Weiltalweg
Der 54 km lange Weiltal-Rad- und Wanderweg führt von der Weilquelle am Großen Feldberg über Weilmünster nach Weilburg an die Lahn. Er wird am Wochenende von einem Freizeitbus mit Fahrradanhänger begleitet. So kann man die großen Steigungen hinauf zum Taunushauptkamm mit dem Bus überwinden.

Streckenprofil
[Bearbeiten]- Länge: 54 km ab Sandplacken
- Ausschilderung: vorhanden, aber keine Radwegweiser im üblichen Design (Stand 2010)
- Steigungen: Anfangs steil, dann immer flacher werdend, zwischen Weilmünster und Weilburg auf ehemaliger Bahnstrecke
- Wegzustand: Wald- oder Wirtschaftswege. Straßenbenutzung auf kurzen Wegstücken in Ortsdurchfahrten. Nur Teilstücke asphaltiert, sonst feste, wassergebundene Decke (Feinschotterdecke). Geschotterte Forstwege teilweise je nach Jahreszeit und Holzeinschlag schwankende Qualität.
- Verkehrsbelastung: außerorts meist verkehrsfreie Wege
- Geeignetes Fahrrad: Tourenrad mit bergtauglicher Schaltung, bzw. aufgrund der Steigungen am Streckenbeginn besser Pedelec / E-Bike
- Familieneignung: zwischen Weilmünster und Weilburg
- Inlinereignung: nein
Hintergrund
[Bearbeiten]Der Rad- und Wanderweg verläuft im Taunus von der Weilauelle am Großen Feldberg bis zur Mündung in die Lahn bei Weilburg. Die Strecke wird heute überwiegend per Fahrrad befahren.
Laut Wikipedia wurde die Route 1991 durch den Umlandverband Frankfurt geplant und realisiert.
Vorbereitung
[Bearbeiten]Karte der Weiltalweg
[Bearbeiten]
In der interaktiven Karte des Weiltalweg sind die wichtigsten "Point of Interests" (POI), also Orte an der Strecke gelistet. Gastronomie, Unterkünfte und weitere Sehenswürdigkeiten sind in den Ortsartikeln vermerkt.
Hinweise zur Tagestour
[Bearbeiten]Der Weiltalweg eignet sich ideal für eine Tagestour mit Rad und Bahn bzw. dem parallel verkehrenden Fahrradbus "Weiltalbus". Je nach Trainingsstand kann man mit oder ohne Fahrradbus auf die Höhe fahren.
Aufgrund der Steigungen eignet sich die Strecke ideal für ein Pedelec bzw. E-Bike.
Bei der Auffahrt per Fahrrad hinauf zum Taunuskamm beachten, das Höhenmeter den Akku schnell leer "saugen". Hier zum Anfang am besten sparsam mit der Energie umgehen. Wer einen sehr großen Akku mit z. B. 750 bis 800 Wh hat, braucht sich über die Akkugröße aber auf dieser Tagestour bis Weilburg eher keine großen Gedanken machen. Bei einer Akkugröße von 400 Wh sollte man am Berg aber eher sparsam mit der Unterstützung umgehen und auch mal etwas mehr mit den Beinen arbeiten.
Anreise
[Bearbeiten]Öffentliche Verkehrsmittel
[Bearbeiten]Mit der Bahn
[Bearbeiten]- von Frankfurt Hbf/Innenstadt aus mit der S-Bahnlinie S 5 (Ziel: Bad Homburg oder Friedrichsdorf) oder der RB 15 (Taunusbahn; Ziel: Grävenwiesbach oder Brandoberndorf) bis Bad Homburg, von dort weiter mit dem Bus (siehe unten).
- von Frankfurt Innenstadt aus mit der Stadtbahnlinie U 3 bis zur 1 U-Bahn Endstation Oberursel-Hohemark, von dort optional weiter mit dem Weiltalbus hinauf zum Sandplacken. Ab hier noch 100 Höhenmeter auf dem Limesradweg bis zur Weilquelle östlich des Roten Kreuzes.
- alternativ mit der Taunusbahn bis Grävenwiesbach, von dort mit dem Fahrrad oder der Buslinie 50 durch ein Nebental bis Weilrod
Fahrrad-Bus
[Bearbeiten]Von Anfang Mai bis Ende Oktober fährt regelmäßig samstags, sonntags und feiertags der Weiltalbus mit Fahrradanhänger (Linie 245) von Bad Homburg Bahnhof bzw. Oberursel Hohemark über die Sandplacken entlang des Weiltals bis zum Bahnhof Weilburg. Die Fahrradmitnahme ist im RMV kostenlos.
Achtung: Das Rote Kreuz am Beginn des Weiltalwegs wird nicht angefahren. Vom Sandplacken kann u.a. über den Limesradweg die Weilquelle östlich des Roten Kreuzes erreicht werden. Ab Sankplacken noch rund 100 Höhenmeter.
Einstieg ab Sandplacken siehe Abschnitt Streckenbeschreibung.
Mit dem Fahrrad
[Bearbeiten]Anschlüsse entlang der Strecke:
Von Oberursel-Hohemark
- Rechts der U-Bahn: Bequemer und sanfter Anstieg zum Kastell Saalburg und von dort in Gegenrichtung über den Limes-Radweg zum Pass Sandplacken. Abkürzung über die Elisabethenschneise. Kurz vor dem Ende des Weges zum Kastell Saalburg führt ein schmaler asphaltierter Weg in Gegenrichtung hoch zum Herzberg, wo man vom Aussichtsturm einen weiten Blick auf das Rhein-Main-Gebiet hat. Von dort gelangt man über verschlungenen Waldwege zum Parallelweg des Limes-Radweges, der direkt zum Pass Sandplacken führt.
- Links der U-Bahn: Sanft ansteigender Weg nach Königsstein-Falkenstein. Von dort steiler Weg zum Fuchstanz (Gaststätte), von dort links zum Roten Kreuz.
Taunus-Passhöhe Sandplacken:
- Limes-Radweg · von Kastell Saalburg nach Rotes Kreuz
Taunus-Passhöhe Rotes Kreuz:
- Limes-Radweg · von Idstein-Dasbach
Rod an der Weil:
- Hess. Radfernweg R6 · von Idstein oder Usingen
Audenschmiede
- Nebenstraße und Waldweg parallel des Flusslaufes und der ehemaligen Bahnlinie Weilmünster - Grävenwiesbach (Taunusbahn). Der Weiltalweg führt am Ort Audenschmiede vorbei, der Abzweig nach Grävenwiesbach ist ausgeschildert „Zuführung Weiltalweg“ bzw. „Bhf. Grävenwiesbach“.
Guntersblum an der Lahn:
- Lahntal-Radweg und Hess. Radfernweg R7 am Lahnufer
Auf der Straße
[Bearbeiten]Von Frankfurt: Vom Autobahn-Kreuz "Bad Homburger Kreuz" die
in Richtung Oberursel immer geradeaus, über die
durch den Straßentunnel. Die B 455 macht einen weiten Bogen, dann die Abfahrt in Richtung Schmitten abfahren. Hinter dem Kreisel befindet sich ein großer Parkplatz und die Bushaltestelle des Weiltalbusses. Soll der Bus nicht genutzt werden, dann in Richtung Schmitten bis zur Passhöhe Sandplacken weiterfahren. Rechts sind große Parkplätze.
Streckenbeschreibung mit Sehenswürdigkeiten
[Bearbeiten]Anfahrt ab Sandplacken auf dem Limesradweg zur Weilquelle im Bereich Rotes Kreuz (4 km)
[Bearbeiten]Die Tour beginnt von der Kilometrierung her am Sandplacken, da hier der Freizeitbus mit Radtransport hält.
Die Landstraße ab Oberursel-Hohemark zum Sandplacken ist für Tourenradler nicht geeeignet. Hier ist stärkerer Kfz-Verkehr vorhanden. An schönen Ausflugstagen sind hier neben Ausflüglern im Auto auch noch viele Motorradfahrer unterwegs. Wer per Pedelec zum Sandplacken auffahren möchte sollte sich dem Radnavi folgend geschotterte Fahrwege im Wald suchen.
Km 0: 1 Sandplacken (669 m) - Verkehrsknoten auf dem Taunuskamm, Ausflugsgastronomie, Halt des Freizeitbuses mit Radtransport, Anschluss an den Limes-Radweg.
- ~
~> Von der Bushaltestelle Sandplacken (669 m ü. NN) führt der Limesradweg zur Weilquelle im Bereich Rotes Kreuzes. Der Wegweisung des Limesradwegs folgend geht es bis auf rund 790 m Höhe auf Schotter steiler bergauf. Wer den 1 Großen Feldberg noch nicht kennt, kann besonders gut mit dem Pedelec den Abstecher machen.

Km 4,5: 1 Römerkastell Feldberg - Hier das Rad parken und auf dem Wanderpfad zur 2 Weilquelle hinauf (rund 200 m Abstecher bergan). Wer möchte kann den Feldberg von hier auch zu Fuß erkunden.
Km 5: 2 Rotes Kreuz 668 m - Passhöhe am Taunuskamm westlich des Feldberg. Am Roten Kreuz beginnt der Weiltalweg.
Alternative per Pedelec ab Bahnhof Königsstein zum Roten Kreuz
[Bearbeiten]Für Nutzer von E-Bikes ist diese Variante eine gute Alternative zur Fahrt über den Sandplacken.
Von Frankfurt Hauptbahnhof (100 m Höhe) fährt die Königsteiner Bahn zum 2 Bahnhof Königsstein (340 m Höhe). Königstein im Taunus liegt mit Panoramablick auf das Rhein-Main-Gebiet unterhalb des kleinen Feldberges.

Vom Bahnhof sich dem Radnavi in der Outdoor-App Richtung Fuchstanz halten. Zur Auffahrt zum Fuchstanz bietet sich der 3 Tillmannsweg an. Der geschotterte Forstweg steigt steiler (geschätzt 10 ... 12 bis 13 %) an. Am 4 Fuchstanz (662 m) mit Gastronomie sind die meisten Höhenmeter geschafft. Wer möchte, kann sich hier das erste mal stärken.
Über den Fuchstanzweg und 5 Bornstedtweg wird das Rote Kreuz (688 m) erreicht. Vom Fuchstanz geht es noch bis auf 720 m Höhe hinauf. Zum Roten Kreutz ergeben sich so rund 40 "verlorene" Höhenmeter.
Die Landstraße ab Königsstein zum Roten Kreuz ist für Tourenradler nicht geeeignet. Hier ist stärkerer Kfz-Verkehr vorhanden. An schönen Ausflugstagen sind hier neben Ausflüglern im Auto auch noch viele Motorradfahrer unterwegs.
Rotes Kreuz (688 m) − Rod an der Weil: 20 km
[Bearbeiten]Wie bereits erwähnt beginnt am Roten Kreuz der Weiltalweg. Diese Strecke führt entlang der Weil bis an die Lahn.
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~> Vom Roten Kreuz geht es über den Wanderparkparkplatz abwärts Richtung Oberreifenberg. Man kommt an der Jugendherberge mit Klettergarten vorbei.

Km 7: 6 Oberreifenberg, Querung Siegfriedstraße (etwa 650 m) - Die Ortsmitte von liegt 1,5 km die Siegfriedstraße
1 Oberreifenberg (666 m) bergab. In der Ortsmitte finden sich Einkehr- und Übernachtungsmöglichkeiten. Ferner kann hier die sehenswerte
Burgruine Reifenberg besichtigt werden. Politisch gehört Oberreifenberg zu Schmitten.
- ~
~> Auf dem Schmittgrundweg rollt man auf Schotter steiler bergab. Der Vollständigkeit halber: Wer sich sehr für Burgruinen interessiert, kann über Waldwege einen bergigen Abstecher zur
Ruine Hattstein unternehmen. Hier sind allerdings nur noch ein paar Mauerreste im Wald erhalten (keine Aussicht).
- ~> Nach Querung der Landstraße verläuft der Weiltalweg mäßig abfallend im Tal nach Schmitten. Die Strecke im Bereich der Weil ist geschottert.
Km 12: 2 Schmitten (441 m) - Einkehr- und Übernachtungsmöglichkeiten. Selbstverpfleger finden hier einen Lebensmittelmarkt (Rewe) und eine Bäckerei.
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~> Es geht über die Dörfer Dorfweil (407 m), Brombach (387 m) allmählich leicht bergab nach 3 Hunoldstal. Die Strecke ist teilweise hügelig.
Km 17: Hunoldstal 378 m
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~> Westlich Hunoldstal besitzt der Weiltalweg einen 7 größeren Hügel (etwa 80 Höhenmeter auf Schotter) . Es geht kontinuierlich mit 7 - 9 % den halben Berg hinauf, und kontinuierlich mit 6 % den Berg wieder hinunter.
- ~> Unterhalb des Hügel kann man kurz an der 2 Kirchenruine Landstein (343 m) halten. Hinweis: In der Landsteiner Mühle gibt es keine Gastronomie mehr.
- ~> Km 24: Neuweilnau − Das Nassauer
Schloss Neuweilnau ist Forstamt (kein regulärer Zugang). An der anderen Talseite liegt Altweilnau mit der
Burgruine Altweilnau. Die Ruine ist noch gut erhalten. Zu besichtigen sind ein starker runder Bergfried mit Aussichtsplattform, Teile der Ringmauer sowie ein Torturm mit Walmdach aus dem Jahre 1340. Sehenswert sind auch die schmucken Fachwerkhäuser im alten Ortskern (teilweise 16. Jahrh.).

- ~> Vor Rod an der Weil noch ein 8 Hügel (rund 30 Höhenmeter) .
Km 27: 4 Rod an der Weil (261 m) - In der Nähe der Bushaltestelle findet sich im Hof ein nettes Gartenlokal.
- → Anschluss Hess. Radfernweg R6 - sportliche Herausforderung, Richtung Idstein mit heftigen Steigungen
Rod an der Weil - Weilburg (27 km)
[Bearbeiten]Km 41: 5 Weilmünster (190 m) - Hübsche Ortsmitte mit ein paar Fachwerkbauten. Das Eiscafe "Die Eisheiligen" an der Kirche gibt es Stand 12-2025 wohl nicht mehr. Wer dringend Verpflegung benötigt, findet im Ort aber werktags gleich drei Lebensmittelmärkte. Weitere Infos zum Ort: Seite der Gemeinde

- ~
~> Von Weilmünster geht es fast ausschließlich auf einer ehemaligen Bahntrasse bis zur Lahn. Es gibt viele Bäume, die Schatten spenden. Die Strecke ist hier seit einigen Jahren mit einer Asphaltdecke versehen.
- ~> Km 44: 6 Ernsthausen (163 m) - Spielplatz "Weilpiraten" direkt an der Route
Km 48: 7 Freienfels - im ehemaligen Bahnhof gab es mal ein beliebtes Cafe. Stand 2025 ist nach Quellen im Netz dauerhaft geschlossen. Wer möchte kann einen Abstecher zur 3 Burgruine Freienfels machen. Schöner Ausblick vom Bergfried. Öffnungszeiten siehe Artikel Weinbach. Sonst finden hier Mitte Mai die Freienfelser Ritterspiele statt,
- ~
~> Weiter geht es schön auf der Bahntrasse. Der letzte Kilometer vor der Lahn läuft parallel zur Straße.
~> Das letzte Stück verläuft auf dem Lahntal-Radweg direkt nach Weilburg.
Km 54: 8 Weilburg (128 m) - Hier laden Altstadt und das prunkvolle Schloss hoch über der Lahn zur Besichtigung ein. Anstieg in die Altstadt, der aber lohnt.
Km 55: 3 Bahnhof Weilburg . Dort halten die Regionalbahn von Gießen über Wetzlar nach Limburg und der Regional-Express von Gießen nach Koblenz. Rückfahrt Richtung Rhein-Main-Gebiet entweder über Limburg oder Gießen. Sonst direkt mit dem Fahrradbus zurück.
Rückfahrt per Freizeitbus: Wer ab Weilburg mit dem Freizeitbus zurück fährt, kann bereits auf der Passhöhe „Sandplacken“ aussteigen und die Straße Richtung Oberursel im Schuss runter sausen. Altenrativ ist individuell auch die Abfahrt über geschotterte Fahrwege im Wald möglich. Hier dem Radnavi in der Outdoor-App folgen.
Alternative Höhen-Route: Rotes Kreuz - Weilmünster
[Bearbeiten]
Besonders an heißen Tagen kommt man auf der Höhenroute nicht so stark ins schwitzen. Die Route führt hauptsächlich durch Wald und hat nur wenige kleine Steigungen. Dafür fällt die im Winter auch auch als der Skiwanderweg genutzte Strecke allmählich ab.
Vom Rotes Kreuz die Straße in Richtung Schmitten 200 m hinunterfahren. Schräg links zweigt ein geschotterter Fahrweg ab. Hier steht eine Radwegweisung mit "Bad Camberg 21 km" in die "Hühnerstraße".
Ganz allmählich kommt man in die tieferen Lagen des Taunus. Die Strecke nutzt oft geschotterte Forstwege. Man fährt oberhalb der Ortschaften vorbei, nur ein ganz kurzes Stück Nebenstraße und kommt an einem Segelflugplatz oberhalb Riedelbach vorbei. Über Laubuseschbach erreicht man dann bei Weilmünster das Weiltal.
Die Strecke ist weitgehend beschildert. Sich sonst vom Radnavi in der Outdoor-App leiten lassen.
Mehrere gut fahrbare Waldwege führen rechts hinab zum Weiltalweg:
- 1. Nach 6 km (600 Höhenmeter), hinter der dem Ort Seelenberg, der rechts unterhalb des Höhenweges liegt, zweigt ein Weg nach rechts ab, der gleich darauf in die Gegenrichtung läuft. Er macht dann einen weiten Linksbogen. An der Schutzhütte bei km 8,3 geht der Weg links weiter. Bei km 8,3 hat man die Wahl: Entweder geradeaus nördlich am Treisberg vorbei und einen Aufstieg zum Aussichtsturm, oder den landschaftlich reizvollen Weg südlich am Treisberg vorbei. Hier biegt man links ab und kann vom Waldrand die Aussicht auf die Tallandschaft genießen. Den Ort Treisberg erreicht man nach 12 km auf 573 m Höhe.
Den Ort fährt man links durch, dann geht es einen asphaltierten Serpentinen-Weg mit 8 % Gefälle nach Finsternthal hinunter (km 14,5; Höhe: 388m). Dort überquert man die Hauptstraße. Auf der anderen Talseite nimmt man die untere rechte Straße und fährt am Bach den Weg zum Weiltal hinunter. Den Weiltalweg hat man bei km 16,1 und 347 m Höhe erreicht. Die Bushaltestelle ist dann bei km 19 in Altweilnau erreicht.
- 2. Nachdem man am Segelflugplatz von Riedelbach vorbeigefahren ist, läuft von links der Hessische Radfernweg R6 zu. Hier kann man rechts zum Weiltalweg runterradeln und kommt hinter Neuweilnau heraus.
- 3. Nach einer weiten Linkskurve biegt der beschilderte Hessische Fernradweg R6 nach rechts ab. 200 m später kommt man an dem Gasthof Eichelbacher Hof vorbei. Der Weg läuft direkt auf den Ort Rod an der Weil zu. Die Bushaltestelle befindet sich in Ortsmitte, Richtung Weilmünster.
- 4. Fährt man an der Stelle wo der R6 nach unten abzweigt nun geradeaus und an der Weggabelung rechts, dann kommt man in einem weiten Bogen rechts an Hasselbach vorbei. Man überquert die Straße Haintchen - Hasselbach an der Weil und fährt zunächst am Waldrand weiter bis nach Langenbach und weiter zum Weiltalweg.
- 5. Zwei Kilometer vor Langenbach kommen die ersten Felder. An der Stelle, wo es wieder in den Wald gehen würde, biegt man links ab, und bald darauf wieder rechts. So bleibt man auf der Höhe und fährt erst in Weilmünster in das Tal.
Mehrere fahrbare Waldwege führen links hinab zum Goldenen Grund:
Durch den Goldenen Grund fährt die Reginalbahn und der Regionalexpress von Frankfurt nach Limburg. Drei Routen führen Sie zu den Bahnhöfen Idstein, Bad Camberg und Oberselters.
- 1. Nach Idstein: Ausgeschilderte Route Hessischer Radfernweg R6 und "Rhein-Main-Vergnügen Route 4". Steile Abfahrten bis zu 12 %, aber auch Anstiege mit bis zu 8 % bei Höhendifferenzen bis zu 110 m sind nur Sportlern zu empfehlen. Das Endziel liegt 200 m tiefer als der Abzweig (500 m).
- 2. Nach Bad Camberg: Der 2. Abzweig der ausgeschilderten "Rhein-Main-Vergnügen Route 4". Nicht ganz so steil, maximal 9 % Gefälle, aber auch einen 9%-igen Aufstieg von knapp 90 m vor der Kreuzkapelle, von der man einen wunderschönen Ausblick hat.
- 3. Nach Niederselters: Die entspannende Tour für abgekämpfte Waden. Einfach rollen lassen. Dort wo der Hess. Radfernweg R6 zum Eichelbacher Hof rechts abbiegt und die RMV-Route 4 nach links abbiegt, fährt man gerade aus. an der Weggabelung fährt man recht ab. Der Weg mach gleich einen Linksbogen. Man überquert die Landstraße, fährt auch über den Querweg, nachdem man an der ersten Lichtung zum Ort Hasselbach vorbeigefahren ist. Den nächsten Querweg biegt man links ab. Der 2. Weg rechts geht dann am rechten Hausenbach abwärts. Kurz vor dem Ort Eisenbach biegt man links ab und fährt in den Ort hinein. In Ortsmitte links nach Selters hinunterfahren und rechts den Fahrradweg suchen. Dieser unterquert die Bundesstraße 8. Rechts von hier ist es auf dem Hess. Fernradweg R8 nicht mehr weit zum Bahnhof Niederselters.
- 3b: Fährt man statt links geradeaus bis zur Landstraße, kann man links die Straße bis Haintchen hinunterrollen und kurz vor dem tiefsten Punkt links am Eisenbach, vorbei am Pferdehof Hubertushof, nach Erbach runterfahren.
- 3c: Einen größeren Bogen fährt man, wenn man die Landstraße überquert und 1,6 km weiter gerade aus fährt, um dann links im spitzen Winkel auf fast ebenem Weg nach Haintchen zu fahren.
Weiter geht's
[Bearbeiten]Ab Weilburg: Der Weiltalweg endet an der Lahn am Lahntal-Radweg.
- Lahntal-Radweg und Hess. Radfernweg R7 am Lahnufer
Sicherheit
[Bearbeiten]Es es teilweise steiler bergab (auch auf Schotter). Daher ist gerade auf dieser Strecke ein Fahrradhelm sinnvoll.
Auch beim Radwandern kann ein Fahrradhelm die Schwere von Kopfverletzungen bei Stürzen entscheidend mindern (siehe z. B. auch dieser Fachartikel zum Thema).
GPS-Daten
[Bearbeiten]- Streckenverlauf Weiltalweg von Openstreetmap zum Herunterladen als GPX- und KML-Datei auf waymarkedtrails.org
Literatur- und Kartenhinweise
[Bearbeiten]Ausführliche schriftliche Radreiseliteratur, wie etwa ein "Bikeline" gibt es zu dieser kurzen Strecke nicht.
- Weiltalweg im Radroutenplaner Hessen - offzielle Seite des Landes Hessen