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Hessenpark

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Hessenpark
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Das Freilichtmuseum Hessenpark in der Nähe von Neu-Anspach im Taunus beherbergt rund 100 alte Gebäude aus Hessen, die an ihrem alten Standort ab- und im Hessenpark wieder aufgebaut wurden.

Windmühle im Hessenpark

Hintergrund[Bearbeiten]

Der Hessenpark ist das 1974 gegründete zentrale hessische Freilichtmuseum, das erhaltenswerte Bauwerke aus der Vergangenheit bewahrt. An über 100 Gebäuden, vom nordhessischen Gutshof, einem mittelhessischen Tagelöhnerhaus bis zum südhessischen Wirtshaus, kann man hier in mehreren Baugruppen die ländliche Entwicklung Hessens der letzten 400 Jahre sehen und mitverfolgen. Es lohnt sich auf eine Entdeckungsreise zu gehen und zu erfahren wie die hessischen Vorfahren gelebt und unter welchen, nicht immer leichten, Verhältnissen sie gearbeitet haben. Man kann das Dorfleben früherer Zeiten erkunden.

  • Die Öffnungszeiten sind:
    • 01.03. − 31.10.14: täglich von 9:00 - 18:00 Uhr, Einlass bis 17:00 Uhr.
    • 01.11. − 28.02.15: Wochenenden u. Feiertage von 10:00–17:00 Uhr, Einlass bis 16:00 Uhr
  • Der Marktplatz ist mit vielen seinen Ausstellungen ganzjährig geöffnet; die Geschäfte haben unterschiedliche Öffnungszeiten. Er liegt zwar innerhalb des Hessenparks, darf jedoch um in den Geschäften einzukaufen kostenlos betreten werden.
  • Eintrittspreise: Erwachsene: 8,- € (Ab 7 Personen: 7,50 €, · Kinder ab 6 Jahre, Schüler und Studenten: 2,50 €, · Behinderte: 4,- €, · Familienkarte: (Eltern oder Elternteil mit bis zu 4 Kindern) 16,- €; · Führungen bis 30 Pers.: (vorherige Anmeldung erforderlich) 45,- € bzw. 67,50 €; · Hunde (inkl. Kot-Entsorgungsbeutel) 1,- €. · (Stand 2014)
Weihnachtsmarkt auf dem Marktplatz des Hessenparks

Anreise[Bearbeiten]

Auf der Straße[Bearbeiten]

  • Von Frankfurt/Main-Hauptbahnhof fährt man am Messegelände vorbei auf die A-66 und wechselt am Westkreuz auf die A-5 nach Norden bis zum Bad Homburger Kreuz. Dort fährt man auf die A-661 bis zur Abfahrt nach Usingen. Die Bundesstraße 456 führt hinauf zum Kastell Saalburgund wieder hinunter. Dort muss man nach Neu-Anspach abbiegen und kommt dann nach ein paar Kilometern zum Hessenpark.
  • Eine Alternative von Frankfurt/Main wäre vom Zentrum über die Friedberger Landstraße bis zur A-661 zu fahren und weiter wie oben beschrieben.
  • Von Norden aus Richtung Köln oder Koblenz fährt man über die A-3 bis nach Bad Camberg und weiter durch den Hochtaunus in Richtung Usingen. Hinter dem Usinger OT Merzhausen biegt eine Straße nach Neu-Anspach ab, die zum Hessenpark führt.
  • Von Norden aus Richtung Kassel (Abfahrt Friedberg der A-5) oder vom Osten gelangt man über Friedberg und durch das Köpperner Tal zum Hessenpark.

Mit der Bahn[Bearbeiten]

Mit der S-Bahn oder Taunusbahn ab Frankfurt am Main bis Bad Homburg. Von dort weiter mit der Taunusbahn bis Wehrheim und dann weiter mit dem Bus 514 bis zum Freilichtmuseum oder von Neu-Anspach mit dem Bus 63 bis zur Haltestelle Neu-Anspach-Anspach Abzweig Hessenpark. · Fahrpreis von Frankfurt: 7,60 €, Gruppentageskarte bis 5 Pers.: 26,60 €, Hessenticket: 32,- € · (Stand 2013)

Die Kulturbuslinie (Stadtbusline 5) fährt an Wochenenden und Feiertagen von April bis Anfang Dezember vom U-Bahnhof „Bad Homburg/Gonzenheim“ und S-Bahnhof „Bad Homburg/Bahnhof“ direkt zum Römerkastell Saalburg und weiter zum Hessenpark.

Mit dem Fahrrad[Bearbeiten]

Vom Bahnhof (Taunusbahn) Neu-Anspach ist das Freilichtmuseum in 5,5 km erreichbar.

Mobilität[Bearbeiten]

Das Museumsgelände ist ausschließlich Fußgängern vorbehalten.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Alte Schmiede

Im Hessenpark sind über 100 alte Häuser, die in ganz Hessen abgetragen wurden, wieder aufgebaut und vermitteln einen Eindruck über die Lebensweise der Hessen vor vielen Jahren.

Unterkunft[Bearbeiten]

  • Landhotel Zum Hessenpark liegt direkt neben dem Park am Marktplatz. Das Haus hat 34 Zimmer, 54 Betten. Ein DZ kostet zwischen 149 und 179 € einschl. Frühstück.
  • Maritim Hotel in Bad Homburg, [1]] Maritim Hotel Bad Homburg
  • Steigenberger Hotel in Bad Homburg, [2]] Steigenberger Hotel Bad Homburg

Ausflüge[Bearbeiten]

  • Kastell Saalburg. Das zu Zeiten Kaiser Wilhelms II rekonstruierte Römerkastell ist sehenswert.
  • Taunus und seine höchste Erhebung Großer Feldberg zum Wandern
  • Bad Homburg, die Badestadt am Taunusrand wirbt mit ihrer Champagnerluft und einem sehenswerten Kurpark.

Literatur[Bearbeiten]

  • K. Baeumerth, H.G. Daniel, A. Hieronymus, P. Janisch, M. Spies: "Museumsführer - Freilichtmuseum Hessenpark, deutsch, 156 Seiten, EUR 5,10. (auch in Englisch und Französisch zu erhalten)

Weblinks[Bearbeiten]

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