Artikelentwurf

Schwaben

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Kloster Blaubeuren

Schwaben erstreckt sich über das Gebiet zwischen Schwarzwald, Bodensee, Allgäuer Alpen, Lech, Wörnitz, Hohenloher Ebene und Heuchelberg. Der größere Teil Schwabens liegt in Baden-Württemberg, der kleinere in Bayern. Für den bayerischen Teil gibt es den Artikel Schwaben (Regierungsbezirk).

Regionen[Bearbeiten]

Orte[Bearbeiten]

Weitere Ziele[Bearbeiten]

Hintergrund[Bearbeiten]

Die Grenzen Schwabens werden je nach Sichtweise verschieden ausgelegt. Das am Ende der Karolingerzeit gegründete Herzogtum Schwaben reichte im Westen und Süden weit über die Grenzen dessen, was heute meist unter Schwaben verstanden wird. Mit dem Ende der Stauferzeit verlor das Herzogtum seine politische Bedeutung. Die heutige Deutschschweiz formierte sich allmählich.

Das seit 1495 bestehende Herzogtum Württemberg und das 1806 daraus entstandene Königreich Württemberg kann als identitätsstiftend für das heutige Selbstverständnis der Schwaben betrachtet werden. Es bildet das Kerngebiet des heuten Schwabens.

Oberschwaben gehörte in der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts und im 17. Jahrhundert zu Österreich. 1803 wurde unter dem Schutz Napoléons das Großherzogtum Baden gegründet, das sich sehr um eine ethnische Abgrenzung zu Württemberg, und damit zu Schwaben, bemühte.

Besonders entlang der westlichen Grenze zu Baden sollte man sich möglichst nicht den Fauxpas erlauben, einen Schwaben als Badener oder - noch schlimmer - einen Badener als Schwaben zu bezeichnen. An der Reaktion werden einem sehr schnell die über Jahrhunderte gepflegten Abgrenzungsbestrebungen beider Landesteile deutlich. Dagegen scheint der Übergang zu Franken im schwäbisch-fränkischen Wald, auf der Hohenloher Ebene sowie im zu Bayern gehörenden Teil eher fließend zu sein. Auch die Abgrenzung zu Altbayern ist weniger emotional belastet. In der Schweiz jedoch hat die Bezeichnung "Schwabe" fast immer einen abfälligen Beigeschmack.

Von vielen Schwaben wird ein mehr oder minder ausgeprägter schwäbischer "Nationalstolz" gepflegt, der auch Besuchern nicht lange verborgen bleibt. Der schwäbische Humor gilt als derb und wird von Außenstehenden bisweilen mit einer gewissen Schadenfreude verwechselt. Das schwäbische Adjektiv schaffig charakterisiert einen Menschen, der sich gerne und häufig produktive Beschäftigungen sucht und diesen nachgeht. Das wird als äußerst positive Eigenschaft angesehen. In Schwaben wird die sog. Kehrwoche sehr ernst genommen. Bewohner eines Hauses wechseln sich dabei nach einem festen Plan ab, das Treppenhaus und die Straße in wöchentlichem Rhythmus zu reinigen.

Sprache[Bearbeiten]

Vor allem auf der Alb, in Oberschwaben und im Allgäu wird oft ein starker Dialekt gesprochen, der für unkundige Ohren ziemlich derb klingen kann und die Verständigung nicht immer ganz einfach macht. Hochdeutsch wird natürlich immer verstanden, aber einigen Dialektsprechern bereitet es deutliches Unbehagen, hochdeutsch zu sprechen.

Worte und Redewendungen, deren Bedeutung nicht der des Hochdeutschen entspricht:

  • heben: - nicht hochheben, sondern festhalten.
  • g'schwind - z.B. "Komm ma g'schwind her" bedeutet "Komm mal kurz her". Man muss sich dabei also nicht besonders beeilen. Entsprechend bedeutet "Wart' ma g'schwind." "Warte mal einen Moment."

Anreise[Bearbeiten]

Die Region ist sowohl mit öffentlichen Verkehrsmitteln als auch im nationalen und internationalen Individualverkehr hervorragend zu erreichen.

Mit dem Flugzeug[Bearbeiten]

Der bedeutendste Flughafen der Region ist der Flughafen Stuttgart.

Mit der Bahn[Bearbeiten]

Schwaben wird in West-Ost-Richtung von der ICE- und TGV-Strecke München - Ulm - Stuttgart - Paris durchzogen. In den Städten Ulm und Stuttgart gibt es Anbindungen an das Regional- und Fernstreckennetz der Deutschen Bahn.

Auf der Straße[Bearbeiten]

In Nord-Süd-Richtung verläuft die A7 Flensburg - Füssen via Ulm durch Schwaben und in West-Ost-Richtung bietet die A8 von Karlsruhe nach Salzburg via Stuttgart, Ulm und München eine sehr gute Verbindung.

Mit dem Fahrrad[Bearbeiten]

Hier bieten sich unter anderem der Donau-Radweg und Neckartal-Weg an.

Mobilität[Bearbeiten]

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Aktivitäten[Bearbeiten]

Küche[Bearbeiten]

  • Die schwäbische Küche ist bekannt für die Teigwaren, besonders Spätzle. Spezialität "Käßspatzen" kann in einzelnen Küchen unterschiedlich zubereitet werden.
  • Schwäbischer Wurstsalat besteht aus Schwarzwurst (Blutwurst) und Fleischwurst, dazu Zwiebeln und Gurken. Möglich sind auch Tomaten, jedoch nicht zuviel, damit es nicht nässt.
  • Der schwäbische Zwiebelkuchen besteht aus Zwiebelringen. Es wird kein Speck zugegeben.
  • Eintopfgericht "Gaisburger Marsch" besteht aus Suppenfleisch, Gemüsen, Spätzle und Kartoffeln.
Siehe auch: Schwäbische Küche im Koch-Wiki

Nachtleben[Bearbeiten]

Klima[Bearbeiten]

Ausflüge[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • G. Poggenpohl: Schwäbische Küche, Verlag EDITION XXL, ISBN 3-89736-140-X.
  • Schönes Schwaben. Land und Leute erleben. Silberburg-Verlag, Tübingen. Erscheint monatlich mit einem Doppelheft im Juli/August, ab Mai 2007.

Weblinks[Bearbeiten]

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