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Bratislava

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Impressionen aus Bratislava (von oben links nach unten rechts): Blick von der Burg auf die Altstadt, Burg Bratislava, Hviezdoslav Platz, Michaelertor, Primacialpalast, Shoppingcenter Eurovea
Bratislava
Preßburg · Pozsony (bis 1919: Prešporok)
Landschaftsverband Bratislavský kraj
Einwohner
417.389 (2014)
Höhe
134 m
Tourist-Info +421 (2) 5443 2708
Fremdenverkehrsamt
Klobučnícka 2 (direkt in der Fußgängerzone)
keine Touristinfo auf Wikidata: Touristeninfo nachtragen
Lage
Lagekarte der Slowakei
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Bratislava

Bratislava (deutsch Preßburg, ungarisch Pozsony) ist die Hauptstadt und mit etwa 425.000 Einwohnern gleichzeitig größte Stadt der Slowakei.

Stadtteile[Bearbeiten]

Administrativ wird Bratislava in fünf Bezirke (okresy) unterteilt, die wiederum in insgesamt 17 Stadtteile (mestské časti) aufgeteilt sind. Die 17 Stadtteile verfügen alle über einen eigenen Bürgermeister und eine eigene Lokalvertretung.

Die Bezirke mit den Stadtteilen und gegebenenfalls deutschen sowie ungarischen Exonymen:

  • Bratislava I (Stadtzentrum): Staré Mesto (Altstadt)
  • Bratislava II (Osten): Ružinov (Rosenheim), Vrakuňa (Fragendorf), Podunajské Biskupice (Bischdorf)
  • Bratislava III (Nordosten): Nové Mesto (Neustadt), Rača (Ratzersdorf), Vajnory (Weinern)
  • Bratislava IV (Westen und Norden): Karlova Ves (Karlsdorf), Dúbravka (Kaltenbrunn, Kaltendörfl), Lamač (Blumenau, Lamatsch), Devín (Theben), Devínska Nová Ves (Theben-Neudorf), Záhorská Bystrica
  • Bratislava V (südlich der Donau): Petržalka (Engerau), Jarovce (Kroatisch-Jahrndorf, Horvát-Járfalu), Rusovce (Karlburg, Oroszvár), Čunovo (Sarndorf, Dunacsún)

Hintergrund[Bearbeiten]

Bratislava liegt an der Donau in unmittelbarer Nähe zu den Grenzen nach Ungarn und Österreich. Bis 1918 gehörte die Stadt zum ungarischen Reichsteil der k u. k-Monarchie und war Krönungsort der ungarischen Könige.

Fast alle touristisch interessanten, historischen Orte sind in der kompakten Altstadt zu finden.

Anreise[Bearbeiten]

Mit dem Flugzeug[Bearbeiten]

Flughafen Bratislava[Bearbeiten]

Bratislava verfügt den 1 Flughafen M. R. Štefánika. , etwa neun Kilometer östlich der Altstadt. 2010 wurde ein neues Terminalgebäude eröffnet.

Linienflüge nach Bratislava gibt es nur wenige. So etwa von Prag mit Czech Airlines, die dominierende Gesellschaft ist jedoch Ryanair mit Linienflügen u. a. ab London (STN, LTN), Beauvais, Rom Ciampino und Charleroi. Aus dem deutschen Sprachraum ist ab Oktober 2015 die einzige direkte Flugverbindung ab Berlin-Schönefeld mit Ryanair.

Die städtische Buslinie 61 fährt alle 20 Minuten zum Hauptbahnhof (Hlavná Stanica) für 1,20 €. Mit dem Auto gelangt man auf der (mautfreien) Autobahn D1 dorthin, Ausfahrt Letisko. Ein Taxi vom Stadtzentrum zum Flughafen kostet ca. 20 Euro.

Von/nach Wien besteht mit Flixbus eine direkte Busverbindung, mit 23 Fahrten pro Richtung, zwischen Wien (Erdbergstr.), Bratislava (Busstation) und den beiden Flughäfen dieser Städte (2015: Erw. € 7,70, Kinder 3,80; Fahrplan gültig bis Dez. 2018). In Wien fährt der Bus vom Südtiroler Platz (vorm Hauptbahnhof) am internationalen Terminal. Mietwagen mit Chauffeur sind verfügbar ab € 75,- (bis zu 4 Personen) bei Vienna Transfer.

Flughafen Wien[Bearbeiten]

Eine deutlich größere Auswahl an Verbindungen gibt es vom ca. 50 km entfernten Flughafen 2 Wien-Schwechat. .

  • Busse von Blaguss / Slovak Lines zwischen Wien und Bratislava halten auch am Flughafen Wien (Fahrpreis pro Richtung ca. 7,50 Euro).
  • Mit der S-Bahn S7 kann man ab dem Wiener Flughafen auch bis Hainburg an der Donau fahren und dort in den städtischen Bus der slowakischen Hauptstadt (Linie 901, fährt grenzüberschreitend) umsteigen.
  • Mit dem Auto fährt man ab dem Flughafen Wien – ebenso wie ab Wien – über die A4 bis Knoten Bruckneudorf und dann weiter über A6 und D4 (mautpflichtig sowohl in Österreich wie auch in der Slowakei), ca. 45 min. Die Mautfreie Alternativstrecke dauert ca. 60 min. und führt über die B9, Hainburg und Wolfsthal.
  • Ein Privattransport ins Zentrum von Bratislava kostet ca. € 46,00 (bis 3 Personen), bzw. € 75,00 (bis 8 Personen) mit Taxitransport (nur englisch). Fahrtzeit 45 Minuten.

Mit der Bahn[Bearbeiten]

Hlavná železničná stanica.

Vom Hauptbahnhof 3 Hlavná železničná stanica. kann man leicht zu Fuß in die knapp einen Kilometer entfernte Innenstadt gelangen. Den HBf erreicht man mit den Straßenbahnlinien 1 und 2, dem O-Bus 210 und den Bussen 32, 41, 61 (vom/zum Flughafen), 74, 93, X13 sowie zahlreichen Nachtlinien. Am Hauptbahnhof kommt tagsüber stündlich ein Regionalexpress-Zug aus Wien Hauptbahnhof (über Stadlau, Marchegg) an, sowie die meisten Regional- und Fernzüge (z.B. Budapest Nyugati, Brünn, Prag, Košice).

Südlich der Donau liegt der 4 Bahnhof Petržalka (Bus 80, Haltestelle Zochova). , ab dem ebenfalls stündlich Regionalexpress-Züge ab Wien Hauptbahnhof (über Bruck an der Leitha, Parndorf, Kittsee) ankommen. Weiters fahren dort Regionalzüge nach Hegyeshalom (Ungarn) sowie der eine oder andere Fernzug durch.

Attraktiv für Ausflüge ab Wien ist das EURegio Slowakei (Bratislava-Ticket) der ÖBB. Es gilt in allen ÖBB-Nahverkehrszügen in Wien und zu allen Bahnhöfen im Stadtgebiet von Bratislava und am Anreisetag im Pressburger Stadtverkehr. Die Rückfahrt muß innerhalb der 4-Tage-Gültigkeit erfolgen. Preis (2015) € 16, Fahradmitnahme gratis.

Für Pendler zwischen den beiden Stadtregionen Wien und Bratislava gibt es von den ÖBB auch eine Wochenkarte Wien-Bratislava um € 38.

Inner-slowakischer Zugverkehr – auch nach Tschechien – ist noch immer sehr preiswert, internationale Verbindungen, z.B. auch direkt nach Berlin, sind meist EC-Züge, die teuer werden können, hier empfiehlt sich frühes Buchen. Von/nach Salzburg über Wien Reisende sollten die Angebote der Westbahn in Kombination mit dem Euregio-Ticket prüfen. Reisende von/nach Ungarn müssen beachten, dass das deutlich günstigere "Stückeln" von Fahrkarten (i.e. Inlandsfahrkarten ab/bis Grenze kombinieren) von der ungarischen Bahngesellschaft MÁV nicht akzeptiert wird.

Mit dem Bus[Bearbeiten]

Busse von Eurolines fahren Bratislava mehrmals wöchentlich über verschiedene deutsche Städte (und Wien) an. Der 5 Busbahnhof, Mlynské nivy 31 (erreichbar mit den Linien 31, 39, 94, N55). in Bratislava liegt relativ zentral.

Flixbus bietet Busverbindungen ab Wien-Erdberg nach Bratislava (Most SNP, unter der Autobahn direkt neben dem Martinsdom) und weiter zum Flughafen Bratislava an. Preis ab 5 Euro p.P.

Von Brno (und wohl auch anderen Orten der Tschechei) fahren mehrmals täglich Busse, 2015 zum Preis von 380 czKr.

Innerhalb der Slowakei betreibt Slovak Lines die Langstreckenbusse. Im Busbahnhof tgl. 6.30-18.30, Tel.: +421 2 55 422 734.

Die städtische Linie 910 fährt über die Grenze nach Hainburg a. D.

Auf der Straße[Bearbeiten]

Die Autobahnvignette kostet 2015 für zehn Tage € 10, für das Kalenderjahr € 50.

Tipp
Mautfalle: Ab der österreichisch-slowakischen Grenze ist für das 3 km lange Autobahnstück der Diaľnica D4 bis Jarovce Maut fällig, während das weitere Stück auf der Diaľnica D2 nach Bratislava, sowie die Stadtdurchfahrt, mautfrei sind. Das Stück ist allerdings schwer zu umgehen. Will man die Maut ersparen, ist es besser die A4 in Fischamend zu verlassen und über Hainburg und den ehemaligen Grenzübergang Berg nach Bratislava zu fahren.

Ab Wien auf der Autobahn A4 bis Knoten Bruckneudorf und weiter auf der A6 bis Bratislava.

Ab Budapest auf der Autobahn M1 und ab Mosonmagyaróvár über die Schnellstraße M15 zum Grenzübergang Rajka/Rusovce und weiter über die mautpflichtige D2 nach Bratislava. Will man die Maut umgehen, kann man in Rajka von der Schnellstraße abfahren und die alte Landstraße 2 nach Petržalka nehmen.

In der Altstadt ist Parken nur eingeschränkt möglich.

Mit dem Schiff[Bearbeiten]

Auf der Strecke von Wien passiert man die Ruinen der Burg Devín.

Der Twin City Liner verbindet von Ende März bis Oktober, je nach Saison bis zu fünfmal täglich in 75–90 Minuten die Städte Wien (Schwedenplatz) und die Altstadt von Bratislava auf der Donau.
Der Fahrpreis, 2017 € 25–35 ist tageszeitabhängig. Die letze Fahrt ab Wien und die erste ab Bratislava sind die billigsten. Es gibt keine Rückfahrt-, aber Rentnerermäßigung.

Auch Ausflugsschiffe für Tagesausflüge verkehren sommers, so Donau-Touristik, ab Wien-Nußdorf. Hin- und zurück, mit drei Mahlzeiten und 4stündigem Aufenthalt ab € 42.

Slowakische Personenschiffahrt

Die Tragflügelboote der SPaP-LOD AG verkehren für € 25 einfach, 38 retour (Fahrräder € 6, Kinder die Hälfte). In Wien ab „Schiffstation Reichsbrücke” (Handelskai 265, Anlegestelle 6) in Bratislava beim 6 Internationalen Personenhafen, Fajnorovo nábrežie 2. Tel.: +421 2 529 32 226. Geöffnet: Apr.-Okt. 8.00-12.00, 12.30-17.30. direkt bei der Altstadt.

Mit dem Fahrrad[Bearbeiten]

Der Donauradweg/ EuroVelo 6 und der Iron Curtain Trail/Radweg Eiserner Vorhang/EuroVelo 13 führen neben einigen nationalen/regionalen Radrouten durch Bratislava.

Zu Fuß[Bearbeiten]

  • Wanderer auf dem Europäischen Fernwanderweg E8 kommen durch Bratislava. Der Europäische Fernwanderweg E4 verläuft wenige Kilometer westlich der Stadt.
  • Die Strecke Wien-Bratislava kann - zumindest von Stadtgrenze zu Stadtgrenze - in einem Tagesmarsch durchs Marchfeld bewältigt werden. Die 37 km von Neuessling bis Devínska Nová Ves führen entlang schwach befahrener Feldwege, es gibt keine nennenswerten Steigungen.

Mobilität[Bearbeiten]

Straßenbahn- und O-Busnetz von Preßburg (2013).

Öffentlicher Nahverkehr (engl.) Karten der Netze und Routenplaner

Bratislava verfügt über ein dichtes Straßenbahnnetz, das durch O-Busse und Busse ergänzt wird. Innerstädtisch kostet die Fahrt € 0,90 (30 Minuten), die Kurzstrecke 0,70 (15 Minuten) Tageskarten sind für € 3,50 (24 h) erhältlich. Eine Karte für 3 Tage kostet 8 Euro, für 7 Tage 11,40 Euro. Fahrkarten löst man an kleinen gelben Automaten, die sich an fast jeder Straßenbahnhaltestelle finden (nicht jedoch an jeder Bushaltestelle). Diese Automaten akzeptieren nur Euromünzen. Am Flughafen und anderen größeren Verkehrsknotenpunkten gibt es auch größere weiß-rote Automaten mit Touchscreen. Diese akzeptieren auch Euroscheine und verschiedenen Debit- und Kreditkarten. In den Verkehrsmitteln selbst werden keine Fahrkarten verkauft. Beim ersten Einsteigen ist das Ticket zu stempeln. Ein Regionalnetz auch mit S-Bahnen, nach deutschem Muster mit Zoneneinteilung ist im Aufbau.

Für größeres Gepäck muss eine Fahrkarte zum halben Preis gelöst werden.

Taxis kosten eine Grundgebühr € 3,30 3,90 und 0,42 €/km bis 1,40 €/km. Telephonisch gebuchte Taxen sind billiger als angehaltene.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Arbeiterdenkmal.

Außer dem zentral in der Fußgängerzonen liegenden Fremdenverkehrsamt, Klobučnícka 2. Tel.: +421 (2) 5443 2708, E-Mail: . Geöffnet: Täglich Apr.-Sept. 9.00 – 19.00 Uhr, sonst bis 18.00 Uhr.Am Flughafen gibt es eine Filiale.

Bauwerke[Bearbeiten]

Blaue Kirche
Gebäude des slowakischen Rundfunks, Slovenský Rozhlas (erb. 1983; 2009)
  • Der 1 Martinsdom. war die Krönungskirche der ungarischen Könige. Die Rokkokofassade des „Hauses zum Guten Hirten“ (Dom U dobrého pastiera) in der Židovská ul., ggü. dem Martinsdom ist schön renoviert und nett anzusehen. Im Inneren befindet sich heute die Uhrensammlung des Stadtmuseums.
  • Die 2 St. Elisabeth-Kirche, Bezručova ul. Auch blaue Kirche genannt, besticht durch ihr ungewöhnliches Exterieur.
  • Die 3 Burg von Preßburg. Geöffnet: Museum: Di.-So. 10.00 – 17.00 Uhr. Typ ist GruppenbezeichnungSie steht unübersehbar auf einem 85 m hohen Berg im Westen der Altstadt. Vom Vorplatz hat man einen guten Blick auf die Stadt. Unterhalb befindet sich ein Stück renovierte Stadtmauer.
  • Das 4 Michaelertor. Typ ist GruppenbezeichnungDas einzige noch erhaltene Stadttor, bekrönt von einem 51 m hohen Turm. Daneben befiindet sich das angeblich „schmalste Haus Mitteleuropas“ 2,30 m breit.
  • Für den Kardinalprimas von Ungarn baute man 1781 das 5 Primatialpalais, Primaciálne nám. 1. Typ ist GruppenbezeichnungIm Gebäude befindet sich heute die städtische Gemäldegarie. Sehenswert sind neben dem Spiegelsaal auch sechs englische Gobelins aus dem Jahre 1630.

Direkt daneben ist das alte Rathaus, heute Stadtmuseum (s.u.)

  • Franziskanerkirche, am Františkánske nám. Der älteste erhaltene Sakralbau der Stadt.
  • Das spätbarocke 6 Palais Grassalkovich. Typ ist Gruppenbezeichnung ist heute der Amtssitz des Präsidenten, die Gärten sind öffentlich zugänglich. Davor befindet sich der Hodža-Platz (Hodžovo námestie) mit seinem in Form einer Weltkugel gestalteten Springbrunnen.
  • Ehemaliges Schuhgeschäft der Firma Baťa.
  • 7 Gebäude des Slowakischen Rundfunks. Typ ist Gruppenbezeichnung(Slovenský Rozhlas), vorgeblich eine auf die Spitze gestellte Pyramide. Einige hundert Meter nordöstlich des Zentrums.

Denkmäler[Bearbeiten]

  • Denkmal des Slowakischen Nationalaufstandes.
  • Slavín. Imposantes Weltkriegsdenkmal für die Gefallenen der Roten Armee auf einem Hügel westlich des Zentrums mit tollem Blick auf die Stadt.
  • Man at Work. Eher unscheinbare Skulptur eines Kanalarbeiters, der im Stadtzentrum aus dem Untergrund lugt - ein beliebter Treffpunkt nahe des Hauptplatzes.

Museen[Bearbeiten]

8 Nationalgalerie, Námestie Ľudovíta Štúra 2 (Tram 2, 4, 6, 7 und zahlreiche Buslinien). Tel.: +421 2 204 762 38. Geöffnet: Di.-So. 10.00-18.00. Preis: Eintritt frei.

Nahe beim Schiffsanleger an der Donau steht die Nationalgalerie. Im Esterházy-Palais, dem Seitenflügel, sind Museumsshop und die Sonderausstellungen. Der Eingang zur Dauerausstellung findet man um die Ecke unter Rázusovo nábrežie 2. Etwa 300 m donauaufwärts gelangt man zum
Naturkunde- und 9 Nationalmuseum, Vajanského nábrežie 2. Tel.: +421 2 204 69 109. Geöffnet: Di.-So.: Juli-Aug. 10.00-18.00, sonst bis 17.00. Preis: € 4. sind unter einem Dach. Der wurde in den 1920ern als landwirtschaftliches Museum errichtet.

Das 10 Stadtmuseum, Primaciálne námestie 3. Geöffnet: Di.-Fr. 11.00-17.00, Wochenenden je 1 h später. im alten Rathaus. Der Verwaltung unterstehen mehrere kleinere im Stadtgebiet verstreute Museen, so für Weinbau, Pharmazie, hitorische Interieure, Waffen usw.

Es gibt für jede der ansäßig (gewesenen) Volksgruppen kleinere Kulturmuseen, so für Ungarn (a: Brämer-Villa; b: für Imre Madách in der Sklabiná ul., c) für Kálmán Mikszáth in Dolná Strehová), Juden, Karpatho-Deutsche (Žižkova ul. 14) und Kroaten, das sich im Dorf Devínska Nová Ves in der Istrijská 68 befindet. Das Musikmuseum, zwei Häuser weiter vom deutschen Kulturmuseum auf Hausnummer 18, hat ebenfalls zwei kleinere Standorte. Der Arbeitsschwerpunkt liegt jedoch bei der bibliothekarischen und wissenschaftlichen Erschließung der Musikquellen des Landes.

Auf zwei Standorte verteilt ist die 11 Städtische Galerie, Pallfy-Palais, Panská 19. Geöffnet: Di.-So. 11.00-18.00. Preis: € 3,50. Im Mirbach-Palais (Františkánske nám. 11) gibt es eine Dauerausstellung barocker Möbel (€ 2).

Straßen und Plätze[Bearbeiten]

Burg von Bratislava bei Nacht
  • Hlavné Namestie (Hauptplatz). Oft einfach nur „Promenade“ genannt. Nach Abbruch der Stadtmauer 1784 geschaffen, im Laufe der Geschichte oftmals umbenannt.
  • 12 Námestie slobody. Am nördlichen Rand der Altstadt gelegener fünf Hektar großer Platz dominiert von einem runden Brunnen, an dessen Nordseite sich das Verkehrsmuseum befindet, nach Süden und Osten grenzt die Universität an.
  • Namestie SNP. Platz des Slowakischen Nationalaufstandes.
  • Obchodná Ulica. Einkaufsstraße nördlich der Altstadt.
  • Hviezdoslavovo Namestie. Breiter Boulevard im Stadtzentrum, der beim Nationaltheater beginnt und bis zur Neuen Brücke führt.
  • 13 Ľudovít-Štúr-Platz. An dessen Nordende steht die Redoute, die heute die Philharmonie beherbergt.

Parks[Bearbeiten]

Bratislava verfügt über eine Menge Parks. Ein sehr ruhiger Park ist der Garten hinter dem Palais Grassalkovich (mit öffentliche Toilette). Auf der anderen Seite der Donau (von der Altstadt aus gesehen) befindet sich der Au Park. Der botanische Garten liegt etwas außerhalb, läßt sich aber mit der Straßenbahn gut, von der Altstadt in 15 Minuten erreichen.

  • 14 Botanischer Garten, am westlichen Stadtrand. Typ ist GruppenbezeichnungErreichbar ist die Haltestelle Botanická záhrada mit Linien 4, 5, 6, 9, Busse: 28, 29, 32, 133.

Verschiedenes[Bearbeiten]

Die 1970-72 erbaute „neue Donaubrücke“ (Nový most).

15 Nový most. Die avantgardistische „neue Donaubrücke“ verfügt über einen Aufzug zur Aussichtsplattform, dem „UFO,“ in 93 m Höhe mit einem Restaurant. Man hat einen guten Blick auf die Altstadt und die Burg sowie den Stadtteil Petržalka. Im Sommer gibt es unter der Brücke eine Strand mit Verpflegung und Musik. Geöffnet: täglich von 10:00 - 23:00 Uhr. Preis: 7,40 €, wird bei Verzehr verrechnet, Kinder über 111 cm (kleiner kostenlos) und bis 15 Jahre 3,95 €. Restaurant Hauptgerichte 27 € - 42 €. Typ ist Gruppenbezeichnung

Aktivitäten[Bearbeiten]

Am nordöstlichen Stadtrand im Stadtteil Ružinov befindet sich ein schöner Badesee mit Liegewiesen in 16 Zlaté Pieski. Typ ist Gruppenbezeichnung („Goldener Sand”). Dort gibt es Sportmöglichkeiten wie Tennisplätze und auch Unterkunftmöglichkeiten (Intercamp, Senecká cesta 2, Zlaté piesky, 821 04, Bratislava 2. Tel.: +421-2-44 25 73 73, E-Mail: . und Bungalows). Erreichbar ab dem Stadtzentrum mit der Straßenbahnlinie 4 bis zur Endstation, danach 200 m Fußweg.

Am rechten Donauufer, gut 15 km südlich der Stadt unmittelbar vor der ungarischen Grenze liegt der 1 Bade-Erlebnispark Divoká voda. Tel.: +421 2 6252 8002, E-Mail: . Preis: Hotel ab € 29 p.P., Preisliste Aktivitäten. mit angeschlossenem Mittelklassehotel und Caravan-Camping.

Einkaufen[Bearbeiten]

In den letzten Jahren haben „Finanzinvestoren“ Einkaufskomplexe wie das Eurovea-Einkaufszentrum oder Aupark entstehen lassen, die sich in ihrer Größe und Sterilität durch nichts von anderen solchen Anlagen in der übrigen Welt unterscheiden. Verschiedene westliche Supermarktketten, schwedische Möbelhäuser usw. haben Ihre „Hypermärkte“ über die Stadt verteilt.

In den kleinen Gassen der Innenstadt bekommt man auch nette Souvenirs wie lokales Kunsthandwerk oder die traditionellen bemalten Ostereier (nicht nur um Ostern). Es sei auf die Gassen zwischen dem Michaelertor und der Schnellstraße verwiesen, dort ist es günstiger als beispielsweise in den Shops am Burgberg oder am Hauptplatz.

Am Hauptplatz und am Hwiezdoslaw-Platz finden regelmäßig Märkte für Kunsthandwerk statt, speziell vor Weihnachten und Ostern.

Nachtleben[Bearbeiten]

Slowakisches Nationaltheater
  • Slowakische Philharmonie
  • Das 1 Nationaltheater, Pribinova 17. Tel.: +421 2 204 721 11. Preis: Karten ab ca. 8 EUR. unterhält je ein Ensemble für Oper, Ballett und Schauspiel. Seit 2007 finden die meisten Darbietungen in einem großen Neubau nahe der Donau statt.
  • Das alte 17 Stadttheater, Hviezdoslavovo nám. Typ ist Gruppenbezeichnung ist heute noch wegen seiner Fassade eine Sehenswürdigkeit. Die meisten Aufführungen sind in Slowakischer Sprache. Manchmal gibt es allerdings als Service für ausländische Gäste Übertitelung in englischer Sprache.
  • Spielbanken gibt es, im Eurovea-Einkaufszentrum, nahe dem neuen Nationaltheater, im Hotel Crowne Plaza am Hodza-Platz und im Carlton Hotel.

Clubs[Bearbeiten]

  • Studentenclub Elam. 2 Ebenen mit unterschiedlicher Musik, Bier 1,50 Euro. Publikum: 18-28 Jahre, studentisch. Liegt allerdings weit vom Zentrum entfernt.

Unterkunft[Bearbeiten]

(Preise Sommer 2015)
Unterkunftsverzeichnis des Fremdenverkehrsamts (sortiert nach Kategorie, kaum Preisangaben). Man erhebt eine Übernachtungssteuer von € 1,65.

Günstig[Bearbeiten]

Über die Stadt verteilt exisiteren etliche Hostels, die unterer anderem auch günstig Schlafsaal-Betten anbieten.

Mittel[Bearbeiten]

  • Hotel Hradná Brána, Slovanské nábrežie 15. Tel.: +421 (0)2-60102511, Fax: +421 (0)2-60102512, E-Mail: . - Dieses erstklassige, neu aufgebaute Hotel befindet sich in der stillen und wunderschönen Umgebung unter der Burg Devín. Mit seinem Komfort und der Ausstattung gehört es zu den Hotels von bester Qualität. Es bietet gute Unterkunfts-, Verpflegungs-, Erholungsmöglichkeiten und Kongressräume.
  • Botel Marina, Nábrežie arm. gen. L. Svobodu. Tel.: +421 (0)2-54641804, Fax: +421 (0)2-54641771, E-Mail: . - Das Botel Marina ist ein 3-Sterne-Botel am rechten Donau-Ufer in Bratislava. Es befindet sich in einer attraktiven Umgebung direkt unter der Burg, die zur touristischen Dominanten der Stadt gehört und das Parlament-Gebäude bildet. Die Zimmer dort sind nicht empfehlenswert, weil unrenoviert. WIFI mehr schlecht als recht, schnelle Verbindung nur im Rezeptionsbereich. Die Fenster im Zimmer sind sehr klein und so hoch, dass man nichts sieht. Retro 70er-Jahre Schick. Dafür befindet sich auf dem Schiff ein empfehlenswertes indisches Restaurant.
  • Botel Grácia, Rázusovo nábrežie, 811 02 Bratislava. Tel.: +421 (0)2-54432132, Fax: +421 (0)2-54432131, E-Mail: . Empfehlenswert, da die Zimmer und Bäder renoviert und sauber sind und eine gute moderne Austattung haben. Kostenfreies Wifi ist auch vorhanden. Aktionen wie 3 Nächte für 100 Euro, einfach nach Vergünstigung oder Aktionen fragen und so tun als wäre man Student bzw. nicht reich (es darf natürlich nicht der Eindruck entstehen, dass man sich das Zimmer nicht leisten kann). Ebenso nach gutem renovierten Zimmer an der Donauseite fragen = wegen den größeren Fenstern Blick auf die SNP Brücke und super Gefühl, wenn die anderen Schiffe vorbeifahren. Es ist für Verliebte sehr romantisch.

Gehoben[Bearbeiten]

  • 5 Crowne Plaza Bratislava, Hodžovo námestie 568/2. Das ehemalige Hotel Forum liegt gegenüber dem Präsidentenpalast und in unmittelbarer Nähe zum Michaelertor. Dieses Vier-Sterne-Hotel eignet sich insbesondere für komfortorientierte Besucher. Im Haus befindet sich ebenfalls ein Indisches Restaurant und ein Casino. Geöffnet: Checkin ab 15:00, Checkout bis 12:00 (Verlängerung möglich). Preis: Doppelzimmer ab ca. 80 EUR/Nacht.
  • Carlton Hotel, Hviezdoslavovo nam 3. Tel.: +421 2 59390000, E-Mail: . Traditionell das erste Haus am Platz. Gehört inzwischen zur Kette Radisson Blu
  • Sheraton Bratislava, Pribinova 12. Im modernen Viertel Eurovea gelegen, ist dieses Fünf-Sterne-Hotel die moderne Alternative im Luxussegment

Gesundheit[Bearbeiten]

Klimadiagramm Bratislava-Flughafen.

Notruf: 112
Feuerwehr: 150 oder 112
Polizei: 158 oder 112
Pannenhilfe: 16116

24-Stunden Notfallkliniken
  • 1 Poliklinik in der Uni, Ružinovská 10. Geöffnet: 24.
  • speziell für Kinder: 2 Detská fakultná nemocnica s poliklinikou, Limbová 1. Tel.: +421 2 5937 1111. Geöffnet: 24 h.
  • 3 Zahnärztlicher Notdienst, Drieňová 38. Tel.: +421 2 4342 3433. Geöffnet: 24 h.
  • Apotheke, Račianske Mýto 1/A. Tel.: +421 2 4445 5291. Geöffnet: 24 Stunden.

Praktische Hinweise[Bearbeiten]

Postleitzahl 8XX
Vorwahl 421-2

Bedingt durch die geografische Lage gilt Bratislava auch offiziell als dreisprachige Stadt. Man wird immer jemanden finden, mit dem man sich in Deutsch verständigen kann.

Neben dem 4 Altstadt-Postamt, PLZ: 811 01. Tel.: +421 2 544 333 30. dürften für Besucher die kleinen Postämter (Mo.-Fr. 8.00-17.30) im Hauptbahnhof und Busbahnhof von Interesse sein.

Zu Mobilfunknetzbetreibern siehe im Artikel Slowakei.

Ausflüge[Bearbeiten]

  • 18 Burg Devín (Erreichbar mit Bus 28, 29). , die „Thebener Burg“ ist eine Ruine über dem Ufer der Donau am Zusammenfluß mit der Mach. Mehr dazu s. Devín.
  • Das römische 19 Kastell Gerulata, im Stadtteil Rusovce (Bus 90, 91, 191, 801). ist eine von zwei bisher gefundenen Limes-Befestigungen in der Slowakei. Nahebei befindet sich auch Schloss Karlburg (Rusovský kaštieľ), das nach Verstaatlichung 1948 und Renovierung gegenwärtig nicht öffentlich zugänglich ist.
  • Architektonisch ungewöhnlich ist, auf der Spitze des Berges Kamzík am nördlichen Stadtrand, der 1975 vollendete 20 Fernsehturm (Bus 43 (eingechränkter Betrieb)). . Auf 68 m Höhe gibt es seit einigen Jahren wieder ein Restaurant der gehobenen Preisklasse, die Drehplattform ist nicht mehr in Funktion.
  • Unter Denkmalschutz stellte man den gesamten Stadtkern von 21 Svätý Jur. Typ ist Gruppenbezeichnung dessen Heimatmuseum in der Prostredná ul. 29, Di.-Sa. 8.00-16.00 geöffnet ist.
  • 22 Piešťany, gut 70 km nordöstlich. Typ ist Gruppenbezeichnung, dt.: Bad Pistyan, ein Kurort für Rheumakranke mit langer Tradition.
  • Schloss Hof: Ab Devínska Nová Ves (erreichbar mit Bus) zu Fuß oder mit dem Fahrrad über die Brücke der Freundschaft nach Österreich; es wartet ein prächtiges Barockschloss mit Garten. Keine Grenzkontrollen, aber dennoch Pass oder Personalausweis nicht vergessen!
  • Wien - österreichische Hauptstadt: Meist wird Bratislava als Tagesausflug von Wien aus abgehakt, aber man kann den Spieß auch einmal umdrehen.

Weblinks[Bearbeiten]

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