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Fulda

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Catedral de Fulda.jpg
Catedral de Fulda.jpg
Fulda
Bundesland Hessen
Einwohner
65.540 (2014)
Höhe
261 m
Tourist-Info +49 661 1021814
www.fulda.de
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Lage
Lagekarte von Deutschland
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Fulda

Die über 1250-jährige Stadt Fulda liegt am gleichnamigen Fluss und ist das kulturelle und wirtschaftliche Zentrum von Osthessen. Die nächsten größeren Städte Frankfurt am Main, Gießen, Kassel, Erfurt und Würzburg liegen alle über 100 km entfernt. Fulda ist eine Barock-, Bischofs- und Hochschulstadt. Alljährlich findet hier die Herbst-Vollversammlung der Deutschen Bischofskonferenz statt. Im Mittelalter gehörte das Kloster Fulda zu den größten und wichtigsten Klöstern nördlich der Alpen.  

Hintergrund[Bearbeiten]

Fulda umfasst neben der Kernstadt 24 weitere Stadtteile

  • im Flusstal der Fulda: Bronnzell (mit Ziegel), Kohlhaus, Johannesberg, Gläserzell, Kämmerzell, Lüdermünd
  • im Norden: Lehnerz, Bernhards, Dietershan, Niesig
  • im Westen: Istergiesel, Niederrode, Mittelrode, Oberrode, Zell, Zirkenbach, Harmerz, Sickels, Rodges, Besges, Malkes, Haimbach, Maberzell (mit Trätzhof)
  • im Süden: Edelzell
  • im Osten ist Fulda mit den eigenständigen Gemeinden Petersberg und Künzell zusammengewachsen

Die Kernstadt von Fulda ist zusätzlich in statistische Bezirke bzw. innerstädtische Viertel unterteilt. Sie bilden jedoch keine eigenen Stadtteile:

Innenstadt, Neuenberg, Horas, Aschenberg, Frauenberg, Ziehers-Nord, Ziehers-Süd, Fulda-Galerie (ehem. Hubschrauber Landeplatz der US Army), Nordend, Ostend, Südend, Westend und Münsterfeld (ehem. Kaserne der US Army)


Lage[Bearbeiten]

Fulda liegt am gleichnamigen Fluss Fulda. Die Stadt liegt eingebettet zwischen der Rhön im Osten und dem Vogelsberg im Westen. Die Landesgrenzen zu Thüringen und Bayern sind nicht weit entfernt.

Benachbarte Gemeinden zu Fulda sind nördlich bzw. östlich zur Rhön hin: Petersberg (mit der frühromanischen Kirche Sankt Peter, dem Rauschenberg und dem Haunesee), Künzell (mit dem Florenberg) und Hünfeld

Im Süden grenzt Eichenzell (mit Hessens schönstem Barockschloss Schloss Fasanerie) an Fulda.

Benachbarte Gemeinden im Westen zum Vogelsberg hin sind Hosenfeld, Großenlüder und Schlitz.

Geschichte[Bearbeiten]

Erste Siedlungsfunde im Raum Fulda werden auf das Ende der Steinzeit um ca. 5000 v. Chr. datiert. Im frühen Mittelalter siedelte in der Region zwischen Vogelsberg und Rhön der Germanenstamm der Chatten (vermutlich namensgebend für das heutige Hessen).

Der Ort des heutigen Fulda liegt an einem zur Zeit der Klostergründung verödeten Siedlungsgebiet mit Resten eines früheren merowingischen Hofes und in der Fuldaaue der hier bereits schiffbaren Fulda. Die Stelle liegt in strategisch günstiger Position an einer vermuteten Furt für eine seinerzeit wichtige Fernstraße.

Unter Papst Gregor II. organisierte der spätere Apostel der Deutschen, Bonifatius, die Christianisierung des überwiegend noch heidnischen Germaniens.

Klostergeschichte[Bearbeiten]

Auf Veranlassung von Bonifatius zieht Sturmius, einer seiner Gefährten, von seiner Einsiedelei Haerulfisfeld (Bad Hersfeld) aus fuldaaufwärts, um nach der von Bonifatius bestimmten Stelle für die Klostergründung zu suchen.

Das historische Datum ist der 10. März 744: mit sieben Brüdern gründete Sturmius an einem später „Eichloha“ genannten Platz das Kloster Fulda, es wird dem hochheiligen Erlöser (SS. Salvator) geweiht und nach der Regel der Benediktiner geführt; Sturmius wird erster Abt des Klosters. Zum Kloster gehört auch die Region im Umkreis von 8–9 km, die dem damaligen Altgau Grabfeldgau oder Buchonia zugeordnet war. Im Jahre 751 wird die erste Klosterkirche durch Bonifatius selber geweiht, auf Veranlassung von Bonifatius wird am 4. November 751 das Kloster direkt dem Papst unterstellt.

Entscheidend für den Aufstieg des Klosters ist die Ermordung von Bonifatius auf einer Missionsreise in Begleitung von 50 Gefährten bei Dokkum in Friesland am 5. Juni 754: Nach der Legende hielt Bonifatius zum Schutz sein Buch, den Ragyndrudis-Codex (keine Bibel) vor sich: es wurde durchstochen und ein Faksimile kann in Fulda im Diözesanmmuseum besichtigt werden. Der Leichnam wurde zunächst nach Mainz überführt, aber dann auf Initiative von Sturmius und gemäß dem Wunsch des Toten in seinem Eigenkloster Fulda bestattet. In Folge entwickelte sich Fulda zum Wallfahrtsort und erhielt zahlreiche Schenkungen aus dem ganzen Reich.

Unter Karl dem Großen erhielt das Kloster 774 die Immunität und wurde zu einem Reichskloster mit dem Recht auf freie Abtswahl. Mit 364 Mönchen ist Fulda um das Jahr 784 auch zahlenmäßig schon eines der größten Klöster im Reich.

Von 791 bis 819 wurde die Ratgarbasilika (benannt nach dem amtierenden Abt Ratgar) als neue Klosterkirche und Grabeskirche für Bonifatius gebaut, der Vorgängerbau des heutigen Doms gilt bei der Fertigstellung als größte Kirche im Frankenreich und modernste nördlich der Alpen.

Auf den Hügeln um Fulda und in Kreuzesform um das Zentrum der Abtei entstanden vier weitere Klöster: Frauenberg auf dem Bischofsberg (Chorherren um 817), Petersberg (Kloster St. Lioba ab 836), Neuenberg (seit 1023, heute Pfarrei St. Andreas) und Johannesberg (Benediktiner-Nebenkloster ab 836) vom 9. bis zum frühen 11. Jh. stammen sieben der Mainzer Erzbischöfe aus dem Fuldaer Konvent.

FD KlosterbibliothekPortal-B.jpg

Unter Abt Maurus (* um 780 in Mainz; † 4. Februar 856), wird das Kloster mit insgesamt über 600 Mönchen auch der wissenschaftliche Mittelpunkt des Reiches: die in dieser Zeit maßgeblich aufgebaute Klosterbibliothek umfasste seinerzeit etwa 2.000 Handschriften, darunter auch zahlreiche Abschriften bedeutender antiker Werke. Ein weiteres Beispiel für die Bibliotheksbestände ist das „Hildebrandlied“, es gilt als der Beginn der deutschen Literatur und wird heute von der Universität Kassel aufbewahrt. Große Teile der Klosterbestände gehen im Dreißigjährigen Krieg verloren, Teile finden sich noch in der Hochschul- und Landesbibliothek Fulda.

Ab 968 war der Abt des Klosters Fulda auch der Abt Primas aller deutschen Benediktiner, 1220 wird Fulda unter Kaiser Friedrich II. eine Fürstabtei.

Im 12. Jahrhundert besitzt das Kloster das größte geschlossene Herrschaftsgebiet aller Abteien im Reich mit insgesamt 450.000 Morgen Land zwischen Alpen und Nordsee. Dieser Grundbesitz stützt sich auch auf den Codex Eberhardi: Dieses Verzeichnis der Klostergüter gilt allerdings nach der modernen Forschung auch als eine der größten Fälschungsaktionen des Mittelalters: der Mönch (oder Konverse) Eberhard fertigte im großen Stil gefälschte Abschriften alter Besitzurkunden an. Der Codex wird heute im Hessischen Staatsarchiv in Marburg aufbewahrt.

Barockportale in Fulda
Klosterbibliothek

Unter Abt Reinhard von Weilnau (1449–1476) erhält das Reichskloster den Status eines Territorialfürstentums.

Zu Beginn der Neuzeit bleibt auch das Kloster von den Wirren der Reformationszeit nicht verschont: Im evangelischen Umfeld der hessischen Region werden 1571 die Jesuiten in das Kloster geholt und Fulda wird zu einem Zentrum der Gegenreformation. Im Dreißigjährigen Krieg (1618–1648) wird das Kloster mehrfach geplündert und gebrandschatzt, aber unter Fürstabt Joachim von Gravenegg (1644–1671) kann sich das Kloster wieder erholen.

Die Abtei zur Hl. Maria (Stadtzentrum, Benediktinerinnen) wird 1626 gegründet. Fürstabt Adalbert von Schleifras holt als Auftakt der Fuldaer „Barockzeit“ im Jahre 1700 den Barockbaumeister Johann Dientzenhofer in die Stadt, unter seiner Leitung entsteht an Stelle der maroden Ratgar-Basilika der neue Dom und das barocke Stadtschloss aus dem Umbau der alten Burg.

1734 wurde die Universität Fulda gegründet, 1752 wurde die Fürstabtei durch Papst Benedikt XIV. noch in den Rang eines Fürstbistums erhoben, bis 1802 im Reichsdeputationshauptschluss das Kloster aufgelöst wird.

Das Bistum wechselt dann 1803 zum Fürstbistum an Nassau-Oranien, 1806 an Frankreich, 1810 an das Großherzogtum Frankfurt, ist 1813 unter österreichischer Verwaltung, 1815 gehört es zu den Preußen, wird 1816 hessisch und gelangt 1866 wieder an die Preußen. 1945 wird das Bistum Fulda Groß-Hessen zugeschlagen.

Stadtgeschichte[Bearbeiten]

FD SchildSteinweg 01.jpg

Die Stadt Fulda hat ihren Ursprung in der Siedlung für Bauern, Handwerker und Bedienstete die um das Kloster entsteht. Abtei und Siedlung erhielten 1019 durch Heinrich II. das Münz-, Markt- und Zollrecht, seit 1114 ist für Fulda das Stadtrecht (Civitas) belegt. Die Marktsiedlung entwickelt sich um den Bereich von Steinweg, Markt- und Mittelstraße, die Geschichte der Stadt ist in weiterer Folge immer stark an das Kloster gebunden.

Unter Fürstabt Heinrich V. von Diez-Weilnau (1288–1313) entsteht von 1294 bis 1312 eine Abtsburg außerhalb des Klosters, aus ihr entsteht im 17. Jahrhundert nach Umbauten unter Fürstabt Johann Friedrich von Schwalbach das heutige Barockschloss.

Zu ersten größeren Auseinandersetzungen zwischen Stadt und Kloster kommt es unter Abt Heinrich (vor 1320), der noch eine zweite Burg außerhalb des Klosters bauen ließ. Daraufhin stürmten die Bürger mit Hilfe des Hochvogtes Graf Johann von Ziegenhain beide Burgen des Abtes und zerstörten die neue Burganlage. Die Stadt und der Graf wurden von Kaiser Ludwig IV. mit der Reichsacht belegt, zur Sühne mussten die Bürger die Burg wieder aufbauen und Entschädigungen zahlen, der Rädelsführer wurde hingerichtet.

Weitere Spannungen zwischen Stadt und Kloster entladen sich im mitteldeutschen Bauernaufstand, als die Stadtbürger zu Ostern 1525 mit den Bauern gegen das Reichsstift revoltieren, der Aufstand wurde im Mai des gleichen Jahres vom Heer des hessischen Landgrafen Philipp I. niedergeschlagen.

Fulda ist in der Neuzeit ab 1603 auch ein Zentrum der Hexenverfolgungen und Hexenprozesse, Symbol hierfür ist der Hexenturm. Besonders bekannt ist das Schicksal der Merga Bien, eine der ersten Frauen, die der Hexenjäger Balthasar Nuß im Sommer 1603 inhaftieren und nach 14 Wochen Haft und Folter auf dem Scheiterhaufen verbrennen ließ. Am 19. Juni 1603 wurde Merga inhaftiert und in einen Hundekäfig am Turm des Bischofspalasts gesperrt, weil das Gefängnis im Schloss überfüllt war. Seit 2008 erinnert ein Gedenkstein am Alten Dompfarrlichen Friedhof an die 270 Opfer der Hexenverfolgung im Hochstift Fulda 1600–1606.

Im Zweiten Weltkrieg war Fulda mehrfach das Ziel von Luftangriffen, das Zentrum war zu einem Drittel zerstört.

In der Folgezeit war die Entwicklung geprägt von der Lage im ehemaligen Zonenrandgebiet zur DDR. Zur Förderung des strukturschwachen Raums kam es unter anderem zu einer Reihe von Behörden- und Unternehmensansiedelungen.

Heute liegt Fulda in der Mitte Deutschlands und ist ein wichtiger Verkehrsknoten für den Güter- und Personenreiseverkehr.

Anreise[Bearbeiten]

Entfernungen
Frankfurt am Main 105 km
Gießen 107 km
Kassel 107 km
Erfurt 171 km
Würzburg 113 km

Mit dem Flugzeug[Bearbeiten]

Nächster internationaler Flughafen ist Frankfurt am Main. Er ist in einer guten Stunde mit dem ICE erreichbar, mit dem Auto benötigt man für die 114 km lange Strecke rund eine Stunde.

Mit der Bahn[Bearbeiten]

Keine Direktverbindungen bestehen zu den bayerischen und thüringischen Teilen der Rhön.

Auf der Straße[Bearbeiten]

Fulda ist über die Bundesautobahnen A7 und A66 sowie die Bundesstraßen B27, B 254 und B 458 hervorragend an das Fernstraßennetz angeschlossen.

  • Die A7 führt in Nord-Süd-Richtung (Kassel - Würzburg) an Fulda vorbei. Über die Ausfahrten Fulda-Nord und Fulda-Mitte gelangt man in die Innenstadt.
  • Die A66 verbindet das Rhein-Main-Gebiet und Frankfurt am Main mit Fulda. Über die Anschlussstelle Fulda-Süd erreicht man das Zentrum.

Mit dem Bus[Bearbeiten]

Fulda ist an das Fernbusnetz angeschlossen. Es bestehen Direktverbindungen u.a nach Hamburg, Berlin, München, Stuttgart, Zürich und Mailand. Die Haltestelle für die Fernbusse befindet sich in der Weimarer Str. Die Haltestelle ist mit den Stadtbuslinien zu erreichen. Zudem besteht die Möglichkeit, sein Fahrzeug am angrenzenden Parkplatz abzustellen. Einzelheiten wie Abfahrtszeiten und weiteren Busverbindungen siehe unter Flixbus bzw. meinfernbus

Weiterhin bestehen von Fulda aus Direktverbindungen u.a. nach Bukarest und Breslau. Abfahrt der Busse am ZOB am Bahnhof. Einzelheiten wie Abfahrtszeiten und weiteren Busverbindungen siehe unter Eurolines

Mit dem Fahrrad[Bearbeiten]

Fulda ist auch über die Hessischen Fernradwege R1, R2 und R3 erreichbar.

Der Radfernweg R1, auch Fulda-Radweg, folgt dem Lauf der Fulda. Von der Quellregion in der Rhön bis zum Zusammenfluss mit der Werra bei Hann. Münden.

Der Hessischer Radfernweg R2 verbindet Biedenkopf mit Marburg, Alsfeld und Fulda mit dem Spessart. Er endet bei Obersinn in den Ausläufen des Spessarts.

Der Hessischer Radfernweg R3 beginnt in Rüdesheim am Rhein und verläuft über Frankfurt, durch das Kinzigtal, über Fulda bis nach Tann (Rhön).

Mobilität[Bearbeiten]

Ab dem Hauptbahnhof sind die meisten Sehenswürdigkeiten der Altstadt (Barockviertel mit Dom und Schloss, Museen) problemlos zu Fuß erreichbar. Große Teile der Stadtmitte sind als Fußgängerzone ausgewiesen.

ÖPNV[Bearbeiten]

Der öffentliche Nahverkehr im Stadtgebiet Fulda erfolgt durch die RhönEnergie Fulda GmbH. Die 9 Buslinien fahren alle Stadtteile von Fulda und einige umliegende Orte wie Petersberg, Steinau, Marbach, Künzell, Pilgerzell, Engelhelms, Giesel und Bimbach an. Alle Stadtbuslinien fahren über den Busbahnhof am Stadtschloss.

Außerhalb der Verkehrszeiten der Stadtbuslinien (Mo. bis Fr. von 5:15 bis 22:45, Sa. von 7:00 bis 22:45 und So. von 10:30 bis 22:45 Uhr) fahren zu bestimmten Zeiten Anruf-Sammel-Taxis. Diese Fahrten müssen bis 15 Minuten vor der Fahrzeit telefonisch angemeldet werden.

Die Buslinien im Landkreis Fulda sowie nach Schlitz im Vogelbergkreis werden ebenfalls von der RhönEnergie Fulda GmbH betrieben. Die Überlandlinien fahren alle ab ZOB (Zentraler Omnibusbahnhof) am Bahnhof.

Alle Fahrpläne, Fahrpreise und Linienpläne unter: Fahrplanauskunft.

Parkplätze und Parkhäuser[Bearbeiten]

Die Stadt Fulda bietet mehrere, kostenpflichtige Parkmöglichkeiten. Zum Teil werden die Parkhäuser von privaten Anbietern betrieben.

  • Parkplatz Weimarer Str. - Weimarer Str. , 36037 Fulda, 190 PKW-Stellplätze und 25 Bus-Stellplätze, dazu 17 Wohnmobil-Stellplätze, Öffnungszeiten Mo. bis So. 0:00 bis 24:00 Uhr, Bargeld und EC-Karte, 10 Minuten Fußweg zum Dom und Barockviertel
  • Parkplatz Ochsenwiese - Magdeburger Str., 36037 Fulda, 500 Stellplätze, Öffnungszeiten Mo. bis So. 0:00 bis 24:00 Uhr, Bezahlung mit Münzen und EC-Karte, 10 Minuten Fußweg zum Bahnhof und in die Innenstadt
  • Parkhaus Rosengarten - Am Rosengarten, 36037 Fulda, 665 Stellplätze, Öffnungszeiten Mo. bis Sa. 7:15 bis 20:00 Uhr, So. und Feiertag geschlossen, Ausfahrt jederzeit möglich, Parkhaus liegt gegenüber Freibad Rosenau und direkt an den Hessischen Fernradwegen R1, R2 und R3.
  • Parkhaus Ruprechtstraße - Ruprechtstr., 36037 Fulda (Bahnhof), 152 Stellplätze, Öffnungszeiten Mo bis So. 0:00 bis 24:00 Uhr
  • Parkhaus Richthalle - An der Richthalle, 36037 Fulda, 583 Stellplätze, Öffnungszeiten Mo. bis So. 0:00 bis 24:00 Uhr, liegt gegenüber dem Esperanto Hotel und Kongresszentrum
  • Parkhaus Ochsenwiese - Magdeburger Str., 36037 Fulda, 290 Stellplätze, Öffnungszeiten Mo. bis So. 0:00 bis 24:00 Uhr

Eine umfassende Übersicht über die Parkmöglichkeiten bietet die Stadt Fulda auf ihrer Homepage.

Die nachfolgenden Parkhäuser werden von Q-Park betrieben. Einzelheiten wie Parkgebühren und Serviceleistungen findet man auf der Seite von Q-Park.

  • Parkhaus Stadtschloss - Heertorplatz 1, 36037 Fulda, 300 Stellplätze, Öffnungszeiten Mo. bis So. 0:00 bis 24:00 Uhr, Bargeld und Kreditkarte
  • Parkhaus Zentrum - Universitätsplatz 4, 36037 Fulda, Zufahrt über die Rabanusstr., 214 Stellplätze, Öffnungszeiten Mo. bis So. 0:00 bis 24:00 Uhr, Bargeld und Kreditkarte, Elektrotankstelle
  • Parkhaus Altstadt - Brauhausstr. 6, 36037 Fulda, 360 Stellplätze, Öffnungszeiten Mo. bis So. 0:00 bis 24:00 Uhr, Bargeld und Kreditkarte

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Dom

Barockviertel – Rund um den Bonifatiusplatz, Schlossstraße und Pauluspromenade bietet sich dem Besucher ein eindrucksvolles Barockensemble von einzigartiger Geschlossenheit mit Prachtbauten aus dem 18. Jahrhunderts. Neben dem Dom und dem Stadtschloss zeugen das Palais Buttlar, Palais Buseck und Palais von der Tann eindrucksvoll vom Repräsentationsbewusstsein der einstigen Regenten. Weitere barocke Blickfänge sind das Paulustor, der Schlossgarten mit der Orangerie und Floravase sowie die ehemalige Wachstation, die Hauptwache.

Kirchen[Bearbeiten]

St. Michael
Michaelskirche, innen
Stadtpfarrkirche St. Blasius
  • 50.554169.672971 Dom zu Fulda. Ehemalige Abteikirche des Klosters Fulda und Grabeskirche des heiligen Bonifatius. Seit 1752 ist sie Kathedralkirche des Bistums Fulda. Erbaut wurde die Kirche nach Plänen des Stiftsbaumeisters Johann Dientzenhofer (1663-1726) im zeitgenössischen barocken Stil in den Jahren 1704 bis 1712. Für den Bau wurde die einst größte Basilika nördlich der Alpen, die Ratgar-Basilika weitestgehend abgebaut. Über der Bonifatiusgruft und auf Teilen der Fundamente des alten Doms wurde der neue Dom errichtet. In der Bonifatiuskapelle unter dem Dom ist der reich verzierte Sarkophag des heiligen Bonifatius, des „Apostels der Deutschen“. Die Krypta ist Ziel der jährlichen Bonifatiuswallfahrt.
  • 50.55489.67212 Michaelskirche (Zum Schutz der kostbaren Fresken: Fotografierverbot!). Wikipedia-Artikel zu dieser Einrichtung Wikimedia Commons – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien zu dieser EinrichtungWikidata – Daten zu dieser Einrichtung. Besonders sehenswert im Kircheninneren sind die Wandmalereien (Fresken) aus dem 11. Jahrhundert. Der vorromanische Kirchenbau ist das älteste Bauwerk der Stadt, die älteste Grabeskirche Deutschlands und eine der ältesten Kirchen nördlich der Alpen. Von dem ursprünglich karolingischen Zentralbau sind noch die Rotunde und die achtsäulige Krypta erhalten. Geöffnet: Öffnungszeiten: April bis Oktober: 10–18 Uhr, November bis März 14–16 Uhr. Preis: Freier Eintritt. Die Kirche entstand ab dem Jahre 818 zunächst als die Totenkapelle des 744 von Bonifatius gegründeten Klosters Fulda auf dem damaligen Mönchsfriedhof und nach dem Vorbild der Grabeskirche zu Jerusalem. Das Kloster Fulda war im frühen Mittelalter eines der führenden kulturellen Zentren in Deutschland. Die Kirche wurde am 15. Januar 822 dem Erzengel Michael geweiht. Der Bau entstand im Auftrag von Abt Eigil, der ab 818 Abt in Fulda war und im Jahre 822 auch in der Kirche beigesetzt wurde. Die heutige Kirchengestalt entstand nach Umbauarbeiten im 10. und 11. Jahrhundert. Die Rotunde wurde zur Kreuzform erweitert und der Westturm gebaut. Im 17. und 18. Jahrhundert wurde die Rochuskapelle angebaut. Die Kirche zählt heute zu den bedeutendsten mittelalterlichen Sakralbauten Deutschlands.
  • Propsteikirche St. Andreas − Andreasberg 5, 36041 Fulda (Neuenberg) - Die Andreaskirche ist Teil des Klosters aus der ersten Hälfte des 11. Jahrhunderts aus ottonischer Zeit. Sie wurde mehrfach, besonders durch die 1766 erfolgte Barockisierung, verändert. Die frühromanische Krypta blieb dagegen bis heute unverändert.
  • Benediktinerinnenabtei zur hl. Maria (Kloster, Gästehaus), Nonnengasse 16, 36037 Fulda. Tel.: +49 661 90245-0. Als eines der wenigen Klöster in Deutschland ist die Klosteranlage in ihrer ursprünglichen Bausubstanz und Größe erhalten und durchgehend bewohnt worden. Während das Männerkloster in der Säkularisation unterging, führt das Frauenkloster bis heute die benediktinische Tradition der Stadt fort. 1626 war die Grundsteinlegung zum Bau von Kirche und Kloster durch den Fuldaer Fürstabt Johann-Bernhard Schenck zu Schweinsberg. 1631 Einzug des ersten Konvents in das Kloster. Mehr als 50 Jahre brauchte es, bis die Kirche fertig gebaut war und 1678 geweiht werden konnte. Durch die Wirren des 30-jährigen Krieges geriet der Bau immer wieder ins stocken. 1898 wurde das Kloster zur Abtei erhoben. Die Kirche ist mit Elementen der Spätgotik, Renaissance und Barock versehen. Eine absolute Besonderheit der Kirche ist die Treppe, die vom unteren Kirchenraum zu einer Apsis mit Hochaltar führt. Sr. Lioba Munz OSB (+1997) hat die Entwürfe sowohl für die Fenster als auch für fast alle Ausstattungsstücke geliefert und über deren Ausführung gewacht. Geöffnet: Klosterkirche: Täglich 6.00 bis 20.00 Uhr; Klosterladen (Verkauf von Erzeugnissen der Abtei): Mo. bis Fr. 10.00 bis 17.00 Uhr und Sa. 10.00 bis 16.00 Uhr; Klostergarten (biologischer Gartenbau): Mai bis September Sa. 14:00 bis 16:00 Uhr.
  • Severikirche – Severiberg 1, 36037 Fulda - erbaut 1438 bis 1445 im gotischen Stil, 1451 wurde sie Zunftkirche der Wollweber (Schutzpatron hl. Serverus, daher die spätere Ableitung Severikirche). Während der Reformationszeit wurde sie nicht genutzt. Im 17.Jahrhundert war sie die erste Klosterkirche der nach Fulda berufenen Franziskaner. In den Jahren 1722 bis 1882 war sie Pfarrkirche der Garnison. Heute ist sie Filialkirche der Innenstadtpfarrei.
  • Heilig-Geist-Kirche − 1729 bis 1733 als Hospitalkirche errichtet.
  • Stadt-Pfarrkirche St. Blasius − 1770 bis 1786 erbaut. Sie ist der späteste Barockbau Fuldas mit Resten des gotischen Vorgängerbaus aus dem Jahre 1470, wie z.B. den Nordwestturm. Die Gewölbe über dem Mittelschiff zeigen eine Darstellung der Vertreibung der Händler aus dem Tempel durch Jesus.
  • St. Johannes − Johannesberg
  • Kloster Frauenberg - 1758 bis 1765 im Spätbarockstil erbaut. Die Klosterkirche liegt ca. 15 Minuten Fussweg vom Dom entfernt auf einem Hügel mit einer herrlichen Aussicht über die Stadt und einem weiten Blick in die Rhön und den Vogelsberg.
  • Probsteikirche St. Peter (Lioba-Kirche) - An St.Peter 2, 36100 Petersberg (4 km außerhalb von Fulda, Stadtbusverbindung).
  • Christuskirche - Lindenstr. 1, 36037 Fulda - erbaut 1894 bis 1896 im neugotischen Stil. Es ist die größte evangelische Kirche in Fulda. In unregelmäßigen Abständen finden Kirchenkonzerte statt,

Stadtschloss und Schlosspark[Bearbeiten]

Stadtschloss (Seite zum Dom)
Schlossgartenseite mit Schlossturm
  • Das Stadtschloss entstand als Residenz der Fuldaer Fürstäbte und Fürstbischöfe in der heutigen Form durch Baumeister Johann Dientzenhofer, er erweiterte in den Jahren 1708–1714 das seinerzeit vorhandene Renaissanceschloss (Umbau von 1607–1612) mit Ursprüngen in der erste Burg des Klosters (ab 1312) zur heutigen Gestalt als eine repräsentative vierflügelige Barockanlage mit Innenhof und einer Gesamtlänge von gut 250 Metern.
Nach der Säkularisation (1803) gelangte das Schloss zum Fürstentum Hessen. Unter Kurfürst Wilhelm I. wurde in den Jahren 1817 und 1818 der Flügel am Residenzgarten im spätklassizistischen Stil durch Oberhofbaumeister Johann Conrad Bromeis umgebaut und das Schloss zur Residenz des Kurprinzen. Heute wird es von der Stadtverwaltung genutzt.
Neben den klassizistischen Wohnräumen ist das barocke Treppenhaus, der Fürstensaal und das Spiegelkabinett aus der Zeit des Rokoko für die Besucher zugänglich. Eine Sammlung mit Porzellanen aus der „Hochfürstlich Fuldischen Porzellainfabrique“, die allerdings nur zwischen 1764 und 1789 produzierte, ist ebenso zu sehen. Die Räume, die nicht als Museumsräume genutzt werden, sind heute Verwaltungsräume der Stadtverwaltung
Der Schlossturm (Aussicht über die umgebenden Mittelgebirge) ist im Rahmen einer Schlossbesichtigung in den Monaten April bis Oktober zugänglich. Wegen baulicher Mängel und anstehender Sanierungsarbeiten ist der Schlossturm bis auf Weiteres geschlossen (Stand Mai 2017)
Öffnungszeiten Stadtschloss (Besichtigung der historischen Innenräume): täglich 10–17 Uhr; Montags geschlossen; Eintritt: ab 3,50 €
  • Die Orangerie, entstand zwischen 1721 und 1724 im Schlosspark, die dem Stadtschloss gegenüberliegt. Am barocken Gebäude sind die Innenräume sehenswert, besonders der prächtig ausgestattete Apollosaal und auch der Terrassenbereich mit Freitreppe und Floravase.
Die Orangerie gehört heute zum Hotel Maritim und wird für Veranstaltungen und Tagungen des Hotels genutzt. Das Café und Restaurant mit barocker Ausstattung ist für die Öffentlichkeit zugänglich.
Floravase
Orangerie und Schlosspark
  • Schlossgarten: Die zunächst als Barockgarten angelegte Anlage wurde im 17. Jahrhundert in Teilen zu einem englischen Landschaftsgarten umgestaltet. Besonders sehenswert ist hier die Springbrunnenanlage.
Der Park ist zu den Öffnungszeiten kostenlos zugänglich: 1. April - 31. Oktober: 7:00–22:30 Uhr; 1. November - 31. März; 7:00 –bis 21:00 Uhr
  • Floravase - barocke Skulptur des Bildhauers Johann Friedrich Humbach. Befindet sich vor der Freitreppe der Orangerie.

Burgen, Schlösser und Paläste[Bearbeiten]

Kanzlerpalais
Palais Buseck
  • Kanzlerpalais, Barockbau aus dem Jahre 1735 und zunächst das Wohnhaus des Kanzlers Wagner, später des Hofrats Zwenger. Von 1782 bis 1900 war das Rathaus der Stadt Fulda im Gebäude untergebracht, heute beherbergt das Kanzlerpalais die Volkshochschule und das Jugendbildungswerk.
Lage: Unterm Heilig Kreuz 1
  • Das Palais Altenstein war die Wohnung des fuldaischen Kanzlers und entstand in der Mitte des 18. Jahrhunderts unter Bauleitung des Hofmarschalls von Stein zu Altenstein. Ab 1800 ist das Palais das vornehmste Wirtshaus der Stadt Fulda, von 1816 bis 1866 Sitz des Fuldaer Obergerichts und heute Nutzung für verschiedene Ämter der Stadt. Der repräsentative Rokokosaal im 2. Stock galt seinerzeit als einer der schönsten Festsäle und wird noch für repräsentative Veranstaltungen und als Hochzeitssaal genutzt.
Lage: Schlossstraße 6 (gegenüber dem Stadtschloss)
  • Palais Buseck (Stift Wallenstein), im Jahr 1731/1732 für Ernst Johann von Buseck vermutlich nach Plänen des Fuldaer Hofarchitekten Andreas Gallasini erbaut. Von 1802 bis 1814 Unterkunft für den amtsenthobenen und letzten Fürstbischof von Fulda, Adalbert von Harstall. Ab 1832 im Eigentum des Stiftes Wallenstein und bis 2006 als Wohnheim für adlige, ledige und protestantischen Damen genutzt. 1992 wurde das Stift mit der Althessischen Ritterschaft Kaufungen verschmolzen. Nach aufwändiger und denkmalgerechter Restaurierung im Jahre 2006 derzeit Büronutzung. Bedeutendster Raum im Gebäude ist im 2. Obergeschoss der reich ausgestattete Festsaal (Kapitelsaal).
Lage: Pauluspromenade, am Bonifatiusplatz
  • Palais Buttlar, erbaut 1737-39, Nutzung heute für die Tourist-Information.
Lage: Am Bonifatiusplatz 1

Bauwerke[Bearbeiten]

  • Alte Universität (Adolphs-Universität Fulda) - Universitätsplatz 1, 36037 Fulda. Das Gebäude wurde 1731 bis 1734 nach Plänen von Andreas Gallasini im Barockstil erbaut. 1734 gründete Fürstabt Adolph von Dalberg die Universität Fulda und bis zur Säkularisation im Jahr 1805 wurden hier Rechtswissenschaften, Philosophie, Medizin und Katholische Theologie gelehrt. Heute beherbergt das Gebäude die Adolph von Dalberg Schule (Grundschule).
  • Altes Rathaus, Fachwerksbau aus dem Jahre 1531
Hexenturm
  • Hexenturm, entstanden im 12. Jahrhundert als Teil der mittelalterlichen Stadtbefestigung und zur Abgrenzung der Stadt vom Klosterbereich. Der Turm hatte in Fulda keine Funktion als Gefängnis, die Bezeichnung des Turms ist noch für das Jahr 1808 belegt als "Turm am (Frauen)Törlein" nach einer Zugangspforte zum Kloster. Die "Hexen" wurden nicht hier, sondern im Stadtschloss gefangen gehalten. Die Bezeichnung Hexenturm für den mit 14 Metern Höhe besterhaltenen Teil der Stadtmauer entstand erst später.
Lage: Kanalstr. 1b (östlich vom Domplatz), nicht für die Öffentlichkeit zugänglich.
  • Heertor - Schlosstraße, 36037 Fulda (direkt am Busbahnhof, gegenüber dem Stadtschloss) - erbaut zwischen 1150 und 1165. Es gilt bis heute als eines der ältesten, erhaltenen, romanischen Stadttore in Deutschland (zumindest in Teilbereichen).
  • Hauptwache - Pauluspromenade, 36037 Fulda - erbaut 1757 – 1759 von Andreas Gallasini. Als ehemaliges Wachgebäude wurde das Gebäude gegenüber des Fuldaer Stadtschlosses im Stil des Barocks errichtet. Zwischen Dom und Altstadt im Barockviertel gelegen, heute beherbergt es ein Restaurant und Coktailbar
  • Paulustor - Pauluspromenade, 36037 Fulda. Das Tor trennte einst Stadt- und Stiftsbezirk und wurde erst 1771 an seinen jetzigen Standort versetzt. Ursprünglich stand es zwischen dem Schloss und der Hauptwache.

Denkmäler[Bearbeiten]

  • Bonifatiusdenkmal gegenüber der Touristinfo am Bonifatiusplatz
  • Mariensäule unterhalb des Klosters Frauenberg
  • Stadtgründer (missio - Hl. Bonifatius / regular - Ordensgründer Hl. Benedikt v. Nursia / Klostergründer u. erster Abt = Hl. Sturmius) Borgiasplatz
  • Jüdischer Friedhof Rabanusstraße

Museen[Bearbeiten]

Dommuseum
Jesuitenkolleg / Vonderau Museum

Die Stadt Fulda bietet einen Museumspass (Erwachsene 12,−€, ermäßigt 10,-€) an. Er beinhaltet den Eintritt für folgende Museen: Vonderau-Museum, Dommuseum, Deutsches Feuerwehr-Museum, Historischen Räume der Stadtschlosses, Kinderakademie und Museum Schloss Fasanerie (Eichenzell). Der Pass ist erhältlich bei der Tourist-Info und bei den teilnehmenden Museen. Der Pass ist zeitlich unbegrenzt gültig.

  • 50.551069.678783 Vonderau Museum, Jesuitenplatz 2, 36037 Fulda (in der Innenstadt). Tel.: +49 661 928350. Geöffnet: Die. bis So. 10 bis 17 Uhr, an Feiertagen geöffnet. Preis: Eintritt Erwachsene: 3,50 €; Planetarium 4,- €.
Das Museum zeigt u.a. eine Dauerausstellung zur Kulturgeschichte von Stadt und Region, des weiteren gibt es eine Abteilung zur Naturkunde. Eine weitere Ausstellung widmet sich der Malerei, außerdem verfügt das Museum über ein Planetarium. Namensgeber für das Museum ist der Fuldaer Lehrer und Heimatforscher Joseph Vonderau.
Museumsshop, Museumscafe;
  • 50.55379.669974 Dommuseum, Domplatz 5, 36037 Fulda (am Dom). Tel.: +49 661 8 72 07. Geöffnet: Di. bis Sa. ab 10 Uhr, im Winter Mittagspause 12.30 - 13.30); So. ab 12.30 Uhr.
Gezeigt Exponate zur Kloster- Dom- und Bistumsgeschichte mit einem Schwerpunkt auf der Person des hl. Bonifatius.
  • 50.545699.66425 Deutsches Feuerwehr-Museum, St. Laurentius-Str. 3, 36041 Fulda (in den Fuldaauen südlich vom Zentrum, zu Fuß ca. zwei Kilometer vom Dom aus). Tel.: +49 661 7 50 17. Die Ausstellung zeigt die Geschichte des aktiven und passiven Brandschutzes im deutschsprachigen Raum und überspannt die Zeit vom Frühmenschen „homo erectus“ über das Mittelalter bis zum Ende des Ersten Weltkriegs in 1918. Zu sehen gibt es technisches Gerät und Ausrüstung der Feuerwehr. Ein (feuer-)botanischer Garten ermöglicht Kontakt zu Pflanzen wie Brennnessel oder Fackellilie Geöffnet: Di. - So. 10–17 Uhr. Preis: Erwachsene: 5,− €.
  • 50.545849.686876 Kinder-Akademie Fulda (KAF), Mehlerstr. 4 (in Nähe Bahnhof, ca. 10–15 Minuten zu Fuß). Tel.: +49 661 90273 0. Geöffnet: Mo.- Fr. 10–17 Uhr; So. 13–17:30 Uhr; Sa. 13.00–17.30 Uhr (Oktober – April). Preis: Einzeln (ab 3 Jahren) = 3 €; Familie = 9 €; Freitag von 14:00–17:30 Uhr; Freitags alle Familienkarten zum halben Preis.
Die KAF ist Deutschlands ältestes eigenständiges Kindermuseum und versteht sich selbst als ein „Fitnesscenter der Sinne“, es will Kindern und Jugendlichen zwischen 5 und 14 Jahren Kultur als Teil ihrer eigenen Identität erleben lassen.
Begehbares Herz, Dauerausstellung, Sonderausstellungen, Ferienprogramme, Mitmach-Programme, Gruppenprogramme.
  • Erlebniswelt Blockflöte, Weichselstr. 27, 36043 Fulda (Kohlhaus). Tel.: +49 661 94670. Alles über den Blockflötenbau, von der Geschichte des Blockflötenbaus und die verwendeten Materialien bis hin zur Blockflötenklangwelt (ausprobieren ausdrücklich erwünscht). Geöffnet: Mo. bis Fr. 9:00 bis 16:00 Uhr, Führungen nach Vereinbarung möglich.
  • Schausammlung der Hochschul- und Landesbibliothek
  • Unmittelbar zu Fulda benachbart und in rund 8 km Entfernung befindet sich das Museum Schloss Fasanerie bei Eichenzell, eine Sammlung von Mobiliar und Ausstattungskunst des 18. und 19. Jahrhunderts in Hessens schönstem Barockschloss.

Straßen und Plätze[Bearbeiten]

Parks[Bearbeiten]

Die Stadt Fulda ist auch grün und neben dem Schlossgarten noch weitere Parks- und Erholungsflächen vorzuweisen.

  • Parkanlage in der Fuldaaue - Die bei Einheimischen beliebte, frei zugänglich Grünanlage liegt ca. 5 - 10 Gehminuten westlich der Stadtmitte.
  • Dahliengarten - gegenüber dem Dom. Es werden mehr als 30 verschiedene Dahlien jedes Jahr im Frühjahr gepflanzt. Während der Blüte bietet er Ruhe und Erholung mit einem einmaligen Blick auf Dom und Hexenturm. Öffnungszeiten Ende April/Anfang Mai bis Oktober (je nach Blütenstand) täglich von 9:00 bis 19:00 Uhr, Eintritt frei.

Die Stadt Fulda pflegt insgesamt 20 Friedhöfe, einige davon haben als Grünanlage auch Erholungswert.

Alter dompfarrlicher Friedhof
  • Alter dompfarrlicher Friedhof:
Im Mittelalter und bis in das Jahr 1870 genutzt, ab 1894 aufgelassen und dann im Zuge der Landesgartenschau 1994 als Ausstellungsort für die „Historische Entwicklung der Grabstättenbepflanzung“ zu verschiedenen Epochen mit einigen Schaugräbern umgestaltet. Außerdem gibt es seit 2008 einen Gedenkstein für die Opfer der Hexenverfolgungen in Fulda.
Lage: am Eichsfeld, rund 200 Meter nördlich vom Domplatz (50.55721, 9.6728950° 33′ 26″ N 9° 40′ 22″ O).
  • Neuer dompfarrlicher Friedhof, auch Frauenberg-Friedhof:
Angelegt als Ersatz für den geschlossenen „alten Dompfarrlichen“, hier ruhen neben weiteren bekannten Fuldaer Persönlichkeiten auch der Archäologe und Fuldaer Heimatforscher Dr.h.c. Joseph Vonderau, Namensgeber für das Vonderau Museum.
Lage: am Frauenberg, Butlarstraße 61 (50.5625, 9.6714450° 33′ 45″ N 9° 40′ 17″ O).

Verschiedenes[Bearbeiten]

Aktivitäten[Bearbeiten]

Stadtführungen[Bearbeiten]

Täglich um 11:30 und 15:00 Uhr werden für Einzelreisende Stadtführungen angeboten. Dauer ca. 1 Stunde. Tickets und Treffpunkt bei der Tourist-Information am Bonifatiusplatz.

Für Gruppen bietet die Stadt Fulda verschiedene Stadtführungen von unterschiedlicher Dauer an. Im Angebot sind 1- bis 2-stündige Rundgänge durch das Barockviertel und der Altstadt teilweise auch mit Innenbesichtigung von Dom und Schloss. Aber auch themenbezogene Führungen wie Dommuseum, Stadtschloss und Vonderaumuseum werden angeboten. Ein weiteres Highlight der Stadtführungen ist das fürstliche Shoppen. Die begleitete Shopping-Tour führt zu Ladenbesitzer, die ihre Arbeiten individuell anbieten. Ergänzt wird die Tour mit zwei kulinarischen Schmankerln. Auch für Kinder werden Führungen angeboten. In historischen Kostümen und mit dem Bollerwagen werden die Kinder über die Zeit des Barocks informiert.

Alles über die Führungen, Zeiten und Buchungen unter Tourist-Information

Sport und Freizeit[Bearbeiten]

  • Rhön Adventures (Kanutouren, Geocaching-Touren, Klettern in und um Fulda), Karlstr. 33, 36037 Fulda. Tel.: +49 661 2502623, E-Mail: . Kanuverleih - Touren für einige Stunden oder mehreren Tagen auf der Fulda, Organisation An- und Abtransport der Boote Fehlender Typ
  • 50.537789.7231 Sieben Welten Therme & Spa Ressort (Therme, Saunalandschaft, Bäder-Park-Hotel, Erlebnisgastronomie), Harbacher Weg 6, 36093 Künzell (in der Fuldaer Stadtrandgemeinde Künzell ca. 4 km östlich vom Zentrum). Tel.: +49 661 397 800. Geöffnet: Mo. - Fr. 10–23 Uhr; Sa., So. und Feiertag 9–23 Uhr. Preis: Tageskarte: 25,− €. im Sommer 2010 nach grundlegendem Umbau wiedereröffnete ehemalige Rhöntherme, neu nach Themen gegliedert.
  • Sportbad Ziehers, Magdeburger Straße 97, 36037 Fulda. Tel.: +49 661 12-7744. Schwimmbecken 33 x 21 m, Nichtschwimmerbecken, Planschbecken, Wasserrutsche, Schwimmkurse, Aqua-Fitness, Zuschauertribühne, Caferteria Geöffnet: Mo. 7:30 bis 21:30 Uhr; Di., Mi. und Fr. 7:30 bis 20:00 Uhr; Do. von 7:30 bis 13:00 Uhr; Sa. und So. 13:00 bis 18:30 Uhr; Feiertags und So. vom 01.05. bis 30.09. sowie in der Sommerpause Bad geschlossen.
  • Freibad Rosenau (Rosenbad), Jahnstraße 2, 36041 Fulda. Tel.: +49 661 12-7722. Schwimmbecken 50 x 17 m, Nichtschwimmerbecken mit Strömungskanal, Mehrzweckbecken 33 x 28 m mit 5m-Sprungturm, Planschbecken, Beach-Volleyballfelder, Tischtennisplatten, Kinderspielplatz, Cafeteria Geöffnet: Mai: täglich 11:00 bis 19:00 Uhr; Juni 10:00 bis 20:00 Uhr, Juli und August 9:00 bis 20:00 Uhr; September bis Saisonschluss 11:00 bis 19:00 Uhr.
  • Kartbahn NOlimit (Indoor - Kart, Außenbahn), Frankfurter Straße 142, 36043 Fulda (Kohlhaus, ca. 3km südlich vom Zentrum). Tel.: +49 661 40 20 53. Geöffnet: Mo - Fr: 15–23 Uhr; Sa: 13–24 Uhr; So: 10–23 Uhr.
  • Aeroclub Rhön e.V. Fulda (Segelflug), Olympiastr.1, 36043 Fulda. Tel.: +49 661 21155. Rundflüge im Segelflugzeug über die Stadt. Geöffnet: März bis November an Wochenenden/Feiertagen und bei guter Witterung auch während der Woche möglich.

Musical[Bearbeiten]

  • Musicalsommer. Tel.: +49 661 25008090. Zum 1250. Todestages von Bonifatius brachte die spotlight-musicals GmbH in 2004 das Musical "Bonifatius – Das Musical" erstmals auf die Bühne und legte damit den Grundstein für den Musical-Sommer in Fulda. Es folgten weitere Aufführungen wie "Die Päpstin", "Die Schatzinsel" und "Der Medicus". Jedes Jahr von Mitte Juni bis Ende August finden die Aufführungen im Schlosstheater statt. Aufführungen, Ticketpreise und Pauschalangebote mit Übernachtung unter Musicalsommer-Fulda

Kino und Theater[Bearbeiten]

regelmäßige Veranstaltungen[Bearbeiten]

  • Altstadtfest: Kneipenfest Mitte August in der Altstadt.
  • Weihnachtsmarkt Fulda: findet mit gut 70 Weihnachtsmarktständen auch zu Kunsthandwerk und Weihnachtsschmuck und einem kulturellem Rahmenprogramm rund um die Stadtpfarrkirche statt.
Öffnungszeiten: im Advent Mo. bis Sa. von 11 bis 20 Uhr und So. von 12:30 bis 19:00 Uhr
  • Wochenmarkt: findet jeden Mittwoch und Samstag (außer an Feiertagen) von 7:00 bis 13:30 Uhr rund um den Gemüsemarkt statt.
  • Fuldaer Fastnacht (Fulder Foaset): Fulda ist eine der Karnevalshochburgen in Hessen. Die Fastnacht kann dabei auf eine über 500-jährige Geschichte zurückblicken. Organisiert wird die Fulder Foaset gemeinschaftlich von der Fuldaer Karnevalsgesellschaft und den 13 Randstaaten. Der Höhepunkt der Saison sind der Kinderumzug am Fastnachtsonntag sowie der große Umzug am Rosenmontag.

Einkaufen[Bearbeiten]

Fulda ist die regionale Einkaufsmetropole mit großem Angebot in mehreren Kaufhäusern, zahlreichen Läden und Fachgeschäften. Haupteinkaufstraßen sind die Bahnhofstr., Marktstr. und Friedrichstr.. Auch in den Seitenstraßen und der Altstadt finden sich viele kleine Läden. Erhöht wird die Attraktivität auch durch die hier gegebene und gut sortierte Kneipen- und Gastroszene die auch ein Verschnaufen vom anstrengenden Einkaufsbummel ermöglicht.

Küche[Bearbeiten]

Fuldaer Spezialitäten[Bearbeiten]

  • Flurgönder mit Nudeln (mundartlich: Schwoarte-Gönder) ist ein roher geräucherter Schwartenmagen in Blasenform, der gegart und zusammen mit Bandnudeln serviert wird.

Restaurants und Gasthöfe[Bearbeiten]

Günstig[Bearbeiten]

  • Drei Linden (Gasthof, Fuldaer Küche, Gästezimmer, Biergarten), Neuenberger Str. 37, 36037 Fulda (Neuenberg) (ca. 15 Minuten Fussweg vom Dom). Tel.: +49 661 73131, Fax: +49 661 241366, E-Mail: . schöner Biergarten unter alten Lindenbäumen, bei entsprechender Witterung geöffnet von Mai bis Oktober Geöffnet: Sonntags Ruhetag.
  • Bratwurstglöckle (Kern´s Jakob, regionale, deutsche Küche), Am Stockhaus 10-12, 36037 Fulda. Tel.: +49 661 25131925. Facebook. Pferdefleischspezialitäten und den Fuldaer Original-Pferde-Klops. Ausgesuchte Bratwurstspezialitäten, Riesenbeefburger und wöchentlich wechselnde Specials. Geöffnet: Di. bis Sa. 11:00 bis 14:30 und 17:30 bis 21:30 Uhr, Fr. und Sa. ab 21:30 Uhr Karaoke-Bar.

Mittel[Bearbeiten]

  • 50.59069.68641 Wirtshaus Michelsrombacher Wald, Michelsrombacher Straße 51, 36039 Fulda. Tel.: +49 661 65302. Ausflugslokal mit hauseigener Brauerei.
  • Wirtshaus Schwarzer Hahn, Friedrichstraße 18, 36037 Fulda (im Zentrum). Tel.: +49 661 24 03 12.
  • Brauhaus Wiesenmühle (Restaurant, Hotel, deutsche Küche, Brauerei, Biergarten), Wiesenmühlenstraße 13, 36037 Fulda (in den Fuldaauen unterhalb des Doms). Tel.: +49 661 92 868 0, Fax: +49 661 92 868 39. Das größte Mühlrad Europas mit 44 Schaufeln, einem Durchmesser von 6,90 m, einer Breite von 6,50 m und einem Gewicht von 55 Tonnen versorgt die Wiesenmühle mit Strom. Größter Biergarten von Fulda.
  • Breuers Restaurant & Weinstube (Restaurant, deutsche Küche, umfangreiche Weinkarte, Mittagsmenüs), Pfandhausstraße 8, 36037 Fulda (Altstadt). Tel.: +49 661 90199233.
  • Fuldaer Hof (Biergarten), Am Ried 13, 36041 Fulda/Maberzell (etwas außerhalb im Nordwesten von Fulda). Tel.: +49 661 25 00 864, Fax: +49 661 25 00 862. Geöffnet: von Okt bis einschl. Apr. täglich ab 11:00 Uhr; Die Ruhetag.

Gehoben[Bearbeiten]

  • Alt Elsass (Gästezimmer, Elsässer Küche), Am Abtstor 35, 36037 Fulda (unterhalb des Doms an den Fuldaauen). Tel.: +49 661 250 40 35.
  • Dachsbau (Restaurant, klassische Gerichte und eigene Kreationen), Pfandhausstraße 8, 36037 Fulda (Altstadt). Tel.: +49 661 74110. kleines, gemütliches Restaurant in einem 350 Jahren alten Haus

Cafes[Bearbeiten]

  • Törtchen (Kuchenmanufaktur & Cafe), Löherstr. 42, 36037 Fulda. Tel.: +49 661 20618181. Facebook. bei der Herstellung der Kuchen und Torten kann man zuschauen, gemütliche und antike Einrichtung
  • antonius LadenCafé (Cafe und kleine Gerichte), Severiberg 1, 36037 Fulda (Altstadt). Tel.: +49 661 75826. Verkauf auch von Backwaren in Bio-Qualität, schöner Innenhof Geöffnet: Mo. bis Fr. 9:00 bis 18:00 Uhr, Sa. 10:00 bis 17:00 Uhr, So. geschlossen.

Nachtleben[Bearbeiten]

Kneipen und Bars[Bearbeiten]

Die Altstadt und Fußgängerzone von Fulda hat mit die größte Kneipendichte in Deutschland, an der Karlstraße liegt das Bermuda-Dreieck. Hier trifft sich abends die Szene und mancher ist auch schon verschollen.

  • Café-Bar „22“, Karlstraße 22, 36037 Fulda. Tel.: +49 661 22898. Facebook.
  • Medusa Cocktailbar Fulda (Club, Bar, Lounge), Königstraße 80-82, 36037 Fulda (im Zentrum). Tel.: +49 661 250 32 85. Facebook.
  • Windmühle, Karlstraße 17, 36037 Fulda. Tel.: +49 661 22272. Facebook. Urige Party-Kneipe, jeden 1. Samstag im Monat Weißwurstfrühstück. Geöffnet: täglich ab 11:00 Uhr.

Club[Bearbeiten]

Unterkunft[Bearbeiten]

Habsburger Gasse 11, Geburtshaus Prof. Karl Ferdinand Braun (Hotel am Schloss)

Günstig[Bearbeiten]

  • Hotel am Schloss, Habsburgergasse 5-11/ Ecke Kanalstraße 1b, 36037 Fulda (Nähe Dom / Stadtschloss). Tel.: +49 661 2505580, Fax: +49 661 25055899. Preis: EZ: ab 57 € (39 € mit Gemeinschaftsbad); DZ ab 78 €.
  • Das Wenzel (Hotel-Pension Wenzel), Heinrichstraße 38-40, 36037 Fulda. Tel.: +49 661 75335, E-Mail: . Bed & Breakfast - Mitten in Fulda Preis: DZ ab 64,-€.
  • ibis Fulda City, Kurfürstenstraße 1-3, 36037 Fulda (600 m vom Bahnhof). Tel.: +49 661 250560.

Mittel[Bearbeiten]

  • Hotel am Dom, Wiesenmühlenstraße 6, 36037 Fulda (im Stadtzentrum). Tel.: +49 661 97980, Fax: +49 661 9798500.
  • Platzhirsch (Hotel, Bar & Lounge), Unterm Heilig Kreuz 3-5, 36037 Fulda. Tel.: +49 901500-0.

Gehoben[Bearbeiten]

  • Zum Ritter (Hotel & Restaurant im historischen Ambiente, schöner Biergarten), Kanalstr. 18-20, 36037 Fulda (Altstadt, 5 min zum Dom). Tel.: +49 661 250800.
  • ESPERANTO Hotel & Kongresszentrum, Esperantoplatz, 36037 Fulda. Tel.: +49 661 24291-0, E-Mail: . Hotel & Kongresszentrum, Beauty & Spa Bereich, Veranstaltungshalle Esperanto, Stadtbad Esperanto, Restaurant Toro Negro (brasilianische Küche), Cocktailbar Buena Vista mit Blick über die Stadt Fulda

Lernen[Bearbeiten]

  • Hochschule Fulda (Fachhochschule des Landes Hessen), Marquardstr. 35, 36039 Fulda (einige hundert Meter nördlich vom Bahnhof und östlich vom Zentrum). Tel.: +49 661 96400.
  • Ferdinand-Braun-Schule (Berufsschulzentrum Fulda mit Fachschule für Technik, Fachoberschule), Goerdelerstraße 7, 36037 Fulda (einige hundert Meter nordöstlich vom Bahnhof). Tel.: +49 661 9683 0.
  • Richard-Müller-Schule (Kaufmännische Berufsschule der Stadt Fulda), Pappelweg 8, 36037 Fulda (einige hundert Meter nordöstlich vom Bahnhof). Tel.: +49 661 9687-0.

Arbeiten[Bearbeiten]

Rittergasse

Die Stadt Fulda hat historisch ihren Ursprung auch als Siedlung der Arbeiter und Handwerker des Klosters und war immer auch ein wichtiger Handelsplatz und Markt. Auch das Fulda der Moderne ist ein überregional bedeutender Standort für Industrie, Handwerk und Handel und damit auch das Ziel vieler in der Stadt arbeitenden Pendler aus dem unmittelbaren Umland und auch aus den etwas weiter entfernten Regionen bis in das südseitig anschließende Unterfranken. Fulda verfügt zudem auch über eine gute verkehrstechnische Anbindung an die weniger als einhundert Kilometer entfernte Metropolregion Rhein-Main.

Größter Arbeitgeber vor Ort ist mit rund 2.600 Arbeitsplätzen die Klinikum Fulda gAG, national bekannt ist auch die Fulda Reifen GmbH, heute zum Konzern Goodyear gehörig. Die Region Fulda ist Firmensitz für verschiedene weitere Firmen auch aus dem Sektor Medizin und Dienstleistung; die Arbeitslosenstatistik und der regionale Arbeitsmarkt entwickelt sich damit allgemein immer etwas günstiger als der westdeutsche Durchschnitt.

Sicherheit[Bearbeiten]

Die Sicherheitslage in Fulda entspricht der im übrigen Deutschland, Fulda ist damit als eine sichere Stadt ohne besondere Auffälligkeiten einzustufen.

Natürlich sollte man aber auch hier die üblichen Regeln beachten (z.B. keine Wertsachen im Auto liegen lassen, Fahrräder immer anschließen usw.)

Kurzinfos
Fläche 104,05 km²
Telefonvorwahl 0661
Postleitzahl 36001–36043
Kennzeichen FD
Zeitzone UTC+1
Notruf 112 / 110

Gesundheit[Bearbeiten]

Krankenhäuser[Bearbeiten]

  • Klinikum Fulda (Akademisches Lehrkrankenhaus der Philipps-Universität Marburg, Großklinik mit zahlreichen Kliniken und Abteilungen), Pacelliallee 4, 36043 Fulda (westlich des Stadtzentrums / Künzell, Anfahrt ausgeschildert). Tel.: +49 (0)661 84-0, (0)661 84-61 45 (Notaufnahme).
  • Herz-Jesu-Krankenhaus Fulda (Grund- und Regelversorgung, 11 Fachabteilungen mit 256 Planbetten), Buttlarstraße 74, 36039 Fulda (ca. 500 m nördlich des Stadtzentrums (Dom)). Tel.: +49 (0)661 15-0 (Zentrale), Fax: +49 (0)661 15 - 5383.

Apotheken[Bearbeiten]

In Fulda gibt es zahlreiche Apotheken. Außerhalb der Öffnungszeiten organisieren die Apotheken einen Notdienst. Welche Apotheke Notdienst hat erfährt man unter aponet. Auch über die Hompage der Stadt Fulda findet man die diensthabenden Apotheken.

Notdienste[Bearbeiten]

In Notfällen kann man sich außerhalb der Sprechzeiten an den Ärztlichen Bereitschaftsdienst Fulda (ÄBD) wenden. Der ÄBD befindet sich in der Pacelliallee 4, 36043 Fulda (direkt am Klinikum Fulda, aber mit separatem Eingang). Zu folgenden Sprechzeiten ist der ÄBD besetzt: Mo., Di. und Do. von 19:00 bis 7:00 Uhr am darauffolgenden Tag, Mi. und Fr. von 14:00 bis 7:00 Uhr sowie Sa., So. und Feiertage von 7:00 bis 7:00 Uhr. Eine Anmeldung ist hierbei nicht erforderlich. Wenn man durch eine Krankheit nicht mobil ist, dann kann man den ÄBD auch unter der kostenlosen Rufnummer 116117 erreichen. Hier wird alles weitere veranlasst. Weitere Informationen findet man auch unter ÄBD Hessen

Praktische Hinweise[Bearbeiten]

Touristinformation[Bearbeiten]

WLAN[Bearbeiten]

Die Stadt bietet in und vor städtischen Gebäuden ein freies WLAN-Netz an. Zurzeit ist an folgenden Standorte der Empfang möglich: Busbahnhof, Stadtschloss, Schlosshof, Palais Altenstein, Palais Buttlar (Tourist Information), Kanzlerpalais und Vonderau-Museum. Weitere Standorte sollen folgen. Das Angebot ist kostenfrei. Im Smartphone WLAN Fulda_Mobil auswählen und die Nutzungsbestimmungen akzeptieren.

Toiletten[Bearbeiten]

In der Innenstadt gibt es öffentliche, frei zugängliche Toiletten. Die nachfolgenden Toiletten sind behindertengerecht und zu den gängigen Tageszeiten geöffnet.

  • Domplatz
  • Kanzlerpalais, auf der Seite des Gebäudes in der Mittelstr.
  • Vonderau-Museum, im Museumshof
  • Stadtschloss, im Innenhof
  • Wiesenmühle, beim Wasserspielplatz (nur im Sommer geöffnet)
  • Weimarer Straße, Parkplatz und Haltestelle Fernbuslinien
  • Ochsenwiese, am Parkplatz

Darüber hinaus gibt es am Bonifatiusplatz eine weitere Toilette. Diese ist allerdings nicht behindertengerecht.

Sonstiges[Bearbeiten]

  • Hauptpost (DHL, Deutsche Post): Heinrich-von-Bibra-Platz 5, 36037 Fulda;

Ausflüge[Bearbeiten]

bis 25 km Entfernung[Bearbeiten]

  • Schloss Fasanerie in Eichenzell (8 km südlich, im Sommerhalbjahr geöffnet).
  • Burgenstadt Schlitz (etwa 20 km nördlich), Historische Altstadt mit Fachwerkhäusern und 5 Burgen. Im Advent wird der Turm der Hinterburg zur größten Kerze der Welt..

bis 50 km Entfernung[Bearbeiten]

  • Bad Hersfeld (etwa 50 km nördlich), Stiftsruine, Festspiele, Altstadt mit Fachwerkbauten, Konrad-Duden Museum
  • Steinau an der Straße (etwa 35 km südwestlich), mit dem Gebrüder-Grimm-Haus, in dem die Gebrüder Grimm aufgewachsen sind. Nette Altstadt mit Puppentheater und dem Schloss. Sehenswert sind auch der Erlebnispark Steinau und die einzige Tropfsteinhöhle Hessens.
  • Fachwerkstadt Alsfeld (etwa 40 km nordwestlich)
  • Point Alpha Rasdorf (etwa 40 km nordöstlich), Ausstellung über die Trennung von Ost und West

über 50 km Entfernung[Bearbeiten]

  • Kassel (etwa 100 km nördlich) ist mit seinen attraktiven Parkanlagen (Bergpark Wilhelmshöhe und der Karlsaue) über die Autobahn A7 oder mit dem ICE in nur 30 Minuten Fahrzeit schnell erreichbar.
  • etwas weiter geht es nach Hanau (90 km südwestlich) und in die Metropole Frankfurt am Main (120 km südwestlich).
  • Sehenswert im nahen Thüringen ist Eisenach mit der berühmten Wartburg (90 km nordwestlich).
  • In Franken ist Würzburg (90 km südlich) mit seiner Residenz (UNESCO-Weltkulturerbe) ein attraktives Ausflugsziel (auch schnell über die A7 und per ICE erreichbar).

Literatur[Bearbeiten]

  • Peter Egner: Barockstadt Fulda. Wartberg Verlag, 2009, ISBN 978-3831320738; 72. 15,90, Fotospaziergang durch die Stadt
  • Wolfgang Hamberger (Hg.): Geschichte der Stadt Fulda. Von den Anfängen bis zum Ende des Alten Reiches, Bd. 1. Parzeller, 2009 (1. Auflage), ISBN 978-3790003970; 848. ca. 40.- €
  • Wolfgang Hamberger (Hg.): Geschichte der Stadt Fulda. Von der fürstlichen Residenz zum hessischen Sonderstatus, Bd. 2. Parzeller, 2008 (1. Auflage), ISBN 978-3790003987; 752. ca. 40.- €
  • Stephanie Hahn (Autor) Michael Imhof (Fotograf): Fulda zur Zierde der Stadt: Bauten und Bauaufgaben der Residenzstadt im 18. Jahrhundert. Petersberg : Imhof, 2005, ISBN 978-3865680525; 200. 19,95 €, Die städtebauliche Entwicklung Fuldas im 18. Jahrhundert
  • Thomas Heiler, Beate Kann: Fulda 1945 bis 1970. Sutton Verlag, 2007 (1. Auflage), ISBN 978-3897028289; 127. 17,90 €; rund 200 meist unveröffentlichte Aufnahmen aus dem Stadtarchiv
  • Bischof Heinz Josef Algermissen: Papst Benedikt und Fulda. Petersberg : Imhof, 2010 (1. Auflage), ISBN 978-3865686077; 48. 6,80 € Die Besuche Kardinal Ratzingers in der Bonifatiusstadt
  • versch. Autoren: Fulda - 50 Schätze und Besonderheiten. Michael Imhof Verlag, ISBN 978-3-7319-0425-0, S. 216. 14,95 €; Acht Fuldaer Gästeführer erzählen Geschichte und Geschichten

Weblinks[Bearbeiten]

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