Schwarzwald
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| Fläche | 6.009 km² |
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Der Schwarzwald ist ein zum großen Teil bewaldetes Mittelgebirge in Südwestdeutschland.
Der Schwarzwald ist bekannt für seine malerischen Wälder, den Feldberg (höchster Gipfel außerhalb der Alpen), die Triberger Wasserfälle, die Schwarzwaldhochstraße, Kuckucksuhren, Schwarzwälder Kirschtorte und idyllische Seen wie den Titisee. Mit über 20 Millionen Besuchern pro Jahr zählt er zu den meistbesuchten Gebieten Deutschlands.
Regionen
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- 1 Nordschwarzwald hochmoor- und fichtenwaldreiche Gegend zwischen Karlsruhe, Pforzheim, Offenburg und Freudenstadt und der bekannten Schwarzwaldhochstraße.
- 2 Mittlerer Schwarzwald fichtenwaldreiche Gegend zwischen Offenburg, Freudenstadt, Donaueschingen und Freiburg.
- 3 Hochschwarzwald Der am höchsten gelegene Teil des (Süd-)Schwarzwaldes mit den Bergen Feldberg und Belchen, offenen Hängen, steilen Tälern und vielen Seen.
- 4 Südschwarzwald Gegend mit viel Wald, sanften Hängen, aber auch steilen Tälern und Hochmooren zwischen Freiburg, Donaueschingen und dem Hochrhein.
Orte
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1 Baden-Baden Die weltberühmte Kurstadt verfügt über luxuriöse Thermen, ein glamouröses Casino und die malerische Lichtentaler Allee.- 2 Bad Herrenalb Tourismus- und Wohngemeinde, Thermal- und Heilquellen.
- 3 Bad Wildbad Luftkurortmit Heil- und Themalquellen.
4 Baiersbronn Fremdenverkehrsort im Nordschwarzwald mit Spitzengastronomie.- 5 Freudenstadt Zentrum des Nordschwarzwaldes. Deutschlands größter Marktplatz in Form eines Schachbretts ist das Herz dieser Stadt, umgeben von dichten Wäldern.
- 6 Calw Malerische Fachwerkstadt und Geburtsort des Schriftstellers Hermann Hesse, umgeben von idyllischer Natur.
- 7 Gengenbach alte Reichsstadt im Kinzigtal mit historischem Stadtbild.
- 8 Triberg Bekannt für Deutschlands höchste Wasserfälle und die erste Kuckucksuhr.
- 9 Schiltach Fachwerkort an der Kinzig mit urigem Flair und Glasbläserei.
- 10 Gutach Schwarzwälder Freilichtmuseum Vogtsbauernhof.
- 11 Wolfach Glas- und Flößerstadt mit traditionellen Handwerksbetrieben.
12 Hinterzarten Ein idyllischer heilklimatischer Kurort, bekannt für das internationale Skiprogramm und die reizvolle Umgebung mit Moor- und Wanderwegen.- 13 Schluchsee Urlaubsort am gleichnamigen größten Gewässer des Schwarzwaldes.
14 Feldberg (Schwarzwald) aus fünf Ortsteilen bestehende Gemeinde nordöstlich des Feldbergs. Der Feldberg gehört mit zur Gemeinde.- 15 Titisee-Neustadt Kneippkurort und Wintersportzentrum.
16 Bad Dürrheim Bekannt für seine Sole-Therme und Gesundheitsangebote, ist es ein klassischer Kurort mit Bade- und Wellnessangebot.
- 17 Gersbach staatlich anerkannter Erholungsort, Bundesgolddorf 2004 - „Unser Dorf soll schöner werden - Unser Dorf hat Zukunft“ und Europagolddorf 2007 „Entente Florale“
- 18 St. Blasien Der imposante Dom (ehemalige Klosterkirche) und das Kurviertel mit Heilklima sind Anziehungspunkte.
- 19 Todtnau Spektakuläre Todtnauer Wasserfälle und Freizeitpark.
- 20 Münstertal Weinbau, Wandern und mittelalterliche Geschichte.
- 21 Bad Säckingen Die Stadt am Rhein besticht durch ihre historische Altstadt und die längste gedeckte Holzbrücke Europas.
Weitere Ziele
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[Bearbeiten]- 1 Nationalpark Schwarzwald Der Nationalpark Schwarzwald bietet Besuchern ein außergewöhnliches Naturerlebnis mit naturnahen Wäldern, klaren Bergbächen, urigen Moorlandschaften und spektakulären Aussichten. Es gibt ein gut ausgebautes Netz an Wander- und Radwegen, Wildnispfade und ein interaktives Nationalparkzentrum. Touristische Anlaufstelle ist das Nationalparkzentrum am Ruhestein.
- 2 Naturpark Südschwarzwald Der mit 394.000 Hektar größte Naturpark Deutschlands liegt im südlichen Schwarzwald und umfasst beispielsweise den Feldberg, die Wutachschlucht und den Titisee. Zu den Highlights zählen das Feldberggebiet, der Schluchtensteig, der Berg Belchen und der Todtnauer Wasserfall.
- 3 Naturpark Schwarzwald Mitte/Nord Zu den Highlights zählen die Schwarzwaldhochstraße, der Mummelsee, der Berg Hornisgrinde und die Allerheiligen-Wasserfälle.
Wasserfälle
[Bearbeiten]- 4 Allerheiligen-Wasserfälle In einer sagenumwobenen Schlucht zwischen Oppenau und Ottenhöfen stürzt sich der Lierbach in mehreren Kaskaden über 60 m hinab. Die Wasserfälle sind mit einem gut ausgebauten Weg mit vielen Treppenstufen ausgestattet, der in beiden Richtungen bestiegen werden kann. Am oberen Ende der Wasserfälle befindet sich eine Klosterruine aus dem 12. Jahrhundert.
5 Triberger Wasserfälle Die Wasserfälle sind ca. 163 Meter hoch (aufgeteilt in sieben Fallstufen) und damit die höchsten Deutschlands (gemessen nach Fallhöhe in mehreren Stufen). Sie sind touristisch erschlossen, man bezahlt Eintritt und es gibt gute Wege, Brücken und nächtliche Beleuchtung.- 6 Todtnauer Wasserfall Der Freifall über den Granitfels ist ca. 97 Meter lang und besonders malerisch gelegen. Er ist gut über Wanderwege erreichbar.
- 7 Zweribach-Wasserfälle Die Höhe beträgt ungefähr 40 Meter (zwei Hauptstufen) und die Umgebung ist naturbelassen, ohne dass es dort touristische Einrichtungen gibt.
8 Burgbachwasserfall Er ist einer der höchsten frei fallenden Wasserfälle im Schwarzwald mit einer Fallhöhe von ca. 32 Metern. Der Zugang erfolgt über einen schönen Waldweg.
Seen
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- 9 Mummelsee Der kleine, idyllische See mit Ausflugsrestaurant liegt an der B 500 (Schwarzwaldhochstraße). Er ist eines der bekanntesten Ziele im Nordschwarzwald. Von dort aus erreicht man auch gut zu Fuß den höchsten Gipfel des Nordschwarzwaldes, die Hornisgrinde.
10 Titisee Er ist einer der bekanntesten Seen im Schwarzwald. Er ist ideal zum Schwimmen, Bootfahren und Spazierengehen. Der Ort ist bei Touristen sehr beliebt und verfügt über eine Promenade und viele Cafés.- 11 Schluchsee Der größte See im Schwarzwald (Stausee) ist sehr beliebt für Badeurlaub und Wassersportarten wie Segeln und Windsurfen sowie für Aktivitäten wie Radfahren und Wandern.
Schluchten
[Bearbeiten]- 12 Wutachschlucht Eines der längsten Schluchttäler in Deutschland. Die Gegend ist sehr gut erschlossen und beliebt für Tageswanderungen (ca. 13 km lang). Sie bietet schöne Natur, eine reiche Flora und Fauna, Wasserfälle und Felsen.
- 13 Hexenloch In einem engen, bewaldeten Tal, das an eine kleine Schlucht erinnert – daher der Name „Hexenloch“ – befindet sich eine historische Schwarzwaldmühle mit zwei Wasserrädern. Die Mühle ist bei Ausflüglern beliebt und bietet Cafés, Souvenirs und eine typische Schwarzwald-Atmosphäre.
14 Höllental mit Ravennaschlucht Es ist markant durch das Viadukt der Höllentalbahn. Die Gegend ist romantisch und wild mit Wasserfällen und einem historischen Mühlenweg. Es sind kurze, aber spektakuläre Wanderungen möglich. Bekannt für den Weihnachtsmarkt unter dem Viadukt.- 15 Lotenbachklamm Die Nähe zur Wutachschlucht mit Einstieg bei der Schattenmühle ist geprägt von vielen kleinen Wasserfällen, Holzstegen und engen Felswänden. Der Weg ist oft Teil der Wutachschlucht-Wanderung, familienfreundlich und gut gesichert.
- 16 Gertelbachschlucht Die Rundwanderwege führen über teils steile Pfade und bieten zahlreiche Kaskaden und schöne Felsformationen. Besonders schön sind sie nach Regenfällen.
Aussichtsberge
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17 Feldberg Der Feldberg (1.493 m) ist der höchste Berg im Schwarzwald. Er verfügt über den Feldbergturm, den Feldbergsteig und ein Skigebiet. Bei klarem Wetter hat man ein Alpenpanorama. Der Zugang erfolgt mit der Feldbergbahn oder zu Fuß.- 18 Belchen (1.414 m). Von dort aus hat man einen grandiosen Rundblick über den Schwarzwald, die Vogesen und die Alpen. Den Gipfel erreicht man mit der Belchenbahn (Kabinenbahn) oder zu Fuß.
- 19 Kandel Er liegt am Kandelhöhenweg und ist auch ein beliebter Paragliding-Spot mit Weitblick über den mittleren Schwarzwald. Der Gipfel ist über eine Straße oder Wanderwege zu erreichen.
- 20 Schauinsland (1.284 m). Die Schauinslandbahn ist die längste Umlaufseilbahn Deutschlands. Außerdem gibt es ein Museumsbergwerk und eine gute Aussicht auf Freiburg, die Rheinebene und die Vogesen. Der Zugang erfolgt über die Seilbahn, Wanderwege und die Straße.
- 21 Hornisgrinde (1.164 m). Mit Aussichtsturm, von wo aus man die Rheinebene, die Vogesen und bei guter Sicht auch die Alpen sieht. Sehenswert sind auch das Hochmoor und der Mummelsee am Fuße des Berges. Der Gipfel ist über eine Wanderung ab Mummelsee oder vom Parkplatz Seibelseckle aus möglich.
- 22 Merkur (668 m). Vom Aussichtsturm aus hat man eine wunderbare Sicht auf Baden-Baden und die Rheinebene bis hin nach Frankreich. Den Gipfel erreicht man mit der Merkurbergbahn (Standseilbahn) oder über einen steilen Wanderweg.
- 23 Schliffkopf (1.054 m). Der Gipfel bietet einen Panoramablick auf die Rheinebene, den Odenwald und die Vogesen und verfügt über ein Naturhotel. Es befindet sich im Nationalpark Schwarzwald. Es liegt direkt an der B 500.
Sonstiges
[Bearbeiten]- 24 Donauquellen Die beiden Quellen der Breg unweit des Brendgipfels mit Martinskapelle und der Brigach westlich oberhalb der Schwarzwaldgemeinde St. Georgen.
Hintergrund
[Bearbeiten]Landesnatur: Sanfte Hügel im Norden gehen in steilere, hoch aufragende Berge im Süden über, wo sich auch der Feldberg als höchste Erhebung erhebt. Dichte, dunkle Nadelwälder, die dem Gebirge seinen Namen gaben, bestimmen das Bild ebenso wie klare Bäche, tiefe Schluchten und weite Täler. In den höheren Lagen finden sich offene Grindenflächen, Relikte traditioneller Weidewirtschaft, während in tieferen Regionen Mischwälder und fruchtbare Flusstäler vorherrschen. Die Vielfalt an Böden, Höhenlagen und klimatischen Bedingungen begünstigt eine reiche Flora und Fauna. Das Zusammenspiel aus natürlichen Gegebenheiten und jahrhundertelanger menschlicher Nutzung, insbesondere durch Forst- und Landwirtschaft, hat eine Kulturlandschaft entstehen lassen, die naturnah und zugleich stark vom Menschen geprägt ist.
Geschichte: In der Antike war das Gebiet dicht bewaldet und schwer zugänglich. Die Römer nannten es „Silva Nigra“ – der dunkle Wald – und betrachteten ihn als natürliche Grenze, hinter der wilde und unzivilisierte Stämme lebten. Spuren römischer Straßen und Siedlungen belegen jedoch, dass sie sich bis an den Rand des Schwarzwalds wagten und dort Handel trieben.
Im Mittelalter begannen Menschen, das Land urbar zu machen. Klöster und Adelsfamilien gründeten Siedlungen, rodeten Teile des Waldes und begannen mit Landwirtschaft und Bergbau. Der Silberbergbau brachte einigen Regionen wirtschaftlichen Aufschwung, vor allem im Süden des Schwarzwalds. Zugleich entstanden viele der typischen Schwarzwalddörfer, die sich mit ihrer Architektur und Lebensweise an die anspruchsvolle Umgebung anpassten.
In der frühen Neuzeit wurde der Schwarzwald zunehmend von politischen und konfessionellen Umbrüchen geprägt. Die Reformation, der Dreißigjährige Krieg und wechselnde Herrschaftsverhältnisse hinterließen Spuren in der Region. Viele Menschen litten unter den Folgen von Krieg und Krankheit, doch die Bevölkerung wuchs allmählich wieder, und mit ihr entwickelten sich auch Handwerk und Handel. Besonders bekannt wurde die Region für die Herstellung von Kuckucksuhren, Glas und Holzschnitzereien.
Mit der Industrialisierung im 19. Jahrhundert veränderte sich das Leben im Schwarzwald erneut. Die Eisenbahn erschloss abgelegene Täler, und neue wirtschaftliche Möglichkeiten entstanden. Gleichzeitig entdeckten Städter den Schwarzwald als Erholungsgebiet. Der Tourismus entwickelte sich zu einem wichtigen Wirtschaftszweig, der das Bild des Schwarzwalds in ganz Deutschland und darüber hinaus prägte.
Typisch Schwarzwald
[Bearbeiten]- Kuckucksuhr: Insbesondere für Besucher aus anderen Kontinenten sind sie ein typisches Souvenir. Die Anfänge der Herstellung liegen im 17. Jahrhundert. Um ihr Einkommen aufzubessern, fertigten und verkauften die Bauern in den Wintermonaten hölzerne Gebrauchsgegenstände. Dazu gehörten auch Uhren, anfänglich mit bemalten Lackschildern als Zifferblättern. Im Jahr 1737 wurde in Schönwald die Kuckucksuhr erfunden, und die Modelle wandelten sich im Laufe der Zeit. In der Folge entstand im Schwarzwald eine industrielle Fertigung, Firmen wie Junghans, Kienzle und Mauthe gelangten zu Weltruf. Einen guten Überblick erhält man im Uhrenmuseum in Furtwangen sowie an den Orten der Deutschen Uhrenstraße.
- Es sind im Schwarzwald eine große Anzahl an mittelalterlichen Altstädten vorhanden. Das Schwäbisch-Allemannische Fachwerk ist im Süden, in der Mitte und im südlichen Nordschwarzwald anzutreffen, im äußersten Nordschwarzwald ist teilweise auch auf fränkisches Fachwerk zu treffen.
- Das Kirschwasser und der geräucherte Schinken darf im Schwarzwald nicht fehlen.
- Im Schwarzwald ist eine große Anzahl an Thermal- und Heilquellen zu finden. Gesundheit und Heilen hat gerade im Mittleren und Nördlichen Schwarzwald aber auch im Süden eine große Tradition. Die Bädertradition, wie etwa in Bad Wildbad, Baden-Baden, Bad Liebenzell, Bad Herrenalb, Bad Teinach-Zavelstein.
- Die Linzertorte: Wird im Schwarzwald gerne zum Kaffee serviert, wer es edler mag hat die Schwarzwälder Kirschtorte.
- Die Flößerei- und der Holzhandel bis in die Niederlande hat den Schwarzwald geprägt, auch wenn es diesen Beruf heute so nicht mehr gibt, wird diese Tradition von vielen Vereinen und Ehrenamtlichen im Schwarzwald lebendig gehalten.

- Schwarzwaldhaus: Darunter versteht man in der Regel ein Haus mit Walmdach oder Krüppelwalmdach, wie es in den Streusiedlungen oder bei Einzelgehöften heute noch zu finden ist. Schwarzwaldhäuser vereinigen Wohnung und Stallungen unter einem Dach, sie sind am Hang erbaut, die Dächer weit heruntergezogen, und oft gibt es vom Hang her eine Zufahrt zur Scheune. Im Lauf der Zeit haben sich dabei verschiedene Haustypen entwickelt: Heidenhaus, Kinzigtäler Haus oder Hotzenhaus. Der Klischeevorstellung Schwarzwaldhaus entspricht vielleicht am ehesten das Gutachhaus. Einen guten Überblick vermittelt das Freilichtmuseum Vogtsbauernhöfe, es liegt zwischen Hausach und Gutach (Schwarzwaldbahn).

- Bollenhut: Wohl kein anderes Teil der Schwarzwälder Tracht wird als typischer erachtet als der rote Bollenhut. Dabei wurde er im Schwarzwald nur in wenigen Dörfern im Gutachtal getragen: in Gutach (Schwarzwaldbahn), im Hornberger Ortsteil Reichenbach und im Wolfacher Ortsteil Kirnbach. Der Hut mit den roten Bollen war Erkennungsmerkmal für ledige Frauen, die verheirateten trugen den Hut mit schwarzen Bollen. Das Trachtenmuseum in Haslach im Kinzigtal vermittelt an über 100 Trachtenfiguren die Vielfalt der Schwarzwälder Trachten.
Brauchtum
[Bearbeiten]- Fasnet / Fasent / Fasnacht - Die 5. Jahreszeit im Schwarzwald
- Belzmärde oder Pelzmärtle und Christkindle kommen im Nördlichen Schwarzwald gerne zu den Kindern. Das Christkindle bringt den artigen Kindern die Geschenke, der Belzmärde oder auch Pelzmärtle gibt den frechen Kindern zunächst einmal auf in Zukunft artiger zu sein. (Diese Tradition hat sich z. B. in Bad Herrenalb und Bad Wildbad - Sprollenhaus und anderen Orten erhalten.)
Sprache
[Bearbeiten]Alemannisch im Süden und Westen, Schwäbisch im Nordosten. Im äußersten Norden Südfränkisch. Schwäbisch gehört zur Allemannischen Sprachgruppe. Auch das Allemannische wird wiederum in verschiedene Sprachgruppen eingeteilt von Höchst-, Ober- bis zu Niederallemannisch. Einer dieser Sprachgruppen ist eben Schwäbisch. Interessant ist es im Schwarzwald, dass im Nördlichen Bereich bis heute auch fränkische Sprachelemente zu finden sind. Ganz im Norden in Richtung Karlsruhe sind diese ganz deutlich, da bis hier hin tatsächlich Franken ursprünglich im frühen Mittelalter reichte. Sprache ist einem ständigen Wandel unterworfen aus diesem Grund nahm Schwäbisch mit den Württembergern einen hohen Stellenwert und eigentlich fränkische Gebiete wurden damit auch schwäbisch, hier haben sich dennoch fränkische Sprachelemente im Dialekt deutlich erhalten.
Die Dialekte wurden von weltlichen, kirchlichen Herrschaftsgrenzen aber auch von der Geographie stark geprägt.
Insgesamt wird heute im ehemals zu Baden gehördenden Teil des Schwarzwaldes davon gesprochen, dass diese Badisch sprechen. Es ist hier allerdings zu beachten, dass Badisch ein politischer Begriff war und die entsprechenden ursprünglichen Sprachgruppen, die noch heute zu erkennen sind Allemannisch, Schwäbisch oder Fränkisch sind. Mancherorts sind mit Sicherheit auch Mischformen anzutreffen. Sprache ist lebendig und verändert sich.
Anreise
[Bearbeiten]Mit den Flugzeug
[Bearbeiten]Die nächsten Flughäfen sind: EuroAirport Basel-Mulhouse-Freiburg (IATA: BSL, MLH, EAP) südwestlich, Flughafen Karlsruhe/Baden-Baden (IATA: FKB) nordwestlich, Flughafen Straßburg (IATA: SXB) westlich, Flughafen Stuttgart (IATA: STR) nordöstlich und Flughafen Frankfurt (IATA: FRA) nördlich.
Mit der Bahn
[Bearbeiten]ICE-Bahnhöfe gibt es in Baden-Baden, Basel, Freiburg, Karlsruhe und Offenburg.
Mehrere Bahnlinien führen durch den Schwarzwald:
- Am äußersten Nordrand des Schwarzwaldes führt die RE Verbindung Karlsruhe Stuttgart und erschließt den Norden des Schwarzwaldes gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln. In Pforzheim besteht ein IC halt der Fernverbindung Karlsruhe - Pforzheim - Stuttgart -Nürnberg.
- Im Norden führen Regionalbahnen von Eutingen im Gäu, Nagold, Rastatt (Murgtalbahn) und Offenburg (über Hausach - Schiltach) jeweils nach Freudenstadt.
- Bad Wildbad ist über die Karlsruher S-Bahn S6 zu erreichen.
- Die IC- bzw. IRE-Verbindung mit der Schwarzwaldbahn Offenburg - Hausach - Triberg - Villingen-Schwenningen - Donaueschingen und die RE-Verbindung mit der Höllentalbahn Freiburg - Hinterzarten - Titisee-Neustadt - Donaueschingen führen quer durch den Hochschwarzwald.
- Weitere Stichlinien (z. B. Freiburg - Hinterzarten - Schluchsee) und Touristenbusse der Südbadenbus GmbH binden die touristischen Regionen an.
- Von Karlsruhe aus fährt die S-Bahn in den Nordschwarzwald über Ettlingen nach Bad Herrenalb und Ittersbach.
- UEX Urlaubs-Express bietet Nacht- und Autoreisezüge zwischen Hamburg-Altona und Lörrach an. Für die Gesamtstrecke braucht man rund 10 Stunden. Ein Ticket ist – je nach Termin – ab 99 € zu haben (zzgl. Preis für Auto oder Motorrad). Ohne Autoverladung ist der Zustieg auch in Hamburg Hbf, Lüneburg, Hannover und Göttingen bzw. der Ausstieg in Offenburg oder Freiburg i. Br. möglich (Stand Sommer 2017).
RIT-Ticket: Für die Anreise zum Urlaubsort kann man beim Schwarzwald-Tourismus ein "Rail Inclusive Tour"-Ticket online buchen, Hin- und Rückfahrt 138 €.
Auf der Straße
[Bearbeiten]Über die Autobahnen A5 und A 81 ist die Region sehr gut an das Fernstraßennetz angeschlossen. Die Bundesstraße B 500 (Schwarzwaldhochstraße) bietet viele schöne Ausblicke. Weitere Bundesstraßen (B31, B294, B317, B462) führen in die Touristenregionen des Gebirges. Zudem ist der Schwarzwald mit weiteren Landes- und Kreisstraßen gut erschlossen.
Mobilität
[Bearbeiten]KONUS-Gästekarte
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Der Name KONUS-Gästekarte steht für Kostenlose Nutzung des ÖPNV für Schwarzwaldurlauber. Diese Karte gilt (Stand 2021) in allen Nahverkehrszügen (2. Klasse; nicht IC, EC, ICE oder ECE, keine Bergbahnen), Straßenbahnen und Bussen im Schwarzwald und angrenzenden Regionen, im Westen und Süden bis zum Rhein (ohne Schweizer Gebiet), im Osten bis grob zum Neckar. Die Karte gilt allerdings nur zur Personenbeförderung – für Fahrräder oder Haustiere wird also eine zusätzliche Fahrkarte benötigt. Eine Übersichtskarte der teilnehmenden Orte gibt es hier.
Man erhält die KONUS-Gästekarte in zahlreichen Orten des Schwarzwalds vom örtlichen Gastgeber bei der Ankunft, sie gilt nur in Verbindung mit einem Ausweis für die Dauer des Aufenthalts und ist nicht übertragbar. Finanziert wird das Angebot über einen pauschalen Teil der lokalen Kurabgaben. In einigen Jugendherbergen und Kliniken, die von der Kurtaxe befreit sind, ist die KONUS-Karte also nicht erhältlich.
SchwarzwaldCard
[Bearbeiten]Die SchwarzwaldCard ermöglicht den freien bzw. ermäßigten einmaligen Zutritt zu über 150 Attraktionen in der Region. Sie gilt für drei frei wählbare Tage und ist übertragbar. Über die 3-Tage-Regelung hinaus dürfen die Attraktionen der Bonus-Partner besucht werden.
Sehenswürdigkeiten
[Bearbeiten]Museen
[Bearbeiten]- 1 Kulturpark Glashütte Buhlbach In diesem Glasmuseum in Baiersbronn-Obertal kann die Geschichte der Glasmacherei und des Glases erlebt werden.
- 2 Glasbläserei Dorotheenhütte In diesem Glasmuseum in Wolfach im Mittleren Schwarzwald kann man sehen, wie Flaschen und Vasen geblasen werden oder selbst eine herstellen.
3 Freilichtmuseum Vogtsbauernhof In diesem Freilichtmuseum in Gutach im Mittleren Schwarzwald kann man originale Schwarzwaldhöfe aus verschiedenen Regionen hautnah erleben.
- 4 Schwarzwaldmuseum Das Museum in Triberg informiert über historische Berufe und Gewerbe, Uhrmachergewerbe und Schwarzwalduhren, Trachten, mechanische Musikinstrumente, Wintersport und Fastnacht, sowie ein Bergwerk (mit einem Mineralienstollen) und die Schwarzwaldbahn.
- 5 Schwarzwaldklinik Der historische „Carlsbau“ der „Rehaklinik Glotterbad“ in Glottertal diente als Außenkulisse der europaweit bekanntgewordenen ZDF-Vorabendserie „Die Schwarzwaldklinik“ und wird bis heute gerne von Fans der Serie aufgesucht. Zu beachten ist allerdings: anders als in der Serie dargestellt ist die Zufahrt zum Gebäude für private PKW gesperrt (der Parkplatz befindet sich einige hundert Meter unterhalb bei den neueren Bauten der Klinik), die bekanntere Gebäudefront mit dem Haupteingang und dem mehrfach erneuerten, namensgebenden Schriftzug ist in Wirklichkeit die talabgewandte Gebäuderückseite, die Innenaufnahmen fanden fast durchweg in Hamburger Studios statt, im Carlsbau selbst, einem reinen Sanatoriums-Wohnheimgebäude, existiert zwar tatsächlich der in der ersten Folge gezeigte Panoramasaal im Erker, aber weder das markante Treppenhaus, noch der OP, noch die seitliche Notaufnahme; Besichtigungen waren und sind, auch wegen des laufenden Erholungsklinik-Betriebs, nur von außen möglich und erwünscht. Das Gebäude stand von 2004 bis 2014 über mehrere Jahre leer und ungenutzt, der anschließende Garten mit dem Schachspiel und den aus der Serie bekannten Wegverbindungen ist seitdem verwildert. Die weiteren Drehorte der Serie wie das Hüsli in Grafenhausen (Wohnhaus von Prof. Brinkmann) oder die Ortsmitte von Schiltach sind zudem wesentlich weiter entfernt, als in der Serie suggeriert wird.
- 6 Hermann Hesse Museum Calw - der Literaturnobelpreisträger Hermann Hesse war wohl mit einer der berühmtesten Söhne des Schwarzwaldes.
Burgen
[Bearbeiten]- 7 Burg Hohengeroldseck Hoch über dem Schuttertal gelegen, war sie einst Stammburg der Herren von Geroldseck und zählt zu den eindrucksvollsten Ruinen im Schwarzwald.
- 8 Burg Rötteln Eine der größten Burgruinen Südbadens bei Lörrach, die früher die Rheinebene überwachte. Geöffnet: dauerhaft geschlossen.
- 9 Burg Zavelstein Die kleine, gut erhaltene Ruine mit ihrem markanten Bergfried thront idyllisch über dem Teinachtal und bietet einen herrlichen Ausblick.
- 10 Burg Husen Die malerische Ruine über Hausach im Kinzigtal diente einst als Zoll- und Wachburg an der wichtigen Handelsroute durch den Schwarzwald.
- 11 Schloss Altensteig Iine der wenigen Burgen im Schwarzwald, die nie zerstört wurde. Sehr fotogen.
- 12 Burg Falkenstein Die Ruine befindet sich in einer romantischen Lage auf einem Felssporn oberhalb der Stadt Schramberg.
- 13 Burg Bärenfels Kleine, stimmungsvolle Burgruine aus dem 13. Jahrhundert, malerisch am Waldrand gelegen und mit schöner Aussicht ins Markgräflerland.
- 14 Burg Neuenfels Burgruine mitten im Wald mit regionalem Bezug zur Markgrafschaft.
Klöster
[Bearbeiten]- 1 Kloster St. Blasien Das barocke Benediktinerkloster beeindruckt mit seiner monumentalen Kuppelkirche und war einst eines der bedeutendsten Klöster Süddeutschlands.
- 2 Kloster Alpirsbach Eine romanische Klosteranlage mit einer imposanten Kirche, bekannt für ihre gut erhaltenen mittelalterlichen Bauwerke.
- 3 Kloster Hirsau Die Ruinen des einst mächtigen Benediktinerklosters gehören zu den bedeutendsten romanischen Anlagen Deutschlands.
- 4 Kloster Frauenalb Die Ruine des Klosters Frauenalb, einst ein bedeutendes Benediktinerinnenkloster, beeindruckt heute mit barocker Architektur inmitten malerischer Schwarzwaldlandschaft und dient als beliebter Ort für Kulturveranstaltungen und Wanderungen.
Sonstiges
[Bearbeiten]- 15 Weltgrößte Kuckucksuhren In den beiden Riesenkuckucksuhren bei Schonach und Triberg-Schonachbach lassen sich auch die überdimensionierten Uhrwerke bestaunen.
Ferienstraßen
[Bearbeiten]
1 Schwarzwaldhochstraße Sie ist eine der ältesten und schönsten Panoramastraßen Deutschlands. Sie führt auf rund 60 Kilometern durch den nördlichen Schwarzwald und bietet beeindruckende Ausblicke sowie zahlreiche Freizeitmöglichkeiten. - Bertha Benz Memorial Route auf den Spuren der ersten Fernfahrt der Welt mit einem Automobil (Mannheim–Pforzheim–Mannheim) aus dem Jahre 1888.
- Deutsche Uhrenstraße Kuckucksuhren und Schwarzwälder Uhrenindustrie.
- Schwarzwald-Bäderstraße. (Pforzheim–Schömberg–Calw–Freudenstadt–Baiersbronn–Bad Wildbad–Bad Herrenalb–Baden-Baden).
Aktivitäten
[Bearbeiten]Wandern
[Bearbeiten]
Der Schwarzwald ist eine beliebte Wanderregion mit einem gut markierten Wegenetz.
- 2 Alpiner Pfad Dieser Weg am Feldberg ist einer der höchstgelegenen Wanderwege im Schwarzwald.
- 3 Rinderlehrpfad Gersbach Ein Rundweg im Südschwarzwald, der über artgerechte Tierhaltung und Erzeugung von Nahrungsmitteln informiert.
- 4 Barfußpark Dornstetten Ein begehrtes Ausflugsziel für Familien und Gruppen, die sich für das Abenteuer einer Barfußwanderung begeistern können.
- Westweg Er führt mit ca. 300 km Länge von Pforzheim nach Basel auf 12 Etappen über die höchsten Gipfel, z. B. Hornisgrinde, Feldberg und Belchen.Wandern auf dem östlichen Zweig des Westwegs führt zum Berg Hohe Möhr mit dem Aussichtsturm Hohe Möhr.
- Mittelweg Ein ca. 230 km langer Nord-Süd-Höhenweg von Pforzheim nach Waldshut entlang moorreicher Plateaus und Wälder bis zum Hochrhein, markiert mit roter Raute mit weißem Mittelbalken, für Frühling bis Herbst.
- Ostweg Rund 240–250 km langer leichter bis mittelschwerer Fernwanderweg von Pforzheim über Freudenstadt, Schramberg und Donau-Einzugsgebiet bis Schaffhausen, markiert mit schwarz-roter Raute.
- Kandel-Höhenweg Ein anspruchsvoller, etwa 112 km langer Kammweg von Oberkirch nach Freiburg mit rund 3 300 Hm, steiler Kandel-Passage und großartigen Ausblicken, markiert mit roter Raute mit „K“.
- Schluchtensteig Der Schluchtensteig ist ein etwa 119 km langer, mittelschwerer Fernwanderweg durch den Südschwarzwald von Stühlingen nach Wehr in sechs Etappen (je 18–22 km), der tiefe, wilde Schluchten wie die Wutach-, Haslach- und Wehraschlucht, spektakuläre Wasserfälle und schmale Felssteige mit etwa 3180 m Auf- und 3290 m Abstieg verbindet. Der Weg ist als Qualitätsweg "Top Trails of Germany" zertifiziert, zur Hauptsaison (Mai–Oktober) gut ausgeschildert (grüne Raute) und führt überwiegend über naturbelassene Pfade, weshalb Trittsicherheit und Schwindelfreiheit vorausgesetzt werden. Die Region zeichnet sich durch zahlreiche Badeseen und Aussichtspunkte aus, die bis zu den Alpen reichen.
- Schwarzwald-Querweg Freiburg–Bodensee Der Querweg Freiburg – Bodensee ist ein reizvoller, mittelschwerer Fernwanderweg (ca. 176–180 km, 7 Tagesetappen, ~4 250 hm↗/4 150 hm↘), der von Freiburg im Breisgau quer durch den Schwarzwald, die spektakuläre Wutachschlucht, den vulkanischen Hegau bis nach Konstanz am Bodensee führt.
- Viele Schwarzwald-Täler können auch durch eigene Steige erkundet werden, so gibt es zum Beispiel die Murgleiter, den Albsteig, den Renchtalsteig und den Zweitälersteig um das Elztal und das Simonswälder Tal.
- Die Weingegenden am Westrand des Schwarzwaldes sind durch den Ortenauer Weinpfad, den Breisgauer Weinweg und das Markgräfler Wiiwegli miteinander verknüpft.
- Kürzere sehr schöne Wandertouren gibt es nahezu überall im Schwarzwald. Die herausragendsten sind als Schwarzwälder Genießerpfade ausgeschildert. Eine Übersicht der Genießerpfade und Premium- oder Qualitätswege findet man auf Schwarzwald-Tourismus.info.
Mountainbiken
[Bearbeiten]- in Anlehnung an den Westweg, der nicht überall MTB-tauglich ist, wurde ein Mountainbikeweg durch den Schwarzwald angelegt. Er verläuft ebenfalls in Nord-Süd-Richtung, aber nicht direkt auf dem Westweg, sondern kreuzt ihn gelegentlich. Eine Karte der Route mit GPX-Download findet man bei Waymarked Trails, basierend auf OpenStreetMap-Daten.
- offizielle, regionale Mountainbike- und eMTB-Übersichtsseite für den Schwarzwald.
- besondere Regelungen zum Mountainbiken sind im Schwarzwald zu beachten. Es gilt das baden-würrtembergische Landeswaldgesetz demnach Wege unter 2 Metern, im südlichen Hochschwarzwald sogar unter 3 Metern, nicht befahren werden dürfen. Nähere Auskünfte erteilen die regionalen Fremdenverkehrsämter
- Bikepark Bad Wildbad
Radwandern
[Bearbeiten]- offizielle Radtouristikseite für den Schwarzwald
- Übersicht Radbusse im Schwarzwald
- Der Schwarzwald-Radweg führt von Karlsruhe nach Lörrach auf den Spuren des Westweges ein Mal quer durch den Schwarzwald.
- Der Schwarzwald Panorama-Radweg folgt der Ostseite des Schwarzwaldes von Pforzheim nach Waldshut-Tiengen.
- Der Naturpark Radweg Schwarzwald Mitte/Nord umrundet den besagten Naturpark im Norden des Schwarzwaldes.
- Der Badische Weinradweg wurde 2020 eröffnet und führt entlang der Weinhänge am Übergang vom Schwarzwald zum Rheintal.
Wassersport
[Bearbeiten]- Titisee bei Titisee-Neustadt.
- Schluchsee mit der gleichnamigen Gemeinde. Der Stausee ist das größte Gewässer des Schwarzwaldes.
Sommerrodelbahnen
[Bearbeiten]- 5 Hasenhorn-Rodelbahn Die 2900 m lange Sommerrodelbahn bei Todtnau besitzt einen Höhenunterschied von 360 m. Die Sommerrodelbahn auf Metallschienen ist auch im Winter in Betrieb. Die Auffahrt erfolgt per Doppelsesselbahn bis auf 1026 m Höhe.
- 6 Mehliskopf Bobbahn Das Erlebnis auf dieser 1300 m langen Bobbahn lässt sich zusätzlich mit einer Virtual-Reality-Brille erweitern.
- 7 Sommerrodelbahn Gutach 1150 m lange Sommerrodelbahn in Gutach.
- 8 Riesenrutschbahn Poppeltal bei Enzklösterle (zwischen Bad Wildbad und Freudenstadt)
Wintersport
[Bearbeiten]Der Schwarzwald ist ein klassisches deutsches Wintersportrevier. Sowohl für Ski Alpin wie auch für Ski Nordisch bestehen bei entsprechender Schneelage optimale Bedingungen. Eine umfangreiche Auflistung aller Winteraktivitäten ist im Themenartikel „Wintersport im Schwarzwald“ zu finden.
Geocaching
[Bearbeiten]Nicht nur bei Wanderern ist der Schwarzwald beliebt, sondern auch bei Geocachern. Im Freien, an Sehenswürdigkeiten und in Städten befinden sie sich: Die kleinen Boxen, welche per GPS und mit Hilfe von Apps gesucht und gefunden werden können. Viele Geocaches sind auch mit ausgeschilderten Wanderwegen verbunden, so gibt es zum Beispiel entlang des gesamten Westweges extra versteckte Geocaches zu finden.
Küche
[Bearbeiten]- Schwarzwälder Kirschwasser: Ein unverzichtbarer Bestandteil des Originalrezeptes der Schwarzwälder Kirschtorte. Die dazu benötigten Kirschen wachsen jedoch überwiegend in den Vorbergen des Schwarzwaldes. Die notwendigen Brennereien stehen z. B. in Staufen im Breisgau und Oberkirch. Bekannt ist auch der Schwarzwälder Himbeergeist, auch Mirabellen und Zwetschgen werden zu Edelbränden verarbeitet.
- Schwarzwälder Schinken: Die Zeiten, in denen ein Schinken im Rauchabzug eines Heidenhauses über Monate langsam geräuchert wurde, sind längst vorbei. Heute ist der Begriff „Schwarzwälder Schinken“ eine geographisch geschützte Bezeichnung, er wird ausschließlich im Schwarzwald produziert, damit ist ein bestimmtes Herstellungsverfahren verbunden. Der Schinken selber kann jedoch auch aus anderen deutschen Landen kommen.
- Schwarzwälder Kirschtorte: Eine Schwarzwälder Kirschtorte ist eine Sahnetorte, die sich seit den 1930er Jahren vor allem in Deutschland verbreitet hat und im Laufe der Zeit zu der beliebtesten deutschen Torte wurde. Heute gilt sie als die klassische deutsche Torte schlechthin und ist auf der ganzen Welt bekannt. Die wesentlichen Komponenten sind mit Kirschwasser aromatisierte Schokoladenbiskuitböden, eine aromatisierte Kirschfüllung, Sahne, Kirschen sowie Schokoladenraspeln als Verzierung. Die genauen Ursprünge sind unklar, sie sind jedoch nicht zwangsläufig im Schwarzwald zu finden.
- Kirschwasser
- Schwarzwälder Schinken
- Schwarzwälder Kirschtorte
- Kilwiküchle werden im Schwarzwald am 3. Oktoberwochenende gegessen. Es handelt sich um Fettgebackenes, das hauptsächlich zur Kirchweih (schwäbisch Kilwi) gebacken wird.
- Zibarten, Zibärtle sind schlehengroße Wildpflaumen, die fast ausschließlich in Mittelgebirgslagen des Schwarzwalds an Bäumen wachsen. Die violett-blauen Früchte kann man essen, sie eignen sich auch Marmeladen, Gelees und Desserts, außerdem werden sie gerne für die Herstellung von Schnäpsen oder Likören verwendet.
Im Schwarzwald gibt es neben den lokalen Spezialitäten, wie der Schwarzwälder Kirschtorte und Bauernvesper, auch absolute Spitzengastronomie, vor allem im Ort Baiersbronn, der insgesamt acht Michelin-Sterne auf sich vereinigt. Einige exzellente Adressen sind:
- Schwarzwaldstube, Baiersbronn
- Bareiss im Hotel Bareiss, Baiersbronn
- Schlossberg im Hotel Sackmann, Baiersbronn
- Colombi im Hotel Colombi, Freiburg
Nachtleben
[Bearbeiten]- in Bad Wildbad: Melange, U-Boot, Irish Pub (Calmbach)
- in Freudenstadt: Enchilada, Martinique
- in Pforzheim: Enchilada, Musicpark
- Weitere Ausgehmöglichkeiten am Rande des Schwarzwalds: in Freiburg, Lahr, Offenburg, Karlsruhe
Sicherheit
[Bearbeiten]Kriminalität spielt im Schwarzwald nur eine sehr geringe Rolle. Alle Stadtteile aller Städte sind sicher zu allen Tages- und Nachtzeiten zu begehen.
Klima
[Bearbeiten]In Gebirgen sind die Temperaturen generell geringer und die Niederschlagsmengen größer. Niederschläge versorgen die Pflanzenwelt des Schwarzwaldes während des ganzen Jahres regelmäßig mit Wasser. Temperaturabnahme und Niederschlagszunahme erfolgen jedoch nicht gleichmäßig mit zunehmender Höhe. Je nach Jahreszeit empfiehlt es sich, genauere Informationen über die klimatischen Verhältnisse am geplanten Urlaubsort einzuholen.
Regen- und Schneemengen. Für die feuchte atlantische Luft wirken die Vogesen als Regenfänger. Dadurch sind die Niederschlagsmengen trotz größerer Meereshöhen im südlichen Schwarzwald nicht höher als im nördlichen Schwarzwald. Die Mächtigkeit der Schneedecke im Winter nimmt allgemein mit ansteigender Höhe zu.
Temperaturen und Sonnenscheindauer. Thermisch zeichnen sich die höheren Lagen des Schwarzwalds durch geringere Schwankungen und Extremwerte aus. Gründe sind im Sommer häufig auftretende leichte Winde und mehr Wolken. Daher ist selbst an heißen Sommertagen die gefühlte Temperatur niedriger als die gemessene Temperatur. Die Hochdruckwetterlage führt im Winter in den Bergen häufiger zu Sonnenschein, während das Tal in eine dichte Nebeldecke gehüllt ist (Inversionswetterlage).
Ausflüge
[Bearbeiten]- Freiburg im Breisgau
- Bodensee
- 16 Burg Hohenzollern Majestätisch auf einem Bergkegel thronend, ist sie der Stammsitz des preußischen Königshauses und ein Wahrzeichen baden-württembergischer Geschichte.
- 5 Kloster Maulbronn
Literatur
[Bearbeiten]Weblinks
[Bearbeiten]offizielle regionale Seiten:
