Welterbe in Portugal

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Portugal liegt auf der Iberischen Halbinsel im Südwesten von Europa. Das Land hat im Jahr 1980 die Welterbekonvention ratifiziert. Zur Zeit (Stand: 2021) stehen auf der Liste von Portugal 17 Einträge, 16 für Weltkulturerbe und 1 für Weltnaturerbe.

Flagge von Portugal
Karte von Welterbe in Portugal

Welterbestätten[Bearbeiten]

Abkürzungen
K Kulturwelterbe
N Naturwelterbe
G gemischtes Welterbe
K, N gefährdetes Erbe
Ref Nummer UNESCO
Jahr Art Bezeichnung Ref Beschreibung Bild
1983 K Stadtzentrum von 1 Angra do Heroísmo Website dieser Einrichtung Angra do Heroísmo in der Enzyklopädie Wikipedia Angra do Heroísmo im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsAngra do Heroísmo (Q193677) in der Datenbank Wikidata auf der Azoren-Insel Terceira 206 Angra do Heroismo, „Bucht des Heroismus“, ist eine Stadt auf den Azoren. Die Festungen San Sebastião and San João Baptista dienten zu ihrem Schutz. Die Stadt war für Segelschiffe auf der Transatlantik-Route eine wichtige Zwischenstation. Angra do Heroísmo.jpg
1983 K 2 Torre de Belém Torre de Belém in der Enzyklopädie Wikipedia Torre de Belém im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsTorre de Belém (Q215003) in der Datenbank Wikidata und Mosteiro dos Jerónimos im Stadtteil Belém von Lissabon 263 Das Hieronymus-Kloster im manuelinischen Stil steht am Eingang des Hafens von Lissabon. In seiner unmittelbaren Nähe steht der Turm von Belém an der Stelle, an der einst Seefahrer wie Vasco da Gama ihre großen Entdeckungsreisen begannen. Portugal-Torre de Belem01.jpg
1983 K 3 Batalha Website dieser Einrichtung Batalha in der Enzyklopädie Wikipedia Batalha im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsBatalha (Q174779) in der Datenbank Wikidata 264 Das Dominikanerkloster von Batalha ist im manuelinischen Stil der Spätgotik erbaut. Es wurde errichtet, um an den Sieg der Portugiesen über Kastilien in der Schlacht von Aljubarrota 1385 zu erinnern. PT-Batalha-fass.jpg
1983 K 4 Tomar Website dieser Einrichtung Tomar in der Enzyklopädie Wikipedia Tomar im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsTomar (Q736692) in der Datenbank Wikidata 265 Die Burg der Tempelritter von Tomar wurde um 1160 zur Unterstützung der Reconquista errichtet. Um 1500 wurd unter dem späteren König Manuel I mit dem Ausbau des Convento de Cristo begonnen. TomarConvento de Cristo2.jpg
1988 K Historisches Zentrum von 5 Évora Website dieser Einrichtung Évora in der Enzyklopädie Wikipedia Évora im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsÉvora (Q179948) in der Datenbank Wikidata 261 Die Stadt wurde in der römischen Zeit gegründet. Ihre Blütezeit erreichte sie im 15. Jahrhundert als Residenz der portugiesischen Könige. Im 16. und 17. Jahrhundert entstanden zahlreiche Häuser, deren Wände mit Kacheln (Azulejos) verziert und deren Balkone mit schmiedeeisernen Geländern geschmückt waren. PT-evora-diana.jpg
1989 K 6 Alcobaça Website dieser Einrichtung Alcobaça in der Enzyklopädie Wikipedia Alcobaça im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsAlcobaça (Q593147) in der Datenbank Wikidata 505 Das Kloster Santa Maria d'Alcobaça liegt nördlich von Lissabon. Es wurde im 12. Jahrhundert erbaut unter König Alfonso I und gilt als ein Meisterwerk der Zisterzienser-Gotik Alcobaca.mosteiro.new.front.jpg
1995 K 7 Sintra Website dieser Einrichtung Sintra in der Enzyklopädie Wikipedia Sintra im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsSintra (Q190187) in der Datenbank Wikidata 723 Im 19. Jahrhundert machte Ferdinand II. aus einem verfallenen Kloster ein Märchenschloss, in dem sich gotische und maurische Stilelemente mit solchen aus der Renaissance mischten und in dessen Park neben einheimischen auch exotische Pflanzen wuchsen. Diese Kombination fand ihre Fortsetzung in den Häusern und Gebäuden der Umgebung. Portugal Sintra PenaPalace.jpg
1996 K 8 Porto Website dieser Einrichtung Porto in der Enzyklopädie Wikipedia Porto im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsPorto (Q36433) in der Datenbank Wikidata 755 Die Hafenstadt an der Mündung des Duoro kann auf mehr als 2000 Jahre Geschichte zurückblicken. In ihr mischen sich daher die verschiedensten Stile, neben der Romanik am Chor der Kathedrale findet man den manuelinischen Stil an der Kirche Santa Clara ebenso wie den Neoklassizismus am Gebäude der Börse. PortoCityHall.jpg
1998 K 9 Prähistorische Felszeichnungen Prähistorische Felszeichnungen im Reiseführer Wikivoyage in einer anderen Sprache Prähistorische Felszeichnungen in der Enzyklopädie Wikipedia Prähistorische Felszeichnungen im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsPrähistorische Felszeichnungen (Q552106) in der Datenbank Wikidata im Parque Arqueológico do Vale do Côa bei Guimarães 866 An den Nebenflüssen des Douro haben altsteinzeitliche Menschen auf Hunderten von Steintafeln Petroglyphen angefertigt, der wichtigste Fundort ist bei Vale do Côa in Portugal. Siehe auch Siega Verde in Spanien (2010). Rock Art Foz Coa 01.jpg
1999 N 1 Lorbeerwald Laurisilva Lorbeerwald Laurisilva in der Enzyklopädie Wikipedia Lorbeerwald Laurisilva im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsLorbeerwald Laurisilva (Q11257230) in der Datenbank Wikidata von Madeira 934 Die Lorbeerwälder auf der Insel sind noch zu etwa 90% Primärwald, sie haben daher eine einzigartige Artenvielfalt an endemischen Pflanzen und Tieren. Madeira2010 laurisilva.jpg
2001 K 10 Alto Douro Alto Douro in der Enzyklopädie Wikipedia Alto Douro im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsAlto Douro (Q649738) in der Datenbank Wikidata 1046 In der Region am „Hohen Douro“ wird seit über 2000 Jahren Wein angebaut. Bereits seit 1756 ist diese Herkunftsbezeichnung gesetzlich geschützt. Bekannteste Sorte dieser traditionsreichen Gegend ist der Portwein. Altodourovinhateiro.JPG
2001 K Historisches Zentrum von 11 Guimarães Website dieser Einrichtung Guimarães in der Enzyklopädie Wikipedia Guimarães im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsGuimarães (Q170903) in der Datenbank Wikidata 1031 In der Stadt Guimarães wurde der erste portugiesische König Alfons I geboren, sie gilt deshalb auch als Wiege der Nation. Aus dem 15. und 16. Jahrhundert sind viele Gebäude recht gut erhalten, der Ort ist ein gutes Beispiel für die Entwicklung einer mittelalterlichen Siedlung zu einer modernen Stadt. Guimarães-Altstadt-4.jpg
2004 K Weinbaukultur der Insel 12 Pico Pico in der Enzyklopädie Wikipedia Pico im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsPico (Q2448665) in der Datenbank Wikidata 1117 Auf der zweitgrößten Insel der Azoren wird seit dem 15. Jahrhundert Wein angebaut. Um die Pflanzen vor Wind und Meerwasser zu schützen, wurde das Weinbaugebiet aufgeteilt in kleine mit Mauern eingefassete rechteckige Parzellen. Pico-HortaFaial.jpg
2012 K 13 Elvas Elvas in der Enzyklopädie Wikipedia Elvas im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsElvas (Q5524023) in der Datenbank Wikidata 1367 Die Befestigungsanlagen der Stadt an der Grenze zu Spanien bestehen aus einem großen System von Wällen und Gräben, großteils erbaut vom 17. bis zum 19. Jahrhundert. Zur Wasserversorgung diente der 1622 fertiggestellte Amoreira-Aquädukt. Elvas aqueduct.jpg
2013 K 14 Coimbra Website dieser Einrichtung Coimbra in der Enzyklopädie Wikipedia Coimbra im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsCoimbra (Q368643) in der Datenbank Wikidata 1387 Die im 13. Jahrhundert gegründete Universität verfügt über eine Reihe von historischen Bauwerken. Erwähnenswert die Universitätskirche und insbesondere die 1537 gegründete Biblioteca Joanina. PT-coimbr-biblioteca.jpg
2019 K 15 Mafra Website dieser Einrichtung Mafra in der Enzyklopädie Wikipedia Mafra im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsMafra (Q599223) in der Datenbank Wikidata 1573 Zur Welterbestätte gehören das Königliche Gebäude des Mafra-Palastes, die Basilika, das Kloster, der Cerco-Garten und der Jagdpark (Tapada). Der 30 km nordwestlich von Lissabon gelegene Ort wurde 1711 von König João V als greifbare Darstellung seiner Vorstellung von der Monarchie konzipiert. João V übernahm Architektur- und Kunstmodelle des italienischen Barocks und machte Mafra zu einem außergewöhnlichen Beispiel des italienischen Barocks. Palácio Nacional de Mafra.jpg
2019 K 16 Wallfahrtskirche Bom Jesus do Monte Wallfahrtskirche Bom Jesus do Monte in der Enzyklopädie Wikipedia Wallfahrtskirche Bom Jesus do Monte im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsWallfahrtskirche Bom Jesus do Monte (Q2707216) in der Datenbank Wikidata in Braga 1590 Die Welterbestätte ist eine Kulturlandschaft an den Hängen des Berges Espinho mit Blick auf die Stadt Braga im Norden Portugals. Sie erinnert an das christliche Jerusalem und bildet einen mit einer Kirche gekrönten heiligen Berg nach. Das Heiligtum wurde über einen Zeitraum von mehr als 600 Jahren hauptsächlich im Barockstil erbaut. Die Granitgebäude haben weiß getünchte Putzfassaden, die von freiliegendem Mauerwerk eingerahmt sind. Berühmt ist die Treppe der fünf Sinne mit ihren Wänden, Stufen, Springbrunnen und Statuen. Escadório do Bom Jesus.JPG

Tentativliste[Bearbeiten]

In einer Tentativliste sind alle Liegenschaften aufgeführt, die ein Vertragsstaat zur Nominierung vorschlagen kann oder auch vorgeschlagen hat. Eine Auswahl:

  • Historisches Zentrum von Guimarães und die Couros-Zone
  • Mértola
  • Route von Magellan. Als erster um die Welt
  • Römisches Zentrum der Produktion von Salzfisch und Konservierung in Tróia

Weblinks[Bearbeiten]

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