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Unesco-Welterbestätten in Europa
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Urbino

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Urbino
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Urbino ist eine Stadt in der Region Marken in Italien.

Hintergrund[Bearbeiten]

Urbino ist eine kleine Stadt in der Provinz Pesaro im Nordwesten Italiens. Aufgrund seiner kulturellen Vergangenheit und seiner Architektur (nahezu die ganze Stadt samt Gehwegen besteht aus roten Ziegeln) wird es von der UNESCO als Weltkulturerbe anerkannt.

Anreise[Bearbeiten]

Mit dem Flugzeug[Bearbeiten]

Der nächstgelegene Flughafen ist Rimini.

Mit der Bahn[Bearbeiten]

Der nächstgelegene Bahnhof ist in Rimini.

Mit dem Bus[Bearbeiten]

Busse fahren von Fano und Pesaro im Osten und Arezzo im Westen nach Urbino.

Auf der Straße[Bearbeiten]

Urbino ist 270 km von Rom, 103 km von Ancona, 107 km von Arezzo und 60 km von Rimini entfernt. Wer sich nicht vor einem recht steilen Spaziergang fürchtet, findet auf dem zweiten Hügel Urbinos, wo sich der Ausblick befindet, kostenlose Parkplätze (weiß gekennzeichnet, blau ist gebührenpflichtig).

Mobilität[Bearbeiten]

Karte von Urbino

Die Stadt lässt sich am besten zu Fuß erkunden. Viele der Wege sind recht steil und haben eingemauerte Trittkanten, sodass fast nur die Hauptstraßen für Rollstuhlfahrer zugänglich sind.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Kirchen, Moscheen, Synagogen, Tempel[Bearbeiten]

  • Duomo Santa Maria Assunta, Piazza Duca Federico. Dom.
  • San Domenico.
  • San Francesco.
  • Santa Chiara.
  • San Bernardino.
  • San Giuseppe.
  • San Giorgio.
  • Oratorio di San Giovanni Battista.

Burgen, Schlösser und Paläste[Bearbeiten]

  • 1 Palazzo Ducale (Herzogspalast). Geöffnet: Mo 8.30 bis 14 Uhr, Di bis 8.30 bis 19.15 Uhr. Preis: Eintritt € 6,50, EU-Bürgerinnen und Bürger unter 25 € 4, EU-Bürgerinnen und Bürger unter 18 und über 65 gratis.

Die Architekten der Herzogspalastes waren Luciano Laurana und Francesco di Giorgio Martini. Luciano Laurana wurde in Dalmatien geboren und ist 1479 in Pesaro gestorben. Über seine Ausbildung und die ersten Jahre seiner Tätigkeit ist nichts bekannt, möglicherweise hat er in den Jahren nach 1450 in Mantua gearbeitet. Jedenfalls muss sein Ruf als Architekt bereits beträchtlich gewesen sein, als er 1465 erstmals in Verbindung mit Ludovico Gonzaga erwähnt wird. Der Herzogspalast in Urbino ist sein Meisterwerk. Der Palast lässt erkennen, dass Luciano Laurana stark von den Ideen von Leone Battista Alberti beeinflusst war. Er hat bis 1472 am Herzogspalast gearbeitet, trat dann in die Dienste des Hauses Aragon in Neapel. Sein letztes Werk ist die Rocca in Pesaro, die in den Jahren 1474 bis 1479 entstand. Leone Battista Alberti folgte der Vorstellung des Aristoteles, dass jedes Ding eine eigene, der Funktion angemessen Form besitzen müsse, zu der nichts hinzugefügt und von der nichts weggelassen werden kann. Nur dann könne ein Ding wahrhaft schön sein. Alberti entwickelte ein System hierarchisch geordneter Formen, die den verschiedenen strukturellen Erfordernissen gerecht werden. Seine Ideen gipfelten in der großartigen Vision einer in jedem kleinsten Details durchdachten idealen Stadt. Francesco di Giorgio Martini wurde 1439 in Siena geboren und ist 1502 in Siena gestorben. Er war als Maler, Bildhauer, Architekt, Kunsttheoretiker und Festungsbaumeister tätig. Er führte ab 1474 den Bau des Herzogspalastes in Urbino fort, 1497 wurde er Dombaumeister in Siena. Während seines Aufenthalts in Urbino übersetzte er Vitruv und begann an seinem „Trattato de architectura civilie e militare (Traktat über die zivile und militärische Architektur)“ zu schreiben. Die von ihm errichteten Bauten lassen sein Bemühen erkennen, seine Vorgänger an Geschlossenheit und Monumentalität in den Schatten zu stellen.

Bauwerke[Bearbeiten]

Denkmäler[Bearbeiten]

Museen[Bearbeiten]

  • 2 Casa Natale di Raffaello (Geburtshaus Raffaels), Via Raffaello. Giorgio Vasari beschreibt in seinen Lebensbeschreibungen der ausgezeichnetesten Bildhauer und Architekten der Renaissance die Jugend Raffaels in Urbino: "Raffael wurde am Karfreitag des Jahres 1483 nachts drei Uhr zu Urbino, einer berühmten Stadt Italiens, geboren. Sein Vater war Giovanni Santi, als Maler von nicht besonderen Vorzügen, jedoch ein verständiger Mann, und geeignet, seinen Sohn auf den guten Weg zu leiten, welcher zu seinem Missgeschick in der Jugend ihm nicht gezeigt worden war. Giovanni wusste, dass es von Wichtigkeit sei, die Kinder nicht von Ammen, sondern von ihren Müttern nähren zu lassen; als ihm daher Raffael geboren wurde, dem er zu guter Vorbedeutung diesen Namen gab, wollte er, die Mutter selbst solle den Knaben stillen, er war das erste und einzige Kind, welches der Himmel ihm schenkte, und wuchs dem Wunsche des Vaters gemäß, im elterlichen Hause auf, damit er dort in zartem Alter gute Sitten lerne und nicht bei geringen und gemeinen Leuten ein ungefälliges, rohes Betragen annehme. Als er größer wurde, fing Giovanni an, ihn in der Kunst der Malerei zu unterrichten, wofür er so viel Neigung als Talent kund gab; daher vergingen wenige Jahre, als Raffael noch ein Kind, schon seinem Vater große Hilfe bei den Arbeiten leistete, welche dieser im Staat von Urbino verfertigte." Preis: Eintritt Erw. 3 €.

Straßen und Plätze[Bearbeiten]

  • Strada Panoramica. Panoramastraße.

Aktivitäten[Bearbeiten]

Auf den Hügel gegenüber der Stadt spazieren um ein herrliches Panorama zu genießen.

Einkaufen[Bearbeiten]

Küche[Bearbeiten]

Günstig[Bearbeiten]

Mittel[Bearbeiten]

Gehoben[Bearbeiten]

Nachtleben[Bearbeiten]

Unterkunft[Bearbeiten]

Günstig[Bearbeiten]

Mittel[Bearbeiten]

Gehoben[Bearbeiten]

Sicherheit[Bearbeiten]

Gesundheit[Bearbeiten]

Praktische Hinweise[Bearbeiten]

Ausflüge[Bearbeiten]

  • Etwa 60 km von Urbino liegt, auf kurvenreicher Straße erreichbar, San Marino.

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

  • Die Marken [1]
  • Tourismo Pesaro Urbino [2]

Weblinks[Bearbeiten]

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