschaft und Sizilien wurde Teil des Königreichs Italien. Nochmals stand Sizilien im Brennpunkt der Geschichte, als mit der Landung der Alliierten an der Südküste zwischen Gela und Syrakus im Jahre 1943 das Ende des Faschismus in Sizilien und die Niederlage der Achsenmächte in Südeuropa begann.

Sprache[Bearbeiten]

Auf Sizilien wird Sizilianisch (ein italienischer Dialekt) und Italienisch gesprochen. Eine Verständigung in Englisch ist bedingt möglich.

Anreise[Bearbeiten]

Mit dem Flugzeug[Bearbeiten]

Sizilien ist über drei große Flughäfen - Catania, Palermo und Trapani zu erreichen.

Aus dem deutschsprachigen Raum fliegen alle größeren Fluggesellschaften Sizilien an. Diese sind unter anderem Lufthansa und TUIfly, als auch Billigflieger wie Germanwings, easyJet und Ryanair. Umsteigeverbindungen bieten einheimische Gesellschaften wie Alitalia und der Billigflieger Windjet.

Mit der Bahn[Bearbeiten]

Es gibt mehrere Züge von Rom (Fahrzeit rund 11-13 Stunden) und Mailand (Fahrzeit rund 13-16 Stunden) mit direkten Wagen nach Palermo und Catania-Syrakus. Diese Züge müssen die Fähren zwischen Villa San Giovanni und Messina benutzen, was sie anfällig auf Verspätungen macht (ca. 1 Stunde ist eher die Regel als die Ausnahme). Daher ist, wenn eine unmittelbare Weiterreise geplant ist, ein großzügiger Zeitzuschlag einzurechen. Es gibt auch direkte Schlafwagen und Liegewagen aus Bologna, Genua, Turin und Venedig nach Sizilien. Die meisten Verbindungen verkehren nicht täglich, die genauen Verkehrszeiten sind bei der Fahrplanauskunft der FS erhältich.

Mit dem Schiff[Bearbeiten]

GNV La Suprema

Es verkehren verschiedene Fährlinien vom Festland nach Sizilien: Grandi Navi Veloci (Genua-Palermo, Civitaveccia-Palermo, Neapel-Palermo, Tunis-Palermo und Civitavecchia - Termini Imerese), die SNAV hat zwischenzeitlich mit GNV fusioniert. Tirrenia fährt von Neapel und Cagliari nach Palermo und Cagliari-Trapani. TTT Lines bedient die Linie Neapel-Catania. Grimaldi Ferries fährt auf den Linien Salerno-Palermo und Civitaveccia-Trapani, Tunis-Palermo.

Über den Stretto, die Strasse von Messina, verkehren Auto- und Personenfähren von RFI / Bluvia und Caronte & Tourist nahezu stündlich resp. zu Stosszeiten im Pendelverkehr, sie können ohne Vorreservation benutzt werden, Kartenverkauf vor Ort am Schalter.

Auf der Straße[Bearbeiten]

Etwa 100 km südlich von Neapel endet die Mautpflicht auf der in Richtung Süden führenden Autobahn A3 A3. Südlich von Salerno werden über weite Strecken Bauarbeiten ausgeführt, Viadukte erneuert und Schäden von Unterspülungen und Erdrutschen beseitigt, ein relativ zügiges Vorwärtskommen ist aber dennoch möglich, wenn auch auf zweispurigen Abschnitten zu Stosszeiten Staugefahr herrscht. Zumindest während der Saison besteht ständiger Pendelverkehr der Fähren zwischen Villa San Giovanni und Messina. Eine Vorbuchung von Tickets ist nicht erforderlich, sie werden am Schalter des Fährhafens bezogen. Die Überfahrt dauert etwa 20 bis 30 Minuten; die Fähren fahren mindestens im Stundentakt.
Auf Sizilien sind die (wieder mautpflichtigen) Autobahnen A18 A18 von Messina aus bis Catania und die A20 A20 in Richtung Palermo bis zum Ende bei Buonfornello mautpflichtig. Die A18 A18 von Messina gegen Süden wurde ab Syrakus weiter ausgebaut und endet nun bei Rosolini.

Mobilität[Bearbeiten]

Am besten kommt man auf Sizilien mit dem Auto vorwärts, ein Navigationsgerät ist ausgeprochen hilfreich. Auch routinierte Beifahrer mit Kartenerfahrung kommen innerstädtisch aufgrund nicht immer durchschaubarer Einbahnregelung an ihre Grenzen. Wohnmobilfahrer mit grossen Gefährten sei empfohlen, diese ausserhalb des Stadtzentrums abzustellen (wo möglich auf einem bewachten Parkplatz), man riskiert, im malerischen Gässchengewirr der Altstädte steckenzubleiben. Die Fortbewegung zu Fuß oder mit dem Rad ist ausserorts bei Einheimischen eher verpönt. Außerhalb der Ortschaften findet man kaum Fuß- oder Radwege. Allerdings sind auch auf Sizilien "Kampfradler", die wohl für den "Giro d'Italia" trainieren, auf den Bergstecken zu erwarten.
Das Autofahren ist für Ausländer gewöhnungsbedürftig. Gerade in den Großstädten Palermo, Catania und Messina ist der Verkehr sehr hektisch. Das Halten an roten Ampeln nicht immer üblich, Spurwechsel werden eventuell erst durch Hupen und dann mit Kotflügelkontakt erkennbar - wenn man aufmerksam fährt und versucht, die Intentionen anderer Verkehrsteilnehmer vorauszunehmen, rollt der Verkehr flüssig und die Sizilianer vergeben dem Reisenden mit ausländischem Nummernschild recht viel. Vom aus den deutschsprachigen Ländern gewohnten Vortrittsrecht ("ich habe Vortritt, also fahr ich") lohnt es sich, Abstand zu nehmen, dafür darf unter entsprechendem Hup- oder Lichtzeichen auch einmal etwas "originell" abgebogen werden, wenn man den Abzweiger nicht erwischt hat. Immer mehr Italiener legen Wert auf ein tadelloses Aussehen ihrer "machina", die Bilder mit den verbeulten Rostlauben werden immer seltener.
In den Provinzstädten geht es vergleichsweise gemütlich zu und her, man fährt mit grosser Aufmerksamkeit (was könnte der andere Verkehrsteilnehmer planen, will er evtl. trotz Sicherheitslinie überholen..., also bleibe ich hart rechts). Auf der Stadtautobahn von Palermo wird bei drei ausgewiesenen Fahrspuren oft vier- oder fünfspurig gefahren, die Mitbenutzung des Pannenstreifens zum Erreichen der nächsten Ausfahrt ist in Palermo üblich. Allerdings ist die Beschilderung der Ausfahrten für nicht Einheimische eine Herausforderung - von Autobahnen und Fernzielen abgesehen. Allein die Abfahrt von der Stadtautobahn in Palermo nach z.B. Monreale gelingt selten beim ersten Versuch.

Parken ist in Städten generell schwierig, die Parkhäuser und Parkplätze sind häufig schmal, dass zumindest Wohnmobile keinen Platz finden. Oftmals sind gegen Ende der Siesta, bevor die Geschäfte öffnen, noch Parkplätze in Innenstadtnähe frei. Wohnmobilbesitzer lassen ihr Vehikel vor allem in Bergdörfern lieber aussen vor, die Ortsdurchfahrten können extrem schmal und winklig werden.
Blau markierte Stellflächen sind gebührenpflichtig. Auf gelb markierten Stellplätzen dürfen nur einheimische Autos parken, wenn die Parkfläche weiß markiert ist, kann jeder dort parken.

Straßentypen:

Axx - Autostrada - Autobahn: teilweise mautpflichtig (A20, A18 - auf diesen gutes Vorwärtskommen), die Viacard wird nicht generell akzeptiert, also Bargeld bereithalten.

SS - Strada Statale - Schnellstraße im staatlich unterhaltenen Netz: teils mehrspurig und zunehmend besser ausgebaut, keine Mautpflicht.

SP - Strada Provinciale - Landstraße im von der Provinz unterhaltenen Netz: vor allem die älteren Provinzstrassen mit niedrigen Nummern können in bedenklichem Zustand sein, andere haben gehobenen Hauptstrassencharakter.

SR - Strada Regionale - In den Bergen bei Gegenverkehr für zwei Cinquecento geignet, falls nicht ein Erd- oder Bergrutsch die halbe Fahrbahn zerstört hat. Interessant vor allem nach Starkregen im Frühjahr

Bei den öffentlichen Verkehrsmitteln steht ein gut ausgebautes Bus-Netz mit günstigen Preisen zur Verfügung. Außerdem gibt es noch ebenso preiswerte Bahnverbindungen (geringe Frequenz der Verbindungen) und Taxis.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Ätna

Die größte Attraktion Siziliens ist wahrscheinlich der Ätna, der aktivste und größte Vulkan in Europa. Er liegt im Nordosten der Insel, ist 3340 m hoch, und kleinere Ausbrüche gibt es regelmäßig. Auf dem Gipfel befinden sich die vier Hauptkrater und über den Berg verteilt rund 250 Nebenkrater. Mit dem Auto oder Reisebus gelangt man bis auf eine Höhe von 1910 m. Dort können erloschene Krater besichtigt werden. Wer weiter hinauf will, kommt mit Seilbahn und Jeep bis auf 2917 m. Von dort aus sind, wenn die Bedingungen es erlauben, Erkundungstouren mit einem Touristenführer möglich. Im Winter bietet der Ätna zwei Wintersportorte für Catania und Umgebung. Der Schnee bedeckt den Gipfel bis in den April / Mai hinein. Auf der Nordseite des Ätnas fließt der Alcantara durch eine schöne Landschaft. Im Laufe der Zeit hat sich der Fluss tief in das Gestein eingeschnitten und so die Gola dell' Alcantara gebildet, eine Schlucht mit bizarren Felsformationen.

Die kulturellen Sehenswürdigkeiten stammen im wesentlichen aus drei Epochen, zuerst aus der Kolonisierungszeit durch Griechen (Orte: Selinunte, Segesta, Agrigento), dann aus dem hohen Mittelalter unter Normannen und Staufern (Cefalu, Palermo, Monreale) und zuletzt aus dem Barock (Bagheria, Noto, Ragusa). Während aus der Zeit der Griechen die besten erhaltenen griechischen Tempel der Welt stammen und das Mittelalter eine einzigartige Synthese zwischen romanischer, byzantinischer und islamischer Kunst hervorgebracht hat, kann der sizilianische Barock kaum eigene Schöpfungen vorweisen.

Für Selbstfahrer und Individualtouristen:

  • die kleinen, noch recht ursprünglichen Bergdörfer oder besser "Adlernester" Pollina, San Mauro Castelverde, Sperlinga, Erice,
  • Landschaftlich sehr interessant ist die Strecke zwischen Agrigento und Palermo. Auf der SS118 von Agrigento über Raffadali, Cianciana, Allessandria della Rocca, Santo Stefano Quisquina hinein in das von Film und Fernsehen implizierte Stammland der Mafia. Vorbei an oder durch Orte wie Prizzi, Corleone und Marineo, die ihrem Ruf kaum gerecht werden. Ab Bolognetta dann weiter auf der sonst üblichen Direktverbindung SS121 vorbei an Ficuzza, einer guten Wanderregion, Richtung Palermo.

Aktivitäten[Bearbeiten]

Naturpark von Zingaro

Zum Wandern eignen sich vor allem die Nationalpark-Regionen.

Leider existieren für Sizilien keine aktuellen topographischen Karten im Massstab 1:25'000 oder 1:50'000, die Karten des militärgeographischen Instituts IGM aus den Fünfziger- / Sechzigerjahren in Schwarz-Weiss sind weitgehend veraltet. In Naturschutzgebieten sind teils Pläne verfügbar. Im Zweifelsfall lohnt es sich, die Karten auf der Informationstafel beim Ausgangpunkt abzufotographieren. Ein wandertaugliches Navi hilft, die eigene Position festzulegen und zu extrapolieren. (Rundwander-)Wege sind oft mit gleichbleibenden Farbmarkierungen bezeichnet.

Wintersport ist am Ätna und in der Madonie am Pizzo Carbonara möglich. Die Bewohner Palermos nutzen eher die Madonie, und Catania vergnügt sich in den beiden Gebieten am Ätna. Der Schnee bedeckt den Gipfel bis in den April und Mai hinein.

  • Ätna Süd: Talstation Refugio Sapienza Sud (1923 m s.l.m.) am Silvestri-Krater, Bergstation La Montagnola (2504 m s.l.m.)
  • Ätna Nord: Der Piano Provenzana an der Nordostseite des Ätna.

Küche[Bearbeiten]

Arancini: Reisbällchen
Cannoli
Frutta di martorana: Marzipan

Die Sizilianer halten, wie alle Italiener, nichts von halben Sachen. Entweder man hat es eilig und isst sein Brötchen in der nächsten Bar im Stehen. Oder man geht essen mit der dafür notwendigen Muße und Zeit.

Beim Besuch eines Speiselokals wird für das Gedeck und Brot eine Pauschale verrechnet (coperto). An dieser kann man meist auch abschätzen, welcher Aufwand beim Service betrieben wird.

Ein richtiges Essen besteht aus:

  • Vorspeise (antipasto)
  • 1. Gang (primo piatto), meist wird Pasta oder Risotto, manchmal auch Suppe (brodo) serviert.
  • Hauptgang (secondo piatto) Fleisch oder Fischgericht, wobei die Beilagen (contorni) separat bestellt werden.
  • Nachtisch in Sizilien meist Süßigkeit (dolce), allenfalls eine Frucht (frutta); Käse (formaggio) ist in Sizilien unüblich.


Nach dem Essen darf ein caffè (im deutschsprachigen Raum Espresso genannt) nicht fehlen. Bestellen Sie jedoch unter keinen Umständen einen cappuccino nach dem Essen, denn dies käme einer Beleidigung des Wirtes oder Gastgebers gleich. Ein Cappuccino in seiner großen Tasse gilt in Italien fast als eigenständige Mahlzeit. Sie würden deshalb damit andeuten, Sie wären durch das vorangehende Menü nicht satt geworden.
Wollen Sie trotzdem auf Ihr italienisches Lieblingsgetränk nicht verzichten, dann wechseln Sie nach dem Essen vom Ristorante ins nächste Lokal.

Nachtleben[Bearbeiten]

Sicherheit[Bearbeiten]

Trotz Mafia-Klischee ist es in Sizilien nicht unsicherer als anderswo in Süditalien. Man sollte das Wort Mafia trotzdem nicht öffentlich verwenden, auch wenn man gerade kein Italienisch spricht, sondern das Phänomen als „organisiertes Verbrechen“ umschreiben. Die Mafia ist für den Touristen unsichtbar und normalerweise ungefährlich.

In Sizilien ist das Sprichwort Gelegenheit macht Diebe vor allem in den Großstädten wortwörtlich zu nehmen. Daher ist es ratsam, nichts Wertvolles im Auto zurück zu lassen, auch keinen Schmuck zur Schau zu tragen, und die Handtasche bleibt auch besser auf dem Zimmer. Aber keine Angst, mit der nötigen Vorsicht hat man nichts zu befürchten.

Klima[Bearbeiten]

Bedingt durch die Größe ist das Klima sehr unterschiedlich. Im Sommer kann es in den höheren Lagen im Landesinneren recht kühl werden. Die feuchtesten Monate sind Februar und März.

Durchschnittstemperaturen:

°C J F M A M J J A S O N D Jahr
Catania 10,1 10,4 11,9 14,1 18,0 22,2 25,3 25,6 22,9 18,7 14,4 11,2 17,1
Enna 4,7 5,0 6,5 9,2 14,3 19,1 21,9 22,2 18,5 13,4 9,6 6,4 12,6
I. Ustica 10,5 10,5 11,5 13,3 16,9 20,9 23,8 24,5 22,3 18,4 14,9 12,0 16,6
Messina 11,8 11,8 13,0 15,0 18,7 22,8 25,8 26,2 23,7 19,8 16,2 13,5 18,2
Palermo 11,6 11,9 13,4 15,7 18,9 22,6 25,2 25,4 23,6 20,1 16,7 13,2 18,2

Für nicht ganz hitzegewohnte Mitteleuropäer sind April - Juni und September wohl die optimalen Reisemonate, die Temperaturen sind dann oftmals bei angenehmen 25° und Sehenswürdigkeiten und Ausflüge sind ohne extreme Schweissausbrüche zu besuchen. Im Hochsommer können die Temperaturen im Süden von Sizilien 35 - 40° im Schatten durchaus erreichen.

Ausflüge[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

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