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Sardinien

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Buddusò - Nuraghe Loelle (02).JPG
Region Sardinien
HauptstadtCagliari
Einwohner
1.658.649 (2015)
Fläche
23.949 km²
keine Touristinfo auf Wikidata: Touristeninfo nachtragen
Lage
SardinienSizilienKalabrienKampanienBasilikataMoliseApulienAbruzzenLatiumMarkenUmbrienToskanaLigurienAostatalPiemontLombardeiVenetienEmilia-RomagnaTrentino-SüdtirolFriaul-Julisch VenetienSan MarinoVatikanstadtAlgerienTunesienMaltaMontenegroBosnien und HerzegowinaKroatienSlowenienUngarnSchweizÖsterreichSchweizMonacoFrankreichFrankreichFrankreichSardinia in Italy.svg

Sardinien ist nach Sizilien die zweitgrößte Insel im Mittelmeer. Die Insel gehört als autonome Region zu Italien.

Regionen[Bearbeiten]

Die Provinzen Sardiniens
Die Subregionen Sardiniens

Die Region Sardinien besteht aus den Provinzen

Orte[Bearbeiten]

Weitere Ziele[Bearbeiten]

Hintergrund[Bearbeiten]

Sprache[Bearbeiten]

Sardische Dialekte

Die Umgangs- und Amtssprache auf Sardinien ist Italienisch. Zur Tradition der Insel gehört die Sardische Sprache (su sardu oder limba sarda). Man zählt noch ca. 1–1,3 Mio. Sprecher dieser romanischen Sprache. Allerdings geht die Verbreitung und praktische Anwendung von Generation zu Generation zurück. Unter anderem, weil an den Schulen die Unterrichtssprache Italienisch ist.

Durch ein Regionalgesetz von 1997 und ein Gesetz der italienischen Republik von 1999 wurde das Sardische als Minderheitensprache anerkannt. Eine Gleichstellung mit dem Italienischen, wie in Südtirol oder im Aostatal, konnte aber noch nicht erreicht werden. Neben den 5 Hauptdialekten (Nuorese, Gallurese, Sassarese, Logudorese und Campidanese) gibt es auf Sardinien weitere sprachliche Minderheiten: Auf den beiden Inseln im Südwesten Sardiniens (v.a. Carloforte und Calasetta) wird ein ligurischer Dialekt, das sog. „Tabarchino“, und in Alghero im Nordwesten (katalanisch L'Alguer, sardisch S'Alighera, spanisch Alguer) ein katalanischer Dialekt gesprochen. Die Unterschiede zwischen den einzelnen Ausprägungen sind mindestens so groß wie zwischen Niederbayrisch und Sächsisch.

Für Reisende aus dem Ausland ist wichtig, dass Englischkenntnisse vor allem in der älteren Bevölkerung nur bedingt vorausgesetzt werden können. Zunehmend werden die Englischkenntnisse in der jüngeren Bevölkerungsgruppe immer besser. Auch mit Französisch oder Spanisch kommt man insgesamt recht gut zurecht.

Anreise[Bearbeiten]

Naturgemäß ist die Insel nur mit dem Schiff oder Flugzeug erreichbar, wobei das eigene Fahrzeug dank der zahlreichen Fähren problemlos mitreisen kann. Die Kosten sind saisonal stark unterschiedlich. Für Einheimische gelten zumeist günstigere Tarife. Sogenannte Sarden-Tarife sind bei den Fähren aber oftmals teurer, als sonstige Angebots-Tarife (COB, Hin/Rückfahrt, u.s.w.)

Mit dem Flugzeug[Bearbeiten]

Mit den folgenden Billigfluglinien kann man nach Sardinien gelangen: Ryanair, Easyjet, Hapag-Lloyd und Meridiana. Flughäfen gibt es bei Cagliari, Alghero, Arbatax und Olbia.

Mit dem Schiff[Bearbeiten]

Sardinia Ferries

Eine ganze Anzahl Fährgesellschaften verbinden das italienische Festland (und auch Frankreich und Spanien) mit der Insel, die Übersicht zu behalten, ist nicht ganz einfach.

  • 1 Olbia Typ ist Gruppenbezeichnung im Nordosten der Insel gelegen
  • 2 Golfo Aranci Typ ist Gruppenbezeichnung, kleiner Fährhafen etwas nördlich von Olbia
  • 3 Porto Torres Typ ist Gruppenbezeichnung im Nordwesten der Insel gelegen
  • 4 Cagliari Typ ist Gruppenbezeichnung, die Inselhauptstadt ist im Süden der Insel gelegen
  • 5 Arbatax Typ ist Gruppenbezeichnung, an der Ostküste der Insel gelegen

Zudem gibt es eine regelmäßige Fährverbindung nach Korsika:

Mobilität[Bearbeiten]

Öffentliche Verkehrsmittel[Bearbeiten]

Mit der Bahn[Bearbeiten]

Eisenbahnnetz auf Sardinien
Bahnhof Cagliari
Bahnhof Olbia
Trenino Verde in Arbatax
dunkelblauer Bus der arst

Der Grossteil der Eisenbahnverbindungen Sardiniens werden von der staatlichen Eisenbahngesellschaft Ferrovie dello Stato / Trenitalia sichergestellt, die Hauptachsen von Porto Aranci resp. Olbia im Nordosten über Macomer (mit einer Stichlinie nach Sassari und Porto Torres im Nordwesten), Oristano an der Westküste und der Inselhauptstadt Cagliari verlaufen entlang der wichtigsten Strassenachsen. Weitere Nebenlinien verkehren zwischen Cagliari und Iglesias resp. Carbonia im Südwesten.

Sekundäre Eisenbahnverbindungen werden neben einem ausgedehnten Busnetz von der arst / Trasporti Regionali della Sardegna betrieben, so die Verbindung von Sassari nach Alghero, von Macomer nach Nuoro sowie von Monserrato bei Cagliari nach Isili.

Touristische Schmalspurbahnlinien des (Trenino Verde verkehren zwischen Sassari - Tempio - Palau im Norden, Macomer und Bosa im Westen sowie Arbatax und Mandas sowie Mandas - Laconi im Osten. Die Strecken sind sehr malerisch und die Fahrzeiten entsprechend lang.

Mit dem Bus[Bearbeiten]

Sardinien ist günstig mit dem Bus zu bereisen. Das durch die arst / Trasporti Regionali della Sardegna betriebene Busnetz ist gut ausgebaut und man kann alle größeren Orte erreichen.

Taxi[Bearbeiten]

Taxi fahren ist dagegen sehr teuer und manche Fahrt vom Flughafen zum Ferienhaus kostet ein Vielfaches des evtl. günstig gekauften Tickets eines Billig-Fliegers. Wer das vermeiden will, erkundigt sich z.B. beim Centro Servizi Tartaruga in Budoni nach Transfer-Möglichkeiten. Tel. 0784 844173 (italienisch, deutsch, englisch)

Trampen[Bearbeiten]

Trampen in Sardinien ist relativ einfach und problemlos. Es ist auch weiter verbreitet als z.B. in Deutschland und auch ältere Leute stehen oft an der Straße und warten auf eine Mitfahrgelegenheit. Ein Grund dafür ist natürlich auch die mangelnde Infrastruktur mit öffentlichen Verkehrsmitteln.

Auf der Straße[Bearbeiten]

Das Strassennetz auf Sardinien wurde in den vergangenen Jahren stark ausgebaut und ist in relativ gutem Zustand. Etwas herausfordernd sind Probleme durch unterschiedliche Schreibweisen von Ortschaften in italienischer und sardinischer Sprache. Etwas aussergewöhnlich in Sardinien ist, dass Wegweiser oftmals weit vor der Kreuzung, für die sie gelten, stehen und auf der Kreuzung selbst die Abzweigungen teils kaum bezeichnet sind.

Die Schnellstraßen werden ein- wie auch zweispurig geführt und erlauben zügiges Vorwärtskommen, im Rahmen von Neubau- & Erneuerungsabschnitten können über längere Strecken Geschwindigkeitsbeschränkungen signalisiert sein, an die sich die lokale Bevölkerung nur bedingt hält (und die wohl nicht zuletzt dazu dienen, bei durch Schlaglöcher bedingten Schäden Haftpflichtansprüche mit dem Verweis auf übersetzte Geschwindigkeit ablehnen zu können). Nur einige kleine Nebenstraßen (auf Karten auch so markiert) sind geschottert und sollten eher nur mit geländegängigen Fahrzeugen befahren werden.

Es gibt (im Gegensatz zum italienischen Festland) keine mautpflichtigen Straßen.

Die Geschwindigkeitsbeschränkungen sind wie folgt:

  • Im Ort 50 km/h
  • Außerorts 90 km/h
  • Schnellstraßen 90 km/h (Es gibt nur wenige Abschnitte, auf denen 110 km/h signalisiert sind)

Außerorts muss zu jeder Tageszeit mit Abblendlicht gefahren werden.

Die Fahrweise unterscheidet sich von den deutschsprachigen Ländern aufgrund des Temperaments der sardischen Automobilisten. Man sollte auf jeden Fall vorsichtig fahren, mögliche Manöver der anderen Verkehrsteilnehmer vorwegnehmen und auf alles (!) gefasst sein. Entgegenkommende Fahrer schneiden oft die Kurven. In den letzten Jahren wird verstärkt auf Geschwindigkeits- und Alkoholkontrollen gesetzt.

An den Tankstellen gibt es zwei bezeichnete Tanksäulengassen: Mit Bedienung ("servito", ca. 20 Cent/l Zuschlag) und ohne Bedienung (senza servizio / "fai da te"). Kreditkartenzahlung ist allgemein kein Problem. Das Tankstellennetz ist nicht allzu dicht, entlang der Hauptverkehrsachsen und an den Einfallsstrassen der grösseren Ortschaften findet man aber immer eine Tankstelle.

Mit dem Fahrrad[Bearbeiten]

Eine Fahrradtour durch Sardinien ist vor allem auf Feld- und Waldwegen empfehlenswert, denn die schönsten Strände sind mit dem Auto oder Bus gar nicht erreichbar. Dabei ist, wegen der vielen Stacheln und Dornen von wilden Büschen, ein besonderer Radmantel mit dickem Profil empfehlenswert. Allerdings sollte man Hauptverkehrsstraßen meiden, weil die meisten Sarden nicht damit rechnen auf einzelne Radfahrer zu treffen. Ausgesprochene Radwege wie in Deutschland gibt es kaum. Da es vor allem in den Sommermonaten Juli und August sehr warm ist, sollte immer genügend Flüssigkeit im Gepäck sein. Ein GPS-Gerät oder eine Fahrradkarte ist ein Muss!

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

  • Strände der Ostküste: Zwischen San Teodoro und 1 Typ ist GruppenbezeichnungOrosei lohnt sich der Besuch aller Strände. In 1 Typ ist GruppenbezeichnungSan Teodoro und 2 Typ ist GruppenbezeichnungBudoni lange, flache Sandstrände mit Lagunen, in denen Flamingos stehen. In 3 Typ ist GruppenbezeichnungCapo Comino die schönste Dünenlandschaft der Ostküste, danach der 4 Typ ist GruppenbezeichnungBerchidastrand im Naturschutzgebiet, und schließlich das fischreiche 5 Typ ist GruppenbezeichnungCedrino-Mündungsdelta in Orosei.
  • Costa Smeralda im Nord-Osten Sardiniens, schöne Strände, die öffentlich zugänglichen sind allerdings überlaufen.
  • 2 Typ ist GruppenbezeichnungArcipélago de la Maddalena: Mariner Nationalpark mit zahlreichen Inseln und Stränden, der zu einem unvergesslichen Bootsausflug einlädt
  • 3 Typ ist GruppenbezeichnungCapo Testa: von der Spitze der Halbinsel hat man einen schönen Blick auf eindrucksvolle, weisse Granit-Felsformationen. Es gibt auch Rundwege durch das Gebiet, bei den Formationen selbst ist teilweise etwas Kraxeln angesagt, es lohnt sich aber.
  • 4 Typ ist GruppenbezeichnungParco Nazionale dell'Asinara: Die zweitgrößte Insel Sardiniens war einst ein Hochsicherheitsgefängnis und bietet heute mediterrane Strauchlandschaft, Felsküste und einsame Sandstrände. Die Insel ist per Touristentour von Stintino erreichbar und kann größtenteils auf eigene Faust erkundet werden.
  • Penisola del Sinis: Fischreiche Lagunen, einzigartige Reiskornstrände und antike Römerstadt Thárros
    • 5 Typ ist GruppenbezeichnungSan Giovanni di Sinis: Auf der Sinis-Halbinsel liegt die Kirche San Giovanni di Sinis. Sie ist die älteste byzantinische Kirche auf Sardinien, deren Bauzeit bis ins 5. Jh. zurückreicht.
    • 6 Typ ist GruppenbezeichnungTharros: In Tharros (gelegen an der Westküste, 15 Kilometer westlich von Oristano) kann man die Ruinen der antiken Stadt besichtigen mit Thermen, Tempel- und Wohnanlagen. Tharros wurde zwischen dem 11. und 8. Jahrhundert vor Christus als Hafen- und Handelskolonie der Phönizier gegründet.
  • 7 Typ ist GruppenbezeichnungGolfo di Orosei: Spektakuläre Steilküste mit Klippen, Grotten, Höhlen und Traumbuchten, die am besten bei einem Bootsausflug zu erleben ist.
  • 8 Typ ist GruppenbezeichnungQuartiere di Castello, Cagliari: Altstadt, Dom und Citadella dei Musei.
  • 9 Typ ist GruppenbezeichnungCapo Cáccia & Grotta di Nettuno: Majestätisches Felskap und spektakuläre Tropfsteinhöhle
  • 10 Typ ist GruppenbezeichnungAlghero: Die hübsche Hafenstadt mit altertümlichen Befestigungsmauern ist Ausgangspunkt für Ausflüge zum Capo Caccia und Grotta di Nettuno
  • 11 Typ ist GruppenbezeichnungNuraghe su Nuraxi: Gewaltige steinzeitliche Festung hinterlassen vom rätselhaften Volk der Nuraghier
  • Villasimíus: Lebendiges Städtchen umgeben von einem artenreichen marinen Naturpark und großartiger Küste mit bilderbuchschönen 6 Typ ist GruppenbezeichnungTraumstränden
  • 12 Typ ist GruppenbezeichnungSássari: Authentische Universitätsstadt mit viel Kultur und malerischer Altstadt
  • 13 Typ ist GruppenbezeichnungTiscali Villagio Nuragico: Die Höhle gilt als Rückzugsort des Urvolks der Nuraghier

Aktivitäten[Bearbeiten]

Lagoon Beach (88937089).jpg
  • Zum Segeln bietet Sardinien zahlreiche Häfen, z.b. 1 Typ ist GruppenbezeichnungCagliari, 2 Typ ist GruppenbezeichnungMarina di Capitana,

3 Typ ist GruppenbezeichnungCapo Carbonara, 4 Typ ist GruppenbezeichnungArbatax, 5 Typ ist GruppenbezeichnungSanta Maria Navarrese, 6 Typ ist GruppenbezeichnungOttiolu, 7 Typ ist GruppenbezeichnungPunta Aldia, 8 Typ ist GruppenbezeichnungPunta Finanza, 9 Typ ist GruppenbezeichnungPorto San Paolo, 10 Typ ist GruppenbezeichnungOlbia, 11 Typ ist GruppenbezeichnungGolfo Aranci, 12 Typ ist GruppenbezeichnungPunta Marana, 13 Typ ist GruppenbezeichnungPorto Rotondo, 14 Typ ist GruppenbezeichnungPortisco, 15 Typ ist GruppenbezeichnungCala di Volpe, 16 Typ ist GruppenbezeichnungPorto Cervo, 17 Typ ist GruppenbezeichnungCata Bitta, 18 Typ ist GruppenbezeichnungPalau, 19 Typ ist GruppenbezeichnungLa Maddalena - Cala Gavetta, 20 Typ ist GruppenbezeichnungPorto Pozzo, 21 Typ ist GruppenbezeichnungSanta Teresa Gallura, 22 Typ ist GruppenbezeichnungIsola Rossa, 23 Typ ist GruppenbezeichnungCastelsardo, 24 Typ ist GruppenbezeichnungPorto Torres, 25 Typ ist GruppenbezeichnungStintino, 26 Typ ist GruppenbezeichnungPorto Conte, 27 Typ ist GruppenbezeichnungFertilia, 28 Typ ist GruppenbezeichnungAlghero, 29 Typ ist GruppenbezeichnungBosa, 30 Typ ist GruppenbezeichnungSa Mardini, 31 Typ ist GruppenbezeichnungPorto Scuso, 32 Typ ist GruppenbezeichnungCarloforte, 33 Typ ist GruppenbezeichnungCalasetta, 34 Typ ist GruppenbezeichnungPerd'e Sali.

Regelmäßige Veranstaltungen[Bearbeiten]

  • Am Montag nach Palmsonntag gibt es in Castelsardo das Lunissanti. Ein uralter Brauch mit lateinischen Chorgesang einer 10 km langen Prozession und abendlichen Umzügen.

Küche[Bearbeiten]

Die reichhaltige, sardische Küche ist überwiegend von Fleischgerichten geprägt, an der Küste auch ergänzt durch Meeresfrüchte. Ein traditionelles sardisches Menü besteht aus Antipasti (Vorspeisen), Primo und Secondo (1. und 2. Gang) sowie Dolci (Desserts). Dazu trinkt man die obligatorische Flasche Wasser - entweder „gassata“ (mit Kohlensäure) oder „naturale“ (still) - und ggf. Wein.

Zu jedem Gericht wird Brot serviert. Auf Sardinien serviert man nicht nur das typische italienische Weißbrot, sondern auch ein hauchdünn gebackenes, knuspriges Brot, das es in vielen regional unterschiedlichen Versionen gibt (z.B. Pane Carasau).

Zu den sardischen Spezialitäten zählen:

  • Seadas (mit Käse gefüllte, frittierte Teigtaschen mit Honig)
  • Bottarga (auch: "sardischer Kaviar". Getrockneter Kaviar von der Meeräsche oder vom Thunfisch, wird traditionell mit Olivenöl zu Pasta serviert)
  • Malloreddus (auch: Gnocchetti Sardi. Kleine, muschelförmige Pasta)
  • Fregola (Körnerförmige Pasta, die zu Suppen serviert werden)
  • Mirto (ein aus Myrte hergestellter Likör)

Nachtleben[Bearbeiten]

Unterkunft[Bearbeiten]

Klima[Bearbeiten]

Ausflüge[Bearbeiten]

Eine Sagra (Plural: sagre) zu besuchen ist ein wirkliches Muss, da auf diesen Festen traditionelle Trachten, Tänze, Musik und Bräuche sowie regionale Speisen und andere Produkte vorgestellt werden. Ursprünglich handelte es sich um Kirchweihen, Feste des Kirchenkalenders allgemein oder Feiern zu Ehren des Ortsheiligen, später kamen profanere Anlässe hinzu wie besondere agrarische oder handwerkliche Produkte eines Ortes.

Kalender fast aller Sagre auf Sardinien - zeitlich und nach Regionen geordnet

Nuraghe[Bearbeiten]

Ein weiteres Muss sind die unzähligen Nuraghen. Dies sind steinerne Türme, zwischen etwa 2200 und 400 vor Chr. von einer weitgehend unbekannten, nur auf Sardinien vorkommenden Kultur erbaut wurden. Nach Schätzungen wurden etwa 10.000 Nuraghen erichtet, d.h. mehr als eine pro 4 km². Der heutige Erhaltungszustand reicht von ein paar Steinen bis zu vollständigen Anlagen. Eine der schönsten ist das Nuraghen-Dorf "Su Nuraxi" in Barumini, 63 km nördlich von Cagliari.

Literatur[Bearbeiten]

Sardinien: Reiseführer mit vielen praktischen Tipps von Eberhard Fohrer ist sehr informativ und mit stets treffenden Beschreibungen.

Wanderführer:

Es gibt natürlich auch bereits Wanderführer mit Wanderungen in Sardinien. Die empfehlenswertesten sind die Führer des Rother Verlags (ISBN 3763340238) und des DuMont Verlags (ISBN 3770155408). Seit 2009 bietet auch der Michael Müller Verlag einen Wanderführer für Sardinien an (ISBN 978-3-89953-505-1). Anfang 2007 neu erschienen ist außerdem erstmals ein Weitwanderführer aus dem Conrad Stein Verlag (Trans Sardinien, ISBN 3866861958), der den Spuren des panitalienischen Weitwanderweges Sentiero Italia folgt. In der ersten Auflage des Buches wird dabei das erste Viertel der Inseldurchquerung durch die Gallura (von Santa Teresa bis Monti im Nordosten Sardiniens) abgedeckt. In den weiteren Auflagen wird die Strecke fortgesetzt, bis schließlich eine durchgehende Wanderbeschreibung durch die gesamte Insel vorliegen wird. Informationen unter [1]

Weblinks[Bearbeiten]

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ArtikelentwurfDieser Artikel ist in wesentlichen Teilen noch sehr kurz und in vielen Teilen noch in der Entwurfsphase. Wenn du etwas zum Thema weißt, sei mutig und bearbeite und erweitere ihn, damit ein guter Artikel daraus wird. Wird der Artikel gerade in größerem Maße von anderen Autoren aufgebaut, lass dich nicht abschrecken und hilf einfach mit.