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Sud Sardegna

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Die im Jahre 2016 entstandene Provinzia di Sud Sardegna (Provinz Süd-Sardinien) umfasst den Süden von Sardinien mit Ausnahme der Metropolitanregion Cagliari.

Provinz Sud Sardegna

Die Provinz umfasst einen Grossteil des Südens der Insel Sardinien um umgibt wie ein Halbmond die als separate Provinz ausgeschiedene Metropolitanregion Cagliari. Die Region Campidano, die fruchtbare Ebene im Westen, die sich vorbei an Oristano nach Norden ausbreitet, wird gesäumt von hügeligen Regionen und Bergmassiven im Nordwesten der Provinz wie auch im Norden und Nordosten, wo sich gegen das zentrale Sardinien hin überall Berge erheben.

Regionen[Bearbeiten]

Die Provinz wurde 2016 neu gegründet und umfasst hauptsächlich die Gebiet der ehemaligen Provinzen Carbonia - Iglesias und Madio Campidano. Sie umfasst in etwa die folgenden alten Subregionen:

  • Monreale (Campidano di Sanluri), mit dem Gebiet um die Festung Sardara oder Monreale, die bedeutendste Festung des Judikats Arborea
  • den südlichsten Teil der Mamilla
  • Trexenta
  • Sarrabus - Gerrei
  • ein kleiner Südteil von Quirra
  • Parteòlla
  • ein Teil des Campidano di Cagliari, die hauptstadt-nahen Gebiete gehören zur Metropolitanregion Cagliari
  • der nord-westliche Grossteil der Region Sulcis - Iglesiente

Zum Gebiet der Provinz gehören auch die Inseln Isola di San Pietro und Isola di Sant'Antioco im Südwesten Sardiniens.

Orte[Bearbeiten]

  • Carbonia, die provisorische Hauptstadt der Provinz, ca. 28'500 Einwohner
  • Iglesias, ca. 27'000 Einwohner
  • Villacidro, ca. 14'000 Einwohner
  • Guspini
  • Sant'Antioco, Hauptort der gleichnamigen Insel
  • Tratalias, Standort der Kathedrale, die vor der Verlegung des Bischofssitzes nach Iglesias Sitz des Bistums war
  • Dolianova
  • Serramanna
  • San Gavino Monreale
  • Sanluri
  • San Sperate
  • Villasor
  • Gonnosfanadiga
  • Arbus, Ausgangsort für Touren an die Costa Verde
  • Fluminimaggiore, in der Nähe der römische Tempel von Antas
  • Buggerru, Hafenort und ehem. Bergbauzentrum

Weitere Ziele[Bearbeiten]

Hintergrund[Bearbeiten]

In der Folge des Referendums von 2012 wurde im Jahre 2016 die Aufteilung der Provinzen etwas verändert. Der Süden Sardiniens, die ehemaligen Provinzen Carbonia - Iglesias, Medio Campidano (mit Ausnahme der Gemeinden, welche der Metropolitanregion Cagliari zugeschlagen wurden, Genoni (das früher zur Provinz Oristano gehört hatte) und Seui (früher in der Provinz Nuoro), wurde 2016 in der Provinz Sud Sardegna zusammengefasst.

Bis 1974 hatte Sardinien nur aus drei Provinzen bestanden, den Provinzen Sassari und Nuoro im Norden, und der den gesamten Süden umfassenden Provinz Cagliari. MIt einer Neueinteilung wurde versucht, die Verantwortung durch Regionalisierung zu teilen und die Verwaltung zu optimieren, allerdings kam diese Verwaltungsreform in der sardischen Bevölkerung nicht gut an, dass 2012 eine Bevölkerungsbefragung organisiert wurde und es im Nachgang zu diesem Referendum zu einer Neuordnung kam, die 2016 umgesetzt wurde.

Sprache[Bearbeiten]

In der Provinz wird der sardische Dialekt gesprochen, Amtssprache ist italienisch, die junge Bevölkerung kann sich oft auch in englischer Sprache ausdrücken.

Anreise[Bearbeiten]

Auf dem Luftweg werden die meisten Besucher über den 1 Aeroporto di Cagliari-Elmas im Süden anreisen; der 2 Flughafen Alghero (Aeroporto di Alghero-Fertilia) im Nordwesten und der 3 Flughafen Olbia (Aeroporto di Olbia-Costa Smeralda) sind weiter entfernt.

Die wichtigsten von Touristen genutzten Fährhäfen zur Anreise auf dem Seeweg liegen im Norden der Insel:

Mit der Bahn / Mit dem Bus[Bearbeiten]

Die wichtigste Nord-Süd-Verbindung auf Sardinien ist die von der Ferrovie dello Stato / Trenitalia bediente Hauptlinie, welche von Olbia im Nordosten über Macomer, Oristano und nach Süden weiter zur Inselhauptstadt Cagliari führt. Ins bergige zentrale Sardinien und an die Ostküste nach Arbatax führen nur Eisenbahn - Nebenlinien.

Die Provinz wird von Bussen der arst / Trasporti Regionali della Sardegna bedient.

Auf der Straße[Bearbeiten]

Zur Anreise aus dem Nordwesten von Sardinien nutzt man in der Regel die SS131, diese teils vierspurig ausgebaute bedeutendste Nord-Südverbindung im westlichen Sardinien führt von Sassari über Macomer und Oristano nach Cagliari hinab. Zur Anfahrt aus dem Nordosten, von den Fährhäfen um Olbia empfiehlt sich die Anreise über die SS 131DCN über Siniscola und Nuoro.

In den südwestlichen Teil der Provinz sind die nördlich von Cagliari von der Hauptachse der SS131 abgehende SS130 nach Iglesias und die weniger ausgebaute südliche Küstenstrasse SS195 über Carbonia und weiter als SS126 nach Iglesias und in den Norden die Hauptachsen.

Die SS554 führt aus der Inselhauptstadt Cagliari die Badegäste zügig nach Osten in Richtung der Badeorte der Costa Rei, als östliche Küstenstrasse verläuft die SS125, die teilweise vierspurig ausgebaut wird, nach Norden bis Tortoli und Arbatax.

Mobilität[Bearbeiten]

In der weitläufigen und mit zunehmender Distanz von Cagliari meist gebirgig werdenden Provinz ist ein Privatfahrzeug zum Vorwärtskommen eine grosse Erleichterung. Mit etwas Mut, Italienischkenntnissen und Felxibilität bereist man die Provinz mit den Bussen der arst / Trasporti Regionali della Sardegna, die beiden grösserem Städte Iglesias und Carbonia im Westen der Provinz sind mit der Eisenbahn erreichbar.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Aktivitäten[Bearbeiten]

Wie in ganz Sardinien sind in der Provinz Südsardinien die Möglichkeiten zum Baden riesig, aber auch Freunde von Wanderungen und Bergtouren kommen auf ihre Kosten. Zahlreich sind die Relikte aus der Nuraghenkultur, daneben hat die Provinz auch etliche mittelalterliche Burgen zu bieten.

Küche[Bearbeiten]

Nachtleben[Bearbeiten]

Sicherheit[Bearbeiten]

Klima[Bearbeiten]

In der Provinz herrscht mehrheitlich trockenes Mittelmeerklima, entlang der Bergketten der Costa Verde und im zentralen Sardinien können sich Regengüsse entleeren. Die Winter sind in den Talregionen vergleichsweise mild.

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

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