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Lahntal

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Das Lahntal ist ein sehenswertes Flusstal in Deutschland. Ob per Fahrrad, Kanu oder auch zu Fuß – eine Reise entlang der Lahn ist ein Erlebnis, das immer populärer wird.

Lahn bei Marburg

Hintergrund[Bearbeiten]

Die Lahn ist ein 246 Kilometer langer Nebenfluss des Rheins. Ihre Quelle ist der Lahntopf am 625 Meter hohen Lahnkopf im Netphener Ortsteil Lahnhof im Rothaargebirge. Die Mündung ist in Lahnstein nahe Koblenz. Das Lahntal verläuft durch die Bundesländer Nordrhein-Westfalen, Hessen und Rheinland-Pfalz. Es trennt in weiten Teilen den Taunus vom Westerwald und endet im Mittelrheintal.

Die Lahn wurde kurz vor dem Bau der Eisenbahn mit zahlreichen Staustufen und Schleusen schiffbar gemacht. In Weilburg wurde Deutschlands einziger Schiffstunnel gebaut. Ein Abschnitt oberhalb von Runkel wurde nicht fertiggestellt. Die Lahn fließt ohne größere Strudel leicht dahin, während sie unterhalb durch die stärkere Stauung mehr steht. Die Schleusen werden oberhalb von Limburg von den "Freizeitkapitänen" von Hand bedient. Die Strecke ist sehr beliebt für Fahrten mit dem Kanu, die auch gemietet und zurücktransportiert werden können. Genauso beliebt sind diese Abschnitte bei Radfahrern die den Fluss begleiten.

Einige Kilometer oberhalb von Limburg ist der Fluss für Motorboote gesperrt. Unterhalb ist sie bis zur Mündung in den Rhein bei Lahnstein immer noch eine Bundeswasserstraße, obwohl der Lastverkehr seit den 1980er-Jahren eingestellt wurde. Mit hohen Steuermitteln wird dieser Abschnitt für den privaten Freizeitverkehr instandgesetzt und gewartet. Da die Wasserstraße maximal mit 10 km/h befahren werden darf, bleibt es oberhalb Bad Ems sehr ruhig.


Anreise[Bearbeiten]

Mündung der Lahn in den Rhein bei Lahnstein

Mit der Bahn[Bearbeiten]

Fernverkehr[Bearbeiten]

Fernverkehrsbahnhöfe im Lahntal sind Marburg, Gießen (zweistündlicher InterCity Hamburg–Hannover–Frankfurt–Karlsruhe) und Limburg-Süd (ungefähr zweistündlich ICE EssenKöln–Frankfurt–NürnbergMünchen bzw. –Karlsruhe–Freiburg–Basel). Nicht weit von der Lahnmündung liegt Koblenz Hauptbahnhof (Anschluss an ICE, IC/EC sowie EuroNight/Nightjet – häufig Züge auf der Linie Münster–Köln–Mainz–Stuttgart).

Regionalverkehr[Bearbeiten]

Der der Lahnquelle am nächsten gelegene Bahnhof ist Bad Laasphe-Feudingen an der Regionalbahn-Linie Marburg–Erndtebrück.

Im rheinland-pfälzischen Teil des Lahntals verkehrt die Linie RB 23 (Lahn-Eifel-Bahn) auf dem Fahrtweg Mayen Ost–Andernach–Koblenz Stadtmitte–Koblenz Hbf–Niederlahnstein–Bad Ems–Nassau–Diez–Limburg, im hessischen Teil des Lahntals die RB 25 (Lahntalbahn) auf dem Fahrtweg Limburg–Weilburg–Wetzlar–Gießen–Alsfeld–Fulda, zusätzlich verkehrt der Lahntal-Express RE 25 auf der Route Koblenz–Niederlahnstein–Bad Ems–Nassau–Diez–Weilburg–Wetzlar–Gießen

Auf dem Abschnitt der Lahntalbahn zwischen Koblenz Hbf und Diez sowie im Übergangsverkehr bis Limburg gilt der Tarif des Verkehrsverbund Rhein-Mosel (VRM), im Abschnitt zwischen Limburg und Gießen der Tarif des Rhein-Main-Verkehrsverbund (RMV), für bundesländerübergreifende Bahnfahrkarten gelten die Nahverkehrstarife der Deutschen Bahn sowie der Hessischen Landesbahn, diese entsprechen dem Tarif des Tarifverband der Bundeseigenen und Nichtbundeseigenen Eisenbahnen in Deutschland (TBNE)

Mit dem Fahrrad[Bearbeiten]

Radwanderer können die D-Route 4 (Mittelland-Route) als „Zubringer“ aus Richtung Bonn und Siegen bzw. Bad Hersfeld (oder Hessischer Radfernweg R2 on Fulda) zur Lahnquelle benutzen.

Ins Lahntal führen außerdem der Hessische Radfernweg R7 von Bad Hersfeld über Lauterbach nach Gießen; der Dilltal-Radweg bzw. die Oranier-Fahrrad-Route von Siegen und Haiger nach Wetzlar; der Hessische Radfernweg R8 von Frankenberg (Eder) oder Frankfurt nach Limburg; die Rheinland-Pfalz-Radroute von Westerburg und Freudenberg bzw. St. Goar nach Diez; sowie der Limes-Radweg von Bad Hönningen bzw. Butzbach und Bad Schwalbach nach Bad Ems.

Los geht’s[Bearbeiten]

Fahrrad[Bearbeiten]

Genau dem Verlauf des Lahntals folgt der Lahntalradweg.

Wandern[Bearbeiten]

Der Lahnhöhenweg begleitet den Fluss. Eine detaillierte Beschreibung der Route zwischen Wetzlar und Lahnstein ist im Artikel zum Pilgerweg "Lahn-Camino" zu finden. Der Streckenlauf des Pilgerwegs ist weitgehend identisch mit dem Lahnhöhenweg. Auch die angrenzenden Mittelgebirge Taunus und Westerwald bieten natürlich schöne Wandermöglichkeiten.

Der 2010 eröffnete, 65 Kilometer lange Lahnwanderweg führt in Rheinland-Pfalz von Diez über Balduinstein, Obernhof, Nassau, Bad Ems nach Lahnstein.

Wasserwandern[Bearbeiten]

Blick in den Schiffstunnel von Weilburg. Das Bauwerk unterquert die Altstadt von Weilburg in der Lahnschleife. Mit dem Kanu kann man den Tunnel durchfahren. Am Ende des Tunnels gibt es als zusätzliche Attraktion noch eine per Hand zu bedienende Doppelschleuse. Zu den Dimensionen des Bauwerks: Unten rechts ist ganz in klein ein Kanu in der Schleuse zu erkennen.

Die Lahn ist zwischen Gießen und Limburg eine der schönsten Wasserwanderstrecken in Deutschland für Paddler. Zwischen Löhnberg und Limburg fließt sie abseits vom Straßenverkehr ruhig und idyllisch durch eine liebliche Landschaft. Es gibt zahlreiche Schleusen, die per Hand bedient werden müssen. Ab Limburg sind die Schleusen elektrifiziert und einige wenige Motoryachten und Ausflugsdampfer nutzen den Fluss. Er hat hier weniger Gefälle, sodass man beim Paddeln mehr Kraft aufbringen muss. Landschaftlich besonders schön und verkehrsfrei ist der Abschnitt Diez–Laurenburg.

Höhepunkt der Strecke ist der Schiffstunnel in Weilburg mit der anschließenden Doppelschleuse.

Wichtig: Es dürfen aus Naturschutzgründen zum Einsetzen von Booten nur die offiziellen Ein- und Ausstiegsstellen benutzt werden!

Nachteil des Flusses: Besonders zur Ferienzeit und an den Wochenenden/Feiertagen ist der Fluss mittlerweile recht viel von Kanus bevölkert. Das trifft besonders auf die beliebte und wirklich schöne Strecke zwischen Weilburg und Runkel zu (ist ideal für eine Tagestour). Es bietet sich daher an, Touren möglichst zwischen Montag und Freitag zu absolvieren. Dann sind in der Regel auch die Mietpreise für die Boote günstiger.

Liste der Kanuverleiher:

Die Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

Raum Gießen/Wetzlar

Raum Weilburg/Runkel:

Untere Lahn (Limburg bis Lahnstein)

Weitere Informationen
  • Die Lahn ist Bundeswasserstraße. Kleinfahrzeuge müssen entsprechend gekennzeichnet werden.
  • Die offiziellen Touristikinfos zum Wasserwandern auf der Lahn sind hier zu finden.
  • Auf der Seite des Bootsclub Limburg sind umfangreiche Infos für eine Fahrt auf dem Fluss per Motoryacht zu finden. Beschrieben wird der Abschnitt Lahnstein bis Runkel-Dehrn oberhalb von Limburg.
  • Allgemeine Infos zum Thema „Wasserwandern in Deutschland“ siehe auch hier.

Mit der Bahn[Bearbeiten]

Fast auf ihrem gesamten Lauf wird die Lahn von Bahnstrecken begleitet. Von Bad Laasphe bis Marburg führt die stündliche Regionalbahn 94 (Erndtebrück–Marburg). Von Marburg bis Gießen kann man den ebenfalls stündlich fahrenden Regionalexpress der Hessischen Landesbahn (Kassel–Frankfurt) oder die langsamere, stündliche (im Berufsverkehr halbstündliche) Regionalbahn Treysa–Frankfurt nehmen.

Von Gießen geht es weiter mit der stündlich fahrenden Regionalbahn nach Limburg oder dem zweistündlichen Regionalexpress Richtung Koblenz. Von Limburg nach Niederlahnstein kann man ebenfalls den eben genannten RE oder die stündliche Regionalbahn Richtung Mayen nehmen.

Straße[Bearbeiten]

Dem Verlauf der Lahn folgt von Bad Laasphe bis Marburg die Bundesstraße B 62, anschließend bis Gießen die B 3, von dort die B 49 bis Weilburg. Zwischen Weilburg und Limburg gibt es keine Fernverkehrsstraße, die dem Verlauf der Lahn folgt, sondern nur kleinere Landesstraßen. Von Limburg bis Nassau folgt die B 417 dem Verlauf der Lahn, von dort die B 260 bis Lahnstein.

Verlauf[Bearbeiten]

Orte im Lahntal
Lahnquelle bei Netphen
Karte von Lahntal

Flussabwärts:

Nordrhein-Westfalen[Bearbeiten]

  • 1 Netphen Website dieser Einrichtung. Netphen in der Enzyklopädie Wikipedia Netphen im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsNetphen (Q10950) in der Datenbank Wikidata. Die Lahnquelle liegt in Lahnhof, einem Ortsteil der Stadt Netphen. Ihr Quellteich diente einst als Löschwasserteich und ist auch unter dem Namen Lahntopf bekannt.
  • 2 Bad Laasphe Website dieser Einrichtung. Bad Laasphe in der Enzyklopädie Wikipedia Bad Laasphe im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsBad Laasphe (Q6755) in der Datenbank Wikidata. Bad Laasphe bietet seinen Besuchern viele Sehenswürdigkeiten; beispielsweise die nahezu vollständig erhaltene historische Altstadt mit ihren Fachwerkhäusern, einer durchgehenden Kopfsteinbepflasterung, dem Altstadtbrunnen sowie Fragmenten der alten Stadtmauer. Durch das Gebiet der Stadt Bad Laasphe verläuft auch der 2001 geschaffene Rothaarsteig. Darüber hinaus gibt es zahlreiche Themenwanderwege, wie das „Laaspher Bierwegelchen“, den „Mythen- und Sagenweg“, den „Mensch & Hund Erlebnispfad“ oder den „Märchenwanderweg Kleiner Rothaar“. In Deutschland einmalig sind das „Pilzkundliche Museum“ mit über 1.000 gefriergetrockneten Pilzexponaten und das „Internationale Radiomuseum Hans Necker“ mit einer umfangreichen Sammlung historischer Geräte und Kuriositäten aus der Radiogeschichte. Mit der Amalienhütte existiert ein Industriemuseum.

Hessen[Bearbeiten]

  • 3 Biedenkopf Website dieser Einrichtung. Biedenkopf in der Enzyklopädie Wikipedia Biedenkopf im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsBiedenkopf (Q552554) in der Datenbank Wikidata. In der Altstadt von Biedenkopf haben sich zahlreiche Fachwerkhäuser erhalten, deren ältestes das landgräfliche Amtshaus an der Kirche ist, das als „Schenkbarsches Haus“ bekannt ist. Oberhalb der Stadt liegt die Burg Schloss Biedenkopf aus dem 14. Jahrhundert. Heute beherbergt sie das Hinterlandmuseum. Neben dem Hinterlandmuseum im Schloss Biedenkopf gehören der Schartenhof in Eckelshausen, das Dorfmuseum Wallau, die Dorfstube Engelbach, ein privates Holder (Traktor)-Museum in Engelbach sowie das ebenfalls private Ikonen- und Textilmuseum „Schenkbarsches Haus Museum“ in der Oberstadt zur Museumslandschaft Biedenkopfs.
  • 4 Lahntal (Gemeinde). Lahntal (Gemeinde) in der Enzyklopädie Wikipedia Lahntal (Gemeinde) im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsLahntal (Gemeinde) (Q263773) in der Datenbank Wikidata. Zu den Sehenswürdigkeiten zählen der Rimberg-Turm bei Caldern, der Wehrturm der Kirche in Sterzhausen aus dem 12./13. Jahrhundert, die Alte Lahn-Brücke in Goßfelden und das Otto-Ubbelohde-Haus in Goßfelden.
  • 5 Cölbe. Cölbe in der Enzyklopädie Wikipedia Cölbe im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsCölbe (Q560951) in der Datenbank Wikidata. Zufluss der Ohm. Sehenswürdugkeiten sind das Jugendstil-Bahnhofsgebäude, heute als Gemeindeverwaltung genutzt, die alte Kirche im Ortsteil Bürgeln, das alte Backhaus Schwarzenborn und der historischer Ortskern Schönstadt
  • 6 Marburg Website dieser Einrichtung. Marburg in der Enzyklopädie Wikipedia Marburg im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsMarburg (Q3869) in der Datenbank WikidataMarburg auf Facebook. Marburg und seine Umgebung bieten zahlreiche Sehenswürdigkeiten. Hauptanziehungspunkte sind die Elisabethkirche, das Schloss sowie die historische Altstadt. Von April bis Oktober gibt es jeden Samstag Kasematten-Führungen durch die unterirdischen Festungsanlagen des Schlosses.
  • 7 Weimar (Lahn) Website dieser Einrichtung. Weimar (Lahn) in der Enzyklopädie Wikipedia Weimar (Lahn) im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsWeimar (Lahn) (Q303753) in der Datenbank Wikidata. Zu den sehenswerten Bauwerken der Gemeinde zählt unter anderem die Wehrkirche im Ortsteil Wenkbach sowie die Kirchen in Niederweimar, Niederwalgern, Allna und Roth. Die Mühle in Argenstein und die Landsynagoge in Roth gehören ebenso dazu, wie auch alte Fachwerkhäuser, die sich in einigen Ortsteilen finden.
  • 8 Gießen Website dieser Einrichtung. Gießen in der Enzyklopädie Wikipedia Gießen im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsGießen (Q3874) in der Datenbank WikidataGießen auf Facebook. Aufgrund der verheerenden Zerstörungen durch die Luftangriffe des Zweiten Weltkriegs und die Stadtplanung der Nachkriegszeit gibt es im eigentlichen Zentrum kaum noch Bauwerke der vorindustriellen Epoche. Zu den Sehenswürdigkeiten in Gießen gehören einige wiederaufgebaute Fachwerkhäuser, so das Gasthaus „Zum Löwen“ im Neuenweg, in dem Goethe einmal übernachtete und öfter dinierte, das Alte Schloss und das Neue Schloss der Landgrafen von Hessen (am Brandplatz) sowie das Burgmannenhaus am Kirchplatz. Das Hauptgebäude der Justus-Liebig-Universität gehört ebenfalls zu den Sehenswürdigkeiten. Es liegt im Stadtkern und an der Gießener „Feiermeile“, der Ludwigstraße. In diesem Zusammenhang ist auch das sehenswerte Zeughaus zu nennen, das von der Universität genutzt wird.
  • 9 Wetzlar Website dieser Einrichtung. Wetzlar in der Enzyklopädie Wikipedia Wetzlar im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsWetzlar (Q4178) in der Datenbank WikidataWetzlar auf Facebook. Zufluss der Dill. Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten befinden sich in der historischen Altstadt mit dem romanisch/gotischen Dom, den Museen und den behutsam restaurierten Fachwerkhäusern. Die Altstadt zieht sich mit Gassen und kleinen Plätzen terrassenförmig zur Lahn und zur alten Lahnbrücke hinab. Stellenweise ist noch eine gut erhaltene Stadtmauer zu sehen, deren Verlauf größtenteils von Parkanlagen gesäumt wird.
  • 10 Solms. Solms in der Enzyklopädie Wikipedia Solms im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsSolms (Q566156) in der Datenbank Wikidata. Die Highlights sind das Kloster Altenberg im Stadtteil Oberbiel, das Besucherbergwerk „Grube Fortuna“ (Oberbiel) mit Feld- und Grubenbahnmuseum, die 1000-jährige Eichen (Albshausen), und die Richtstätte (Galgen) an der Straße zwischen Oberndorf und Albshausen von 1750, ein seltenes hessisches Rechtsmal.
  • 11 Braunfels Website dieser Einrichtung. Braunfels in der Enzyklopädie Wikipedia Braunfels im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsBraunfels (Q525612) in der Datenbank Wikidata. Altstadt mit Schloss Braunfels, Fachwerkhäuser am Marktplatz und auf der Schütt (3,5 km südlich der Lahn bei Leun).
  • 12 Weilburg Website dieser Einrichtung. Weilburg in der Enzyklopädie Wikipedia Weilburg im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsWeilburg (Q573599) in der Datenbank Wikidata. Sehenswert ist die Altstadt und das Schloss aus dem 14. Jahrhundert mit Renaissance-Teilen und einer barocken Erweiterung. Auf dem „Alten Friedhof“ befindet sich ein „Kalvarienberg“ und die „Heilig-Grab-Kapelle“, die sich an der Grabeskirche in Jerusalem orientiert. Als weltweit einmalig gilt das „Weilburger Tunnelensemble“. Hier liegen nebeneinander Tunnel für Auto, Schiff und Eisenbahn. Insbesondere der 1847 eröffnete Schifffahrtstunnel stellt ein in Deutschland einmaliges Bauwerk dar.
  • 13 Weinbach Website dieser Einrichtung. Weinbach in der Enzyklopädie Wikipedia Weinbach im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsWeinbach (Q387346) in der Datenbank Wikidata. Zufluss der Weil. Besonders sehenswert sind die Burg Elkerhausen im Weinbachtal, die Burg Neu-Elkerhausen an der Lahn bei Gräveneck und die Burgruine Freienfels über der Weil im Ortsteil Freienfels.
  • 14 Villmar. Villmar in der Enzyklopädie Wikipedia Villmar im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsVillmar (Q621483) in der Datenbank Wikidata. Sehenswert ist hier das Lahn-Marmor-Museum.
  • 15 Runkel Website dieser Einrichtung. Runkel in der Enzyklopädie Wikipedia Runkel im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsRunkel (Q635806) in der Datenbank Wikidata. Die sehenswerte Altstadt mit der Burg Runkel und der Burg Schadeck machen den Ort zu einem lohnenswerten Ausflugsziel.
  • 16 Dietkirchen Website dieser Einrichtung. Dietkirchen in der Enzyklopädie Wikipedia Dietkirchen im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsDietkirchen (Q1223281) in der Datenbank Wikidata. mit der Lubentius-Basilika
  • 17 Limburg an der Lahn Website dieser Einrichtung. Limburg an der Lahn in der Enzyklopädie Wikipedia Limburg an der Lahn im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsLimburg an der Lahn (Q16026) in der Datenbank Wikidata.

Rheinland-Pfalz[Bearbeiten]

  • 18 Diez Website dieser Einrichtung. Diez in der Enzyklopädie Wikipedia Diez im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsDiez (Q504031) in der Datenbank Wikidata. Zufluss der Aar. mit Altstadt, Grafenschloss (Museum und Jugendherberge), Schloss Oranienstein (Museum und Militärgelände)
  • 19 Obernhof. Obernhof in der Enzyklopädie Wikipedia Obernhof im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsObernhof (Q641379) in der Datenbank Wikidata. mit Sankt Maria Arnstein
  • 20 Nassau (Lahn) Website dieser Einrichtung. Nassau (Lahn) in der Enzyklopädie Wikipedia Nassau (Lahn) im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsNassau (Lahn) (Q158216) in der Datenbank Wikidata. Burg Nassau, Burgruine Stein, Kettenbrücke, Rathaus
  • 21 Bad Ems Website dieser Einrichtung. Bad Ems in der Enzyklopädie Wikipedia Bad Ems im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsBad Ems (Q490670) in der Datenbank Wikidata.
  • 22 Lahnstein Website dieser Einrichtung. Lahnstein in der Enzyklopädie Wikipedia Lahnstein im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsLahnstein (Q569639) in der Datenbank Wikidata. Mündung in den Rhein

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Sehenswürdigkeiten im Lahntal
Tretboote auf der Lahn
  • 1 Schloß Wittgenstein. Schloß Wittgenstein in der Enzyklopädie Wikipedia Schloß Wittgenstein im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsSchloß Wittgenstein (Q2244229) in der Datenbank Wikidata. Die Burg aus dem 12.Jh. diente bis 1950 als Wohnsitz der Fürsten zu Sayn-Wittgenstein-Hohenstein. Danach wurde sie zu einer Schule und Internet umgebaut und bis heute genutzt.
  • 2 See Niederweimar. See Niederweimar in der Enzyklopädie Wikipedia See Niederweimar im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsSee Niederweimar (Q2265474) in der Datenbank Wikidata. Beliebter organisierter Badesee mit FKK Gelände
  • 3 Unterburg Fronhausen. Unterburg Fronhausen in der Enzyklopädie WikipediaUnterburg Fronhausen (Q2497319) in der Datenbank Wikidata. 1367 wurde die Unterburg als hessisches Lehen erbaut und gelangte 1917 durch Kauf wieder in Privatbesitz an die Schenken von Schweinsberg. Die Unterburg in Fronhausen ist eine ursprüngliche Wasserburg und späteres Schloss. Die Unterburg, deren Grundmauern im Neubau erhalten sind und deren ehemalige Wassergräben in der heutigen Parkanlage untergegangen sind, zeigt das gut erhaltene Schloss, einen großen gotischen Steinbau mit Kreuzstockfenstern und barockem Mansarddach dessen Torbau mit einem Wirtschaftsgebäude verbunden ist.
  • 4 Schloss Friedelhausen. Schloss Friedelhausen in der Enzyklopädie Wikipedia Schloss Friedelhausen im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsSchloss Friedelhausen (Q1566652) in der Datenbank Wikidata. Schönes fotogenes Schloss, aber nicht öffentlich zugänglich. Privatgelände. Trotzdem lohnt der Besuch. Das älteste Gebäude ist das Alte Schloss, heute Teil des Gutshofes wurde 1564 erbaut. Das Neues Schloss wurde 1851 erbaut. Das Gut gehört bis heute den Grafen Schwerin. Das neue Schloss lehnt sich eng an die englische, klassizistische Form der Neugotik, die Tudorgotik, an. Es ist ein zweigeschossiges kubisches Gebäude mit Zinnenkranz und Flachdach. Die Gebäudeecken werden von Türmchen flankiert.
  • 5 Badenburg. Badenburg in der Enzyklopädie Wikipedia Badenburg im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsBadenburg (Q798908) in der Datenbank Wikidata. Burgruine mit sehr bekannter Gaststätte (Badenburg Ritterkeller). Die Niederungsburg (Uferburg) liegt direkt am Ufer der Lahn etwas oberhalb der dortigen Stromschnellen. Seit dem 14. Jahrhundert kontrollierten die Herren von Badenburg einen wichtigen Uferweg, der bis ins 19. Jahrhundert die wichtigste Verbindung zwischen Lollar und Gießen darstellte
  • 6 Burg Staufenberg. Burg Staufenberg in der Enzyklopädie Wikipedia Burg Staufenberg im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsBurg Staufenberg (Q225611) in der Datenbank Wikidata. Die Burg wurde 1233 erstmals urkundlich erwähnt und in ihrer wechselvollen Geschichte mehrfach zerstört. 1858 erwarben die in Gießen studierenden Prinzen von Hessen-Darmstadt die Unterburg und ließen sie schlossartig restaurieren. Die Oberburg, von der noch ein Teil des Palas erhalten ist, ist seit 2002 Eigentum der Stadt Staufenberg. Auf dem nordöstlichen etwa 13 Meter hohen Eckturm, der über den innerhalb der Mauern stehenden, noch teilweise erhaltenen Treppenturm bestiegen werden kann, ist eine frei zugängliche Aussichtsplattform eingerichtet. Die als Hotel ausgebaute Unterburg wurde 2002 vom Land Hessen an Privat verkauft. Die Unterburg beherbergt heute das Hotel Burg Staufenberg.
  • 7 Burg Treis. Burg Treis in der Enzyklopädie Wikipedia Burg Treis im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsBurg Treis (Q1014279) in der Datenbank Wikidata. Zur Geschichte der Burg ist nahezu nichts bekannt. Vermutlich wurde sie in der Mitte des 16. Jahrhunderts erbaut. Von der ehemals stark befestigten Burganlage zeugen noch die ca. 1,1 Meter starken Ringmauern und an der Südseite ein mächtiger Rundturm. Die Anlage ist in Privatbesitz.
  • 8 Burg Nordeck. Burg Nordeck in der Enzyklopädie Wikipedia Burg Nordeck im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsBurg Nordeck (Q1013343) in der Datenbank Wikidata. Die in ihrer Entstehung auf das 12. Jahrhundert beurkundete Burg prägt noch heute das Bild von Nordeck. Sie wechselte häufig die Besitzer, ist heute im Besitz der Grafen von Schwerin zu Friedelhausen und beherbergte seit 1925 das Landschulheim Burg Nordeck. Seit 2015 betreibt die Lebenshilfe Gießen auf der Burg ein Wohnheim. Der Bergfried kann nach Voranmeldung besichtigt werden.
  • 9 Burg Gleiberg. Burg Gleiberg in der Enzyklopädie Wikipedia Burg Gleiberg im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsBurg Gleiberg (Q1011969) in der Datenbank Wikidata.
  • 10 Burg Vetzberg, Burg Vetzberg. Burg Vetzberg in der Enzyklopädie Wikipedia Burg Vetzberg im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsBurg Vetzberg (Q1014377) in der Datenbank Wikidata.
  • 11 Dutenhofer See. beliebter Badesee mit FKK Gelände
  • 12 Besucherbergwerk Grube Fortuna. Besucherbergwerk Grube Fortuna in der Enzyklopädie Wikipedia Besucherbergwerk Grube Fortuna im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsBesucherbergwerk Grube Fortuna (Q1388062) in der Datenbank Wikidata. mit Feld- und Grubenbahnmuseum, westlich von Wetzlar und nördlich von Leun (3 km abseits des Lahnufers)
  • 13 Laneburg, Schloßstraße. Laneburg in der Enzyklopädie Wikipedia Laneburg im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsLaneburg (Q1804823) in der Datenbank Wikidata. Burgruine mit Gaststätte
  • 14 Burg Philippstein, Außerhalb der Ortslage, Burgberg. Burg Philippstein in der Enzyklopädie Wikipedia Burg Philippstein im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsBurg Philippstein (Q1013491) in der Datenbank Wikidata.
  • 15 Kubacher Kristallhöhle. Kubacher Kristallhöhle in der Enzyklopädie Wikipedia Kubacher Kristallhöhle im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsKubacher Kristallhöhle (Q1790863) in der Datenbank Wikidata. bei Weilburg (4 km abseits der Lahn)
  • 16 Schloss Hadamar. Schloss Hadamar in der Enzyklopädie Wikipedia Schloss Hadamar im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsSchloss Hadamar (Q682968) in der Datenbank Wikidata.
  • 17 Schloss Dehrn. Schloss Dehrn in der Enzyklopädie Wikipedia Schloss Dehrn im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsSchloss Dehrn (Q1011424) in der Datenbank Wikidata.
  • 18 Schloss Schaumburg. Schloss Schaumburg in der Enzyklopädie Wikipedia Schloss Schaumburg im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsSchloss Schaumburg (Q871412) in der Datenbank Wikidata. 3 km oberhalb von Balduinstein
  • 19 Schloss Oranienstein. Schloss Oranienstein in der Enzyklopädie Wikipedia Schloss Oranienstein im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsSchloss Oranienstein (Q1345377) in der Datenbank Wikidata.
  • 20 Burg Balduinstein. Burg Balduinstein in der Enzyklopädie Wikipedia Burg Balduinstein im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsBurg Balduinstein (Q1010901) in der Datenbank Wikidata.
  • 21 Burg Laurenburg. Burg Laurenburg in der Enzyklopädie Wikipedia Burg Laurenburg im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsBurg Laurenburg (Q653085) in der Datenbank Wikidata.
  • 22 Burg Hohlenfels. Burg Hohlenfels in der Enzyklopädie Wikipedia Burg Hohlenfels im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsBurg Hohlenfels (Q1012456) in der Datenbank Wikidata.
  • 23 Burg Burgschwalbach. Burg Burgschwalbach in der Enzyklopädie Wikipedia Burg Burgschwalbach im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsBurg Burgschwalbach (Q1013927) in der Datenbank Wikidata.
  • 24 Ruppertsklamm. Ruppertsklamm in der Enzyklopädie Wikipedia Ruppertsklamm im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsRuppertsklamm (Q2176674) in der Datenbank Wikidata. Die Ruppertsklamm ist eine etwa 1,2 km lange Klamm entlang eines ursprünglich Michelsbach genannten rechten Zuflusses der Lahn auf dem Gebiet der Stadt Lahnstein.

Sicherheit[Bearbeiten]

Weiter geht’s[Bearbeiten]

Von der Mündung der Lahn kann man weiter durch das wunderschöne Mittelrheintal reisen.

Literatur[Bearbeiten]

  • Die Lahn - Unterwegs an einem wohlbekannten, fremden Fluss, Stiftung hessischer Naturschutz, 96 Seiten gebunden, 150 farbige Abb., ISBN 978-3-921156-72-8, erschienen für 13,50 € im Fachverlag Dr. Fraund

Weblinks[Bearbeiten]

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