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Apulien

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Apulia-Landscape02.jpg
Region Apulien
HauptstadtBari
Einwohner
4.049.743 (2017)
Fläche
19.365,8 km²
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Lage
SardinienSizilienKalabrienKampanienBasilikataMoliseApulienAbruzzenLatiumMarkenUmbrienToskanaLigurienAostatalPiemontLombardeiVenetienEmilia-RomagnaTrentino-SüdtirolFriaul-Julisch VenetienSan MarinoVatikanstadtAlgerienTunesienMaltaMontenegroBosnien und HerzegowinaKroatienSlowenienUngarnSchweizÖsterreichSchweizMonacoFrankreichFrankreichFrankreichApulia in Italy.svg

Die Region Apulien liegt in Süditalien.

Regionen[Bearbeiten]

Apulien gliedert sich in die Provinzen Foggia, Bari, Brindisi, Lecce, Barletta-Andria-Trani und Taranto (dt.: Tarent). Reiseregionen von Nord nach Süd:

Orte[Bearbeiten]

Territori pugliesi.JPG
  • Bari - Regionshauptstadt Apuliens
  • Brindisi - Fährhafen an der Adriaküste von Salento
  • Foggia
  • Gallipoli - Hafenstadt an der Westküste von Salento, am ionischen Meer
  • Lecce
  • Otranto - Städtchen an der Adriaküste, zuunterst am "Stiefelabsatz" des Salento
  • Taranto (dt.: Tarent)
  • Trani

Weitere Ziele[Bearbeiten]

Hintergrund[Bearbeiten]

Die adriatische Küste ist überwiegend felsig, mit Kieselstränden. Die Ionische dagegen ist flacher und sandig. Schöne Sandstrände findet man an den Küsten des Gargano, bei Trani (allerdings etwas überlaufen) und nördlich von Barletta (6 km dunkler Sand). Bei Polignano a Mare liegen ruhige Felsbuchten, die Strände um Monopoli sind dagegen etwas rummelig, da sie in Parzellen aufgeteilt sind.

Ponte Girevole in Tarent

Sprache[Bearbeiten]

Anreise[Bearbeiten]

Die Anreise nach Apulien kann per Flugzeug (Bari oder Brindisi) mit Hapag-Lloyd Express und Ryanair, Bahn oder Automobil erfolgen.

Wer die Eisenbahn gewählt hat, bewegt sich in Apulien mit den Ferrovie del Sud Est fort. Mit der Ferrovie del Sud Est kann man verschiedene Orte auch mit dem Bus erreichen, da die Bahngesellschaft auch Buslinien unterhält.

Die beschwerlichste Art nach Apulien zu gelangen ist das Automobil, vom Brenner-Pass nach Lecce z.B. sind es etwa 1.200 km. Aus der Schweiz und Südwestdeutschland fährt man über Mailand und weiter auf der A1, bei Modena bringt die A22 den Verkehr aus Bayern und Österreich über den Brenner dazu. Weiter fährt man aus der A1 bis Bologna und nimmt dann die A14, die vor allem um Rimini in der Feriensaison oft von Staus betroffen ist. Südlich davon geht es vorbei an Ancona, Pescara bis Bari und zum Autobahnende bei Tarent, entlang der Adria für die als Schnellstrasse ausgebaute SS101 bis Brindisi und Lecce auf der Halbinsel des Salento.

Am schnellsten gelangt man per Flugzeug dort nach Apulien, wobei dann wieder auf Bus, Bahn oder Leihwagen umgestiegen werden kann.

In Bari und Brindisi befinden sich wichtige Fährhäfen, die mit Auto- oder Personenfähren aus Kroatien (Dubrovnik), Montenegro (Bar), Albanien (Durrës, Vlorë) und Griechenland (Igoumenitsa, Patras) erreichbar sind.

Mobilität[Bearbeiten]

Die Küstenstädte sind während der Woche sehr gut per Bahn zu erreichen, auch die interessanten im Landesinneren sind zu erreichen. Allerdings ist ein Auto wesentlich praktischer, insbesondere da zahlreiche Sehenswürdigkeiten zwischen 12 und 16 Uhr nicht geöffnet haben. Am Wochenende (insbesondere Sonntag) ist ein fortkommen ohne eigenes Auto so gut wie unmöglich.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Apulien ist gespickt mit Sehenswürdigkeiten, da es uraltes Kulturland ist und von den geheimnisvollen Dauniern, Peuketiern, Messapiern über die Griechen, die Römer und den Byzantinern bewohnt oder beherrscht wurde. Wer die Hauptstadt der Magna Grecia besichtigen möchte, sollte nach Tarent fahren. Die auffallendsten Baudenkmäler in Apulien stammen meist aus der Zeit Kaiser Friedrichs II, wobei besonders eindrucksvoll das Castel del Monte zu nennen ist. Weitere Sehenswürdigkeiten sind die Gravine, tief in das Kalkgestein der Murge eingeschnittene Täler, deren Steilwände häufig zum Bau von Felswohnungen benutzt wurden, wie z.B.in Massafra, Mottola ....

Vor allem aber ist Apulien ein Land der Romanik, in allen Kustenstaedten aber auch im Hinterland finden sich bedeutende romanische Bauten unter denen folgende Herausragend sind: Trani, Bari, Molfetta, Troia, Monte Sant Angelo, Canosa, Bitonto.

Das Itra-Tal ist die Zona dei Trulli, wo die weiß gekalkten Rundbauten mit den zipfelmützartigen Runddächern überall zu sehen sind. Hier ist besonders Alberobello zu nennen.

Orte an denen frühgeschichtliche Hinterlassenschaften zu besichtigen sind, gibt es reichlich. Daunische Fundstätten gibt es rund um Foggia, die Peuketier waren in der Terra di Bari zu Hause , während die Messapier im Salento angesiedelt waren.

Besonders interessant ist die Ausgrabungsstätte Egnazia, nicht weit von Fasano, an der Adria gelegen. Messapische Ruinen kann man in Manduria bewundern.

Eine weitere Attraktion ist die größte Tropfsteinhöhle Apuliens, wenn nicht sogar Italiens, bei Castellana Grotte gelegen, wie schon der Name verrät.

Für Liebhaber moderner Unterhaltung sorgt der Safari-Zoo nahe Fasano.

Freunde der Paläontologie sollten Altamura aufsuchen, wo Höhlenzeichnungen und Saurierspuren zu sehen sind.

Masserien, befestigte Gutshöfe: “Masseria Salamina” ist der Name des Gutshofs seit dem 16. Jahrhundert, als Giuseppe Salamina eine bereits bestehende Ansiedlung erweiterte und Oliven auf mehr als 200 Hektar ansetzte. Diese Bäume existieren heute noch und sind damit mehr als 400 Jahre alt. Die Masseria war befestigt, weil sich die Bevölkerung jener Zeit vor sarazenischen Piraten zu schützen suchte: Diese kamen von den Küsten und überfielen vor allem ländliche Gebiete, um so an Waren und Güter zu gelangen und nahmen diejenigen, die sich nicht wehren konnten, gefangen. In den folgenden Jahrhunderten wurden einige bauliche Veränderungen vorgenommen, um die imponierende Anlage den landwirtschaftlichen Bedürfnissen jener Zeiten anzupassen, ohne jedoch das Aussehen zu verändern. In der Masseria gibt es eine Kirche, die sich in Form eines lateinischen Kreuzes darstellt, aus dem das Mauerwerk der Seitenflügel hervorsteht. Das Eingangsportal ist um zwei Stufen erhöht, von rechteckiger Form und von einem vorspringenden Rahmen aus Stein umrandet. In der Mitte des Tragbalken befindet sich eine steinerne Schriftrolle mit der Aufschrift:“CHARITAS 1792“ Oberhalb von der Schriftrolle öffnet sich ein Fenster mit vorspringendem Rahmen und einem gemischtlinigen Profil.

Der Innenraum stellt sich als rechteckiger Körper mit einem länglichen Tonnengewölbe dar, welches im Altarbereich endet und in einem rechteckigen Bereich breiter ist und mit einem Sternengewölbe verziert ist. Der Altar nimmt die gesamte Wandlänge ein und ist im Barockstil aus Steinmaterial der Gegend gestaltet worden.Die Kirche wurde im Jahre 1792 restauriert, indem die bereits bestehende Felsenkirche erweitert wurde. Die der Familie Salamina nachfolgenden Eigentümerfamilien (Familie Bianco, die Grafen Cenci von Cisternino sowie die heutigen Eigentümer) haben der Masseria stets ihren ursprünglichen Namen gelassen. Die Familie De Miccolis Angelini führt seit 1986 sowohl den landwirtschaftlichen Betrieb als auch den Agritourismus www.masseriasalamina.it.

Aktivitäten[Bearbeiten]

Fahrradfahren: Durch die Provinz Lecce führen ausgeschilderte Radwege. Hotels und Masserien stellen für ihre Gäste Räder bereit. Es ist geplant, das Netz stark auszuweiten. Realisiert sind Routen um Cesine, Roca, Torre dell'Orso, Otranto, Alimini- See und Porto Badisco, in Arbeit sind Abschnitte bis nach Santa Maria di Leuca. Auf normal befahrenen Straßen gibt es reine Radwege und Radspuren. Der passionierte Mountainbiker Udo Corrado organisiert Radtouren durch das Salento, verleiht Räder und hilft bei Pannen: salentonbike.it (italienisch).

Küche[Bearbeiten]

Nachtleben[Bearbeiten]

Sicherheit[Bearbeiten]

Klima[Bearbeiten]

Als Hauptreisezeit gelten die Monate Juli, August und September. Wer im Mai, Juni oder Oktober fährt, hat Apulien fast für sich allein.

Ausflüge[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

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