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Schwarzwald

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Schwarzwald - Deutsche Mittelgebirge, Serie A-de.png

Der Schwarzwald ist ein zum großen Teil bewaldetes Mittelgebirge in Südwestdeutschland.

Er liegt auf der östlichen Seite des Oberrheingrabens, zwischen Kraichgau im Norden und Hochrhein im Süden. Im Osten grenzen das Heckengäu, das Neckartal, die Baar und die Bodensee-Region an. Die Nord-Süd-Ausdehnung beträgt 150 km, die West-Ost-Ausdehnung 30 bis 50 km. Nach Westen fällt der Schwarzwald steil, nach Osten flach ab.

Regionen[Bearbeiten]

Südschwarzwald: Talblick vom Feldberg, mit 1493 m der höchste Berg des Gebirges

Orte[Bearbeiten]

Freiburg - Blick über den Rathausplatz zum neuen Rathaus
Schwarzwaldidyll: Blick vom Hochfirst auf Titisee und zum Feldberg (links oben am Horizont)

Im folgenden einige touristisch bedeutsame Städte und Dörfer:

Weitere Ziele[Bearbeiten]

  • Barfußpark Dornstetten - ein begehrtes Ausflugsziel für Familien und Gruppen, die sich für das Abenteuer einer Barfußwanderung begeistern können.
  • Der Rinderlehrpfad in Gersbach im Südschwarzwald informiert auf einem Rundweg über artgerechte Tierhaltung und Erzeugung von Nahrungsmitteln.
  • Alpiner Pfad am Feldberg - ist einer der höchstgelegenen Wanderwege im Schwarzwald.

Hintergrund[Bearbeiten]

Kuckucksuhr

Typisch Schwarzwald[Bearbeiten]

  • Kuckucksuhr: Insbesondere für Besucher aus anderen Kontinenten sind sie ein typisches Souvenir. Die Anfänge der Herstellung liegen im 17. Jahrhundert. Um ihr Einkommen aufzubessern, fertigten und verkauften die Bauern in den Wintermonaten hölzerne Gebrauchsgegenstände. Dazu gehörten auch Uhren, anfänglich mit bemalten Lackschildern als Zifferblättern. Im Jahr 1737 wurde in Schönwald die Kuckucksuhr erfunden, und die Modelle wandelten sich im Laufe der Zeit. In der Folge entstand im Schwarzwald eine industrielle Fertigung, Firmen wie Junghans, Kienzle und Mauthe gelangten zu Weltruf. Einen guten Überblick erhält man im Uhrenmuseum in Furtwangen sowie an den Orten der Deutschen Uhrenstraße.
Schwarzwaldhaus um 1900
  • Schwarzwaldhaus: Darunter versteht man in der Regel ein Haus mit Walmdach oder Krüppelwalmdach, wie es in den Streusiedlungen oder bei Einzelgehöften heute noch zu finden ist. Schwarzwaldhäuser vereinigen Wohnung und Stallungen unter einem Dach, sie sind am Hang erbaut, die Dächer weit heruntergezogen, und oft gibt es vom Hang her eine Zufahrt zur Scheune. Im Lauf der Zeit haben sich dabei verschiedene Haustypen entwickelt: Heidenhaus, Kinzigtäler Haus oder Hotzenhaus. Der Klischeevorstellung Schwarzwaldhaus entspricht vielleicht am ehesten das Gutachhaus. Einen guten Überblick vermittelt das Freilichtmuseum Vogtsbauernhöfe, es liegt zwischen Hausach und Gutach (Schwarzwaldbahn).
Bollenhut
  • Bollenhut: Wohl kein anderes Teil der Schwarzwälder Tracht wird als typischer erachtet als der rote Bollenhut. Dabei wurde er im Schwarzwald nur in wenigen Dörfern im Gutachtal getragen: in Gutach (Schwarzwaldbahn), im Hornberger Ortsteil Reichenbach und im Wolfacher Ortsteil Kirnbach. Der Hut mit den roten Bollen war Erkennungsmerkmal für ledige Frauen, die verheirateten trugen den Hut mit schwarzen Bollen. Das Trachtenmuseum in Haslach im Kinzigtal vermittelt an über 100 Trachtenfiguren die Vielfalt der Schwarzwälder Trachten.

Brauchtum[Bearbeiten]

  • Fasnet / Fasent / Fasnacht - Die 5. Jahreszeit im Schwarzwald

Sprache[Bearbeiten]

Alemannisch im Süden und Westen, Schwäbisch im Nordosten.

Anreise[Bearbeiten]

Mit den Flugzeug[Bearbeiten]

Die nächsten Flughäfen sind: Basel-Mulhouse, Karlsruhe/Baden-Baden und Stuttgart.

Mit der Bahn[Bearbeiten]

ICE-Bahnhöfe gibt es in Baden-Baden, Basel, Freiburg, Karlsruhe und Offenburg.

Mehrere Bahnlinien führen durch den Schwarzwald:

  • UEX Urlaubs-Express bietet Nacht- und Autoreisezüge zwischen Hamburg-Altona und Lörrach an. Für die Gesamtstrecke braucht man rund 10 Stunden. Ein Ticket ist – je nach Termin – ab 99 € zu haben (zzgl. Preis für Auto oder Motorrad). Ohne Autoverladung ist der Zustieg auch in Hamburg Hbf, Lüneburg, Hannover und Göttingen bzw. der Ausstieg in Offenburg oder Freiburg i. Br. möglich (Stand Sommer 2017).

RIT-Ticket: Für die Anreise zum Urlaubsort kann man beim Schwarzwald-Tourismus ein "Rail Inclusive Tour"-Ticket online buchen, Hin- und Rückfahrt 138 €.

Auf der Straße[Bearbeiten]

Über die Autobahnen A5 und A 81 ist die Region sehr gut an das Fernstraßennetz angeschlossen. Die Bundesstraße B 500 (Schwarzwaldhochstraße) bietet viele schöne Ausblicke. Weitere Bundesstraßen (B31, B294, B317, B462) führen in die Touristenregionen des Gebirges.

Mobilität[Bearbeiten]

KONUS-Gästekarte[Bearbeiten]

Doppelstockzug der Höllentalbahn zwischen Freiburg und Titisee. Aufgrund des großen Höhenunterschieds von 270 m Höhe in Freiburg bis hinauf auf knapp 900 m Höhe in Hinterzarten fahren die Züge hier in Doppeltraktion.

Der Name KONUS-Gästekarte steht für Kostenlose Nutzung des ÖPNV für Schwarzwaldurlauber. Diese Karte gilt (Stand 2015) in allen Nahverkehrszügen (2. Klasse; nicht IC oder ICE), Straßenbahnen und Bussen im Schwarzwald und angrenzenden Regionen, im Westen und Süden bis zum Rhein (ohne Schweizer Gebiet), im Osten bis grob zum Neckar. Eine Übersichtskarte gibt es hier (pdf).

Man erhält die KONUS-Gästekarte in zahlreichen Orten des Schwarzwalds vom örtlichen Gastgeber bei der Ankunft, sie gilt nur in Verbindung mit einem Ausweis für die Dauer des Aufenthalts und ist nicht übertragbar. Finanziert wird das Angebot über einen pauschalen Teil der lokalen Kurabgaben.

SchwarzwaldCard[Bearbeiten]

Die SchwarzwaldCard ermöglicht den freien bzw. ermäßigten einmaligen Zutritt zu über 150 Attraktionen in der Region. Sie gilt für drei frei wählbare Tage und ist übertragbar. Über die 3-Tage-Regelung hinaus dürfen die Attraktionen der Bonus-Partner besucht werden.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Herbstlicher Blick vom Feldberg hinüber zum Kandel

Regional bedeutende Sehenswürdigkeiten von Norden nach Süden:

  • Mummelsee - Der kleine, idyllische See mit Ausflugsrestaurant liegt an der B 500 (Schwarzwaldhochstraße). Er ist eines der bekanntesten Ziele im Nordschwarzwald.
  • Der historische Carlsbau der "Rehaklinik Glotterbad" in Glottertal diente als Außenkulisse der europaweit bekanntgewordenen ZDF-Vorabendserie "Schwarzwaldklinik" und wird bis heute gerne von Fans der Serie aufgesucht. Zu beachten ist allerdings: anders als in der Serie dargestellt ist die Zufahrt zum Gebäude für private PKW gesperrt (der Parkplatz befindet sich einige hundert Meter unterhalb bei den neueren Bauten der Klinik), die bekanntere Gebäudefront mit dem Haupteingang und dem mehrfach erneuerten, namensgebenden Schriftzug ist in Wirklichkeit die talabgewandte Gebäuderückseite, die Innenaufnahmen fanden fast durchweg in Hamburger Studios statt, im Carlsbau selbst, einem reinen Sanatoriums-Wohnheimgebäude, existiert zwar tatsächlich der in der ersten Folge gezeigte Panoramasaal im Erker, aber weder das markante Treppenhaus, noch der OP, noch die seitliche Notaufnahme; Besichtigungen waren und sind, auch wegen des laufenden Erholungsklinik-Betriebs, nur von außen möglich und erwünscht. Das Gebäude stand von 2004 bis 2014 über mehrere Jahre leer und ungenutzt, der anschließende Garten mit dem Schachspiel und den aus der Serie bekannten Wegverbindungen ist seitdem verwildert. Die weiteren Drehorte der Serie wie das Hüsli in Grafenhausen (Wohnhaus von Prof. Brinkmann) oder die Ortsmitte von Schiltach sind zudem wesentlich weiter entfernt, als in der Serie suggeriert wird.
  • die beiden Donauquellen, der Breg unweit des Brendgipfels mit Martinskapelle und der Brigach westlich oberhalb der Schwarzwaldgemeinde St. Georgen
  • Andere tiefe Täler, z.T. mit alten Mühlen (im Hochschwarzwald) zum Beispiel: Hexenloch, Höllental mit Ravennaschlucht)
  • Titisee und Schluchsee - Die beiden Seen mit Möglichkeit zum Baden, Segeln und Surfen liegen im Südschwarzwald. Besonders der Titisee ist als Schwarzwaldidyll international bekannt.
  • Hohe Möhr: Wandern auf dem östlichen Zweig des Westwegs führt zum Berg Hohe Möhr mit dem Aussichtsturm Hohe Möhr.

Aktivitäten[Bearbeiten]

Wandern[Bearbeiten]

Der Schwarzwald ist eine beliebte Wanderregion mit einem gut markierten Wegenetz. Besonders herauszuheben ist der Westweg, der mit ca. 300 km Länge über die höchsten Gipfel führt, z.B. Hornisgrinde, Feldberg und Belchen. Parallel zum Westweg gibt es den Mittel- und Ostweg. Im Hochschwarzwald gibt es den Querweg Freiburg - Bodensee.

Mountainbiken[Bearbeiten]

  • in Anlehnung an den Westweg wurde ein Mountainbikeweg im Schwarzwald angelegt, der jedoch in Karlsruhe beginnt. Er verläuft ebenfalls in Nord-Süd-Richtung, aber nicht direkt auf dem Westweg, sondern kreuzt ihn gelegentlich
  • offizielle, regionale Mountainbikeseite für den Schwarzwald.
  • Mountainbikeseite für das Schuttertal mit fünf Tourenvorschlägen
  • besondere Regelungen zum Mountainbiken sind im Schwarzwald zu beachten. Als Faustregel gilt dabei, dass Wege unter 2 Metern, im südlichen Hochschwarzwald sogar unter 3 Metern, nicht befahren werden dürfen. Nähere Auskünfte erteilen die regionalen Fremdenverkehrsämter

Radwandern[Bearbeiten]

Velo-Busse im Schwarzwald

Wassersport[Bearbeiten]

Sommerrodelbahnen[Bearbeiten]

  • Hasenhorn-Rodelbahn bei Todtnau - Die 2900 m lange Sommerrodelbahn besitzt einen Höhenunterschied von 360 m. Die Sommerrodelbahn auf Metallschienen ist auch im Winter in Betrieb. Die Auffahrt erfolgt per Doppelsesselbahn bis auf 1026 m Höhe.

Wintersport[Bearbeiten]

Der Schwarzwald ist ein klassisches deutsches Wintersportrevier. Sowohl für Ski Alpin wie auch für Ski Nordisch bestehen bei entsprechender Schneelage optimale Bedingungen. Eine umfangreiche Auflistung aller Winteraktivitäten ist im Themenartikel "Wintersport im Schwarzwald" zu finden.

Geocaching[Bearbeiten]

Nicht nur bei Wanderern ist der Schwarzwald beliebt, sondern auch bei Geocachern. Im Freien, an Sehenswürdigkeiten und in Städten befinden sie sich: Die kleinen Boxen, welche per GPS und mit Hilfe von Apps gesucht und gefunden werden können.

Küche[Bearbeiten]

  • Schwarzwälder Kirschwasser: Ein unverzichtbarer Bestandteil des Originalrezeptes der Schwarzwälder Kirschtorte. Die dazu benötigten Kirschen wachsen jedoch überwiegend in den Vorbergen des Schwarzwaldes. Die notwendigen Brennereien stehen z.B. in Staufen im Breisgau und Oberkirch. Bekannt ist auch der Schwarzwälder Himbeergeist, auch Mirabellen und Zwetschgen werden zu Edelbränden verarbeitet.
  • Schwarzwälder Schinken: Die Zeiten, in denen ein Schinken im Rauchabzug eines Heidenhauses über Monate langsam geräuchert wurde, sind längst vorbei. Heute ist der Begriff „Schwarzwälder Schinken“ eine geographisch geschützte Bezeichnung, er wird ausschließlich im Schwarzwald produziert, damit ist ein bestimmtes Herstellungsverfahren verbunden. Der Schinken selber kann jedoch auch aus anderen deutschen Landen kommen.
  • Schwarzwälder Kirschtorte: Eine Schwarzwälder Kirschtorte ist eine Sahnetorte, die sich seit den 1930er Jahren vor allem in Deutschland verbreitet hat und im Laufe der Zeit zu der beliebtesten deutschen Torte wurde. Heute gilt sie als die klassische deutsche Torte schlechthin und ist auf der ganzen Welt bekannt. Die wesentlichen Komponenten sind mit Kirschwasser aromatisierte Schokoladenbiskuitböden, eine aromatisierte Kirschfüllung, Sahne, Kirschen sowie Schokoladenraspeln als Verzierung. Die genauen Ursprünge sind unklar, sie sind jedoch nicht zwangsläufig im Schwarzwald zu finden.

Im Schwarzwald gibt es neben den lokalen Spezialitäten, wie der Schwarzwälder Kirschtorte und Bauernvesper, auch absolute Spitzengastronomie, vor allem im Ort Baiersbronn, der insgesamt acht Michelin-Sterne auf sich vereinigt. Einige exzellente Adressen sind:

Nachtleben[Bearbeiten]

  • Freiraum Offenburg
  • Etage 1 Offenburg
  • Coyote Bar Offenburg
  • Universal DOG Lahr
  • Loft Lahr
  • Enchilada Freiburg und Enchilada Karlsruhe
  • Shooters Freiburg
  • AGAR Freiburg
  • Kagan Freiburg

Sicherheit[Bearbeiten]

Kriminalität spielt im Schwarzwald nur eine sehr geringe Rolle. Alle Stadtteile aller Städte sind sicher zu allen Tages- und Nachtzeiten zu begehen.

Klima[Bearbeiten]

In Gebirgen sind die Temperaturen generell geringer und die Niederschlagsmengen größer. Niederschläge versorgen die Pflanzenwelt des Schwarzwaldes während des ganzen Jahres regelmäßig mit Wasser. Temperaturabnahme und Niederschlagszunahme erfolgen jedoch nicht gleichmäßig mit zunehmender Höhe. Je nach Jahreszeit empfiehlt es sich, genauere Informationen über die klimatischen Verhältnisse am geplanten Urlaubsort einzuholen.

Regen- und Schneemengen. Für die feuchte atlantische Luft wirken die Vogesen als Regenfänger. Dadurch sind die Niederschlagsmengen trotz größerer Meereshöhen im südlichen Schwarzwald nicht höher als im nördlichen Schwarzwald. Die Mächtigkeit der Schneedecke im Winter nimmt allgemein mit ansteigender Höhe zu.

Temperaturen und Sonnenscheindauer. Thermisch zeichnen sich die höheren Lagen des Schwarzwalds durch geringere Schwankungen und Extremwerte aus. Gründe sind im Sommer häufig auftretende leichte Winde und mehr Wolken. Daher ist selbst an heißen Sommertagen die gefühlte Temperatur niedriger als die gemessene Temperatur. Die Hochdruckwetterlage führt im Winter in den Bergen häufiger zu Sonnenschein, während das Tal in eine dichte Nebeldecke gehüllt ist (Inversionswetterlage).

Ausflüge[Bearbeiten]

Schloss von Karlsruhe

Städte rund um den Schwarzwald:

Weitere Regionen:

Ferienstraßen:

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

offizielle regionale Seiten:

Artikelentwurf Dieser Artikel ist in wesentlichen Teilen noch sehr kurz und in vielen Teilen noch in der Entwurfsphase. Wenn du etwas zum Thema weißt, sei mutig und bearbeite und erweitere ihn, damit ein guter Artikel daraus wird. Wird der Artikel gerade in größerem Maße von anderen Autoren aufgebaut, lass dich nicht abschrecken und hilf einfach mit.