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Spanien

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Lage
noframe
Flagge
Flagge von Spanien
Kurzdaten
Hauptstadt Madrid
Staatsform Parlamentarische Monarchie
Währung Euro (EUR)
Fläche 505.000 km²
Bevölkerung 47,1 Mio.
Sprachen Kastilisch 74 %, Katalanisch 17 %, Galicisch 7 %, Baskisch 2 %
Religionen Römisch-Katholisch 94 %
Stromnetz 230 V / 50 Hz
Telefonvorwahl +34
Internet TLD .es
Zeitzone ME(S)Z

Spanien liegt in Südeuropa. Es teilt sich zusammen mit Portugal die Iberische Halbinsel. Einst Weltmacht mit Kolonien in Mittel- und Südamerika sowie auf den Philippinen, durchlebte Spanien im 20. Jahrhundert durch Bürgerkrieg und Diktatur eine schwere Zeit. Spätestens seit der Demokratisierung nach 1975 und dem Beitritt zur Europäischen Union 1986 sind die schweren Jahre vorbei; Spanien ist mit seinen Stränden, seinem Nachtleben und seiner kulturellen Vielfalt zum Touristenmagnet aufgestiegen. Dabei profitiert es auch von seinem sonnigen und trockenen Wetter.

Regionen[Bearbeiten]

Galicien Asturien Kantabrien Baskenland La Rioja Navarra Aragonien Katalonien Kastilien-León Madrid Kastilien-La Mancha Extremadura Andalusien Murcia Valencia Balearen Kanarische Inseln Portugal Andorra Frankreich Marokko Algerien
Lage der Region Madrid in Spanien

Die insgesamt 17 Regionen Spaniens werden als autonome Gemeinschaften (comunidades autónomas) bezeichnet, in der Karte rechts ist der Ballungsraum Madrid hervorgehoben:

  • Andalusien ist die südlichste Region Europas mit bekannten Küsten entlang des Mittelmeers und des Atlantiks
  • Aragonien im Norden und Landesinneren, sehr ursprünglich und fernab der Touristenströme
  • Asturien (spanisch Principado de Asturias), an der Nordküste mit gemäßigtem Klima mit häufigen Regen und milden Temperaturen
  • Balearen (spanisch Las Islas Baleares, balearisch Les Illes Balears), die Inselgruppe im Mittelmeer
  • Baskenland (spanisch El País Vasco, baskisch Euskadi), kleine autonome Region im Norden nahe der Grenze zu Frankreich, die immer wieder durch Unabhängigkeitsbestrebungen auffällt
  • Extremadura im Landesinneren an der Grenze zu Portugal, auch Tierra de Conquistadores (Land/ Heimat der Eroberer) genannt
  • Galicien ganz im Nordwesten, sehr interessante, fjordähnliche Flussmündungen in den Atlantik und dem Kernpunkt der Jakobswege: Santiago de Compostela
  • Kanarische Inseln (spanisch Las Islas Canarías), im Atlantik vor der westafrikanischen Küste
  • Kantabrien, eine der kleinen autonomen Gemeinschaften, besteht nur aus einer Provinz, liegt im Norden am Meer und hat Bedeutung im inländischen Tourismus
  • Kastilien-La Mancha liegt zwischen Madrid und dem Mittelmeer, ist die Heimat von Don Quijote und den Windmühlen
  • Kastilien-León liegt nördlich von Madrid in Richtung Atlantik auf der Hochebene Meseta, historisch aus den Königreichen Kastilien und León entstanden
  • Katalonien (spanisch Cataluña, katalanisch Catalunya), ganz im Nordosten des Landes mit mehreren bekannten Mittelmeerstränden, reicht bis in die Pyrenäen
  • La Rioja, kleine Region im Norden, bekannt für seinen schweren Rotwein
  • Madrid - die Ballungsregion um die Hauptstadt Madrid.
  • Murcia, sonnenreichste und deshalb auch ständig wasserknappe Region am Mittelmeer
  • Navarra, kleine, wohlhabende Provinz im Norden und Landesinneren nahe der französischen Grenze gelegen
  • Valencia (spanisch Comunidad Valenciana, valencianisch Comunitat Valenciana), drei Provinzen, die sich am Mittelmeer entlangziehen

Außerdem gibt es noch die beiden autonomen Städte, die Exklaven in Nordafrika sind: Ceuta in der Straße von Gibraltar und Melilla weiter östlich gelegen. Umgekehrt befindet sich auf der spanischen Seite die britische Exklave Gibraltar.

Barcelona: Sagrada Familia

Städte[Bearbeiten]

Karte von Spanien
Madrid: Plaza Mayor
Granada: Alhambra Löwenhof

Spanien besitzt überaus viele touristisch interessante Städte. Sehr bedeutsam sind u.a.:

  • Aranjuez - mit dem Königspalast Palacio Real.
  • Alicante - beliebter Ferienort an der Costa Blanca mit der Flaniermeile Explanada de España.
  • Barcelona - Hauptstadt Kataloniens, eine lebhafte und weltoffene Stadt. Berühmt für die Architektur von Antoni Gaudi.
  • Bilbao - frühere Industriestadt mit Guggenheim-Museum.
  • Burgos - hat eine der schönsten Altstädte des Landes und womöglich auch die schönste gotische Kathedrale Spaniens.
  • Córdoba - Hauptstadt des einstigen maurischen Spaniens. Größte Moschee Westeuropas. Ruinenstadt Medina Azahara (Residenz des Emirs).
  • Donostia-San Sebastián - liegt an der Bucht la Concha (dt. Muschelbucht) und bietet den Flair eines modänen Seebades.
  • Granada - Maurische Hauptstadt des Landes bis 1492 mit der Alhambra. Drittgrößte Universität nach Madrid und Barcelona.
  • Las Palmas de Gran Canaria - Hauptstadt der Kanarischen Inseln.
  • León - ehemalige Hauptstadt des Königreichs León, mit der wunderschönen fünfschiffigen gotischen Kathedrale.
  • Madrid - Hauptstadt des Landes, lebhafte Stadt mit großartigen Museen und wilden Nächten.
  • Málaga - in Andalusien am Meer gelegen, eines der meistbesuchten Ferienziele Spaniens.
  • Marbella - luxuriöser, an der Costa del Sol gelegener Ferienort mit exklusiven Restaurants, Hotels und Clubs.
  • Murcia - Hauptstadt der Region Murcia, mit einer außerordentlich schönen Kathedrale.
  • Palma de Mallorca - Hauptstadt von Mallorca mit einem schönen Stadtbild und der gotischen Kathedrale.
  • Pamplona - mit den berühmten Straßen-Stierrennen.
  • Salamanca - eine malerische, alte Universitätsstadt.
  • Santiago de Compostela - Pilgerziel in Galicien.
  • Santander - Hafenstadt im Kantabrien.
  • Saragossa - hat mit der Basilica del Pilar den grössten Barockbau Spaniens zu bieten.
  • Sevilla - besitzt die drittgrößte Kathedrale der Welt.
  • Toledo - bereits in der Maurenzeit eine weltoffene Stadt mit christlichen, jüdischen und muslimischen Zügen; auch bekannt durch den Maler El Greco.
  • Torrevieja - touristisches Ziel an der südlichen Costa Blanca.
  • Valencia - hier wurde die Paella erfunden. Sehr speziell ist auch der Jardin del Turia und die Ciudad de las Artes y de las Ciencias (Stadt der Künste und der Wissenschaften)
  • Valladolid - hier wird das akzentfreieste Spanisch gesprochen.
  • Weitere Städte in den Regionenartikeln oder in der Liste der Orte in Spanien

Weitere Ziele[Bearbeiten]

Die Küsten Spaniens
  • El Arenosillo - ist ein Startplatz für Höhenforschungsraketen in der Nähe von Huelva
  • Empuriabrava - Größte Marina Europas an der nördlichen Costa Brava. Langer feinsandiger Strand.

Spanische Küste[Bearbeiten]

Entlang des Mittelmeers, von Nord nach Süd, ziehen sich eine fortlaufende Reihe von bekannten Küstenabschnitten entlang, viele touristisch sehr stark erschlossen, manche auch total zugebaut und ein paar noch mit ruhigen, ursprünglichen Abschnitten oder Naturschutzgebieten. Die Grenzen der "Costas" stimmen fast immer mit den der Provinzen überein:

Am Atlantik schließt sich die Costa de la Luz an, die den Küstenstreifen der beiden Provinzen Cádiz und Huelva darstellt und bei Portugal endet.

Nördlich von Portugal gibt es noch am Atlantik die

Spanische Inseln[Bearbeiten]

Die Balearen im Mittelmeer mit der Hauptinsel Mallorca, der kleinen Schwester Menorca im Osten und den westlich gelegenen Inseln Ibiza und Formentera.

Die Kanarischen Inseln vor des westafrikanischen Küste: Teneriffa, Fuerteventura, Gran Canaria, Lanzarote, La Palma, La Gomera und El Hierro.

Hintergrund[Bearbeiten]

Anreise[Bearbeiten]

Einreisebestimmungen[Bearbeiten]

Spanien gehört zum Schengenraum: Staatsangehörige aus den Teilnehmerländern haben ein Personaldokument mitzuführen, wobei auch Personalausweis oder Reisepass akzeptiert wird, wenn er nicht länger als 1 Jahr abgelaufen ist. Es empfiehlt sich insbesondere bei Flugreisen, dass Dokumente gültig sind. Bürger der genannten Staaten können sich unbegrenzt im Land aufhalten und einer Arbeit nachgehen. Andere Staatsbürger brauchen in jedem Fall einen gültigen Reisepass und ggf. ein Visum bzw. Arbeitserlaubnis.

Mit dem Flugzeug[Bearbeiten]

Die heute größte spanische Fluggesellschaft ist Iberia. Daneben existieren viele weitere Linienfluggesellschaften und Low-Cost-Carrier. Die beiden großen internationalen Drehkreuze Spaniens sind Madrid und Barcelona. Praktisch alle Flughäfen in Spanien werden von der staatlichen AENA (Aeropuertos Españoles y Navegación Aérea) betrieben. Deren zentrale Kundenhotline ist erreichbar unter 902 404 704.

Mittlerweile gibt es von Deutschland aus zahlreiche Angebote zu vielen Städten in Spanien:

  • Air Berlin fliegt von zahlreichen deutschen Flughäfen in alle größeren Städte Spaniens, jedoch muss man meist in Palma de Mallorca umsteigen.
  • Lufthansa fliegt ebenfalls von vielen deutschen Städten zu einigen spanischen Zielen.
  • EasyJet bietet Verbindungen von Dortmund nach Alicante sowie von Berlin nach Barcelona, Madrid und Valencia.
  • Germanwings bietet günstige Flüge ab Köln/ Bonn und Stuttgart nach Barcelona, Madrid, Málaga und Jerez.
  • HLX bietet Flüge von Hamburg, Köln/ Bonn, Berlin, Stuttgart, Hannover, München vor allem in den Süden Spaniens, auf die Inseln und nach Bilbao.
  • Ryanair fliegt von Frankfurt-Hahn, Karlsruhe-Baden und Niederrhein/Weeze nach Barcelona-Girona; des weiteren von Frankfurt-Hahn nach Barcelona-Reus, Granada, Barcelona-Girona, Valencia, Santander (Nordspanien) und Jerez de la Frontera (Andalusien). Von Bremen aus wird Alicante, Girona, Palma de Mallorca (nur in der Hauptsaison) und Málaga angeflogen.

Flugverbindungen von der Schweiz bestehen von:

  • Zürich nach Alicante, Barcelona, Teneriffa, Ibiza, Jerez de la Frontera, Lanzarote, Las Palmas de Gran Canaria, Madrid, Málaga, Palma de Mallorca, Fuerteventura, Santiago de Compostela und Valencia.
  • Basel-Mulhouse nach Alicante, Barcelona, Teneriffa, Ibiza, Las Palmas de Gran Canaria, Madrid, Málaga, Menorca, Palma de Mallorca, Fuerteventura und Santiago de Compostela.
  • Genf mit Alicante, Asturias/Oviedo, Barcelona, Bilbao, Lanzarote, Las Palmas de Gran Canaria, Madrid, Málaga, Palma de Mallorca, Sevilla, Santiago de Compostela und Valencia.
  • Bern nach Barcelona, Ibiza, Menorca und Palma de Mallorca.

Mit der Bahn[Bearbeiten]

Hochgeschwindigkeitsnetz AVE

Generell darf man sagen, dass sich die Anreise von Deutschland oder der Schweiz nach Spanien seit dem Bau des Hochgeschwindigkeitsnetzes in Frankreich und Spanien drastisch verkürzt haben. Dies ist vor allem für die Reise nach Barcelona und Irun interessant, da dort die Fahrzeiten aus dem Südwesten Deutschlands und der Schweiz (für Barcelona sogar drastisch) unter 12 Stunden gedrückt werden konnten (siehe unten). Eine Reise nach Madrid dauert aber trotzdem immer noch Minimum 16-19 Stunden und für Sevilla 22 Stunden und mehr.

Die Anreise aus Deutschland erfolgt über Frankreich, am einfachsten mit dem französischen TGV. Die meisten Routen führen über Paris, dort muss der Bahnhof gewechselt werden (Paris Nord oder Est - Gare de Lyon). Umsteigebahnhof vom TGV auf den spanischen AVE ist Figueres-Vilafant, eine zweite Verbindungsstrecke bei San Sebastian ist im Bau. Eine Fahrt von Karlsruhe über Paris nach Barcelona dauert rund 12 Stunden. Nach Irun fährt man 11 Stunden.

Von der Schweiz aus kann man auch mit dem TGV über Lyon-Valence TGV-Montpellier-Figueras Vilafant nach Barcelona Sants reisen. Dies dauert 9-13 Stunden (von Bern aus). Jedoch ist 3-4maliges Umsteigen nötig. Reisende von Basel reisen über Paris und Lyon gleich lange (ca. 10 h), jedoch muss in Paris nicht der Bahnhof gewechselt werden, da die Züge am Gare du Lyon ankommen und auch abfahren. Eine Reise von Basel über Paris nach Irun dauert indes etwa 12 Stunden. Hierbei ist jedoch ein Wechseln des Bahnhofs vonnöten (Gare de Lyon-Montparnasse).

Für Reisende aus (Süd-)Westdeutschland und der Nord(west)schweiz dürften auch die Nachtzüge Paris-Barcelona Franca und Strassburg-Mulhouse-Port-Bou(-Barcelona Sants) interessant sein. Das Praktische hierbei ist, dass man am späten Nachmittag/frühen Abend die Reise beginnt und am späten Morgen/frühen Vormittag in Spanien ankommt.

Über Paris nach Barcelona ergeben sich dann folgende Reisezeiten:

  • Stuttgart-Barcelona Franca 16h 50min.
  • Saarbrücken-Barcelona Franca 14h 40min.
  • Köln-Barcelona Franca 17h.

Über Mulhouse-Ville nach Port-Bou (und weiter nach Barcelona) ergeben sich folgende Reisezeiten:

  • Basel-Port-Bou 12h 30
  • Basel-Barcelona Sants 15h
  • Freiburg im Breisgau-Port-Bou 12h 50
  • Freiburg im Breisgau-Barcelona Sants 15h 30

Auf der Website der spanischen Staatsbahn RENFE lassen sich zwar Verbindungsmöglichkeiten finden, allerdings sind außer den spanischen Bahnhöfen gerade einmal eine Handvoll Bahnhöfe der übrigen europäischen Ländern hinterlegt. Alternativ kann man auch die Reiseauskunft der Deutschen Bahn reiseauskunft.bahn.de für die Routenplanung innerhalb Spaniens nutzen.

Im Gegensatz zu den spanischen Seiten bekommt man bei der DB oder den SBB einen vollständigen Routenvorschlag vom Abfahrtsbahnhof zum Zielbahnhof geliefert, auch wenn diese Verbindung ein Umsteigen erfordert. Wer den Reisepreis ermitteln möchte, kann die einmal gefundene Route auf den spanischen Seiten von Hand nachklicken und so die Kosten und den Zugtyp erfahren.

Tipp: Für alle Fernzüge besteht Reservierungspflicht. Also rechtzeitig buchen. Am Bahnhof kann es passieren, dass man am Schalter lange warten muss. Man zieht an einem Automaten eine Nummer und wartet, bis man dran ist. In Madrid und Barcelona kann es im Sommer so bis zu 4 Stunden Wartezeit kommen. Man sollte daher einen Anschlusszug wählen, der nicht zu früh kommt.

Mit dem Bus[Bearbeiten]

Es existieren Überlandbusverbindungen von deutschen Großstädten nach Spanien, z.B. mit Eurolines. Vom Saarland oder der Pfalz aus verkehren wöchentlich Reisebusse an die Costa Brava, mit denen man fahren kann, auch ohne dass man eine komplette Reise buchen muss, z.B. mit Anton Götten Reisen.

Mautstation bei Barcelona

Auf der Straße[Bearbeiten]

Egal von welchem Punkt Deutschlands, Österreichs oder der Schweiz man auch immer startet - die Fahrt bis Spanien kann einen Tag oder länger dauern. Es ist empfohlen, dass sich mindestens zwei Fahrer im Auto befinden. Für Routenvorschläge durch Frankreich sei auf Frankreich: Auto verwiesen. Die Benutzung der meisten spanischen Autobahnen kostet eine Gebühr. Die gefahrenen Strecken werden mit einem Ticketsystem bezahlt. Für eine Strecke von etwa 100 km muss man für einen PKW oder ein Motorrad ca. 10,- Euro einplanen. Einzelne Stadtautobahnen können gebührenfrei sein.

Mit dem Schiff[Bearbeiten]

Viele Informationen über Fährlinien und die eingesetzten Schiffe nach Spanien sowie Buchungsmöglichkeiten und Tipps um die Schiffsanreise bietet Ferryknowhow.info. Auf Aferry.de werden unzählige Fährverbindungen nach und von Spanien angeboten. Ferryto.com bietet Informationen zu Fährverbindungen von Großbritannien nach Spanien an. Fährlinien führen von Portsmouth nach Bilbao (AT Ferries; P&O) und von Plymouth nach Santander.

Historische Reisewege[Bearbeiten]

  • Via de la Plata, die alte Römerstraße, auf der Gold aus dem Nordwesten Spaniens nach Sevilla transportiert wurde.
  • Der Jakobsweg nach Santiago de Compostela.

Mobilität[Bearbeiten]

Auf der Straße[Bearbeiten]

Es gibt in Spanien Autopistas (Autobahnen, AP xx), Autovias (Schnellstraßen, A xx), Nationalstraßen (N xxx) und Landstraßen (Kennbuchstabe hängt von der jeweiligen Comunidad ab, z.B. CM in Castilla-La Mancha xxx).
Die Autobahnen Autopistas und Autovias unterscheiden sich nur geringfügig. Die Höchstgeschwindigkeit auf den Autopistas ist auf 120 km/ h beschränkt, dieses Tempolimit gilt auch auf den Autovias.
Der Vorteil der in der Regel mautpflichtigen Autopistas gegenüber den Autovias ist das meist geringere Verkehrsaufkommen (weniger Ein- / Ausfahrten) und eine gleichbleibend hohe Qualität der Straßen, die für Langsamverkehr verboten sind. Bei Autovias gibt es hier durchaus Schwankungen, vor allem bei den älteren adaptierten Nationalstrassen sind die Ein- und Ausfahrten in überbautem Gebiet häufiger, Einspurstrecken kürzer, Pannenstreifen können fehlen und der Verkehr kann durch langsame Vehikel behindert werden.
In Spanien gilt innerorts ein Tempolimit von 50 km/ h, auf einstreifigen Nationalstraßen 90 km/ h (sonst 100 km/ h) und auf Landstraßen sind ebenfalls 90 km/ h das Tempolimit.

Hingewiesen sei darauf, dass in Spanien das private Abschleppen bestraft wird. Nur Abschleppunternehmen sind dazu berechtigt.

Die Maut auf Autobahnen beträgt ca. 10 € pro 100 Kilometer. Bezahlt wird an Mautstationen auf der Autobahn, ähnlich wie in Italien oder Frankreich, wo Autobahnen auch Privatunternehmen gehören. Akzeptiert werden neben Bargeld auch die üblichen Kreditkarten, jedoch keine Maestro-Karten. Wer häufiger in Spanien auf Autobahnen fährt, kann die Kosten auch automatisch abbuchen lassen und kann dann auf einer gesonderten Spur, ohne zu warten langsam durchfahren. Die Pfeile auf den Verkehrsschildern zeigen öfters auch mal statt nach oben nach unten, also rückwärts.

Eine Besonderheit ist das Linksabbiegen in Spanien. Die Spuren dafür befinden sich meist auf der rechten Seite und führen dann im rechten Winkel über die Straße. Aufpassen muss man auch auf die Ampeln, die es in größeren Städten in einer Vielzahl gibt, teilweise findet man vier Ampeln innerhalb von fünfzig Metern.

Weitere wichtige Regelungen im Straßenverkehr sind:

- Die Promillegrenze von 0,5 ‰,

- die Anschnallpflicht vorne und hinten.

- das Verbot des Telefonierens am Steuer, das in Spanien mit 600 € Bußgeld richtig teuer werden kann.

- der Mietwagen oder das eigene Auto muss zudem mit zwei Warndreiecken und einer Warnweste ausgerüstet sein.

- innerhalb der Orte hat die Hauptstraße immer Vorfahrt, auch wenn nicht an jeder Kreuzung das Vorfahrtsschild steht.

In vielen Reiseführern und auch beim ADAC wird berichtet, in Spanien gelte auf der Straße das Recht des Stärkeren. Ganz so schlimm ist es nicht mehr und auch rote Ampeln werden heutzutage in der Regel respektiert. Trotzdem ist die Unfallhäufigkeit überdurchschnittlich hoch, und wer sich auf einem Parkplatz umsieht, wird unzählige Fahrzeuge mit starken Kratzern und auch Blechschäden finden.

Erwähnt werden sollte auch die Liebe der Spanier zu Kreisverkehren und Geschwindigkeitsbegrenzungsschildern. An stark befahrenen Kreuzungen sind Kreisverkehre immer wieder Anlass für Unfälle, da oft von innen nach außen fahrende Fahrzeuge geschnitten werden, leider schützt hier zurückhaltende Fahrweise auch nicht. Schilder mit Geschwindigkeitsbegrenzungen werden nicht immer sehr konsequent eingesetzt, so dass der Fahrer sich fragt, wie schnell er fahren darf. Im Zweifel fährt man sicherheitshalber langsam.

Mit der Bahn[Bearbeiten]

RENFE[Bearbeiten]

AVE Zug in Toledo

Die RENFE(spanisch) (Staatliche Eisenbahn von Spanien) bedient mehrere Hochgeschwindigkeitsstrecken (AVE). Diese sind in europäischer Normalspur erbaut. Die wichtigsten sind:

  • Madrid-Barcelona (2h 45'-3h 10')
  • Madrid-Sevilla (2h 30')
  • Madrid-Valencia (1h 40')
  • Madrid-Málaga (2h 30'-2h 50')

Daneben bietet die RENFE auch Bahnverbindungen in andere großen Städte an. Das Bahnnetz ist im Großen und Ganzen zentralistisch aufgebaut. Die meisten Verbindungen bestehen von und nach Madrid. An der Mittelmeerküste gibt es jedoch von Perpignan an der spanischen Grenze über Barcelona - Valencia bis nach Alicante eine direkte Bahnlinie (keine direkte Züge), die jedoch nicht immer direkt an der Küste entlang führt. Zudem gibt es eine Eisenbahnlinie, die von Bilbao nach Barcelona über Saragossa führt jedoch nicht über Madrid. Da in Spanien momentan gespart wird, musste auch die RENFE dran glauben. Viele Fahrpläne wurden ausgedünnt, einige Verbindungen ganz gestrichen. Die Hochgeschwindigkeitsstrecken der AVE sind davon natürlich nicht betroffen, diese sind ja auch Prestigeprojekte des Spanischen Staates. Deshalb heißt es, wenn man in Spanien Bahn fahren will, vorher planen.

FEVE[Bearbeiten]

Die FEVE(spanisch) (Schmalspuhrbahn) betreibt einige Linien in Nordspanien. So zwischen Ferrol und Bilbao, die auch Santander bedient und eine Linie zwischen Bilbao und Léon. Auf dieser Strecke gibt es jedoch nur eine Verbindung pro Tag, die über 6 Stunden dauert. Überhaupt sind die Verbindungen der FEVE in der Regel langsamer als die der RENFE.

EuskoTren[Bearbeiten]

EuskoTren(spanisch,baskisch) betreibt eine Reihe von Linien im Baskenland. Vor allem aber zwischen Bilbao und Donostia/San Sebastian und weiter ins französische Hendaye.

FGC[Bearbeiten]

Die Ferrocarrils de la Generalitat de Catalunya abgekürzt FGC betreibt neben Teilen des Vorortsverkehrs von Barcelona auch einige normalspurige Strecken, die sie von den RENFE übernommen haben. Sie ist sogesagt die Katalanische Staatsbahn und ist ein großer Leistungserbringer im öffentlichen Verkehr Kataloniens.

Sprache[Bearbeiten]

Da in Spanien der Tourismus eine der Haupteinnahmequellen ist, kommt man in den größeren Touristenzentren mit Deutsch und Englisch einigermaßen zurecht. In den ländlichen Gebieten empfiehlt es sich, ein paar Brocken Spanisch (Kastilisch) zu beherrschen. Das Kastilische ist neben Galizisch, Katalanisch und Baskisch Amtssprache in ganz Spanien und wird von nahezu jedem Spanier gesprochen, da es in der Schule als Pflichtfach unterrichtet wird. In den autonomen Gebieten von Spanien, insbesondere in Katalonien und im Baskenland herrschen das Katalanische (catalán) bzw. das Baskische (vasco, euskera) als zusätzliche Amtssprachen vor. Auch Verkehrsschilder sind in der Regionalsprache beschriftet. Während der Zeit der Franco-Diktatur wurden diese Regional-Sprachen unterdrückt, konnten jedoch, da sie von der Bevölkerung weiterhin in privatem Kreis genutzt wurden, überleben und werden heute mit großem Stolz gesprochen. Ein Teil der Ortsnamen wurden von spanisch auf katalanisch umgestellt, z. B. Playa de Aro auf Platja d'Aro, wobei jedoch die überregionale spanische Presse weiterhin die spanischen Namen verwendet.

Die Sprache Spanisch gehört zu den romanischen Sprachen und hat sich somit auf der Basis des Lateinischen entwickelt. Aufgrund der Jahrhunderte andauernden maurischen Besetzung des Landes, hat das Spanische einen starken Einfluss des Arabischen genossen und es gibt eine Vielzahl von Worten, die arabischer Herkunft sind (alhambra, almohada [Kopfkissen], alfombra [Teppich]). Die spanische Rechtschreibung folgt im wesentlichen der Aussprache, d. h. ein Wort wird unter der Beachtung der spanischen Ausspracheregeln i. d. R. so geschrieben, wie es gesprochen wird.

Spanisch zu lernen lohnt sich nicht nur für die Reise. Da Spanisch zu den meistgesprochenen Sprachen der Welt zählt, kann das Beherrschen dieser Sprache auch im Beruf von Nutzen sein. Es eröffnet einem sowohl Mittel- und Südamerika als auch weite Teile der USA, in denen Spanisch auf dem Weg zur zweiten Amtssprache ist. Auch in einigen ehemaligen spanischen Kolonien in Afrika und Südostasien kann man noch auf Relikte des Spanischen treffen.

Namen[Bearbeiten]

Jeder Spanier hat zwei Nachnamen (apellidos). Der erste stammt vom Vater und der zweite von der Mutter. Beim Ausfüllen von Dokumenten werden immer beide Namen verlangt. Beide Namen werden bei Heirat beibehalten. Dieses Gesetz gilt auch in Lateinamerika.

Kaufen[Bearbeiten]

Spanien ist ein Land des Bargelds und es wird überall eher als Kreditkarten akzeptiert. Dies gilt auch für Restaurants und Hotels. Man sollte immer darauf achten kleinere Geldscheine mit sich zu führen. Bei 50 € Scheinen und größeren kann es sein, dass diese bei kleinen Beträgen nicht akzeptiert werden.

Küche[Bearbeiten]

Tapas in einer spanischen Bar

Typisch für Spanien sind Tapas, kleine Häppchen, die man zu Wein oder Bier isst. Der Name kommt von "Deckel". Ganz früher wurde eine Kleinigkeit zu essen vom Wirt auf das Glas gelegt, wie ein Deckel. In vielen Bars gibt es eine reichliche Auswahl unterschiedlicher Tapas, von Fisch über Fleisch bis vegetarisch. Recht bekannt ist die Tortilla de Patatas (Kartoffelomelette), die Ensaladilla Rusa (Kartoffelsalat mit Majonäse) und der Pincho moruno (Maurischer Spieß).

Bekanntestes Gericht der traditionellen Küche ist die Paella Valenciana, eine Reispfanne, die durch die Würzung mit Safran ihr charakteristisches gelbes Aussehen erhält. Die echte Paella wird nicht mit Fisch zubereitet, was einige deutsche Köche wohl kaum verstehen werden. Korrekt sind dagegen Hühnerfleisch und Jakobsmuscheln.

Das Wort Bodega bedeutet "Keller" und bezeichnete früher einfache Weinstuben in Kellergewölben, in denen billiger Wein direkt aus großen Fässern in Becher ausgeschenkt wurde. Jetzt gibt es viele ganz normale Weinlokale, die diesen Namen verwenden, ohne allerdings Ähnlichkeit mit ihren Vorbildern zu haben. Winzer lagern ihren Wein ggf. ebenfalls in Bodegas.

Etwas ganz Leckeres ist Chorizo, eine Wurst, die ein wenig einer Salami gleicht.

Die Preissteigerung hat auch in Spanien Einzug gehalten; und so sind Gerichte in spanischen Restaurants nicht immer billig. Eine Alternative sind Restaurants, in denen „Raciones“ und „Platos combinados“ angeboten werden. „Raciones“ sind mehr oder weniger halbe Portionen durchaus leckeren Zuschnitts; und wer unter „Platos combinados“ auswählt, erhält eine Kombination von verschiedenen Bestandteilen der spanischen Küche; oft sind auch ein Getränk und eine Nachspeise dabei. Und nie vergessen: Ein passables Trinkgeld – das wird auf dem Tellerchen zurückgelassen, mit dem der Kellner das Wechselgeld bringt.

Nachtleben[Bearbeiten]

Unterkunft[Bearbeiten]

Lernen[Bearbeiten]

Arbeiten[Bearbeiten]

Feiertage[Bearbeiten]

In Spanien gibt es landesweite, regionale und lokale Feiertage. Jede Gemeinde kann jährlich bis zu 14 Feiertage bestimmen, wobei bis zu neun von der Autonomen Gemeinschaft vorgegeben sein können. Diese Festlegung kann von Jahr zu Jahr wechseln. Achtung: Fällt ein landesweiter Feiertag ausnahmsweise auf einen Sonntag so ist der Montag arbeitsfrei.

Nächster Termin Name Bedeutung
Montag, 1. Januar 2018 Año Nuevo Neujahr
Samstag, 6. Januar 2018 Día de los Reyes,
Epifanía
Heilige Drei Könige
Sonntag, 25. März 2018 Domingo de Ramos Palmsonntag, Beginn der Semana Santa
Donnerstag, 29. März 2018 Jueves Santo Gründonnerstag
Freitag, 30. März 2018 Viernes Santo Karfreitag
Sonntag, 1. April 2018 Domingo de Pascua Ostersonntag
Dienstag, 1. Mai 2018 Día Internacional de los Trabajadores Tag der Arbeit
Dienstag, 25. Juli 2017 Día del Apóstol Santiago St. Jakobus der Ältere, Schutzpatron Spaniens
Dienstag, 15. August 2017 Fiesta de la Asunción Mariä Himmelfahrt
Donnerstag, 12. Oktober 2017 Día de la Hispanidad Nationalfeiertag, Jahrestag der Entdeckung Amerikas
Mittwoch, 1. November 2017 Todos los Santos Allerheiligen
Mittwoch, 6. Dezember 2017 Día de la Constitución Tag der Verfassung (Annahme der Verfassung 1978)
Freitag, 8. Dezember 2017 Inmaculada Concepción Mariä Empfängnis
Montag, 25. Dezember 2017 Navidad Weihnachten

In der Region Valencia wird am 9. Oktober außerdem die Befreiung von den Mauren gefeiert. Dieser Tag wird Fiesta de San Dionisio genannt.

Sicherheit[Bearbeiten]

Hin und wieder versuchen Banden auf Autobahnen, Touristen durch Hinweise über vermeintliche Schäden am Fahrzeug zum Stoppen zu verleiten. Man sollte daher nur auf Parkplätzen in Gegenwart anderer Autofahrer bzw. neben Notrufsäulen halten, um Hilfe anzufordern. Viel Kleinkriminalität in den großen Städten gibt es auch. In den letzten Jahren machen Banden von sich reden, die in Villengegenden auf Raubzüge gehen und dabei häufig äußerst brutal handeln.

Gesundheit[Bearbeiten]

Klima[Bearbeiten]

In Spanien gibt es unterschiedliche Bereiche, was das Klima angeht. Es lassen sich drei klimatische Zonen unterscheiden. Andalusien bis zur Sierra Morena, Granada, die südöstliche Hälfte von Murcia und der südlichste Teil von Valencia gehören zur afrikanischen oder subtropischen Zone. Der größte Teil der Nordküste, die nördlichen Gegenden der Hochebene von León und Kastilien und das Plateau von Alava gehören zur mitteleuropäischen oder kälteren gemäßigten Zone. Das übrige Land zählt man zur südeuropäischen oder wärmeren gemäßigten Zone.

In der mitteleuropäischen Zone haben die tiefer gelegenen Gegenden ein sehr angenehmes Klima, in dem die Temperatur selbst im heißesten Sommer nicht leicht über +33 °C steigt, an den kältesten Wintertagen kaum unter -3 °C sinkt und Frost und Schneefall nur vorübergehend auftreten. Die Atmosphäre ist meist feucht, Regen ist besonders im Herbst und Frühling häufig. Die Täler der Nordküste gehören zu den gesündesten Gegenden Europas. Ein ganz anderes Klima herrscht auf den Hochflächen des altkastilischen Tafellandes; hier sind heftiger Frost und starker Schneefall schon im Spätherbst keine Seltenheit und während des Winters ist durch Schneemassen oft wochenlang alle Kommunikation unterbrochen. Im Frühling bedecken kalte Nebel oft tagelang das Land und im Sommer herrscht glühende Hitze, die selten durch Regen gemäßigt wird. Dabei sind in jeder Jahreszeit Stürme häufig. Erst die von Regengüssen begleiteten Stürme bringen dem Plateauland angenehme Witterung. Von Ende September bis November ist der Himmel fast stets unbewölkt, und die Fluren bedecken sich mit frischem Grün; doch oft schon im Oktober machen Frühfröste diesem zweiten Frühling ein Ende.

Einen Gegensatz zu diesem der Gesundheit sehr nachteiligen Klima bieten die innerhalb der südeuropäischen Zone gelegenen Küstenstriche dar, namentlich die Flusstäler Südgaliziens, wo ein gleichmäßiges, mildes Küstenklima herrscht, in dem die mittlere Temperatur des Sommers ungefähr +20 °C, die des Winters +16 °C beträgt und Frost und Schnee selten, Regen und Tau häufig sind. Die Ebenen und Täler der Südost- und Ostküste haben im allgemeinen ein dem des südlichen Frankreich entsprechendes, nur wärmeres Küstenklima, doch nicht ohne bedeutende und häufige Temperaturschwankungen. Die afrikanische Zone der Halbinsel ist dadurch ausgezeichnet, dass in ihren Tiefebenen, Küstengegenden und tiefen Tälern Schnee und Frost fast unbekannte Erscheinungen sind, indem die Temperatur höchst selten bis 3 °C sinkt.

Die heißesten Gegenden sind die Südostküste bis Alicante sowie die angrenzenden Ebenen, Hügelgelände und Plateaus von Murcia und Ostgranada. Weit gemäßigter sind die Küstengegenden Niederandalusiens. Der glühend heiße, alle Vegetation versengende Solano (Samum) sucht am häufigsten die südöstlichen Küstenstriche heim. Im übrigen ist das Klima in den niederen Gegenden der afrikanischen Zone ein angenehmes Küstenklima mit einer mittleren Temperatur, die nicht leicht über +24,5 °C steigt oder unter +12 °C fällt. Der eigentliche Frühling beginnt hier Ende Februar und dauert an der Küste bis Mitte Mai, im Innern bis Anfang Juni. Während des Sommers vertrocknet auch hier die Vegetation, wie auch die Äquinoktialregen einen zweiten Frühling hervorzaubern. Dieser zweite Frühling verfließt aber nicht schnell wie im Plateualand, sondern geht durch den angenehm milden Winter in den eigentlichen Frühling über. Die Ebenen und Küstengegenden der afrikanischen Zone haben so gesehen acht Monate Frühling und vier Monate Sommer.

Was die eigentlichen Gebirgsgegenden anlangt, so lassen sich hier fünf Regionen unterscheiden: die untere oder warme (bis 800 m) mit 27-17 °C mittlerer Temperatur, die Bergregion (800-1600 m) mit 16-9 °C, die subalpine Region (1600-2000 m) mit etwa 8-4 °C, die alpine Region (2000-2500 m) mit 3-0 °C, die Schneeregion (2500-3500 m) mit einer mittleren Jahrestemperatur von wahrscheinlich unter 0 °C. In den Pyrenäen findet sich ewiger Schnee nur in der Zentral- und östlichen Kette, wo die Grenze desselben auf der spanischen Seite bei 2780 m liegt. In der Sierra Nevada, dem höchsten Gebirge Spaniens, nimmt man die Schneelinie am Nordabhang bei 3350 m, am Südabhang bei 3500 m an, weshalb hier bloß die höchsten Gipfel, und auch diese sparsam, mit ewigem Schnee bedeckt sind.

Aktuelle Wettervorhersagen für praktisch jeden spanischen Ort bietet das staatliche Instituto Nacional de Meteorología auf seiner Homepage.

Respekt[Bearbeiten]

Post und Telekommunikation[Bearbeiten]

Mobilfunk[Bearbeiten]

Da Spanien Mitglied der EU ist, gelten lediglich die üblichen EU-Roaminggebühren.

Vor allem wenn man etwas länger in Spanien bleibt und in Kontakt mit Einheimischen treten möchte, sollte man vielleicht eine spanische SIM-Karte (auf Guthabenbasis) kaufen, auf Spanisch tarjeta prepago genannt. Die Karten gibt es für ungefähr 25 € und man kann sie ohne Ausweis in fast jedem Laden besorgen. Je nach Anbieter bekommt man von den Anschaffungskosten mehr oder weniger sofort oder nach Angabe der Adressdaten als Guthaben. (Beispiel: Movistar-Karte: 25 € Kosten, 19 € Sofortguthaben, 6 € bei Einsenden der Adresse.)

Neben wenigen Discountern und kleineren Mobilfunkanbietern gibt es In Spanien die drei großen Mobilfunkanbieter:

  • Movistar
  • Vodafone
  • Orange

Festnetz[Bearbeiten]

Telefónica (die "spanische Telekom") berechnet für einen Anruf nach Deutschland 11,87 Cent Einwahlgebühr und weitere 12 Cent pro Minute. Billiger kommt man jedoch in Call-Shops weg oder mit Calling Cards hin (in Supermärkten und Call-Shops zu finden). Ein System der Billigvorwahlen gibt es nicht, jedenfalls nicht im Wettbewerb.

Für internationale Gespräche gibt es aber die Möglichkeit zuerst die 902 999 007, dann nach der Ansage eine "1" und anschließend die internationale Nummer zu wählen. Die Kosten liegen deutlich unter denen der Telefónica, jedoch trotzdem immer über 4 Cent pro Minute. Weitere Informationen dazu gibt es hier (es, en, nl, de, fr).

Post[Bearbeiten]

Für Postkarten nach Deutschland muss man mit der Spanische Post Correos 0,75€ bezahlen (Stand Oktober 2013). In Spanien gibt es auch eine Reihe privaten Anbieter, diese sind meistens teurer dafür aber oft schneller.

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Spanische Sprache:

Allgemeine Informationen zu Spanien:

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