Welterbe in Spanien

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Welterbestätte[Bearbeiten]

Spanien ist der Welterbekonvention 1982 beigetreten. Zur Zeit (Stand 2021) hat es 49 Welterbestätten, davon 43 Stätten des Kulturerbes, 4 des Naturerbes und 2 gemischte Stätten.

Abkürzungen
K Kulturwelterbe
N Naturwelterbe
G gemischtes Welterbe
K, N gefährdetes Erbe
Ref Nummer UNESCO


Jahr Art Bezeichnung Ref Beschreibung Bild
1984 K 1 Córdoba Website dieser Einrichtung Córdoba in der Enzyklopädie Wikipedia Córdoba im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsCórdoba (Q33200) in der Datenbank Wikidata (1994 erweitert) 313 Nach der Eroberung durch die Mauren im 8. Jahrhundert wurden rund 300 Moscheen und Paläste in der Stadt gebaut. Im 13. Jahrhundert wurde die Große Moschee in eine Kathedrale umgewandelt, danach entstanden weitere bedeutende Bauten wie der „Alcázar de los Reyes Cristianos“ und der „Torre de la Calahorra“ Spain Andalusia Cordoba BW 2015-10-27 13-54-14.jpg
1984 K 2 Alhambra Website dieser Einrichtung Alhambra in der Enzyklopädie Wikipedia Alhambra im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsAlhambra (Q47476) in der Datenbank Wikidata und Generalife-Palast (1994 erweitert) 314 Hoch über der modernen Stadt Granada liegen die im maurischen Stil erbaute Festung Alhambra und der Palacio de Generalife und seine Gärten, sie fügen sich zusammen mit der aus maurischer Zeit stammenden Altstadt Albaicin in die moderne andalusische Architektur Granada Alhambra Löwenhof verkl.jpg
1984 K 3 Burgos Website dieser Einrichtung Burgos in der Enzyklopädie Wikipedia Burgos im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsBurgos (Q744420) in der Datenbank Wikidata 316 Mit dem Bau der Kathedrale von Burgos wurde im 13. Jahrtundert begonnen, sie wurde im 16. Jahrhundert im gotischen Stil vollendet. In der Kathedrale ist das Grabmal des spanischen Nationalhelden „El Cid“. Catedral de Burgos II.jpg
1984 K 4 Escorial Website dieser Einrichtung Escorial im Reiseführer Wikivoyage in einer anderen Sprache Escorial in der Enzyklopädie Wikipedia Escorial im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsEscorial (Q28471) in der Datenbank Wikidata 318 Der "Real Sitio de San Lorenzo de El Escorial" ist eine Schloss- und Klosteranlage, erbaut zum Gedenken an den hl. Laurentius. Der größte Renaissancebau der Welt steht rund 50 km nordöstlich von Madrid. El escorial blick von oben.jpg
1984 K Werke von Antonio Gaudí (2005 erweitert) 320 Zum Weltkulturerbe gehören sieben Werke des Architekten und Künstlers Antonio Gaudi. Es sind dies in Barcelona und Umgebung der Park Güell, die Häuser Palau Güell und Casa Milá, 5 Gruft und Fassade der Kirche Sagrada Familia Website dieser Einrichtung Gruft und Fassade der Kirche Sagrada Familia in der Enzyklopädie Wikipedia Gruft und Fassade der Kirche Sagrada Familia im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsGruft und Fassade der Kirche Sagrada Familia (Q48435) in der Datenbank Wikidata , Casa Battló sowie die Krypta in Colonia Güell. Sagrada Familia 01.jpg
1985 K 6 Altamira Altamira in der Enzyklopädie Wikipedia Altamira im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsAltamira (Q133575) in der Datenbank Wikidata und altsteinzeitliche Höhlenmalereien 310 Siebzehn Höhlen in Nordspanien zählen zum Weltkulturerbe, in ihnen sind die Höhlenmalereien aus der Zeit zwischen 35.000 und 11.000 v.Chr. besonders gut erhalten, und sie werden auch als Meisterwerke dieser frühen Kunst angesehen. Techo de Altamira (replica)-Museo Arqueológico Nacional.jpg
1985 K 7 Segovia Website dieser Einrichtung Segovia in der Enzyklopädie Wikipedia Segovia im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsSegovia (Q15684) in der Datenbank Wikidata 311 Zum Welterbe gehören der Stadtkern mit über 20 romanischen Kirchen, der Alcazar, die spätgotische Kathedrale und der römische Aquädukt, der noch bis ins 20. Jahrhundert zur Wasserversorgung diente. SegoviaAlcazar2001.jpg
1985 K 8 Oviedo Website dieser Einrichtung Oviedo in der Enzyklopädie Wikipedia Oviedo im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsOviedo (Q14317) in der Datenbank Wikidata und des Königreiches Asturien (1998 erweitert) 312 Im Norden der iberischen Halbinsel konnte sich das kleine Königreich Asturien mit der Hauptstadt Oviedo gegen die Angriffe der Mauren behaupten, dies spiegelt sich auch in der religiösen Architektur. Beispiele sind unter anderem die Kirchen Santa Maria del Naranco, San Miguel de Lillo, Santa Cristina de Lena und San Juliàn de los Prados. San Miguel de Lillo.jpg
1985 K 9 Santiago de Compostela Website dieser Einrichtung Santiago de Compostela in der Enzyklopädie Wikipedia Santiago de Compostela im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsSantiago de Compostela (Q14314) in der Datenbank Wikidata 347 Die Stadt gilt als Symbol des spanischen Kampfs gegen den Islam. Sie wurde im 10. Jahrhundert von den Mauren zerstört, später wieder vollständig aufgebaut. Die ältesten Bauwerke sind das Grab des Heiligen Jakobus und die Kathedrale mit dem Eingangstor Pórtico da Gloria. Santiago Altstadt 2005.jpg
1985 K 10 Ávila Ávila im Reiseführer Wikivoyage in einer anderen Sprache Ávila in der Enzyklopädie Wikipedia Ávila im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsÁvila (Q1568) in der Datenbank Wikidata und Kirchen außerhalb der Stadtmauer 348 Die Geburtsstadt der hl. Theresa wurde durch eine 2500 m lange Mauer geschützt. Die Stadtbefestigung im romanischen Stil verfügt über mehr als 80 Türme und 9 Stadttore und ist komplett erhalten, die gotische Kathedrale ist in die Stadtmauer integriert. ÁvilaAnsicht1.jpg
1986 K 11 Mudejar-Architektur in der Region Aragón Website dieser Einrichtung Mudejar-Architektur in der Region Aragón in der Enzyklopädie Wikipedia Mudejar-Architektur in der Region Aragón im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsMudejar-Architektur in der Region Aragón (Q4040) in der Datenbank Wikidata (2001 erweitert) 378 Nachdem die von den Mauren beherrschten Gebiete von den Spaniern zurückerobert waren, waren noch etliche Moslems unter ihren Bewohnern. Die von ihnen geschaffene Mudejarkunst vermischt Elemente der islamischen Architektur mit denen der europäischen Kunst. Dies zeigt sich zum Beispiel an der Kathedrale von Teruel. Cimborrio Mudéjar Catedral de Teruel.png
1986 K 12 Toledo Website dieser Einrichtung Toledo in der Enzyklopädie Wikipedia Toledo im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsToledo (Q5836) in der Datenbank Wikidata 379 Toledo war römische Stadt, später Hauptstadt des Westgotenreichs, Festung des Emirats von Cordoba und nach der Reconquista Residenz des Königreichs von Kastilien. Im Mittelalter lebten hier Christen, Juden und Moslems, dies belegen ihre Bauwerke in der Altstadt Toledo Skyline Panorama, Spain - Dec 2006 edit.jpg
1986 N 1 Nationalpark Garajonay Website dieser Einrichtung Nationalpark Garajonay in der Enzyklopädie Wikipedia Nationalpark Garajonay im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsNationalpark Garajonay (Q464942) in der Datenbank Wikidata (Kanaren, Insel Gomera) 380 La Gomera ist eine kleine Insel im Westen des Kanarischen Archipels. Etwa 10% der Insel gehören zu dem Nationalpark Garajonay. Etwa drei Viertel der Fläche des Parks sind mit Lorbeerwald bewachsen. Zahlreiche Quellen und Bäche haben eine ähnlich Vegetation geschaffen, wie sie im Tertiär in ähnlicher Form auch in Südeuropa vorkam. Garajonay Lorbeerwald.jpg
1986 K 13 Cáceres Website dieser Einrichtung Cáceres in der Enzyklopädie Wikipedia Cáceres im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsCáceres (Q15678) in der Datenbank Wikidata 384 Im Mittelalter wurde die Stadt abwechselnd von Mauren und Christen beherrscht, bis sie 1229 unter die Herrschaft des Königreichs Leon kam. Die hohen Türme als Machtsymbol des Adels mussten im Mittelalter großteils abgerissen werden. Von den etwa 30 ist der aus islamischer Zeit stammende Torre de Bucajo der bekannteste. Caceres Plaza Mayor verkl.jpg
1987 K 14 Sevilla Website dieser Einrichtung Sevilla in der Enzyklopädie Wikipedia Sevilla im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsSevilla (Q8717) in der Datenbank Wikidata 383 Zum Welterbe zählen drei Bauwerke im Zentrum der Stadt. Die Kathedrale wurde aus den Resten der Moschee erbaut, ihr Turm ist die „Giralda“, einst das Minarett dieser Moschee und ein Meisterwerk der Almohaden-Architektur. Der Alcázar war ursprünglich ein maurisches Gebäude. Der dritte Bau enthält mit den Archivo de Indias Dokumente aus den amerikanischen Kolonien. 2007.10.04 041 Catedral Sevilla.jpg
1988 K 15 Salamanca Website dieser Einrichtung Salamanca in der Enzyklopädie Wikipedia Salamanca im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsSalamanca (Q15695) in der Datenbank Wikidata 381 Die Stadt liegt in Kastilien nordwestlich von Madrid. Ihre Universität wurde bereits 1292 gegründet. Im historischen Zentrum findet man Bauten im romanischen, gotischen und maurischen Stil ebenso wie aus der Renaissance und dem Barock. Beeindruckend der Plaza Mayor mit seinen Galerien und Arkaden. Plaza Mayor, Salamanca.JPG
1991 K 16 Ehemalige Zisterzienserabtei Poblet Ehemalige Zisterzienserabtei Poblet in der Enzyklopädie Wikipedia Ehemalige Zisterzienserabtei Poblet im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsEhemalige Zisterzienserabtei Poblet (Q645157) in der Datenbank Wikidata 518 Das Kloster „Monestir de Santa Maria de Poblet“ liegt in der Provinz Tarragona. Es ist eines der am besten erhaltenen Zisterzienserklöster in Europa. In der Vierung der Abteikirche sind die Grabmäler von 13 Königen von Aragon und Katalonien. Poblet Monastery.jpg
1993 K 17 Mérida Mérida in der Enzyklopädie Wikipedia Mérida im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsMérida (Q1583842) in der Datenbank Wikidata 664 Die Stadt in der Extremadura war als römische Kolonie "Augusta Emerita" die Hauptstadt der Provinz Lusitania. Unter den gut erhaltenen Resten findet man ein Amphitheater, eine Brücke über den Fluss Guadiana und ein gutes Wasserversorgungssystem. Teatro Romano de Mérida (Badajoz, España) 02.jpg
1993 K 18 Königliches Kloster Santa Maria de Guadeloupe Königliches Kloster Santa Maria de Guadeloupe in der Enzyklopädie Wikipedia Königliches Kloster Santa Maria de Guadeloupe im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsKönigliches Kloster Santa Maria de Guadeloupe (Q750248) in der Datenbank Wikidata 665 Das Kloster „Real Monasterio de Nuestra Señora de Guadalupe“ in der Extremadura war vier Jahrhunderte lang das wichtigste Kloster in Spanien. Es steht für zwei geschichtliche Ereignisse im Jahr 1492, zum einen den Abschluss der Reconquista durch die Katholischen Könige, zum anderen die Entdeckung von Amerika. Real Monasterio de Santa María de Guadalupe.jpg
1993
2015
K 19 Santiago de Compostela Santiago de Compostela in der Enzyklopädie Wikipedia Santiago de Compostela im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsSantiago de Compostela (Q1029584) in der Datenbank Wikidata
Erweitert 2015
669 Der Pilgerweg von der französischen Grenze nach Santiago de Compostela fördert den kulturellen Austausch zwischen Spanien und dem restlichen Europa. Entlang der Route gibt es etwa 1.800 Gebäude, die von religiösen und historischen Interesse sind. 2015 wurde die Welterbestätte erweitert durch Teile einer Route sowie architektonische Stätten, die den Bedürfnissen der Pilger dienten (Krankenhäuser, Hotels, Brücken, Kirchen). Conchadesantiago.JPG
1994 N 2 Parque Nacional de Doñana Website dieser Einrichtung Parque Nacional de Doñana in der Enzyklopädie Wikipedia Parque Nacional de Doñana im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsParque Nacional de Doñana (Q463141) in der Datenbank Wikidata 685 Coto de Doñana (auch Parque Nacional de Doñana) an der Costa de la Luz liegt am rechten Ufer des Guadalquivir bei seiner Mündung in den Atlantik. Das System von Lagunen, Sümpfen, Dünen und Maccchia ist das wichtigste Feuchtgebiet Spaniens, es ist Rückzugsgebiet seltener Tierarten wie Reiher und Löffler, darüber hinaus überwintern hier jährlich mehr als 500.000 Wasservögel. Wetlands in Donana.jpg
1996 K 20 Cuenca Website dieser Einrichtung Cuenca in der Enzyklopädie Wikipedia Cuenca im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsCuenca (Q15098) in der Datenbank Wikidata 781 Die gut erhaltene kastilische Stadt liegt auf einem steilen Felsrücken. Auffällig sind die „Casas colgadas“, die hängenden Häuser, ihre Balkone scheinen über der Schlucht des Flusses Huécar zu schweben. Cuenca Blick verkl.jpg
1996 K 21 Valencia Valencia in der Enzyklopädie Wikipedia Valencia im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsValencia (Q588009) in der Datenbank Wikidata 782 Die Seidenbörse von Valencia ist eine Gruppe von Gebäuden im gotischen Stil, die zwischen 1482 und 1533 erbaut wurden. Heute ist der Komplex Sitz der Kulturakademie und wird für Ausstellungen benutzt. Lonja de Valencia1.jpg
1997 K 22 Las Médulas Website dieser Einrichtung Las Médulas in der Enzyklopädie Wikipedia Las Médulas im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsLas Médulas (Q696803) in der Datenbank Wikidata mit seinen Goldminen 803 Diese außergewöhnliche Landschaft in der Provinz León wurde von Menschenhand geschaffen: im 1. Jahrhundert begannen die Römer, die Goldvorkommen durch Auswaschungen systematisch auszubeuten. Nach gut 2 Jahrhundert waren die Goldvorkommen erschöpft, zurück blieb eine zerstörte bizzarre Landschaft. Las Medulas 3 verkl.jpg
1997 K 23 Barcelona Website dieser Einrichtung Barcelona in der Enzyklopädie Wikipedia Barcelona im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsBarcelona (Q327940) in der Datenbank Wikidata 804 Der "Palau de la Música Catalana" ist ein um 1905 im Jugendstil erbauter Konzertsaal, das "Hospital de Sant Pau" wurde ebenfalls im Jugendstil erbaut, Architekt der beiden Bauwerke war der Katalane Lluís Domènech i Montaner. Palau de la Musica Catalana - interior 2.jpg
1997 K 24 San Millán de la Cogolla San Millán de la Cogolla im Reiseführer Wikivoyage in einer anderen Sprache San Millán de la Cogolla in der Enzyklopädie Wikipedia San Millán de la Cogolla im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsSan Millán de la Cogolla (Q842220) in der Datenbank Wikidata 805 Das Ensemble "Monasterio de San Millán de la Cogolla" besteht aus den beiden Klöstern San Millán de Yuso und San Millán de Suso (oberes und unteres Kloster) und liegt in der Provinz La Rioja. Es wurde im 6. Jahrhundert gegründet. Es gilt als Ausgangspunkt der kastilischen und baskischen Literatur. Valle-de-San-Millán.jpg
1997 K /N 25 Berglandschaft Monte Perdido Berglandschaft Monte Perdido in der Enzyklopädie Wikipedia Berglandschaft Monte Perdido im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsBerglandschaft Monte Perdido (Q215662) in der Datenbank Wikidata in den Pyrenäen (grenzüberschreitend mit Frankreich; 1999 erweitert) 773 Der Monte Perdido oder Mont Perdu ist ein 3.355 m hohes Kalkmassiv in den Pyrenäen. In dem Gebiet liegen auf spanischer Seite zwei der tiefsten Schluchten Europas. Landwirtschaftlich wird das Gebiet überwiegend als Weidefläche genutzt, bei der Bewirtschaftung spielen die internationalen Grenzen nur eine untergeordnete Rolle. Cirque de Soaso et massif du Mont-Perdu.jpg
1998 K 26 Alcalá de Henares Website dieser Einrichtung Alcalá de Henares in der Enzyklopädie Wikipedia Alcalá de Henares im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsAlcalá de Henares (Q46940) in der Datenbank Wikidata 876 Die Universität und der historische Bezirk von Alcalà de Henares wurden im frühen 16. Jahrhundert gegründet, sie dienten als Modell für eine geplante Stadt Gottes, das dann von spanischen Missionaren in Amerika übernommen wurde. Universidad de Alcala.jpg
1998 K 27 Vorgeschichtliche Felsmalereien im östlichen Spanien Vorgeschichtliche Felsmalereien im östlichen Spanien in der Enzyklopädie Wikipedia Vorgeschichtliche Felsmalereien im östlichen Spanien im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsVorgeschichtliche Felsmalereien im östlichen Spanien (Q1143252) in der Datenbank Wikidata 874 Die prähistorischen Felsmalereien an der spanischen Mittelmeerküste verdeutlichen diese Phase der menschlichen Entwicklung, sie liefern Informationen über Schmuck und Kleidung, zeigen Szenen des häuslichen Alltags, aber auch Kämpfe und Hinrichtungen. Beispiele findet man in den Cuevas de la Araña bei Valencia. Cogul HBreuil.jpg
1999 K 28 San Cristóbal de la Laguna Website dieser Einrichtung San Cristóbal de la Laguna in der Enzyklopädie Wikipedia San Cristóbal de la Laguna im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsSan Cristóbal de la Laguna (Q54898) in der Datenbank Wikidata (Insel Teneriffa) 929 Die Stadt auf der Kanaren-Insel Teneriffa hat zwei Zentren: die natürlich gewachsene Oberstadt und die sorgfältig im Renaissancestil geplante Unterstadt, angelegt als ideale Stadt mit breiten Straßen, schönen öffentlichen und privaten Gebäuden. SP-teneriffa-lalaguna-Casino.jpg
1999 K / N 29 Ibiza Website dieser Einrichtung Ibiza in der Enzyklopädie Wikipedia Ibiza im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsIbiza (Q473914) in der Datenbank Wikidata 417 Die Balearen-Insel ist seit über 4000 Jahren bewohnt. Dazu haben die zwischen Formentera und Ibiza liegenden Seegraswiesen und ihre Artenvielfalt beigetragen. Beispiele menschlicher Siedlungen sind die Siedlungsreste einer phönizischen Stadt bei Sa Caleta oder die Totenstadt „Puig des Molins“. Aus der jüngeren Geschichte ist die mit einer Stadtmauer befestigte Oberstadt zu nennen. Ibiza.landschaft.jpg
2000 K 30 Archäologische Stätten in der Sierra de Atapuerca Archäologische Stätten in der Sierra de Atapuerca in der Enzyklopädie Wikipedia Archäologische Stätten in der Sierra de Atapuerca im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsArchäologische Stätten in der Sierra de Atapuerca (Q48782131) in der Datenbank Wikidata 989 In den Höhlen der Sierra de Atapuerca wurden eine beträchtliche Menge Fossilien von mindestens drei verschiedenen Arten unserer menschlichen Vorfahren gefunden. Die Funde sowie ihre Fundorte geben Aufschluss über Aussehen und Lebensweise dieser frühen Menschen. Bifaz de Atapuerca (TG10).jpg
2000 K 31 Vall de Boí Website dieser Einrichtung Vall de Boí in der Enzyklopädie Wikipedia Vall de Boí im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsVall de Boí (Q12711) in der Datenbank Wikidata 988 Vall de Boí ist ein enges Tal in den Pyrenäen, das nie unter maurischer Herrschaft kam. So war es möglich, dass sich die baskische Bevölkerung ihre Kultur bewahren konnte. Dazu gehören neun gut erhaltene frühromanische Kirchen, sie sind jeweils der Mittelpunkt eines Dorfes. Durro - Iglesia de la Nativitat.jpg
2000 K 32 Tarragona Tarragona in der Enzyklopädie Wikipedia Tarragona im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsTarragona (Q1501940) in der Datenbank Wikidata 875 Die römische Provinzhauptstadt Tarraco lag nahe der modernen Stadt Tarragona. Bei den Ausgrabungen fand man eine Reihe von schönen Gebäuden, sie wurden als archäologisches Ensemble von Tarraco zum Kulturerbe erklärt. E5330-Tarragona-Roman-wall.jpg
2000 K 33 Elche Elche in der Enzyklopädie Wikipedia Elche im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsElche (Q930784) in der Datenbank Wikidata 930 Der Palmenhain in der andalusischen Stadt Elche ist wahrscheinlich bereits im 5. Jahrhundert v. Chr. entstanden. Sein Bewässerungssystem wurde unter der Herrschaft der Mauren angelegt. In seiner Blütezeit im 18. Jahrhundert wuchsen hier rund 200.000 Palmen, in unserer Zeit sind es noch etwa 11.000. Elche - parque municipal1.jpg
2000 K 34 Lugo Lugo in der Enzyklopädie Wikipedia Lugo im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsLugo (Q2733427) in der Datenbank Wikidata 987 Die Stadt in der spanischen Region Galicien wurde zur Zeit des römischen Kaisers Augustus gegründet. Sie wurde im 3. Jahrhundert mit einer 2 km langen Mauer umgeben. Die gut erhaltene Mauer ist etwa 8-12 m dick und bis zu 12 m hoch, sie ist in regelmäßigen Abständen durch Bastionen verstärkt Muralla de Lugo 5.jpg
2001 K 35 Aranjuez Website dieser Einrichtung Aranjuez in der Enzyklopädie Wikipedia Aranjuez im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsAranjuez (Q486792) in der Datenbank Wikidata 1044 Die Stadt Aranjuez liegt in einem bewaldeten Tal ca. 50 km südlich von Madrid. Der im 16. Jahrhundert errichtete Palast war über Jahrhunderte die Sommerresidenz der spanischen Könige, in der Barockzeit wurde er ebenso wie der Park grundlegend umgestaltet Aranjuez Palacio Real 1.jpg
2003 K 36 Ubeda Website dieser Einrichtung Ubeda in der Enzyklopädie Wikipedia Ubeda im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsUbeda (Q329984) in der Datenbank Wikidata und Baeza 522 Im Stadtbild der beiden andalusischen Städte findet man Einflüsse aus der maurischen Zeit ebenso wie aus der Zeit der Reconquista. Die deutlichsten Spuren hinterließ jedoch die im 16. Jahrhundert aufkommende Renaissance. Ubeda Capilla de El Salvador -4578- verkl.jpg
2006 K 37 Biscaya-Brücke Biscaya-Brücke in der Enzyklopädie Wikipedia Biscaya-Brücke im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsBiscaya-Brücke (Q331996) in der Datenbank Wikidata 1217 Seit 1893 überspannt die Puente Colgante nördlich von Bilbao den Fluss Nervión. Eigentlich handelt es sich dabei um eine Schwebefähre, sie kann auf einer an Seilen schwebenden Transportgondel eine Nutzlast von 6 Tonnen transportieren, Fußgänger können die 45 m hohe Hochbrücke benutzen. Zubia jun.jpg
2007 N 3 Teneriffa Website dieser Einrichtung Teneriffa in der Enzyklopädie Wikipedia Teneriffa im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsTeneriffa (Q715124) in der Datenbank Wikidata 1258 Der Teide-Nationalpark auf der Insel Teneriffa umfasst die Kraterregion des Vulkans Teide, mit 3718 m der höchste Berg der Kanaren. Die Lavafelder des Kraters bilden eine spektakuläre Landschaft, oft unterstützt durch die von den Passatwinden verursachten Wolken. SP-teneriffa-roque-chinchado-teide.jpg
2009 K 38 A Coruña Website dieser Einrichtung A Coruña in der Enzyklopädie Wikipedia A Coruña im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsA Coruña (Q245151) in der Datenbank Wikidata 1312 Der Torre de Hércules ist wohl einer der ältesten Leuchttürme. Er ist 55 m hoch, steht auf einer 57 m hohen Anhöhe und wurde als Farum Brigantium zur Zeit des römischen Kaisers Trajan erbaut, Torre de Hércules - DivesGallaecia2012-62.jpg
2010 K 39 Prähistorische Felszeichnungen im Siega Verde Prähistorische Felszeichnungen im Siega Verde in der Enzyklopädie Wikipedia Prähistorische Felszeichnungen im Siega Verde im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsPrähistorische Felszeichnungen im Siega Verde (Q2717874) in der Datenbank Wikidata und im Vale do Côa (Welterbe Portugal 1998, erweitert 2010) 866 An den Nebenflüssen des Douro, so bei Siega Verde, Provinz Salamanca, haben altsteinzeitliche Menschen auf Hunderten von Steintafeln Petroglyphen angefertigt, der wichtigste Fundort ist bei Vale do Côa in Portugal. Siega Verde.JPG
2011 K 40 Serra de Tramuntana Serra de Tramuntana in der Enzyklopädie Wikipedia Serra de Tramuntana im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsSerra de Tramuntana (Q379025) in der Datenbank Wikidata 1371 Die Serra de Tramuntana ist eine steil aufragende Bergkette an der Nordwestküste der Insel Mallorca. Seit Jahrtausenden haben ihre Bewohner unter schwierigen Bedingungen Landwirtschaft betrieben, dies zeigen die mit Trockenmauern terrassierten Felder und die Bewässerungsanlagen. SerraTramuntana2.jpg
2012 K 41 Almadén Almadén in der Enzyklopädie Wikipedia Almadén im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsAlmadén (Q24633844) in der Datenbank Wikidata (länderübergreifend mit der Stadt Idrija in Slowenien 1313 Bereits in der Antike wurde in Almadén Zinnober abgebaut. Das Mineral kann als Farbstoff dienen, viel häufiger wurde daraus jedoch Quecksilber hergestellt, das trotz seiner Gefährlichkeit bei der Gewinnung von Gold gebraucht wurde. In Almadén sind die ehemaligen Anlagen der Abbaustätte und die Behausungen der Arbeiter erhalten. Minas de Almadén, Ciudad Real (RPS 21-07-2012).png
2016 K 42 Andalusien Andalusien in der Enzyklopädie Wikipedia Andalusien im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsAndalusien (Q97633694) in der Datenbank Wikidata 1501 Zur Welterbestätte gehören die drei Megalithen „Dolmen de Menga“, „Dolmen de Viera“ und „Tolos de El Romeral“ sowie die Bergformationen „Peña de los Enamorados“ und „El Torcal“. Die drei Großsteingräber sind während der Jungsdteinzeit und der Bronzezeor entstanden. Dolmen de Menga Antequera.JPG
2017 N Buchenurwälder und alte Buchenwälder in den Karpaten und anderen Regionen Europas (länderübergreifend mit der Ukraine und Deutschland), Albanien, Belgien, Bulgarien, Kroatien, Italien, Polen, Rumänien, Slowakei, Slowenien und Spanien 1133 Die alten Buchenwälder geben Aufschluss über biologische und ökologische Entwicklungen nach der letzten Eiszeit. In Spanien gehören dazu die Rotbuchen der 4 Picos de Europa Picos de Europa in der Enzyklopädie Wikipedia Picos de Europa im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsPicos de Europa (Q1141172) in der Datenbank Wikidata , von Navarra und von Ayllón. Hayedo Montejo.JPG
2018 K 43 Andalusien Andalusien in der Enzyklopädie Wikipedia Andalusien im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsAndalusien (Q97633694) in der Datenbank Wikidata 1560 Die Stadt 1 Medina Azahara wurde etwa um 930 von den Ummayaden als Sitz des Kalifats von Córdoba errichtet. Sie wurde nach der Beendigung des Kalifats um 1010 zerstört, geriet in Vergessenheit und wurde erst im 20. Jahrhundert wiederentdeckt. Die Überreste dieser Stadt gewähren einen tiefen Einblick in die vergangene islamische Kultur von Al-Andalus. Mezquita Alhama (Medina Azahara) 2.JPG
2019 K 44 Risco Caido Risco Caido in der Enzyklopädie Wikipedia Risco Caido im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsRisco Caido (Q55495511) in der Datenbank Wikidata und die heiligen Berge der Kulturlandschaft von Gran Canaria 1578 Das Risco Caído befindet sich in einem riesigen Berggebiet im Zentrum von Gran Canaria und bietet Klippen, Schluchten und vulkanische Formationen in einer Landschaft mit einer reichen Artenvielfalt. Die Landschaft umfasst eine große Anzahl von Höhlensiedlungen - Lebensräume, Getreidespeicher und Zisternen, sie wurden von den Menschen einer vorspanischen Kultur auf der Insel geschaffen. Cenobio de Valerón 2010.JPG
2021 K 45 Paseo del Prado Paseo del Prado in der Enzyklopädie Wikipedia Paseo del Prado im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsPaseo del Prado (Q1131807) in der Datenbank Wikidata und Retiro-Park 1618 Am östlichen Rand der Innenstadt von Madrid bilden der Paseo del Prado, die unmittelbaren Umgebung dieser Straße und der Retiro-Park zusammen ein städtebauliches Ensemble. Hier befinden sich zahlreiche Museen, wissenschaftliche Einrichtungen und Regierungsgebäude, darunter das Museo del Prado, der Real Jardín Botánico und die Cortes Generales. Monumento a Alfonso XII de España en los Jardines del Retiro - 04.jpg

Tentativliste[Bearbeiten]

In einer Tentativliste sind alle Liegenschaften aufgeführt, die ein Vertragsstaat zur Nominierung vorschlagen kann oder auch vorgeschlagen hat. Auszug aus der Liste:

  • Ribeira Sacra, Lugo und Ourense Weinanbaugebiet
  • Silberstraße
  • Mediterrane Windmühlen
  • Castillo de Loarre

Weblinks[Bearbeiten]

ArtikelentwurfDieser Artikel ist in wesentlichen Teilen noch sehr kurz und in vielen Teilen noch in der Entwurfsphase. Wenn du etwas zum Thema weißt, sei mutig und bearbeite und erweitere ihn, damit ein guter Artikel daraus wird. Wird der Artikel gerade in größerem Maße von anderen Autoren aufgebaut, lass dich nicht abschrecken und hilf einfach mit.