Taunus

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Gewählt zum Reiseziel des Monats Februar 2021 „abseits der Touristenpfade“
Brauchbarer Artikel
Aus Wikivoyage
Großer Feldberg von Norden 2019.jpg
Taunus
BundeslandRheinland-Pfalz
Einwohnerzahl
Höhe878 m
Lagekarte von Rheinland-Pfalz
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Taunus

Der Taunus ist ein deutsches Mittelgebirge.

Aussichtsturm auf dem Großen Feldberg

Regionen[Bearbeiten]

  • Vordertaunus wikipedia wikidata. dichtbesiedelte Region am südlichen Taunushang im Übergang zum Rhein-Main-Gebiet. Hier wohnen gerne die Wohlhabenden aus dem Rhein-Main-Gebiet. Sehenswert sind u. a. Königstein mit seiner imposanten Burgruine, Kronberg mit Opelzoo und Altstadt und die Kurstadt Bad Homburg mit ihrem Schloss, dem Schlosspark und dem weitläufigen Kurpark. Der Neroberg in Wiesbaden zieht ebenfalls viele Besucher an. Ein weiteres Ziel ist auch Eppstein mit seiner Burgruine.
  • Hochtaunus wikipedia wikidata. Diese Region umfasst auf Wikivoyage das erweiterte Massiv des Großen Feldbergs mit seinen Ausläufern zwischen Königstein und Neu-Anspach in Nord-Süd-Richtung sowie Idstein und Bad Homburg / Friedrichsdorf in der West-Ost-Achse. Der bewaldete Höhenzug des Hochtaunus ist bis auf die kleineren Ortsteile der Gemeinden Schmitten und Glashütten weitgehend unbesiedelt. Ein viel besuchtes Ziel ist hier als höchster Berg des Taunus der 880 m hohe Große Feldberg. Weitere sehr bekannte Ziele sind das rekonstruierte Römerkastell Saalburg und das weitläufige Freilichtmuseum Hessenpark zum Thema „Fachwerkbauten in Hessen“.
  • Rheingaugebirge wikipedia wikidata. Das „Rückgrat des Rheingaus“ bildet zusammen mit dem vielbesuchten Rheingau eine touristische Region. Schönster Aussichtspunkt ist das Niederwalddenkmal bei Rüdesheim. Wer an schönen Ausflugstagen dem Trubel an den großen Sehenswürdigkeiten im Rheingau entgehen möchte, sollte zu einer Wanderung oder auch sportlichen Radtour ins Rheingaugebirge aufbrechen. Weiteres zu den Sehenswürdigkeiten siehe Artikel Rheingau.
  • Östlicher Hintertaunus wikipedia wikidata. Der östliche Hintertaunus beginnt etwa auf der Höhe von Neu-Anspach / Usingen und reicht im Norden bis an das Lahntal. Die Westgrenze bildet die schmale Niederung des Goldenen Grund. Hier befindet sich auch die Verkehrsachse Köln - Frankfurt am Main mit der Autobahn A3 und der ICE-Strecke. Anziehungspunkte sind z. B. Weilburg mit seinem Schloss und das Lahntal für Paddeltouren. Wer die Region mit dem Fahrrad erkunden möchte, kann auf dem Weiltalweg dem Lauf der Weil vom Hochtaunus bis ans Lahntal folgen. Am Wochenende sorgt ein Fahrradbus für den bequemen Aufstieg. Sehenswert ist auch Limburg an der Lahn mit Dom und Fachwerkaltstadt.
  • Westlicher Hintertaunus wikipedia wikidata. Der westliche Hintertaunus wird durch das Lahntal im Norden, das obere Mittelrheintal im Westen, das Rheingaugebirge im Süden und den Goldenen Grund nach Osten hin begrenzt. Der Kern dieser Region liegt besonders im rheinland-pfälzischen Teil noch weitgehend abseits der großen Touristenpfade. Hier gibt es viel Ruhe und eine grüne Mittelgebirgslandschaft abseits der großen Besuchermagnete von Rhein- und Lahntal zu entdecken. Im hessischen Teil liegen mit Bad Schwalbach und Schlangenbad bekannte Kurorte. Burg Hohenstein im Aartal ist eine der größten Burgruinen des Gebirges.


Naturparks[Bearbeiten]

Karte von Taunus

Im Gebiet des Taunus gibt es drei Naturparks:

  • 1 Naturpark Hochtaunus wikipedia commons wikidata. Dieser Park umfasst den eigentlichen Hochtaunus mit dem Großen Feldberg und große Teile des östlichen Hintertaunus. Der Park betreibt in Oberursel-Hohemark seit 2011 das „Taunus-Informationszentrum“, das im Bereich der U-Bahn-Endstation Hohemark zu finden ist. Im Zentrum gibt es eine Erlebnisausstellung über das Gebirge zu sehen. Naturparkseite. Der Taunus ist für Wanderer gut erschlossen. Die meisten Wege sind gut ausgeschildert und leicht zu begehen. Die Stille der Natur wird oft von lauten Motorrädern gestört, die die Strecke zum Feldberg, vor allem an Wochenenden befahren.

Orte[Bearbeiten]

Landgrafenschloss in Bad Homburg
Das Rathaus von Idstein

Am Taunusrand:

Weitere Ziele[Bearbeiten]

Tempel auf dem Neroberg oberhalb Wiesbadens

Am Taunusrand[Bearbeiten]

Berggipfel mit schöner Aussicht[Bearbeiten]

  • Rheingau-Gebirge: Rheingauer Alp bei Presberg · Teufelskadrich bei Assmannshausen · Hallgartner Zange · Bubenhäuser Höhe bei Rauenthal im Rheingau · Aussichtsturm Hallgarter Zange · Aussichtspunkt Spitzer Stein und Goethestein bei Wiesbaden-Frauenstein
  • Staatsforst Bad Schwalbach: Schwalbacher Höhe mit Aussichtsturm · Geisberg und Röderkofbei Heidenrod · Atzmann bei Dickschied
  • Wiesbadener Stadtwald: Schläferskopf (Turm wegen Einsturzgefahr nicht besteigbar) · Neroberg · Kellerskopf
  • Hoher Taunus: Großer Feldberg - Herzberg (591 m) mit Gastronomie zwischen Großer Feldberg und Kastell Saalburg mit 24,50 m hohem Stein-Turm. - Pferdskopf (663 m) bei Treisberg in der Gemeinde Schmitten mit 34 Meter hohem Aussichtsturm.

Hintergrund[Bearbeiten]

Der Taunus gewinnt besonders durch seinen Naturpark Hochtaunus an Attraktivität. Die höchste Erhebung ist der 880 m hohe Große Feldberg. Das Mittelgebirge liegt zwischen Wetterau, Rheingau, Mittelrheintal und dem Lahntal, es liegt überwiegend in Hessen und reicht bis nach Rheinland-Pfalz hinein.

Anreise[Bearbeiten]

Der Taunus ist mit allen Verkehrsmitteln leicht zu erreichen. Über die Autobahn gelangt man von der A5 und der A661 zum Bad Homburger Kreuz hierher.

Regional-Expresszüge fahren von Frankfurt am Main über Hofheim nach Niedernhausen, Idstein, durch den „Goldenen Grund“ über Bad Camberg Richtung Limburg a. d. Von Wiesbaden fährt eine Regionalbahn auf diese Strecke zu. S-Bahnen aus Frankfurt am Main fahren nach Niedernhausen, Bad Soden, Kronberg und Friedrichsdorf (über Oberursel und Bad Homburg). Regionalbahnen fahren nach Königsstein und über Usingen in den Hintertaunus bis Brandoberndorf. Die Taunusränder sind durch die Rheingaulinie Frankfurt am Main − Wiesbaden − Lahnstein − Neuwied und Lahntalbahn Koblenz − Limburg − Wetzlar − Gießen erschlossen.

Für eine Fahrplanauskunft von Bus und Bahn empfiehlt sich die Seite des RMV.

Nächster Flughafen ist der Flughafen Frankfurt am Main.


Aktivitäten[Bearbeiten]

Wandern[Bearbeiten]

  • Hessenweg 1 wikipedia wikidata. Die etwas lückenhafte Ausschilderung führt uns vom Diemelsee am Rande des Sauerlands bis in den Wiesbadener Rheingau – eine Strecke voller traumhafter Natur, gewachsener Kultur und imposanter Burgen und Schlösser.
  • Hessenweg 7 wikidata. Er führt von Kaub im rheinland-pfälzischen Loreley-Burgen-Land durch den Rheingau vorbei am Niederwalddenkmal mit der Germania bei Rüdesheim in die hessische Landeshauptstadt Wiesbaden. Vom Schloss Biebrich aus leitet Hessenweg 7 über die Mainspitze südwärts ins Hessische Ried, kommt über Pfungstadt an die Bergstraße und folgt dieser nach Bensheim, bevor es nach Osten durch den Odenwald zum Ziel in Erbach geht.
  • Rheinsteig internet wikipedia commons wikidata. einschließlich der ausgeschilderten Zuwege.
  • Rheinburgenweg internet wikipedia commons wikidata. ist zwar auf der rechten Rheinseite noch teilweise ausgeschildert, seit Jahren aber offiziell nur noch auf die linke Rheinseite beschränkt. Seine Wegführung war der des Rheinsteigs sehr ähnlich.
  • Rheinhöhenweg wikipedia commons wikidata. wird unzureichend gepflegt.
  • Taunushöhenweg wikidata. Der Taunushöhenweg entspricht dem Verlauf des Europäischen Fernwanderweges E3, der sowohl die beiden UNESCO-Welterbestätten Obereres Mittelrheintal und Obergermanisch-Raetischer Limes als auch die beiden Naturparke des Mittelgebirges, den Naturpark Rhein-Taunus und den Naturpark Taunus, verbindet.
  • Gebückwanderweg. ist ein rund 50 Kilometer langer Wanderweg im Naturpark Rhein-Taunus. Beginnend in Niederwalluf folgt er ungefähr dem Verlauf der alten Landwehr Rheingauer Gebück bis zur Wispermündung in Lorch.
  • Aar-Höhenweg wikidata. Die Strecke (60km) des Aarhöhenweges führt von der Quelle der Aar im Stadtwald von Taunusstein-Orlen durch herrliche Wälder und über Felder bis zur Mündung in die Lahn bei Diez. An der Strecke liegen unter anderen die schönen und sehenswerten Taunus-Orte Hohenstein, Heidenrod und Aarbergen.
  • Limeswanderweg wikipedia commons wikidata
  • Wisperwanderweg
  • Lahn-Camino. Pilgerweg entlang der Lahn − er ist fast identisch mit dem linksseitigen Lahnhöhenweg und teilweise mit dem Lahnwanderweg.

Radfahren[Bearbeiten]

  • Autofreie Sonntage − Einmal im Jahr wird jeweils das
für den motorisierten Verkehr gesperrt. Dann haben Inlineskater, Biker und alles andere, was sich mit Muskelkraft fortbewegt, unbeschwerte Fahrt.

Wintersport[Bearbeiten]

  • Aktuelle Wintersporthinweise:
- Schneetelefon: 06081-442138,
- Aktuelle Schneehöhe auf dem Großen Feldberg via Wetteronline.de
- Loipenbericht des Naturpark Hochtaunus
  • Loipen - Neben dem "Skiwanderweg Taunus" werden im Hochtaunus auch lokale Loipen durch den Naturpark gespurt. Insgesamt sind im Hochtaunus ca. 50 km zusammenhängende Loipen vorhanden. Ab dem Sandplacken werden einige Rundkurse gespurt. Leider beschädigen Fußgänger an belebten Wochenenden die Spuren zum Teil stark. Der Loipenbericht mit Detailinfos zu den Strecken ist auf der Seite des Naturparks zu finden.
  • Loipe Skiwanderweg Taunus - Die gespurte Höhenloipe führt vom Kastell Saalburg über das Feldbergmassiv bis nach Rod an der Weil. Am Feldberg führt der Weg nördlich vorbei (Abschnitt Sandplacken - Rotes Kreuz.) Ab dem Roten Kreuz (am kleinen Feldberg) knickt die Loipe nach Norden ab und nutzt den westlichen Höhenkamm des Weiltals. Bei guter Schneelage endet der Skiwanderweg erst in Rod an der Weil.
  • Ski Alpin - Im Taunus findet man auch einige kleinere Skilifte. Weiteres siehe Liftinfos auf der Seite des Taunus Touristik Service.

Küche[Bearbeiten]

Im Taunus gibt es unzählige Gasthöfe und Restaurants, die lokale (siehe Essen und Trinken in Hessen) und internationale Küche anbieten.

Klima[Bearbeiten]

Der Taunus ist durch seine Nähe zum Rhein, Main und der Oberrheinischen Tiefebene gegenüber anderen Gebirgen sehr mild.

Literatur[Bearbeiten]

  • Stahr, Alexander/Bender, Birgit: Der Taunus - eine Zeitreise - Entstehung und Entwicklung eines Mittelgebirges, 253 Seiten mit zahlreichen meist farbigen Abbildungen, Format: 24 x 17 cm, ISBN 978-3-510-65224-2, Preis: 34,80 € (gebundene Ausgabe 2007)

Weblinks[Bearbeiten]

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