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Nuoro (Provinz)

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Lage der Provinz Nuoro in Sardinien

Nuoro ist eine Provinz der italienischen Insel Sardinien. Sie erstreckt sich von der Ostküste der Insel bis ins bergige Landesinnere. Im Norden grenzt sie an die Provinz Sassari, im Westen an Oristano, im Süden an Sud Sardegna und im Südosten an Oristano.

Regionen[Bearbeiten]

Zur Provinz gehören mehrere der alten Sub-Regionen, die faktisch abgeschafft aber im Verständnis der Einwohner und durch die kulturelle Prägung weiter von Bedeutung sind:

  • Baronie
  • Barbagia di Nuoro oder Nuorese, das Umland von Nuoro
  • Barbagia di Ollolai
  • Mandrolisai, zumindest der grosse Ostteil
  • Barbagia di Belvì
  • Barbagia di Seùlo, gehört grossenteils zur Provin Nuoro
  • Ogliastra, die alte Subregion Ogliastra galt zwischen 2005 und 2016 als eigene Provinz, wurde aufgrund des Resultate des Referendums von 2012 wieder in die Provinz Nuoro eingegliedert
  • Nordteil der Quirra

Orte[Bearbeiten]

Die Provinz hat 159.103 Einwohner. Administrativ ist die Provinz in 52 Gemeinden weiter untergliedert, die größten sind:[1]

Karte von Nuoro (Provinz)

  • 1 Nuoro Website dieser Einrichtung Nuoro in der Enzyklopädie Wikipedia Nuoro im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsNuoro (Q13649) in der Datenbank Wikidata (36.635 Einw.)
  • 2 Siniscola Website dieser Einrichtung Siniscola im Reiseführer Wikivoyage in einer anderen Sprache Siniscola in der Enzyklopädie Wikipedia Siniscola im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsSiniscola (Q295613) in der Datenbank Wikidata (11.487 Einw.)
  • 3 Macomer Website dieser Einrichtung Macomer in der Enzyklopädie Wikipedia Macomer im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsMacomer (Q295248) in der Datenbank Wikidata (10.475 Einw.), Städtchen an einem Eisenbahnknotenpunkt, in der Umgebung eine grössere Anzahl von Nuraghen
  • 4 Dorgali Website dieser Einrichtung Dorgali im Reiseführer Wikivoyage in einer anderen Sprache Dorgali in der Enzyklopädie Wikipedia Dorgali im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsDorgali (Q294782) in der Datenbank Wikidata (8.519 Einw.), dazu gehört der Ferienort 5 Cala Gonone Website dieser Einrichtung Cala Gonone im Reiseführer Wikivoyage in einer anderen Sprache Cala Gonone in der Enzyklopädie Wikipedia Cala Gonone im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsCala Gonone (Q1026145) in der Datenbank Wikidata
  • 6 Oliena Website dieser Einrichtung Oliena im Reiseführer Wikivoyage in einer anderen Sprache Oliena in der Enzyklopädie Wikipedia Oliena im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsOliena (Q295313) in der Datenbank Wikidata (7.359 Einw.)
  • 7 Orosei Website dieser Einrichtung Orosei in der Enzyklopädie Wikipedia Orosei im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsOrosei (Q295538) in der Datenbank Wikidata (6.806 Einw.)
  • 8 Posada Website dieser Einrichtung Posada in der Enzyklopädie Wikipedia Posada im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsPosada (Q10710) in der Datenbank Wikidata (2.969 Einw.)

Die Mehrzahl der Gemeinden in der Provinz hat deutlich niedrigere Einwohnerzahlen, vielfach sogar nur dreistellige.

Weitere wichtige Orte sind:

  • 9 Fonni Website dieser Einrichtung Fonni im Reiseführer Wikivoyage in einer anderen Sprache Fonni in der Enzyklopädie Wikipedia Fonni im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsFonni (Q295687) in der Datenbank Wikidata (Höchstgelegene Stadt Sardiniens, Skiort)
  • 10 Gavoi Website dieser Einrichtung Gavoi im Reiseführer Wikivoyage in einer anderen Sprache Gavoi in der Enzyklopädie Wikipedia Gavoi im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsGavoi (Q294827) in der Datenbank Wikidata (Bergort, Käsespezialitäten, jährlich internationales Literaturfestival, am Lago di Gusana gelegen
  • 11 Sorgono Website dieser Einrichtung Sorgono im Reiseführer Wikivoyage in einer anderen Sprache Sorgono in der Enzyklopädie Wikipedia Sorgono im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsSorgono (Q295622) in der Datenbank Wikidata

Weitere Ziele[Bearbeiten]

Besonders attraktiv sind die Strände im Mündungsdelta der Flüsse Cedrino und Rio Posada. An seinem Nordende des Strandes von Posada wartet eine in römischen Quellen erwähnte Siedlung auf Entdeckung. Der Strand ist weitgehend unbewirtschaftet und präsentiert sich in natürlicher Schönheit. Am Südende der Bucht ist in den 60-er Jahren des 20. Jhdt. die Siedlung San Giovanni entstanden. Es handelt sich dabei im Wesentlichen um Ferienhäuser von Bürgern aus Posada und der Provinz Nuoro, die heute auch an ausländische Touristen vermietet werden. Am Strand von San Giovanni steht eine antike Kapelle und ein Sarazenenturm. Letzterer diente im Mittelalter als Wachturm, um Sarazenenüberfälle rechtzeitig melden zu können. Die Bevölkerung suchte dann in der Posada-Burg Schutz. Ihren Namen "Castello della Fava" (Saubohnen-Burg) bekam sie nach einer alten Sage, demzufolge ein Sarazenenangriff dadurch abgewehrt wurde, dass die Angreifer auf den glitschigen Schalen von Saubohnen ausrutschten, die die Verteidiger zur Abwehr von den Mauern warfen.

Nuoros Hinterland wartet mit zahlreichen Attraktionen auf. Die Römer haben es nicht zu Unrecht Barbagia (Barbarenland) getauft. Alle Eroberer der Insel mussten vor diesem unzugänglichen Bergland kapitulieren. Es wurde niemals erobert, was sicher auch daran lag, dass es für Eroberer wenig zu bieten hatte. Darum blieb das "Ursardische" hier am besten erhalten. In der Barbagia gelten bis heute auf archaischen Gewohnheiten basierenden "Gesetze". Dazu gehören ein umfangreiches Gastfreundschaftsreglement, aber auch Auswüchse wie z.B. das Banditentum und die Blutrache. Der Ort Orgosolo steht in diesem Zusammenhang völlig zu Unrecht im Verdacht, besser gemieden zu werden. Wegen seiner Murales ist er eher einen Besuch wert. Diese politischen Wandmalereien gehen auf einen zivilen Protest zurück, mit dem letztendlich verhindert wurde, dass wertvolles Weideland in einen Truppenübungsplatz verwandelt wurde.

Hintergrund[Bearbeiten]

Sprache[Bearbeiten]

Anreise[Bearbeiten]

Mobilität[Bearbeiten]

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Aktivitäten[Bearbeiten]

Küche[Bearbeiten]

Nachtleben[Bearbeiten]

Feiertage[Bearbeiten]

Sicherheit[Bearbeiten]

Klima[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

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  1. demo.istat.it: Statistiche demografiche ISTAT, Stand 2012, Zugriff am 25. Juli 2014