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Košice

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Promenade in Košice mit dem Theater
Košice
Region (kraj) Košice
Einwohner 240.000
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Tourist-Info Web http://www.kosice.sk
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Lage
Lagekarte der Slowakei
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Košice

Košice, koschitzä, IPA: [ˈkɔʃɪt͡sɛ] ist eine Stadt im Osten der Slowakei.

Hintergrund[Bearbeiten]

Košice war 2013 Kulturhauptstadt Europas.

Anreise[Bearbeiten]

Entfernungen
Bratislava 400 km
Prešov 35 km
Banská Bystrica 210 km
Budapest (Ungarn) 260 km
Miskolc (Ungarn) 85 km
Uschhorod (Ukraine) 95 km

Mit dem Flugzeug[Bearbeiten]

Der Flughafen Košice (IATA CodeKSC) ist der zweitwichtigste Flughafen in der Slowakei. Über 400.000 Passagiere werden hier jährlich abgefertigt. Im Linienverkehr wird er unter anderem von Austrian Airlines (täglich Wien), CSA Czech Airlines (täglich Prag und Bratislava, 3x pro Woche Kiew) und LOT (6x pro Woche Warschau) angeflogen.

Vom Flughafen fährt stündlich Buslinie 23 in die Innenstadt (Fahrtzeit 20 Minuten), ein Taxi kostet etwa 10 € in die Innenstadt. Am Flughafen sind die Autovermieter Avis, Buchbinder, Budget, DKauto, Europcar, Hertz und Sixt vertreten.

Mit der Bahn[Bearbeiten]

Es gibt direkte Zugverbindungen von Wien, Bratislava, Prag, Budapest, Lwiw (Lemberg) und Kiew nach Košice.

Von Wien gibt es einen durchgängigen Euronight, der knapp 9 Stunden unterwegs ist (Tickets ab 29,90 €). Ansonsten kommt man mehrmals täglich von Wien über Bratislava nach Košice in 6½ bis 7½ Stunden (36,40 €).

Von Bratislava fahren mehrmals täglich Intercitys in rund fünf Stunden nach Košice; zudem gibt es zweistündlich Regionalzüge, die knapp sechs Stunden brauchen.

Von Prag fahren täglich zwei Nachtzüge, der EN 445 („Slovakia“) und der EN 443 („Bohemia“), welche Košice um 07:41 Uhr bzw. 08:39 Uhr am Morgen erreichen. Beide Züge bestehen aus komfortablen Schlaf-, Liege- und Sitzwagen der tschechischen und slowakischen Bahn. Darüber hinaus führt der Slovakia auch Autotransportwagen bis Košice (Stand: September 2016). Es gibt außerdem eine je eine Tag- und eine Nachtverbindung Prag–Košice, die vom privaten Anbieter Regiojet betrieben wird (Fahrtzeit 8 bzw. 8½ Std., Preise ab 9 €). Die schnellste Verbindung von Prag ist jedoch der SuperCity, der einmal täglich fährt und für die Strecke nur 7:15 Stunden braucht und 690 CZK (ca. 25,50 €) pro Strecke kostet. Die Züge aus Richtung Prag halten u.a. auch in Olmütz, Ostrava und Žilina.

Zweimal täglich fährt ein durchgängiger Intercity von Budapest über Miskolc nach Košice (Fahrtzeit ab Budapest 3½ Std., ab Miskolc 1½ Std.).

Aus Krakau kommend, muss man in Bohumín umsteigen (insgesamt über 9 Stunden). Aus Richtung Ukraine (Lwiw/Lemberg oder Kiew) gibt es einen durchgängigen Nachtzug, der von Lwiw über 11, von Kiew 20½ Stunden braucht. Ansonsten muss man in den grenznahen Orten Tschop und Čierna nad Tisou umsteigen. Von der slowakischen Grenzstadt Čierna nad Tisou fährt zweistündlich ein Regionalzug nach Košice, er braucht 1:50 Std.

Mit dem Bus[Bearbeiten]

Es bestehen zahlreiche Busverbindungen vom benachbarten Ausland (Polen, Ukraine und Ungarn) nach Košice. Ein wichtiger Anbieter ist Eurolines mit Bussen u. a. von Zürich (18½ Std., 80 €), Frankfurt am Main (17:45 Std., 69 €), München (14½ Std., 51 €), Wien (8:45 Std., 21–26 €), Budapest (3:45 Std., 15 €). Für Senioren, Studenten und Kinder sowie u. U. bei frühem Buchen gibt es jeweils Ermäßigungen.

Leo Express fährt ein- bis zweimal täglich von Uschhorod nach Košice. Man fährt fünf Stunden und bezahlt 7 €. Eurobusways bietet Minibusshuttles vom Flughafen Krakau nach Košice an. Die Fahrt dauert drei-vier Stunden und kostet 65 € pro Person (es müssen aber mindestens drei Fahrgäste zusammenkommen).

Auf der Straße[Bearbeiten]

Die Anreise mit dem eigenen Auto ist relativ langwierig. Von Bratislava aus führt zunächst eine Autobahn über Trenčín bis Žilina. Ab dort ist die Autobahn nur in kurzen Teilstücken ausgebaut, man fährt auf malerischen aber stark belasteten Landstraßen durch die Tatra. Die letzten 30 km ab Prešov sind wieder als Autobahn ausgebaut. Alternativ ist auch eine Anreise über die Route Trnava-Nitra-Zvolen möglich.

Das Autobahnnetz beschränkt sich im Moment noch größtenteils auf den Westen der Slowakei, doch wird stark an der Erschließung des Ostens gearbeitet.

Aus dem ostösterreichischen Raum bietet sich die Fahrt über die ungarischen Autobahnen über Budapest und Miskolc an. Diese Fahrt ist deutlich länger, dafür möglicherweise schneller. Landschaftlich ist die Fahrt aber weniger interessant, da die Strecke großteils durch die ungarische Tiefebene führt. Aus dem nördlichen bzw. östlichen Deutschland kann man auch über Polen (Breslau-Krakau-Rzeszów) und Prešov anreisen.

Von der Ukraine kommend (Uschgorod) sind die 70 km als normale Landstraße ausgebaut, an der ukrainischen Grenze ist mit Wartezeiten von einigen Stunden zu rechnen.

Grundsätzlich ist das Autofahren in der Slowakei probelmlos, jedoch gilt 0,0 Promille!

Mobilität[Bearbeiten]

Košice verfügt über ein gut ausgebautes Verkehsnetz mit Straßenbahnen, Autobussen und Trolleybussen. Die vom Bahnhof verkehrenden Linien führen ausnahmslos Richtung Innenstadt. Rund um die Innenstadt besteht ein Strassenbahnring. Die Betriebszeiten sind von circa 5 Uhr bis etwa Mitternacht. Es verkehren auch Linien mit einem vorangestellten "R" - zum Beispiel "R1". Diese Züge fahren zum Stahlwerk (U.S. Steel). Ihre Verkehrszeiten richten sich auschließlich nach den Bedürfnissen der Beschäftigten. In den fühen Morgenstunden, vor Betriebsbeginn der normalen Linien können sie eine Alternative darstellen, da sie alle Stadtteile mit dem Stahlwerk verbinden. Die Fahrpläne aller Linien sind an den Haltestellen ausgehängt. Natürlich gibt es auch Buslinen zum Stahlwerk - ebenfalls mit einem vorangestellten "R".

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Sehr reizvoll ist die Altstadt von Košice. In der Architektur ist der Einfluß des österreich-ungarischen Kaiserreiches noch deutlich zu spüren. In der liebevoll restaurierten Fußgängerzone verkehrt im Sommer zeitweise eine Pferdetramway. Diese Attraktion wurde möglich da bei der Gestaltung der Fußgängerzone die Gleise der eingestellten Straßenbahn im Pflaster belassen wurden.

Kirchen[Bearbeiten]

In der Innenstadt stehen gleich zwei Kirchen. Zum einen die grosse Kathedrale und dann auch noch eine etwas kleinere Kirche, die sich gerade daneben befindet.

Parks[Bearbeiten]

  • Stadtpark. Der Stadtpark liegt zwischen Bahnhof und dem Stadtzentrum. Durch ihn führt der kürzeste Weg in die Altstadt. Speziell beim Schönwetter ist dies der Fahrt mit der Strassenbahn vorzuziehen. Der Stadtpark war seit der Gründung ein Sportzentrum. Hier konnten Sportarten wie Tennis, Schlittschuhlaufen, Schwimmen und Ballspiele ausgeübt werden. Im Sommer ist hier buntes Treiben angesagt, vor allem bei Festivals wie Straßentheater, Weiße Nacht o.ä.

Aktivitäten[Bearbeiten]

Einkaufen[Bearbeiten]

In der Slowakei sind Alkohol und Zigaretten billiger als in Westeuropa, insbesondere das Bier in Bars und Restaurants. Generell besteht in der Slowakei ein West/Ost Gefälle. Die Preise in Košice sind geringer als in Bratislava.

Küche[Bearbeiten]

Die slowakische Küche ist würzig und deftig. In allen Preiskategorien gibt es in Košice Möglichkeiten zur Verpflegung. Auch internationale Fast Food Ketten haben Filialen in der Innenstadt.

Günstig[Bearbeiten]

Mittel[Bearbeiten]

Gehoben[Bearbeiten]

Nachtleben[Bearbeiten]

Das Nachtleben beschränkt sich auf wenige Lokale. Lokale mit der Aufschrift "Slovaks only" oder ähnlichen sind zu meiden (siehe Sicherheit).

Unterkunft[Bearbeiten]

Günstig[Bearbeiten]

Mittel[Bearbeiten]

Gehoben[Bearbeiten]

Lernen[Bearbeiten]

Arbeiten[Bearbeiten]

Sicherheit[Bearbeiten]

Košice ist eine sichere Stadt! Neben allgemein gültigen Vorsichtsmaßnahmen sind zwei weitere Punkte zu beachten:

Erstens gibt es in Košice relativ viele Nationalisten. Dies ist aus der Geschichte der Stadt und der verschiedenen Anexxionen erklärbar. Schilder wie "Slovaks only!" in Bars und Lokalen sind ernst zu nehmen, wiewohl westeuropäische Touristen weniger gefährdet sind als beispielsweise Roma, Sinti, Ungarn oder Ukrainer.

Zweitens wird in Košice sehr viel gebettelt. Vor allem Kinder und Jugendliche werden gezielt von Bettelbanden eingesetzt. Wer hier seine Brieftasche in die Hand nimmt wird diese nicht mehr länger besitzen. Die Bettelei beschränkt sich jedoch auf das Umfeld von Kirchen und dort vorwiegend auf die Messzeiten. Wer seinen religiösen Bedürfnissen nachgehen will und die Messe besuchen möchte, sollte das Geld am besten nicht mitführen.

Gesundheit[Bearbeiten]

Die medizinische Versorgung entspricht - mit einigen Abstrichen - westeuropäischen Standards. Nahrungsmittel und Trinkwasser können bedenkenlos komsumiert werden.

Praktische Hinweise[Bearbeiten]

Gesprochen wird Slowakisch und teilweise Ungarisch. Jüngere Mensch können oft Englisch und vereinzelt auch Deutsch. Die Slowakei verfügt über einige Mobilfunkanbieter die zu den EU-weit üblichen Roamingkonditionen genützt werden können. Internetcafés sind in ausreichender Zahl vorhanden.

Ausflüge[Bearbeiten]

Für Tagesausflüge gut geeignet und auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar sind Ziele am Rand des Nationalparks Slowakischer Karst (Slovenský kras):

  • Jasov mit Prämonstratenserkloster und sehenswerter Tropfsteinhöhle (Jasovská jaskyňa), die Teil der UNESCO-Weltnaturerbestätten "Höhlen des Slowakischen und Aggteleker Karsts" ist (vom Busbahnhof in ca. 30 min mit Bussen in Richtung Štós bis Jasov).
  • Zádielska tiesňava (auch Zádielska dolina), eine einfach zu bewandernde bewaldete Karstschlucht mit reicher Flora und Fauna (vom Busbahnhof in ca. 1 h mit Bussen nach Dvorníky-Včeláre).

Von Košice ist es nicht weit in die Hohe Tatra. Mit dem Zug erreicht man Poprad in circa 90 Minuten und es gibt mindestens alle zwei Stunden eine Zugeverbindung. Von dort gibt es eine Schmalspurbahn in das Gebirge. Ein Tagesausflug ist problemlos möglich. Obwohl Lemberg nicht sehr weit entfernt ist, ist die Anreise eher umständlich. Mit dem Auto sind stundenlange Wartezeiten an der Grenze vorprogrammiert, Bus und Zug bieten nicht gerade optimale Verbindungen.

Trotz der Abschaffung der Visa für EU-Bürger in die Ukraine ist die Reise in die Ukrainische Karpaten wegen oben genannten Gründe gerade von Košice aus etwas schwierig. Wer dennoch dieses schöne Gebirge besuchen möchte sei darauf verwiesen dass dieser Gebirgszug bereis 50 Kilometer nach der Grenze beginnt und bis kurz vor Lemberg reicht. Speziell für Wanderer ein Erlebnis, gibt es dort bedingt durch die in der Ukraine niedrige Siedlungsdichte, noch weitgehend unberührte Gebiete. Für Autofahrer relevant ist, dass die Durchzugsstrassen und die Zufahren zu den Hauptorten gut ausgebaut sind, abseits dieser Routen ist ein Geländewagen von Vorteil. Bei Schlechtwetter oder im Frühjahr bei der Schneeschmelze ist ein Geländewagen absolut notwendig.

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

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