Genoni

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Genoni
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Genoni (sardisch Jaròi oder Geroni) ist eine Ortschaft in der Provinz Sud Sardegna im hügeligen Südosten der Insel Sardinien.

Hintergrund[Bearbeiten]

Genoni ist eine Ortschaft am Nordfuß der Erhebung der Giara di Gesturi mit ca. 800 Einwohnern. Das Ortsgebiet mit dem Hügel Colle di Santu Antine ist reich an archäologischen, historischen Sehenswürdigkeiten und Naturschönheiten.

Die Region war bereits in prähistorischen Zeiten besiedelt und zeigt aufgrund der Kartierung von Prof. Giovanni Lilliu eine hohe Dichte von Nuraghenbauten, von denen einige gut erhalten sind. Von anderen sind lediglich noch Steinhaufen zu erkennen.

Auf dem Hügel des Colle Santu Antine wurde zunächst ein punisches Brunnenheiligtum, phönizische und römische Befestigungen und später eine romanische Kirche errichtet. Nach der Zeit unter dem Judikat von Arborea wurde Genoni ein Lehen des Visconte di Sanluri, wurde also vom Vizegrafen verwaltet. Mit der Neuaufteilung der sardischen Provinzen gelangte Genoni von der Provinz Nuoro über die Provinz Oristano nun in die Provinz Sud Sardegna.

Anreise[Bearbeiten]

Mit dem Flugzeug[Bearbeiten]

Der nächste internationale Flughafen ist der Aeroporto di Cagliari-Elmas Aeroporto di Cagliari-Elmas im Reiseführer Wikivoyage in einer anderen Sprache Aeroporto di Cagliari-Elmas in der Enzyklopädie Wikipedia Aeroporto di Cagliari-Elmas im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsAeroporto di Cagliari-Elmas (Q139983) in der Datenbank Wikidata (IATA: CAG) an der nordwestlichen Ausfallstraße der Inselhauptstadt Cagliari.

Mit der Bahn / Mit dem Bus[Bearbeiten]

Die Bahnlinie von Cagliari in den Norden führt östlich von Sanluri vorbei. Im Westen führt die Schmalspurlinie der sardischen Eisenbahn durch mehrere Ortschaften. Der Trenino Verde hat zwar Haltestellen in Isili, Nuradda und Laconi, ist aber zur Anreise mit dem öffentlichen Verkehr kaum geeignet.

Einige Buslinien der arst verkehren zwischen Laconi - Genoni - Oristano und nach Isili. Die Planung der Anreise u.a. von Cagliari aus ist mit dem Reiseplaner der arst machbar.

Auf der Straße[Bearbeiten]

Von der nationalen Schnellstraße SS131 zwischen Cagliari und Oristano zweigt man bei der Ausfahrt Symbol: AS Giba Samassi an und nimmt die SS197 in Richtung Laconi. Nach Nuragus biegt man nach links in die SP16 nach Genoni ab.

Mit dem Schiff[Bearbeiten]

Etliche Fährverbindungen verkehren zwischen Cagliari und Civitavecchia und Neapel. Reisende aus den deutschsprachigen Ländern benutzen in der Regel die Fährverbindungen, die im Norden der Insel in Olbia anlanden.

Mobilität[Bearbeiten]

Im Ort kann man sich Fuß bewegen. Zu den Erhebungen des Colle di Santu Antine und der Giara di Gesturi nimmt man am besten das Privatfahrzeug (oder ein Taxi).

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Im Ortszentrum von Genoni[Bearbeiten]

Im Museo del Cavallino
Genoni Ortszentrum mit Chiesa di Santa Barbara
Chiesa del Sacro Cuore und Giardino convento
  • 1 Museo del Cavallino della Giara, Via Chiesa 7, 09054 Genoni. Tel.: +39 339 1676 863, E-Mail: . Kleines Museum zum Thema der Giari - Pferde, in einem historischen Landwirtschaftsgebäude untergebracht. Geöffnet: Sommer: Mi-So 16:00-20:00 h, dazu Fr, Sa, So 10.00-13:00 h; Winter: Mi-So 15.30-19.00 h dazu Fr, Sa, So 10:00-13:00h.
  • 2 Chiesa di Santa Barbara : Die Wurzeln der Pfarrkirche gehen auf das 12. Jhdt. zurück. Sie wurde im 17. und 19. Jhdt. immer wieder umgestaltet und zuletzt 2008 renoviert.
  • 3 Chiesa della Madonna del Sacro Cuore im Bereich eines im 17. Jhdt. gegründeten ehemaligen Konvents der Franziskaner-Minoriten, von dem noch Gartenanlagen erhalten sind.

Colle di Santi Antine[Bearbeiten]

Colle Santu Antine im Luftbild
Paläolog.Fundstelle Duidurru
  • Die 4 Area archeologica di Santu Antine ist auf einem Fußweg von einem Wanderparkplatz aus zu erreichen.
  • 5 Museo PARC di Genoni, Località Santu Antine, 09054 Genoni. Tel.: +39 339 16 76 863, E-Mail: . Das Museum Pleo ARcheo Centro umfasst Ausstellungen zu den paläontologischen Funden: In der Paläontologischen Abteilung sind Fossilien ausgestellt, die aus der Fundstätte von Duidurru stammen, Fossilien aus einem urzeitlichen Meer. In der Archäologischen Abteilung finden sich die Funde aus dem nuraghischen Brunnenheiligtum von Santu Antine (inkl. einer Rekonstruktion des Inneren), und die Funde von den Befestigungen aus punischer und römischer Zeit. Im didaktischen Labor können Schulen und Familien in die Welt der Paläontologie und Archäologie eintauchen. Geöffnet: Sommer: Mi-So 16:00-20:00 h, dazu Fr-So 10:00-13:00 h; Winter: Mi-So 15:30-19:00 h, dazu Fr-So 10:00-13:00 h. Preis: Einzeleintritt 3.50/2.50€, sämtliche Sites 10.50€.
  • 6 Paläolog. Fundstelle von Duidurru, Lokalisation fraglich

In der Umgebung von Genoni[Bearbeiten]

  • Landkirche 7 Madonna d'Itria

Giara di Gesturi[Bearbeiten]

Giara di Gesturi
  • Auch von Genoni im Norden gibt es eine 8 Auffahrt in die Basalt - Hochfläche der Giara di Gesturi. Ab dem Wanderparkplatz geht es zu Fuß ins Naturschutzgebiet, in dem die Wildpferde Cavallini della Giara anzutreffen sind.
  • Bei 9 Bruncu Sergiu fanden sich Reste einer Siedlung aus der Nuraghenzeit. In der Nähe liegen die Nuraghen von Buccascala, Nieddu und auf dem Felsenvorsprung von Corona Arrubia steht eine Rundbaute aus nuraghischer Zeit, die wohl kultischen Zwecken diente.

Aktivitäten[Bearbeiten]

  • Besichtigung des Museums PARC mit seiner päläontologischen und archäologischen Abteilung und der Ruinen auf dem Colle Santu Antine
  • Versuche, den einen oder andern Nuraghen zu lokalisieren. Um Genoni sind sie sehr zahlreich.
  • Wanderungen auf dem Höhenzug der Giara di Gesturi

Einkaufen[Bearbeiten]

In Genoni gibt es kaum Einkaufsmöglichkeiten.

Küche[Bearbeiten]

Nachtleben[Bearbeiten]

Unterkunft[Bearbeiten]

Gesundheit[Bearbeiten]

Praktische Hinweise[Bearbeiten]

Ausflüge[Bearbeiten]

  • Nach Barumini zum Nuraghenkomplex von Su Nuraxi

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

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