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Unesco-Welterbestätten in Europa
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Mittelrheintal

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Das Mittelrheintal ist international das bekannteste deutsche Flusstal. Besonders für ausländische Gäste ist es der Inbegriff für die deutsche Rheinromantik. Nicht umsonst ist das obere Mittelrheintal zwischen Bingen und Koblenz seit 2002 als UNESCO-Weltkulturerbe anerkannt.

Burgen, Weinberge, gemütliche Städtchen und Dörfer prägen diese reizvolle Region. Hauptdarsteller ist natürlich der "Vater Rhein", der sich zwischen Taunus und Hunsrück ein schroffes Tal gebahnt hat. Unterhalb Koblenz bis Bonn zwängt sich der Rhein zwischen Westerwald und Eifel.

Einfach das Tal besuchen und sich von der Rheinromantik verzaubern lassen.

Blick von der Loreley auf den Rhein Richtung St. Goarshausen

Regionen[Bearbeiten]

Die Region Mittelrhein teilen sich Bundesländer Hessen und Rheinland-Pfalz. Zu Nordrhein-Westfalen gehören nur noch die Ausläufer bis Bonn. Der Mittelrhein ist eine Teilregion des historischen Rheinlandes, das noch in zwei Bundesländern fortlebt.

Oberes- und Unteres Mittelrheintal[Bearbeiten]

Das weltberühmte mit Burgen besetzte Tal zwischen den Zuflüssen Nahe und Mosel, den Städten Koblenz und Bingen und den Gebirgen Hunsrück und Taunus bezeichnet man als Oberes Mittelrheintal. In der Mitte bei St. Goarshausen ist die berühmte Loreley zu finden, ein Felsvorsprung an der engsten Stelle im Mittelrheintal.

2002 wurde das Obere Mittelrheintal in die Liste der UNESCO-Welterbestätten aufgenommen, wobei hier Bingen und Rüdesheim eingeschlossen sind, obwohl diese Städte in Rheinhessen bzw. im Rheingau liegen.

Der Abschnitt zwischen Koblenz und Bonn-Bad Godesberg sowie Bad Honnef heißt Unteres Mittelrheintal. Er trennt die Eifel vom Westerwald und dem Siebengebirge.

Panorama: Du kannst das Bild horizontal scrollen.
Blick von der Festung Ehrenbreitstein auf Koblenz, das Deutsche Eck an der Moselmündung und das Neuwieder Becken. Hier weitet sich auf etwa 20 km das Mittelrheintal zu einem weiten Talkessel. Im dicht besiedelten Talboden leben etwa 300.000 Menschen, wobei Koblenz mit 110.000 Einwohnern die größte Stadt ist.
Blick von der Festung Ehrenbreitstein auf Koblenz, das Deutsche Eck an der Moselmündung und das Neuwieder Becken. Hier weitet sich auf etwa 20 km das Mittelrheintal zu einem weiten Talkessel. Im dicht besiedelten Talboden leben etwa 300.000 Menschen, wobei Koblenz mit 110.000 Einwohnern die größte Stadt ist.

Weinbau[Bearbeiten]

Das Weinanbaugebiet Mittelrhein zählt zu den ältesten heute noch erhaltenen Kulturlandschaften in Europa. Jedoch hat sich die Anbaufläche seit dem 19. Jahrhundert drastisch verringert. In den steilen Hängen des Mittelrheins ist der Anbau und die Ernte mühsam und kaum wirtschaftlich. 1989 bewirtschafteten die Mittelrheinwinzer noch 681 ha. Seitdem ist die Fläche bis 2011 um rund 36 % zurück gegangen.

An den hessischen Orten Lorchhausen, Lorch, Assmannshausen und Rüdesheim wird nach wie vor viel Wein angebaut. Diese Weinorte auf der rechten Rheinseite zählen allerdings zum Weinbaugebiet Rheingau und stellen fast so viel Rebfläche wie das gesamte Weinanbaugebiet Mittelrhein. Nordwestlich von Lorchhausen sieht man nur noch kleine Weinanbauflächen. An den vielen Trockenmauern kann man erkennen, wo früher Weinanbau betrieben wurde. Heute sind diese Flächen mit Büschen und Bäumen verwildert. Auf der rechten Rheinseite sieht es etwas besser aus. Vor allem in den Seitentälern mit südlichen Hängen sind größere Weinbergsflächen zu finden, wie in Oberheimbach, Bacharach, Oberwesel und am Rheinbogen bei Boppard.

Orte[Bearbeiten]

Karte von Mittelrheintal
Die Orte
Nahemündung bei Bingen

Oberes Mittelrheintal[Bearbeiten]

Linksrheinisch:

  • 1 Bingen am Rhein Website dieser Einrichtung. Bingen am Rhein in der Enzyklopädie Wikipedia Bingen am Rhein im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsBingen am Rhein (Q285879) in der Datenbank Wikidata. mit dem Ortsteil Bingerbrück liegt an der Nahemündung. Die Burg Klopp liegt in der Stadtmitte, schöne Rheinpromenade mit Blick zum Mäuseturm und in den Rheingau.
  • 2 Trechtingshausen Website dieser Einrichtung. Trechtingshausen in der Enzyklopädie Wikipedia Trechtingshausen im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsTrechtingshausen (Q680372) in der Datenbank Wikidata. mit Burg Rheinstein
  • 3 Niederheimbach. Niederheimbach in der Enzyklopädie Wikipedia Niederheimbach im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsNiederheimbach (Q17715) in der Datenbank Wikidata. mit Burg Sooneck
  • 4 Bacharach Website dieser Einrichtung. Bacharach in der Enzyklopädie Wikipedia Bacharach im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsBacharach (Q523273) in der Datenbank Wikidata. Historische Gebäudeensembles, eine intakte Stadtmauer, die Kirche St. Peter und die Ruinen der gotischen Kapelle St. Werner prägen die Stadt. Über der Stadt liegt die Burg Stahleck (seit 1927 Jugendherberge).
  • 5 Oberwesel Website dieser Einrichtung. Oberwesel in der Enzyklopädie Wikipedia Oberwesel im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsOberwesel (Q668327) in der Datenbank Wikidata. Altstadt mit 3 km zum Teil begehbarer mittelalterlicher Stadtmauer mit 16 von 21 erhaltenen Wehrtürmen. - Ruine Schönburg aus dem 12. Jh., Liebfrauenkirche (auch "rote Kirche" genannt) von 1308.
  • 6 St. Goar Website dieser Einrichtung. St. Goar in der Enzyklopädie Wikipedia St. Goar im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsSt. Goar (Q186037) in der Datenbank Wikidata. mit der imposanten Burgruine Rheinfels
  • 7 Bad Salzig. Bad Salzig in der Enzyklopädie Wikipedia Bad Salzig im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsBad Salzig (Q798764) in der Datenbank Wikidata. mit schöner Uferpromenade mit Blick auf die Burgen der feindlichen Brüder. Das historische Bäderhaus mit Sauna und dem mit Heilwasser gespeisten Thermalbad ist sehenswert. Ebenso der großzügig angelegte Kurpark.
  • 8 Boppard Website dieser Einrichtung. Boppard in der Enzyklopädie Wikipedia Boppard im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsBoppard (Q521148) in der Datenbank Wikidata. Sesselbahn zum Vierseenblick, Altstadt, "kurfürstliche Burg" mit Museum, schöne Rheinpromenade.
  • 9 Rhens. Rhens in der Enzyklopädie Wikipedia Rhens im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsRhens (Q552498) in der Datenbank Wikidata. mit dem mittelalterlichen Rathaus
  • 10 Koblenz Website dieser Einrichtung. Koblenz in der Enzyklopädie Wikipedia Koblenz im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsKoblenz (Q3104) in der Datenbank WikidataKoblenz auf Facebook. Deutsches Eck am Moselzufluss. Festung Ehrenbreitstein, Seilbahn über den Rhein.


Rechtsrheinisch:

  • 11 Rüdesheim am Rhein Website dieser Einrichtung. Rüdesheim am Rhein in der Enzyklopädie Wikipedia Rüdesheim am Rhein im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsRüdesheim am Rhein (Q628118) in der Datenbank Wikidata. weltbekannte Weinstadt vor dem Tor des Mittelrheintals mit Niederwalddenkmal (Auffahrt mit Seilbahn möglich), Drosselgasse und Weinbaumuseum in der Brömserburg.
  • 12 Assmannshausen. Assmannshausen im Reiseführer Wikivoyage in einer anderen Sprache Assmannshausen in der Enzyklopädie Wikipedia Assmannshausen im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsAssmannshausen (Q317535) in der Datenbank Wikidata. bekannte Weinbaugemeinde für den Rheingauer Rotwein, die ein Ortsteil von Rüdesheim ist.
  • 13 Lorch Website dieser Einrichtung. Lorch in der Enzyklopädie Wikipedia Lorch im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsLorch (Q625783) in der Datenbank Wikidata. und Lorchhausen
  • 14 Kaub Website dieser Einrichtung. Kaub in der Enzyklopädie Wikipedia Kaub im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsKaub (Q540860) in der Datenbank Wikidata. mit der Zollburg Pfalzgrafenstein, die mitten im Strom liegt und dem Blücherdenkmal.
  • 15 St. Goarshausen Website dieser Einrichtung. St. Goarshausen in der Enzyklopädie Wikipedia St. Goarshausen im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsSt. Goarshausen (Q564757) in der Datenbank Wikidata. Burg Maus und Burg Katz, Richtung Kaub, die Loreley
  • 16 Braubach Website dieser Einrichtung. Braubach in der Enzyklopädie Wikipedia Braubach im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsBraubach (Q509038) in der Datenbank Wikidata. mit der Marksburg, der am besten erhaltenen Höhenburg am Mittelrhein, gemütliche Altstadt und Rheinpromenade.
  • 17 Lahnstein Website dieser Einrichtung. Lahnstein in der Enzyklopädie Wikipedia Lahnstein im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsLahnstein (Q569639) in der Datenbank Wikidata. mit Burg Lahneck, an der Mündung der Lahn

Unteres Mittelrheintal und Siebengebirge[Bearbeiten]

linksrheinisch:

  • 18 Andernach Website dieser Einrichtung Andernach in der Enzyklopädie Wikipedia Andernach im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsAndernach (Q490058) in der Datenbank Wikidata
  • 19 Bad Breisig Website dieser Einrichtung Bad Breisig in der Enzyklopädie Wikipedia Bad Breisig im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsBad Breisig (Q541726) in der Datenbank Wikidata
  • 20 Sinzig Website dieser Einrichtung. Sinzig in der Enzyklopädie Wikipedia Sinzig im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsSinzig (Q548989) in der Datenbank Wikidata. an der Mündung der Ahr
  • 21 Remagen Website dieser Einrichtung Remagen in der Enzyklopädie Wikipedia Remagen im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsRemagen (Q486548) in der Datenbank Wikidata
  • 22 Oberwinter Oberwinter in der Enzyklopädie Wikipedia Oberwinter im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsOberwinter (Q14524042) in der Datenbank Wikidata
  • 23 Rolandseck. Rolandseck in der Enzyklopädie Wikipedia Rolandseck im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsRolandseck (Q1638336) in der Datenbank Wikidata. mit der Ruine Rolandsbogen
  • 24 Bad Godesberg Website dieser Einrichtung (Bonn) Bad Godesberg in der Enzyklopädie Wikipedia Bad Godesberg im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsBad Godesberg (Q153260) in der Datenbank Wikidata

rechtsrheinisch:

  • 25 Sayn (Bendorf) Sayn in der Enzyklopädie Wikipedia Sayn im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsSayn (Q2228554) in der Datenbank Wikidata
  • 26 Neuwied Website dieser Einrichtung Neuwied in der Enzyklopädie Wikipedia Neuwied im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsNeuwied (Q3967) in der Datenbank WikidataNeuwied auf Facebook
  • 27 Bad Hönningen Website dieser Einrichtung Bad Hönningen in der Enzyklopädie Wikipedia Bad Hönningen im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsBad Hönningen (Q537973) in der Datenbank Wikidata
  • 28 Linz am Rhein Website dieser Einrichtung Linz am Rhein in der Enzyklopädie Wikipedia Linz am Rhein im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsLinz am Rhein (Q390125) in der Datenbank Wikidata
  • 29 Erpel Erpel in der Enzyklopädie Wikipedia Erpel im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsErpel (Q566435) in der Datenbank Wikidata
  • 30 Unkel Website dieser Einrichtung Unkel in der Enzyklopädie Wikipedia Unkel im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsUnkel (Q498589) in der Datenbank Wikidata
  • 31 Bad Honnef Website dieser Einrichtung Bad Honnef in der Enzyklopädie Wikipedia Bad Honnef im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsBad Honnef (Q12434) in der Datenbank Wikidata
  • 32 Königswinter Website dieser Einrichtung. Königswinter in der Enzyklopädie Wikipedia Königswinter im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsKönigswinter (Q12444) in der Datenbank Wikidata. mit Drachenfels im Siebengebirge

Weitere Ziele[Bearbeiten]

Burgen und Schlösser[Bearbeiten]

Zollburg Pfalzgrafenstein bei Kaub

In dem 65 Kilometer langen Abschnitt des oberen Mittelrheintales liegen 16 Burgen auf der linken Rheinseite zwischen Bingen und Koblenz und 14 Burgen auf der rechten Rheinseite zwischen Rüdesheim und Lahnstein, insgesamt werden ca. 40 Burgen, Schlösser und Festungen gezählt.

Die hohe Burgendichte am Mittelrheintal hat ihre Ursache in der tiefen Einschneidung des Rheins in das rheinische Schiefergebirge. Der leicht kontrollierbare Flussabschnitt der europäischen Wasserstraße Rhein hatte enorme strategische Bedeutung aus den lukrativen Zolleinnahmen. Verkompliziert wurde die Situation noch dadurch, dass sich hier verschiedene Dynastien (die Erzbistümer Köln, Mainz und Trier und die Pfalzgrafen und hessischen Landgrafen) den Einfluss gegenseitig streitig machten.

Je nach der topographischen Situation wurden die Anlagen in Höhenburgen, Hangburgen, Niederungsburgen und Wasserburgen unterschieden, die Festungen waren dann die beschusssicheren Anlagen wie sie nach dem Gebrauch des Schießpulvers in den Kanonen ab dem 17. Jahrhundert entstanden.

Gegen Ende des Mittelalters hatten die einfachen Burgen den damals modernen ersten Feuergeschützen schon nichts mehr entgegenzusetzen und sie verfielen zunehmend, oder sie wurden zu Festungen ausgebaut. Die letzten großen Zerstörungen an diesen noch intakten Festungen besorgte dann Napoleon, der 1806 die letzten der noch funktionsfähigen Anlagen sprengen lies, weitestgehend unversehrt erhalten blieben nur zwei der Wehranlagen, der Rest war Ruine.

Erst die romantischen und nationalen Strömungen gegen Ende des 19. Jahrhunderts bewegte dann das vermögende Bürgertum, die Burgen zum privaten Vergnügen wieder instand zusetzen, das war dann auch der Auslöser für die Rheinromantik, die bis in die Neuzeit weiterwirkt.

Die weltweit einmalig hohe Burgendichte war, neben der Naturlandschaft des Rheintals, einer der Hauptgründe zur Aufnahme in die Liste der UNESCO-Denkmäler im Jahre 2002.

Einzelne Burgen stehen auch zum Verkauf an, für Interessierte bietet sich hier eine preisgünstige Möglichkeit selber zum Burgbesitzer zu werden, der Kaufpreis ist meist nur symbolisch ("Ein Euro"). Demgegenüber stehen strenge denkmalschützerische Auflagen und in Folge ein oft gewaltiger Finanzierungsbedarf für erforderliche Sanierungen, alleine die jährlichen Heizungskosten erfordern eine strenge Kalkulation, die jährlichen Betriebs- und Unterhaltskosten für eine Burg liegen im fünfstelligen Euro-Bereich.

Burgruine Ehrenfels am Binger Loch, schräg gegenüber von Bingen und der Nahemündung
Burg Rheinstein bei Trechtingshausen
Burg Stahleck in Bacharach
Schönburg bei Oberwesel
Die Marksburg oberhalb von Braubach ist die einzige komplett erhaltene Höhenburg am Mittelrhein.
Schloss Stolzenfels gesehen von der Lahnmündung bei Lahnstein. Stolzenfels kann ab Lahnstein mit der kleinen Personenfähre "Lahnstein" erreicht werden
  • 1 Boosenburg. Boosenburg in der Enzyklopädie Wikipedia Boosenburg im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsBoosenburg (Q893095) in der Datenbank Wikidata. (Oberburg) in Rüdesheim (Privatbesitz)
  • 2 Brömserburg. Brömserburg in der Enzyklopädie Wikipedia Brömserburg im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsBrömserburg (Q995765) in der Datenbank Wikidata. (Niederburg) in Rüdesheim - Ursprünglich eine Zollburg am Rhein aus dem 8. bis 12. Jahrhundert. Heute ist hier das Rheingauer Weinmuseum untergebracht.
  • 3 Vorderburg − Marktburg. (von 1276). Die Reste der leicht zu übersehenden Burg liegt in der Altstadt von Rüdesheim am Südwestrand des Marktes. Sie wurde vermutlich 1640 genauso wie die Brömserburg von französischen Soldaten zerstört. Von der alten Burg ist nur der Wehrturm erhalten, an den um 1663 ein Wohnhaus angebaut wurde.
  • 4 Burg Klopp. Burg Klopp in der Enzyklopädie Wikipedia Burg Klopp im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsBurg Klopp (Q646001) in der Datenbank Wikidata. in Bingen - Wiederaufbau zwischen 1853 und 1879, seit 1897 Sitz der Stadtverwaltung. Der Innenhof ist allgemein zugänglich.
  • 5 Binger Mäuseturm. Binger Mäuseturm in der Enzyklopädie Wikipedia Binger Mäuseturm im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsBinger Mäuseturm (Q521497) in der Datenbank Wikidata. ehemaliger Wehr- und Wachturm auf einer Rheininsel vor Bingerbrück. 1856-58 im neugotischen Stil wiederaufgebaut und bis 1974 als Signalturm für die Rheinschifffahrt genutzt.
  • 6 Burg Ehrenfels. Burg Ehrenfels in der Enzyklopädie Wikipedia Burg Ehrenfels im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsBurg Ehrenfels (Q895691) in der Datenbank Wikidata. Zollburg am Binger Loch zwischen Rüdesheim und Assmannshausen gegenüber des Mäuseturms bei Bingen.
  • 7 Ruine Rossel. Ruine Rossel in der Enzyklopädie Wikipedia Ruine Rossel im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsRuine Rossel (Q14540834) in der Datenbank Wikidata. ca. 1794 als dekorative Burg-Ruine erbauter Aussichtspunkt im Landschaftspark Niederwald bei Rüdesheim mit herrlichem Blick auf die gegenüberliegende Mündung der Nahe in den Rhein und das Binger Loch.
  • 8 Burg Rheinstein. Burg Rheinstein in der Enzyklopädie Wikipedia Burg Rheinstein im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsBurg Rheinstein (Q573635) in der Datenbank Wikidata. zwischen Bingen und Trechtingshausen. Die Anlage kann besichtigt werden.
  • 9 Burg Reichenstein, Reichenstein 2. Burg Reichenstein in der Enzyklopädie Wikipedia Burg Reichenstein im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsBurg Reichenstein (Q1013632) in der Datenbank Wikidata. iegt oberhalb von Trechtingshausen. Die Burg ist zugänglich.
  • 10 Burg Sooneck. Burg Sooneck in der Enzyklopädie Wikipedia Burg Sooneck im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsBurg Sooneck (Q1014020) in der Datenbank Wikidata. Die Burg aus dem 11. Jahrhundert wurde im 17. Jh. von den Franzosen zerstört. Im 19. Jh. ließen die Hohenzollern die Ruine als Jagdburg wieder errichten.
  • 11 Heimburg. Heimburg in der Enzyklopädie Wikipedia Heimburg im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsHeimburg (Q1595745) in der Datenbank Wikidata. Im Privatbesitz
  • 12 Burg Fürstenberg. Burg Fürstenberg in der Enzyklopädie Wikipedia Burg Fürstenberg im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsBurg Fürstenberg (Q1011887) in der Datenbank Wikidata. Hangburg oberhalb des Ortsteils Rheindiebach, zwischen 1217 und 1219 gegründet, 1689 zerstört, im Privatbesitz
  • 13 Burg Stahleck. Burg Stahleck in der Enzyklopädie Wikipedia Burg Stahleck im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsBurg Stahleck (Q449088) in der Datenbank Wikidata. Höhenburg oberhalb von Bacharach. Ab 1925 zu einer Jugendburg wiederaufgebaut, heute als Jugendherberge genutzt.
  • 14 Burg Stahlberg. Burg Stahlberg in der Enzyklopädie Wikipedia Burg Stahlberg im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsBurg Stahlberg (Q1014051) in der Datenbank Wikidata. Ruine in einem Seitental auf einem Bergsporn über dem Ortsteil Steeg der Stadt Bacharach.
  • 15 Zollburg Pfalzgrafenstein. Zollburg Pfalzgrafenstein in der Enzyklopädie Wikipedia Zollburg Pfalzgrafenstein im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsZollburg Pfalzgrafenstein (Q696951) in der Datenbank Wikidata. Auf einer Insel bei Kaub teilt die mächtige Burg den Rhein. König Ludwig der Bayer erbaute sie 1327. Modernisiert wurde sie 1607 und 1755.
  • 16 Burg Gutenfels. Burg Gutenfels in der Enzyklopädie Wikipedia Burg Gutenfels im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsBurg Gutenfels (Q164816) in der Datenbank Wikidata. bei Kaub - befindet sich in Privatbesitz und kann nicht besichtigt werden.
  • 17 Schönburg. Schönburg in der Enzyklopädie Wikipedia Schönburg im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsSchönburg (Q895595) in der Datenbank Wikidata. bei Oberwesel − Die Burg besteht aus drei in der Höhe gestaffelten Höfen und einer Vielzahl verschiedener Türme, Wohn- und Wehrbauten. Kaiser Friedrich I. 1166 erhob sie zur Reichsburg. 1689 wurde sie im Pfälzischen Erbfolgekrieg von Franzosen zerstört. Ab 1885 wurde sie teilweise wiederaufgebaut. Seit 2011 beherbergt der Torturm ein informatives Museum zum Thema Burgenbau, Denkmalschutz und Burgen im Krieg.
  • 18 Burg Katz. Burg Katz in der Enzyklopädie Wikipedia Burg Katz im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsBurg Katz (Q567635) in der Datenbank Wikidata. bei St. Goarshausen. Die Anlage ist japanischer Privatbesitz und daher nicht zugänglich.
  • 19 Burg Rheinfels. Burg Rheinfels in der Enzyklopädie Wikipedia Burg Rheinfels im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsBurg Rheinfels (Q567643) in der Datenbank Wikidata. bei St. Goar. Die mächtige Ruine kann gegen Eintritt besichtigt werden.
  • 20 Burg Maus. Burg Maus in der Enzyklopädie Wikipedia Burg Maus im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsBurg Maus (Q315120) in der Datenbank Wikidata. bei St. Goarshausen. Auf der Burg bietet ein Adler- und Falkenhof Flugvorführungen an.
  • 21 Burg Sterrenberg. Burg Sterrenberg in der Enzyklopädie Wikipedia Burg Sterrenberg im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsBurg Sterrenberg (Q881802) in der Datenbank Wikidata. Burgruine oberhalb Kamp-Bornhofen, auch als eine der "Feindlichen Brüder" bezeichnet
  • 22 Burg Liebenstein. Burg Liebenstein in der Enzyklopädie Wikipedia Burg Liebenstein im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsBurg Liebenstein (Q459400) in der Datenbank Wikidata. ebenfalls oberhalb Kamp-Bornhofen, auch als eine der "Feindlichen Brüder" bezeichnet
  • 23 Römisches Kastell (Castra Bodobrica). Römisches Kastell in der Enzyklopädie Wikipedia Römisches Kastell im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsRömisches Kastell (Q1735338) in der Datenbank Wikidata. in Boppard - Die Kastellmauer mit bis zu neun Meter Höhe ist die am besten erhaltene römische Mauer in Deutschland.
  • 24 Kurfürstliche Burg Boppard. Kurfürstliche Burg Boppard in der Enzyklopädie Wikipedia Kurfürstliche Burg Boppard im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsKurfürstliche Burg Boppard (Q435432) in der Datenbank Wikidata. ist heute Sitz des städtischen Museums.
  • 25 Wasserburg Osterspai. Wasserburg Osterspai in der Enzyklopädie Wikipedia Wasserburg Osterspai im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsWasserburg Osterspai (Q1013446) in der Datenbank Wikidata. Die Burgkapelle St. Jakobus ist ein doppelgeschossiger, rechteckiger Saalbau. Im Obergeschoss sind Gewölbe mit Resten von Wandmalereien aus dem 13. Jahrhundert erhalten.
  • 26 Marksburg. Marksburg in der Enzyklopädie Wikipedia Marksburg im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsMarksburg (Q257210) in der Datenbank Wikidata. Auf einem Felskegel ragt die schöne Burg über Braubach und dem Rhein. Mit ihrem Bergfried, mehreren Baugruppen, Zwingern und Bastionen ist sie die einzige Höhenburg am Rhein, die nie zerstört wurde.
  • 27 Burg Lahneck. Burg Lahneck in der Enzyklopädie Wikipedia Burg Lahneck im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsBurg Lahneck (Q564207) in der Datenbank Wikidata. oberhalb der Lahn, 1240 bis 1245 erbaut. Glas- und Tafelmalereien in der 1245 errichteten Kapelle. Ab 1852 wurde die gesamte Burg im Stil englischer Neugotik wieder aufgebaut. Die Außenanlage und einige der historischen Räume mit reicher Ausstattung sind heute für Besucher zugänglich.
  • 28 Schloss Stolzenfels. Schloss Stolzenfels in der Enzyklopädie Wikipedia Schloss Stolzenfels im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsSchloss Stolzenfels (Q833779) in der Datenbank Wikidata. Die Festung Stolzenfels brannte 1689 nieder. Der Architekt Karl Friedrich Schinkel baute dem preußischen König Friedrich Wilhelm IV. auf der Ruine von 1836 - 1842 sein neues Schloss Stolzenfels. Das Schloss wurde bis 2011 saniert. Das Land Rheinland-Pfalz steckte 15 Mio. € in die Sanierung. Im Dezember ist es geschlossen, im Januar nur am Wochenende geöffnet. Eintritt: 4,- €.
  • 29 Kurfürstliche Stadtburg Koblenz. Kurfürstliche Stadtburg Koblenz in der Enzyklopädie Wikipedia Kurfürstliche Stadtburg Koblenz im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsKurfürstliche Stadtburg Koblenz (Q435449) in der Datenbank Wikidata. (Alte Burg) von 1185 liegt am Moselufer an der alten Moselbrücke. Sie beherbergt heute das Stadtarchiv.
  • 30 Kurfürstliches Schloss Koblenz. Kurfürstliches Schloss Koblenz in der Enzyklopädie Wikipedia Kurfürstliches Schloss Koblenz im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsKurfürstliches Schloss Koblenz (Q461127) in der Datenbank Wikidata. von 1777 - 1793 liegt am Rheinufer
  • 31 Festung Ehrenbreitstein. Festung Ehrenbreitstein in der Enzyklopädie Wikipedia Festung Ehrenbreitstein im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsFestung Ehrenbreitstein (Q50712) in der Datenbank WikidataFestung Ehrenbreitstein auf FacebookFestung Ehrenbreitstein auf Twitter. oberhalb von Koblenz. Imposante Anlage, die rechtsrheinisch gegenüber dem Deutschen Eck liegt.

Klöster[Bearbeiten]

  • 1 Abtei St. Hildegard. Abtei St. Hildegard in der Enzyklopädie Wikipedia Abtei St. Hildegard im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsAbtei St. Hildegard (Q334300) in der Datenbank Wikidata. Von der sehr sehenswerten Klosteranlage nördlich von Rüdesheim-Eibingen hat man aus den Weinbergen Blick auf Rüdesheim und zum Rochusberg auf der anderen Rheinseite.
  • 2 Kloster Eberbach Website dieser Einrichtung. Kloster Eberbach in der Enzyklopädie Wikipedia Kloster Eberbach im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsKloster Eberbach (Q697766) in der Datenbank Wikidata. Sehr sehenswerte Klosteranlage. Nach der Säkularisation 1803 gingen die landwirtschaftlichen Betriebe der Abtei als Weinbaudomäne in staatliches Eigentum über. Die Hessischen Staatsweingüter GmbH Kloster Eberbach sind heute das größte deutsche Weingut. Sie betreiben in den Gebäuden des Klosters eine Vinothek. Die zentrale Kellerei und eine Vinothek des Weinguts befinden sich am Steinberg unweit des Klosters.
  • 3 Abtei St. Hildegard. Abtei St. Hildegard in der Enzyklopädie Wikipedia Abtei St. Hildegard im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsAbtei St. Hildegard (Q334300) in der Datenbank Wikidata. Die 1904 von Benediktinerinnen errichtete Abtei steht in der Nachfolge der von der heiligen Hildegard von Bingen gegründeten Klöster Rupertsberg und Eibingen. Dem Lebensunterhalt der Gemeinschaft dienen das Klosterweingut, der Klosterladen, die Kunstwerkstätten und ein Gästehaus. Auch werden Wallfahrer und Pilger zum Schrein der hl. Hildegard in der Pfarrkirche von Eibingen betreut.
  • 4 Kloster Bornhofen. Kloster Bornhofen in der Enzyklopädie Wikipedia Kloster Bornhofen im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsKloster Bornhofen (Q1775069) in der Datenbank Wikidata. Kloster Bornhofen ist ein Franziskanerkloster und gehört zu den ältesten und bedeutendsten Wallfahrtsorten des Mittelrheins.

Natur und Gärten[Bearbeiten]

  • 1 Geysir Andernach. Geysir Andernach in der Enzyklopädie WikipediaGeysir Andernach (Q15111605) in der Datenbank Wikidata. Geysir im Namedyer Werth bei Andernach
  • 2 Ruppertsklamm. Ruppertsklamm in der Enzyklopädie Wikipedia Ruppertsklamm im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsRuppertsklamm (Q2176674) in der Datenbank Wikidata. bei Lahnstein
  • Zoo. in Neuwied/Heimbach-Weis
  • Schmetterlingsgarten. in Sayn

Ausblicke und Aussichtspunkte[Bearbeiten]

Der Vierseenblick besteht aus 4 Teilen der Bopparder Rheinschleife
Wer in Koblenz weilt sollte sich eine Fahrt mit der Rheinseilbahn zur Festung Ehrenbreitstein nicht entgehen lassen. Der Panoramablick hoch über dem Rhein ist einmalig im Mittelrheintal.

Oberes Mittelrheintal - sortiert stromabwärts:

(Ohne Ausblicke von Burgen und Schlössern)

  • 1 Rastplatz Ehrenfelsblickaus. am Historienweg, Panoramaweg, Rheingau-Riesling-Pfad und Hessenweg 7. − Wege in verschiedene Höhen von Rüdesheim durch die Weinberge in Richtung Assmannshausen.
  • 2 Niederwalddenkmal. bei Rüdesheim - schöner Blick auf den Rhein.
Empfehlenswert ist hier eine Rundtour: Bergfahrt mit der Sesselbahn zum Jagdschloss in Assmannshausen, Wanderung über den Aussichtspunkt "Rossel" zum Niederwalddenkmal. Talfahrt mit der Seilbahn in Rüdensheim und Fahrt per Schiff mit der Köln-Düsseldorfer zurück nach Assmannshausen. Preis des "Ringtickets" für Erwachsene: 14 €, als "Romantik-Tour" mit Burgbesichtigung kann man für 16 € die Tour auch umgekehrt unternehmen (10-2015).
  • 3 Nikolausfels. westlich der Nahemündung in Bingen, schöner Blick zum Mäuseturm und hinüber zur Ruine Ehrenfels.
  • 4 Binger Pforte. bei Assmannshausen - Etwa 100 Meter entfernt von der Bahnstation der Sesselbahn, die von Assmannshausen zum Jagdschloss Niederwald führt.
  • 5 Rotweinlaube am Rheinsteig. bei Assmannshausen
  • 6 Aussichtspunkt Panoramablick. auf Lorchhausen
  • 7 Aussichtspunkt auf Bacharach. Rheinsteig: Wirbellay − Blick über den Rhein
  • 8 Aussichtspunkt auf Kaub
  • Tal bei Bacharach. Blick ins Rheintal bei Bacharach rheinaufwärts auf die die malerische Weinstadt mit Peterskirche und Wernerkapelle. Der schönste Weg zum Aussichtspunkt beginnt im Ortsteil Henschhausen und führt über den Rhein-Wein-Wanderweg durch die Henschhäuser Heide.
  • 9 Tal bei Oberwesel. Straße von Oberwesel nach Urbar ganz in der Nähe des Sieben-Jungfrauenblicks.
  • 10 Loreley Website dieser Einrichtung. Loreley in der Enzyklopädie Wikipedia Loreley im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsLoreley (Q4168) in der Datenbank Wikidata. Von St. Goarshausen führt eine gewundene Straße nach Patersberg und zum Rheinblick.
  • St. Goar. Von St. Goar führt eine Straße aus dem Gründelbachtal nach Werlau hoch. Am oberen Rand der Weinberge geht es rechts ab zum Bauernhof „Auf der Schanz“.
  • 11 Rheinschleife Bopparder Hamm. der durch seine Weinberge bekannte Bopparder Hamm bei Boppard ist die größte Schleife des Rheins, eine schöne Aussicht auf die Rheinschleife und die Weinberge hat man beispielsweise vom Bergrestaurant Gedeonseck.
  • 12 Vierseenblick. Von diesem Aussichtspunkt aus sieht man durch Berge verdeckt vier Teile des Rheins. Auf dem Berg gibt es Ausflugsgastronomie, die zur Einkehr einlädt. Ab Boppard erschließt eine Sesselbahn die Attraktion.
  • 13 Deutsches Eck. Deutsches Eck in der Enzyklopädie Wikipedia Deutsches Eck im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsDeutsches Eck (Q700785) in der Datenbank Wikidata. bei Koblenz, vom Denkmal aus hat man einem Zweiflüsseblick auf die Moselmündung in den Rhein.


Panorama: Du kannst das Bild horizontal scrollen.
Blick auf das Deutsche Eck an der Moselmündung in Koblenz (vom Denkmal aus).
Blick auf das Deutsche Eck an der Moselmündung in Koblenz (vom Denkmal aus).

Museen[Bearbeiten]

Regional bedeutende Museen mit Sammlungen in Bezug auf das Thema "Mittelrheintal" in Auswahl findet man u.a. in Boppard, Bingen, Kaub, Koblenz

Blick auf das Niederwalddenkmal im Herbst

Hintergrund[Bearbeiten]

Rheinromantik pur: Loreley mit der "Goethe" der Köln-Düsseldorfer

Das Mittelrheintal hat eine lange Tradition als Teil der westeuropäischen Hauptverkehrsachsen mit großer Bedeutung für den Binnenschiffs-, Bahn- und auch den Straßenverkehr. Mittlerweile besitzt der Fernstraßenverkehr aber mit der A3 und A61 andere Verkehrswege. Brücken gibt es zwischen Mainz-Mombach/Wiesbaden und Koblenz-Süd keine, zwischen Koblenz-Mitte und Bonn-Süd gibt es nur die Brücke Neuwied/Weissenthurm und die Autobahnbrücke bei Bendorf. Aufgrund der Rheinbegradigung im Oberrhein, der Aufheizung durch Kraftwerke und der generellen Erwärmung friert der Rhein nicht mehr zu. Das führte dazu, dass der Rhein für viele Landlebewesen zur unüberwindlichen Lebensraum-Grenze wurde.

Nachbarregionen[Bearbeiten]

Der Mäuseturm - Wahrzeichen der Stadt Bingen am Beginn des Mittelrheintals

einmündende Flusslandschaften[Bearbeiten]

Sprache[Bearbeiten]

Deutsch sowie Rhein- und Moselfränkische Dialekte.

Anreise[Bearbeiten]

Mit der Bahn[Bearbeiten]

Das Tal ist gut mit der Bahn zu erreichen. Beidseitig des Stroms gibt es je eine Bahnstrecke. Intercity-Züge fahren über die linksrheinische Strecke mit Halt in Bingen am Rhein und Koblenz.

Auf der Straße[Bearbeiten]

Unterwegs auf der Bundesstraße 42 südlich von Kaub, in der Bildmitte ist Kaub in klein zu erkennen

Das Tal wird durch zwei Bundesstraßen erschlossen: linksrheinisch verläuft die B 9 rechtsrheinisch die B 42.

Das Obere Mittelrheintal ist über die Hunsrück-Autobahn A 61 an das europäische Fernstraßennetz angebunden.

Mit dem Fahrrad[Bearbeiten]

Im romantischen Mittelrheintal zwischen Bingen und Koblenz unbedingt die linke Rheinseite nutzen. An dieser gibt es einen durchgehenden Radweg. Zwischen Bingen und Bacharach, sowie zwischen Spay und Koblenz liegt der Radweg abseits der Straße.

Die rechte Rheinseite (mit Loreley und Rüdesheim) weist noch große Lücken im Radweg auf. Diese sollen erst in den nächsten Jahren geschlossen werden. Die Bundesstraße 42 ist als Radroute nicht zu empfehlen, da hier starker Verkehr herrscht. Besonders gefährlich ist der Abschnitt Rüdesheim − Assmannshausen, der auch wegen Bauarbeiten zeitweise gesperrt ist. Alternativen gibt es nicht.

Wer die Sehenswürdigkeiten am rechten Rheinufer besichtigen möchte, setzt am besten passend mit der Fähre über.

Weitere Infos überregional: siehe Rhein-Radweg

Mit dem Schiff[Bearbeiten]

Fahrgastschiff vor Bacharach

Auf dem Mittelrhein werden zahlreiche Ausflugsfahrten per Schiff angeboten:

Mobilität[Bearbeiten]

Öffentlicher Verkehr[Bearbeiten]

Große Teile des Mittelrheintals gehören zum Verkehrsverbund Rhein-Mosel VRM. Der linksrheinische östliche Teil von Bingen nach Bacharach gehört zum Verkehrsverbund Verkehrsverbund Rhein-Nahe RNN, der mit dem hessischen RMV Übergangstarife hat. Der hessische rechtsrheinische Abschnitt von Rüdesheim nach Lorchhausen gehört zum Verkehrsverbund Rhein-Main RMV. Von Rüdesheim fährt die Buslinie 171 parallel zur Bahn bis nach Wiesbaden. Überschreitet man die Tarifgrenze Bacharach/Oberwesel oder Lorchhausen/Kaub, muss eine Bahnfahrkarte gelöst werden. In Rheinland-Pfalz haben nicht alle Bahnhöfe Fahrkartenautomaten, diese müssen dann im Zug (ohne Aufpreis) gekauft werden.

Das nördliche Talende bei Bonn gehört schließlich zum Verkehrsverbund Rhein-Sieg VRS, der Übergangstarife bis kurz vor Koblenz hat.

Zu Fuß[Bearbeiten]

  • Rechtsrheinisch begleitet der Rheinsteig den Rhein. Teilweise sind noch Wegweiser des Rheinburgenwegs angebracht.
    • Zwischen Kaub und Rüdesheim führen auch noch der Rheingauer Riesling-Pfad und der Hessenweg 7 oft unterhalb des Rheinsteigs entlang.
  • Beidseitig führen meist in weiterer Entfernung die beiden Rheinhöhenwege parallel zum Rhein.

Fähren[Bearbeiten]

Im ganzen Oberen Mittelrheintal zwischen Mainz/Wiesbaden und Koblenz-Süd gibt es keine Brücken. Wer dazwischen übersetzen will, muss daher eine Fähre benutzen. Das Rheintal erschließt sich sowieso am schönsten aus der Perspektive des Rheins! Da kann auch eine Fährfahrt ein kleiner Genuss sein. Insgesamt acht Fähren ermöglichen eine Überquerung des Flusses.

Auto- und Personenfähren:

Personenfähren:

  • 4 Bingen Brücke 5 – Rüdesheim Brücke 8 · Tel.: 06721 - 14 140
  • Der Fährbetrieb Ober- und Niederlahnstein – Koblenz-Stolzenfels ist seit Herbst 2010 eingestellt.
  • Koblenz − Koblenz-Ehrenbreitstein · Reguläre Personenfähre: März - April: 8 - 18 Uhr, Mai - November: 7 - 19 Uhr

Seilbahn[Bearbeiten]

Seilbahn über den Rhein von Koblenz-Altstadt hoch zum Plateau Festung Ehrenbreitstein

Aktivitäten[Bearbeiten]

  • Radeln auf dem Rhein-Radweg linkrheinisch. Rechtsrheinisch sind mehrere schmale Straßenabschnitte ohne Fahrradweg.

Veranstaltungen[Bearbeiten]

  • Vierthäler-Markt in Bacharach · Mittelalterliches Treiben in den Rheinanlagen vor den Toren des alten Städtchens am Mittelrhein in mittelalterliches Ambiente vom 11. bis 12. Mai 2019.
  • Mittelalterliches Spectaculum in Oberwesel − Alle zwei Jahre am Pfingstwochenende in geraden Jahren besuchen begeisterte Zuschauer dieses Fest der historischen Handwerkskunst, der Gaukler, Spielleute und Scharlatane: Oberwesel feiert sein mittelalterliches Spectaculum in den alten Mauern der Stadt.
  • Rhein in Flammen − jährliches Feuerwerk an verschiedenen Orten und an verschiedenen Tagen.
    • Bonn: 4. Mai 2019
    • Rüdesheim - Bingen: 6. Juli 2019 − Beginn in Trechtingshausen ab 22 Uhr über Assmannshausen und Bingen nach Rüdesheim. Schiffskarten: 43 - 105 €.
    • Koblenz: 10. Aug. 2019
    • Oberwesel: 14. Sep. 2019 – Beginn in St. Goar /St. Goarshausen, an der Loreley vorbei nach Oberwesel.
    • St. Goar - 21. Sep. 2019. − Zum Loreleyfelsen, den Burgen Rheinfels und Katz.

2011 fand in Koblenz unter Einbeziehung des oberen Mittelrhein die Bundesgartenschau statt.

Blick rheinabwärts auf Oberwesel mit der Schönburg auf dem Bergsporn am autofreien Erlebnistag Tal Total

Küche[Bearbeiten]

Nachtleben[Bearbeiten]

Sicherheit[Bearbeiten]

Klima[Bearbeiten]

Ausflüge[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Monika Barwinska, Mittelrhein - Ausflüge zu den schönsten Schlössern und Burgen, 2013, Droste Verlag, ISBN 978-3-7700-1478-1

Weblinks[Bearbeiten]

Webcams[Bearbeiten]

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