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Kassel

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Herkules wasserspiele 1 ds 05 2006.JPG
Herkules wasserspiele 1 ds 05 2006.JPG
Kassel
Bundesland Hessen
Einwohner
197.984 (2015)
Höhe
145 m, 175 m
Tourist-Info +49 (0)561 707707
www.kassel-marketing.de/
Lage
Lagekarte von Deutschland
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Kassel

Kassel ist nach Frankfurt und Wiesbaden die drittgrößte Stadt in Hessen. Mit 200.000 Einwohnern ist die documenta-Stadt das kulturelle und wirtschaftliche Zentrum Nordhessens. Im direkten Umfeld der Stadt leben etwa weitere 120.000 Einwohner.

Die historische Altstadt wurde im Zweiten Weltkrieg weitgehend zerstört. Viele intakte Gebäude wurden auch abgerissen, da Kassel zur "autogerechten" Stadt umgeaut wurde. Für architektonisch Interressierte bietet Kassels Innenstadt vor allem typische funktionale Gebäude der 50er Jahre, wie zum Beispiel das Staatstheater, Deutschlands älteste Fußgängerzone oder das Regierungspräsidium. Dennoch gibt es mit dem Vorderen Westen einen ganzen Stadtteil mit Altbauten aus der Gründerzeit. Dieser ist für den Touristen anschaulicher als die funktionale Innenstadt.

Kassel besitzt mit dem Bergpark Wilhelmshöhe und der Karlsaue zwei bedeutende Parkanlagen, die auf jeden Fall einen Besuch lohnen. Besonders der Bergpark mit Schloss Wilhelmshöhe, Löwenburg und Herkules ist weltweit einmalig. Seit Juni 2013 darf der Bergpark den Titel Weltkulturerbe tragen. Besuchenswert ist ferner die umfangreiche und vielfältige Museumslandschaft. Kassel ist auch eine "grüne" Stadt. Durch die Lage am waldreichen Habichtswald, aber auch durch viel Grün im urbanen Bereich, ist Kassel eine Großstadt mit vielen attraktiven Erholungsbereichen.

Bekannt sind Stadt und Region auch durch die Grimmschen Märchen, da die Brüder Grimm lange Zeit in Kassel wirkten. Dadurch ist Kassel heute eine der wichtigsten Stationen an der Deutschen Märchenstraße.

Von Kassel aus lässt sich zusätzlich auch gut das sehenswerte Umland der Region Nordhessen mit seinen grünen Höhenzügen, beschaulichen Flusstälern und gemütlichen Fachwerkstädten erkunden.

Inhaltsverzeichnis

Hintergrund[Bearbeiten]

Eckpunkte der Stadtgeschichte[Bearbeiten]

Das Kasseler Rathaus im Panoramablick. Es liegt am Beginn der oberen Königsstraße. Der Bau wurde zwischen 1905 und 1909 im neobarocken Stil nach den Entwürfen des Architekten Karl Roth errichtet (Baukosten 3,2 Mio Reichsmark).

Die Stadt wurde am 18. Februar 913 das erste Mal als "Actum Chassella" urkundlich erwähnt. Die Urkunde trägt die Unterschrift von König Konrad I.[1]

Wahrscheinlich stand damals am Ort des Stadtschlosses (heute Standort des Regierungspräsidiums) ein Königshof. 1189 erhielt Kassel die Stadtrechte.

Im 12. Jahrhundert gehörte Kassel den Landgrafen von Thüringen. 1274 starb jedoch Landgraf Heinrich Raspe IV. trotz dreier Ehen kinderlos. Seine Nichte Sophie setzt jedoch durch, dass ihrem jungen Sohn Heinrich Hessen als eigenständige Landgrafschaft zufallen sollte.

1378 wurden die bis zu diesem Zeitpunkt eigenständigen "Städte" Altstadt, Freiheit und Neustadt, die geografisch aber eng zusammen lagen, zu einer Stadt zusammengefasst.

1576 teilte Philipp der Großmütige die Landgrafschaft Hessen unter seinen vier Söhnen als Hessen-Kassel, Hessen-Marburg, Hessen-Darmstadt und Hessen-Rheinfels auf. Dadurch wurde die Stellung Hessens im Reich nachhaltig geschwächt.

Um 1700 prägte Landgraf Karl von Hessen-Kassel durch eine intensive Bautätigkeit im Bergpark und in der Karlsaue die Stadt bis heute.

1936 erhielt das Stadtgebiet in der letzten "Eingemeindungswelle" seine heutige Größe. Im Gegensatz zu vielen anderen deutschen Großstädten wurde Kassel nach dem Zweiten Weltkrieg nicht noch einmal erweitert.

Im Zweiten Weltkrieg wurde Kassel stark zerstört, insbesondere beim verheerenden Luftangriff vom 22. Oktober 1943 wurde die zuvor in der Altstadt vorherrschende Fachwerkarchitektur fast vollständig vernichtet. Seit dem Wiederaufbau prägt daher moderne, funktionale Architektur die Stadtmitte. In der neuen Stadtmitte im funktionalen Nachkriegsstil wurde 1953 mit der Treppenstraße die erste Fußgängerzone Deutschlands eingerichtet.

1955 wurde in Kassel die Bundesgartenschau eröffnet. 1981 gab es eine weitere Bundesgartenschau. Der damalige Standort Fuldaaue ist noch heute ein beliebtes Naherholungsgebiet.

2013 feierte die "Metropole Nordhessens" mit einem vielfältigen Veranstaltungsprogramm ihr 1100-jähriges Jubiläum.

Wer sich für die Geschichte Kassels näher interessiert, besucht am besten das Stadtmuseum. Digitales Material zur Kasseler Geschichte:

  • Historische Stadtpläne und Karten von Kassel und dem Kasseler Becken, die bis ins 17. Jahrhundert zurückreichen, sind auf Wikimedia Commons in der Kategorie "Historic Maps of Kassel" zu finden.
  • www.kasselwiki.de - sehenswertes Privatwiki von Werner Guth / Niedenstein mit vielen Ansichten des alten Kassel.
Blick zurück
Kassel in der Topographia Hassiae von Matthäus Merian 1655

Stadtteile[Bearbeiten]

Die Stadt Kassel ist in 23 Stadtteile strukturiert. Der einwohnermäßig kleinste Stadtteil ist dabei das dörflich wirkende Nordshausen mit etwa 2000 Einwohnern. Die meisten Bewohner mit etwa 15.500 Menschen hat der dicht besiedelte Stadtteil Vorderer Westen, der auch ein beliebtes Ausgehviertel der Stadt ist. Die überwiegende Anzahl der hier gelisteten Stadtteile ist für Besucher nicht interessant. Wer sich aber über das gesamte Stadtgebiet näher informieren möchte, findet hier jeweils ein paar kurze Hintergrundinformationen.

Die Stadtteile von A bis Z:

  • Bad Wilhelmshöhe (12.100 Ew.) - Stadtteil mit Kurbezirk rund um den Bergpark Wilhelmshöhe. Historische Keimzelle ist Wahlershausen, das 1132 erstmals als "Warolfeshusen" erwähnt wurde. Auch heute noch ist Wahlershausen ein stellenweise ländlich anmutender Dorfkern nordwestlich des Fernbahnhofs. Kassels wahrscheinlich teuerste Lage, die Villenkolonie Mulang oben am Bergpark, gehört ebenfalls zu Wilhelmshöhe. Mit der Eröffnung des Fernbahnhofs Anfang der 1990er Jahre entwickelte sich hier das einzige großstädtisch geprägte "Subzentrum" Kassels.
  • Bettenhausen (8.300 Ew.) - Das mittelalterliche Dorf wurde 1145 erstmals als "Bethenhusun" erwähnt und 1906 nach Kassel eingemeindet. Im späten 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts entstand in Bettenhausen ein wichtiges Industrierevier im Osten Kassels. Dies hatte auch praktische Gründe: Durch die oft vorherrschenden Westwinde wurde der Dreck von der Stadt fort geweht und nicht hinein. Das letzte große Schaufenster in diese Zeit stellen die denkmalgeschützten Gebäude der ehemaligen Textilfirma Salzmann in der Sandershäuser Straße dar. (siehe auch hier im HNA Regiowiki). Noch heute ist die Keimzelle Bettenhausens, der alte Dorfkern an der Losse, erhalten. Das Gebiet ist touristisch aber nicht relevant. Der Name "Bettenhausen" geht sehr wahrscheinlich auf die Gründung von Herbergen ("Bettenhäusern") im Mittelalter zurück, als in Kassel die Quartiere knapp wurden. Damals war die Leipziger Straße eine wichtige Handelsstraße. Erwähnenswert ist noch der Messinghof, in dem die Werkstätten u. a. für die Herstellung der Herkulesstatue beheimatet waren. Die Gebäude an der Leipziger Straße (bei 51.297679.541251) stehen unter Denkmalschutz und werden geschäftlich u. a. als Büros genutzt (privat, keine Sehenswürdigkeit). Sonst hat Bettenhausen seine Rolle als Gewerbestandort behalten (u. a. finden sich hier auch Werkshallen von SMA, dem Weltmarktführer für Solarwechselrichter).
  • Brasselsberg (4.000 Ew) - Die in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts gegründete Gartenstadt bzw. Villenkolonie liegt am südlichen Habichtswald. Ein lohnenswertes Ziel für Besucher ist der Bismarckturm mit weitem Rundblick oberhalb des Stadtteils (auf dem Brasselsberg; weitere Infos siehe Artikel Habichtswald).
  • Fasanenhof (8.400 Ew) - Wohnstadtteil mit überwiegend genossenschaftlichem Mietwohnungsbau im nördlichen Stadtbereich. Der Name geht zurück auf die Domäne Fasanenhof an der Fuldatalstraße, die die Stadt Kassel im Jahr 1920 mit den zugehörigen Ländereien aufkaufte. Die Gebäude des Gutshofs an der Fuldatalstraße wurden im Zweiten Weltkrieg zerstört. Heute findet sich im Stadtteil das umfangreiche Klinikum Kassel.
  • Forstfeld (6.700 Ew) - Forstfeld ist ein aus Ein- und Mehrfamilienhäusern bestehendes Wohnquartier in Kassel-Ost, das seit 1958 als eigener Stadtteil besteht. Vorher gehörte das Forstfeld zum Stadtteil Waldau. Die Bebauung im Forstfeld begann ab 1916. Ein weiterer Ausbau erfolgte in den 1930er Jahren. In den 1970er Jahren erbaute die GWH (Gemeinnützige Wohnungsbaugesellschaft Kassel) hier dann noch einmal 421 Wohnungen.
  • Harleshausen (12.700 Ew) - Beliebter Wohnstadtteil am Habichtswald im Nordwesten von Kassel. Das 1074 erstmals erwähnte Harleshausen wurde 1936 eingemeindet. Wer auf der Bundesstraße durch das kleinstädtisch wirkende Ortszentrum von Harleshausen fährt, könnte zum Teil denken, dass er sich schon irgendwo abseits der Großstadt in einer ländlich geprägten, nordhessischen Kleinstadt weitab von Kassel befindet. Harleshausen ist besonders in den zum Habichtswald orientierten Straßenzügen eine gehobene Wohnlage.
  • Jungfernkopf (3.800 Ew) - beliebtes, auf einem Höhenrücken gelegenes Wohnquartier im Norden von Kassel. Die Wohngebiete wurden zum überwiegenden Teil erst in der Nachkriegszeit erschlossen. Der Stadtteil Jungfernkopf entstand politisch erst 1981 aus Teilen des größeren Stadtteils Harleshausen.
  • Kirchditmold (10.800 Ew) - gewachsener Stadtteil mit altem Ortskern am Habichtswald, der seit 1906 zu Kassel gehört. Kirchditmold ist heute eine beliebte Wohngegend mit insbesondere nahe des Habichtswaldes teilweise gehobenen Wohnlagen.
  • Mitte (10.800 Ew) - "Mitte" ist das Stadtzentrum mit der Einkaufsstraße Königsstraße und dem Friedrichsplatz, der ersten Anlaufstelle für Besucher der Kasseler Stadtmitte. Nach den großen Zerstörungen im Zweiten Weltkrieg wurde die Kasseler Stadtmitte in den 1950er und 1960er Jahren mit der dort vielerorts noch heute prägenden Nachkriegsarchitektur wieder aufgebaut. Teile dieser nüchternen Architektur stehen, wie z. B. in der Treppenstraße, unter Denkmalschutz.
  • Nordshausen (2.100 Ew) - im Kern noch dörflich geprägter Wohnstadtteil im Südwesten von Kassel. 1076 erfolgte die erste urkundliche Erwähnung. Graf Adalbert von Schauenburg gründete 1257 das Zisterzienserinnenkloster Nordshausen. Das Kloster wurde 1526 zur Reformation aufgehoben. Das noch heute stehende Gotteshaus diente fortan als evangelische Pfarrkirche.
im Ortskern Niederzwehren: ehemaliges Wohnhaus der Märchenzuträgerin Dorothea Viehmann (privat genutzt; kein Zugang)
  • Niederzwehren (11.300 Ew) - Der Stadtteil wurde 1074 urkundlich erstmals als "Tweron" erwähnt. Im 20. Jahrhundert entwickelte sich das Bauerndorf auch zum Industriestandort. Wo heute das Einkaufszentrum DEZ steht, befand sich bis in die 1960er Jahre die Waggonbaufabrik der Waggonfabrik der Gebrüder Credé. Hier entstanden 1928 bzw. 1962 u. a. die Waggons des legendären Rheingold-Zuges. Niederzwehren besitzt heute als beliebter Wohnstadtteil den schönsten Fachwerkortskern auf dem Gebiet der Stadt Kassel. Rund um das Märchenviertel mit dem ehemaligen Wohnhaus der Märchenzuträgerin Dorothea Viehmann finden sich einige verwinkelte Fachwerkgassen (siehe Abschnitt Dorf in der der Stadt).
  • Nord-Holland (14.100 Ew) - Der Stadtteil Nord-Holland ist eng mit dem Aufstieg Kassels zur Industriestadt verknüpft. Treibendes Unternehmen war hier vor allem Henschel und Sohn im 19. Jahrhundert. Nach dem II. Weltkrieg erfüllten die einfachen Arbeiterwohnungen für Deutsche nicht mehr ihre gestiegenen Anforderungen an das Wohnen. So siedelten sich hier schwerpunktmäßig Gastarbeiterfamilien an, die in der Wirtschaftswunderzeit nach Kassel kamen. Deshalb besitzt Nord-Holland heute mit 34,8% den höchsten Anteil von Einwohnern mit Migrationshintergrund aller Kasseler Stadtteile. Auch heute noch ist Nord-Holland stark von der Industrie gekennzeichnet (Achsenwerk von Mercedes, Lokomotivbau bei Bombardier und auch Thyssen-Krupp). Sonst ist der Stadtteil heute stark vom Verkehr der Holländischen Straße belastet (ist Kassels am stärksten befahrene Stadtachse mit direkter Bebauung). Mit der Gründung der Universität ab 1970 auf dem ehemaligen Werksgelände von Henschel entwickelt sich Nord-Holland wiederum weiter, da viele Studenten gerne campusnah wohnen und so sich die Bevölkerung neu durchmischt. Dieser Wandel wird sich besonders mit dem fertigen Campus Nord der Universität ab 2015/2016 weiter beschleunigen. Für manche Touristen ist der Campus der Universität Kassel mit den angrenzenden Cafés und der Bibliothek sicherlich interessant.
  • Oberzwehren (12.800 Ew) - im Süden der Stadt gelegen. Oberzwehren besteht aus einem alten Dorfkern (erstmals erwähnt als "Thveren Superior" 1196) und Wohnquartieren am Mattenberg und Schenkelsberg. Die Siedlung Mattenberg besitzt übrigens eine islamische Moschee mit Kuppel und Minarett.
  • Philippinenhof-Warteberg (4.000 Ew.) - Wohnquartier im Norden von Kassel bestehend aus Ein- und Mehrfamilienhäusern. Der Stadtteil wurde 1778 von Landgraf Friedrich II. als Kolonie "Philippinenhof" gegründet. Namensgeberin war seine zweite Ehefrau Prinzessin Philippine von Preußen. Nach dem II. Weltkrieg wurde die Siedlung Philippinenhof am Warteberg um Wohnraum für Flüchtlinge aus Polen und dem Sudetenland erweitert.
  • Rothenditmold (6.500 Ew.) - Der altindustrialisierte Stadtteil nordwestlich des Hauptbahnhofs wurde 1219 erstmals als Roden-Ditmelle erwähnt. 1906 wurde die Gemeinde Stadtteil von Kassel. Hier begann u. a. mit dem Aufstieg der Firma Henschel maßgeblich die Industrialisierung Kassels. In Teilen der ehemaligen Henschelhallen hat das Technikmuseum seinen Sitz gefunden. Trotz des Niedergangs von Henschel ist Rothenditmold auch heute noch mit dem Industriepark "Mittelfeld" ein wichtiger Standort des produzierenden Gewerbes in Kassel (mit Mercedes-Achsenwerk und Lokomotivbau bei Bombardier).
  • Südstadt (7.100 Ew) - Die Südstadt ist besonders aueseitig ein bevorzugtes Wohnquartier. Die Bebauung der Südstadt vollzog sich ab dem 19. Jahrhundert. Zum Stadtteil gehört auch das Behörden- und Gewerbezentrum Süd mit Sitz der HNA, des TÜV Hessen und weiterer Institutionen und Firmen. Ferner liegt in der Südstadt das Auestadion, Kassels größtes Fußballstadion.
  • Süsterfeld-Helleböhn (5.800 Ew) - kleinerer Stadtteil nördlich der Dönche. Die Bebauung in Süsterfeld stammt aus den 1930er Jahren. Helleböhn entstand in den 1950er Jahren als Großsiedlung (damals ein Modellprojekt zur Linderung der Wohnungsnot in der Nachkriegszeit). Ferner gibt es mit der documenta urbana, eine "künstlerische Siedlungsplanung" im Rahmen einer vergangenen documenta. Die Siedlung an der Dönche entstand zwischen 1979 und 1982. Der Begriff "documenta urbana" stammt von documenta-Initiator Arnold Bode. Wer sich speziell für Architektur und Stadtplanung interessiert, kann hier evtl. einmal vorbeischauen (Weiteres siehe auch Wikipediaartikel documenta-urbana).
  • Unterneustadt - (3.900 Ew) - Die heutige Unterneustadt entstand ab 1283 als "Neustadt". 1378 wurde das kleine Gemeinwesen mit den beiden anderen Kasseler Städten "Altstadt" und "Freiheit" zu einer gemeinsamen Stadt vereinigt. Nach dem verheerenden Bombenangriff vom 22. auf den 23. Oktober 1943 lag auch die Unterneustadt in Schutt und Asche. 1950 richtete man im Rahmen des Wiederaufbaus südlich der Fuldabrücke einen Messeplatz ein. Dieser wurde 1997 weiter östlich auf die Schwanenwiese am großen Kreisel verlegt. Ab 1997 entstand auf dieser Fläche eine attraktive Neubausiedlung mit architektonisch teilweise hochwertigeren Bauten. Ein Messepavillon an der Leipziger Straße erinnert übrigens noch heute an den alten Messeplatz. Durch dieses Stadtplanungsprojekt "mit Anspruch" ist die Unterneustadt endgültig wieder ein attraktiver Teil der Kasseler Stadtmitte geworden. Die Karl-Branner-Brücke als neue fußläufige Anbindung an die "große" Kasseler Stadtmitte war Teil des Bauprojekts. Am Fuldaufer findet man mit dem Kurbad Jungborn noch die Überreste einer Flussbadeanstalt aus dem 19. Jahrhundert (heute u. a. Sitz des Kasseler Bademuseums sowie eines Cafés).
Impressionen Vorderer Westen
Gründerzeitbebauung an der Kreuzung Herkulesstraße / Pestalozzistraße
  • Vorderer Westen (15.600 Ew) - Im Vorderen Westen ist Kassel "richtig Stadt". Im Gegensatz zur lockeren Zeilenbebauung und Einzelhaussiedlungen vieler anderer Stadtteile besitzt der Vordere Westen eine kompakte, gründerzeitliche Stadtstruktur. Im Zweiten Weltkrieg hielten sich hier die Schäden im Vergleich zur sonst fast komplett zerstörten Stadt in Grenzen. So kann man teilweise auch heute schön renovierte Gründerzeitbebauung bewundern. Kassel-West geht u. a. auf eine Gründung des Kasseler Fabrikanten Sigmund Aschrott zurück. Er errichtet Anfang des 20. Jahrhunderts das Hohenzollernviertel, in dem sich das Kasseler Bürgertum seinen Traum vom "schlossartigen Wohnen" erfüllten konnte. Heute ist der Vordere Westen ein beliebter Wohnstadtteil, aber auch ein gern besuchtes Ausgehviertel. Man findet eine relevante Anzahl von Szenekneipen und weiterer Gastronomie. Ein Schwerpunkt ist hier die Friedrich-Ebert-Straße, die bis 2015 in einen attraktiven Boulevard umgestaltet wird. Weitere ausführliche Infos siehe auch Seite des Stadtteilvereins "Kassel-West" e. V.
  • Waldau (6.400 Ew) - Waldau besteht aus einem alten Dorfkern (erste Erwähnung 1293 als "Waldaus") und einer Großsiedlung im Südosten von Kassel. Zum Stadtteil gehört der Industriepark Waldau, der heute zusammen mit Flächen aus Fuldabrück und Lohfelden das größte Gewerbegebiet der Region Kassel ist.
  • Wehlheiden (13.600 Ew) - beliebtes, stadtnahes Wohnquartier zwischen Habichtswald und Karlsaue. Vom alten Ortskern, der 1143 erstmals als „superior villa Welede“ (Oberwehlheiden) urkundlich festgehalten wurde, stehen an der Ecke Schönfelder Straße - Gräfestraße nur noch wenige Fachwerkhäuser. Am Südrand von Wehlheiden liegen der Park Schönfeld sowie auch der Botanische Garten. Bekannt ist Wehlheiden regional auch als Gefängnisstandort. Für Touristen ist Wehlheider Platz mit seinem Wochenmarkt sehenswert.
  • Wesertor (9.000 Ew) - stark mit Verkehr belasteter Stadtteil an der Fulda. An der Fulda entstand 2012 im Bereich der Ahnemündung eine neue, kleine Parkanlage. Von der historischen Bausubstanz der ehemaligen Kasseler Altstadt im Stadtteil ist durch die Zerstörungen im Zweiten Weltkrieg aber fast nichts übrig geblieben. Überbleibsel stehen mit den Gerberhäusern heute noch an der Ahne. Hier findet man auch kleinere Reste der ehemaligen Stadtmauer von Kassel.
  • Wolfsanger (6.700 Ew) - beliebter Wohnstandort im "Grünen" an der Fulda, der seit 1936 zu Kassel gehört. Wolfsanger ist ein gewachsener Stadtteil mit altem Dorfkern, der älter als Kassel ist. Die erste Erwähnung erfolgte bereits 811 als "Vulvisanger“ in einer Urkunde Karls des Großen.

Zusätzlich gibt es im Südwesten Kassels noch das Gebiet der Dönche, das zu keinem Stadtteil gehört.

Nachbargemeinden siehe Ortsliste im Artikel "Region Kassel"

Sprache[Bearbeiten]

Ein umfangreiches Mundartwörterbuch mit 3000 Begriffen, das anlässlich des Stadtjubiläums 2013 entstand, ist unter www.dwkm.de zu finden. Eine weitere Mundartabhandlung mit mehr als 200 erklärten Ausdrücken zu "Kasselänisch" ist im Regiowiki Kassel zu finden.

Kasseler Begriffe und Abkürzungen[Bearbeiten]

Kasseler, Kasselaner, Kasseläner ... oder was ?

In Kassel werden die Bewohner in drei "Gruppen" unterteilt:

  • Kasseler: Bezeichnung für zugezogene Personen.
  • Kasselaner: Lokaler Begriff für Personen, die in Kassel geboren wurden.
  • Kasseläner: So heißen die "Ureinwohner" der Stadt. Dabei handelt es sich um den Personenkreis, der bereits seit mindestens zwei Generationen in der Stadt lebt (es müssen also auch bereits die Eltern in Kassel geboren sein).
"Kasselaner" und "Kasseläner" bleibt man übrigens ein Leben lang - unabhängig vom gerade aktuellen Wohnort.

In der Stadt nutzt man teilweise einige Abkürzungen für Straßen, Plätze und Gebäude:

  • Willi-Bahnhof - Fernbahnhof Kassel-Wilhelmshöhe (ICE-Haltepunkt im Stadtteil Wilhelmshöhe). Die Fahrplanauskunft des NVV kennt übrigens auch den Begriff "Willibahnhof". Einheimische nennen ihn auch "Palast der Winde" oder schlicht "Bahnhof Wilhelmshöhe".
  • Willi-Allee - Wilhelmshöher Allee (Hauptachse der Stadt zwischen Bergpark und Stadtzentrum)
  • KuBa - Kulturbahnhof (ehem. Hauptbahnhof, der heute Drehscheibe des Schienennahverkehrs der Region ist; seit den 1990er Jahren wurden im ehem. Hauptbahnhof viele Kultureinrichtungen angesiedelt, deshalb "Kulturbahnhof"). Für Touristen eine ständige Quelle der Verwirrung: der KuBa ist der HBF von Kassel, aber de facto erfüllt der Bahnhof Wilhelmshöhe die Aufgaben eines Hauptbahnhofs.
  • - für die Königstraße, die Haupteinkaufsstraße der Stadt.
  • Göthe - Für Götheanlage, einen Park im Vorderen Westen
  • Nordstadt - Für den Stadtteil, der offiziell Nord-Holland genannt wird
  • Hopla - Holländischer Platz - liegt nördlich der Stadtmitte an der Universität (die Abkürzung wird deshalb auch häufig von Studierenden benutzt), ist durch die Verbreiterung der Holländischen Straße nur dem Namen nach ein Platz. Eigentlich wäre die Bezeichnung Kreuzung treffender. Der Name Hopla wird auch synonym für den Standort der Universität am Holländischen Platz benutzt.
  • Aue - Karlsaue (Barocke Parkanlage im Herzen der Stadt).
  • Buga - Große, halb künstlich angelegte Seenlandschaft auf der anderen Seite der Fulda (neben der Aue), an der man kostenlos schwimmen kann. Sie entstand zur Bundesgartenschau 1981.

Kassel und die Brüder Grimm[Bearbeiten]

Die Brüder Grimm
Das Bildnis der Gebrüder Grimm auf dem 1000-Mark-Schein, der in der vierten und letzten Serie der Deutschen Mark erschien: links Jacob Grimm, rechts Wilhelm Grimm.

Die Sprach- und Literaturwissenschaftler Jacob und Wilhelm Grimm wirkten längere Zeit in Kassel. Hier gaben sie ab 1812/1813 auch ihre bekannte Sammlung der Kinder- und Hausmärchen heraus. Das Märchensammeln ist für die Grimms aber nur eine berufliche Tätigkeit gewesen. Große Verdienste erwarben sich die Gebrüder auch durch ihre Arbeiten zur Germanistik. So gab Jacob Grimm beispielsweise ein umfangreiches Werk zur Deutschen Grammatik heraus. In Leipzig arbeiteten sie später auch an der Erstellung eines Deutschen Wörterbuches mit. Die Grimms wohnten in Kassel u. a. einige Jahre im nördlichen Torhaus an der Wilhelmshöher Allee. Hier steht heute direkt gegenüber vom Landesmuseum auch das Grimm-Denkmal.

2013 jährt sich das Verlagsjahr der Grimmschen Kinder- und Hausmärchen offiziell zum 200. Mal.

Bekannteste „Märchenzuträgerin“ ist Dorothea Viehmann (1755 - 1815). Sie erzählte den Brüdern Grimm etwa 40 Volksmärchen. 36 davon nahmen die Brüder Grimm in ihre bekannte Märchensammlung auf. Dorothea Pierson wurde als Tochter eines Gastwirts in Rengershausen geboren. 1777 heiratete sie den Schneider Nikolaus Viehmann. 1787 zog sie mit ihm in ein kleines Fachwerkhaus in Niederzwehren. Das Gast- und Brauhaus Ihres Vaters liegt übrigens heute direkt an der Autobahn A 49 und gehört zur Hütt-Brauerei (Anfahrt per KFZ über die Ausfahrt Baunatal-Nord).

Im alten Fachwerkortskern von Niederzwehren steht das ehemalige Wohnhaus der bekannten Märchenzuträgerin noch heute. Der kleine Fachwerkbau ist jedoch in Privatbesitz und nicht zugänglich.

Wer sich für die Gebrüder Grimm näher interessiert, besucht am besten als erstes die Grimmwelt Kassel.

Ausstellungen und Veranstaltungen zu den Brüer Grimm:

  • Im Grimmjahr 2013 war die Hessische Landesausstellung „EXPEDITION GRIMM“ in der Documenta-Halle zu sehen. Teile der Ausstellung sind nun 2014 in Marburg zu Gast(www.expedition-grimm.de)
  • 2014 gibt es in der Region aber ebenfalls Angebote rund um die Grimms

Anreise[Bearbeiten]

Mit dem Flugzeug[Bearbeiten]

Regionalflughafen Kassel-Calden[Bearbeiten]

Terminal im Mai 2013

Der ausgebaute Regionalflughafen Kassel (www.flughafenkassel.de) hat am 4. April 2013 den Betrieb aufgenommen. Der sehr umstrittene Flughafen wurde mit jetzt 2500 m langer Startbahn komplett neu errichtet. Für weitere Informationen siehe den Reiseführer Flughafen Kassel.

Anreise von umliegenden Flughäfen nach Kassel[Bearbeiten]

Vom Flughafen Frankfurt am Main beträgt die Fahrzeit mit dem ICE bis zum Fernbahnhof Kassel-Wilhelmshöhe zwischen 1:38 (direkte ICE vom Fernbahnhof am Flughafen) und bis maximal 2:30 h mit Umstieg in Frankfurt Hbf. Ebenfalls gut per Bahn angebunden ist der Flughafen Hannover. Hier ist die Fahrzeit sogar noch etwas kürzer. Mit S-Bahn und Fernverkehr benötigt man 1:25 bis 1:30 h zum Fernbahnhof Kassel-Wilhelmshöhe.

Der Flughafen Paderborn Lippstadt ist etwa 80 Straßenkilometer von Kassel entfernt. Er ist über die A44 in ca. 1 Stunde erreichbar. Die Anfahrt mit Bus und Bahn nach Kassel geht über den Paderborn Hauptbahnhof. Vom Flughafen verkehren die Buslinien 400 und 460 zum Paderborner Hauptbahnhof. Insgesamt dauert die Fahrt nach Kassel 105 Minuten. Ein Schnellbus mit kostenlosen Wlan fährt 9 mal am Tag in 90 Minuten von Kassel zum Flughafen.

Mit der Bahn[Bearbeiten]

Fernbahnhof Kassel-Wilhelmshöhe[Bearbeiten]

"Vordach" des Fernbahnhofs Wilhelmshöhe mit Bahnhofsgebäude (rechts hinten). Bei den Nutzern des Nahverkehrs ist die Konstruktion nicht sehr beliebt, da sie sehr zugig ist und mit ihren Löchern an den Pfeilern zu allem Überfluss sogar noch Nässe hinein lässt. Die Konstruktion erhielt daher auch den Spitznamen "Palast der Winde".
Kassel Hauptbahnhof um 1900 ...
...und 2011 als "Kulturbahnhof" mit dem "Himmelsstürmer" davor.

Die beste Möglichkeit, deutschlandweit nach Kassel zu gelangen, stellt der Zug dar. Die Stadt liegt an der 327 km langen ICE-Neubaustrecke Hannover-Würzburg und ist damit sehr gut in das Fernverkehrsnetz der deutschen Bahn eingebunden. Sogar aus Wien in Österreich und Zürich aus der Schweiz ist Kassel in akzeptablen Zeiten per Bahn erreichbar.

Kurz zum Bahnhof: Wer Hilfestellung beim Ein-, Aus- oder Umsteigen benötigt, kann sich an die Bahnhofsmission wenden (ein Tag Vorlaufzeit wird benötigt): Tel.: 0561-37107

Der Fernbahnhof Wilhelmshöhe wurde zusammen mit der Schnellfahrstrecke am 29. Mai 1991 in Betrieb genommen. Heute benutzen jährlich rund 6,3 Millionen Reisende den Bahnhof. Das Bauwerk ist ein Zweckbau mit leider eher dürftiger Aufenthaltsqualität (sofern man nicht in die Gastronomie einkehrt) und hätte nach 20 Jahren Betrieb teilweise eine Modernisierung nötig.

Begriffsklärung: Offiziell heißt der ICE-Haltepunkt nur "Bahnhof Wilhelmshöhe". In Kassel kommt es jedoch vor Ort öfters zu Fragen, wie man zum "Hauptbahnhof" gelangt, an dem die Fernzüge abfahren. Deshalb wird hier im Wikivoyageartikel Kassel zur besseren Unterscheidung vom Kasseler Hauptbahnhof der "Bahnhof Wilhelmshöhe" als Fernbahnhof Kassel-Wilhelmshöhe bzw. kurz als Fernbahnhof bezeichnet. In der DB-Fahrplanauskunft wird der ICE-Halt neben "Bahnhof Wilhelmshöhe, Kassel" auch unter "Kassel-Wilhelmshöhe" gefunden.

ausführliche Informationen zum Fernbahnhof (Zugverbindungen, Parken usw.) siehe Artikel Bahnhof Kassel-Wilhelmshöhe.

Hauptbahnhof Kassel[Bearbeiten]

Hauptbahnhof Kassel mit den beiden tiefergelegten RegioTram-Bahnsteigen

Der Kasseler Hauptbahnhof, der auch den Namen Kulturbahnhof trägt, ist dagegen der Knotenpunkt für den Regionalverkehr in der Region. Direktverbindungen bestehen nach Fulda, Frankfurt am Main, Hagen, Göttingen (fährt nicht über Wilhelmshöhe).

Seit Ende 2007 liegt hier die Schnittstelle der Regiotram mit dem Eisenbahnnetz, eine Kombination aus Regional- und Straßen-Bahn, die aus dem Umland vom Bahnnetz in die Stadt auf den Straßenbahngleisen hineinfährt. Die Züge verfügen über zwei Energiesysteme, entweder Gleichstrom 600 Volt und Bahn-Wechselstrom 15 kV, 16 2/3 Hz oder Gleichstrom 600 V und Dieselantrieb. Die meisten Linien verkehren zumindest stündlich. Unter anderem sind Hofgeismar, Melsungen, Wolfhagen und Treysa erreichbar.

Mit dem Bus[Bearbeiten]

Eine Reihe nationaler und internationaler Überland-Linienbusse fahren Kassel an. Köln, Hamburg, München und Berlin sind ebenso mehrmals wöchentlich mit dem Bus erreichbar wie Kroatien, Rumänien oder Spanien.

Besonder auf der "Mitte-Deutschland-Verbindung" (Köln - Dortmund - Kassel - Leipzig (Flughafen) - Dresden) ist der Fernbus mehr als eine nur preiswerte Alternative zum Fernverkehr der Bahn. Hier besteht kein durchgehendes Fernverkehrsangebot der Bahn. Daher sind hier die Verbindungen durchaus auch zeitlich zur Bahn konkurrenzfähig.

Abfahrtsorte bze. Haltestellen der Fernbusse in Kassel:

  • 51.312369.448231 Fernbus-Parkplatz am ICE-Bahnhof Kassel-Wilhelmshöhe: Der kleine Busparkplatz für Fernlinien liegt östlich des Bahnhofsgebäudes. Vorteil: direkter Bahnanschluss; Nachteil: Die Bus müssen sich durch den langsamen Stadtverkehr zum Fernbahnhof schlängeln.
  • 51.290929.564672 Fernbus-Halt am autobahnnahen Park & Rideplatz Kaufungen-Papierfabrik Vorteil: schnelle Anbindung an die Autobahn A7 und damit kürzere Fahrzeiten; kleiner Nachteil: kein direkter Bahnanschluss. Das ist aber für Reisende mit Ziel Kassel nicht so dramatisch, da ein direkter Tramanschluss in die Stadtmitte sowie auch zum Fernbahnhof besteht.

Anbieter National mit Fernbusstopp in Kassel:

  • Eurolines - Abfahrtsort 51.290929.564673 (P&R-Parkplatz im Industriegebiet Kaufungen-Papierfabrik)
- Nord-Süd-Strecke Hamburg Airport Hamburg - Hannover Airport - Hannover - Kassel - Frankfurt am Main - Frankfurt am Main Airport - Heidelberg - Mannheim
- Strecke Stuttgart - Karlsruhe - Mannheim - Frankfurt - Giessen - Kassel - Braunschweig - Magdeburg - Berlin
  • Flixbus - Abfahrtsort 51.290929.564674 (P&R-Parkplatz im Industriegebiet Kaufungen-Papierfabrik)
-"Mitte-Deutschland-Verbindung" Köln - Dortmund - Kassel - Leipzig (Flughafen) - Dresden
- Nord-Süd-Strecke Hamburg - Hannover - Kassel - Gießen - Frankfurt am Main

Hinweise: alphabetische Liste; nicht alle Einzelhalte der Linien sind gelistet. Stand 01-2014

Innerhalb Kassels und seiner Umlandgemeinden verkehren Busse und Straßenbahnen des Nordhessischen Verkehrsverbundes (NVV). Weiteres dazu siehe Abschnitt "Öffentlicher Nahverkehr".

Auf der Straße[Bearbeiten]

Übersichtsplan der Sehenswürdigkeiten in Kassel. Der Plan ist in der Vollauflösung gut lesbar.

Kassel liegt an den Bundesautobahnen 7 (Hamburg - Würzburg), 44 (Kassel - Dortmund) und 49 (Kassel - Neuental). Die A 49 ist "Stadtautobahn", die Abfahrten "Auestadion" und "Waldau" liegen der Innenstadt am nächsten. Bergpark und Schloss Wilhelmshöhe, den Herkules sowie den ICE-Bahnhof Wilhelmshöhe erreicht man allerdings je nach Anreiserichtung besser über die A 44, Ausfahrt Kassel-Bad Wilhelmshöhe.

Mit dem Schiff[Bearbeiten]

Ab Kassel ist die Fulda auch für größere Schiffe befahrbar. Zwei Gesellschaften bieten Fahrten von Kassel nach Hann. Münden an. Weiteres siehe hier.

Mit dem Fahrrad[Bearbeiten]

Kassel liegt am Fulda-Radweg, der für Radwanderer mit dem Weser-Radweg ab Hann. Münden als Teil der Nationalroute D 9 eine wichtige Nord-Süd-Verbindung durch den deutschen Mittelgebirgsgürtel darstellt.

Richtung Osten nach Thüringen kann man den Herkules-Wartburg-Radweg nutzen. Die etwas bergige Route endet nach 110 km in Eisenach. Hier besteht Anschluss an das Radfernwegenetz von Thüringen.

Mobilität[Bearbeiten]

Öffentlicher Nahverkehr[Bearbeiten]

Tram 3 auf der Wilhelmshöher Allee Höhe Haltestelle Weigelstraße. Der Blick reicht bis zum etwa 6 km entfernten Herkules. Die Tram verkehrt bereits seit 1877 entlang der Kasseler Stadtachse damals als Dampfstadtbahn.
Tunnel der Regiotram am Hauptbahnhof. Er stellt das Herzstück des Verbundsystems aus Straßenbahn und S-Bahn da. Hier wechseln die 2-System-Züge (wie im Bild) vom Straßenbahnnetz in das Bahnnetz der DB. Dies funktioniert, da die Kasseler Straßenbahn mit 1435 mm die selbe Spurweite wie das Bahnnetz besitzt.
Tramhistorie: Kasseler Dampfstraßenbahn in Wilhelmshöhe zwischen 1877 und 1881 (unklares Aufnahmedatum). Die Dampfbahn war die erste dampfbetriebene Straßenbahn in Deutschland. Bereits 1897 begann mit der Vereinigung der beiden damaligen Kasseler Verkehrsgesellschaften "Casseler-Stadteisenbahn" und "Casseler-Straßenbahn-Gesellschaft" die Elektrifizierung des Netzes. Die Anfänge der Kasseler Straßenbahn reichen als Pferdebahn sogar bis 1870 zurück. Umfangreiche Informationen (alte Bilder; geschichtliche Hintergründe) zur Tram in Kassel können der privaten Seite www.tram-kassel.de von Heribert Menzel entnommen werden. Weitere Infos zur Tram in Kassel siehe sonst auch Wikipediaartikel "Straßenbahn Kassel"

Kassel besitzt ein gut ausgebautes Straßenbahnnetz sowie ein dichtes Busnetz. Betrieben wird das Netz von der Kasseler Verkehrs-Gesellschaft AG. Die Fahrkartenautomaten befinden sich bei den Straßenbahnen in den Fahrzeugen. Die Straßenbahn wird in Kassel oft als Tram bezeichnet.

Die Regiotram verbindet dagegen als Stadtbahnsystem die Stadt Kassel mit dem Umland. Dank gemeinsamer Nutzung von Straßenbahn- und Bahnstrecken gelangt man ohne Umsteigen vom Stadtzentrum in die Region und umgekehrt.

  • Fahrpreise Tarifgebiet Stadt-Kassel:
  • Einzelfahrschein Erwachsene: 2,70 € (bis zu 3 Kinder unter 6 Jahren sind inklusive). Im 5er-Ticket ist es etwas günstiger mit 12,50 € (= 2,50 € pro Fahrt).
  • Einzelfahrschein Erwachsene Kurzstrecke: 1,60 €. Das Kurzticket ist gültig für 4 Stationen im städtischen Straßenbahn- und Busnetz, aber nicht auf Eisenbahnstrecken im Tarifgebiet Stadt-Kassel. Bei der Kurzstrecke lohnt zum Teil aufgrund kurzer Haltestellenabstände oft auch das zu Fuß gehen.
  • Einzelfahrschein Kinder (6-14 Jahre): 1,50 €
  • für das Tarifgebiet "Stadt-Kassel" sind keine separaten Tageskarten erhältlich. Hier muss auf Tageskarten für das Tarifgebiet Kassel Plus zurückgegriffen werden.
  • Fahrpreise Tarifgebiet Kassel Plus (Stadt mit Umlandgemeinden):
  • Einzelfahrschein Erwachsene: 3,50 € (bis zu 3 Kinder unter 6 Jahren sind inklusive),
  • Einzelfahrschein Kinder: (6-14 Jahre): 2,00 €
  • Tagesticket (eine Person; bis zu 3 Kinder unter 6 Jahren sind inklusive): 6,20 €,
  • GruppenTagesTicket (bis zu 5 Personen): 12,00 €
  • Multiticket: Reist man am Wochenende zu zweit oder als Familie, so bietet sich besonders das günstige Multi-Ticket für 7,50 € an . Die Fahrkarte ist für 2 Erwachsene alleine und als Familienkarte (2 Erwachsene und bis zu 3 Kindern) nutzbar. Die Karte gilt im Tarifgebiet "Kassel Plus" werktags 24 Stunden und am Wochenende sogar 2 Tage. Ist der Freitag und/oder der Montag ein Feiertag, so gilt das Ticket auch noch an diesen Tagen, also Ostern beispielsweise vier Tage am Stück. Teurere Multitickets gibt es auch für weiter außen liegende Zonen des Verkehrsverbundes.(Tarif Dez. 2013)
  • Kombiticket Straßenbahn und staatliche Museen: An den Fahrkartenautomaten in den Bahnen sind übrigens auch Kombitickets inklusive Museumseintritt für die Museumslandschaft Hessen-Kassel erhältlich (Günstiger als Summe der Einzelpreise).
  • KasselCard - Die Karte wird nur über die Touristeninformation vertrieben, ist aber vor allem unter der Woche eine günstige Alternative, wenn man zu zweit mehrere Tage unterwegs ist. Sie gewährt freie Fahrt im Tarifgebiet Kassel Plus für 2 Personen und Rabatte z. B in den Museen. Weitere Infos siehe Abschnitt Klarkommen).

Zu Fuß[Bearbeiten]

Bergpark Wilhelmshöhe unterhalb des Herkules: Attraktiver ist der Abstieg zu Fuß entlang der barocken Wasserkünste besonders während der Wasserspiele.

Vom Kasseler Hauptbahnhof aus kann man alle Sehenswürdigkeiten der Stadtmitte problemlos zu Fuß erreichen (Radius maximal einen Kilometer). Große Teile der Stadtmitte sind Fußgängerzone. Selbst vom Hauptbahnhof bis zur Orangerie in der Karlsaue ist es über die Treppenstraße und den Friedrichsplatz nur ein knapper Kilometer.

Vom Fernbahnhof Wilhelmshöhe aus kann man dagegen zum Bergpark laufen, der vom Bahnhofsvorplatz aus bereits zu sehen ist (etwa 1,5 km, die allerdings bergauf gehen). Mit der Straßenbahnlinie 1 geht es natürlich bequemer.

Stadtrundfahrten[Bearbeiten]

Seit 2010 gibt es in Kassel feste, etwa 2,5-stündige Stadtrundfahrten im Doppeldeckerbus. An allen 10 Stationen ist ein Zusteigen möglich, auch "Hop-on-Hop-off" geht (Ausstieg an jeder Haltestelle und Weiterfahrt mit einem späteren Bus). Zwölf Sprachen werden angeboten.

  • Zeitraum: Ende März bis Ende Oktober drei Fahrten täglich von Mittwoch bis Sonntag.
  • Start ist im Sommerhalbjahr am Papinplatz vor dem Naturkundemuseum 51.313289.499822 um 10.00, 12.40 und 15.30 Uhr. Im Winterhalbjahr teils eingeschränktes Angebot.
  • Fahrpreise: (16 €; Kinder (4-16 Jahre): 6 €; Familienkarte: 35 €; Stand 08/2015)

Mit dem Fahrrad[Bearbeiten]

Fahrrad & "Baumwärmer" als "Guerilla-Strick-Kunstwerk" in der Friedrichsstraße 13. Unter "Gureilla-Stricken" versteht man das Umstricken von Gegenständen als Kunst und (Stadt-)Verschönerung u. a. auch im öffentlichen Raum. Urheberin des farbenfroh verkleideten Fahrrads und des Ringelschlauchs am Baum ist Gitte Umbach, die vor Ort einen Ballettladen führt.[2] Einfach in der warmen Jahreszeit mal kurz in der Friedrichsstraße zwischen Weinberg und Rathaus vorbeischauen: evtl. steht das "Wollrad" draußen und kann in Augenschein genommen werden. Lage: 51.312159.490073

Das Fahrrad wird in Kassel langsam zu einer attraktiven Alternative zur Stadterkundung mit Bus und Bahn. Allerdings gibt es in der Stadt bezüglich der Infrastruktur für das Fahrrad noch Nachholbedarf im Vergleich zu anderen deutschen Großstädten. Wenn man die richtigen Routen abseits der großen Verkehrsschneisen kennt, kann man Kassel aber auch schon heute gut mit dem Drahtesel erkunden.

"Kassel fährt Konrad": Seit dem Frühjahr 2012 ist in Kassel das flächendeckende, öffentliche Leihfahrradsystem "Konrad" in Betrieb. An 52 Stationen im Stadtgebiet können nun an vorab registrierte Nutzer insgesamt 500 Räder ausgeliehen und auch wieder zurückgegeben werden. Laut Systemseite wird im 60 Minutentakt abgerechnet. Pro Stunde Leihzeit fallen 60 Cent Gebühren an. Das ist damit deutlich günstiger, als eine Einzelfahrt für die Straßenbahn. Als "Rabatt für die Straßenbahn" sind sogar pro Einzelfahrtschein 50 Cent Fahrtguthaben bei Konrad inklusive. In 60 Minuten können auch Ungeübtere zumindest bergab problemlos vom Schloss Wilhelmshöhe bis in die Stadtmitte oder bis an die Karlsaue radeln. So muss man sich als Urlauber zumindest bergab nicht mehr unbedingt in die zu Stoßzeiten teilweise sehr vollen Straßenbahnen der Linie 1 quetschen, bekommt frische Luft und Sport. Die Tagesmiete pro Rad beträgt maximal 10 €. Die markanten Konrad-Räder sind übrigens mit der stufenlosen Nabenschaltung NuVinci ausgestattet. Für die Ausleihe wird ein Mobiltelefon benötigt. Anmelden vorab für das System kann man sich per Telefon (3 € Gebühr, die als Fahrtguthaben gutgeschrieben werden), an den drei Terminals im Stadtgebiet (am Friedrichsplatz, Haupt- und Fernbahnhof; kostenfrei) sowie natürlich auch kostenfrei per Internet.Funktionsweise des Systems, Lageplan mit Stationsliste, Infos zu weiteren Sondertarifen usw. siehe www.konrad-kassel.de


  • Routennetz: 2011 wurde das Routennetz im Gebiet der Stadt Kassel neu beschildert, so dass nun endlich auch Ortsunkundige die schönen Alternativrouten abseits der gefährlichen und lauten Hauptverkehrsstraßen finden können. Seit Herbst 2012 sind auch die Radrouten in die Umlandgemeinden rund um Kassel einheitlich ausgeschildert. Als Besucher von Kassel kann man sich auch den neuen amtlichen Fahrradstadtplan zulegen, der das ausgeschilderte Stadtnetz enthält (erhältlich im lokalen Buchhandel für 4,50 €)
  • Entdecker-Runde Kassel Anlässlich des 1100-jährigen Stadtjubiläums 2013 eröffnete die Stadt eine 48 km lange, ausgeschilderte Radrunde durch das Stadtgebiet. Die Route ist natürlich etwas hügelig. Wer Kassel abseits der Touristenpfade vertiefend kennenlernen möchte, kann sich hier in den Fahrradsattel schwingen.

Wichtige innerstädtische Radrouten ab Fernbahnhof Wilhelmshöhe:

  • Route Fernbahnhof Wilhelmshöhe - Stadtmitte / Fuldaradweg Richtung Norden: Hier keinesfalls die stark befahrene Wilhelmshöher Allee nutzen. Nördlich, parallel der Straße verläuft der Herkules-Wartburg-Radweg abseits des großen Verkehrs. Hier geht es meist in Tempo 30 Zonen durch den attraktiven Vorderen Westen. Wer vom Fernbahnhof zum Fuldaradweg R 1 Richtung Hann. Münden möchte, nutzt am besten ebenfalls diese Route. Am Auedamm an der Orangerie trifft man schließlich auf den R 1.
  • Route Fernbahnhof Wilhelmshöhe - Karlsaue / Fuldaradweg Richtung Süden: Vom westlichen Ausgang des Fernbahnhofs kann man entlang des Radwegs der Bertha-von-Suttner-Straße sowie über ruhige Wege im Park Schönfeld gut die Insel Siebenbergen in der Karlsaue erreichen. Unterwegs kann man z. B. noch am Botanischen Garten vorbei schauen. Wer Richtung Süden zum R 1 möchte, hält sich am besten bis zur Neuen Mühle am Kraftwerk noch auf der westlichen Fuldaseite. An der Neuen Mühle kann die Fulda dann auf einer Fuß- und Radwegebrücke gequert werden. Auf der anderen Fuldaseite stößt man dann auf den Fuldaradweg R 1. Nach längerem Regen sind die Schotterwege im Park allerdings mit Pfützen übersäht.

Auf der Straße[Bearbeiten]

Kassel besitzt ein gut ausgebautes Straßennetz. Allerdings gibt es hier, wie in vielen anderen Städten auch, zu den Pendlerzeiten sehr viel Verkehr. Stressfreier ist es daher, das Auto für Wege in Kassel stehen zu lassen und den gut ausgebauten öffentlichen Nahverkehr zu nutzen. Viele Wege lassen sich zum Beispiel in der Stadtmitte auch gut zu Fuß zurücklegen, sofern man hier ein Zimmer gebucht hat. Wer sich sportlich betätigen möchte, für den ist auch das Fahrrad eine mögliche Alternative.

Parken[Bearbeiten]

Kassels Innenstadt besitzt diverse Parkmöglichkeiten, die aber allesamt gebührenpflichtig sind. Um sich Ärger zu ersparen, sollte man auch immer an den gebührenpflichtigen Straßenparkplätzen ein Ticket ziehen. Hier wird öfter durch die Stadt kontrolliert. Über die Parkregelungen und -gebühren der städtischen Straßenparkzonen informiert hier die Stadt Kassel.

Die Parkhäuser, die meist privat bewirtschaftet werden, haben abweichende Gebühren. Eine Übersicht über die aktuelle Belegung der Parkhäuser in der Innenstadt findet man auf der Seite Einkaufen-kassel.de. Klickt man auf die Namen der Parkhäuser, dann erscheinen die Öffnungszeiten und Parktarife. Sonntags ist meist ein günstiger Sondertarif als Tagespauschale im Angebot. Kostenlos Parken kann man dagegen noch auf dem Großparkplatz unterhalb von Schloss Wilhelmshöhe am Bergpark sowie oben am Herkules. Auch am Auedamm im Bereich der Karlsaue kann man kostenfrei sein Auto abstellen.

Architektonisch ist noch das Parkhaus Wilhelmsstraße erwähnenswert 51.313199.491164. Das Gebäude wurde zwischen 1956 und 57 durch die beiden Architekten Paul Bode und Ernst Brundig geplant. In der Dunkelheit ist die farbig beleuchtete Fassade zur Neuen Fahrt hin ein beachtenswertes Fotomotiv. Weitere Infos siehe www.parkhaus-wilhelmsstrasse.de.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Bergpark Wilhelmshöhe[Bearbeiten]

Die große Fontäne der Wasserspiele mit Herkules im Hintergrund

Der Bergpark Wilhelmshöhe ist mit 240 ha Europas größter Bergpark. Mit dem Titel "Weltkulturerbe" ist der Park Ende Juni 2013 als weltweit einzigartig ausgezeichnet worden. Ein Höhepunkt des Parks sind die Wasserspiele aus der Zeit des Absolutismus. Über mehrere Stationen kann man zu Fuß dem Weg des Wassers vom Oktogon am Herkules bis zum Fontänenteich folgen. Herausragend ist die große Kaskade, an deren Spitze der Herkules, Kassels Wahrzeichen, steht. Der Bergpark geht ab dem Neptunbecken in einen Landschaftsgarten über. Ein wenig an ein "Disneyland des 18. Jahrhunderts" gemahnt die Löwenburg, eine im Maßstab 1:2 nachgebaute Burgruine im gotischen Stil für die Romantiker, das ebenso als Ruine gebaute Aquädukt für die Antikefans und eine Reihe kleinerer Tempel für den Hellenisten.

Mittendrin und zentral in einer Sichtachse, die vom Herkules über die Wilhelmshöher Allee bis fast zum Kasseler Rathaus führt, steht das Schloss Wilhelmshöhe, einst Residenz der Landgrafen und später Kurfürsten von Hessen-Kassel. Ein weiterer Höhepunkt im Park ist die Löwenburg, ein Nachbau einer schottisch geprägten Burganlage im Maßstab 1:2.

Interessant ist es natürlich, die Wasserspiele in Aktion zu sehen, die immer mittwochs, sonntags und feiertags vom 1. Mai bis 3. Oktober um 14.30 Uhr am Herkules beginnen. Viele Infos für unterwegs hält das kostenlose Bergpark-App der Parkverwaltung bereit.

Blick vom Fuß des Herkules über den Bergpark auf Kassel: In der Bildmitte ist die zentrale Parkachse mit Schloss Wilhelmshöhe zu sehen, die ihre Verlängerung in der Wilhelmshöher Allee findet. Rechts im Bild ist auf halber Höhe die Löwenburg zu erkennen. An sehr klaren Tagen reicht die Sicht von hier sogar bis zum Brocken im Harz (In diesem Panorama allerdings nicht).
Blick vom Fuß des Herkules über den Bergpark auf Kassel: In der Bildmitte ist die zentrale Parkachse mit Schloss Wilhelmshöhe zu sehen, die ihre Verlängerung in der Wilhelmshöher Allee findet. Rechts im Bild ist auf halber Höhe die Löwenburg zu erkennen. An sehr klaren Tagen reicht die Sicht von hier sogar bis zum Brocken im Harz (In diesem Panorama allerdings nicht).

In der Stadtmitte[Bearbeiten]

Friedrichsplatz[Bearbeiten]

Der historische Friedrichsplatz 1783 anlässlich der Enthüllung des Denkmals Landgraf Friedrichs II. So sah J.H. Tischbein d.Ä. das Ereignis und verewigte es für die Nachwelt als Ölgemälde.

51.313499.496291 Der Platz liegt an der Königsstraße und ist mit etwa 340 x 112 m einer der größten innerstädtischen Plätze Deutschlands. Der im 18. Jahrhundert angelegte Platz wurde nach Landgraf Friedrich II. aus dem Hause Hessen-Kassel benannt. Ein sehenswertes, historisches Modell des damals prachtvollen Friedrichsplatzes ist im Stadtmuseum zu finden. Mit dem Zweiten Weltkrieg verlor auch der Friedrichsplatz seine historische Bebauung.

Stich des Auetor - 1783 nach einer Zeichnung von J.H. Tischbein d.Ä.
  • Am Platz liegt die Kunsthalle Fridericianum (siehe Abschnitt Museen). Direkt an der Treppe zum Fridericianum sind übrigens unscheinbare in Stein gemeißelte Namen zu finden. Diese Namen sind Teil eines Mahnmals für an Aids gestorbene Menschen.
  • Denkmal Landgraf Friedrich II. - Das Denkmal steht gegenüber dem Fridericianum. Die Statue wurde 1783 vom Bildhauer Johann August Nahl dem Älteren begonnen und dann durch seinen Sohn vollendet. Ursprünglich stand das Denkmal in der Mitte des Platzes. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde es an seinen heutigen Standort an der Südseite der Freifläche verschoben.
  • Am Ostteil des Platzes liegen das Staatstheater sowie die Documentahalle. Ferner findet man hier das Kunstwerk "Rahmenbau" (im Volksmund auch Auefenster genannt). Das begehbare Kunstwerk wurde zur documenta 6 1977 errichtet. Wenn man den eisernen Steg erklimmt, verlässt man den "großen Blick durch den ersten Rahmen" und schaut durch einen zweiten, kleineren stählernen "Bilderrahmen" auf den Mittelbau der Orangerie. Im Mittelbau der Orangerie befindet sich übrigens das Planetarium des Astronomisch-Physikalischen Kabinetts. Bis 1907 stand in diesem Bereich das 1782 errichtete Friedrichs- oder Auetor. Danach musste es Platz für das königliche Theater machen.
  • Einen schönen Blick auf den Friedrichsplatz hat man übrigens vom oberen Parkdeck der Galeria Kaufhof (siehe Abschnitt "Aussichtspunkte").
Friedrichsplatz in Kassel: Der weite Platz ist mit die erste Anlaufstelle für Besucher in der Stadtmitte. In der Mitte rechts liegt das historische Gebäude des Fridericianums. Ganz rechts das Denkmal Landgraf Friedrich II. Die roten Bänke in der Bildmitte stammen übrigens von der Documenta 12 aus dem Jahr 2007. Die Bänke besaßen wohl keine tiefer gehende Bedeutung als Kunstwerk (ob sie eventuell in künstlerischem Zusammenhang mit dem ebenfalls roten Mohnfeld der Documenta 12 auf dem Platz standen, ist nicht bekannt). Da die Kasseler sie aber mochten, kaufte die Stadt die markanten Sitzmöbel für insgesamt 8.000 € auf, damit sie dauerhaft Teil der Stadtmöblierung werden konnten.
Friedrichsplatz in Kassel: Der weite Platz ist mit die erste Anlaufstelle für Besucher in der Stadtmitte. In der Mitte rechts liegt das historische Gebäude des Fridericianums. Ganz rechts das Denkmal Landgraf Friedrich II. Die roten Bänke in der Bildmitte stammen übrigens von der Documenta 12 aus dem Jahr 2007. Die Bänke besaßen wohl keine tiefer gehende Bedeutung als Kunstwerk (ob sie eventuell in künstlerischem Zusammenhang mit dem ebenfalls roten Mohnfeld der Documenta 12 auf dem Platz standen, ist nicht bekannt). Da die Kasseler sie aber mochten, kaufte die Stadt die markanten Sitzmöbel für insgesamt 8.000 € auf, damit sie dauerhaft Teil der Stadtmöblierung werden konnten.

Treppenstraße[Bearbeiten]

Bergauf durch die Treppenstraße
Von der Königsstraße aus gesehen: Blick in den unteren Teil der Treppenstraße mit Blumenschmuck.

51.315629.493912 Die erste Fußgängerzone Deutschlands ist die Kasseler Treppenstraße. Sie wurde bereits am 9. November 1953 eröffnet. Das nüchterne Flair der 1950er Jahre herrscht auch noch heute in der Treppenstraße. Der Straßenzug steht als Nachkriegsbauwerk daher auch unter Denkmalschutz. Auf den grünen Podesten kann man gut bei einem Kaffee das hektische Treiben der Großstadt beobachten.

Die "Straße" ist 275 m lang und besitzt bei 104 Stufen 15,5 m Höhenunterschied. Wer sich über die etwas unpassenden Stufen wundert: Die Treppen entsprechen nicht den heute gültigen Baunormen für öffentliche Treppenbauwerke. Heute wird das Bauwerk aber nicht nur positiv gesehen: So ist die fußläufige Direktverbindung von Hauptbahnhof zum Friedrichsplatz für Rollstuhlfahrer aufgrund der steilen Podeste nicht nutzbar. Des Weiteren wirkt die Treppenstraße trotz ihrer Funktion als wichtige Fußgängerverbindung in der Stadtmitte oft relativ wenig belebt.

  • Lage: Der Treppenzug führt vom Scheidemannplatz südöstlich des Hauptbahnhofs bis zum Friedrichsplatz an der Königsstraße.

Obere- und Untere Königsstraße[Bearbeiten]

Der Königsplatz um 1900.

Dieser Straßenzug ist die zentrale Einkaufsstraße von Kassel. Entlang der von Straßenbahnen durchfahrenen Fußgängerzone gibt es vielfältige Einkaufsmöglichkeiten. Sehenswert ist das schlossartige 51.312219.49263 Rathaus, das am Beginn der oberen Königsstraße liegt. Der Bau wurde zwischen 1905 und 1909 im neubarocken Stil nach den Entwürfen von Architekt Karl Roth errichtet (Baukosten 3,2 Mio Reichsmark).

Königsplatz[Bearbeiten]

51.315759.497934 Alle 15 Minuten ist der Königsplatz zentraler Treffpunkt von Straßenbahnen in alle relevanten Richtungen. Am kreisförmigen Platz liegen Cafés, Kneipen und das moderne Einkaufszentrum "City Point". Der Platz ist von Platanen gesäumt und im Sommerhalbjahr sind die Wasserspiele in Betrieb (auch "Elefantenrüssel" genannt). Während der Adventszeit findet auf dem Platz jährlich der Kasseler Märchenweihnachtsmarkt statt.

Der Königsplatz wurde 1767 vom Kasseler Oberhofbaumeister und Architekt Simon Louis du Ry angelegt. Simon Louis du Ry gilt als einer der bedeutendsten Baumeister des Klassizismus. Der Platz ist nach Landgraf Friedrich I. (1676–1751) benannt. Landgraf Friedrich I. war zwischen 1720 bis 1751 König von Schweden.

Der kreisrunde Königsplatz gehört zur Fußgängerzone in der Stadtmitte. In der Mitte der moderne Bau des Kaufhauses "City-Point".
Der kreisrunde Königsplatz gehört zur Fußgängerzone in der Stadtmitte. In der Mitte der moderne Bau des Kaufhauses "City-Point".

Druselturm[Bearbeiten]

Der Druselturm

51.316249.499455 Der Turm nordöstlich des Königsplatzes ist eines der letzten größeren Überreste des mittelalterlichen Kassel. Er diente u. a. als Gefängnis. Das Gebäude wurde 1415 errichtet und war Teil der Stadtbefestigung. Das Bauwerk ist zu regulären Öffnungszeiten nicht zugänglich.

Der Verein für Kultur- und Medienarbeit (ViKoNauten e.V.) bietet aber mit seiner Arbeitsgruppe "Kassel Total" zwischen dem 8. April und dem 30. September 2013 immer montags 30-minütige Führungen im Druselturm an (um 17:00, 17:30; 18:00 und 18:30 Uhr). Der Eintritt beträgt 2 €. Der Turm wird bei diesen Führungen aber nicht bestiegen, da die hölzerne Leiteranlage im Bauwerk für öffentliche Besteigungen nicht ausgelegt ist. Für Gruppen ab 8 Personen ist eine Anmeldung für einen separaten Termin unter info@kassel-total.de erforderlich (Info).

Das Bauwerk hat seinen Namen übrigens vom Druselkanal. Dieser kleine Kanal zweigte früher zu Zeiten der Kasseler Stadtbefestigung etwa auf der Höhe des heutigen Fernbahnhof vom Bachlauf der Drusel ab. Am höchsten Punkt der Kasseler Stadtbefestigung speiste man das Wasser in die Verteidigungsgräben vor den Mauern ein. Dort stand damals der heutige Druselturm. Fuldawasser hätte man sehr aufwendig in die teilweise recht hoch über dem Flussniveau liegenden Gräben pumpen müssen. So war die Nutzung von Wasser aus dem Habichtswald unter Nutzung des natürlichen Druselgefälles eine clevere Lösung des Problems. Ferner wurde das Wasser aus dem Speicherteich am Druselturm auch zum Spülen der Gassen genutzt.

Bedeutende Kirchen der Stadt[Bearbeiten]

Bedeutende Kirchen in Kassel
Die Lutherkirche im Jahr 1890.

Durch die Zerstörungen im Zweiten Weltkrieg wurden in Kassel viele Kirchen vernichtet. Unter anderem daher spielen die Kirchen heute in der Rangfolge der Kasseler Sehenswürdigkeiten im Vergleich zu anderen Städten eine untergeordnete Rolle. Es gibt aber für Interessierte dennoch einige sehenswerte Bauten:

  • 51.31729.500996 Martinskirche - erbaut ab 1330. Der Bau ist heute mit Platz für 1.400 Gläubige die größte Kirche der Stadt. Nach den Zerstörungen des Zweiten Weltkriegs wurde das Gotteshaus mit modernen Elementen wieder aufgebaut. In der Gruft der Kirche wurden zwischen dem 14. und 18. Jahrhundert die Landgrafen zu Kassel beigesetzt. Lage: in der Stadtmitte unweit des Königsplatzes 51.317239.501265; geöffnet täglich 9-17 Uhr.
  • 51.318129.496947 Lutherkirche - heute eine Kirchenruine am Lutherplatz: Ab 1897 im neugotischen Stil erbaut. Der Bau wurde im Zweiten Weltkrieg zerstört. Der erhaltene Turm ist mit 76 m aber immer noch das höchste Gebäude der Stadt. Zu besonderen Veranstaltungen konnte der Kirchturm in der Vergangenheit über 156 Stufen bestiegen werden. Mit Stand Februar 2016 ist der Zugang unklar (die Internetseite des Fördervereins zum Turm existiert nicht mehr). Einen Besuch am Lutherkirchturm kann man sich mit Stand Februar 2016 also eigentlich sparen. Am Lutherplatz hatte sich zwischen 2010 und 2012 eine größere, offene Drogen- bzw. Alkoholszene etabliert (siehe auch Abschnitt Sicherheit). Bei einem Besuch an einem sonnigen Nachmittag im Juli 2013 war davon aber nichts mehr zu sehen.
  • 51.314929.504348 Brüderkirche - eher unscheinbarer Bau am Steinweg, aber älteste Kirche der Stadt. Der Bau wurde zusammen mit dem Kloster bereits 1376 fertig gestellt. Das Gotteshaus wird heute u.a. für Musikveranstaltungen genutzt.

Karlsaue[Bearbeiten]

Karlsaue: Blick auf den Aueteich mit Schwaneninsel (Die Insel selbst ist nicht zugänglich).

Die Karlsaue ist eine barocke Parkanlage im Herzen der Stadt. Zusammen mit der Fuldaaue stellt sie die "grüne Lunge" von Kassel dar. Sehenswert sind u. a. die Orangerie mit Marmorbad, der Aueteich und die Blumeninsel Siebenbergen.

51.295499.487499 Blumeninsel Siebenbergen, Auedamm 18, Tel.: 0561-7392173 - Die Blumeninsel Siebenbergen ist ein kleiner botanischer Garten, der 1710 angelegt wurde. Die parkartige Insel mit Hügel besitzt einen sehenswerten Baumbestand. Von der Erhebung hat man einen schönen Blick auf die Zentralachse der Karlsaue. Die Pflanzen sind übrigens durchnummeriert. Einen passenden Pflanzenführer kann man an der Kasse erwerben.

Öffnungszeiten: 1. April bis 3. Oktober: Di bis So, Feiertags von 10 Uhr bis 18 Uhr
Eintrittspreise: Erwachsene: 3,00 €, Ermäßigt (u. a. Studenten): 2,25 € bzw 2 €, Kinder bis 18 Jahre sind frei (02-2013)

Weitere Informationen zur Parkanlage sind im Reiseführer Karlsaue zu finden.

Museen[Bearbeiten]

Kassel besitzt für seine Stadtgröße eine recht große und auch vielfältige Museumslandschaft.

Bei der Kasseler Museumsnacht sind viele Museen bis 1 Uhr geöffnet sind (nächster Termin 3. September 2016). Zur Museumsnacht gibt es ein Sonderticket, das zum Eintritt in alle teilnehmenden Häuser und zur Nutzung von Bus und Bahn berechtigt. Weitere Informationen mit Programmhinweisen sind unter www.museumsnacht.de zu finden.

Nur in der kalten Jahreszeit zu besichtigen: Das große Gewächshaus auf der Wilhelmshöhe.
Geöffnet ist zwischen dem 1. Advent und dem 1. Mai.

Die Kasseler Museumslandschaft wird bis 2015 modernisiert. Daher können Museen teilweise wegen Sanierung geschlossen sein. Über aktuelle Schließungen von Museen informiert die offizielle Bauseite kultur-baut-auf.de.

Gut zu wissen: Beim Besuch eines weiteren Museums der Museumslandschaft Hessen Kassel am selben Tag bekommt man 25% Rabatt auf den Eintrittspreis für das 2. Museum.

Auf der Wilhelmshöhe[Bearbeiten]

  • 51.314929.4162810 Gemäldegalerie "Alte Meister" und Antiken-Sammlung auf Schloss Wilhelmshöhe
  • 51.316799.4150511 Gewächshaus am Schloss Wilhelmshöhe - An tristen, kalten Wintertagen kann man hier ins Warme flüchten. Geöffnet ist nur im Winterhalbjahr. Infos siehe im Artikel zum Bergpark Wilhelmshöhe.

Kunsthalle Fridericianum[Bearbeiten]

Kunsthalle Fridericianum

51.313639.4973912 Friedrichsplatz 18 - Das Museum Fridericianum, heute Kunsthalle Fridericianum, wurde bereits im Jahre 1779 eröffnet und gilt als der erste öffentliche Museumsbau auf dem europäischen Kontinent. Es finden wechselnde Kunstausstellungen statt. Im Fridericianum präsentiert auch der KasselerKunstVerein seine Ausstellungen. Diese können im Rahmen der regulären Öffnungszeiten mit besucht werden (kein Zusatzeintritt). Das Fridericianum ist auch Ausstellungsort der Documenta.
Öffnungszeiten: Mi - So 11-18 Uhr; Mo, Di sowie am 24., 25., sowie am 31.12 ist geschlossen. Eintritt: Normal: 5 €; Ermäßigt: 3 € (gegen Nachweis für Schüler, Studenten, Arbeitslose, Schwerbehinderte, Wehr- und Zivildienstleistende); Mittwochs ist der Eintritt übrigens kostenlos. www.fridericianum-kassel.de.

Stadtmuseum Kassel[Bearbeiten]

51.314899.4897113 Ständeplatz 16 - Das im Juni 2016 nach Sanierung und Erweiterung wieder eröffnete Museum zeigt auf drei Stockwerken eine nach Zeitepochen geordnete Sammlung zur Geschichte Kassels vom Mittelalter bis zur Neuzeit mit insbesondere hochinteressanten Einsichten in die Zeit vor der Zerstörung der Stadt im Zweiten Weltkrieg. Die anschauliche Sammlung umfasst einige interessante Modelle der Stadt. In einem kleinen Kinosaal werden zudem zu jeder vollen Stunde Filme zu unterschiedlichen Themen über Kassel gezeigt. Im neuen Anbau werden Sonderausstellungen gezeigt, ganz oben gibt es einen Aussichtsraum.
Öffnungszeiten: Di, Do bis So 10-17 Uhr Mi 10-20 Uhr Eintritt: Erwachsene: 4 €, ermäßigt: 3 € (unter 18 Jahren frei), Kontakt: Tel.: (0561) 787-1400; Siehe: stadtmuseum-kassel.info

Museum für Sepulkralkultur[Bearbeiten]

51.309189.488114 Weinbergstraße 25–27 - Das bisher einzige deutsche Museum für Grabsteine, Särge und Bestattungskultur liegt auf dem Weinberg. Sepulcrum steht im lateinischen für "Grab" (sepelio = Ruhestätte).

  • Öffnungszeiten: Di - So: 10-17 Uhr, Mi ist bis 20 Uhr geöffnet, Mo ist geschlossen.
  • Eintritt: Erwachsene: 6 €, ermäßigter Eintritt: 4 €/2,50 €, Familienkarte: 10 € (zwei Erwachsene mit Kindern bis 16 Jahre), (Stand: 12-2012), weiteres siehe auch www.sepulkralmuseum.de.

Hessischen Landesmuseum[Bearbeiten]

Hessisches Landesmuseum Kassel mit dem Denkmal der Gebrüder Grimm: Die Kasseler Handexemplar der Kinder- und Hausmärchen der Gebrüder Grimm gehören seit 2005 zum Weltdokumentenerbe.

51.31089.4898115 Brüder-Grimm-Platz 5 - Das Ende 2016 nach achtjähriger Sanierung wiedereröffnete Landesmuseum bietet auf 4000 m² einen Rundgang durch 300.000 Jahre hessische Landesgeschichte von den Anfängen menschlicher Besiedelung bis in die Gegenwart. Nach der Sanierung kann jetzt auch der Turm bestiegen werden der einen schönen Ausblick auf die Stadt bietet.

  • Öffnungszeiten: Di - So und Feiertags: 10-17 Uhr; Do bis 20 Uhr. Ausnahmen: 24., 25. und 31. Dezember geschlossen; 26.-30. Dezember 10-17 Uhr; 1. Januar 12-17 Uhr
  • Eintritt: Erwachsene: 6 €, ermäßigter Eintritt 4 €, bis 18 Jahre frei. Museumsseite siehe www.museum-kassel.de.

Deutsches Tapetenmuseum[Bearbeiten]

Das 1923 gegründete Deutsche Tapetenmuseum, das heute über 23.000 Objekte umfasst, war zuletzt im Hessischen Landesmuseum untergebracht. Seit der Sanierung ist es heimatlos, ein Neubau ist geplant. Kleine Teile der Museumsbestände werden in unregelmäßig stattfindenden Sonderschauen an unterschiedlichen Orten präsentiert. Ein Onlinekatalog findet sich auf der Museumsseite www.museum-kassel.de

Sammlung angewandte Kunst[Bearbeiten]

51.31129.4896316 Wilhelmshöher Allee in der Torwache am Hessischen Landesmuseum - Zu sehen sind hier Ausstellungsstücke aus den Kunstepochen Historismus, Jugendstil, Bauhaus, Art Déco, Designobjekte aus den 1950er Jahren sowie aus der Postmoderne.

  • Öffnungszeiten: Di - So 10-17 Uhr;
  • Eintritt: 2,- €, Studenten 1,- €; Kinder bis 18 J. frei.

Neue Galerie[Bearbeiten]

51.30959.4932417 Schöne Aussicht 1 - Das generalsanierte Museum ist im November 2011 wiedereröffnet worden. Der Museumsbau wurde zwischen 1871 und 1877 errichtet. Im Zweiten Weltkrieg wurde das Gebäude stark beschädigt. Die Sammlung der Moderne hat ihren Schwerpunkt in der Kunst des 19.-21. Jahrhunderts, dazu gehören auch eine Reihe von documenta-Erwerbungen. Herzstück ist ein von Joseph Beuys 1976 persönlich eingerichteter Raum mit einer Installation und etlichen weiteren Exponaten.

  • Öffnungszeiten: Di - So und Feiertags: 10 - 17 Uhr, Do bis 20 Uhr
  • Eintritt: 4,- €, Studenten: 2,- €, Kinder bis 18 J. frei.
  • Führungen: im Nov. u. Dez.: Sa. und So. 11.30 Uhr und 15.30 Uhr, Museumsseite siehe www.museum-kassel.de

Grimmwelt Kassel[Bearbeiten]

51.30929.489318 Weinbergstraße 21 - Seit dem 5. September 2015 ist das neue, multimediale Erlebnismuseum "Grimmwelt" auf dem Weinberg geöffnet. Der Neubau beherbergt eine umfangreiche Ausstellung über die Werke und das Schaffen der Gebrüder Grimm. Anhand von Buchstaben des Alphabets wird der Besucher in 25 Stationen durch die Schau geführt. Die Ausstellung besitzt viele Multimediaexponate, aber auch klassische Sammlungselemente bis hin zu Bereichen, die einer Kunstausstellung ähneln. Das Museum soll alle Zielgruppen ansprechen - von Familien bis hin zu fachwissenschaftlich interessierten Grimmfreunden. Neben der Dauerausstellung gibt es einen Sonderschaubereich. Gastronomie findet sich direkt im Gebäude. Auf dem Neubau gibt es eine frei zugängliche Aussichtsterrasse mit Blick über das südliche Kasseler Becken. Kritiken: Ausstellungsrundgang auf HNA.DE; Frankfurter Rundschau: "Erlebnisreicher Krimskrams-Kosmos

  • Öffnungszeiten: Di - So von 10 - 18 Uhr, Freitag ist bis 20 Uhr geöffnet. Montag ist geschlossen.
  • Eintritt: Erwachsene: 8 €, Ermäßigt: 6 €, Familienkarte: 20 €; als Kombiticket mit Sonderausstellung 10 € / 7 € /25 €
  • Kontakt: Tel.: 0561 / 5986190, www.grimmwelt.de (Stand 09-2015)

Naturkundemuseum Kassel im Ottoneum[Bearbeiten]

Naturkundemuseum im Ottoneum (Rückseite)

51.313289.4990919 Steinweg 2 - Das Haus zeigt eine Ausstellung zur Erdgeschichte und Natur in Nordhessen, daneben gibt es laufend Sonderausstellungen. In der Dauerausstellung sind viele präparierte einheimische Tierarten zu sehen. In schönen Dioramen (Lebensraummodellen) werden diese Tiere hinter Glas präsentiert. "Star" ist sicherlich das nachgebildete Mammut in Originalgröße nebst Jungtier, das in der Eiszeitausstellung zu finden ist. Einige interaktive Elemente sind im Museum ebenfalls zu finden (u. a. Filme und Vogelstimmen, die auf Knopfdruck ertönen). Eine Rarität im Museum ist ferner die berühmte Holzbibliothek von Carl Schildbach, die im Rahmen eines documenta13-Projektes einen neuen Rahmen erhalten hat, sowie das Herbarium Ratzenberger aus dem 16. Jahrhundert, welches als ältestes systematisches Herbarium Europas gilt. Zu sehen ist auch der sogenannte Goethe-Elefant, ein vollständiges Elefantenskelett, welches schon J.W. Goethe zu Studienzwecken diente.

Das Gebäude selbst wurde 1603-1606 unter Landgraf Moritz als erstes feststehendes Theatergebäude Deutschlands errichtet. Nach seinem Lieblingssohn "Otto" gab Moritz dem Gebäude den Namen "Ottoneum". Ab 1690 diente das Haus als Herberge für die landgräfliche Kunst- und Naturaliensammlung. Nach Zerstörungen im Zweiten Weltkrieg, bei der große Teile der Sammlungen verloren gingen, baute die Stadt Kassel das Gebäude wieder auf und nutzte es fortan als Naturkundemuseum. 1994-97 erfolgte die letzte Umgestaltung/Renovierung.

  • Öffnungszeiten: Di − Sa u. Feiertage 10-17 Uhr, So bis 18 Uhr, Mi bis 20 Uhr, am 24.12. und 31.12. und immer Montags ist geschlossen,
  • Eintritt 1,50 €, bei Sonderausstellungen zum Teil höherer Eintritt von meist 4 €, Kinder 6-16 J. u. andere Ermäßigungen: 1,- € (Sonderausstellung 2,- €), Kinder bis 6 Jahre frei.
  • Kontakt: Tel.: 0561 / 787-4066, www.naturkundemuseum-kassel.de (Stand 01-2014)

Astronomisch-Physikalisches Kabinett mit Planetarium[Bearbeiten]

Orangerie in der Karlsaue - Sitz des Astronomisch-Physikalischen Kabinetts

51.310289.5007720 Das Museum hat seinen Sitz in der Orangerie im Staatspark Karlsaue. Gezeigt werden in fünf Ausstellungsbereichen historische Uhren, Fernrohre und alte Stücke zu Geodäsie, Physik beziehungsweise zu Mathematik und Informationstechnik. Ferner gibt es ein 50 Personen fassendes Planetarium. Museumsseite siehe www.museum-kassel.de.

  • Öffnungszeiten Museum: Di - So: 10-17 Uhr, Do bis 20 Uhr, Mo und am 24, 25 und 31.12 ist geschlossen.
  • Eintritt Museum: Erwachsene: 3,- €, ermäßigt: 2,- €, Kinder bis 18 Jahre sind frei.
  • Eintritt Planetarium: Erwachsene: 4,- €, ermäßigt: 3,- €, Kinder bis 18 Jahre: 2,- € (Stand 01-2014)

Technik-Museum Kassel[Bearbeiten]

51.324799.4793121 Wolfhager Str. 109 - Das im August 2010 eröffnete Museum hat seinen Sitz in Hallen des ehemaligen Henschelwerks Rothenditmold im gleichnamigem Stadtteil. Das Museum stellt auf 2500 Quadratmetern die regionale Technikgeschichte der letzten 300 Jahre dar. Zu sehen sind u. a. historische Schienenfahrzeuge (Lokomotiven) aus der Produktion von Henschel, ein kompletter Löschzug aus Henschel Feuerwehrfahrzeugen, aber auch der Transrapid. Weitere Sammlungsgebiete des Museums sind die Mobilitäts-, Luftfahrt,- und Energietechnik. Auch die Elektro-, Mess-, und Regeltechnik sowie die Informatik werden im Museum behandelt. Ferner werden Exponate zur Konstruktions- und Maschinenbautechnik gesammelt. Seit November 2014 ist die Ausstellung um eine weitere Halle erweitert, in der zahlreiche historische Straßenbahnen der Kasseler Verkehrbetriebe ausgestellt sind, die bislang in Depots vor sich hin gerostet haben. Dieser Bereich kann nur im Rahmen von Führungen besichtigt werden.

  • Öffnungszeiten: Mi-Fr 14-17 Uhr; Sa, So 11-17 Uhr; letzter Einlass 16:15; Mo und Di ist geschlossen.
  • Eintritt: Erwachsene: 5 €, Ermäßigt: 2 €, Kinder bis 6 Jahre sind frei, www.tmk-kassel.de (Stand 11-2014)

Spohr Museum[Bearbeiten]

51.318089.4876722 Franz-Ulrich-Straße 6 (Kulturbahnhof Südflügel) - Das Museum zeigt eine Ausstellung über den herausragenden Musiker und Komponisten Louis Spohr. Louis Spohr (1784-1859) wirkte ab 1822 als Hofkapellmeister in Kassel. Die moderne Ausstellung hält auch einige interaktive Elemente bereit. So gibt es eine Dirigierstation, eine Magische Violine und eine Station zur synästhetischen Wahrnehmung.

  • Öffnungszeiten: Sa - Mo von 10 bis 16 Uhr. Di bis Fr ist nach Vereinbarung geöffnet. Tel.: 0561-7662528, www.spohr-museum.de
  • Eintritt ist frei bzw. Spende erwünscht (Stand 01-2014)

Murhardsche Bibliothek[Bearbeiten]

51.31019.4907123 Brüder-Grimm-Platz 4A - Im historischen Gebäude der Murhardschen Bibliothek, die zur Universitätsbibliothek Kassel gehört, befindet sich die berühmte Handschriftensammlung. Eine kleine Auswahl bedeutender Schriften - darunter das Hildebrandlied und eine frühe Gutenberg-Bibel - können im Ausstellungstresor besichtigt werden. Aufgrund von Umbauarbeiten ist die Handschriftensammlung mit Stand 12-2011 auf unbestimmte Zeit geschlossen.

Kasseler Bademuseum[Bearbeiten]

51.312639.5047324 Sternbergstraße (an der Fulda) - Das Kasseler Bademuseum ist im ehemaligen Kurbad Jungborn direkt an der Fulda beheimatet. Die Reste der letzten Kasseler Flussbadeanstalt wurden zwischen 2005 und 2011 saniert. Die Flussbadeanstalten an der Fulda entstanden mit Beginn des 19. Jahrhunderts. Anfang des 20. Jahrhunderts erreichten sie ihren Höhepunkt. Das Bademuseum zeigt eine Ausstellung zu Fluss- und privaten Reinigungsbädern. Zu sehen ist u. a. ein Nachbau eines privaten Badezimmers aus den 1830er Jahren. Des Weiteren gibt es eine Sammlung von Gegenständen zum Thema "Bad". Ferner hat im Gebäude ein Café mit Flussterrasse seinen Sitz. Öffnungszeiten: im Sommerhalbjahr von Mi bis So von 14 - 17 Uhr Eintritt: ist frei; um eine Spende wird gebeten; www.kurbad-jungborn.de

Energietechnikmuseum "Wasserkraftwerk Neue Mühle"[Bearbeiten]

51.275019.4892425 Das Museum hat seinen Sitz am südlichen Stadtrand von Kassel in einem historischen Wasserkraftwerk. Die Anlage, die angeschaut werden kann, ist noch heute in Betrieb. Des Weiteren informiert die Ausstellung über die Strom-, Gas- und Wasserversorgung von Kassel. Das Museum ist zu den Öffnungszeiten ein schönes Ziel für eine kleine Radtour ab der Stadtmitte.

  • Öffnungszeiten: Mi 10-16 Uhr sowie jeden ersten Sonntag im Monat von 10-16 Uhr.
  • Eintritt frei, Gruppenführungen auf Anfrage auch zu anderen Zeiten. Übrigens: Wer im Museum ist, einfach mal die Betreuer ansprechen, sie geben gerne Auskunft, setzen die alten Wasserpumpen im Pumpenhaus in Gang und führen auch in die Bereiche, die noch in Betrieb sind.
  • Kontakt: Neue Mühle 8, 34134 Kassel-Niederzwehren, Tel.: 0561 / 782-2149, Infos auf www.kassel.de.

Henschel-Museum + Sammlung[Bearbeiten]

51.324639.4808526 Wolfhager Straße 109 51.32469.480876 - Das Museum und die Sammlung beschäftigt sich mit der wechselvollen Geschichte der Henschelwerke, insbesondere der Eisenbahn Industriegeschichte vom Drache bis zum Transrapid. Die Sammlungen umfassen Modelle und vor allem auch die Konstruktionszeichnungen der bei Henschel gebauten Lokomotiven, ferner alte Fotos und historische Bücher. Die Sammlungen jeweils am ersten Sa+So des Monats von 14 - 17 Uhr zu sehen (oder nach Vereinbarung unter Tel.: 0561/801-7250). Der Eintritt ist kostenlos. www.henschel-museum.com.

Museum Fuldaschifffahrt[Bearbeiten]

51.317199.5230227 - Der „Museumsverein Fuldaschifffahrt e.V" hat das kleine Museum im Herbst 2013 in Räumlichkeiten am alten Kasseler Hafen eröffnet. Zu sehen gibt es ein Modell des alten Kasseler Hafens, als er noch mit Güterumschlag "richtig" in Betrieb war. Ferner ist ein alter Lattenkahn zu sehen. Geschichtliche Informationstafeln und eine Multimediastation mit einer "Fuldaschifffahrt" runden die kleine Ausstellung ab. www.fuldaschifffahrt.de

  • Öffnungszeiten: jeden ersten Sa. im Monat von 13 bis 17 Uhr und jeden 3. Sonntag von 13 bis 17 Uhr. Von Dezember bis März nur nach Vereinbarung.
  • Eintritt: ? (frei ?)

Straßenbahnmuseum Kassel[Bearbeiten]

51.309629.5191328 Das Museum der Interessengemeinschaft Nahverkehrsbetrieb Kassel e.V. hat seinen Sitz im KVG-Depot Leipziger Straße/Sandershäuser Strasse in Bettenhausen. Zu sehen gibt es eine Straßenbahnmodellanlage sowie u. a. eine kleine Sammlung von Uniformen, Fahrscheinen und "Fotoalben von damals". Die historische Fahrzeugsammlung des Vereins kann seit Herbst 2014 im Technikmuseum Kassel in Rothenditmold angeschaut werden. www.strassenbahnmuseum-kassel.de

  • Öffnungszeiten: jeden ersten Sa. im Monat von 10:30 bis 16:30 Uhr
  • Eintritt: ? (frei ?)

Sonstiges[Bearbeiten]

  • 51.305759.4500229 Museumsbahn Hessencourrier - Die von einem Verein betriebene Bahn verkehrt an einigen Wochenenden im Sommerhalbjahr von Museumsbahnhof Kassel-Wilhelmshöhe Süd bis nach Naumburg. Auf der 33,4 km langen Museumsstrecke werden Dampfzüge eingesetzt. Der Fahrplan mit Fahrpreisen ist auf der Seite www.hessencourrier.de zu finden.
  • Bananen-Aufkleber-Museum Kassel - Onlinemuseum unter www.b-a-m.de.

Alle staatlichen Museen der "Museumslandschaft Hessen Kassel" werden übrigens auf der offiziellen Seite unter www.museum-kassel.de vorgestellt.

weitere Bauwerke[Bearbeiten]

Der Portikus der Stadhalle
  • 51.316859.4608530 Stadthalle - Die Initiative für den Bau der Stadthalle ging auf den Industriellen Sigmund Aschrott zurück. Er stellte der Stadt Kassel den Baugrund kostenlos zur Verfügung. Nach 3 Jahren Bauzeit konnte die Stadthalle am 1. April 1914 eingeweiht werden. Im II. Weltkrieg wurde das Gebäude nur gering beschädigt. Wer sich speziell für Architektur interessiert, kann hier mit der Tram 4 mal kurz vorbeischauen. Das neoklassizistische Gebäude besitzt einen imposanten, nach Süden orientierten Säulengang. Heute wird die Stadthalle als Konferenzzentrum genutzt. Besichtigt werden kann das Gebäude daher nicht. Der Zugang ist nur im Rahmen von Veranstaltungen und Tagungen möglich.Ein virtueller Rundgang durch das Gebäude ist aber auf www.kongress-palais.de zu finden.
  • 51.314429.4494331 Bau des Bundessozialgerichts - Ein Ziel für Architekturfreunde. Der Bau im Stil der NS-Architektur stammt aus den 1930er Jahren. Das bis 2012 modern sanierte Gebäude wurde im Innenhof mit einem modernen, architektonisch sehenswerten Konferenzanbau versehen. Das Gebäude ist im Foyer öffentlich zugänglich. Von hier kann man auch in den Innenhof zum Elisabeth-Selbert-Saal schauen. Sonst bietet das Gericht für Gruppen auf Voranmeldung auch Führungen an. Infos siehe Gerichtsseite
  • 51.308329.4894532 Stollenanlage Weinberg - Der Feuerwehrverein führt nach Voranmeldung jeweils Montags um 18 Uhr eine Führung durch die unterirdische Anlage im Weinberg durch, nähere Infos dazu hier oder Kontakt bei der Feuerwehr Kassel: 0561/7884-103, Teilnahmebeitrag 5 €.
  • Unter Wandern - Ein Zusammenschluss mehrerer Initiativen und der Volkshochschule veranstaltet in unregelmäßigen Abständen mehrstündige Erlebnistouren ins unterirdische Kassel. Es besteht die Möglichkeit, unbekannte unterirdische Bauwerke kennen- und erfahren zu lernen. Die Touren variieren, Bestandteil können alte Bunker, Felsenkeller, Weinkeller oder auch eine unterirdische stillgelegte Straßenbahnhaltestelle sein. Das Ganze wird mit Schauspielern und Zeitzeugenberichten begleitet. Eine Teilnahme kann sehr empfohlen werden, es ist jedoch recht schwer, an Karten zu kommen. Die Touren sind für Gehbehinderte nicht geeignet, Kinder unter 10 Jahren sollten nicht teilnehmen.

Kunstwerke und Denkmäler[Bearbeiten]

Laserscape Kassel: Kunst am Abendhimmel
Orangerie mit Laser

Besonders in der Stadtmitte findet man verschiedenste Denkmäler und Skulpturen, die größtenteils frei zugänglich im öffentlichen Raum stehen. Viele davon sind Documenta-Kunstwerke, die die Stadt angekauft hat, damit sie dauerhaft in Kassel verbleiben konnten. Zum Teil wurden die Ankäufe auch mit Spendengeldern aus der Bevölkerung ermöglicht.

  • Spitzhacke an der Fulda: Die 12 m hohe Skulptur liegt östlich der Orangerie. Der amerikanische Künstler Claes Oldenburg stellte das Kunstwerk 1982 anlässlich der documenta 7 auf. Er verankerte mit der Skulptur die Wilhelmshöher Allee an der Fulda und schuf damit ein neues, virtuelles Ende der Stadtachse am Flussufer. Die Straße würde in ihrer Verlängerung nämlich hier auf die Fulda treffen. 51.3105689.5031487
  • Penone-Baum - Der Bronzebaum mit dem 3 Tonnen schweren Granitfindling war das erste Kunstwerk zur dOCUMENTA (13) und wurde bereits 2010 aufgestellt. Der Baum konnte mit Hilfe von Spendengeldern angekauft werden und verbleibt damit in Kassel. Standort ist die Wiese rechts der Gustav-Mahler-Treppe nahe der Orangerie. Hintergrund zum Werk siehe Artikel im HNA-Regiowiki. 51.3105839.4978218
  • "Himmelsstürmer" - Die Skulptur (offizieller Name "man walking to the sky") steht auf dem Vorplatz des Hauptbahnhofs. Das Werk wurde von Jonathan Borowsky anlässlich der documenta 9 im Jahr 1992 erschaffen. Es stand zur documenta 9 auf dem Friedrichsplatz und wurde erst nachträglich nach dem Ankauf durch die Stadt Kassel (der teilweise über Spendengelder finanziert wurde) am Hauptbahnhof aufgestellt. 51.3105689.5031489
  • Vertikaler Erdkilometer auf dem Friedrichsplatz - Walter De Maria bohrte rund ein halbes Jahr auf dem Platz ein 1.000 m tiefes Loch. Anlass war die documenta 6 im Jahr 1977. Das Loch füllte er mit 5 cm dicken, insgesamt 1.000 m langen, massiven Messingstäben aus. Die Stirnseite des obersten Stabs kann auf dem Friedrichsplatz besichtigt werden (in der Platzmitte vor dem Fridericianum). Walter De Maria wollte mit seinem Projekt eine Verbindung zum Fridericianum als "Haus der Aufklärung" herstellen, das u. a. auch "historische Instrumente zur Vermessung der Welt barg".[3] Wie sich der vertikale Erdkilometer mit der später errichteten Tiefgarage unter dem Platz konstruktiv verhält, ist nicht bekannt. 51.3132289.49673910
Kunst im öffentlichen Raum
Der Penone-Baum im Jahr 2010.
  • Rahmenbau - Das begehbare Kunstwerk "Rahmenbau" (im Volksmund auch Auefenster genannt) ist am Staatstheater an der Documentahalle zu finden. Weiteres siehe Absatz Friedrichsplatz. 51.311749.49864812
  • Linearuhr an der Ecke Ständeplatz /Wilhelmsstraße. Die Uhr ist wie eine sechsstellige Digitaluhr zu lesen (von oben nach unten). Das Ablesen funktioniert allerdings nur, wenn keine Lampen defekt sind. Seite zur Uhr: www.linearuhr.de. 51.3145619.490413
  • Kunstwerk „7000 Eichen“ - Das weltweit einmalige Kunstwerk wurde von Joseph Beuys zur documenta 7 initiiert. Die Eichen stehen über das gesamte Stadtgebiet verteilt und sind mit je einer Basaltsäule gekennzeichnet. 2005 wurde das Kunstwerk unter Denkmalschutz gestellt. Im Kulturstadtplan (erhältlich in der Touristinfo) sind die Standorte der Bäume verzeichnet (Seite zum Kunstwerk).
  • Laserscape Kassel - Die Laserkunst basiert auf einem Konzept des Künstlers Horst H. Baumann und wurde 1977 anlässlich der documenta 6 errichtet. Ein grüner Laser geht jeden Samstag mit Einbruch der Dunkelheit je nach Jahreszeit zwischen 17 und 22 Uhr in Betrieb. Der Laser, der bis 1 Uhr in Betrieb ist, kann bei klarem Wetter gut vom Herkules aus angeschaut werden. Montiert ist der grüne Laser ist mit zwei weiteren Lasern auf dem Zwehrener Turm am Fridericianum. Er strahlt mit einer Umlenkung am Landesmuseum den Herkules an. Er ist bei klarem Wetter weithin über der Stadt sichtbar. Ein weiterer Laser strahlt zum Mittelturm der Orangerie und wird hier optisch in 3 Teilstrahle aufgeteilt, die jeweils 10 m über Grund den Parkachsen folgen: Ein Strahl leuchtet in die Zentralachse des Parks und jeweils ein Laserteil folgt den beiden Wassergräben. Weitere Infos (u. a. zur Technik) siehe auch entsprechender Wikipediaartikel. www.laserscape.de - Seite des Künstlers Horst H. Baumann.
  • Skulptur "Traumschiff Tante Olga“" - Die Polyesterskulptur, die an ein gefaltetes Papierboot erinnert, steht heute an der Heinrich Schütz Schule im Stadtteil Vorderer Westen. Das Kunstwerk von Anatol Herzfeld entstand 1977 zur documenta 6. 51.314589.4510914
  • Ich - Wer möchte kann zu guter letzt am Brüder-Grimm-Platz ein Podest mit der Aufschrift "Ich" erklimmen und sich von Mitreisenden ablichten lassen... Der Hintergrund bzw. Urheber dieser "künstlerischen Kleinigkeit" am Wegesrand ist unbekannt (Stand 02-2013). Das Mäuerchen steht auf der südlichen Seite des Brüder-Grimm-Platzes an der Wilhelmshöher Allee / Ecke Murhardsche Bibliothek. 51.311139.4902315

Dorf in der Stadt: alte Ortskerne[Bearbeiten]

Kassel besitzt verschiedene alte Ortskerne, die schon lange Teil der Großstadt geworden sind. Diese "ländliche Seite" von Kassel ist eher unbekannt. Die Dorfkerne sind zum Teil ganz gemütlich, können aber mit einer richtigen Fachwerkaltstadt natürlich bei weitem nicht mithalten. Wer richtiges Fachwerkflair genießen möchte, spart sich daher den Besuch am besten und unternimmt besser einen Tagesausflug in eine der schmucken Fachwerkstädte, die rund um Kassel zahlreich zu finden sind. Gut per Bahn erreichbar sind z. B. Hann. Münden oder auch Melsungen. Eine kleine Liste besonders attraktiver Fachwerkstädte rund um Kassel ist im Abschnitt "Ausflüge" zu finden. Die schönsten Ortskerne in Kassel:

Kassel-Kirchditmold: altes Pfarrhaus von der Mergellstraße aus gesehen. Das Haus ist stadtweit gesehen einer der schönsten Fachwerkbauten. Bezogen auf die prächtigen Fachwerkstädte im Umland ist der Bau aber eher nur "Standard".
  • Niederzwehren: Der mit attraktivste Ortskern ist das "Märchenviertel" im Stadtteil Niederzwehren. Er besitzt ein noch fast geschlossenes Ortsbild aus Fachwerkbauten. In diesem schmucken Fachwerkviertel liegt das ehemalige Wohnhaus von Dorothea Viehmann, einer bekannten Märchenzuträgerin der Brüder Grimm. Der kleine Fachwerkbau ist jedoch in Privatbesitz und nicht zugänglich. Das kleine verwinkelte Märchenviertel am Grunnelbach ist sicher ganz nett, kann aber mit den Fachwerkstädten in der Umgebung von Kassel nicht konkurrieren. Wer jedoch wenig Zeit hat und mal ein paar Fachwerkhäuser sehen möchte, ist im Märchenviertel richtig. Ein Besuch des Märchenviertels lässt sich als Tramtour auch gut mit einem Besuch des Botanischen Gartens am Park Schönfeld verbinden.
- Anfahrt & Lage: per Tram ab Stadtmitte: Linie 5 Richtung Baunatal bzw. Linie 6 Richtung Schulzentrum Brückenhof bis zu Haltestelle "Dennhäuser Straße". Lage des Märchenviertels: 51.28447, 9.4660751° 17′ 4″ N 9° 27′ 58″ O
  • Wahlershausen: Wahlershausen ist die "historische Keimzelle" des heutigen Stadtteils Wilhelmshöhe. Nur wenige Meter vom Fernbahnhof entfernt, verlässt man das großstädtische Subzentrum und taucht entlang der Langen Straße in die dörfliche Kulisse zu Füßen des Rammelsberges ein.
- Anfahrt per Tram ab Stadtmitte: Linie 1,3 und 4 bis zum Bahnhof Wilhelmshöhe bzw. Tram 1 bis Kunoldstraße
  • Kirchditmold: Der alte Dorfkern liegt auf einem kleinen Muschelkalkrücken etwa 1,5 km nördlich des Fernbahnhofs. Hier findet sich in der Brunnenstraße der wahrscheinlich stattlichste noch erhaltene Fachwerkbau von Kassel - das alte Pfarrhaus (privates Wohngebäude; kein Zugang). Von der Mergellstraße aus hat man von unten aber einen guten Blick auf das Gebäude. Aber auch hier gilt: Solche Häuser hat Hann. Münden natürlich gleich "Dutzendweise" zu bieten. Wer Abends z. B. aber mal ein gemütliches Spazierziel abseits der ausgetretenen Touristenpfade sucht, kann Alt-Kirchditmold durchaus mal erkunden. Es bietet sich an, den Spaziergang am besten als Runde über den Rammelsberg und Wahlershausen zu absolvieren. Dann erhält man das dörfliche Kassel gleich im "Doppelpack".
- Anfahrt per Tram ab Stadtmitte: Linie 8 Richtung Hessenschanze bis Haltestelle Teichstraße.

weitere Parks und Gärten[Bearbeiten]

Park Schönfeld[Bearbeiten]

Der Park Schönfeld liegt zwischen den Stadtteilen Wehlheiden und Niederzwehren im Süden von Kassel. Ein Bachlauf in einem kleinen Tal, der zu mehreren Teichen angestaut ist, bestimmt das Landschaftsbild des langgestreckten Parks. Die Anlage besitzt teilweise einen alten Baumbestand, der besonders im Sommer zu schattigen Spaziergängen einlädt. Namensgeber für den Park ist das Schlösschen Schönfeld, das oben am Hang neben dem Botanischen Garten liegt. "Hörenswert" ist der noch im Ausbau befindliche Klangpfad (www.klangpfad-kassel.de). Am Park liegt ferner der Botanische Garten (siehe unten).

Anfahrt Öffentlicher Verkehr ab Stadtmitte: Tramlinie 5 Richtung Baunatal bis zur Haltestelle "Park Schönfeld" bei 51.296069.4791616.

Botanischer Garten[Bearbeiten]

Blick in den Staudengarten

Wer in Kassel schon alles "große" gesehen hat, der kann einen Blick in den Botanischen Garten werfen. Der ab 2005 wieder schön hergerichtete Garten liegt oberhalb des Park Schönfeld etwa 2,5 km südwestlich der Stadtmitte. Bereits am Eingang wird man von einer Kaiserlindenallee empfangen, die 2003 angepflanzt wurde. Der Botanische Garten besitzt einen Rosengarten, Heilkräutergarten, Staudengarten und zwei kleinere Teiche. Im hinteren Teil des Gartens befindet sich ein kleiner Spielplatz. Auch ein kleines Kakteenschauhaus kann besichtigt werden. Das Schauhaus ist geöffnet Mo-Do 7:30-15 Uhr, Fr 7:30-12 Uhr und So von 14-17 Uhr. Im Eingangsbereich gibt es einen kleinen Kakteenverkauf. Pausenplätze: Für eine Pause bietet sich besonders die Veranda am Kräutergarten an. Aber auch auf den Bänken im Staudengarten pausiert es sich schön. Das gilt besonders, wenn hier die Pflanzen ihre Blüten entfalten. Bei Regen und Kälte kann man auch gut auf der Sitzgruppe im Kakteenhaus pausieren. Seit Sommer 2010 ist auch die kleine Farnschlucht wieder zu besichtigen.

Öffnungszeiten: 1. April bis 30. September: 8 - 19 Uhr; 1. Oktober bis 15. November: 8 - 18 Uhr; 16. November bis 31. Januar: 8 - 15.30 Uhr; 1. Februar bis 31. März: 8 - 18 Uhr; weitere Infos siehe Seite des Freundeskreises Botanischer Garten Kassel e. V.

Eintritt: Der Garten und auch das Kakteenschauhaus sind kostenlos zugänglich.

Lage und Anfahrt:

  • Öffentlicher Verkehr: Von der Stadtmitte die Straßenbahnlinie 5 bis zur Haltestelle "Park Schönfeld" nehmen. Von hier läuft man durch den unteren Park Schönfeld vorbei am Teich und dem Schlösschen Schönfeld, etwa 700 m bis zum Haupteingang des Gartens bei 51.29869167, 9.4724861151° 17′ 55″ N 9° 28′ 21″ O. Nach dem Besuch der Gartenanlage bietet es sich an, vorbei am Schlösschen Schönfeld durch den unteren Park Schönfeld zur Straßenbahn zurück zu laufen. Auf dieser Strecke kann man je nach Wegwahl noch den Klanglehrpfad gleich mit (siehe Abschnitt Park Schönfeld) besuchen.
  • Auf der Straße: Wer mit dem PKW anreist, erreicht den Botanischen Garten über die Ludwig-Mond-Straße und die Bosestraße. Im Bereich des Parkeingangs findet man einen kostenfreien Parkplatz.

Zoo am Rammelsberg[Bearbeiten]

Im Stadtteil Wilhelmshöhe findet man am Rammelsberg einen kleinen, privaten Kleintierzoo, der sich vor allem an Familien mit Kindern wendet. Neben vielen Vogelarten gibt es auch Ziegen, Esel, Alpakas und Affen zu sehen. Die Ziegen fressen übrigens gerne trockene Spaghetti. Im Eingangsbereich gibt es ein kleines Café mit Eis und Getränken.

  • Eintritt: Der Eintritt ist frei - Spenden sind erwünscht (am Eingang wartet die Spendengans aus Porzellan auf einen Obolus).
  • Öffnungszeiten: Geöffnet ist Mo - Fr von 14-18 Uhr und Sa, So sowie an Feiertagen von 10-18 Uhr. Im Winterhalbjahr ist der Zoo im Dezember und Januar geschlossen. Ab Februar ist wieder bis 16 Uhr geöffnet (Stand 01-2013).
  • Lage & Anfahrt: Die Anlage ist vom Fernbahnhof Wilhelmshöhe in 10 - 15 Minuten zu Fuß zu erreichen. Dazu geht man die Wilhelmshöher Allee etwa 500 m Richtung Bergpark. An der Kunoldstraße dann rechts abbiegen. Von hier ist der Zoo ausgeschildert, der bei 51.31767, 9.4362951° 19′ 4″ N 9° 26′ 11″ O am Rammelsberg zu finden ist. Nächste Straßenbahnhaltestelle ist die Station "Kunoldstraße" der Linie 1 an der Wilhelmshöher Allee. Adresse im Navi für KFZ-Anfahrt: Zoo am Rammelsberg, Roterkopfweg, 34130 Kassel
  • weitere Infos: siehe www.zoo-rammelsberg.de

Grünanlagen im Vorderen Westen[Bearbeiten]

Wer Spaziergeh- und Entspannungsmöglichkeiten nahe des Fernbahnhofs Wilhelmshöhe sucht, ist bei den Parkanlagen im Stadtteil "Vorderer Westen" richtig. Die Grünanlagen sind zwar nicht besonders groß oder spektakulär, liegen dafür aber nur wenige Gehminuten vom Fernbahnhof und dem Kongresszentrum in der Stadthalle entfernt:

Frühling im Stadthallengarten
  • Aschrottpark - Parkanlage mit altem Baubestand auf einem Hügel. In der Anlage findet sich der Herkulesblick, dessen Aussicht leider teilweise verbaut ist (Infos siehe Abschnitt Aussichtspunkte). Lage: 51.31624, 9.4510045751° 18′ 58″ N 9° 27′ 4″ O
  • Stadthallengarten - Kleinere, aber schön gepflegte Grünanlage, die hinter der Stadthalle zu finden ist. Im Frühjahr findet man hier farbenfrohe Blumenbeete. Zahlreiche Bänke laden zum Entspannen ein. Leider trübt die Hochhauskulisse etwas den Erholungsgenuss. Aber immerhin sind die Bauten optisch etwas durch Bäume vom Park getrennt. Wer als Tagungsgast im Kongresszentrum zu tun hat, kann hier zumindest für ein paar Minuten der Hektik des Alltags entfliehen. Lage: 51.31746, 9.4589045751° 19′ 3″ N 9° 27′ 32″ O
  • Goetheanlage - Die viel besuchte Goetheanlage, die 1933 eröffnet wurde, ist bei den Einwohnern des Quartiers sehr beliebt. Für Familien ist der attraktive Spielplatz im östlichen Teil der Goetheanlage einen Besuch wert. Sonst wird die große Grünfläche der Anlage gerne zum Sonnen, Picknicken und Grillen genutzt. Lage: 51.31447, 9.4574451° 18′ 52″ N 9° 27′ 27″ O

Naturschutzgebiet Dönche[Bearbeiten]

Unterwegs in der Dönche

Das Naturschutzgebiet, das gleichzeitig ein beliebtes Naherholungsgebiet ist, liegt ca. 5 km südwestlich der Stadtmitte zwischen den Stadtteilen Brasselsberg, Süsterfeld-Helleböhn, Niederzwehren, Oberzwehren und Nordshausen. Einige schöne Wanderwege durchziehen die Grünlandgesellschaft. Bänke laden zum Verweilen ein. Zwei kleinere reizvolle Bachläufe erschließen das Gebiet, das früher teilweise als Truppenübungsplatz genutzt wurde.

Anfahrt öffentlicher Verkehr: Buslinie 24 ab Fernbahnhof Wilhelmshöhe bis Haltestelle "Holzgarten" oder "Westfriedhof"

Aussichtspunkte[Bearbeiten]

Kassel ist eine Stadt am bzw. im Mittelgebirge. Der grüne Habichtswald reicht mit seinen östlichen Ausläufern weit in das urbane Stadtgebiet hinein. Die Stadtachse der Wilhelmshöher Allee stellt hier natürlich eine besondere Verbindung zwischen Stadt und Gebirge dar. "Star" unter den zahlreichen Kasseler Aussichten ist denn auch der bekannte Stadtachsenblick vom Herkules. Wer etwas mehr Zeit mit bringt und Kassel als "Stadt am Gebirge" näher kennenlernen möchte, hat unter den Aussichtspunkten freie Auswahl.

Stadtblick zentrale Parkachse. Die barocken Wasserspiele sind gerade in Aktion.
Ist Kassels höchster Punkt: Die Aussichtsplattform des Turms auf dem hohen Gras in rund 645 m Höhe.
  • Herkules - Schon von der frei zugänglichen Basis des Herkules oberhalb der Kaskaden hat man einen traumhaften Blick über Kassel. Im Sommerhalbjahr kann gegen Eintritt zusätzlich das Oktogon mit Pyramide erklommen werden. Weiteres siehe Artikel "Bergpark Wilhelmshöhe".
  • Blick über Friedrichsplatz und die Stadtmitte: Aussichtspunkt "Parkdeck Galeria Kaufhof" - Kurios, aber durchaus einen Besuch wert, ist das obere Parkdeck auf der Galeria Kaufhof in der Königsstraße mit Blick fast über die gesamte Stadtmitte. Zu sehen sind von der Nordostecke des oberen Parkdecks der Friedrichsplatz mit Fridericianum, Zwehrener Turm, Ottoneum (Sitz des Naturkundemuseums) und dem Staatstheater. Des Weiteren kann man auf die Obere Königsstraße mit Rathaus, zum Landesmuseum sowie zum Druselturm schauen. Im Bereich des Horizonts schweift der Blick bis zum Kaufunger Wald und zur Söhre. Wer mit dem Auto anreist, fährt über eine Spirale von der Neuen Fahrt aus auf das Parkdeck (Lage der Zufahrt bei 51.31373, 9.4926751° 18′ 49″ N 9° 29′ 34″ O). Die Parkgebühren betrugen 2011 je angefangene Stunde allerdings 1,50 Euro (bezahlt wird am Automat nach Einwurf des Chips von der Einfahrt). Wer im Kaufhof "shoppen" geht, kann die Parkgebühr laut Aushang mit dem Einkaufsbetrag verrechnen lassen (genaue Regelung nicht mehr bekannt). Als Reisender ohne Auto kann man das Parkdeck über zwei großzügige, kostenfreie Aufzüge erreichen, die an der zur Königsstraße hin orientierten Seite des Gebäudes liegen. Bei Gewittergefahr sollte man auf einen Besuch des oberen, frei liegenden Parkdecks allerdings verzichten.
  • Aussicht vom Weinberg - Wenige Meter südöstlich des Museums für Sepulkralkultur hat man vom Weinberg eine ganz nette, aber nicht spektakuläre Aussicht. Der Aussichtspunkt liegt oberhalb der imposanten Stützmauer zur Frankfurter Straße (bei 51.30851, 9.4901251° 18′ 31″ N 9° 29′ 24″ O). Der Blick reicht Richtung Osten zur Karlsaue und im Süden zum Stadtteil Südstadt. Über den Bäumen der Karlsaue ist das Kraftwerk Kassel zu erkennen. Die aus zwei Blöcken bestehende Anlage erzeugt mit Hilfe von Braun- bzw. Steinkohle Strom und Fernwärme für die Stadt. Am Horizont sind die Berge des Kaufunger Waldes, der Söhre und des Habichtswaldes zu sehen. Am Weinberg sollen in der Zukunft zwei Museumsneubauten entstehen. Geplant sind Neubauten für das Brüder Grimm Museum und das Tapetenmuseum.
  • Bismarckturm auf dem Brasselsberg oberhalb des gleichnamigen Stadtteils - Vom Turm hat man einen schönen Blick auf das Kasseler Becken. Nach einer aufwendigen Sanierung der Treppenanlage durch das Land Hessen ist der Turm seit Oktober 2010 wieder frei zugänglich. Weiteres siehe Artikel "Habichtswald".
  • Hohes Gras (615 m) im Habichtswald - Der Berg ist mit 615 m Höhe zugleich höchste Erhebung der Stadt Kassel und auch des Habichtswaldes. Im Gipfelbereich findet man einen Aussichtsturm mit Ausflugsgastronomie, einen Kletterwald, sowie für den Wintersport einen Skilift und eine Rodelbahn vor. Weiteres siehe Artikel "Hohes Gras".
  • Lutherkirchturm - Das mit 76 m Höhe höchste Bauwerk der Stadt konnte in der Vergangenheit zu ausgewählten Terminen (etwa zur Museumsnacht) bestiegen werden. Weiteres siehe Abschnitt "Kirchen".
  • Ab 2016 in der Stadtmitte: Turm des Landesmuseums - Der 28 m hohe Turm des 1913 errichteten Museums soll im Rahmen des Umbaus für Besucher zugänglich gemacht werden (laut Meldung der HNA vom 29.11.2010), jedoch ist das Museum bis 2016 noch sanierungsbedingt geschlossen. Von oben müsste man einen schönen Blick über weite Teile der Stadtmitte und der Karlsaue haben. Auch der Blick zum Herkules mit Habichtswald wäre sicher attraktiv.
Aussichtspunkte in Kassel
Blick vom Weinberg über die Südstadt. Unten die Frankfurter Straße, die von Süden die Stadtmitte erschließt. Am Horizont liegen die Berge des Habichtswaldes.

Weitere Aussichtspunkte mit untergeordneter Bedeutung[Bearbeiten]

  • Herkulesblick im Aschrottpark: Hier kann man Richtung Herkules und Habichtswald schauen. Der an sich ganz nette Blick wird allerdings durch ein Hochhaus im Vordergrund dominiert, welches das Panorama stark entwertet. Lage: 51.31624, 9.45151° 18′ 58″ N 9° 27′ 4″ O; Anfahrt: Tram 4 bis Haltestelle "Wintershall". Von hier noch etwa 400 m die Friedrich-Ebert-Straße zum Aschrottpark gehen (liegt Richtung Habichtswald).
  • Südblick im Stadtteil Kirchditmold an der Schanzenstraße / Höhe Kleebreite: Hier gibt es an einem felsigen Südhang eine kleine, naturnahe Grünanlage. Unter einem Baum laden zwei ältere Bänke zum Genießen des netten Südblicks über die Stadt ein. Lage: 51.32413, 9.4372351° 19′ 27″ N 9° 26′ 14″ O; Anfahrt: Tram 8 Richtung Hessenschanze bis Haltestelle "Riedwiesen", dann noch etwa 300 m die Schanzenstraße Richtung Habichtswald gehen.
  • Ausblicke an der Rasenallee oberhalb Harleshausen - Von der historischen Verbindungsachse Schloss Wilhelmshöhe nach Schloss Wilhelmsthal hat man zum Teil ganz nette Talblicke auf Kassel und das nördliche Kasseler Becken (zum Beispiel bei 51.333939.4141517 oder auch bei 51.340589.415518). Die Rasenallee ist heute eine sehr stark befahrene, überörtliche Verbindungsstraße. Wer aber evtl. mal im Bereich Harleshausen spazieren geht, für den lohnt es hier trotzdem, mal kurz vorbeizuschauen.
  • Daspel bei Harleshausen. - Der ruhige Daspel ist ein kleiner "Lokalaussichtspunkt" nördlich des Stadtteils Harleshausen (oberhalb des Freibads bei 51.342489.4308219). Zwei Bänke laden zur Pause auf Spaziergängen in der waldreichen Umgebung ein. Vom Daspel hat man einen kleinen Ausblick über Harleshausen, Richtung Kirchditmold-Kirche und Richtung Löwenburg am Habichtswald.

Aktivitäten[Bearbeiten]

Fridericianum zur Documenta XII

Kulturelle Ereignisse[Bearbeiten]

documenta[Bearbeiten]

Kassel ist alle fünf Jahre Schauplatz der documenta, der weltweit bedeutendsten Ausstellung für zeitgenössische Kunst, die immer 100 Tage dauert. Die letzte dOCUMENTA (13) fand im Jahr 2012 statt und zählte etwa 860.000 Besucher (bisheriger Rekord). Die nächste documenta 14 findet vom 10.6.2017 bis 17.9.2017 statt.

weitere kulturelle Ereignisse[Bearbeiten]

  • Kulturzelt Kassel - Musikfestival am Ufer der Fulda, jedes Jahr von Anfang Juli bis Mitte August.
  • Zissel - Heimat- und Wasserfest an den Ufern der Fulda, immer Ende Juli/ Anfang August. Größtes Fest in und um Kassel
  • Stadtfest Kassel - Das Stadtfest Kassel findet meist an Pfingsten in der Innenstadt statt, mehrere Bühnen mit Livemusik. Zuletzt nicht in documenta-Jahren.
  • Tigerentenrennen Kassel - Die Wohltätigkeitsveranstaltung findet jährlich Ende Mai (in der Regel an Christi Himmelfahrt) im Bereich der Drahtbrücke statt. Für 3 € pro Ente (Preis in 2013) kann man eine oder auch mehrere der 12.000 schwimmende Tigerenten "adoptieren". Die mit Nummern versehenen Enten nehmen dann am Rennen auf der Fulda teil. Die Enten, die die Fulda als erstes durch die Drahtbrücke "spült", gewinnen gestiftete Sachpreise. Die Adoptionsgebühren kommen der Sozialen Hilfe e. V. in Kassel zugute, die das Geld u. a. für die Obdachlosen einsetzt. Das Rennen wird von einem umfangreichen Rahmenprogramm am Ufer begleitet.
  • Brüder Grimm Festival - Meist von Juni bis August findet das Brüder Grimm Festival statt. Auf einer Freilichtbühne an einem der Teiche im Park Schönfeld wird dann auch über sechs Wochen ein Musical angelehnt an eins der Märchen der Gebrüder Grimm aufgeführt.
  • Festival der besten Artisten - Seit einigen Jahren baut der Zircus Flic-Flac in der Weihnachtszeit und zur Jahreswende seine Zelte auf dem Friedrichsplatz auf und lädt zum Festival der besten Artisten ein. Das internationale Programm zog im Jahr 2012 immerhin etwa 55.000 Zuschauer an.
  • Klassik Open-Air - Seit einigen Jahren sponsert die örtliche Zeitung jeweils an einem Samstagabend im August ein klassisches Open Air Konzert in der Karlsaue vor der Orangerie, welches im Stil der Night of the Proms-Konzerte auch mit einem Feuerwerk endet. Zu dem Happening mit großem Picknick kamen zuletzt bei freiem Eintritt 25.000 - 30.000 Zuschauer (findet in documenta-Jahren nicht statt).

Kulturzentren[Bearbeiten]

  • Kulturhaus Dock 4, Untere Karlsstr. 4 - Kulturhaus der Stadt Kassel, u.a. auch Heim des Kasseler Figurentheaters und des Kellertheaters.
  • Kulturzentrum Schlachthof, Kemal-Altun-Platz, Mombachstr.12 - Kulturzentrum in Kassels Nordstadt, regelmäßig Livekonzerte.
  • CARICATURA im Kulturbahnhof - Seit 15 Jahren betreibt die CARICATURA nun schon ihre erfolgreiche Ausstellungs- und Veranstaltungsarbeit in den Bereichen Karikatur und Cartoon sowie Kritik und Komik. Sie hat Kassel damit zu einem wichtigen Satire-Zentrum in Deutschland gemacht. Bereits 1987 erhielt die CARICATURA den Kulturförderpreis der Stadt Kassel.
  • Kunsttempel, Friedrich-Ebert-Str. 177 (zu finden in einem der klassizistischen Tempel gegenüber der Stadthalle); Anfahrt: Straßenbahnlinie 4, Haltestelle "Kongress Palais"

Badeseen, Frei- und Hallenbäder[Bearbeiten]

Kurhessen-Therme in Wilhelmshöhe
  • Das Thermalbad Kurhessen Therme im Japanischen Stil ist eines der schönsten Thermalbäder Deutschlands. 1.200 qm Wasserlandschaft - innen und außen, Whirlpools, Strömungskanal, Quellen, Wasserfälle, Thermalsolebecken, Sprudelliegen und 106 m lange Wasserrutsche. · Temperaturen: Innen- und Außenbecken: 31ºC, Therapiebecken 35,5º: Whirl Pool: 37º, Kaltwasserbecken 21º bzw. 25ºC. · Saunawelt mit 9 finnischen Blockhaus-Saunen von 45º bis 100 Grad, Erlebnisaufgüsse mit Honig oder Salz, Dampfbad, täglich Damensauna.
Es liegt zu Füßen des Bergpark Wilhelmshöhe und ist mit der Straßenbahn Linie 1, Haltestelle: „Kurhessen-Therme“ erreichbar. · Wilhelmshöher Allee 361 · Telefon: 0561 - 31 80 80 · Geöffnet: täglich von 9 - 23 Uhr, Mi., Fr. u. Sa. bis 24 Uhr. · Eintrittspreis einschließlich Sauna und Solarium: bis 4 Stunden: 19 €, Tageskarte: 25 €, Kinder bis 12 Jahre: 10 €, bis 5 Jahre frei.
  • Kassel besitzt zwei Freibäder sowie zwei Hallenbäder. Das Freibad am Auedamm wurde 2010 abgerissen und durch einen großen Neubau (Kombibad mit Hallen- und Freibad) ersetzt. Das neue Hauptschwimmbad von Kassel wurde am 20. Juli 2013 eröffnet. Es besitzt sowohl ein 50-m-Innenbecken wie auch eine lange Wasserrutsche. Ferner gibt es eine Saunawelt. Die offiziellen Bäderinfos sind auf der Seite www.kassel-baeder.de zu finden.
  • Badesee in der Fuldaaue: Der See liegt direkt an der Fulda im ehem. Bundesgartenschaugelände.


Fahrgastschifffahrt, Tretboot und Wasserwandern[Bearbeiten]

Fuldablick an der Schwimmbadbrücke flussabwärts. Im Hintergrund ist in der Bildvergrößerung in klein das Rondell zu erkennen.

Die Fulda lädt zur Erkundung mit dem Schiff bzw. Boot ein. Zwischen der Drahtbrücke und dem Wehr neue Mühle können Tretboote genutzt werden. Die Deutsche Gesellschaft für Solartechnik bietet im Sommerhalbjahr ferner begleitete Fahrten mit Ihrem Solarboot "Sonnja" an. Kontakt zum Tretbootverleih, dem Solarboot "Sonnja" und weitere Infos siehe Artikel Karlsaue.

  • Fahrten mit der Fahrgastschifffahrt sind normalerweise ab Kassel-Rondell (Schlagd) auf der Fulda bis zur Fuldaschleife oberhalb der Schleuse Wahnhausen bzw. gelegentlich bis in die Fachwerkstadt Hann. Münden möglich. Achtung: Ab Winter 2016 bleibt die Fuldaschleuse Kassel bis zur fälligen Sanierung geschlossen. Aktuelle, ggf alternative Abfahrtsstellen, Fahrpläne und Fahrpreise siehe Personenschiffahrt K. & K. Söllner und Rehbein-Linie Kassel

Minigolf[Bearbeiten]

  • Minigolf Oase Kassel - Der flächenmäßig kleine Minigolfplatz liegt in Bad Wilhelmshöhe an der Baunsbergstraße / Einmündung Ederweg bei 51.30949, 9.4285851° 18′ 34″ N 9° 25′ 43″ O. Am Kiosk gibt es Kleinigkeiten für das leibliche Wohl. Anfahrt mit der Tram 3 Richtung Druseltal bis zur Haltestelle Wigandstraße. Dort erreicht man den Platz nach 100 m zu Fuß durch den Fuß / Radweg in Verlängerung der Wigandstraße. Platzseite mit Öffnungszeiten & Preisen.

Klettern[Bearbeiten]

  • Kletterwald Hohes Gras - Im Bereich des Hohen Grases gibt es seit Mai 2009 einen Kletterpark. Die Parcoure führen von Baum zu Baum. (Info).

Golf[Bearbeiten]

  • 51.312889.3732420 Golf Club Kassel-Wilhelmshöhe. Tel.: (0)561-33509. 18 Bahnen, Par 70 - Der Platz liegt landschaftlich schön zwischen Herkules und hohem Gras mitten im Habichtswald.
  • Golfclub Gut Wissmannshof - Der 18 Lochplatz liegt mitten im Grünen auf den Ausläufern des Kaufunger Waldes etwa 12 km Luftlinie nordöstlich der Stadtmitte (Anfahrt am besten über die A 7 Ausfahrt Staufenberg).

Erwähnenswert ist auch noch der Golfplatz Eschberg, der allerdings schon 20 km westlich der Stadt bei Zierenberg liegt. Einen kleineren Jedermann-Golfplatz (ohne Clubmitgliedschaft mit günstigen Tagestarifen) gibt es übrigens im 20 km südlich von Kassel gelegenem Städtchen Gudensberg.

Wintersport[Bearbeiten]

Auch bei winterlicher Kälte ein attraktives Ziel: Die Teufelsbrücke im Bergpark Wilhelmshöhe.
  • Ski Nordisch - Im Habichtswald werden zwischen 480 und 580 m Höhe verschiedene Loipen gespurt (3 Rundloipen mit zusammen etwa 15 - 18 km Strecke). Wer den Habichtswald als nordisches Skirevier noch nicht kennt, wird evtl. erstaunt sein, was für ein durchaus abwechslungsreiches, stadtnahes Loipenrevier hier bei guter Schneelage gespurt wird. Weiteres siehe Artikel Habichtswald.
  • Ski Alpin - Auf dem 615 m hohen Gras gibt es auch einen Skilift mit 510 m langer, leichter bis mittelschwerer Piste (80 m Höhenunterschied; Weitere Infos und ein Bild der Abfahrt sind im Artikel Hohes Gras zu finden).
  • Rodeln - Im unteren Bereich des Skilifts am hohen Gras findet man auch einen 200 m langen Rodelhang. Eine einfacher zugängliche Rodelwiese findet man am Essigberg (großer Parkplatz; schöner Talblick nach Westen). Stadtnah kann man an der Hessenschanze Schlitten fahren (Endhaltestelle der Tram 8 in Kirchditmold).

Kassel für Kinder[Bearbeiten]

Spielplätze[Bearbeiten]

Hier einige attraktive, ausgesuchte Spielplätze, die zentral zu den sonstigen Sehenswürdigkeiten in der Stadt liegen:

Aktivitäten und Ziele für Familien[Bearbeiten]

Hier einige weitere Ziele und Aktivitäten, die sich besonders für Familien bei einem Stadtbesuch anbieten:

  • Minigolf – In Kassel gibt es zwei Plätze: Einen kleineren in Wilhelmshöhe und einen größeren am Auedamm an der Karlsaue (Weiteres siehe Abschnitt „Minigolf“)
  • Klanglehrpfad im Park Schönfeld – Die bespielbaren Klanginstallationen sind evtl. auch für Kinder interessant. Diesbezüglich bietet sich für musikliebende Familien evtl. auch ein Besuch im Spohr Museum an. Hier gibt es einige interaktive "musikalische Stationen" zum Mitmachen.
  • Für Familien mit etwas größeren Kindern: Besuch des Kletterwaldes am Hohen Gras bzw. Besuch einer Kletterhalle.
  • Für Familien mit jüngeren Kindern an Regentagen: Kindererlebnisland Hula Hupp - im Industriegebiet Kaufungen-Papierfabrik am östlichen Stadtrand gelegen.

Hier sind übrigens die offizielle Informationen der Stadt Kassel für Kinder und Jugendliche zu finden (Die Infos sind allerdings eher aus dem Blickwinkel für in Kassel wohnende Familien aufbereitet).

Einkaufen[Bearbeiten]

Kassel besitzt diverse Einkaufsmöglichkeiten. Hervorzuheben sind einige auch architektonisch sehenswerte Einkaufsstätten, die in der Innenstadt zu finden sind.

Innenstadt[Bearbeiten]

  • Obere- und Untere Königstrasse - Dieser Straßenzug ist die zentrale Einkaufsstraße von Kassel.
  • Im modernem Einkaufszentrum Citypoint am Königsplatz lässt es sich gut bummeln und einkaufen. Im Keller befindet sich u. a. ein Supermarkt (tegut), der bis 22.00 Uhr geöffnet hat. Zur Weihnachts- und Osterzeit gibt es in der Innenhalle des Citypoint übrigens schöne Dekorationen zu sehen. Um Ostern findet man in der Halle eine Osterdekoration mit animierten, etwa 2 m großen Hasenpuppen. Zur Adventszeit steht hier dann eine große Weihnachtsdekoration in Form eines animierten kegelförmigen Baums. Der Baum blinkt in regelmäßigen Abständen zum Takt der Musik, die dann abgespielt wird.
Königs-Galerie
  • Kurfürstengalerie - Die zweistöckige Einkaufsgalerie bietet einige Möglichkeiten zum Speisen. Am Ende der unteren Ebene ist ein Discounter (Aldi) zu finden. Die Galerie liegt oberhalb des Königsplatzes.
  • Königsgalerie - Die Galerie an der Königstraße besitzt eine hohe Innenhalle. In dieser Halle gibt es einiges an Gastronomie, die zur Einkehr einlädt. Im Kellergeschoss der Galerie befindet sich der Supermarkt tegut, der bis 21.00 Uhr geöffnet hat.
  • Markthalle, Wildemannsgasse 1 - Die historische Markthalle Kassel erstreckt sich über zwei Stockwerke. Es gibt diverse Verkaufsstände, die Obst und Gemüse, aber auch Fleisch, Fisch, Backwaren und Blumen anbieten. Daneben gibt es in der Markthalle auch einige Möglichkeiten einzukehren. Die Markthalle ist geöffnet Do und Fr. von 7 - 18 Uhr sowie Sa. von 7 – 14 Uhr.

Stadtteile[Bearbeiten]

  • dez (Deutsches Einkaufszentrum) - Das Zentrum liegt im Stadtteil Niederzwehren im Süden von Kassel 51.287239.4750321 und bietet ein reichhaltiges Angebot. Von der Innenstadt (Königsstraße) ist das Einkaufszentrum gut mit den Tramlinien 5 + 6 erreichbar (Haltestelle Leuschnerstraße aussteigen, von hier ca. 300 m Fußweg), die Buslinie 24 fährt direkt zum Einkaufszentrum.

Küche[Bearbeiten]

Kassels "Ausgehviertel" findet sich rund um die Friedrich-Ebert-Straße im Stadtteil Vorderer Westen. Hier findet sich eine größere Anzahl von beliebten Szene-Treffs und Restaurants.

Restaurants[Bearbeiten]

Innenstadt[Bearbeiten]

  • ["La Nuova Cucina"], Treppenstraße 9 - italienisches Restaurant / Pizzeria direkt in der Treppenstraße/Stadtmitte auch mit Außenbestuhlung. "normale" Preislage für eine Pizzaria.
  • Il Convento, An der Garnisonkirche 2 - Großes Caférestaurant in angenehmem Ambiente mit schöner Außenfläche in einer alten Ruine.
  • Restaurant Konoba Zum Ritter, Die Freiheit 2 - Etwas versteckt gelegenes kroatisches Restaurant mit stilvoller Einrichtung und gutem Essen.

Mitte / Vorderer Westen[Bearbeiten]

  • Ristorante Boccaccio, Querallee 36 - Italienisches Restaurant im Herzen der Szene im stylischen Ambiente.
  • Restaurant El Erni, Parkstraße 42 - Sehr schönes, gehobenes spanisches Restaurant mit nettem Ambiente.
  • Ristorante Da Vinci, Lassallestr. 1 - Großzügig gestaltetes italienisches Restaurant mit täglich frischem Fisch und einer umfangreichen Speisekarte.
  • Orestis, Königstor 34 - gern besuchtes Restaurant mit griechischer Küche, Mo Ruhetag
  • Osteria, Jordanstraße 11 - gern besuchtes italienisch / mediterranes Restaurant/ Weinstube nahe des Ständeplatzes mit anspruchsvollerer Küche; ab 18 Uhr und So Ruhetag.
  • Voit, Friedrich-Ebert-Straße 86 - Gehobene Küche in modernem Ambiente; So/Mo Ruhetag.

Wehlheiden[Bearbeiten]

  • Solino, Wilhelmshöher Allee 91 - Café, Bar und Restaurant gleich neben der ingenieurwissenschaftlichen Fakultät der Uni. Internationale Küche mit Pizza, Tapas, Aufläufe.

Wilhelmshöhe[Bearbeiten]

  • Ilyssia, Lange Str. 83 - In einer Seitenstraße findet man dieses bekannt gute griechische Restaurant mittlerer Preislage. Die Speisekarte hebt sich deutlich von der üblichen griechischen Küche ab.
  • La Galleria, Wilhelmshöher Allee 262 (im Atrium schräg gegenüber des Fernbahnhofs) - Italienisches Restaurant im ungewöhnlichen Ambiente eines mehrstöckigen Kuppelbaus in einem kleinen Einkaufszentrum. Leckeres Essen, umfangreiche Speisekarte in mittlerer Preislage, Sonntags geschlossen.
  • Zum Rammelsberg, Rammelsbergstr. 4 - Geräumiges Restaurant und Kneipe im Brauhausstil, sehr angenehme Atmosphäre und reichliche und sehr gute Wirtshauskost.
  • Himalaya, Wilhelmshöher Allee 253-255 (City-Center neben Fernbahnbof Wilhelmshöhe) - gediegenes nepalesisches / indisches Restaurant mit preislich gehobener Speisekarte

Nordstadt[Bearbeiten]

  • Zum glücklichen Bergschweinchen, Holländische Straße 82 - Veganes Restaurant. Vor allem der veganer Döner, 'Vöner' genannt, und die selbstgemacht Pommes sind zu empfehlen. Generell wird hier viel eigenhändig hergestellt.

Cafés[Bearbeiten]

Innenstadt[Bearbeiten]

  • Starbucks Coffee, Königsplatz 59 - Typisches Starbucks Coffee. Sehr hübsch gemacht, kennt man aber sicher von anderen Städten.
  • Café Nenninger, Friedrichsplatz 8 - Nettes gern besuchtes Café mit Konditorei, Frühstücksbuffet, Cocktails uvam. Mit Außenbestuhlung.

Mitte / Vorderer Westen[Bearbeiten]

  • Café Lange, Friedrich-Ebert-Str.72 - Alteingesessener Standort mit Café mit gutem Kuchenangebot und Backrestaurant, seit Mitte 2014 Neugeboren mit gemütlicher moderner Einrichtung.
  • Cafe Westend, Elfbuchenstraße 19 - Cafe mit Bistroangebot in gepflegt, gemütlichem Gründerzeitstil; günstige Preislage
  • Café Buch-Oase, Germaniastraße 14 - Die Buch-Oase versteht sich als Café und Kulturprojekt. Es gibt Ausstellungen und ein kleines Kulturprogramm. Dem Cafe ist ein Antiquariat angegliedert.
  • Café Hahn, Pestalozzistr. 10 - ruhig gelegenes Eckcafé in einem netten Altbauviertel mit Außenbestuhlung; im Frühjahr 2014 wiedereröffnet; Ruhetag ist Montag
  • Rokkeberg, Goethestraße 67 - In 2014 neu eröffnet mitten im schönsten Teil des Vorderen Westens, neben dem Café gibts hier auch Klamotten vom eigenen Label und allerlei anderes zu kaufen.

Wilhelmshöhe[Bearbeiten]

  • Cafe / Konditorei Streiter, Wilhelmshöher Allee, Höhe Straßenbahnhaltestelle Kunoldstraße der Linie 1 − Die Bäckerei/Konditorei besitzt im Obergeschoss einen gemütlichen Caféraum, in dem Kaffee und guter Kuchen serviert wird (nach Bestellung unten in der Bäckerei).

Kneipen und Biergärten[Bearbeiten]

Mitte / Vorderer Westen[Bearbeiten]

Rondell an der Fulda.
  • Lohmann Kassel, Königstor 8. - angeblich Kassels älteste Kneipe mit Biergarten, die gern besucht wird. Es gibt eine umfangreiche Speisekarte (steht im Netz). Im Sommerhalbjahr wird der Biergarten des Lohmann gerne genutzt.
  • Ulenspiegel, Goethestraße 30. - Die urige Kneipe mit gemütlichem Biergarten im Vorderen Westen ist eine generationenübergreifende Institution. Hier gibts nur eine kleine Speisekarte.
  • 51.313889.504591 Biergarten auf dem Rondell. - Man sitzt schön unter Bäumen mit Panoramablick auf die Fulda. Neben "Flüssignahrung" gibt es auch Handfestes wie Bratwurst mit Brötchen vom Grill. Das Rondell ist übrigens ein 1523 erbauter Geschützturm der Festung des ehemaligen Landgrafenschlosses. Das Stadtschloss steht seit einem Großbrand 1811 nicht mehr. Brauchbare Steine der Brandruine wurden 1871 bis 1874 beim Bau der Neuen Galerie eingesetzt. Heute befindet sich am Standort das Regierungspräsidium. Geöffnet ist der Biergarten im Sommerhalbjahr.
  • 51.308039.467692 Backstube, Kochstr. 16. - Der 200 Personen fassende Biergarten der Kneipe liegt etwas versteckt im Stadtteil Wehlheiden. Neben Flüssigem gibt es auch Fleischernes vom Grill. Geöffnet ist bei Biergartenwetter täglich ab 15 Uhr.
  • Podium, Kölnische Str. 34 (zentrale Lage etwas südöstlich des Hauptbahnhofs nahe Stadtmitte). - Kneipe mit Speisekarte und überwiegend jüngerem, studentischen Publikum

Einen Überblick über das Angebot in und um Kassel mit einer Fülle von Adressen bietet auch der Online-Gastronomieführer Essen & Trinken in Kassel und Nordhessen.

Nachtleben[Bearbeiten]

Kino[Bearbeiten]

  • Bali Kinos, im Kulturbahnhof, Goethestr. 31 - Mehrfach ausgezeichnetes Arthouse-Kino, eröffnet im Jahr 1995 mit zwei Sälen.
  • CineStar - Der Filmpalast, Karlsplatz 8 - Multiplex-Kino mit 13 Sälen, die Inneneinrichtung ist mittlerweile ziemlich in die Jahre gekommen
  • Cineplex Kassel Das Cineplex in der Wilhelmsstraße 2A ist eines der beliebteren Kinos von Kassel.
  • Filmladen, Goethestr. 31 - Programmkino des Filmladen Kassel e.V., mittwochs gibt es Filme im Original mit Untertiteln
  • Gloria Friedrich-Ebert-Str. 3 - Drittgrößtes Kino in Kassel unter der Leitung der Bali Kinos mit einem großen Saal im 50er Jahre Stil
  • Open Air Kino im Hof des Kulturzentrum Dock 4 - Im Sommer meist etwa ab der zweiten Juliwoche bis Anfang September

Discotheken/Clubs[Bearbeiten]

  • 130bpm - Nomen est Omen, der Nachfolger des legendären Musiktheaters verfolgt ein ganz anderes musikalisches Konzept. Mi, Fr und Sa ab 23 Uhr geöffnet, Bistro ab 21 Uhr.
  • Musikpark A7 - großer Komplex mit mehreren Areas, Do bis Sa geöffnet. Hauptsächlich HipHop und Techno. Relativ teuer, auf Spezialaktionen achten! Eintritt (inkl. Mindestverzehr) 5 bis 8 €
  • New York the Danceclub - Fr und Sa kann man in diesem Edel-Club zu House und HipHop tanzen. Nicht jeder kommt rein, Preise entsprechend hoch. Eintritt 5-6 €
  • Soda Cassel - Club in der Friedrich-Ebert-Straße 18. Kein eigenes Programm mehr, aber Veranstaltungslocation für externe Gastgeber die die Partys veranstalten.
  • A.R.M., Werner-Hilpert-Str. 22 - Das ARM oder Arbeitskreis Rhythmussuchender Menschen ist Club, Disco und Konzertort, mehr im Indiebereich angesiedelt.
  • Goldgrube Kassel, Eisenschmiede 85 - Livemusik-Club in der Nordstadt, nahe des Hauptfriedhofs mit Schwerpunkt Indie und Alternative.
  • Unten - Der ehemalige Szeneclub am Kulturbahnhof ist nach der Schließung durch die Deutsche Bahn auf der Suche nach einer neuen Heimat. Zur Zeit gibt es gelegentliche Veranstaltungen an befreundeten Orten.
  • Murphy's, Neue Fahrt 4 - Tanzclub mit Partys eher für Erwachsene in der Innenstadt. Meist nur Sa geöffnet.
  • Club 22, Friedrich-Ebert-Straße 61a - Alteingesessener Tanzclub ab 21 Jahre mit Schwerpunkt 80er, 90er Jahre, aber auch aktuelle Charts.
  • Theaterstübchen, Jordanstraße 11 - Das Theaterstübchen hat sich zu einer der wichtigsten Livelocations Kassels gemausert, fast täglich gibts Livekonzerte, dabei viel Jazz oder auch Kleinkunst. Freitag und Samstag sind allerdings für Disco reserviert.
  • deck basement, Mauerstraße 21 - Kassels neuester Club (seit Dezember 2016), geöffnet Mi, Fr und Sa.

Theater[Bearbeiten]

  • Palais Hopp, Goethestraße 29-31. Tel.: +49 (0)561-76677444, E-Mail: . Nachfolger des ehemaligen Starclub. Varieté-Theater und Kleinkunstbühne im Vorderen Westen
  • Kasseler Staatstheater, Friedrichsplatz 15 - Das renommierte Staatstheater ist ein Drei-Sparten-Theater mit Opernhaus, Schauspielhaus und einem geschichtsträchtigen Staatsorchester.
  • tic - Theater im Centrum, Akazienweg 24 - Kleines Musicaltheater am Rande der Innenstadt.
  • Cassalla Theater, Jordanstr. 11 - Kleines OFF-Theater zwischen Innenstadt und Vorderem Westen, Spielstätte zahlreicher Amateurtheatergruppen.
  • Komödie Kassel, Friedrich-Ebert-Straße 39 - Komödientheater am Übergang von Mitte zum Vorderen Westen.
  • Theater in der Wolfsschlucht, Wolfsschlucht 25 - Kleine Studiobühne der Schauspielschule Kassel.

Unterkunft[Bearbeiten]

Allgemein: Unterkunftsverzeichnis auf Kassel Marketing

Zeitgeschichte: Blick zurück zum Schlosshotel im Jahr 1959

Günstig[Bearbeiten]

  • Jugendherberge Kassel, Schenkendorfstr. 18 - In der Nähe des Hauptbahnhofs befindet sich die Jugendherberge mit 209 Betten. 51.319369.4756922 Übernachtung ab 23 € inkl. Frühstück; Tel. 0561-776455
Busanfahrt ab Hauptbahnhof: Sie ist mit Bussen der Linien 10, 52 (Richtung Naumburg), 110, 130 und 500 gut zu erreichen. Ausstieg nach drei Haltestellen am Stop "Achenbachstraße". Von hier kurz rechts bis zur Ampel "Querallee" zurücklaufen und dann nach links in die Schenkendorfstr. einbiegen. Auf der rechten Seite liegt nach etwa 150 m die Jugendherberge. Zu Fuß vom Hauptbahnhof etwa 1,5 km entlang der Kölnischen Straße ebenfalls bis zur Querallee.
  • Campingplatz Kassel, Giesenallee 9. Tel.: +49 561 707707, E-Mail: . Nachdem der alte Campingplatz seit 2013 geschlossen ist hat die Stadt Kassel die Sache selbst in die Hand genommen und eröffnet in unmittelbarer Nachbarschaft im Juni 2017 einen Campingplatz direkt an der Fulda
  • Reisemobilplatz - Der Platz mit 14 Stellplätzen befindet sich im Süden der Stadt (Giesenallee 51.291249.4869823 an der Fulda). Stellplatz: 12,50 € pro Nacht. Kontakt: über den nahen Zeltplatz "Fulda-Camp" (siehe oben)
  • Haus Riedwiesen, Riedwiesen 11 - Die kleine Privatpension liegt in einer ruhigen Wohnstraße im Stadtteil Kirchditmold ca. 15 Minuten zu Fuß vom Fernbahnhof Wilhelmshöhe entfernt. Die einfachen aber gemütlichen Zimmer liegen im Dachgeschoss der Doppelhaushälfte( gemeinsames Bad über alle 3 Zimmer). Preise: Einzelzimmer: ab 25 €, Doppelzimmer: ab 40 €, Frühstück kann für 9 € hinzugebucht werden (Stand 04-2012). Zum Bergpark kann man in ca. 20 - 25 Minuten gut zu Fuß laufen. Kontakt: Dorothee Möller, Tel.: 0561-6029963.
  • Ferienwohnung Lehmann, Teiltriescherstraße 11, Stadtteil Harleshausen, 45 m2, 1 Person: 38 €, 60 € für 2 Personen (05-2013), ruhige Lage, ideal für Wanderer nah am Habichtswald gelegen.

Mittel[Bearbeiten]

  • Hotel Genius, Ludwig-Erhard-Str. 14 - Das Haus liegt im modernem Quartier "Marbachshöhe" etwa 10 Minuten Fußweg südlich des Fernbahnhofs (4 Minuten per Tram). Preise: Zimmer je nach Standard: EZ 39 bis 59 €; DZ 49 - 79 €; Frühstück: 9 €, es gibt eine vollständig eingerichtete Gästeküche für Selbstversorger (05-2012). Tel. 0561-70345743
  • Logierhaus "fensterzumhof", Erzbergerstr. 55-57 - Die Künstlerpension mit 12 individuell gestalteten Zimmern bzw. Apartments, liegt auf einem alten Fabrikgelände im altindustriealisierten Quartier nahe des Hauptbahnhofs (abseits des touristischen Kassel im angeblichen, sogenannten "Rotlichtbezirk"). Preise: für 1 Person 48 bis 52 €; 2 Personen 58 bis 62 €; 10 % Aufschlag für eine Nacht, Rabatt bei längeren Aufenthalten (01-2014). Bett&Bike Betrieb für Radtouristen. Tel. 0561-8616820 bzw. 0160-6121729,

Gehoben[Bearbeiten]

  • Schlosshotel Bad Wilhelmshöhe Schlosspark 8, 34131 Kassel. Das Vier-Sterne-Hotel nahe dem Schloss Wilhelmshöhe und der Thermalsole Kurhessentherme Kassel bietet neben Zimmern mit gediegener Ausstattung elf Gesellschaftsräume für Tagungen, Seminare und Feste für bis zu 200 Personen. Jeden 1. Sonntag im Monat gibt es Brunch mit Livemusik im Hotel-Restaurant.
  • Golden Tulip Kassel Hotel Reiss, Werner-Hilpert-Straße 24, 34117 Kassel (nah am Kulturbahnhof und günstig zur Stadtmitte hin gelegen) - gehobenes 4-Sterne-Hotel mit Außenarchitektur im Stil der 1950er Jahre. Das Haus wurde innen modern saniert und zur Documenta 2012 wiedereröffnet. EZ Standard ab 90 € Tel.: 0561-52140–0

Lernen[Bearbeiten]

  • Universität Kassel - Die frühere Gesamthochschule Kassel hat heute knapp 24.000 Studierende (WS 15/16) mit einem überdurchschnittlich hohen Anteil ausländischer Gaststudenten. Es gibt im Stadtgebiet mehrere Standorte, der größte ist am Holländischen Platz, hier wird das Unigelände derzeit auch erheblich ausgebaut.

Arbeiten[Bearbeiten]

Wirtschaftlich sind Stadt und Umland Kassel das Zugpferd der Region Nordhessen. Einige namhafte Unternehmen haben ihren Sitz in der Stadt (u. a. Kali und Salz, Wingas bzw. Wintershall). Zwei weitere wichtige wirtschaftliche Standbeine der Region sind im Ballungsraum Kassel ansässig. Dies sind das Volkswagenwerk in Baunatal und die SMA AG in Niestetal. Besonders die SMA AG hat stark expandiert und in den letzten Jahren mehrere Tausend Stellen geschaffen.

Des Weiteren ist Kassel Verwaltungs- und Behördenstadt. Viele Verbände und Institutionen unterhalten in der Stadt Verwaltungssitze. Ein zunehmend wichtiger werdender Arbeitgeber ist auch die 1970 als Gesamthochschule gegründete Universität, die noch weiter ausgebaut werden soll.

Allerdings gibt es auch wirtschaftliche Probleme. Diese liegen vor allem darin begründet, das Kassel an viele Regionen angrenzt, die nicht so wirtschaftsstark sind wie die Region Kassel selbst. Dadurch gibt es einen hohen Arbeitskräftedruck aus den Nachbarregionen. Diese hohe Zahl von Arbeitssuchenden kann der wirtschaftlich recht gut entwickelte aber im Vergleich zu anderen Deutschen Ballungsräumen recht kleine Wirtschaftsraum einfach nicht komplett auffangen. So pendeln viele Erwerbstätige auch aus den weiteren Umland täglich lange Strecken in das Kasseler Becken.

Im Jahr 2010 war die Stadt trotz Wirtschafts- bzw. Finanzkrise recht krisenfest. Die Arbeitslosigkeit im direkten Umland der Stadt (Kreis Kassel) ist traditionell bedeutend geringer, obwohl viele Arbeitsplätze im Stadtgebiet liegen. Wer Arbeit hat, baut sich gerne im näheren Umland ("Speckgürtel") sein Häuschen und pendelt natürlich weiter zum Arbeiten in die Stadt bzw. das Kasseler Becken.

Wer sich für die Wirtschaft der Region näher interessiert, findet Informationen dazu auf der Seite der Wirtschaftsförderung Region Kassel. Stellen vermittelt die Agentur für Arbeit Kassel‎ (Grüner Weg 46; ist etwa 300 m nördlich des Hauptbahnhofs gelegen).

Stadtansicht von 1572: Blick von Osten: links auf der Fuldainsel die damalige "Karlsaue", rechts vor der Fulda die Unterneustadt. Unter dem Stadtschloss ist mittig an der Fulda das Rondell zu erkennen, das noch heute steht (Nutzung als Biergarten). Der Standort des ehemaligen Stadtschlosses wird heute vom Zweckbau des Regierungspräsidiums eingenommen.

Sicherheit[Bearbeiten]

Kassel ist nicht kriminalitätsfrei, größere Auffälligkeiten deutschlandweit im Vergleich zu Städten ähnlicher Größe bestehen aber nicht. Natürlich sollte man die bekannten Regeln wie überall beachten: keine Wertsachen im Auto lassen, Fahrrad immer anschließen; Taschen bzw. Wertsachen diebstahlsicher fest am Körper tragen; in der Dunkelheit erhöht aufmerksam sein und dunkle, unbekannte Ecken besonders alleine möglichst meiden; in dunkeln, einsamen Gegenden bzw. Problemzonen unbekannten Leuten bzw. Menschengruppen aus dem Weg gehen.

Als "soziale Brennpunkte" gelten in Kassel u. a. die Siedlungen Mattenberg / Brückenhof im Stadtteil Oberzwehren, die Großsiedlung in Waldau und auch etwas die Bereiche Rothenditmold, Nordstadt, und Wesertor. Dies sind in der Regel Bereiche, die für den Kasselbesucher nicht relevant sind und abseits der Sehenswürdigkeiten liegen. Um diese Stadtteile kann man als Besucher problemlos einen Bogen machen.

Im Vergleich zu bekannten sozialen Brennpunkten in anderen Großstädten wie Berlin usw. handelt es sich hier in Kassel aber um recht kleine Gebiete mit vergleichsweise kleineren Problemen. Zum Teil gibt es in den genannten Bereichen auch positive Entwicklungen. So entwickelt sich z. B. der Bereich rund um den Campus der Universität in der Nordstadt langsam zum vielfältigen multikulturellen Studentenviertel, da es hier besonders günstigen Wohnraum gibt und die Wege zum Campus kurz sind. Diese positive Entwicklung der Nordstadt wird sich besonders ab 2015 mit der dann fertigen Erweiterung des Campus weiter beschleunigen.

Die einzige Ausnahme als Problembereich mit Relevanz für Besucher stellte zwischen 2010 und 2012 der Lutherplatz im nordwestlichen Bereich der Stadtmitte da (bei 51.3182, 9.4969451° 19′ 6″ N 9° 29′ 49″ O).

Hier hatte sich eine größere, offene Drogen- und Alkoholszene etabliert. Bei einem Besuch Anfang Juli 2013 an der Lutherkirche war dort keine offene Drogen- und Alkoholszene mehr zu finden (sonniger, mäßig warmer Nachmittag um die 23 Grad). Der seit Sommer 2012 durch die Stadt angebotene Trinkraum wird wohl angenommen. Mit diesem Angebot versucht die Stadt seit Sommer 2012, den Betroffenen zu helfen.


Gesundheit[Bearbeiten]

  • Kurhessen Therme Die Kurhessen-Therme in Kassel Bad Wilhelmshöhe ist ein Gesundheits- und Erholungsbad mit vielen Möglichkeiten zum Entspannen und Erholen. Das Thermalsole Bad ist im japanischen Stil erbaut und verfügt über einen großzügigen Saunabereich.
Lage: 51.31368, 9.4275251° 18′ 49″ N 9° 25′ 39″ O, Anfahrt mit der Tram: Linie eins Richtung Endstation am Bergpark bis zur Haltestelle "Kurhessentherme".

Praktische Hinweise[Bearbeiten]

KasselCard
Die KasselCard kombiniert eine Rabattkarte und mit einer kostenfreien ÖPNV-Zeitkarte für das Kassel Plus Gebiet zwischen 24 und 72 Stunden. Bei 31 Angeboten aus den Bereichen Museen, Kultur und Freizeit erhält man ferner Rabatte auf die Eintrittspreise. Vor dem Kauf der Karte sollte man aber durchrechnen, ob sich ein Erwerb für das persönliche Besuchsprogramm, dass man in Kassel absolvieren möchte, auch wirklich lohnt (z. B.: Frage der ÖPNV-Nutzung). Varianten: 24h für 2 Personen 9€, 72h für 2 Personen 12€ (Stand 2014; Leistungsverzeichnis und detaillierte Infos zur KasselCard sind auf den Seiten von Kassel-Marketing unter "Service" -> "Infomaterial" zu finden.

Touristinformation[Bearbeiten]

  • Tourist Information Innenstadt, Wilhelmsstraße 23, Tel.: 0561-70 77 07, Fax: 0561-70 77-169,
Öffnungszeiten: Montag - Samstag: 9:00 - 18:00 Uhr (Umzug der Touristinformation Rathaus Anfang 2013 in die nahe Wilhelmsstraße)
  • Touristinformation im Fernbahnhof Wilhelmshöhe, Tel.: 0561-340 54, Fax: 0561-315 216,
Öffnungszeiten: Montag - Samstag: 9:00 - 18:00 Uhr
  • Die deutschlandweite Vorwahl für Kassel ist die 0561.
  • In der Stadtbibliothek stehen einige Internetarbeitsplätze zur Verfügung. Standort: Rathaus (Eingang im Neubau an der Südecke des Gebäudekomplexes zur Oberen Karlsstraße hin): obere Königsstraße 8

Stadtführungen[Bearbeiten]

Kassel Marketing bietet ein breites Angebot an öffentlichen Führungen an. Im Angebot sind Führungen durch die Stadtmitte ebenso, wie Spaziergänge durch die Karlsaue und den Bergpark. Auch thematische Rundgänge wie z. B. zu den Wasserspielen, eine Führung zu den Aussenkunstwerken der documenta, die 50er Jahre in Kassel oder eine Stadtrundfahrt mit einer historischen Straßenbahn können besucht werden. Für Gruppen können auf Anfrage gesonderte Termine und auch Umland-Touren vereinbart werden (www.kassel-marketing.de).

Die Führerinnen und Führer sind im Verein "Gäste- und Museumsführer in Kassel und Region e. V." organisiert. Hier kann unter der Rubrik "Veranstaltungen" ebenfalls nach Terminen gesucht werden.

  • Stadtführungen per Fahrrad: Als private Initiative für Gäste der Stadt bietet Lennart König aus dem Stadtteil Kirchditmold Samstags zwischen 10 und 12 Uhr Stadtführungen per Fahrrad an (für Kleingruppen ab 3 bis 7 Personen, Teilnahmebeitrag 5 € pro Person). Touren, Anmeldung und weitere Infos siehe www.stadt-erfahren-kassel.de.
  • Stadtführungen per "Selbstbalance-Roller": Für das Fahren des vor allem aus den USA bekannten, einachsigen Elektrorollers benötigt man mindestens einen Mofa- oder auch PKW-Führerschein. Die Teilnahme an den 2-stündigen Touren kostet etwa 50 € pro Person. Lesenswert als Hintergrund ist der Wikipediaartikel zum Fahrzeug. Detaillierte Tourenhinweise und Buchung siehe Seiten der Veranstalter. In Kassel gibt es für Stadtführungen zwei Anbieter: Firma "time to team" aus Springe (Infos dazu über Kassel Marketing erhältlich) und die Firma "funmobi" aus Melsungen (Infos auf der Firmenseite). Funmobi bietet übrigens auch eine Nachttour durch Kassel an.
  • Stadtspaziergänge mit den Kassel Greeter:' Unter dem Motto “Mit Freunden Kassel entdecken“ bieten die Kassler Greeter kostenlose Stadtrundgänge an.

Dabei lernen Gäste Kassel abseits der üblichen Pfade aus Sicht von Einheimischen kennen. Mittlerweile 40 Greeter, so heißen die ehrenamtlich Engagierten bei den Kassel Greetern, freuen sich Besuchern Ihre Stadt mit all seinen Ecken und Kanten authentisch zu zeigen. So werden Sie Lieblingsorte und versteckte Pfade und Winkel, die man bei üblichen Stadtrundgängen nicht besucht, hautnah erleben. Aber auch persönliche Geschichten und Erlebnisse oder Ausgeh- und Freizeit-Tipps erfahren sie dabei. Wenn irgend möglich werden Themenwünsche berücksichtigt, die somit diese Spaziergänge zu einer persönlichen und individuellen Begegnung mit der Stadt werden lassen. Um die Individualität zu wahren werden die Greets nur in Kleingruppen bis max. 6 Personen durchgeführt. Mehr Infos unter Unter dem Motto “Mit Freunden Kassel entdecken“ bieten die Kassler Greeter kostenlose Stadtrundgänge an. Mehr Infos unter http://kasselgreeters.de/

Kurbezirk Bad Wilhelmshöhe[Bearbeiten]

1978 konnte man in Wilhelmshöhe per Bohrung eine Thermalwasserquelle erschließen. Heute steht hier die Kurhessentherme. Zum kleinen Kurbereich zählt u. a. die Habichtswaldklinik. Heute darf Bad Wilhelmshöhe die Titel "Kneipp-" und "Thermalsole-Heilbad" tragen. Mit rund 1000 Kurgästen spielt das Bad aber im Tourismus der Stadt eine sehr untergeordnete Rolle.[4]

Die Kurbeitrag im Kurbezirk Bad Wilhelmshöhe beträgt pro Aufenthaltstag und Person 0,50 €. Wer außerhalb des Kurbezirks nächtigt, der etwa oberhalb des Fernbahnhofs in Wilhelmshöhe beginnt, zahlt nichts. Eine "Bettensteuer" besitzt Kassel nicht.

Toiletten[Bearbeiten]

  • Ein zentraler Anlaufpunkt in der Stadtmitte sind diesbezüglich die frei zugänglichen, öffentlichen Toiletten im Rathaus - Zugang: geöffnet zu den gängigen Tageszeiten. Steht man vor dem Haupteingang des Rathauses in der Königsstraße, so finden sich die Toiletten im rechten Seitenflügel.
  • Toilettenhäuschen am Busparkplatz am Ottoneum mit Münzeinwurf (50 Cent) 51.3134429.50024224
  • Toilettenhäuschen an der Goetheanlage im Vorderen Westen mit Münzeinwurf (50 Cent). 51.3140269.45948325
  • Öffentliche Toiletten im Haupt- und Fernbahnhof - Kosten: 1 €. Dafür gibt es an der Wilhelmshöhe noch einen Gutschein von 50 Cent bzw. genauer einen „20% Rabattgutschein“ - denn: Der Gutschein ist erst ab 2,50 € Verzehrwert in der teilnehmenden Bahnhofsgastronomie einlösbar. Je 2,50 € Einkaufswert ist nur 1 Gutschein einlösbar. Die Liste der teilnehmenden Geschäfte und Gastronomie hängt in der Toilette aus.[5] Der mangehafte Zustand der Toilette im Hauptbahnhof (=Kulturbahnhof) ging im Dez. 2013 durch die Lokalpresse.

Ausflüge[Bearbeiten]

Gästekarte "MeineCardPlus 24 Stunden" - Tagesausflüge pauschal mit Bus und Bahn im gesamten NVV für 19,90 €
Die Anfang 2013 eingeführte regionale Gästekarte erfreut sich steigender Beliebtheit. Der Kauf der 24-Stundenkarte für 19,90 € (Kindertarif 16,90 €) kann sich auch für Kasselreisende besonders bei längeren Ausflügen mit Bus und Bahn in die Region rechnen. Das gilt besonders für Einzelreisende, da Einzeltageskarten für längere Strecken im NVV schnell teurer werden (und evtl. auch noch zu Zweit). Je nach geplantem Ausflugsprogramm fährt man dagegen in der Kleingruppe z. B. mit 5 Personen mit den günstigen NVV-Gruppenkarten bzw. dem Hessenticket und Einzeleintritten in wahrscheinlich vielen Fällen günstiger. Man sollte also den geplanten Ausflug immer genau durchrechnen. Mit der "Gästekarte MeineCardPlus 24 Stunden" kann man ab der ersten Nutzung 24 Stunden lang zahlreiche Sehenswürdigkeiten wie Museen, Burgen und Schlösser sowie viele weitere Freizeiteinrichtungen und Attraktionen kostenlos besuchen. Ferner ist man 24 Stunden im gesamten NVV-Gebiet mit Bus und Bahn mobil. Ein Verzeichnis der vielen teilnehmenden Einrichtungen und weitere Infos zur Gästekarte sind hier zu finden. In Kassel ist die Karte bei den Touristinformationen erhältlich. (Stand 01-2014)
Edersee: Blick von der Hammerspitze auf Schloss Waldeck
Urwald Sababurg im Reinhardswald: Die oft abgelichtete knorrige Kanineiche ist das Symbol des bekannten Naturschutzgebiets

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Im Nahbereich:

  • Hessencourrier - Die Museumseisenbahn fährt mit Dampfzügen an mindestens einem Wochenende im Monat vom eigenen Bahnhof "Kassel-Wilhelmshöhe Süd" eine gut 33 km lange, landschaftlich schöne Strecke durchs bergige Umland in das Fachwerkstädtchen Naumburg.

Weiter entfernt:

  • In den Reinhardswald mit Urwald Sababurg, Schloss und Tierpark Sababurg (etwa 30 km nördlich).
  • In den Hohen Meißner - der Sage nach die Heimat von Frau Holle (etwa 40 km östlich). Einen Ausflug zum Meißner lässt sich gut mit einem Besuch des hessischen Werratals verbinden. Sehenswert sind hier die Fachwerkperlen Bad Sooden-Allendorf, Eschwege und auch Witzenhausen. Ein Besuch von Witzenhausen lohnt vor allem zur Kirschblüte im Frühjahr.
  • nach Göttingen (etwa 40 km nordöstlich; 20 Minuten im ICE, 1 Std. im Nahverkehr mit dem Cantus ab Hauptbahnhof Kassel)
  • nach Fulda und evtl. in die Rhön zur Wasserkuppe (etwa 80 km südlich; 30 Minuten im ICE bzw. 1 172 Std. im Nahverkehr nach Fulda) mit Dom, barocker Altstadt und dem Stadtschloss.

Attraktive, mittelalterlich anmutende Fachwerkstädte um Kassel sind:

Hann Münden: Marktplatz mit Rathaus
Fritzlar: Marktplatz mit Fachwerkbauten
  • Bad Sooden-Allendorf - Fachwerkperle im hessischen Werratal. Mit dem Auto ist Bad-Soden-Allendorf über Helsa und Großalmerode auf z. T. landschaftlich attraktiven Straßen erreichbar (rund 40 bis 45 km einfach). Wer Lust hat, kann auch die A 7 über Witzenhausen nehmen und noch die sehr sehenswerte Burg Hanstein (evtl. mit Spaziergang zur Teufelskanzel) mit in den Tagesausflug einbauen.
  • Eschwege (rund 50 km östlich von Kassel), schmucke Fachwerkaltstadt, Werratalsee mit Bade- und Wassersportmöglichkeiten. Ein Besuch von Eschwege lässt sich als Rundtour per Auto gut mit einem Besuch des hohen Meißner verbinden. Mit der Bahn ist Eschwege nur sehr umständlich über Eichenberg und Bebra erreichbar (Fahrzeit etwa 1 1/2 einfach)
  • Fritzlar - sehr attraktive Fachwerkstadt mit schmuckem Marktplatz, Dom und zu großen Teilen erhaltener Stadtmauer. Ein Besuch von Fritzlar lässt sich per KFZ gut mit einem Ausflug zum Edersee verbinden. Mit dem Bus ist Fritzlar über die Linie 500 in etwa 45 Minuten erreichbar.
  • Hann. Münden - Landschaftlich sehr schön an den Flüssen Fulda, Werra und Weser gelegene "Fachwerkmetropole". Wer viel Fachwerk sucht, ist hier richtig. Per Bahn ist Hann. Münden in 20 bis 30 Minuten erreichbar. Die vielbesuchte Stadt ist ab Kassel auch ein schönes Radtourenziel.
  • Hofgeismar (30 km nördlich) - nette Altstadt mit Fachwerkbauten. Ein Besuch von Hofgeismar per KFZ lässt sich gut mit einer Tour in den Reinhardswald mit Urwald Sababurg, Tierpark Sababurg und dem "Dornröschenschloss" Sababurg verbinden. Hofgeismar ist auch gut per Bahn erreichbar (Regiotramlinie 3 Richtung Hümme, oder Regionalexpress Richtung Hagen ab Fernbahnhof Wilhelmshöhe)
  • Kaufungen - 10 km östlich von Kassel gelegene Wohnstadt mit Fachwerkaltstadt. Wer bei einem kleinen Nachmittagspaziergang mal Fachwerk sehen möchte, kann gut Kaufungen besuchen (mit der Tramlinie 4 erreichbar).
  • Melsungen - bekannte Fachwerkstadt an der Fulda etwa 30 km südlich von Fulda. Wahrzeichen der Stadt ist das stattliche Fachwerk-Rathaus am Markt. Anfahrt: ab Kassel-Wilhelmshöhe in nur 17 Minuten mit dem Zug (Cantus Richtung Fulda) oder 29 Minuten mit der Regiotramlinie 5. Mit dem KFZ ist Melsungen ebenfalls schnell über die A 7 erreichbar. Wer mit dem KFZ anreist, kann auf der Fahrt noch gut einen kleinen Abstecher zur Burgruine Heiligenstein nahe der A 7 machen (u. a. schöner Panoramarundblick).
  • Rotenburg an der Fulda - kleine Fachwerkperle an der Fulda etwa 40 km südlich von Kassel (ebenfalls an der Bahnstrecke Kassel-Fulda gelegen)

Wandertipps[Bearbeiten]

Die waldreiche Mittelgebirgslandschaft rund um Kassel lädt zu Wanderungen ein. Für Wanderungen im stadtnahen Bereich des Habichtswaldes bietet sich die Nutzung der unter Literatur angegebenen amtlichen Wanderkarte an.

Ist vom Herkules aus ein sehr attraktives Wanderziel für eine Tagestour: Der Hohe Dörnberg: Blick von den Helfensteinen Richtung Zierenberg

Im Stadtgebiet und im Nahbereich von Kassel:

  • Wanderung von der Hessenschanze zum Erlenloch: Eine schöne "innerstädtische" Wanderung führt von der Endhaltestelle Hessenschanze der Straßenbahnlinie 8 zunächst der Markierung F (Fulda-Diemel-Weg), später dann dem Δ folgend über 3,5 km teilweise durch naturbelassene Wälder zum Erlenloch, einem kleinen, malerischen See mit der beliebten Ausflugsgaststätte Gasthaus zum Erlenloch in unmittelbarer Nähe. Von dort ist es dann noch ein halber Kilometer bis zur Bushaltestelle Erlenloch der Linie 110, die wieder ins Stadtgebiet zurückführt (Unbedingt vorher über Abfahrtszeiten erkundigen).
  • Kleiner Spaziergang zum Bismarckturm bei Brasselsberg (schöne Sicht auf das Kasseler Becken). Der Turm ist nach längerer Innensanierung seit Mitte Oktober 2010 wieder zugänglich. Weitere Infos zum Turm (Anfahrt) sind im Artikel Habichtswald zu finden.
  • Druselpfad - Der neue 13 km lange Wanderweg des Hessisch-Waldeckischer Gebirgsverein Kassel e.V. entlang der Drusel wurde am 21. Juni 2013 eröffnet. Die Strecke beginnt am Golfplatz im Habichtswald und führt entlang der Fulda bis zur Mündung des kleinen Gewässers in die Fulda. Die Route ist allerdings als Gesamtes gesehen eher ein Wanderweg als ein schmaler, naturnaher "Wanderpfad". Attraktiv ist natürlich vor allem der Streckenverlauf im Habichtswald. Zwischen Neu-Holland und dem Bergsee Asch läuft man sogar auf einem netten "Waalweg" entlang eines Wasserzuführungskanals der Wasserspiele. Im Abstieg vom schönen Bergsee Asch folgt dann ein einfacher "Bergwanderweg", der etwas steinig ist. Aber auch im Stadtbereich von Kassel finden sich schöne Abschnitte an der Drusel, die sich hier als ein munterer Bach vorstellt. So läuft man z. B. auf dem Abschnitt von Bad Wilhelmshöhe über Wahlerhausen bis zum Aschrottpark durchaus durch viel "grün" abseits des Verkehrs. Vom Ende der Goetheanlage bis zur Frankfurter Straße am Weinberg ist man aber im urbanen Stadtgebiet auf Bürgersteigen unterwegs (davon 700 m entlang der etwas stärker befahrenen Tischbeinstr). hier ist die Drusel weitgehend eingerohrt. Mit einem Wanderpfad hat die Route hier sicher nichts mehr zu tun. Unterhalb der Frankfurter Straße geht es dann aber wieder auf schönen Spazierwegen bis zur Orangerie. Ab hier spaziert man die letzten Meter wieder am KFZ-Verkehr entlang des Auedamms bis zur Mündung der Drusel in die Fulda (die hier dann "Kleine Fulda" heißt). Streckenverlauf auf Openstreetmap Weitere Infos zur Route sind auf www.druselpfad.de zu finden (u. a. auch die drei Infotafeln am Wanderweg zum Herunterladen).
Wegweisung des Kassel-Steig auf dem für Fußgänger unattraktiven alten Kutschweg zum Herkules hoch. Schöner und auch schneller sind hier die Treppen an den Kaskaden.
  • Kassel-Steig - Der 157 km lange Panorama-Rundweg um das Kasseler Becken wurde von ehrenamtlich Aktiven des Hessisch-Waldeckischen Gebirgsverein Kassel e.V. anlässlich des Stadtjubiläums 2013 initiiert. Die Route verbindet diverse Stadtblicke am Rand des Kasseler Beckens. Die Bezeichnung "Steig" ist nicht ganz passend, denn auf großen Teilen werden mehr Fahrwege statt attraktiver Wanderpfade genutzt. So erfolgt der Aufstieg zum Herkules vom Druseltal kommend nicht über den attraktiven Bergpfad am Hüttenberg, sondern über den alten Kutschweg parallel der Kaskaden. Hier einfach die Treppen zum Herkules nutzen, die 2 km Fahrweg braucht man als Fußgänger nicht gesehen zu haben. Die 12 Etappen des Kassel-Steigs sind als Tagestouren so konzipiert, dass die Ein- und Ausstiegspunkte alle mit dem öffentlichen Verkehr erreichbar sind. Für einen mehrtägigen Wanderurlaub besitzt die urbane Strecke natürlich nicht das richtige Umfeld. www.kassel-steig.de
  • Terrainkurwege Wilhelmshöhe - Die sieben Wander- und Spazierwege mit einer Gesamtlänge von 48 Kilometern und einer durchschnittlichen Länge von 6,9 Kilometern wurden 2014 nach wissenschaftlichen Kriterien neu angelegt und erschließen auf befestigten und leicht begehbaren Park-, Forst- und Wirtschaftswegen den Bergpark Wilhelmshöhe und den Hohen Habichtswald. Sie verbinden größere und kleinere Sehenswürdigkeiten, Aussichtspunkte, Ausflugsrestaurants und Kneipp-Anlagen miteinander; fünf der sieben Terrainkurwege sind dabei als Rundwege ausgelegt.
  • Wanderung auf das Hohe Gras - Mit 615 m ist die Erhebung gleichzeitig der höchste Berg von Kassel und vom Habichtswald. Am Turm gibt es eine gemütliche Ausflugsgaststätte (geöffnet Di - So von 11 - 18 Uhr). Der Schlüssel zum Aussichtsturm ist in der Gaststätte auf Nachfrage erhältlich. Besonders an heißen, schwülen Sommertagen lohnt ein Besuch des Hohen Grases, da es dann hier oben ein paar Grad kühler ist als im Kasseler Becken. Vorschlag für Streckenwanderung (mit Wanderplan) über Hirzstein und Bismarckturm zurück nach Kassel siehe Artikel "Habichtswald".
  • Wanderungen auf den Hohen Dörnberg. Das abwechslungsreiche Bergmassiv mit schönen Aussichtspunkten, Basaltklippen und Wacholderheide liegt etwa 10 km nordwestlich der Stadt. Anfahrt Öffentlicher Verkehr: Mit der Regiotramlinie 4 bis zum Haltepunkt Fürstenwald fahren. Von hier sind es zu Fuß etwa 3 km bis zum Naturparkzentrum unterhalb der Helfensteine.
  • Aussichtsreiche Tagestour ab Herkules zum Hohen Dörnberg: Landschaftlich schön ist besonders der Übergang vom Herkules auf dem Habichtswaldsteig hinüber in das Dörnbergmassiv. Strecke: Auffahrt mit Tram und Bus zum Herkules. Wanderung über Silbersee zum hohen Dörnberg (Aussicht) - Helfensteine (Aussicht) - Naturparkzentrum Dörnberg - Alpenpfad an der Wacholderheide - Schreckensbergturm (schöner Panoramablick als Tourenabschluss). Abstieg von hier zum Bahnhof Zierenberg. Ab hier Rückfahrt per Bahn nach Kassel (Regiotram 4 zum Hauptbahnhof oder Regionalbahn zum Fernbahnhof Wilhelmshöhe), Etwa 17 - 18 km lange, bergige Strecke mit einem recht hohen Anteil an kleinen, attraktiven Wanderpfaden. Durch den Tourenstart am Herkules geht es tendenziell mehr bergab. Info Etappe 1 des Habichtswaldsteiges

Weiter entfernte Wandertipps in der Region:

  • Wanderung abseits der Touristenpfade ab Bahnhof Eichenberg zur Burg Hanstein und zur Teufelskanzel hoch über der Werra.

Eine Auflistung aller nordhessischen Fernwanderwege findet man im Wikivoyage-Artikel Wanderrouten in Nordhessen. Zahlreiche Wandervorschläge nordhessenweit aus der HNA sind auch im Regiowiki Kassel zu finden.

Radtouren[Bearbeiten]

Rund um Kassel gibt es einige attraktive Möglichkeiten, um Tagesradtouren zu unternehmen. Die Fahrradmitnahme im Nahverkehr des NVV ist möglich (sofern natürlich Platz im Radabteil). Die Radmitnahme ist im NVV-Gebiet sogar kostenfrei. Fahrräder des Fahrradverleihsystems Konrad dürfen selbstverständlich auf Tagesmiete (10 €) auch außerhalb des Verleihgebiets genutzt werden. Pedelecs kann man an den Stationen des regionalen E-bike Verleihsystems "Movelo" für 25 € pro Tag mieten (Infos siehe allgemeine Moveloseite). Radwanderkarte nordhessenweit siehe Abschnitt Literatur.

Rundtouren[Bearbeiten]

Streckentouren[Bearbeiten]

  • Auf dem Fulda-Radweg nach Hann. Münden - Klassiker als Tagesradtour ab Kassel; etwa 30 km einfach, ebene Strecke am Fluss entlang; eine Strecke per Bahn ist möglich.
  • Ab Bahnhof Wabern Radtour zum Edersee - 60 km ebene Tour hin und zurück. Weiteres siehe auch Artikel Edersee Abschnitt Anreise mit dem Fahrrad
  • Ab Kassel über Fulda-, Eder- und den netten Kleinbahnradweg nach Gudensberg - Etwa 25 bis 30 km einfach. Ab Bahnhof Grifte sind es nur knapp 10 km. Gudensberg ist ein nettes Fachwerkstädtchen mit Burgruine (schöner Talblick).
  • Auf der ehemaligen Bahntrasse der Söhrebahn nach Söhrewald-Wellerode und weiter durch die Söhre zum Stellbergsee - Etwa 15 km einfach. Bis Wellerode Wald beträgt die Streckenlänge nur 10 km.
  • Ab Bahnhof Hofgeismar bzw. Hümme eben entlang des Diemelradwegs nach Bad Karlshafen (40 km Tour hin und zurück)
  • Auf dem Fulda-Radweg in die Fachwerkstadt Melsungen - rund 40 km einfach. Es bietet sich an, eine Strecke mit der Bahn zu fahren
  • Ab Bahnhof Wabern über den Eder- und Fulda-Radweg zurück nach Kassel - etwa 40 bis 45 km einfach.
  • Rad- und Bahnrunde Ederseebahn-Radweg mit der Strecke Korbach - Edersee - Wabern (55 km weitgehend bergab; davon 26 km auf einem attraktivem Bahnradweg; ein Abstecher an den Edersee ist möglich). Infos siehe Artikel Ederseebahn-Radweg
weites Land am Ederseebahn-Radweg: Wer diese attraktive Rad- und Bahnrunde ab Kassel absolviert, kann eine sehr schöne Tagesradtour mit dem Besuch eines der beliebtesten Ausflugsziele ab Kassel kombinieren
weites Land am Ederseebahn-Radweg: Wer diese attraktive Rad- und Bahnrunde ab Kassel absolviert, kann eine sehr schöne Tagesradtour mit dem Besuch eines der beliebtesten Ausflugsziele ab Kassel kombinieren

Literatur[Bearbeiten]

  • Kurzbroschüre "Reiseziel Kassel" mit Stadtplan für Reisende - erhältlich in den Touristinformationen. Unter wwww.kassel-marketing.de kann man die Broschüre auch als PDF-Datei herunterladen.
  • Wandern rund um Kassel - Wander- und Freizeitkarte - Die "offizielle" Kasseler Wanderkarte im Maßstab 1:25.000 deckt das komplette Kasseler Becken und den Habichtswald bis nach Zierenberg ab. Preis der 4. Auflage 2010: 4,50 €. Die Karte (ohne ISBN-Nr.) ist erhältlich bei den Touristinformationen, im örtlichen Buchhandel oder direkt bei der Abteilung Geoinformation und Vermessung im Rathaus (obere Königsstraße 8).
  • ADFC Regionalkarte "Kassel / Nordhessen" - Maßstab 1: 75.000; herausgegeben durch den Bielefelder Verlag; 5. überarbeitete und erweiterte Auflage 2017; ISBN 978-3-87073-780-1; Preis: 8,95 €. Spezielle wasserabweisende Radwanderkarte mit detaillierter Routendarstellung hinsichtlich Oberflächenbeschaffenheit und Verkehrsbelastung; deckt fast ganz Nordhessen rund um Kassel ab.

Bücher:

  • 'Wikivoyagebuch' "Reiseführer Kassel mit Habichtswald" via PDF-Funktion - umfasst alle bisher bestehenden Artikel zu Kassel und den Artikel zum Habichtswald mit den Detailartikeln "Hohes Gras" und "Hoher Dörnberg"
  • Stadt-LEXIKON Kassel - [Fast] alles über Kassel - Das Ende November 2008 vorgestellte Buch bringt dem Leser Kassel anhand von mehr als 500 Begriffen auf 192 Seiten näher. Das Buch von Uwe Feldner ist im Herkules Verlag erschienen.
  • Kassel Krimi - Ist es nicht spannend, sich bereits im Zug mit einer Kriminalgeschichte auf das Reiseziel einzustimmen? Dies ist auch bei Kassel möglich. Eine Übersicht über die Autoren und Verlage finden Krimiliebhaber Artikel "Kassel Krimi".

Weblinks[Bearbeiten]

  • Kassel Marketing mit offiziellen Tourist-Informationen im Fernbahnhof Wilhelmshöhe und im Rathaus
  • www.kassel.de/ – Offizielle Webseite von Kassel
  • Regiowiki Kassel - Eine Art Kasselwiki der HNA zur Geschichte und Entwicklung von Kassel

Webcams[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. HNA-Meldung "Kassel wird 1099: Noch ein Jahr bis zum Jubiläum vom 18.02.2012.
  2. HNA vom 26. September 2012"Guerilla-Stricken an der Friedrichstraße: Wollrad unter Ringelbaum" abgerufen am 21. April 2013
  3. HNA-Regiowiki Artikel "Vertikaler Erdkilometer" (abgerufen am 19.02.2013)
  4. Meldung in der HNA vom 29. Oktober 2010: "Kurbezirk wächst: Marbachshöhe soll zu Bad Wilhelmshöhe zählen" (abgerufen am 27. Mai 2013).
  5. HNA-Artikel "Bahnhofsklos in Kassel: Ärger über die Wertbons" vom 19. Juli 2012
Empfehlenswerter Reiseführer Dieser Artikel wird von der Gemeinschaft als besonders gelungen betrachtet und wurde daher am 10.03.2013 zum Empfehlenswerten Reiseführer gewählt.