Piemont

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Region Piemont
HauptstadtTurin
Einwohnerzahl4.341.375 (2019)
Fläche25.387 km²
SardinienSizilienKalabrienKampanienBasilikataMoliseApulienAbruzzenLatiumMarkenUmbrienToskanaLigurienAostatalPiemontLombardeiVenetienEmilia-RomagnaTrentino-SüdtirolFriaul-Julisch VenetienSan MarinoVatikanstadtAlgerienTunesienMaltaMontenegroBosnien und HerzegowinaKroatienSlowenienUngarnSchweizÖsterreichSchweizMonacoFrankreichFrankreichFrankreichPiedmont in Italy.svg
Über dieses Bild

Piemont liegt im Nordwesten von Italien.

Regionen[Bearbeiten]

Das Gebiet der Region Piemont im Nord-Westen von Italien nimmt fast den gesamten oberen Teil des Einzugsgebietes des Flusses Po ein und ist territorial in sieben Provinzen (Novara, Biella, Alessandria, Vercelli, Cuneo, Asti und Verbano-Cusio-Ossola) und die Metropolitanstadt Turin aufgeteilt. Das Piemont ist seit Juli 2006 ein Teil der Euroregion Alpen-Mittelmeer.

Geographisch lässt sich die Region gut in drei Landschaftsgebiete einteilen:

  • Die Alpenregion:
  • Aostatal, autonome Region im Nordwesten.
  • Das Valsesia, das vom Monte Rosa zur Po-Ebene führt.
  • Das Ossolatal, das vom äußersten Norden der Region Piemont über Domodossola bis zum Lago Maggiore reicht.
  • Das Susatal, eine wichtige Verkehrsader von Italien nach Frankreich (Fréjus-Tunnel).
  • Die Poebene: mit Turin, der Metropolitanstadt und Hauptstadt der Region, sowie den Provinzhauptstädten Novara, Alessandria, Vercelli und Biella sowie deren gleichnamige Provinzen.
  • Der Hügelige Süden:
  • Das Montferrat (ital.: Monferrato), das hüglige Gebiet zwischen Turin und Alessandria ist das Weinanbaugebiet des Piemont. Es wird in vier Gebiete unterteilt: Astigiano, das Gebiet um Asti, Basso Monferrato, nördlich von Asti bis zum Po-Tal, Alto Monferrato, südlich von Asti bis zum Tal des Bórmida (südlich davon beginnt die Langa Astigiana) und Monferrato Casalese ganz im Nordosten zwischen Asti und Casale Monferrato.
  • Langhe – Landschaft um Alba; Weinbaugebiet.

Orte[Bearbeiten]

Karte von Piemont

  • 1 Alba internet wikipediacommonswikidata – kleine Stadt, zentraler Ausgangspunkt in die bekannten Weinanbaugebiete Barolo, Barbaresco, Barbera, Arneis. Viele Möglichkeiten, die guten Weine und das hervorragende Angebot der piemontesichen Küche kulinarisch zu genießen.
  • 2 Alessandria internet wikipediacommonswikidata
  • 3 Arona internet wikipediacommonswikidata – Kolossalstatue von Karl Borromäus.
  • 4 Asti internet wikipediacommonswikidata – Zentrum des piemontesischen Weinanbaugebietes.
  • 5 Biella internet wikipediacommonswikidata – eine kleine Stadt mit ausgeprägter Tradition in der Woll- und Textilverarbeitung.
  • 6 Cannobio internet wikipediacommonswikidata
  • 7 Cuneo internet wikipediacommonswikidata
  • 8 Ivrea internet wikipediacommonswikidata
  • 9 Novara internet wikipediacommonswikidata
  • 10 Saluzzo internet wikipediacommonswikidata
  • 11 Turin internet wikipediacommonswikidata (Torino) war 1861–1865 die erste Hauptstadt des modernen Italien und ist die bedeutendste Stadt der Region.
  • 12 Verbania internet wikipediacommonswikidata
  • 13 Vercelli internet wikipediacommonswikidata

Weitere Ziele[Bearbeiten]

Seepromenade in Cannero Riviera am Lago Maggiore

Hintergrund[Bearbeiten]

Sprache[Bearbeiten]

Sowohl in den Alpengebieten als auch auf dem Land gibt es immer noch viele verschiedenartige Dialekte. Man muss damit leben, dass nur wenige der über 30-jährigen Englisch können. Französisch ist hingegen weiter verbreitet. In den größeren Städten sowie in den Wintersporthochburgen wird man als Fremdsprachler jedoch weniger Probleme haben.

Anreise[Bearbeiten]

Mit dem Flugzeug[Bearbeiten]

Der Flughafen Turin-Caselle wikivoyagewikipediacommonswikidata (IATA: TRN) ist der wichtigste Flughafen der Region. Er wird mit Linienfliegern aus den wichtigen europäischen Verkehrsdrehscheiben und aus weiteren italienischen Städten bedient. Betreiber sind sowohl die großen Fluggesellschaften als auch Billigflieger.

Die nächstgelegene interkontinentale Flugverkehrsdrehscheibe ist der Flughafen Malpensa internet wikipediacommonswikidata (IATA: MXP) in Mailand mit direkten Autobahn- und Zugverbindungen nach Piemont.

Eine andere Möglichkeit ist der Flughafen Cuneo wikivoyagewikipediacommonswikidata (IATA: CUF); dieser wird jedoch nur von wenigen Fliegern bedient und ist nicht besonders gut an das öffentliche Verkehrsnetz angeschlossen.

Mit der Bahn[Bearbeiten]

  • innerhalb Italiens mit dem Hochgeschwindigkeitszug Frecciarossa oder Italo von Neapel über Rom und Mailand nach Turin (Rom–Turin in gut vier Stunden; Mailand–Turin in einer Stunde) oder Frecciarossa von Venedig über Verona und Mailand nach Turin (Verona–Turin in 2:15 Std.)
  • von Frankreich ab Lyon durch den Fréjus-Tunnel
  • von der Schweiz über Domodossola (Simplontunnel): Eurocity von Basel und Bern oder von Genf und Lausanne über Brig nach Domodossola und Stresa (weiter nach Mailand; Bern–Stresa gut zwei Std.) oder zweistündlicher Regionalexpress Bern–Spiez–Brig–Domodossola
  • Bei Anreise über den Gotthard oder Brenner ist mit größter Wahrscheinlichkeit in Mailand oder Verona umzusteigen (z. B. Zürich–Mailand–Turin 4:45 Std.; München–Verona–Turin ca. 9 Std.)

Auf der Straße[Bearbeiten]

  • innerhalb Italiens über die A 4 (TriestVenedig–Mailand–Turin), die A 21 (Piacenza–Turin) oder die A 6 (Savona–Turin)
  • von Frankreich durch den Fréjus- (aus Richtung Lyon, Chambéry) oder Mont-Blanc-Tunnel (aus Richtung Genf), Ventimiglia oder den Tendapass (aus Richtung Nizza, Monaco)
  • von der Schweiz über den Simplon (aus Richtung Sitten, Lausanne, Bern), durch das Aostatal über den Grossen St. Bernhard (aus Richtung Bern, Lausanne) oder auf der Autobahn durch den Gotthardtunnel und an Mailand vorbei (aus Richtung Lugano, Luzern, Zürich)

Mobilität[Bearbeiten]

Das Bus- und Bahnnetz ist recht gut ausgebaut. Allerdings verkehren die öffentlichen Verkehrsmittel oft sehr unregelmäßig und sind eher auf die Arbeiter und Schüler ausgerichtet. Am Sonntag ist oft nur noch ein sehr dünner Fahrplan vorhanden.

Die am stärksten frequentierten Strecken sind:

  • Turin-Mailand (historische Strecke und Hochgeschwindigkeitsstrecke)
  • Fréjus-Eisenbahn
  • Turin-Genua
  • Domodossola-Verbania-Arona.

Weitere wichtige Linien:

  • Arona-Alessandria
  • Alessandria-Ovada
  • Turin-Fossano-Savona


Der Zustand der Straßen ist sehr unterschiedlich, die Hauptverbindungsstraßen sind gut ausgebaut, Nebenstraßen aber oft in einem schlechten Zustand und eng. Parkplätze sind in der Regel Mangelware, vor allem in den Städten.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Vor allem drei Gruppen von Orten haben durch den Status als UNESCO-Welterbestätten in jüngster Zeit Aufmerksamkeit gewonnen:

  • Residenzen des Königshauses Savoyen. Schlösser und andere Gebäude in Turin und Umgebung.
  • Sacri Monti in Piemont und der Lombardei. Kapellenanlagen bzw. Wallfahrtsstätten, im Piemont liegen sieben der neun eingetragenen Orte, zwei in der Lombardei.
  • Weinbaugebiete im Piemont. Langhe, Roero und Monferrato als Kulturlandschaft.

Aktivitäten[Bearbeiten]

Küche[Bearbeiten]

Der Risotto ist ein norditalienisches Reisgericht. Wichtig ist der Mittelkornreis für einen cremigen Risotto, der noch al dente (mit Biss) bleiben soll. Im Piemont werden speziell dafür die Reissorten Carnaroli, um die Städte Biella und Vercelli angebaut und Arborio, der nach der piemontesischen Stadt Arborio benannt ist, wo auch die Hauptanbaugebiete liegen. Außerdem gibt es noch den Vialone Nano aus der Veroneser Tiefebene im Veneto.

Piemont ist bekannt für seine großartigen Weine wie Barolo, Barbaresco, Nebbiolo, Dolcetto, Arneis, Freisa und andere. Viele Weingüter befinden sich im Umkreis von Asti, Alessandria und Alba.

Nachtleben[Bearbeiten]

Sicherheit[Bearbeiten]

Piemont gilt generell als sehr sicher.

Klima[Bearbeiten]

Turin Jan Feb Mrz Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez    
Mittlere Lufttemperatur in °C 17 18 19 21 25 30 31 31 30 26 23 20 Ø 24.3
Mittlere Wassertemperatur in °C 17 16 16 18 19 21 23 25 24 23 20 18 Ø 20
Regentage im Monat 11 9 7 3 2 1 0 0 1 4 7 10 Σ 55

Ausflüge[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

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