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Renchtal

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Das Renchtal liegt in Baden-Württemberg im Nordschwarzwald.

Lage
Lagekarte von Baden-Württemberg
Renchtal
Renchtal

Regionen[Bearbeiten]

Die Rench ist ein kleiner Nebenfluss des Rheins und entspringt als Wilde Rench am Kniebis nahe der Schwarzwald-Hochstraße in einem beliebten Wandergebiet. Sie fließt dann in südliche Richtung durch Bad Griesbach. Der weitere Lauf des Flusses wird begleitet von der B28, und der in Griesbach endenden Renchtalbahn. Flussabwärts der nächste Ort ist Bad Peterstal. Der Fluss ändert dann seine Richtung nach Nordosten und fließt durch Oppenau, wo der Lierbach als bedeutendster Zufluss einmündet. Zwischen Lautenbach und Oberkirch weitet sich das Tal, der Fluß verlässt den waldreichen Nordschwarzwald und durchfließt zunächst das mit Weinbergen bestandene Vorgebirge. Unterhalb Oberkirchs durchfließt die Rench die fruchtbare Ebene der Ortenau durch Renchen. Nach knapp 57 km mündet die Rench bei Lichtenau in den Rhein.

Orte[Bearbeiten]

  • 1 Typ ist Gruppenbezeichnung Bad Peterstal-Griesbach
  • 2 Typ ist Gruppenbezeichnung Oppenau
  • 3 Typ ist Gruppenbezeichnung Lautenbach
  • 4 Typ ist Gruppenbezeichnung Oberkirch
  • 5 Typ ist Gruppenbezeichnung Renchen
  • 6 Typ ist Gruppenbezeichnung Lichtenau

Weitere Ziele[Bearbeiten]

  • Kniebis
Am Kniebis entspringt die Wolf, ehemals auch Wolfach, und fließt durch Bad Rippoldsau-Schapbach zur Kinzig.
  • Zuflucht
  • Wilde Rench
  • Allerheiligen (Wasserfälle und Klosterruine)
  • Kalikutt
  • Bottenau
  • Ringelbach

Hintergrund[Bearbeiten]

Das Renchtal gehörte seit dem Mittelalter dem Hochstift Straßburg, das es allerdings mehrfach an Dritte wie das Herzogtum Baden oder Württemberg verpfändete. Erst 1803 kam es zu Baden. Durch das Renchtal führte eine Handelsstraße zwischen Straßburg und Ulm, die in Oppenau das Tal verließ und über die Oppenauer Steige (die heutige L 92) und den Kniebispass weiter nach Osten führte. Der Kniebispass hatte auch strategische Bedeutung und war spätestens seit dem dreißigjährigen Krieg stark befestigt. Namen wie Alexanderschanze an dem Abzweig B28/B500 (Schwarzwaldhochstraße) oder Schwedenschanze nahe Zuflucht und entsprechende Überreste erinnern daran. Die heutige Kniebisstraße von Griesbach wurde erst in den 1930er Jahren gebaut.

Heute ist das Renchtal geprägt von mittelständischem Gewerbe (Sägewerke, Fahrzeugbau, Papierindustrie), von Weinbau und Obstanbau. Der Tourismus ist hingegen, verglichen mit anderen Regionen des Schwarzwaldes, von eher nachgeordneter Bedeutung, so dass man noch einen vergleichsweise ursprünglichen Schwarzwald erleben kann.

Abweichend von vielen anderen Teilen des Schwarzwaldes haben die Bauernhöfe nur selten Walmdächer, sondern zumeist einfache Satteldächer. Dies ist Erbe aus der Straßburger Zeit, da der chronisch klamme Fürstbischof eine Sondersteuer auf Walmdächer erhob. Ebenso Erbe dieser Zeit sind die auf den Höfen weit verbreiteten Brennrechte, auch hier hatte der Bischof die Praxis des Brennens gegen Steuer legalisiert und verbrieft; die Rechte gelten bis heute fort.

Sprache[Bearbeiten]

Deutsch mit starkem lokalem (badischen) Dialekt, der nicht immer leicht zu verstehen ist.

Französisch wird verbreitet in den Schulen gelehrt und wird, auch wegen vieler Besucher aus dem Elsass, oft verstanden.

Anreise[Bearbeiten]

Nächstgelegene Flughäfen sind Flughafen Karlsruhe Baden-Baden oder der Flughafen Straßburg.

Von der Autobahn A5 Symbol: AS 54 (Appenweier) gelangt man auf der B28 durch das Renchtal, sie trifft bei der Alexanderschanze auf die Schwarzwaldhochstraße B500. Von Osten her kann man auch über die A81 Symbol: AS 30 (Horb) und dann über Freudenstadt, Kniebis (B28) anreisen.

Mit der Bahn erreicht man das Renchtal über die gleichnamige Bahn, betrieben von der Ortenau S-Bahn. Umsteigemöglichkeit zum Fernverkehr besteht in Offenburg, zum Regionalverkehr auch in Appenweier.

Mobilität[Bearbeiten]

Die Renchtalbahn verkehrt tagsüber stündlich zwischen Offenburg und Bad Griesbach. Zusätzlich fahren Busse auf der weitgehend parallel verlaufenden B28. In die Nachbartäler hingegen kommt man mit Öffentlichen Verkehrsmitteln nur über das Rheintal, nicht aber über die Bergpässe.

Übernachtungsgäste erhalten mit Anmeldung im Renchtal die Konus-Gäste-Karte, die unter Anderem zur kostenlosen Benutzung aller öffentlichen (Nah-)Verkehrsmittel im Schwarzwald berechtigt.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Die richtigen "Must-See-Kracher" findet man im Renchtal nicht. Aber allemal sehenswert sind

  • Wallfahrtskirche "Maria Krönung" in Lautenbach
  • Wasserfälle und Klosterruine Allerheiligen
  • Aussicht vom Roßbühl nahe Zuflucht über Rheintal bis in die Vogesen; ein neuer Aussichtsturm auf dem nahe gelegenen Buchkopf erlaubt einen Rundumblick
  • Kuranlagen in Griesbach und Peterstal
  • Burgruine Schauenburg in Oberkirch
  • Stadt- und Grimmelshausenmuseum in Oberkirch
  • Fachwerkhäuser rund um den Marktplatz, Oberkirch

Aktivitäten[Bearbeiten]

Küche[Bearbeiten]

Im Renchtal kann der Besucher die in der Region verbreitete gute Küche, geprägt von frischen Zutaten der Höfe und aus dem Wald und Bächen, in der gesamten Palette vom einfachen Landgasthof bis zur Sterneküche genießen. In allen Orten finden sich Gasthöfe mit Mittags- und Abendtisch. Wie in ländlich geprägten Gebieten üblich, sollte man nicht zu spät ankommen, ab 21 Uhr dünnt das Angebot rasch aus.

Zwei Michelin-Sterne hat das Restaurant Le Pavillon als Teil des Hotelkomplexes Dollenberg bei Bad Griesbach.

Nachtleben[Bearbeiten]

Die Burgbühne in Oberkirch spielt dort im Freche Hus.

Ansonsten dürfte sich Nachtleben auf ein Viertele oder einen Verdauungsschnaps nach einem guten Essen beschränken.

Vergnügungssüchtige müssen mindestens nach Offenburg, besser aber nach Straßburg oder Karlsruhe ausweichen.

Sicherheit[Bearbeiten]

Das Renchtal ist nicht bekannt für eine hohe Kriminalitätsrate, auch wenn zwei spektakuläre Attentate hier vorkamen, 1921 Matthias Erzberger nahe der Griesbacher Steige und 1990 Wolfgang Schäuble in Oppenau.

Das Polizeirevier befindet sich in Oberkirch, Hauptstraße 48, Fon: 07802 70260. Ein Polizeiposten ist in Oppenau, Poststraße 12, Fon: 07804 910883.

Klima[Bearbeiten]

Die Ortenau, der Teil des Renchtals in der Rheinebene, gehört zu den wärmsten Gegenden Deutschlands. Gerade im Sommer kann es in der Rheinebene unangenehm heiß und stickig werden. Dafür beginnt hier der Frühling einige Wochen früher als anderswo in Deutschland und der Goldene Herbst hat noch ein paar Tage länger. Je weiter man ins Tal kommt, desto kühler und auch niederschlagsreicher wird es. Die Temperaturunterschiede zwischen Renchen und Allerheiligen können bis zu 10 Grad betragen, zu heißem oder zu kaltem Wetter kann man also schnell ausweichen.

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

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