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Kassel/Karlsaue

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Die Karlsaue liegt nahe dem Zentrum von Kassel in Nordhessen. Die grüne Lunge Kassels ist neben dem Bergpark Wilhelmshöhe die zweite große historische Parkanlage von Kassel. Bis auf die Blumeninsel Siebenbergen ist die Anlage frei zugänglich.

Herbst in der Karlsaue

Hintergrund[Bearbeiten]

Alle fünf Jahre zur Documenta wird der Park oft durch zahlreiche Kunstwerke "bespielt". Die Anlage zieht dann natürlich besonders viele Besucher an. Je nach Documentakonzept in der Vergangenheit wurde die Parkanlage mehr oder weniger stark in die Kunstaussstellung mit einbezogen. Sowohl zur documenta 12 im Jahr 2007 aber auch zur dOCUMENTA (13) im Jahr 2012 war die Karlsaue zentraler Bestandteil der Ausstellung.

Die Parkgeschichte der Karlsaue ist im entsprechenden Wikipediaartikel "Karlsaue" beschrieben.

Anreise[Bearbeiten]

Auf der Straße[Bearbeiten]

Zufahrt über den Auedamm. Hier gibt es zahlreiche Parkplätze, die sonn- und feiertags aber teilweise schnell belegt sind.

Große Teile der Parkplätze am Auedamm sind kostenfrei. Für die Parkplätze 150 m nördlich und auch südlich des neuen Kombibads für den 51.301219.499571 Parkplatz müssen Gebühren entrichtet werden: 1 1/2 Std. für 1 €; und 5 Std. für 3 €.

Öffentlicher Verkehr[Bearbeiten]

  • Vom Friedrichsplatz läuft man über die Gustav-Mahler-Treppe am Staatstheater etwa 10 Minuten bis zur Orangerie. Die Haltestelle Friedrichsplatz wird von fast allen Straßenbahnlinien angefahren.
  • Der Auedamm wird zusätzlich von einer Buslinie erschlossen. Diese verkehrt allerdings nur zur Badesaison im Auebad.

Mit dem Fahrrad[Bearbeiten]

Zwei Radfernwege führen am Park vorbei:

Mobilität[Bearbeiten]

Die Karlsaue wird gerne für die Naherholung genutzt. Die Anlage eignet sich hervorragend für Spaziergänge mitten in der Großstadt.

Achtung: Im Park ist das Radfahren nicht gestattet. Allerdings wird es von den Besuchern trotzdem rege praktiziert.

Karte der Karlsaue

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Sommer an der Orangerie
  • Orangerie Kassel51.31039.500831 Orangerie Kassel. Wikipedia-Artikel zu dieser Einrichtung Wikimedia Commons – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien zu dieser EinrichtungWikidata – Daten zu dieser Einrichtung. Der langgezogene Bau wurde zwischen 1701 und 1710 errichtet. Heute hat hier das Astronomisch-Physikalische Kabinett seinen Sitz (siehe Artikel Stadt Kassel Abschnitt Museen). ( 51.310239.500841 Gastronomie in der Orangerie)
  • Marmorbad51.31049.499612 Marmorbad (westlich der Orangerie). Wikipedia-Artikel zu dieser EinrichtungWikidata – Daten zu dieser Einrichtung. Das Gebäude mit prunkvoller Innenausstattung kann gegen Eintritt besichtigt werden. Landgraf Karl ließ das Marmorbad zwischen 1722 und 1728 errichten. Das Bad wurde übrigens nicht als Badehaus konzipiert, sondern war von vornherein als repräsentativer Raum für die Statuen von Pierre-Étienne Monnot gedacht. In der Raummitte findet man ein Badebecken, dass schon fast das Volumen eines kleinen Schwimmbads besitzt. Geöffnet: In der Regel von Anfang April bis zum 3. Oktober Di - So und Feiertage von 10 bis 17 Uhr, im Winterhalbjahr ist geschlossen. Preis: Erwachsene: 4 €, Studenten: 2 €, Kinder bis 18 Jahre sind frei.
  • 51.295539.487563 Blumeninsel Siebenbergen
Blick auf den Aueteich mit Schwaneninsel. Diese Insel (rechts im Bild) mit Tempel ist übrigens nicht zugänglich.

Die Blumeninsel Siebenbergen ist ein kleiner botanischer Garten, der 1710 angelegt wurde. Die schön gepflegte, parkartige Insel mit Hügel besitzt einen sehenswerten Baumbestand. Von der Erhebung hat man einen schönen Blick auf die Zentralachse der Karlsaue. Die Pflanzen sind übrigens durchnummeriert. Einen passenden Pflanzenführer kann man an der Kasse erwerben.

  • Öffnungszeiten: 1. April bis 3. Oktober: Di bis So, und feiertags von 10 Uhr bis 18 Uhr
  • Eintrittspreise: Erwachsene: 3,00 €; Ermäßigt (u.a. Studenten): 2,25 € bzw. 2,00 €; Kinder bis 18 Jahre sind frei
  • Lage & Anschrift: Auedamm 18;; Tel.: 0561-7392173 ; (Datenstand 02-2013)
  • weitere Infos: siehe auch Artikel "Siebenbergen" im HNA-Regiowiki Kassel.

Aueteich[Bearbeiten]

Der Aueteich liegt zentral im südlichen Bereich der Karlsaue. Der Teich wird auch großes "Großes Bassin" genannt. Im See liegt die nicht zugängliche Schwaneninsel, auf der ein klassizistischer Tempel steht. Am Nordende des Teiches befindet sich eine 51.301479.492911 Seepromenade mit mehreren weißen Holzbänken. Lässt man sich hier an einem sonnigen Mittag im Frühjahr oder Herbst nieder, so vergisst man schnell, dass man sich inmitten einer Großstadt befindet.

Sonstiges[Bearbeiten]

Impressionen aus der Karlsaue
Parkeingang Heinrich-Heine-Straße am Abend.
  • Die 51.310759.503024 Spitzhacke an der Fulda - ist eine 12 m hohe Skulptur östlich der Orangerie. Der amerikanische Künstler Claes Oldenburg stellte das Kunstwerk 1982 anlässlich der documenta 7 auf. Er verankerte mit der Skulptur die Wilhelmshöher Allee an der Fulda und schuf damit ein neues, virtuelles Ende der Stadtachse am Flussufer. Die Straße würde in ihrer Verlängerung nämlich hier auf die Fulda treffen.
  • Ein 51.297019.491892 Ruheplatz am Teich - Der Sitzplatz, der zum Entspannen einlädt, ist ein paar Meter östlich des Aueteichs zu finden. Hier führt ein kurzer Mulchweg zu einem kleinen Teich mit Holzterrasse, auf der zwei Holzbänke stehen (im Winter nicht vorhanden). Ab Sommeranfang Ende Juni und im Herbst, wenn der Hain aus Riesen-Chinaschilf seine Endhöhe von etwa 3 m erreicht hat, sitzt man hier recht uneinsehbar und auch etwas windgeschützt. Im Herbst ergibt die südwestliche Nachmittagssonne zusammen mit dem Windschutz des Riesengrases im Norden der Bänke auch an kühleren Tagen ein etwas wärmeres Mikroklima als in der Umgebung. Wenn man Glück hat, kann man beim Sonnen und Entspannen sogar noch ein paar Libellen beobachten.
  • Nur wenige Meter östlich des Ruheplatzes am Teich findet man den 51.297399.493485 Nadelhain - Auf dem etwa 7 - 10 m hohen Hügel stehen neben verschiedenen Arten von "gängigen Nadelbäumen" auch verschiedene "Lebens- bzw. Mammutbäume", die teils eine durchaus stattliche Größe erreicht haben. Im schattigen Hain laden Bänke zur Entspannung ein. An Tagen mit vielen Parkbesuchern sitzt man hier oben trotzdem noch etwas abseits vom Besucherverkehr.
  • Erwähnenswert ist auch der 51.30329.486326 Parkeingang Heinrich-Heine-Straße Karlsaue - Das historische Ensemble aus dem kunstvollen schmiedeeisernem Parktor und dem Torhaus ist noch erhalten.
  • Der 51.311089.497327 Rosenhang - liegt unterhalb der Schönen Aussicht (westlich der Orangerie zur Stadt hin). Im Frühjahr blühen hier auch schön die Zierkirschen.

Aktivitäten[Bearbeiten]

  • Spazieren gehen, Joggen, Nordic Walking
  • Kaffee trinken an der Orangerie oder auch am Auedamm
  • Baden im Auebad
  • Den 51.296079.493091 Minigolf am Auedamm findet man am Rand der Karlsaue im Bereich des südlichen Auedamms. Hier liegt er direkt neben dem Chinarestaurant "Dschingis Khan"; Platzseite mit Öffnungszeiten & Preisen.
  • Boccia spielen vor der Orangerie. Das Spiel wird hier gerne praktiziert. Die Ausrüstung muss man aber selbst mitbringen.

Erkundung der Fulda[Bearbeiten]

Fuldablick an der Schwimmbadbrücke flussabwärts. Im Hintergrund ist in der Bildvergrößerung in klein das Rondell zu erkennen.
  • 51.31069.504652 Tretbootverleih Ahoi am ehemaligen Wassersportzentrum Kissler, Blücherstraße 22, 34123 Kassel, Öffnungzeiten Sa und So 10-18 Uhr. Der Verleih liegt auf dem östlichen Fuldaufer direkt gegenüber der Orangerie bzw. dem Kunstwerk "Spitzhacke". Von den nördlichen Parkplätzen am Auedamm sind es zu Fuß etwa 500 - 700 m über die Drahtbrücke bis zum Bootsverleih.

Praktische Hinweise[Bearbeiten]

Toiletten[Bearbeiten]

  • Öffentliche Toiletten sind im Gebiet der Karlsaue leider Mangelware. Immerhin gibt es ein Toilettenhäuschen südlich der Blumeninsel Siebenbergen am Auedamm (ist im Parkplan markiert). Dieses WC-Häuschen nahe des Kiosks ist aber nur im Sommerhalbjahr zugänglich.
  • Auf der Blumeninsel Siebenbergen gibt es ebenfalls eine Toilettenanlage. Diese ist aber nur zu den Besuchszeiten der Insel (Eintritt) zugänglich.
  • Weitere WC-Häuschen gibt es wohl in der Fuldaaue im Badebereich (genaue Lage allerdings nicht bekannt).

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]


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