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Sinis-Halbinsel

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Sinis-Halbinsel ist ein Nationalpark in Sardinien.

Lage
Lagekarte von Sardinien in Italien
Sinis-Halbinsel
Sinis-Halbinsel

Hintergrund[Bearbeiten]

Archäolog. Karte der Sinis-Halbinsel

Geschichte[Bearbeiten]

1982 wurde in Italien das erste Dekret für die Area Marina Protetta Penisola del Sinis - Isola di Mal di Ventre geschaffen und 2011 zuletzt konkretisiert. Meer und Küste der Halbinsel sind in verschiedene Zonen mit unterschiedlichen Regelungen eingeteilt, am strengsten sind die Auflagen um die Insel Maluentu (Mal di Ventre).

Landschaft[Bearbeiten]

Sinis ist einerseits gekennzeichnet durch weite, landwirtschaftlich genutzte Ebenen, andererseits durch weite Sandstrände, Lagunen und steile Klippen.

Flora und Fauna[Bearbeiten]

Rosa Flamingos bevölkern von Herbst bis in den Frühsommer die zahlreichen Lagunen.

Die echte Karett-Schildkröte (caretta caretta) hält sich - ebenso wie einige andere Arten von Wasserschildkröten - während der warmen Monate häufig in sardischen Gewässern auf, wenn sie auch nur ganz selten an hiesigen Stränden ihre Eier ablegt. Immer wieder kommt es zu Unfällen mit Fischernetzen oder Bootsmotoren. Verwundete Tiere werden vom Centro di Recupero del Sinis (CReS) in Oristano gepflegt und nach ihrer Genesung (die tatsächlich eine Art Krankengymnastik einschließt) wieder ins Meer entlassen.

Die letzten Geier Sardiniens kann man in der Nähe von Bosa, etwas nördlich der Halbinsel, beobachten.

Klima[Bearbeiten]

Anreise[Bearbeiten]

Von Norden kommend nimmt man von der Schnellstrasse SS131 (am besten verlässt man sie an der Ausfahrt Symbol: AS Oristano Nord - Siamaggiore) die SS292 und später die SP1 und die SP6 und umfährt das Städtchen Cabras.

Von Norden über Cuglieri herkommend folgt man der SS292 und kann dann der SP10 nach Putzu Idu und ans Capo Manno oder der SP66 nach Südwesten folgen, um über die SP59 den Strand von Is Arutas zu erreichen.

Gebühren/Permits[Bearbeiten]

Derzeit (1/2013) werden keinerlei Gebühren erhoben.

Mobilität[Bearbeiten]

Um an die verschiedenen Orte und Strände zu gelangen, ist ein Privatfahrzeug (oder Fahrrad, in der nicht allzuheissenb Jahreszeit) Voraussetzung.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Quarzsandstrand von Is Aruttas
  • am bekanntesten ist die Sinis - Halbinsel wohl wegen des Strandes von 1 Is Arutas , der eigentlich ein "Feinkiesstrand" ist. Der "Sand" besteht hier aus reiskorngrossen weissen Quarzsandkörnern, die in der Brandung rundgeschliffen wurden, was beim Gehen ein eigenartiges Gefühl gibt und dem Strand eine herrlich türkisblaue Farbe des Wassers verleiht. Ausgedehnte, im Sommer kostenpflichtige Parkplätze und Wohnmobilstellplätze, Strandbar.
  • Etwas weiter nördlich liegt der Strand von 2 Mari Ermi , ebenfalls ein Feinkiesstrand, bei dem "Reiskörner" aber eine weisslich - rosa Eigenfarbe haben.
  • im Norden der Halbinsel liegen die Sandstrände von Putzu Idu.
  • Eines der lohnendsten Ausflugsziele ist sicherlich die kleine Insel Maluentu (italienisch Mal di Ventre), die einige Seemeilen westsüdwestlich von Putzu Idu liegt und sich neben ihren wunderschönen Stränden vor allem durch ihr reiches Unterwasserleben auszeichnet. Wer hinfahren möchte, sollte sich während der Hauptsaison einen Tag vorher in Putzu Idu an einem der Kioske anmelden, wer selbst mit dem Boot hinfahren will, muss sich in der Capitaneria erkundigen, welche Verbote (z.B. Ankern) aktuell bestehen. Bei Mistral ist der Besuch der Insel wegen der äußerst tückischen Brandung und der Meeresströmung nicht zu empfehlen.
Der italienische Name bedeutet Bauchweh und ist wohl eine Verballhornung des sardischen Maluentu, was soviel wie "schlechter Wind" heißt, mit dem der häufig anzutreffende Nordwestwind Mistral gemeint ist.
  • Im Süden der Halbinsel befindet sich das Capo San Marco mit dem archäologischen Gelänge der punisch - römischen Stadt Tharros.
  • An der Westseite des Stagno di Cabras liegt das archäologische Gelände von Mont'e Prama, wo nuraghische Kriegerstatuen gefunden wurden. Vor Ort ist keine Besichtigung möglich, die Statuen befinden sich im archäologischen Museum von Cabras und im archäologischen Nationalmuseum von Cagliari.

Aktivitäten[Bearbeiten]

  • Neben allen Formen von Wassersport, Angeln und Tauchen bietet die Halbinsel sehr viele Möglichkeiten, zu Pferde unterwegs zu sein.
  • Mountainbikern und Wanderern stehen Wege direkt am Meer entlang der gesamten Westküste der Halbinsel von San Giovanni di Sinis bis Su Pallosu offen.
  • Golfer fanden in der Pineta von Is Arenas nördlich von Putzu Idu einen 18-Loch-Platz, bei Bedarf mit exclusiven Unterkünften. Der Betrieb ist allerdings seit ein paar Jahren eingestellt. Die Vilettas stehen zum Verkauf.

Einkaufen[Bearbeiten]

Ladengeschäfte finden sich praktisch nur in Cabras, in den Strandbars sind jedoch neben Getränken auch Snacks zu bekommen.

Küche[Bearbeiten]

Fischgerichte[Bearbeiten]

Die Meeräsche (sard. muggine, ital. cefalo), die - morgens gefangen - keinerlei Verdauungsreste enthält und daher mit allen Innereien direkt auf den Holzkohlegrill gelegt wird, ist eine der Spezialitäten der Region. Oft wird sie nach dem Grillen noch in Wasser gelegt. Die besten Meeräschen kommen aus der Lagune (stagno) von Cabras; dort (und in einigen anderen Orten wie San Giovanni di Sinis) wird auch die Sagra del Muggine gefeiert. Der Rogen der Meeräsche wird Bottarga genannt. Getrocknet und gepresst hält er sich lange und wird auf Nudelspeisen gerieben.

Seeigel dürfen von November bis Mai gesammelt werden und kommen auf Nudelspeisen (und bisweilen auf Pizza), gern werden sie aber auch roh direkt aus der stacheligen Schale gelöffelt; an den Wochenenden werden sie in küstennahen Orten am Straßenrand feilgeboten.

Wein[Bearbeiten]

Vernaccia heißt der bekanntetste Weißwein der Region, leicht und relativ herb. Neben dem Cannonau ( In Frankreich: Grenache-Traube) wird auch Monica angebaut.

Unterkunft[Bearbeiten]

Hotels und Herbergen[Bearbeiten]

Camping[Bearbeiten]

  • am Strandparkplatz von Is Arutas können Wohnmobile stehen
  • 1 Camping Is Arutas, Località Marina Is Aruttas, I-09072 Cabras (OR). Tel.: +39 0783 1925461, E-Mail: . Campingplatz im Hinterland des Quarzsandstrands von Is Arutas

Sicherheit[Bearbeiten]

Die Westküste Sardiniens ist bei starkem Wind oder starker Brandung auch für gute Schwimmer nicht ungefährlich, da - selbst in Ufernähe - extrem starke Strömungen auftreten können. Besonders in der Nähe von Kaps und ins Meer hinausragenden Landzungen sind diese Strömungen meerwärts gerichtet. Rote Flaggen sollten in jedem Fall beachtet werden. Werden Schwimmer oder andere Wassersportler vermisst, sollte unverzüglich die Küstenwache (Tel. 1530) benachrichtigt werden. Die eingeleiteten Maßnahmen sollten in jedem Fall auf ihre Tauglichkeit überprüft werden; der sofortige Einsatz eines Hubschraubers ist oft unerlässlich, wird aber nicht in jedem Fall ohne weitere Diskussion bewilligt.

Ausflüge[Bearbeiten]

Geführte Exkursionen zu Unterwasserriffen und -wracks einige Seemeilen vor der Küste bieten die örtlichen Tauchschulen an.

Tagesfahrten zur Insel Maluentu starten in Putzu Idu. Ausrüstung und Verpflegung selbst mitnehmen. Start gegen 8.30 Uhr, Rückfahrt meist gegen 17 Uhr.

Ausflüge zu Pferd bieten die beiden Reitställe zwischen Putzu Idu und Su Pallosu an.

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

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