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Bauland

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physische Karte des Baulands

Das Bauland ist ein Hügelland im nördlichen Baden-Württemberg. Es liegt zwischen Odenwald, Taubertal und der Hohenloher Ebene mit dem Jagsttal.

Orte[Bearbeiten]

  • 1 Adelsheim Website dieser Einrichtung Adelsheim in der Enzyklopädie Wikipedia Adelsheim im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsAdelsheim (Q355435) in der Datenbank Wikidata
  • 2 Ahorn (Baden) Website dieser Einrichtung Ahorn (Baden) in der Enzyklopädie Wikipedia Ahorn (Baden) im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsAhorn (Baden) (Q61871) in der Datenbank Wikidata
  • 3 Billigheim Website dieser Einrichtung Billigheim in der Enzyklopädie Wikipedia Billigheim im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsBilligheim (Q537729) in der Datenbank Wikidata
  • 4 Boxberg Website dieser Einrichtung Boxberg in der Enzyklopädie Wikipedia Boxberg im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsBoxberg (Q61851) in der Datenbank Wikidata: Grünkern-Erzeugung nicht nur im Museum
  • 5 Buchen Website dieser Einrichtung Buchen in der Enzyklopädie Wikipedia Buchen im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsBuchen (Q179252) in der Datenbank Wikidata: Bezirksmuseum in der ehemaligen kurmainzischen Amtskellerei und die nahegelegene Tropfsteinhöhle
  • 6 Elztal Website dieser Einrichtung Elztal in der Enzyklopädie Wikipedia Elztal im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsElztal (Q534331) in der Datenbank Wikidata
  • 7 Hardheim Website dieser Einrichtung Hardheim in der Enzyklopädie Wikipedia Hardheim im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsHardheim (Q539852) in der Datenbank Wikidata
  • 8 Höpfingen Website dieser Einrichtung Höpfingen in der Enzyklopädie Wikipedia Höpfingen im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsHöpfingen (Q534293) in der Datenbank Wikidata
  • 9 Külsheim Website dieser Einrichtung Külsheim in der Enzyklopädie Wikipedia Külsheim im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsKülsheim (Q61711) in der Datenbank Wikidata
  • 10 Osterburken Website dieser Einrichtung Osterburken in der Enzyklopädie Wikipedia Osterburken im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsOsterburken (Q529154) in der Datenbank Wikidata: neuzeitliche Kirche St. Kilian und antike Reste der Römer mit Römermuseum und Limes
  • 11 Ravenstein Website dieser Einrichtung Ravenstein in der Enzyklopädie Wikipedia Ravenstein im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsRavenstein (Q552513) in der Datenbank Wikidata
  • 12 Rosenberg Website dieser Einrichtung Rosenberg in der Enzyklopädie Wikipedia Rosenberg im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsRosenberg (Q705746) in der Datenbank Wikidata
  • 13 Schefflenz Website dieser Einrichtung Schefflenz in der Enzyklopädie Wikipedia Schefflenz im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsSchefflenz (Q552240) in der Datenbank Wikidata
  • 14 Seckach Website dieser Einrichtung Seckach in der Enzyklopädie Wikipedia Seckach im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsSeckach (Q553224) in der Datenbank Wikidata
  • 15 Walldürn Website dieser Einrichtung Walldürn in der Enzyklopädie Wikipedia Walldürn im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsWalldürn (Q503285) in der Datenbank Wikidata: Wallfahrtsbasilika, Limes und Odenwälder Freilandmuseum

Hintergrund[Bearbeiten]

Das Bauland zählt zu den südwestdeutschen Stufenlandschaften. Es liegt im Nordosten des früheren Nordbaden und wurde auf Grund seiner klimatischen Verhältnisse auch als Badisch Sibirien bezeichnet. Ein anderer Name speziell für den nördlichen Teil der Region ist das Madonnenländchen, zahlreiche Bildstöcke in der offenen Landschaft und Marienfiguren an älteren Häusern belegen dies noch heute.
Das Bauland gehört politisch zum Neckar-Odenwald-Kreis, Kreisstadt ist Mosbach. Der westliche Teil des Kreises gehört zum Badischen Odenwald, die Abgrenzung zum Bauland ist nicht ganz eindeutig, der Einfachheit halber nimmt man gerne den Verlauf der B27. Ein besseres Zeichen dafür ist der Buntsandstein des Buntsandstein-Odenwaldes im Unterschied zum Muschelkalk des Baulands. Auch die Abgrenzung zu Tauberfranken ist nicht ganz eindeutig, oft nehmen es auch die Einheimischen damit nicht ganz genau. Im Südosten geht das Bauland über in die Hohenloher Ebene, hier fällt die Abgrenzung den Einheimischen etwas leichter: was einst badisch war, gehört zum Bauland, Hohenlohe gehörte zu Württemberg.
Das Bauland ist die Heimat des Grünkern. Die Herstellung dieses Lebensmittels aus den unreifen Körnern des Dinkels entstand wohl auf Grund schlechter klimatischer Bedingungen, heute sind die übriggebliebenen Grünkerndarren beliebte touristische Ziele, und in etlichen Bauländer Gemeinden werden Grünkernfeste gefeiert.

Sprache[Bearbeiten]

Anreise[Bearbeiten]

  • PKW: Hauptverkehrsstraßen sind die A81 mit den Anschlussstellen Symbol: AS AS 4,5 und 6 und die B27.
  • Fahrrad: Durch das Bauland führt der Grünkern-Radweg

Mobilität[Bearbeiten]

Karte von Bauland

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

  • Eberstädter Tropfsteinhöhle
  • Reste des Limes

Aktivitäten[Bearbeiten]

  • Wandern

Küche[Bearbeiten]

Grünkern[Bearbeiten]

Als Grünkern wird das Korn des Dinkels bezeichnet, das halbreif geerntet und danach künstlich getrocknet wird. In früheren Zeiten war diese Vorgehensweise eine Maßnahne um auf schlechtes Wetter zu reagieren und die Ernte zu retten. Das Resultat stellte sich, in Wasser gekocht, als wohlschmeckend heraus, und wird deshalb gerne für Suppen genommen. Während der Trockung erhält der Grünkern durch Hitzeentwicklung und Buchenholzrauch seinen typischen Geschmack. Als „Heimat des Grünkerns“ wird das Bauland bezeichnet, wo heute noch viele Dörfer über Grünkerndarren verfügen. Der im Bauland produzierte „Fränkische Grünkern“ ist als Ursprungsbezeichnung europaweit geschützt. Grünkern wird bisweilen auch als „Badischer Reis“ bezeichnet.


  • www.gruenkern.de Informationen zu Grünkern, Herstellung, Geschichte und Rezepte

Nachtleben[Bearbeiten]

Sicherheit[Bearbeiten]

Klima[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

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