Internet-web-browser.svg
Unesco-Welterbestätten in Europa
WV-thumbs.svg
Brauchbarer Artikel

Weimar

Aus Wikivoyage
Wechseln zu: Navigation, Suche
Stadtansicht Weimar mit Schloss und Herderkirche.jpg
Weimar
Bundesland Thüringen
Einwohner
64.131 (2015)
Höhe
208 m
Tourist-Info Web http://www.weimar.de/tourismus
keine Touristinfo auf Wikidata: Touristeninfo nachtragen
Lage
Lagekarte von Thüringen
Reddot.svg
Weimar

Weimar ist die viertgrößte Stadt Thüringens. Die kreisfreie Stadt wird umschlossen vom mittelthüringischen Landkreis Weimarer Land. Die nächsten größeren Städte sind Erfurt, Jena und Apolda. Die Wirkungsstätten der Dichter Goethe und Schiller sind Teil des Weltkulturerbes.

Hintergrund[Bearbeiten]

Weimar, Kulturhauptstadt des Jahres 1999, steht natürlich vor allem für die Weimarer Klassik, die Phase des 19. Jahrhunderts, in der in Weimar Goethe und Schiller, Wieland und Herder lebten und insbesondere die ersten zwei eine gemeinsame Schaffensperiode von über 10 Jahren in Weimar verband.

Daneben steht Weimar aber auch für spätere kulturelle Prägungen, so hat das von Walter Gropius 1919 gegründete Bauhaus hier seinen ersten Sitz und der Einfluss des Bauhaus-Stils auf die moderne Kunst nahm hier seinen Anfang. Auch die Kunstgewerbeschule Weimar, 1908 von Henry van der Welde gegründet, zählt zu den einflussreichen Kulturstätten. Beide Gebäude wurden zusammen mit dem Haus am Horn 1996 in das Weltkulturerbe der UNESCO aufgenommen, 1998 folgten die 11 Gedenkstätten Klassisches Weimar. 2001 schließlich wurde auch der literarische Nachlass Goethes, der im Goethe- und Schiller-Archiv aufbewahrt wird, in das Register des Memory of the World, das Weltdokumentenerbe aufgenommen.

Geschichte[Bearbeiten]

Das erste Mal wird Weimar 899 urkundlich erwähnt. Seit der Mitte des 10. Jahrhunderts gehörte es einem Seitenzweig der Grafen von Orlamünde. Noch vor dem Aussterben dieses Geschlechts (1376) fiel der Ort an die Landgrafen von Thüringen und nach deren Erlöschen (1440) an Kursachsen. Bei der Teilung zwischen Ernst und Albert (1485) kam Weimar mit Thüringen an die ernestinische Linie und wurde bei der Teilung Johann Wilhelms mit seinen Neffen, den Kindern Johann Friedrichs des Mittlern (1572), Residenz. Im August 1560 fand hier das Kolloquium zwischen Flacius und Strigel wegen der synergistischen Streitigkeiten statt. Der Glanzpunkt in der Geschichte Weimars war die Regierungszeit Carl Augusts, während welcher es durch die von diesem Fürsten berufenen Koryphäen der deutschen Literatur, Goethe, Schiller, Wieland, Herder u.a., den Namen des "deutschen Athens" erlangte.

Anreise[Bearbeiten]

Mit dem Flugzeug[Bearbeiten]

Der Flughafen Erfurt-Weimar befindet sich bei Erfurt und hat geringe überregionale Bedeutung. Bei Nutzung der Erfurter Straßenbahn zum dortigen Hauptbahnhof ist die Weiterreise mit der Bahn gewährleistet. Fährt man mit dem Auto, benutzt man am besten die unweit entfernte A 71 und anschließend die A 4, wodurch sich die Fahrt durch die Erfurter Innenstadt erübrigt.

Nächstgelegener Verkehrsflughafen mit Linienflügen ist der Flughafen Leipzig Halle. Aufgrund der guten Bahnanbindung ist auch der Flughafen Frankfurt mit Umstieg in Erfurt erreichbar (Fahrzeit ca. 3 Stunden).

Mit der Bahn[Bearbeiten]

Weimarer Hauptbahnhof

Mit der Inbetriebnahme der Schnellfahrstrecke Halle/Leipzig − Erfurt am 13. Dez. 2015 ist Weimar vom Fernverkehr fast ausgeschlossen. Aus Berlin muss man nun in Naumburg(Saale) und aus Frankfurt in Erfurt umsteigen.

Aus Richtung Glauchau/Gera verkehren im Zweistundentakt Regionalexpresszüge. Diese Züge fahren weiter nach und von Göttingen, wo Anschluss mit den ICE-Zügen nach/von Hamburg besteht. Vom 1 Typ ist Gruppenbezeichnung Bahnhof gelangt man über die Carl-August-Allee in die etwa 750 m entfernte Innenstadt.

Mit dem Bus[Bearbeiten]

Auf der Straße[Bearbeiten]

Entfernungen
Halle 130 km
Eisenach 80 km
Gera 70 km
Gotha 56 km
Erfurt 24 km
Jena 23 km

Weimar ist in erster Linie über die A 4erreichbar. Die beiden Anschlussstellen sind Weimar und Nohra.

Aus Richtung Süden (Rudolstadt) fährt man über die B 85 an, aus Richtung Norden (Anschluss der A 38 von Göttingen) ebenfalls. Östlich der Stadt kreuzt die B 87 NaumburgIlmenau die B7.

Mit dem Fahrrad[Bearbeiten]

Weimar ist bestens in das thüringische Radfernwegenetz eingebunden:

Mobilität[Bearbeiten]

Acht Stadtbuslinien der Stadwerke Weimar decken das gesamte Stadtgebiet gut ab, wobei sich alle Linien am 2 Typ ist Gruppenbezeichnung Goetheplatz treffen. Alle Busse sind rollstuhlgerecht. Ein Linienplan befindet sich auf der Rückseite des Stadtplanes, der für 20 Cent (unter anderem in Hotels) erhältlich ist.

  • Linie 1 Weimar Nord–Hauptbahnhof–Goetheplatz–(Belvedere–) Ehringsdorf–Taubach
  • Linie 2 Shakespearestraße–(Merketal–) Goetheplatz–(Hauptbahnhof–) Bodelschwinghstraße
  • Linie 3 Tiefurt–Goetheplatz–Tröbsdorf–Gaberndorf–Weimar Nord
  • Linie 5 Klinikum–Goetheplatz–Hauptbahnhof–Lützendorf–Weimar Nord
  • Linie 6 Niedergrunstedt/ Possendorf–Legefeld–Goetheplatz–Hauptbahnhof–Ettersburg/ Buchenwald
  • Linie 7 Weimar West–Goetheplatz–Hauptbahnhof–Schöndorf–Altschöndorf
  • Linie 8 (Döbereinerstraße–) Dürrenbacher Hütte–Hauptbahnhof–Goetheplatz–Klinikum–Merketal
  • Linie 9 Tiefurt–Goetheplatz–Süßenborn

Darüberhinaus gibt es Überlandverbindungen in die Umlandgemeinden. Weimar liegt im Tarifgebiet des Verkehrsverbund Mittelthüringen (VMT). Verbundfahrscheine gelten damit auch in Stadtbussen und Straßenbahnen, ebenso das Sachsen-(Sachsen-Anhalt-/Thüringen-)Ticket.

Der Verkehr mit Oberleitungsbussen wurde erst 1993 eingestellt.

  • Autoverleih z.B. für Mitglieder über DB-Carsharing Flinkster an zahlreichen Standorten in Weimar.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Stadtkirche

Kirchen[Bearbeiten]

In der evangelischen 1 Typ ist Gruppenbezeichnung Herderkirche, eigentlich die Stadtkirche St. Peter und Paul (1498/ 1500 erbaut) befinden sich interessante Grabmäler weimaraner Fürsten (darunter das des Herzogs Bernhard, des Kurfürsten Johann Friedrich des Großmütigen und seiner Gemahlin Sibylle) sowie das berühmte Altargemälde Cranachs, die Kreuzigung Christi darstellend. Ihren heute geläufigen Namen verdankt die Kirche dem langjährigen Hofprediger J. G. Herder.

Im Nordwesten der Altstadt liegt die 2 Typ ist Gruppenbezeichnung Jakobskirche von 1712, dahinter der Jakobsfriedhof mit Begräbnissen bedeutender Persönlichkeiten (u.a. Lucas Cranach d.Ä.).

Goethe und Schiller haben hingegen ihre letzte Ruhestätte im Süden der Stadt gefunden, auf dem Hauptfriedhofin der 3 Typ ist Gruppenbezeichnung Fürstengruft. Neben ihren Särgen stehen hier die Särge der Herrscher des Hauses Sachsen-Weimar und Eisenach. Gleich dahinter steht die Russische Kapelle (1862) mit dem Grab der Großherzogin Maria Pawlowna.

Burgen, Schlösser und Paläste[Bearbeiten]

Stadtschloss (Residenzschloss). Haupteingang mit Schlossturm, links die Bastille.

Das bemerkenswerteste Gebäude ist das großherzogliche 4 Typ ist Gruppenbezeichnung Stadtschloss (bis 1651 Hornstein, dann Wilhelmsburg genannt), ein nach dem Brand von 1774 unter Goethes oberster Leitung von 1790 bis 1803 ausgeführtes Bauwerk, im Innern ebenso reich wie geschmackvoll ausgestattet. Es enthält unter anderem das Zimmer des Herzogs Bernhard, die Goethe, Schiller, Herder und Wieland gewidmeten, mit trefflichen, auf deren Dichtungen bezüglichen Freskogemälden von Neher, Preller und Jäger geschmückten vier „Dichterzimmer“ etc.

Bauwerke[Bearbeiten]

Cranachhaus am Markt
Rathaus am Marktplatz
  • Das 5 Typ ist Gruppenbezeichnung Nationaltheater am Theaterplatz, dessen Bühne unter Goethes und Schillers Leitung zu den ausgezeichnetsten Deutschlands gehörte, wurde 1825 neu aufgeführt und 1868 im Innern umgebaut und renoviert.
  • Am Markt befindet sich das 6 Typ ist Gruppenbezeichnung Cranach-Haus, wo der Maler Lucas Cranach der Ältere und sein Sohn Lucas Cranach der Jüngere im 16. Jahrhundert lebten.
  • Zu den sehenswertesten Gebäuden zählt das langgestreckte 7 Typ ist Gruppenbezeichnung Wohnhaus Goethes, weiter südlich am Frauenplan gelegen und deshalb in der Literatur auch Haus am Frauenplan genannt. Der linke Trakt des Gebäudes ist Stammhaus des Goethe-Nationalmuseums (vgl. Museen).
Rokokosaal der Anna-Amalia-Bibliothek
  • 8 Herzogin Anna Amalia Bibliothek, Platz der Demokratie 1, 99423 Weimar. Tel.: +49 (0) 3643 545 400 (Besucherinformation der Stiftung Klassik), Fax: +49 (0) 3643-41 98 16, E-Mail: . gilt als eine der ersten öffentlich zugänglichen Fürstenbibliotheken; Herzogin Anna Amalia ließ den heutigen Standort 1766 zur Bibliothek umbauen. Ein verheerender Brand 2004 schädigte neben dem Gebäude auch einen Teil der Bestände. Heute steht auch der berühmte Rokokosaal Besuchern wieder offen, jedoch aus konservatorischen Gründen streng limitiert. Eintrittskarten sollten über die Besucherinformation vorbestellt werden. Geöffnet: Di - Sa 9:30 - 14:30. Preis: 7,50€. Typ ist Gruppenbezeichnung.

Denkmäler[Bearbeiten]

Goethe und Schiller auf dem Theaterplatz

Von den zahlreichen Monumenten und Denkmälern sind hervorzuheben: das 9 Typ ist Gruppenbezeichnung Doppelstandbild Goethes und Schillers von Rietschel (1857 auf dem Theaterplatz aufgestellt, das Wielanddenkmal von Gasser (1857) auf dem Wielandplatz, Herders Standbild von Schaller (1850) vor der Stadtkirche und die Erzbüste des Großherzogs Carl August im Garten des Armbrustschützenhauses (1825).

Museen[Bearbeiten]

Ein Großteil der Museen wird von der Klassik-Stiftung Weimar - Museen und Schlösser der Weimarer Klassik unterhalten.

  • 10 Bauhaus-Museum, Theaterplatz 1, 99423 Weimar. Tel.: +49 (0)3643 54 54 00, E-Mail: . Das Bauhaus-Museum am Theaterplatz stellt über 500 Exponate aus der Zeit von 1900 bis 1930 aus. Die Unterkunft in der früheren Wagenremise ist jedoch nur ein Provisorium, der Neubau eines dauerhaften Gebäudes ist in Planung.
  • 12 Kirms-Krackow-Haus, Jakobstraße 10, 99423 Weimar. Typ ist Gruppenbezeichnung
  • 14 Weimar Haus, Schillerstraße 16, 99423 Weimar. Tel.: (0)3643 9018 90, Fax: (0)3643 90 21 70, E-Mail: . Privates, kommerzielles Museum zur Geschichte der Stadt Weimar von der Steinzeit bis zur Weimarer Klassik. Die einzelnen Epochen werden in Dioramen durch Wachsfiguren mit aufwändigen Lichtinstallationen und passender Geräuschkulisse präsentiert. Das Museum befindet sich in der Fußgängerzone nahe dem Deutschen Nationaltheater. Im Weimar Haus können Touristen auch Taschencomputer als elektronische Wegweiser mit Erklärungen für eine Stadtführung mieten. Typ ist Gruppenbezeichnung

Straßen und Plätze[Bearbeiten]

Ein Teil der Innenstadt Weimars ist als Fußgängerzone ausgewiesen. Die Fußgängerzone beginnt am Markt und zieht sich über die Schillerstraße bis zum Theaterplatz hin.

Der Weimarplatz mit seiner heute vom Thüringer Landesverwaltungsamt genutzten Randbebauung entstand zwischen 1936 und 1943 als Gauforum mit zentralem Aufmarsch- und Paradeplatz.

Parks[Bearbeiten]

Abendstimmung an Goethes Gartenhaus

Vor dem Residenzschloss zieht sich der reizende Park hin, in welchem sich das Römische Haus, das Tempelherrenhaus und viele durch die Erinnerung an Goethe geweihte Stellen befinden. Jenseits der Ilm, in der Nähe des Parks, liegt 15 Typ ist Gruppenbezeichnung Goethes Gartenhaus.

Verschiedenes[Bearbeiten]

Im Bahnbetriebswerk Weimar ist der Thüringer Eisenbahnverein angesiedelt, dessen Sammlungsschwerpunkt bei Elektro- und Diesellokomotiven liegt. Zum Fahrzeugbestand zählen u.a. gleich vier E 44 und Vertreter der klassischen DDR-Großdiesel-Reihen 219 und 228 (V 180). Der Verein ging 1991 aus der Arbeitsgemeinschaft 4/69 des Deutschen Modelleisenbahnverbandes der DDR hervor, zog 1994 in die Schuppen des Bw Weimar ein und umfasst heute 50 Mitglieder. Im Mai eines jeden Jahres findet ein großes Eisenbahnfest mit wechselnden Parolen statt; dabei werden auch Fremdfahrzeuge ausgestellt. Kontakt: TEV Thüringer Eisenbahnverein e.V. - Freizeitgruppe des Bahnsozialwerkes. Geöffnet: März - Oktober: Di - So von 8 - 14 Uhr. Preis: Eintritt: 3 €, ermäßigt (Schüler, Rentner, Arbeitslose, Kinder) 2,50 €. Typ ist Gruppenbezeichnung.

Führungen[Bearbeiten]

  • Lernort Weimar, Stadtführungen des "Stattreisen Weimar e.V." und des "Instituts für Demokratie und Geschichte"
  • Bauhaus-Spaziergang, Selbstauskunft: "Spazieren Sie auf den Spuren des frühen Bauhauses durch Weimar und erleben Sie dabei Geschichte und Gegenwart der Bauhaus-Universität Weimar!"

Kunst & Kultur[Bearbeiten]

  • Galerie Eigenheim, Karl-Liebknecht Str. 10. Tel.: +49 36 43 48 99 62, E-Mail: . Betrieben von einem jungen Künstler-Kollektiv in wechselnder Zusammensetzung Typ ist Gruppenbezeichnung.
  • ACC Café und Galerie, Burgplatz. Typ ist Gruppenbezeichnung, hieß ursprünglich "Autonomes Cultur Centrum", mittlerweile etabliert mit verschiedensten Kunstaktivitäten, teilweise auf sehr hohem Niveau. Sehr gute Küche für internationale Bohemiens. Die progressive Galerie für alle Spielrichtungen der zeitgenössischen Kunst befindet sich im Obergeschoss und hat normalerweise bis 18 Uhr geöffnet; gelegentliche Vorträge und andere Veranstaltungen; regelmäßíg Jazz-Musik.
  • C-Keller Galerie und Teestube. Eine Weimarer Kultur-Institution seit Wendezeiten, oft wechselnde Ausstellungen in wechselnder Qualität, junges Publikum, Mittagstisch, sowie einfache, günstige Speisen bis Mitternacht. Typ ist Gruppenbezeichnung
  • Künstlerhaus am Zeughof. Typ ist Gruppenbezeichnung. Der Zeughof liegt zwischen Theaterplatz und Herderplatz; Versuch der Wiederauflage der Nutzung der nach Bombenschäden verbleibenden Gebäudefragmente als Künstlerhaus, welches um 1900 bereits einmal große Geister anlockte.

Aktivitäten[Bearbeiten]

Zu den bekanntesten Großveranstaltungen zählt der alljährlich stattfindende Zwiebelmarkt mit bis zu 350.000 Besuchern. Er wurde bereits am 4. Oktober 1653 als „Viehe- und Zippelmarkt“ erwähnt.

Einkaufen[Bearbeiten]

  • Windischenstraße - idyllische Altstadtstraße mit Tradition, direkt über den Weimarer Marktplatz zu erreichen.
  • Schillerstraße - Weimars wichtigste Einkaufsstraße mit Schillerhaus und dem Multimedia-Museum „WeimarHaus“ führt vom Theaterplatz zum Frauenplan, wo sich das Goethehaus befindet.
  • Weimar-Atrium, eine grosse Shopping-Mall. Sie bildet den östlichen Abschluss des einstigen Gauforum und besetzt den Platz, der einst für die Grosse Halle des Volkes vorgesehen war.

Küche[Bearbeiten]

  • Überblick über die Weimarer Gastronomie auf den Seiten der Bauhaus-Universität
  • Alle Gaststätten in der Stadt und der Umgebung teilweise mit Bildern und Informationstexten im Firmenverzeichnis von Weimar.

Günstig[Bearbeiten]

Mittel[Bearbeiten]

  • 9 ACC-Café, Burgplatz 1, 99423 Weimar. Tel.: +49 (0)3643 851161, +49 (0)3643 259238, Fax: (0)3643-851162, E-Mail: .. Kleines Restaurant im Kulturzentrum, gesundes, leckeres Essen, günstiges Mittagsgericht, kostenloses WLAN, Übernachtungsmöglichkeit im Haus (FeWo).
  • 10 Creperie am Palais, Am Palais 1, 99423 Weimar. Tel.: +49 (0)3643 40158 1, Fax: +49 (0)3643 40158-2, E-Mail: .. Im historischen Stadtzentrum von Weimar, an der Rückseite des Wittumspalais liegt diese französische Crêperie. Es wird nach original bretonischen Rezepten gekocht. Neben Galettes und Crêpes gibt es Suppen, Salate, französischen Rohmilchkäse und Wurst zu essen und erlesene französische Weine, Biere und Cidre zu trinken. Die Produkte kommen zum großen Teil direkt aus Frankreich.
  • 11 Köstritzer Schwarzbierhaus, Scherfgasse 4, 99423 Weimar. Tel.: +49 (0)36 43 77 93 37, Fax: (0)3643 - 77 93 39, E-Mail: .
  • 12 Sushibar in Weimar, Schützengasse 9, 99423 Weimar (gegenüber dem „Cinestar“ Kino). Tel.: +49 (0)3643 492331, E-Mail: . Geöffnet: Mo-Fr 11 bis 23 Uhr, Sa 18 bis 23 Uhr.. Ursprünglich war der Name „Divan“. Der Besitzer war jedoch nicht durchsetzungsfähig genug und nun heißt das ebenfalls empfehlenswerte türkische Restaurant nebenan in der Brauhausgasse so. Günstigere Preise als in vergleichbaren Sushibars in Großstädten.
  • 13 El Nino, Carl-August-Allee 1, 99423 Weimar. Tel.: +49 (0)3643 495983, Fax: +49 3643 4901946, E-Mail: . Spanisch-Mexikanisches Restaurant. Abwechselnde Wochenkarte. Geöffnet: Di – Fr 17.00 – 1.00 Uhr, Sa + So 11.30 – 2.00 Uhr.
  • 14 Gasthausbrauerei Felsenkeller, Humboldtstr. 37, 99425 Weimar. Tel.: +49 3643 414741, Fax: +49 (0)3643 14742, E-Mail: . Eigene Brauerei. Geöffnet: Di – Fr 12.00 – 23.00 Uhr, Sa 11.00 – 0.00 Uhr, So + Feiertage 11.00 – 22.00 Uhr, Mo ist Ruhetag.

Gehoben[Bearbeiten]

  • 15 Dal Pescatore, Seifengasse 16, 99423 Weimar. Tel.: +49 3643 4628835, Fax: +49 3643 4151371, E-Mail: . Im Sommer scheint sich dieses Restaurant jedoch in das Gartenlokal "Il Giardino" im wundervollen Garten zwischen der Puschkinstraße und der Seifengasse zu verwandeln. Geöffnet: Mo – Do geschlossen, Fr – So 11.00 – 23.00 Uhr.
  • 16 Restaurant Charlotte, Seifengasse 16, 99423 Weimar. Tel.: +49 (0)3643 489320. Moderne Küche in zeitlos stilvollem Interieur in einem hochklassig renovierten mittelalterlichem Häuschen - in welchen sich auch die Weimarer Mal- und Zeichenschule befindet - in der Seifengasse 16 direkt neben dem Haus der Frau Charlotte von Stein. Wie überall in Weimar sind die Preise im nationalen und internationalen Vergleich noch erträglich (Hauptgerichte: 7 – 20 €). Geöffnet: Mo – Fr ab 17.30 Uhr, Sa + So ab 11.00 Uhr.
  • 17 Gourmetrestaurant Anna Amalia, Markt 19, 99423 Weimar. Tel.: +49 (0)3643 8020. Mediterrane Küche auf allerhöchstem Niveau, u.a. mit einem Michelin-Stern ausgezeichnet. Geöffnet: Mrz – Apr, Sep – Dez: 18.30 – 23.30 Uhr, Ruhetage: So + Mo; Mai – Aug: Bistro Elefante täglich 12.00 – 14.30 Uhr; Restaurant 18.30 – 23.30 Uhr, Ruhetage: So + Mo.
  • 18 joHanns Hof, Scherfgasse 1, 99423 Weimar. Tel.: +49 (0)3643 493617, E-Mail: . Riesenauswahl an erlesenen Weinen. Geöffnet: Mo – Sa 11.30 – 14.30 + ab 17.00 Uhr, So ist Ruhetag.
  • 19 Restaurant Anastasia, Goetheplatz 2, 99423 Weimar. Tel.: +49 (0)3643 774814, E-Mail: . Riesen Auswahl an erlesenen Weinen. Vielfache Auszeichnungen. Geöffnet: Di – So 18.00 – 23.00 Uhr, Mo ist Ruhetag.
  • 20 Jagemanns, Herderplatz 16, 99423 Weimar. Tel.: +49 (0)3643 901200, Fax: +49 (0)3463 901201, E-Mail: . Geöffnet: täglich 11.00 – 0.00 Uhr.
  • 21 Zum Schwarzen Bären, Markt 20, 99423 Weimar. Tel.: +49 (0)3643 853847. Geöffnet: Mo – So 11.00 – 23.00 Uhr.

Nachtleben[Bearbeiten]

  • 1 C.Keller & Galerie Markt 21 e.V., Markt 21 (der Eingang befindet sich etwas unauffällig zwischen dem Café Roxanne und dem Juwelier), 99423 Weimar. Tel.: (0)3643 502755, Fax: (0)3643 502840, E-Mail: . Gelegentliche Mittagsmahlzeit, Snacks & Sandwiches gibt es bis abends. Sehr junges Publikum. Veranstaltungen wie z. B. Konzerte, aber auch Ausstellungen. Geöffnet: Teestube ist täglich ab 18.00 Uhr; Bar ab 21.00 Uhr.
  • 3 Zum Falken, Trierer Straße 7, 99423 Weimar. Existenzialistische Kneipe.
  • 4 Gerberstrasse 1 – 3 Haus für Soziokultur e.V., Gerberstrasse 1, 99423 Weimar. Tel.: (0)3643 515468. Ehemals besetzte Häuser in der Gerberstraße; hier kann jeder machen, was er will. Regelmäßige Volksküche und in der Gerber 3 üblicherweise warme Mahlzeiten ab 20 Uhr bis spät. Geöffnet: Wunderbar: Di – Do ab 21.00 Uhr, Fr + Sa ab 20.00 Uhr.
  • 5 Smuggler's Irish Pub, Friedrich Ebert-Strasse 2, 99423 Weimar. Große Auswahl verschiedener Whisky-Sorten, regelmäßige Veranstaltungen wie Livemusik oder Whisky Tasting. Geöffnet: täglich ab 19.00 Uhr.

Unterkunft[Bearbeiten]

Günstig[Bearbeiten]

  • 1 Labyrinth Hostel Weimar, Goetheplatz 6, 99423 Weimar. Tel.: +49 (0)3643 811822, Fax: (0)3643 811821, E-Mail: . Preis: Preise (ohne Frühstück): Mehrbettzimmer ab 13 €, Doppelzimmer 19 bis 23 €, Einzelzimmer 29 bis 40 €, Bettwäsche 2 €.. Kunstvoll kreativ gestaltetes Hostel, zentral gelegen. Gemütlicher Aufenthaltsraum mit komplett ausgestatteter Gemeinschaftsküche und sonniger Terrasse. u.a. Kaffee und Tee inkl., W-Lan, Jukebox, book exchange, Kunstautomat... Rezeption von 7.30 bis ca. 22.00 Uhr besetzt. Nette Rezeptionisten helfen gern, Weimar zu entdecken.
  • 2 Jugendgästehaus „Maxim Gorki“, Zum Wilden Graben 12, 99423 Weimar. Tel.: +49 (0)36343 850750, Fax: (0)3643 850749, E-Mail: . Geöffnet: Jährlich vom 22.12. bis 27.12. geschlossen. Preis: Preise incl. Halbpension und Bettwäsche: 24 € (unter 27 Jahren) bzw. 27 € (ab 27 Jahren). Ab der 2. Nacht reduziert sich der Preis um 1,50 €. Wie bei jeder Jugendherberge ist eine Mitgliedschaft erforderlich und kostete 2007 12 € (unter 27 J.) bzw 20 € (ab 27 J.) jährlich.. Jugendherberge nahe des Zentrums, 60 Betten, 1 Tagesraum, vorwiegend familiengerechte Zimmer, 1 Seminarraum, Speiseraum, Kellerbar mit Disko.
  • 3 Jugendgästehaus „Am Ettersberg“, Ettersberg-Siedlung, 99423 Weimar (nördlich der Stadt Weimar auf dem Ettersberg). Tel.: +49 (0)3643 421111, Fax: (0)3643 421112, E-Mail: . Preis: Es gelten die gleichen Preise wie im erstgenannten Jugendgästehaus.. Jugendherberge, 66 Betten, Speiseraum, Clubraum, Seminarraum; ganzjährig geöffnet; Reservierung über Jugendgästehaus „Maxim Gorki“.

Mittel[Bearbeiten]

  • 7 Ginkgo-Appartments, Windischenstr. 1, 99423 Weimar (direkt am Markt). Tel.: +49 (0)3643 805452, Fax: (0)3643 805453, E-Mail: . Preis: Preise: ab 35 €/ Tag, max. 90 €/ Tag (sinkende Preise bei längeren Aufenthalten).. 2 Appartements, mitten in Weimar: Die Ginkgo Appartements „Johann Wolfgang“ und „Marianne“.
  • 11 Hotel & Gasthaus"Zur Sonne", Rollplatz 2, 99423 Weimar. Tel.: (0)3643 86290. Küche mit Thüringer Gerichten. Geöffnet: Restaurant Mo – Do 11.00 – 23.00 Uhr, Fr, Sa 11.00 – 0.00 Uhr, So 11.00 – 20.00 Uhr. Preis: EZ ab 48 €, DZ ab 68 €.
  • 13 Die Kleine Residenz, Grüner Markt 4, 99423 Weimar. Tel.: (0)3643 743270, Fax: (0)3643 502560, E-Mail: . Direkt am Weimarer Schloss, ca. 2 Minuten zu Fuß zum Marktplatz und zur Fußgängerzone. Geöffnet: Residenz-Café: täglich ab 8.00 Uhr. Preis: DZ ab 70 €.

Gehoben[Bearbeiten]

Lernen[Bearbeiten]

  • 3 Weimarer Mal- und Zeichenschule, Seifengasse 16, 99423 Weimar. Tel.: (0)3643 505524. Für Gruppen von Touristen und Gästen der Stadt werden Malstunden im Atelier oder im nahegelegenen Park angeboten, Teilnahme an einer Sommerakademie und an Wochenendveranstaltungen.

Arbeiten[Bearbeiten]

Informationen zu Jobangeboten gibt es bei der Arbeitsagentur Erfurt.

Sicherheit[Bearbeiten]

  • Barrierefreier Stadtführer für die Stadt Weimar, siehe Weblinks.

Gesundheit[Bearbeiten]

  • 4 Sophien- und Hufeland-Klinikum, Henry-van-de-Velde-Straße 2, Weimar. Tel.: (0)3643 57-0. Modernes Allgemeinkrankenhaus am Rande der Stadt, erreichbar mit dem Auto über die B85 Ri. Autobahnanschlussstelle Weimar (A4), oder mit den Stadtbuslinien Nr. 2, Nr. 5 und Nr. 8.

Praktische Hinweise[Bearbeiten]

  • Tourist-Information Weimar, Markt 10. Tel.: +49 3643 745-0, Fax: +49 3643 745420, E-Mail: . Geöffnet: Mo-Fr 09.30-18.00, Sa, So und feiertags 09.30-14.00.
  • Piazza der Bauhaus-Universität, „Marktplatz“ für Veranstaltungen, Zimmer und Wohnungen, Mobiliar, Mitfahrgelegenheiten, Jobs und viele weitere Informationen.
  • Lokaltermin, Stadtführungen, Reisen und Ausflüge in die Umgebung der Stadt
  • Lernort Weimar, Stadtführungen des „Stattreisen Weimar e.V.“ und des „Instituts für Demokratie und Geschichte“
  • Bauhaus-Spaziergang, Selbstauskunft: „Spazieren Sie auf den Spuren des frühen Bauhauses durch Weimar und erleben Sie dabei Geschichte und Gegenwart der Bauhaus-Universität Weimar!“
  • m18 - Haus der Studierenden der Bauhaus-Universität, u.a. Sitz des Studierendenkonvents, für alle Fragen rund ums Studentenleben (oder ähnliches).

Ausflüge[Bearbeiten]

Für mehr als ein Jahrzehnt war die Nation der Dichter und Denker ein Land der Richter und Henker. 10 km nördlich der ehemaligen Nazihochburg befindet sich die Gedenkstätte Buchenwald, die einen scharfen Kontrast zu den kulturellen Sehenswürdigkeiten bietet.

Weitere Ziele in der Umgebung sind:

  • Schloss und Park Belvedere: die barocke Sommerresidenz von Herzog Ernst August von Sachsen-Weimar und Eisenach mit Orangerie sowie einem Lust- und Irrgarten, wenige Kilometer südlich der Stadt beherbergt heute ein Museum für das Kunsthandwerk des 18. Jahrhunderts.
  • Schloss und Park Tiefurt: Sommersitz der Herzogin Anna Amalia mit englischem Landschaftspark, gehört heute zum UNESCO-Welterbe, nur wenige Kilometer stadtauswärts.
  • Oßmannstedt (13 km nordöstlich, B 7/ B 87 bis Schwabsdorf), am Ilm-Radwanderweg zwischen Weimar und Apolda gelegen, kann man sich per Rad oder zu Fuß über den idyllischen Wanderweg durch Tiefurt und Denstedt erwandern. In Oßmannstedt erwartet den Besucher das restaurierte Wielandgut mit Museum und Gedenkstätte.
  • Apolda (18 km nordöstlich, B 7/ B 87), Sitz des Landratsamtes „Weimarer Land“, erreicht man per Bahn in 15 Minuten, mit dem Auto in ca. 25 Minuten. Sehenswert und eine kleine Reise wert sind das Kunsthaus Apolda, das Glockenmuseum, die Sonderausstellung „Olle DDR“. Abendliche Unterhaltung gibt es Di-Fr ab 19 Uhr in der Literatur-Weinstube mit Lese- und Musikprogramm von regionales Künstlern.
  • Jena (23 km östlich, B 7) ist nur eine Viertelstunde entfernt. Für eine Fahrt nach Leipzig benötigt man weniger als eine Stunde und mit einer direkten Bahnverbindung (kein Umsteigen) kann man auch Göttingen innerhalb von zwei Stunden erreichen.
  • Erfurt (24 km westlich, B 7) liegt nur zehn Bahnminuten entfernt und ist die Landeshauptstadt Thüringens.
  • Sömmerda (29 km nordwestlich) - mitten im Thüringer Becken gelegene Kreisstadt; teilweise erhaltene Stadtmauer mit Stadttor und sechs Stadtmauertürmen.
  • Arnstadt (39 km südwestlich, A 4 bis Abfahrt Neudietendorf/ Arnstadt-West) - älteste Stadt der neuen Bundesländer; Liebfrauenkirche aus dem 13. Jahrhundert und Bachdenkmal.
  • Ilmenau (51 km südwestlich, B 85/ B 87) - eine weitere Goethestadt, denn hier und in der Umgebung ließ der Politiker Goethe den Bergbau wieder flottmachen.

Literatur[Bearbeiten]

  • Meyers Konversationslexikon - Weimar, 4. Aufl. 1888/89, Bd. 15, S. 489
  • Annette Seemann: Weimar - ein Reisebegleiter, Insel Verlag, ISBN 3-458-34766-6
  • Alberto Schwarz: Weimar, E.A. Seemann, Leipzig 1993, ISBN 3-363-00582-2
  • Peter Merseburger: Mythos Weimar - Zwischen Geist und Macht, dtv, ISBN 3-423-30787-0
  • Merian - Weimar, Jahreszeiten Verlag, ISBN 3-7742-9901-3
  • Angela Pfotenhauer , Elmar Lixenfeld: Weimar – Welterbe, Monumente-Edition. Monumente-Publikation der Deutschen Stiftung Denkmalschutz, Bonn 2006, ISBN 3-936942-65-X oder ISBN 3-936942-66-8
  • Heinrich Pleticha (Hrsg.): Das klassische Weimar - Texte und Zeugnisse, Lizenzausgabe für Komet Verlag, vom Deutschen Taschenbuch Verlag, Köln 1983, ISBN 3-89836-517-4
  • Justus H. Ulbricht: Klassikerstadt und Nationalsozialismus, Kultur und Politik in Weimar 1933 bis 1945, Weimar 2000, ISBN 3-931743-55-1
  • Norbert Korrek, Justus H. Ulbricht, Christiane Wolf: Das Gauforum in Weimar. Ein Erbe des 3. Reiches, Weimar o.J., ISBN 3-86068-146-X
  • Jens Schley: Nachbar Buchenwald. Die Stadt Weimar und ihr Konzentrationslager 1937-1945, Köln, Weimar, Wien (Böhlau) 1999, ISBN 3-412-15298-6
  • Andrea Dietrich, Jörg Sauerbier: Weimar. Ansichten und Einblicke, Militzke Verlag, Leipzig 1996, ISBN 3-86189-082-8

Weblinks[Bearbeiten]


Brauchbarer Artikel Dies ist ein brauchbarer Artikel. Es gibt noch einige Stellen, an denen Informationen fehlen. Wenn du etwas zu ergänzen hast, sei mutig und ergänze sie.