San Vito lo Capo

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San Vito lo Capo
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San Vito lo Capo ist ein Städtchen und Badeort in der Nähe von Trapani in Sizilien.

Hintergrund[Bearbeiten]

San Vito lo Capo ist ein Städtchen, welches sich aufgrund der Lage an schönen Sandstränden und zwischen den Naturschutzgebieten von Zingaro und Monte Cofano zu einem beliebten Badeort entwickelt hat. Es liegt an einer Bucht an der Spitze einer Landzunge am nordwestlichen Ende von Sizilien in der Nähe von Trapani.
Die Region lebt vom Tourismus, etwas Fischfang und Landwirtschaft, von Marmorabbau (am Monte Sparagio) und der Möbelproduktion.

Geschichte[Bearbeiten]

Im Jahre 299 sei der Heilige Vitus, der heute als Schutzheiliger San Vito verehrt wird, auf der Flucht vor der Verfolgung durch den römischen Kaiser Diokletian mit dem Schiff in der Gegend des Capo Egitarso vor Erice gelandet, wo er zunächst in der Gegen von Conturrana das Evangelium verkündete.

Zum Schutz der Pilger, welche sich aufgrund der Wundertaten des Hl. Vitus in die Region aufmachten, wurde eine Kapelle errichtet, welche im Verlaufe der Zeit immer mehr das Aussehen einer Festung einnahm, das sog. Santuario.

Anreise[Bearbeiten]

Mit dem Flugzeug[Bearbeiten]

Die nächstgelegenen Flughäfen sind diejenigen von Palermo und Trapani - Birgi.

Mit der Bahn[Bearbeiten]

Die nächsten Bahnstationen sind diejenigen von Castellammare del Golfo und Trapani, von dort Weiterreise per Bus, Taxi oder Mietwagen.

Mit dem Bus[Bearbeiten]

Von Palermo aus mit den Bussen der Autoservizi Russo, von Trapani aus mit den Bussen der AST.

Auf der Straße[Bearbeiten]

Aus der Richtung Palermo auf der A29dir A29dir bis zur Ausfahrt Castellammare del Golfo, weiter auf der SS187 SS187 in Richtung Trapani, nach 24 km nach rechts auf die SP16 SP16 nach San Vito la Capo.
Von Trapani aus wird am besten die SS187 SS187 bis zur Abzweigung der SP16 nach San Vito lo Capo benutzt.

Mit dem Schiff[Bearbeiten]

San Vito lo Capo bietet einen großen Yachthafen mit mehr als 500 Liegeplätzen.

Mobilität[Bearbeiten]

Karte von San Vito lo Capo

Zumindest in der Saison verkehrt ein Shuttlebus (Bus Navetta) von Gratisparkplätzen im Nordosten und im Westen durch die Stadt, in dieser ist das Parken stark eingeschränkt. Einige Teile der Stadt sind nur mit Spezialbewilligung befahrbar und die Verkehrsführung ist gelinde gesagt undurchsichtig.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

San Vito lo Capo, Santuario
Cappella Sta Crescenzia
Cappella Sta Crescenzia
Wachturm
  • 1 Santuario. Die festungsähnliche Kirche stammt aus dem 17. Jhdt.
  • Die Cappella Sta Crescenzia an der Zufahrtsstraße SP16 mit ihren quadratischen Grundriss und an den arabo-normannischen Stil erinnernden Kuppel stammt aus dem 15./16. Jhdt.
  • Ursprünglich bestanden drei Wachtürme in der Region, welche zum Schutz gegen Pirateneinfälle genutzt wurden. Der Torre Scieri und der Torre Isolidda sind noch erhalten, der dritte Turm, der Torre Roccazzo auf der Hochebene von Sporano im Westen wurde 1935 beim Bau einer militärischen Übermittlungsstation abgerissen.
  • Der auffallende Rundturm 2 Torrezza am Beginn der Via del Faro
  • Der Bau des knapp 40 m hohe 3 Leuchtturms an der Landspitze im Norden wurde um 1854 noch unter der Burbonenherrschaft begonnen.

Aktivitäten[Bearbeiten]

Badestrand von San Vito Lo Capo
  • Baden am Sandstrand und Tauchen, Schnorcheln
  • Klettern, bekannt ist das San Vito Climbing Festival jeweils im Oktober
  • Beim Cous Cous Fest wetteifern Cous-Cous-Köche aus Mittelmeerstaaten um die Zubereitung des besten Cous-Cous.

Einkaufen[Bearbeiten]

Küche[Bearbeiten]

Nachtleben[Bearbeiten]

Unterkunft[Bearbeiten]

Appartamenti[Bearbeiten]

  • Case Vacanza Loria, Via Amba Alagi 276. Tel.: +39 3883777629, E-Mail: .Case Vacanza Loria auf FacebookCase Vacanza Loria auf Instagram. Ein- und Zweizimmerwohnungen in der Nähe des Monte-Cofano-Reservats, des Zingaro-Reservats und des Strandes von San Vito lo Capo. Check-in: 12:00. Check-out: 10:00.

Camping[Bearbeiten]

Sicherheit[Bearbeiten]

Gesundheit[Bearbeiten]

Praktische Hinweise[Bearbeiten]

Ausflüge[Bearbeiten]

Baia Margherita
Grotta Mangiapane
  • Strände von 4 Baia Santa Margherita. Geöffnet: vom 1.Juni.-30.Sept. 08.30-20.30 verkehrsbefreit, Transport mit dem alle 10 Min. verkehrendem Touristenzug (Wegebahn). zwischen den Parkplätzen Parcheggio Macari und Parcheggio Castelluzzo an der SP16 und den Badestränden Rina Santa Margherita, a Chianca und Calazza beim Weiler Macari.
  • Die 1 Tonnara del Secco : die Thunfischfanganlage 3 km östlich von San Vito lo Capo mit Resten aus der Antike und neueren Gebäuden wurde zum Thunfischfang bis 1969 genutzt.
  • Die Grotta Mangiapane oder 5 Grotta Scurati hat ihren Namen von der Familie Mangiapane resp. dem Weiler Scurati bei Cornino, an der Westseite des Monte Cofano gelegen. In der 60 m tiefen und 13 m hohen Grotte wurden im Witterungsschutz wohl schon vor Jahrhunderten Häuschen gebaut, die heute zu einem "lebenden Museum" umgestaltet wurden. Im Sommer kann man das lokale Handwerk erleben, die Häuschen sind hergerichtet, als ob ihre Besitzer sie gerade eben erst verlassen hätten, dabei waren sie bis etwas 1950 bewohnt. In der Adventszeit wird in der Grotta Mangiapane ein Freilicht - Krippenspiel aufgeführt, welches in ganz Italien zu Berühmtheit gelangt ist.


Riserva Naturale Orientata Monte Cofano[Bearbeiten]

Monto Cofano: Riserva Naturale
Monte Cofano: Torre della Tonnara
Monte Cofano: Torre del Cofano
Monte Cofano: Gorgo

Das Naturschutzgebiet Riserva Naturale Orientata Monto Cofano wurde per Dekret im Jahre 1997 errichtet, es umfasst 537,5 Hektaren Land um den Monte Cofano, höhenmässig erstreckt es sich vom Meeresniveau bis auf eine Höhe von 659 m.ü.M.

Geschichte[Bearbeiten]

In Höhlen im Bereich des Monte Cofano (Cava Magiapane oder Scurati, Grotta Buffa) fanden sich Spuren von Besiedelung bereits in prähistorischer Zeit. Am unterseeischen Festlandsockel wurden in den vergangenen Jahrhunderten Korrallen gewonnen.

Rundwanderung[Bearbeiten]

  • Der Eingang zum 1 Rundwanderung kann von der SP16 über eine Abzweigung beim Ortseingang von Castelluzzo in Richtung Calazza erricht werden. Die Straße führt zur Küste, von dort aus führt ein nicht asphalitiertes Strässchen Richtung Torre della Tonnara. Italian traffic signs - parcheggio.svg Am Sträßchen kann parkiert werden.
  • Der 6 Torre della Tonnara im Norden liegt im Bereich der Thunfischfangstelle. Der quadratische Turm wurde im 16. Jhdt. zum Schutz vor Piratenüberfällen errichtet. Im Untergeschoss befand sich eine Zisterne, in der Regel war der Eingang im ersten Obergeschoss, in Bedrohungszeiten konnte die Leiter hochgezogen werden. Drei oder vier torrari hielten auf dem Turm Wache. Der Turm wurde restauriert, eine kleine Ausstellung informiert über seine Bedeutung.
  • Der Küstenweg führt im Gegenuhrzeigersinn etwas oberhalb der Küste um den Monte Cofano herum, vorbei an den Aussichtspunkten 1 Punta della Croce und 2 Punta del Saraceno . Das Meer bildet hier ein "Trottoir a vermetus", einen "Gehsteig" bestehend aus Schalen von Krustentieren und Kalk. Am vorgelagerten Festlandsockel wurden die in Trapani verarbeiteten roten Korrallen gewonnen.
  • Die 3 Grotta del Crocifisso liegt etwas oberhalb eines kleinen Kapellchens, sie hat eine Höhe von 6 m und eine Tiefe von 23 m.
  • Der 4 Torre di San Giovanni aus dem 16. Jhdt. hat Sichtkontakt nach Trapani und nach San Vito. Er wurde ebenfalls restauriert, kann aber nicht besichtigt werden.
  • An der 5 Punta Barone vorbei geht es in Richtung Scurati.
  • 6 hier kann entweder der Weg auf gleicher Höhe dem Abhang des Monte Cofano entlang zum Sattel genommen werden, um zur Torre della Tonnara zurückzukehren. Alternativ bleibt man auf dem Strässchen der Küste entlang zum Weiler Comino.

Abstecher

  • Die 7 Grotta Mangiapane oder Grotta Scurati ist vom Rundweg um den Monte Cofano in östlicher Richtung in 10 Min. erreichbar, in den im Schutz der Grotte erbauten Häuschen wird im Sommer im Sinne eines "lebenden Museums" das lokale Handwerk gezeigt.
Hier gibt es auch Italian traffic signs - parcheggio.svg Parkmöglichkeiten um die Rundwanderung hier zu beginnen.
  • die Grotte Buffa liegt 60 m.ü.M. etwas weiter in Richtung auf den Mte. Cofano, hier wurden prähistorische Funde gemacht.
  • die Grotta Miceli liegt ebenfalls in Scurati und wird zur Einlagerung landwirtschaftlicher Geräte benutzt.

zurück auf den Rundweg:

  • 7 hier beginnt der Aufstieg zum Sattel zwischen Monte Cofano und dem östlichen Pizo Corvo.
  • Auf dem 8 Sattel können rechts die Reste des Baglio Cofano besucht werden.
  • Etwas weiter liegt der 9 Gorgo Cofano , der Teich liegt im Sommer fast trocken, er beherbergt verschiedene Krustentiere. Auf gleicher Höhe geht nach links der 10 Pfad zum Gipfelaufstieg ab.
  • Geradeaus führt der Weg anfänglich in steilen Zick-Zack hinab zum Ausgangspunkt, zur Torre della Tonnara.

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

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