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Slowenien

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Lage
Karte von Europa mit eingezeichneter Lage von Slowenien
Flagge
Flagge von Slowenien
Kurzdaten
Hauptstadt Ljubljana
Staatsform Parlamentarische Republik
Währung Euro (€)
Fläche 20.300 km²
Bevölkerung 2,01 Mio (Slowenen 92 %, Serbokroaten 6,2 %, andere 1,8 %)
Sprachen Slowenisch, in den Minderheitsgebieten auch Italienisch und Ungarisch
Religionen Römisch-Katholisch (Uniert 2 %) 70,8 %, Lutherisch 1 %, Muslimisch 5 %
Stromnetz 230 V/ 50 Hz
Telefonvorwahl +386
Internet TLD .si
Zeitzone ME(S)Z

Slowenien liegt in Mitteleuropa und erstreckt sich zwischen den östlichen Alpen und der nordöstlichen Adria. Angrenzende Länder sind Italien, Österreich, Ungarn und Kroatien. Slowenien ist das erste Land des ehemaligen Vielvölkerstaats Jugoslawien, das der EU beitrat.

Trotz der geringen Größe weist das Land eine überraschende landschaftliche Vielfalt auf, beginnend bei den adriatischen Stränden und endend bei den Gipfeln der Julischen Alpen. Das deutsche Bundesland Rheinland-Pfalz ist ungefähr gleich groß, hat aber doppelt so viele Einwohner.

Regionen[Bearbeiten]

Slowenien: Regionen
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Lage
Goriška Gorenjska Obalno-kraška Zasavska Koroška Zentralslowenien Südostslowenien Spodnjeposavska Savinjska Notranjsko-kraška Podravska Pomurska Italien Mittelmeer Österreich Ungarn Kroatien MittelmeerSlovenia, administrative divisions - de (statistical regions) - colored.svg

Slowenien lässt sich in vier unterschiedliche Landschaften unterteilen. Im Nordwesten sind die Hochgebirgszüge der Julischen Alpen, Karawanken und Steiner Alpen. Im Südwesten in der Nähe zur Adria ist eine mediterrane Landschaft. Im Süden beginnen die Karstgebiete die teilweise der Halbinsel Istrien zugeordnet werden. Im Osten in der Nähe zur ungarischen Grenze geht das Land in die Pannonische Tiefebene über.

Slowenien ist außerdem in 12 Statistik- und Tourismusregionen eingeteilt:

  • Region Gorenjska - in den Julischen Alpen und am Karawankenkamm im Norden
  • Region Goriška - im Westen an der Grenze zu Italien in den Julischen Alpen
  • Südostslowenien - im Südosten an der Grenze zu Kroatien
  • Koroška - das slowenische Kärnten, an der Grenze zu Österreich
Karte von Slowenien
  • Region Notranjsko-kraška Region - im Süden an der Grenze zu Kroatien
  • Region Obalno-kraška - Adriaküste und Karstregion, zwischen den Grenzen zu Italien und Kroatien.
  • Zentralslowenien - die zentrale Region mit der Hauptstadt Ljubljana
  • Region Podravska - im Osten mit Grenzen zu Österreich und Kroatien
  • Region Pomurska - im äußersten Osten mit Grenzen zu Österreich, Kroatien und Ungarn
  • Region Savinjska - in der östlichen Mitte, von der Grenze nach Österreich bis zur Grenze nach Kroatien
  • Region Spodnjeposavska - im mittleren Süden, am Unterlauf des längsten slowenischen Flusses Sava
  • Region Zasavska - die kleinste der slowenischen Regionen, zentral gelegen

Städte[Bearbeiten]

  • Bled - am Bleder See
  • Kranjska Gora - weltbekannter Wintersportort
  • Koper - Das slowenische Tor zur Welt
  • Ljubljana - die Landeshauptstadt
  • Maribor - die zweitgrößte Stadt des Landes, im Osten an der Drau
  • Piran - eine der schönsten Küstenstädte Sloweniens, auf einer ins Mittelmeer ragenden Landzunge gelegen
  • Ptuj - älteste Stadt Sloweniens
  • Velenje - fünftgrößte Stadt Sloweniens
Die Franziskanerkirche in Ljubljana
Die Altstadt von Piran
Predjamski grad in Postojna
Die Stadtburg von Maribor

Weitere Ziele[Bearbeiten]

Der Bohinj See
  • Das Gestüt Lipica in der Gemeinde Sežana, der Ortsteil Lipica ist der Namensgeber für die weißen Lipizzaner-Pferde.
  • Der Triglav Nationalpark ist der einzige Nationalpark in Slowenien
  • Bohinj - mit dem langgestreckten See, gehört zu den landschaftlich reizvollsten Gebieten der slowenischen Alpen.
  • Bovec
  • Čatež
  • Idrija - bekannt durch die Quecksilberfunde und ein hervorragendes Regionalmuseum im Schloss
  • Laško - bekannt durch Bier und Therme
  • Portorož - das Monte Carlo von Slowenien
  • Postojna - mit den 20 km langen Grotten Postojnska Jama
  • Skocjan-Tropfsteinhöhlen. Im Gegensatz zu den viel bekannteren Postojna-Höhlen wurden diese in die UNESCO-Welterbeliste aufgenommen.
  • Naturpark Raab-Őrség-Goricko (Slowenien, Österreich, Ungarn)
  • Die Bernsteinstraße

Hintergrund[Bearbeiten]

Anreise[Bearbeiten]

Historische Propellermaschine auf dem Flughafen Ljubljana

EU- bzw. EWR-Bürger sowie Schweizer benötigen bei der Einreise nach Slowenien einen Personalausweis/Identitätskarte oder einen Reisepass für eine Aufenthaltsdauer von bis zu drei Monaten. Darüber hinaus benötigt man eine Aufenthaltserlaubnis. Kinder müssen im Reisepass eines Elternteils eingetragen sein oder einen Kinderausweis besitzen.

Mit dem Flugzeug[Bearbeiten]

Der wichtigste Flughafen in Slowenien ist der Flughafen Ljubljana. Direktflüge nach Ljubljana gibt es z.B. von Frankfurt, München, Wien und Zürich und anderen europäischen Metropolen.

Außerdem gibt es noch zwei kleinere Flughäfen in Maribor und Portorož.

Mit der Bahn[Bearbeiten]

Von Zürich, Wien und München gibt es Direktverbindungen nach Ljubljana (Laibach). Von Frankfurt aus gibt es über Stuttgart Kurswagen nach Ljubljana (Laibach). Ansonsten muss man eventuell in Salzburg oder in Villach umsteigen.

Mit dem Bus[Bearbeiten]

Die meisten europäischen Busverbindungen steuern Ljubljana an. Es gibt aber auch einzelne Verbindungen nach Maribor (Marburg) oder in andere Städte Sloweniens.

Auf der Straße[Bearbeiten]

In Slowenien besteht auf den Autobahnen seit dem 1. Juli 2008 Vignettenpflicht für Kraftfahrzeuge mit einem zulässigen Gesamtgewicht von max. 3,5 t, mit beliebigem Anhänger. Für Wohnmobile über 3,5 Tonnen und Lkw gibt es weiterhin 27 Mautstationen, wo eine streckenabhängige Straßengebühr zu entrichten ist. Autos und Motorräder können diese Mautstationen auf den speziellen Fahrspuren mit dem Vignettenzeichen langsam durchfahren. Weitere Informationen dazu gibt es beim ÖAMTC

Die Preise der Slowenien-Vignetten 2017:

  • Kategorie 1: Motorrad einspurig.
    • Jahresvignette Motorrad: 55 Euro
    • 6-Monats-Vignette Motorrad: 30 Euro
    • 7-Tages-Vignette Motorrad: 7,50 Euro
  • Kategorie 2A: PKWs (inkl. SUVs, Pickups, Wohnmobile, etc.) bis 3,5 Tonnen zulässigem Gesamtgewicht.
    • Jahresvignette PKW 2A: 110 Euro
    • 1-Monats-Vignette PKW 2A: 30 Euro
    • 7-Tages-Vignette PKW 2A: 15 Euro
  • Kategorie 2B (neu seit 2014): PKWs wenn die Höhe des Fahrzeugs bis 3,5 Tonnen zulässigem Gesamtgewicht, genau an der Vorderachse gemessen, 1,30 m übersteigt. Vorwiegend sind dies Transporter, große Vans und Lieferwagen. Es ist nicht die maximale Höhe des Fahrzeugs gemeint. Für Wohnmobile bis 3,5 t gilt immer Kategorie 2A.
    • Jahresvignette PKW 2B: 220,- Euro
    • 1-Monats-Vignette PKW 2B: 60,- Euro
    • 7-Tages-Vignette PKW 2B: 30,- Euro

Jahresvignetten gelten immer vom 1. Dezember des Jahres vorher bis 31. Januar des Jahres danach.

Den Kaufbeleg bzw. die Rechnung für die Vignette mitführen, um die Gültigkeit und den Erwerb der Vignette zu Belegen.

Beachten: Für einen Wochenurlaub von beispielsweise Freitag bis Freitag sind zwei 7-Tages-Vignetten oder eine 1-Monats-Vignette nötig, da der Zeitraum von Freitag bis Freitag bereits 8 Kalendertage beträgt.

Das Verkaufsdatum muss mit dem Datum der Lochung übereinstimmen, es darf nicht auf ein zukünftiges Datum gelocht sein. Die einzige Ausnahme sind die 7-Tages-Vignetten. Diese können beim Kauf auf ein zukünftiges Datum gelocht werden. Es kann zu Kontrollen kommen, deshalb sollte man den Kaufbeleg immer bei sich führen.

Von Deutschland, Westösterreich und der Ostschweiz kommend ist die Anreise über den Tauern- und Katschbergtunnel weiter über den Karawankentunnel die meist schnellste Möglichkeit. Hierzu muss man beim Autobahnknoten Villach in Richtung Ljubljana fahren. Für den Tauern- und Katschbergtunnel ist eine Maut von 9,50 Euro, für den Karawankentunnel sind 6,50 Euro zu bezahlen. Wer sich diese Karawanken-Maut sparen will kann auch über den Wurzenpass fahren. Beim Knotenpunkt Villach Richtung Italien fahren und bei der Abfahrt Villach-Warmbad abfahren und den Hinweisschildern zum Wurzenpass/ Kranjska Gora folgen. Weiter geht es nach Kranj oder nach Bovec via Vršič-Pass (nicht für Wohnwagen geeignet) ins Soča-Tal.

Wer von Ostösterreich kommt, dem ist die Anreise via Graz nach Maribor (Marburg) zu empfehlen.

Wer von der West-, der Zentralschweiz oder vom Tessin her kommt, kann über den Simplon oder den Gotthardtunnel in Richtung Italien fahren. Dort geht es über Mailand und Triest aus nach Slowenien.

In Slowenien muss man auch bei Tag das Abblendlicht einschalten, man sollte einen Satz Reservelampen mitführen. Die Höchstgeschwindigkeiten in Slowenien sind auf Autobahnen 130 km/h, in Orten 50 km/h und außerhalb 90 km/h. Auf Schnellstraßen dürfen 100 km/h gefahren werden. Im Winter müssen alle Winterreifen min. 4 mm Profiltiefe aufweisen oder Sommerreifen min. 4 mm und Schneeketten im Kofferraum. Falls man aber durch schlechte Reifen den Verkehr behindert, ist die Strafe sehr hoch. Die Promillegrenze liegt bei 0,5 Promille. Beim Rückwärtsfahren muss man das Warnblinklicht einschalten (auch wenn viele Slowenen das noch nicht einmal selbst wissen).

Es ist Pflicht, eine Warnweste anzulegen, wenn Sie Ihren Wagen nach einem Unfall oder einer Panne auf Autobahnen oder Schnellstraßen verlassen. Es drohen Geldbußen ab 40 Euro. Eine reine Mitführungspflicht für Warnwesten besteht nicht. Als Motorradfahrer sind Sie von der Warnwestenpflicht ausgenommen.

Mit dem Schiff[Bearbeiten]

Die Anreise mit dem Schiff ist nur zu bestimmten Zeiten von Venedig aus möglich.

Wasserspender an der Fahrradroute D-2 in der Nähe von Mojstrana

Mobilität[Bearbeiten]

Slowenien hat ein gut ausgebautes Bahn- und Busnetz. Auch die Straßen sind in ausgezeichnetem Zustand. Linienflüge gibt es in Slowenien - aufgrund der geringen Größe des Landes - nicht.

Eine bekannte Radroute ist die Parenzana (D-8), die entlang der Küste verläuft und Italien mit Kroatien verbindet. Eine weitere ist der Drau-Radweg, der aus Österreich kommt. Es besteht keine Helmpflicht. An Straßenkreuzungen sind die Autofahrer überwiegend rücksichtsvoll. Radwege werden auch von Kleinkrafträdern genutzt, die oft recht schnell fahren.

Sprache[Bearbeiten]

Hinweise in Izola auf Italienisch und Slowenisch, aber auch ein Bisschen Deutsch (FKK)

In Slowenien wird Slowenisch gesprochen. Als Tourist kommt man auch mit Englisch gut voran und vor allem in den jeweiligen Grenzgebieten wird auch häufig Deutsch oder Italienisch gesprochen. In den größeren Städten Maribor und Ljubljana wird auch vermehrt Deutsch gesprochen. Das Triester Grenzgebiet (mit Orten wie Portorož und Izola) ist zweisprachig (slowenisch und italienisch) ausgeschildert

Kaufen[Bearbeiten]

Slowenien hat am 1. Januar 2007 Euro eingeführt, der die bisherige Währung Tolar ablöste.

Praktisch ist es, wenn man mit seiner EC- bzw. Maestro-Karte bzw. der Postfinance-Karte (Schweiz) beim Bankomaten Geld abhebt. Auch die gängigen Kreditkarten werden in Slowenien meistens akzeptiert.

Die Mehrwertsteuer oder "Dodano vrednost" (DDV) beträgt 22% oder 9,5%. Die Preise im Einzelhandel sind etwas günstiger als im teuren Österreich. Die deutschen Discounter Hofer und Lidl haben hier Filialen. Beinahe überall findet man die eher kleinen Läden der Mercator-Kette.

Einzukaufen lohnt in Slowenien das Kürbiskernöl. Es hat mindestens die gleiche Qualität wie in der Steiermark, ist hier nur wesentlich günstiger (2008 etwa 14 ,- bis 16,- pro Liter). Beim Kauf muss man darauf achten, 100-%iges zu kaufen, es gibt auch viele Verdünnungen auf dem Markt.

Küche[Bearbeiten]

Ribja plošča - Fischplatte
Žlikrofi

Ausführliche Informationen zur slowenischen Küche insgesamt gibt es im eigenen Themenartikel Essen und Trinken in Slowenien.

Die slowenische Küche ist stark von der österreichischen beeinflusst (und auch umgekehrt). An der Küste bekommt man selbstverständlich auch frischen Fisch serviert. So wie in vielen europäischen Ländern hat auch in Slowenien die internationale Küche Einzug gehalten. Es gibt kaum eine Stadt, in der man keine Pizzeria finden wird. Im Süden an der Küste der Adria gibt es frischen Fisch in vielen Variationen.

Auch ungewöhnliche Dinge finden in Slowenien den Weg auf die Speisekarte. So kann es schon vorkommen, dass man Bär auf der Karte findet. Vegetarier werden in Slowenien kaum Probleme haben. Irgendetwas findet man immer auf der Karte und sollte das einmal nicht der Fall sein, ist man zumeist gerne bereit, eine fleischlose Mahlzeit zuzubereiten.

Die meisten Restaurants sind bemüht, mehrsprachige Speisekarten anzubieten.

Highlight der slowenischen Küche ist das Kürbiskernöl. Wie in der Steiermark kommt kaum ein Salat ohne aus. Das Aroma ist einzigartig nussig. Man sollte Slowenien nicht verlassen, ohne es probiert zu haben. Das nussige Aroma des dunklen Öls (in Kärnten wird es Wagenschmiere genannt) ist unübertroffen, kein Salat sollte ohne auskommen, nur zum Erhitzen ist Kürbiskernöl nicht geeignet, aber es gibt bei kalten Speisen genügend Anwendungen.

Eine weitere slowenische Spezialität ist der Kräuterlikör "Pelinkovac" vom Petovia aus Ptuj. Er hat ca. 25 % Alkohol und ein ungewöhnliches aber gefälliges Aroma.

Sehr weitgehende Informationen über die slowenische Küche findet man unter Kulinarische Reisen in Slowenien und Kärnten. Von Gorenjska bis Prekmurje.

Nachtleben[Bearbeiten]

Die Zentren des Nachtlebens sind natürlich die größeren Städte Ljubljana (Laibach) und Maribor (Marburg). In den kleineren Städten Sloweniens geht es eher ruhig zu.

Unterkunft[Bearbeiten]

Grundsätzlich gibt es in Slowenien Unterkünfte für jeden Geldbeutel. Einige sind jedoch nicht das ganze Jahr über geöffnet. Dies trifft vor allem auf Campingplätze, aber auch auf einige Jugendherbergen zu (in den Sommer-Semesterferien werden viele Studentenwohnheime wie normale Jugendherbergen betrieben). Die Preisunterschiede zwischen vergleichbaren Unterkünften sind oft erheblich, ein genaues Hinschauen beim Buchen ist hier besonders wichtig.

Bei den Hotels sind die großen internationalen Konzerne (wie Accor, Melia, Navarra etc.) weniger präsent. Wenn das Hotel einer Kette angehört, dann ist die Kette eher klein und wenig bekannt. Als Konsequenz sind die slowenischen Hotels meist etwas individueller.

Es wird oft eine Touristenabgabe/Kurtaxe erhoben.

Lernen[Bearbeiten]

Slowenisch Kurse werden in den größeren Städten angeboten. Die Hauptuniversität befindet sich in Laibach.

Arbeiten[Bearbeiten]

Es ist für EU-Bürger und Schweizer (Personenfreizügigkeitsabkommen) möglich in Slowenien zu arbeiten.

Feiertage[Bearbeiten]

Termin Name Bedeutung
1. Januar Novo leto Neujahr
8. Februar Prešernov dan, slovenski kulturni praznik Prešeren-Tag, slowenischer Kulturfeiertag, Todestag des Nationaldichters Franz Prešeren
17. April 2017 Velika noč Ostermontag
27. April Dan upora proti okupatorju Tag des Widerstandes
1. u. 2. Mai Praznik dela Tag der Arbeit
25. Juni Dan državnosti Tag der Staatlichkeit
15. August Marijino vnebovzetje Mariä Himmelfahrt
31. Oktober Dan reformacije Reformationstag (1517)
1. November Dan spomina na mrtve Allerheiligen
25. Dezember Božič Weihnachtstag
26. Dezember Dan samostojnosti Tag der Unabhängigkeit, Verkündung des Ergebnisses des Unabhängigkeitsreferendums im Parlament 1991

Sicherheit[Bearbeiten]

Slowenien ist ein sehr sicheres Reiseland. Natürlich kann es auch in Slowenien gelegentlich zu Diebstählen kommen. Normale Vorsichtsmaßnahmen reichen aber in der Regel aus. So sollte man keine Wertgegenstände im Auto lassen oder unbeaufsichtigt am Strand liegen lassen. Die Telefonnummer der Polizei in Slowenien ist 113. Notrufzentrale: 112

Gesundheit[Bearbeiten]

Das slowenische Gesundheitssystem ist auf westeuropäischem Standard. Man wird keine Probleme haben einen kompetenten Arzt zu finden. Auch die hygienischen Bedingungen sind in Slowenien absolut ok.

Hüten muss man sich nur vor starker Sonneneinstrahlung. Vor allem in den Bergen kann es leicht passieren, dass man die Sonne unterschätzt. Im Meer muss man auf Seeigel achtgeben. Diese sind sehr häufig und ein Tritt auf einen Seeigel kann sehr schmerzhaft sein.

Klima[Bearbeiten]

Obwohl Slowenien ein kleines Land ist, lassen sich auf dem relativ engen Raum drei Klimatypen unterscheiden. Der größte Teil des Landes wird durch mitteleuropäisches Klima mit gemäßigten Temperaturen und im Jahresverlauf gleichmäßigen Niederschlägen beeinflusst. Im östlichen Teil des Landes macht sich die innere Lage im Kontinent durch eine Zunahme der Temperaturamplitude (Phänomen der Kontinentalität) bemerkbar. Im Norden Sloweniens und im Bereich, der zu den Alpen zählt, herrscht alpines oder subalpines Klima vor. Dies bedeutet, dass es im Winter durch die höhere Lage sehr kalt werden kann, im Sommer jedoch keine extrem heißen Temperaturen erreicht werden. Als dritten Klimatyp in Slowenien ist das sogenannte mediterrane oder submediterrane Klima zu nennen, welches direkt an der adriatischen Küste und deren Hinterland zu finden ist. Auch die Region um Nova Gorica bis hinauf in das Tal der Soča wird von submediterranem Klima beeinflusst. Hier sind die Sommer sehr warm, die Winter mild. Seltene Kaltlufteinbrüche sorgen allerdings dafür, dass die für mediterrane Regionen sonst so typischen immergrünen Pflanzen hier nur eingeschränkt wachsen.

Respekt[Bearbeiten]

In Slowenien muss man keine besonderen Verhaltensregeln beachten. Sie unterscheiden sich im Allgemeinen nicht von denen im deutschsprachigen Raum.

Post und Telekommunikation[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]


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