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Marburg

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Marburger Schloss 024.jpg
Marburger Schloss 024.jpg
Marburg
Bundesland Hessen
Einwohner
73.836 (2015)
Höhe
186 m
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Lage
Lagekarte von Deutschland
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Marburg
Wegweiser Dieser Name wird von mehreren Orten verwendet. Für die gleichnamige Stadt in Slowenien siehe Maribor

Die hessische Universitätsstadt Marburg liegt an der Lahn. Ihre Universität (1527) ist die älteste protestantische Hochschule der Welt. Sehenswert ist neben der gemütlichen Fachwerkaltstadt vor allem das hoch über der Stadt thronende Landgrafenschloss (13.–15. Jahrhundert), außerdem die spätmittelalterlichen Kirchen.

Hintergrund[Bearbeiten]

Marburg liegt im Lahntal in Mittelhessen. Politisch gehört die Universitätsstadt zum Landkreis Marburg-Biedenkopf. In Marburg ist fast jeder vierte der ca. 74.000 Einwohner Student, was für ein recht liberales Klima sowie für ein junges und lebendiges Bild auf den Straßen sorgt. Allzu viel Industrie gibt es nicht; die Universität ist der größte Arbeitgeber. Das Gesicht der Stadt wird vor allem von seiner gemütlichen Fachwerkaltstadt und dem darüber thronenden Schloss, den kleinen Gassen, zahlreichen Treppen und Brücken geprägt. Marburg ist Teil der Deutschen Märchenstraße; von 1802 bis 1806 studierten die Brüder Grimm hier.

Weitere Artikel zu Marburg: Brücken

Marburg.gif

Anreise[Bearbeiten]

Mit dem Flugzeug[Bearbeiten]

Marburg besitzt keinen eigenen Flughafen. Der nächste größere Flughafen befindet sich in Frankfurt am Main (ca. 75 km südlich von Marburg).

Mit der Bahn[Bearbeiten]

Von den ICE-Knotenpunkten Frankfurt und Kassel verkehren jeweils alle zwei Stunden IC- und Regional-Express-Züge (RE30 / KBS 620) über Gießen, die fast genauso schnell sind, sowie weitere Züge, wie dem „Mittelhessen-Express“ (Frankfurt−Treysa) und eine Linie der Hessischen Landesbahn nach Frankfurt.

In 1 Marburg (Lahn) halten alle Züge. Hier beginnen auch die Nebenstrecken der Kurhessenbahn über Frankenberg (Eder) und Herzhausen nach Korbach (RB42 / KBS 622) und über Biedenkopf und Bad Laasphe nach Erndtebrück (RB43 / KBS 623). Der Bahnhof verfügt erst seit 2014 über Aufzüge zur Unterführung. Der Aufzug über die Brücke dient zum Erreichen der östlichen Stadtteile, die Bahnsteige sind von hier nur über Wendeltreppen erreichbar.

Am Haltepunkt 2 Marburg-Süd halten nur der Mittelhessen-Express und die HLB. Das Gleis für die Züge Richtung Gießen / Frankfurt ist nur über eine Treppe erreichbar. In Zukunft soll ein weiterer Haltepunkt entstehen, Marburg-Mitte, welcher für Marburg-Besucher der beste Aussteigeort sein wird.

Zur Altstadt nimmt man am besten einen Bus zur 3 Haltestelle Rudolphsplatz und fährt dann mit einem der beiden kostenlosen Fahrstühle in die Oberstadt. Die Linie 10 fährt stündlich auf dem Hinweg zum Landgrafenschloss über den „Markt“ in der Oberstadt.

Mit dem Bus[Bearbeiten]

Durch den Berlin Linien Bus besteht von Berlin aus eine tägliche Busverbindung. · Fahrzeit ca. 7 Std., Fahrpreis: 45,- €. · Busse der Eurolines bzw. Deutsche Touring verkehren vom Busbahnhof (nähe Hauptbahnhof, unter der Stadtautobahn) und schaffen Verbindungen in andere europäische Städte.

Auf der Straße[Bearbeiten]

Marburg ist nicht an das Autobahnnetz angeschlossen. Die Bundesstraße B3 ist jedoch aus Richtung Gießen weitgehend vierspurig und kreuzungsfrei ausgebaut.

Mit dem Fahrrad[Bearbeiten]

Marburg liegt am Lahntalradweg und ist Ziel- oder Startpunkt des Lahn-Eder-Radwegs, der Marburg mit Frankenberg (Eder) verbindet.

Mobilität[Bearbeiten]

Die kleine Stadt kann gut zu Fuß durchquert werden. Es gibt viel alte Bausubstanz. Die Altstadt ist ganz mit Kopfsteinpflaster versehen; typisch sind enge, steile Gassen und Treppen zwischen Straßen, die unterschiedlich hoch liegen. Marburg ist hügelig zu den Füßen des Schlosses angelegt. Es gibt zwei kostenlose Fahrstühle vom [3] Rudolphsplatz und vom 4 Parkhaus Oberstadt zur Oberstadt. Andere Fortbewegungsmöglichkeiten sind Busse und das Fahrrad.

Wissenswertes[Bearbeiten]

  • Auf allen Buslinien innerhalb Marburgs werden Niederflurbusse eingesetzt.
  • Maximal zwei Fahrräder können in der Zeit von Mo. bis Fr. von 9:00 Uhr bis 16:00 Uhr sowie ab 18:00 Uhr und Sa. und So. ganztägig mitgeführt werden. Rollstuhlfahrer und Eltern mit Kinderwagen haben jedoch stets Vorrang. Auch wenn um die Mittagszeit die Fahrradmitnahme erlaubt ist, empfiehlt sich dies nicht. Wegen der zahlreichen Schulen in der Innenstadt sind die Busse dann bereits ohne Fahrräder oft überfüllt.
  • Zu Stoßzeiten um die Mittagszeit und im Feierabendverkehr kommt man mit dem Auto in der Kernstadt schwer voran. Will man nicht gerade ein Ziel in der Innenstadt ansteuern, sollte man besser die Stadtautobahn nehmen und nicht durch die Innenstadt fahren.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Das Landgrafenschloss, rechts im Vordergrund die St. Marienkirche

Landgrafenschloss[Bearbeiten]

  • 1 Landgrafenschloss. Das Schloss thront hoch über der Stadt. Vom Schlossberg hat man einen schönen Ausblick auf die Stadt und das Lahntal.
  • 2 Schloßgarten Marburg. Die Anlage dient als Naherholungsraum. Über 7000 Rosen blühen im Park. Sehenswert ist das Judizierhäuschen von 1627.
  • 3 Wilhelmsbau. Der Wilhelmsbau befindet sich im östlichen Teil des Schlosses. Er beherbergt ein Museum mit Sammlung zur Geschichte Hessens.
  • Der Schlosshof - ist kostenlos zugänglich
  • Camera Obscura - ist am Schloss zu finden. Die kurze Führung ist zu empfehlen, sofern man solch einen "optischen Apparat" noch nicht kennt. Weiteres siehe Abschnitt "Verschiedenes".

Die Schlossanlage erreicht man entweder zu Fuß oder mit einem Kleinbus, der stündlich auf der Hinfahrt über den Marktplatz in der Oberstadt zum Schloss hoch kraxelt. Ab 1. Juli 2014 gibt es mit der Marburger Schlossbahn eine weitere Möglichkeit, die Schlossanlage zu erreichen. Die Schlossbahn wird mit ihren 54 Sitzplätzen den Markt, das Schloss und die Kunsthalle anfahren.

Kirchen[Bearbeiten]

Elisabethkirche
  • 4 Elisabethkirche. Die gotische Kirche wurde zwischen 1235-1283 erbaut. Der Bau besitzt eine reiche Innenausstattung. Die Kirche war Vorbild für die Liebfrauenkirche in Frankenberg (Eder) Geöffnet: Mo-Fr: 10-16 Uhr; Sa 10-17 Uhr; So 11.15-17 Uhr; die Kirche ist frei zugänglich. Ferner können die Kunstschätze angeschaut werden. Eintritt Kunstschätze: Erwachsene 2,50 €, Schüler und Studenten: 1,50 €, für Familien gibt es Sondertarife . Weitere Informationen: Wikipediaartkel zur Kirche.
  • 5 Kilianskapelle, Schuhmarkt. Älteste Kirche der Stadt, erbaut um 1200 und bereits 1527 umgewidmet.
  • 6 Kugelkirche. Erbaut im spätgotischen Stil im 15. Jahrhundert. Der eigentliche Name dieses mittelalterlichen Sakralbaus ist "Kirche Sankt Johannes Evangelist"; dieser Name wird jedoch in Marburg selten verwendet und ist nicht allgemein bekannt.
  • 7 Luth. Pfarrkirche St. Marien. Die am Südhang des Schlossberges gelegene Kirche ist ein romanischer Bau. Dieses wurde im 14. Jahrhundert in ein gotisches Gotteshaus umgestaltet.
  • 8 St. Michaelskapelle. Gotische Kapelle mit altem Friedhof und kleinem Park. Der Aufgang zum "Michelchen", wie die Marburger die Kapelle nennen, befindet sich gegenüber der Elisabethkirche über eine Treppe an der Elisabethstraße direkt bei der Ampel. Die St. Michaelskapelle kann nur von außen besichtigt werden und ist nicht durchgängig geöffnet.

Bauwerke[Bearbeiten]

Historisches Rathaus und Marktplatz in der Oberstadt
Marburgs Altstadt: Oberstadt
Marktplatz Richtung Mainzer Gasse

In der Oberstadt

  • Restaurierte Altstadt mit Fachwerkhäusern aus verschiedenen Jahrhunderten. Die Altstadt liegt am Hang des Schlossberges und besitzt zahlreiche gemütliche Gässchen, in denen man in der Fußgängerzone bummeln und auch einkehren kann. 14 ausgewählte Fachwerkhäuser werden mit Lageplan in der Broschüre der Stadt Marburg Fachwerk in der Marburger Oberstadt (PDF) vorgestellt.
  • Altes Rathaus am Marktplatz, erbaut 1512 bis 1527. Der Renaissance-Turm mit dem Uhrgiebel wurde 1581 an das gotische Rathaus angebaut, da es den Marburgern zu schlicht erschien. Unterhalb des Ziffernblatts steht die Göttin der Gerechtigkeit, Justitia, mit der Waage; links des Ziffernblatts bläst der Wächter mit der Trompete und rechts wartet der Tod mit dem Stundenglas; oberhalb der Uhr zeigt die Kugel Tag und Nacht an. Zu jeder vollen Stunde kräht der Rathausgockel über der Uhr aus luftiger Höhe hinunter.
  • Steinernes Haus oberhalb des Marktplatzes gelegen, erbaut Anfang des 14. Jahrhunderts im gotischen Stil.
  • Reste der Stadtmauer: Bettinaturm, Kalbstor aus dem 13. Jahrhundert.

Außerhalb

  • Spiegelslustturm befindet sich auf dem bewaldeten Hügel gegenüber des Schlosses auf den "Lahnbergen" und bietet somit eine gute Aussicht auf die Oberstadt. Aber Achtung: es ranken sich Mythen um dieses Gemäuer, angeblich darf man es erst nach bestandener Zwischenprüfung oder gar erst nach erfolgreich absolviertem Studium betreten. Einkehrmöglichkeit im Turmcafe. Der Spiegelslustturm kann mit dem Auto gut erreicht werden und bietet ausreichende Parkmöglichkeiten. Ohne Auto fährt man mit der Buslinie 7 bis Haltestelle "Universitätsklinikum"; nach Aussteigen nicht in Richtung Klinikum selber, sondern einige wenige Meter in die entgegengesetzte Richtung gehen, links in die Hermann-Bauer-Straße einbiegen und dieser folgen (etwa 1,5 km). Vom Haltepunkt führt außerdem ein Wanderweg zum Spiegelslustturm; eine Karte der Wanderwege auf den Lahnbergen findet man am Anfang der Bushaltestellen in Richtung Klinikum auf der rechten Seite.
  • Burgruine Frauenberg etwa 6 km südlich von Marburg gelegen, eine ehemalige Höhenburg, mit schönem Blick in das Amöneburger Becken. Der Frauenberg kann unter der Woche mit der Buslinie MR86 nach Homberg (Ohm) bzw. Deckenbach nahezu stündlich erreicht werden. Eine gute Einstiegshaltestelle ist Marburg Südbahnhof, Aussteigen bei der Busstation "Beltershausen Frauenberg Seebode". An Wochenenden besteht die Möglichkeit ab Marburg Südbahnhof, mit dem AnrufSammelTaxi (Tel.: 06421-4051717) zu fahren; die Abfahrtszeiten erhält man u.a. bei bahn.de.

Denkmäler[Bearbeiten]

Unser Christian - Marburgs letzer Dienstmann

Marburg ist eher die Stadt der Gedenktafeln, denn der Denkmäler. Vor allem in der Oberstadt befinden sich zahlreiche Tafeln, die an wichtige Personen erinnern - allen voran die Brüder Grimm, die in Marburg studierten. Auch Büsten erinnern vereinzelt an berühmte Marburger. Personenbezogene Denkmäler finden sich dagegen nur wenige. Bemerkenswert ist, dass die Stadt ihrem letzten Dienstmann ein Denkmal gesetzt hat. "Unser Christian", Dienstmann Nr. 4, steht an der Wasserscheide im Übergang von der Neustadt in die Wettergasse. Die älteren Marburger wissen noch zahlreiche Anekdoten über dieses Marburger Original zu erzählen. Die bronzene, etwa 160 cm große Statue, soll der echten Körpergröße Christians entsprechen.

Museen[Bearbeiten]

  • 9 Marburger Haus der Romantik, Markt 16. Tel.: +49 (0)6421 - 917160, Fax: +49 6421 - 917162. Neben wechselnden Ausstellungen und Sonderausstellungen werden Themenabende geboten. Die Ausstellung erinnert an den Marburger Romantikerkreis. Im Roten Salon wird die Geselligkeitskultur der Romantiker um 1800 dargestellt. Geöffnet: Di. - So. 11-13 und 14-17 Uhr.
  • 10 Mineralogisches Museum, am Firmaneiplatz. Schausammlungen in drei Sälen. Etwa zwei bis drei Mal pro Jahr finden Sonderausstellungen statt. Geöffnet: Mi. 10-13 und 15-18 Uhr, Do. und Fr. 10-13 Uhr, Sa. und So. 11-15 Uhr. Preis: 2 €.
  • 11 Polizeioldtimer-Museum (Tag der offenen Tür und Sommerfest am 7. September 2014), Marburg-Cyriaxweimar. Das Museum hat nur ein Mal im Monat geöffnet.
  • 12 Religionskundliche Sammlung, Landgraf-Philipp-Str. 4 (Neue Kanzlei). Führungen, Sonderausstellungen und wechselnde Ausstellungen zur Geschichte der Religionen vor allem anhand ihrer Ritualgegenstände. Geöffnet: Die Dauerausstellungen können Montags von 14:00 - 16:00 Uhr besichtigt werden; die Sonderausstellungen sind Montags und Mittwochs von 11:00 - 17:00 Uhr ohne vorherige Anmeldung.
  • Universitätsmuseum für Kulturgeschichte auf dem Landgrafenschloss
  • Universitätsmuseum für bildende Kunst im Ernst-von-Hülsen-Haus - zeigt Gemälde aus dem 16.- 20. Jahrhundert (meist deutsche Künstler). Aufgrund von Renovierungsarbeiten ist das Kunstmuseum derzeit geschlossen.

Auf einigen Websites rund um Museen in Deutschland und Freizeittipps für die Region wird häufig noch das Kindheitsmuseum in der Barfüßerstraße 5 aufgeführt. Dieses Museum wurde leider 2009 geschlossen.

Straßen, Plätze und Brücken[Bearbeiten]

In der Oberstadt:

  • Marktplatz mit historischem Rathaus
  • Barfüßerstraße und Marktgasse
  • Wettergasse und Reitgasse
  • Wendelgasse zum Lutherischen Kirchhof auf dem Weg zum Schloss.

Zu Marburgs Brücken gibt es einen eigenen Artikel

Parks[Bearbeiten]

  • Alter Botanischer Garten in der Kernstadt nahe der Elisabethkirche.
  • Neuer Botanischer Garten auf den Lahnbergen.
  • Schlosspark mit Rosengarten.

Verschiedenes[Bearbeiten]

  • Camera Obscura Marburg - Die begehbare Lochkamera steht auf dem Schlossberg. Zu den Öffnungszeiten kann man eine "optische Stadtführung" über Marburg machen (kostenfrei; Spende erbeten). Zugang: Von März bis Oktober bei gutem Wetter: Sa., So. und an Feiertagen zwischen 14:00 Uhr und 16:00 Uhr (Stand 11-2009). Die offiziellen Infos zur Kamera sind hier zu finden (für Gruppen können auch Termine außerhalb der Öffnungszeiten vereinbart werden).
  • Die Marburger Universität ist über die ganze Stadt verteilt, der Kern befindet sich in und um die Altstadt in mehreren überwiegend schönen, älteren Gebäuden.

Sehenswertes in den Stadtteilen[Bearbeiten]

  • Barockkirche St. Michael und St. Elisabeth im Stadtteil Schröck aus dem Jahr 1726 mit Hochaltar.
  • Elisabethbrunnen - etwas außerhalb von Schröck gelegen. Der eigentliche Brunnen befindet sich innerhalb eines imposanten Brunnentempels. Die heilige Elisabeth soll oft hierher gewandert sein, um Almosen an Arme zu verteilen. Oberhalb des Brunnens befindet sich die Ruine der Kreuzkapelle.
  • Kirche St. Johannes des Täufers im Stadtteil Ginseldorf, erbaut Mitte des 15. Jahrhunderts.
  • Pfarrkirche St. Cyriakus in Bauerbach.

sowie

  • Naturschutzgebiet "Kleine Lummersbach", nördlich des Marburger Stadtteils Cyriaxweimar gelegen. Früher befand sich hier ein Übungsplatz der Tannenbergkaserne. Das 138 Hektar große Naturschutzgebiet lädt mit seinen Wegen zum Spazierengehen ein. Es kann über die Kreisstraße 69 erreicht werden; Hunde sind selbstverständlich an der Leine zu führen.

Die Stadtteile Schröck, Bauerbach und Ginseldorf sind jeweils nur wenige Kilometer voneinander entfernt.

Aktivitäten[Bearbeiten]

Allgemeines[Bearbeiten]

  • Auf der Lahn kann man Tret- und Ruderboot fahren, entsprechende Leihmöglichkeiten sind vorhanden.
  • Die Lahnufer/ -wiesen bieten im Sommer ideale Möglichkeiten zum Grillen und Feiern.
  • Der nahe gelegene "Seepark" (Niederweimarer Baggersee) bietet die Gelegenheit zum Baden und Wasserskifahren. Er kann in wenigen Minuten ab Hauptbahnhof oder Marburg Süd mit dem Zug sowie sehr gut auf dem Lahntalradweg mit dem Rad erreicht werden.
  • Minigolf (nahe Campingplatz)
  • Schwimmbad mit Wasserrutsche/ Freibad (nahe Campingplatz)
  • Marburg hat drei Kinos mit vielfältigem Programm. In den Sommermonaten finden zusätzliche Vorführungen im Schlosspark statt (Open-Air Kino); wer nicht anstehen möchte, kann die Eintrittskarten in jedem Marburger Kino vorab kaufen.
  • Informationen zu öffentlichen allgemeinen Rundgängen durch Marburg sowie themenbezogenen Führungen (Brüder Grimm Führung, Martin Luther Führung, Kasemattenführung) finden Sie auf den Webseiten der Stadt Marburg.

Hinweis: Jedes Jahr an einem Wochenende Anfang Juli findet in Marburg 3TM (3 Tage Marburg), ein großes Marburger Stadtfest mit Bühnen, Drachenbootrennen, verschiedenen Märkten und einem Höhenfeuerwerk, statt. Falls Sie Marburg in aller Ruhe erkunden und kennenlernen möchten, eignet sich dieses Wochenende nicht dafür.

Regelmäßige Veranstaltungen und Feste[Bearbeiten]

  • Das Internationale Marburger Suppenfest mit Verkostung findet in der Regel Mitte bis Ende Februar an einem Samstag von 17.00 - 19.00 Uhr im Stadtteil Richtsberg statt. Privatpersonen und Vereine treten in Wettstreit um die beste Suppe, die von einer Jury ausgewählt wird.
  • Maieinsingen - Jedes Jahr wird um 0 Uhr auf dem Marktplatz mit dem bekannten Lied "Der Mai ist gekommen...." der Mai eingesungen. Insgesamt beginnt das "Maieinsingen" bereits am 30. April ab 20 Uhr mit Auftritten verschiedener Künstler. Mehrere Stände bieten Essen und Trinken an. Das "Maieinsingen" geht bis etwa 1 Uhr und ist kostenlos.
  • Hafenfest - voraussichtlich am Himmelfahrtswochenende mit Fischmarkt, Kulturveranstaltungen und Innenstadtkirmes. Sicherlich eines der kuriosesten Feste, da Marburg keinen Hafen hat.
  • 3TM (Drei Tage Marburg) - Großes Marburger Stadtfest mit zahlreichen Bühnen in der gesamten Innenstadt verteilt, Drachenbootrennen, Vorstellung der Marburger Vereine und einem Höhenfeuerwerk zum Start. Jedes Jahr Anfang Juli.
  • Weidenhäuser Höfest - Essen, Trinken und Feiern in den Hinterhöfen des Marburger Stadtteils Weidenhausen am 6. September 2014.
  • Elisabethmarkt - regelmäßig am zweiten Wochenende im Oktober: Krammarkt, Innenstadtkirmes und Entenrennen.
  • Marburg b(u)y night - eigentlich eine Veranstaltung des Stadtmarketings mit verkaufsoffenem Abend. Seinen Reiz gewinnt diese Veranstaltung durch sehr schöne Illuminationen wichtiger historischer Gebäude sowie Brücken. Im Jahr 2014 wird die Veranstaltung am 28. November stattfinden.

Einkaufen[Bearbeiten]

Selbstversorger und Low-Budget-Reisende finden alle großen Discounter mehrfach in Marburg. Auch an Bioläden gibt es keinen Mangel. Des Weiteren besteht die Möglichkeit, sich mittwochs und samstags auf den Märkten im Südviertel, in der Oberstadt und an der Elisabethkirche/Firmaneiplatz zu versorgen. In der Altstadt findet man viele kleinere Fachgeschäfte mit umfangreichem Sortiment, darunter auch mehrere Buchhandlungen. In Marburg befinden sich mehrere Einkaufszentren; große Einkaufszonen und -meilen bietet Marburg dagegen nicht.

Ein typisches Mitbringsel aus Marburg ist der "Marburger Nachtwächter", ein nach traditionellem Rezept hergestellter Kräuterlikör mit 38% Vol. Er kann im Spirituosen- und Tabakladen, Marktgasse 17, in der Oberstadt gekauft werden.

Küche[Bearbeiten]

In der Altstadt gibt es eine abwechslungsreiche Gastronomie, darunter mehrere schöne Cafés, die dank der Nähe zur Universität auch in den Randzeiten gut besucht sind. Am Bahnhof findet man einen McDonalds, der auch Gelegenheit zum Kaffeetrinken bietet, wenn man länger auf eine Bahn warten muss, sowie in direkter Nähe eine 24-Stunden-Kneipe und weitere Einkehrmöglichkeiten.

Günstig[Bearbeiten]

Mittel[Bearbeiten]

  • Kostbar

Gehoben[Bearbeiten]

  • Hotel Rosenpark
  • Das kleine Restaurant

Nachtleben[Bearbeiten]

  • Das Trauma im G-Werk- Eher alternativ. Mittwochs: Zonebar (Sitzunterhaltung mit Knabbersachen und Spielen unterlegt von wechselnden DJs), Donnerstag: DonnersDance (Hauptsächlich Indie, hängt vom DJ ab....), Samstag: G-tanzt; ansonsten: Konzerte, Kino, und Parties.... - nebenan gibt es die BaariBar, im Sommer mit Biergarten und Grill. Sonntags: Tatort!
  • Nachtsalon Direkt am Bahnhof Marburg(Lahn)

Marburg gehört zu den Städten mit der größten Kneipendichte. Die meisten Kneipen und Restaurants finden Sie in der Oberstadt (Fachwerkaltstadt).

Unterkunft[Bearbeiten]

Günstig[Bearbeiten]

  • Pension Bistro Plateau - günstige und zweckmäßig eingerichtete Zimmer (teilweise mit Waschbecken) mit Toilette/Dusche auf dem Flur - ab 20 €; 4-Wochen-Pauschale ab 330 € für Schüler/ Studenten ca. 10% günstiger; Mehrbettzimmer: der Preis ist Verhandlungssache; 35037 Marburg, Jakob-Kaiser-Straße 1; Tel.: 0160 - 94 61 10 06, Fax: 06424-6264
  • Campingplatz an der Lahn - Trojedamm 47, 35037 Marburg, 06421 21331
  • Pension Fischbach - vom günstigen Zimmer mit Toilette/ Dusche auf dem Flur bis zur Ferienwohnung; Preis: ab 17 € inkl. Frühstück; 35043 Marburg, Schubertstraße 9; +49(0)6421/41466
  • Jugendherberge Marburg - Jahnstr. 1, 35037 Marburg/ Lahn; Telefon (0 64 21) 2 34 61, Telefax (0 64 21) 1 21 91, marburg@djh-hessen.de (direkt an der Lahn gelegen)

Mittel[Bearbeiten]

  • 1 Hotel Gasthaus «Zur Sonne», Markt 14. Tel.: +49 (0)6421 17190, Fax: +49 (0)6421 171940, E-Mail: . Das Hotel Gasthaus hat 9 Zimmer (3 EZ, 6 DZ) in der dritten und vierten Etage. Parkplätze sind keine am Hause vorhanden. Preis: EZ 45 € pZpN, EZs 58 €, DZ 85 €, DZs 100 €, alle Preise inkl. BB.

Gehoben[Bearbeiten]

Lernen[Bearbeiten]

  • Marburg ist Universitätsstadt.
  • Die Marburger Schulen sind meistens sehr aufgeschlossen gegenüber ausländischen Schülern und besitzen viele Austauschprogramme

Arbeiten[Bearbeiten]

Es heißt, die Universität sei der größte Arbeitgeber in Marburg.

Sicherheit[Bearbeiten]

Marburg kann als normal bis sehr sichere deutsche Stadt bezeichnet werden. In den Stadtteilen Waldtal, Richtsberg und Stadtwald sollte man abends und nachts etwas Obacht geben und sich nicht mit Betrunkenen etc. anlegen.

Gesundheit[Bearbeiten]

  • 1 Rhön-Klinikum (Buslinie 7, ausreichender Parkraum für PKW (kostenpflichtig)), Baldinger Straße, Lahnberge. Investor ist Die RHÖN-KLINIKUM AG . Marburg Gießen und Frankenberg teilen sich die Aufgaben

Praktische Hinweise[Bearbeiten]

Marburg Panorama, Blick vom Spiegelslustturm
  • 2 Marburg Tourismus und Marketing GmbH, Pilgrimstein 26. Tel.: +49 (0)6421 99 12-0, Fax: +49 (0)6421 99 12-12. Ein Infofstand befindet sich auch noch in der ”Oberstadtwache” direkt am Marktplatz. Geöffnet: Montag - Freitag: 9 - 18 Uhr, Samstag 10 - 14 Uhr.

Presse[Bearbeiten]

Für Marburg und Umgebung erscheint die Oberhessische Presse (OP) als Tageszeitung im Kioskverkauf und im Abonnement. Seit 2007 gibt es ein E-Paper.

Wichtigstes kostenlos vertriebenes Anzeigenblatt der Stadt ist der Express. Er erscheint jeden Donnerstag und liegt in fast jedem zweiten Geschäft kostenlos zum Mitnehmen aus. Veranstaltungshinweise, das Kinoprogramm, Kleinanzeigen und auch das Speiseangebot der Mensa sowie das Fernsehprogramm, sind darin enthalten.

Waschsalons[Bearbeiten]

  • Waschbrett - Gutenbergstraße 16, 35037 Marburg; Preis: ab 3,50 € Waschmaschine

Marburger Begriffe und Abkürzungen[Bearbeiten]

  • Affenfelsen: Verschachteltes, brutalistisches Hochhaus mit 14 Stockwerken am Anfang der Gisselberger Straße.
  • Asthma-Treppe: Bezeichnung der "Engen Gasse", die längste Treppe Marburgs, die die Oberstadt mit dem Pilgrimstein verbindet.
  • Audimax: Das "Audimax" bezeichnet eigentlich den größten Hörsaal einer Universität. In Marburg wird der Begriff häufig als Synonym für das Hörsaalgebäude in der Biegenstraße verwendet.
  • E-Kirche: Marburger Abkürzung für die Elisabethkirche im Zentrum der Stadt gelegen.
  • E-Straße: Abkürzung für die Elisabethstraße an der E-Kirche.
  • Gutenbergstraße: Wenn bei einer Frage nach Haltestellen in der Innenstadt "Gutenbergstraße" genannt wird, dann ist damit die Busstation Hanno-Drechsler-Platz gemeint.
  • KFZ: Kultur- und Freizeitzentrum Marburg, Biegenstraße 13 (im Erwin-Piscator-Haus)
  • Kilian: Kurzwort für die ehemalige Kilianskirche am Schuhmarkt.
  • Michelchen: Bezeichnung der St. Michaelskapelle in der Nähe der Elisabethkirche.
  • Oberstadt: Marburger Bezeichnung für die Altstadt.
  • Oberstadtkinos: Bezeichnung für das Kino "Kammer-Lichtspiele" bzw. Marburger Filmkunsttheater am oberen Steinweg. Manchmal wird auch der Begriff "Steinweg-Kinos" verwendet.
  • Phil Fak: Türme der Geisteswissenschaftlichen Institute an der B3 in der Nähe der Mensa. Die eigentliche Philosophische Fakultät befindet sich heute nur noch in Block D. Die Bezeichnung "Phil Fak" für die Türme insgesamt hat sich bis heute im Sprachgebrauch erhalten. Daraus resultiert, dass bei einer Beschreibung wie "links an der Phil Fak vorbei" in der Regel die Türme insgesamt gemeint sind und nicht Block D.
  • Schröcker Brunnen - bekanntere Bezeichnung des Elisabethbrunnens in Schröck.

Praktische Hinweise[Bearbeiten]

In Marburg wird Hochdeutsch gesprochen. Mit Englisch kommt man sicher auch gut weiter, aber auch Russisch kann angeblich hilfreich sein. Durch die vielen Studenten kann man sehr viele Sprachen antreffen. Ein unabhängiger Stichprobentest einiger Marburger Studierenden hatte zum Ergebnis, dass man sich mit vielen Marburgern auch in Französisch, Spanisch, Italienisch und Portugiesisch unterhalten kann. Durch die Spracheninstitute der Uni kann man auch einen Teil japanisch-sprechende Marburger antreffen.

Internetcafés[Bearbeiten]

Es gibt viele, vor allen in der Innenstadt und im Bahnhofsviertel

  • Callcenter - Erlenring x, 35037 Marburg; tägl. 9:30-23:00 geöffnet; Internetnutzung: 25 Min. 1 € und Telefonieren/ Faxen + Telefonkartenverkauf

Ausflüge[Bearbeiten]

  • zur Sackpfeife - Der 674 m hohe Berg mit Aussichtsturm und Freizeitzentrum (u. a. Sommerrodelbahn) liegt ca. 30 km nordwestlich von Marburg.
  • nach Kassel - knappe Stunde Fahrzeit mit dem Zug (IC oder RE).
  • nach Gießen - mit dem Mitmachmuseum "Mathematikum"
  • nach Wetzlar - Fachwerkaltstadt mit Dom
  • nach Frankfurt am Main - knappe Stunde Fahrzeit mit dem Zug (IC, RE oder HLB).
  • nach Amöneburg - RE und RB nach Kirchhain, dann "Überlandbus"
  • in den Nationalpark Kellerwald-Edersee - Mit dem Zug über Frankenberg (Eder) nach Herzhausen (Vöhl), gegebenenfalls weiter mit dem Bus nach Asel-Süd (Buslinie 501.2) oder über Waldeck nach Hemfurth-Edersee zur Staumauer des Edersee (Buslinie 503)
  • nach Frankenberg (Eder) - 45 Minuten mit dem Zug (RB)
  • auf den Christenberg im Burgwald - Überreste einer historischen Festungsanlage (Kesterburg) (ca.200 nach Christus) Martinskirche und Küsterhaus aus dem Mittelalter und ein Backhaus. Anreise mit dem Auto über die B252, nach der Abzweigung in Münchhausen 3 km. Anreise mit dem Zug: Vom Hauptbahnhof in Marburg mit der Burgwaldbahn bis Münchhausen. Der Fußweg ist ausgeschildert (steiler Anstieg).

Weitere Ausflugsziele sind im Reiseführer Marburg-Biedenkopf zu finden.

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]


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