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Wien

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Wien ist die Hauptstadt Österreichs und liegt an der Donau und am Übergang von den östlichsten Ausläufern der Alpen zur Pannonischen Tiefebene. Die Stadt Wien hat ca. 1,78 Millionen Einwohner und ist zugleich auch Bundesland, das komplett von Niederösterreich umschlossen ist.

Stephansdom
Wien
Vienna (international)
Bundesland Österreich     
Einwohner 1,7 Mio
Tourist-Information wien.info
+43 1 24 555
Lage
Lagekarte von Österreich
Reddot.svg
Wien

Inhaltsverzeichnis

Stadtteile[Bearbeiten]

1., Innere Stadt 2., Leopoldstadt 3., Landstraße 4., Wieden 5., Margareten 6., Mariahilf 7., Neubau 8., Josefstadt 9., Alsergrund 10., Favoriten 11., Simmering 12., Meidling 13., Hietzing 14., Penzing 15., Rudolfsheim-Fünfhaus 16., Ottakring 17., Hernals 18., Währing 19., Döbling 20., Brigittenau 21., Floridsdorf 22., Donaustadt 23., Liesing
Die Gemeindebezirke von Wien
Automaten zur Touristinformation sind in der Innenstadt weit verbreitet
Würstelprater

Wien ist in 23 Gemeindebezirke unterteilt.

Die Stadtbezirke sind in zwei konzentrischen Kreisen rund um den ersten Bezirk 'Innere Stadt', das eigentliche historische Wien, angeordnet, die "Innenbezirke" 2 bis 9 bilden einen ersten Kreis außerhalb der Ringstraße, die Bezirke 10 bis 19 einen zweiten außerhalb des Gürtels. Die Bezirke 21 und 22 liegen auf der anderen Seite der Donau und werden von WienerInnen aus diesem Grund auch "Transdanubien" genannt. Der 23. Bezirk ist das Überbleibsel vom "Großwien", das während des Nationalsozialismus auch 97 niederösterreichische Gemeinden umfasste, von denen 80 anno 1954 wieder zu Niederösterreich zurückkehrten.

Die Innenbezirke entstanden im Jahr 1850 durch Eingemeindung der Vorstädte rund um Wien. Ab 1858 wurden die historischen Stadtmauern geschleift und die 1865 eröffnete Ringstraße um die Altstadt angelegt. Bis 1875 wurde die zuvor in einer Aulandschaft weit verzweigte Donau reguliert. 1890 bis 1906 wurden zahlreiche Vororte an beiden Donauufern eingemeindet: z. B. Sievering, Grinzing, Nussdorf, Floridsdorf, Strebersdorf, Stammersdorf und Jedlersdorf. In den nordwestlichen Außenbezirken sind die traditionellen Heurigenlokale angesiedelt, die von Touristen stark frequentiert werden. Über den im 19. Bezirk gelegenen Stadtteil Grinzing gelangt man auf die Höhenstraße, die auf den Kahlenberg und Leopoldsberg führt – zwei Naherholungsgebiete und zugleich Aussichtspunkte, die einen weiten Blick auf das Stadtgebiet (und bei klarem Wetter bis zu den Kleinen Karpaten in der Slowakei) gewähren.

Die Bezirke werden entweder mit Namen oder Nummern bezeichnet, z. B. 13. Bezirk, Der Dreizehnte, schriftlich auch Wien 13 oder Wien XIII. Die Nummern befinden sich auf jedem Straßenschild vor dem Straßennamen. Sie bilden die zweite und dritte Stelle der Postleitzahl, von 1010 für den 1. Bezirk bis 1230 für den 23. Bezirk.

Hintergrund[Bearbeiten]

Anreise[Bearbeiten]

Mit dem Flugzeug[Bearbeiten]

Wiens internationaler Flughafen Wien liegt ca. 20 km südöstlich von Wien in der Stadt Schwechat. Die gute Verkehrsanbindung an das Zentrum von Wien macht die Anreise per Flugzeug sehr angenehm. Der zweite Flughafen, von dem aus man Wien leicht erreicht, ist der Flughafen Bratislava, nur 60 km östlich von Wien, am Rand der Hauptstadt der Slowakei. Von dort besteht regelmäßiger Busverkehr zum Flughafen und ins Stadtzentrum von Wien.

Pkw, Taxi: Fahrtroute Autobahn A4 Wien –> Flughafen Schwechat, Abfahrt Flughafen (ca. 25 Minuten Fahrtzeit). Je nach Tageszeit ist mit erhöhtem Verkehrsaufkommen und Staus zu rechnen. Fährt man mit dem Taxi zum Flughafen oder in die Stadt, empfiehlt es sich ein Flughafentaxi(z.B. Totaltaxi: in die Innenstadt für 29 €, telefonische Reservierung notwendig), zu bestellen, da diese einen Pauschalfahrpreis anbieten, der ca. 1/3 günstiger als der Normalpreis ist. Jedenfalls gilt: Fahrpreis im Vorhinein festlegen! Eine Alternative zum Taxi ist die Miete eines Wagens mit Chauffeur (z.B. c+k airportservice: ca. 33 €, telefonische Reservierung notwendig, Vienna Transfer: € 31,- bis 4 Personen, Vienna Airport Cab: € 31,- bis 4 Personen)

S7 Flughafenschnellbahn: Vom Flughafen Wien zum Bahnhof Wien Mitte in ca. 20 Minuten Fahrzeit, dann weiter über Wien Nord Richtung Wien Floridsdorf. Die S7 verkehrt im Halbstundentakt, Verkehrszeiten: 5.30-23.00 Uhr. Kosten insgesamt: 4,40 € (2 Zonen, Stand 08/ 2014). Mit diesem Ticket kann man dann die Fahrt auf allen öffentlichen Verkehrsmitteln innerhalb von Wien fortsetzen. Wer schon ein Ticket für die Kernzone Wien hat (Zone 100), braucht nur ein Ticket für 1 Zone bzw. Außenzone zu lösen, welches 2,20 € (Stand 08/2014) kostet. Die Flughafenschnellbahn stellt die günstigste Möglichkeit dar, in die Stadt oder zum Flughafen zu gelangen. Achtung: Die Ausschilderung am Flughafen lenkt den Passagierstrom zum teureren CAT. Richtung Flughafen wird die S7 teilweise nur mit ihrer Endstation Wolfsthal ausgezeichnet. Nicht verwirren lassen. Ferner sollte man auch schauen, wie schon erwähnt, dass man sich am Flughafen gleich eine entsprechende Fahrkarte bspw. Wochenkarte, 72- oder 24-Stunden-Wien-Ticket, Wien-Einkaufsticket o.ä. kauft sowie einen Einzelfahrschein (2,20 €) für die Überbrückung Schwechat-Wien Stadtgrenze). Das Wien Einkaufsticket kann als zeitlich eingeschränkte Tageskarte angesehen werden, da es nur von 8:00 Uhr bis 20:00 Uhr in der Zone 100 gültig ist. Es gibt leider keine Tageskarte, die die Zonen Schwechat und Wien enthält. Achtung: Alle diese Fahrscheine müssen, auch wenn sie erst in Wien gelten sollen, vor dem Einsteigen bei einem Entwerter im Flughafenbahnhof gestempelt werden, da sich in den S-Bahn-Zügen keine Entwerter befinden. Es sind also beispielsweise vor dem Einsteigen am Flughafenbahnhof zwei Einzelfahrscheine des Verkehrsverbunds Ost-Region (VOR) pro Person zu stempeln, da in zwei VOR-Zonen gefahren wird.

CAT - City Airport Train: Fährt direkt zum Bahnhof Wien Mitte (ca. 16 Minuten Fahrzeit). Die Züge fahren im Halbstundentakt, Kosten: 12 €, hin und zurück 19 € (am Automaten, Stand: 09/2014). Der seit Dezember 2003 fahrende CAT ist die schnellste Verbindung zwischen Stadt und Flughafen (und ist allerdings nur ca. 5-10 Minuten schneller als die S7). Ob dies die Preisdifferenz rechtfertigt, liegt im Ermessen jedes Reisenden. Das Einchecken inkl. Gepäckaufgabe am CAT-Terminal Bahnhof Wien Mitte ist - zur Zeit nur bei Star Alliance und Air-Berlin- bzw. Niki-Flügen - bereits 24 Stunden vor Abflug möglich. Für andere Airlines können die Eincheckmöglichkeiten auf der Website des CAT geprüft werden.

Busverbindungen vom und zum Flughafen gibt es mit den Vienna Airport Lines, Fahrpläne und Infos bei den Betreibern unter Postbus und bei den Eurolines. Fahrziele sind

  • Wien Schwedenplatz (am Stadtzentrum, beim Donaukanal; ca. 20 Minuten Fahrzeit)
  • Wien UNO-City (22. Bezirk; ca. 20 Minuten Fahrzeit)
  • Wien Hauptbahnhof (Südtiroler Platz; ca. 20 Minuten Fahrzeit)
  • Wien Dörfelstraße, Bahnhof Wien Meidling (z.B. zum Umsteigen in Südbahnzüge; ca. 30 Minuten Fahrzeit)
  • Wien Westbahnhof (bei der Mariahilfer Straße; ca. 35 Minuten Fahrzeit)

Die Busse verkehren meist im Halbstundentakt, Kosten: 8 € (Stand: 08/2012). Kaum langsamer als der CAT und lange Betriebszeiten.

Mit der Bahn[Bearbeiten]

Es verkehren täglich Direktzüge aus Hamburg, Berlin, München, Zürich, Basel SBB, Straßburg, Moskau, Bratislava, Budapest, Prag, Belgrad, Bukarest usw.

Es gibt in Wien zwei große Bahnhöfe, die beide relativ zentral gelegen sind:

  • Der Westbahnhof liegt nahe der Mariahilfer Straße, einer der großen Einkaufsstraßen Wiens. Von dort ist man mit der U-Bahn U3 in 10 Minuten (3-5 Stationen) im Zentrum (U3 Richtung Simmering). Die die inneren Bezirke tangential erreichende U6 hat hier ebenfalls eine Station. Vom Westbahnhof fahren Fernzüge nach Linz, Salzburg, München, Innsbruck usw.
  • Der Hauptbahnhof liegt beim Südtiroler Platz auf dem Gelände des ehemaligen Südbahnhofs (U1-Station Südtiroler Platz - Hauptbahnhof). Mit der U1 ist man in 5 Minuten (2-3 Stationen) im Stadtzentrum (U1 Richtung Leopoldau). Beim östlichen Ausgang des Hauptbahnhofs findet man eine Haltestelle der Straßenbahnlinie D, mit der man, am Belvedere vorbei, Richtung Ring "zuckeln" kann. Mehrere S-Bahn-Linien (die zum Teil im Tiefgeschoss halten) verbinden den Hbf. mit Zielen in Stadt und Region. Der Hauptbahnhof wurde 2012 für den Regionalverkehr eröffnet und wird seit Fahrplanwechsel am 15.12.2014 auch von internationalen Fernzügen angefahren werden. EC und IC der Westbahnstrecke werden jedoch teilweise weiterhin den Westbahnhof anfahren.
  • Vorbahnhöfe: Je nach Fahrziel in der Stadt kann das Aussteigen bei einem der Vorbahnhöfe schneller sein, als bis Hauptbahnhof zu fahren, da es gute Anschlüsse zum übrigen hochrangigen Öffi-Netz der Stadt gibt. Bei Bahnanreise von Süden und Osten kann man am Bahnhof Wien Meidling in die U6 umsteigen, bei der Bahnanreise aus dem Norden (Prag, Warschau) sowie ab Bratislava bieten sich die Bahnhöfe Stadlau und Simmering mit U-Bahn-Anschluss an. Der Bahnhof Hütteldorf wird mit der Umlenkung von Fernverkehrszügen zum Hauptbahnhof (Anfang 2015) nur mehr von Regionalzügen und einigen ICs sowie der privaten Bahngesellschaft Westbahn angefahren. Ab dort kann man mit der U4 oder der S45 weiterfahren.
  • Die Bahnhöfe Wien Floridsdorf, Wien Praterstern, Wien Mitte, Wien Franz-Josefs-Bahnhof (Spittelau und Heiligenstadt) haben nur eine Bedeutung für den Regionalverkehr und bieten teilweise gute Verbindungen ab dem Wiener Umland.

Mit dem Bus[Bearbeiten]

Eurolines bietet Autobusverbindungen nach Prag (2 x täglich), Budapest (6 x täglich), Dresden und Berlin (6 x pro Woche), Frankfurt, Stuttgart, Hamburg, Kopenhagen, Oslo, Stockholm, Aachen, Brüssel, London, Essen, Rotterdam, Lille, London, Karlsruhe, Paris, Nancy, Rennes, Bordeaux, Clermont-Ferrand, Marseille, Rom, Zagreb, Vinkovci, Tuzla, Sarajevo, Belgrad, Sofia, Bukarest, Suceava, Oradea/Großwardein, Bitola, Bratislava, Kosice, Brno/Brünn, Warszawa/Warschau, Wroclav/Breslau, Krakow/Krakau, Lubin, Vilnius, Minsk und Tallinn. Information Tel 7982900 täglich 6.30 bis 21 Uhr, Abfahrtsstelle: 1030 Erdberg, erreichbar mit U Bahn Linie U3.

Auf der Straße[Bearbeiten]

Entfernungen
München 436 km
Prag 307 km
Budapest 243 km
Graz 187 km
Linz 186 km
Bratislava 67 km

Die Wiener Stadtautobahnen (Südosttangente A23, Donauuferautobahn A22, Nordbrücke) sind ebenso wie die Überlandautobahnen vignettenpflichtig! Es gibt Autobahnvignetten für 10 Tage, 2 Monate und 1 Jahr (14 Monate).

Die A23 Südosttangente ist eine der meistbefahrenen Straßen Europas und wochentags im Berufsverkehr (8-10 Uhr, 16-18 Uhr) nicht zu empfehlen.

Auf der A22 Donauuferautobahn wird im Kaisermühlentunnel (Bereich Alte Donau) mittels Streckenradar („Section Control“) die Geschwindigkeit überwacht, d.h. es wird jedes Fahrzeug am Tunneleingang und am Ausgang fotografiert und die gefahrene Geschwindigkeit auf dieser Strecke berechnet. Unbedingt die Höchstgeschwindigkeit von 80 km/h einhalten! Häufig wird die Geschwindigkeitsbeschränkung dort auf 60 km/h gesenkt und auch kontrolliert.

Parken: In der Inneren Stadt (1. Bezirk innerhalb der Ringstraße) wochentags nur bedingt zu empfehlen (Parkplatznot!). Es gibt mehrere kostenpflichtige Tiefgaragen. In den innenstadtnahen Bezirken Währing und Hietzing gibt es weder Kurzparkzonen noch Parkraumbewirtschaftung. Es ist möglich, Autos in diesen Bezirken auch über längere Zeit kostenlos zu parken. Beide Bezirke sind vom öffentlichen Verkehr gut erschlossen.

Kurzparkzonen: In den Bezirken 1-9, 15 und 20 in vollem Umfang, in Teilen des 14., 16. und 17. Bezirks ist ganztags Kurzparkzone, und zwar in den Hauptstraßen von 8-18 Uhr und den Nebenfahrbahnen von 9-22 Uhr. Tafeln und blaue Bodenmarkierungen (zum Teil nur bei der Einfahrt in den Bezirk vorhanden) beachten! Die Kurzparkzonen gelten nicht an Sonn- und Feiertagen, am Samstagen in den Hauptstraßen nur am Vormittag und in den Nebenstraßen überhaupt nicht. Dies gilt nicht für Motorradfahrer > Kostenlose Benutzung, auch ganztags (rein rechtlich müsste aber auch mit einspurigen Fahrzeugen nach zwei Stunden weggefahren werden). Parkscheine für die Kurzparkzonen sind erhältlich:

  • in Trafiken
  • in Vorverkaufsstellen der Wiener Linien
  • an Fahrscheinautomaten der Wiener Linien in allen Wiener U-Bahn-Stationen
  • bei den Autofahrerorganisationen ARBÖ und ÖAMTC
  • an Tankstellen
  • an Zigarettenautomaten.

Mit Anmeldung kann stattdessen der Service Handy Parken genutzt werden.

Mit dem Schiff[Bearbeiten]

Wien ist über die Donau mit zahlreichen Städten in Europa verbunden. Seit 2006 gibt es mehrmals täglich mit dem Twincityliner eine Schnellverbindung von Bratislava nach Wien (Dauer 90 Minuten) und retour (Dauer 75 Minuten) (29 bis 32 Euro je Strecke, Stand 08/2012). Abfahrt vom 1. Bezirk, Schwedenplatz, Schiffsanlegestelle Wien City, Abgang bei der Marienbrücke (erreichbar mit U1, U4). Gültiger Reisepass oder gültiger Personalausweis erforderlich! Nach Budapest existiert ebenfalls eine Linienschiffsverbindung.

Mobilität[Bearbeiten]

Map-icon.svg  Dynamische Karten
Wiener U-Bahnen und S-Bahnen

Öffentlicher Verkehr[Bearbeiten]

Das gesamte Gemeindegebiet von Wien, sowie darüber hinaus noch einige kleine Gebiete, bildet im VOR (Verkehrsverbund Ost-Region) die Kernzone 100. Alle in diesem Verkehrsverbund, den den Großraum Wien in einem Umkreis von ca. 60-80 km abdeckt, können mit denselben Fahrscheinen befahren werden (sogar Fernzüge), mit einigen wenigen Ausnahmen wie CAT und Flughafenbusse.

Ein Einzelfahrschein bzw. eine Zone im VOR kostet 2,20 € am Automaten, im Fahrzeug 2,30 €, eine 4-Streifenkarte kostet 8,80 €. Mit einem Streifen ist die Fahrt in eine Richtung bis zum Erreichen des Ziels innerhalb der Stadtgrenze möglich. Die 24 Stunden-Karte kostet: 7,60 €, 48 Stunden: 13,30 € und 72 Stunden: 16,50 €. Kinder unter 6 Jahren fahren gratis. (Stand: 09-2014) • Eine Sonderform der Tageskarte stellt die "Wiener Einkaufskarte" dar - sie kostet 6,10 Euro und ist von Montag bis Samstag jeweils von 8 bis 20 Uhr gültig. Interessant ist auch die "Wien-Karte" zu 21,90 €, die ab der 1. Fahrt 72 Stunden gilt und gleichzeitig diverse Ermäßigungen bietet. Ab etwa 4 Tagen Aufenthalt empfiehlt sich eine Wochenkarte zu 16,20 €, die allerdings immer nur ab Montag gültig ist. Mit dieser kann man ebenso alle öffentlichen Verkehrsmittel nutzen im Zeitraum Montag bis Sonntag.

Generell empfiehlt sich der Download der Anwendung "Qando" der Wiener Verkehrsbetriebe, welche Routen vom aktuellen Standort (oder vom gewählten Ausgangspunkt) zum Endpunkt berechnet und Verzögerungen sowie aktuelle Intervalle in Betracht nimmt. Im U-Bahn-Netz sowie Schnellbahnnetz ist der Dienst meist auf wenige Sekunden genau, außerhalb von diesem meist auf wenige Minuten. Immer mehr Buslinien (Straßenbahnlinien sind generell immer mit Echtzeitmonitoren ausgerüstet) werden in Echtzeit die Intervalle ausgeben. Qando deckt nicht nur Wien, sondern auch die Umgebung von Wien (VOR) ab und ist somit für jeden Wien-Reisenden ein enorm hilfreiches Tool, welches auch von den Wienern selbst beinahe immer auf jedem Smartphone installiert wird. Qando funktioniert auf Android und iOS nativ, auf allen anderen Handys ist es unter der Adresse m.qando.at zu erreichen. Qando zeigt auch den Fußweg an. Unter normalen Bedingungen kommt man, trotz Fußweges, genau zu der Zeit am Zielort an, die Qando anzeigt. Zwar verbraucht Qando wenig Daten und Routen können auch im WLAN vorgeladen werden, die Verwendung eines Datentarifs ist jedoch vor allem für Besucher aus anderen Ländern empfohlen.

U-Bahn[Bearbeiten]

Es gibt 5 U-Bahn-Linien. Jeder U-Bahn Linie ist eine Kennfarbe zugeordnet, welche die Orientierung in den Stationen erleichtern soll:

  • U1 (rot) von Reumannplatz/Favoriten über Karlsplatz, Stephansplatz bis Leopoldau
  • U2 (violett) von Karlsplatz über Museumsquartier und Rathaus zum Stadion und weiter zur Seestadt
  • U3 (orange) von Ottakring über Westbahnhof, Mariahilfer Straße, Stephansplatz nach Simmering
  • U4 (grün) von Hütteldorf über Karlsplatz und Landstraße / Wien Mitte nach Heiligenstadt
  • U6 (braun) von Siebenhirten und Alt-Erlaa über Philadelphiabrücke / Bahnhof Wien Meidling und Westbahnhof nach Floridsdorf
  • Die fehlende U5 soll bis 2020 zwischen Karlsplatz und Altem AKH gebaut werden.

Die U-Bahn-Züge fahren ca. von 5:00 bis 0:30 Uhr. In den Nächten vor Samstagen, Sonntagen und Feiertagen werden alle U-Bahn-Linien durchgehend im 15-Minuten-Intervall (Stand 2013) bedient. In der Hauptverkehrszeit (7 − 22 Uhr sind die Züge meist im 3-6-Minuten-Intervall unterwegs, zu besonderen Events (wie zum Beispiel Fußballspielen) auch deutlich kürzer.

Informationsstellen der Wiener Linien gibt es zum Beispiel in den U-Bahnstationen Westbahnhof (U3, U6, S-Bahn), Schottentor (U2) Karlsplatz (U1, U2, U4), Praterstern (U1, U2, S-Bahn) sowie dem Kundenzentrum der Wiener Linien in Erdberg (U3, internationale Buslinien).

Auf der Webseite des Wiener Untergrundes (nicht die offizielle Webseite der Wiener Linien!) gibt es im Bereich "Tipps für Wien Besucher" (unter veralteten Preisinformationen!) Informationen zu Ausflugszielen, Sehenswürdigkeiten und architektonisch interessanten Bauten, gelistet nach den Wiener U-Bahn Linien und ihren Stationen. Zudem beschäftigt sich eine eigene Seite mit der Kunst in Wiener U-Bahn Stationen.

S-Bahn[Bearbeiten]

Die S-Bahn (im Volksmund auch "Schnellbahn") wird von den ÖBB betrieben. Fahrplanabfrage bei der ÖBB Fahrplanauskunft (offizielle Webseite des Betreibers) bzw. Schnellbahn-Wien. Auf den Netzplänen der Wiener Linien ist die S-Bahn blau.

  • Besonders die S-Bahn-Stammstrecke zwischen Meidling und Floridsdorf ist als rasche Stadtquerung sehr brauchbar. Einstellige Liniennummern verzweigen sich auf Außenstrecken und befahren die Stammstrecke gemeinsam, ergänzt durch zahlreiche durchgebundene Regionalzüge. Dadurch ergibt sich tagsüber ein dichtes Intervall, etwa alle 3-5 min kommt ein Zug. Wichtige Stationen sind Meidling (U6), Hauptbahnhof (U1), Wien Mitte (Landstraße, U3, U4), Praterstern (U1, U2), Handelskai (U6) und Floridsdorf (U6). Aufpassen muss man nur bei der S-Bahn-Linie S7, diese fährt von Floridsdorf zum Flughafen und weiter nach Wolfsthal und verlässt die Stammstrecke nach der Station Rennweg.
  • Eine weitere touristisch interessante S-Bahn-Linie ist die S45, die sogenannte Vorortelinie (Hütteldorf-Handelskai). Sie ist eine gute Tangentialverbindung durch die nordwestlichen Außenbezirke (14. und 16.-20.) und der Großteil der Strecke, inklusive der meisten Bahnhöfe, wurde von Otto Wagner im Jugendstil gestaltet.

Straßenbahnen[Bearbeiten]

In der Stadt Wien gibt es zur Zeit 28 Straßenbahnlinien. Die Pläne an den Haltestellen zeigen links den Startpunkt und rechts den Endpunkt der Strecke. An stark frequentierten Haltestellen sind Anzeigetafeln montiert, die anzeigen, wann die nächste Straßenbahn kommt. Auf allen Linien kommen auch rollstuhlgeeignete Niederflurwagen zum Einsatz, jedoch lässt die Verteilung dieser Wagen deutlich zu wünschen übrig. Während einige Linien (z.B. 43, 44, 46) fast komplett niederflurig betrieben werden, ist auf anderen Linien mit Wartezeiten von bis zu 45 Minuten auf einen Niederflurwagen zu rechnen. Die Wartezeit auf den nächsten Niederflurwagen wird auf den erwähnten Displays mit einem Rollstuhlsymbol angezeigt. Sollte der nächste Wagen ein Hochflurer sein, wechselt die Anzeige alle paar Sekunden zwischen nächstem Zug und nächstem Niederflurer.

Einige touristisch interessante Linien sind:

  • D: Alfred-Adler-Straße – Hauptbahnhof - Schloss Belvedere - Schwarzenbergolatz (Hochstrahlbrunnen) - Kärntner Ring (Staatsoper) - Burgring (Museen und Hofburg) - Dr.-Karl-Renner-Ring (Parlament) - Universitätsring (Rathaus, Universität, Burgtheater) - Schottentor - Berggasse (Sigmund-Freud-Museum) - Nussdorf, Beethovengang
  • 1: Prater Hauptallee - Löwengasse (Hundertwasserhaus) - Franz-Josefs-Kai - Schottenring - Universitätsring - Burgring - Karlsplatz, Oper - Matzleinsdorfer Platz - Stefan-Fadinger-Platz
  • 2: Ottakringer Straße - Josefstädter Straße - Parlament - Burgring - Opernring - Kärntner Ring (Hotel Imperial) - Schubertring - Parkring (Stadtpark mit Johann-Strauss-Denkmal) - Stubenring (Postsparkasse von Otto Wagner) - Franz-Josefs-Kai - Taborstraße - Friedrich-Engels-Platz
  • 38: Schottentor (Universität) - Nussdorfer Straße (Schuberts Geburtshaus) - Grinzing: Diese Linie fährt in den klassischen Wiener Heurigenort, von wo aus man weiter mit dem Autobus 38A (den man auch bei der U4-Station Heiligenstadt besteigen kann) zum Kahlenberg gelangt. Hier ergibt sich einen eine tolle Aussicht über die Stadt.
  • 49: Dr.-Karl-Renner-Ring - Neubau - Fünfhaus - Breitensee - Baumgarten - Hütteldorf: Diese Linie erschließt zwar keine klassischen Sehenswürdigkeiten, bietet aber entlang ihrer Strecke einen guten Querschnitt durch die Stadt von der Ringstraße durch eine alte Vorstadt (Spittelberg), die Bobo-Vorstadt (Neubau), Arbeitervorstadt (15. Bezirk) bis hin zum noblen Villenviertel in Hütteldorf.

Mit der Kombination dieser Linien erreicht man leicht einen Großteil der Wiener Sehenswürdigkeiten.

  • Die (Lokalbahn Wien-Baden) (im Volksmund "Badner Bahn" stellt einen Sonderfall der Straßenbahn dar. Sie beginnt bei der Oper und fährt bis Meidling als Straßenbahn, danach bis Baden als Vollbahn. Praktisch ist sie u.A. für die Anreise ins Einkaufszentrum SCS sowie für Ausflüge nach Baden.

Wer eine Stadtrundfahrt mit der Straßenbahn machen möchte, kann dies auch mit der Vienna Ring Tram tun, sie fährt in etwa einer halben Stunde einmal um den Ring um die Altstadt. Auf dieser Fahrt werden die Sehenswürdigkeiten mit Hilfe von LCD-Bildschirmen und Kopfhörern in mehreren Sprachen erläutert, wahlweise auch im Wiener Dialekt. Die Tickets kosten 7 € für eine Fahrt bzw. 9 € für eine Fahrt mit beliebig vielen Unterbrechungen innerhalb eines Tages. Alternativ kann man die Ringumrundung auch mit der Kombination der Linien 1 und 2 mit normalem Fahrschein machen, nur eben ohne touristische Informationen. Leider ist die Vienna Ring Tram zeitweise "hinterher", was bedeuten kann, dass gesprochene Texte nicht mit der aktuellen Position des Wagens übereinstimmen, wodurch man dann die Sehenswürdigkeit (Gebäude etc.) nicht mehr sieht.

Busse[Bearbeiten]

Wien hat ein recht dichtes Netz von Buslinien, die meist von den Wiener Linien betrieben werden (A), teilweise auch von anderen Unternehmern (B). In der Fußgängerzone der Innenstadt verkehren Busse, die mit Flüssiggas betrieben werden, teilweise sind auch bereits Elektrobusse im Einsatz. Die Fahrpläne an den Haltestellen zeigen (wie bei den Straßenbahnen) links den Startpunkt der Linie, rechts ihren Endpunkt.

Einige Bus- und Straßenbahnlinien fahren auch kürzer als bis Tagesendzeit von 0:30 Uhr. Zwischen 1:00 Uhr und 4:30 Uhr fahren Nachtbusse im Halbstundentakt, am Wochenende auch häufiger.In der Nacht verkehren die Busse der Nightline, gekennzeichnet durch ein N. Auch dort gelten die normalen Fahrscheine und Tarife. Es gibt einen eigenen Nachtbusplan der Wiener Linien.

Touristisch interessant sind unter Anderem folgende Buslinien:

  • Die Citybus-Linien 1A (Stephansplatz - Schottentor), 2A (Schwarzenbergplatz - Oper - Graben/Petersplatz - Stephansplatz - Schwedenplatz) und 3A (Schottenring - Concordiaplatz - Hoher Markt - Stephansplatz - Stubentor) fahren durch die engen Gassen des Ersten Bezirks. Sie sind weniger geeignet, um rasch die Sehenswürdigkeiten zu erreichen, denn zu Fuß ist man meist schneller. Aber sie sind gut geeignet, wenn die Beine schlapp machen.
  • 13A: Alser Straße/Skodagasse - Hauptbahnhof; praktische Querverbindung durch die westlichen Innenbezirke etwa auf halber Distanz zwischen U2 und U6, zur Hauptverkehrszeit hoffnungslos überlastet.
  • 38A: Heiligenstadt - Grinzing - Am Cobenzl - Kahlenberg - Leopoldsberg
  • 48A: Dr.-Karl-Renner-Ring - Ottakring - Baumgartner Höhe - Anfahrt zum Krankenhausareal im Jugendstil mit berühmter Kirche, gestaltet von Otto Wagner und nun nach dem Architekten benannt (Otto-Wagner-Spital)

Regionalbusse haben eine dreistellige Linienbezeichnung ohne Buchstabensuffix. Diese sind jedoch touristisch nur für die Anfahrt ins Umland bedeutsam und haben für die innerstädtische Mobilität keine Bedeutung. Auch Regionalbusse sind prinzipiell mit normalen Fahrscheinen benutzbar, da sie jedoch die Stadtgrenzen überqueren, kann die Bezahlung zusätzlicher Außenzonen notwendig werden. Am besten erkundigt man sich beim Fahrer nach dem zu entrichtenden Fahrpreis, bei ihm kann man auch das Ticket kaufen.

Sonstiges[Bearbeiten]

Wiener Fiaker

Fiaker[Bearbeiten]

Mit einem typischen Wiener Fiaker, einer historischen Kutsche, macht eine Fahrt durch die Stadt besonders viel Spaß. An touristisch interessanten Punkten im Zentrum findet man mehrere Abfahrtsstationen. Eine stilechte 20-minütige Tour in einer originalen (oder originalgetreuen) zweispännigen Kutsche kostet 55 €, eine 40-minütige Tour 80 € (2012), dabei erklärt der Fiaker die wesentlichen Sehenswürdigkeiten.

Pkw[Bearbeiten]

Prinzipiell ist in Wien selbst ein Auto nicht notwendig. Das öffentliche Verkehrsnetz ist sehr dicht und praktisch jeder Ort ist innerhalb einer dreiviertel Stunde von überall zu erreichen, von zentrumsnäheren Bezirken wie dem 2.,9. und 20. auch innerhalb von meist maximal 30 Minuten. Meist dauert eine Autofahrt deutlich länger, auf der A23 herrscht zudem untertags beinahe permanent Stau. In den Bezirken 1-9, 15 und 20 in vollem Umfang, in Teilen des 14., 16. und 17. Bezirks gilt Parkraumbewirtschaftung, d.h. dass alle diese Bezirke Kurzparkzonen sind. Es ist nicht ratsam ohne Parkschein (unter anderem in Trafiken erhältlich) zu parken, die Frequenz der "Parksheriffs", die in diesen Zonen patroullieren, ist außerordentlich hoch. Für Ausflüge in die nähere Umgebung Wiens bietet sich ein Auto nur dann an, wenn das Ziel nicht mit der Schnellbahn (Verkehrsverbund Ostregion - VOR) erreichbar ist. Hier ist vor allem das Weinviertel zu nennen in welchem fast alle Bahn-Nebenstrecken geschlossen wurden, da die Bahn dort so gut wie nicht mehr genutzt wurde.

Taxi[Bearbeiten]

Wien bietet unzählige Taxistandplätze. Ein weiteres Angebot des öffentlichen Verkehrs sind die koordinierten ASTAX-Linien (Anruf- und Sammel-Taxi), zu bestellen unter Tel. 7909 42419.

Citybike[Bearbeiten]

Citybike-Station am Siegmund-Freud-Platz, Schottentor
  • Fahrrad Citybike Wien (Gratisfahrrad)
    Die Fahrräder sind in der ersten Stunde kostenlos; für die 2. Stunde zahlt man 1 €, für die 3. Stunde 2 € und je weitere Stunde 4 € (Stand Mai 2012). Zur Benutzung muss man sich an einem Terminal anmelden, dazu benötigt man entweder eine österreichische Bankomat-Karte (Maestro-Card) oder eine Kreditkarte (VISA, MasterCard oder JCB), Anmeldegebühr einmalig 1 €. Die Benutzerführung am Terminal ist übersichtlich. Alternativ kann man auch eine CitybikeCard erwerben, ihre Zusendung dauert jedoch ca. 3 Wochen. Achtung: eine Kreditkarte bzw. Bankomat-Karte berechtigt nur zur Nutzung eines Fahrrades. Man kann also mit einer Karte keine 2 oder 3 Fahrräder freischalten. Für weitere Fahrräder muss man hierfür die CitybikeCard erwerben (gegen Leihgebühr).

Informationen zur Fahrradmitnahme in den Verkehrsmitteln der Wiener Linien sowie ÖBB-Zügen finden sich unten im Abschnitt Radfahren.


Vieles ist auch zu Fuß einfach erreichbar und Spaziergänge in der Stadt oder in einem der Parks und Gärten sind sehr zu empfehlen.


Weitere Informationen hier:

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Hundertwasserhaus
Wikivoyage-anekdote.svg Perspektiven ...

"Sehenswert fand ich die skurrile Wohnanlage, die nach Entwürfen des Malers Friedrich Hundertwasser gebaut wurde und kurz Hundertwasserhaus genannt wird. Auch wer sonst keine Beziehung zu dieser Art von Kunst oder Architektur hat, wird hier viele interessante Dinge entdecken, und zwar von innen als auch von außen." (Kommentar eines Mitarbeiters der Bremer Stadtverwaltung aus dem Jahre 2005)

Die Wien-Karte (21,90 €, Stand 2014), mit der man 72 Stunden lang alle öffentliche Verkehrsmittel nutzen kann und Ermäßigungen von 10 - 20 % bei den Museen, Sehenswürdigkeiten, Stadtführungen, usw., erhält. Sie kann in Hotels, der Tourist-Info (Albertinaplatz) oder an den Verkaufsstellen der Wiener Linien erworben werden. Sie lohnt sich aber nur, wenn man auch mehrere der ermäßigten Sehenswürdigkeiten besichtigen will. Auch sollte man prüfen, ob die Ermäßigungen nicht auch anderweitig zu erhalten sind. Beispielsweise kann man auf die bereits günstigere Kombikarte Wiener Riesenrad und Tiergarten Schönbrunn keinen zusätzlichen Rabatt bekommen. Hingegen gilt der Rabatt für die ebenfalls schon günstigere Kombikarte Tierpark, Palmenhaus und Wüstenhaus.

Stadtführungen zu Fuß, mit dem Bus, Fahrrad oder Elektroroller werden von etlichen Veranstaltern angeboten. Empfehlenswert sind unter anderem die Touren von Wiener Stadtführung und des Vereins Wiener Spaziergänge. Zu nicht den nicht ganz alltäglichen Ecken kommt man mit den skurillen Stadtführungen des Teams von Unbekanntes Wien. Ganz anderer Vorschlag: Vienna Podcast, ein umfassender Video Stadtführer der zu bekannten aber auch unbekannten Plätzen der Donau-Metropole führt.

Wer des öfteren in Wien ist oder mindestens eine Woche, für den könnte ebenso die Niederösterreich-Card interessant sein. Dies ist eine Jahreskarte (1. April − 31. März) mit der man kostenlose Eintritte (einige mit Ermäigung) in Museen und Sehenswürdigkeiten Wiens sowie ganz Niederösterreich erhält. Sie kostet 54,- € für Erwachsene (2014). Erhältlich in allein RaiffeisenBanken in Wien/NÖ sowie Trafiken und Online.

Ausflugsziele allein in Wien:
- Unteres Belvedere (sonst: 11,- €, Aufschlag 8,- € für das obere Belvedere) - Heeresgeschichtliches Museum (HGM) - Haus der Musik (11,00 € gespart) - Österreichische Nationalbibliothek (Prunksaal, Globenmuseum, Papyrusmuseum, Esperantomuseum)(12,00 € gespart, 7Tage KombiTicket) - Spanische Hofreitschule Morgenarbeit (14,00 € gespart) - Vienna Ring Tram (7,00 € gespart) - Wiener Riesenrad (9,00 € gespart) uvm. einige Sachen einmalig, andere Sachen wie z.B. das HGM kann man so oft besuchen wie man möchte) Allein die aufgelisteten Sachen holen den Kaufpreis wieder raus.


Schlösser[Bearbeiten]

Schloss Schönbrunn
  • Belvedere − Barocke Parkanlage mit zwei Schlössern. Im 18. Jahrhundert erbaut (vom Architekten Johann Lucas von Hildebrandt, im Auftrag des Feldherrn Prinz Eugen von Savoyen) beherbergen die Schlösser heute Museen mit Kunstsammlungen von Weltrang (vom Mittelalter bis zur zeitgenössischen Kunst). Im Park lädt auch ein botanischer Garten mit teils exotischen Pflanzen zum Spazieren ein. Lage: 3. Bezirk, zwischen Schwarzenbergplatz und Südbahnhof.
  • Hofburg − Sitz des Bundespräsidenten, beherbergt in einem anderen Gebäudeteil auch die Nationalbiliothek. Lage: 1. Bezirk, an der Ringstraße im Bereich Heldenplatz, Nähe Station Volkstheater und Herrengasse
    • Die Schatzkammer befindet sich in einem Teil der Hofburg.
  • Schloss Schönbrunn − Barockes Weltkulturerbe mit weitläufiger Gartenanlage. Interessante Führungen über die Kaiserfamilie im Schloss. Der prächtige Garten ermöglicht ausgedehnte und erholsame Spaziergänge.
    Das Schloss ist täglich geöffnet: April u. Juni: 8.30 − 17.30 Uhr, Juli u. August: 8.30 − 18.30 Uhr, Sept. u. Okt.: 8.30 − 17.30 Uhr, Nov. − März: 8.30 bis 17.00 Uhr
    Eintritt: Imperial Tour mit Audioguid (35 min.): 11,50 €, Grand Tour (50 min.): 14,50 €, mit Führung 16,50 €. Kinder 6 - 18 J.: 8,50 € / 9,50 € / 11,- €. Park: Irrgarten & Labyrinth: 4,50 €, Gloriette Aussichtsterrasse: 3,- €, Kronprinzengarten 3,- e. (Preise bis März 2015 .

Kirchen[Bearbeiten]

Ausblick vom Stephansdom nach Westen. Türme von links nach rechts: Augustinerkirche, Rathaus, Kuppel Peterskirche, Votivkirche, Heidenturm Stephansdom
  • Stephansdom - Am besten erreichbar mit den U-Bahnlinien U1 und U3 Station Stephansplatz. Über eine enge Wendeltreppe hat man Zugang zur Turmspitze mit einer netten Aussicht (allerdings nur durch 4 Fenster; ca. 3,50 €).
  • Karlskirche - Kreuzherrengasse 1, am Karlsplatz. U-Bahnlinien U1 oder U4. Eine der schönsten Barockkirchen des Landes.
  • Peterskirche - Barockkirche am Petersplatz, erreichbar U-Bahnlinien U1 und U3 Stephansplatz (oder U3 Herrengasse)
  • Votivkirche - Neugotische Kirche. Rooseveltplatz. U-Bahnlinie U2 Schottentor
  • Maria am Gestade - Gotische Kirche, Salvatorgasse, Buslinien 1A, 3A Schwertgasse.
  • Burgkapelle - Hofburg

Spanische Hofreitschule[Bearbeiten]

Die Spanische Hofreitschule in der Hofburg, Michaelerplatz 1, A-1010 Wien, ist das Mekka für Freunde des Dressursports. Es gibt abendliche Vorführungen mit hohen Eintrittspreisen. Leider ist der Vorführsaal mit den Zuschauerrängen komplett ungeeignet für Vorführungen vor Publikum. Es gibt nur wenige Plätze und von den meisten aus kann man durch die Balustrade weite Teile des Innenbereichs gar nicht sehen. Wer sich Karten bestellen will, sollte sich absolut darüber im klaren sein, dass die billigen Plätze eine wirklich schlechte Sicht bieten und nur mit den ganz teuren Karten kann man den ganzen Saal überblicken. Empfehlenswert kann zuerst der Besuch der deutlich billigeren Morgenarbeit sein, meist täglich von 10 bis 12 Uhr. Dort kann man nämlich feststellen, ob man diesen Sport überhaupt interessant findet. Bei der Morgenarbeit kann man ab 10 Uhr zusehen, es ist aber nicht unbedingt empfehlenswert, so pünktlich zu sein. Zu Beginn ist es oft völlig überfüllt, viele müssen stehen. Ab etwa 10.45 stellen die ersten fest, dass sie das Ganze doch eher langweilig finden und gehen. Ab 11.15 hat man dann die freie Sitzplatzwahl. Filmen und Fotografieren ist verboten und das Personal überwacht das streng.

Kunstmuseen[Bearbeiten]

Insgesamt verfügt Wien über mehr als 300 Museen und Sammlungen.

  • Albertina, 1010 Wien, Albertinaplatz 1, täglich 10 bis 18 Uhr, Mi 10 bis 21 Uhr
  • Liechtenstein Museum, 1090 Wien, Fürstengasse 1. Das Gartenpalais und die fürstliche Kunstsammlung sind ausschließlich im Rahmen gebuchter Führungen und Veranstaltungen geöffnet und zu besichtigen.

Museen moderner Kunst[Bearbeiten]

  • Museumsquartier - befindet sich am östlichen Rand des 7. Bezirks gegenüber von Kunst- und Naturhistorischem Museum, einst "kaiserliche Hofstallungen", dann Messepalast und nun Museumsquartier. Es beherbergt mit einem Schwerpunkt auf dem 20. und 21. Jahrhundert mehrere Institutionen, wie das Leopold Museum und das Museum moderner Kunst (Mumok), teilweise sind diese auch kostenlos zugänglich (z.B. Quartier 21). Der Innenhof lädt besonders im Sommer zum Verweilen ein und bietet auch einen kostenlosen Internetzugang über WLAN. Homepage Museumsquartier
  • Kunsthalle Wien, 1070 Wien, Museumsplatz 1, täglich 10 bis 19 Uhr, Do 10 bis 22 Uhr
  • Leopold Museum, 1070 Wien, Museumsplatz 1, Mo, Mi bis So 10 bis 18 Uhr, Do 10 bis 21 Uhr

Weiters:

  • Essl Museum, 3400 Klosterneuburg, An der Donau-Au 1a Do bis So 10 bis 18 Uhr, Mi 10 bis 21 Uhr, Gratisbus-Shuttle!
  • Generali Foundation, 1040 Wien, Wiedner Hauptstraße 15, Di bis So 11 bis 18 Uhr, Do 11 bis 20 Uhr

sonstige Museen und Ausstellungshäuser[Bearbeiten]

  • Kapuzinergruft. Die auch als Kaisergruft bezeichnete ehemalige Begräbnisstätte der österreichischen Herrscherfamilie des Hauses Habsburg dient als Museum und zeigt neben teilweise reichgeschmückten Sarkophagen auch weitere Dokumente zu den einzelnen Personen. Die Öffnungszeiten sind täglich von 10.00 bis 18.00 Uhr, Führungen werden auch angeboten und dauern etwa 1,5 Stunden.
  • Pathologisch - anatomisches Museum (Narrenturm). Der so genannte Narrenturm wurde 1784 unter Kaiser Josef II. als psychiatrisches Krankenhaus erbaut. Im Narrenturm befindet sich das genannte Museum mit vielen Präparaten und Schauobjekten. Adresse: Altes Allgemeines Krankenhaus, Spitalgasse 2. Der Zugang zum Narrenturm befindet sich in der Van-Swieten-Gasse, jedoch kann man auch durch die Höfe des ehemaligen Allgemeinen Krankenhauses via Spitalgasse den Narrenturm erreichen)
  • Haus der Musik Ein modernes, interaktives Erlebnismuseum in der Wiener Innenstadt, welches seine Besucher zu einer musikalischen Reise einlädt. Auf 5.000 m² wird in realen und virtuellen Erlebnisräumen die faszinierende Welt der Musik hör- und sichtbar. Infotainment, Edutainment und Entertainment – diese drei Prinzipien durchziehen das HAUS DER MUSIK. Erlebnis und Erfahrung werden miteinander ebenso eindrucksvoll wie vergnüglich verknüpft.
  • Arnold Schönberg Center Das Arnold Schönberg Center ist seit 1998 zentraler Bewahrungsort von Schönbergs Nachlass und ein öffentliches Kulturzentrum in Wien. Am Center ermöglichen Ausstellungen zu Leben und Werk Schönbergs, die Rekonstruktion seines Arbeitszimmers aus Los Angeles, eine Bibliothek zu Themen der Wiener Schule, sowie Konzertreihen, Vorträge, Workshops und Symposia einen tieferen Einblick in Schönbergs Schaffen.
  • Sigmund Freud Museum Ein Museum, in dem vorwiegend Schriftstücke von Sigmund Freud zu sehen sind (einige Einrichtungsgegenstände sind vorhanden; die berühmte Couch fehlt allerdings).
  • Jüdisches Museum Dauerausstellung zur jüdischen Geschichte und Religion sowie diverse Wechselausstellungen, Dorotheengasse 11, Sa -Do 10-18, Fr 10-14 Uhr.
  • DOW Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes Diverse Ausstellungen mit den Schwerpunkten: Widerstand und Verfolgung, Exil, NS-Verbrechen und aktuelle Ausstellungen, z.B. zur Neo-Nazi-Szene - sehr sehenswert auch für Touristen, die nicht nur das schöne Wien erleben wollen. Umfangreiches Archiv, großartige Bibliothek und Spezialsammlungen. Altes Rathaus, Wipplinger Str. 6-8, Stiege 3 (1. Stock), Mo-Do 9-17Uhr.

Jugendstil[Bearbeiten]

  • Secession
  • Österreichische Postsparkasse
  • Kirche am Steinhof
  • Looshaus am Michaelerplatz
  • Loosbar/Amercian Bar

Ringstraße[Bearbeiten]

Im Jahr 1857 hatte Kaiser Franz Joseph angeordnet, die alten Stadtmauern abreißen zu lassen. An ihrer Stelle entstand die rund 5 km lange Ringstraße als Prachtboulevard, sie umschließt den 1. Bezirk Innere Stadt. Diese historische Altstadt gehört seit 2001 zum Weltkulturerbe der UNESCO. Entlang dieser Ringstraße entstanden zahlreiche private und öffentlichen Bauwerke, als Ringstraßenpalais bezeichnet. Am Ring liegen auch einige große Parkanlagen (Stadtpark, Burggarten, Volksgarten). Bei einer Fahrt mit der Straßenbahnlinie 1 oder 2 auf dem Ring (siehe Ringstraße unter Aktivitäten weiter unten) bekommt man auch bei Schlechtwetter in kurzer Zeit einen schönen Eindruck von diesen Bauten.

Parlament

Die Ringstraße gliedert sich in mehrere Abschnitte

  • Stubenring: Von Urania bis zur U-Bahn-Station Stubentor, Radetzky-Denkmal, Museum für Angewandte Kunst
  • Parkring: Vom Stubentor am Stadtpark entlang
  • Schubertring: Vom Stadtpark zum Schwarzenbergplatz
  • Kärntner Ring: Vom Schwarzenbergplatz zur Kärntner Straße, Café Schwarzenberg, Hotel Imperial, Grand Hotel, Hotel Bristol, Opernpassage zur U-Bahn-Station Karlsplatz
  • Opernring: Wiener Staatsoper, Goethe-Denkmal, Hotel Le Meridien,
  • Burgring: Burggarten mit Mozartdenkmal, Maria-Theresien-Platz, Kunsthist. Museum, Naturhist. Museum, Neue Burg, Heldenplatz, Äußeres Burgtor
  • Dr. Karl-Renner-Ring: Palais Epstein, U-Bahn-Station Volkstheater, Parlament, Volksgarten
  • Universitätsring: Rathausplatz mit Rathaus, Josef-Meinrad-Platz, Burgtheater, Café Landtmann, Universität
  • Schottenring: U-Bahn-Station Schottentor, Rooseveltplatz mit Votivkirche, Bundespolizeidirektion, Hotel Hilton Plaza, Ehemalige Börse, Deutschmeister-Denkmal

Der Franz-Josefs-Kai verbindet den Schottenring ab der U-Bahn-Station mit dem Stubenring und schließt somit den Ring.

moderne Architektur[Bearbeiten]

  • Hundertwasserhaus - Das Hundertwasserhaus ist eines der weltweiten Häuser, die vom Künstler Friedensreich Hundertwasser gestaltet wurden. Es wurde 1985 gebaut. Hundertwasser hat es im Auftrag der Stadt Wien als kommunale Wohnanlage entworfen, die normale Mietwohnungen beinhaltet. Lage: Ecke Kegelgasse/ Löwengasse, 3. Bezirk. Erreichbar mit der Straßenbahnlinie 1 in Richtung Praterallee. Haltestelle wird mit Hundertwasserhaus ergänzt. Wer sich für Hundertwasser interessiert, sollte evtl. auch das Fernwärmewerk der Stadt Wien bei Spittelau (U6, U4) besuchen.
  • Gasometer (U-Bahn Station Gasometer Linie U3) - Die Gasometer sind vier ehemalige Gasspeicher des städtischen Gaswerkes Wien-Simmering, welches 1896 im Einfluss der historischen Ziegel-Industriearchitektur errichtet wurde. Sie zählen zu einer der größten Gasometer ihrer Art auf dem Europäischen Kontinent und wurden nach ihrer Außerbetriebnahme aufwendigst revitalisiert. Die vier Architekten Jean Nouvel, Coop Himmelblau, Manfred Wehdorn und Wilhelm Holzbauer entwarfen eine eigene Stadt in der Stadt innerhalb der historischen Gasometer-Ziegelaußenhülle und füllten diese mit Wohnungen, Büros, einem Einkaufszentrum, einem Kino, einer Veranstaltungshalle für Konzerte und einem Studentenwohnheim. Besonders für Architekturinteressierte zu empfehlen. (Es werden Führungen von Architektur- und Technikexperten für Besucher angeboten).
  • Wotruba-Kirche

Musikergedenkstätten[Bearbeiten]

Mozart-Denkmal im Burggarten der Hofburg

Wien bezeichnet sich selbst als Welthauptstadt der Musik, und dafür findet man unzählige Belege im gesamten Stadtgebiet. Seien es die Denkmäler berühmter Komponisten, die Sterne mit ihren Namenszügen auf dem Boden vor der Oper und der U-Bahn-Station am Karlsplatz, Gedenktafeln an den Stätten ihres Schaffens. Es gibt die weltberühmten Wiener Philharmoniker, die Wiener Sängerknaben, man hört die Walzer von Johann Strauss, die Spazierwege der alten Meister laden ein zum flanieren, aber es gibt auch die moderne Musikszene mit Elektrosounds, und es gibt für den Walk of Stars in den alten Gasometern.

  • Mozarthaus, 1010 Wien, Domgasse 5, Tele 5121791 (Mozarthaus Vienna) oder 5058747-0 (Wien Museum), Fax: 5058747-7201, E-mail office@wienmuseum.at, Täglich 10-19 Uhr
  • Schubert Geburtshaus, 1090 Wien, Nußdorfer Straße 54, Tel. 3173601, Fax: 5058747-7201, E-mail office@wienmuseum.at, Di-So 10-13 und 14-18 Uhr, Geschlossen: 1.1., 1.5., 25.12., Oster- und Pfingstmontag
  • Schubert Sterbewohnung, 1040 Wien, Kettenbrückengasse 6, Tel. 5816730, Fax: 5058747-7201, E-mail office@wienmuseum.at, Fr-So und Feiertag 14-18 Uhr, Geschlossen: 1.1., 1.5., 25.12. sowie Oster- und Pfingstmontag und andere Feiertage, die an einen Montag fallen.
Johann Strauss Sohn im Wiener Stadtpark
  • Johann Strauss Wohnung, 1020 Wien, Praterstraße 54, Tel. 2140121, Fax: 5058747-7201, E-mail office@wienmuseum.at, Di-Do 14-18 Uhr, Fr-So und Feiertag 14-18 Uhr, Geschlossen: 1.1., 1.5., 25.12. sowie Oster- und Pfingstmontag und andere Feiertage, die an einen Montag fallen.
  • Beethoven Eroicahaus, 1190 Wien, Döblinger Hauptstraße 92, Tel. 3691424, Fax: 5058747-7201, E-mail office@wienmuseum.at, Fr 15-18 Uhr und auf Anfrage Tel. 5058747-0, Geschlossen: 1.1., 1.5., 25.12.
  • Beethoven Pasqualatihaus, 1010 Wien, Mölker Bastei 8, Tel. 5358905, Fax: 5058747-7201, E-mail office@wienmuseum.at, Di-So und Feiertage 10-13 Uhr und 14-18 Uhr, Geschlossen: 1.1., 1.5., 25.12. sowie Oster- und Pfingstmontag und andere Feiertage, die an einen Montag fallen.
  • Beethoven Wohnung Heiligenstadt, 1190 Wien, Probusgasse 6, Tel. 3705408, Fax: 5058747-7201, E-mail office@wienmuseum.at, Di-So und Feiertage 10-13 Uhr und 14-18 Uhr, Geschlossen: 1.1., 1.5., 25.12. sowie Oster- und Pfingstmontag und andere Feiertage, die an einen Montag fallen.
  • Zentralfriedhof, 1110 Wien, Simmeringer Hauptstraße 234, erreichbar mit Straßenbahnlinie 6 und 71, Haltestelle Zentralfriedhof 2.Tor, Ehrengräber Gruppe 0 Grabe 54 Antonio Salieri, Gruppe 32A Grab 10 Hugo Wolf, Grab 15 Johann Strauss Vater, Grab 26 Johannes Brahms, Grab 27 Johann Strauss Sohn, Grab 28 Franz Schubert, Grab 29 Ludwig van Beethoven, Grab 31 Franz von Suppé, Grab 35 Karl Millöcker, Grab 42 Eduard Strauss, Grab 44 Josef Strauss, Grab 49 Christoph Willibald Gluck, Grab 55 Wolfgang Amadeus Mozart, Gruppe 32C Grab 1 Carl Michael Ziehrer, Grab 16 Franz Schmidt, Grab 20 Wilhelm Kienzl, Grab 21A Arnold Schönberg, Grab 24 Robert Stolz, Grab 38 Egon Wellesz, Grab 41 Franz Salmhofer, Grab 45 Hilde Konetzni, Grab 49 Lotte Lehmann, Gruppe 40 Grab 64 Falco, Grab 146 Fatty George, Grab 172 Carl Dönch, Grab 174 Erich Kunz, Grab 176 Ljuba Welisch, weitere Gräber Gruppe 15c Reihe 2/Grab 18 Hermann Leopoldi, Gruppe 16a Ludwig Köchel, Gruppe 31a Reihe 12 Grab 10 Emmerich Kalman, Gruppe 33g Grab 1 Ernst Krenek, Grab 27 Leonie Rysanek, Grab 71 Alexander Zemlinsky, Grab 78 Willi Boskovsky, Gruppe 41a Franz Bösendorfer, Gruppe 47b Gruft Karl Zeller, Gruppe 79 Reihe 41 Grab 22 Hermann Dostal, Alte Arkadengruft Eberhard Wächter.
  • Brahms-Denkmal, 1040, Resselpark, bei Lothringerstraße
  • Gluck-Denkmal, 1040, Argentinierstraße 6/Ecke Kreuzherrengasse, im Park
  • Haydn-Denkmal, 1060, Mariahilferstraße 55-59, vor der Mariahilfer Kirche
  • Mozart-Denkmal, 1060, Burggarten, südwestlicher Bereich, nahe Ring
  • Beethoven-Denkmal, 1190, Beethovengang, bei Kahlenberger Straße 69
  • Beethoven-Denkmal, 1190, Heiligenstädter Park, Ostseite,

Archäologische Museen und Ausgrabungen[Bearbeiten]

  • Naturhistorisches Museum - Prähistorische Abteilung , 1010 Wien, Burgring 7, Eingang Maria Theresien-Platz, Tel. 52177, Fax 5235254, Öffnungszeiten: Do bis Mo 9 bis 18.30 Uhr, Mi 9 bis 21 Uhr, Di geschlossen, 1.Jänner und 25.Dezember geschlossen, enthält u.a. die berühmte Venus von Willendorf, Funde aus der Hallstatt-Zeit.
  • Kunsthistorisches Museum - Antikensammlung, 1010 Wien, Burgring 5, Eingang Maria Theresien-Platz, Tel. 52524, Fax 52524, Öffnungszeiten: Di bis So 10 bis 18 Uhr, Do 10 bis 21 Uhr, Mo geschlossen, 1.Jänner und 25.Dezember geschlossen, enthält u.a. den berühmten Jüngling vom Magdalensberg.
  • Burg - Ephesosmuseum, 1010 Wien, Heldenplatz, Tel. 52524, Fax 52524, Öffnungszeiten: Mo, Mi bis So 10 bis 18 Uhr, Di geschlossen. Seit 1895 graben österreichische Archäologen in Ephesos frei. Bis 1906 kamen zahlreiche Fundobjekte von hoher Qualität nach Wien, die heute im Ephesos Museum ausgestellt sind, u.a. Partherdenkmal, Amazone vom Artemisionaltar, Bronzestatue eines Athleten und der Knabe mit der Fuchsgans sowie Architekturproben und Skulpturen aus Samothrake.
  • WienMuseum, 1010 Wien, Karlsplatz, Tel. 5058747-0, Fax 5058747-7201 e-mail:office(@)wienmuseum.at, geöffnet: Di bis So und Feiertag, 9 bis 18 Uhr, geschlossen: 1.Jänner, 1.Mai, 25.Dezember, So freier Eintritt zur Dauerausstellung, u.a. umfangreiche archäologische Sammlung aus Urgeschichte, Römerzeit, Völkerwanderungszeit und Mittelalter
  • Römermuseum, 1010 Wien, Hoher Markt 3, Tel 5355606, Fax 5058747-7201, e-mail: office(@)wienmuseum.at, geöffnet: Di bis So und Feiertag, 9 bis 18 Uhr, geschlossen: 1.Jänner, 1.Mai, 25.Dezember, neu gestaltete Schauräume über das Legionslager Vindobona.
  • Römische Baureste Am Hof, 1010 Wien, Am Hof (Feuerwehrzentrale), Tel 5058747, Fax: 5058747-7201, e-mail office(@)wienmuseum.at, derzeit wegen Renovierung geschlossen,
  • Virgilkapelle, 1010 Wien, U-Bahn Station Stephansplatz, Telefon 5135842, Fax 5058747-7201, kann nur von außen besichtigt werden.
  • Ausgrabungen Michaelerplatz , 1010 Wien, Michaelerplatz, Tel 5058747-0, Fax: 5058747-7201, e-mail office(@)wienmuseum.at, jederzeit frei zugänglich, Reste der römischen Lagervorstadt, mittelalterliche und neuzeitliche Reste

Straßen und Plätze[Bearbeiten]

  • Heldenplatz
  • Rathausplatz
  • Am Hof
  • Minoritenplatz
  • Franziskanerplatz

Denkmäler[Bearbeiten]

Kunst im öffentlichen Raum[Bearbeiten]

Wien für Literaturfreunde[Bearbeiten]

  • Literaturhaus, 1070 Wien, Seidengasse 13 bzw. Zieglergasse 26A, Tel 52620440
  • Wien Bibliothek im Rathaus,
  • Heldenplatz,
  • Strudlhofstiege,
  • Goethe-Denkmal, 1010, Goethegasse/Ecke Opernring,
  • Schiller-Denkmal, 1010, Schillerplatz, in der Mitte
  • Anastasius-Grün-Denkmal, 1010, Schillerplatz, im Park rechts auf der Seite der Akademie der Bildenden Künste,
  • Nikolaus-Lenau-Denkmal, 1010, Schillerplatz, im Park links auf der Seite der Akademie der Bildenden Künste,
  • Grillparzer-Denkmal, 1010, Volksgarten, südlicher Abschluss zur Ringstrasse
  • Raimund-Denkmal, 1070, Weghuberpark, Ecke Neustiftgasse/Museumsstraße, vor Museumsstraße 7
  • Stifter-Denkmal, 1140, Sofienalpensttraße, ca 1 Km von Mauerbachstraße
  • Saar-Denkmal, 1190, Wertheimsteinpark, obere Hälfte des Parks, östlicher Teil

Verschiedenes[Bearbeiten]

Blick vom bahnorama-Turm auf die Baustelle "Hauptbahnhof Wien"

bahnorama Das Besucherzentrum des künftigen Wiener Hauptbahnhofs wurde Ende 2014 geschlossen. Der Aussichtsturm des bahnorama war mit 66,72m der höchste begehbare Holzturm Europas. Nach der Fahrt mit einem gläsernen Lift konnte man mehr als 40 Meter über der Stadt einen Blick auf Wien und auf eines der größten Infrastrukturbauprojekte Europas erleben. Die interaktive Ausstellung auf 550qm bot einen Einblick in das Jahrhundertbauprojekt „Hauptbahnhof Wien“ mit einem virtuellen 3D-Flug über das künftige Stadtviertel.

Aktivitäten[Bearbeiten]

Ringstrasse[Bearbeiten]

Als erste Annäherung an das historische Wien ist es ratsam, einfach an einer beliebigen Station in eine der beiden "Ringlinien" (Straßenbahnlinie 1 oder 2) einzusteigen und eine Runde entlang der Ringstraße rund um den 1. Bezirk zu fahren und die historischen Gebäude und Parks links und rechts der Prachtstraße aus der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts auf sich wirken zu lassen. Die Fahrt einmal rundherum dauert etwa eine halbe Stunde. Für die Fahrt im Uhrzeigersinn wechselt man am "Schwedenplatz" von der Linie 1 zur Linie 2 und am "Burgring" oder "Dr.-Karl-Renner-Ring" von der Linie 2 auf die Linie 1 um weiter auf dem Ring zu fahren (Gegenrichtung entsprechend umgekehrt).

Wien mit Kindern[Bearbeiten]

  • Tiergarten Schönbrunn, 1130 Wien, Tel.: 8779294-0, Fax: 8779641, Email: office@zoovienna.at, erreichbar mit U4: Station Hietzing, Straßenbahnen 10, 58, 60, Autobus 15A, 51A, 56B, 156B, PKW-Parkplatz (GRATIS): am Seckendorff-Gudent-Weg, Zufahrt über Elisabeth-Allee (Eingang Tirolergarten). Tiergarten: geöffnet Jänner 9 bis 16.30 Uhr, Februar 9 bis 17 Uhr, März 9 bis 17.30 Uhr, April bis September 9 bis 18.30 Uhr, Oktober bis Ende der Sommerzeit 9 bis 17.30 Uhr, November und Dezember 9 bis 16.30 Uhr, Wüstenhaus: Jänner bis April 9 bis 17 Uhr, Mai - September 9 bis 18 Uhr, Oktober bis Dezember 9 bis 17 Uhr
  • Haus des Meeres, 1060 Wien, Esterhazypark, Fritz-Grünbaum-Platz 1, Tel 5871417, e-mail: office@haus-des-meeres.at geöffnet täglich 9 bis 18 Uhr, Do 9 bis 21 Uhr
  • Wiener Riesenrad, Riesenradplatz 1, 1020 Wien, Tel 7295430, Fax 7295430-20, e-mail: info@wienerriesenrad.com, geöffnet: Jänner und Februar 10 bis 19:45 Uhr, März bis April 10 bis 21:45 Uhr. Mai bis September 9 bis 23:45 Uhr, Oktober 10 bis 21:45 Uhr, November und Dezember 10 bis 19:45 Uhr, 24. Dezember 10 bis 15.15 Uhr, 31. Dezember 10.00 bis 21.45 Uhr
  • Pratermuseum, 1020 Wien, Oswald-Thomas-Platz 1 (Planetarium, beim Riesenrad), Tel 7267683, Fax: 5058747-7201, E-mail office@wienmuseum.at, geöffnet Di bis Do 10 bis 13 Uhr, Fr bis So und Feiertag 14 bis 18 Uhr, geschlossen: 1.1., 1.5., 25.12. sowie Oster- und Pfingstmontag und andere Feiertage, die an einen Montag fallen.
  • Schmetterlinghaus, 1010 Wien, Burggarten, U Bahn Station Karlsplatz/Oper, Strassenbahn 1,2,D,J,: Station Burgring, 200 m von der Staatsoper, 100 m von der Albertina entfernt, geöffnet: April - Oktober: Mo bis Fr 10 bis 16.45 Uhr, Sa, So und Feiertags 10 bis 18.15 Uhr, November bis März: täglich 10 bis 15:45 Uhr
  • Wiener Prater, 1020 Wien, U-Bahn Linie U1 Station Praterstern , U-BahnLinie U2 - Station Praterstern oder Messe-Prater, Schnellbahn S1, S2, S3, S7, S15: Station Wien Nord, Straßenbahnlinien 0 und 5: Station Praterstern und Autobuslinie 80A: Station Praterstern. Die letzte U-Bahn fährt kurz nach Mitternacht zurück in Richtung Innenstadt. Geöffnet 15. März bis 31. Oktober täglich 10 bis 24 Uhr, einzelne Betriebe sind ganzjährig geöffnet.
  • Technisches Museum Wien, 1140 Wien, Mariahilfer Strasse 212, gegenüber Schloss Schönbrunn. Tel 89998-0, e-mail: museumsbox@tmw.at, erreichbar mit Straßenbahn Linie 52 oder 58 Haltestelle Penzinger Straße, Linie 10 Haltestelle Johnstraße/Linzer Straße, Bus 10A Haltestelle Johnstraße/Linzer Straße oder 57A Haltestelle Anschützgasse, U-Bahn U3 Station Johnstraße oder U4 Station Schönbrunn, jeweils 10 Minuten Fußweg. Kostenpflichtige APCOA Garage neben dem Museum, Einfahrt Linzer Straße mit Sondertarif für Museumsbesucher. geöffnet: Mo bis Fr 9 bis 18 Uhr, Sa, So und Feiertage 10 bis 18 Uhr, geschlossen am 1.Jänner, 1.Mai, 1.November, 25. und 31.Dezember
  • ZOOM Kindermuseum, 1070 Wien, MuseumsQuartier, Museumsplatz 1, Tel 5247908, Fax 5247908-1818, E-Mail: reservierung@kindermuseum.at, erreichbar mit U-Bahn U2 Station MuseumsQuartier oder U3 Station Volkstheater, Straßenbahn Linie 49 Station Volkstheater und Bus Linie 2A Station MuseumsQuartier oder Linie 48A Station Volkstheater, PKW: Tiefgarage vor dem MuseumsQuartier geöffnet: Mo bis Fr 8 bis 16 Uhr, Sa, So, Feiertag und während der Ferien: 9.30 bis 15.30 Uhr. Reservierung für alle Programme empfohlen. Reservierung erforderlich für Gruppenbuchungen mit mehr als 10 Kindern sowie für die Workshop-Abos im ZOOM Atelier und ZOOM Lab.

Rundgang Unbekanntes Wien[Bearbeiten]

Wandern in und um Wien[Bearbeiten]

  • Lainzer Tiergarten, Tel 80431-69, Zutritt beim Lainzer Tor,Gütenbachtor, Laaber Tor, Pulverstampftor, Nikolaitor und Sankt Veiter Tor. Geöffnet: 7. bis 16. Jänner: 9 bis 17 Uhr (nur Hermesvillapark. Zutritt nur beim Lainzer Tor), 17. bis 30. Jänner: 9 bis 17.30 Uhr (nur Hermesvillapark. Zutritt nur beim Lainzer Tor), 31. Jänner bis 27. Februar: 9 bis 18 Uhr, 28. Februar bis 28. März: 9 bis 18.30 Uhr, 29. März bis 10. April: 8 bis 20 Uhr, 11. April bis 30. April: 8 bis 20.30 Uhr, 1. Mai bis 9. August: 8 bis 21 Uhr, 10. bis 23. August: 8 bis 20.30 Uhr, 24. August bis 6. September: 8 bis 20 Uhr, 7. bis 20. September: 8 bis 19.30 Uhr, 21. September bis 4. Oktober: 8 bis 19 Uhr, 5. bis 24. Oktober: 8 bis 18.30 Uhr, 25. Oktober bis 2. November: 8 bis 17 Uhr, 3. November bis 23. Dezember: 9 bis 17 Uhr (nur Hermesvillapark. Zutritt nur beim Lainzer Tor), 24. bis 31. Dezember 2009: 9 bis 17 Uhr ( Zutritt nur beim Lainzer Tor, Nikolaitor und Sankt Veiter Tor). Karte unter: http://www.wien.gv.at/umwelt/wald/erholung/lainzertiergarten/uebersicht.html
  • Kahlenberg
  • Leopoldsberg
  • Hermannskogel
  • Hameau
  • Jubiläumswarte
  • Bisamberg
  • Maurer Wald
  • Laaer Berg
  • Sofienalpe
  • Prater
  • Donauinsel
  • Lobau

Kultur[Bearbeiten]

Tritonen- und Najadenbrunnen

Kabarett[Bearbeiten]

Vindobona − Das Kabarett für Hiesige und Zuagraste

Klassische Konzerte[Bearbeiten]

  • Wiener Hofburg Orchester, Hofburg, Festsaal/Redoutensaal, 1010 Wien, Tel. +431 5872552, Fax. +431 5874397, email: konzerte@hofburgorchester.at
  • Musikverein, 1010 Wien, Karlsplatz 6, Tel. 5058190, Tageskasse: 1010 Wien, Bösendorferstraße 12, Mo bis Fr 9 bis 20 Uhr, Sa 9 bis 13 Uhr
  • Konzerthaus, 1030 Wien, Lothringerstraße 20, Tel. 242002, Tageskasse: Mo bis Fr 9 bis 19.45 Uhr, Sa 9 bis 13 Uhr und ab 45 Minuten vor Vorstellungsbeginn
  • Arnold Schönberg Center, 1030 Wien, Zaunergasse 1-3, Tel. 7121888, Tageskasse: Mo bis Fr 10 bis 17 Uhr und ab 30 Minuten vor Vorstellungsbeginn
  • Musik und Theater, Konzertsaal der Wiener Sängerknaben, 1020 Wien, Am Augartenspitz 1 (Früher: Obere Augartenstraße 1E), Tel. 3478080, Kassenöffnung: Mo – Fr (Werktags) von 16:00 – 18:00, Freitags 17:30 Konzerte der Wiener Sängerknaben

Musical[Bearbeiten]

  • Raimundtheater, 1060 Wien, Wallgasse 18, Tel. 588885, Di bis Sa 19.30, So 18 Uhr
  • Ronacher, 1010 Wien, Seilerstätte 9, Tel. 588885, Mo, Di, Do bis Sa 19.30, So 18 Uhr

Oper[Bearbeiten]

  • Staatsoper, 1010 Wien, Opernring 2, Tel. 51444-2250, Juli und August geschlossen
  • Volksoper, 1090 Wien, Währinger Straße 78, Tel. 51444-2250, Juli und August geschlossen

Theater[Bearbeiten]

Sport[Bearbeiten]

Wiener Eistraum am Rathaus

Eislaufen[Bearbeiten]

Inlineskaten[Bearbeiten]

  • Optimale Möglichkeiten auf der autofreien 21 km langen Donauinsel (U1-Station Donauinsel, U2-Station Donaustadtbrücke, U6-Station Neue Donau, Schnellbahnen, Straßenbahnen und Autobusse).
  • Friday Nightskating Vienna mit den Grünen Wien im Sommer wöchentlich auf verschiedenen Routen.

Jogging[Bearbeiten]

  • Donauinsel
  • Prater
  • Schlosspark Schönbrunn

Radfahren[Bearbeiten]

Einen Fahrradroutenplaner gibt es auf der Seite der Wiener Fahrradagentur unter http://www.fahrradwien.at/routenplaner/

Einen studentischer Radgeber mit Informationen zum Radfahren in Österreich, zu Radfahrsicherheit, zu rechtlichen Regelungen zum Radfahren und Adressen diverser Radfahrorganisationen, -verbände, -clubs wurde von der Österrischischen Hochschülerschaft (ÖH) in Kooperation mit der ARGE Radlobby herausgegeben. Neben einer Ausgabe für Gesamtösterreich [] gibt es weitere städtespezifische Ausgaben für Graz, Linz, Salzburg und Wien. Die RadgeberIn Wien enthält wienspezifische Infoadressen und einen Ausschnitt der Radwege des Wiener Stadtzentrums.

Radmitnahme in öffentlichen Verkehrsmitteln[Bearbeiten]

In der Wiener U-Bahn kann das Fahrrad werktags von 9 bis 15 Uhr und ab 18.30 Uhr, Samstags ab 9 Uhr und an Sonn- und Feiertagen ganztägig mitgenommen werden. Seit den Preiserhöhungen der Wiener Linien am 1. Mai 2012 werden Fahrräder kostenlos transportiert, zuvor war ein Fahrschein zum Halbpreis zu lösen. In Straßenbahnen und Autobussen dürfen aus Platzgründen nur zusammenklappbare Fahrräder und Tretroller - in Österreich vielfach als Scooter bezeichnet - befördert werden.

Auf Schnell- und Regionalbahnlinien der ÖBB sowie VOR-Strecken ist die Mitnahme und Beförderung von Fahrrädern ganztägig gestattet und kostet 2,90 Euro. Den "Fahrradfahrschein" muss man vor Fahrtantritt beim Automaten oder Fahrkartenschalter erwerben.

Schwimmen[Bearbeiten]

Mit einigen dutzend Strandbädern, Freibädern und Hallenbädern, viele davon von der Stadt Wien verwaltet, ist die Stadt Wien auch eine gute Sommerdestination. Das größte Strandbad Wiens und eines der größten seiner Art in Europa ist das Gänsehäufel. Doch auch andere Bäder bieten dem Badefreund einiges. Siehe dazu den Themenartikel Bäder in Wien.

Hallenbäder[Bearbeiten]

  • Amalienbad, 1100, Reumannplatz 23, 607 47 47
  • Jörgerbad, 1170, Jörgerstraße 42-44, 406 43 05
  • Brigittenau, 1200, Klosterneuburger Straße 93-97, 330 99 83
  • Floridsdorf, 1210, Franklinstraße 22, 271 13 47

Kombibäder[Bearbeiten]

  • Simmering 1110, Florian-Hedorfer-Straße 5, 67 25 68
  • Theresienbad, 1120, Hufelandgasse 3, 813 44 35
  • Hietzing, 1130, Atzgersdorfer Straße 14, 804 53 19
  • Ottakringer Bad, 1160, Johann-Staud-Straße 11, 914 81 06
  • Döbling, 1190, Geweygasse 6 -10, 318 01 40
  • Großfeldsiedlung, 1210, Oswald-Redlich-Straße 44, 258 25 64
  • Donaustadt, 1220, Portnergasse 38, 203 43 21

Sommerbäder[Bearbeiten]

geöffnet von Anfang Mai bis Mitte September

  • Laaerbergbad, 110.0 Ludwig-von-Höhnel-Gasse 2, 688 23 35
  • Hadersdorf-Weidlingau, 1140, Hauptstraße 41, 979 10 45
  • Kongreßbad, 1160, Julius-Meinl-Gasse 7a, 486 11 63
  • Schafbergbad, 1180, Josef-Redl-Gasse 2, 479 15 93
  • Krapfenwaldlbad, 1190, Krapfenwaldgasse 65-73, 320 15 01
  • Strandbad Angelibad, 1210, An der Oberen Alten Donau, 263 22 69
  • Strandbad Alte Donau, 1220, Arbeiterstrandbadstraße 91, 263 65 38
  • Strandbad Gänsehäufel, 1220, Moissigasse 21, 269 90 16
  • Höpflerbad, 1230, Endresstraße 24-26, 888 69 66 oder 888 69 67
  • Liesinger Bad, 1230, Perchtoldsdorfer Straße 14-16, 865 95 53
  • Badeschiff Wien [1], 1010 Wien, An der Donaukanallände, zwischen Schwedenbrücke und Urania, Pool geöffnet von 10 bis 20 Uhr, Erreichbar über U1/U4 Schwedenplatz, Straßenbahnlinien 1, 2, 21, N, Nach Mitternacht zahlreiche Nachtbusse am Schwedenplatz, Taxistandplatz: Rotenturmstraße/Schwedenplatz
  • Stadionbad [2]. 1020 Wien, Meiereistraße
  • Dianabad [3], 1020 Wien, Lilienbrunngasse 7-9, Tel 2198181, Fax 2198181-44, e-mail: info@dianabad.at, geöffnet täglich 10 bis 20 Uhr,
  • Thermalbad Oberlaa, 1100 Wien, Kurbadstraße 10
  • Schönbrunner Bad [4], 1130 Wien, Schönbrunner Schlosspark, Tel 8175353, e.mail: office@schoenbrunnerbad.at, geöffnet täglich April, Mai, September 8.30 bis 19 Uhr, Juni, Juli und bis 15.August 8.30 bis 22 Uhr, 16. bis 30. August 8.30 bis 20 Uhr,
  • Stadthallenbad [5], 1150 Wien, Vogelweidplatz 15, Tel 98100, Fax 98100-446, geöffnet Mo, Fr 8 bis 21.30 Uhr, Di, Do 6.30 bis 21.30 Uhr, Mi 8 bis 17 Uhr, Sa 7 bis 21.30 Uhr, So und Feiertage 7.00 bis 18.30 Uhr, geschlossen 1. Jänner, 1. Mai, 24.,25. und 31. Dezember
  • Neuwaldegger Bad, 1170 Wien, Promenadegase 58
  • Bundesbad Alte Donau [6], 1220 Wien, Arbeiterstrandbadstraße 93, Tel 263 36 67-0, geöffnet Anfang Mai bis Mitte September, Mo bis Fr 9-19 Uhr, Sa, So 8 bis 19 Uhr, Mitte Juni bis Mitte August bis 19.30 Uhr, keine Kreditkarten
  • Strandbad Stadlau [7], 1220 Wien, Am Mühlwasser, Tel 282 32 11, e-mail: office@strand-domizil.at, geöffnet täglich 7 bis 23 Uhr,
  • PSO-Sommerbad [8], 1220 Wien, Dampfschiffhaufen 49, Tel. 0664/73579869, erreichbar mit PKW Donauuferautobahn - Abfahrt Kaisermühlen, mit U1 bis UNO-City - Autobus 91A oder 92A - Haltestelle Dampfschiffhaufen, geöffnet Mai bis September, Nur für Psoriatiker, Angehörige und deren Freunde, große Liegewiese, natürlicher Badestrand
  • Straßenbahnerbad [9], 1220 Wien, Dampfschiffhaufen 189, Tel 263 36 10, erreichbar mit Autobus 92A, geöffnet Mo bis So 7 bis 19 Uhr
  • Polizeibad [10], 1220 Wien, Dampfschiffhaufen 65, geöffnet von Mitte Mai bis Mitte September täglich 8.30 bis 19.30 Uhr

Einkaufen[Bearbeiten]

Zum Einkaufen in Wien empfehlen sich die folgende Einkaufsstraßen:

  • 1., Kärntner Straße (erreichbar mit U1, 1A, 2A, 3A) - tendenziell elegant und teuer
  • 1., Kohlmarkt (erreichbar mit U1, 1A, 2A, 3A), die Nobelmeile Wiens - Flagshipstores diverser sehr teurer und eleganter Marken.
  • 6., Innere Mariahilfer Straße (erreichbar mit U2, U3, 2A, 13A, 14A) - die Wiener Einkaufsstraße, die alles für den „Normalverbraucher“ bietet.
  • 7., Neubaugasse (erreichbar mit U3, 13A, 14A, 48A, 49) - viele kleinere Boutiquen, Second-Hand Stores (v.a. im Bereich zwischen Mariahilfer Straße und Burggasse).
  • 12., Meidlinger Hauptstraße (erreichbar mit U4, U6).
  • 15., Äußere Mariahilfer Straße (erreichbar mit U3, U6, 5, 6, 9, 18, 52, 58) - der außerhalb des Gürtels gelegene Teil der Mariahilfer Straße zieht seit kurzem auch internationale Ketten an.
  • 22., Donauzentrum (erreichbar mit U1, 26A, 27A, 93A, 94A, 26) - Einkaufzentrum für den "Normalverbraucher".

Im 1. Bezirk lohnt es sich auch immer, in den Seitengassen zu stöbern!

Die Nachfrage an Souvenirs beschränkt sich bei vielen Touristen auf einige "typisch Wiener Spezialitäten". Dazu zählen sie in erster Linie Süßigkeiten, angefangen von Mozartkugeln (!!!) über Manner-Waffeln bis hin zu Sacher-Torten, diese "originellen" Mitbringsel findet man praktisch an jeder Straßenecke, auch in manchen Supermärkten. Das kaiserliche Wien ist im Angebot mit einer breiten Palette von Sachbüchern vertreten, wobei sich "Sisi" etwas in den Vordergrund drängt. Bildhafte Darstellungen kommen überwiegend aus dem Jugendstil, dabei könnte man glauben, der einzige Künstler hieß Gustav Klimt, und sein einziges Werk war der "Kuss". Aber das Angebot ist recht breit gefächert, man braucht nur etwas Zeit und Geduld. Und die Preise in Museumsshops und Fachgeschäften sind in etwa gleich. Auch der Stephansplatz im Herzen der Stadt bietet eine Fülle an interessanten Stores.

Auf dem Naschmarkt

Naschmarkt[Bearbeiten]

Der Naschmarkt im 6. Bezirk, Mariahilf, ist der größte innerstädtische Markt und gilt als Wiener Sehenswürdigkeit. Auf dem Markt werden Obst, Gemüse, Backwaren, Fisch und Fleisch verkauft, aber auch internationale Waren aus dem früheren Jugoslawien, Griechenland, der Türkei und Japan und China. Der Markt bietet auch eine große Anzahl an Gastronomiebetrieben, die laut Marktordnung bis Mitternacht geöffnet sein dürfen. An den meisten Ständen wird unter der Woche von 6.00 bis 18.30 Uhr und am Samstag bis 17.00 Uhr verkauft.

Küche[Bearbeiten]

Fiakergulasch
Tafelspitz mit Beilagen

Essen: Ob 3-Sterne-Restaurant, Gasthaus, Beisl oder Würstelstand - das Gastronomieangebot ist in Wien umfassend und im europäischen Vergleich sehr günstig. Besonders zu empfehlen sind die Wiener Kaffee- und Gasthäuser, in denen neben einer großen Auswahl an Kaffee auch typische Wiener Küche angeboten wird (siehe auch "Wiener Küche" im Koch-Wiki). Berühmt ist Österreich für seine Süßspeisen, wie z.B. die Sachertorte, den Kaiserschmarrn, den Germknödel oder die Palatschinken.

Wiener Spezialitäten[Bearbeiten]

Bekannte Wiener Spezialitäten sind:

  • Suppen: Frittatensuppe, Griesnockerlsuppe, Leberknödelsuppe,Schinkenschöberlsuppe
  • Hauptspeisen: Fiakergulasch, Girardi-Rostbraten, Tafelspitz, Wiener Schnitzel, Zwiebelrostbraten
  • Nachspeisen: Apfelstrudel, (Dukaten-)Buchteln, Germknödel, Kaiserschmarrn, Mohr im Hemd, (Marillen- oder Schokolade-)Palatschinken, Sachertorte, Topfenstrudel
  • Kaffee: kleiner oder großer Schwarzer (Kaffee ohne Milch), kleiner oder großer Brauner (Kaffee mit Milch), Melange, Verlängerter, Einspänner (Kaffee mit Schlagobers)

Kleines kulinarisches Wörterbuch[Bearbeiten]

  • Beuschel = Herz und Lunge
  • Blunzn = Blutwurst
  • (kleiner bzw. großer) Brauner = kleiner bzw. großer Espresso mit Obers
  • Brimsen = Schafkäse
  • Brösel = Brotkrumen
  • Buchtel = Hefegebäck
  • Cappy = Orangensaft
  • Einbrenn = Mehlschwitze
  • Erdäpfel = Kartoffel
  • Faschiertes = Hackfleisch
  • faschierte Laberln = Boulette, Frikadellen
  • faschierter Braten = Hackbraten
  • Fisolen = Bohnen
  • Fleckerln = briten Nudeln
  • Fleischlaberl = Boulette, Frikadellen
  • Germ = Hefe
  • Grammeln = Grieben
  • Gröstl = geröstete Kartoffel
  • Gselchtes = geräuchertes Fleisch
  • Gspritzter = Wein mit Mineral- oder Sodawasser, Sommergespritzter = Wein mit viel Mineral- oder Sodawasser
  • Hendl = Hühnchen
  • Karfiol = Blumenkohl
  • Kipfler = längliche, speckige Kartoffel
  • Kipferl = Hörnchen
  • Knödel = Klösse
  • Kohl = Wirsing
  • Kohlsprossen = Rosenkohl
  • Kraut = Weisskohl
  • Krautwickel = Kohlrouladen
  • Kren = Meerrettich
  • Krügerl = Halber Liter Bier
  • Laberl = Laibchen
  • Liptauer = Pikanter Käseaufstrich
  • Marillen = Aprikosen
  • Melange = Verlängerter mit Milch und Milchschaum
  • Nockerln = Spätzle
  • Obi gespritzt = Apfelschorle
  • Paradeiser = Tomaten
  • Pfiff = 0,125l Bier
  • Powidl = Zwetschkenmus
  • Rahm = saure Sahne
  • Ribiseln = Johannisbeeren
  • Semmel = Brötchen
  • Schlag(obers) = süße Sahne
  • Seidel = 0,3l Bier
  • Senf = Mostrich
  • Sosse = Tunke
  • Staubzucker = Puderzucker
  • Stelze = Haxe
  • Surbraten = in Salzlake (Sur) eingelegter Braten
  • Topfen = Quark
  • Weichseln = Sauerkirschen
  • Zwetschken = Pflaumen

Die ausländische Küche ist durch viele Pizzerien, chinesische, griechische Restaurants, Sushi-Bars usw. vertreten. Auch die internationalen Fast-Food-Ketten wie McDonalds, Burger King, Starbucks, Subway und KFC findet man, ergänzt durch europäische Gegenstücke wie Schnitzel- und Kebabhäuser, hier.

Wer im Wombat's oder sonst irgendwo in der Nähe des Westbahnhofs absteigt, dem ist die Pizzeria Mario da Vesuvio zu empfehlen (ist im Wombat's-Stadtplan vermerkt). Es gibt jeden Tag 2 Pizze im Angebot für 3,50€, und der Wirt ist richtig nett und lustig drauf und gibt gerne mal ne Runde aus.

Trinken: Das Wiener Wasser ist - ein Unikum bei Großstädten - von höchster Qualität und kann bedenkenlos aus der Leitung getrunken werden. Es stammt aus zwei Hochquellen in den Alpen und wird kilometerweit über historische Wasserleitungen ins Stadtgebiet transportiert. In der Inneren Stadt und in den größeren Parks finden sich immer wieder Trinkwasserbrunnen. In den Wintermonaten werden diese jedoch aufgrund Vereisungsgefahr abgedreht. In diesem Fall kann man auf ein 16er-Blech zurückgreifen, dem Bier der letzten Wiener Großbrauerei.

Heuriger[Bearbeiten]

Bei WienerInnen und TouristInnen ist der Heurige beliebt. Als Heuriger wird sowohl der junge Wein als auch die Lokale, in denen er ausgeschenkt wird bezeichnet. Ursprünglich gab es beim Heurigen nur ein sehr bescheidenes kaltes Buffett und den hauseigenen Wein in den Sorten "Heuriger" (Wein des aktuellen Jahrganges) und "Alt" (Wein eines vorigen Jahrganges). Die Weine bestanden aus unzähligen Rebsorten, die schon im Weingarten wild durcheinander ausgesetzt waren und gemeinsam viniviziert wurden. Wer ein aufwendigeres Essen wollte, musste dieses von zu Hause mitbringen oder am Weg bei einem Wirten mitnehmen.

Bekannte Heurigengegenden sind:

  • Grinzing, Nussdorf, Sievering und Neustift am Walde im Nordwesten Wiens (19.Bezirk - Döbling),
  • Oberlaa und Mauer im Süden Wiens (10. und 23. Bezirk - Favoriten und Liesing),
  • Perchtoldsdorf direkt im Süden an Wien angrenzende niederösterreichische Gemeinde und
  • Jedlersdorf, Stammersdorf und Strebersdorf nördlich der Donau ("Transdanubien", 21.Bezirk - Floridsdorf).

Die Heurigen in Grinzing, Sievering und Neustift sind hauptsächlich für den Tourismus. Einheimische verirren sich dorthin selten. Echte, klassische Heurigen findet man dort nur noch vereinzelt und versteckt in Seitengassen. Mehr Originalität gibt es v.a. in Stammersdorf, Strebersdorf und Oberlaa.

Würstelstand[Bearbeiten]

Die Wiener Variante des Fast Food ist der Würstelstand. Hier gibt es Frankfurter, Debreziner, Burenwürste, Klobasse, Käsekrainer mit süßem oder scharfem Senf und Semmel, Salzstangerl oder einem Scherzl (Endstück vom Brot).

Kaffeehäuser[Bearbeiten]

  • Cafe Griensteidl, 1010 Wien, Michaelerplatz 2, Tel 53526920
  • Cafe Central, 1010 Wien, Herrengasse 14/Ecke Strauchgasse, Tel 5333764-26
  • Cafe Korb, 1010 Wien, Brandstätte 9, Tel 5337215
  • Cafe Sacher, 1010 Wien, Philharmonikerstraße 4, Tel 1 514 560
  • Cafe Zartl, 1030 Wien, Rasumofskygasse 7, Tel 7125560

Konditoreien[Bearbeiten]

  • AIDA. Kaffee, Torten & Schnitten, Striezel, Kuchen, Strudel & Plunder, Chocolaterie, Snacks, Eis und mehr. Das Unternehmen AIDA wurde 1925 gegründet und hat heute in fast jedem Wiener Bezirk eine Filiale, Einzelheiten auf der Homepage. Eine Stunde vor Ladenschluss werden die Speisen zum halben Preis verkauft.

Restaurants[Bearbeiten]

Trześniewski in der Dorotheergasse
  • Wiener Tafelspitz, serviert Plachutta in mehreren Restaurants in Wien. Der Tafelspitz kommt immer in Brühe, mit Markknochen, Kartoffeln und Wurzelgemüse gemeinsam im Topf. Als Beilagen gibt es Gemüse, Apfelkren, Spinat, Schnittlauchsoße und Röstbrot. Vorher entscheidet man sich für eine Suppeneinlage Frittaten, Fleischstrudel oder Lederknödel, die man dann mit der Brühe aus dem Tafelspitztopf als Vorspeise genießt. Das Mark aus dem Knochen streicht man ein Röstbrot.
  • Das Trześniewski ist eine Wiener Restaurantkette, die für belegte Brote, Brötchen, Canapés, spezielle Aufstriche und Desserts bekannt ist, ist in sieben Wiener Bezirken vertreten. Es gibt mehr als 20 Aufstrichsorten, beliebt sind die Sorten Speck mit Ei, Matjes mit Zwiebel oder Geflügelleber. Wenn man einen Pfiff bestellt, bekommt man ein Achtel Liter Bier.

Nachtleben[Bearbeiten]

In Wien gibt es viele Möglichkeiten, das Nachtleben zu genießen. Der bekannteste Spot, das sogenannte "Bermuda-Dreieck" im 1. Bezirk hat in den vergangenen Jahren leider viel von seinem Flair verloren, die Bars und Clubs werden heutzutage nur noch von Touristen und Jugendlichen im Schüler- und Lehrlingsalter besucht, die sich billig betrinken wollen.

Ein beliebter Treffpunkt der studierenden Szene sind die Stadtbahnbögen am Gürtel, die durch die U6 leicht zu erreichen sind. Die größeren dieser Lokale (Chelsea, B72, Cafe Concerto, Avenue, Q, Ride Club) befinden sich entlang der U-Bahnstationen U6 Thaliastraße und U6 Nußdorferstraße. Die Wiener Szene (Adabeis) feiert in Clubs wie dem Volksgarten (1., Burgring 1), Club Hochriegl (19., Billrothstrasse 51), Passage - ehemals Babenberger Passage (1., Burgring Ecke Babenbergerstrasse) oder nun wieder in der wiedereröffneten U4 Diskothek (12., Schönbrunner Strasse 222) wo täglich gefeiert werden kann. Nicht zu vergessen sind die unzähligen Bars und Kaffeehäuser im 1. Bezirk und auch im Museumsquartier, die bis spät in die Nacht geöffnet haben. Vor allem im Sommer sind auch die Events im Kursalon Hübner, den Gasometern und andere spezielle Events, wie das jährliche Donauinsel-Fest zu beachten.

Eine sehr empfehlenswerte Location im Sommer ist in jedem Fall der Rathausplatz, auf dem in den Monaten Juli und August täglich bei Einbruch der Dunkelheit Opernfilme (oder auch Operetten oder Konzerte) auf Großleinwand gezeigt werden, während man die Möglichkeit hat, an verschiedenen Ständen den ganzen Tag über Speisen und Getränke aus Wien und aller Welt zu probieren. Weitere Open-Air-Filmveranstaltungen, bei denen für das leibliche Wohlergehen gesorgt ist, gibt es unter anderem im Wiener Augarten, bei der Augarten-Porzellanmanufaktur, im Prater, in der Wiener Krieau und im Schloss Neugebäude in Simmering.

Da in Wien, im Vergleich zu anderen Grossstädten Europas, relativ spät ausgegangen wird (oft ist bis 1 oder 2 Uhr in der Früh nicht viel los und die Höhepunkte der Partys werden gegen 4 oder 5 erreicht), gibt es viele Möglichkeiten Afterparties zu besuchen. Dafür bieten sich zum Teil speziell dafür ausgerichtete Lokale, wie zum Beispiel das Robert Goodman (4., Rechte Wienzeile 23), das Studio 54 (1., Riemergasse 13) an. Öfters finden auch Afterparties im Empire Club (1., Rothgasse 9) statt.

Auch für Lesben, Schwule und Transgender hat Wien eine vielfältige Szene zu bieten, welche sich besonders im Bereich um den Naschmarkt (U4 Kettenbrückengasse, U4 Pilgramgasse) etabliert hat. Aktuelle Informationen dazu sowie Partytipps findet man aktuell auf gayboy.at, bzw. in Szenepublikationen wie dem XTRA.

Auf Event-Homepages wie falter.at, cycamp.at, hauptstadt.at und eventszene.at können sich Nachtschwärmer einen guten Überblick über aktuelle Veranstaltungen machen.

Jazz[Bearbeiten]

  • Jazzland, 1010 Wien, Franz-Josefs-Kai 29, Tel 01/5332575
  • Reigen, 1140 Wien, Hadikgasse 62, Tel 01/8946292
  • Zwe, 1020 Wien, Flossgasse 4, Tel 0676/5474764

Unterkunft[Bearbeiten]

Allgemein[Bearbeiten]

In einer Weltmetropole wie Wien ist das Angebot an Unterkünften entsprechend vielfältig.

Das Angebot reicht von Luxus-Fünf-Sternhotels vornehmlich am inneren Ring bis zu Pensionen, Appartements und Jugendherbergen. Gerade zu den Feiertagen, wie Ostern und Silvester, sowie zwischen Mai bis September kann die Suche für den Touristen mit eher geringeren Budget zu einem Albtraum werden. Die Reservierung sollte man daher möglich früh vornehmen.

Für einen Jugendlichen oder Studenten mit zumeist schmalen Geldbeutel bieten sich für einen kurzfristigen Aufenthalt, neben der Jugendherberge wie z.B. direkt im Zentrum von Wien die Jugendherberge-Myrthengasse bzw. das Vienna City Hostel (Eröffnung: Mai 2008) auch eines der zahlreichen Kolpinghäuser an. Auch das Wombat's (2 Filialen in der Nähe vom Westbahnhof) ist zu empfehlen. Für Wien recht günstige Preise (ca. 20 €)und super Lage, sehr sauber und man trifft immer nette Leute. Saisonal bieten manche Studentenheime im Sommer günstige bis mittelpreisige Zimmer für Touristen an, wie beispielsweise die AllYouNeed Hotels mit zwei Filialen in Wien. Für den längeren Aufenthalt sollte man sein Glück in einer Wohngemeinschaft oder einem Studentenwohnheim versuchen. Die größte Anzahl von privaten Unterkünften in Wien findet man bei der Vereinigung der Wiener Privatvermieter.

Innere Stadt (1. Bezirk)

Leopoldstadt (2. Bezirk)

Landstraße (3. Bezirk)

Wieden (4. Bezirk)

Mariahilf (6. Bezirk)

Josefstadt (8. Bezirk)

Alsergrund (9. Bezirk)

Simmering (11. Bezirk)

Hietzing (13. Bezirk)

Rudolfsheim-Fünfhaus (15. Bezirk)

Döbling (19. Bezirk)

Brigittenau (20. Bezirk)

13 Ferienwohnungen, 1 Hotel

6 Ferienwohnungen

1 Hotel

2 Jugendherbergen

2 Ferienwohnungen

4 Hotels, 1 Apartmenthaus

1 Jugendherberge

1 Hotel

1 Jugendherberge

1 Ferienwohnung


Lernen[Bearbeiten]

Universitäten[Bearbeiten]

www.akbild.ac.at Akademie der bildenden Künste Wien, 1010, Schillerplatz 3, Tel 58816-0, Fax 58816-1898 Email info@akbild.ac.at

www.fh-vie.ac.at Fachhochschule bfi Wien, 1020, Wohlmutstr 22, Tel 7201286-0, Fax 7201286-19 Email info@fh-vie.ac.at

www.technikum-wien.at Fachhochschule Technikum Wien, 1200, Höchstädtpl 5, Tel 3334077-0, Fax 3334077-269, Email info@technikum-wien.at

www.fh-wien.ac.at FHWien-Studiengänge der WKW für Management & Kommunikation, 1180, Währinger Gürtel 97, Tel 47677-5744, Fax 47677-5745, Email service-center@fh-wien.ac.at

www.agrarumweltpaedagogik.ac.at Hochschule für Agrar- und Umweltpädagogik, 1130, Angermayerg 1, Tel 8772266-0, Fax 8772361, Email info@agrarumweltpaedagogik.ac.at

www.imadec.ac.at IMADEC Executive Education, 1130, Hietzinger Hauptstr 41, Tel 72747-0, Fax 72747-47, Email office@imadec.ac.at

www.sfu.ac.at Sigmund Freud Privatuniversität, 1030, Schnirchg 9A, Tel 7984098, Fax 7984098-20, Email office@sfu.ac.at

www.mdw.ac.at Universität f Musik u darstellende Kunst, 1030, Anton-von-Webern-Pl 1, Tel 71155-0, Fax 71155-199

www.technikum-wien.at FH Technikum Wien – Geschäftsstelle, 1060, Mariahilfer Str 37-39, Tel 58839-0 Fax 58839-49 Internet Mo bis Fr 9 bis 22 Uhr

www.fh-wien.ac.at FHW FH-Studiengänge Betriebs- und Forschungseinrichtungen der Wiener Wirtschaft GmbH, 1180, Währinger Gürtel 97, Tel 47677-444 Email service-center@fh-wien.ac.at

www.humboldt.at Humboldt BildungsgesmbH - Humboldt Business Akademie, 1040, Lothringerstr 4-8, Tel 5057465 Fax 5053228 Email office.hba@humboldt.at

Institut f Europäische Studien, 1010, Johannesg 7, Tel 5122601-0

www.irpa.at.tf Islamische Religionspädagogische Akademie, 1070, Neustiftg 117, Tel 7863224 Fax 7863224-3 Internet

Kirchliche Pädagogische Hochschule, 1210, Mayerweckstr 1, Tel 29108-308 Fax 29108-402

www.mfpl.ac.at/index.php Max F. Perutz Laboratories GmbH, 1030 Wien, Dr.-Bohr-G 9 Tel 4277-24001 Fax 4277-9240, Email office@mfpl.ac.at

www.meduniwien.ac.at Medizinische Universität Wien, 1090, Spitalg 23, Tel 40160-0, Fax 401609-10000

MODUL University Vienna, 1190, Am Kahlenberg 1, Tel 3203555 Email office@modul.ac.at

www.oeaw.ac.at Österreichische Akademie d Wissenschaften, 1010 Wien, Dr.-Ignaz-Seipel-Pl 2, Tel 51581-0

www.pef.at PEF Privatuniversität, 1040 Wien, Brahmspl 3, Tel 53439-0, Fax 53439-80

www.phwien.ac.at PH Pädagogische Hochschule, 1100 Wien, Grenzackerstr 18, Tel 60118-2440

www.tuwien.ac.at Technische Universität Wien, 1040, Karlspl 13, Tel 58801-0, Fax 58801-41099

www.boku.ac.at Universität f Bodenkultur Wien, 1180, Gregor-Mendel-Str 33, Tel 47654-0, Fax 47654-1055

www.mdw.ac.at Universität f Musik u darstellende Kunst - Max Reinhardt Seminar, 1030, Anton-von-Webern-Pl 1, Tel 71155-0, Fax 71155-2802, Email mrs@mdw.ac.at

www.dieangewandte.at Universität für angewandte Kunst, 1010, Oskar-Kokoschka-Pl 2, Tel 71133-0, Fax 71133-2089

www.univie.ac.at Universität Wien, 1010, Dr.-Karl-Lueger-Ring 1, Tel 4277-0, Fax 4277-9100 Email webmaster@univie.ac.at

www.vu-wien.ac.at Veterinärmedizinische Universität, 1210, Veterinärpl 1, Tel 25077-0, Fax 25077-1090

www.wu-wien.ac.at Wirtschaftsuniversität Wien, 1090 Wien, Aug 2-6, Tel 31336-0,Fax 31336-740, Email werbung.verkauf@wu-wien.ac.at

www.zf.jku.at Zentrum f. Fernstudien Wien der Johannes Kepler Universität Linz 1080 Wien, Strozzig 2, Tel 40474-0, Fax 40474-248, Email wien@jku.at

Fachhochschulen[Bearbeiten]

Studentenheime[Bearbeiten]

Österreichische Studentenförderungsstiftung, 1090, Senseng 2b

Studentenheim Auge Gottes, 1090, Nußdorfer Str 75

Studentinnenheim Marienanstalt, 1030, Fasang 46

Studentinnenheim Währing u Kulturzentrum, 1180, Hasenauerstr 29

SWS - Gem. Studentenwohnungsservice, 1090, Senseng 2 b

Akademikerhilfe – Studentenheime, 1040, Mayerhofg 3

Akademikerhilfe – Studentenheime, 1070, Lerchenfelder Str 1-3

Akademikerhilfe – Studentenheime, 1080, Pfeilg 3a

Akademikerhilfe – Studentenheime, 1080, Pfeilg 4-6

Akademikerhilfe – Studentenheime, 1080, Pfeilg 1a

Akademikerhilfe – Studentenheime, 1180, Starkfriedg 15

Akademikerhilfe – Studentenheime, 1180, Michaelerstr 11

base - homes for students, 1190, Gymnasiumstr 85

Friedrich Funder Studentenheim, 1080, Strozzig 6-8

Haus Dr Schärf, 1200, Lorenz-Müller-G 1

Haus Panorama, 1200, Brigittenauer Lände 224-228

Haus Schönbrunn - Studentenwohnungen d Studentenunterstützungs- u Sportverein Otto Riedel, 1150, Jheringg 12/Top5

Jakob Gapp Haus - Studentenheim der Marianisten, 1180, Gersthofer Str 37

Katholische Hochschulgemeinde Wien, 1010, Ebendorferstr 8

Katholische Hochschulgemeinde Wien, 1190, Peter-Jordan-Str 29

Katholische Hochschulgemeinde Wien, 1210, Zaunscherbg 4

Katholischen Hochschulgemeinde Wien, 1210, Zaunscherbg 6

ÖJAB-Europahaus Dr. Bruno Buchwieser - Studentinnen- u Studentenwohnheim, 1140, Linzer Str 429

ÖJAB-Haus Burgenland 1 - Studentinnen- u Studentenwohnheim, 1090, Wilhelm-Exner-G 4

ÖJAB-Haus Burgenland 2 - Studentinnen- u Studentenwohnheim, 1060, Mittelg 18

ÖJAB-Haus Burgenland 3 - Studentinnen- u Studentenwohnheim, 1060, Bürgerspitalg 19

ÖJAB-Haus Donaufeld - Studentinnen- und Studentenwohnheim, 1210, Donaufelder Str 54

ÖJAB-Haus Dr Rudolf Kirchschläger - Studentinnen- u Studentenwohnheim, 1040, Schelleing 36

ÖJAB-Haus Hanauskagasse - Studentinnen- u Studentenwohnheim, 1120, Hanauskag 4/1A

ÖJAB-Haus Liesing - Studentinnen- und Studentenwohnheim, 1230, Elisenstr 1

ÖJAB-Haus Meidling - Studentinnen- u Studentenwohnheim, 1120, Eichenstr 46

ÖJAB-Haus Niederösterreich 1 - Studentinnen- u Studentenwohnheim, 1020, Untere Augartenstr 31

ÖJAB-Haus Salzburg - Studentinnen- u Studentenwohnheim, 1060, Mollardg 16

ÖJAB-Haus Sandwirtgasse - Studentinnen- und Studentenwohnheim, 1060, Sandwirtg 5

ÖJAB-Zentrale (Österreichische JungArbeiterBewegung), 1060, Mittelg 16

Österreichische Studentenförderungsstiftung, 1020, Große Schiffg 12

Österreichische Studentenförderungsstiftung, 1040, Schäfferg 2

Österreichische Studentenförderungsstiftung, 1080, Neudeggerg 21

Österreichische Studentenförderungsstiftung, 1090, Boltzmanng 10

Österreichische Studentenförderungsstiftung, 1090, Höferg 13

Österreichische Studentenförderungsstiftung, 1090, Senseng 2B

Österreichische Studentenförderungsstiftung, 1100, Erlachpl 5

Österreichische Studentenförderungsstiftung, 1190, Döblinger Hauptstr 55

Österreichische Studentenförderungsstiftung, 1190, Döblinger Hauptstr 55

Porzellaneum Studentenheim, 1090, Porzellang 30

Studenten-Appartmenthaus VetMed, 1220, Josef-Baumann-G 8a

Studentenhaus des Wr. Jugendherbergwerkes, 1070, Neustiftg 83

Studentenhaus im AAI des Wiener Jugendherbergswerkes, 1090, Türkenstr 3

Studentenheim - Pfarre Gatterhölzl, 1120, Hohenbergstr 42a

Studentenheim - Wirtschaftshilfe der Arbeiterstudenten Österreichs, 1030, Hainburger Str 24a

Studentenheim der Katholischen Hochschulgemeinde Wien, 1180, Währinger Gürtel 77

Studentenheim Don Bosco Salesianer, 1030, Hagenmüllerg 27-33

Studentenheim GesmbH, 1080, Pfeilg 3a

Studentinnenheim der Kongregation der Töchter der göttlichen Liebe, 1030, Jacquing 53

STUWO Gemeinnützige Studentenwohnbau AG, 1080, Strozzig 6-8

Tiroler Studentenheim, 1170, Neuwaldegger Str 18-18a

Vindobona, 1080, Laudong 36

Wirtschaftshilfe d Arbeiterstudenten Österreichs, 1060, Hirscheng 23

Arbeiten[Bearbeiten]

Sicherheit[Bearbeiten]

Notruf: 112 / 122 / 133 / 144

Wien ist eine der sichersten Städte der Welt. Auch Frauen können sich rund um die Uhr in praktisch allen Stadtteilen bedenkenlos bewegen. Übergriffe auf Lesben, Schwule und TransGender kommen praktisch nicht vor und beschränken sich in der Regel auf verwunderte oder amüsierte Blicke. Trotzdem ist es natürlich ratsam, sich vor gelegentlichen Taschendieben im Gedränge (z.B. öffentliche Verkehrsmittel) in Acht zu nehmen.

Gesund bleiben[Bearbeiten]

Krankenhäuser[Bearbeiten]

  • Krankenhaus Hietzing mit Neurologischem Zentrum Rosenhügel, 1130 Wien, Wolkersbergenstraße 1, Tel 80110-0, Fax 80110-2109
  • Pulmologisches Zentrum, 1140 Wien, Sanatoriumstraße 2, Tel 91060-0
  • St Anna Kinderspital, 1090 Wien, Kinderspitalg 6, Tel 40170-0, Fax 40170-7000, e-mail: pr@stanna.at
  • St Elisabeth Krankenhaus GmbH, 1030 Wien, Landstraßer Hauptstraße 4a, Tel 71126-0, Fax 71126-12, e-mail: verwaltungsdirektor@elisabethinen-wien.at
  • Semmelweis Ignaz Frauenklinik, 1180 Wien, Bastiengasse 36-38, Tel 47615-0

Klarkommen[Bearbeiten]

  • Tourist-Info Wien: Wien 1, Albertinaplatz / Maysedergasse, hinter der Wiener Staatsoper, täglich 9 - 19 Uhr. • E-Mail: info@wien.info • Sehenswürdigkeiten
  • Gratis-Stadtpläne sind im Informationsbüro im Rathaus (U2-Station „Rathaus“) und bei den Informationsstellen der Wiener Verkehrsbetriebe (z.B. U3/ U6-Station „Westbahnhof“) zu erhalten. Es gibt eigene Stadtpläne für Lesben/ Schwule/ Bisexuelle/ TransGender. Diese sind in der Rosa Lila Villa im 6. Bezirk, U4-Station „Pilgramgasse“ erhältlich.
  • Begrüßung: Ein herzliches „Grüß Gott“ hat sicherlich nichts mit einem tiefen Glauben der Österreicher zu tun, sondern ist eine der vielen liebgewonnen Traditionen. Auch als Gast - egal welcher Religion - kann man diesen Gruß daher verwenden. Um die Mittagszeit herrscht in vielen öffentlichen Gebäuden, Ämtern etc. die Grußformel „Mahlzeit“ vor. Diese hat nichts mit dem Essen zu tun, sondern dient dem Gruß in der Zeit von 11-14 Uhr.
  • Dialekt: Wien ist zwar eine Weltstadt, aber das goldene Wienerherz kann man im Prinzip nur dadurch gewinnen, wenn man sich wissentlich bemüht, österreichische Bezeichnungen zu wählen. Bitte keine „Stullen“, „rote Beete“ oder „Weißweinschorle“ ordern, das wird oft nicht verstanden und maximal mit einem Stirnrunzeln belohnt. Am besten belässt man die Intonation der eigenen Sprache und versucht sich mit den so fremd klingenden österreichischen Wörtern. Die Wiener werden es einem mit einem Lächeln danken. Man ahnt gar nicht, wie schnell sich eine lustige Runde bildet, die einem versuchen wird, das „rl“ in „Sackerl“ und „Mäderl“ richtig aussprechen zu helfen (nicht wundern - genießen).

Post und Telekommunikation[Bearbeiten]

Die Vorwahl für Wien ist aus dem Ausland +43 - 1 und im Inland 01. Die alte Vorwahl für Wien, 0222, die noch in alten Publikationen auftauchen kann, wurde 2007 abgeschalten.

Wiens Postleitzahlen unfasst den Zahlenbereich 1010 - 1239. Klingt kompliziert? Nicht wirklich. Jeder Bezirk hat seine eigene Postleitzahl, die aus der Bezirksnummer gebildet wird: Zuerst eine führende Eins, dann die Bezirksnummer (ggf. mit führender Null), danach wieder eine Null. So ergibt sich beispielsweise für den 1. Bezirk die Postleitzahl 1010, für den 10. Bezirk die Postleitzahl 1100 und für den 17. Bezirk die Postleitzahl 1170. So die letzte Stelle ungleich Null ist, bezeichnet diese Zustell- oder Hinterlegungspostämter. Dies hat für den Postversand keine Bedeutung.

Die Postleitzahl 1300 bezeichnet den Flughafen (bereits in Niederösterreich), 1400 die Vereinten Nationen und 1450 war bis 2011 die Postleitzahl des Konferenzzentrums Austria Center.

  • Der Mobilfunkempfang in Wien ist fast überall einwandfrei. Sogar die U-Bahn wurde schon um das Jahr 2000 mit Sendern ausgestattet, die auch im Untergrund und während der Fahrt störungsfreie Telefonie erlauben. Funklöcher kann es nur vereinzelt in unbesiedelten Gegenden im Wienerwald geben sowie in Gebäuden mit dicken Ziegel- oder Betonmauern. Bei einzelnen Großveranstaltungen speziell zu Silvester am Stephansplatz, an starken Badetagen in den Freibädern sowie auf der Donauinsel kann das Funknetz vorübergehend überlastet sein.
  • Wien hat ein umfassendes Netz an Gratis-WLAN-Hotspots: Liste freier Internetzugänge.
  • Speziell in den weniger edlen Einkaufsstraßen und Migrantenvierteln gibt es eine Unzahl an Callshops, von denen man günstig ins Ausland anrufen kann. Sie verfügen meist auch über einige Internet-PCs, mit denen man günstig surfen kann (ab 1 Euro pro 30 min.)

Ausflüge[Bearbeiten]

  • Bratislava (Slowakei) - Die Stadt ist mit dem Twincityliner vom Schwedenplatz oder mit dem Tragflügelboot vom Handelskai aus mehrmals täglich zu erreichen.

Literatur[Bearbeiten]

Als Urlaubslektüre geeignet:

  • C.S. Mahrendorff, Und sie rührten an den Schlaf der Welt, Fischer TB, Frankfurt/Main 2004. Ein spannende Roman, der ein gesellschaftskritisches Panorama des Wiens Ende des 19. Jh. zeigt. Die Machenschaften der Geheimgesellschaft "Schwarze Hand", deren Verbindungen bis in die höchsten Regierungskreise reicht, werden von einem an Sherlock Holmes erinnernden Arzt nach gefährlichen Situationen aufgedeckt.
  • Virginia Doyle, Tod im Einspänner, rororo TB, Hamburg 2000. Ein historischer Kriminalroman mit einer Liebesgeschichte und köstlichen Wiener Kochrezepten.
  • Thomas Bernhard, Heldengedicht, Suhrkamp TB, Frankfurt/Main 1988. Ein Drama, das bereits vor der Uraufführung (1988) im Burgtheater in Wien und ganz Österreich einen Skandal auslöste, weil es die damaligen politisch-moralisch-geistigen Verhältnisse mit denen vor 50 Jahren verglich. Bereits der Titel ist eine Anspielung auf den Jubel vieler Österreicher als Hitler auf dem Heldenplatz in Wien den "Anschluss" an Deutschland verkündete.

Weblinks[Bearbeiten]

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