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Erfurt

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Erfurt

Erfurt ist die Hauptstadt des Bundeslandes Thüringen. Sie liegt zwischen 158 m und 430 m hoch und hat etwas mehr als 210.000 Einwohner.

Hintergrund[Bearbeiten]

Erfurt ist eine uralte germanische oder slawische Gründung und wurde bald ein bedeutender Austauschplatz zwischen fränkischen und slawischen Waren. Das 741 von Bonifatius gegründete Bistum ging jedoch bald wieder ein. Es scheint mit dem Bistum Mainz vereinigt worden zu sein, denn die Mainzer Erzbischöfe treten bald danach als Herren in Erfurt auf. Karl der Große erhob Erfurt 805 zu einem der Stapelplätze für die Slawen.

Genauere Aufzeichnungen beginnen erst mit dem 13. Jahrhundert, als ein fast selbstständiger Rat entstand, der die früheren mainzischen Beamten ganz aus der Verwaltung verdrängte. Seitdem nahm die Stadt einen großen Aufschwung und wurde Mittelpunkt des Handels von ganz Thüringen. Mit den benachbarten Fürsten, namentlich mit den Landgrafen und späteren Herzögen von Sachsen, kam es zu heftigen und lange dauernden Fehden, während derer Erfurt dreimal belagert wurde. Allein der Rat ging siegreich aus allen Kämpfen hervor. Die höchste Blüte fällt in das Ende des 14. und den Anfang des 15. Jahrhunderts. Die Erstarkung der landesherrlichen Macht der Herzöge von Sachsen führte zunächst einen Stillstand in der Ausdehnung des Gebietes herbei, und die Übergriffe der sächsischen Beamten veranlassten zahllose Klagen und Gegenklagen, in deren Folge der Stadt oft genug die Straßen seitens Sachsen gesperrt wurden. Als 1480 der Wettiner Albrecht erzbischöflicher Statthalter in Erfurt werden sollte, ließ der Rat ihn nicht ein, worauf der Kurfürst von Sachsen die Stadt so bedrängte, dass sie sich 1483 zu einem Schutzvertrag zur jährlichen Bezahlung von 1500 Gulden entschließen musste.

1509 und 1510 fanden infolge der Verschwendung des Rats durch kostspielige Bauten Aufstände des Volks statt. Erst nach der Mitte des 17. Jahrhunderts gelang es Kurmainz, seine Ansprüche auf Erfurt vollkommen geltend zu machen; mit Hilfe von französischen und Reichsexekutionstruppen wurde die Stadt durch Kurfürst Johann Philipp von Mainz 1664 eingenommen, Sachsen aber verzichtete auf seine Schutzgerechtigkeit. Seitdem blieb Erfurt ein unbestrittenes Besitztum der Kurfürsten von Mainz, die es zugleich mit dem Eichsfeld durch Statthalter regieren ließen, bis es 1802 nebst jenem an Preußen kam.

Nach der Schlacht bei Jena ging Erfurt durch Kapitulation am 16. Oktober 1806 an die Franzosen über und blieb unmittelbar unter französischer Herrschaft, während das Eichsfeld nachher zu Westfalen geschlagen wurde. Vom 27. September bis 14. Oktober 1808 fand in Erfurt eine Zusammenkunft Napoleons mit dem russischen Zaren Alexander I. statt, der sog. Erfurter Kongress, bei welchem auch die Könige von Sachsen, Bayern, Württemberg und Westfalen, Vertreter Österreichs und Preußens, der Fürst-Primas und viele andere Große erschienen und zahlreiche Festlichkeiten veranstaltet wurden. In dem Vertrag vom 12. Oktober wurde das Tilsiter Bündnis zwischen Frankreich und Russland erneuert. Im Januar 1814 ergab sich die Stadt an die Preußen; die Zitadelle erst im Mai dieses Jahres. Infolge des Wiener Kongresses kam Erfurt nebst seinem Gebiet (770 km² mit etwa 45.000 Einwohnern), von dem jedoch etwa die Hälfte an Weimar abgetreten wurde, und dem Eichsfeld wieder unter preußische Hoheit. Im Frühjahr 1850 tagte in der Kirche des Augustinerklosters das Erfurter Parlament. 1920 kam die Stadt zu dem neu gegründeten Land Thüringen.

Anreise[Bearbeiten]

Entfernungen
Leipzig121 km
Halle109 km
Gera87 km
Jena47 km
Gotha25 km
Weimar24 km

Mit dem Flugzeug[Bearbeiten]

Der Flughafen von Erfurt ist von untergeordneter Bedeutung. Derzeit werden Charterflüge zu einigen Urlaubszielen angeboten. So starten Flugzeuge unter anderem Richtung Antalya und Teneriffa. Vom Flughafen gelangt man mit der Stadtbahnlinie 4 in etwa 20 Minuten ins Stadtzentrum und zum Hauptbahnhof.

Nächstgelegener Verkehrsflughafen mit Linienflügen ist der Flughafen Leipzig Halle. Aufgrund der guten Bahnanbindung ist auch der Flughafen Frankfurt am Main umsteigefrei erreichbar (Fahrzeit ca. 2,5 Stunden).

Zu Fuß[Bearbeiten]

Auf der alten Via Regia, der Königsstraße, führt heute der Ökumemische Pilgerweg durch Erfurt.

Mit der Bahn[Bearbeiten]

Hauptbahnhof

Der 1 Erfurter Hauptbahnhof Erfurt Hauptbahnhof in der Enzyklopädie Wikipedia Erfurt Hauptbahnhof im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsErfurt Hauptbahnhof (Q476107) in der Datenbank Wikidata ist Verkehrsknotenpunkt an der ICE-Eisenbahnmagistralen Frankfurt am Main – Halle/Leipzig – Berlin/Dresden und München – Bamberg – Halle/Leipzig – Berlin, sowie der Mitte-Deutschland-IC-Schienenverbindung Ruhrgebiet – Kassel – Erfurt – Chemnitz. Außerdem bestehen von Erfurt aus Verbindungen nach Würzburg und Göttingen (Fahrtzeit ca. 1:40 h), wo Anschlüsse an das ICE-Netz bestehen.

Im Zuge des Verkehrsprojekts Deutsche Einheit 8 wurde im Dez. 2015 die Schnellfahrstrecke nach Leipzig bzw. Halle eröffnet. Nach Nürnberg über Bamberg wurde sie im Dezember 2017 fertig, so dass man aus den Zügen aus Berlin über Halle und aus Dresden über Leipzig nach München oder Frankfurt umsteigen kann. Nach Berlin fahren mindestens stündlich ICEs in 1:50 Stunden, nach Leipzig verkehren sie stündlich in 44 Minuten, nach Frankfurt benötigen sie 2:17 Stunden. Nach München verkehren die ICEs stündlich.

Nach Erfurt fahren wenige Intercity (IC) bzw. keine Eurocity (EC). Dadurch ist man bei Fahrradmitnahme oft gezwungen, auf den langsamen Nahverkehr auszuweichen. Jedoch soll spätestens 2019 standardmäßig der ICE4 eingesetzt werden, der einige (reservierungspflichtige) Fahrradstellplätze bietet.

Mit dem Bus[Bearbeiten]

Erfurt wird von zahlreichen Fernbusunternehmen angefahren und hat Verbindungen in fast alle Regionen Deutschlands. Der 2 Fernbushalt Kurt-Schumacherstrasse (als Orientierung hilft das InterCity-Hotel am Bahnhofsvorplatz) teilt sich, reichlich provisorisch, den Platz mit dem Schienenersatzverkehr, was gelegentlich zu chaotischen Zuständen führt.

Überlandbusse aus den Umlandgemeinden nutzen den 3 Busbahnhof Willy-Brandt-Platz, an der Ostseite des Bahnhofsvorplatzes.

Infos über die Abdeckung im Linienverkehr Überland finden Sie hier:

Auf der Straße[Bearbeiten]

Parken im Zentrum

  • Parkhaus am Domplatz, Bechtheimer Straße 1, geöffnet von Montag bis Samstag 7.00-22.00 Uhr, Sonntag und Feiertage 9.00-22.00 Uhr, Ausfahrt jederzeit
  • Parkhaus am Hauptbahnhof, Willy-Brandt-Platz 2, durchgehend geöffnet
  • Parkhaus Anger 1, Fleischgasse, geöffnet Montag bis Samstag 7.00-23.00 Uhr, Sonntag und Feiertage 9.00-20:00 Uhr

Mit dem Schiff[Bearbeiten]

Da der Fluss Gera nicht schiffbar ist, ist Erfurt wie die übrigen Städte Thüringens nicht mit dem Schiff erreichbar. Die Gera ist allerdings ein geeignetes Revier für Wasserwanderer.

Mit dem Fahrrad[Bearbeiten]

Drei Radfernwege führen nach bzw. durch Erfurt:

Mobilität[Bearbeiten]

Karte von Erfurt
Straßenbahn in der Schlösserstraße

Erfurt besitzt ein gut ausgebautes Straßenbahnnetz, das von der EVAG betrieben wird. Mit der Straßenbahn kann man alle wichtigen Punkte der Stadt erreichen. Nicht mit der Straßenbahn erreichbare Orte sind mit einem gut ausgebauten Stadtbusnetz erreichbar. Informationen zu Streckennetz und Tarifen geben die Stadtwerke Erfurt.

Liniennetzplan Erfurt (PDF)

Es existieren sechs Straßenbahnlinien:

  • Linie 1: Europaplatz–Rieth-Anger–Hauptbahnhof-Landtag-Thüringenhalle
  • Linie 2: P+R Messe–egapark–Anger–Ringelberg
  • Linie 3: Europaplatz–Universität–Domplatz–Anger–Hauptbahnhof–Windischholzhausen-Urbicher Kreuz
  • Linie 4: Bindersleben–Flughafen–Hauptfriedhof–Domplatz–Anger–Hauptbahnhof–Wiesenhügel
  • Linie 5: Zoopark–Anger–Hauptbahnhof
  • Linie 6: Rieth–Universität–Domplatz–Anger–Hauptbahnhof–Steigerstraße

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Kirchen[Bearbeiten]

Mariendom[Bearbeiten]

Der bekannteste Sakralbau Erfurts und die erste Zierde der Stadt ist der 1 Mariendom Mariendom in der Enzyklopädie Wikipedia Mariendom im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsMariendom (Q701567) in der Datenbank Wikidata, die katholische Hauptkirche, die sich auf dem Domberg, unweit des Petersbergs, mit der dicht neben dem Dom ebenso hochstehenden St.-Severikirche erhebt. Zu beiden Kirchen steigt man auf 48 breiten steinernen Stufen, von welchen der frühere Name des Platzes „Vor den Graden“ (Stufen) herrührt.

Erfurter Dom: Eingang

Der Dom ist nicht nach einem Plan gebaut, sondern aus einzelnen, in verschiedenen Stilen gearbeiteten Teilen zusammengesetzt und hat die größten Unregelmäßigkeiten. Das Langhaus, zwar 1153 gegründet, aber im 15. Jahrhundert völlig gotisch umgebaut, erhielt am Anfang des 13. Jahrhunderts einen schönen Kreuzgang, dazu kam von 1349 bis 1372 der herrliche lange Chor, der seltsamerweise der Hauptteil des ganzen Baues ist. Ebenso seltsam ist die Stellung der Türme zwischen Chor und Langhaus und der hübsche dreieckige Portalbau an der Nordseite des Langhauses. Unter dem auf mächtigen Substruktionen, der sogen. Kavate, ruhenden Chor liegt eine aus der Mitte des 14. Jahrhunderts stammende Krypta. An bedeutenden Kunstwerken besitzt das Innere des Doms ein Steindenkmal des Grafen Ernst III. von Gleichen und seiner zwei angeblich gleichzeitigen Gemahlinnen aus dem 13. Jahrhundert sowie eine eherne Grabplatte mit der Krönung Mariae von Peter Vischer (1521). Im nördlichen Turm hängt die große, 1497 gegossene, 11.450 Kilogramm schwere Glocke Maria Gloriosa. In einer Nische des Giebels über dem Westportal steht eine 9 m hohe, in Mosaik ausgeführte Madonnenstatue, ein ausgezeichnetes Kunstwerk aus der Mosaikfabrik von Salviati in Venedig.

Neben dem Dom liegt die gotische fünfschiffige Hallenkirche 2 St. Severi St. Severi in der Enzyklopädie Wikipedia St. Severi im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsSt. Severi (Q1786237) in der Datenbank Wikidata mit einem prächtigen kolossalen Taufstein aus der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts. Sie ist im reinsten gotischen Stil mit strenger Regelmäßigkeit und doch mit der gefälligsten Leichtigkeit erbaut. Erwähnung verdienen der Schnitzaltar im Chor, der große Kronleuchter mit den zwölf Aposteln und vorzüglich das Denkmal des Ritters Theoderich von Lichtenhain (von 1266).

Weitere Kirchen[Bearbeiten]

Kirchen
Augustinerkloster
  • 3 Augustinerkloster Augustinerkloster in der Enzyklopädie Wikipedia Augustinerkloster im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsAugustinerkloster (Q420158) in der Datenbank Wikidata, erbaut ab 1277, Luther gehörte von 1506-1511 dem Kloster an, 1525 wurde das Kloster evangelisch, 1559 säkularisiert, Papst Benedikt besuchte 2011 das ehem. Kloster, jetzt dient es auch als Tagungsstätte
  • 4 Ursulinenkloster Ursulinenkloster in der Enzyklopädie Wikipedia Ursulinenkloster im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsUrsulinenkloster (Q1710319) in der Datenbank Wikidata, am Anger, aktives katholisches Kloster aus dem Jahr 1136
  • 5 Ägidienkirche Ägidienkirche in der Enzyklopädie Wikipedia Ägidienkirche im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsÄgidienkirche (Q252908) in der Datenbank Wikidata, am Wenigemarkt, die evangelisch-methodistische Kirche findet sich als Brückenkopfkirche an dem einen Ende der Krämerbrücke und erstreckt sich im ersten Stock teilweise über einem Torbogen. Über den Kirchenraum besteht die Möglichkeit über teils sehr enge Treppen den Kirchturm zu besteigen (1,50 € pro Person, Di-So 11-17 Uhr), der einen schönen Überblick über diesen Teil der Altstadt bietet.
  • 6 Allerheiligenkirche Allerheiligenkirche in der Enzyklopädie Wikipedia Allerheiligenkirche im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsAllerheiligenkirche (Q2490856) in der Datenbank Wikidata, in der Marktstraße/Allerheiligenstraße,
  • 7 Michaeliskirche Michaeliskirche in der Enzyklopädie Wikipedia Michaeliskirche im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsMichaeliskirche (Q1930141) in der Datenbank Wikidata, in der Michaelisstraße/Allerheiligenstraße,
  • 8 Schottenkirche Schottenkirche in der Enzyklopädie Wikipedia Schottenkirche im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsSchottenkirche (Q2249193) in der Datenbank Wikidata St. Nicolai und St. Jacobi, in der Schottenstraße, ist eine ehemalige Klosterkirche.
  • Die 9 Kaufmannskirche Kaufmannskirche in der Enzyklopädie Wikipedia Kaufmannskirche im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsKaufmannskirche (Q1699230) in der Datenbank Wikidata, am Nordende des Angers, sie ist seit 1521 evangelisch. Der Hochaltar wurde 1625 von den Gebrüdern Friedemann im Chorraum errichtet.
  • Die evangelische 10 Reglerkirche Reglerkirche in der Enzyklopädie Wikipedia Reglerkirche im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsReglerkirche (Q2138682) in der Datenbank Wikidata, in der Bahnhofstraße, wird auch Augustinuskirche genannt. Sie zählt zu den größeren Kirchen der Altstadt und wurde 1238 fertig gestellt und 1525 in eine evangelische Pfarrkirche umgewandelt.
  • Die 11 Lorenzkirche Lorenzkirche in der Enzyklopädie Wikipedia Lorenzkirche im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsLorenzkirche (Q1870177) in der Datenbank Wikidata in der Schlösserstraße, wurde 1138 gestiftet und um 1140 erbaut. Gegen 1300 wurde die heutige Kirche errichtet, die im Jahr 1413 verändert wurde nach sie gebrannt hat. Von 1664 bis 1773 wurde sie vom gegenüberliegendem Jesuitenkolleg mitgenutzt. Sie war die erste Kirche in der DDR, in der bereits seit 1978 ökumenische Friedensgebete statt fanden.
  • Der Baubeginn der 12 Predigerkirche Predigerkirche in der Enzyklopädie Wikipedia Predigerkirche im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsPredigerkirche (Q2108283) in der Datenbank Wikidata in der Predigerstraße, war um 1270 und vollendet wurde der gotische Bau 1488. Sie war Wirkungsstätte von Meister Eckhart, geb. 1260, gest. 1328. Ehemalige Klosterkirche des Dominikanerordens mit bedeutenden Ausstattungsstücken des Mittelalters, seit 1525 evangelisch.
  • Die evangelische 13 Andreaskirche Andreaskirche in der Enzyklopädie Wikipedia Andreaskirche im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsAndreaskirche (Q501528) in der Datenbank Wikidata in der Andreasstraße/Webergasse, wurde bereits 1182 erstmals erwähnt. Der heutige Bau stammt aus dem 13. und 15. Jahrhundert.
  • Die Kirche wurde vor 1187 gegründet. Von 1465 bis 1468 wurde die Paulskirche erbaut und 1737 der Turm erneuert. Das Kirchenschiff wurde in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts durch Brand und Abbruch zerstört, übrig geblieben ist der Paulskirchturm in der Paulstraße/Kleine Arche.
  • Die 14 Maria-Magdalenen-Kapelle Maria-Magdalenen-Kapelle in der Enzyklopädie Wikipedia Maria-Magdalenen-Kapelle im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsMaria-Magdalenen-Kapelle (Q1520244) in der Datenbank Wikidata, in der Kleine Arche/Rumpelgasse, wurde im 13. Jahrhundert erbaut. Bis 1803 gehörte sie dem Domstift St. Marien an. Von 1884 bis 1916 gab es neugotische Umbauten, seit 1993 wird sie als Restaurierungsatelier genutzt.
Zitadelle Petersberg

Burgen, Schlösser und Paläste[Bearbeiten]

  • 15 Zitadelle Petersberg Zitadelle Petersberg in der Enzyklopädie Wikipedia Zitadelle Petersberg im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsZitadelle Petersberg (Q206200) in der Datenbank Wikidata mit beeindruckenden Resten der romanischen Peterskirche. TIPP: von hier genießt man einen fantastischen Blick auf die Altstadt.
  • 16 Cyriaksburg Cyriaksburg in der Enzyklopädie Wikipedia Cyriaksburg im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsCyriaksburg (Q206172) in der Datenbank Wikidata

Bauwerke[Bearbeiten]

Krämerbrücke
Erfurt Krämerbrücke (1).JPG
  • Die 17 Krämerbrücke Krämerbrücke in der Enzyklopädie Wikipedia Krämerbrücke im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsKrämerbrücke (Q896890) in der Datenbank Wikidata ist mit 120 Metern Länge die längste durchgehend mit Häusern bebaute und bewohnte Brücke Europas. Um die Gera auch bei Hochwasser überqueren zu können, wurde 1325 neben einer Furt eine Steinbrücke errichtet, die mehrere Vorgänger aus Holz hatte. Auf dieser Brücke schlugen von Anfang an Händler ihre Krambuden auf und boten Luxusartikel wie Gewürze, Arzneien, Färbemittel, Edelmetalle, Seide und Papier feil. Nach einem Stadtbrand im Jahr 1472 erfolgte die Erweiterung auf die heutige Breite von 18 Metern. Ursprünglich fanden 62 schmale, inzwischen auf 32 zusammengefasste Häuser auf der Brücke Platz. Von den beiden Brückenkopfkirchen existiert seit dem 19. Jahrhundert nur noch die östliche Ägidienkirche (siehe dort). Den schönsten Blick auf die Krämerbrücke hat man von Norden, etwa von der Horngasse.
  • 1 Erfurter Kaisersaal Erfurter Kaisersaal in der Enzyklopädie Wikipedia Erfurter Kaisersaal im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsErfurter Kaisersaal (Q1721724) in der Datenbank Wikidata in der Futterstraße
  • Die 18 Barfüßerkirche Barfüßerkirche in der Enzyklopädie Wikipedia Barfüßerkirche im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsBarfüßerkirche (Q808125) in der Datenbank Wikidata wurde 1231 als Teil eines Klosters der Franziskaner errichtet und gehörte zu den größten Bettelordenskirchen in Deutschland. Bei einem Bombenangriff im Jahr 1944 wurde die Kirche größtenteils zerstört, seitdem finden in der Ruine Barfüßer-Kloster im Sommer Theatervorstellungen unter freiem Himmel statt.
  • Das 19 Collegium maius Collegium maius in der Enzyklopädie Wikipedia Collegium maius im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsCollegium maius (Q1109245) in der Datenbank Wikidata ist das ehemalige Hauptgebäude der Erfurter Universität im spätgotischen Stil. Es wurde nach schwerer Zerstörung 1945 in den Jahren nach 1998 wiederaufgebaut.
Geschäftshaus Anger Nr. 23
Erfurt Anger 668-69-vfs.jpg

Am Anger

  • Schmucke Geschäftshäuser an der Fußgängerzone Anger
  • Hauptpostamt
  • Einkaufsgalerie Anger 1
  • Haus Dacheröden

Am Fischmarkt:

Am Fischmarkt
Erfurter Rathaus
  • 20 Erfurter Rathaus Erfurter Rathaus in der Enzyklopädie Wikipedia Erfurter Rathaus im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsErfurter Rathaus (Q2132432) in der Datenbank Wikidata Es wurde zwischen 1870 und 1875 auf den Grundmauern seiner Vorgängerbauten errichtet, die bis ins 13. Jahrhundert zurückreichten. Von 1904 bis 1906 wurde das neogotische Haus – um einen Verlängerungsbau mit Treppenhaus erweitert. In der zweiten Etage des Neubaus entstand der Ratssitzungssaal, damals Stadtverordnetensaal genannt. Der Saal nimmt die gesamte Breite des Gebäudes ein. Durch die 18 in Dreiergruppen zusammengefassten Fenster fällt viel Licht von der Straßen- und Hoffront ein. Bis 2008 wurde der Ratssitzungssaal grundlegend restauriert und saniert. Von den ursprünglich drei Wandgemälden von Otto Hammels aus den Jahren 1905/06 ist nur das Mittlere erhalten.
    Die reich bemalten Treppenhäuser sind frei zugänglich. · Bildergalerie vom Ratssitzungssaal
  • 21 Haus zum Roten Ochsen Haus zum Roten Ochsen in der Enzyklopädie Wikipedia Haus zum Roten Ochsen im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsHaus zum Roten Ochsen (Q1590958) in der Datenbank Wikidata − gegenüber dem Rathaus wurde 1392 gebaut und 1562 im Stil der Renaissance umgebaut. Oberhalb des Erdgeschosses befindet sich ein Fries, auf dem die Musen und die antiken Planetengötter dargestellt sind. Über der Eingangstür ist der namengebende rote Ochse mit goldenen Hörnern zu sehen. Das Haus ist heute Sitz des Erfurter Kunstvereins. Im prächtig ausgestatteten Renaissancesaal finden häufig Ausstellungen statt.
  • Das 22 Haus zum Breiten Herd Haus zum Breiten Herd in der Enzyklopädie Wikipedia Haus zum Breiten Herd im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsHaus zum Breiten Herd (Q1590930) in der Datenbank Wikidata (Hausnummer 13) wurde 1584 errichtet. Das Bürgerhaus der Renaissance ist eines der prachtvollsten und bekanntesten Renaissancebauten der Stadt. Im ersten Stock der Fassade befinden sich personifizierte Darstellungen der fünf Sinne, in den Giebeln der Fenster der oberen Etagen befinden sich Gaffköpfe und an der Spitze des Hauses ist eine Landsknecht-Figur. Es beherbergt heute ein italienisches Restaurant (Hausnummern 13-16), siehe unten.
  • Das Gildehaus (Hausnummern 14-16) wurde 1882/83 im Stil der Neorenaissance direkt neben dem Breiten Herd errichtet. Es beherbergt heute ein italienisches Restaurant (Hausnummern 13-16), siehe unten.
  • Haus Zur Güldenen Krone (Nr. 6) - von 1564
  • Haus zum Güldenen Löwen (Nr. 12) - von 1740
  • Haus Zur Halben Eisernen Tür (Nr. 4) − von 1395
Martin-Luther-Denkmal am Anger

Denkmäler[Bearbeiten]

Altstadt:

  • Minerva-Brunnen auf dem Domplatz oben − barocke Freiplastik von 1784, letzter der ehemals 53 öffentlichen Laufbrunnen für die städtische Trinkwasserversorgung.
  • Domplatz-Obelisk − Pyramide von 1777 mit Porträt, Namenszug, Wappen und Initialen des Kurfürsten Friedrich Carl Joseph von Erthal, sowie Gedenkschrift.
  • Roland-Standbild auf dem Fischmarkt − 1591 als „Römer“ oder „Mann“ aufgestellt, später als „Roland“ bezeichnet. 2013 abgebaut.
  • Relieffries am Haus Zum Roten Ochsen auf dem Fischmarkt 7 von 1562 − Neun Felder mit personifizierten Wochentagen, Künsten und Wissenschaften mit 7 Planeten und 8 griechischen Musen.
  • Relieffries am Haus Zum Breiten Herd am Fischmarkt 13 von 1584 − Allegorische Darstellungen der fünf Sinne Visius, Auditus, Odoratus, Gustus und Tactus.
Neuer Angerbrunnen

Anger und südlicher Ring:

  • Martin-Luther-Denkmal (1889) vor der Kaufmannskirche am Anger
  • Neuer Angerbrunnen vor der Hauptpost und dem Kaufhaus Anger − 1978/79 von Waldo Dörsch
  • Alter Angerbrunnen − Monumentalbrunnen 1887/1870 von Heinrich Stöckhardt und H. Hoffmeister
Angermuseum

Museen[Bearbeiten]

  • Angermuseum in der 23 Erfurter Waage Erfurter Waage in der Enzyklopädie WikipediaErfurter Waage (Q1350246) in der Datenbank Wikidata, dem ehemaligen Kurmainzischen Packhof − Es ist das kunsthistorische Museum Erfurts.
  • Stadtmuseum Erfurt, Johannesstraße 169. Tel.: +49(0)361 65556 51, Fax: +49(0)361 (0)65556-59, E-Mail: . Das Haus zeigt mit acht Abteilungen die über 1250 jährige Geschichte Erfurts. Es gibt auch eine Ausstellung zur Vor- und Frühgeschichte. Geöffnet: Di-So 10.00 bis 18.00 Uhr. Preis: Eintritt: 6,- €, ermäßigt: 4,- €, Familien: 13,- €.
  • Deutsches Gartenbaumuseum, Gothaer Straße 50 (in der Zitadelle). Tel.: +49(0)361 22399 0, Fax: +49 361 22399 13, E-Mail: . Das Museum hat seinen Sitz in der hist. Cyriaksburg von 1825. Auf 1500 Quadratmetern werden 30 Themengebiete aus dem Gartenbau präsentiert. Das Museum liegt im Park der Erfurter Gartenbauausstellung. Geöffnet: März bis Oktober Di-So 10.00 bis 18.00 Uhr, Juli bis September auch Montags 10.00 bis 18.00 Uhr, November bis Februar nur für Gruppen nach Vereinbarung (ab 10 Personen). Preis: Eintritt: Eintritt ega-Park, keine zusätzliche Gebühr.
Alte Synagoge
  • 24 Alte Synagoge, Waagegasse 8. Tel.: +49 (0)361 655 1520. Alte Synagoge in der Enzyklopädie Wikipedia Alte Synagoge im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsAlte Synagoge (Q436286) in der Datenbank Wikidata. Die ältesten Bauteile der Synagoge stammen aus dem Jahr 1094, damit ist sie die älteste erhaltene Synagoge Europas. Sie wurde jedoch im Laufe der folgenden drei Jahrhunderte mehrmals erweitert und umgebaut. Nach dem verheerenden Pogrom von 1349 wurde sie als Lagerhalle zweckentfremdet, ihre Bedeutung als alte Synagoge ging in Vergessenheit. Erst in den 1990er-Jahren fanden Kunsthistoriker heraus, was es mit dem Gebäude auf sich hatte. Bis 2009 wurde sie mit großem Aufwand saniert und dient seither als Museum. Im Kellergewölbe wird der „Erfurter Schatz“ ausgestellt, ein unglaublich reicher und wertvoller Silberschatz, der vermutlich während des mittelalterlichen Pogroms vergraben und 1998 bei Bauarbeiten gefunden wurde. Er besteht aus Silbermünzen, -barren und -geschirr sowie Goldschmuck mit einem Gesamtgewicht von 28 Kilogramm. Höhepunkt ist ein goldener, aufwendig verzierter Hochzeitsring aus dem frühen 14. Jahrhundert. Im Obergeschoss werden Faksimiles von mittelalterlichen Handschriften ausgestellt, darunter die größte bekannte mittelalterliche Thora sowie die „Erfurter Bibel“, die aus zwei jeweils 50 Kilogramm schweren Bänden besteht. Zum Netzwerk „Jüdisches Leben Erfurt“ gehört außerdem der mittelalterliche jüdische Friedhof und die Mikwe (Bad für rituelle Waschungen) an der Gera. Das mittelalterlich-jüdische Erbe Erfurts ist Kandidat für das UNESCO-Welterbe. Geöffnet: Di-So 10–18 Uhr; öffentliche Führung Sa 11.15 Uhr (90 min). Preis: Eintritt 8 €, ermäßigt 5 €, an jedem ersten Dienstag im Monat frei.
  • 25 Gedenk- und Bildungsstätte Andreasstraße, Andreasstraße 37 a. Tel.: +49 (0)361 219212 0, E-Mail: . Gedenk- und Bildungsstätte Andreasstraße in der Enzyklopädie Wikipedia Gedenk- und Bildungsstätte Andreasstraße im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsGedenk- und Bildungsstätte Andreasstraße (Q18020420) in der Datenbank Wikidata. Führungen nach Vereinbarung, öffentliche Führung am Sonntag 14 Uhr. Im Gebäude der heutigen Gedenkstätte betrieb das Ministerium für Staatssicherheit eine Untersuchungshaftanstalt. Am 4. Dezember 1989 besetzten die Erfurter die Bezirksverwaltung der Staatssicherheit in der Andreasstraße – es war die erste Besetzung einer Bastion der gefürchteten »Stasi« während der friedlichen Revolution. Die Dauerausstellung der Gedenk- und Bildungsstätte Andreasstraße zeigt auf drei Etagen die Bereiche: „Haft, Diktatur, Revolution. Thüringen 1949-1989“ Geöffnet: Di, Do 12–20 Uhr, Fr, Sa, Sonn- und Feiertage 10–18 Uhr. Preis: Eintritt: 2,- €, ermäßigt: 1,- €, jeden 1. Dienstag im Monat ist der Eintritt frei.
  • Erinnerungsort Topf & Söhne - Die Ofenbauer von Auschwitz, Sorbenweg 7. Tel.: +49 361 655-1682. In der ehemaligen Ofenfabrik J. A. Topf & Söhne wurden die Verbrennungsöfen und die Lüftungstechnik für die Gaskammern der Nationalsozialisten gebaut. Eine Dauerausstellung und zahlreiche Sonderausstellungen erinnern an dieses düstere Kapitel deutscher Industriegeschichte. Geöffnet: Di-So 10.00 bis 18.00 Uhr.

Straßen und Plätze[Bearbeiten]

Erfurter Dom und Domplatz
  • Domplatz - größter Marktplatz Deutschlands
  • Anger − Fußgänger-Einkaufsstraße mit vielen restaurierten Jugendstilhäusern.
  • Hirschgarten mit der ehemaligen 26 Kurmainzischen Statthalterei Kurmainzischen Statthalterei in der Enzyklopädie Wikipedia Kurmainzischen Statthalterei im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsKurmainzischen Statthalterei (Q1408145) in der Datenbank Wikidata (heute Thüringische Staatskanzlei) an der Regierungsstraße
  • Fischmarkt mit dem Rathaus und den beiden Renaissancebauten Haus Zum roten Ochsen (1562) und Haus Zum Breiten Herd (1584) (siehe #Bauwerke)
  • Wenigemarkt östlich der Krämerbrücke
  • Krämerbrücke und Futterstraße
  • Johannesstraße

Parks[Bearbeiten]

Verschiedenes[Bearbeiten]

  • Da der Kinderkanal ("KiKA") in Erfurt angesiedelt ist, stehen in der Stadt viele Kinderfernsehfiguren, Bernd das Brot steht am Fischmarkt, der Sandmann sitzt auf einer Bank auf der Rathausbrücke, außerdem gibt es noch die Tigerente, Tabaluga, Cäpt'n Blaubär und Hein Blöd.

Aktivitäten[Bearbeiten]

Sport und Freizeit[Bearbeiten]

Kultur[Bearbeiten]

Regelmäßige Veranstaltungen[Bearbeiten]

Altstadtfrühling auf dem Domplatz

April[Bearbeiten]

  • Altstadtfrühling auf dem Domplatz, ein Jahrmarkt mit Fahrgeschäften und vielen anderen Angeboten

Juni[Bearbeiten]

  • Magdeburger-Allee-Fest, immer am ersten Juniwochenende, Straßenfest mit vielen Händler/innen und Musiker/innen.
  • Krämerbrückenfest, am dritten Wochenende im Juni, mit Gauklern, Händlern und Artisten und einem Mittelaltermarkt
  • Fête de la Musique, am 21. Juni, kostenlose Konzerte von Amateur- und Berufsmusikern an vielen Plätzen in der Altstadt

Juli[Bearbeiten]

  • [1], Musikfestival mit Rockoper, Kinderoper usw.

Oktober[Bearbeiten]

November[Bearbeiten]

  • Martinsfest, am 10. November, dem Vorabend des Martinstages, ab 10 Uhr der Martinimarkt und abendlichen Höhepunkt

Dezember[Bearbeiten]

Einkaufen[Bearbeiten]

Anger 1, Kaufhaus Römischer Kaiser

Direkt im Stadtzentrum befindet sich im ehemaligen Kaufhaus Römischer Kaiser (1906-08) und dessen neuen Anbau ein großes modernes Einkaufscenter, das "Anger 1", gegenüber des ehemaligen Hauptpostamts.

Die gesamte Innenstadt ist Fußgängerzone und lohnt sich als Shoppingtour zu jeder Jahreszeit.

Mit den Stadtbahnlinien 1 und 3 sehr gut zu erreichen ist der ThüringenPark im Norden der Stadt. Etwas außerhalb westlich von Erfurt an der B7 in Richtung Gotha findet man IKEA.

  • 1 BORN Senf-Laden & Senf-Museum, Wenigemarkt 11, 99084 Erfurt. Tel.: +49 (0)361 740340. Geöffnet: Januar und Februar: Mo- Fr 11.00 -18.00, Sa 11.00 - 16.00, von März bis Dezember Mo – Fr 10.00 -19.00, Sa 10 - 18 Uhr.

Zwischen Fischmarkt und Domplatz läuft man unvermeidlich an der traditionsreichen Goldschmiede Glaser & Sohn vorbei. Diese steht schon seit 1910 an der gleichen Stelle, gegenüber der Allerheiligenkirche. Hier gibt es die offiziellen Erfurter Stadtringe als Fingerring oder Bead für die Kette.

Küche[Bearbeiten]

Günstig[Bearbeiten]

  • Original Thüringer Rostbratwurst an einem der Stände in der Innenstadt (Domplatz: 1,50 €, Schlösserbrücke und Anger: 1,80 €)
  • 2 double B, Marbacher Gasse 10, 99084 Erfurt. Tel.: +49 361 2115122, E-Mail: . Frühstück bis in den Abend, überwiegend von Einheimischen besucht, Reservierung vor allem am Wochenende sinnvoll. Geöffnet: Mo – Fr ab 8 Uhr, Sa + So ab 9 Uhr.

Mittel[Bearbeiten]

  • 4 Restaurant Trattoria la Grappa, Schuhgasse 8-10, 99084 Erfurt. Tel.: +49 (0)361 5623315. Sehr feines italienisches Spezialitätenrestaurant, bekannt durch Thomas Gottschalk, edelste italienische Weine, , im Sommer Sitzplätze vor der Tür Geöffnet: täglich von 11 - 23 Uhr.
  • 7 Gasthaus Feuerkugel, Michaelisstraße 3-4, direkt an der Krämerbrücke, 99084 Erfurt. Tel.: +49 (0)361 7891256. Es gibt Thüringer Spezialitäten. Geöffnet: von Montag bis Sonntag von 11.00 bis 24.00 Uhr, Küche von 11.00 - 22.00 Uhr.
  • 8 Eisdiele San Remo, Markstraße 21, 99084 Erfurt. Hier gibt es das angeblich beste Eis der Stadt, leider unfreundliche Bedienung.

Gehoben[Bearbeiten]

  • 11 StefaDos, Mainzerhofstraße 8, 99084 Erfurt. Gehobene sardische Küche, Reservierung empfohlen. Geöffnet: Di-Fr 11-14 und 17:30-23, Sa 17-23 Uhr.
  • 12 Kromer's, Kleine Arche 4, 99084 Erfurt. Tel.: +49 361 64477211, E-Mail: . Traditionelle Küche, Räumlichkeiten im Gewölbekeller, eignet sich für Veranstaltungen Geöffnet: Di-Fr 17.00 - 23.00 Uhr, Sa-So 12-15 Uhr + 17.00-23.00 Uhr.

Brauerei[Bearbeiten]

Nachtleben[Bearbeiten]

  • 1 Tarantula, Johannesstraße 149, 99084 Erfurt. Hardrock Pub & Club.
  • 2 Klanggerüst, Borntalweg 3, 99092 Erfurt. Verein zur Förderung junger KünstlerInnen, abwechslungsreiche Musik und Publikum.
  • 3 Engelsburg, Allerheiligenstr. 20/21, 99084 Erfurt. Studentenclub in coolen Kellergewölben.
  • 4 MusikPark, Willy-Brandt-Platz 1, 99084 Erfurt. House, Black & Rock direkt am Hauptbahnhof.
  • 5 Dubliner Irish Pub, Neuwerkstr. 47a, 99084 Erfurt. Tel.: +49 361 7892595, E-Mail: . Biergarten vorhanden. Geöffnet: täglich ab 16.00 Uhr, So Brunch ab 10.30 Uhr.
  • Club From Hell, Flughafenstraße 41. Tel.: +49 157 38671928. Kleiner Live-Club in Flughafennähe, regelmäßige Konzert- und Tanzveranstaltungen Geöffnet: Fr, Sa ab 19.30 Uhr sowie bei Live-Veranstaltungen.

Unterkunft[Bearbeiten]

Es gibt in Erfurt zahlreiche gute Hotels. Die Vermittlung von Hotels, Pensionen, Privatzimmern und Ferienwohnungen erfolgt auch durch die Tourist Information Erfurt, Hotline Tel.: +49 361 6640110.

Die kommunale Kulturförderabgabe ("Bettensteuer") der Stadt Erfurt beträgt 5 % des Übernachtungspreises. Ob die Steuer im Übernachtungspreis inbegriffen ist oder extra berechnet wird, muss den jeweiligen Angeboten entnommen werden.

Günstig[Bearbeiten]

  • 2 re4HOSTEL, Puschkinstraße 21. Tel.: +49 (0)361 6000110. Ehemaliges Polizeirevier; Übernachtung auch in ehemaliger Arrestzelle möglich. Preis: Preise ab 13 € pro Person und Nacht.
  • 3 RAD-HOF, Kirchgasse 1b. Tel.: +49 (0)361 6027761. Die kleine Pension liegt direkt neben dem Augustinerkloster in der Altstadt und ist als Bett & Bike Betrieb für Radurlauber zertifiziert. Die Kirchgasse ist eine enge, gemütliche Fachwerkgasse. Preis: Preise ab 30 - 33 € pro Person und Nacht im DZ (inkl. Frühstück und Kulturförderabgabe).

Mittel[Bearbeiten]

  • 11 Hotel Wilna, Vilniuser Straße 2, 99089 Erfurt. Tel.: +49 361 7841-0, Fax: +49 361 734082, E-Mail: . Anreisezeit ab 14.00 Uhr und Abreisezeit bis 11.00 Uhr. Preis: EZ ab 49 €, DZ ab 72 €.
  • 12 Hotel Garni "Am Domplatz", Andreasstraße 29, 99084 Erfurt. Tel.: +49 361 2 115257, Fax: +49 361 2115268, E-Mail: . Ruhige Altstadtlage direkt im Herzen von Erfurt. Geöffnet: Die Rezeption ist täglich besetzt: 6.00 – 21.30 Uhr. Preis: EZ ab 39 €, DZ ab 80 € (Achtung: Frühstück 8,50 € extra pro Person!).
  • 13 Hotel Erfurtblick, Nibelungenweg 20, 99092 Erfurt. Tel.: +49 361 220660, Fax: +49 361 2206622, E-Mail: . Check-In-Zeit: 14.00 – 18.00 Uhr, Check-Out-Zeit: bis 10.00 Uhr, Parkplätze direkt am Hotel. Geöffnet: Rezeptionszeiten: Mo – Fr 7.00 – 18.00 Uhr, Sa + So 8.00 – 15.00 Uhr. Preis: EZ ab 60 €, DZ ab 80 €.
  • 14 Landhaus "Rhodaer Grund", Hubertusstraße 24, 99094 Erfurt OT Rhoda. Tel.: +49 361 3459702, Fax: +49 361 7968058, E-Mail: . Hauseigene Parkplätze vorhanden. Geöffnet: Restaurant: Di – Sa 11.00 – 19.00 Uhr, So 11.00 – 16.00 Uhr, Mo ist Ruhetag. Preis: EZ ab 48 €, DZ ab 68 €.

Gehoben[Bearbeiten]

  • 22 Hotel Zumnorde, Anger 50 –– 51 (Eingang Weitergasse 26), 99084 Erfurt. Tel.: +49 361 56800, Fax: +49 361 5680400, E-Mail: . Restaurant, Weinstube und Biergarten vorhanden. Geöffnet: Restaurant: Mo – Sa 18.30 – 23.00 Uhr, So ist Ruhetag; Weinstube, Biergarten: Mo – Sa 11.30 – 23.00 Uhr, So12.00 – 20.00 Uhr. Preis: EZ ab 85 €, DZ ab 119 €, Suiten ab 169 €.
  • 24 Hotel Burgenblick, Am Zwetschenberg 20, 99094 Erfurt OT Molsdorf. Tel.: +49 36202 81111, Fax: +49 36202 81112, E-Mail: . Sauna und Kraftraum vorhanden. Geöffnet: Restaurant Mo – Sa 7.00 – 10.00 Uhr + 17.00 – 21.00 Uhr, So ist Ruhetag. Preis: EZ ab 70 €, DZ ab 100 €.

Lernen[Bearbeiten]

Gesundheit[Bearbeiten]

Praktische Hinweise[Bearbeiten]

  • 3 Tourist Information Erfurt, Benediktsplatz 1. Tel.: +49 361 66 400, Fax: +49 361 66 40 290, E-Mail: . Geöffnet: Apr.-Dez. Mo - Fr 10 - 19 Uhr, Sa 10 - 18 Uhr, So 10 - 16 Uhr. Jan.-März Mo - Sa 10 - 18 Uhr, So 10 - 16 Uhr. Ticketverkauf am Sonntag grundsätzlich geschlossen).

Die Vorwahl für Erfurt lautet 0361. Aus dem Ausland wählt man 0049361 als Vorwahl.

Die Postleitzahlen sind 99001 bis 99198.

Ausflüge[Bearbeiten]

Weimar ist mit dem Zug nur eine Viertelstunde entfernt. Jena ist in einer halben und Leipzig in einer Stunde erreichbar. Die näheren Ziele der Umgebung sind:

  • Arnstadt (20 km südwestlich, B 4) - älteste Stadt der neuen Bundesländer; Liebfrauenkirche aus dem 13. Jahrhundert und Bachdenkmal.
  • Gotha (25 km westlich, B 7) - fünftgrößte Stadt Thüringens und ehemalige Residenzstadt mit dem Schloss Friedenstein; Naturkundemuseum.
  • Sömmerda (31 km nördlich, A 71) - mitten im Thüringer Becken gelegene Kreisstadt; teilweise erhaltene Stadtmauer mit Stadttor und sechs Stadtmauertürmen.
  • Bad Langensalza (36 km nordwestlich, B 4, Schnellstraße bei Andisleben verlassen) - Kurstadt unweit des Nationalparks Hainich; Rosengarten und Rosenmuseum.
  • Ilmenau (44 km südlich, A 71) - Goethestadt.
  • Im 20 km südlich liegenden Hohenfelden befindet sich das Thüringer Freilichtmuseum. Am Stausee Hohenfelden findet man zudem zahlreihe Freizeitangebote.

Literatur[Bearbeiten]

  • Ruth Menzel und Steffen Raßloff: Denkmale in Erfurt, Sutton Verlag, Erfurt 2006, ISBN 3-89702-989-8
  • Stephanie Wolf, Erfurt im 13. Jahrhundert. Städtische Gesellschaft zwischen Mainzer Erzbischof, Adel und Reich (Städteforschung A 67), Köln u.a. 2005, ISBN 3-412124-05-2
  • Werner Mägdefrau: Thüringer Städte und Städtebünde im Mittelalter, Verlag Rockstuhl, Bad Langensalza 2002, ISBN 3-936030-34-0
  • Constantin Beyer: Band 1 - Neue Chronik von Erfurt 1736-1815', Verlag Rockstuhl, Bad Langensalza, Reprint 1821/2002, ISBN 3-936030-31-6
  • Constantin Beyer: Band 2 - Nachträge zur der neuen Chronik von Erfurt 1736-1815', Verlag Rockstuhl, Bad Langensalza, Reprint 1823/2002, ISBN 3-936030-32-4
  • Heinrich Kruspe: Sagenbuch der Stadt Erfurt - Gesamtausgabe 1877', Verlag Rockstuhl, Bad Langensalza, Reprint 1877/2002, ISBN 3-936030-85-5
  • Max Riemschneider: Ein Erfurter im Deutsch - Französischen Krieg 1870/ 71, Verlag Rockstuhl, Bad Langensalza 2005, ISBN 3-937135-01-4
  • Steffen Raßloff: Wilhelm Knappe (1855-1910). Staatsmann und Völkerkundler im Blickpunkt deutscher Weltpolitik, Glaux Verlag, Jena 2005, ISBN 3-931743-86-1
  • Günter Fromm: Aus der Geschichte der Thüringischen Eisenbahn und des Bahnhofs Erfurt 1846-1882, Verlag Rockstuhl, Bad Langensalza 1997, ISBN 3-929000-86-5
  • Steffen Raßloff: Flucht in die nationale Volksgemeinschaft. Das Erfurter Bürgertum zwischen Kaiserreich und NS-Diktatur, Böhlau Verlag, Köln/Weimar/Wien 2003, ISBN 3-412-11802-8
  • Steffen Raßloff (Hg.): „Willy Brandt ans Fenster!“ Das Erfurter Gipfeltreffen 1970 und der „Erfurter Hof“, Jena 2007. (Schriften des Vereins für die Geschichte und Altertumskunde von Erfurt. Bd. 6)
  • Thomas Ott: Erfurt im Transformationsprozeß der Städte in den neuen Bundesländern. Ein regulationstheoretischer Ansatz, Erfurter Geographische Studien 6, Erfurt: Institut für Geographie, ISBN 3-9803607-5-X
  • Mitteilungen des Vereins für die Geschichte und Altertumskunde von Erfurt (MVGAE). Bd. 1-53 (1865-1941), Bd. 54 ff. (1993 ff.) (www.erfurt-web.de/ErfurterGeschichtsverein)
  • Stadt und Geschichte. Zeitschrift für Erfurt (SuG). Heft 1 ff. (1998 ff.) (www.erfurt-web.de/StadtundGeschichte)

Weblinks[Bearbeiten]

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