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Wien

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Wien
Collage von Wien
Wien
Vienna
Einwohner 1.840.573 (2016)
Höhe 170 m
kein Wert für Höhe auf Wikidata: Höhe nachtragen
Tourist-Info Web http://www.wien.info/
Lage
Lagekarte von Österreich
Reddot.svg
Wien

Wien ist die Hauptstadt Österreichs und liegt an der Donau und am Übergang von den östlichsten Ausläufern der Alpen zur Pannonischen Tiefebene. Die Stadt Wien hat ca. 1,85 Millionen Einwohner und ist zugleich auch Bundesland, das komplett von Niederösterreich umschlossen ist.

Inhaltsverzeichnis

Stadtteile[Bearbeiten]

1., Innere Stadt 2., Leopoldstadt 3., Landstraße 4., Wieden 5., Margareten 6., Mariahilf 7., Neubau 8., Josefstadt 9., Alsergrund 10., Favoriten 11., Simmering 12., Meidling 13., Hietzing 14., Penzing 15., Rudolfsheim-Fünfhaus 16., Ottakring 17., Hernals 18., Währing 19., Döbling 20., Brigittenau 21., Floridsdorf 22., Donaustadt 23., Liesing
Die Gemeindebezirke von Wien
Automaten zur Touristinformation sind in der Innenstadt weit verbreitet
Wurstelprater

Wien ist in 23 Gemeindebezirke unterteilt.

Die Stadtbezirke sind in zwei konzentrischen Kreisen rund um den ersten Bezirk 'Innere Stadt', das eigentliche historische Wien, angeordnet, die „Innenbezirke“ 2 bis 9 bilden einen ersten Kreis außerhalb der Ringstraße, die Bezirke 10 bis 19 einen zweiten außerhalb des Gürtels. Die Bezirke 21 und 22 liegen auf der anderen Seite der Donau und werden von WienerInnen aus diesem Grund auch „Transdanubien“ genannt. Der 23. Bezirk ist das Überbleibsel vom „Großwien“, das während des Nationalsozialismus auch 97 niederösterreichische Gemeinden umfasste, von denen 80 anno 1954 wieder zu Niederösterreich zurückkehrten.

Die Innenbezirke entstanden im Jahr 1850 durch Eingemeindung der Vorstädte rund um Wien. Ab 1858 wurden die historischen Stadtmauern geschleift und die 1865 eröffnete Ringstraße um die Altstadt angelegt. Bis 1875 wurde die zuvor in einer Aulandschaft weit verzweigte Donau reguliert. 1890 bis 1906 wurden zahlreiche Vororte an beiden Donauufern eingemeindet: z. B. Sievering, Grinzing, Nussdorf, Floridsdorf, Strebersdorf, Stammersdorf und Jedlersdorf. In den nordwestlichen Außenbezirken sind die traditionellen Heurigenlokale angesiedelt, die von Touristen stark frequentiert werden. Über den im 19. Bezirk gelegenen Stadtteil Grinzing gelangt man auf die Höhenstraße, die auf den Kahlenberg und Leopoldsberg führt – zwei Naherholungsgebiete und zugleich Aussichtspunkte, die einen weiten Blick auf das Stadtgebiet (und bei klarem Wetter bis zu den Kleinen Karpaten in der Slowakei) gewähren.

Die Bezirke werden entweder mit Namen oder Nummern bezeichnet, z. B. 13. Bezirk, Der Dreizehnte, schriftlich auch Wien 13 oder (veraltet) Wien XIII. Die Nummern befinden sich auf jedem Straßenschild vor dem Straßennamen. Sie bilden die zweite und dritte Stelle der Postleitzahl, von 1010 für den 1. Bezirk bis 1230 für den 23. Bezirk.

Hintergrund[Bearbeiten]

  • Wien ist das politische, wirtschaftliche, kulturelle und geistige Zentrum Österreichs. Die Bundeshauptstadt ist mit ihren 23 Bezirken in Bezug auf Fläche und Einwohner die größte Stadt des Landes; Sitz des Nationalrats und des Bundesrats, des Bundespräsidenten, der Bundesregierung, aller Zentralbehörden des Bundes, aller wichtigen diplomatischen Vertretungen ausländischer Staaten sowie Sitz verschiedener internationaler Organisationen, wie der OPEC und der internationalen Atomenergiebehörde IAEA sowie die dritte UNO-Stadt. Die Innenstadt von Wien wurde im Dezember 2001 auf Antrag der Republik Österreich von der UNESCO in die Liste des Weltkulturerbes aufgenommen.
  • Die Nachbargemeinden befinden sich im Bundesland Niederösterreich:
  • Name: Zur keltischen Zeit hieß Wien "Vindumina", was so viel wie Waldbach bedeutet. Der römische Name Vindobona dürfte davon abgeleitet sein. Ob die Bezeichnung "Wien" vom keltisch-römischen Namen direkt abstammt, ist nicht geklärt. Im Laufe der Jahrhunderte wurde die Bezeichnung zu Wien abgeschliffen. Die englische Bezeichnung Vienna oder die Mundartvariante Wean lassen sich ebenso wie die Bezirksbezeichnung "Wieden" (vgl. auch mehrere westslawische Varianten Vídeň/Viedeň/Wideń) aus älteren Versionen herleiten. In Nachbarländern sind teilweise Bezeichnungen gebräuchlich, die nichts mit Wien bzw. Vindobona zu tun haben. Die ungarische Bezeichnung Bécs geht auf eine ungarischen Siedlung im 11. Jahrhundert am Gebiet des heutigen 3. Bezirks zurück und hat sich auch auf serbisch und kroatisch (Beć) eingebürgert. Der slowenische Name Dunaj ist derselbe wie für den Fluss Donau.
  • Landschaft: Wien ist eine der drei Millionenstädte an der Donau (neben Budapest und Belgrad). Dieser Fluss ist für die Identität der Stadt sehr wichtig, obwohl der Hauptstrom deutlich vom Zentrum entfernt verläuft. Das Stadtzentrum wird vom Donaukanal erreicht. In den Donaukanal mündet der Wienfluss sowie zahlreiche weitere Bäche, die meisten davon sind inzwischen kanalisiert. Im Westen Wiens dominiert der Wienerwald - der östlichste Ausläufer der Alpen - das Stadtbild. Im Süden sind mächtige Schotterterrassen stadtbildprägend, im Osten der Stadt hingegen das flache Marchfeld sowie die Donauauen. Im Norden der Stadt befindet sich die Wiener Pforte, ein enges Durchbruchstal der Donau.
  • Verständnis: Für Touristen gibt sich Wien gerne antiquiert und betont das kulturelle Erbe von Habsburgern, Sisi und Mozart. Wer sich an die Hauptattraktionen hält, wird leicht einen verstaubten und verschnöselten Eindruck bekommen, der so nicht ganz zutrifft. Denn Wien ist auch eine sehr moderne, dynamische und multikulturelle Stadt, was man jedoch bei einem Kurzaufenthalt nur schwer entdecken kann. Es empfiehlt sich definitiv, auch ein wenig in die Stadtviertel abseits des 1. Bezirkes einzutauchen.

Anreise[Bearbeiten]

Mit dem Flugzeug[Bearbeiten]

Der Flughafen Wien-Schwechat liegt ca. 20 km südöstlich vom Wiener Stadtzentrum in der Stadtgemeinde Schwechat. Hier ist ein großes Drehkreuz von Austrian Airlines (Lufthansa Gruppe) und Niki (AirBerlin-Gruppe). Zahlreiche weitere große europäische Fluglinien fliegen Wien von ihren Drehkreuzen an.

Eine gute Alternative ist der Flughafen Bratislava, ca. 70 km östlich von Wien. Er wird vorwiegend von Billigfliegern wie Ryanair angeflogen. Von dort gibt es ca. stündlich direkte Busverbindungen nach Wien (Erdberg oder Stadion) - Fahrpreis pro Richtung ca. 10-15 Euro; Fahrzeit 60-90 min.

Anreise von/zum Flughafen (siehe auch Reiseführer Flughafen Wien-Schwechat):

  • Pkw oder Taxi: Über die A4 Ost Autobahn bis Abfahrt Flughafen; ab dem Stadtzentrum je nach Verkehrsaufkommen ca. 25-40 Minuten Fahrtzeit. Ein Flughafentaxi kostet ab ca. 30 Euro.
  • ÖV: Fahrpreis 4,40 € (2 Zonen, Stand 08/2014). Mit diesem Ticket kann die Fahrt auf allen öffentlichen Verkehrsmitteln innerhalb von Wien (Kernzone Wien) fortgesetzt werden. Wer schon ein Ticket für die Kernzone Wien hat (Zone 100), braucht nur ein Ticket für die Außenzone zu lösen, welches 2,20 € (Stand 08/2014) kostet.
    • Mit der S-Bahn S7 erreicht man einige wichtige Nahverkehrsknoten, u.A. Wien Mitte-Landstraße (22 Minuten) oder Praterstern (ca. 25 min). Die S7 verkehrt zwischen ca. 5.30-23.00 Uhr im Halbstundentakt.
    • Mit den Fernzügen der ÖBB zum Hauptbahnhof oder zum Bahnhof Meidling; Fahrzeit ca. 20-30 min; tagsüber ca. stündlich Verbindungen.
  • CAT - City Airport Train: Fährt ohne Zwischenstopp zum Bahnhof Wien Mitte (ca. 16 Minuten Fahrzeit). Die Züge fahren im Halbstundentakt, Kosten: 12 €, hin und zurück 19 € (am Automaten, Stand: 09/2014).Die schnellste Verbindung zwischen Stadt und Flughafen ist allerdings nur ca. 5-10 Minuten schneller als die S7 und die Tickets berechtigen nicht zur Weiterfahrt mit den Öffis in Wien. Dafür kann man am CAT-Terminal in Wien mitte bereits für zahlreiche Fluglinien 24 Stunden vor Abflug Einchecken und Gepäck abgeben. Ob dies die Preisdifferenz rechtfertigt, liegt im Ermessen jedes Reisenden.
  • Busverbindungen vom und zum Flughafen gibt es mit den Vienna Airport Lines, Fahrpläne und Infos bei den Betreibern unter Postbus und bei den Eurolines. Fahrpreis 8 Euro pro Richtung.
    • Morzinplatz (bei Schwedenplatz; ca. 20 Minuten Fahrzeit, verkehrt alle 30 Minuten auch nachts).
    • Kagran, UNO-City, Stadion (ca. 20 Minuten Fahrzeit, Betriebszeiten ca. 5-24 Uhr)
    • Westbahnhof. Rathaus, Schottentor ( ca. 35 Minuten Fahrzeit, Betriebszeiten ca. 5-24 Uhr)

Mit der Bahn[Bearbeiten]

Der Westbahnhof

Es verkehren täglich Direktzüge aus Hamburg, Berlin, München, Frankfurt, Zürich, Prag, Warschau, Moskau (nicht täglich), Bratislava, Budapest, Belgrad, Bukarest, Ljubljana, Zagreb, Rom, Milano usw.

Fernbahnhöfe[Bearbeiten]

  • Der Hauptbahnhof liegt beim Südtiroler Platz auf dem Gelände des ehemaligen Südbahnhofs (U1-Station Südtiroler Platz - Hauptbahnhof). Mit der U1 ist man in 5 Minuten (2-3 Stationen) im Stadtzentrum (U1 Richtung Leopoldau). Beim östlichen Ausgang des Hauptbahnhofs findet man eine Haltestelle der Straßenbahnlinie D, mit der man, am Belvedere vorbei, zum Ring kommt. Mehrere S-Bahn-Linien, die zum Teil im Tiefgeschoß halten, verbinden den Hauptbahnhof mit Zielen in Stadt und Region. Der Hauptbahnhof wurde 2012 für den Regionalverkehr eröffnet und wird seit Ende 2015 von allen internationalen und nationalen Fernzügen angefahren.
  • Bahnhof Wien Meidling: Nahezu alle Fernzüge, die nach Wien Hauptbahnhof fahren, halten auch am Bahnhof Meidling. Der Bahnhof außerhalb des Stadtzentrums ist mit der S-Bahn, der U-Bahn-Linie U6, der Lokalbahn Wien-Baden, der Straßenbahnlinie 62 sowie einigen Buslinien (u.A. 7A, 15A) erreichbar. Bei einem Fahrziel in den westlichen Bezirken Wiens kann es günstiger sein, in Meidling statt am Hauptbahnhof auszusteigen.
  • Der Westbahnhof liegt nahe der Mariahilfer Straße, einer der großen Einkaufsstraßen Wiens. Von dort ist man mit der U-Bahn U3 in 10 Minuten (3-5 Stationen) im Zentrum (U3 Richtung Simmering). Die die inneren Bezirke tangential erreichende U6 hat hier ebenfalls eine Station. Zum Westbahnhof fahren die Züge aus Salzburg der privaten Bahngesellschaft Westbahn; von den ÖBB seit Dezember 2015 nur mehr Regionalzüge nach Linz oder Sankt Pölten. Wer aus dem Westen nach Wien anreist, kann mit Umsteigen in St.Pölten und Weiterfahrt zum Westbahnhof die westlichen Stadtbezirke möglicherweise schneller erreichen als mit einer Fahrt über Meidling oder den Hauptbahnhof.

Regionalverkehrsknoten[Bearbeiten]

Regionalzüge halten auch an unterschiedlichen Vorortbahnhöfen, wodurch je nach Fahrziel in Wien die Fahrt bis Hauptbahnhof nicht notwendig ist:

  • Stadlau (U2) oder Simmering (U3) an der Strecke Wien-Bratislava hl.s.
  • Hütteldorf (U4, S45): Regionalexpresszüge aus Linz und St.Pölten sowie Züge der privaten Bahngesellschaft Westbahn. Seit Ende 2015 kein Fernverkehrshalt mehr!
  • Floridsdorf (U6), Praterstern (U1, U2), Wien Mitte (Landstraße, U3, U4): S-Bahnen und durchgebundene Regionalzüge aus Wiener Neustadt, Baden, Mödling, Mistelbach, Gänserndorf, Hollabrunn usw.
  • Franz-Josefs-Bahnhof, Spittelau (U4, U6) und Heiligenstadt (U4): Züge aus Klosterneuburg oder dem Waldviertel.

Mit dem Bus[Bearbeiten]

Es gibt in Wien keinen zentralen Fernbusbahnhof. Die meisten internationalen Verbindungen werden vom Busbahnhof Erdberg angeboten, einige aber auch von einer Haltestelle beim Stadion. Busbahnhöfe beim Hauptbahnhof sowie beim Verkehrsbüro haben eher regionale bis nationale Bedeutung (Pendlerverbindungen):

Auf der Straße[Bearbeiten]

Entfernungen
München 436 km
Prag 307 km
Budapest 243 km
Graz 187 km
Linz 186 km
Bratislava 57 km

Die Wiener Stadtautobahnen (Südosttangente A23, Donauuferautobahn A22, Nordbrücke) sind ebenso wie die Überlandautobahnen vignettenpflichtig! Es gibt Autobahnvignetten für 10 Tage, 2 Monate und 1 Jahr (14 Monate).

Die A23 Südosttangente ist eine der meistbefahrenen Straßen Europas und wochentags im Berufsverkehr (8-10 Uhr, 16-18 Uhr) stark verkehrsbelastet, Staus gehören zur Tagesordnung.

Auf der A22 Donauuferautobahn wird im Kaisermühlentunnel (Bereich Alte Donau) mittels Streckenradar („Section Control“) die Geschwindigkeit überwacht, d.h. es wird jedes Fahrzeug am Tunneleingang und am Ausgang fotografiert und die gefahrene Geschwindigkeit auf dieser Strecke berechnet. Unbedingt die Höchstgeschwindigkeit von 80 km/h einhalten! Häufig wird die Geschwindigkeitsbeschränkung dort auf 60 km/h gesenkt und auch kontrolliert.

Parken: In der Inneren Stadt (1. Bezirk innerhalb der Ringstraße) sowie in einigen Innenbezirken (u.A. Neubau und Josefstadt) herrscht wochentags trotz Kurzparkzone große Parkplatznot. Es gibt zahlreiche kostenpflichtige Tiefgaragen (Preise ab 2 Euro pro Stunde).

Die gesamten Bezirke innerhalb des Gürtels sowie einige Außenbezirke sind Kurzparkzonen: In den Bezirken 1-9, 15 und 20 in vollem Umfang, in Teilen des 14., 16. und 17. Bezirks ist ganztags Kurzparkzone, und zwar von 9-22 Uhr. Tafeln und blaue Bodenmarkierungen (zum Teil nur bei der Einfahrt in den Bezirk vorhanden) beachten! Die Kurzparkzonen gelten nicht an Samstagen, Sonn- und Feiertagen. Einige Hauptgeschäftsstraßen haben davon abweichende Regelungen, so ist dort beispielsweise auch am Samstag Vormittag kostenpflichtige Kurzparkzone. Die Kurzparkzone gilt nicht für Motorradfahrer, einspurige KFZ können im gesamten Stadtgebiet kostenlos parken. Rein rechtlich müsste aber auch mit einspurigen Fahrzeugen nach zwei Stunden weggefahren werden, was in der Praxis jedoch nicht exekutiert wird. Parkscheine für die Kurzparkzonen sind erhältlich:

  • in Trafiken
  • in Vorverkaufsstellen der Wiener Linien
  • an Fahrscheinautomaten der Wiener Linien in allen Wiener U-Bahn-Stationen
  • bei den Autofahrerorganisationen ARBÖ und ÖAMTC
  • an Tankstellen
  • bei vielen Zigarettenautomaten.

Mit Anmeldung kann stattdessen der Service Handy Parken genutzt werden.

Achtung Anrainerparken: Einige Parkplätze im öffentlichen Raum sind für Bewohner des Bezirkes reserviert ("mit Parkkleber für den Bezirk"): Die Beschränkung gilt aus außerhalb der Gültigkeitsdauer der Kurzparkzonen. Nicht nur, wer ohne korrektem Parkpickerl trotz korrekt ausgefüllter Parkscheine hier steht; auch am Wochenende oder mitten in der Nacht kann hier gestraft werden.

In den Bezirken Döbling und Hietzing gibt es abseits der Hauptgeschäftszentren weder Kurzparkzonen noch Parkraumbewirtschaftung. Es ist möglich, Autos in diesen Bezirken auch über längere Zeit kostenlos zu parken. Beide Bezirke sind vom öffentlichen Verkehr gut erschlossen. Allerdings weichen nun viele Tages- und Wochenpendler in diese Bezirke aus, wodurch es schwer wird, einen freien Parkplatz zu finden.

Eine gute Wahl sind die zahlreichen Park-and-Ride-Anlagen, die am Stadtrand bei U-Bahn-Stationen sind. Man kann so den Wagen auch mehrere Tage relativ günstig abstellen und bequem mit der U-Bahn weiterfahren. In der P+R-Anlage in Erdberg (A23 Ausfahrt St. Marx; U3 Erdberg) kostet das Parken pro Tag 3 Euro.

Mit dem Schiff[Bearbeiten]

Wien ist über die Donau mit zahlreichen Städten in Europa verbunden.

Seit 2006 gibt es mehrmals täglich mit dem Twincityliner eine Schnellverbindung von Bratislava nach Wien (Dauer 90 Minuten) und retour (Dauer 75 Minuten) (29 bis 32 Euro je Strecke, Stand 08/2012). Abfahrt vom 1. Bezirk, Schwedenplatz, Schiffsanlegestelle Wien City, Abgang bei der Marienbrücke (erreichbar mit U1, U4). Gültiger Reisepass oder gültiger Personalausweis erforderlich! N

Nach Budapest existiert ebenfalls eine Linienschiffsverbindung, die fährt vom Schifffahrtszentrum beim Mexikoplatz ab.

Donaukreuzfahrts- und Ausflugsschiffe legen meist im Bereich Mexikoplatz an der Donau an. Private Boote und Jachten können in der Kuchelau oder in der Donaumarina anlegen.

Mobilität[Bearbeiten]

Dynamische Karten  Dynamische Karten
Wiener U-Bahnen und S-Bahnen

Öffentlicher Verkehr[Bearbeiten]

Anekdote ÖV in Wien: Liniennummern erklärt

Die Linienbezeichnungen der öffentlichen Verkehrsmittel in Wien wirkt Anfangs kompliziert, folgt aber tatsächlich meist einer klaren Logik. Die Bezeichnungen der Linien basieren immer noch auf dem Nummerierungssystem von 1907, das damals für die Straßenbahn eingeführt wurde und inzwischen auch auf Buslinien und sogar Regionalbuslinien im Umland ausgeweitet wurde. Aufgrund der zahlreichen Linienänderungen in den letzten Jahrzehnten ist das System von 1907 natürlich heute ein wenig verwässert, aber immer noch erkennbar:

  • Buchstabenlinien bezeichnen Sogenannte Durchgangslinien, das sind Straßenbahnlinien, die zwei Radialäste umfassen und das Zentrum queren. Davon gibt es heute noch die Straßenbahnlinien D und O; andere solche Durchgangslinien tragen heute die Nummern 1 und 2.
  • Liniennummern 1 bis 20 sind Rund- oder Tangentiallinien, sie befahren einen Teil eines Kreisbogens rund um die Innenstadt. Die Linien 1 und 2 sind heute allerdings Durchgangslinien (s. oben).
  • Liniennummern ab 21 sind Radiallinien, sie beginnen in Zentrumsnähe (nicht immer am Ring) und fahren an den Stadtrand. An der "Direktionslinie", das ist in etwa die Straßenachse vom Schwedenplatz über die Reichsbrücke, beginnen die 20er-Linien und die Nummerierung steigt gegen den Uhrzeigersinn bis in die 90er an. Derart kann man anhand der Liniennummer auch erkennen, in welchem Teil von Wien die Linie unterwegs ist - z.B. fahren die 40er-Linien in den Nordwesten, die 60er-Linien in den Südwesten, die 70er-Linien in Simmering oder die 80er- und 90er-Linien in der östlichen Donaustadt.
  • Autobusse folgen diesem Nummernsystem und erhalten ein Buchstabensuffix (z.B. 13A oder 92B)
  • Nachtbusse haben die Nummer der korrespondierenden Tageslinie (auch wenn sie im Verlauf teilweise von dieser abweichen) mit einem vorangestellten N (z.B. N31)
  • Regionalbusse erhalten eine dreistellige Nummer, wobei die erste Stelle die Außenzone angibt (je größer desto weiter von Wien entfernt liegt die Endstelle) und die beiden Folgestellen wiederum rudimentär dem Nummernsystem folgen.

Kurz gesagt lässt sich alles so zusammenfassen:

  • Linienbezeichnung Buchstabe oder ein- bis zweistellige Zahl: Straßenbahn
  • Linienbezeichnung ein- bis zweistellige Zahl mit Buchstabensuffix: Buslinie
  • Linienbezeichnung ein- und zweistellige Zahl mit Präfix N: Nachtbuslinie
  • Linienbezeichnung dreistellige Zahl: Regionalbuslinie

Das gesamte Gemeindegebiet von Wien, sowie darüber hinaus noch einige kleine Gebiete, bildet im VOR (Verkehrsverbund Ost-Region) die Kernzone 100. Alle in diesem Verkehrsverbund, den den Großraum Wien in einem Umkreis von ca. 60-80 km abdeckt, können mit denselben Fahrscheinen befahren werden (sogar Fernzüge), mit einigen wenigen Ausnahmen wie CAT und Flughafenbusse.

Ein Einzelfahrschein bzw. eine Zone im VOR kostet 2,20 € am Automaten, im Fahrzeug 2,30 €, eine 4-Streifenkarte kostet 8,80 €. Mit einem Streifen ist die Fahrt in eine Richtung bis zum Erreichen des Ziels innerhalb der Stadtgrenze möglich. Die 24 Stunden-Karte kostet: 7,60 €, 48 Stunden: 13,30 € und 72 Stunden: 16,50 €. Kinder unter 6 Jahren fahren gratis. (Stand: 09-2014) • Eine Sonderform der Tageskarte stellt die "Wiener Einkaufskarte" dar - sie kostet 6,10 Euro und ist von Montag bis Samstag jeweils von 8 bis 20 Uhr gültig. Interessant ist auch die "Wien-Karte" zu 21,90 €, die ab der 1. Fahrt 72 Stunden gilt und gleichzeitig diverse Ermäßigungen bietet. Ab etwa 4 Tagen Aufenthalt empfiehlt sich eine Wochenkarte zu 16,20 €, die allerdings immer nur ab Montag gültig ist. Mit dieser kann man ebenso alle öffentlichen Verkehrsmittel nutzen im Zeitraum Montag bis Sonntag.

Generell empfiehlt sich der Download der Anwendung "Qando" der Wiener Verkehrsbetriebe, welche Routen vom aktuellen Standort (oder vom gewählten Ausgangspunkt) zum Endpunkt berechnet und Verzögerungen sowie aktuelle Intervalle in Betracht nimmt. Im U-Bahn-Netz sowie Schnellbahnnetz ist der Dienst meist auf wenige Sekunden genau, außerhalb von diesem meist auf wenige Minuten. Immer mehr Buslinien (Straßenbahnlinien sind generell immer mit Echtzeitmonitoren ausgerüstet) werden in Echtzeit die Intervalle ausgeben. Qando deckt nicht nur Wien, sondern auch die Umgebung von Wien (VOR) ab und ist somit für jeden Wien-Reisenden ein enorm hilfreiches Tool, welches auch von den Wienern selbst beinahe immer auf jedem Smartphone installiert wird. Qando funktioniert auf Android und iOS nativ, auf allen anderen Handys ist es unter der Adresse m.qando.at zu erreichen. Qando zeigt auch den Fußweg an. Unter normalen Bedingungen kommt man, trotz Fußweges, genau zu der Zeit am Zielort an, die Qando anzeigt. Zwar verbraucht Qando wenig Daten und Routen können auch im WLAN vorgeladen werden, die Verwendung eines Datentarifs ist jedoch vor allem für Besucher aus anderen Ländern empfohlen.

U-Bahn[Bearbeiten]

Es gibt 5 U-Bahn-Linien. Jeder U-Bahn Linie ist eine Kennfarbe zugeordnet, welche die Orientierung in den Stationen erleichtern soll:

  • U1 (rot) von Reumannplatz/Favoriten über Karlsplatz, Stephansplatz bis Leopoldau
  • U2 (violett) von Karlsplatz über Museumsquartier und Rathaus zum Stadion und weiter zur Seestadt
  • U3 (orange) von Ottakring über Westbahnhof, Mariahilfer Straße, Stephansplatz nach Simmering
  • U4 (grün) von Hütteldorf über Karlsplatz und Landstraße / Wien Mitte nach Heiligenstadt
  • U6 (braun) von Siebenhirten und Alt-Erlaa über Philadelphiabrücke / Bahnhof Wien Meidling und Westbahnhof nach Floridsdorf
  • Die fehlende U5 soll bis 2020 zwischen Karlsplatz und Altem AKH gebaut werden.

Die U-Bahn-Züge fahren ca. von 5:00 bis 0:30 Uhr. In den Nächten vor Samstagen, Sonntagen und Feiertagen werden alle U-Bahn-Linien durchgehend im 15-Minuten-Intervall (Stand 2013) bedient. In der Hauptverkehrszeit (7 − 22 Uhr sind die Züge meist im 3-6-Minuten-Intervall unterwegs, zu besonderen Events (wie zum Beispiel Fußballspielen) auch deutlich kürzer.

Informationsstellen der Wiener Linien gibt es zum Beispiel in den U-Bahnstationen Westbahnhof (U3, U6, S-Bahn), Schottentor (U2) Karlsplatz (U1, U2, U4), Praterstern (U1, U2, S-Bahn) sowie dem Kundenzentrum der Wiener Linien in Erdberg (U3, internationale Buslinien).

Auf der Webseite des Wiener Untergrundes (nicht die offizielle Webseite der Wiener Linien!) gibt es im Bereich "Tipps für Wien Besucher" (unter veralteten Preisinformationen!) Informationen zu Ausflugszielen, Sehenswürdigkeiten und architektonisch interessanten Bauten, gelistet nach den Wiener U-Bahn Linien und ihren Stationen. Zudem beschäftigt sich eine eigene Seite mit der Kunst in Wiener U-Bahn Stationen.

S-Bahn[Bearbeiten]

Die S-Bahn (im Volksmund auch "Schnellbahn") wird von den ÖBB betrieben. Fahrplanabfrage bei der ÖBB Fahrplanauskunft (offizielle Webseite des Betreibers) bzw. Schnellbahn-Wien. Auf den Netzplänen der Wiener Linien ist die S-Bahn blau.

  • Besonders die S-Bahn-Stammstrecke zwischen Meidling und Floridsdorf ist als rasche Stadtquerung sehr brauchbar. Einstellige Liniennummern verzweigen sich auf Außenstrecken und befahren die Stammstrecke gemeinsam, ergänzt durch zahlreiche durchgebundene Regionalzüge. Dadurch ergibt sich tagsüber ein dichtes Intervall, etwa alle 3-5 min kommt ein Zug. Wichtige Stationen sind Meidling (U6), Hauptbahnhof (U1), Wien Mitte (Landstraße, U3, U4), Praterstern (U1, U2), Handelskai (U6) und Floridsdorf (U6). Aufpassen muss man nur bei der S-Bahn-Linie S7, diese fährt von Floridsdorf zum Flughafen und weiter nach Wolfsthal und verlässt die Stammstrecke nach der Station Rennweg.
  • Eine weitere touristisch interessante S-Bahn-Linie ist die S45, die sogenannte Vorortelinie (Hütteldorf-Handelskai). Sie ist eine gute Tangentialverbindung durch die nordwestlichen Außenbezirke (14. und 16.-20.) und der Großteil der Strecke, inklusive der meisten Bahnhöfe, wurde von Otto Wagner im Jugendstil gestaltet.

Straßenbahnen[Bearbeiten]

Straßenbahnen in Wien

In der Stadt Wien gibt es zur Zeit 28 Straßenbahnlinien. Die Pläne an den Haltestellen zeigen links den Startpunkt und rechts den Endpunkt der Strecke. An stark frequentierten Haltestellen sind Anzeigetafeln montiert, die anzeigen, wann die nächste Straßenbahn kommt. Auf allen Linien kommen auch rollstuhlgeeignete Niederflurwagen zum Einsatz, jedoch lässt die Verteilung dieser Wagen deutlich zu wünschen übrig. Während einige Linien (z.B. 43, 44, 46) fast komplett niederflurig betrieben werden, ist auf anderen Linien mit Wartezeiten von bis zu 45 Minuten auf einen Niederflurwagen zu rechnen. Die Wartezeit auf den nächsten Niederflurwagen wird auf den erwähnten Displays mit einem Rollstuhlsymbol angezeigt. Sollte der nächste Wagen ein Hochflurer sein, wechselt die Anzeige alle paar Sekunden zwischen nächstem Zug und nächstem Niederflurer.

Einige touristisch interessante Linien sind:

  • D: Alfred-Adler-Straße – Hauptbahnhof - Schloss Belvedere - Schwarzenbergolatz (Hochstrahlbrunnen) - Kärntner Ring (Staatsoper) - Burgring (Museen und Hofburg) - Dr.-Karl-Renner-Ring (Parlament) - Universitätsring (Rathaus, Universität, Burgtheater) - Schottentor - Berggasse (Sigmund-Freud-Museum) - Nussdorf, Beethovengang
  • 1: Prater Hauptallee - Löwengasse (Hundertwasserhaus) - Franz-Josefs-Kai - Schottenring - Universitätsring - Burgring - Karlsplatz, Oper - Matzleinsdorfer Platz - Stefan-Fadinger-Platz
  • 2: Ottakringer Straße - Josefstädter Straße - Parlament - Burgring - Opernring - Kärntner Ring (Hotel Imperial) - Schubertring - Parkring (Stadtpark mit Johann-Strauss-Denkmal) - Stubenring (Postsparkasse von Otto Wagner) - Franz-Josefs-Kai - Taborstraße - Friedrich-Engels-Platz
  • 38: Schottentor (Universität) - Nussdorfer Straße (Schuberts Geburtshaus) - Grinzing: Diese Linie fährt in den klassischen Wiener Heurigenort, von wo aus man weiter mit dem Autobus 38A (den man auch bei der U4-Station Heiligenstadt besteigen kann) zum Kahlenberg gelangt. Hier ergibt sich einen eine tolle Aussicht über die Stadt.
  • 49: Dr.-Karl-Renner-Ring - Neubau - Fünfhaus - Breitensee - Baumgarten - Hütteldorf: Diese Linie erschließt zwar keine klassischen Sehenswürdigkeiten, bietet aber entlang ihrer Strecke einen guten Querschnitt durch die Stadt von der Ringstraße durch eine alte Vorstadt (Spittelberg), die Bobo-Vorstadt (Neubau), Arbeitervorstadt (15. Bezirk) bis hin zum noblen Villenviertel in Hütteldorf.

Mit der Kombination dieser Linien erreicht man leicht einen Großteil der Wiener Sehenswürdigkeiten.

  • Die (Lokalbahn Wien-Baden) (im Volksmund "Badner Bahn" stellt einen Sonderfall der Straßenbahn dar. Sie beginnt bei der Oper und fährt bis Meidling als Straßenbahn, danach bis Baden als Vollbahn. Praktisch ist sie u.A. für die Anreise ins Einkaufszentrum SCS sowie für Ausflüge nach Baden.

Wer eine Stadtrundfahrt mit der Straßenbahn machen möchte, kann dies auch mit der Vienna Ring Tram tun, sie fährt in etwa einer halben Stunde einmal um den Ring um die Altstadt. Auf dieser Fahrt werden die Sehenswürdigkeiten mit Hilfe von LCD-Bildschirmen und Kopfhörern in mehreren Sprachen erläutert, wahlweise auch im Wiener Dialekt. Die Tickets kosten 7 € für eine Fahrt bzw. 9 € für eine Fahrt mit beliebig vielen Unterbrechungen innerhalb eines Tages. Alternativ kann man die Ringumrundung auch mit der Kombination der Linien 1 und 2 mit normalem Fahrschein machen, nur eben ohne touristische Informationen. Leider ist die Vienna Ring Tram zeitweise "hinterher", was bedeuten kann, dass gesprochene Texte nicht mit der aktuellen Position des Wagens übereinstimmen, wodurch man dann die Sehenswürdigkeit (Gebäude etc.) nicht mehr sieht.

Busse[Bearbeiten]

Wien hat ein recht dichtes Netz von Buslinien, die meist von den Wiener Linien oder im Auftrag der Wiener Linien betrieben werden (A), teilweise auch von anderen Unternehmern (B). Auf fast allen Linien verkehren Busse, die mit Flüssiggas betrieben werden; in der Innenstadt sind auch Elektrobusse im Einsatz. Die Fahrpläne an den Haltestellen zeigen (wie bei den Straßenbahnen) links den Startpunkt der Linie, rechts ihren Endpunkt.

Einige Bus- und Straßenbahnlinien fahren auch kürzer als bis Tagesendzeit von 0:30 Uhr. Zwischen 1:00 Uhr und 4:30 Uhr fahren Nachtbusse im Halbstundentakt, am Wochenende auch häufiger.In der Nacht verkehren die Busse der Nightline, gekennzeichnet durch ein N. Auch dort gelten die normalen Fahrscheine und Tarife. Es gibt einen eigenen Nachtbusplan der Wiener Linien.

Touristisch interessant sind unter Anderem folgende Buslinien:

  • Die Citybus-Linien 1A (Stephansplatz - Schottentor), 2A (Schwarzenbergplatz - Oper - Graben/Petersplatz - Stephansplatz - Schwedenplatz) und 3A (Schottenring - Concordiaplatz - Hoher Markt - Stephansplatz - Stubentor) fahren durch die engen Gassen des Ersten Bezirks. Sie sind weniger geeignet, um rasch die Sehenswürdigkeiten zu erreichen, denn zu Fuß ist man meist schneller. Aber sie sind gut geeignet, wenn die Beine schlapp machen.
  • 13A: Alser Straße/Skodagasse - Hauptbahnhof; praktische Querverbindung durch die westlichen Innenbezirke etwa auf halber Distanz zwischen U2 und U6, zur Hauptverkehrszeit hoffnungslos überlastet.
  • 38A: Heiligenstadt - Grinzing - Am Cobenzl - Kahlenberg - Leopoldsberg
  • 48A: Dr.-Karl-Renner-Ring - Ottakring - Baumgartner Höhe - Anfahrt zum Krankenhausareal im Jugendstil mit berühmter Kirche, gestaltet von Otto Wagner und nun nach dem Architekten benannt (Otto-Wagner-Spital)

Regionalbusse haben eine dreistellige Linienbezeichnung ohne Buchstabensuffix. Diese sind jedoch touristisch nur für die Anfahrt ins Umland bedeutsam und haben für die innerstädtische Mobilität keine Bedeutung. Auch Regionalbusse sind prinzipiell mit normalen Fahrscheinen benutzbar, da sie jedoch die Stadtgrenzen überqueren, kann die Bezahlung zusätzlicher Außenzonen notwendig werden. Am besten erkundigt man sich beim Fahrer nach dem zu entrichtenden Fahrpreis, bei ihm kann man auch das Ticket kaufen.

Sonstiges[Bearbeiten]

Wiener Fiaker

Fiaker[Bearbeiten]

Mit einem typischen Wiener Fiaker, einer historischen Kutsche, macht eine Fahrt durch die Stadt besonders viel Spaß. An touristisch interessanten Punkten im Zentrum findet man mehrere Abfahrtsstationen. Eine stilechte 20-minütige Tour in einer originalen (oder originalgetreuen) zweispännigen Kutsche kostet 55 €, eine 40-minütige Tour 80 € (2012), dabei erklärt der Fiaker die wesentlichen Sehenswürdigkeiten.

Pkw[Bearbeiten]

Prinzipiell ist in Wien selbst ein Auto nicht notwendig. Das öffentliche Verkehrsnetz ist sehr dicht und praktisch jeder Ort ist innerhalb einer dreiviertel Stunde von überall zu erreichen, von zentrumsnäheren Bezirken wie dem 2.,9. und 20. auch innerhalb von meist maximal 30 Minuten. Meist dauert eine Autofahrt deutlich länger, auf der A23 herrscht zudem untertags beinahe permanent Stau. In den Bezirken 1-9, 15 und 20 in vollem Umfang, in Teilen des 14., 16. und 17. Bezirks gilt Parkraumbewirtschaftung, d.h. dass alle diese Bezirke Kurzparkzonen sind. Es ist nicht ratsam ohne Parkschein (unter anderem in Trafiken erhältlich) zu parken, die Frequenz der "Parksheriffs", die in diesen Zonen patroullieren, ist außerordentlich hoch. Für Ausflüge in die nähere Umgebung Wiens bietet sich ein Auto nur dann an, wenn das Ziel nicht mit der Schnellbahn (Verkehrsverbund Ostregion - VOR) erreichbar ist. Hier ist vor allem das Weinviertel zu nennen in welchem fast alle Bahn-Nebenstrecken geschlossen wurden, da die Bahn dort so gut wie nicht mehr genutzt wurde.

Taxi[Bearbeiten]

Wien bietet unzählige Taxistandplätze. Ein weiteres Angebot des öffentlichen Verkehrs sind die koordinierten ASTAX-Linien (Anruf- und Sammel-Taxi), zu bestellen unter Tel. 7909 42419.

Citybike[Bearbeiten]

Citybike-Station am Siegmund-Freud-Platz, Schottentor
  • Fahrrad Citybike Wien (Gratisfahrrad)
    Die Fahrräder sind in der ersten Stunde kostenlos; für die 2. Stunde zahlt man 1 €, für die 3. Stunde 2 € und je weitere Stunde 4 € (Stand Mai 2012). Zur Benutzung muss man sich an einem Terminal anmelden, dazu benötigt man entweder eine österreichische Bankomat-Karte (Maestro-Card) oder eine Kreditkarte (VISA, MasterCard oder JCB), Anmeldegebühr einmalig 1 €. Die Benutzerführung am Terminal ist übersichtlich. Alternativ kann man auch eine CitybikeCard erwerben, ihre Zusendung dauert jedoch ca. 3 Wochen. Achtung: eine Kreditkarte bzw. Bankomat-Karte berechtigt nur zur Nutzung eines Fahrrades. Man kann also mit einer Karte keine 2 oder 3 Fahrräder freischalten. Für weitere Fahrräder muss man hierfür die CitybikeCard erwerben (gegen Leihgebühr).

Informationen zur Fahrradmitnahme in den Verkehrsmitteln der Wiener Linien sowie ÖBB-Zügen finden sich unten im Abschnitt Radfahren.


Vieles ist auch zu Fuß einfach erreichbar und Spaziergänge in der Stadt oder in einem der Parks und Gärten sind sehr zu empfehlen.


Weitere Informationen hier:

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Hundertwasserhaus
Hofburg bei Nacht
Anekdote Perspektiven ...
"Sehenswert fand ich die skurrile Wohnanlage, die nach Entwürfen des Malers Friedrich Hundertwasser gebaut wurde und kurz Hundertwasserhaus genannt wird. Auch wer sonst keine Beziehung zu dieser Art von Kunst oder Architektur hat, wird hier viele interessante Dinge entdecken, und zwar von innen als auch von außen." (Kommentar eines Mitarbeiters der Bremer Stadtverwaltung aus dem Jahre 2005)

Die Wien-Karte (21,90 €, Stand 2014), mit der man 72 Stunden lang alle öffentliche Verkehrsmittel nutzen kann und Ermäßigungen von 10 - 20 % bei den Museen, Sehenswürdigkeiten, Stadtführungen, usw., erhält. Sie kann in Hotels, der Tourist-Info (Albertinaplatz) oder an den Verkaufsstellen der Wiener Linien erworben werden. Sie lohnt sich aber nur, wenn man auch mehrere der ermäßigten Sehenswürdigkeiten besichtigen will. Auch sollte man prüfen, ob die Ermäßigungen nicht auch anderweitig zu erhalten sind. Beispielsweise kann man auf die bereits günstigere Kombikarte Wiener Riesenrad und Tiergarten Schönbrunn keinen zusätzlichen Rabatt bekommen. Hingegen gilt der Rabatt für die ebenfalls schon günstigere Kombikarte Tierpark, Palmenhaus und Wüstenhaus.

Stadtführungen zu Fuß, mit dem Bus, Fahrrad oder Elektroroller werden von etlichen Veranstaltern angeboten. Empfehlenswert sind unter anderem die Touren von Wiener Stadtführung und des Vereins Wiener Spaziergänge. Zu nicht den nicht ganz alltäglichen Ecken kommt man mit den skurillen Stadtführungen des Teams von Unbekanntes Wien. Ganz anderer Vorschlag: Vienna Podcast, ein umfassender Video Stadtführer der zu bekannten aber auch unbekannten Plätzen der Donau-Metropole führt.

Wer des öfteren in Wien ist oder mindestens eine Woche, für den könnte ebenso die Niederösterreich-Card interessant sein. Dies ist eine Jahreskarte (1. April − 31. März) mit der man kostenlose Eintritte (einige mit Ermäßigung) in Museen und Sehenswürdigkeiten Wiens sowie ganz Niederösterreich erhält. Sie kostet 54,- € für Erwachsene (2014). Erhältlich in allein RaiffeisenBanken in Wien/NÖ sowie Trafiken und Online.

Ausflugsziele allein in Wien:
- Unteres Belvedere (sonst: 11,- €, Aufschlag 8,- € für das obere Belvedere) - Heeresgeschichtliches Museum (HGM) - Haus der Musik (11,00 € gespart) - Österreichische Nationalbibliothek (Prunksaal, Globenmuseum, Papyrusmuseum, Esperantomuseum)(12,00 € gespart, 7Tage KombiTicket) - Spanische Hofreitschule Morgenarbeit (14,00 € gespart) - Vienna Ring Tram (7,00 € gespart) - Wiener Riesenrad (9,00 € gespart) uvm. einige Sachen einmalig, andere Sachen wie z.B. das HGM kann man so oft besuchen wie man möchte) Allein die aufgelisteten Sachen holen den Kaufpreis wieder raus.


Schlösser[Bearbeiten]

Schloss Schönbrunn
  • Schloss Schönbrunn − Barockes Weltkulturerbe mit weitläufiger Gartenanlage. Interessante Führungen über die Kaiserfamilie im Schloss. Der prächtige Barockgarten (Eintritt frei) ermöglicht ausgedehnte und erholsame Spaziergänge.
    Das Schloss ist täglich geöffnet: April u. Juni: 8.30 − 17.30 Uhr, Juli u. August: 8.30 − 18.30 Uhr, Sept. u. Okt.: 8.30 − 17.30 Uhr, Nov. − März: 8.30 bis 17.00 Uhr
    Eintritt: Imperial Tour mit Audioguid (35 min.): 11,50 €, Grand Tour (50 min.): 14,50 €, mit Führung 16,50 €. Kinder 6 - 18 J.: 8,50 € / 9,50 € / 11,- €. Park: Irrgarten & Labyrinth: 4,50 €, Gloriette Aussichtsterrasse: 3,- €, Kronprinzengarten 3,- e. (Preise bis März 2015) . ÖV: U4 Hietzing oder Schönbrunn
  • Hofburg − Sitz des Bundespräsidenten, beherbergt in einem anderen Gebäudeteil auch die Nationalbiliothek. Lage: 1. Bezirk, an der Ringstraße im Bereich Heldenplatz, Nähe Station Volkstheater und Herrengasse
    • Die Schatzkammer befindet sich in einem Teil der Hofburg. ÖV: U3 Herrengasse
  • Belvedere − Barocke Parkanlage mit zwei Schlössern. Im 18. Jahrhundert erbaut (vom Architekten Johann Lucas von Hildebrandt, im Auftrag des Feldherrn Prinz Eugen von Savoyen) beherbergen die Schlösser heute Museen mit Kunstsammlungen von Weltrang (vom Mittelalter bis zur zeitgenössischen Kunst). Im Park lädt auch ein botanischer Garten mit teils exotischen Pflanzen zum Spazieren ein. Lage: 3. Bezirk, zwischen Schwarzenbergplatz und Südbahnhof. ÖV: Linien D (Schloss Belvedere), 71 (Unteres Belvedere)
  • Schloss Neugebäude - Das Kaiserschloss der Habsburger bis zum Bau von Schönbrunn ist heute ein wenig verfallen aber nicht minder sehenswert. ÖV: 73A Schloss Neugebäude

Religiöse Gebäude[Bearbeiten]

Kirchen[Bearbeiten]

Ausblick vom Stephansdom nach Westen. Türme von links nach rechts: Augustinerkirche, Rathaus, Kuppel Peterskirche, Votivkirche, Heidenturm Stephansdom
  • Stephansdom - Am besten erreichbar mit den U-Bahnlinien U1 und U3 Station Stephansplatz. Über eine enge Wendeltreppe hat man Zugang zur Turmspitze mit einer netten Aussicht (allerdings nur durch 4 Fenster; Erwachsene 4,50 €).
  • Karlskirche - Kreuzherrengasse 1, am Karlsplatz. ÖV: U1, U2 und U4, Karlsplatz. Eine der schönsten Barockkirchen des Landes.
  • Peterskirche - Barockkirche am Petersplatz; ÖV U1 und U3 Stephansplatz oder U3 Herrengasse
  • Votivkirche - Neugotische Kirche. Rooseveltplatz; ÖV U2 Schottentor
  • Maria am Gestade - Gotische Kirche, Salvatorgasse; ÖV: 1A, 3A Schwertgasse.
Wotrubakirche
  • Ruprechtskirche - errichtet um 1200 ist sie die älteste in ihrer Grundsubstanz noch bestehende Kirche Wiens (Ruprechtsplatz 1; ÖV: U1, U4 Schwedenplatz)
  • Kirche am Steinhof (Kirche zum heiligen Leopold) - errichtet 1904 bis 1907 nach Entwürfen von Otto Wagner - gilt als eines der bedeutendsten Bauwerke des Wiener Jugendstil. 14., am Gelände des „Sozialmedizinischen Zentrums Baumgartner Höhe“; ÖV 48A Otto-Wagner-Spital.
  • Wotrubakirche (Kirche Zur Heiligsten Dreifaltigkeit) - errichtet 1974 bis 1976 nach Entwürfen von Fritz Wotruba und Fritz Gerhard Mayr im brutalistischen Stil aus 152 rohen Beton-Blöcken. Wichtiger Vertreter der modernistischen Architektur in Wien. 23., Ecke Ryergasse/Georgsgasse; ÖV: 60A Hst. Kaserngasse.

Andere[Bearbeiten]

Friedenspagode
  • Islamisches Zentrum Wien, errichtet 1975 bis 1979 von Baumeister Richard Lugner im Auftrag des saudi-arabischen Königs Faisal ibn Abd al-Aziz. Minarett 32 m, Kuppeldurchmesser 20 m. 21., Am Bruckhaufen 3; ÖV: U6 Neue Donau
  • Stadttempel, Hauptsynagoge von Wien, errichtet 1825 im klassizistischen Stil ist es der einzige jüdische Tempel, der in der Reichskristallnacht 1938 nicht zerstört wurde. 1., Seitenstettengasse 4; ÖV: U1, U4 Schwedenplatz
  • Friedenspagode, buddhistischer Stupa (26 m hoch), errichtet 1982 und 1983 von japanischen Mönchen des Nipponzan-Myōhōji-Ordens. Zentrale Buddha-Figur Buddha Shakyamuni, 7 Reliefs mit Szenen aus dem Leben des Religionsgründers Siddhartha Gautama. 2., Schörgenhauslände (Donauufer), etwa 200 m nördlich der Verzweigung von Hafenzufahrtsstraße und Seitenhafenstraße. ÖV: 79A oder 79B (von Donaumarina), Grünhaufenbrücke.

Spanische Hofreitschule[Bearbeiten]

Spanische Hofreitschule

Die Spanische Hofreitschule in der Hofburg, Michaelerplatz 1, A-1010 Wien, ist das Mekka für Freunde des Dressursports. Es gibt abendliche Vorführungen mit hohen Eintrittspreisen. Leider ist der Vorführsaal mit den Zuschauerrängen komplett ungeeignet für Vorführungen vor Publikum. Es gibt nur wenige Plätze und von den meisten aus kann man durch die Balustrade weite Teile des Innenbereichs gar nicht sehen. Wer sich Karten bestellen will, sollte sich absolut darüber im klaren sein, dass die billigen Plätze eine wirklich schlechte Sicht bieten und nur mit den ganz teuren Karten kann man den ganzen Saal überblicken. Empfehlenswert kann zuerst der Besuch der deutlich billigeren Morgenarbeit sein, meist täglich von 10 bis 12 Uhr. Dort kann man nämlich feststellen, ob man diesen Sport überhaupt interessant findet. Bei der Morgenarbeit kann man ab 10 Uhr zusehen, es ist aber nicht unbedingt empfehlenswert, so pünktlich zu sein. Zu Beginn ist es oft völlig überfüllt, viele müssen stehen. Ab etwa 10.45 stellen die ersten fest, dass sie das Ganze doch eher langweilig finden und gehen. Ab 11.15 hat man dann die freie Sitzplatzwahl. Filmen und Fotografieren ist verboten und das Personal überwacht das streng.

Kunstmuseen[Bearbeiten]

Albertina

Insgesamt verfügt Wien über mehr als 300 Museen und Sammlungen.

  • Albertina, 1010 Wien, Albertinaplatz 1, täglich 10 bis 18 Uhr, Mi 10 bis 21 Uhr
  • Liechtenstein Museum, 1090 Wien, Fürstengasse 1. Das Gartenpalais und die fürstliche Kunstsammlung sind ausschließlich im Rahmen gebuchter Führungen und Veranstaltungen geöffnet und zu besichtigen.

Museen moderner Kunst[Bearbeiten]

Museumsquartier

Das Museumsquartier befindet sich am östlichen Rand des 7. Bezirks gegenüber von Kunst- und Naturhistorischem Museum, einst "kaiserliche Hofstallungen", dann Messepalast und nun Museumsquartier. Es beherbergt mit einem Schwerpunkt auf dem 20. und 21. Jahrhundert mehrere Institutionen, wie das Leopold Museum und das Museum moderner Kunst (Mumok), teilweise sind diese auch kostenlos zugänglich (z.B. Quartier 21). Der Innenhof lädt besonders im Sommer zum Verweilen ein und bietet auch einen kostenlosen Internetzugang über WLAN. Homepage Museumsquartier

  • Kunsthalle Wien, 1070 Wien, Museumsplatz 1, täglich 10 bis 19 Uhr, Do 10 bis 22 Uhr
  • Leopold Museum, 1070 Wien, Museumsplatz 1, Mo, Mi bis So 10 bis 18 Uhr, Do 10 bis 21 Uhr

Weitere Museen für moderne Kunst:

  • Generali Foundation, 1040 Wien, Wiedner Hauptstraße 15, Di bis So 11 bis 18 Uhr, Do 11 bis 20 Uhr
  • 21er-Haus, 1030 Wien, Arsenalstraße 1, Tel.: +43 (0)1 795 57-770, E-Mail: public@21erhaus.at. Mi 11-21, Do–So 11–18 Uhr, an Feiertagen geöffnet. Erwachsene 7 Euro; ermäßigt 5,50 Euro; unter 18 Eintritt frei. Österreichische Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts im internationalen Kontext. (letzte Änderung: Mai 2016)

sonstige Museen und Ausstellungshäuser[Bearbeiten]

  • Kapuzinergruft. Die auch als Kaisergruft bezeichnete ehemalige Begräbnisstätte der österreichischen Herrscherfamilie des Hauses Habsburg dient als Museum und zeigt neben teilweise reichgeschmückten Sarkophagen auch weitere Dokumente zu den einzelnen Personen. Die Öffnungszeiten sind täglich von 10.00 bis 18.00 Uhr, Führungen werden auch angeboten und dauern etwa 1,5 Stunden.
  • Pathologisch - anatomisches Museum (Narrenturm). Der so genannte Narrenturm wurde 1784 unter Kaiser Josef II. als psychiatrisches Krankenhaus erbaut. Im Narrenturm befindet sich das genannte Museum mit vielen Präparaten und Schauobjekten. Adresse: Altes Allgemeines Krankenhaus, Spitalgasse 2. Der Zugang zum Narrenturm befindet sich in der Van-Swieten-Gasse, jedoch kann man auch durch die Höfe des ehemaligen Allgemeinen Krankenhauses via Spitalgasse den Narrenturm erreichen)
  • Haus der Musik Ein modernes, interaktives Erlebnismuseum in der Wiener Innenstadt, welches seine Besucher zu einer musikalischen Reise einlädt. Auf 5.000 m² wird in realen und virtuellen Erlebnisräumen die faszinierende Welt der Musik hör- und sichtbar. Infotainment, Edutainment und Entertainment – diese drei Prinzipien durchziehen das HAUS DER MUSIK. Erlebnis und Erfahrung werden miteinander ebenso eindrucksvoll wie vergnüglich verknüpft.
  • Arnold Schönberg Center Das Arnold Schönberg Center ist seit 1998 zentraler Bewahrungsort von Schönbergs Nachlass und ein öffentliches Kulturzentrum in Wien. Am Center ermöglichen Ausstellungen zu Leben und Werk Schönbergs, die Rekonstruktion seines Arbeitszimmers aus Los Angeles, eine Bibliothek zu Themen der Wiener Schule, sowie Konzertreihen, Vorträge, Workshops und Symposia einen tieferen Einblick in Schönbergs Schaffen.
  • Sigmund Freud Museum Ein Museum, in dem vorwiegend Schriftstücke von Sigmund Freud zu sehen sind (einige Einrichtungsgegenstände sind vorhanden; die berühmte Couch fehlt allerdings).
  • Jüdisches Museum Dauerausstellung zur jüdischen Geschichte und Religion sowie diverse Wechselausstellungen, Dorotheengasse 11, Sa -Do 10-18, Fr 10-14 Uhr.
  • DOW Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes Diverse Ausstellungen mit den Schwerpunkten: Widerstand und Verfolgung, Exil, NS-Verbrechen und aktuelle Ausstellungen, z.B. zur Neo-Nazi-Szene - sehr sehenswert auch für Touristen, die nicht nur das schöne Wien erleben wollen. Umfangreiches Archiv, großartige Bibliothek und Spezialsammlungen. Altes Rathaus, Wipplinger Str. 6-8, Stiege 3 (1. Stock), Mo-Do 9-17Uhr.

Jugendstil[Bearbeiten]

  • Secessionsgebäude
  • Österreichische Postsparkasse
  • Kirche am Steinhof
  • Looshaus am Michaelerplatz
  • Loosbar/Amercian Bar
  • Nussdorfer Schleuse
  • Mehr im Vorbeigehen bzw. -fahren kann man auch die Stationsbauwerke der Linien U6 und U4 besichtigen, die von Otto Wagner gestaltet wurden.

Ringstraße[Bearbeiten]

Im Jahr 1857 hatte Kaiser Franz Joseph angeordnet, die alten Stadtmauern abreißen zu lassen. An ihrer Stelle entstand die rund 5 km lange Ringstraße als Prachtboulevard, sie umschließt den 1. Bezirk Innere Stadt. Diese historische Altstadt gehört seit 2001 zum Weltkulturerbe der UNESCO. Entlang dieser Ringstraße entstanden zahlreiche private und öffentlichen Bauwerke, als Ringstraßenpalais bezeichnet. Am Ring liegen auch einige große Parkanlagen (Stadtpark, Burggarten, Volksgarten). Bei einer Fahrt mit der Straßenbahnlinie 1 oder 2 auf dem Ring (siehe Ringstraße unter Aktivitäten weiter unten) bekommt man auch bei Schlechtwetter in kurzer Zeit einen schönen Eindruck von diesen Bauten.

Parlamentsgebäude
Volksgarten und Burgtheater

Die Ringstraße gliedert sich in mehrere Abschnitte

  • Stubenring: Von Urania bis zur U-Bahn-Station Stubentor, Radetzky-Denkmal, Museum für Angewandte Kunst
  • Parkring: Vom Stubentor am Stadtpark entlang
  • Schubertring: Vom Stadtpark zum Schwarzenbergplatz
  • Kärntner Ring: Vom Schwarzenbergplatz zur Kärntner Straße, Café Schwarzenberg, Hotel Imperial, Grand Hotel, Hotel Bristol, Opernpassage zur U-Bahn-Station Karlsplatz
  • Opernring: Wiener Staatsoper, Goethe-Denkmal, Hotel Le Meridien,
  • Burgring: Burggarten mit Mozartdenkmal, Maria-Theresien-Platz, Kunsthist. Museum, Naturhist. Museum, Neue Burg, Heldenplatz, Äußeres Burgtor
  • Dr. Karl-Renner-Ring: Palais Epstein, U-Bahn-Station Volkstheater, Parlament, Volksgarten
  • Universitätsring: Rathausplatz mit Rathaus, Josef-Meinrad-Platz, Burgtheater, Café Landtmann, Universität
  • Schottenring: U-Bahn-Station Schottentor, Rooseveltplatz mit Votivkirche, Bundespolizeidirektion, Hotel Hilton Plaza, Ehemalige Börse, Deutschmeister-Denkmal

Der Franz-Josefs-Kai verbindet den Schottenring ab der U-Bahn-Station mit dem Stubenring und schließt somit den Ring.

Moderne Architektur[Bearbeiten]

  • Das Rote Wien der Zwischenkriegszeit: Zwischen 1921 und 1933 errichtete die sozialdemokratische Stadtregierung ca. 65.000 Wohnungen und zahlreiche weitere soziale Infrastruktureinrichtungen wie Schulen, Bäder oder Wohnheime. Für die damalige Zeit und auch die wirtschaftlichen Verhältnisse war das sowohl quantitativ wie auch qualitativ revolutionär. Erstmals wurde auch den armen Bevölkerungsschichten Zugang zu qualitativ hochwertigen Wohnungen mit sanitären Einrichtungen geboten und die Wohnungsnot und Überbelag konnte gemindert werden. Die Architekturstile reichen von Art déco bis zum Modernismus. Herausragende Beispiele dieser Periode sind u.A.:
  • Karl-Marx-Hof
  • Rabenhof
  • Wohnpark Sandleiten
  • Werkbundsiedlung
  • Amalienbad
  • Kongressbad
  • Feuerhalle am Zentralfriedhof

Siehe zu diesem Thema auch Wikipedia: Rotes Wien sowie die Dauerausstellung im Waschsalon (Karl-Marx-Hof, 19., Halteraugasse 7, geöffnet Do 13-18 und So 12-16 Uhr, Eintritt 3 Euro)

Hundertwasserhaus
  • Hundertwasserhaus - Errichtet 1985, gestaltet vom Künstler Friedensreich Hundertwasser. Im Auftrag der Stadt Wien als kommunale Wohnanlage (Gemeindebau) entworfen, die normale Mietwohnungen beinhaltet, begründete das Hundertwasserhaus den Stil des phantastischen Realismus. Lage: Ecke Kegelgasse/ Löwengasse, 3. Bezirk. Erreichbar mit der Straßenbahnlinie 1, Haltestelle Hetzgasse. Wer sich für Hundertwasser interessiert, kann in unmittelbarer Nähe noch einige andere Hundertwasser-Gebäude sowie auch das Fernwärmewerk der Stadt Wien in der Spittelau (U6, U4) besuchen.
  • Gasometer (U-Bahn Station Gasometer Linie U3) - Die vier ehemaligen Gasspeicher des städtischen Gaswerkes Wien-Simmering wurden 1896 errichtet. Sie waren wichtige Vertreter der historischen Ziegel-Industriearchitektur und waren unter den größten Gasometern in Europa. Sie waren bis in die 1970er-Jahre in Betrieb und sollten nach ihrer Stilllegung abgerissen werden; wurden dann aber aufwendigst zu Wohn- und Geschäftsnutzung umgebaut. Die vier Architekten Jean Nouvel, Coop Himmelblau, Manfred Wehdorn und Wilhelm Holzbauer entwarfen eine eigene Stadt in der Stadt innerhalb der historischen Gasometer-Ziegelaußenhülle und füllten diese mit Wohnungen, Büros, einem Einkaufszentrum, einem Kino, einer Veranstaltungshalle für Konzerte und einem Studentenwohnheim. Es werden Führungen von Architektur- und Technikexperten für Besucher angeboten.
Donaucity mit Vereinten Nationen
  • DonauCity, UNO-City und Konferenzzentrum (U1 Station Kaisermühlen): Am Gelände einer ehemaligen wilden Siedlung (Bretteldorf) entstand 1978 das monumentale Gebäude der Vereinten Nationen, 1984 das Konferenzzentrum. Ab 1995 wurde daneben die DonauCity errichtet mit zahlreichen modernen Wohn- und Bürogebäuden. Dort befindet sich auch das derzeit höchste Gebäude Österreichs, der DC-Tower (250 m, fertiggestellt 2015).
  • Seestadt Aspern (U2 Seestadt): Auf einem ehemaligen Flugfeld entsteht derzeit ein neuer Stadtteil für ca. 20.000 Bewohner. Die ersten Häuser wurden 2014 besiedelt, Fertigstellung ist um 2025 geplant. Erstmals wurde ein solches Großprojekt nicht einförmig geplant, sondern die Einzelhäuser individuell vergeben und entworfen. Hier zieht die Wiener Architektur alle Register des Standes der Technik; auch ein 80 m hohes Holzhochhaus ist geplant.
  • Wotruba-Kirche

Musikergedenkstätten[Bearbeiten]

Mozart-Denkmal im Burggarten der Hofburg

Wien bezeichnet sich selbst als Welthauptstadt der Musik, und dafür findet man unzählige Belege im gesamten Stadtgebiet. Seien es die Denkmäler berühmter Komponisten, die Sterne mit ihren Namenszügen auf dem Boden vor der Oper und der U-Bahn-Station am Karlsplatz, Gedenktafeln an den Stätten ihres Schaffens. Es gibt die weltberühmten Wiener Philharmoniker, die Wiener Sängerknaben, man hört die Walzer von Johann Strauss, die Spazierwege der alten Meister laden ein zum flanieren, aber es gibt auch die moderne Musikszene mit Elektrosounds, und es gibt für den Walk of Stars in den alten Gasometern.

  • Mozarthaus, 1010 Wien, Domgasse 5, Tele 5121791 (Mozarthaus Vienna) oder 5058747-0 (Wien Museum), Fax: 5058747-7201, E-mail office@wienmuseum.at, Täglich 10-19 Uhr
  • Schubert Geburtshaus, 1090 Wien, Nußdorfer Straße 54, Tel. 3173601, Fax: 5058747-7201, E-mail office@wienmuseum.at, Di-So 10-13 und 14-18 Uhr, Geschlossen: 1.1., 1.5., 25.12., Oster- und Pfingstmontag
  • Schubert Sterbewohnung, 1040 Wien, Kettenbrückengasse 6, Tel. 5816730, Fax: 5058747-7201, E-mail office@wienmuseum.at, Fr-So und Feiertag 14-18 Uhr, Geschlossen: 1.1., 1.5., 25.12. sowie Oster- und Pfingstmontag und andere Feiertage, die an einen Montag fallen.
Johann Strauss Sohn im Wiener Stadtpark
  • Johann Strauss Wohnung, 1020 Wien, Praterstraße 54, Tel. 2140121, Fax: 5058747-7201, E-mail office@wienmuseum.at, Di-Do 14-18 Uhr, Fr-So und Feiertag 14-18 Uhr, Geschlossen: 1.1., 1.5., 25.12. sowie Oster- und Pfingstmontag und andere Feiertage, die an einen Montag fallen.
  • Beethoven Eroicahaus, 1190 Wien, Döblinger Hauptstraße 92, Tel. 3691424, Fax: 5058747-7201, E-mail office@wienmuseum.at, Fr 15-18 Uhr und auf Anfrage Tel. 5058747-0, Geschlossen: 1.1., 1.5., 25.12.
  • Beethoven Pasqualatihaus, 1010 Wien, Mölker Bastei 8, Tel. 5358905, Fax: 5058747-7201, E-mail office@wienmuseum.at, Di-So und Feiertage 10-13 Uhr und 14-18 Uhr, Geschlossen: 1.1., 1.5., 25.12. sowie Oster- und Pfingstmontag und andere Feiertage, die an einen Montag fallen.
  • Beethoven Wohnung Heiligenstadt, 1190 Wien, Probusgasse 6, Tel. 3705408, Fax: 5058747-7201, E-mail office@wienmuseum.at, Di-So und Feiertage 10-13 Uhr und 14-18 Uhr, Geschlossen: 1.1., 1.5., 25.12. sowie Oster- und Pfingstmontag und andere Feiertage, die an einen Montag fallen.
  • Zentralfriedhof, 1110 Wien, Simmeringer Hauptstraße 234, erreichbar mit Straßenbahnlinie 6 und 71, Haltestelle Zentralfriedhof 2.Tor, Ehrengräber Gruppe 0 Grabe 54 Antonio Salieri, Gruppe 32A Grab 10 Hugo Wolf, Grab 15 Johann Strauss Vater, Grab 26 Johannes Brahms, Grab 27 Johann Strauss Sohn, Grab 28 Franz Schubert, Grab 29 Ludwig van Beethoven, Grab 31 Franz von Suppé, Grab 35 Karl Millöcker, Grab 42 Eduard Strauss, Grab 44 Josef Strauss, Grab 49 Christoph Willibald Gluck, Grab 55 Wolfgang Amadeus Mozart, Gruppe 32C Grab 1 Carl Michael Ziehrer, Grab 16 Franz Schmidt, Grab 20 Wilhelm Kienzl, Grab 21A Arnold Schönberg, Grab 24 Robert Stolz, Grab 38 Egon Wellesz, Grab 41 Franz Salmhofer, Grab 45 Hilde Konetzni, Grab 49 Lotte Lehmann, Gruppe 40 Grab 64 Falco, Grab 146 Fatty George, Grab 172 Carl Dönch, Grab 174 Erich Kunz, Grab 176 Ljuba Welisch, weitere Gräber Gruppe 15c Reihe 2/Grab 18 Hermann Leopoldi, Gruppe 16a Ludwig Köchel, Gruppe 31a Reihe 12 Grab 10 Emmerich Kalman, Gruppe 33g Grab 1 Ernst Krenek, Grab 27 Leonie Rysanek, Grab 71 Alexander Zemlinsky, Grab 78 Willi Boskovsky, Gruppe 41a Franz Bösendorfer, Gruppe 47b Gruft Karl Zeller, Gruppe 79 Reihe 41 Grab 22 Hermann Dostal, Alte Arkadengruft Eberhard Wächter.
  • Brahms-Denkmal, 1040, Resselpark, bei Lothringerstraße
  • Gluck-Denkmal, 1040, Argentinierstraße 6/Ecke Kreuzherrengasse, im Park
  • Haydn-Denkmal, 1060, Mariahilferstraße 55-59, vor der Mariahilfer Kirche
  • Mozart-Denkmal, 1060, Burggarten, südwestlicher Bereich, nahe Ring
  • Beethoven-Denkmal, 1190, Beethovengang, bei Kahlenberger Straße 69
  • Beethoven-Denkmal, 1190, Heiligenstädter Park, Ostseite,

Archäologische Museen und Ausgrabungen[Bearbeiten]

  • Naturhistorisches Museum - Prähistorische Abteilung , 1010 Wien, Burgring 7, Eingang Maria Theresien-Platz, Tel. 52177, Fax 5235254, Öffnungszeiten: Do bis Mo 9 bis 18.30 Uhr, Mi 9 bis 21 Uhr, Di geschlossen, 1.Jänner und 25.Dezember geschlossen, enthält u.a. die berühmte Venus von Willendorf, Funde aus der Hallstatt-Zeit.
  • Kunsthistorisches Museum - Antikensammlung, 1010 Wien, Burgring 5, Eingang Maria Theresien-Platz, Tel. 52524, Fax 52524, Öffnungszeiten: Di bis So 10 bis 18 Uhr, Do 10 bis 21 Uhr, Mo geschlossen, 1.Jänner und 25.Dezember geschlossen, enthält u.a. den berühmten Jüngling vom Magdalensberg.
  • Burg - Ephesosmuseum, 1010 Wien, Heldenplatz, Tel. 52524, Fax 52524, Öffnungszeiten: Mo, Mi bis So 10 bis 18 Uhr, Di geschlossen. Seit 1895 graben österreichische Archäologen in Ephesos frei. Bis 1906 kamen zahlreiche Fundobjekte von hoher Qualität nach Wien, die heute im Ephesos Museum ausgestellt sind, u.a. Partherdenkmal, Amazone vom Artemisionaltar, Bronzestatue eines Athleten und der Knabe mit der Fuchsgans sowie Architekturproben und Skulpturen aus Samothrake.
Römermuseum unter dem Hohen Markt
  • WienMuseum, 1010 Wien, Karlsplatz, Tel. 5058747-0, Fax 5058747-7201 e-mail:office(@)wienmuseum.at, geöffnet: Di bis So und Feiertag, 9 bis 18 Uhr, geschlossen: 1.Jänner, 1.Mai, 25.Dezember, So freier Eintritt zur Dauerausstellung, u.a. umfangreiche archäologische Sammlung aus Urgeschichte, Römerzeit, Völkerwanderungszeit und Mittelalter
  • Römermuseum, 1010 Wien, Hoher Markt 3, Tel 5355606, Fax 5058747-7201, e-mail: office(@)wienmuseum.at, geöffnet: Di bis So und Feiertag, 9 bis 18 Uhr, geschlossen: 1.Jänner, 1.Mai, 25.Dezember, neu gestaltete Schauräume über das Legionslager Vindobona.
  • Römische Baureste Am Hof, 1010 Wien, Am Hof (Feuerwehrzentrale), Tel 5058747, Fax: 5058747-7201, e-mail office(@)wienmuseum.at, derzeit wegen Renovierung geschlossen,
  • Virgilkapelle, 1010 Wien, U-Bahn Station Stephansplatz, Telefon 5135842, Fax 5058747-7201, kann nur von außen besichtigt werden.
  • Ausgrabungen Michaelerplatz , 1010 Wien, Michaelerplatz, Tel 5058747-0, Fax: 5058747-7201, e-mail office(@)wienmuseum.at, jederzeit frei zugänglich, Reste der römischen Lagervorstadt, mittelalterliche und neuzeitliche Reste

Straßen und Plätze[Bearbeiten]

Sehr empfehlenswert ist es in Wien - insbesondere mit wenig Geld oder wenig Zeit - einfach durch die Stadt zu spazieren und die Stadtviertel auf sich wirken zu lassen. In der Innenstadt sind das insbesondere die Straßenzüge:

  • Kärntner Straße - Stephansplatz - Graben - Kohlmarkt - Heldenplatz - Rathausplatz
  • Am Hof, Minoritenplatz, Franziskanerplatz
  • Der Schwarzenbergplatz ist nahezu komplett durch Prunkbauten der Ringstraßenzeit bebaut. Den südlichen Platzabschluss bildet der Hochstrahlbrunnen mit dem Ehrendenkmal der Roten Armee.

Außerhalb des Stadtzentrums:

  • Spittelberg: Mittelalterliches Stadtviertel im 7. Bezirk (Spittelberggasse, Schrankenberggasse, St.-Ulrichs-Platz
  • SoHo Ottakring: Brunnengasse-Yppenplatz. Rund um die beiden Straßenmärkte lebhaftes, multikulturelles Stadtviertel in der Gründerzeitvorstadt mit häufigen Veranstaltungen
  • Karmeliterviertel: Trendige Gegend im 2. Bezirk mit Markt und vielen Bobo-Geschäften.

Parks[Bearbeiten]

Innerstädtisch gibt es große Parks insbesondere entlang der Ringstraße. Sie wurden meist am ehemaligen Glacis angelegt:

  • Stadtpark
  • Burggarten
  • Volksgarten
  • Rathauspark
  • Resselpark (Karlsplatz)

Außerhalb des Zentrums sind folgende Parks immer einen Ausflug wert:

Palais Augarten
  • Prater: Vor genau 250 Jahren wurde das kaiserliche Jagdrevier für die Öffentlichkeit freigegeben. Im Prater findet man innerstädtisch einen großen Vergnügungspark (Wurstelprater), dort steht u.A. eines der Wahrzeichen Wiens, das Riesenrad. Die stadtauswärtigen Gebiete sind weitgehend naturbelassenes Erholungsgebiet mit Wäldern und Wiesen. Im Randbereich zahlreiche Freizeiteinrichtungen (Stadion, Pferderennen usw.). ÖV: U1 U2 Praterstern; U2 Messe-Prater, Krieau, Stadion; 1 Hauptallee; 77A, 80A
  • Augarten: Bedeutender Barockgarten im 2. Bezirk. ÖV: U2 Taborstraße
  • Schönbrunner Schlosspark: Der kaiserliche Park rund um das Schloss Schönbrunn bietet neben barocker Landschaftsarchitektur auch zahlreiche Besichtigungsmöglichkeiten wie Tiergarten, Palmenhaus, Wüstenhaus, Schloss und Irrgarten. Eintritt in den Park kostenlos. ÖV: U4 Schönbrunn und Hietzing
  • Hirschstettner Blumengärten: Die "Leistungsschau" des Stadtgartenamtes mit zahlreichen Themengärten und einem großen Spielplatz sowie einem kleinen Zoo (Schildkröten, Wildkatzen, Streichelzoo). Eintritt frei, nur April bis Oktober geöffnet. ÖV: 26 Spargelfeldstraße
  • Donaupark: Die ehemalige Gartenausstellung (WIG 64) mit Themengärten, Donauturm, einer Parkbahn, großem Spielplatz. ÖV: U1 Alte Donau
  • Schlosspark Pötzleinsdorf: Gründerzeitlicher Erlebnispark mit Pavillions, Panoramawegen und Streichelzoo am Rande des Wienerwaldes. ÖV: 41 Pötzleinsdorf
  • Lainzer Tiergarten: Riesiges Waldgelände im 13. Bezirk mit großer freilebender Population an Schwarz- und Braunwild. Man kann stundenlange Wanderungen unternehmen.

Denkmäler[Bearbeiten]

Pestsäule, Graben

Mit einigen hundert großen und kleinen Denkmälern in der Stadt sei insbesondere auf die Bezirksreiseführer verwiesen. In Folge werden nur einige wenige wirklich prominente Exemplare aufgezählt:

  • Pestsäule am Graben
  • Prinz Eugen und Erzherzog Karl am Heldenplatz
  • Johann-Strauß-Denkmal im Stadtpark
  • Denkmal der Republik am Dr.-Karl-Renner-Ring
  • Denkmal für Dr. Karl Lueger am Luegerplatz
  • Marinesäule und Teghettoff-Denkmal am Praterstern
  • Maria-Theresien-Denkmal am Maria-Theresien-Platz zwischen den Museen
  • Heldendenkmal der Roten Armee am Schwarzenbergplatz
  • Mahnmal gegen den Faschismus am Helmut-Zilk-Platz (gegenüber Albertina). Alfred Hrdlicka, 1988-1991
  • Holocaust-Memorial am Judenplatz

Kunst im öffentlichen Raum[Bearbeiten]

  • Grafitti am Donaukanal: Zwischen Augartenbrücke und Franzensbrücke wurden beiderseitig die Stützwände für Grafittikünstler von offizieller Seite freigegeben und es sind einige wirklich schöne Kunstwerke entstanden. Mitten drin auf Leopoldstädter Seite (zwischen Schwedenbrücke und Aspernbrücke) befindet sich noch die Agora, ein Freiluftatelier und -ausstellungsraum für Bildhauer und Skulpteure.

Wien für Literaturfreunde[Bearbeiten]

  • Literaturhaus, 1070 Wien, Seidengasse 13 bzw. Zieglergasse 26A, Tel 52620440
  • Wien Bibliothek im Rathaus,
  • Heldenplatz,
  • Strudlhofstiege,
  • Goethe-Denkmal, 1010, Goethegasse/Ecke Opernring,
  • Schiller-Denkmal, 1010, Schillerplatz, in der Mitte
  • Anastasius-Grün-Denkmal, 1010, Schillerplatz, im Park rechts auf der Seite der Akademie der Bildenden Künste,
  • Nikolaus-Lenau-Denkmal, 1010, Schillerplatz, im Park links auf der Seite der Akademie der Bildenden Künste,
  • Grillparzer-Denkmal, 1010, Volksgarten, südlicher Abschluss zur Ringstrasse
  • Raimund-Denkmal, 1070, Weghuberpark, Ecke Neustiftgasse/Museumsstraße, vor Museumsstraße 7
  • Stifter-Denkmal, 1140, Sofienalpensttraße, ca 1 Km von Mauerbachstraße
  • Saar-Denkmal, 1190, Wertheimsteinpark, obere Hälfte des Parks, östlicher Teil

Verschiedenes[Bearbeiten]

  • Alte Schanzen: Überbleibsel der Befestigungsanlagen aus dem Preußisch-Österreichischen Krieg 1866

Aktivitäten[Bearbeiten]

Ringstraße[Bearbeiten]

Als erste Annäherung an das historische Wien ist es ratsam, einfach an einer beliebigen Station in eine der beiden "Ringlinien" (Straßenbahnlinien 1 oder 2) einzusteigen und eine Runde entlang der Ringstraße rund um den 1. Bezirk zu fahren und die historischen Gebäude und Parks links und rechts der Prachtstraße aus der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts auf sich wirken zu lassen. Die Fahrt einmal rundherum dauert etwa eine halbe Stunde. Für die Fahrt im Uhrzeigersinn wechselt man am Schwedenplatz von der Linie 1 zur Linie 2 und am "Burgring" oder "Dr.-Karl-Renner-Ring" von der Linie 2 auf die Linie 1 um weiter auf dem Ring zu fahren (Gegenrichtung entsprechend umgekehrt). Ein Fahrschein oder eine Netzkarte der Wiener Linien wird benötigt, ansonsten ist die Fahrt kostenlos.

Alternativ dazu fährt auch die Vienna Ring Tram zwei Mal pro Stunde ab dem Schwedenplatz eine volle Runde über den Ring. Dauer ca. 25 min, Fahrpreis 8 Euro (4 Euro unter 15 Jahre). Es gibt einen Audioguide mit zahlreichen Fremdsprachen und dazu noch Wiener Dialekt und kindgerechte Erklärungen. Mehr Info: Tel. +43 (1) 7909 121; E-Mail viennaringtram@wienerlinien.at

Wien mit Kindern[Bearbeiten]

  • Tiergarten Schönbrunn, 1130 Wien, Tel.: 8779294-0, Fax: 8779641, Email: office@zoovienna.at, erreichbar mit U4: Station Hietzing, Straßenbahnen 10, 58, 60, Autobus 15A, 51A, 56B, 156B, PKW-Parkplatz (GRATIS): am Seckendorff-Gudent-Weg, Zufahrt über Elisabeth-Allee (Eingang Tirolergarten). Tiergarten: geöffnet Jänner 9 bis 16.30 Uhr, Februar 9 bis 17 Uhr, März 9 bis 17.30 Uhr, April bis September 9 bis 18.30 Uhr, Oktober bis Ende der Sommerzeit 9 bis 17.30 Uhr, November und Dezember 9 bis 16.30 Uhr, Wüstenhaus: Jänner bis April 9 bis 17 Uhr, Mai - September 9 bis 18 Uhr, Oktober bis Dezember 9 bis 17 Uhr
  • Haus des Meeres, 1060 Wien, Esterhazypark, Fritz-Grünbaum-Platz 1, Tel 5871417, e-mail: office@haus-des-meeres.at geöffnet täglich 9 bis 18 Uhr, Do 9 bis 21 Uhr
  • Wiener Riesenrad, Riesenradplatz 1, 1020 Wien, Tel 7295430, Fax 7295430-20, e-mail: info@wienerriesenrad.com, geöffnet: Jänner und Februar 10 bis 19:45 Uhr, März bis April 10 bis 21:45 Uhr. Mai bis September 9 bis 23:45 Uhr, Oktober 10 bis 21:45 Uhr, November und Dezember 10 bis 19:45 Uhr, 24. Dezember 10 bis 15.15 Uhr, 31. Dezember 10.00 bis 21.45 Uhr
  • Pratermuseum, 1020 Wien, Oswald-Thomas-Platz 1 (Planetarium, beim Riesenrad), Tel 7267683, Fax: 5058747-7201, E-mail office@wienmuseum.at, geöffnet Di bis Do 10 bis 13 Uhr, Fr bis So und Feiertag 14 bis 18 Uhr, geschlossen: 1.1., 1.5., 25.12. sowie Oster- und Pfingstmontag und andere Feiertage, die an einen Montag fallen.
  • Schmetterlinghaus, 1010 Wien, Burggarten, U Bahn Station Karlsplatz/Oper, Strassenbahn 1,2,D,J,: Station Burgring, 200 m von der Staatsoper, 100 m von der Albertina entfernt, geöffnet: April - Oktober: Mo bis Fr 10 bis 16.45 Uhr, Sa, So und Feiertags 10 bis 18.15 Uhr, November bis März: täglich 10 bis 15:45 Uhr
  • Wiener Prater, 1020 Wien, U-Bahn Linie U1 Station Praterstern , U-BahnLinie U2 - Station Praterstern oder Messe-Prater, Schnellbahn S1, S2, S3, S7, S15: Station Wien Nord, Straßenbahnlinien 0 und 5: Station Praterstern und Autobuslinie 80A: Station Praterstern. Die letzte U-Bahn fährt kurz nach Mitternacht zurück in Richtung Innenstadt. Geöffnet 15. März bis 31. Oktober täglich 10 bis 24 Uhr, einzelne Betriebe sind ganzjährig geöffnet.
  • Technisches Museum Wien, 1140 Wien, Mariahilfer Strasse 212, gegenüber Schloss Schönbrunn. Tel 89998-0, e-mail: museumsbox@tmw.at, erreichbar mit Straßenbahn Linie 52 oder 58 Haltestelle Penzinger Straße, Linie 10 Haltestelle Johnstraße/Linzer Straße, Bus 10A Haltestelle Johnstraße/Linzer Straße oder 57A Haltestelle Anschützgasse, U-Bahn U3 Station Johnstraße oder U4 Station Schönbrunn, jeweils 10 Minuten Fußweg. Kostenpflichtige APCOA Garage neben dem Museum, Einfahrt Linzer Straße mit Sondertarif für Museumsbesucher. geöffnet: Mo bis Fr 9 bis 18 Uhr, Sa, So und Feiertage 10 bis 18 Uhr, geschlossen am 1.Jänner, 1.Mai, 1.November, 25. und 31.Dezember
  • ZOOM Kindermuseum, 1070 Wien, MuseumsQuartier, Museumsplatz 1, Tel 5247908, Fax 5247908-1818, E-Mail: reservierung@kindermuseum.at, erreichbar mit U-Bahn U2 Station MuseumsQuartier oder U3 Station Volkstheater, Straßenbahn Linie 49 Station Volkstheater und Bus Linie 2A Station MuseumsQuartier oder Linie 48A Station Volkstheater, PKW: Tiefgarage vor dem MuseumsQuartier geöffnet: Mo bis Fr 8 bis 16 Uhr, Sa, So, Feiertag und während der Ferien: 9.30 bis 15.30 Uhr. Reservierung für alle Programme empfohlen. Reservierung erforderlich für Gruppenbuchungen mit mehr als 10 Kindern sowie für die Workshop-Abos im ZOOM Atelier und ZOOM Lab.

Rundgang Unbekanntes Wien[Bearbeiten]

Wandern in und um Wien[Bearbeiten]

  • Lainzer Tiergarten, ein weitgehend belassenes Areal des Wienerwaldes mit heimischer Flora und Fauna. Der Besuch empfiehlt sich in der Dämmerung, da die Tiere (Wildschweine, Rehe ...) vermehrt zu dieser Zeit aktiv sind. Tel 80431-69, Zutritt beim Lainzer Tor,Gütenbachtor, Laaber Tor, Pulverstampftor, Nikolaitor und Sankt Veiter Tor. Geöffnet: 7. bis 16. Jänner: 9 bis 17 Uhr (nur Hermesvillapark. Zutritt nur beim Lainzer Tor), 17. bis 30. Jänner: 9 bis 17.30 Uhr (nur Hermesvillapark. Zutritt nur beim Lainzer Tor), 31. Jänner bis 27. Februar: 9 bis 18 Uhr, 28. Februar bis 28. März: 9 bis 18.30 Uhr, 29. März bis 10. April: 8 bis 20 Uhr, 11. April bis 30. April: 8 bis 20.30 Uhr, 1. Mai bis 9. August: 8 bis 21 Uhr, 10. bis 23. August: 8 bis 20.30 Uhr, 24. August bis 6. September: 8 bis 20 Uhr, 7. bis 20. September: 8 bis 19.30 Uhr, 21. September bis 4. Oktober: 8 bis 19 Uhr, 5. bis 24. Oktober: 8 bis 18.30 Uhr, 25. Oktober bis 2. November: 8 bis 17 Uhr, 3. November bis 23. Dezember: 9 bis 17 Uhr (nur Hermesvillapark. Zutritt nur beim Lainzer Tor), 24. bis 31. Dezember 2009: 9 bis 17 Uhr ( Zutritt nur beim Lainzer Tor, Nikolaitor und Sankt Veiter Tor). Karte unter: http://www.wien.gv.at/umwelt/wald/erholung/lainzertiergarten/uebersicht.html
Anfang der Donauinsel, Einlaufbauwerk Langenzersdorf
  • Kahlenberg
  • Leopoldsberg
  • Hermannskogel
  • Hameau
  • Jubiläumswarte
  • Bisamberg
  • Maurer Wald
  • Laaer Berg
  • Sofienalpe
  • Prater
  • Donauinsel
  • Lobau

Regelmäßige Veranstaltungen[Bearbeiten]

  • Mitte Mai findet an einer langen Essenstafel das neue Food-Festival Wienissimo statt

Kultur[Bearbeiten]

Tritonen- und Najadenbrunnen

Kabarett[Bearbeiten]

Vindobona − Das Kabarett für Hiesige und Zuagraste

Klassische Konzerte[Bearbeiten]

  • Wiener Hofburg Orchester, Hofburg, Festsaal/Redoutensaal, 1010 Wien, Tel. +431 5872552, Fax. +431 5874397, email: konzerte@hofburgorchester.at
  • Musikverein, 1010 Wien, Karlsplatz 6, Tel. 5058190, Tageskasse: 1010 Wien, Bösendorferstraße 12, Mo bis Fr 9 bis 20 Uhr, Sa 9 bis 13 Uhr
  • Konzerthaus, 1030 Wien, Lothringerstraße 20, Tel. 242002, Tageskasse: Mo bis Fr 9 bis 19.45 Uhr, Sa 9 bis 13 Uhr und ab 45 Minuten vor Vorstellungsbeginn
  • Arnold Schönberg Center, 1030 Wien, Zaunergasse 1-3, Tel. 7121888, Tageskasse: Mo bis Fr 10 bis 17 Uhr und ab 30 Minuten vor Vorstellungsbeginn
  • Musik und Theater, Konzertsaal der Wiener Sängerknaben, 1020 Wien, Am Augartenspitz 1 (Früher: Obere Augartenstraße 1E), Tel. 3478080, Kassenöffnung: Mo – Fr (Werktags) von 16:00 – 18:00, Freitags 17:30 Konzerte der Wiener Sängerknaben

Musical[Bearbeiten]

  • Raimundtheater, 1060 Wien, Wallgasse 18, Tel. 588885, Di bis Sa 19.30, So 18 Uhr
  • Ronacher, 1010 Wien, Seilerstätte 9, Tel. 588885, Mo, Di, Do bis Sa 19.30, So 18 Uhr

Oper[Bearbeiten]

Wiener Staatsoper
  • Staatsoper, 1010 Wien, Opernring 2, Tel. 51444-2250, Juli und August geschlossen
  • Volksoper, 1090 Wien, Währinger Straße 78, Tel. 51444-2250, Juli und August geschlossen

Theater[Bearbeiten]

Sport[Bearbeiten]

Wiener Eistraum am Rathaus

Eislaufen[Bearbeiten]

Inlineskaten[Bearbeiten]

  • Optimale Möglichkeiten auf der autofreien 21 km langen Donauinsel (U1-Station Donauinsel, U2-Station Donaustadtbrücke, U6-Station Neue Donau, Schnellbahnen, Straßenbahnen und Autobusse).
  • Friday Nightskating Vienna mit den Grünen Wien im Sommer wöchentlich auf verschiedenen Routen.

Jogging[Bearbeiten]

  • Donauinsel
  • Prater
  • Schlosspark Schönbrunn

Radfahren[Bearbeiten]

Einen Fahrradroutenplaner gibt es auf der Seite der Wiener Fahrradagentur unter http://www.fahrradwien.at/routenplaner/

Einen studentischer Radgeber mit Informationen zum Radfahren in Österreich, zu Radfahrsicherheit, zu rechtlichen Regelungen zum Radfahren und Adressen diverser Radfahrorganisationen, -verbände, -clubs wurde von der Österrischischen Hochschülerschaft (ÖH) in Kooperation mit der ARGE Radlobby herausgegeben. Neben einer Ausgabe für Gesamtösterreich [] gibt es weitere städtespezifische Ausgaben für Graz, Linz, Salzburg und Wien. Die RadgeberIn Wien enthält wienspezifische Infoadressen und einen Ausschnitt der Radwege des Wiener Stadtzentrums.

Radmitnahme in öffentlichen Verkehrsmitteln[Bearbeiten]

In der Wiener U-Bahn kann das Fahrrad werktags von 9 bis 15 Uhr und ab 18.30 Uhr, Samstags ab 9 Uhr und an Sonn- und Feiertagen ganztägig mitgenommen werden. Seit den Preiserhöhungen der Wiener Linien am 1. Mai 2012 werden Fahrräder kostenlos transportiert, zuvor war ein Fahrschein zum Halbpreis zu lösen. In Straßenbahnen und Autobussen dürfen aus Platzgründen nur zusammenklappbare Fahrräder und Tretroller - in Österreich vielfach als Scooter bezeichnet - befördert werden.

Auf Schnell- und Regionalbahnlinien der ÖBB sowie VOR-Strecken ist die Mitnahme und Beförderung von Fahrrädern ganztägig gestattet und kostet 2,90 Euro. Den "Fahrradfahrschein" muss man vor Fahrtantritt beim Automaten oder Fahrkartenschalter erwerben.

Schwimmen[Bearbeiten]

Siehe dazu den Themenartikel Bäder in Wien

Mit einigen dutzend Strandbädern, Freibädern und Hallenbädern, viele davon von der Stadt Wien verwaltet, ist die Stadt Wien auch eine gute Sommerdestination. Das größte Strandbad Wiens und eines der größten seiner Art in Europa ist das Gänsehäufel. Doch auch andere Bäder bieten dem Badefreund einiges. In Folge eine kleine Auswahl von Highlights:

Hallenbäder[Bearbeiten]

  • Amalienbad, 1100, Reumannplatz 23, 607 47 47 - Das Gebäude im Art-deco-Stil ist eines der Aushängeschilder des "Roten Wien"
  • Jörgerbad, 1170, Jörgerstraße 42-44, 406 43 05 - Das älteste städtische Bad wurde 1914 eröffnet und war für damalige Zeiten top-modern. Es verfügt über ein Glasdach, das geöffnet werden kann.
  • Dianabad [1], 1020 Wien, Lilienbrunngasse 7-9, Tel 2198181, Fax 2198181-44, e-mail: info@dianabad.at, geöffnet täglich 10 bis 20 Uhr. - Privat betriebenes Hallenbad mit riesiger Saunalandschaft und Kindererlebniswelt.
  • Therme Wien (ehem. Kurzentrum Oberlaa) 1100 Wien, Kurbadstraße 10 - Thermalbad mit Wellnessangebot
  • Stadthallenbad [2], 1150 Wien, Vogelweidplatz 15, Tel 98100, Fax 98100-446, geöffnet Mo, Fr 8 bis 21.30 Uhr, Di, Do 6.30 bis 21.30 Uhr, Mi 8 bis 17 Uhr, Sa 7 bis 21.30 Uhr, So und Feiertage 7.00 bis 18.30 Uhr, geschlossen 1. Jänner, 1. Mai, 24.,25. und 31. Dezember - Neben normalem Badebetrieb auch Zentrum des Wassersport (Wettkampf- und Trainingszentrum).

Kombibäder[Bearbeiten]

  • Theresienbad, 1120, Hufelandgasse 3, 813 44 35
  • Hietzing, 1130, Atzgersdorfer Straße 14, 804 53 19
  • Döbling, 1190, Geweygasse 6 -10, 318 01 40

Sommerbäder[Bearbeiten]

geöffnet von Anfang Mai bis Mitte September

  • Kongressbad, 1160, Julius-Meinl-Gasse 7a, 486 11 63 - die funktionale Holzarchitektur der Zwischenkriegszeit steht unter Denkmalschutz.
  • Krapfenwaldlbad, 1190, Krapfenwaldgasse 65-73, 320 15 01 - Städtisches Bad für die Haute Volée Wiens. Am Berg gelegen bietet die Liegewiese eine tolle Aussicht auf die Stadt.
  • Strandbad Gänsehäufel, 1220, Moissigasse 21, 269 90 16 - Eines der größten städtischen Freibäder Europas mit einem Kilometer Badestrand, zahlreichen weiteren Freizeitangeboten und einem großen FKK-Bereich
  • Badeschiff Wien [3], 1010 Wien, An der Donaukanallände, zwischen Schwedenbrücke und Urania, Pool geöffnet von 10 bis 20 Uhr, Erreichbar über U1/U4 Schwedenplatz, Straßenbahnlinien 1, 2, 21, N, Nach Mitternacht zahlreiche Nachtbusse am Schwedenplatz, Taxistandplatz: Rotenturmstraße/Schwedenplatz - Szenetreff, oft mit Abendveranstaltungen, bei dem der kleine Pool, der am Donaukanal "schwimmt", eher in den Hintergrund tritt.
  • Stadionbad [4]. 1020 Wien, Meiereistraße - Große Liegewiese, Wasserrutsche und Trainings- und Wettkampfzentrum für Wassersport.
  • Schönbrunner Bad [5], 1130 Wien, Schönbrunner Schlosspark, Tel 8175353, e.mail: office@schoenbrunnerbad.at, geöffnet täglich April, Mai, September 8.30 bis 19 Uhr, Juni, Juli und bis 15.August 8.30 bis 22 Uhr, 16. bis 30. August 8.30 bis 20 Uhr - im Schlosspark gelegen ist es das Nobelbad Wiens.

Freie Bademöglichkeiten[Bearbeiten]

Neben den institutionalisierten Bädern mit Infrastruktur und Freizeitangeboten kann man als Badefreund auch an der Neuen Donau, an der Alten Donau, in der Lobau sowie an zahlreichen anderen Naturgewässern ohne Saison- und Eintrittsbeschränkungen baden und plantschen.

Einkaufen[Bearbeiten]

Hofzuckerbäcker Demel

Zum Einkaufen in Wien empfehlen sich die folgende Einkaufsstraßen:

  • 1., Kärntner Straße (erreichbar mit U1, 1A, 2A, 3A) - tendenziell elegant und teuer
  • 1., Kohlmarkt (erreichbar mit U1, 1A, 2A, 3A), die Nobelmeile Wiens - Flagshipstores diverser sehr teurer und eleganter Marken.
  • 6. und 7., Innere Mariahilfer Straße (erreichbar mit U2, U3, 2A, 13A, 14A) - die Wiener Einkaufsstraße, die alles für den „Normalverbraucher“ bietet.
  • 7., Neubaugasse (erreichbar mit U3, 13A, 14A, 48A, 49) - viele kleinere Boutiquen, Second-Hand Stores (v.a. im Bereich zwischen Mariahilfer Straße und Burggasse).
  • 12., Meidlinger Hauptstraße (erreichbar mit U4, U6).
  • 15., Äußere Mariahilfer Straße (erreichbar mit U3, U6, 5, 6, 9, 18, 52, 58) - der außerhalb des Gürtels gelegene Teil der Mariahilfer Straße zieht seit kurzem auch internationale Ketten an.
  • 22., Donauzentrum (erreichbar mit U1, 26A, 27A, 93A, 94A, 26) - Einkaufzentrum für den "Normalverbraucher".

Im 1. Bezirk aber eigentlich in allen Innenbezirken lohnt es sich immer, in den Seitengassen zu stöbern!

Die Nachfrage an Souvenirs beschränkt sich bei vielen Touristen auf einige "typisch Wiener Spezialitäten". Dazu zählen sie in erster Linie Süßigkeiten, angefangen von Mozartkugeln (!!!) über Manner-Waffeln bis hin zu Sacher-Torten, diese "originellen" Mitbringsel findet man praktisch an jeder Straßenecke, auch in manchen Supermärkten. Das kaiserliche Wien ist im Angebot mit einer breiten Palette von Sachbüchern vertreten, wobei sich "Sisi" etwas in den Vordergrund drängt. Bildhafte Darstellungen kommen überwiegend aus dem Jugendstil, dabei könnte man glauben, der einzige Künstler hieß Gustav Klimt, und sein einziges Werk war der "Kuss". Aber das Angebot ist recht breit gefächert, man braucht nur etwas Zeit und Geduld. Und die Preise in Museumsshops und Fachgeschäften sind in etwa gleich. Auch der Stephansplatz im Herzen der Stadt bietet eine Fülle an interessanten Stores.

Märkte[Bearbeiten]

Auf dem Naschmarkt

Der Der Naschmarkt im 6. Bezirk, Mariahilf, ist der größte innerstädtische Markt und gilt als Wiener Sehenswürdigkeit. Auf dem Markt werden Obst, Gemüse, Backwaren, Fisch und Fleisch verkauft, aber auch internationale Waren aus dem früheren Jugoslawien, Griechenland, der Türkei und Japan und China. Der Markt bietet auch eine große Anzahl an Gastronomiebetrieben, die laut Marktordnung bis Mitternacht geöffnet sein dürfen. An den meisten Ständen wird unter der Woche von 6.00 bis 18.30 Uhr und am Samstag bis 17.00 Uhr verkauft. Der Naschmarkt steht in den letzten 10 Jahren in der Kritik, weil viele alteingesessene Standler von trendiger und hochpreisiger Gastronomie verdrängt wurden und außerdem die Angebotsvielfalt stark nachgelassen hat. Der Naschmarkt ist außerdem ein tendentiell teurerer Markt.

Doch auch andere Märkte in Wien sind sehenswert und bieten teilweise noch ein ursprünglicheres Einkaufsvergnügen, darunter:

  • Viktor-Adler-Markt im 10. Bezirk (U1 Reumannplatz)
  • Brunnenmarkt und Yppenmarkt im 16. Bezirk (U6 Josefstädter Straße): Die beiden aneinander angrenzenden Straßenmärkte in der Brunnengasse und am Yppenplatz bilden gemeinsam einen der größten Straßenmärkte Europas. Hier bekommt man Lebensmittel und Delikatessen teilweise deutlich günstiger als am Naschmarkt und auch in den meisten Supermärkten.
  • Der Karmelitermarkt im 2. Bezirk ist das Herz des trendigen Karmeliterviertels. Er ist deutlich kleiner als der Naschmarkt, aber von der Art her ähnlich.

Küche[Bearbeiten]

Fiakergulasch
Tafelspitz mit Beilagen
Sachertorte

Essen: Ob 3-Sterne-Restaurant, Gasthaus, Beisl oder Würstelstand - das Gastronomieangebot ist in Wien umfassend und im europäischen Vergleich sehr günstig. Besonders zu empfehlen sind die Wiener Kaffee- und Gasthäuser, in denen neben einer großen Auswahl an Kaffee auch typische Wiener Küche angeboten wird (siehe auch "Wiener Küche" im Koch-Wiki). Berühmt ist Österreich für seine Süßspeisen, wie z.B. die Sachertorte, den Kaiserschmarrn, den Germknödel oder die Palatschinken.

Wiener Spezialitäten[Bearbeiten]

Bekannte Wiener Spezialitäten sind:

  • Suppen: Frittatensuppe, Griesnockerlsuppe, Leberknödelsuppe,Schinkenschöberlsuppe
  • Hauptspeisen: Fiakergulasch, Girardi-Rostbraten, Tafelspitz, Wiener Schnitzel, Zwiebelrostbraten
  • Nachspeisen: Apfelstrudel, (Dukaten-)Buchteln, Germknödel, Kaiserschmarrn, Mohr im Hemd, (Marillen- oder Schokolade-)Palatschinken, Sachertorte, Topfenstrudel
  • Kaffee: kleiner oder großer Schwarzer (Kaffee ohne Milch), kleiner oder großer Brauner (Kaffee mit Milch), Melange, Verlängerter, Einspänner (Kaffee mit Schlagobers)

Kleines kulinarisches Wörterbuch[Bearbeiten]

  • Beuschel = Herz und Lunge
  • Blunzn = Blutwurst
  • (kleiner bzw. großer) Brauner = kleiner bzw. großer Espresso mit Obers
  • Brimsen = Schafkäse
  • Brösel = Brotkrumen
  • Buchtel = Hefegebäck
  • Cappy = Orangensaft
  • Einbrenn = Mehlschwitze
  • Erdäpfel = Kartoffel
  • Faschiertes = Hackfleisch
  • faschierte Laberln = Boulette, Frikadellen
  • faschierter Braten = Hackbraten
  • Fisolen = Bohnen
  • Fleckerln = briten Nudeln
  • Fleischlaberl = Boulette, Frikadellen
  • Germ = Hefe
  • Grammeln = Grieben
  • Gröstl = geröstete Kartoffel
  • Gselchtes = geräuchertes Fleisch
  • Gspritzter = Wein mit Mineral- oder Sodawasser, Sommergespritzter = Wein mit viel Mineral- oder Sodawasser
  • Hendl = Hühnchen
  • Karfiol = Blumenkohl
  • Kipfler = längliche, speckige Kartoffel
  • Kipferl = Hörnchen
  • Knödel = Klösse
  • Kohl = Wirsing
  • Kohlsprossen = Rosenkohl
  • Kraut = Weisskohl
  • Krautwickel = Kohlrouladen
  • Kren = Meerrettich
  • Krügerl = Halber Liter Bier
  • Laberl = Laibchen
  • Liptauer = Pikanter Käseaufstrich
  • Marillen = Aprikosen
  • Melange = Verlängerter mit Milch und Milchschaum
  • Nockerln = Spätzle
  • Obi gespritzt = Apfelschorle
  • Paradeiser = Tomaten
  • Pfiff = 0,125l Bier
  • Powidl = Zwetschkenmus
  • Rahm = saure Sahne
  • Ribiseln = Johannisbeeren
  • Semmel = Brötchen
  • Schlag(obers) = süße Sahne
  • Seidel = 0,3l Bier
  • Senf = Mostrich
  • Sosse = Tunke
  • Staubzucker = Puderzucker
  • Stelze = Haxe
  • Surbraten = in Salzlake (Sur) eingelegter Braten
  • Topfen = Quark
  • Weichseln = Sauerkirschen
  • Zwetschken = Pflaumen

Die ausländische Küche ist durch viele Pizzerien, chinesische, griechische Restaurants, Sushi-Bars usw. vertreten. Auch die internationalen Fast-Food-Ketten wie McDonalds, Burger King, Starbucks, Subway und KFC findet man, ergänzt durch europäische Gegenstücke wie Schnitzel- und Kebabhäuser, hier.

Wer im Wombat's oder sonst irgendwo in der Nähe des Westbahnhofs absteigt, dem ist die Pizzeria Mario da Vesuvio zu empfehlen (ist im Wombat's-Stadtplan vermerkt). Es gibt jeden Tag 2 Pizze im Angebot für 3,50€, und der Wirt ist richtig nett und lustig drauf und gibt gerne mal ne Runde aus.

Trinken: Das Wiener Wasser ist - ein Unikum bei Großstädten - von höchster Qualität und kann bedenkenlos aus der Leitung getrunken werden. Es stammt aus zwei Hochquellen in den Alpen und wird kilometerweit über historische Wasserleitungen ins Stadtgebiet transportiert. In der Inneren Stadt und in den größeren Parks finden sich immer wieder Trinkwasserbrunnen. In den Wintermonaten werden diese jedoch aufgrund Vereisungsgefahr abgedreht. In diesem Fall kann man auf ein 16er-Blech zurückgreifen, dem Bier der letzten Wiener Großbrauerei.

Heuriger[Bearbeiten]

Bei WienerInnen und TouristInnen ist der Heurige beliebt. Als Heuriger wird sowohl der junge Wein als auch die Lokale, in denen er ausgeschenkt wird bezeichnet. Ursprünglich gab es beim Heurigen nur ein sehr bescheidenes kaltes Buffett und den hauseigenen Wein in den Sorten "Heuriger" (Wein des aktuellen Jahrganges) und "Alt" (Wein eines vorigen Jahrganges). Die Weine bestanden aus unzähligen Rebsorten, die schon im Weingarten wild durcheinander ausgesetzt waren und gemeinsam viniviziert wurden. Wer ein aufwendigeres Essen wollte, musste dieses von zu Hause mitbringen oder am Weg bei einem Wirten mitnehmen.

Bekannte Heurigengegenden sind:

  • Grinzing, Nussdorf, Sievering und Neustift am Walde im Nordwesten Wiens (19.Bezirk - Döbling),
  • Oberlaa und Mauer im Süden Wiens (10. und 23. Bezirk - Favoriten und Liesing),
  • Perchtoldsdorf direkt im Süden an Wien angrenzende niederösterreichische Gemeinde und
  • Jedlersdorf, Stammersdorf und Strebersdorf nördlich der Donau ("Transdanubien", 21.Bezirk - Floridsdorf).

Die Heurigen in Grinzing, Sievering und Neustift sind hauptsächlich für den Tourismus. Einheimische verirren sich dorthin selten. Echte, klassische Heurigen findet man dort nur noch vereinzelt und versteckt in Seitengassen. Mehr Originalität gibt es v.a. in Stammersdorf, Strebersdorf und Oberlaa.

Würstelstand[Bearbeiten]

Die Wiener Variante des Fast Food ist der Würstelstand. Hier gibt es Frankfurter, Debreziner, Burenwürste, Klobasse, Käsekrainer mit süßem oder scharfem Senf und Semmel, Salzstangerl oder einem Scherzl (Endstück vom Brot).

Kaffeehäuser[Bearbeiten]

Das Kaffeehaus wird eng mit der Kultur und dem Lebensstil Wiens verbunden, obwohl das Kaffeehaus selbst nicht alleine auf Wien beschränkt ist. Jedenfalls ist die Wiener Kaffeehauskultur ein immaterielles Weltkulturerbe.

Das klassische Kaffeehaus ist meist ein Ecklokal mit kleinen Tischen, es wird Kaffee serviert sowie Mehlspeisen und kleine Speisen, der klassische Kaffeehauskellner ist in typischem Kellneroutfit mit Livrée gekleidet und ist vom Charakter her eine Mischung aus unterwürfig und arrogant. Ein typischer Kaffeehauskellner bleibt seinem Kaffeehaus meist über Jahrzehnte verbunden, oftmals sogar von der Lehre bis zur Pensionierung. Stammgäste werden mit Namen und vor allem Titel begrüßt. Neue Gäste werden manchmal etwas herb behandelt.

Im klassischen Kaffeehaus kann man bei nur einem Getränk so lange sitzen wie man möchte, ohne stets nachbestellen zu müssen. Die aufliegenden Zeitungen darf man kostenlos lesen und die Telefonkabinen aus älteren Zeiten zeigen noch, was ursprünglich der Hauptzweck eines Kaffeehauses war: Hier konnten Freiberufler arbeiten und sich informieren, sie waren meist zu fixen Zeiten telefonisch und auch für Besucher erreichbar, im Winter war das Kaffeehaus im Gegensatz zur eigenen Wohnung beheizt usw. Künstler, Literaten, Philosophen und so weiter nutzten die Gelegenheit, im Kaffeehaus einerseits unter Menschen zu sein, andererseits auch in Ruhe ihrer Arbeit und ihren Netzwerken nachgehen zu können.

Speziell die Funktion der Information haben die Kaffeehäuser mit der Verbreitung von Handy, Wifi und co. eingebüßt, manche wirken museal. Manche wirken auch ein wenig heruntergekommen. Aber der Flair der alten Zeit kann in Wiener Kaffeehäusern - wie auch in den Einrichtungen anderer ehemaliger K.u.k.-Städte - noch hervorragend nachgestellt werden.

Kaffeehäuser muss man in Wien nicht lange suchen, wobei nicht alle urtypisch sind. Die Kaffeehäuser im Zentrum sind eher gehoben und teurer und bis zu einem gewissen Grad auch touristisch:

Café Sperl
  • Cafe Central, 1010 Wien, Herrengasse 14/Ecke Strauchgasse, Tel 5333764-26
  • Cafe Korb, 1010 Wien, Brandstätte 9, Tel 5337215
  • Cafe Sacher, 1010 Wien, Philharmonikerstraße 4, Tel 1 514 560
  • Cafe Zartl, 1030 Wien, Rasumofskygasse 7, Tel 7125560
  • Café Sperl, 1060 Wien, Gumpendorferstraße 11, Tel 5864158

Einige alte Kaffeehäuser außerhalb des Zentrums haben sich scheinbar seit 40 Jahren nicht verändert, hier verirrt sich auch kaum ein Tourist hin und die Stimmung ist authentischer:

  • Café Sperlhof
  • Café Weidinger
  • Café-Restaurant C.I.

Konditoreien[Bearbeiten]

  • AIDA . Kaffee, Torten & Schnitten, Striezel, Kuchen, Strudel & Plunder, Chocolaterie, Snacks, Eis und mehr. Das Unternehmen AIDA wurde 1925 gegründet und hat heute in fast jedem Wiener Bezirk eine Filiale, Einzelheiten auf der Homepage. Eine Stunde vor Ladenschluss werden die Speisen zum halben Preis verkauft.

Restaurants[Bearbeiten]

Trześniewski in der Dorotheergasse
  • Wiener Tafelspitz, serviert Plachutta in mehreren Restaurants in Wien. Der Tafelspitz kommt immer in Brühe, mit Markknochen, Kartoffeln und Wurzelgemüse gemeinsam im Topf. Als Beilagen gibt es Gemüse, Apfelkren, Spinat, Schnittlauchsoße und Röstbrot. Vorher entscheidet man sich für eine Suppeneinlage Frittaten, Fleischstrudel oder Lederknödel, die man dann mit der Brühe aus dem Tafelspitztopf als Vorspeise genießt. Das Mark aus dem Knochen streicht man ein Röstbrot.
  • Das Trześniewski ist eine Wiener Restaurantkette, die für belegte Brote, Brötchen, Canapés, spezielle Aufstriche und Desserts bekannt ist, ist in sieben Wiener Bezirken vertreten. Es gibt mehr als 20 Aufstrichsorten, beliebt sind die Sorten Speck mit Ei, Matjes mit Zwiebel oder Geflügelleber. Wenn man einen Pfiff bestellt, bekommt man ein Achtel Liter Bier.

Nachtleben[Bearbeiten]

Donauinselfest

In Wien gibt es viele Möglichkeiten, das Nachtleben zu genießen. Der bekannteste Spot, das sogenannte "Bermuda-Dreieck" im 1. Bezirk hat in den vergangenen Jahren leider viel von seinem Flair verloren, die Bars und Clubs werden heutzutage nur noch von Touristen und Jugendlichen im Schüler- und Lehrlingsalter besucht, die sich billig betrinken wollen.

Ein beliebter Treffpunkt der studierenden Szene sind die Stadtbahnbögen am Gürtel, die durch die U6 leicht zu erreichen sind. Die größeren dieser Lokale (Chelsea, B72, Cafe Concerto, Avenue, Q, Ride Club) befinden sich entlang der U-Bahnstationen U6 Thaliastraße und U6 Nußdorferstraße. Die Wiener Szene (Adabeis) feiert in Clubs wie dem Volksgarten (1., Burgring 1), Club Hochriegl (19., Billrothstrasse 51), Passage - ehemals Babenberger Passage (1., Burgring Ecke Babenbergerstrasse) oder nun wieder in der wiedereröffneten U4 Diskothek (12., Schönbrunner Strasse 222) wo täglich gefeiert werden kann. Nicht zu vergessen sind die unzähligen Bars und Kaffeehäuser im 1. Bezirk und auch im Museumsquartier, die bis spät in die Nacht geöffnet haben. Vor allem im Sommer sind auch die Events im Kursalon Hübner, den Gasometern und andere spezielle Events, wie das jährliche Donauinsel-Fest zu beachten.

Eine sehr empfehlenswerte Location im Sommer ist in jedem Fall der Rathausplatz, auf dem in den Monaten Juli und August täglich bei Einbruch der Dunkelheit Opernfilme (oder auch Operetten oder Konzerte) auf Großleinwand gezeigt werden, während man die Möglichkeit hat, an verschiedenen Ständen den ganzen Tag über Speisen und Getränke aus Wien und aller Welt zu probieren. Weitere Open-Air-Filmveranstaltungen, bei denen für das leibliche Wohlergehen gesorgt ist, gibt es unter anderem im Wiener Augarten, bei der Augarten-Porzellanmanufaktur, im Prater, in der Wiener Krieau und im Schloss Neugebäude in Simmering.

Da in Wien, im Vergleich zu anderen Grossstädten Europas, relativ spät ausgegangen wird (oft ist bis 1 oder 2 Uhr in der Früh nicht viel los und die Höhepunkte der Partys werden gegen 4 oder 5 erreicht), gibt es viele Möglichkeiten Afterparties zu besuchen. Dafür bieten sich zum Teil speziell dafür ausgerichtete Lokale, wie zum Beispiel das Robert Goodman (4., Rechte Wienzeile 23), das Studio 54 (1., Riemergasse 13) an. Öfters finden auch Afterparties im Empire Club (1., Rothgasse 9) statt.

Auch für Lesben, Schwule und Transgender hat Wien eine vielfältige Szene zu bieten, welche sich besonders im Bereich um den Naschmarkt (U4 Kettenbrückengasse, U4 Pilgramgasse) etabliert hat. Aktuelle Informationen dazu sowie Partytipps findet man aktuell auf gayboy.at, bzw. in Szenepublikationen wie dem XTRA.

Auf Event-Homepages wie falter.at, ohschonhell.at, cycamp.at und eventszene.at können sich Nachtschwärmer einen guten Überblick über aktuelle Veranstaltungen machen.

Jazz[Bearbeiten]

  • Jazzland, 1010 Wien, Franz-Josefs-Kai 29, Tel 01/5332575
  • Reigen, 1140 Wien, Hadikgasse 62, Tel 01/8946292
  • Zwe, 1020 Wien, Flossgasse 4, Tel 0676/5474764

Unterkunft[Bearbeiten]

Allgemein[Bearbeiten]

In einer Weltmetropole wie Wien ist das Angebot an Unterkünften entsprechend vielfältig.

Das Angebot reicht von Luxus-Fünf-Sternhotels vornehmlich am inneren Ring bis zu Pensionen, Appartements und Jugendherbergen. Gerade zu den Feiertagen, wie Ostern und Silvester, sowie zwischen Mai bis September kann die Suche für den Touristen mit eher geringeren Budget zu einem Albtraum werden. Die Reservierung sollte man daher möglich früh vornehmen.

Für einen Jugendlichen oder Studenten mit zumeist schmalen Geldbeutel bieten sich für einen kurzfristigen Aufenthalt, neben der Jugendherberge wie z.B. direkt im Zentrum von Wien die Jugendherberge-Myrthengasse bzw. das Vienna City Hostel (Eröffnung: Mai 2008) auch eines der zahlreichen Kolpinghäuser an. Auch das Wombat's (2 Filialen in der Nähe vom Westbahnhof) ist zu empfehlen. Für Wien recht günstige Preise (ca. 20 €)und super Lage, sehr sauber und man trifft immer nette Leute. Saisonal bieten manche Studentenheime im Sommer günstige bis mittelpreisige Zimmer für Touristen an, wie beispielsweise die AllYouNeed Hotels mit zwei Filialen in Wien. Für den längeren Aufenthalt sollte man sein Glück in einer Wohngemeinschaft oder einem Studentenwohnheim versuchen. Die größte Anzahl von privaten Unterkünften in Wien findet man bei der Vereinigung der Wiener Privatvermieter.

Grand Hotel

Innere Stadt (1. Bezirk)

Leopoldstadt (2. Bezirk)

Landstraße (3. Bezirk)

Wieden (4. Bezirk)

Mariahilf (6. Bezirk)

Josefstadt (8. Bezirk)

Alsergrund (9. Bezirk)

Favoriten (10. Bezirk)

Simmering (11. Bezirk)

Hietzing (13. Bezirk)

Rudolfsheim-Fünfhaus (15. Bezirk)

Döbling (19. Bezirk)

Brigittenau (20. Bezirk)

13 Ferienwohnungen, 1 Hotel

6 Ferienwohnungen

1 Hotel

2 Jugendherbergen

2 Ferienwohnungen

4 Hotels, 1 Apartmenthaus

1 Jugendherberge

16 Hotels

1 Hotel

1 Jugendherberge

1 Ferienwohnung


Lernen[Bearbeiten]

Wien ist zwar nicht die einzige, aber mit Abstand größte Universitätsstadt Österreichs. In Wien leben etwa 190.000 Studierende - das sind mehr als 10 % der Wohnbevölkerung. Es gibt in Wien ca. 20 öffentliche und private Universitäten sowie weitere Fachhochschulen und Akademien usw., wobei man nahezu alle erdenklichen Studienrichtungen belegen kann. International einen ausgezeichneten Ruf haben insbesondere die künstlerischen Hochschulen aber auch die Medizinuni.

Die größten Unis von Wien sind:

Universität Wien

Eine Gesamtliste aller Unis in Wien gibt es hier: http://www.vienna4u.at/universitaeten-in-wien.html

Weiters gibt es die Möglichkeit, sich auf den Volkshochschulen (zahlreiche Standorte) auch niederschwellig fortzubilden, das Angebot reicht über Kochkurse zu Sprachkursen und Computerkursen. Zahlreiche private Institute bilden auch ganze Berufsausbildungen an. Ausländer können Intensivkurse für Deutsch als Fremdsprache besuchen.

Arbeiten[Bearbeiten]

Auch wenn in Wien derzeit (Mai 2015) die Arbeitslosigkeit mit 13 % deutlich höher ist als im landesweiten Schnitt (8,6 %), ist es dennoch möglich, Jobs zu finden. Wer sich in Wien niederlassen möchte und einen längerfristigen Dienstvertrag sucht, sollte einige Monate im Voraus mit der Suche beginnen. Speziell im Sommer findet man aber auch zahlreiche Gelegenheitsjobs und Ferialjobs. Die Suche kann man u.A. auf der Jobbörse der ÖH (Studentenvertretung) unter http://www.unijobs.at starten.

Zu beachten sind die österreichweiten Regelungen für die Beschäftigung von Ausländern. Während die meisten EU-Staatsbürger legal in Österreich arbeiten dürfen, sind die meisten Drittstaatenangehörige vom Arbeitsmarkt rechtlich ausgeschlossen.

Sicherheit[Bearbeiten]

Notruf: 112 / 122 / 133 / 144

Wien ist eine der sichersten Großstädte der Welt. Trotzdem ist es natürlich ratsam, sich vor gelegentlichen Taschendieben im Gedränge (z.B. öffentliche Verkehrsmittel) in Acht zu nehmen. An manchen U-Bahn-Stationen wird gedealt (Praterstern, Josefstädter Straße), was jedoch für den Passanten kein Sicherheitsrisiko ist. Mit gesundem Menschenverstand und ein wenig Aufmerksamkeit wird man nahezu allen unangenehmen Situationen aus dem Weg gehen können.

Frauen können sich rund um die Uhr in praktisch allen Stadtteilen bedenkenlos bewegen. Rassistisch oder Homophob motivierte Übergriffe kommen selten vor.

Gesund bleiben[Bearbeiten]

Krankenhäuser[Bearbeiten]

Es gibt in Wien eine Vielzahl an Krankenhäusern, die teilweise nur spezielle Fachgebiete bedienen. Eine Übersicht über alle in Wien verfügbaren Spitäler gibt es hier: https://www.wien.gv.at/gesundheit/spital/

Die wichtigsten Krankenhäuser mit 24/7-Notaufnahme sowie Ambulanzen für alle Fachrichtungen sind:


Apotheken[Bearbeiten]

Es gibt in Wien zahlreiche Apotheken. Diese haben i.d.R. Mo-Fr von 8-18 und Sa 8-12 Uhr geöffnet (exakte Öffnungszeiten können variieren). In neun Gruppen eingeteilt wechseln sich die Apotheken mit Nacht- oder Sonntags- bzw. Feiertagsdienst ab. Welche Apotheken diesen Dienst haben, kann auf der Seite http://www.nachtapotheke.wien/ tagesaktuell nachgesehen werden. Bei Inanspruchnahme des Nacht- oder Wochenenddienstes wird ein Zuschlag eingehoben.

Klarkommen[Bearbeiten]

  • Tourist-Info Wien: Wien 1, Albertinaplatz / Maysedergasse, hinter der Wiener Staatsoper, täglich 9 - 19 Uhr. • E-Mail: info@wien.info • Sehenswürdigkeiten
  • WienInfo-Büro im Rathaus, Zugang von der Hinterfront am Friedrich-Schmidt-Platz: Ähnliches Angebot wie die Touristeninformation, jedoch betrieben von der Stadt Wien statt vom Tourismusverband. Hier findet man viele Tipps über Attraktionen des Magistrates (z.B. Rathausführung, Hochquellenleitung, Bäder, Friedhöfe) sowie viele Broschüren, die auf kostenlose Attraktionen oder Veranstaltungen hinweisen. Wer mit schmalem Budget reist, sollte sich unbedingt hier informieren!
  • Gratis-Stadtpläne sind im Informationsbüro im Rathaus (U2-Station „Rathaus“) und bei den Informationsstellen der Wiener Verkehrsbetriebe (z.B. U3/ U6-Station „Westbahnhof“) zu erhalten. Es gibt eigene Stadtpläne für Lesben/ Schwule/ Bisexuelle/ TransGender. Diese sind in der Rosa Lila Villa im 6. Bezirk, U4-Station „Pilgramgasse“ erhältlich.
  • Begrüßung: Das herzliche „Grüß Gott“, wie es in vielen ländlichen Regionen Österreichs Standardgruß ist, ist auch in Wien zu hören, allerdings deutlich seltener. Im Zweifelsfall fährt man mit "Guten Morgen/Tag/Abend" besser. Um die Mittagszeit herrscht in vielen öffentlichen Gebäuden, Ämtern etc. die Grußformel „Mahlzeit“ vor. In legererem Ambiente (Studentenlokale etc.) kann man auch freundschaftlich grüßen (Hallo oder Servus) und man ist eher per du als in nördlicheren Gegenden des deutschen Sprachraumes.
  • Dialekt: Wien ist zwar eine Weltstadt, aber das goldene Wienerherz kann man im Prinzip nur dadurch gewinnen, wenn man sich wissentlich bemüht, österreichische Bezeichnungen zu wählen. Bitte keine „Stullen“, „rote Beete“ oder „Weißweinschorle“ ordern, das wird oft nicht verstanden und maximal mit einem Stirnrunzeln belohnt. Am besten belässt man die Intonation der eigenen Sprache und versucht sich mit den so fremd klingenden österreichischen Wörtern. Die Wiener werden es einem mit einem Lächeln danken. Man ahnt gar nicht, wie schnell sich eine lustige Runde bildet, die einem versuchen wird, das „rl“ in „Sackerl“ und „Mäderl“ richtig aussprechen zu helfen (nicht wundern - genießen).

Post und Telekommunikation[Bearbeiten]

Die Vorwahl für Wien ist aus dem Ausland +43 - 1 und im Inland 01. Die alte Vorwahl für Wien, 0222, die noch in alten Publikationen auftauchen kann, wurde 2007 abgeschaltet.

Wiens Postleitzahlen unfasst den Zahlenbereich 1010 - 1239. Klingt kompliziert? Nicht wirklich. Jeder Bezirk hat seine eigene Postleitzahl, die aus der Bezirksnummer gebildet wird: Zuerst eine führende Eins, dann die Bezirksnummer (ggf. mit führender Null), danach wieder eine Null. So ergibt sich beispielsweise für den 1. Bezirk die Postleitzahl 1010, für den 10. Bezirk die Postleitzahl 1100 und für den 17. Bezirk die Postleitzahl 1170. So die letzte Stelle ungleich Null ist, bezeichnet diese Zustell- oder Hinterlegungspostämter. Dies hat für den Postversand keine Bedeutung.

Die Postleitzahl 1300 bezeichnet den Flughafen (bereits in Niederösterreich), 1400 die Vereinten Nationen und 1450 war bis 2011 die Postleitzahl des Konferenzzentrums Austria Center.

  • Der Mobilfunkempfang in Wien ist fast überall einwandfrei. Sogar die U-Bahn wurde schon um das Jahr 2000 mit Sendern ausgestattet, die auch im Untergrund und während der Fahrt störungsfreie Telefonie erlauben. Funklöcher kann es nur vereinzelt in unbesiedelten Gegenden im Wienerwald geben sowie in Gebäuden mit dicken Ziegel- oder Betonmauern. Bei einzelnen Großveranstaltungen speziell zu Silvester am Stephansplatz, an starken Badetagen in den Freibädern sowie auf der Donauinsel kann das Funknetz vorübergehend überlastet sein.
  • Wien hat ein umfassendes Netz an Gratis-WLAN-Hotspots: Liste freier Internetzugänge. Zusätzlich dazu bieten auch viele Gastronomiebetriebe ihren Gästen gratis WLAN an, insbesondere Fastfood-Ketten.
  • Speziell in den weniger edlen Einkaufsstraßen und Migrantenvierteln gibt es eine Unzahl an Callshops, von denen man günstig ins Ausland anrufen kann. Sie verfügen meist auch über einige Internet-PCs, mit denen man günstig surfen kann (ab 1 Euro pro 30 min.)

Ausflüge[Bearbeiten]

  • Direkt stromabwärts von Wien - teilweise sogar noch auf Wiener Stadtgebiet gelegen - beginnt der Nationalpark Donauauen. Im Westen Wiens bietet sich auch der Wienerwald für ausgiebige Wanderungen an. Etwas weiter entfernt ist der Neusiedler See - das Meer der Wiener - ein beliebter Ort für Wassersport, Radfahren, Vogel- und Naturbeobachtungen.
  • Baden - Der Kurort lädt zum Entspannen und zum Casino-Besuch sowie zu ausgedehnten Wanderungen im Wienerwald. Anreise mit der S-Bahn oder der Lokalbahn Wien-Baden.
  • Carnuntum - Die bis ins 4. Jahrhundert bedeutende römische Stadt ist heute in einem großen und weitläufigen Archäologiepark für Besucher erschlossen. Anreise mit der S-Bahn-Linie S7
  • Klosterneuburg ist besonders für das Stift sowie die zahlreichen Heurigen beliebt. Niederösterreich feiert jährlich am 15.November seinen Landespatron, den Hl. Leopold. Anlässlich dazu findet in Klosterneuburg der Leopoldi-Kirtag und das berühmte "Fasslrutschen" statt. Anreise mit der S-Bahn-Linie S40
  • Laxenburg - Eine Sommerresidenz der Habsburger, in der u.A. Kaiserin Sisi ihre Flitterwochen verbrachte. Prächtiges Barockschloss mit weitläufigem Lustgarten. Anreise mit Regionalbus.
  • Wachau - Enges Donautal mit Weinbau und Marillen, Unesco-Welterbe. Gut in einem Tagesausflug kombinierbar mit dem barocken Stift Melk sowie der Stadt Krems mit Zug und Schiff.
  • Bratislava - Die Hauptstadt der Slowakei ist mit dem Twincityliner vom Schwedenplatz oder mit dem Tragflügelboot vom Handelskai aus mehrmals täglich zu erreichen. Als günstige Option gibt es auch stündlich Zugverbindungen ab dem Wiener Hauptbahnhof (Fahrzeit ca. 1 Stunde) sowie ein günstiges Euregio-Zugticket für 16 Euro, das Hin- und Rückfahrt (innerhalb von 3 Tagen) sowie die öffentlichen Verkehrsmittel von Bratislava (nur am Anreisetag) inkludiert. Weiters gibt es zahlreiche günstige Busanbieter, die eine einfache Strecke ab Wien bereits ab vier Euro anbieten.
  • Sopron - Die ungarische Kleinstadt ist etwas mehr als eine Stunde mit dem Zug ab Hauptbahnhof erreichbar und bietet ein sehr schön erhaltenes Stadtzentrum.

Literatur[Bearbeiten]

Als Urlaubslektüre geeignet:

  • C.S. Mahrendorff, Und sie rührten an den Schlaf der Welt, Fischer TB, Frankfurt/Main 2004. Ein spannende Roman, der ein gesellschaftskritisches Panorama des Wiens Ende des 19. Jh. zeigt. Die Machenschaften der Geheimgesellschaft "Schwarze Hand", deren Verbindungen bis in die höchsten Regierungskreise reicht, werden von einem an Sherlock Holmes erinnernden Arzt nach gefährlichen Situationen aufgedeckt.
  • Virginia Doyle, Tod im Einspänner, rororo TB, Hamburg 2000. Ein historischer Kriminalroman mit einer Liebesgeschichte und köstlichen Wiener Kochrezepten.
  • Thomas Bernhard, Heldengedicht, Suhrkamp TB, Frankfurt/Main 1988. Ein Drama, das bereits vor der Uraufführung (1988) im Burgtheater in Wien und ganz Österreich einen Skandal auslöste, weil es die damaligen politisch-moralisch-geistigen Verhältnisse mit denen vor 50 Jahren verglich. Bereits der Titel ist eine Anspielung auf den Jubel vieler Österreicher als Hitler auf dem Heldenplatz in Wien den "Anschluss" an Deutschland verkündete.

Weblinks[Bearbeiten]


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