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Stuttgart

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Stuttgart ist die Landeshauptstadt von Baden-Württemberg und mit über 591.000 Einwohnern die sechstgrößte Stadt Deutschlands. Im Verdichtungsraum Stuttgart leben etwa 3,5 Millionen Menschen.

Neues Schloss
Stuttgart
Bundesland Baden-Württemberg
Einwohner 591.015
Höhe 245 m
Tourist-Information www.stuttgart-tourist.de
0711/22 28-0
Lage
Lagekarte von Baden-Württemberg
Reddot.svg
Stuttgart

Stadtbezirke[Bearbeiten]

Der Stuttgarter Fernsehturm ist ein Wahrzeichen der Stadt. Von der Aussichtsplattform hatte man eine tolle Rundsicht. Seit Ende März 2013 ist der Bau für Besucher aufgrund nicht erfüllter Brandschutzauflagen geschlossen.

Stuttgart besitzt insgesamt 23 Stadtbezirke. Diese werden in innere und äußere Bezirke unterteilt. Die Stadtbezirke sind wiederum in Stadtteile unterteilt.

Innere Stadtbezirke: Stuttgart-Mitte - Stuttgart-Nord - Stuttgart-Ost - Stuttgart-Süd - Stuttgart-West

Äußere Stadtbezirke: Bad Cannstatt - Birkach - Botnang - Degerloch - Feuerbach - Hedelfingen - Möhringen - Mühlhausen - Münster - Obertürkheim - Plieningen - Sillenbuch - Stammheim - Untertürkheim - Vaihingen - Wangen - Weilimdorf - Zuffenhausen

Nachbargemeinden: Kornwestheim, Remseck, Fellbach, Rommelshausen, Esslingen, Ruit, Neuhausen auf den Fildern, Filderstadt (Standort des Flughafens), Leinfelden-Echterdingen (Standort des Flughafens), Sindelfingen, Leonberg, Gerlingen, Ditzingen, Korntal, Möglingen. Alle Nachbargemeinden gehören zur Region Stuttgart.

Hintergrund[Bearbeiten]

Stuttgart entstand etwa um 950 aus einem Gestütshof des Alemannenherzogs Liutolf. Der Ort erhielt im 13. Jahrhundert die Stadtrechte, damals herrschten die Markgrafen von Baden über den Ort. Im 14. Jahrhundert wurde Stuttgart württembergisch, und nach der Zerstörung der Wirtemberg auf dem Rotenberg wurde es Hauptstadt der Grafschaft und des späteren Herzogtums Württemberg. Heute ist Stuttgart die Landeshauptstadt von Baden-Württemberg.

Eine Besonderheit von Stuttgart ist der große Höhenunterschied innerhalb des Stadtgebietes. Der tiefste Punkt mit 207 m ist bei der Neckarschleuse Hofen im Stadtteil Mühlhausen, der höchste ist 549 m hoch, er liegt im Stadtteil Vaihingen nahe der Autobahn. Die zahlreichen Hügel bringen es mit sich, dass innerhalb der Stadt größere Höhenunterschiede mit Treppen, den Stäffelen, überwunden werden.

Anreise[Bearbeiten]

Mit dem Flugzeug[Bearbeiten]

In Echterdingen südlich von Stuttgart befindet sich der Flughafen Stuttgart (STR), ein internationaler Flughafen, der von zahlreichen Fluggesellschaften angeflogen wird. Es bestehen sowohl nationale als auch internationale Linien- und Charterverbindungen. Der Flughafen ist mit den S-Bahn-Linien S2 und S3 vom Stuttgarter Hauptbahnhof in 27 Minuten für 3,60 € (Tarif 2013) zu erreichen. Über die Autobahn A8 ist er mit einer eigenen Ausfahrt unmittelbar an das deutsche und europäische Fernstraßennetz angebunden. · Flughafen Stuttgart

Vom Stuttgarter Hauptbahnhof ist der internationale Flughafen Frankfurt am Main nur 1 1/4 Stunden mit der Bahn entfernt.

Mit der Bahn[Bearbeiten]

Stuttgarter Hauptbahnhof (Oktober 2012)

Der als Kopfbahnhof ausgeführte Hauptbahnhof liegt in der Stuttgarter Innenstadt. Er ist Teil des Fernbahnnetzes (ICE, EC und IC) sowie des Regionalverkehrs, der meisten S-Bahn-Linien und einiger U-Bahn-Linien.

Seit Juni 2007 bestehen über Straßburg vier TGV-Direktverbindung nach Paris (Gare de l'Est), die in rund 3 3/4 Stunden erreicht werden. Weitere grenzüberschreitende Direktverbindungen führen nach Zürich (2 3/4 Stunden Fahrtzeit) und Klagenfurt (7 Stunden 19 min.; über Salzburg: 4 Stunden 11 min.).

ICE-Verbindungen führen nach München, nach Köln über Frankfurt Flughafen, nach Hamburg und Berlin über Mannheim, Frankfurt am Main Hauptbahnhof und Hannover. Die Anfahrt aus Frankfurt Hauptbahnhof dauert fahrplanmäßig etwa 1 1/4 Stunden. Direktverbindungen bestehen unter anderem auch nach Würzburg, Ulm, Lindau, Karlsruhe und Mannheim.

Aufgrund der Bauarbeiten für das Projekt Stuttgart 21 sollte man sich unbedingt vor Abfahrt eines Zuges über möglicherweise geänderte Bahnsteigzuweisungen informieren und damit rechnen, dass aufgrund der Baumaßnahmen die Zeiten zum Erreichen des Abfahrtsbahnsteiges und beim Umsteigen, insbesondere zwischen der S-Bahn (Gleise 101 und 102) und dem Regional- sowie Fernverkehre (Gleise 1-16), höher als erwartet liegen können.

Auf den Strecken nach Ulm und Nürnberg liegt der Bahnhof Bad Cannstatt, der im Regionalverkehr bedient wird.

Mit dem Bus[Bearbeiten]

Aufgrund der Bauarbeiten für den neuen Hauptbahnhof im Stuttgarter Zentrum (S21) musste auch der ZOB verlegt werden. Fernbusse fahren nun die S-Bahn Haltestellen S-Zuffenhausen, S-Obertürkheim und den Flughafen an. Eine Übersicht über die zahlreichen Angebote gibt es hier. Der wikivoyage Themenartikel Fernbusse in Deutschland gibt weitere Information.

Auf der Straße[Bearbeiten]

Stuttgart liegt an den Autobahnen A8 (München-Karlsruhe) undA81 (Heilbronn-Singen). Es gibt zahlreiche Ausfahrten mit schnellen Zubringern nach Stuttgart-Mitte. Leider sind diese in den Hauptverkehrszeiten sehr staugefährdet (Neue Weinsteige, B10, ...)

Mobilität[Bearbeiten]

  • Zahlreiche Straßen führen direkt ins Zentrum von Stuttgart, man sollte diese aber während den Hauptverkehrszeiten meiden. Es gibt viele Parkhäuser in der Innenstadt die durch ein gut ausgeschildertes Parkleitsystem gut zu finden sind.

Öffentliche Verkehrsmittel[Bearbeiten]

Zahnradbahn mit Vorstellwagen zur Fahrradmitnahme
  • Stuttgart verfügt über ein sehr gutes S-Bahn- (S1–S6, S60) und Stadtbahnnetz (U1–U15), das durch zahlreiche Buslinien ergänzt wird. · Verkehrslinienplan · Verbundlinienplan. Als Besonderheit gibt es in Stuttgart die einzige innerstädtische Zahnradbahn Deutschlands und eine nostalgische Standseilbahn. Am Wochenende verkehren nachts durchgehend S-Bahn und Nachtbusse. Für weitere Informationen: Verkehrsverbund Stuttgart
  • Fahrradmitnahme in Nahverkehrszügen, S-Bahnen und Stadtbahnen sowie in der Zahnradbahn (bergwärts) ist kostenlos, außer: Montag–Freitag von 6–8.30 Uhr muss ein Kinderfahrschein gelöst werden. In der Stadtbahn ist die Radmitnahme montags bis freitags von 6–8.30 Uhr und von 16–18.30 Uhr ganz ausgeschlossen. · VVS: Fahrradmitnahme
  • Ermäßigungen für einige Sehenswürdigkeiten können in dem Flyer Tages-Ticket ersehen werden.

Stuttgart ist Teil des recht großen Verkehrsverbund Stuttgart (VVS), welcher neben Stuttgart noch vier Nachbarlandkreise umfasst. Tickets sind in Stadtbahn, S-Bahn, Bus, sowie Regionalbahnen (RB, RE) gültig und können an den Automaten und beim Busfahrer gekauft werden.

Es gibt folgende Arten von Tickets: Tarif 2013

  • KurzstreckenTicket: 1,20 € pro Fahrt. Gültig für eine Fahrt bis zur 3. Haltestelle. Auch erlaubt in S-Bahnen und Nahverkehrszügen (wobei hier jedoch auch durchfahrene Haltestellen ohne Halt mitzählen so dass diese kaum nutzbar sind). Umsteigen und Fahrtunterbrechung sind nicht erlaubt! Außerdem nicht gültig in Nachtbussen!
  • EinzelTicket: Der Preis richtet sich nach der Anzahl der durchfahrenen Zonen. Gültig für eine Fahrt in Richtung auf das Fahrziel. Umsteigen und Fahrtunterbrechungen sind erlaubt. Ab Kauf ist es zwei Stunden gültig. 1 Zone: 2,20 €, 2 Zonen: 2,60 €, 3 Zonen: 3,60 €, 4 Zonen: 4,70 €, 5 Zonen: 6,10 €, 6 oder mehr Zonen: 7,10 €. Kinder bzw. Hunde bezahlen ungefähr die Hälfte des Preises.
  • 4er-Ticket: Die Bedingungen entsprechen denen eines EinzelTickets. Das 4er-Ticket enthält vier Abschnitte, wobei ein Abschnitt zu einer Fahrt berechtigt. Es muss vor Fahrtantritt auf dem Bahnsteig bzw. im Bus oder in der Stadtbahn entwertet werden und gilt dann zwei Stunden. Umsteigen und Fahrtunterbrechungen in Richtung auf das Fahrziel sind erlaubt. Die Preise liegen ca. 5% unter denen eines EinzelTickets, sodass pro Fahrt nur sehr wenig Geld gespart wird. 4er-Tickets können auch von mehreren Personen benutzt werden. Jede Person muss dann einen Abschnitt entwerten.
  • EinzelTagesTicket: Gilt für eine Person für beliebig viele Fahrten. Beim Kauf im Bus oder am Automat sofort gültig. Im Vorverkauf erworbene Tickets müssen entwertet werden. Gültig bis Betriebsschluss (einschließlich Nachtbusse). 1–2 Zonen: 6,30 €, 3–4 Zonen: 10,10 € Gesamtes Netz: 14,30 €. Diese Tickets können auch online gekauft und dann selbst ausgedruckt werden.
  • GruppenTagesTicket: Gilt für bis zu 5 Personen oder Eltern/ein Elternteil mit beliebiger Anzahl eigener Kinder bis einschließlich 17 Jahre. 1–2 Zonen: 10,90 €, 3–4 Zonen: 15,30 €. Gesamtes Netz: 18,50 €. Anstelle einer Person kann ein Hund oder, in der Zeit in der für die Fahrradmitnahme gezahlt werden muss, ein Fahrrad mitgenommen werden. Ansonsten gleiche Bedingungen wie beim EinzelTagesTicket. Auch diese Tickets können auch online gekauft werden.
  • 3-TageTicket (Nur für Übernachtungsgäste): Es gilt für einen Erwachsenen und zwei Kinder (6 - 17 Jahre) an drei aufeinander folgenden Tagen (Entwertungstag = erster Gültigkeitstag) zu beliebig häufigen Fahrten. 1-2 Zonen: 11,00 €, gesamtes Netz: 15,00 €. Das 3-TageTicket ist in zahlreichen Hotels und Gästehäuser oder gegen Vorlage eines entsprechenden schriftlichen Nachweises einer Hotelübernachtung oder einer Kongressregistrierung bei der Touristik-Information i-Punkt und beim Tourist-Information Center im Flughafen erhältlich.
  • Außerdem werden im gesamten VVS das Baden-Württemberg-Ticket bzw. das Baden-Württemberg-Ticket Nacht sowie das Metropolticket und das Schöne-Wochenende-Ticket akzeptiert und sind sowohl an den Ticketautomaten als auch in den Bussen beim Busfahrer erhältlich.

Taxis[Bearbeiten]

Unmittelbar vor dem Hauptbahnhof gibt es, wie auch in anderen größeren Städten, einen Taxistand. Man sollte sich nicht wundern: Die Stuttgarter Taxis sind überwiegend schwarz lackiert.

Car2Go[Bearbeiten]

Seit Ende 2012 gibt es in Stuttgart das CarSharing-Angebot Car2Go mit Elektro-Smarts. Ca 300 Smarts stehen im gesamten Stadtgebiet von Stuttgart zur kurzfristigen Miete zur Verfügung.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Stuttgart bietet heute einige interessante Sehenswürdigkeiten. Vom Stadtkern ausgehend ist in erster Linie das Ensemble aus Altem und Neuem Schloss sowie der dazugehörigen Gebäude sehenswert, die karréeförmig den Schlossplatz bilden. Bekannt ist auch der Fernsehturm, ein weiteres Wahrzeichen der Stadt.

Kirchen[Bearbeiten]

1 Hospitalkirche, Hospitalstraße 20. (48° 46' 40" N 9° 10' 21" O). Vom gotischen Originalbau sind die Sockelgeschosse des Turms und der Chor erhalten. Der Neubau des Hospitalhofs nimmt architektonisch die Formen und Konturen der Ruine des Kirchenschiffs wieder auf.

  • Stiftskirche, Stiftstraße 12, evangelische Hauptkirche und älteste Pfarrkirche Stuttgarts. Das romanische Sockelgeschoss des Südturms stammt noch vom mittelalterlichen Ursprungsbau, der im Krieg unzerstört gebliebene Westturm aus dem 16. Jahrhundert. Das im zweiten Weltkrieg zerstörte und stark vereinfacht wiederaufgebaute Kirchenschiff wurde Anfang des 21. Jahrhunderts nach modernen Gesichtspunkten neu gestaltet, wobei wieder optische Anklänge an das ursprüngliche gotische Deckengewölbe mit eingeflossen sind. Sehenswert ist im Inneren vor allem die historische Standbildergalerie der Grafen von Württemberg im Kirchenchor.
  • Schlosskirche im Westflügel des Alten Schlosses.
  • Domkirche St. Eberhard, Konkathedrale der katholischen Diözese Rottenburg-Stuttgart.
  • Grabkapelle auf dem Wirtemberg, Anfang des 19. Jahrhunderts im Auftrag König Wilhelms I. am Standort der früheren württembergischen Stammburg im klassizistischen Stil für seine früh verstorbene Frau, Königin Katharina, erbaut; auch er selbst wurde später dort beigesetzt. Die russisch-orthodoxe Kapelle mit der Grablege kann in den Sommermonaten regelmäßig besichtigt werden, außerdem fantastischer Rundblick auf das Neckartal.
  • Veitskirche im Stadtteil Mühlhausen, ältestes erhaltenes Kirchengebäude Stuttgarts.

Burgen, Schlösser und Paläste[Bearbeiten]

Blick vom Schlossgarten aufs neue Schloss
  • Altes Schloss, Schillerplatz 6 (beherbergt das Württembergische Landesmuseum). Das massive Alte Schloss war ursprünglich eine Wasserburg aus dem Jahr 941, hier residierten die Grafen und Herzöge Württembergs, u.a. im 14. Jahrhundert Eberhard im Barte, also Herzog Eberhard I., dessen Statue man im Innenhof sehen kann. 1553 bis 1578 trieben die Herzöge Christoph und Ludwig den Umbau des Schlosses voran und beschäftigten die Baumeister Aberlin Tresch, Blasius und Marin Berwart, die den Ausbau im Renaissance-Stil vornahmen und leiteten. Im 18. Jahrhundert wurde der Wassergraben trockengelegt und 1931 brannte das Schloss teilweise aus, bevor 1944 der Krieg auch hier nicht ganz spurlos vorübergegangen ist. Trotz aller Beschädigungen konnte die reizvolle und wuchtige Fassade des Alten Schlosses fast vollständig erhalten werden, so auch die drei Rundtürme und die weitgehend unzerstört gebliebene Schlosskirche. Als besonders gelungen gilt der Schlosshof, der mit seinen Arkadengängen oft stimmungsvolle Kulisse für kulturelle Veranstaltungen bietet. Der Wiederaufbau zog sich 22 Jahre (ab 1948) und 1970 schließlich erhielt das württembergische Landesmuseum hier eine stetige Heimat. Der damalige Schlossplatz entstand im 16. Jahrhundert, heißt heute Schillerplatz und in der Mitte erinnert ein Denkmal an den schwäbischen Dichter aus Marbach.
  • Neues Schloss. Das Neue Schloss in Stuttgart ist in weiten Teilen eine barocke Schlossanlage. Baubeginn war 1744 unter unter Herzog Carl Eugen, der Baumeister Leopoldo Matteo Retti beauftragte, mit dem Ziel, Stuttgart zu einem zweiten Versailles zu machen. Retti war übrigens der Neffe des Ludwigsburger Baumeisters Giovanni Frisoni. 1746 bis 1951 entstand also der Hauptbau - Corps de Logis - sowie der barocke Gartenflügel. Dem Vorbild Versailles folgend, bilden drei Gebäudeflügel einen hufeisenförmigen Ehrenhof, den am Eingang die Wappentiere Hirsch und Löwe zieren. Die schlichte Fassade schmücken lediglich einige Skulpturen. Nach Rettis Tod setzte der Pariser Architekt Louis Philippe de la Guêpière den Bau fort. Er schuf die stadtseitigen Flügel und setzte 1760 die Kuppel. 1768 übernahm R. F. Fischer die Bauleitung bevor Hofbaumeister Thouret ab 1806 das größtenteils barocke Schloss mit dem Planieflügel in klassizistischem Stil vollendete. Die 365 Räume des Schlosses waren fertig und zeigen Elemente des Barock, Rokoko, Klassizismus und des Empirestils. In den 20er-Jahren des 20. Jahrhunderts wurde das Neue Schloss Schlossmuseum, im Zweiten Weltkrieg wurde sein Inneres schwer zerstört. Am 15. April 1920 erblickte in einer Dachwohnung des Schlosses übrigens der spätere Bundespräsident Richard von Weizsäcker in einer Mansardenwohnung das Licht der Welt – daran erinnert eine Gedenktafel, die an dem Gebäude angebracht worden ist. 1956 bis 1962 erfolgte nach einem knappen politischen Mehrheitsbeschluss - auch ein Abbruch der Ruine und eine anderweitige Überbauung des Areals stand zur Debatte - der Wiederaufbau des Neuen Schlosses, bei dem zumindest dessen äußere Fassade und einzelne Prunkräume wiederhergestellt werden konnten. Heute befinden sich die Repräsentationsräume der Landesregierung Baden-Württemberg im Neuen Schloss, darunter der Marmorsaal, das Treppenhaus und die Aeneasgalerie im Mitteltrakt, ebenso ein Teil des Kultusministeriums und der für kulturelle Veranstaltungen genutzte Weiße Saal im Planieflügel sowie Teile des Finanzministeriums im Schlossgartenflügel. Für die Öffentlichkeit ist das Schloss nur im Rahmen gelegentlich angebotener Sonderführungen zugänglich.
  • Schloss Solitude - ist ein prunkvolles Jagd- und Lustschloss von Herzog Karl Eugen aus dem späten 18. Jhdt. Die Solitude-Allee führte geradlinig zum etwa 13km entfernten Residenzschloss in Ludwigsburg. Man kann ihren Verlauf gut erahnen. Geöffnet Di. - So. bis 17 Uhr, bzw. bis 16 Uhr im Winter; Erw.: 4 €, erm.:2,- €. Es liegt am Rand des Glemswald (6 km westlich) und ist mit der Buslinie 92) erreichbar.
    • Südlich des Schlosses liegt in den ausgedehnten Wildparkanlagen das Bärenschlössle, ursprünglich ein herzoglicher Jagdpavillon, der nach mehrfachen schweren Zerstörungen durch Kriegs- und Brandeinwirkungen in den 1990er Jahren äußerlich rekonstruiert wurde und heute als Ausflugsgaststätte genutzt wird.
  • Schloss Hohenheim mit Landesarboretum und gleichnamiger Universität. Das als Landsitz vorgesehene und von Herzog Karl Eugen Ende des 18. Jahrhunderts begonnene, aber nicht mehr vollendete Schloss mit den teilweise restaurierten Prunkräumen im Mitteltrakt ist - abhängig von den Erfordernissen des Universitätsbetriebs - eingeschränkt für die Öffentlichkeit zugänglich, gelegentlich werden auch Sonderführungen angeboten.
    • Schlosspark / "Alter Botanischer Garten" − Für Besucher uneingeschränkt offen · Stadtbahn U7 bis „Ruhbank (Fernsehturm)“, dann umsteigen in Stadtbus 70 Richtung Plieningen bis „Plieningen Garbe“.
    • Eine Dépendance von Schloss Hohenheim war das klassizistische Schlösschen mit zugehörigem Gestüt im benachbarten Ostfildern-Scharnhausen, das sich heute in Privatbesitz befindet und nicht besichtigt werden kann.
  • Villa Berg im gleichnamigen Stadtteil, wurde Mitte des 19. Jahrhunderts im Neorenaissancestil als Wohnsitz für den damaligen Kronprinzen Karl erbaut, brannte im 2. Weltkrieg fast vollständig aus, diente anschließend mit vereinfacht wiederhergestellter Außenfassade als Sendesaal und Veranstaltungsraum des Süddeutschen bzw. Südwestdeutschen Rundfunks, dieser gab das Gebäude Anfang des 21. Jahrhunderts auf, seitdem stand es leer und verfiel. Auf Betreiben der Stadt Stuttgart soll es renoviert und einer erneuten öffentlichen Nutzung zugeführt werden.
  • Burgruine Hofen im gleichnamigen Stadtteil - Für Besucher uneingeschränkt zugänglich.

Bauwerke[Bearbeiten]

Fernsehturm[Bearbeiten]

Das 217 m hohe Wahrzeichen von Stuttgart wurde zwischen von 1954 bis 1956 als weltweit erster Fernsehturm erbaut. Von den beiden übereinanderliegenden Aussichtsplattformen und den darunterliegenden Gastronomie- und Veranstaltungsebenen im Turmkorb hatte man eine tolle Rundsicht. Seit Ende März 2013 ist der Bau für Besucher aufgrund nicht erfüllter Brandschutzauflagen geschlossen. Nach dem übereinstimmenden Willen der Stadt Stuttgart und dem Betreiber des Turms, dem Südwestrundfunk (SWR), das Bauwerk brandschutztechnisch nachzurüsten, und dem entsprechenden politischen Beschluss wird eine Wiedereröffnung in der zweiten Hälfte des Jahres 2015 angestrebt. Erst im Jahr 2011 war der Turm mit Millionenaufwand im Bereich des Brandschutz saniert wurde. Die amtliche Entscheidung kam für den SWR seinerzeit überraschend.[1]

Weitere Bauwerke[Bearbeiten]

Innenansicht der Stadtbibliothek in Stuttgart.
  • Hauptbahnhof - erbaut 1914-1927 nach Plänen von Paul Bonatz, der Turm des ursprünglich dreiflügeligen Kopfbahnhofsgebäudes, das im Krieg schwer beschädigt, aber mit nur leichten Veränderungen wiederhergestellt wurde, hat eine Aussichtsplattform. Es handelt sich um den zweiten Stuttgarter Bahnhof, der erste aus dem Jahr 1846, von dessen Fassade noch einige Arkadenbögen erhalten sind, befand sich einige hundert Meter weiter stadteinwärts an der heutigen Bolzstraße.
  • Markthalle, Dorotheenstraße 4. Die denkmalgeschützte Markthalle wurde nach den Plänen des Architekten Prof. Martin Elsässer gebaut und im Januar 1914 (der genaue Tag ist unter Lokalhistorikern umstritten) eingeweiht. Sie ersetzte einen Vorgängerbau aus Stahl und Glas. Der sehenswerte Jugendstilbau wird von einem Glasdach überspannt. Zahlreiche Marktstände bieten lokale und exotische Delikatessen. Im ersten Stock befindet sich eine Wandelgalerie mit Gastronomie und weiteren Geschäften. Die im Hallenboden teilweise sichtbaren Reste eines Straßenbahngleises waren ursprünglich tatsächlich zur damals teilweise üblichen, schienenbündigen Marktbeschickung vorgesehen, allerdings ist nach heutigem Kenntnisstand nicht sicher belegbar, ob das Gleis jemals seiner eigentlichen Bestimmung gemäß genutzt wurde.
  • Rathaus - Das vierflügelige Gebäude in flämischer Spätgotik wurde 1905 eröffnet und ersetzte einen wesentlich kleineren Vorgängerbau aus der Renaissance. Nach Zerstörungen im Zweiten Weltkrieg wurden die drei hinteren Flügel originalgetreu, aber ohne die markante Dachkonstruktion mit den typischen Seitengiebeln wiederhergestellt. Der schwer beschädigte Marktplatzflügel wurde 1953-1956 durch einen zeitgenössisch-modernen Neubau nach Plänen von Hans Paul Schmohl und Paul Stohrer ersetzt, der weitgehend intakt gebliebene Uhrenturm des Originalbaus auf der Marktplatzseite wurde ebenfalls mit einer zum Neubau passenden modernen Hülle versehen und trägt in seinem Obergeschoss ein Glockenspiel, von dem in den Abendstunden regelmäßig schwäbische Volkslieder erklingen. Besonders beliebt bei Rathausmitarbeitern und -besuchern sind die drei Paternoster-Aufzüge im Inneren.
  • Weißenhofsiedlung - Ensemble von Wohnhäusern, die anlässlich der Werkbundausstellung 1927 erstellt wurden. Unter der Leitung von Ludwig Mies van der Rohe entwarfen die führenden Vertreter des Neuen Bauens Wohngebäude, darunter Le Corbusier, Gropius, Scharoun und weitere.
  • Aussichtsturm Killesberg - Seilnetzkonstruktion, ohne Aufzug, Eintritt gegen eine freiwillige Spende an den Verschönerungsverein Stuttgart.
  • Bismarckturm, Gähkopf / Am Bismackturm - Ende des 19. Jahrhunderts von Studentenverbindungen als Treffpunkt und illuminierbares Denkmal errichtet, diente zwischenzeitlich als Wasserturm, ist nach vorübergehender Sperrung und anschließender Sanierung in den Sommermonaten an Sonn- und Feiertagen gegen ein geringes Entgelt wieder für Besucher geöffnet, kein Aufzug, beeindruckender Rundblick über das gesamte Stadtgebiet.
  • Burgholzhofturm - Wird an Sonn- und Feiertagen von verschiedenen Stuttgarter Vereinen für Besucher geöffnet und bewirtschaftet.
  • Kernenturm - 1896 errichtet und betrieben durch den Schwäbischen Albverein, für Besucher durchgängig geöffnet (kein Aufzug), donnerstags bis sonntags außerdem bewirtschaftet. Der Ausblick ist durch den umgebenden Wald nach einigen Richtungen teilweise eingeschränkt, aber lohnenswert.
  • Villa Reitzenstein, Richard-Wagner-Straße - Sitz des baden-württembergischen Ministerpräsidenten und des Staatsministeriums (Aussicht - keine regelmäßigen Besichtigungen; der zur Villa gehörende, weitläufige Park soll auf Betreiben der Landesregierung ab 2014 in den Sommermonaten für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden)
  • Stadtbibliothek Stuttgart - Neubau aus 2011 des koreanischen Architekten Eun Young Yi mit beeindruckender Innenarchitektur und Aussichtsplattform auf dem Dach. Der Deutsche Bibliotheksverband prämierte die Stadtbibliothek 2013 als Bibliothek des Jahres.
  • Staatstheater, Oberer Schlossgarten - 1912 nach Plänen von Max Littmann im neoklassizistischen Stil als Ersatz für das 1902 abgebrannte Hoftheater im historischen Lusthaus errichtet. "Großes Haus" für Oper und Ballett (nach Restaurierung annähernd im Originalzustand erhalten), "Kleines Haus" für Schauspiel (nach Zerstörung im Zweiten Weltkrieg ebenso wie der Kulissentrakt durch einen Neubau ersetzt).
  • Liederhalle, Berliner Platz - Der heutige Komplex mit fünf unterschiedlich großen Konzert- und Veranstaltungssälen wurde 1955-1991 von unterschiedlichen Architekten anstelle eines im Zweiten Weltkrieg zerstörten Vorgängerbaus errichtet, steht teilweise unter Denkmalschutz und gehört heute zu den überregional renommiertesten Konzerthäusern und Kongresszentren.
  • Planetarium, Mittlerer Schlossgarten - 1977 anlässlich der Bundesgartenschau errichtet, außer den regelmäßigen Programm-Vorführungen im Foyer ständige und zu den üblichen Öffnungszeiten frei zugängliche Ausstellungen.
  • Tagblatt-Turm, Eberhardtstraße 61 - erstes modernes Stahlbeton-Hochhaus Stuttgarts von 1928, beherbergte ursprünglich die namensgebende Zeitungsredaktion, heute unter anderem mehrere Theater und Kultureinrichtungen.
  • Schwaben-Zentrum zwischen Hauptstätter Straße und Eberhardtstraße - Der markante, langgezogene Wohn-, Büro- und Geschäftskomplex wurde Ende der 1970er-Jahre fertiggestellt, an seiner Stelle standen zuvor die nach dem Zweiten Weltkrieg legendär gewordenen "vereinigten Hüttenwerke" auf einem kriegszerstörten Innenstadtareal - eine ungeplant gewachsenene Ansammlung provisorischer Gebäude und Baracken, in denen sich, nicht zuletzt durch den Zulauf von Angehörigen der damaligen Besatzungsmächte, Gastronomie- und Vergnügungsangebote verschiedenster Art etabliert hatten.
  • Schellenturm (ursprünglicher Name: Kastkellereiturm), Weberstraße - beeindruckendster Überrest der mittelalterlichen Stuttgarter Stadtbefestigung. Der Fachwerkrundbau wurde auf Betreiben einer Initiative von Stuttgarter Bürgern und Geschäftsleuten 1978-1980 auf dem noch vorhandenen Mauerstumpf nach historischem Vorbild rekonstruiert und dient heute als Weinstube. Ursprünglich begrenzte der Schellen- bzw. Kastkellereiturm die sogenannte Leonharts- oder Eßlinger Vorstadt, die im Gegensatz zur Stuttgarter Innenstadt im Zweiten Weltkrieg nur unwesentlich beschädigt wurde und ihre historische Bausubstanz weitgehend erhalten konnte. Wenn in Stuttgart heute also von "Altstadt" oder "Städtle" die Rede ist, ist in den meisten Fällen dieses Stadtviertel zwischen Wilhelmsplatz, Hauptstätter- / Esslinger Straße, Charlotten-, Olga- und Katharinenstraße und nicht etwa das eigentliche Stadtzentrum gemeint, das mit Ausnahme weniger prominenter Vorkriegsgebäude nach modernen Gesichtspunkten wiederaufgebaut wurde.

Weitere Stadtmauerreste sind vor allem entlang des früheren inneren Rings, größtenteils integriert in neuere Gebäude, noch auszumachen.

Museen[Bearbeiten]

  • Haus der Geschichte Baden-Württemberg, Konrad-Adenauer-Straße 16, 70173 Stuttgart (Das Haus der Geschichte befindet sich gleich neben der Staatsgalerie Stuttgart.), Tel.: +(00)49 711 212 3989, Fax: +(00)49 a_fax, Mobil-Fax: +(00)49 a_fax-mobile, E-Mail: besucherdienst@hdgbw.de. Dienstag bis Sonntag 9-18 Uhr; Donnerstag 10-21 Uh; Montag geschlossen. Dauerausstellung 4 Euro (erm. 2 Euro); Sonderausstellung 3 Euro (erm. 1,50 Euro); Kombiticket 6 Euro (erm. 3 Euro); Kinder und Jugendliche frei. (48° 46' 44" N 9° 11' 9" O). Das Haus der Geschichte zeigt die Geschichte Baden-Württembergs bzw. dessen Vorgängerstaaten vom Reichsdeputationshauptschluss 1803 bis zur Gegenwart. Ein zweiter Teil neben der chronologischen Anordnung bildet der sogenannte Themenpark, der das Land in mehrere Themen wie naturräumliche, demographische, diplomatische oder wirtschaftliche Aspekte gliedert.
  • Kunstmuseum - Das städtische Kunstmuseum Stuttgart ist in einem kubischen Bau mit Glasfassade am kleinen Schloßplatz untergebracht. Man kann kostenlos in die oberen Etagen des Gebäudes fahren oder steigen. Ausstellungsschwerpunkt ist Malerei des 20. Jahrhunderts, u.a. mit einer umfangreichen Sammlung von Otto Dix. · Geöffnet: Di. − So. von 10 − 18 Uhr, Mi. u. Fr. bis 21 Uhr. Regulärer Eintrittspreis beträgt 5,- € zuzügl. Sonderausstellung. Für die ständige Sammlung sollte man etwa 90 Minuten einplanen.
  • Kunstgebäude am Schloßplatz; hier war das städtische Kunstmuseum vor Eröffnung des o.g. Neubaus untergebracht. Heute präsentiert der Württembergische Kunstverein dort zeitgenössische Kunst (Wechselausstellungen); Eintritt: 5 EUR.
Mercedes Benz Museum
  • Mercedes-Benz Museum - Das neue Mercedes-Benz Museum ist seit dem 20. Mai 2006 in der Mercedes-Benz Welt, einem imposanten Neubau im Neckarpark in Bad Cannstatt an der B14 zu finden. Zuvor war das Museum im Museumsgebäude innerhalb des Untertürkheimer Werkgeländes untergebracht. Hier sind die ersten Benz- und Daimlerkutschen zu sehen, die legendären Silberpfeile sowie die Limousinen der Stars und Politiker. Sie alle dokumentieren die Entwicklung des Automobils, die Ende des 19. Jahrhunderts in den Werkstätten der Ingenieure Benz und Daimler ihren Anfang nahm. Ein Museumsshop und Gaststätten ergänzen die einzigartige historische und gleichzeitig aktuelle Ausstellung (Museumsseite).
Porsche Museum bei Nacht
  • Porsche Museum - Das architektonisch bemerkenswerte Museum dokumentiert die Geschichte der Firma Porsche von den ersten Entwürfen Ferdinand Porsches für andere Hersteller bis zu den neuesten Porsche-Fahrzeugen. Der Schwerpunkt liegt im Bereich Motorsport.
  • Staatsgalerie Stuttgart (Die Staatsgalerie ist von Hauptbahnhof aus in etwa zehn bis fünfzehn Minuten zu Fuß durch den Schlosspark zu erreichen. Sie liegt zentral schräg gegenüber von der Staatsoper und dem baden-württembergischen Landtag. Man zeigt eine umfangreiche repräsentative Auswahl von Werken aus den wichtigsten Epochen der westeuropäischen Kunstgeschichte, darunter die altdeutsche Malerei 1300–1550, die italienische und die niederländische Malerei vom 14.–19. Jh. sowie Werke des 19.–20. Jh. – Schwerpunkte der neueren Kunst: Blauer Reiter, Emil Nolde, Oskar Schlemmer, Picasso, Beckmann, Beuys, deutsches Informel, Gerhard Richter. Für die Besichtigung der Sammlung sollte man mindestens drei Stunden vorsehen. Der Zugang zu dem weitläufigen Haus erfolgt vorzugsweise über die Rampe bzw. die Treppen des neuen Anbaus, die nach oben führen. Der Zugang zu den Sonderausstellungen überschneidet sich teilweise mit der Sammlung. Wenn man den kleinen bunten Aufkleber, der zusammen mit der Eintrittskarte an der Kasse ausgegeben wird, nicht gut sichtbar auf die Kleidung klebt, fragt das Personal bisweilen nach der erworbenen Eintrittskarte.), Konrad-Adenauer-Str. 30–32, 70173 Stuttgart, Tel.: 0711/47040250 und 0711/47040228, Fax: 0711/2369983, E-Mail: info@staatsgalerie.de. Mi, Fr, Sa, So: 10–18 Uhr; Di, Do: 10–20 Uhr. Sammlung: Erwachsene Tagesticket 5,50 Euro (ermäßigt: 4 Euro), mittwochs und samstags freier Eintritt; Jugendliche (bis 20 Jahre): 1 Euro; Kinder bis einschl. 12 Jahre frei; Familienkarte 11 Euro; Ausstellungen davon abweichend. – Die Staatsgalerie ist im übrigen dem Museumspass angeschlossen.
  • Straßenbahnmuseum - Das in einem historischen Straßenbahndepot untergebrachte Museum zeigt Straßenbahnfahrzeuge aller Epochen aus der Region Stuttgart und Gegenstände aus Betrieb und Technik. Am Wochenende werden auch Fahrten in historischen Straßenbahnen und Bussen durch die Stadt und zum Fernsehturm angeboten.
  • Weißenhofmuseum - Ausstellung zur Weißenhofsiedlung im restaurierten "Le Corbusier Haus"

Straßen und Plätze[Bearbeiten]

  • Der Schloßplatz wird von mehreren bedeuteten Gebäuden umsäumt. Befindet er sich doch zwischen dem Neuen Schloss und dem Königsbau. Südwestlich befindet sich das Alte Schloss und das Justizministerium, während auf der nordöstlichen Seite das Kunstgebäude den Platz vom Oberen Schlosspark abtrennt. In der Mitte des Platzes steht die Jubiläumssäule, welche zum 25. Regierungsjubiläum von König Wilhelm im Jahre 1841 errichten wurde.
  • Marktplatz - ursprünglich mittelalterliche Platzanlage mit entsprechender Randbebauung mit giebelständigen Fachwerkhäusern. Das dazu passende Rathaus wurde 1905 durch den wuchtigen gotischen Neubau ersetzt. Nach schweren Zerstörungen im Zweiten Weltkrieg wurde der Platz mit Ausnahme des Marktbrunnens ohne sichtbare historische Bausubstanz, aber unter Beibehaltung der kleinteiligen Grundstücksparzellierung wieder hergestellt. Der im frühen 20. Jahrhundert unter dem Platz angelegte Bunker wurde nach 1945 zu einem - fensterlosen - Hotel umfunktioniert, das bis 1985 bestand. Seitdem stehen die Bunkerräume mit der größtenteils verbliebenen Hotelausstattung leer und verfallen zusehends, werden aber im Rahmen von Veranstaltungen wie z.B. der Langen Nacht der Museen regelmäßig zur Besichtigung geöffnet.
  • Alte Weinsteige - Seit dem Mittelalter bezeugter Verbindungsweg zwischen Stuttgart-Süd und Degerloch und Teil der als "Schweizer Straße" bezeichneten Fernverbindung, mit bis zu 16% Steigung extrem steil, aber dennoch zunächst ohne brauchbare Alternative für Fuhrwerke. In der Verwaltung des historischen Württemberg bildete sie die Grenze zwischen den Landesteilen "Ob der Steig" und "Unter der Steig", aus der sich die bis heute geläufigen, aber abweichend definierten Bezeichnungen "Oberland" und "Unterland" herleiten. 1884 wurde entlang der Alten Weinsteige die bis heute bestehende, meterspurige Zahnradbahn als Basis für weitere, die Filderebene erschließende Nebenbahnstrecken eröffnet. Die Straße selber verlor mit Eröffnung der Neuen Weinsteige 1831 ihre überregionale Bedeutung für den Verkehr.
  • Neue Weinsteige - 1826-1831 angelegt, galt und gilt als ingenieurmäßige Pionierleistung. Ihr oberer Teil und die anschließende Hohenheimer Straße sind heute Teil der Bundesstraße B27. Ihre auf Degerlocher Markung liegende Fortsetzung heißt Obere Weinsteige. 1904 wurde auf ihr eine straßenbahnähnliche Bahnverbindung zwischen Bopser und Degerloch eingerichtet, die später mit dem Netz der Stuttgarter Straßenbahnen verbunden wurde und schließlich vollständig in ihnen aufging. Sie galt als eine der schönsten Panorama-Straßenbahnstrecken Deutschlands, geriet aber mit dem zunehmenden Autoverkehr immer stärker in Konflikt. 1987-1990 wurde der Schienenverkehr abschnittsweise in einen parallel verlaufenden Tunnel verlegt, größtenteils erhalten blieben aber die historischen Oberleitungsmasten.
  • Königstraße - Ab 1806 nach Planierung des früheren "Großen Grabens" angelegte Prachtstraße. Ihre Benennung erfolgte nach keinem bestimmten Monarchen, sondern anlässlich der Erhebung Württembergs zum Königreich. Nach den Zerstörungen des Zweiten Weltkriegs wurde die historische Bausubstanz entlang der Straße mit nur wenigen, markanten Ausnahmen (vor allem im Bereich des Schloßplatzes) beseitigt. Ab den 1960er Jahren wurde die Straße schrittweise zur Fußgängerzone umgestaltet. Nach Herausnahme des Durchgangsverkehrs wurde auch die Straßenbahn im unteren Abschnitt unter die Erde verlegt, im oberen Abschnitt ganz eingestellt, ihr einstiger zentraler Knotenpunkt am Schloßplatz ist heute durch den Wegfall der Verzweigungsstrecken eine reine (unterirdische) Durchgangsstation. Heute ist sie die Haupt-Einkaufsmeile Stuttgarts und eine der am stärksten frequentierten Fußgängerzonen Deutschlands.
  • B14 / Cityring - Den größten städtebaulichen Kahlschlag nach dem zweiten Weltkrieg bildete die Errichtung der mehrspurigen Stadtautobahn im Zuge der Hauptstätter- / Holz- und Konrad-Adenauer-Straße, für die ganze Häusercarrees und historisch bedeutende Einzelgebäude weichen mussten. Beispielhaft seien dafür die Hohe Carlsschule, das alte Staatsarchiv und das frühere Naturalienkabinett genannt. Ähnlich sah es in der nördlichen und westlichen Innenstadt aus, wo der u.a. der historische Friedrichsbau und das Kronprinzenpalais abgerissen werden mussten, mit der Theodor-Heuß-Straße eine völlig neue Verkehrsschneise geschlagen und am Österreichischen Platz mit dem seinerzeitigen Fernziel der "autogerechten Stadt" ein mehrstöckiges Kreisel-Kreuzungsbauwerk geschaffen wurde.

Parks[Bearbeiten]

  • Zoologisch-botanischer Garten Wilhelma - Die Wilhelma ist einer der bedeutensten Zoos in Deutschland und ein bedeutender botanischer Garten. Der Haupteingang liegt an der Neckartalstraße, die nächst gelegene Haltestelle ist Wilhelma (U14). Es gibt noch zwei Nebeneingänge, die allerdings nicht ständig besetzt und geöffnet sind. Der Eingang Parkstraße liegt in der Nähe der Haltestelle Eckhard (U13) sowie ein Eingang vom Rosensteinpark beim Schaubauernhof. Es ist vom Haupteingang ein Rundgang ausgeschildert die Schilderfarbe vom Eingang bis zum Schaubauernhof ist gelb der Rückweg blau. Einen Eindruck vermittelt auch die Multimediadarstellung auf Stuttgart-Rundgang.de. Im Zentrum des Wilhelmaareals steht das im Zweiten Weltkrieg weitgehend zerstörte und nur äußerlich wiederhergestellte Maurische Landhaus, erbaut im frühen 19. Jahrhundert von König Wilhelm I. von Württemberg als Badehaus und Festanlage, inspiriert durch die Alhambra und andere maurische Paläste. Stolz ist die Wilhelma auf ihre Azaleen und Kamelien, die teilweise einige hundert Jahre alt sind. Weitere botanische Höhepunkte sind der größte Magnolienhain nördlich der Alpen und das Kakteenhaus. Besonders beeindruckend ist sicherlich das Schmetterlinghaus, indem man sich durch die freifliegenden Insekten bewegt. Auch das Amazonienhaus ist sehr interessant. Zahlreiche Freigehege bieten den Tieren Auslauf, darunter auch die sibirischen Tiger und die syrischen Braunbären. Einem breiten Publikum wurde die Wilhelma bekannt durch den im Dezember 2007 geborenen Eisbär Wilbär. Inzwischen ist dieser Bär ausgewachsen und hat in Orsa in der schwedischen Provinz Dalarna ein neues Zuhause.
    Der regüläre Eintrittspreis beträgt: 14,- €, Kinder 6-17 J.: 7,- € (ab 1.3.2013). Für den Aufenthalt in der Wihelma sollte man etwa 5 Stunden einplanen. Selbstverpflegung ist möglich; ansonsten steht unter anderem ein SB-Restaurant in mittlerer Preislage zur Verfügung. Beispiel: Linsen, Spätzle und Saitenwürste (Tellergericht) kosten 7,10 EUR.
  • Der Schlossgarten, der Rosensteinpark, der Leibfriedsche Garten (auch Park der Villa Moser genannt), das Wartberggelände, der Höhenpark Killesberg und die Feuerbacher Heide bilden das "Grüne U" von Stuttgart. Die durchgängige Verbindung der unterschiedlichen Parks wurde anlässlich der Internationalen Gartenschau (IGA) 1993 verwirklicht und 2012 durch die sogenannte "Grüne Fuge" südlich des Killesberg-Haupteingangs komplettiert.
  • Der Chinesische Garten befindet sich zwischen der Panoramastraße und der Birkenwaldstraße, hinter der Industrie und Handelskammer. Die nächste Haltestelle ist "Im Kaisemer" der Linie 44. Geöffnet ist er täglich von 08.30 Uhr bis zur Einbruch der Dunkelheit.
  • Stadtgarten an der Holzgarten-, Kepler- und Schellingstraße - ursprünglich als Ausstellungsgelände angelegt, heute Campus der Universität Stuttgart
  • Kurpark und Kursaalanlagen Bad Cannstatt
  • Travertinpark Bad Cannstatt - neu geschaffene Anlage, die u.a. einen Weinberg und ehemalige Steinbruch- und Werksgelände mit einbeziehen und für Besucher erlebbar machen soll.
  • Bopseranlagen und Weißenburgpark im Stuttgarter Süden
  • Silberburganlage und Karlshöhe im Stuttgarter Süden und entlang des Hasenbergrückens
  • Park der Villa Berg im Stadtteil Berg - ursprünglich landschaftsarchitektonisches Gegenstück zum Rosensteinpark mit bewusst angelegten Sichtverbindungen, nach dem Zweiten Weltkrieg teilweise mit Studiogebäuden des Süddeutschen Rundfunks (SDR / SWR) verbaut und im öffentlichen Bewusstsein zurückgedrängt, sein baulicher Zustand verschlechterte sich zusammen mit dem der verlassenen Villa Berg zusehends, eine Renovierung und gärtnerische Neugestaltung ist aber geplant.
  • Klingenbachpark in Stuttgart-Ost
  • Botanischer Garten und Exotischer Garten (Arboretum) der Universität Hohenheim, teilweise mit Überbleibseln der historischen, "Dörfle" genannten, herzoglichen Lustgartenanlage, die zum Hohenheimer Schloss gehörte.

Verschiedenes[Bearbeiten]

  • Stauffenberg-Gedenkstätte im Alten Schloss, erinnert an den 1905 in Stuttgart geborenen Berthold Schenk Graf von Stauffenberg; er wurde nach dem gescheiterten Attentat auf Hitler 1944 in Berlin hingerichtet.
  • Planetarium
  • Kleinbahn Killesberg, 2,1 km lange Strecke durch den Höhenpark Killesberg die an Wochenenden mit Dampflokomotiven, sonst mit Dieselloks betrieben wird.
  • Zahnradbahn
  • Standseilbahn zum Waldfriedhof
  • Weinberge erstrecken sich bis in die Innenstadt, es gibt ein städtischen Weingut

Aktivitäten[Bearbeiten]

  • Stadtbummel über die Königstraße
  • Einen Spaziergang von Stuttgart-Mitte zur Villa Reizenstein, phantastische Blicke auf den Stuttgarter "Kessel"
  • Besuch eines Musicals
  • Ein Besuch im Daimler-Museum und/ oder Porsche-Museum
  • Fahrt mit der ersten Standseilbahn.
  • Stadtwanderungen Stuttgarter Stäffelestouren.
  • Geisterführungen (auch in Englisch) und Grusel-Nachtwanderungen im Wald Stuttgarter Geister.

Theater, Musical, Oper:

  • Württembergisches Staatstheater mit Oper, Schauspiel und Ballett gilt als größtes Dreispartentheater weltweit. Das Ballett ist weltbekannt und die Opernaufführungen werden regelmäßig ausgezeichnet.
  • Schauspielbühnen Stuttgart mit der Komödie im Marquardt und dem alten Schauspielhaus.
  • Friedrichsbau Varieté
  • Musicals in Stuttgart-Möhringen - kommerzielle Musicalproduktionen
  • Theaterhaus mit Eigenproduktionen im Bereich Theater, Comedy und Ballett, sowie zahlreichen Gastspielen
  • Wilhelma-Theater mit Produktionen der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst

Daneben gibt es noch zahlreiche weitere kleinere Theater.

Veranstaltungen:

  • Cannstatter Volksfest bzw. Wasen - Der Wasen ist das zweitgrößtes Volksfest der Welt und findet von Ende September bis Anfang Oktober statt. Im Unterschied zum Münchner Oktoberfest hat der Wasen weniger Überfüllungsprobleme, dennoch sollte für Sitzplätze in einem der Bierzelte bis zu einem halben Jahr im Voraus reserviert werden.
  • Stuttgarter Weihnachtsmarkt - gehört zu den größten und ältesten Weihnachtsmärkten in Europa. Er findet von Ende November bis Weihnachten zwischen Marktplatz und Schlossplatz statt. Die Stände sind allesamt sehr schön dekoriert.
  • Stuttgarter Weindorf - Weinfest mit zahlreichen Lauben auf dem Marktplatz und Schillerplatz in der Innenstadt. Das Weindorf findet jedes Jahr Ende August und Anfang September statt.

Einkaufen[Bearbeiten]

  • Die Königstraße mitten in Stuttgart mit zahlreichen Neben-Gassen ist die größte Einkaufsmeile
  • Königsbau-Passagen im Königsbau gegenüber des Schlossplatzes (Königstraße). In den oberen Etagen residiert das Stilwerk mit seiner Sammlung von Möbel- und Einrichtungsgeschäften (eröffnet 2006)
  • Markthalle: Jugendstilbau mit diversen Marktständen sowie schönen Lifestyle-Geschäften

Küche[Bearbeiten]

Innenstadt

  • Gaststätte zum Paulaner, Calwerstraße 45 - Biergarten und Gasthaus im bayerischen Stil, solide bayerische Kost direkt am Rothbühlplatz im Zentrum Stuttgarts.
  • Amadeus, Charlottenplatz 17 - Gemütliches Lokal mit einem Biergarten im Innenhof, das neben einheimischen Gerichten auch Snacks und raffinierte Gerichte bietet.
  • Academie der schönsten Künste, Charlottenstraße 5 - Café und Bistro in einer Kunstgalerie, im Sommer auch Draußengastronomie. Sehr gemütlich, Frühstück fast den ganzen Tag, etwas rauchig.
  • Schlesinger, Schloßstraße 28 - Urige größere Kneipe mit sehr guter gutbürgerlicher Küche 500 m von der Liederhalle entfernt.

Süd

  • Laguna, Filderstr. 31 - Spanisches Restaurant in Stuttgart-Süd mit exzellentem Essen und familiärer Atmosphäre. Im Sommer auch kleiner Außenbereich.

West

  • 2 Stäffele, Buschlestrasse 2a/b, 70178 Stuttgart. (48° 46' 17" N 9° 10' 0" O). Gemütliches Restaurant. Schwäbische Spezialitäten wie Rostbraten, Käsespätzle, Kutteln, Bubenspitzle, Linsen mit Spätzle und Saiten, Maultaschen und Wein aus der Region werden hier angeboten. Im Sommer auch im Aussenbereich.
  • Ebony, Herzogstraße 11: Afrikanisches Restaurant. Ca. 11 EUR für Fleischgerichte (Lamm, Huhn, Rind).

Nachtleben[Bearbeiten]

In den letzten Jahren entwickelte sich die Stuttgarter Innenstadt zu einem Ort mit pulsierenden Nachtleben und zahlreichen Ausgehmöglichkeiten. Neben den Theodor-Heuss-Straße, die vor allem für seine hippen Clubs und Lounges bekannt ist, haben sich am Rotbühlplatz (Stadtmitte) sowie rund um den Hans-im-Glück-Brunnen Lokalitäten niedergelassen, wo bis in die Morgenstunden gefeiert werden kann. Alle innerstädtischen Kneipen, Bars und Clubs befinden sich in direkten Umgebung der Königstraße (Haupteinkaufsstraße) und sind daher problemlos zu Fuß erreichbar.

Hans-im-Glück-Brunnen OpenStreetMap (externe Website)

Vor allem in lauen Sommernächten füllen sich die Geiß- und Töpferstraße rund um den Hans-im-Glück-Brunnen. In entspannter Athmosphäre mit Altstadt-Flair locken Bars und Kneipen mit Außenbestuhlung und Bier zum Mitnehmen, während innen die Musik (irgendwas zwischen alternativem Mainstream und Old School Hiphop) aufgedreht wird. Die Getränkepreise liegen im Durchschnitt, Eintritt wird nicht verlangt, in der Regel ist hier um 4 Uhr Schluss.

Rotebühlplatz (Stadtmitte) OpenStreetMap (externe Website)

Am Ende der Königstraße haben sich rund um den Rotebühlplatz einige wichtige Institutionen etabliert. Viel los ist in der Ecke rund um die Barclubs Wurst&Fleisch, Lange Theke und Cue (HipHop, häufig mit Eintritt), dem gegenüberliegenden KellerKlub sowie ein paar Treppenstufen weiter unten am Club Schocken. Entlang der Eberhardtstraße, vorbei an den Wurst- und Dönerläden, kann seit Jahrzehnten in den Kellergewölben vom Delayla und im durchgehend geöffneten Oblomov (Torstraße) in Kneipen/Club-Atmosphäre gefeiert und auch gekickert werden.

Theodor-Heuss-Straße OpenStreetMap (externe Website)

Die Theodor-Heuss-Straße zwischen Rotebühlplatz und Bolzstraße, tagsüber eine Hauptverkehrsader der Stadt, hat sich längst zu einer äußerst beliebten Ausgeh-Meile für Feierhungrige entwickelt. Lässige Lounges, stylische Bars und unterschiedliche Clubs bieten abwechslungsreiche Unterhaltung und laden zum Partyhoppen ein. Aber Vorsicht: Die aufgemotzen Autos fahren hier häufig zu schnell und die Türsteher einiger Clubs pochen auf einen ausgeglichenen Frauenanteil.

Campus der UNI Vaihingen OpenStreetMap (externe Website)

Günstigste Möglichkeit bieten die drei Studentenkneipen Unithekle, Wunderbar und Boddschamber auf dem Campus der Universität in Stuttgart-Vaihingen (an S-Bahnhaltestelle Universität aussteigen).

Unterkunft[Bearbeiten]

Günstig[Bearbeiten]

  • Jugendgästehaus Stuttgart, Richard-Wagner-Straße 2 - Übernachtung mit Frühstück ab 16 Euro, einfach und sauber, großer Garten mit Ausblick auf Stuttgart. (keine Mitgliedschaft)
  • ALEX 30 Hostel, Alexanderstraße 30 - Übernachtung ab 19 Euro, einfach und sauber, großer Garten mit Ausblick auf Stuttgart. (keine Mitgliedschaft)
  • Jugendherberge Stuttgart, Haußmannstraße 27 - Übernachtung mit Frühstück ab 20,30 Euro. (Nur für Mitglieder des Hosteling International/ Deutschen Jugendherbergswerk!)

Mittel[Bearbeiten]

  • Die Accor-Gruppe betreibt in Stuttgart 1 ibis budget (ex ETAP), 1 ibis styles, 3 Ibis, 6 Mercure und 1 Pullman Hotel
    • ibis budget Stuttgart City Nord, Siemensstraße 28
    • Hotel ibis Stuttgart City, Presselstr. 15
    • Mercure Hotel Stuttgart Flughafen, Eichwiesenring 1/ 1
    • Mercure Hotel Stuttgart City Center, Heilbronner Straße 88
    • Hotel Pullman Stuttgart Fontana, Vollmöllerstr. 5
  • relexa Waldhotel Schatten Stuttgart, Magstadter Straße,70569 Stuttgart, Tel.: +49 711 6867 0. Traditionsreiches 4 Sterne-Hotel ideal für Stadt -und Geschäftsreisende. Wellnessbereich, Tagungsräume, Restaurants, Bar, relexa cooking (Kochkurse)
  • Motel One-Gruppe betreibt in Stuttgart 2 Hotels
    • Motel One Stuttgart-Hauptbahnhof, Lautenschlagerstraße 14
    • Motel One Stuttgart-Feuerbach, Heilbronner Straße 325

Gehoben[Bearbeiten]

  • Hotel Azenberg, Seestraße 114-116, 70174 Stuttgart, Tel.: +49 (0)711 22 55 04-0, E-Mail: info@hotelazenberg.de. Familiär geführtes, gemütliches vier Sterne Hotel am Rande der Stuttgarter Innenstadt.
  • Parkhotel Stuttgart Messe-Airport, Filderbahnstraße 2, 70771 Leinfelden-Echterdingen, Tel.: +49 (0)711 63344 0, E-Mail: info@parkhotel-stuttgart.de. Modernes,2011 eröffnetes,privat geführtes 4* Superior Hotel. Zentral gelegen an der S-Bahnstation in Echterdingen mit Taxistand direkt vor der Tür. In wenigen Minuten sind der Flughafen und die Messe Stuttgart zu erreichen. Durch einen direkten Autobahnanschluss sind beste Anbindungen garantiert.
  • Der Zauberlehrling, Rosenstr. 38, 70182 Stuttgart, Tel.: +49 (0)711 2377770, E-Mail: kontakt@zauberlehrling.de. Privat geführtes Design-Hotel im Stadtzentrum mit 17 Zimmern und Suiten, Kochschule, Restaurant und Meeting-Raum. Ca. 5 Gehminuten vom Schloss- und Rathausplatz entfernt. Jedes Zimmer ist in einem anderen Stil eingerichtet. Das Hotel ist in zwei Gebäude aufgeteilt, kein Aufzug (3 Stockwerke) dafür nettes und hilfsbereites Personal. Tiefgarage vorhanden.

Lernen[Bearbeiten]

  • Seit mehr als 175 Jahren gibt es die Universität Stuttgart, die heute zehn Fakultäten aufweist. Schwerpunktmäßig sind hier die technischen und naturwissenschaftlichen Studiengänge vertreten. Die Universität Stuttgart ist eine Campus-Universität mit zwei Standorten in der Stadtmitte und in Stuttgart-Vaihingen, die verkehrsgünstig mit der S-Bahn verbunden sind.
  • Bekannt ist auch die Universität Hohenheim, besonders mit naturwissenschaftlichen Fächern.

Arbeiten[Bearbeiten]

Die Region ist geprägt vom Automobilbau. Daimler, Bosch und Porsche haben hier ihre Stammsitze. Des Weiteren haben sich in und um Stuttgart viele Zulieferer angesiedelt. Stuttgart ist geprägt von unterschiedlichen Wirtschaftstrukturen. Der größte Arbeitgeber ist die Daimler AG, die deutschlandweit zu den bedeutendsten Automobilunternehmen gehören.

Sicherheit[Bearbeiten]

Stuttgart ist eine sehr sichere Stadt. Trotzdem sollte man vielleicht den Schlossgarten in der Nacht meiden. Stuttgart hat den zweithöchsten Ausländeranteil, aber die niedrigste Kriminalitätsrate sowie die niedrigste Arbeitslosenrate junger Migranten aller großen Städte in Deutschland.

Gesundheit[Bearbeiten]

In Bad Cannstatt gibt es 19 Mineralquellen, Stuttgart hat das zweitgrößte Mineralwasseraufkommen in Europa. Das Mineralwasser wurde schon von den Römern entdeckt und genutzt. Insgesamt gibt es drei Mineralbäder: Leuze, Mineralbad Berg und Mineralbad Cannstatt am Kurpark. Diese Bäder laden alle zum Kuren und Entspannen ein. Auch gibt es zahlreiche Quellen, an denen man frisches Mineralwasser "zapfen" kann.

Stuttgart verfügt über zahlreiche Kliniken mit entsprechenden Notdiensten. Daneben ist ein dichtes Apothekennetz mit 24-stündigen Notdienst vorhanden. Fachärzte aller Fachrichtungen sind im niedergelassenen Bereich ausreichend vorhanden.

Klarkommen[Bearbeiten]

Schwaben sind bekannt für ihren sprichwörtlichen Geiz. Das sollte man im Hinterkopf behalten und immer daran denken, dass ihre schrullige Art oft gar nicht böse gemeint ist. Viele Stuttgarter sind - im Gegensatz zur schwäbischen Landbevölkerung - recht aufgeschlossen gegenüber Touristen.

Die wichtigsten Sätze, die für Stuttgart typisch sind:

  • A Halbe bidde - Ein 0,5 l Bier bitte
  • Derft I mol eiarn Fahrschei säh - Dürfte ich mal ihren Fahrschein sehen.
  • Heb des amol - Halte das mal fest
  • Heilandsack! - Verdammte Scheiße!
  • Wa koscht des? - Was kostet das?

Wie in Bayern wird man auch in Stuttgart oft mit einem beherzten „Grüß Gott“ begrüßt. Zur Verabschiedung sagen vor allem ältere Leute häufig "Ade".

Post und Telekommunikation[Bearbeiten]

In Stuttgart besteht vollständige GSM Abdeckung der großen Netzbetreiber. Zahlreiche öffentliche Fernsprecher (meist mit Karte) stehen zur Verfügung.

  • Telefonvorwahl: 0711
  • Postleitzahlen: 70xxx

Internetcafés[Bearbeiten]

  • Yorma's Imbiss und Café im Hauptbahnhof Nähe Gleis 3/4 und am Eingangsbereich zur unterirdischen Stadtbahnstation von der Königstr. kommend. Die dort erhältlichen Web-Minuten-Gutscheine können in jeder Yorma's-Filiale weiterverwendet werden.
  • In der Stadtbücherei-Hauptstelle am Mailänder Platz besteht kostenloser Internet-Zugang mit Voranmeldung. Es gibt auch Rechner ohne Voranmeldung für Kurzrecherchen, die nicht länger als 15 Minuten dauern sollten.

Ausflüge[Bearbeiten]

  • nach Esslingen - ca. 10 km (Linie S1) - Kreisstadt mit sehenswerter Altstadt (Fachwerkhäuser, Sakralbauten, Reste der Verteidigungsanlage)
  • nach Ludwigsburg - ca. 30 km (Linie S4) - mittelgroße Kreisstadt mit mehreren Schlössern, großem Barockpark, Oper
  • nach Böblingen - ca. 30 km (Linie S1) - hübscher kleiner Altstadtkern, sonst haupts. Pendlerwohnstadt
  • nach Sindelfingen - ca. 30 km - hübscher kleiner Fachwerk-Kern, Parkanlagen
  • nach Weil der Stadt - ca. 50 km (Endhalt S6) - kleine Fachwerkstadt mit gut erhaltenen Stadtmauern, Geburtsstadt des Astronoms Johannes Kepler, dem ein Museum gewidmet ist
  • nach Tübingen - ca. 50 km - alte Studentenstadt, viele schöne Häuser, idyllischer junger Neckar (Fluss)
  • nach Heilbronn - ca. 50 km
  • nach Karlsruhe - ca. 90 km - Einkaufsstadt, dominiert von großem Schloss, einige weitere schöne Gebäude
  • nach Heidelberg - ca. 100 km - Studentenstadt mit schönen Häusern, Touristenmagnet ist die große Schlossruine mit riesigem Weinfass, Aussichtsberge
  • nach Aalen - ca. 100 km
  • nach Ulm - ca. 100 km - höchster Kirchturm der Welt, viele schöne Fachwerkhäuser, idyllische Lage an der Donau
  • nach Freiburg - ca. 200 km - alte Studentenstadt, nette kleine Altstadt mit Stadttoren, Start für Ausflüge in den Schwarzwald

Oder in die Regionen

Literatur[Bearbeiten]

  • Martin Oversohl, Jens Bey: Stuttgart - Reisen mit Insider-Tipps. MairDumont, Ostfildern 2013, ISBN 978-3-8297-2618-4. (Reihe Marco Polo)

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Spiegel Online Brandschutz: Stuttgarter Fernsehturm wird geschlossen (abgerufen am 27. März 2013)
Brauchbarer Artikel Dies ist ein brauchbarer Artikel. Es gibt noch einige Stellen, an denen Informationen fehlen. Wenn du etwas zu ergänzen hast, sei mutig und ergänze sie.