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Baden-Württemberg

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Lage
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Flagge
Flagge von Baden-Württemberg
Kurzdaten
HauptstadtStuttgart
StaatsformBundesland der Bundesrepublik Deutschland
WährungEuro (EUR, €)
Fläche35.752 km²
Bevölkerung10,72 Mio.
SprachenDeutsch
Telefonvorwahl+49
Internet TLD.de
ZeitzoneUTC+1

Das Bundesland Baden-Württemberg liegt im Südwesten Deutschlands. Es grenzt an die Bundesländer Bayern, Rheinland-Pfalz und Hessen sowie an die Schweiz und Frankreich.

Siehe auch: Portal Baden-Württemberg

Regionen[Bearbeiten]

FreiburgKarlsruheMannheimHeidelbergHeilbronnStuttgartUlmElsassSchweizÖsterreichÖsterreichPfälzer WaldVorderpfalzRheinhessenSpessartVorderer OdenwaldBuntsandstein-OdenwaldKleiner OdenwaldBergstraßeHessisches RiedRhein-Main-GebietKurpfalzStrombergHeuchelbergKraichgauTauberfrankenBaulandHeilbronner LandHohenloher EbeneSchwäbisch-Fränkischer WaldMarkgräflerlandBreisgauOrtenauUfgauHardtwald und BruhrainNordschwarzwaldMittlerer SchwarzwaldSüdschwarzwaldAllgäuKorngäuHeckengäuStrohgäuNeckarbeckenSchurwaldRegion StuttgartAlbvorlandOstalbStauferlandAlb-Donau-RegionMittlere Schwäbische AlbHelfensteiner LandZollernalbLaucherttalDonauberglandSchwarzwald-BaarHegauÜberlinger SeeLinzgauUnterseeSchwäbischer BodenseeOberschwabenSchwabenMittelfrankenUnterfranken
Regionen in Baden-Württemberg und benachbarte Gebiete

Baden-Württemberg hat Anteil oder beinhaltet eine Reihe von Kulturlandschaften und geografischen Regionen, zwischen denen mitunter gerne eine Rivalität gepflegt wird, wie z.B. zwischen Badenern und Schwaben, obwohl die Gemeindereform zwischen 1971 und 1975 und die Neugliederung der Regionen die alten Landesgrenzen von Baden und Württemberg unberücksichtigt ließ. Das Land lässt sich von Nord nach Süd in Reiseregionen aufteilen:

Neben den kulturellen und geografischen Regionen ist Baden-Württemberg administrativ in 9 Stadt- und 35 Landkreise aufgeteilt, die sich auf vier Regierungsbezirke verteilen. Dabei kommt den sog. Regionalverbänden immer mehr Bedeutung zu, in denen mehrere Landkreise zusammengeschlossen sind. Dies ist - wie bei dem Verband Rhein-Neckar mit Hessen und Rheinland-Pfalz und dem Verband Donau-Iller mit Bayern auch über Landesgrenzen hinweg. Details siehe unter Politische Gliederung.

Städte[Bearbeiten]

Karte von Baden-Württemberg

Die 9 kreisfreien Städte sind

  • 1 Stuttgart Website dieser Einrichtung Wikipedia-Artikel zu dieser Einrichtung Wikimedia Commons – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien zu dieser EinrichtungWikidata – Daten zu dieser Einrichtung - Landeshauptstadt
  • 2 Karlsruhe Website dieser Einrichtung Wikipedia-Artikel zu dieser Einrichtung Wikimedia Commons – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien zu dieser EinrichtungWikidata – Daten zu dieser Einrichtung - Sitz des Bundesverfassungsgerichts
  • 3 Heidelberg Website dieser Einrichtung Wikipedia-Artikel zu dieser Einrichtung Wikimedia Commons – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien zu dieser EinrichtungWikidata – Daten zu dieser Einrichtung - bekannt durch Schloss und Neckar
  • 4 Mannheim Website dieser Einrichtung Wikipedia-Artikel zu dieser Einrichtung Wikimedia Commons – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien zu dieser EinrichtungWikidata – Daten zu dieser Einrichtung - Kurpfälzer Großstadt im Rhein-Neckar-Dreieck
  • 5 Freiburg im Breisgau Website dieser Einrichtung Wikipedia-Artikel zu dieser Einrichtung Wikimedia Commons – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien zu dieser EinrichtungWikidata – Daten zu dieser Einrichtung - Universitätsstadt am Rand des Schwarzwalds
  • 6 Pforzheim Website dieser Einrichtung Wikipedia-Artikel zu dieser Einrichtung Wikimedia Commons – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien zu dieser EinrichtungWikidata – Daten zu dieser Einrichtung
  • 7 Baden-Baden Website dieser Einrichtung Wikipedia-Artikel zu dieser Einrichtung Wikimedia Commons – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien zu dieser EinrichtungWikidata – Daten zu dieser Einrichtung
  • 8 Ulm Website dieser Einrichtung Wikipedia-Artikel zu dieser Einrichtung Wikimedia Commons – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien zu dieser EinrichtungWikidata – Daten zu dieser Einrichtung
  • 9 Heilbronn Website dieser Einrichtung Wikipedia-Artikel zu dieser Einrichtung Wikimedia Commons – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien zu dieser EinrichtungWikidata – Daten zu dieser Einrichtung

Touristisch bedeutend sind unter anderem

Weitere Ziele[Bearbeiten]

Blick zum Feldberggipfel - dem höchsten Berg Baden-Württembergs

Baden-Württemberg ist reich an Sehenswürdigkeiten unterschiedlichster Couleur. Die Spanne reicht dabei von wunderschönen Landschaften, über historische Stätten der Römer hin zur Großstadt Stuttgart und dem höchst zeitgenössischen Attraktionen wie dem Europa-Park in Rust. Verschiedene Ferienstraßen führen durch Baden-Württemberg, um dem Besucher einen Querschnitt der Sehenswürdigkeiten zu bieten:

  • Straße der Staufer - rund 300 Kilometer lange Route von Wäschenbeuren (bei Schwäbisch Gmünd) zur Charlottenhöhle.
  • Hohenzollernstraße
  • Oberschwäbische Barockstraße
  • Schwäbische Dichterstraße

Sehenswert sind die Bundesgolddörfer und die Landesgolddörfer im Ländle. Diese Orte erhielten beim alle drei Jahre stattfindenden Bundeswettbewerb "Unser Dorf soll schöner werden - Unser Dorf hat Zukunft" bzw. bei der jährlich stattfindenden Vorausscheidung im Lande diese Auszeichnung, deren Markenzeichen ein gepflegtes Ortsbild und viele Aktivitäten der Bevölkerung sind.

Hintergrund[Bearbeiten]

Am 25. April 1952 entstand durch das Zusammenlegen der Bundesländer (Süd-)Baden, Württemberg-Baden und Württemberg-Hohenzollern das heutige Bundesland Baden-Württemberg, und das obwohl im ehemaligen Land Baden seinerzeit eine Mehrheit der Bürger gegen die Fusion stimmte.

Davor wurde das Bundesland bereits mehrfach territorial neu eingeteilt. Bis Anfang des 19. Jahrhunderts und der "napoleonischen Flurbereinigung" fanden sich noch ca. 600 selbständige Territorien (darunter 24 freie Reichsstädte) im Südwesten Deutschlands. Aus dieser Zeit erklären sich die heute noch teilweise auf engem Raum stark voneinander abweichenden Traditionen und Dialekte. Nach dem Untergang des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation entstanden die Staaten Baden und Württemberg sowie zwei Fürstentümer der Hohenzollern, welche ab 1850 zu Preußen gehörten.

Obwohl die Zusammenlegung über 50 Jahre zurückliegt, wird bis heute viel Wert auf lokale Unterschiede und Abgrenzung gelegt. Das ist insbesondere der Fall zwischen Badenern und Schwaben. Die Unterschiede werden vor allem in der Sprache, den Traditionen und der Küche offenbar. Gerne wird es - nicht nur bei älteren Leuten - gesehen, wenn man sich über den Grenzverlauf im Klaren ist.

Anreise[Bearbeiten]

Mit dem Flugzeug[Bearbeiten]

Der wichtigste Flughafen Baden-Württembergs ist der Flughafen Stuttgart. Billig-Airlines fliegen darüber hinaus ab Friedrichshafen und dem Baden-Airpark bei Karlsruhe/Baden-Baden.

Mit der Bahn[Bearbeiten]

Alle wichtigen Städte sind gut an das Netz der Deutschen Bahn angebunden. Ulm, Karlsruhe, Mannheim, Heidelberg, Stuttgart und Freiburg u.a. haben Anschluss an das ICE-System. Fahrten können bei Bahn.de gebucht werden. In den letzten Jahren wurden von der damaligen Bundesbahn stillgelegte Strecken von privaten oder ausländischen Bahngesellschaften wieder in Betrieb genommen.

Mit dem Bus[Bearbeiten]

Hauptartikel: Fernbusse in Deutschland

Die Entwicklung des Fernbusmarktes unterliegt derzeit einem raschen Wandel, sowohl hinsichtlich Anbieter als auch hinsichtlich Routen.

Es existiert ein gut ausgebautes Linienbus-Netzwerk, über das beinahe alle Städte und (auch kleinere) Dörfer angebunden sind. Die Abfahrtszeiten sind oftmals aufeinander und auch auf andere Verkehrsmittel wie die Bahn abgestimmt.

Straße[Bearbeiten]

Das Fernstraßennetz ist in Nord-Süd-Richtung gut ausgebaut. Probleme bereitet es Autofahrern, das Land südlich der Linie Karlsruhe - Stuttgart - Ulm in Ost-West-Richtung zu durchqueren. Dies ist teils der bergigen Topographie, aber auch jahrelangen Streitereien über den Verlauf, beispielsweise einer Bodenseeautobahn von Singen nach Lindau (Bayern), oder einer geplanten und dann verworfenen Strecke nach Freiburg geschuldet.

Achtung: In Baden-Württemberg haben zahlreiche Städte Umweltzonen im Sinne der Feinstaubverordnung eingerichtet. Darunter zählen nicht nur sämtliche der grossen Städte im Land, sondern auch zahlreiche Klein- und Mittelstädte. Eine Übersicht findet sich hier. Ohne Plakette riskiert man bei Einfahrt in eine Umweltzone ein Bußgeld.

Mit dem Schiff[Bearbeiten]

Auf den schiffbaren Flüssen (Neckar, Rhein) und dem Bodensee existieren ausgedehnte Schifffahrtslinien, die allerdings eher selten zum regelmäßigen Personentransport genutzt werden; meist sind es Tourismus- und Freizeitlinien. Einzig auf dem Bodensee verkehren regelmäßig Personen- und PKW-Transportschiffe, die sich als Alternative zu anderen Verkehrsmitteln anbieten.

Mobilität[Bearbeiten]

Öffentlicher Verkehr[Bearbeiten]

Baden-Württemberg besitzt ein ausgezeichnetes Eisenbahnnetz, das sogar abgelegene Gebiete bedient. Besonders Dörfer auf dem Land werden von Bussen angefahren, die an den Bahnhöfen der größeren Städte beginnen.

  • Baden-Württemberg-Ticket für 1 bis 5 Personen. Mo. - Fr. ab 9 Uhr, Wochenende von 0 Uhr bis 3 Uhr am nächsten Morgen ist am Automaten für 23,- € für 1 Person zu haben. Jede weitere Person kostet 4,- € mehr. Das Baden-Württemberg-Ticket Nacht gilt täglich ab 18 Uhr bis 6 Uhr am Folgetag, am Samstag und Sonntag sogar bis 7 Uhr. Die Erste Person kostet 20,- €, die nächsten 4 je 4,- €.
    Am Fahrkartenschalter kosten die Tickets 2,- € mehr. · Stand 14.12.2014 · .

Hinweis: Für viele Reisende stellt das Metropolticket eventuell eine etwas günstigere Alternative zum Baden-Württemberg-Ticket dar. Dieses gilt im Nahverkehr von 9 Verkehrsverbünden Baden-Württembergs. Dazu gehören der Verkehrsverbund Stuttgart (VVS) und weitere 8 umliegende Verkehrsverbünde. Wer also nur in diesem Teil Baden-Württembergs unterwegs ist, kommt daher günstiger. Das Prinzip ist das selbe wie beim Baden-Württemberg-Ticket: Das Ticket kostet 18,50 € und bis zu vier weitere Personen können zu einem Preis von je 4 € mitgenommen werden. Erhältlich ist das Ticket sowohl an den Ticketautomaten (auch an denen der DB im rechten unteren Abschnitt des jeweiligen Verkehrsverbunds) oder in den Bussen der Verkehrsverbünde. Interessant ist auch, dass maximal zwei Erwachsene (Eltern bzw. Großeltern) ihre Kinder bzw. Enkel bis einschl. 14 Jahre kostenlos mitnehmen dürfen. Gültig ist das Ticket Mo.-Fr. von 9:00 bis 3:00 früh des Folgetages und an den (in ganz Baden-Württemberg gültigen) gesetzlichen Wochenfeiertagen bereits ab 0:00.

Auf der Straße[Bearbeiten]

Wenn man im Winter in der Schwäbischen Alb oder im Schwarzwald fährt, ist es ratsam, Schneeketten mitzuführen, da besonders Nebenstraßen nur mangelhaft geräumt sind.

Motorrad[Bearbeiten]

Der Süden Deutschlands und damit auch Baden-Württemberg ist sicherlich eines der begehrten Motorradreviere Deutschlands. Zahlreiche kurvige Strecken im Schwarzwald, auf der Alb locken Motorradfahrer hierher. Leider spiegelt sich das auch in den Unfallzahlen wider. Diese und ein teilweise überproportionales Aufkommen an besonderen Plätzen führten in der Vergangenheit zu Streckensperrungen. So ist unter anderem der Schauinsland, der Freiburger Hausberg und ehemaliger (1923 bis 1984) Ort eines der bekanntesten Bergrennen am Wochenende für Motorradfahrer gesperrt. Die zwölf Kilometer lange serpentinenreiche und teilweise sehr holprige Strecke führt von Horben über die Holzschlägermatte bis zur Bergstation der Schauinslandbahn. Eine Teilsperrung für Motorradfahrer gilt für den Lochenpass (L 440 zwischen Weilstetten und Tieringen im Zollernalbkreis).

Mit dem Fahrrad[Bearbeiten]

Zahlreiche Radwege und Radfernwege wie der Donau-Radweg durchziehen das Land. Eine Übersicht bietet hierzu der Artikel Radrouten in Baden-Württemberg.

Wandern[Bearbeiten]

Der bekannteste Fernwanderweg ist sicherlich der Jakobsweg mit dem fränkisch-schwäbischen Jakobsweg von Würzburg nach Ulm und dem von Nürnberg nach Konstanz verlaufenden Jakobusweg. Daneben gibt es aber noch zahlreiche regionale Wanderwege, wie die des Schwarzwaldes und des Schwäbischen Albvereins.

Sprache[Bearbeiten]

In einem schmalen Streifen im Norden werden fränkische Dialekte gesprochen. Sonst wird in Baden-Württemberg das "Alemannisch" gesprochen. Die Dialektfärbungen sind z.T. extrem unterschiedlich. Das Alemannisch im Osten wird auch manchmal als "Schwäbisch" bezeichnet. Dieser Dialekt gilt bei Sprachwissenschaftlern mittlerweile als bedrohte Sprache, da sie immer weniger gesprochen wird. Das Alemannisch im Westen bzw. Südwesten wird als "Badisch" bezeichnet und ist mit dem Schweizerdeutschen und Elsässischen Dialekt verwandt. Badener, Schweizer und Elsässer können sich also im Regelfall problemlos unterhalten.

Im Allgemeinen wird Hochdeutsch relativ gut verstanden, gesprochen wird neben dem lokalen Dialekt ein lokal eingefärbtes Hochdeutsch. In größeren Städten (insbesondere Universitätsstädten) kommt man auch mit Fremdsprachen (insbesondere Englisch) klar, auf dem Land sollte man das nicht automatisch voraussetzen. In Grenzgebieten zu Frankreich wird auch meist Französisch gesprochen, da hier auch viele Angestellte aus dem Elsass zu finden sind.

Kaufen[Bearbeiten]

Küche[Bearbeiten]

Jede Region hat ihre besonderen Spezialitäten, die man vorwiegend dort ausprobieren sollte. Es gibt überall Restaurants mit lokaler Küche, man verlasse sich dabei am besten auf die Empfehlungen Einheimischer. Restaurants mit internationaler Küche findet man überwiegend in größeren Städten.

Lokale Spezialitäten der Schwäbischen Küche und der Badischen Küche

  • Spätzle in viele Variationen, z.B.:
    • Kässpätzle
    • Linsen mit Spätzle

Ähnliches gilt für

  • Maultaschen
  • Schupfnudeln
  • Laugenbrezeln
  • Bibiliskäs (Badischer Kräuterquark)
  • Flädlesuppe
  • Schärbe und Strübli/Striebele (Süßspeiße vorallem in Südbaden gängig)
  • Schwarzwälder Kirschtorte

Nachtleben[Bearbeiten]

Tanzverbot[Bearbeiten]

Das Land Baden-Württemberg hat das strengste Feiertagsgesetz im ganzen Bundesgebiet, was Tanzverbote betrifft. So ist dort an Gründonnerstag, Karfreitag, Karsamstag und dem 1. Weihnachtsfeiertag ein ganztägiges Tanzverbot gültig. Das Tanzverbot betrifft allerdings nicht nur Tanzveranstaltungen, sondern auch beispielsweise Sportveranstaltungen.

Des Weiteren gibt es noch neben den ganztägigen Tanzverboten 14 Tage temporärer Tanzverbote, meist von 3-11 Uhr (Neujahr, Heilige Drei Könige, Ostern, Christi Himmelfahrt, Pfingsten, Fronleichnam und der 2. Weihnachtsfeiertag) oder 3-24 Uhr (Allerheiligen, Volkstrauertag, Buß- und Bettag, Totensonntag und Heiligabend).

Ausgehmöglichkeiten[Bearbeiten]

siehe bei den jeweiligen Orten

Unterkunft[Bearbeiten]

siehe bei den jeweiligen Orten

Lernen[Bearbeiten]

Baden-Württemberg hat zahlreiche Universitäten, darunter einige der besten und ältesten des Landes. So sind die Universitäten in Tübingen, Heidelberg und Konstanz in das Förderprogramm des Bundes als sogenannte Eliteuniversitäten aufgenommen worden. Damit hat das Land drei von elf bundesweiten Eliteuniversitäten. Weitere Universitäten gibt es in Mannheim, Stuttgart, Freiburg im Breisgau, Karlsruhe und Ulm. Daneben gibt es noch zahlreiche Fachhochschulen. Eine stark berufsorientierte Möglichkeit des Studiums bieten die Berufsakademien, wie es sie in ähnlicher Form auch in Sachsen und Thüringen gibt.

Arbeiten[Bearbeiten]

Baden-Württemberg hat, ähnlich wie Bayern, eine niedrige Arbeitslosenquote. In manchen Bereichen besteht sogar Arbeitskräftemangel. Hier wird seit Jahren versucht, mit Arbeitskräften aus den anderen Bundesländern oder dem Ausland, diesen Mangel zu kompensieren.

Feiertage[Bearbeiten]

Neben den bundeseinheitlichen Feiertagen gelten die kirchlichen Feiertage katholischer Prägung. Regionale Feiertage sind in der Tabelle nicht berücksichtigt, diese finden sich dann bei den entsprechenden Regionen und Orten (z.B. Schwörmontag in Ulm).

Nächster Termin Name Bedeutung
Dienstag, 1. Januar 2019 Neujahr Neujahrstag
Sonntag, 6. Januar 2019 Heilige Drei Könige Epiphanie
Freitag, 19. April 2019 Karfreitag höchster christlicher Feiertag, Gedenken an die Kreuzigung Christi
Sonntag, 21. April 2019 Ostersonntag Ostern, Gedenken an die Auferstehung Christi
Montag, 22. April 2019 Ostermontag Ostern, Gedenken an die Auferstehung Christi
Dienstag, 1. Mai 2018 Maifeiertag Internationaler Tag der Arbeit
Donnerstag, 10. Mai 2018 Christi Himmelfahrt 40 Tage nach Ostern, Gedenken an die Himmelfahrt Christi
Sonntag, 20. Mai 2018 Pfingstsonntag 7 Wochen nach Ostern, Gedenken an die Ausschüttung des heiligen Geistes
Montag, 21. Mai 2018 Pfingstmontag 1 Tag nach Pfingstsonntag, Gedenken an die Ausschüttung des heiligen Geistes
Donnerstag, 31. Mai 2018 Fronleichnam Katholisches Hochfest der leiblichen Gegenwart Christi in der Eucharistie
Mittwoch, 3. Oktober 2018 Tag der Deutschen Einheit Nationalfeiertag
Donnerstag, 1. November 2018 Allerheiligen Christliches Fest, zu dem aller Heiligen gedacht wird
Dienstag, 25. Dezember 2018 1. Weihnachtstag Weihnachten, Gedenken an Christi Geburt
Mittwoch, 26. Dezember 2018 2. Weihnachtstag Weihnachten, Gedenken an Christi Geburt

Keine gesetzlichen Feiertage sind Heiligabend (24. Dezember) und Silvester (31. Dezember). Dennoch sind an diesen Tagen viele Betriebe ganztägig und viele Läden und Freizeiteinrichtungen ab dem Nachmittag geschlossen. Je nach Stadt kann der öffentliche Nahverkehr ab dem Nachmittag stark eingeschränkt oder sogar eingestellt sein. Heiligabend ist auch der Großteil der Restaurants geschlossen.

Schulferien[Bearbeiten]

Schulferien in Baden-Württemberg
Ferien 2015 2016 2017 2018
Ostern 30.03.-10.04. 29.03.-02.04. 10.04.-21.04. 26.03.-06.04.
Pfingsten 26.05.-06.06. 17.05.-28.05. 06.06.-16.06. 22.05.-02.06.
Sommer 30.07.-12.09. 28.07.-10.09. 27.07.-09.09. 26.07.-08.09.
Herbst 02.11.-06.11. 02.11.-04.11. 30.10.-03.11. 29.10.-02.11.
Weihnachten 23.12.-09.01. 23.12.-07.01. 22.12.-05.01. 24.12.-05.01.

Des weiteren gibt es in Baden-Württemberg drei bis vier bewegliche Ferientage, die lokal festgelegt werden. Die langfristig festgelegten Sommerferientermine können bei der Kultusministerkonferenz nachgelesen werden.

Sicherheit[Bearbeiten]

Baden-Württemberg ist eines der sichersten Länder in Deutschland. In den großen Städten wie Mannheim oder Stuttgart ist jedoch auch mit Diebstahl zu rechnen. Andere Regionen sind sicher, so dass man dort sogar in der Nacht problemlos alleine unterwegs sein kann.

Gesundheit[Bearbeiten]

Klima[Bearbeiten]

Klimatisch bietet Baden-Württemberg eine große Bandbreite. Wenn es in Freiburg schon sommerlich warm ist, kann es in den Hochlagen des Schwarzwalds und der schwäbischen Alb noch sehr kalt und verschneit sein.

Respekt[Bearbeiten]

Auch wenn Baden-Württemberg seit 1952 ein Bundesland bildet, sollte man Badener nicht als Schwaben bezeichnen, wie auch anders herum, denn es gibt nach wie vor gegenseitige Hänseleien, auch wenn diese heute eher spöttischer Natur ist. Sehr beleidigend den "Badnern" gegenüber ist jedoch der (gerne von den Schwaben verwendete) abwertende Begriff "Badenser", mit dem man sich in badischen Gebieten schnell unbeliebt machen kann. Grob lässt sich sagen, dass die württembergischen Gebiete schwäbisch und die badischen badisch bzw. alemannisch sind. Jedoch sind im Nordosten eher fränkische Sprachweisen anzutreffen, daher sollte man nicht allzu pauschalisierend sein.

Wenn manche Schwaben für "Neigschmeckte", also Personen aus anderen Sprachgebieten, etwas unhöflich und kurz angebunden erscheinen, so ist dies meist nicht böswillig, sondern einfach der tägliche Umgang. Ein bekanntes Sprichwort ist: "Ned gschompfa, isch au g'lobt", was "Nicht geschimpft, ist auch gelobt" entspricht. Dies bedeutet, dass der Schwabe sich ungern in überschwängliche Lobeshymnen ausdrückt, sondern eher mit einem Auslassen negativer Kommentare seine Begeisterung zum Ausdruck bringt.

Was man vielleicht auch noch vermeiden sollte, ist, die vorherrschenden Dialekte (Schwäbisch, Alemannisch, Fränkisch, Kurpfälzisch) sowie viele Mundarten nachzuahmen. Das Gegenüber wird auch, wenn es sich nicht beschwert, sich vorkommen, als würde man selbst den Dialektsprecher veralbern wollen.

Praktische Hinweise[Bearbeiten]

Nahezu lückenlose GSM-Abdeckung. In ländlichen Gebieten zum Teil schwacher Empfang.

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]


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