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Hannover

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Neues Rathaus Hannover März 2010.jpg
Hannover
Bundesland Niedersachsen
Einwohner
532.163 (2015)
Höhe
55 m
Tourist-Info +49 (0)511 12345111
www.hannover.de/Tourismus
Lage
Lagekarte von Niedersachsen
Reddot.svg
Hannover

Hannover ist die Hauptstadt des Landes Niedersachsen. Die Stadt liegt an der Leine und am Mittellandkanal und hat etwa 524.000 Einwohner („Region Hannover“: 1,2 Millionen). Die Region Hannover setzt sich aus dem ehemaligen Landkreis Hannover und der Stadt Hannover zusammen.

Inhaltsverzeichnis

Stadtteile[Bearbeiten]

Hannover ist in 13 Stadtbezirke unterteilt:

  • Ahlem-Badenstedt-Davenstedt
  • Bothfeld-Vahrenheide
  • Buchholz-Kleefeld
  • Döhren-Wülfel
  • Herrenhausen-Stöcken
  • Kirchrode-Bemerode-Wülferode
  • Linden-Limmer
  • Misburg-Anderten
  • Mitte
  • Nord
  • Ricklingen
  • Südstadt-Bult
  • Vahrenwald-List

Hintergrund[Bearbeiten]

Hannover entstand aus einer mittelalterlichen Siedlung, die an einer hochwassergeschützten Stelle am Leineufer lag. Von 1714 bis 1837 gab es eine Personalunion der Königreiche Großbritannien und Hannover. Als Folge des Deutschen Krieges von 1866 wurde das Königreich Hannover von Preußen annektiert. Im Zweiten Weltkrieg war Hannover als bedeutender Verkehrsknotenpunkt und Standort kriegswichtiger Betriebe ab 1940 immer wieder Ziel alliierter Bombenangriffe. Der Zerstörungsgrad der Innenstadt lag bei 90 %.


Anreise[Bearbeiten]

Mit dem Flugzeug[Bearbeiten]

Der Flughafen (IATA CodeHAJ) liegt nördlich von Hannover in Langenhagen. Von dort aus kann man mit dem Taxi (ca. 20,- €) oder der S-Bahn Linie S-Bahn-Logo.svg 5 in die Innenstadt / Hauptbahnhof fahren (3,40 € (Stand:März 2016, Preisübersicht GVH)).

Mit der Bahn[Bearbeiten]

Hauptbahnhof
  • Hannover Hauptbahnhof ist außerdem Ausgangs- und Zielbahnhof der Hannöverschen Südbahn, der heute vom Regionalverkehr genutzten historischen Bahntrasse von Hannover über Göttingen nach Kassel und retour.
  • Der Bahnhof Hannover-Messe/Laatzen wird außerdem im Regionalverkehr aus Göttingen, Hildesheim sowie vom Hauptbahnhof angefahren; im Bedarfsverkehr bei Messen halten auch Züge des Fernverkehrs.

Mit dem Bus[Bearbeiten]

Der Busbahnhof (sog. ZOB, Zentraler Omnibusbahnhof) mit internationaler Anbindung und Lininenverkehr liegt direkt hinter dem Hauptbahnhof in der Innenstadt am Raschplatz.

Auf der Straße[Bearbeiten]

Entfernungen
Frankfurt am Main 329 km
Köln 293 km
Berlin 286 km
Leipzig 252 km
Hamburg 157 km
Bremen 117 km

Östlich von Hannover führt die A 7 HamburgKassel vorbei. Sie kreuzt dabei die A 2 DortmundBerlin, die nördlich entlangführt. Das Schnellstraßennetz der Stadt besteht aus drei Straßen, die zusammen mit der A 2 einen Ring um die inneren Stadtteile bilden:

  • Der Messeschnellweg ist die Fortsetzung der B 3 aus Celle (von Norden kommend) und verbindet im Osten die A 2 und die A 7 (von Süden kommend) mit dem Messegelände. Ab dem Südschnellweg wird die B 3 zur B 6 und führt weiter nach Hildesheim.
  • Der Westschnellweg hingegen führt als B 6 von Nienburg und Neustadt her kommend durch den westlichen Teil Hannovers. Am Südschnellweg wird sie zur B 3 Richtung Göttingen.
  • Der Südschnellweg, der am Westschnellweg beginnt, den Messeschnellweg kreuzt und an der Symbol: AS 12, Hannover-Anderten der A 7 endet.

Seit Januar 2008 sind in der Innenstadt sogenannte Umweltzonen eingerichtet, in denen nur Autos mit Umweltplakette erlaubt sind. Autofahrer ohne Plakette müssen mit einem Bußgeld von 40 € und einem Punkt in Flensburg rechnen. Weitere Infos, auch zum Erwerb der Feinstaubticker, siehe www.hannover.de/de/umwelt_bauen. Die Einfahrt in die Zone ist nur noch mit der grünen Plakette gestattet.

Um das Stadtzentrum von Hannover führt ähnlich wie in Hamburg und Braunschweig ein Cityring.

Mit dem Schiff[Bearbeiten]

Leine am Hohen Ufer

Da Hannover am Mittellandkanal liegt, besteht theoretisch die Möglichkeit mit dem Schiff anzureisen. Tatsächlich gibt es jedoch nur vier Frachthäfen. Wer allerdings mit seiner eigenen Yacht anreisen möchte, kann im Yachthafen Hannover, der ebenfalls am Mittellandkanal liegt, den Anker werfen.

Die Leine ist ein geeignetes Revier für Wasserwanderungen. Sie ist bereits seit Salzderhelden durchgehend, wenn auch mit zahlreichen Umtragestellen, befahrbar und lässt sich weiter bis nach Schwarmstedt befahren, von wo man weiter die Aller bis hin zur Weser paddeln kann.

Mit dem Fahrrad[Bearbeiten]

  • Um Hannover herum führt der Grüne Ring, der Fahrradfahrer an schönen Ecken vorbeiführt. Diesen Weg kann man per Karte erkunden, man kann aber auch ohne Karte den blauen Markierungen (blaue Laternen, Bordsteinkanten, Pfähle, Gullideckel etc.) folgen.

Mobilität[Bearbeiten]

Öffentliche Verkehrsmittel[Bearbeiten]

Hannover hat ein sehr dichtes und gut ausgebautes öffentliches Nahverkehrsnetz, sodass man beinahe überall im Stadtgebiet mit öffentlichen Verkehrsmitteln fahren kann.

Mobilitätsportal Hannover

S-Bahn und Regionalbahn[Bearbeiten]

S-Bahn Hannover

Seit der Expo 2000 hat Hannover ein S-Bahn-Netz. Die Züge dürfen nur mit gültiger Fahrkarte bestiegen werden, sonst wird ein erhöhtes Fahrgeld fällig. Die S-Bahnen fahren auch außerhalb des GVH-Tarifgebietes und benötigen dann eine DB-Fahrkarte, die aber nicht für Stadtbahnen und Busse gültig ist. Mit dem GVH-Fahrschein können auch Regionalbahnen benutzt werden.

Mit Regionalzügen kann man viele Ziele in Niedersachsen erreichen. Einige Linien fahren auch in die benachbarten Bundesländer Bremen, Hamburg, Nordrhein-Westfalen, und Thüringen.

Stadtbahn[Bearbeiten]

Ein "Silberpfeil" der Stadtbahn

Das gut ausgebaute Stadtbahnnetz verläuft im Zentrum unterirdisch, außerhalb davon oberirdisch. Es ist an das Messegelände sowie an das S-Bahn-Netz (und damit an den Flughafen Hannover-Langenhagen) angeschlossen. Zur Fußball-WM 2006 wurde das Liniennetz weiter ausgebaut. Das Stadtbahn-Netz hat vier wichtige Knotenpunkte: Kröpcke (nur unterirdisch), Hauptbahnhof, Aegidientorplatz und Steintor.

Busse[Bearbeiten]

In Hannover gibt es zum einen die Stadtbusse (Linien 100 bis 200) und die Regionalbusse (alle Linien über 300), wobei viele Regionalbuslinien bis in das hannoversche Stadtgebiet reichen und am Endpunkt so gut wie immer ein Umstieg zur S-Bahn oder Stadtbahn gegeben ist.

Fahrkarten[Bearbeiten]

Die Fahrkarten der Preisstufe 1 gelten in allen Nahverkehrsmitteln der Stadtgrenze. Bei Einstieg in die Stadtbahn müssen die Karten vorher gekauft werden, während die Tickets in den Bussen beim Fahrer erworben werden können:

  • für alle Zonen gibt es das Kurzstreckenticket für 1,50 €, das für die Stadtbahn vom Einstieg bis zur dritten Haltestelle und für Busse vom Einstieg bis zu fünften Haltestelle gültig ist. (Innerhalb von Zone 1 ist das Kurzstreckenticket nicht in RegioBus-Bussen gültig.)
  • innerhalb Hannovers (Zone 1) das Tagesticket für 5,00 €, das Gruppen-Tagesticket für 9,60 € (gültig vom Einstieg bis Betriebsschluss), das Einzelticket (2,50 € inklusive einmal Umsteigen) oder das Einzelticket vom Block (Sammelticket; 6 Tickets für 14,00 €, erhältlich am Bahnhof, an Kiosken oder in Zeitungsläden). (Preise ab 1. Januar 2015)

Übersicht über Fahrpreise im GVH

Fahrradwege[Bearbeiten]

Die Fahrradwege Hannovers sind außerordentlich gut ausgebaut und für eine Stadterkundung mit dem Fahrrad absolut empfehlenswert. In der direkt neben dem Bahnhof liegenden Fahrradstation kann man Fahrräder unterstellen, reparieren lassen oder ausleihen (7,50 € pro Tag, Woche auf Anfrage - geöffnet von Mo - Fr 6 bis 23 Uhr, Sa/ So 8 bis 23 Uhr, Tel. 0511 3539640).

Schifffahrt[Bearbeiten]

Eine Besonderheit ist der Linienverkehr der Üstra Reisen auf dem Maschsee, der von Ostern bis Ende Oktober angeboten wird und mit dem man für 6 € eine Rundfahrt auf dem See machen kann (Anlegestellen Maschsee). Mit der Hannoverschen Personenschifffahrt kann man die Ihme, die Leine, den Mittellandkanal und die Stichkanäle erkunden.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Internationaler Feuerwerkswettbewerb in den Herrenhäuser Gärten

Stadtrundgänge[Bearbeiten]

"Roter Faden"[Bearbeiten]

Für Besucher mit wenig Zeit, ist Der Rote Faden die schnellste und bequemste Möglichkeit, Hannovers Sehenswürdigkeiten kennen zu lernen. Auf einer Länge von 4.200 Metern wurden 36 Sehenswürdigkeiten mit einer roten, auf den Fußwegen gemalten Linie verbunden. Eine begleitende Broschüre erhält man für 3,00 € in den Tourist Informationen der Hannover Marketing & Tourismus GmbH, Ernst-August-Platz 8 (am Hauptbahnhof) oder Trammplatz 2 (im Neuen Rathaus), 30159 Hannover, Tel. 0511 12345 - 111.

Stadtführungen[Bearbeiten]

  • Die Hannover Marketing & Tourismus GmbH (HMTG) bietet drei öffentliche Stadtrundfahrten an: Die Hop-on-Hop-off-Busse fahren bis zu 7x täglich und die Fahrgäste werden über Audioguides mit den wichtigsten Informationen versorgt. Bei der kulinarischen Stadtrundfahrt gibt es an verschiedenen Stationen Verköstigungen und bei der Fahrradrundfahrt geht es vornehmlich durch die Grünflächen der Stadt. Darüber hinaus bietet die HMTG mehrere geführte Stadtrundgänge an.
  • Die Führungen von Stattreisen-Hannover haben Theaterspaziergänge oder sonstige, themenbezogene Spaziergänge im Programm.
  • Die Oldtimerbusse von Bussanova bieten verschiedene Themenrundfahrten an.
  • Eat-the-World hat verschiedene kulinarische Stadtteiltouren im Programm.
  • Segway-Touren werden von verschiedenen Anbietern angeboten.

Erlebnisbuslinien[Bearbeiten]

In Hannover gibt es zwei in dem öffentlichen Verkehr integrierte "touristische Buslinien", die auf ihrer Rundfahrt viele Sehenswürdigkeiten anfahren. Die Erlebnisbuslinien 100 und 200 fahren im 10 Minuten-Takt. Weitere Infos sind auf den Seiten der Hannoverschen Verkehrsbetriebe zu finden.

Altstadt[Bearbeiten]

Altstadt mit Kramerstraße und Marktkirche

Von der Altstadt mit eng aneinandergebauten Fachwerkhäusern und engen Gassen zwischen Steintor und Aegidientorplatz blieben bei Kriegende nur 40 Häuser übrig. Im Bereich Knochenhauer-, Kramer- und Burgstraße, dem heutigen Altstadtkern verblieben 12 Häuser. Der Rest ist rekonstruiert, mit Fassaden aus benachbarten Bereichen. Auch die historischen Häuser waren erheblich zerstört und wurden wieder aufgebaut. Ein Modell der zerstörten Altstadt ist im neuen Rathaus zu sehen.

Kirchen[Bearbeiten]

Mahnmal Aegidienkirche
  • Marktkirche − Die evangelisch-lutherische Kirche im Stil der Backsteingotik stammt aus dem 14. Jahrhundert.
  • Kreuzkirche - Die Kirche wurde im Jahre 1333 fertig gestellt. Im Inneren befindet sich ein Altargemälde von Lucas Cranach d. Ä..
  • Aegidienkirche − 1347 begann der Bau der gotischen Hallenkirche. Der Turm entstand 1717. 1943 wurde die Kirche im Zweiten Weltkrieg bis auf die Grundmauern zerstört. 1958 wurde der Turmstumpf mit einem Aufsatz mit Glockenspiel versehen, das täglich um 9:05, 12:05, 15:05 und 18:05 Uhr ertönt. Die Kirche wurde als Ruine belassen und dient als Mahnmal gegen Krieg und Gewaltherrschaft. Im Inneren hängt die Friedensglocke, ein Geschenk von Hannovers Partnerstadt Hiroshima.
  • Neustädter Kirche - Hier befindet sich die letzte Ruhestätte von Gottfried Wilhelm Leibniz
  • Basilika St. Clemens - Europas nördlichstes Bauwerk im venezianischen Stil
  • Evangelisch-Reformierte Kirche - Die Glocken wurden von Königin Victoria von England gestiftet
  • Kirche St. Martin (Linden-Mitte) - Von Dieter Oesterlen. An ihrer Außenwand befindet sich ein modernes Relief des Heiligen Martin von dem Bildhauer Kurt Lehmann.
  • Gartenkirche St. Marien (Südstadt) - Mit der Ruhestätte von Ludwig Windthorst
  • Christuskirche am Klagesmarkt
  • Lutherkirche in der Nordstadt

Burgen, Schlösser und Paläste[Bearbeiten]

  • Leineschloss (Hinrich-Wilhelm-Kopf-Platz 1) − Die Hauptresidenz der Welfen war das Leineschoss in der Altstadt, das im Zweiten Weltkrieg stark zerstört wurde. Beim Wiederaufbau in den 1950er Jahren wurde das Leineschloss mit modernen Anbauten ergänzt und ist seither Sitz des Niedersächsischen Landtages.
  • Das Schloss Herrenhausen (Herrenhäuser Str. 5) war die Sommerresidenz, das bis 1945 an der Nordseite des Großen Gartens stand. Es wurde im Zweiten Weltkrieg nahezu vollständig zerstört. Das Schloss wurde ab 2010 wieder rekonstruiert, und 2013 wiedereröffnet. Im Zentrum des Schlosses befindet sich ein Kongresszentrum, und in den Seitenflügeln befindet sich das Schlossmuseum.
  • Welfenschloss (Welfengarten 1) − Das 1857-1866 erbaute Schloss ist das letzte Schloss, das die hannoversche Königsfamilie bauen ließ. Wegen der Annektion des Königreichs Hannover durch Preußen 1866 wurde es nie als königlicher Wohnsitz genutzt. Es ist seit 1879 Sitz der Gottfried-Wilhelm-Leibniz-Universität Hannover.

Zu den hannoverschen Palästen gehörten das Georgenpalais im Georgengarten, das Palais Grote (Sophienstraße 7) von 1864 im Bankenviertel und das Wangenheimpalais (Friedrichswall 1) in der Nähe des Neuen Rathauses.

  • In Hannover gibt es ferner eine kleine Ritterburg (Tatsächlich nur ein historisierender Nachbau). Sie wurde im Stadtteil Herrenhausen (Herrenhäuser Kirchweg 21) 1885 im Auftrag von Alexander Moritz Simon erbaut, verfiel mit der Zeit, wurde dann renoviert und zu einem Wohnhaus umgebaut.

Weitere Bauwerke[Bearbeiten]

Innenansicht des Neuen Rathauses

bis 1950

  • Altes Rathaus (Altstadt) − Gerichtslaube. Der älteste Teil von 1410 liegt zur Schmiedestraße, etwas später wurde der Marktflügel gebaut. Der ehemalige Apothekenflügel wurde durch einen im Stil der italienischen Romanik gehaltenen Bau ersetzt. · Karmarschstraße 42
  • Neues Rathaus von 1913 − Miniatur-Stadtmodelle in der Haupthalle, Rathausführung, Turmfahrt mit Schrägaufzug. · Zur Südseite liegt ein großer Teich, der unweit des Maschsees liegt.
Kröpcke-Uhr
  • Kröpcke Uhr − vereinfachte Rekonstruktion (1977) der historischen Originaluhr (1885) am Kröpcke nähe Bahnhof.
  • Leibnizhaus (Altstadt) - Im Jahre 1499 an anderer Stelle im Stil der Renaissance erbaute, im Krieg zerstörte und 1983 rekonstruiert.
  • Opernhaus (Innenstadt, Nähe Kröpcke)
  • Anzeiger-Hochhaus (Steintor) − ehemaliges Zeitungshaus, erbaut Ende der zwanziger Jahre des letzten Jahrhunderts
  • Ballhof (Altstadt), erbaut 1649-64
  • Burgstraße 12 (Altstadt) - Hannovers ältestes erhaltene Fachwerkhaus (1564/1566)
  • Nolte-Haus (Altstadt)
  • Beginenturm (Altstadt)
  • Marstalltor (Altstadt) von Louis Remy de la Fosse
  • Waterloosäule (Calenberger Neustadt) - Von Georg Ludwig Laves
  • Künstlerhaus (Innenstadt) - Erbaut 1855, Beispiel für den Hannoverschen Rundbogenstil
  • Overlach’sche Haus (Innenstadt) - von 1663
  • Laveshaus (Innenstadt)
  • Die Türme der Hannoverschen Landwehr: Döhrener Turm, Pferdeturm und der Turm auf dem Lindener Berg. Der Mitte des 19. Jahrhunderts abgerissene Lister Turm wurde 1895 durch eine romantisierende Nachbildung ersetzt.
  • Dat Gröne Hus (Südstadt) von 1899.
  • Arkade vom Neuen Haus von 1894 auf dem Emmichplatz
  • Wasserturm Hannover - War bei der Fertigstellung 1911 mit seinen 62 Metern der größte Wasserturm Europas. Er wurde 2012 renoviert und dient heute als Veranstaltungsort.
  • Kuppelsaal - Errichtet von 1911-1914 von Paul Bonatz und Friedrich Eugen Scholer. Mit 3.600 Sitzplätzen ist der Kuppelsaal der größte Konzertsaal Deutschlands. Der Kuppelsaal ist Teil des HCC (Hannover Congress Centrum).
  • Schleuse Anderten - War seinerzeit die größte Binnenschleuse Europas.
  • In Hannover befinden sich drei historische Windmühlen. So gibt es eine Bockwindmühle von 1701 im Stadtteil Kleefeld, die Buchholzer Windmühle von 1868 und die Anderter Mühle.

ab 1950

  • Kloster Vian Giac (Mittelfeld) - Die größte Pagode Europas.
  • In Marienwerder steht die weltweit erste Windkraftanlage mit Holzturm.
  • Glaspalst der Nord/LB (Innenstadt)
  • Medienzentrum von Alessandro Mendini (Nähe Steintor)
  • Gehry-Tower von Frank O. Gehry (Nähe Steintor)
  • VW-Tower (Raschplatz)
  • EXPO-Dach - Das größte Holzdach der Welt (Messegelände)
  • Expowal - Das einem Wal ähnelnde Gebäude war das Wahrzeichen der EXPO 2000
  • Telemax (Groß-Buchholz) - Der höchste Funkturm Norddeutschlands
  • Stadtwerke Hochhaus - Eröffnet 1975, mit 92 Metern Hannovers höchstes Hochhaus

Denkmäler[Bearbeiten]

Das Niedersachsenross vor der Leibniz Universität

Hannover verfügt über eine Reihe von Kunstobjekten, die im öffentlichem Raum stehen. Selbst Bushaltestellen wurden im Rahmen einer Kunstaktion zu Kunstobjekten, wie zum Beispiel eine Walfischflosse (am Maschsee), ein Segelboot (Nähe Maschsee) oder zwei Tore aus gelbschwarzen Bauklötzen (am Steintor).

Am bekanntesten dürften die Nanas von Niki de Saint Phalle sein, die seit 1974 am Ufer der Leine stehen. Diese überlebensgroßen abstrakten Frauenskulpturen wurden zu Ehren dreier hannoverschen Frauen aufgestellt. Stießen die Nanas anfangs durchaus auf Ablehnung, so sind sie heute aus dem Stadtbild nicht mehr weg zu denken, was sich auch darin zeigt, dass ihre Sanierung im Jahr 2004 mit einer privaten Spendenaktion von den Bürgern Hannovers unterstützt wurde. Die Nanas sind heute Teil der Skulpturenmeile Hannover mit zahlreichen weiteren Plastiken und Kunstwerken im öffentlichen Raum.

Zu über 60 dieser Kunstobjekte in der Innenstadt ist eine kostenlose Faltblattserie "Kunst entdecken. Zu Fuß in der Stadt." u.a. in der Tourist Information, Ernst-August-Platz 8 (am Hauptbahnhof), 30159 Hannover, Tel. 0511 12345 - 111 erhältlich. Die sechs Faltblätter enthalten Informationen zu einem Kunstspaziergang durch die Innenstadt.

Museen[Bearbeiten]

Hannover gehört zu den Städten, die einmal jährlich im Juni die Nacht der Museen veranstalten. Wer das Glück hat, in dieser Nacht in Hannover zu sein, kann von 18 Uhr bis 1 Uhr morgens sämtliche Museen, Galerien und Bibliotheken für den Eintrittspreis von ca. 8 € besuchen. <

Die großen Häuser[Bearbeiten]

Historisches Museum am Hohen Ufer
  • 1 Historisches Museum am Hohen Ufer, Pferdestraße 6. Tel.: +49 511 16 84 23 52, Fax: +49 51 11 68 45 003, E-Mail: . Geschichte Hannovers, von der mittelalterlichen Siedlung "honovere" zur Residenzstadt, bis zum weltweit bekannten Messestandort. Schwerpunkt bildet die Zeit von 1714 und 1837, als das Kurfürstentum Hannover in Personalunion mit dem englischen Königshaus verbunden war. Geöffnet: Mi bis So 10 - 17 Uhr, Di u. Do bis 19 Uhr.
  • 2 Kestnergesellschaft, Goseriede 11 Hannover. Tel.: +49 511 70 120 20, E-Mail: . Die Kestnergesellschaft gehört mit ihren über 4.000 Mitgliedern zu den größten Kunstvereinen in Deutschland. Sie zeigt Ausstellungen der klassischen Moderne und der zeitgenössischen Kunst. Ein besonderer Schwerpunkt bilden Film, Videofilm, zeitgenössische Musik und Architektur, aber auch raumgreifende Installationen und umfassende Präsentationen zeitgenössischer Malerei, Skulptur und Videokunst werden ausgestellt. Geöffnet: Di bis So 10 - 19 Uhr, Do bis 21 Uhr.
  • 3 Kunstverein Hannover, Sophienstraße 2. Der Kunstverein Hannover wurde 1832 als einer der ersten Kunstvereine in Deutschland gegründet und hat sein Domizil im "Künstlerhaus Hannover". Pro Jahr werden 6 - 8 international orientierte monografische und thematische Ausstellungen gezeigt. Die Ausstellungen richten sich nach jährlich wechselnden Schwerpunkten.
  • 4 Museum August Kestner, Trammplatz 3. Tel.: +49 511 16 84 21 20, Fax: +49 511 16 84 65 30, E-Mail: . Das Museum August Kestner befindet sich im Haus der 5.000 Fenster und ist seit 1889 eines der städtischen Museen. Das Haus zeigt 6.000 Jahre angewandte Kunst in vier Sammlungsbereichen: Antike Kulturen, Ägyptische Kulturen, eine wertvolle Münzsammlung und Angewandte Kunst. Preis: 7 €, erm. 5 €.
Das Museum befindet sich im Schloss Herrenhausen in den Herrenhäuser Gärten. Das Museum zeigt entscheidende Persönlichkeiten des Herrscherhauses, des Hofstaates und der Gartenarchitektur und zeigt, warum die Welfenherzöge eine Sommerresidenz mit Lustgarten anlegten und zu einer repräsentativen Anlage ausbauten. Außerdem erklärt das Museum mit Hilfe von Gebrauchsgegenständen, Kunstwerken und Luxusobjekten des Adels den Zusammenhang zwischen dem sozialen Leben und der geistigen Einstellungen des Barock und der Herrenhäuser Gartengestaltung. Der dritte Museumsteil zeigt die Entwicklung der Herrenhäuser Gärten von der Aufklärung bis zur Gegenwart.
Niedersächsisches Landesmuseum
Das Niedersächsische Landesmuseum ist das größte Museum der Stadt. Die Landesgalerie präsentiert die Europäische Kunst vom 11. bis zum 20. Jahrhundert und besitzt eine der größten Sammlungen des Deutschen und Französischen Impressionismus. Die Naturkunde-Abteilung zeigt Zoologie, Botanik, Geologie und ein Vivarium, in dem 2.000 Fische, Insekten, Amphibien, Spinnen und Echsen zu sehen sind. Die Archäologie-Abteilung besitzt eine der größten und bedeutendsten archäologischen Sammlungen in ganz Europa. Die Völkerkunde-Abteilung zeigt die Kulturen aus aller Welt und ist eine der ältesten in Deutschland. Das Niedersächsische Münzkabinett ist das ehemalige Münzkabinett der Könige von Großbritannien und Kurfürsten von Hannover und umfasst über 40.000 Münzen und Medaillen aus dem Britischen Weltreich und aus Nordwestdeutschland.
Sprengel Museum
  • 6 Sprengel-Museum, Kurt-Schwitters-Platz. Geöffnet: Mi bis So 10 - 18 Uhr, Di bis 20 Uhr.
Das Sprengel Museum ist eines der renommiertesten Kunstmuseen in Europa und präsentiert die Kunst des 20. Jahrhunderts. Schwerpunkt sind die klassische Moderne mit der Sammlung von Kurt Schwitters, Werken des deutschen Expressionismus und des Französischen Kubismus, dem Kabinett der Abstrakten, der Grafik und der Abteilung Fotografie und Medien. Das Museum zeigt ferner besonderer Beispiele der Abstrakten, der Konzept-Kunst und der Minimal Art, des Informel und des Neauveau Réalisme mit der Schenkung von Niki de Saint-Phalle.
  • 7 Wilhelm-Busch - Deutsches Museum für Karikatur und Zeichenkunst, Georgengarten 1, 30167 Hannover. Geöffnet: Di bis Sa 11 - 17 Uhr (Winter bis 16 Uhr), So 11 - 18 Uhr, 25. 12. und 1.1. 12-18 Uhr, 24. und 31.12 geschlossen,.
Das Wilhelm Busch - Deutsche Museum für Karikatur und Zeichenkunst befindet sich im Georgenpalais. Mit seiner Sammlung zu Wilhelm Busch und der Umfangreichen Sammlung zur Karikatur und kritischen Grafik ist dieses Museum einzigartig in Deutschland. Darüber hinaus gibt es ständig wechselnde Ausstellungen (Cartoons, Comics und Karikaturen) zeitgenössischer Künstler aus dem In- und Ausland.

Weitere Museen[Bearbeiten]

  • Das Blindenmuseum Hannover erläutert mit über 6.000 Exponaten die Blindenbildung von 1843 bis heute. Ausgestellt sind zum Beispiel spezifische Unterrichtsmittel, Hilfsmittel des Alltages, über 600 historische Fachbücher, Dokumente und Exponate über berühmte Blinde, wie König Georg V. und historische Filme über Blinde sowie eine Reihe Kuriositäten. Ein weiteres Blindenmuseum gibt es nur noch in Berlin.
  • Das Buchdruck-Museum ist eingerichtet im Stil einer typischen Lindener Hinterhofdruckerei. Es ist als lebendes Museum konzipiert.
  • In der Eisfabrik finden zahlreiche Kunst-Ausstellungs- und Theaterprojekten statt. Auf dem Gelände befindet sich auch das Foro Artistico, ein internationales Medien Kunst Forum. Dort werden seit 1991 innovative Ausstellungsprojekte mit Videoskulpturen, interaktiven Video- und Computerinstallationen, Klang- und Lichträumen sowie künstlerischen CD-ROM-Produktionen und Internet-Projekten präsentiert.
  • Das EXPOSEEUM an der EXPO-Plaza beschäftigt sich mit der EXPO 2000, die im Jahre 2000 in Hannover zu Gast war. Auf 500 qm zeigt das Museum Bilder, Modelle, Filme und Gastgeschenke der verschiedenen Nationen.
  • Im Feuerwehr-Museum werden technische Objekte, eine Uniformsammlung, sowie Dokumente und Fotos zur Geschichte der hannoverschen Feuerwehr und zum Brandschutzwesen gezeigt. In Hannover wurde 1902 der erste mobile Feuerwehrlöschzug der Welt übergeben.
  • Das Friedhofsmuseum möchte dem Besucher die Angst vor dem Sterben nehmen. Gezeigt werden Zinksärge, Grabkreuze, Inschriften, Gerätschaften und Exponate aus anderen religiösen Bestattungsformen, wie zum Beispiel das buddhistische Totengeld oder die bunten und fröhlichen Beigaben bei einer Totenfeier in Mexiko.
  • Die Gedenkstätte Ahlem dokumentiert im Wesentlichen die Geschichte dieses Ortes sowie die der Einwohner jüdischen Glaubens der Stadt Hannover und des ehemaligen Landkreises. Sie besteht seit 1987.
  • Die Handwerksform Hannover bietet Handwerkern, Kunsthandwerkern und Designern aus Hannover, aus Niedersachsen, aus der Bundesrepublik sowie dem europäischen und außereuropäischen Ausland eine Plattform zur Präsentation ihrer Arbeit. Gezeigt werden insbesondere Exponate, die sich durch eine hohe handwerkliche und ästhetisch reflektierte Produktqualität auszeichnen, in ihrer inhaltlichen Aussage zeitgemäß und innovativ sind und einen Beitrag zur Weiterentwicklung der angewandten Kunst leisten.
  • Im Hammermuseum sind über 2.000 Hämmer aus vielen Ländern ausgestellt. Die Bandbreite reicht von einem 0,2 Gramm Hammer mit Stiel bis zum 75 kg Hammer ohne Stiel.
  • Die Hanover Gallery zeigt eine Dauerausstellung von Bruno Bruni.
  • Im Heimatmuseum Ahlem wird die Ortsgeschichte des Stadtteils erzählt. Ausgestellt sind unter anderem ein Wohnzimmer des 19. Jahrhunderts, eine Arbeiterwohnküche Anfang des 20. Jahrhunderts, ein Bauernfleet, ein alter Webstuhl und eine Dokumentation zur Ortsgeschichte.
  • In der Kunsthalle Faust präsentieren sich junge internationale und regionale Künstlerinnen und Künstler in Form wechselnder Ausstellungen. Das Spektrum umfasst alle Medien von Fotografie, Video, Malerei oder Objektkunst.
  • Im Museum für Energiegeschichte(n) dokumentieren ca. 1.000 Exponate die Geschichte der Energieanwendung in den letzten 150 Jahren. Die Ausstellung besteht aus den Bereichen Haushalt- und Elektromedizin, Beleuchtung, Nachrichtentechnik, Rundfunk, Phono, Spielzeug und Messtechnik.ett der TUI AG zeigt Bergbaugepräge, Löser, Schaumünzen, Gleiwitzer, Kunstgüsse, Bergbaumarken und Notgeld.
  • Im Museum für Energiegeschichte(n) dokumentieren ca. 1.000 Exponate die Geschichte der Energieanwendung in den letzten 150 Jahren. Die Ausstellung besteht aus den Bereichen Haushalt- und Elektromedizin, Beleuchtung, Nachrichtentechnik, Rundfunk, Phono, Spielzeug und Messtechnik.
  • Das Museum für textile Kunst zeigt Stoffträume aus 1001 Nacht, sowie Saris und Seide, Spitzen und Tüll. Darüber hinaus werden Haute Couture Stoffe präsentiert, sowie die faszinierende Welt vom Grönland-Outfit bis hin zum Weltraumanzug.
  • Die Nord/LB art gallery zeigt Werke der zeitgenössischen Moderne, wobei Künstler aus dem Geschäftsgebiet der Bank ebenso wie Künstler mit internationalem Renommee gezeigt werden.
  • Die Städtische Galerie Kubus ist ein Forum für zeitgenössische Kunst und fühlt sich hauptsächlich der hannoverschen Kunstszene verpflichtet. Junge Künstler und Künstlergruppen, sowie große Künstler aus Hannover präsentieren hier ihre Projekte.
  • Das Steinhoff Designmuseum bezeichnet sich als Deutschlands kleinstes Designmuseum. Das Museum zeigt wechselnde Ausstellungen zu Klassikern der Designgeschichte.
  • Die Stiftung Ahlers Pro Arte / Kestner Pro Arte widmet sich mit wechselnden Ausstellungen der modernen Kunst.
  • Das Theatermuseum Hannover zeigt eine ständige Ausstellung zur Geschichte des hannoverschen Theaters vom 17. Jahrhundert bis heute. Mehrere Wechselausstellungen im Jahr runden das Angebot ab. Der Besucher bekommt einen Einblick in die Arbeit der Theaterwerkstätten, sowie in Oper, Schauspiel, Ballett und Konzert.t historische Straßenbahnen zum Anschauen, Anfassen und Probefahren.
  • Das Theatermuseum Hannover zeigt eine ständige Ausstellung zur Geschichte des hannoverschen Theaters vom 17. Jahrhundert bis heute. Mehrere Wechselausstellungen im Jahr runden das Angebot ab. Der Besucher bekommt einen Einblick in die Arbeit der Theaterwerkstätten, sowie in Oper, Schauspiel, Ballett und Konzert.
  • Das Veterinärmedizinhistorische Museum zeigt die Entwicklung der Veterinärmedizin in Deutschland während der letzten 250 Jahre und die Geschichte der weltberühmten Tierärztlichen Hochschule Hannover. Präsentiert werden zahlreiche Exponate aus allen Bereichen der Tiermedizin.
  • 8 WOK – World of Kitchen, Spichernstrasse 22. Tel.: +49 (0)511 54300858. Wikipedia-Artikel zu dieser EinrichtungWikidata – Daten zu dieser Einrichtung. Das Küchenmuseum zeigt 60 verschiedene Originalküchen aus der Urzeit bis in die Moderne, aller Nationen und Kontinente, sowie die Küchen aus Mythen und Märchen. Ebenfalls gibt es einen Einblick in die Kristall-, Tafelsilber- und Porzellan-Herstellung. Aber auch die Ernährung, insbesondere der Kinder, ist ein großes Thema.
  • Für Weltrauminteressierte gibt es das kleine Planetarium in der Bismarckschule, welches aber nur an bestimmten Terminen im Jahr geöffnet hat.

Parks und Tiergärten[Bearbeiten]

  • Zoo Hannover: Neben dem eintrittsfreien Tiergarten gibt es in Hannover noch den Zoologischen Garten. Das Gelände ist so weitläufig, dass man einen ganzen Tag für den Besuch der Anlage einplanen sollte. Der Erlebnis-Zoo Hannover darf sich nach zahlreichen Auszeichnungen als Deutschlands Themen-Zoo Nr. 1 bezeichnen. Bereits fünfmal gewann der Zoo den Park Scout Award als „Bester Zoo Deutschlands“. Der Zoo besteht aus 7 landschaftlich unterschiedlich gestalteten Themenbereichen: Sambesi (hier fährt man in Booten nah an den Tieren vorbei), Dschungelpalast (mit Prunksaal des Maharadschas), Gorillaberg (mit Urwaldhaus), Meyers Hof, Outback, Mullewapp und Yukon Bay (mit Unterwasserwelt). Sie sollen den Besuchern die Fauna der Welt in möglichst authentischer und zugleich artgerechter Umgebung näher bringen. Ein kleinerer Themenbereich ist das Strandbad. Darüber hinaus gibt es im Zoo ein Tropenhaus mit frei fliegenden Papageien, eine Greifvogelvoliere, drei Sommerrodelbahnen, den Abenteuerspielplatz Brodelburg und täglich rund 30 Shows und Showfütterungen. Über 3.000 Tiere leben auf einer Fläche von circa 22 Hektar und werden von jährlich über 1,5 Millionen Besuchern betrachtet. Die Eintrittspreise sind im Sommer für Erwachsene 23,- € und für Kinder 13,- € bzw. 16,- €. Bis 15. März 2013: 16,- €, Kinder 3-5 Jahre: 10,- €, 6-17 J.: 13,- €.
  • Eilenriede: Die Eilenriede hat ein Größe von 650 Hektar (= ha = 10.000 qm²). Die Grüne Lunge von Hannover bietet auf den Wald-, Trimm- und Waldlehrpfaden für Spaziergänger, Jogger, Reiter oder Fahrradfahrer Erholung vom Stadtleben. Für Kinder gibt es an verschiedenen Standorten Spielplätze und zum Faulenzen findet man auch ein paar Liegewiesen. Besonders erwähnenswert ist die Waldstation im Osten der Eilenriede. Das Naturerlebnismuseum mit einer Bastel- und Malwerkstatt für Kinder ist kostenlos begehbar, für Führungen zahlt man 3 € (Kinder 2 €) - Eingang: Kleestr. 81, 30625 Hannover - Tel. 0511/ 533 11 81.
Maschsee
  • Tiergarten: Der Tiergarten ist ein Stadtwald mit Dammwild, Rotwild und einem Wildschweingehege. Der eintrittsfreie Park ist mit der Stadtbahnlinie 5 erreichbar und im Sommer ab 6.00 Uhr und im Winter ab 7.00 Uhr morgens, jeweils bis zur Dunkelheit, geöffnet.
  • Maschsee: Der 1936 in der Leinemasch anlegte Maschsee hinterm neuen Rathaus zieht Wassersportler ebenso an, wie er zum Flanieren, Radfahren oder Joggen an seinem Ufer einlädt.
Herrenhäuser Gärten
  • Stadtpark mit dem Rosarium und Japanischem Teegarten
  • Hermann-Löns-Park in Kirchrode
  • Maschpark am Neuen Rathaus
  • Hinübersche Garten in Marienwerder
  • Alte Bult mit dem Hiroshima Gedenkhain
  • Stadtteilpark Möhringsberg
  • Vahrenwalder Park mit Staudenanlagen, Wiesenfläche und Brunnen
  • Von-Alten-Garten in Linden mit Relikten (Torhäuser, Gartenterrasse) des zerstörten Schlosses der Adelsfamilie von Alten
  • Willi-Spahn-Park
  • EXPO Gärten - Bestehend aus den Gärten im Wandel (entworfen von dem Landschaftsarchitekten Camel Louafi), dem EXPO-Park Süd und dem Parc Agricole.

Herrenhäuser Gärten[Bearbeiten]

Die Anlagen erreicht man vom Kröpcke aus mit der Stadtbahnlinie 4 oder 5. Man kann schon an der Station Universität aussteigen und erst das Welfenschloss mit dem dahinter liegenden Welfengarten ansehen. Eher zu empfehlen ist der Ausstieg an der Station Schneiderberg, da man hier ungefähr die Mitte der Parkanlagen erreicht hat und einen Spaziergang zum Großen Garten machen kann. Möchte man sich diesen Spaziergang ersparen (Dauer ca. 30 bis 45 min.), fährt man einfach noch zwei Stationen weiter und kommt direkt zum Großen Garten und Berggarten. Für alle Gärten zieht man am Besten bequemes (festes) Schuhwerk an, da man sonst die Tour durch die weitläufigen Anlagen vielleicht nicht durchhält.

Großer Garten[Bearbeiten]
Eckpavillon im Großen Garten

Der Große Garten ist ein bedeutender europäischer Barockgarten. Neben zahlreichen Sondergärten sind das Große Parterre, das Orangenparterre, der Irrgarten und der Nouveau Jardin die bekanntesten Teile des Großen Gartens. Die dortige große Fontäne erreicht eine Scheitelhöhe von bis zu 80 Metern und ist damit die höchste Gartenfontaine Europas. Die historische Grotte im Nordwesten des Großen Gartens wurde 2003 nach den Plänen der Künstlerin Niki de Saint Phalle neu ausgestaltet. Der 1676 geschaffene Ort diente der Verzauberung und als kühle Rückzugsmöglichkeit bei Hitze. Die drei Räume waren ursprünglich mit Muscheln, Kristallen, Glas und Mineralien geschmückt. Allerdings wurden die Ausschmückungen schon im 18. Jahrhundert entfernt. Im Großen Garten befinden sich ferner die zwei Eckpavillons von Louis Remy de la Fosse, das historische Gartentheater, das Galeriegebäude mit dem Goldenen Tor, das Arne-Jacobsen-Foyer, die Orangerie und das Schloss Herrenhausen.

Ein paar Tipps:

  • Die Fontäne und die Wasserspiele werden von Ende März bis Anfang Oktober
Montag - Freitag 11 - 12 Uhr und 15 - 17 Uhr
Sonnabend/ Sonntag/ Feiertage 11 - 12 Uhr und 14 - 17 Uhr gezeigt.
  • Den Besuch des Gartens so legen, dass man den Start der Fontäne (die höchste Gartenfontaine Europas) erlebt.
  • Der Internationale Feuerwerkswettbewerb: Der Einlass ist um ca. 18:00 Uhr, so dass Gäste noch rund eine Stunde Zeit haben, durch den Garten zu schlendern. Zwischen Mai und September treten an fünf verschiedenen Terminen Pyrotechniker aus aller Welt gegeneinander an. Jede teilnehmende Nation absolviert zunächst ein Pflichtprogramm zu einer festgelegten musikalischen Begleitung, anschließend können sich die Nationen in einer individuellen Kür präsentieren. Dazu gibt es ein vielfältiges Rahmenprogramm mit einer Mischung aus Kleinkunst und Musik. Im Anschluss ist der Garten illuminiert, während im Hintergrund barocke Musik spielt.
  • Das Kleine Fest im Großen Garten ist das erfolgreichste Kleinkunstfestival in Deutschland mit über 100 Künstlern aus zahlreichen Nationen auf rund 30 Bühnen. Es eignet sich nicht, um den Garten das erste Mal zu besichtigen, da es eine Attraktion für sich ist.
  • Öffnungszeiten, · Eintritt bis 28. März 2013: 3,50 €, ermäßigt: 1,50 €. Ab 29. März 2013 Gesamtkarte 8,- €, incl. des neu eröffneten Museum Schloss Herrenhausen. Kinder bis 12 Jahre frei
  • Infos zu den Gärten auf der Seite der Stadt Hannover.
Berggarten[Bearbeiten]

Der Berggarten ist einer der ältesten Botanischen Gärten in Deutschland. Insgesamt befinden sich ca. 12.000 Pflanzenarten im Berggarten. Es gibt das Tropenschauhaus, die Kakteen-Schauhäuser, das Orchideen-Schauhaus mit frei fliegenden Vögeln und einer der größten Orchideensammlungen Europas und das Kanarenhaus. Neben zahlreichen Themengärten gibt es noch Deutschlands ältesten Präriegarten, den Schmuckhof und den Staudengrund, eine der ältesten Anlagen ihrer Art in Europa. In Hannover begann 1890 die weltweit erste Züchtung von Usambaraveilchen. Im Jahr 2007 eröffnete das Sea Life Centre mit über 3.500 tropischen Süß- und Salzwasserfischen. Ferner befinden sich im Berggarten das Welfenmausoleum und der Bibliothekspavillon. Öffnungszeiten, · Eintritt nur Berggarten ganzjährig: 3,50 €, ermäßigt; 1,50 €, Kinder bis 13 J. frei.

Georgengarten[Bearbeiten]

Der Georgengarten ist in der Art eines englischen Landschaftspark angelegt. In ihm liegen der Leibniztempel, das Georgenpalais und die knapp zwei Kilometer lange Herrenhäuser Allee auf der im Sommer Kutschfahrten angeboten werden.

Von der Station Schneiderberg aus gesehen, liegt rechter Hand (nordwestlich) der Große Garten und linker Hand (südöstlich) der Königsworther Platz. Geht man von dieser Station geradeaus (südwestlich) weiter, gelangt man zum Wilhelm Busch Museum. Vom Museum aus, kann man einem der Wege in nordwestlicher Richtung folgen und gelangt zum Leibniztempel. Dieser steht auf einer kleinen Insel und ist ein schönes Motiv für ein Erinnerungsfoto. Vom Leibniztempel geht es weiter in nordwestlicher Richtung und so dass man nach ca. 10 bis 15 min. den Großen Garten erreicht.

Offene Anlage, kein Eintritt.

Welfengarten[Bearbeiten]

Im Welfengarten befindet sich das Welfenschloss, welches heute als Hauptgebäude der Gottfried-Wilhelm-Leibniz-Universität Hannover dient. Die Parkanlage ist wie der Georgengarten im englischen Stil angelegt. Ein Besuch lohnt sich, um das Schloss zu fotografieren.

Verschiedenes[Bearbeiten]

Das altehrwürdige Niedersachsenstadion, heute die HDI-Arena

Aktivitäten[Bearbeiten]

Als Starthilfe für Auswärtige empfiehlt sich das monatlich erscheinende Stadtmagazin Schädelspalter, das fast alle Veranstaltungstermine enthält oder das Stadtkind, das ebenfalls monatlich erscheint und einen Veranstaltungskalender enthält. Ein weiteres, kleineres Stadtmagazin, Magascene, liegt kostenlos in verschiedenen Kneipen, Kinos und sonstigen Orten aus. Außerdem informiert das Online Magazin HannoverNet.org über viele Events.

Kino[Bearbeiten]

Theater[Bearbeiten]

Opernhaus

Ballett und Tanz[Bearbeiten]

  • Ballettsparte des Niedersächsischen Staatstheaters im Opernhaus
  • Compagnie Fredewess im Ahrberg-Viertel
  • Commedia Futura in der Eisfabrik

Comedy[Bearbeiten]

  • Desimo's Spezial Club im Apollokino

Kabarett[Bearbeiten]

  • TAK - Kabarett vom Feinsten

Kinder- und Figurentheater[Bearbeiten]

  • Figurentheaterhaus
  • Kindertheaterhaus

Musical[Bearbeiten]

  • Gartentheater im Großen Garten - Seit 2003 Spielstätte des Sommermusicals von Heinz-Rudolf Kunze und Heiner Lürig: Ein Sommernachtstraum.
  • RP5 Stage - Ab 2013 Spielort des Hannover-Musicals „Kröpcke“

Schauspiel und Oper[Bearbeiten]

  • Staatstheater und Staatsoper - Ballhofeins - Ballhofstr. 5, Ballhofzwei - Knochenhauerstr. 28, Cumberlandsche-Galerie - Prinzenstr. 9, Schauspielhaus - Prinzenstr. 7, Operhaus - Opernplatz 1 -
  • Hannoversche Kammerspiele im Alten Magazin
  • Mittwoch-Theater - nicht nur mittwochs
  • Neues Theater Hannover - Hannovers Boulevardtheater
  • Theater am Aegi - Hannovers Spielstätte vom Theater für Niedersachsen und Spielstätte von Tourneekünstlern
  • Studiotheater EXPO-Plaza der Hochschule für Musik, Theater und Medien
  • Theater Lindenhofe
  • Die Hinterbühne
  • Theater an der Glocksee
  • Theater Fenster zur Stadt in der Alten Tankstelle
  • Theater Nordstadt
  • Theater in der List
  • Warenannahme Faust
  • Theaterwerkstatt Hannover

Variete und Kleinkunst[Bearbeiten]

  • GOP - Das GOP Varieté im Georgspalast ist Deutschlands einziges Varieté-Theater, welches noch am Originalschauplatz der 20er bis 50er Jahre spielt. Es ist ebenfalls das Stammhaus von Europas größtem Varieté-Unternehmen, der GOP Entertainment Group.
  • Marlene
  • Uhu-Theater
  • Kleinkunstbühne
  • Rampenlicht Variete im Kulturzelt
  • Werkstadt-Galerie Calenberg

Wassersport[Bearbeiten]

  • Auf dem Maschsee kann man Segeln, Kanu-, Kajak-, Ruder- oder Tretboot fahren. Boote kann man sowohl am Nordufer (Nordost) wie auch in der Mitte (Ende des Altenbekener Damms) bei der Yachtschule Hannover mieten. Die Motorboote der Üstra haben auf dem Maschsee Vorfahrt vor anderen Booten.
  • An der Ihme haben verschiedene Ruder-, Kanu- und Paddelvereine ihre Vereinshäuser. Einer dieser Vereine bietet auch Wasserski an.
  • Im Maschseestrandbad (mit Eintritt) und den dahinterliegenden Ricklinger Teichen (kostenlos), kann man im Sommer baden.
  • Außerdem gibt noch sechs Freibäder in den Stadtteilen List, Hainholz, Kleefeld, Ricklingen, Leinhausen und Limmer,
    vier Hallenbäder mit Sauna in Buchholz, Vahrenwald, Stadion/Maschsee, Stöcken, eins ohne Sauna in Anderten und die
    zwei Frei- und Hallenbäder mit Sauna in Misburg und Linden-Nord (im letzteren ist im ehemaligen Fahrradkeller das bekannte Bei Chez Heinz). · Bäderführer für die Region Hannover

Veranstaltungen[Bearbeiten]

  • Februar
    • Karnevalsumzug
  • April:
    • Frühlingsfest - Jahrmarkt (Rummel) auf dem Schützenplatz.
  • Himmelfahrt:
    • Swinging Hannover - Jazzfestival vor dem Neuen Rathaus.
  • Juni:
  • Mai bis September:
  • Juli:
  • Juli bis August:
    • Maschseefest - verschiedene Veranstaltungen rund um den Maschsee.
    • Seh-Fest - Open-Air-Kino mit Picknick-Atmosphäre, gezeigt werden an mehreren Abenden Filme für jeden Geschmack.
    • Street Mag Show auf dem Schützenplatz
Altstadt: Weihnachtsmarkt
  • September bis Oktober:
    • Oktoberfest - Das zweitgrößte Oktoberfest Deutschlands; Jahrmarkt (Rummel) auf dem Schützenplatz.
  • Dezember:
    • Weihnachtsmarkt - in der Altstadt, auf dem Ernst-August-Platz und auf der Lister Meile; Veganer Weihnachtsmarkt auf dem Steintorplatz

Stadtbibliotheken[Bearbeiten]

Allgemein Die Stadt Hannoverbietet eine Vielzahl an öffentlichen Bibliotheken an.

Öffnungszeiten Die Öffnungszeiten der verschiedenen Stadtbibliotheken finden sie hier.

Preise Die Ausleihe erfolgt für Kinder kostenfrei und für Erwachsene zu einem kleinen Entgelt pro Jahr.

Ausleihe Die Ausleihe erfolgt in den verschiedenen Bibliotheken vor Ort, meistens an Rechenterminals. Die Stadtbibliothek hat nun auch den Internetdienst E@usleihe für die Ausleihe digaler Inhalte über das Internet. Man kann über das Internet außerdem Verlängerungen und Vorbestellungen mit Hilfe eines Onlineportals vornehmen.

Weitere Aktivitäten[Bearbeiten]

  • Kulturzentren - Hannover verfügt über einer Reihe von Kulturzentren mit unterschiedlichen, wechselnden Programmen. Die bekanntesten davon sind der Pavillonund die Faust.
  • Sport - Zig Vereine haben die unterschiedlichsten Sportarten im Programm. Gegen ein geringes Entgelt kann man bei der Stadt Hannover eine umfangreiche Broschüre anfordern. Die zur Fußball-Weltmeisterschaft 2006 vollkommen neu gestaltete HDI-Arena (ehemals Niedersachenstadion) mit 50.000 überdachten Plätzen, ist Heimat von Hannover 96 (1. Fußball-Bundesliga). Die TUI-Arena auf dem Expo-Gelände hat Platz für ca. 16.000 Zuschauer.
  • Eissport - Von September bis Februar Eishockey und Schlittschuhlaufen im Eisstadion.
  • Flohmarkt - Der Flohmarkt "Am Hohen Ufer" ist der älteste Flohmarkt in Deutschland und findet jeden Samstag von 7:00 Uhr bis 16:00 Uhr statt.

Einkaufen[Bearbeiten]

Ernst August Gelerie am Hauptbahnhof
  • Seit 2008 gibt es das dreigeschossige Einkaufszentrum Ernst-August-Galerie.
  • Hannover hat die größte zusammenhängende Fußgängerzone Deutschlands, bestehend aus fünfzehn Straßen rund um die Georgstraße. Mit der Bahnhofstraße, der Großen Packhofstraße und der Georgstraße hat Hannover gleich drei Straßen unter den TOP-10 der deutschen Metropolen bei Frequenzzählungen.
  • Zu den Einkaufspassagen der Innenstadt gehören die Niki-de-Saint-Phalle-Promenade, die Promenade im Hauptbahnhof, das Ernst-August-Carrée, die Kröpcke-Passage, das Joachimzentrum und die Galerie Luise. Die Calenberger Esplanade befindet sich in der Calenberger Neustadt.
  • In der Altstadt gibt es eine zusammenhängende Fußgängerzone rund um die Kramerstraße.
  • Die großen Einkaufsstraßen außerhalb der Innenstadt sind die Lister Meile in der List, der Engelbosteler Damm in der Nordstadt und die Limmerstraße in Linden. Mit der Lister-Meilen-Passage, der Lister Passage und dem Podbi-Park gibt es im Umfeld der Lister Meile auch drei Einkaufspassagen. Die Deisterstraße entwickelt sich zur Modestraße Hannovers mit vielen unabhängigen hannoverschen Modemachern und Designern. Eine Besonderheit ist der Einkaufspark Klein-Buchholz im Stadtteil Bothfeld, denn er befindet sich in einem ehemaligen und historischen Omnibusbaubetrieb.

Küche[Bearbeiten]

Die meisten Stadtteile haben diverse Restaurants mit in- oder ausländischer Küche. Die höchste Ansammlung spanischer oder portugiesischer Restaurants findet man jedoch in Linden-Süd. Aktuelle Tips erhält man durch den Restaurantführer Hannover geht aus!, der halbjährlich erscheint und an jedem Kiosk oder Zeitungsstand verkauft wird.

Noch ein Hinweis: Während der Messen sind die Restaurants meist so überfüllt, dass Reservierungen durchaus sinnvoll sind. Manche Gastronomen nutzen dann auch die Gunst der Stunde und legen spezielle Messe-Speisekarten mit speziellen (höheren) Preise aus. Für den schmalen Geldbeutel empfiehlt sich dann ein Ausweichen auf Kneipen, Bistros, Cafés oder Pubs, die fast alle auch Speisen oder Snacks anbieten.

Zum Beispiel auf dem Schützenfest kann man als lokale Trinkkultur das traditionelle "Lüttje Lage" kennen lernen. Weitere hannoversche Spezialitäten sind der Rübenbrand "Hannöversches Leinewasser", die Obstbrände der "Lister Destille" oder die zahlreichen hannoverschen Biere der "Gilde Brauerei", der "Herrenhäuser Brauerei", des "Brauhaus Ernst-August" und der Gasthausbrauereien "Meiers Lebenslust" und "Döbbecke". Deftige Gerichte der hannoverschen Küche sind der "Calenberger Pfannenschlag" und das "Hannoversches Zungenragout". Die "Cumberlandsauce" ist eine pikante Tafelsoße. Eine Spezialität zu den Weihnachtsfesttagen ist der "Maschsee-Karpfen". Zu einer traditionellen hannoverschen "Schlachteplatte" gehören Wurstspezialitäten aus der Region. Eine Hannoversche Brotspezialität ist das "Gersterbrot". Süße Spezialitäten der hannoverschen Küche sind die "Welfenspeise" und die "Hitjepuppen". Weltberühmt sind der "Leibniz-Keks" und die "Hannover Waffeln" aus dem Hause Bahlsen. Hannover hat mit "Trüffel Güse" auch eine eigene Schokoladenmanufaktur. Mit Tee-Seeger (gegründet 1743) ist in Hannover das älteste Teegeschäft Deutschlands ansässig. Seit 1919 gibt es eine Filiale des 1883 in Danzig gegründeten Machwitz Kaffees, deren Kaffeerösterei seit 1950 seinen Sitz am Marstall hat. 1956 wurde die Privatrösterei von Erhard Ulbrich, und 2012 die Hannoversche Kaffee-Manufaktur gegründet.

Hannover hat eine facettenreiche Erlebnisgastronomie. So kann man in Hannover zum Beispiel in einem Flugzeug (Restaurant Silbervogel in Ricklingen), auf einem Schiff (Restaurant Schifftaurant im Yachthafen Hannover), in einer Glaspyramide (Restaurant Ginkgo), in einem römischen Gewölbe (Restaurant Quo Vadis in Misburg), in einer Piraterie (Restaurant Black Pearl im Stadtteil Kirchrode) und in einem historischen Rittersaal (Restaurant Excalibur in Bemerode) sein Essen einnehmen.

Die Markthalle Hannover wurde 1954 wiedereröffnet, und ist 4.000 Quadratmeter groß. An 73 Marktständen werden alle Arten von Lebensmitteln angeboten, wie zum Beispiel Wein, Brot, Käse, Fisch, Gemüse, Wurst oder Obst. Käsespezialitäten aus ganz Europa gibt es im European Cheese Center im Stadtteil Anderten. Es ist das einzige Käseerlebniszentrum in Europa.

Geschichte geschrieben haben in Hannover das Restaurant "Hiller" als seinerzeit erstes vegetarischen Restaurant Deutschlands, und die "Münchner Halle" auf dem Messegelände als noch heute größtes Messerestaurant der Welt.

In Hannover gibt es viele Möglichkeiten gut und billig zu essen, z.B.:

  • Asia Garten - Chinesisches Büfett neben dem Hauptbahnhof (auf Ernst-August Platz). Großer Teller - 6 €, kleiner Teller - 4 €.
  • Kabul Haus - Afghanisches Büfett im Stadtzentrum (Goethestraße 10). Hier können Sie für 5 € soviel essen wie Sie wollen.

Nachtleben[Bearbeiten]

Cocktailbars[Bearbeiten]

  • Loft, Georgstr. 50b (Hinterhof).
  • Heaven Cocktailbar, Weissekreuzplatz 25 (hinterm Raschplatz, schräg gegenüber vom Pavillon/ Mezzo).

Biergärten[Bearbeiten]

Freizeitheim Lister Turm mit Biergarten
Loretta's Biergarten
  • Lister Turm - am Rand der Eilenriede (Waldseestr. 100, List)
  • Bischofshol - in der Eilenriede (Bemeroder Str.2, Bult)
  • Lorettas Biergarten - in der Nähe der AWD-Arena, am Wochenende im Sommer Motorradtreff.
  • Dornröschen - seit 1875 an der Leine (In den Kämpen 54, Nordstadt)
  • Gretchen - nostalgischer Industriecharme (Zur Bettenfedernfabrik 3, Linden-Nord)
  • Lindener Turm - der höchstgelegene Biergarten (Am Lindener Berge 29a, Linden-Nord)
  • Piergarten - am Maschsee (Rudolf-v.Bennigsen-Ufer 51, Südstadt)
  • See Biergarten - am Maschsee (Arthur-Menge-Ufer 3, Südstadt)
  • Wülfeler Biergarten - der Rippchenbiergarten schlechthin (Hildesheimerstr. 380, Wülfel)
  • Waterloo-Biergarten - der größte Biergarten (Waterloostr. 1, Calenberger Neustadt)
  • Uni Biergarten - nicht nur für Studenten (Königswörther Platz, Nordstadt)

Diskotheken[Bearbeiten]

Raschplatz (hinter dem Bahnhof):

Steintorviertel - Teil des Rotlichtbezirks, aber auch für Frauen absolut unbedenklich. Seit ein paar Jahren findet man hier einige der angesagtesten Diskotheken:

  • Heartbreak Hotel - 45 qm groß und laut heise.de das "schrillste Wohnzimmer Hannovers".

Innenstadt (allgemein):

Sonstige mit Dancefloor:

Jazz & Blues[Bearbeiten]

Die Blues Garage in Isernhagen

Indie, Punk, Rock, Reggae, Ska, HipHop, Livekonzerte[Bearbeiten]

Kneipen, Pubs & Bistros[Bearbeiten]

Die Schateke
  • Altstadt: Das Hannenfass, das Weinloch, das Teestübchen, (Tee, heiße Schokolade, frische Waffeln...), die Schateke, die Broyhan Stube,
  • Innenstadt:
  • Nordstadt: Wegen der Uni-Nähe sind hier natürlich die meisten Studentenkneipen. Mit zu den ältesten Kneipen gehören das Kuriosum (die Kuri-Gäste nehmen als Team am Drachenbootrennen teil), direkt gegenüber ist die Gaststätte Kaisers (in der sich nicht nur Professoren und Doktoranden treffen), die Mottenburg, die Cille, das Klein Kröpcke (großer Biergarten). Zu den neueren, aber etablierten Kneipen gehören das Extrakt, Was nun?, Cheers.
  • Linden: Lindens Kneipen-Szene ist genauso gemischt wie seine Bewohner.
In Linden-Nord findet man außer dem Kulturzentrum Faust unzählige Kebab-Läden, Kneipen, Bars und Cafés wie das "Fischers"(http://www.estrella-gastro.de), "Notre-Dame", "Havanna" (mit Billard), "Das Ei", "Izarro",(....).
In Linden-Mitte ...und der Böse Wolf.
  • List:
  • Südstadt:

Sonstiges[Bearbeiten]

Salsa, Tango & Co[Bearbeiten]

Regenbogen und Kettenrasseln[Bearbeiten]

Unterkunft[Bearbeiten]

Günstig[Bearbeiten]

  • Messezimmer: Während der Messen schnellen die Übernachtspreise in astronomische Höhen. Viele Messebesucher weichen deshalb auf private Zimmer aus, die in großer Zahl angeboten werden. Die Vermittlung findet durch den Hannover Tourismus Service, Tel. 0511 12345 - 111, ausschließlich zu den Messen statt.

Mittel[Bearbeiten]

Gehoben[Bearbeiten]

  • Hotel Savoy - Familiengeführtes, kleines Stadthotel, nur wenige Gehminuten von der Innenstadt entfernt. 18 Zimmer, 4 Appartementes. Kleiner Fitnessraum, kleine Sauna und Dampfsauna mit Liegebereich. Reichhaltiges frisch zubereitetes Frühstücksbuffet.

Lernen[Bearbeiten]

Mit knapp 40.000 Studenten ist Hannover die größte Universitätsstadt Niedersachsens:

Sprachkurse zu günstigen Konditionen bietet die Volkshochschule Hannover an.

Arbeiten[Bearbeiten]

Sicherheit[Bearbeiten]

Wahrscheinlich muss man in jeder größeren Stadt auf Wertgegenstände Acht geben und natürlich ist man auch in Hannover nicht völlig sicher vor Diebstählen. Diese machen laut Kriminalstatistik 2004 mit rund 43 % der 113.171 gemeldeten Delikte den größten Teil der Straftaten aus. In dieser Zahl sind jedoch auch Delikte wie Einbruch, Ladendiebstahl, Unterschlagung, Kfz-Diebstahl (2004: 1 % aller Delikte) und Diebstahl aus Kfz (2004: 6 % aller Delikte) enthalten. Allerdings sollte man auch in Hannover aggressiven Personen aus dem Weg gehen (keep cool!), um Körperverletzungen (2004: 6 % aller Delikte) zu vermeiden. Die Aufklärungsquote von knapp 82 % der 142 in 2004 gemeldeten Vergewaltigungen/sexuellen Nötigungen lässt vermuten, dass Frau (und Mann) sich eher vor einem Bekannten als einem Unbekannten fürchten muss. Insgesamt betrachtet ist man als Reisender in Hannover wahrscheinlich in einer der sichersten Städte, so dass einem unbeschwerten Urlaub in Hannover eigentlich nichts im Weg steht.

Gesundheit[Bearbeiten]

Hannover verfügt über zahlreiche Kliniken mit entsprechenden Notdiensten. Zusätzlich sind die Kliniken der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) mit fachgebundenen und fachübergreifenden Notfallambulanzen (Notaufnahmen) zur Akutversorgung eingerichtet. Daneben ist ein dichtes Apothekennetz mit 24-stündigen Notdienst vorhanden. Fachärzte aller Fachrichtungen sind im niedergelassenen Bereich ausreichend vorhanden.

  • Notruf Telefon-Nr. 112
  • Apotheken-Notdienst - Tel. 0 11 89
  • Ärztliche Notfalldienste - Tel. (0511) 31 40 44
  • Ärztehaus Notfallsprechstunde - Tel. (0511) 3 80 380
Schiffgraben 22-28, 30175 Hannover
Montag, Dienstag, Donnerstag 19-24 Uhr
Mittwoch 13-24 Uhr
Freitag 16-24 Uhr
Samstag/ Sonntag 8-24 Uhr
  • Zahnärztlicher Notfalldienst - Tel. (0511) 31 10 31
Montag bis Freitag 20-24 Uhr
Mittwoch 17-19 Uhr
Samstag/ Sonntag: 9-12 und 15-18 Uhr

Praktische Hinweise[Bearbeiten]

Tourist-Information[Bearbeiten]

Bau mit der Tourist-Information

3 Hannover Marketing und Tourismus GmbH, Ernst-August-Platz 8. Tel.: (0)511 12345-111, Fax: (0)511 12345-112. Geöffnet: Mo bis Fr 9 - 18, Sa 10 - 15 Uhr Uhr.

Treffpunkte[Bearbeiten]

Wenn sich Hannoveraner miteinander verabreden, sagen sie "wir treffen uns..."

  • am Kröpcke - und meinen in der Nähe der Kröpcke Uhr, an der Kreuzung von Georgstraße und Bahnhofstraße, wo sich früher das Kaffeehaus eines Herren Kröpcke befand (und heute ein Café gleichen Namens).

oder

  • unterm Schwanz - dann meinen sie den Pferdeschweif vom Reiterstandbild von König Ernst-August, direkt vor dem Haupteingang zum des Hauptbahnhofs.

Waschsalons[Bearbeiten]

  • Die Bar mit dem Waschsalon: Waschweiber in der Limmerstr. 1 (Linden-Nord, Stadtbahn Linie 10 bis Küchengarten). Außer Waschen/ Trocknen/ Wäsche-Zusammenlegen, kann man bei den auch lecker Kaffee schlürfen, echte französische Pâtisseries bekommen. Darüber hinaus kann man noch Zeitung/ Zeitschriften lesen, TV gucken oder im Internet surfen. Und sehr wichtig: eine nette Toilette gibt es auch!
  • In der Umgebung des Waschsalons auf dem Engelbosteler Damm 37 (Nordstadt, Stadtbahn Linie 6 bis Kopernikusstraße) sind etliche Kneipen und Kebab-Läden, in denen man die Wasch-Wartezeiten überbrücken kann.
  • Gegenüber vom Waschsalon am Vahrenwalder Platz (Ecke Kleiststr., List, Stadtbahn Linie 1 u. 2 bis Vahrenwalder Platz) ist ein recht günstiger, chinesischer Schnellimbiss mit Sitzplätzen.
  • Sonstige: Engelhardstr. 12 (Südstadt) und Deisterstr. 72 (Ricklingen)

Sonstiges[Bearbeiten]

Eine größere Postfiliale befindet sich in der Ernst-August-Galerie direkt neben dem Hauptbahnhof.

Ausflüge[Bearbeiten]

Hannoversches Straßenbahn-Museum bei Sehnde

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]


Brauchbarer Artikel Dies ist ein brauchbarer Artikel. Es gibt noch einige Stellen, an denen Informationen fehlen. Wenn du etwas zu ergänzen hast, sei mutig und ergänze sie.